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Juni 2026
- The Pauly Group: Klärschilf gewinnt den renommierten iF DESIGN AWARD
- Dräger: Neue interaktive Website zum Freimessprozess – Sicherheit Schritt für Schritt erleben
- Mall: Regenwasser im Wandel – Impulse für die Praxis
- Nivus: Flussmonitoring ohne störende Kabelverlegung
- Weltec Biopower: 25 Jahre WELTEC BIOPOWER – Erfahrung, Innovation und globale Perspektiven
Mai 2026
- vermicon: AMR im Abwasser
- Nivus: Fremdwasser – Ein Betriebsproblem
- The Pauly Group: Intensiver Erfahrungsaustausch beim Praxistag in Adelebsen
- Lewa: Mehr Power für LEWA ecoflow® – LDH Boxer-Pumpe jetzt um 20 % leistungsfähiger
- AquaConsult: Ein einfacher Membranwechsel verdoppelt die Lebensdauer
April 2026
- Invent: Neuer Benchmark in der tertiären Abwasserfiltration: iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter
- vermicon: vermicon auf der IFAT 2026
- CVS: CVS engineering auf der Umweltmesse IFAT in München
März 2026
- Invent: Kosteneffizientes Retrofit für Denitrifikationsbecken im laufenden Betrieb bei der Kläranlage Hagen-Boele
- Mall: Wasserkompetenz weitergedacht
- ETW: ETW Energietechnik erhält Zuschlag für Biomethananlage von Berliner Stadtreinigung (BSR)
Februar 2026
Januar 2026
- Seepex: Easy Maintenance Mazerator – das messerscharfe Maximum
- Invent: Erneuerung von Wasseraufbereitungsanlagen mit Hyperboloid-Flockungsrührwerken
- dhp: Schweizer Weltpremiere: grösstes Solarfaltdach der Welt auf der ARA Thunersee feierlich eingeweiht
- Mall: Pressetag – Schwammstadt trifft Innovation
Klärschilf gewinnt den renommierten iF DESIGN AWARD
Trommeln gehört zum Handwerk. Denn auch die beste Ökotechnik kommt nur dann zum Einsatz, wenn klar und verständlich kommuniziert wird, was sie kann und welche Vorteile sie hat. Mit dem Markenrelaunch von „Klärschilf – natürlich entwässern“ hat die PAULY GROUP im letzten Jahr die Präsentation ihrer ökologischen Klärschlammentwässerung auf neue Beine gestellt. Und wurde dafür jetzt ausgezeichnet.
Der neue Markenauftritt von Klärschilf wurde mit dem Preis für Branding & Communication ausgezeichnet. Die Jury würdigte die gesamte Neuausrichtung von der Namensfindung bis zum Corporate Design als eine Marke, „die Ökologie, Technologie und soziale Verantwortung in einer klaren, poetischen Identität vereint“.
Der iF DESIGN AWARD ist eine der wichtigsten und renommiertesten Designauszeichnungen der Welt und wird seit 1954 vergeben. Jedes Jahr nehmen mehrere tausend Designer, Architekten und Unternehmen aus der ganzen Welt teil, um ihr Design von unabhängigen Experten bewerten zu lassen. In enger Kooperation mit der PAULY GROUP hat die Kasseler Agentur machbar den neuen Markenauftritt von Klärschilf entwickelt und gestaltet: Vom neuen Namen, Logo, Icons, der Gestaltung von Flyern, Broschüren und der Website, bis hin zur zielgruppengerechten Ansprache in Wort und Bild. Im August 2025 wurde dann aus „EKO-PLANT Klärschlammvererdung“ „Klärschilf – natürlich entwässern“, um die Vorteile der ökologischen Klärschlammentwässerung klarer und verständlicher zu kommunizieren.
Neue interaktive Website zum Freimessprozess – Sicherheit Schritt für Schritt erleben
Erleben Sie, wie Dräger den gesamten Freimessprozess in der Industrie unterstützt: Unsere neue interaktive Website führt Sie durch vier zentrale Prozessschritte – von der Arbeitsplanung über die Arbeitsvorbereitung, die Durchführung und Überwachung bis hin zur lückenlosen Dokumentation und Protokollierung. Ob Gefährdungsbeurteilung, Auswahl der passenden Ausrüstung, Überwachung der Schutzmaßnahmen oder die strukturierte Auswertung aller sicherheitsrelevanten Daten: Jeder Schritt ist praxisnah erläutert und zeigt anschaulich, wie unsere Technologie zu mehr Sicherheit und Effizienz beiträgt.
Entdecken Sie jetzt das Tool und erfahren Sie mehr über den optimalen Freimessprozess.
https://freimessen.draeger.com/?utm_medium=email&_hsenc=p2ANqtz-9n8I8Bcoct2XGY_SafBT-akYrWsNrQqnIScKF1oCoLHaxECMGjXLFtQeLUh46pDqGPWvwm_JAi_MbxX4gf17T0KlM6oQ&_hsmi=423126472&utm_content=423126472&utm_source=hs_email
Regenwasser im Wandel – Impulse für die Praxis
Auflage des Mall-Ratgebers Regenwasser erschienen
Zwei Jahre nach der letzten Aktualisierung ist die 11. Auflage des „Ratgebers Regenwasser“ von Mall erschienen. Fachbuchautor und Regenwasser-Experte Klaus W. König hat auch diesmal wieder zwölf aktuell diskutierte Fachthemen der Siedlungswasserwirtschaft für einen zeitgemäßen Umgang mit Regenwasser zusammengetragen.
Seit 2005 erscheint der Ratgeber in einem Turnus von jeweils 2-3 Jahren mit neuen und aktualisierten Beiträgen. In dieser Zeit hat sich Regenwasser zu einem bedeutenden Element der Stadthydrologie entwickelt, die zunehmend den natürlichen Wasserkreislauf, die lokale Wasserbilanz und das Stadtklima verändert. Mittlerweile geht es nicht mehr nur um das Nutzen und Versickern von Regenwasser, sondern auch um das Rückhalten, Verdunsten und Behandeln. Alle diese Aspekte sind in der öffentlichen Diskussion angekommen und bestimmen deshalb auch die Themen dieses Ratgebers. Vier der zwölf Gastautorinnen und -autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind neu dabei, die anderen acht Expertinnen und Experten haben ihre Beiträge aktualisiert. Die in der Fachbuchreihe „Ökologie aktuell“ erscheinende Broschüre im A4-Format kann unter www.mall.info/infomaterial zum Preis von 20 Euro inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten bestellt werden (ISBN 978-3-9803502-2-8).
Flussmonitoring ohne störende Kabelverlegung
NIVUS präsentiert seine „Wireless Transit Time“-Lösung, einen Durchbruch in der Durchflussmessung für Flüsse und Oberflächengewässer. Das System macht die Verlegung von Kabeln quer durch den Fluss überflüssig, einer der teuersten und limitierendsten Aspekte herkömmlicher Laufzeitmessung. Laut der NIVUS ermöglicht diese Technologie eine „drahtlose Datenübertragung, ohne dass Kabel quer durch den Fluss verlegt werden müssen“, was erhebliche Vorteile bei Installation und Kosten mit sich bringt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die armierte Kabelkanäle oder Brückenüberführungen erfordern, behält der NIVUS-Ansatz die Standardverkabelung auf beiden Ufern bei, ersetzt jedoch die Verbindung über den Fluss durch eine synchronisierte Funkverbindung. Dadurch können Messstellen ausschließlich nach ihrer hydraulischen Eignung ausgewählt werden und nicht nach der Verfügbarkeit der Infrastruktur.
Das drahtlose Laufzeitmesssystem entspricht der Norm ISO 6416 und unterstützt bis zu 32 Messpfade für höchste Genauigkeit beim Echtzeit-Durchflussmonitoring. Es ermöglicht den Zugang zu breiten, abgelegenen oder geschützten Gewässerabschnitten, bei denen Überwachung bisher schwierig oder unmöglich war.
Zu den Anwendungsbereichen zählen Hochwasserschutz, Bewässerungsmanagement, Überwachung von Wasserwegen, Entnahmesteuerung und ökologische Überwachung.
25 Jahre WELTEC BIOPOWER – Erfahrung, Innovation und globale Perspektiven
450 Energieanlagen in 27 Ländern – Organic energy worldwide
Ein Vierteljahrhundert im Zeichen nachhaltiger Energie: WELTEC BIOPOWER feiert 2026 sein 25-jähriges Bestehen und
blickt auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Seit der Gründung im Jahr 2001 hat sich das Unternehmen mit
Sitz in Vechta vom spezialisierten Anlagenbauer zu einem international gefragten Komplettanbieter für Biogas- und
Biomethananlagen entwickelt.
Heute realisiert WELTEC BIOPOWER Projekte rund um den Globus – von der Planung und Errichtung über die Inbetriebnahme
bis hin zu maßgeschneiderten Servicekonzepten. Mit über 450 gebauten Energieanlagen in 27 Ländern steht das
Unternehmen für internationale Erfahrung, technologische Kompetenz und zuverlässige Umsetzung.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die konsequente Ausrichtung auf Qualität und Individualität. Dank vollständiger Inhouse-
Entwicklung und dem Einsatz bewährter Edelstahltechnologie entstehen langlebige, robuste Anlagen – maßgeschneidert
auf die jeweiligen Anforderungen und Substrate der Kunden. Dieser Ansatz sichert nicht nur Effizienz, sondern auch
langfristige Wirtschaftlichkeit. In den vergangenen 25 Jahren hat sich nicht nur WELTEC BIOPOWER weiterentwickelt,
auch der Markt hat sich grundlegend verändert. Während zu Beginn vor allem landwirtschaftliche Biogasanlagen im
Fokus standen, gewinnen heute industrielle Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Die Verarbeitung von organischen
Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie, Abfällen oder Klärschlämmen erfordert komplexe technische Lösungen.
WELTEC BIOPOWER hat diesen Wandel früh erkannt und sein Portfolio entsprechend erweitert: von Hygienisierung und
Stofftrennung bis hin zur effizienten Aufbereitung von Gärresten – das Unternehmen bietet ganzheitliche Lösungen für
moderne Anforderungen der Kreislaufwirtschaft.
Auch strukturell hat das Unternehmen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Veräußerung des
Eigenanlagenbetriebs konzentriert sich WELTEC BIOPOWER heute klar auf die Entwicklung, Planung und den Bau
innovativer Biogasanlagen. Ergänzt wird dieses Kerngeschäft durch umfassende Serviceleistungen, die eine dauerhaft
hohe Anlagenperformance und Betriebssicherheit gewährleisten.
Die Unternehmensführung von WELTEC BIOPOWER liegt bei Jens Albartus als Eigentümer sowie bei den Geschäftsführern
Dirk Krumdieck, der den Vertrieb und das Marketing verantwortet, und Tobias Gerweler, der den technischen Bereich leitet.
Gemeinsam gestalten sie die strategische und operative Entwicklung des Unternehmens.
Mit der klaren Positionierung als unabhängiger Technologieanbieter, eigenen technischen Rechten und langjährigen,
verlässlichen Partnerstrukturen bleibt WELTEC BIOPOWER seiner Linie treu: innovative und wirtschaftliche Lösungen „Made
in Germany“ für internationale Märkte.
Angesichts wachsender Anforderungen an Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Energieversorgung sieht
das Unternehmen auch für die kommenden Jahre großes Potenzial. Die Umwandlung organischer Reststoffe in Energie
gewinnt weltweit an Bedeutung – und WELTEC BIOPOWER ist bestens aufgestellt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.
WELTEC BIOPOWER GmbH
Zum Langenberg 2
49377 Vechta
Phone: +49 4441 99978-0
Fax: +49 4441 99978-8
E-mail: info@weltec-biopower.de
Internet: www.weltec-biopower.com
AMR im Abwasser
Es ist eine stille Veränderung, die gerade beginnt. Lange wurde Abwasser vor allem über das betrachtet, was am Ende sichtbar und messbar war. Stickstoff. Phosphor. CSB. Ablaufkonzentrationen. Grenzwerte. Die Logik war klar: Ein System gilt als stabil, wenn seine Endpunkte stimmen. Das war nie falsch. Es war nur nie vollständig.
Mit der neuen EU-Richtlinie 2024/3019 zur kommunalen Abwasserbehandlung verschiebt sich dieser Blick. Abwasser wird nicht mehr nur als Stoffstrom verstanden, der gereinigt werden muss. Es wird als Informationsraum betrachtet. Als biologisches Signal. Als Spiegel dessen, was in einer Gesellschaft mikrobiologisch geschieht.
Zu den Parametern, die künftig stärker in den Fokus rücken, gehört auch AMR, also antimikrobielle Resistenz. Damit betritt ein Thema die operative Welt der Abwasserwirtschaft, das lange vor allem in Kliniken, Laboren und epidemiologischen Berichten verortet war. Nun wird klarer: Resistenzen sind nicht nur ein medizinisches Problem. Sie haben auch eine Umweltseite. Und eine Infrastruktur, durch die sie sichtbar werden.
mehr: https://www.vermicon.com/de/unternehmen/newsletter/amr-abwasser
Fremdwasser – Ein Betriebsproblem
Fremdwassereinträge treten oft unbemerkt, nicht lokalisiert und schwankend auf, abhängig von Niederschlägen und Grundwasserstand. Ein Beispiel für Fremdwasser ist Grundwasser welches durch Undichtigkeiten von Kanal, Schacht oder privatem Hausanschluss in die Kanalisation dringt. Fremdwasser erhöht die Energie- und Betriebskosten für das Heben und das Behandeln des Abwassers und kann zur hydraulischen Überlastung führen. Es erschwert die Einhaltung der Anforderungen an die Abwasserreinigung. In Regenereignissen führt es zu erhöhten Emissionen. In der Kläranlage kann Fremdwasser die Reinigungsleistung verringern, unter anderem über größere Abwassermengen mit geringerer Durchlaufzeit und reduzierten Verweilzeiten in Absetzbecken. Durch die älter werdende Kanalinfrastruktur und den zunehmenden Sanierungstau steigt der Fremdwasseranteil und die Bedeutung als Betriebsproblem nimmt zu. Baden-Württemberg hat die akute Fremdwasserproblematik erkannt und unterstützt mit bis zu 50 % der Kosten die erforderlichen Maßnahmen, auch Messkampagnen.
mehr: https://www.nivus.de/de/fremdwasser
Intensiver Erfahrungsaustausch beim Praxistag in Adelebsen
Zum ersten Praxistag in diesem Jahr trafen sich am 14. April rund 30 Betriebsleiter und Mitarbeiter mehrerer Kläranlagen, um sich selbst ein Bild von der natürlichen Klärschlammentwässerung zu machen und aus erster Hand zu erfahren, wie der Betrieb einer Klärschilf-Anlage in der Praxis läuft.
Mehr Power für LEWA ecoflow® – LDH Boxer-Pumpe jetzt um 20 % leistungsfähiger
Die LEWA GmbH, ein Pionier auf dem Gebiet moderner Membranpumpen, hat die Leistung ihrer LEWA ecoflow LDH Boxer (LDHB) Prozesspumpe um 20 % verbessert und ermöglicht so eine deutliche Effizienzsteigerung. Dank dieser Weiterentwicklung profitieren Betreiber von einer besseren Leistung, ohne dass Platzbedarf oder Kosten steigen. Bei einem Förderstrom von 2.200 l/h erhöht sich beispielsweise der maximale Förderdruck von 622 bar auf 746 bar. Umgekehrt steigt bei 75 bar Förderdruck die maximale Fördermenge von 18.000 l/h auf 21.600 l/h.
Nicoline Walther, Product Manager für die LEWA ecoflow-Serie, sagt: „Die Optimierung der Produktivität für Prozessanwendungen ist eine ständige Herausforderung. Die Boxerpumpen-Bauweise ist schon sehr effizient, da eine Antriebseinheit zwei Pumpenköpfe bewegt. Mit der Leistungssteigerung liefert die LDHB doppelt so viel hydraulische Leistung wie eine einzelne Pumpe.“
Das Upgrade spiegelt die kontinuierliche Weiterentwicklung der ecoflow-Baureihe von LEWA wider. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Leistung der kleineren LDG-Pumpe um 15 % erhöht. Mit der LDHB werden diese Vorteile nun auch auf Anwendungen mit höherem Leistungsbedarf übertragen: Die hydraulische Leistung steigt von 38 kW auf 46 kW, was einer Steigerung von 20 % entspricht.
Die LDHB ist Teil der LEWA ecoflow-Familie, einem umfassenden Baukastensystem von Membran- und Kolbendosierpumpen, das zahlreiche Triebwerksgrößen und Pumpenkopftypen kombiniert. Dies ermöglicht eine hohe Anwendungsflexibilität. Dank der zahlreichen Materialien und Ventilausführungen lassen sich ecoflow-Pumpen gezielt anpassen und auch für anspruchsvolle Medien konfigurieren, etwa für aggressive, abrasive oder toxische Fluide in der Energie-, Chemie- und Prozessindustrie.
LEWA ecoflow-Pumpen stehen für hermetische Dichtheit, Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit. Sie gewährleisten eine präzise Dosierung auch bei hohen Drücken. Ihre präzise und reproduzierbare Förderrate kann über Hublänge und Drehzahl angepasst werden und bietet mit einem breiten Dosierbereich von 1:100 eine flexible Anpassung an unterschiedliche Aufgaben. Wie alle ecoflow-Pumpen profitiert auch die LDHB von der weltweiten Ersatzteilverfügbarkeit und dem umfassenden Service von LEWA, der den Kunden über die gesamte Lebensdauer umfassend unterstützt und maximale Verfügbarkeit sowie eine lange Betriebsdauer gewährleistet.
Nicoline Walther fasst zusammen: „Die weiterentwickelte LDH Boxer-Pumpe ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir unser Produktprogramm ständig verfeinern und verbessern. Exzellenz bedeutet für uns jedoch mehr als nur Technologie: Wir begleiten unsere Kunden von der Planung und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung, Reparatur und Nachrüstung. So stellen wir sicher, dass unsere Dosier- und Prozesspumpen jederzeit optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind und effizient sowie wirtschaftlich arbeiten“.
Mehr Informationen zu den LEWA ecoflow-Prozesspumpen finden Sie hier: https://www.lewa.com/de-DE/pumpen/prozesspumpen/lewa-ecoflow-prozess-membranpumpe
Ein einfacher Membranwechsel verdoppelt die Lebensdauer
Mit dem neuen AEROSTRIP® Type R entwickelt die niederösterreichische AQUACONSULT Anlagenbau GmbH die nächste Generation ihrer bewährten Streifenbelüfter. Die Innovation verbindet höchste Energieeffizienz mit konsequenter Ressourcenschonung und besonders langen Lebenszyklen. Offiziell vorgestellt wurde der neue Belüfter erstmals auf der internationalen Umwelttechnologiemesse IFAT im Mai 2026. Ab 2027 soll der „R-Type“ weltweit verfügbar sein, Vorbestellungen sind bereits in diesem Jahr möglich.
Für viele Kläranlagenbetreiber ist die Belüftung eines der zentralen und zugleich kostenintensivsten Systeme der Anlage. Muss die Technik erneuert werden, sind oft umfangreiche Investitionen erforderlich. Der AEROSTRIP® Type R setzt genau hier an: Statt komplette
Belüfter auszutauschen, genügt ein einfacher Membranwechsel. Die bestehende Installation bleibt erhalten, der Wartungsaufwand sinkt und die Lebensdauer der Belüftungssysteme verlängert sich deutlich.
Seit fast vier Jahrzehnten entwickelt AQUACONSULT Belüftungstechnologien für kommunale und industrielle Kläranlagen. Die AEROSTRIP®-Streifenbelüfter sorgen für einen gleichbleibend hohen Sauerstoffeintrag bei geringem Energiebedarf und ermöglichen einen stabilen Betrieb auch unter stark schwankenden Lasten. Darüber hinaus kommt die neue Generation von Streifenbelüftern auch mit höheren Wassertemperaturen gut zurecht. Das schafft hervorragende Voraussetzungen für den globalen Einsatz und erweitert die Einsatzmöglichkeiten im industriellen Bereich. Mit dem neuen AEROSTRIP® Type R erweitert das Unternehmen sein Portfolio um eine besonders nachhaltige und servicefreundliche Generation von Belüftern.
mehr: https://www.aquaconsult.at/presse/ein-einfacher-membranwechsel-verdoppelt-die-lebensdauer
Neuer Benchmark in der tertiären Abwasserfiltration: iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter
Mit dem iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter stellt INVENT eine weitere innovative Lösung für die effiziente und leistungsstarke Abwasserfiltration vor. Das neu entwickelte System kombiniert die Vorteile der Cross-Flow-Filtration mit einer getauchten Rautenfilterkonstruktion, somit werden außergewöhnlich hohe Durchsatzleistungen bei gleichzeitig geringem Druckverlust ermöglicht.
Strömungmechanisch optimiertes Design
Das Design des iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter basiert auf grundlegenden strömungs- und strukturmechanischen Überlegungen. Der innovative Ansatz, die Cross-Flow-Filtration mit im Betrieb teilweise eingetauchten, rautenförmigen Filterrädern zu kombinieren, sorgt für
eine signifikant verbesserte hydraulische Leistungsfähigkeit. Das Abwasser wird über einen Zulaufbereich direkt in den Rotor geführt und durchströmt die diamantförmigen Filterräder von innen nach außen. Diese sind mit einem hochwertigen Edelstahl-Tressen-Gewebe bespannt. Im Betrieb sind bis zu 60% der Filterfläche eingetaucht – ein entscheidender Faktor für hohe Durchsatzleistungen und für
eine optimale Ausnutzung der Filterfläche.
Durchdachte Konstruktion
Der iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter überzeugt durch eine robuste Bauweise. Die Maschine ist vollständig aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und kommt ohne Kunststoffe in tragenden oder funktionalen Hauptkomponenten aus. Der Tank ist in drei Bereiche unterteilt: Zulauf, Filtratwanne und Ablauf. Eine einfache Lippendichtung ermöglicht einen Einstau der Filterräder von bis zu 60%. Das gereinigte Abwasser sammelt sich in der Filtratwanne und wird über ein strömungsoptimiertes Ablaufwehr abgeführt, das für minimale Druckverluste sorgt. Je nach projektspezifischen Anforderungen und für maximale Flexibilität in der Planung kann der Tank als Edelstahlbehälter geliefert oder bei einer Gestellversion durch ein bauseitiges Betonbecken ersetzt werden.
Leistungsdaten für anspruchsvolle Anwendungen
Der iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter ist für hohe hydraulische Belastungen ausgelegt:
– Bis zu 10 Filterräder pro Maschine
– Durchsatzleistungen von bis zu 1.600 m³/h pro Maschine
– Geringer Druckverlust dank CFD-optimierter Konstruktion
– Bis zu 60% eingetauchte Filterfläche
– Hochwertiger Zahnriemenantrieb mit langer Lebensdauer
Dank der strömungsmechanischen Optimierung mit Hilfe von THINK Fluid Dynamix® werden hydraulische Verluste minimiert und die Gesamtleistung maximiert.
Übersicht der Vorteile
Der iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter bietet den Betreibern einer Abwasserreinigungsanlage zahlreiche Vorteile:
– Verbesserte hydraulische Leistungsfähigkeit durch Cross-Flow-Prinzip
– Geringer Druckverlust
– Herausragende Abscheideleistung
– Geringe Spülwassermengen
– Hohe Robustheit und Langlebigkeit
– Nahezu wartungsfreies System
– Kompakte und flexible Bauweise
Zukunftssichere Lösung für moderne Kläranlagen
Mit dem iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter erweitert INVENT sein Portfolio leistungsstarker Lösungen für die kommunale und industrielle Wasser- und Abwasserbehandlung. Die Kombination aus innovativer Hydraulik, robuster Edelstahlkonstruktion und hoher
Durchsatzleistung macht das System zu einer zukunftssicheren Lösung für steigende Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Betriebssicherheit im Bereich der tertiären Abwasserreinigung.
Zu sehen ist der iFILT-S DYNAMIX®-Rautenfilter auf der IFAT 2026. Besuchen Sie
uns in Halle A2, Stand 327.
NVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG
Am Pestalozziring 21
D-91058 Erlangen
www.invent-uv.de
vermicon auf der IFAT 2026
Die IFAT 2026 beginnt am 4. Mai in München, feiert ihr 60-jähriges Bestehen und tritt zugleich in einer verdichteten Form auf, denn die Messe dauert künftig nur noch von Montag bis Donnerstag.
Sie nennt sich heute präziser denn je „Solutions for Water, Recycling and Circularity“ und macht damit schon im Titel sichtbar, was die Branche längst beschäftigt: Wasser, Abwasser, Stoffkreisläufe, Ressourcen und Energie lassen sich nicht mehr getrennt betrachten. Für 2026 werden mehr als 3.200 Aussteller aus über 60 Ländern erwartet. 2024 kamen bereits 142.000 Besucher aus 170 Ländern, die Messe belegte 300.000 Quadratmeter, und allein im Bereich Wasser und Abwasser standen zehn Hallen plus Freigelände im Fokus.
Die IFAT als strategische Plattform
Auch das ist bemerkenswert: 80 Prozent des Fachpublikums waren auf Entscheidungsebene, und das Fachprogramm umfasste 418 Einzelveranstaltungen. Diese Zahlen sind nicht bloß Kulisse. Sie zeigen, dass die IFAT längst nicht mehr nur Produktschau ist, sondern ein Ort, an dem sich strategische Richtungsentscheidungen einer ganzen Infrastrukturbranche verdichten.
mehr: https://www.vermicon.com/de/unternehmen/newsletter/ifat-2026
CVS engineering auf der Umweltmesse IFAT in München
Innovative Vakuumlösungen und Kompressoren für mobile Anwendungen – zur Abwasserbehandlung in der kommunalen
Entsorgungs-und Reinigungswirtschaft
Die CVS engineering GmbH aus Rheinfelden zeigt ihr innovatives Portfolio auf der diesjährigen IFAT vom 04. bis 07. Mai in München – in Halle C4, Stand 217. Die maßgeschneiderten Vakuumpumpen und Kompressoren des Spezialisten sind für mobile Anwendungen konzipiert. Mit den leichten, kompakten Produkten wird den Betreibern kommunaler Fahrzeuge in der Entsorgungs-und Reinigungswirtschaft ein effizientes, sicheres Handling kontaminierter Stoffe ermöglicht.
Entnahme, Transport und Entsorgung kontaminierter Stoffe
„Wir werden den IFAT-Besuchern eine breite Produktpalette präsentieren“, sagt Fabio Geiger, der Area Sales und Marketing Manager bei der CVS engineering GmbH. „Unsere Vakuumpumpen und Kompressoren werden in Saug- und Spülfahrzeugen eingebaut.
„Dort dienen sie der Reinigung von Kanälen, Abwasserleitungen, Schächten und Entwässerungssystemen, etwa zum Lösen, Absaugen und Abtransportieren von Ablagerungen „, konkretisiert Fabio Geiger die Anforderungen. Dabei werden die abgesaugten Stoffe in hermetisch verschlossenen Edelstahl- oder Aluminiumbehältern transportiert. „Je nach Anwendung lassen sich die Tanks unter Vakuum oder Druck
betreiben, um einen sicheren Umgang mit gefährlichen und empfindlichen Flüssigkeiten zu gewährleisten“, betont Fabio Geiger.
Kombination von Vakuum- und Kompressor-Technologie
Bestimmte Saug- und Spülfahrzeuge vereinen die Vakuum- mit der Kompressor-Technologien: So bieten etwa kombinierte Saug- und Spülfahrzeuge multifunktionale Lösungen durch die Integration von Vakuumtechnik mit der Hochdrucktechnik an. Die speziellen Applikationen sorgen für eine gründliche Reinigung und effektive Beseitigung von Verstopfungen in Rohren, Tanks oder Abwassersystemen. Vorteile bestehen im simultanen oder abwechselnden Einsatz, wobei die Doppelfunktionalität des kombinierten Saugens und Strahlens für mehr Flexibilität sorgt. Für die Anwender bedeutet dies niedrigere Betriebskosten, einen kleineren Fuhrpark und weniger Personalaufwand.
E-mail: info@cvs-eng.de
www.cvs-eng.com
(nach oben)
Kosteneffizientes Retrofit für Denitrifikationsbecken im laufenden Betrieb bei der Kläranlage Hagen-Boele
Nach der Insolvenz der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH übernahm der Ruhrverband die Werkskläranlage der Papierfabrik am Standort Hagen-Boele, Nordrhein-Westfalen. Die Anlage war ursprünglich für Abwasser der Papierindustrie und kommunales Abwasser ausgelegt und musste kurzfristig auf den Betrieb mit ausschließlich kommunalem Abwasser umgestellt werden. Somit entstand die Notwendigkeit, in bestehenden Belebungsbecken unbelüftete Zonen für die Denitrifikation einzurichten, ohne den Anlagenbetrieb länger zu unterbrechen oder umfangreiche bauliche Umbauten vorzunehmen.
mehr: https://invent-uv.de/blog/2026/02/05/retrofit-fuer-denitrifikationsbecken/
Wasserkompetenz weitergedacht
Von Regen- bis Trinkwasser: Mall auf der IFAT 2026
Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Bereich. Während das Unternehmen im Umfeld von Niederschlagswasser und Abwasser unterschiedlicher Herkunft seit Jahrzehnten fest etabliert ist, sind Anlagen, die im besonders sensiblen Umgang mit Trinkwasser zum Einsatz kommen, ab diesem Jahr neu im Programm: Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf
neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA- Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung. Ebenfalls zur IFAT stellt Mall die 11. Auflage des von Klaus W. König herausgegebenen Ratgebers Regenwasser mit den neuesten Fachthemen der Siedlungswasserwirtschaft vor. Zu sehen sind außerdem Komponenten für die Umsetzung des Schwammstadt-Konzepts wie die ebenfalls neue Sickerbox CaviTop und die Baumrigole Via-Tree, aber auch Lösungen für den anlagenbezogenen Gewässerschutz.
Mall GmbH
Hüfinger Str. 39-45
78166 Donaueschingen
ETW Energietechnik erhält Zuschlag für Biomethananlage von Berliner Stadtreinigung (BSR)
Aufbereitung bis zu 700 Nm3/h Deponiegas in Biomethan
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) setzen auf Technologie aus dem Rheinland und freuen sich, mit der Biomethananlage der ETW Energietechnik GmbH aus Moers einen entscheidenden Schritt in Richtung Umweltschutz und Klimaneutralität zu machen. Die Komplettanbieter von Biomethananlagen und Blockheizkraftwerken (BHKW) erhalten den Zuschlag für eine Anlage, die künftig bis zu 700 Nm³/h Deponiegas in Biomethan aufbereiten wird.
Entwickelt und geplant wurde das Anlagenkonzept von der BSR in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Rytec GmbH. Das Büro Rytec bringt dafür eine umfangreiche Expertise zur Biogaserzeugung, der biologischen und thermischen Abfallbehandlung, der Energietechnik sowie der Abfall- und Deponietechnik mit.
ETW Verfahren bereitet Deponiegas zu Biomethan auf
„Mit dem speziell für Deponiegas entwickelten ETW Aufbereitungsverfahren mit nachgeschalteter Nitrogen Reduction Unit (NRU) kann Deponiegas mit Stickstoffgehalten von über 22 Prozent zu einspeisefähigem Biomethan aufbereitet werden. Nach den durchweg positiven Betriebserfahrungen unserer ersten Referenzanlage im italienischen Taranto, die bereits seit über einem Jahr erfolgreich läuft, bestätigt dieser erneute Zuschlag das Marktvertrauen in unsere Ingenieurskunst und Anlagentechnik“, erläutert der verantwortliche Vertriebsleiter Alexander Szabo von ETW Energietechnik.
Schwankungen der Gaszusammensetzung und -menge
Deponiegas ist ein besonderes Gas zur Aufbereitung. Auf der einen Seite gibt es eine sehr hohe Schadstoffkonzentration an Spurenstoffen (VOC: flüchtige organische Verbindungen, englisch volatile organic compounds) und Siloxanen. Auf der anderen Seite ist die Gasqualität nicht konstant. Dadurch entstehen Schwankungen in der Gaszusammensetzung und Gasmenge. Je länger eine Deponie in Betrieb ist, desto mehr Methan wird durch Sauerstoff und Stickstoff ersetzt. Überdies ist die Gasmenge rückläufig.
Hohe Anforderungen an Gasaufbereitung
Somit werden sehr hohe Anforderungen an eine Biomethananlage zur Gasaufbereitung gestellt. Die Methankonzentration liegt zwischen 35 bis 60 Prozent, die Stickstoff- und Sauerstoffkonzentration beträgt bis zu 23 Prozent und der Betriebsbereich – also die Teillastfähigkeit der Anlage – beträgt zwischen 40 bis 100 Prozent Kapazität.
Zusätzliches BHKW deckt Eigenstrombedarf
Um den externen Strombedarf der Biomethananlage zu minimieren, liefert ETW zusätzlich ein BHKW zur Eigenstromversorgung, das auch mit dem Off-Gas der Aufbereitungsanlage betrieben wird. Dadurch steigt die Methanausbeute der Gesamtanlage auf über 95 Prozent.
ETW Energietechnik GmbH
Ferdinand-Zeppelin-Straße 19
D – 47445 Moers
Webinar „VIT® ABM in der Kläranlagenpraxis
Wir freuen uns, Sie zu unserem kommenden Webinar „VIT® ABM in der Kläranlagenpraxis: Aktive Biomasse verstehen, belastbar bewerten, gezielt verbessern“ am 05. Februar 2026 um 14:00 Uhr MEZ einzuladen.
VIT® ABM (Aktive Biomasse Monitoring) quantifiziert die stoffwechselaktive Biomasse der Belebungsbiologie und erlaubt Rückschlüsse auf deren physiologischen Zustand und Stressbelastung. Auf Basis der 2nd Generation ATP® Technologie stehen Messparameter zur Verfügung, die eine direkte Bewertung der biologischen Leistungsfähigkeit und Stabilität im laufenden Betrieb ermöglichen.
Das Webinar zeigt kompakt und praxisnah, wie diese Messwerte erhoben, ausgewertet und im Betrieb genutzt werden können. Anwendungsbeispiele verdeutlichen, wie Störungen früher erkannt, Fehlsteuerungen vermieden und betriebliche Eingriffe gezielter umgesetzt werden. Dadurch lassen sich Energie- und Betriebsmittel effizienter einsetzen und die Wirksamkeit von Maßnahmen nachvollziehbar belegen.
Easy Maintenance Mazerator – das messerscharfe Maximum
SEEPEX präsentiert seine neue Generation von Zerkleinerern
Seit Jahrzehnten optimiert SEEPEX die Leistungsfähigkeit seiner weltweit gefragten Exzenterschneckenpumpen durch den vorgeschalteten Einsatz messerscharfer Mazeratoren, die Feststoffe und faserige Materialien zuverlässig in kleinste Partikel zerkleinern. Auf diese Weise werden Verstopfungen in Rohrleitungen verhindert und nachgeschaltete Anlagenkomponenten zuverlässig geschützt. Mit einer vollständig neuen Mazeratoren-Generation entwickelt SEEPEX seine Zerkleinerungstechnologie nun weiter.
Der neue „Easy Maintenance Mazerator“ steht für maximale Wartungsfreundlichkeit, eine optimierte Schneidleistung und eine gesteigerte
Anlagenverfügbarkeit. Mit dem 1. Januar 2026 hat das Unternehmen damit eine neue Phase seiner Easy-Maintenance-Strategie eingeläutet.
„Unsere neue Mazerator-Generation eröffnet unseren anspruchsvollen Kunden eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Handhabung, der Wartung und der Wirtschaftlichkeit, denn sie profitieren von einem reduzierten Verschleiß und einer deutlich längeren Lebensdauer. SEEPEX wiederum kann mit dieser neuen Lösung seine Marktposition stärken“, fasst Guntram Schulz, Global Market and Product Manager bei SEEPEX, zusammen.
mehr: www.seepex.com
Erneuerung von Wasseraufbereitungsanlagen mit Hyperboloid-Flockungsrührwerken
Die Flockung ist ein entscheidender Schritt in der Wasseraufbereitung, bei dem sich kolloidale suspendierte Partikel zu größeren, absetzbaren Flocken zusammenlagern, die anschließend entfernt werden können. Eine effektive Flockung erfordert eine optimale Einstellung von Chemikalienzugabe, Mischenergie und geringe Scherraten, um stabile Flocken zu bilden. Angesichts steigender regulatorischer und finanzieller Herausforderungen setzen immer mehr Betreiber auf die Umrüstung bestehender Anlagen, um die Aufbereitungseffizienz bei geringeren Kosten zu verbessern.
Flocken bilden sich durch die Neutralisierung negativ geladener Partikel durch Koagulation, gefolgt von einer Flockungsstufe mit scherkraftarmer Durchmischung zur Förderung von Partikelkollision. Der Erfolg der Flockenbildung hängt von der Mischintensität ab, die anhand des Geschwindigkeitsgradienten (G) gemessen wird, sowie von der Minimierung der Scherkräfte, die
Flocken auseinanderbrechen lassen können. Über den G-Wert hinaus ist es für die Leistungsoptimierung unerlässlich, den Energieeintrag und die Strömungsdynamik innerhalb der Becken zu verstehen. Die numerische Strömungsmechanik (CFD) hat sich hier zu einem wertvollen Werkzeug entwickelt, um die Beckenhydraulik zu bewerten, Kurzschlüsse zu identifizieren und die Leistung verschiedener Flockungstechnologien zu beurteilen.
Übliche Flockulatoren sind hydraulische Leitbleche, Schaufelrad oder Schreitbalken Flockulatoren, Schaufelrührer und Hyperboloid Rührwerke. Bewertet werden diese unter anderem anhand von Kriterien wie Wartungsaufwand, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Energieeffizienz, Redundanz, Energieübertragung, Scherkräfte und Flockungsqualität. Das Hyperboloid-Flockungsrührwerk nutzt strömungsmechanische Prinzipien, um eine gleichmäßige Durchmischung mit minimaler Scherbelastung zu gewährleisten. Durch die
hyperboloide Form des Rührkörpers beschleunigt es die Flocken sanft entlang seiner Transportrippen.
Hyperboloid-Rührwerke werden bodennah installiert und erzeugen eine radial nach außen gerichtete Sohlströmung, die den Beckenboden reinigt, Sedimentablagerungen verhindert und Flocken in der Schwebe hält. Durch Betrieb am Frequenzumrichter können Betreiber die Mischintensität einfach anpassen und auf Veränderungen in der Wasserqualität reagieren. Der Einsatz des Hyperboloid-Flockungsrührwerks sichert demnach geringeren Wartungsaufwand, optimierten Chemikalieneinsatz, ablagerungsfreien Betrieb und eine verbesserte Flockenbildung.
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Schweizer Weltpremiere: grösstes Solarfaltdach der Welt auf der ARA Thunersee feierlich eingeweiht
Innovative Energielösung liefert 3 GWh Solarstrom pro Jahr und setzt ein starkes Zeichen für die Energiewende
Auf der Abwasserreinigungsanlage ARA Thunersee wurde das grösste Solarfaltdach der Welt offiziell eingeweiht. Bundesrat Albert Rösti nahm die feierliche Eröffnung im Rahmen eines Besuchs vor Ort persönlich vor. Die Anlage wird künftig rund 3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren und ist ein bedeutender Schritt für die erneuerbare Energieversorgung in der Schweiz. Entwickelt und realisiert wurde das Projekt vom Schweizer Cleantech-Unternehmen dhp Technology AG aus Zizers (GR).
Das innovative Solarfaltdach überspannt mehrere Klärbecken und nutzt bestehende Infrastrukturflächen doppelt – für die Abwasserreinigung am Boden und die Solarstromproduktion darüber. Basierend auf bewährter Schweizer Seilbahntechnik kann sich das Dach bei extremen Wetterbedingungen wie Sturm, Schnee oder Hagel automatisch zusammenfalten. Dadurch werden Betriebssicherheit und Energieproduktion vereint – ohne Eingriff in die laufenden Prozesse der Anlage.
„Dieses Projekt zeigt, wie wir die Energiewende pragmatisch und wirkungsvoll voranbringen können“, sagte Ingo Schoppe, Geschäftsführer der ARA Thunersee, anlässlich der Einweihung. „Wir nutzen bestehende Flächen intelligent und leisten damit einen aktiven Beitrag zu Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Das Solarfaltdach stärkt unsere energetische Unabhängigkeit und dient als Vorbild für andere Infrastrukturanlagen.“
Mit einer installierten Leistung von 3.6 Megawatt Peak liefert die Anlage jährlich rund 3 Gigawattstunden erneuerbaren Strom. Das entspricht dem Verbrauch von etwa 700 Haushalten. Ein grosser Teil des erzeugten Stroms wird direkt vor Ort genutzt – ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenversorgung und nachhaltiger Anlagenbetrieb.
„Die ARA Thunersee beweist, dass Infrastruktur Teil der Energiezukunft ist“, sagte Gian Andri Diem, CEO von dhp Technology. „Das grösste Solarfaltdach der Welt steht in der Schweiz – entwickelt mit Schweizer Ingenieurskunst und Innovationsgeist. Dieses Projekt zeigt das grosse Potenzial von Energieproduktion auf bestehenden Flächen. So schaffen wir Fortschritt, ohne zusätzlichen Raum zu beanspruchen.“
mehr: https://www.dhp-technology.ch/produkt-solarfaltdach-horizon
Pressetag – Schwammstadt trifft Innovation
Gleich zu Jahresbeginn trifft sich die Infrastrukturbranche bei der InfraTech in Essen. Wahrscheinlich steht der Termin bei Ihnen schon fest im Kalender und wir freuen uns, wenn Sie auch den Mall-Messestand auf Ihrer Liste haben. Denn: Der erste Messetag steht bei uns ganz im Zeichen der Fachpresse.
Pressetag – Schwammstadt trifft Innovation
1. Individuelle Gespräche
2. Marktsituation: Aktuelle Situation und Ausblick
3. Mall-Lösungen als Baustein einer blau-grün-grauen Infrastruktur im Rahmen des Schwammstadt-Konzepts
4. Redaktionelle Berichte mit aktuellen Themen und Projekten
Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, ob Sie kommen. Antworten Sie dazu einfach auf diese E-Mail – vielen Dank.
Ihr kostenloses Messeticket können Sie schon vorab buchen – z.B. über unsere Messeseite: https://www.mall.info/unternehmen/veranstaltungen-und-messen/messen/infratech-2026/







