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Lego-Modell „Urbaner Wasserkreislauf“

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Der Entwurf ist ein lehrreiches, aus knapp 5.000 Teilen bestehendes Miniaturmodell des urbanen Wasserkreislaufs inklusive acht Stationen vom Fluss über das Wasserwerk zur Kläranlage zurück zum Fluss.

Außerdem sind sieben Minifiguren enthalten, welche verschiedene Berufe in der Wasser/Abwasser-Branche zeigen – darunter eine Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice, eine Chemielaborantin für Wasseranalytik und eine Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (oder wahlweise Abwassertechnik).

Das Modell benötigt insgesamt 10.000 „Supporter“, die auf der Projektseite den „Support“-Button klicken, um ihre Unterstützung kundzutun. Wenn diese Zahl erreicht wird, zieht der Entwurf in die „Review“-Runde ein und bekommt die Chance, von LEGO als offizielles Set umgesetzt zu werden.

mehr:
https://ideas.lego.com/product-ideas/da2876b0-2f99-4279-abe1-6d32e1ccfe85
https://www.watermagazine.co.uk/2026/09/24/lego-fan-design-the-urban-water-cycle-aims-to-raise-public-awareness-of-water-infrastructure/
https://www.linkedin.com/posts/mocingbird_fatberg-lego-water-share-7508144160118419456-rBZy

Herstellerverantwortung nach KARL: Generalanwältin beim EuGH plädiert für Nichtigkeit

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In ihrem Schlussantrag hat die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) die Herstellerverantwortung für die Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) abgelehnt. Während die Pharmaindustrie von einem »Meilenstein« spricht, sehen die Kommunen darin ein »enttäuschendes Signal«. Sie warnen, dass die Einführung der vierten Reinigungsstufe ohne eine »verursachergerechte Finanzierung« kaum möglich sein wird.

Gemäß der Kommunalabwasserrichtlinie muss in Klärwerken eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen eingeführt werden. Die Finanzierung dieser Stufe soll über die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) der Pharma- und Kosmetikindustrie erfolgen. Konkret sollen diese mindestens 80 Prozent der Kosten für den Bau und den Betrieb der vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen tragen.

Die besagte Abwasserrichtlinie ist bereits seit dem 1. Januar 2025 in Kraft und muss von den EU-Mitgliedstaaten bis zum 31. Juli 2027 in nationales Recht umgesetzt werden. Dennoch hatte im März 2025 Polen gegen diese erweiterte Herstellerverantwortung Klage eingereicht. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat hätten demnach mit der Regelung gegen das Verursacherprinzip und den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen.

Nun schlägt auch Juliane Kokott, deutsche Juristin und Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs, vor, die Herstellerverantwortung für nichtig zu erklären. Eine Generalanwältin ist ein unabhängiges Mitglied des Gerichts und unterstützt die Richter durch rechtliche Gutachten und Entscheidungsempfehlungen. Zwar hat ihr Beschluss für die Richter keine Bindungswirkung, jedoch wird in der Mehrheit der Fälle der Empfehlung der Generalanwälte gefolgt.

mehr: https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/document/C/2025/C-0193-25-00000000RD-01-P-01/CONCL/325980-DE-1-html
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/eugh-generalanwaeltin-lehnt-pharma-verantwortung-ab-168082/

PRONOVA Analysentechnik GmbH & Co. KG

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Granatenstraße 19-20
13409 Berlin


Telefon: +49 (30) 455 085-0
FAX: +49 (30) 455 085-90
E-Mail: info@pronova.de
Internet: www.pronova.de

PRONOVA Analysentechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der zuverlässigen Analyse von Flüssigkeiten und Gasen und bietet maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen.

Im Bereich der Klärgasanalytik können wir u.a. die relevanten Komponenten N₂O, CO₂ und CH₄ präzise erfassen und damit die Anforderungen der Europäischen Kommunal- und Abwasserrichtlinie unterstützen.

Auch für den Bereich der Klärschlammverbrennung gemäß 17. BImSchV bieten wir passende Lösungen. Neben der Analysentechnik ermöglichen wir mit unserem zertifizierten Emissionsauswerterechner eine zuverlässige und normgerechte Auswertung der erfassten Emissionsdaten.

Mit unserem Mehrparameter-Messsystem können wir u.a. Ammonium und Nitrat ionenselektiv bestimmen.

Darüber hinaus legen wir großen Wert auf individuelle Lösungen: Wir berücksichtigen die jeweiligen technischen und betrieblichen Gegebenheiten und entwickeln darauf abgestimmte Anwendungen, die sich optimal in bestehende Prozesse integrieren lassen.

Wir übernehmen für Sie sowohl die Planung und Inbetriebnahme als auch die Wartungen und umfassenden Service – deutschlandweit.

Coalsi GmbH

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Dorfstraße 7
85653 Großhelfendorf

Tel.: 08095 87 339 01

E-Mail: info@coalsi.com
Web: www.coalsi.com

Effiziente Lösungen gegen Geruch und Fremdwasser
Egal ob Kanalsystem, Kläranlage oder industrielle Abluft: Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die Gerüche nachhaltig beseitigen und Ihre Umwelt lebenswerter machen.

Meldungen zur Arbeitssicherheit

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Oktober 2025


„Überlastung ist noch viel zu oft ein Tabu“

Die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen und oft überschneiden sich berufliche und private Belastungen. Anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit erläutert Jasmine Kix, stellvertretende Leiterin des DGUV-Sachgebiets „Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt“, welche psychischen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz eine Rolle spielen, wie sie sich auf die Gesundheit auswirken können und was Arbeitgebende tun können, um ihre Beschäftigten zu unterstützen.

Weitere Informationen
Worauf es in der betrieblichen Prävention ankommt, formulieren zwei neue bzw. aktualisierte Veröffentlichungen der DGUV:
FBGIB-001 : Psychische Belastung bei der Arbeit bleibt eine wichtige Stellschraube für die Gesundheit:
FBGIB-009: Betriebliche psychologische Erstbetreuung nach traumatischen Ereignissen, sogenannte „psychische erste Hilfe“ und Erste Hilfe: Was ist was?

(nach oben)

Unterweisungshilfen

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– Einsteigen in Schächte und Behälter
– Lärm
– Elektrizität

Einsteigen in Schächte und BehälterLink zum Film
Befahren der Kanalisationhttps://medien.bgetem.de/medienportal/artikel/RFZEMDI4LTM-/@@download/download
Retten eines Kollegen aus der Kanalisationhttps://medien.bgetem.de/medienportal/artikel/RFZEMDI4LTQ-/@@download/download
Einsteigen in Schächten der Abwasserentsorgung mit Seilsicherunghttps://medien.bgetem.de/medienportal/artikel/RFZEMDI4LTI-/@@download/download
LärmLink zum Film
Napo in … Schluss mit Lärm! (Persönliche Schutzausrüstung)https://www.napofilm.net/de/napos-films/napo-stop-noise
ElektrizitätLink zum Film
Napo in … Vorsicht Elektrizitäthttps://www.tube.dguv.de/video/9K3JBxCfXuRTaeD3VG6RCf

Abwasser im leeren Fluss: Gewässern entgleitet bei Niedrigwasser die Selbstreinigung

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Die Wasserstände an Flüssen wie Rhein, Elbe und Donau sind diesen Sommer historisch niedrig. Das bremst die Industrie aus. Die niedrigen Pegel sorgen auch dafür, dass Rückstände von Medikamenten, Pestiziden und Reinigungsmitteln die Flüsse mehr verschmutzen als sonst.

Gast: Dietrich Borchardt ist Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Sprecher der Helmholtz-Wasserinitiative und Professor an der Technischen Universität Dresden.

zum Podcast von ntv: https://www.youtube.com/watch?v=mX6IkdauE10

Sölden: Kläranlage wohl Monate nicht in Vollbetrieb

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In Sölden ( Bezirk Imst ) wird es nach dem Murenabgang am 29. Juli noch dauern, bis die Kläranlage wieder im Vollbetrieb laufen kann. Bis Ende nächster Woche soll zumindest eine „Grobreinigung“ möglich sein, so hofft die Gemeinde. Bis dahin fließt das Abwasser weiter in die Ötztaler Ache.

Kläranlage soll nun stufenweise in Betrieb gehen
Das Abwasser des gesamten hinteren Ötztals fließt momentan noch weiter ungeklärt in die Ötztaler Ache. Es sei „eine Notsituation und momentan nicht anders möglich“, sagt Maximilian Riml, Vizebürgermeister von Sölden. Bis zum Winter soll die Kläranlage stufenweise wieder in Betrieb gehen. „Die erste Stufe wäre eine sogenannte Grobreinigung, wo die Feststoffe herausgesiebt werden“. Das will man in Sölden „bis zum Ende der nächsten Woche hinbekommen“, so Riml.

mehr: https://tirol.orf.at/stories/3366179/

DWA-Positionen: Phosphor-Rückgewinnung: Übergangsmodellund Finanzierung

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Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. unterstützt das Ziel der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen ausdrücklich. Phosphor ist ein endlicher und als kritisch eingestufter Rohstoff, dessen Rückgewinnung einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcensicherung, zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft sowie zur Verringerung externer Abhängigkeiten leistet. Die im Jahr 2017 mit der Novellierung der Klärschlammverordnung* eingeschlagene Zielrichtung ist daher fachlich richtig und umweltpolitisch geboten.

mehr:
https://de.dwa.de/files/_media/content/01_DIE_DWA/Politikinformationen/Positionspapiere/Phosphorr%C3%BCckgewinnung_DWA_Position%2020260730.pdf

https://www.linkedin.com/posts/lisairwinbross_dwa-position-phosphorr%C3%BCckgewinnung-2026-ugcPost-7490285307582529536-CAwY/

Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA)

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Trifluoressigsäure (TFA) zählt zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS). Für die Umwelt ist TFA ein Problem, der Stoff besitzt fortpflanzungsgefährdende (reproduktionstoxische) sowie umweltkritische Stoffeigenschaften. Um Umwelt und Trinkwasserressourcen nachhaltig zu schützen, müssen die Einträge in die Umwelt schnellstmöglich gesenkt werden.

Sie wird direkt als Reagenz und Zwischenprodukt in der chemischen Industrie sowie in Synthese- und Analyseverfahren verwendet und kann dabei über industrielle Abwasserströme in die Umwelt gelangen.

Mehr Informationen dazu beim Umweltbundesamt.
https://www.umweltbundesamt.de/faq-ewigkeitschemikalie-trifluoressigsaeure-tfa#was-ist-tfa