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September 2026

April 2026


Modernisierung des Gruppenklärwerks in Kaarst-Nordkanal

Erftverband entfernt Spurenstoffe mit Pulveraktivkohleanlage aus dem Abwasser
Mit der Inbetriebnahme der neuen Pulveraktivkohleanlage (PAK) im Gruppenklärwerk Kaarst-Nordkanal erweitert der Erftverband seine Abwasserreinigung um eine vierte Reinigungsstufe. Die Anlage ergänzt die bestehende Membrantechnik und ermöglicht die gezielte Entfernung von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser.

Planung, Erprobung und Umsetzung
Der Realisierung des Projekts gingen umfangreiche Versuche, Anlagenvergleiche und Optimierungen der Dosiertechnik voraus. Nach Abschluss der Planung und Umsetzung im Jahr 2025 wurde die Anlage im Frühjahr 2026 in Betrieb genommen. Die Dosierung der PAK in das Abwasser erfolgt automatisch und lässt sich flexibel an die jeweilige Belastung anpassen. Mikroschadstoffe lagern sich an der Pulveraktivkohle an. Die Membranfilter halten die beladenen Pulverkohleteilchen zusammen mit anderen Partikeln und Krankheitserregern auf der Kläranlage zurück.

Nachhaltige Abwasserbehandlung
Mit der neuen vierten Reinigungsstufe werden unter anderem Arzneimittelrückstände, Haushalts- und Industriechemikalien sowie weitere organische Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernt. Es gelangen deutlich weniger schädliche Substanzen in die Gewässer. Die Kombination aus leistungsfähiger Membrantechnik und Pulveraktivkohle trägt dazu bei, die chemische Gewässerqualität langfristig weiter zu verbessern und die Funktion wichtiger Ökosysteme in unseren natürlichen Wasserkreisläufen zu stärken.

Förderung durch das Land und die EU
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union unterstützen das Projekt mit Fördermitteln aus dem Just Transition Fund (JTF) im Rahmen des Förderprojektes „Blaue Infrastruktur Rheinisches Revier“ (BIRR).

mehr: https://www.erftverband.de/modernisierung-des-gruppenklaerwerks-in-kaarst-nordkanal/

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Kläranlage in Dorsten bietet Blick hinter die Kulissen

Lippeverband lädt am 26. April anlässlich seines 100-jährigen Bestehens zum „Tag der offenen Tür“ – auch das Pumpwerk Dorsten-Hammbach kann dann besichtigt werden
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lippeverbandes öffnet der Wasserwirtschaftsverband die Pforten seiner Kläranlage Dorsten-Holsterhausen und bietet spannende Einblicke hinter die Kulissen der Abwasserreinigung – und zwar am Sonntag, 26. April, beim „Tag der offenen Tür“ an der Baldurstraße. Von 11 bis 16 Uhr erfahren interessierte Gäste alles Wissenswerte über das Klärwerk und welch immens wichtigen Beitrag es für die Gewässerqualität in der Lippe leistet. Darüber hinaus besteht am 26. April auch die Möglichkeit, das Pumpwerk Dorsten-Hammbach zu besuchen. Es ist das leistungsstärkste Pumpwerk des Lippeverbandes im Stadtgebiet.

Das Klärwerk in Dorsten-Holsterhausen stammt aus dem Jahr 1977 (zuletzt 2001 ausgebaut), es ist ausgelegt für 137.000 Einwohnerwerte (Menschen plus Industrieunternehmen). In der Anlage werden jährlich mehr als 10 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Im Durchschnitt strömen dem Werk pro Sekunde mehr als 250 Liter zu.

mehr: https://www.eglv.de/medien/klaeranlage-in-dorsten-bietet-blick-hinter-die-kulissen/

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