Montag, Januar 18, 2021
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Aus der Wissenschaft

Auf die Wirkung kommt es an: Neues Verfahren spürt Schadstoffe auf

Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biozide, Wasch- und Reinigungsmittel: Die Vielfalt an schädlichen Stoffen ist enorm. Dementsprechend aufwändig und teuer ist deren Nachweis. Im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes TREES analysierten Forscher der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Cutec: Abwasserprojekt CYKATT im Rahmen von KMU innovativ bewilligt

Entwurf und Bewertung cyberphyischer Kläranlagenkonzepte mit thermisch hochvernetzten Teilprozessen - bewilligt.
Im  Rahmen der Fördermaßnahme KMU Innovativ im Förderbereich Nachhaltiges Wassermanagement wurde das BMBF-Verbundprojekt CYKATT – Entwurf und Bewertung cyberphyischer Kläranlagenkonzepte

Forschende entwickeln Mini-Abwasserreinigung aus Blaualgen

Empa-Materialwissenschaft
Cyanobakterien - im Volksmund Blaualgen genannt - gehören zu den ältesten Lebewesen dieser Erde. Materialforschende der Empa haben die Bakterien nun so beschichtet, dass sie Schadstoffe

Membran, die radioaktives Wasser säubert

Molkeproteine und Aktivkohle:
Dieses Duo filtert radioaktive Elemente aus verseuchtem Wasser, wie ETH-Forschende gezeigt haben. Abwässer aus Spitälern und aus Reaktorunfällen

Abwasser aus dem Bergbau aus Ressource nutzen

Bergbau geht meist mit der Förderung großer Wassermengen einher, die bisher überwiegend ungenutzt abgeleitet wurden. Das kürzlich abgeschlossene Projekt „Räumlich-zeitlich abgestimmte Kreislaufführung und Wiederverwendung bergbaulicher Abwässer am Beispiel

„Kläranlage“ fürs Auge: Wie Pflanzenwände unser Wasser säubern

In den Hotels dieser Welt wird jede Menge Süßwasser verbraucht - eine Erfindung eines Wiener Forschungsunternehmens reinigt verschmutztes Wasser mithilfe von Pflanzenwänden

Vom Regen zum Hochwasser

Helmholtz-Forschungszentren starten Messkampagne zu hydrologischen Extremen
Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme übergreifend

Als Filter in Klärwerken – Wissenschaftler setzen auf Quallen gegen Mikroplastik

Rötungen, Quaddeln, Schmerzen: Mit Quallen verbinden Urlauber an Ost- und Nordsee oft getrübte Badefreuden. Wissenschaftler aber sehen Chancen, Quallen als Dünger, Futter, Nahrungsmittel, für Kosmetik und als Biofilter für Mikroplastik einzusetzen.

Der Einfluss der Abwesenden

Wenn Tiere in ein Ökosystem wandern, verwandelt sich dieses kurzzeitig in ein Schlaraffenland für Raubtiere. Aber auch im Ökosystem, aus dem die Tiere ausgewandert sind, verändern sie durch ihre Abwesenheit die Nahrungsnetze. Das zeigt erstmals eine neue Studie über lokale Fischwanderungen in Nordeuropa.

Durch Abwasserreinigung Nährstoffe gewinnen

Wie man Algen zum Gewässerschutz und zur Rückgewinnung von Phosphor einsetzen kann, untersucht ein Team der TH Mittelhessen. Das Forschungsvorhaben trägt den Titel „Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen - Phosphorrecycling und Energiegewinnung".

Östrogene im Wasser – Screening und Risikobewertung für Europa

In einem internationalen Projekt wurden europäische Wasserproben mit verschiedenen biologischen und chemischen Methoden auf Östrogene untersucht. Es zeigte sich, dass Biotests auf der Basis von Zellkulturen sehr gut geeignet sind, um die Stoffe nachzuweisen, die europaweit überwacht werden sollen.

Der tödlichen Fischkrankheit PKD auf der Spur

In der Schweiz, aber auch in ganz Europa und in der USA, befällt ein Parasit Süsswasserfische, vor allem die Forellen. Er ist im Sommer aktiv, wenn das Wasser warm ist, und „schläft" im Winter. Eine Gruppe Forschender von EPFL, Eawag und Universität Bern haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, das Ausbrüche der von diesem Parasiten ausgelösten Nierenkrankheit vorhersagt.

Schadstoffe im Wasser abbauen: Chemiker der Uni Halle verbessern Verfahren

Wie sich hartnäckige Schadstoffe im Wasser einfach und kostengünstig abbauen lassen, haben Chemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) herausgefunden. Dafür benötigen die Forscher lediglich eine grüne LED-Leuchte, einen Katalysator und Vitamin C. So können sie eine spezielle Art von Elektronen herstellen, die die Schadstoffe im Wasser zuverlässig zerlegen. Bisher waren dafür komplexe Lasersysteme nötig. Die Studie wurde kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" veröffentlicht.

Mikroplastik in kommunalen Kläranlagen nachhaltig entfernen

Inerte organisch-chemische Stressoren (IOCS), zu denen auch Mikroplastik zählt, können derzeit nicht durch kommunale Kläranlagen zurückgehalten werden, sondern gelangen in den Wasserkreislauf. Nun wurde ein konzeptbasierter Forschungsansatz in eine ganzheitliche Lösung überführt.

Projekt Wasser 3.0

Forscherinnen und Forschern des Projekts Wasser 3.0 der Universität Koblenz-Landau gelingt Durchbruch bei der Entwicklung eines Verfahrens zur Entfernung von Nano- und Mikroplastik aus dem Wasser