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Informationen aus Nordrhein Westfalen

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2024


2023


NRW will öffentliche Trinkwasserbrunnen künftig über Wasserentgelte finanzieren

Entwurf sieht Anpassung des Landeswassergesetzes vor
Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Landeswassergesetzes (Drucksache 18/4066) vorgelegt. Ziel ist es, die Finanzierung öffentlicher Trinkwasserbrunnen durch Umlage auf die Wasserentgelte zu ermöglichen, berichtet das Beratungsunternehmen Rödl & Partner. Hintergrund sei die Anpassung an neue bundesrechtliche Vorgaben. Seit der Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes 2023 gehört die Bereitstellung von Trinkwasser im öffentlichen Raum ausdrücklich zur Aufgabe der öffentlichen Wasserversorgung (§ 50 Abs. 1 Satz 2 WHG). Diese Regelung setzt die EU-Trinkwasserrichtlinie 2020/2184 um, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, den Zugang zu kostenlosem Trinkwasser an öffentlichen Orten sicherzustellen.

mehr: https://www.euwid-wasser.de/news/politik/nrw-will-oeffentliche-trinkwasserbrunnen-kuenftig-ueber-wasserentgelte-finanzieren-010925/

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Neuer hydrologischer Bericht für Nordrhein-Westfalen: Anhaltende Trockenheit zeigt Auswirkungen auf Flüsse, Grundwasser und Pflanzen

Umweltminister Oliver Krischer: „Achtsamer Umgang mit der Natur ist wichtig, um weitere Waldbrände zu verhindern.“
Nur einmal seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war ein März in Nordrhein-Westfalen trockener als der März 2025, in dem landesweit im Durchschnitt nur zehn Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen. Das belegt der neue hydrologische Bericht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK). Im langjährigen Vergleich fielen damit rund 84 Prozent weniger Niederschläge als sonst im März üblich. Da schon der Februar 2025 zu trocken war, sinken die Pegel der Flüsse und Talsperren. Den Pflanzen fehlt das Wasser, das sie zum Wachsen benötigen und die Waldbrandgefahr steigt.

mehr: https://www.lanuk.nrw.de/article/neuer-hydrologischer-bericht-fuer-nordrhein-westfalen-anhaltende-trockenheit-zeigt-auswirkungen-auf-fluesse-grundwasser-und-pflanzen

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Genehmigung für größte Hochwasserschutz-Maßnahme: Gesteuerter Überflutungsraum bei Köln-Worringen entlastet am Rhein

Minister Oliver Krischer: Das hilft nicht nur Köln, sondern auch Düsseldorf und allen Rheinunterliegern bis in die Niederlande
Die Maßnahme soll mehrere Zehntausend Menschen im Kölner Norden bei Hochwasser schützen und schafft Entlastung für alle, die unterhalb von Köln-Worringen am Rhein zu Hause sind: Am Freitag, 14. März 2025 überreichte Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, den Genehmigungsbescheid für den Retentionsraum Worringen an Ulrike Franzke, Vorständin der Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln). Die künstlich geschaffene Überschwemmungsfläche soll bei Hochwasser bis zu 30 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen und damit Hochwasserspitzen am Rhein um bis zu 17 Zentimeter kappen. Dafür werden umgrenzende Bauwerke geschaffen, die ein kontrolliertes Fluten und später wieder Ablassen des Wassers auf einer Fläche von insgesamt 670 Hektar ermöglichen.

„Wir können dieses Becken wie eine Badewanne steuern – mit einem Riesen-Schutzeffekt für die Menschen. Das hilft nicht nur Köln, sondern auch Düsseldorf und allen Rheinunterliegern bis in die Niederlande“, sagte Minister Oliver Krischer. „Durch Begradigung und Verbau haben unsere Flüsse in den vergangenen Jahrhunderten ihre natürlichen Überschwemmungsbereiche verloren. Für einen besseren Hochwasserschutz ist es essenziell, dass wir den Flüssen wieder Raum geben durch Renaturierungen und Maßnahmen wie diese.“

mehr: https://www.umwelt.nrw.de/genehmigung-fuer-groesste-hochwasserschutz-massnahme-gesteuerter-ueberflutungsraum-bei-koeln

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Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW

Zahlreiche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben erkannt, dass sie sich gegen die Folgen der Klimakrise wappnen müssen. Gleichzeitig erschließt die Klimaanpassungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen mit ihren Innovationen nationale und internationale Märkte. Unser „Forum Klimaresilienz NRW“ bietet der Branche heute eine Plattform für Vernetzung und Inspiration – beispielsweise in Form von Best-Practice Beispielen.

mehr: https://www.umwelt.nrw.de/forum-klimaresilienz-nordrhein-westfalen

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Neue Anforderungen in der Wasserwirtschaft: Herausforderungen – Chancen – Lösungen – Perspektiven: Landesverbandstagung am 26. Juni 2025

Der DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen lädt in diesem Jahr bereits vor den Sommerferien zu seiner Landesverbandstagung ein: Die Tagung findet am 26. Juni 2025 unter dem Motto „Neue Anforderungen in der Wasserwirtschaft“ am traditionellen Veranstaltungsort im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen statt. Mit vielseitigen aktuellen Themen in wechselnden Formaten wird ein breites Publikum angesprochen. Nach dem Eröffnungsblock, in dem die Wasserstrategie des Landes thematisiert wird, startet die Tagung mit dem aktuellen Schwerpunktthema Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) und beleuchtet die Erwartungen von Betreibern und Behörden. Mit einem Impulsvortrag und einer anschließenden Podiumsdiskussion werden die größten Herausforderungen, die durch KARL für die Branche entste-
hen, von unterschiedlichen Standpunkten erläutert.
Vorträge über Leuchtturmprojekte in Nordrhein-Westfalen richten den Blick auf die Abwasserbehandlung, die Regenwasserbewirtschaftung sowie die Digitalisierung der Wasserwirtschaft. In einem weiteren Block werden Beispiele für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz in der Wasserwirtschaft thematisiert. Neu ist das Praxistraining für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen, das in einem parallelen Block zum Vortragsprogramm stattfindet. Zum Thema „Pumpe defekt? – Was ist zu tun?“ kön- nen Interessierte unter Anleitung ein Laufrad wechseln und sich untereinander austauschen. Das Training wird durch einen Impulsvortrag zu Problemen im Betriebsalltag komplettiert. Begleitet wird die Tagung von einer Fachausstellung, die thematisch gegliedert ist und parallel zum Vortragsprogramm im Foyer des Veranstaltungsortes stattfindet. Die Fachausstellung bietet Besucher*innen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und Netzwerken unter Kolleginnen und Kollegen der Branche. Auch das seit vielen Jahren bewährte Ausstellerforum mit informativen und kurzweiligen Beiträgen steht in diesem Jahr unter dem Tagungsmotto und bietet Lisa Broß und Rolf Usadel. Chancen und Lösungen der Industrie
und Dienstleister für die neuen Herausforderungen. Erstmalig wird für junge Nachwuchskräfte in der Wasserwirtschaft eine Wissensrallye unter Einbindung der Ausstellung parallel zum Vortragsprogramm organisiert. Bei der Wissensrallye können Auszubildende der umwelttechnischen Berufe, die sich in Dreier-Teams zusammenfinden, ihr Wissen auf die Probe stellen und gegeneinander antreten. Die Sieger werden im Rahmen der Tagung ausgezeichnet.
Im Anschluss an das Vortragsprogramm der Tagung findet die zweijähriige Mitgliederversammlung des DWA- Landesverbands Nordrhein Westfalen statt. Neben dem Bericht des Landesverbandsvorsitzenden stehen in diesem Jahr die Wahlen von Beiratsmitgliedern und dem Landesverbandsvorsitz auf der Tagesordnung.
Alle DWA-Mitglieder im DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.
Anschließend lädt der Landesverband zum Ausklang der diesjährigen Tagung mit Get together.

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Priorisierung und Risikobewertung von Spurenstoffen mit potenzieller Relevanz für nordrhein-westfälische Gewässer

Im Zuge der sich verbessernden umweltanalytischen Detektionsmethoden und des gesteigerten Einsatzes von chemischen Substanzen in Industrie, Landwirtschaft und in Haushalten werden immer mehr bisher noch unbekannte organische Spurenstoffe in Fließgewässern detektiert. Da von diesen Spurenstoffen potentiell eine Gefahr für die aquatische Umwelt ausgehen könnte, ist es notwendig, die Stoffe zu charakterisieren und ihr Umweltgefährdungspotential abzuschätzen.

Zu diesem Zweck wurden in der vorliegenden Studie »Priorisierung und Risikobewertung von Spurenstoffen mit potentieller Relevanz für nordrheinwestfälische Gewässer« Methoden zur Früherkennung potentieller Umweltschadstoffe untersucht. Die unter dem Begriff »Priorisierungsverfahren« zusammengefassten Methoden, die anhand der stofflichen Eigenschaften die Gewässerrelevanz eines Stoffes abschätzen können, wurden an drei ausgewählten Teststoffen Diclofenac, Carbamazepin und Iopromid, für die bereits eine vollständige Risikobewertung in der Fachliteratur vorlag, geprüft. Anschließend wurden die Verfahren für die Priorisierung von drei bisher wenig charakterisierten Stoffgruppen der Statine, Bisphosphonate und Neonicotinoide eingesetzt.

mehr: https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/publikation/priorisierung-und-risikobewertung-von-spurenstoffen-mit-potenzieller-relevanz-fuer-nordrhein-westfaelische-gewaesser

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Biogas muss neu gedacht werden

Zur bundesweiten Woche der Wärme präsentiert der Landesverband Erneuerbare Energie NRW zwei Biogasanlagen im Kreis Soest, die zeigen, was die Biogastechnik heute alles kann.

„Biogasanlagen dürfen nicht länger von Politik, Gesellschaft und Energiewirtschaft unterschätzt werden, ohne Biogasanlagen ist die Energie- und Wärmewende nicht zu schaffen!“ So begrüßte Dr. Thomas Griese, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) die Teilnehmer, die der Verband im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wärme“ zur „Biogas-Tour im Kreis Soest“ eingeladen hatte. Beide Biokraftwerke in Ense und Anröchte erfüllten, so Griese, in hohem Maße die energiewirtschaftlichen Anforderungen: „Die zwei Anlagen lassen sich so flexibel steuern, dass sie ihren Strom nur dann einspeisen, wenn wirklich eine Nachfrage besteht und sie außerdem in hohem Maße Wärme auskoppeln können.“

mehr: https://www.lee-nrw.de/presse/mitteilungen/biogas-muss-neu-gedacht-werden/

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Regionalplan Köln: Aufstellungsbeschluss mit Fragezeichen

Der Regionalrat Köln hat den Aufstellungsbeschluss zum Teilplan Energie gefasst. Damit geht der Planentwurf, durch den im Regierungsbezirk Köln die Windenergienutzung auf 15.682 Hektar Fläche ermöglicht werden soll, im nächsten Schritt in die sogenannte Offenlage. Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE NRW) kritisiert, dass in dem Planentwurf erhebliche Unsicherheiten enthalten seien.

mehr: https://www.lee-nrw.de/presse/mitteilungen/regionalplan-koeln-aufstellungsbeschluss-mit-fragezeichen/

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Metabolite von Metazachlor-SA (CAS: 172960-62-2) im Rhein bei Bad Godesberg/ Bad Honnef

Mittels Non-Target Screening (LC-HRMS) wurde in Tagesmischproben aus Bad Honnef (Rhein-km 647,9 links) erhöhte Konzentrationen des Herbizid-Metaboliten Metazachlor-SA gemessen.

mehr: https://www.lanuv.nrw.de/article/metabolite-von-metazachlor-sa-cas-172960-62-2-im-rhein-bei-bad-godesberg-bad-honnef

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Wasserwirtschaftliche Anforderungen an die Nutzung von oberflächennaher Erdwärme

Die Nutzung oberflächennaher Erdwärme ist ein wichtiger Baustein, um die Ziele der Energiewende auch im Bereich der Wärmeerzeugung zu erreichen. Mit dem Masterplan Geothermie möchte die Landesregierung NRW bis 2045 bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs klimaneutral mit Erdwärme decken. Mit der Potenzialstudie zur zukünftigen Wärmeversorgung in NRW hat das LANUV ermittelt, dass im Jahr 2045 über 74 Prozent des in Nordrhein-Westfalen anfallenden Wärmebedarfs der Gebäude über die oberflächennahe Geothermie gedeckt werden könnte.

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien gilt es, den Anforderungen des Grundwasser- und Trinkwasserschutzes im erforderlichen Umfang gerecht zu werden. Das aktualisierte LANUV-Arbeitsblatt 39 ergänzt daher die neue Wärmestudie, indem die bisher geltenden Anforderungen des Arbeitsblattes aus dem Jahr 2019 hinsichtlich ihrer Aktualität überprüft und soweit erforderlich angepasst wurden. Grundlage sind die aktuellen technischen Regelwerke, derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen und Kenntnisse über bekannt gewordene Schadensfälle und deren Ursachen. Weiterhin behandelt das Arbeitsblatt sowohl Erdwärmesonden als auch weitere relevante Techniken, sodass das geothermische Potenzial möglichst optimal genutzt werden kann. Im vorliegenden Arbeitsblatt nicht behandelt sind Techniken der mitteltiefen und tiefen Geothermie (tiefer als 400 Meter), die gesondert zu betrachten sind.

mehr: https://www.lanuv.nrw.de/publikationen/publikation/wasserwirtschaftliche-anforderungen-an-die-nutzung-von-oberflaechennaher-erdwaerme

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Kanalisation in NRW reicht mehr als zweimal um den Globus

Rund 102.000 Kilometer Abwasserkanäle gibt es Nordrhein-Westfalen. Ausgebreitet würden diese mehr als zweimal um die Erde reichen.

Das Kanalnetz in Nordrhein-Westfalen reicht gut zweieinhalbmal rund um die Erde. Das hat das Statistische Landesamt in Nordrhein-Westfalen errechnet. Demnach hat die Kanalisation in NRW eine Gesamtlänge von rund 102.000 Kilometern (Stand 2022). Nahezu alle Personen in NRW sind an die öffentliche Kanalisation angeschlossen; der Anschlussgrad lag 2022 bei 98,2 Prozent.

https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/statistisches-landesamt–kanalisation-in-nrw-reicht-mehr-als-zweimal-um-den-globus-35235994.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard&utm_term=Statistisches%252BLandesamt_Kanalisation%252Bin%252

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Mehr Industriewärmepumpen braucht das Land

Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW begrüßt, dass die 2G Energy AG ihr Portfolio um industrielle Großwärmepumpen erweitert hat – für das Unternehmen ein großer Wachstumssektor.
Die für den Klimaschutz unverzichtbare Wärmewende ist allein in den privaten Heizkellern nicht zu schaffen. „Den Umbau, vor dem viele Häuslebesitzer und Wohnungsgesellschaften in den kommenden Jahren stehen, die Wärmeversorgung klimaneutral zu gestalten, müssen auch Industrie- und Gewerbebetriebe schaffen“, betont Hans-Josef Vogel, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW). Umso wichtiger sei es, dass diese Nutzer auf entsprechende Technologien zurückgreifen können.

Bei einem Werksbesuch anlässlich der bundesweiten Aktionswoche der Wärmepumpe gratulierte Vogel Christian Grotholt, Vorstandsvorsitzender der 2G Energy AG, zu der im letzten Frühherbst erfolgten Übernahme der NRGTEQ B.V. Das im niederländischen Rosmalen (Ortschaft der Gemeinde ’s Hertogenbosch) gegründete Unternehmen hat im letzten Jahrzehnt im eigenen Land hunderte Großwärmepumpen gefertigt und in Gewerbe, Industrie sowie bei Energieversorgern installiert. „Das ist ein energiewirtschaftlich strategischer Schritt nach vorne, der gleichzeitig auch den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen stärkt“ so Vogel.

https://www.lee-nrw.de/presse/mitteilungen/mehr-industriewaermepumpen-braucht-das-land/

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Umweltwirtschaftspreis.NRW 2024: Zehn Unternehmen nominiert

Umweltminister Oliver Krischer: „Umweltwirtschaft ebnet den Weg zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas“
Um die Leistungen der Wirtschaft für Klima- und Umweltschutz zu würdigen, vergibt das Umweltministerium gemeinsam mit der NRW.BANK in diesem Jahr zum dritten Mal den Umweltwirtschaftspreis.NRW. Zehn Unternehmen wurden nun für die Auszeichnung nominiert:

BIKAR-METALLE GmbH (Bad Berleburg)
Claytec GmbH & Co. KG (Viersen)
CUNA Products GmbH (Dortmund)
“Grüne Linie – nachhaltige Bestattungen” im Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup GmbH (Bonn)
HDB Recycling GmbH (Hünxe)
Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH (Aachen)
Kueppers Solutions GmbH (Dortmund)
Membion GmbH (Roetgen)
Voltfang GmbH (Aachen)
WestfalenWIND IT GmbH & Co KG (Paderborn)

Umweltminister Oliver Krischer: „60 Unternehmen haben sich um den Landespreis beworben. Sie und insbesondere die zehn Nominierten verbinden mit ihren innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen in herausragender Weise Klima- und Umweltschutz mit wirtschaftlichem Erfolg. Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. In einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Die Unternehmen der Umweltwirtschaft tragen einen entscheidenden Anteil zu dieser Transformation bei.“

https://www.umwelt.nrw.de/umweltwirtschaftspreisnrw-2024-zehn-unternehmen-nominiert

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Wasserwirtschaft zieht Bilanz über das hydrologische Jahr

Mit dem Monat Oktober endet in der Wasserwirtschaft der zwölfmonatige Zeitraum, über den eine jährliche Bilanz gezogen wird. Beim Landesamt für Natur- Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde zum hydrologischen Jahreswechsel ein weiteres Jahr der Wetterextreme und damit ein besonderes hydrologisches Jahr festgestellt.

„Wir haben das niederschlagsreichste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet“, so die Bilanz von Elke Reichert, Präsidentin den LANUV. „Grundwasserstände sind so hoch wie lange nicht mehr. Ein Drittel aller Messstellen weisen hohe, sehr hohe oder sogar maximale Grundwasserstände auf. Die Böden weisen keine Dürreerscheinungen mehr auf.“ Auch das sei der Einfluss des Klimawandels, erläutert Elke Reichert: „Die Extreme in beide Richtungen, also extrem trocken oder extrem nass, werden immer mehr und immer deutlicher.“

https://www.lanuv.nrw.de/article/wasserwirtschaft-zieht-bilanz-ueber-das-hydrologische-jahr

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NRW-Umweltminister will Gewässer vor antibiotika-resistenten Keimen schützen

Die NRW-Regierung will die Gewässer des Landes besser vor antibiotika-resistenten Bakterien schützen. Anlass dafür ist eine Studie, die das weitreichende Vorkommen klinisch relevanter antibiotika-resistenter Bakterien in Abwässern und Fließgewässern in Nordrhein-Westfalen bestätigt.
ie NRW-Regierung will verhindern, dass antibiotika-resistente Bakterien in die Gewässer gelangen. Anlass dafür ist eine Studie, die das weitreichende Vorkommen klinisch relevanter antibiotika-resistenter Bakterien in Abwässern und Fließgewässern in Nordrhein-Westfalen bestätigt.
Im Zeitraum von 2019 bis 2022 lief beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) das Projekt „Bestandsaufnahme zum Vorkommen abwasserbürtiger antibiotikaresistenter Bakterien in Abwasser und in Gewässern in NRW sowie Aufklärung relevanter Quellen und Eintragspfade in die Umwelt“ (ARB-Projekt). Währenddessen wurden antibiotikaresistente Bakterien (ARB) und Antibiotikaresistenz-Gene in Abwässern aus Krankenhäusern, in kommunalem Abwasser mit und ohne Krankenhauswasseranteil, in den Zu- und Abläufen von Kläranlagen sowie in durch Kläranlagen beeinflussten Oberflächengewässern des Landes stichprobenartig erfasst.

Weite Verbreitung in NRW-Gewässern
„Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass antibiotikaresistente Bakterien in unseren Gewässern weit verbreitet sind“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des LANUV. „Wir sehen bereits heute, dass durch den demografischen Wandel immer mehr Medikamente in unsere Umwelt gelangt sind. Um der Verbreitung von gefährlichen Bakterien in unseren Gewässern zu begegnen, machen Investitionen in weitergehende Klärtechniken daher absolut Sinn. Damit wird am Ende auch der Mensch besser vor resistenten Keimen geschützt“, betonte Elke Reichert.
Die Messungen ergaben Funde von Bakterien, die Resistenzen gegenüber drei von vier Antibiotikagruppen (3MRGN = dreifach multiresistente gramnegative Bakterien) in Abwässern aller untersuchten Anlagen gefunden wurden. Auch in Fließgewässern wurden verbreitet 3MRGN gefunden, auch unabhängig von einer konkreten Abwassereinleitung.
Besonders besorgniserregende 4MRGN, die gegen vier Antibiotikagruppen resistent sind, ließen sich vor allem in Krankenhausabwässern nachweisen, außerdem in Kläranlagen und Gewässern, die Krankenhausabwässer bzw. behandelte Abwässer aus Krankenhäusern aufnehmen. Unter den 4MRGN-Keimen wurden auch so genannte „High-Risk-Klone“ gefunden, die leichter übertragen werden und Krankheiten hervorrufen können.

Ergebnisse decken sich mit bundesweit durchgeführter Studie
Das hier beschriebene ARG-Projekt ist nicht die erste Studie, in der das Vorkommen antibiotikaresistenter Keime in Abwässern und Strategien zur Verringerung der Einträge in Gewässer untersucht wurden. Bereits im Jahr 2020 erschien der Abschlussbericht des bundesweit angesiedelten, interdisziplinären BMBF-Projektes „HyReKa“, das von Prof. Dr. med. Martin Exner vom Universitätsklinikum Bonn geleitet und von Prof. Dr. rer.nat. Thomas Schwartz am Karlsruher Institut für Technologie koordiniert wurde.
Die Kernbotschaften aus dem HyReKa-Projekt klingen ähnlich:
• Krankenhäuser emittieren die meisten multiresistenten Bakterien und Antibiotika,
• Kommunale Kläranlagen (nach dem damaligen Stand, ohne vierte Reinigungsstufe) können Antibiotikaresistenzen sowie die Rückstände von Antibiotika nur unzureichend zurückhalten.
• Schlachthöfe erzeugen Prozessabwässer mit antibiotikaresistenten Bakteren, aber selten multiresistente Bakterien.
• Eine große Vielfalt von Resistenzgenen wurde in den Abwässern von Flugzeugen gefunden.
• Hinsichtlich der Ertüchtigung von Kläranlagen mit weitergehenden Reinigungsstufen empfahlen die Autor:innen eine Priorisierung.
Abwasserbehandlung, die wirkt
Als wirksames Mittel gegen die Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien in Gewässern hat sich laut LANUV eine weitergehende Behandlung des Abwassers mittels UV-Bestrahlung, Durchfließen eines Retentionsbodenfilters oder Membranfiltration erwiesen. Über die Förderrichtlinie „Zukunftsfähige und nachhaltige Abwasserbeseitigung in NRW“ stellt das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr bereits heute Fördergelder für Investitionen in die Abwasserreinigung bereit.
Die Membranfiltration wird vielfach diskutiert, wenn es darum geht, die Elimination von Spurenstoffen wie Arzneimittelrückständen und antibiotikaresistenten Keimen mit einem gemeinsamen Verfahren zu erreichen. Weitere Informationen dazu sind beispielsweise im Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik (DGMT) zu finden.

Weitere Maßnahmen in NRW
Auf der Basis der LANUV-Studie sollen noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden um ein vollständiges Bild der Belastungssituation in NRW zu erhalten. Darüber hinaus wird eine Sensibilisierung der Ärzteschaft, Landwirtschaft und Gesellschaft im Bezug auf den Einsatz von Antibiotika angestrebt.
„Reste von Antibiotika gehören weder in die Toilette oder das Waschbecken, sondern in den Restmüll“, erläuterte LANUV-Präsidentin Reichert.
https://gwf-wasser.de/forschung-und-entwicklung/nrw-umweltminister-will-gewaesser-vor-antibiotika-resistenten-keimen-schuetzen/

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NRW startet Initiative zur Nutzung von Abwasserwärme

NRW setzt auf Abwasserwärme: Mit einer neuen Initiative will das Land bis 2045 den Wärmebedarf von 200.000 Haushalten aus Abwasser decken. Ministerin Mona Neubaur bringt dafür Partner aus Energie- und Wasserwirtschaft zusammen, um die klimafreundliche Wärmequelle zu erschließen.
Täglich fließen beim Duschen, Spülen, Kochen und Waschen große Mengen Abwasser in die Kanalisation, die das ganze Jahr über konstante Temperaturen aufweisen und sich daher als zuverlässige Wärmequelle eignen. Mit einer neuen Initiative von NRW.Energy4Climate will das Land NRW diese bisher kaum genutzte Ressource stärker in die Wärmewende einbinden. Zum Start der Initiative unterzeichneten Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur und Vertreter*innen aus Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Kanalnetzbetrieben und Wohnungswirtschaft eine Grundsatzerklärung.

Abwasserwärme als Schlüssel zur klimaneutralen Wärmeversorgung in NRW
Ministerin Neubaur betonte: „Ziel unserer Initiative ist es, die beteiligten Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und konkrete Projekte anzuschieben. Wir sind sicher: Die Wärme aus Abwasser wird zu einem wichtigen Baustein für eine künftig klimaneutrale Wärmeversorgung in NRW werden. Bis 2030 wollen wir bereits mindestens eine Terawattstunde Wärme pro Jahr aus Abwasser gewinnen. Bis 2045 sollen es vier sein. Das entspricht dem Wärmebedarf von rund 200.000 Haushalten. Um das zu schaffen, gilt es, mehrere hundert Projekte anzuschieben. Mit unserer neuen Initiative packen wir das jetzt an.”
https://gwf-wasser.de/branche/nrw-startet-initiative-zur-nutzung-von-abwasserwaerme/

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Gesetz zur Einführung einer Kommunalen Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen

Problem
Nordrhein-Westfalen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu wirtschaften, wie es auch im Klimaschutzgesetz des Landes festgelegt ist. Die bisher unternommenen Schritte und Maßnahmen zur Umstellung der Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser auf erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme sind bislang unzureichend, um diese Ziele zu erreichen. Neben der Erreichung von Klimaneutralität stellen auch Wirtschaftlichkeit bzw. Bezahlbarkeit der Wärmeversorgung weitere zentrale Herausforderungen dar. Das am 1. Januar 2024 in Kraft getretene Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz – WPG) legt die gesetzliche Grundlage für eine verbindliche und systematische Einführung einer flächendeckenden Wärmeplanung in Deutschland. Auf den Hoheitsgebieten der Bundesländer sollen durch die jeweiligen planungsverantwortlichen Stellen strategische Wärmepläne erstellt werden, die einen realistischen Weg zur klimaneutralen und bezahlbaren Wärmeversorgung bis spätestens 2045 aufzeichnen. Diese Wärmepläne dienen als strategisches Planungsinstrument zur Umsetzung der Wärmewende und bieten Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen Sicherheit bei der Wahl der eigenen zukünftigen Wärmeversorgung. Auch sollen die Wärmepläne die Planungs- und Investitionssicherheit für Betreiber von Wärmeinfrastruktur, zum Beispiel von Wärme- oder Gasnetzen, erhöhen.

Lösung
Der vorliegende Entwurf des Landeswärmeplanungsgesetzes für Nordrhein-Westfalen (LWPG) dient der landesrechtlichen Umsetzung des Wärmeplanungsgesetzes und somit der Erfüllung der aus dem Wärmeplanungsgesetz resultierenden Umsetzungsverpflichtungen. Der Gesetzentwurf legt die Zuständigkeiten für die Erstellung von Wärmeplänen fest und gestaltet die Länderöffnungsklauseln aus dem Bundesgesetz aus. Darüber hinaus werden weitere zusätzliche Regelungen für den Prozess der Aufstellung von Wärmeplänen und der Datenübertragung in Nordrhein-Westfalen getroffen. Die Gemeinden spielen bei der Wärmewende und bei der Wärmeplanung eine entscheidende Rolle. Sie werden mit diesem Gesetz verpflichtet, gemäß den im Wärmeplanungsgesetz genannten Fristen, einen Wärmeplan zu erstellen. Dabei sollen ihre wertvollen Erfahrungen und Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten sowie ihre Kontakte zu relevanten Akteurinnen und Akteuren genutzt werden, um einen fundierten und nachhaltigen Wärmeplan zu entwickeln. Diese Wärmepläne tragen als zentrales strategisches Planungsinstrument dazu bei, die Herausforderungen der Wärmeversorgung zu bewältigen und die Chancen der Wärmewende zu nutzen. Über die kommunale Wärmeplanung soll Planungssicherheit gewährleistet werden, um lokal vor Ort…mehr:
https://opal.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-10465.pdf

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Großflächige Wasserkontrolle mit Award ausgezeichnet

Das Thema der Auslobung für den Mülheim Water Award 2024:
Innovationen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft und sichere Trinkwasserversorgung
Gesucht werden innovative, praxisrelevante Konzepte sowie anwendungsreife Lösungen zur Begegnung zukünftiger Herausforderungen in der Wasseranalytik und in Wassersystemen.
Künftige Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement und eine verantwortungsvolle Wassernutzung und -anwendung erfordern das Neudenken von Design und/oder die Verbesserung unternehmerischer und technischer Prozesse und Analytik und Bewertung von Wasserqualität.
Folgende Fokusthemen sind besonders angesprochen:
– Non-Target-Analytik (NTA) und hochauflösende Massenspektrometrie (HRMS)
– Wirkungsbezogene Analytik
– PFAS – per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen
– PMT – persistente, mobile und toxische Stoffe
– Green Analytical Chemistry
– Digitalisierung, Automatisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz (KI)
– Anpassung an Veränderungen durch klimatischen/demografischen/strukturellen Wandel
– Ressourcennutzung, -effizienz und -schonung
– Nachhaltigkeitsberichterstattung – Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
– Vorausschauende Instandhaltung
– Betriebskostenoptimierung
https://muelheim-water-award.com/award/

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PFAS Analytik

Für die Bestimmung von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) in Wasser, Schlamm, Kompost und Boden liegen genormte Analysenverfahren vor (DIN 38407-42 bzw. DIN 38414-14, ISO 21675 und der Normentwurf DIN EN 17892). Die Stoffauswahl der Verfahren unterscheidet sich in Bezug auf weitere untersuchte PFAS, während die Grundauswahl an Säuren bzw. Sulfonsäuren gleich ist. Durch die Labore des LANUV wurden die ursprünglichen DIN Verfahren um weitere PFAS erweitert und umfasst die in Tabelle 1 aufgeführten Einzelsubstanzen, die sich für die Bewertung von Umweltproben als relevant erwiesen haben.
Die Bestimmung der PFAS kann über verschiedene Verfahren erfolgen. So stehen die Festphasenextraktion (SPE) und Direktinjektion zur Verfügung. Für Feststoffproben wie zum Beispiel Böden kann die Extraktion auch durch Ultraschall erfolgen. Die Messung der verschiedenen PFAS erfolgt mittels HPLC-MS/MS, kann jedoch insbesondere auch bei Schadensfällen unter Zuhilfenahme von hochauflösender Massenspektrometrie erfolgen.
Speziell im Bereich Abwasser- und Brandfalluntersuchung setzt das LANUV auch auf die Methode der Umwandlung unbekannter Precursor-PFAS in bekannte PFAS, den sogenannten Total Oxidizable Precursor assay (TOP Assay).
Die Methoden der Direktinjektion wie auch der TOP Assay befinden sich aktuell in der Normung auf nationaler und europäischer Ebene, bei welcher die Labore des LANUV intensiv mitarbeiten.
Die unteren Anwendungsgrenzen für die einzelne Substanz betragen bei der Untersuchung von Wasser 10 ng/l bzw. 25 ng/l bei Abwasser und 2,5 µg/kg Trockenmasse bei Feststoffen. Da neben den unverzweigten Verbindungen teilweise auch verzweigte Isomere auftreten, legen die Verfahren eine Konvention zur Quantifizierung des Gesamtgehalts aller Isomere fest.
Unter Berücksichtigung besonderer Fragestellungen und dem Wissen über die ubiquitäre Verbreitung von PFAS (Stichwort Blindwerte), lassen sich auch Bestimmungsgrenzen von 1 ng/L erreichen. In diesem Fall steigen die Anforderungen an die qualitätssichernden Maßnahmen jedoch überproportional an.
https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/gefahrstoffe/pfas/analytik

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Wasser im Fokus! – NRW startet Enquetekommission und Wasserstrategie

In Düsseldorf konstituierte sich am 18. Juni die neue Enquetekommission Wasser (kurz: EK Wasser). Der Landtag hatte Ende März auf Antrag der Grünen-Fraktion beschlossen, die Enquetekommission „Wasser in Zeiten der Klimakrise“ einzusetzen. Die Themenbereiche fokussieren die klimatischen Veränderungen in NRW und ihre Auswirkungen auf das Wasser, die qualitative und quantitative Wasserverfügbarkeit sowie den gesellschaftlichen Umgang mit einer sich verändernden Wasserverfügbarkeit und -qualität.
Die Einsetzung einer Enquetekommission dient gemäß der Geschäftsordnung des NRW-Landtags der Vorbereitung von Entscheidungen über umfangreiche und bedeutsame Sachkomplexe. Deshalb gehören neben Abgeordneten auch externe Sachverständige, auch aus der Wasserwirtschaft, dem Gremium an. Den Vorsitz hat Frau MdL Astrid Vogelheim von den GRÜNEN inne.
Aktiv begleitet von der agw läuft parallel bereits seit dem 3. Juni die Entwicklung der NRW-Landeswasserstrategie. In mehreren Themen-Workshops waren die eingeladenen 160 Teilnehmer aus Wasserwirtschaft, Regierungs- und Verwaltungsinstitutionen, Landtag und Umweltverbänden aufgerufen, die Vorschläge des vorab veröffentlichten „Wasser-Eckpunktepapiers“ des Ministeriums zu diskutieren und weiter zu konkretisieren.

Weitere Informationen
https://www.agw-nw.de/home

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Dritte Wettbewerbsrunde GrüneGründungen.NRW: Land und EU unterstützen grüne Start-ups mit rund zehn Millionen Euro

Umweltminister Oliver Krischer: Grüne Gründungen in Nordrhein-Westfalen sind Vorreiter für klimaneutralen Wirtschaftsstandort

https://www.umwelt.nrw.de/dritte-wettbewerbsrunde-gruenegruendungennrw-land-und-eu-unterstuetzen-gruene-start-ups-mit-rund

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Sommerferien: Aus dreckig mach sauber – Leverkusener Kinder filtrieren Wasser aus der Dhünn

Wie wird aus schmutzigem Flusswasser sauberes Trinkwasser? Das konnten Ferienkinder aus Leverkusen im Rahmen einer besonderen Stadtführung erfahren.
Angela Breitrück vom Verein der Gästeführerinnen und Gästeführer Leverkusen und Bergisches Land hatte die Aktion gemeinsam mit dem Schlebuscher Supermarkt „Gut (un) verpackt“ organisiert. Mehr:
https://www.gmx.net/magazine/regio/nordrhein-westfalen/sommerferien-dreckig-mach-sauber-leverkusener-kinder-filtrieren-wasser-dhuenn-39935660

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SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW 2024

Termin vormerken! SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW 2024 am 7. November 2024
Der 8. SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW findet am 7. November 2024 statt. Wir laden Sie herzlich zum Gipfeltreffen der Green Economy ein, auf dem Innovationen und aktuelle Trends der Branche präsentiert werden. Es wird wieder ausreichend Raum für Networking und neue Impulse für die nordrhein-westfälische Umweltwirtschaft geben.
Zur Einstimmung auf die Veranstaltung 2024 finden Sie hier den Bericht zum 7. Summit Umweltwirtschaft.NRW aus dem Jahr 2023.
https://www.knuw.nrw/aktuelles/veranstaltungen/detail/summit-umweltwirtschaftnrw-2024.html

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Umweltminister Krischer – Müssen uns in Klimakrise besser gegenüber Extremwetter und Hochwasser stärken

Auftakt der #Thementour2024 von Minister Oliver Krischer – Ausbau des Pegelnetzes – Stärkung des technischen und natürlichen Hochwasserschutzes
Durch die Klimakrise werden Extremwetter-Ereignisse häufiger und intensiver. Die großräumigen Winter-Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und jetzt die schweren Hochwasser im Süden und Südwesten Deutschlands haben erneut gezeigt, wie wichtig funktionierende Schutzanlagen im Gelände und moderne Hochwasserüberwachungs- und Informationssysteme sind.
„Extremwetter und Hochwasser werden unser Land durch die Menschen verursachte Klimakrise künftig noch häufiger und intensiver treffen – daher ist es existenziell, dass wir uns gegenüber solchen Katastrophen weiter stärken. An vielen Gewässerpegeln wurden in den vergangenen Jahren historische Höchstwerte überschritten – wir müssen uns darauf einstellen, dass das Extreme das neue Normal wird“, sagte Umweltminister Oliver Krischer zum Auftakt seiner diesjährigen #Thementour2024. „Dazu müssen wir Hochwasserschutzanlagen auf den aktuellen Stand der Technik halten und mit natürlichen Aue-Lebensräumen und Wasserspeichern kombinieren. Zudem sind funktionierende Mess- und Informationssystem essentiell, um die Bevölkerung möglichst frühzeitig auf Gefahren hinweisen zu können.“ Leitschnur für Nordrhein-Westfalen ist der 10-Punkte-Plan des Umweltministeriums zur Stärkung des Hochwasserschutzes im Klimawandel.
Laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NordrheinWestfalen (LANUV) hinterlässt der Klimawandel in Nordrhein-Westfalen deutliche Spuren: „In den letzten Jahren haben wir mehrere Dürrejahre mit gleichzeitigen katastrophalen Starkregenereignissen zum Beispiel im Jahr 2021 erlebt. Unsere Daten zu den Folgen des Klimawandels unterstreichen die Tendenz, dass Wetterextreme häufiger und intensiver werden. Das Jahr 2023 war in Nordrhein-Westfalen das nasseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es fielen in der Summe rund 1.204 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Das sind im Vergleich zum langjährigen Mittel 42 Prozent mehr“, so Elke Reichert, Präsidentin des LANUV.

Ausbau des Pegelnetzes
Um rechtzeitig auf drohendes Hochwasser reagieren zu können, sind Informationen über die aktuellen Wasserstände und deren Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit. Im Auftrag des Umweltministeriums erweitert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) daher derzeit das vorhandene Pegelnetz. Insgesamt stehen im Land bislang 103 Messpegel des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) für Hochwasserinformationsmeldungen zur Verfügung. Dieses Netz soll um 25 neue Pegelstandorte erweitert werden. Um sich über die Fortschritte zu informieren, besucht Minister Krischer im Rahmen der Thementour das Pegelbauwerk Oestinghausen an der Ahse, der als erster neuer Hochwassermeldepegel durch das LANUV in Betrieb genommen wurde.
„Der neue Pegel wurde mit modernster Mess- und Datenübertragungstechnik ausgestattet. Dabei stand neben der Messgenauigkeit vor allem die Ausfallsicherheit im Vordergrund. Auch bei Ausfall der Solarversorgung kann der Pegel noch über 14 Tage mit seiner unabhängigen Stromversorgung in vollem Umfang weiter betrieben werden, seine Daten übermitteln und die Überschreitung von Hochwassermeldewerten melden. Der neue Hochwassermeldepegel wird zukünftig gemeinsam mit den Pegeln Westtünnen an der Ahse und Süddinker am Salzbach die Vorhersage für die Ortschaften an der Ahse sowie die Stadt Hamm verbessern und die Vorwarnzeiten verlängern“, erläuterte der Fachbereichsleiter Hydrologie, Roland Funke vom LANUV NRW.

Aufbau eines Deichkatasters
Ein weiterer zentraler Baustein ist die Prüfung und Verbesserung der Funktionalität der Hochwasserschutzanlagen. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen über 500 Kilometer Hochwasserschutzanlagen an den größeren Flüssen des Landes. Auf Veranlassung des Umweltministeriums wird zurzeit eine aktuelle Erhebung zum Sanierungserfordernis dieser Hochwasserschutzanlagen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen wurde ein landesweites Kataster für Hochwasserschutzanlagen (Deichkataster) aufgebaut, in dem die Lage, die Eigenschaften und der Zustand der Hochwasserschutzanlagen in Nordrhein-Westfalen systematisch erfasst werden. Auf dieser Basis soll im darauf aufbauenden Schritt ein Priorisierungskonzept erarbeitet werden, in dem die Maßnahmen an den sanierungsbedürftigen Hochwasserschutzanlagen entsprechend eines risikobasierten Vorgehens bewertet werden. Nach vorläufiger Auswertung der Daten besteht etwa bei der Hälfte der Hochwasserschutzanlagen an den größeren Flüssen des Landes Handlungsbedarf.

Technischer und natürlicher Hochwasserschutz – Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen
Zum Ausbau und zur Modernisierung stellt das Land umfangreiche Mittel zur Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen (Kommunen, Deichverbände) bereit. Betrugen die Fördermittel zur Unterstützung der Hochwasserschutzpflichtigen im Jahr 2015 noch rund 30 Millionen Euro, wurden diese entsprechend der Mittelbedarfe der Hochwasserschutzpflichtigen in den Jahren 2023 und 2024 auf jeweils über 80 Millionen Euro erhöht. Der Fördersatz beträgt dabei bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
Ein Beispiel ist die Deichsanierung Wallach des Deichverbandes Duisburg-Xanten in Rheinberg, die Minister Krischer ebenfalls im Rahmen der Thementour besichtigt. Diese umfasst eine Länge von über 4,6 Kilometer und ist unterteilt in zwei Bauabschnitte. Die Sanierungsmaßnahme schließt die Lücke zwischen den bereits sanierten Deichen „Orsoy-Land“ im Süden und „Wesel-Büderich“ im Norden. Da das Gebiet unter Senkungseinfluss des Salzbergbaus liegt, werden zusätzlich rund zwei Meter Vorsorgehöhen zur Kompensation der voraussichtlich eintretenden Bergsenkungen eingeplant.
Neben Deichen und technischen Bauwerken haben natürliche Auen und Wasserspeicher eine wichtige Funktion für den Hochwasserschutz. Wie diese optimiert werden können, besichtigt Minister Krischer im Rahmen der Thementour an der Emscher in Oberhausen. Dort möchte die Emschergenossenschaft wieder einen natürlichen Lauf der Emscher und die Entwicklung von Auen-Lebensräumen ermöglichen. Hierzu ist eine Deichrückverlegung geplant, die Raum für Fluss und Natur schafft. Mehr als eine Millionen Kubikmeter Wasser soll das etwa 40 Hektar große Areal künftig fassen können.
Wichtige natürliche Wasserspeicher sind Moore. Kürzlich haben Umweltministerium und LANUV ein Naturschutz-Fachkonzept zur Wiederherstellung von Mooren in Nordrhein-Westfalen erstellt. Hierzu wird in Kürze eine eigene Thementour von Minister Krischer stattfinden.

Umfangreiche Angebote zur Hochwasser-Information
Um die breite Öffentlichkeit schneller und besser über Hochwassergefahren zu informieren, hat das LANUV das Hochwasserportal.NRW entwickelt. Es informiert unter anderem über die Online-Messdaten der Hochwassermeldepegel, der gewässerkundlichen Pegel und der Niederschlagsmessstellen des LANUV. Darüber hinaus können beispielsweise Hochwassergefahrenkarten mit der Darstellung möglicher Überflutungen angezeigt werden. Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen in Nordrhein-Westfalen werden auf dem Hochwasserportal.NRW regelmäßig Lageberichte zur hydrologischen Bewertung der Wettersituation und der Entwicklung der Wasserstände in den Gewässereinzugsgebieten unseres Landes zur Verfügung gestellt.
Über die App NINA werden in Nordrhein-Westfalen bei drohendem oder eingetretenem Hochwasser regionsbezogene Hochwasserinformationen für 17 Flusseinzugsgebiete bereitgestellt. Damit werden die Bürgerinnen und Bürger aktiv über vorliegende Hochwasserinformationen benachrichtigt. Alle Smartphones, welche die App installiert und entsprechend eingestellt haben, erhalten eine Benachrichtigung, wenn im entsprechenden Gebiet Hochwasserinformationen des LANUV im Hydrologischen Lagebericht bereitgestellt werden. Dazu müssen Nutzerinnen und Nutzer wahlweise den aktuellen Standort abonniert haben und sich im betroffenen Einzugsgebiet befinden, oder sie werden über die Hochwassergefahr an einem unter „Meine Orte“ abonnierten Ort informiert, wenn dieser im betroffenen Einzugsgebiet liegt. Wichtig ist dabei, dass in den Einstellungen von NINA unter Hochwasserwarnungen die Einstellung „Benachrichtigungen erhalten“ aktiviert wird. Die Informationen des LANUV dienen auch den zuständigen Kreisen und Gemeinden für die Warnung der Bevölkerung.
https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/details/4327-umweltminister-krischer-muessen-uns-in-klimakrise-besser-gegenueber-extremwetter-und-hochwasser-staerken

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Umweltwirtschaftspreis.NRW 2024: Zehn Unternehmen nominiert

Umweltminister Oliver Krischer: „Umweltwirtschaft ebnet den Weg zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas“
Um die Leistungen der Wirtschaft für Klima- und Umweltschutz zu würdigen, vergibt das Umweltministerium gemeinsam mit der NRW.BANK in diesem Jahr zum dritten Mal den Umweltwirtschaftspreis.NRW. Zehn Unternehmen wurden nun für die Auszeichnung nominiert:
• BIKAR-METALLE GmbH (Bad Berleburg)
• Claytec GmbH & Co. KG (Viersen)
• CUNA Products GmbH (Dortmund)
• “Grüne Linie – nachhaltige Bestattungen” im Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup GmbH (Bonn)
• HDB Recycling GmbH (Hünxe)
• Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH (Aachen)
• Kueppers Solutions GmbH (Dortmund)
• Membion GmbH (Roetgen)
• Voltfang GmbH (Aachen)
• WestfalenWIND IT GmbH & Co KG (Paderborn)
Umweltminister Oliver Krischer: „60 Unternehmen haben sich um den Landespreis beworben. Sie und insbesondere die zehn Nominierten verbinden mit ihren innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen in herausragender Weise Klima- und Umweltschutz mit wirtschaftlichem Erfolg. Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. In einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Die Unternehmen der Umweltwirtschaft tragen einen entscheidenden Anteil zu dieser Transformation bei.“
Im Rahmen der Preisverleihung am 16. September in Düsseldorf werden die drei Gewinnerinnen oder Gewinner bekannt gegeben, die eine Trophäe sowie Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro (1. Platz), 20.000 Euro (2. Platz) und 10.000 Euro (3. Platz) mit nach Hause nehmen dürfen. Der Wettbewerb unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ ist eine Maßnahme im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie des Landes NRW, die die Leistungen der Vorreiterinnen und Vorreiter aus der Umweltwirtschaftsbranche ins Rampenlicht stellt. Als gemeinsame Initiative des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums und der NRW.BANK bietet der Umweltwirtschaftspreis.NRW alle zwei Jahre innovativen, umweltfreundlichen Geschäftsideen aus NRW eine öffentliche Bühne.
NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst: „Nordrhein-Westfalen soll die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden. Dabei unterstützt die NRW.BANK mit Förderangeboten genauso wie mit der Anerkennung nachhaltiger unternehmerischer Leistungen beim Umweltwirtschaftspreis.NRW. Die jetzt für den Preis nominierten Unternehmen zeigen innovative und zugleich wirtschaftlich überzeugende Wege auf, wie wir die Transformation erfolgreich gestalten und zugleich den Wohlstand sichern können“.
Nordrhein-Westfalen ist der bundesweit führende Standort der Umweltwirtschaft. Unter dem Motto #MeilensteineGreenNRW steht 2024 ganz im Zeichen der Umweltwirtschaft als Motor und Wegbereiter der ökologischen Transformation. Die Förderung der grünen Wirtschaft hatte Nordrhein-Westfalen schon früh im Blick: Vor zehn Jahren startete im Rahmen der NRW-Umweltwirtschaftsstrategie der bundesweit erste Wettbewerb für umweltorientierte Gründungen, KUER.NRW (Klima, Umwelt, Energie und Ressourcenschonung).
Auch im Rahmen der EFRE-Förderung werden Innovationen für Klima- und Umweltschutz seit 2014 gezielt unterstützt. Regelmäßig erhobene Umweltwirtschaftsberichte machen die Erfolge transparent. So kann die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf ein kontinuierliches und überdurchschnittliches Wachstum verweisen. Das Ziel: 800.000 Erwerbstätige und eine Bruttowertschöpfung von jährlich 70 Milliarden Euro in der Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalens bis 2030. So zeigt Nordrhein-Westfalen den Weg zu einer innovativen und erfolgreichen Green Economy auf.
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. In enger Partnerschaft mit ihrem Eigentümer, dem Land NRW, trägt sie dazu bei, dass Mittelstand und Gründungen gestärkt, bezahlbarer Wohnraum geschaffen und öffentliche Infrastrukturen verbessert werden. Die NRW.BANK bietet Menschen, Unternehmen und Kommunen in NRW passgenaue Finanzierungs- und Beratungsangebote. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit Finanzierungspartnerinnen und -partnern, insbesondere allen Banken und Sparkassen zusammen. Um die Transformationsprozesse zu verstärken, setzt sie gezielte Förderimpulse – hin zu einem nachhaltigen, klimaneutralen und digitalen NRW.

https://www.umwelt.nrw.de/umweltwirtschaftspreisnrw-2024-zehn-unternehmen-nominiert

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NRW rüstet Kläranlagen für Mikroschadstoffe in Gewässern auf

Unzählige kleinste Chemie-Schadstoffe landen täglich im Wasser: Putzmittel, Kosmetika und über das Abwasser auch viele Arzneien und Hormone. NRW will seine Kläranlagen fit machen, um das auszufiltern.
Etwa jede sechste Kläranlage in Nordrhein-Westfalen soll bis spätestens 2039 auch Mikroschadstoffe aus Haushalt, Industrie und Gewerbe herausfiltern können, die derzeit noch die Gewässer belasten. Bislang verfügen erst 22 der insgesamt rund 600 kommunalen Kläranlagen in NRW über eine solche Reinigungsstufe.
https://www.t-online.de/region/duisburg/id_100411426/nrw-ruestet-klaeranlagen-fuer-mikroschadstoffe-in-gewaessern-auf.html

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„Grüne Gründungen.NRW“: Land und EU unterstützen grüne Start-ups mit bis zu 4,56 Millionen Euro

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen teilt in der offiziellen Pressemitteilung vom 06.02.2024 mit:
Umweltminister Oliver Krischer: „Grüne Gründungen sind unverzichtbare Wegbereiter für eine Green Economy made in NRW“
Das Land Nordrhein-Westfalen ist der bundesweit größte Standort für Gründungen aus der Umweltwirtschaft und umweltorientierte Start-ups sind der Innovationstreiber einer Green Economy. Die Landesregierung will die Innovationspotenziale Grüner Gründungen weiter heben und hat im letzten Jahr im Rahmen des EFRE/JTF-Programms den Förderwettbewerb „Grüne Gründungen.NRW“ gestartet, der mit einem Förderbudget von bis zu 18 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln ausgestattet ist. In der zweiten von zunächst drei Einreichungsrunden wurden nun aus 36 eingereichten Projektskizzen sieben weitere Vorhaben von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen.
Umweltminister Oliver Krischer: „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Das wird uns nur gelingen, wenn wir den ökologischen Umbau der Wirtschaft vorantreiben, Wirtschaftspolitik und Klimaschutz zusammendenken und so die Grundlage für die notwendige Transformation unseres Landes schaffen. Grüne Gründungen sind dabei unverzichtbare Wegbereiter für eine Green Economy made in NRW.“
Die thematische Bandbreite der geförderten Projekte reicht von der umweltfreundlichen Energiespeicherung und -wandlung bis hin zur Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, Wasserwirtschaft sowie der Ressourcenwirtschaft. „Die unkonventionellen Geschäftsideen von Grünen Gründungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle und beschleunigen die Transformation unseres Bundeslandes hin zu einem ressourcenschonenden und klimaneutralen Wirtschaftsstandort. Die sieben ausgewählten Projekte sind hierfür ein eindrucksvoller Beleg“, sagte Minister Krischer.
Die ausgewählten Projekte der zweiten Einreichungsrunde können von Land und EU mit rund 4,56 Millionen Euro unterstützt werden, sofern die Antragsstellenden alle Förderbedingungen erfüllen und ihren Förderantrag fristgerecht einreichen. In der ersten Wettbewerbsrunde wurden bereits neun Vorhaben zur Förderung empfohlen, die sich derzeit in der Antragsphase befinden.
Förderinteressierten steht eine weitere Einreichungsrunde offen. Die Frist hierfür endet am 29. Februar 2024.

Der Förderwettbewerb Grüne Gründungen.NRW
Der Wettbewerb Grüne Gründungen.NRW soll Start-ups bei der Entwicklung neuer Ansätze, Technologien, Verfahren und Dienstleistungen unterstützen, die zum Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz beitragen. Mit dem Aufruf wird die Entwicklung und Erprobung von Prototypen in den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft gefördert.
Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Im Rahmen vielfältiger Förderaufrufe werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen unterstützt.
Weitere Informationen, Voraussetzungen, Unterlagen sowie Termine und Ansprechpersonen:
https://www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/foerderungen-in-2021-2027/gruene-gruendungen-nrw/
https://www.in.nrw/massnahmen/gruene-gruendungen-nrw
https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/aktuelles/newsletter/
https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/erste-wettbewerbsrunde-gruene-gruendungennrw-land-und-eu-unterstuetzen-gruene-start-ups-mit-675-millionen-euro-1698302528
Diese sieben Projekte der zweiten Einreichungsrunde wurden vom Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen:
• AuBa@C – Automatisierung der Batterie-Demontage mithilfe fortschrittlicher Hard- und Software zum Zwecke des Batterierecyclings
Hauptziel des Projekts ist die Automatisierung der Demontage von Batteriepacks mit Hilfe eines Prototyps, der fortschrittliche Hard- und Software kombiniert. Zur Demontage wird eine Arbeitsstation genutzt, in der ein automatisches und robotergestütztes Handhabungssystem untergebracht ist. Der Prototyp vereint Innovation aus dem Bereich Robotik und Maschinenbau.
Projektbeteiligte: cylib GmbH, Aachen;
Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik der RWTH Aachen University, Aachen

• BaWaFlex – Erprobung einer siegelfähigen, flexiblen Barriere-Beschichtung auf Basis natürlicher Wachse und Harze
Ziel des Projekts ist die Erprobung einer siegelfähigen Barriere-Beschichtung auf Basis natürlicher Wachse und Harze für Lebensmittelverpackungen. Dazu sollen verschiedene Zellstoff-Substrate (Papier, Karton, Faserguss) beschichtet werden. Diese Prototypen-Produktion wird von einer fortlaufenden Anpassungsentwicklung flankiert, die den unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten und Absorptionskapazitäten Rechnung trägt.
Projektbeteiligte: Wax Solutions GmbH, Versmold

• bioSpectre – Mikrobielle Brennstoffzelle zur Messung von Zulauffrachten von Kläranlagen
Das Projekt ermöglicht die energieautarke Messung von Zulauffrachten von Kläranlagen und Wasserqualitätsparametern durch den Einsatz einer mikrobiellen Brennstoffzelle. Die gewonnenen Parameter können zur operationellen Optimierung des Klärbetriebs eingesetzt werden. Dadurch können Anlagen energetisch optimiert und Treibhausgas-Emissionen wie Lachgas minimiert werden.
Projektbeteiligte: Okeanos Smart Data Solutions GmbH, Bochum

• EMULAITE – Innovative und nachhaltige Softwarelösung für das Training von KI-Modellen
Mit dem Projekt soll eine innovative, energieeffiziente und nachhaltige Software-Lösung für das Training von KI-Modellen entwickelt werden. Die Basis bilden bereits entwickelte Trainingsmethoden, die sich an biologischen Prinzipien orientieren und elektrische Schaltungen emulieren. Die Methode ermöglicht es, den Berechnungsaufwand zu reduzieren, die Genauigkeit von KI-Modellen zu erhöhen und KI auch auf ressourcenbeschränkten Geräten zu nutzen.
Projektbeteiligte: GEMESYS GmbH, Bochum;
Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Produktionssysteme, Bochum

• MANUGY – Modulare Maschinensysteme zur nachhaltigen Produktion von Energiespeichern
Anliegen des Projekts ist es, einen Prototypen für ein innovatives modulares Maschinensystem zu entwickeln und erproben, das umweltfreundliche Energiewandler und Energiespeicher produziert. Dies erfolgt am Beispiel einer Anlage zum Zusammenbau von Lithium-Ionen-Pouch-Zellen.
Projektbeteiligte: MANUGY, Köln

• SDP4Industry – Der SIMPL Digitalpass (SDP) als Enabler der Kreislaufwirtschaft für den Maschinen- & Anlagenbau
Ziel des Projekts ist es, Maschinenherstellern zu ermöglichen, ihre Maschinen zukünftig auf einer Plattform digital zu managen, sowie den ökologischen Fußabdruck der Maschine entlang der Wertschöpfungskette abbilden zu können. So wird die Nachhaltigkeit verbessert und zudem ein wirtschaftlicher Mehrwert erzielt.
Projektbeteiligte: SIMPL Technologies GmbH i.Gr., Dortmund

• Smart Plastify – Prototyp einer innenbeheizten Plastifizier-Einheit für Spritzgussmaschinen
Das Projekt hat die technische Innovation für Plastifizier-Einheiten von Spritzgussmaschinen zum Ziel, um den Energiebedarf signifikant zu reduzieren. Dazu soll eine neuartige Heiztechnologie (Dickschichtheizer) an Stelle keramischer Zylinder-Heizbänder eingesetzt werden.

Projektbeteiligte: Smart Plastify, Lennestadt

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31,4 Millionen Euro für Innovationen in der Kreislaufwirtschaft: Förderaufruf „Ressource.NRW“ gestartet

Umweltminister Oliver Krischer: Wir wollen den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen als Vorreiter der ökologischen Transformation stärken.
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen teilt in der offiziellen Pressemitteilung vom 01.02.2024 mit:
Um neuartige ressourceneffiziente Technologien wie Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien im Sinne der Circular Economy erstmalig in die Anwendung bringen zu können, unterstützt die Landesregierung mit dem Förderaufruf „Ressource.NRW“ kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen in innovative Maßnahmen. Land und EU stellen dafür über 31,4 Millionen Euro im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021-2027 zur Verfügung.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. In einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Die Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um dieses Ziel der Transformation zu erreichen. Mit Hilfe unseres Förderprogramms wollen wir den Wirtschafts- und Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen als Vorreiter der ökologischen Transformation stärken – ganz im Sinne des Europäischen Green Deals und der internationalen Nachhaltigkeitsziele.“

Gefördert werden Investitionen in innovative Anlagen mit Demonstrationscharakter, die einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz beziehungsweise zum Übergang in eine Circular Economy leisten und die in Deutschland noch nicht angewendet werden.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die ihren Sitz oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen haben. Die Förderquote beträgt maximal 60 Prozent, die maximale Fördersumme vier Millionen Euro. Die Auswahl der Vorhaben erfolgt durch ein unabhängiges Gremium.

Der Aufruf startete am 1. Februar 2024. Es sind insgesamt drei Einreichungsrunden bis Ende 2025 vorgesehen. Die Einreichungsfrist für die erste Runde endet am 1. April 2024.

Begleitend werden Online-Informationsveranstaltungen zum Förderaufruf durch die Effizienz-Agentur NRW angeboten, die den Aufruf im Auftrag des NRW-Umweltministeriums durchführt.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen. Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw und #efrenrw.
Jedem Antragstellenden wird empfohlen, Beratung in Anspruch zu nehmen:
• Fragen rund um die fördertechnische Seite des Aufrufs beantwortet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW unter www.lanuv.nrw.de oder per Mail an: ressource.nrw@lanuv.nrw.de
• Fachliche Fragen beantwortet die Effizienz-Agentur NRW. Kontakt: ressource@efanrw.de, Tel.: 0203/37879-35
https://www.knuw.nrw/aktuelles/nachrichten/artikel/314-millionen-euro-fuer-innovationen-in-der-kreislaufwirtschaft-foerderaufruf-ressourcenrw-gestartet.html

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Silvester in der Wasserwirtschaft

Das hydrologische Jahr endet zum 31. Oktober

Ein hydrologisches Jahr oder auch Wasserwirtschaftsjahr beginnt mit dem 1. November und endet am 31 Oktober. Beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wird deshalb am 31. Oktober 2023 Bilanz über das zurückliegende hydrologische Jahr gezogen. Dabei werden Entwicklungen der Niederschläge und Grundwasserstände betrachtet, aber auch die Situation der Flüsse und Bäche, die Bodenfeuchte oder die Füllstände der Talsperren in Nordrhein-Westfalen.
Die zeitliche Verschiebung des Wasserwirtschaftsjahres im Vergleich zum Kalenderjahr ermöglicht es, in der Jahresbilanz die Niederschläge zu erfassen, die im Spätherbst und Frühwinter fallen, im Grundwasser oder als Schnee und Eis in den Einzugsgebieten der Gewässer gespeichert werden, aber erst im Folgejahr für Abfluss von Gewässern relevant werden.
Der Wasserhaushalt wird entscheidend durch das Wetter beeinflusst. Dabei traten in den vergangenen Jahren immer mehr extreme Wetterlagen auf, deren Auswirkungen auch in hydrologischen Größen messbar sind.

Niederschlag
In den letzten zwölf Monaten sind in der Summe rund 1044 Millimeter Niederschlag gefallen. Das sind für diesen Zeitraum etwa 198 Liter pro Quadratmeter mehr als das langjährige Mittel. Dies entspricht einer relativen Abweichung von rund +24 Prozent gegenüber den langjährigen Durchschnittswerten.

Bodenfeuchte
Infolge der überdurchschnittlichen Niederschläge in den vergangenen Wochen weisen die Böden verglichen mit den langjährigen Bodenfeuchtegehalten für diese Jahreszeit in Nordrhein-Westfalen nahezu keine Dürreerscheinungen mehr auf. Lediglich in kleinen Bereichen im Südwesten und im Nordosten sind die Bodenfeuchtegehalte unterdurchschnittlich. Sie weisen dort noch immer eine moderate bis extreme Dürre auf.

Grundwasser
Im Vergleich zum Oktober 2022 sind an rund 83 Prozent der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen höhere Grundwasserstände gemessen worden. An rund der Hälfte der Messstellen zeigt sich aber weiterhin ein Grundwasserdefizit als Langzeitauswirkung der deutlich unterdurchschnittlichen Grundwasserneubildungsraten in den hydrologischen Jahren 2017 bis 2019 und 2022.
Als Folge der überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten dieses Jahres und jetzt in der zweiten Oktoberhälfte steigen die Wasserstände an rund der Hälfte der Grundwassermessstellen in Nordrhein-Westfalen derzeit an.
Dabei ist der Anstieg abhängig davon, wie viele Niederschläge es in den einzelnen Regionen gibt, wie tief das Wasser einsickern muss, um den Grundwasserleiter zu erreichen, und wie der Boden beschaffen ist, durch den das Wasser nach unten sickert.
Wie viel Grundwasser sich in einem Gebiet neu bilden kann und welche Grundwasserstände sich einstellen, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Einflussgrößen ab. Nicht allein die Niederschlagsmengen sind entscheidend für die Grundwasserneubildung. Auch Sonnenscheindauer, Lufttemperatur und Wind wirken sich aus, indem sie die Verdunstung des Wassers in der Atmosphäre beeinflussen. Ändern sich die klimatischen Rahmenbedingungen, kann sich die Grundwasserneubildung und dadurch auch der Grundwasserstand ändern.

Fließgewässer und Talsperren
Die Fließgewässer in NRW weisen derzeit im Wesentlichen kein Niedrigwasser auf. Im Rhein befinden sich die Wasserstände im Bereich des mittleren Wasserstands mit leicht steigender Tendenz in den kommenden Tagen. Im weiteren Verlauf werden stagnierende Wasserstände prognostiziert. (http://www.elwis.de) Die Wasserstände der Weser liegen derzeit ebenfalls im Bereich des mittleren Wasserstands. Die Tendenz der Weserpegel wird aktuell gleichbleibend prognostiziert. https://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Messwerte
Pegelstände kleinerer Gewässer in den Einzugsgebieten reagieren schneller und direkter auf Veränderungen der Niederschlagssituation. In den Dürresommern der vergangenen Jahre konnte an einzelnen kleinen Bächen das komplette Trockenfallen beobachtet werden. Im hydrologischen Jahr 2023 sind solche Ereignisse ausgeblieben. Auch kurzzeitige Hochwasserphasen mit Überschreitungen von Informationswerten sind in diesem Jahr ohne größere Folgen geblieben. Es gab sowohl im vergangenen Winterhalbjahr als auch im Sommer 2023 durch starke Regenfälle regional begrenzte Hochwassersituationen, an denen meist der Informationswert 1 (kleines Hochwasser) und nur in seltenen Fällen der Informationswert 2 (mittleres Hochwasser) überschritten wurde.
Die Füllgrade der Talsperren in Nordrhein-Westfalen lagen zu Beginn des Wasserwirtschaftsjahres 2023 aufgrund des trockenen Sommerhalbjahres 2022 auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Erst ab Mitte Dezember 2022 konnten sich die Talsperren aufgrund der überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen von Dezember 2022 bis April 2023 signifikant auffüllen. Von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2023 sind die Füllstände im Wesentlichen jahreszeittypisch kontinuierlich gefallen. Seit Mitte Oktober stagnieren die Füllgrade. Aktuell befinden sich die Füllstände der großen Talsperrensysteme unter Berücksichtigung der Jahreszeit mit etwa 65-81 Prozent auf einem hohen Niveau.

Hydrologische Berichte:
https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte

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Weitere Musterklagen zu Abwassergebühren eingereicht

Aus der Sicht des Bundes der Steuerzahler hat es die NRW-Landesregierung versäumt, eine spürbare flächendeckende Entlastung zu erreichen. Die Kommunen weisen den Vorwurf „versteckter Gewinne“ zurück. Mehr:
https://www.zfk.de/wasser-abwasser/abwasser/weitere-musterklagen-zu-abwassergebuehren-eingereicht

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Neues Gutachten: 3,3 Tonnen Plastik am Emsufer

An der Ems bei Warendorf sind Tausende kleine Plastikplättchen angespült worden. Verantwortlich dafür sei ein Störfall in einer Kläranlage der Stadt Rheda-Wiedenbrück, aus der die Plättchen bei einem Starkregen Ende Juni ausgetreten sind, sagt die Stadt.
Bei dem Plastik handelte es sich um Filterplättchen aus der Kläranlage – so groß wie Zwei-Euro-Münzen. Laut Gutachten verteilt auf elf Kilometer; nach WDR-Informationen könnte die Strecke noch länger sein.
Der Störfall in der Kläranlage hatte im wesentlichen zwei Gründe: zum einen ein Starkregen, den es statistisch nur alle 120 Jahre gibt. In der Nacht …mehr:
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/plastik-plaettchen-emsufer-rheda-wiedenbrueck-100.html

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Bergisches Hochwasserschutzsystem 4.0: NRW fördert Hochwasserwarnsystem im Bergischen Land mit 2,8 Mio Euro

Drohendes Hochwasser entlang von Flüssen früher erkennen und so Leben retten und Schäden vermeiden: Das ist das Ziel eines modernen Hochwasserwarnsystems unter Einsatz Künstlicher Intelligenz, das derzeit auf Initiative der regionalen Wirtschaft im Bergischen Land entwickelt wird.
NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur übergab in dieser Woche den Förderbewilligungsbescheid über insgesamt 2,8 Millionen Euro zu dem Projekt an Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen vom Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation (TMDT) der Bergischen Uni sowie an die weiteren Partner aus dem Projektkonsortium: Heinz Berger Maschinenfabrik, Wupperverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Wuppertaler Stadtwerke und Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Remscheid-Solingen.

Im Rahmen des neuen bergischen Gemeinschaftsprojekts soll eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt und trainiert werden, die die Vorhersage von Wasserpegeln und Hochwassergefahren für die Region präziser als bisherige Warnsysteme ermöglicht. „Das ‚Hochwasserschutzsystem 4.0‘ erkennt Gefahren präziser als etablierte Warnsysteme und kann somit Alarm schlagen, wenn Gewässer über die Ufer zu treten drohen“, so Dr. Andreas Groß, Geschäftsführer der Berger Gruppe und Initiator des Projekts.

Ministerin Neubaur: „Der Klimawandel wird auch bei uns in Nordrhein-Westfalen immer spürbarer und die Auswirkungen können wie bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 dramatisch sein. Umso wichtiger sind Warnsysteme, die verlässlich und frühzeitig drohende Hochwasserstände erkennen und melden können. Das Projekt ‚Hochwasserschutzsystem 4.0‘ im Bergischen Land zeigt, wie künstliche Intelligenz im Ernstfall dazu beitragen kann, rechtzeitig notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen und so größere Schäden an Gebäuden und Infrastruktur zu vermeiden. Das schafft langfristige Sicherheit für Unternehmen und stärkt die wichtigen Industriestandorte in unseren Mittelgebirgsregionen.“

Das Warnsystem soll die datengetriebene Vorhersage von regionalen Wasserpegeln und Hochwassergefahren unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterlage und sonstiger Umweltfaktoren ermöglichen. Mit digitalen Sensoren werden dafür die Pegelstände an Gewässern, Rückhaltebecken und Kanälen, die Niederschlagsmengen, der Unterwasserdruck, Luftfeuchtigkeit, -druck und -temperatur sowie die Windrichtung und -stärke erfasst. In diesen Daten soll die Künstliche Intelligenz Muster erkennen, die im Zusammenhang mit einem Anstieg der Pegelstände stehen. Damit unterscheidet sich das Projekt von klassischen Vorhersagen auf Basis von Modellen. Informationen zu lokalen Wasserpegeln, Prognosen und Warnungen sollen gefährdeten Unternehmen künftig in Echtzeit über eine Hochwasserschutz-App bereitgestellt werden, die vom Wupperverband entwickelt wird.

Das Vorhaben „Hochwasserschutzsystem 4.0“ ist Teil der Initiative „Flagships powered by KI.NRW“, der Kompetenzplattform des Landes für Künstliche Intelligenz KI.NRW. Bei der Entwicklung der neuen Technologien arbeiten die Projektteilnehmer*innen auch mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) und weiteren Regionen zusammen. „Das System wird nach einer erfolgreichen Einführung im Bergischen Land allen Regionen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt“, so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen
Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik
Telefon 0202/439 1039
E-Mail meisen@uni-wuppertal.de
Katja Bischof Pressestelle
Bergische Universität Wuppertal

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Zentralstelle für Umweltkriminalität im Aufbau

In Nordrhein-Westfalen wird eine „Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK)“ aufgebaut. Diese ist landesweit zuständig für herausgehobene Verfahren im Bereich des Umweltstrafrechts und wird als Sonderabteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund eingerichtet, wie Minister der Justiz Benjamin Limbach den Landtagsabgeordneten im Rechtsausschuss am 16. August 2023 mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft Dortmund verfüge über langjährige Expertise bei der Verfolgung von Umweltkriminalität und habe schon bedeutende Umweltstrafverfahren geführt. Mit der „Zentralstelle Umweltkriminalität“ ist Nordrhein-Westfalen in einer Vorreiterrolle; entsprechende Zentralstellen gibt es bislang nur vereinzelt, etwa in Potsdam, so das nordrhein-westfälische Justizministerium in einer Pressemitteilung. Geplant ist eine zweizügige Ausgestaltung: Eine Oberstaatsanwältin bzw. ein Oberstaatsanwalt wird sich mit einem Team herausgehobene Fälle die Abfallkriminalität vornehmen. Ein weiteres, ebenso aufgestelltes Team wird gegen andere schwerwiegende Formen der Umweltkriminalität vorgehen.

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Das war die E-world – energy & water 2023

Vom 23. bis 25. Mai haben sich Akteurinnen und Akteure der Energiewirtschaft in Essen getroffen.
Unter dem Motto „Solutions for a Sustainable Future“ präsentierten rund 800 Ausstellende ihre Lösungen und Ideen im Rahmen der E-world – energy & water. Die Unterthemen waren dabei breit gefächert, Schwerpunkte lagen häufig auf Fragen zur Versorgungssicherheit, Atomausstieg und Dekarbonisierung. Auch das Programm der E-world widmete sich verschiedenen Aspekten der Energiewirtschaft. Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) war mit einem Stand zusammen mit Greentech.ruhr auf der Messe vertreten.
Gäste aus der Politik waren ebenfalls vor Ort. Dr. Peter Markus des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen nahm am ersten Messetag am Regionaldialog zur Klimaneutrale Wärmewende am KNUW-Stand teil. Hier stellten Marlene Scheer, Leonie Rinkens und Pia Praus der Technischen Universität Dortmund in einem Impulsvortrag die „Rolle der Kommunen in der Wärmewende am Beispiel von zwei Städten in NRW“ dar. In der anschließenden Diskussionsrunde stellten sich Dr. Manfred Lange (Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.), Martin Daft (TURBONIK GmbH), Robin Rasche ( TU Dortmund), Justus Witt (TU Dortmund), Leonard Höcht (Bayern Innovativ GmbH) und Jonas Köhn (Stadtwerke Düsseldorf AG) Fragen zur Zukunft der klimaneutralen Wärmeversorgung. Am Mittwoch sprach der Staatssekretär Viktor Haase (NRW-Umweltministerium) zusammen mit Sandra Rostek (BEE) und Rainer Wendt (DPolG) über umweltfreundliche Mobilität bei der Paneldiskussion „Alles E… oder was? – Der Mix macht die Mobilität der Zukunft“. Gleich danach begrüßte er die Teilnehmenden des zweiten KNUW-Regionaldialogs „Die Klimawende als Treiber innovativer, nachhaltiger Geschäftsideen“. Die Jungen Unternehmer*innen Niklas Seitenspinner (CHARGEUNITY) und Can-Su Koutentaki, (AVAILY) sprachen hier über ihre Motivation zum Einstieg in die Umweltwirtschaft in NRW und ihre Erfahrungen. In einem Impuls berichtete Oliver Lühr (KNUW) aus dem Innovationsradar zur Klimawende.
Die Messe bot Raum, um über aktuelle Themen der Energiewirtschaft zu sprechen und schaffte, durch die unterschiedlichen Ausstellenden und Bühnenformate, Impulse für neue Ideen und Entwicklungen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft. Die nächste E-world – energy & water wird vom 20. bis 22. Februar 2024 in Essen stattfinden.
https://www.knuw.nrw/aktuelles/nachrichten/artikel/das-war-die-e-world-2023.html

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Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss A44/A 3 Autobahnkreuz Ratingen–Ost

BUND sieht Gefahren für Gewässer- und Trinkwasserschutz
Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Bundes¬verwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen das Land NRW, vertreten durch die Bezirksregie¬rung Düsseldorf, eingelegt. Die Klage richtet sich gegen den Planänderungsbeschluss vom 10.05 2023, mit dem die Behandlung des Straßenabwassers im Bereich des Kreuzes Ratin¬gen-Ost neu geregelt werden soll. Der BUND befürchtet, dass durch die Fehlauslegung der Regenwasserbehandlungsanlage im Falle von Starkregen eine Gefährdung der Gewässer sowie der Trinkwassergewinnung in der nahe gelegenen Wasserschutzzone wahrscheinlich werde.
Zusätzlich zu der bestehenden Abwasserbehandlungs¬anlage an der A3 soll eine weitere Anlage …mehr:
https://www.bund-nrw.de/meldungen/detail/news/klage-gegen-den-planfeststellungsbeschluss-a44-a-3-autobahnkreuz-ratingen-ost/

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Informationen aus Niedersachsen

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2024


2023


Umweltminister Meyer will Wassergesetz modernisieren: „Mehr Klimaanpassung, schnellere Genehmigungen und verantwortungsvoller Umgang mit Wasser“

Umweltminister Christian Meyer hat am Mittwoch seine Pläne zur Änderung des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) vorgestellt. Damit reagiert die Landesregierung auf die Herausforderungen des Klimawandels beim Wasserhaushalt und schafft gleichzeitig schnellere und einfachere Zulassungsverfahren. Der Gesetzesentwurf wurde kürzlich vom Kabinett beschlossen.

„Die Klimakrise bringt auch eine Wasserkrise mit sich. Die Klimaerwärmung führt zu zunehmender Hitze und Verdunstung sowie zu vermehrten Dürren und Überschwemmungen. Auch der Verbrauch steigt. Dadurch sinken unsere wertvollen Grundwasserreserven. Wasser wird knapper und damit immer begehrter. Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf reagieren wir darauf und machen unsere Wasserversorgung zukunftsfest“, so Minister Meyer. „Wir müssen bei Genehmigungen schneller und zielgerichteter werden – besonders wenn es um Hochwasserschutz und natur- und klimafreundliche Maßnahmen auf und am Wasser geht. Alle Maßnahmen des natürlichen und technischen Hochwasser- und Küstenschutzes haben in Zukunft Vorrang vor anderen Interessen. Unser Ziel ist ein modernes Wasserrecht, das uns sowohl auf zu viel Wasser als auch auf zu wenig Wasser vorbereitet. So sichern wir langfristig die Ressource Wasser für Menschen, Landwirtschaft und Natur.“

mehr: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/umweltminister-meyer-will-wassergesetz-modernisieren-mehr-klimaanpassung-schnellere-genehmigungen-und-verantwortungsvoller-umgang-mit-wasser-243223.html

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Leitfaden „Entsiegelung in der Klimaanpassung“ erschienen

Mit dem neu erschienenen GeoBericht „Entsiegelung in der Klimaanpassung – Leitfaden Teil A: Hintergründe, Vorgehensweisen, bodenschutzfachliche Hinweise“ gibt das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eine umfangreiche Übersicht zur fachgerechten Entsiegelung von Flächen als wichtigen Baustein nachhaltiger Klimaanpassungsstrategien. Der Leitfaden vermittelt fachliche Grundlagen zu den Themen Versiegelung und Entsiegelung, den rechtlichen Vorgaben und Normen sowie bodenschutzfachliche Empfehlungen, insbesondere zu Schutz und Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen. Der Leitfaden Teil A wurde im Rahmen des Projektes „KliBoG“ (Klimaanpassung Boden und Grundwasser) erarbeitet, das Mitte 2022 am LBEG gestartet ist und eine Projektlaufzeit von fünf Jahren hat. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt rund 2,25 Millionen Euro. Der Leitfaden stellt eine Ergänzung zum Entsiegelungskataster Niedersachsen dar, das sich aktuell in der Entwicklung durch das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen befindet und den Kommunen in 2026 zur Erfüllung der Pflichtaufgabe „Entsiegelungskataster“ gemäß § 19 Niedersächsischem Klimagesetz (NKlimaG) zur Verfügung gestellt wird. maG besagt, dass alle Einheits- und Samtgemeinden bis zum 31. Dezember 2026 erstmalig erfassen müssen, für welche Flächen ihres Gebiets die Möglichkeit zur Entsiegelung besteht. Hierzu wird eine zentrale Anwendung durch das Land bereitgestellt. Das Umweltministerium finanziert den Kommunen diese Aufgabe ab 2026 mit jährlich 1,94 Millionen Euro.
Download des Berichts: www.gfa-news.de/gfa/webcode/20250430_002

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Niedersachsen fördert Klimaschutz und Energieeffizienz: Fast 100 Millionen Euro Zuschüsse für Unternehmen und Kommunen

Niedersachsen stellt insgesamt rund 91 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Landeshaushalt bereit, um Investitionen in Klimaschutz und Energieeffizienz zu fördern. Mit der Richtlinie „Klimaschutz und Energieeffizienz“ als gemeinsames Förderinstrument vom Umwelt- und Kulturministerium unterstützt das Land gezielt kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Träger, gemeinnützige Organisationen sowie Kultureinrichtungen.

„Unser Ziel ist es, den CO2-Ausstoß zu senken und gleichzeitig die Wirtschaft in herausfordernden Zeiten zu stärken“, erklärte Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer. „Mit dieser Förderung treiben wir die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft aktiv voran. Ich freue mich sehr, dass so viele Unternehmen, Kommunen und Kultureinrichtungen in Klimaschutz investieren.“

mehr: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/niedersachsen-fordert-klimaschutz-und-energieeffizienz-fast-100-millionen-euro-zuschusse-fur-unternehmen-und-kommunen-239082.html

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Förderung für vierte Reinigungsstufe

In Niedersachsen wurden Fördermittel für Vorhaben zur Spurenstoffelimination auf drei Kläranlagen bewilligt. Beim Abwasserverband Braunschweig wie bei den Wolfsburger Stadtentwässerungsbetrieben wird jeweils die Integration einer vierten Reinigungsstufe gefördert, bei den Stadtwerken Delmenhorst Planung und Neubau einer vierten Reinigungsstufe. Die drei Betreiber bekommen vom Land insgesamt 14,5 Millionen Euro, davon 9,5 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln und 5,03 Millionen Euro aus Landesmitteln. Der maximale Fördersatz beträgt 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, wobei die Zuwendung je Vorhaben bei maximal 5 Millionen Euro liegt.

mehr: https://www.gfa-news.de/news/niedersachsen-foerderung-fuer-vierte-reinigungsstufe

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46 Prozent Klärschlamm stofflich verwertet

In Niedersachsen wurden im Jahr 2023 im Rahmen der öffentlichen Abwasserentsorgung rund 156 600 Tonnen Klärschlammtrockenmasse aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen direkt und ohne Zwischenlagerung entsorgt. Das ist laut Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) ein Rückgang um 5,0 % im Vergleich zu 2022. Wie das LSN weiter mitteilt, wurde mit einem Aufkommen von 72 200 Tonnen Klärschlammtrockenmasse knapp die Hälfte (46,1 %) stofflich verwertet. Davon wurden in der Landwirtschaft rund 48 400 Tonnen, für Zwecke der Vererdung und Kompostierung rund 23 100 Tonnen genutzt. Die auf landwirtschaftlichen Flächen auf- und eingebrachte Menge Klärschlammtrockenmasse lag um 22,9 % niedriger als im Vorjahr.

Weitere 75 100 Tonnen Klärschlammtrockenmasse, die 48,0 % des Gesamtaufkommens entsprachen, wurden thermisch entsorgt. Die Menge lag 1,1 % höher als im Vorjahr. Im Jahr 2023 ging mit rund 22 000 Tonnen deutlich mehr Klärschlammtrockenmasse an spezielle Klärschlammverbrennungsanlagen als 2022 (8100 Tonnen). Auf der anderen Seite nahmen Abfallwirtschaft, Kraftwerke, Zementwerke und andere Anlagen mit rund 51 600 Tonnen weniger Klärschlammtrockenmasse zur Mitverbrennung an als im Vorjahr (– 20,6 %). Davon ging die größte Menge an Abfallverbrennungsanlagen (55,0 %), gefolgt von Kohlekraftwerken (16,3 %), Zementwerken (15,4 %) und anderen Anbietern von Mitverbrennungskapazitäten wie zum Beispiel Papierfabriken und Holzkraftwerke (13,2 %).

Von 9300 Tonnen Klärschlammtrockenmasse (5,9 %) war die weitere Entsorgung nicht bekannt.

mehr: https://www.gfa-news.de/news/niedersachsen-46-prozent-klaerschlamm-stofflich-verwertet

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Umweltministerkonferenz fordert verstärkten Hochwasserschutz und Schutz vor „russischen Schattentankern“

Die Umweltministerinnen und Umweltminister von Bund und Ländern fordern angesichts der Häufung schwerer Hochwasser- und Starkregenereignisse verstärkte Anstrengungen beim Hochwasserschutz. „Die Umweltministerkonferenz (UMK) sieht es angesichts des Klimawandels als dringend geboten an, den Hochwasserschutz weiter zu stärken und seine Umsetzung konsequent voranzutreiben“, heißt es im Abschlusspapier der heute zu Ende gehenden UMK in Bad Neuenahr. Die verheerende Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hatte 2021 zu insgesamt 135 Todesopfern und Schäden in Höhe von rund knapp 9 Milliarden Euro geführt.

Zwar hätten Bund und Länder in der Folge auf Grundlage der Nationalen Wasserstrategie und dem bundesweiten Klimaanpassungsgesetz eine Reihe von Maßnahmen unternommen, etwa durch Stärkung der Hochwasser- und Starkregenvorsorge, Veröffentlichung von Starkregengefahrenhinweiskarten und diversen Förderprogrammen. Dennoch müssten insbesondere Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Hochwasserschutz beschleunigt werden und es fehlten Regelungen zur Finanzierung der verpflichtenden Starkregenvorsorgekonzepte in den Kommunen. „Hochwasserschutzmaßnahmen sollten als Projekte von überragendem öffentlichen Interesse eingestuft werden“, heißt es im Abschlussdukument.

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer begrüßte die Beschlüsse: „Die Klimakrise ist real. Wir haben in Niedersachsen durch das Weihnachtshochwasser im vergangenen Jahr erlebt, auf welche Entwicklungen wir uns einzustellen haben. Wir müssen den natürlichen und technischen Hochwasserschutz und die Starkregenvorsorge stärken, aber gleichzeitig den Flüssen auch wieder mehr Raum geben, durch Rückgewinnung natürlicher Retentionsräume und Deichrückverlegungen. Das geplante Hochwasserschutzgesetz des Bundes mit strikten Bauverboten in Überschwemmungsgebieten, Beschleunigung und Vorrang für Klimaanpassung muss nach der Bundestagswahl ebenso kommen, wie die neue Gemeinschaftaufgabe Klimaanpassung für Kommunen. Das Bekämpfen der realen Klimakrise muss genauso Vorrang haben – auch bei den Investitionen. Wir in Niedersachsen machen beides. Wir investieren in Klimaschutz, insbesondere durch Ausbau der Erneuerbaren Energien und haben den Hochwasserschutz bereits erheblich gestärkt – finanziell, personell und organisatorisch.“

mehr: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/umweltministerkonferenz-fordert-verstarkten-hochwasserschutz-und-schutz-vor-russischen-schattentankern-237624.html

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Vierter Jahresbericht Niedersächsischer Weg

Maßnahmen wirken zunehmend in der Breite
Der „Niedersächsische Weg“ zeigt Erfolge; die Maßnahmen für mehr Natur-, Arten- und Gewässerschutz kommen zunehmend in der Fläche an. Das zeigt der vierte Jahresbericht, den die Partner*innen des Niedersächsischen Weges am 4. September vorstellten. 4. September 2024- Der Rückgang der biologischen Vielfalt und die Klimakrise gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Eine Lösung, um Natur, Arten und Gewässer flächendeckend zu schützen, liegt unter anderem in einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Die Landwirtinnen arbeiten mit und in der Natur; der „Niedersächsische Weg“ zeigt Perspektiven samt finanziellem Unterbau für landwirtschaftliche Betriebe auf. Ebenso werden 28 Ökologische Stationen und eine Vernetzungsstelle gefördert, um die Vor-Ort-Betreuung in Natura 2000-Gebieten zu stärken und gemeinsam mehr Natur-, Arten- und Gewässerschutz umzusetzen. Partnerinnen des „Niedersächsischen Weges“ sind die Niedersächsischen Landesregierung, das Landvolk, die Landwirtschaftskammer und die Natur- und Umweltschutzverbände BUND und NABU. Der „Niedersächsische Weg“ soll auch bundesweit bekannt gemacht werden und als positives Beispiel für einen erfolgreichen Dialog dienen.Mehr:
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/umweltpolitik/35356.html

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Niedersachsen ist Klimaschutzvorreiter – auch in der Wirtschaft“

Statistik: Produzierendes Gewerbe investiert mehr in Umwelt- und Klimaschutz
Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen haben die landesweit insgesamt 1486 Betriebe des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) im Jahr 2022 mehr Geld in den Umweltschutz investiert. Demnach flossen 947 Millionen Euro beispielsweise in technische Anlagen und Maschinen – und damit 32,6 Prozent mehr als im Jahr davor.
Mit 388 Millionen Euro wurde fast die Hälfte der Summe (41 Prozent) für den Klimaschutz ausgegeben, ein Plus von 46,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021. Dabei ging es vor allem um Maßnahmen zur Nutzung von erneuerbaren Energien, zur Energieeffizienzsteigerung und Energieeinsparung. Investitionen für den Umweltschutz sind Investitionen, die der Verringerung, Vermeidung oder Beseitigung von Emissionen in die Umwelt dienen oder eine schonendere Nutzung der Ressourcen ermöglichen.
Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer freut sich über die hohen Zuwächse bei den Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz: „Niedersachsen ist Klimaschutzvorreiter – auch bei den Investitionen in der Wirtschaft – und das Land mit dem höchsten Anteil und Wachstum Erneuerbarer Energien. Die Steigerung der Investitionen in den Umwelt- und Ressourcenschutz um ein Drittel und mehr als 46 Prozent in den Klimaschutz sowie die Energiewende freuen mich sehr und unterstreichen die Anstrengungen der Wirtschaft, auch in ihrem Bereich die Klimaziele zu erreichen. Das Land Niedersachsen selbst wird in den nächsten Jahren mehr als eine Milliarde zusätzlich in den Klimaschutz investieren und schafft mit der Akzeptanzabgabe im neuen Windgesetz einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien – mit mehr Wertschöpfung für Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunen.“
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/meyer-niedersachsen-ist-klimaschutzvorreiter-auch-in-der-wirtschaft-234025.html

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Umweltminister Meyer: „Müssen das Wasser als wichtigste Lebensgrundlage schützen und die Ressourcen nachhaltig sichern“

Auftaktveranstaltung für den „Masterplan Wasser“ / Land will Folgen der Klimakrise begegnen – durch Wassermanagement in den Kommunen, Entsiegelung von Flächen, Anreize zum Wassersparen und mehr Investitionen in den Hochwasserschutz
Mal ist es zu viel, mal zu wenig. Zunehmende Hochwasser- und Starkregenereignisse auf der einen, immer wieder Niedrigwasser in den Flüssen und längere Dürrephasen auf der anderen Seite: Die Auswirkungen der Klimakrise beim Thema Wasser scheinen widersprüchlich, und doch droht am Ende, dass immer weniger Wasser zur Verfügung steht. Um unsere wichtigste Lebensgrundlage zu schützen und die Ressource Wasser langfristig zu sichern, entwickelt das Land Niedersachsen daher einen detaillierten Masterplan. Nach der Auftaktveranstaltung am (heutigen) Donnerstag geht der Entwurf jetzt in die Abstimmung mit Wasserversorgern und Kommunen, aber auch Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden.
„Um den Folgen der Klimaerhitzung beim Wasserhaushalt zu begegnen, benötigen wir einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz“, sagte Umweltminister Christian Meyer. „Mit dem Masterplan Wasser werden die Grundlagen geschaffen, etwa um die Grundwasser-neubildung zu fördern und mehr Wasser in der Fläche zu halten. Dafür brauchen wir intelligente Wassermanagementsysteme in den Kommunen, aber auch die Entsiegelung von Flächen und Anreize fürs Wassersparen.“
Städte, Gemeinden und ganze Regionen müssten sich an die Klimakrise anpassen, um den Auswirkungen von Wassermangel genauso vorzubeugen wie möglichen Überschwemmungen, so der Minister. „Das Ziel muss es also sein, die ´Wasser-Schere´ zwischen steigendem Bedarf und den verfügbaren Mengen für Mensch und Natur zu verringern. Es gilt daher, den Wasserbedarf zu verringern und die Verfügbarkeit zu erhöhen, damit Wasser auch zukünftig in ausreichender Menge und guter Qualität vorhanden ist.“
Der Masterplan Wasser wird für Niedersachsen die wesentlichen wasserwirtschaftlichen Handlungsfelder und deren Ziele kompakt darstellen und konkrete Lösungswege aufzeigen. Die wichtigsten Schwerpunkte und Ziele des Masterplan-Entwurfs sind:
· Wasser-Nutzungen optimieren (u.a. Wassersparende Technik in Industrie, Landwirtschaft und Haushalten, Grundwassermengen-Management, Kreislaufnutzung)
· Schadstoffe reduzieren (u.a. Grundwasserschutz, Gewässerökologie, Meeresschutz)
· Wasserrückhalt in der Fläche/ Hochwasserschutz (u.a. Entwässerung reduzieren, Wasserrückhalt stärken, Natürliche Fließgewässer- und Auenentwicklung)
· Wasserressourcen nachhaltig sichern (u.a. regionale Wassermengen- sowie Niedrigwasser-Management, natürlicher Klima- und Wasserschutz durch Begrünung, Moore, Wälder, Auen)

Grundwasserressourcen sichern
Durch die klimabedingten, häufigeren Trockenperioden werden zunehmend Jahre mit unterdurchschnittlicher Grundwasserneubildung prognostiziert. Um dem Problem sinkender Grundwasserstände zu begegnen, hat das Land im Mai 2024 per Erlass erstmals einen landesweiten Bewirtschaftungsrahmen vorgegeben. Dabei werden die Grundwassermengen, die regional jeweils für eine nachhaltige Nutzung zur Verfügung stehen, bekannt gegeben. Maßgeblich dafür, in welchem Umfang noch neue Wasserentnahmen genehmigt werden können, ist ein Klimafaktor durch die jeweilige Grundwasser-Neubildungsrate der letzten zehn Jahre. Das Land verfolgt damit bei der Grundwasserbewirtschaftung erstmals einen Klimavorsorgeansatz. Für elf von insgesamt 123 Grundwasserkörpern, die ganz oder teilweise in Niedersachsen liegen, wird schon jetzt kein Spielraum für zusätzliche Entnahmen mehr gesehen. Sie befinden sich im äußersten Nordosten, an der Unterweser und in einem Bereich, der sich vom Landkreis Helmstedt bis zur Region Hannover erstreckt.
„Wir können immer nur so viel Grundwasser entnehmen wie neu gebildet wird. Daher brauchen wir in vielen Regionen Anreize zur Entsiegelung, Wasserrückhalt und Versickerung zur Grundwasserneubildung“, sagt Umweltminister Meyer.

Technischer und natürlicher Hochwasserschutz
Das Weihnachtshochwasser hat gezeigt, wie wichtig der technische Hochwasserschutz ist, etwa durch Deiche und Hochwasserrückhaltebecken. Der natürliche Hochwasserschutz kann diesen technischen Hochwasserschutz sehr gut ergänzen, indem der Wasserrückhalt in der Fläche verbessert wird. So kann durch die Entsiegelung von Flächen die Versickerung gestärkt werden. Auch Renaturierungsmaßnahmen und Deichrückverlegungen tragen dazu bei, dass sich Hochwasserwellen abschwächen und verzögert auftreten. Minister Meyer: „Zukünftig gilt das Motto: Statt Entwässerung mehr Rückhalt in der Fläche. Dadurch werden nicht nur Hochwasserspitzen abgesenkt, sondern es wird gleichzeitig durch mehr Versickerung auch mehr Grundwasser neu gebildet. Ein weiterer Gewinn ist die Verbesserung der Biodiversität in Fließgewässern und Auen. Dazu wird das Land verstärkt Bundesmittel für natürlichen Klimaschutz nutzen und stellt jährlich 10,6 Mio. Euro dauerhaft zusätzlich über das Sondervermögen Hochwasserschutz bereit.“

Klimafolgen-Anpassungstrategien
Laut Klimaanpassungsgesetz des Bundes (KAnG) sind von den Ländern Klimaanpassungsstrategien und Maßnahmenpläne vorzulegen und umzusetzen.
· Die Klimaanpassung wurde daher als eigenes Ziel in Niedersächsischen Klimagesetz NKlimaG) aufgenommen. Zudem wurde der Aufbau eines Entsiegelungskatasters auf kommunaler Ebene beschlossen. Das Land stellt den Kommunen dafür jährlich ca. 2,1 Millionen Euro zur Verfügung.
· Im Niedersächsischen Wassergesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, die Kosten für Maßnahmen der Starkregenvorsorgen in die Gebührenordnung der Gemeinden aufzunehmen.
· Die Kommunen werden zudem durch den kürzlich herausgegebenen Leitfaden „Kommunale Starkregenvorsorge“ unterstützt.
· Durch die Förderrichtlinie „Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft“ unterstützt das Land u.a. Vorhaben wie ein integriertes und nachhaltiges Wassermengen-Management in den Kommunen, regionale Konzepte zur Nutzung von Grund- oder Oberflächengewässer und flexible Klimaanpassungsmaßnahmen. Die Richtlinie hat ein Gesamtvolumen von knapp 32 Mio. Euro bis Ende 2026.
· Für 2026 ist auch die Fortschreibung der Klimafolgen-Anpassungsstrategie des Landes vorgesehen.

Finanzielle und personelle Stärkung des Hochwasserschutzes
Der Hochwasserschutz in Niedersachsen bleibt eine Daueraufgabe. Dafür sollen die vorhandenen Strukturen im NLWKN dauerhaft verstärkt werden. So ist es für eine beschleunigte Umsetzung von Maßnahmen zwingend erforderlich, den Planungs- und Genehmigungsbereich sowie die Hochwasservorhersagezentrale zu verstärken. 2024 wurden dazu bereits 200 vorhandene Stellen im Hochwasser- und Küstenschutz dauerhaft entfristet. Im Haushaltsplanentwurf 2025 sind insgesamt 34 zusätzliche Personalstellen auf verschiedenen Ebenen für den Hochwasserschutz vorgesehen, davon 29 Stellen beim NLWKN.
Laut dem Entwurf werden für 2025 auch zusätzlich 15 Millionen Euro für investive Maßnahmen des Hochwasserschutzes zur Verfügung gestellt. Um den Schutz mit Deichen, Hochwasserrückhaltebecken, Überschwemmungsflächen und anderen technischen und natürlichen Hochwasserschutzmaßnahmen zu finanzieren, wird das Land den Hochwasserschutz ab 2026 dauerhaft mit ca. 250 Mio. Euro stärken. Schon ab 2025 soll es jährlich eine Zuführung in Höhe von 10,6 Mio. Euro zum Sondervermögen Wirtschaftsförderfonds (ökologischer Teil) geben. Diese Mittel sollen der langfristigen Sicherung von Investitionen in den Hochwasserschutz dienen.
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/umweltminister-meyer-mussen-das-wasser-als-wichtigste-lebensgrundlage-schutzen-und-die-ressourcen-nachhaltig-sichern-233384.html

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Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen

Kommunale Umwelt-Aktion (UAN) und Niedersächsisches Umweltministerium veröffentlichen Leitfaden
Die Kommunale Umwelt-Aktion (UAN) und das Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz haben gemeinsam einen Praxisleitfaden „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“ veröffentlicht. Ziel des Leitfadens ist es, die Städte und Gemeinden bei der kommunalen Starkregenvorsorge zu unterstützen. Dazu enthält der Leitfaden Hilfestellungen und Empfehlungen zur Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzepts zur Starkregenvorsorge und ist als Arbeitshilfe für kommunale Fachplaner:innen und Entscheidungsträger:innen konzipiert.
Dazu Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer: „Die Klimakrise ist real und verursacht verstärkt bedrohliche Lagen durch zunehmende Starkregenereignisse. Das aktuelle Hochwasser im Süden Deutschlands und das maßgeblich durch Starkregenereignisse verursachte Weihnachtshochwasser in großen Teilen Niedersachsens, mahnen uns den Schutz vor Extremwetterlagen zu verbessern“, so Meyer. „Der Leitfaden zur Starkregenvorsorge stellt für Kommunen und Planer ein einheitliches Verfahren zur Verfügung, um kommunale Handlungskonzepte zu erstellen. Mit Hilfe von Starkregengefahrenkarten können Kommunen gefährdete Bereiche identifizieren und daraus adäquate Maßnahmen ableiten, sowohl präventiv als auch im konkreten Notfall, um mögliche Schäden zu verringern“, so Umweltminister Meyer.
Die kommunale Starkregenvorsorge sei vor dem Hintergrund des Klimawandels ein Gebot der Stunde. Auf die zunehmende Gefährdung durch Starkregenereignisse müssten sich alle einstellen: Städte und Gemeinden, Bürger:innen, Unternehmen, Grundeigentümer:innen und weitere Akteure.
Erarbeitet wurde der Leitfaden als ein wesentlicher Baustein des mit finanzieller Unterstützung des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz durchgeführten Pilotprojektes „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“ (2020-2023) insbesondere durch die UAN und die beteiligten Ingenieurbüros.
Geplant ist, dass Städte, Gemeinden und Verbände, die sich bei ihrer Starkregenvorsorge auf den nun vorliegenden Leitfaden stützten, vom Land einen Zuschuss auf die Kosten beantragen könnten. Mit kommunalen Starkregengefahrenkarten und nachfolgender Risikoanalyse sowie darauf aufbauendem Handlungskonzept und Risikokommunikation kann eine effektive Vorsorge betrieben werden.
„Die Gefahren, potenziellen Schäden und Risiken, die die zunehmenden Starkregenereignisse insbesondere in besiedelten Gebieten verursachen, müssen hierzu von allen erkannt und verstanden werden. Die Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzepts der Starkregenvorsorge bietet eine gute Grundlage, um systematisch handeln zu können“, unterstreicht Dr. Marco Trips als Sprecher der UAN die Bedeutung einer strategischen Vorgehensweise in der Klimafolgenanpassung.
Der Leitfaden wird zum Download unter https://www.uan.de/service/publikationen-downloads/leitfaden-starkregenvorsorge angeboten und kann als Printversion bei der UAN per Mail an starkregen@uan.de angefordert werden. Weitere digitale Anlagen werden fortwährend zur Verfügung gestellt, die die Inhalte des Leitfadens zukünftig weiter ergänzen und vertiefen werden. Für den Herbst sind zusätzlich Seminare zu den Inhalten des Leitfadens bei der Kommunalen Umwelt-AktioN UAN vorgesehen.
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/starkregenvorsorge-232814.html

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Hochwasserschutz hat höchste Priorität

Deich- und Klimaschutzminister stellt aktuelles Bau- und Finanzierungsprogramm vor / 43 Millionen Euro für mehr als 100 Maßnahmen
Die Bilder vom Weihnachtshochwasser in Niedersachsen sind kaum verblasst – da zeigen die aktuellen Überflutungen im Saarland die Dramatik zunehmender Hochwasserlagen durch klimabedingte Starkregenereignisse. „Niedersachsen muss sich stärker auf veränderte Katastrophenlagen einstellen“, so Niedersachsens Deich- und Klimaschutzminister Christian Meyer. „Mit bislang 1,7 Grad Erderwärmung ist die Klimakrise auch bei uns angekommen. Beim damaligen Weihnachtshochwasser wie heute wird uns schonungslos vor Augen geführt, dass wir noch viel mehr tun müssen für den Klimaschutz und nicht nachlassen dürfen, um uns bestmöglich auf die Folgen der dramatischen Klimaveränderungen einzustellen – und die Menschen sowie deren Hab und Gut bestmöglich vor den Wassermassen zu schützen. Den Hochwasserschutz gemeinsam mit allen Beteiligten weiter zu entwickeln, massiv zu verstärken und auszubauen, hat für diese Landesregierung höchste Priorität.“
Im aktuellen Bau- und Finanzierungsprogramm für den Hochwasserschutz, das der Minister am (heutigen) Montag in Hannover vorgestellt hat, stehen daher 43 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden in diesem Jahr mehr als 100 Hochwasserschutzvorhaben von Verbänden, Kommunen und dem Land fortgeführt oder neu begonnen. „Dabei wurden die jüngsten Hochwasserereignisse berücksichtigt sowie die prioritären und umsetzbaren Vorhaben für dieses Jahr und die Folgejahre festgelegt“, so Meyer. Schwerpunkte im Programm sind unter anderem der klassische Deichbau oder Deichverstärkung mit Einzelbauvorhaben im Millionenbereich in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg sowie Friesland oder Witt¬mund. Aber auch für Rückdeichungen (etwa bei Bleckede und Gorleben), Hochwasserrückhaltebecken, Schöpfwerke und Hochwasserschutzmaßnahmen sind Mittel vorgesehen. Meyer: „Hochwasserschutz ist und bleibt eine Daueraufgabe. Wir müssen uns hier besser für die fortdauernde Klimakrise wappnen und zusätzliche Maßnahmen ergreifen.“
Ein großer Teil der Einzelvorhaben ist daher dem Bereich konzeptioneller Vorarbeiten oder auch konkreter Planungen von Einzelmaßnahmen zuzuordnen, die dann wiederum die Grundlage für größere bauliche Projekte in den Folgejahren bilden. Größere Planungen können zum Beispiel in den Landkreisen Verden (Weserdeichverstärkung Groß Hutbergen), Heidekreis (Ringdeich Kirchwahlingen), Lüneburg (Deichverstärkung unterhalb von Wehningen) oder bei Delmenhorst (Erneuerung der Delmeverwallungen) angeschoben beziehungsweise fortgeführt werden. Die Finanzierung des Hochwasserschutzes im Binnenland erfolgt zurzeit aus verschiedenen Töpfen wie dem EU-Programm ELER, den Bundesprogrammen GAK, NHWSP und der Kofinanzierung und zusätzlicher Mittel aus dem Landeshaushalt sowie dem Sondervermögen Hochwasserschutz. „Das Winterhochwasser hat aber auch neue Anforderungen an den Hochwasserschutz aufgedeckt“, ergänzt die Direktorin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Anne Rickmeyer. „Das ist eine komplexe Aufgabe, die nur im Zusammenspiel aller Akteure gemeistert werden kann. Wir möchten uns sowohl bei der Hochwasservorhersage als auch bei der Hochwasserwarnung optimal aufstellen. Denn das nächste Hochwasser kommt bestimmt!“
Grundsätzlich sind die Bedarfe zur Anpassung an die Klimakrise groß, so Deich- und Klimaschutzminister Meyer: „Starkregenereignisse mit Rekordwassermengen können fast jede Region treffen. Wir werden daher den NLWKN in den Regionen weiter personell, finanziell und organisatorisch stärken. Und wir werden die so wichtige Hochwasservorsorge und Klimaprognosen weiter ausbauen. Für mich hat der Hochwasserschutz neben dem Klimaschutz bei den anstehenden Haushaltsberatungen oberste Priorität.“
Die dauerhafte Finanzierung spielt eine zentrale Rolle beim Thema Hochwasserschutz, „wir müssen uns aber auch Gedanken darüber machen, wie die Vorhaben schnellst- und bestmöglich umgesetzt werden können“, so Deich- und Klimaschutzminister Meyer. „Die operativen Einheiten des NLWKN, bei den Vorhabensträgern, die Ingenieurdienstleister und die Zulassungsbehörden müssten personell entsprechend ausgestattet sein bzw. werden“, ergänzt NLWKN-Direktorin Rickmeyer. Mit dem Haushaltsplan 2024 wurde für den NLWKN schon ein wichtiger Schritt geschafft: Das Personal konnte aufgestockt und der Deckel der Dauerstellen von 200 auf 400 insbesondere im Bereich des Küsten- und Hochwasserschutzes angehoben werden.
Und schon jetzt unterstützt der NLWKN regionale Hochwasserpartnerschaften, das Land übernimmt dabei eine übergeordnete, konzeptionelle und koordinierende Rolle. „Dieses Instrument sollten wir unbedingt weiter stärken“, so Meyer, „denn gemeinsam können starke Partner vor Ort viel mehr erreichen.“
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/meyer-hochwasserschutz-hat-hochste-prioritat-232413.html

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Förderung für lokale Projekte für zukunftsweisendes Wassermanagement und Anpassung an die Klimakrise

Das niedersächsische Umweltministerium stellt etwa 3,4 Millionen Euro für Projekte zur Klimafolgenanpassung beim Wassermanagement bereit. In der zweiten Antragsrunde wurden 21 nachhaltige Vorhaben ausgewählt, die dazu beitragen sollen, die Herausforderungen der Klimakrise bei der Wasserversorgung und nutzung zu bewältigen. Die Antragsteller waren zumeist Landkreise oder einzelne Gemeinden, aber auch Wasserverbände. Die Maßnahmen umfassen etwa die Erstellung von Wasserbewirtschaftungskonzepten von Landkreisen, die auf zukünftigen Klimaprognosen basieren. Im Landkreis Cloppenburg wird ein Projekt gefördert, wo ein Konzept zur Nutzung von Klarwasser aus einer Kläranlage erarbeitet wird, um die Grundwasseranreicherung zu unterstützen. Die nächste Antragsfrist ist der 31. Juli 2024.
https://www.nbank.de/Förderprogramme/Aktuelle-Förderprogramme/Wassermengenmanagement.html #hinweis

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Millionensumme für Wassernutzungsprojekte bereitgestellt

Hannover:
Projekte für eine nachhaltigere Wassernutzung werden in Niedersachsen mit einer Millionensumme gefördert. Dafür stellt das Umweltministerium rund 3,4 Millionen Euro bereit, wie es in einer Mitteilung von Mittwoch hieß. In der zweiten Antragsrunde wurden demnach 21 nachhaltige Vorhaben ausgewählt, die dazu beitragen sollen, die Herausforderungen der Klimakrise bei der Wasserversorgung und -nutzung zu bewältigen.
«Die Klimakrise stellt uns vor enorme Herausforderungen in der Wasserwirtschaft, weil es mal große Rekordregenereignisse und Hochwasser, dann aber wieder längerer Phasen der Wasserknappheit geben wird», sagte Umweltminister Christian Meyer (Grüne) laut Mitteilung. Mehr:
https://www.sat1regional.de/newsticker/millionensumme-fuer-wassernutzungsprojekte-bereitgestellt/

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Niedersachsen: Amtliche Lagepläne für Bauverfahren zukünftig mit elektronischer Signatur

Seit dem 1. Januar 2024 sind in Niedersachsen Bauanträge mit den notwendigen Bauvorlagen auf elektronischem Wege den Bauaufsichtsbehörden zu übermitteln. Um die Authentizität dieser Dokumente zu gewährleisten, sind die Bauvorlagen hierzu mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (qeS) zu versehen. Diese Änderungen resultieren in der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) und der Neufassung der Niedersächsischen Bauvorlagenverordnung (NBauVorlVO), die die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Baugenehmigungsverfahren in Niedersachsen vorgeben. Informationen gibt es über die örtlichen Katasterämter.

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Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in Niedersachsen

Der Anteil der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung liegt laut Klärschlammbericht in Niedersachsen für das Jahr 2022 bei 34 Prozent des Gesamtaufkommens von Klärschlamm aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen. Gegenüber den bisher konstant hohen Verwertungsquoten in Niedersachsen weist der Bundesdurchschnitt in den letzten Jahren eine rückläufige Tendenz auf; der Anteil liegt aktuell bei nur etwa 20 Prozent.
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es keine nennenswerten Veränderungen bei den Schadstoff- und Nährstoffgehalten niedersächsischer Klärschlämme. Die aktuellen Werte sind den nachfolgenden Berichten zu entnehmen.
Mit der Klärschlammverordnung vom 27. September 2017 hat der Bund die Anforderungen für eine Neuausrichtung der Klärschlammverwertung verabschiedet. Unter anderem wird je nach Anlagengröße ab 2029 bzw. ab 2032 eine Pflicht zur Phosphorrückgewinnung eingeführt verbunden mit einer deutlichen Einschränkung der bodenbezogenen Verwertung für Abwasserbehandlungsanlagen größer 50.000 Einwohnerwerte (EW). Eine unbefristete Verwertung von Klärschlämmen auf Böden ist nur noch für kleine Abwasserbehandlungsanlagen vorgesehen. Die aktuelle Klärschlammverordnung finden Sie hier.
Durch die langjährig hohen Verwertungsquoten von Klärschlamm in der Landwirtschaft ist Niedersachsen in besonderem Maße von der geplanten Neuordnung der Klärschlammverwertung betroffen. Vor diesem Hintergrund ist u.a. 2014 bis 2015 ein fachlicher Diskurs mit beteiligten Kommunen, Anlagenbetreibern und Verbänden durchgeführt worden.
Darüber hinaus hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz eine Studie zum Potenzial und Grenzen der Phosphorrückgewinnung für Kläranlagen mit biologischer Phosphorelimination in Niedersachsen erstellen lassen. Grundlage der Studie sind sowohl die vom Bund vorgesehene Phosphorrückgewinnung als auch der hohe Anteil von Abwasserbehandlungsanlagen mit biologischer Phosphorelimination in Niedersachsen.
Die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Klärschlammverwertung werden in Niedersachsen begleitet von einem mehrjährigen Projekt „Norddeutsches Netzwerk Klärschlamm“ unter Beteiligung der Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen. Das Projekt dient unter anderem dazu, Verfahrenstechniken zu bewerten, Kooperationen zu fördern und Entsorgungskonzepte zu erstellen. Auch weisen Abwasserbehandlungsanlagen im kommunalen Bereich einen hohen Energieverbrauch auf; durch Optimierung sind insbesondere bei der Klärschlammbehandlung Einsparungen und damit ein maßgebender Beitrag zum Klimaschutz möglich.
Niedersachsen wird die bodenbezogene Verwertung von Klärschlämmen entsprechend der bundesrechtlichen Vorgaben reduzieren und die Neuausrichtung der Klärschlammverwertung aktiv begleiten. Auch wenn gute Qualitäten in kleinen Abwasserbehandlungsanlagen (≤ 50.000 EW) im Rahmen der Kreislaufwirtschaft zukünftig bodenbezogen verwertet werden können, gewinnt in diesem Zusammenhang die differenzierte Bewertung einzelner Schadstoffe zunehmend an Bedeutung für den vorsorgenden Boden- und Gewässerschutz. So können Klärschlämme u.a. per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthalten, die einen nicht zu vernachlässigenden Eintragspfad darstellen. Auch der Eintrag von Mikroplastik durch den Waschabrieb von Textilien ist beachtlich, aber noch unzureichend untersucht. Infolgedessen sollte die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung mit dem Ziel einer nachhaltigen Bodennutzung vorzeitig weiter eingeschränkt werden.

EG-Klärschlammbericht 2022
EG-Klärschlammbericht 2021
EG-Klärschlammbericht 2020
Klärschlammbericht 2022
Klärschlammbericht Niedersachsen 2021
Klärschlammbericht Niedersachsen 2020
Studie zum Potential und Grenzen der Phosphorrückgewinnung für Kläranlagen mit biologischer Phosphorelimination in Niedersachsen (PDF, Januar 2016)
Netzwerk Klärschlamm
Perfluorierte Tenside in Böden, Gewässern, Abwässern und Klärschlämmen in Niedersachsen – Anlass, allgemeine Stoffeigenschaften und Bewertungskriterien, Untersuchungsergebnisse und Maßnahmen – (Stand 28.8.09)
Ergänzende Hinweise zum Vollzug von § 15 Absatz 4 Klärschlammverordnung (AbfKlärV) vom 27.09.2017
Erlass: Abwässer aus der industriellen Kartoffelverarbeitung
Vollzugshilfe AbfKlärV BMU

https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/boden/acker–und-grunlandboden/landwirtschaftliche-klaerschlammverwertung-in-niedersachsen-149726.html

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Lenkungskreis bringt Planfeststellungsverfahren für Tidesteuerung der Ems auf den Weg – Wasserqualität soll sich verbessern

Die Vertragspartner des Masterplans Ems 2050 haben einstimmig beschlossen: Das Land Niedersachsen soll das Planfeststellungsverfahren für die Tidesteuerung mit dem Emssperrwerk auf den Weg bringen. In einer Sitzung des Lenkungskreises, dem höchsten Gremium des Masterplan Ems, votierten die Partner am (heutigen) Freitag, einhellig dafür, mit der Variante „Tideniedrigwasseranhebung“ ins Verfahren zu gehen. Auf dieser Grundlage soll das Genehmigungsverfahren für die Tidesteuerung 2025 starten. Dem Lenkungskreis gehören Spitzenvertreter des Landes Niedersachsen, der Bundeswasserstraßenverwaltung, der Umweltverbände BUND, NABU und WWF, der Landkreise Emsland und Leer und der Stadt Emden sowie der Papenburger Meyer Werft an.
Die Sitzung im Niedersächsischen Umweltministerium wurde geleitet von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer, dessen Ministerium den Masterplan Ems federführend verantwortet; auch Wirtschaftsminister Olaf Lies nahm an der Sitzung teil. „Ich freue mich, dass wir jetzt zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen sind“, so Umweltminister Meyer, „Mit der Tidesteuerung können wir die Gewässerqualität der Ems deutlich verbessern. Sie sorgt für weniger Schlick, erhöht den Sauerstoffgehalt deutlich und senkt den Salzgehalt. Für die Ökologie ist das ein großer Schritt und Erfolg. Für den Emder Hafen haben wir als Land mit dem neuen Großschiffliegeplatz eine Lösung gefunden. Ich danke alle Beteiligten für diesen gemeinsamen Weg zur Verbesserung der Umweltsituation an der Ems und ich bedanke mich insbesondere bei den Umweltverbänden, die sehr konstruktiv an der jetzt vorliegenden Marschroute mitgearbeitet haben.“

Der auch für die niedersächsischen Häfen zuständige Wirtschaftsminister Olaf Lies betonte: „Der Weg zur heutigen Entscheidung für die Tideniedrigwasseranhebung war lang und zuweilen schwierig, aber er lohnt sich. Möglich wurde diese nur, weil alle Akteure und Masterplanpartner immer wieder das gemeinsame Gespräch gesucht, über Lösungen diskutiert und gerungen und sich letztendlich aufeinander zubewegt haben. Als lohnendes Ergebnis erhalten wir nun einen gangbaren Weg, der nicht nur zur Verbesserung des Gesamtzustandes der Ems beitragen wird, sondern auch den dort bestehenden wirtschaftlichen Interessen von Schifffahrt, Hafen und Werft Rechnung trägt. Mein Dank geht an alle Beteiligten für ihr Engagement, ihre Geduld und Gesprächsbereitschaft. Wie beim niedersächsischen Weg zeigen wir einmal mehr, dass es gelingen kann im Dialog die Interessen von Ökologie und Ökonomie zu einem guten Ausgleich zu bringen. Das macht nun den Weg frei für die notwendigen Lösungen für die Meyer Werft genauso wie für den Emder Hafen.“
Dem Beschluss vorausgegangen waren intensive Diskussionen der Vertragspartner im Laufe dieses Jahres über die Variantenwahl. Zur Debatte stand auch eine zweite Variante, die Flutstromsteuerung. Gutachten der Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) über die Langzeitwirkung der Varianten auf die Wasserqualität der Ems hatten bestätigt, was der Test der Tidesteuerung im Sommer 2020 im Naturversuch bereits gezeigt hatte: Beide Techniken sind geeignet, die problematische Schlickbelastung des Flusses deutlich zu reduzieren, damit den Sauerstoffgehalt deutlich anzuheben sowie die Salzgehalte zu senken. Mit beiden Techniken ist es daher möglich, das Hauptziel des Masterplan-Vertrags nachhaltig zu erfüllen: die Ems in einen Zustand zu versetzen, der aquatisches Leben im Fluss und Artenvielfalt im Tidebereich wieder dauerhaft möglich macht.
Um den Vertragspartnern im Masterplan-Kontext eine fundierte Entscheidung über eine Vorzugsvariante zu ermöglichen, beleuchteten Gutachten die Auswirkungen der Variantenwahl auf die weiteren Ziele des Masterplans Ems: Erhalt der Leistungsfähigkeit der Bundeswasserstraße und Sicherung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Ein Gutachten im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ems-Nordsee war in diesem Zusammenhang nach der Analyse der Verkehrsströme und dem Abgleich mit den zu erwartenden Sperrzeiten zu dem Ergebnis gekommen, dass die Auswirkungen der Flutstromsteuerung auf den Schiffsverkehr deutlich negativer sind als jene der Tideniedrigwasseranhebung – und auch für die Schifffahrt kaum auszugleichen.
Der Test 2020 hatte mit Blick auf den Wirtschaftsaspekt allerdings auch aufgezeigt, dass die Tideniedrigwasseranhebung sich negativ auf die Autoverladung im Emder Hafen auswirkt, weil dort nach dem Schließen des Sperrwerks der Wasserstand schnell und deutlich sinkt. Hierfür gibt es aber Lösungen. Das Land Niedersachsen stellt vorbehaltlich des noch ausstehenden Haushaltsbeschlusses im Landtag 70 Millionen Euro zur Verfügung, um einen Großschiffsliegeplatz im Emder Hafen zu bauen. Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF merkten an, dass sie die Flutstromsteuerung nach wie vor für die ökologisch bessere Variante halten. Die Flutstromsteuerung bildet aus ihrer Sicht die Tidedynamik näher ab und erlaube ein freieres ästuartypisches Ein- und Ausschwingen der Tide.
Das Niedersächsische Umweltministerium stellte dazu klar, dass die Auswirkungen der Tideniedrigwasseranhebung auf die Planungen von Naturschutzprojekten des Masterplans Ems geprüft und diese ggf. angepasst werden müssen, um alle Lebensraumtypen in ausreichendem Umfang und Vernetzung zu entwickeln – so wie es mit der EU-Kommission vereinbart sei. Dazu müssten ggf. weitere Maßnahmen ergriffen werden, möglicherweise auch Maßnahmen zur Gewässerstruktur, um Voraussetzungen für das Emsästuar als Reproduktionsgebiet für Fische zu schaffen. „Für Umwelt, Wirtschaft und die Menschen an der Ems ist der heutige Beschluss ein guter Tag“, so Meyer und Lies.

Hintergrund: Wie funktioniert die Tideniedrigwasseranhebung?
Die Tore des Sperrwerks schließen während des ablaufenden Wassers komplett, und das rund zwei Stunden vor Niedrigwasser. Der Niedrigwasserpegel fällt dadurch oberhalb des Emssperrwerks nicht „normal“ ab, sondern bleibt rund einen bis eineinhalb Meter über dem heutigen Niedrigwasserstehen. Stromab vom Sperrwerk läuft das Wasser im normalen Tideverlauf weiter ab und steigt mit der danach einsetzenden Flut wieder an. Bei gleichem Wasserstand auf beiden Seiten des Sperrwerks werden die Tore wieder geöffnet.
Während der Schließzeit geht die Strömungsintensität zwischen Sperrwerk und TidewehrHerbrum stark zurück. Die im Wasser gelösten Feinsedimente setzen sich ab. Sehr schnell wird dadurch die Trübung in der oberen Wassersäule reduziert. Sobald der Schlickanteil deutlich fällt, steigt der Sauerstoffgehalt ebenso deutlich. In der für die Ems typischen, aber nicht gewollten, Flüssigschlickschicht sinken die Schwebstoffe zu Boden und nehmen nicht mehr am Transportgeschehen teil.
Wenn die Tore nach dieser rund zweieinhalbstündigen Ruhephase wieder geöffnet werden, entwickelt sich der Flutstrom in geringerem Umfang, weil ein Teil des sonst bei Flut einströmenden Wasservolumens sich bereits in der Unterems befindet und ihn bremst. Das Ergebnis: Der Schwebstoffgehalt sinkt deutlich, der Sauerstoffgehalt steigt deutlich, Salzgehalte gehen zurück. Die Schwebstoffe sinken zu Boden oder werden zu einem geringen Teil auch stromab transportiert und aus dem System geräumt. Die Unterhaltungsbaggerungen können effektiver erfolgen, weil die Sedimente am Boden kompakter sind. Langfristig nehmen Baggerdauer und Baggermenge ab.
https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/lenkungskreis-bringt-planfeststellungsverfahren-fur-tidesteuerung-der-ems-auf-den-weg-wasserqualitat-soll-sich-verbessern-227230.html

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Stephan Weil eröffnet Klärschlamm-Verwertungsanlage

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eröffnet am Freitag (12.00 Uhr) im Helmstedter Revier offiziell eine Klärschlamm-Verwertungsanlage. Die Anlage ging schon im vergangenen Jahr in Betrieb, es ist eine der ersten in Niedersachsen. Auch in Hannover wurde in der vergangenen Woche eine sogenannte Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Betrieb genommen.
In einer solchen Anlage wird ausschließlich der in Kläranlagen anfallende Schlamm thermisch…mehr:
https://www.sat1regional.de/newsticker/stephan-weil-eroeffnet-klaerschlamm-verwertungsanlage/

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Informationen aus Sachsen-Anhalt

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025

2024

2023


UFZ-Studie zur Bioökonomie: Ist die Nutzung biologischer Ressourcen immer auch nachhaltig?

Produktspezifische Nachhaltigkeitsanalysen
Um Nachhaltigkeit konkret zu analysieren, gibt es unterschiedliche Methoden. Eine gängige Methode ist die Lebenszyklusanalyse (englisch: Life Cycle Analysis (LCA)), die für die Herstellung, Nutzung und auch Entsorgung (also den gesamten „Lebenszyklus“ von Produkten) unterschiedliche Bewertungen integriert. Damit kann mit der Lebenszyklusanalyse (LCA) die Nachhaltigkeit gemäß ISO 14040 und 14044 bewertet werden. Mit der innovativen HILCSA Methode (Holistic and Integrated Life Cycle Sustainability Assessment) können ökologische, soziale und auch ökonomische Indikatoren abgebildet werden.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat eine solche Bewertung an drei Fallbeispielen durchgeführt und Produkte der Bioökonomie (also neuartige, aus biologischen Materialien hergestellte) und „klassische“ Produkte verglichen.

mehr: https://lau.sachsen-anhalt.de/fachthemen/nachhaltigkeit/ufz-studie-biooekonomie

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Willingmann rechnet mit neuem Akzeptanzgesetz und Wassergesetz-Novelle unmittelbar nach Parlaments-Sommerpause

Nach der Einigung im Koalitionsausschuss rechnet Energie- und Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann damit, dass der Landtag zügig das Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz sowie das neue Wassergesetz beschließen wird. „Die Kommunen in Sachsen-Anhalt warten bereits geraume Zeit darauf, dass die Koalition den Weg für eine verbindliche finanzielle Beteiligung am Ausbau erneuerbarer Energien frei macht. Gleiches gilt für das Wassergesetz, mit dem wir das Land besser gegen Extremwetter wie Dürren und Starkregen wappnen wollen. Nachdem wir in der Koalition nun gestern die politische Einigung erzielen konnten, gehe ich davon aus, dass der Landtag unmittelbar nach der parlamentarischen Sommerpause beide Gesetze verabschiedet“, erklärte Willingmann am heutigen Donnerstag.

mehr: https://mwu.sachsen-anhalt.de/artikel-detail/willingmann-rechnet-mit-neuem-akzeptanzgesetz-und-wassergesetz-novelle-unmittelbar-nach-parlaments-sommerpause

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Um Rohrbrüche zu verhindern: Betreiber investieren ins Wassernetz

Gibt es einen Wasserrohrbruch, sind schnell Tausende Anwohner betroffen. Zuletzt war das in Wittenberg passiert. Insgesamt sind die Netze in Sachsen-Anhalt den Betreibern zufolge aber in einem guten Zustand.
• Die Trinkwassernetze in Sachsen-Anhalt sind insgesamt in einem guten Zustand.
• Investitionen sind dennoch nötig, um Rohrbrüche zu verhindern.
• Die Halberstadtwerke rechnen damit, dass die Preise langfristig steigen, weil der Transport und das Anbieten von Trinkwasser immer aufwendiger werden.
In vielen Regionen Sachsen-Anhalts ist die Zahl der Wasserrohrbrüche im Trinkwassernetz in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Wie die Betreiber mitteilten, liegt das an Modernisierungen und Investitionen aus den vergangenen Jahren.
So haben etwa die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 67 Wasserrohrbrüche verzeichnet. Vor zwanzig Jahren seien es 132 Fälle gewesen. In anderen Gebieten wie Wernigerode, der Börde oder Salzwedel ist die Entwicklung ähnlich.
Laut einem Bericht des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft aus dem März meldeten die Wasserversorger…mehr:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/wassernetz-trinkwasser-rohrbruch-investitionen-100.html

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Klärgasstrom bleibt in Sachsen-Anhalt auf Vorjahresniveau

Die Stromproduktion der Klärwerke bleibt stabil. Nur ein kleiner Teil des Stroms fließt ins öffentliche Netz.
Kläranlagen in Sachsen-Anhalt haben vergangenes Jahr ähnlich viel Strom aus Klärgas erzeugt wie im Vorjahr. Der so produzierte Strom summierte sich auf 32,7 Millionen Kilowattstunden, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Jahr zuvor waren es 32,5 Millionen Kilowattstunden. Demnach wurden 31,5 Millionen Kilowattstunden der erzeugten Menge in den Klärwerksbetrieben selbst genutzt. Rund 1,1 Millionen Kilowattstunden wurden in das öffentliche Netz eingespeist. Die Klärwerke hatten für die Stromerzeugung insgesamt …mehr:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/energie–klaergasstrom-bleibt-in-sachsen-anhalt-auf-vorjahresniveau-34926106.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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Sofortförderprogramm NaturWasserMensch aufgelegt

Das Umweltministerium richtet die Förderung von Naturschutzprojekten in Sachsen-Anhalt neu aus. Mit dem neuen Sofortförderprogramm NaturWasserMensch sollen künftig vor allem Vorhaben zum Natur-, Arten- und Gewässerschutz unterstützt werden, die im Bezug zum Menschen stehen und kurzfristig umgesetzt werden können. Anträge für die erste Auswahlrunde können bis zum 15. März 2024 gestellt werden. Die Bandbreite förderfähiger Projekte ist groß – sie reicht von Vorhaben in den Bereichen Landschaftspflege, Gewässerökologie und Artenschutz bis hin zur Schaffung von Ökogärten und praktischer Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. Förderfähig sind darüber hinaus unter anderem die Sanierung von Klein- und Kleinstgewässern, naturnahe Uferumgestaltung, kommunale Vorhaben zu Wasserrückhalt und Regenversickerung mit innovativem ökologischem Charakter oder Maßnahmen zur Verbesserung des Wissens und Bewusstseins für das Themengebiet Wasser. Antragsberechtigt sind insbesondere Gemeinden, Gemeindeverbände, Stiftungen, Vereine, Wasser- und Bodenverbände oder Zweckverbände. Für das laufende Jahr stehen insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung.

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16,5 Millionen Euro für modernes Wassermanagement

Das Umweltministerium Sachsen-Anhalt stellt mit einem Förderaufruf die Weichen für ein modernes Wassermanagement im Land. Mithilfe von Stauanlagen, Wasserspeichern und weiteren Maßnahmen soll Wasser in kleineren Gewässern verstärkt zurückgehalten werden, um die Gebietswasserhaushalte in trockenen Sommermonaten zu stabilisieren. Damit die 28 landesweit zuständigen Unterhaltungsverbände entsprechende Investitionen tragen können, stellt das Umweltministerium über das Förderprogramm „Wassermanagement“ 16,5 Millionen Euro bis 2028 aus Landesmitteln bereit. Den landesweiten Gesamtinvestitionsbedarf für den Wasserrückhalt in der Fläche beziffert das Umweltministerium auf 68,8 Millionen Euro. Antragsschluss für die erste Tranche der laufenden Ausschreibung ist der 2. April 2024. Neben der Planung, dem Bau und der grundhaften Sanierung von wasserwirtschaftlichen Anlagen werden auch Vorhaben gefördert, mit denen der natürliche Wasserhaushalt gestärkt oder das Wasser in der Fläche zurückgehalten werden kann. Zudem unterstützt das Ministerium Maßnahmen zur Nutzung von Regenwasser oder von Abwasser sowie die Reaktivierung kleinerer Stausysteme.

Weiterführende Links
https://mwu.sachsen-anhalt.de/umwelt/wasser/foerderung
https://www.gfa-news.de/news/sachsen-anhalt-16-5-millionen-euro-fuer-modernes-wassermanagement

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Minister Meyer: „Land unterstützt Kommunen bei Klimaschutz und kommunaler Wärmeplanung“

Niedersachsen fördert Klimaschutzkonzepte und Wärmepläne mit mehr als 11 Millionen Euro jährlich. Schon mehr als 260 niedersächsische Kommunen nutzen Daten der Wärmebedarfskarten.

Für eine umfassende Energiewende gilt es, auch die Wärmeversorgung zunehmend von fossile auf erneuerbare Energieträger umzustellen. Der rechtliche Rahmen für die Wärmewende in Bund und Land ist jetzt geschaffen. Zum einen durch das Gebäudeenergiegesetz des Bundes mit der von Niedersachsen eingeforderten gesetzlichen Verpflichtung zur Erstellung kommunaler Wärmepläne. Zum anderen durch das niedersächsische Klimagesetz (NKlimaG). Zur Umsetzung der Wärmeplanung erhalten zahlreiche niedersächsische Städte und Gemeinden vom Land finanzielle und organisatorische Unterstützung. Energieminister Christian Meyer: „Das Geld für die Wärmewende ist vorhanden. Seit Beginn dieses Jahres finanziert das Land mit insgesamt 11,7 Millionen Euro pro Jahr das Erstellen von Klimaschutzkonzepten und die Wärmeplanung in den Kommunen.“
Danach sind durch das NKlimaG alle Mittel- oder Oberzentren in Niedersachsen verpflichtet, Wärmepläne zu erstellen. Ziel einer Wärmeplanung ist es, vor Ort die beste und effizienteste Lösung für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu ermitteln. „In unseren 95 Mittel- und Oberzentren leben mit ca. 4,3 Mio. Menschen mehr als die Hälfte aller Niedersächsinnen und Niedersachsen. Sie bekommen nun Planungssicherheit für ihre künftige Wärmeversorgung. Das Land Niedersachsen stellt für die Erstaufstellung der kommunalen Wärmepläne jährlich 2,63 Mio. Euro zur Verfügung“, so Klimaschutzminister Meyer.
Neben der finanziellen Unterstützung bei der Kommunalen Wärmeplanung erhalten Kommunen zudem vereinfachten und kostenfreien Zugang zu den Daten der örtlichen Energieversorger für eine fachgerechte Planung der Wärmenetze. Ab 2024 unterstützt das Land erstmalig alle Landkreise und kreisfreien Städte, damit sie Klimaschutzkonzepte erstellen und ab 2026 umsetzen können. Jede verpflichtete Kommune erhält für diese Aufgaben Mittel für insgesamt 1,5 Personalstellen bis 2026 bzw. zwei Personalstellen ab 2026, für die das Land in diesem und im nächsten Jahr jeweils 7,48 Mio. Euro und ab 2026 dann 9,5 Mio. Euro zur Verfügung stellt.
Die Landkreise haben zudem den gesetzlichen Auftrag, ihre jeweiligen kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Klimaschutzfragen und Fördermitteln zu beraten. Dafür bekommen sie dauerhaft Mittel für eine halbe Personalstelle vom Land (insgesamt 1,59 Mio. Euro jährlich).
Klimaschutzminister Christian Meyer: „Für eine klimafreundliche Energieversorgung muss es gelingen, auch den Wärmesektor zügig umzustellen. Wir sind hier auf einem guten Weg durch Nutzung von Nah- und Fernwärme, Wärmepumpen oder Geothermie. Die Rahmenbedingungen sind nun klar. Fossile Energien werden Schritt für Schritt durch klimaneutrale Heizungen ersetzt. Die Wärmeplanung macht klar, wo welches System räumlich nutzbar ist, wo etwa Abwärme einer Industrieanlage genutzt werden kann oder die Wärme einer Biogasanlage. Und wo machen Quartierskonzepte mit Wärmepumpen Sinn. Statt weiterer theoretischer Debatten geht es jetzt darum, Planungs- und Investitionssicherheit für die Zukunft der Wärmeversorgung in den Kommunen zu schaffen. Manche niedersächsischen Kommunen sind bei ihrer Wärmeplanung schon sehr weit. Die Landeshauptstadt Hannover hat diese Woche seine kommunale Wärmeplanung beim Umweltministerium eingereicht. „Das zeigt Niedersachsen und insbesondere Hannover, aber auch viele weitere Kommunen sind bei der klimaschonenden Wärmeplanung vorn. Damit können viele Menschen schneller zu sauberer, erneuerbarer und kostengünstiger Wärme kommen und wir insgesamt die Klimaziele erreichen“, freute sich Meyer.
Umfassende Hilfsangebote gibt es auch durch die Klima- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN). Die KEAN unterstützt die Kommunen im Auftrag des Umweltministeriums bei der Wärmeplanung mit einem breiten Angebot. Dieses umfasst regelmäßige digitale Fragestunden, die in 2023 von mehr als 200 Teilnehmenden genutzt wurden, begleitende Informationen auf der Website, Fachveranstaltungen sowohl vor Ort als auch digital, Vernetzungsangebote von Akteuren sowie einen Leitfaden zur Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung.
Im Auftrag des Ministeriums hat die KEAN in 2023 eine digitale Wärmebedarfskarte für ganz Niedersachsen erstellen lassen. In dem Geodatensatz sind u. a. eine gebäudescharfe Auflösung des Wärmebedarfs und potenzielle Versorgungsgebiete enthalten. Sie bekommen damit eine erste Einschätzung des Status-Quo und eine räumlich aufgelöste Grundlage für die Wärmeplanung. Bislang wurden die Wärmebedarfskarten schon von mehr als 260 Kommunen angefordert. In Kürze erfolgt zudem die Fertigstellung eines Muster-Leistungsverzeichnisses als Hilfestellung zur Ausschreibung und Vergabe der Kommunalen Wärmeplanung an Dienstleistungsunternehmen.

https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/minister-meyer-land-unterstutzt-kommunen-bei-klimaschutz-und-kommunaler-warmeplanung-228654.html

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Meyer: „Mit dem neuen Klimagesetz steigern wir das Tempo beim Hochwasser- und Klimaschutz“

Solarpflicht für öffentliche Gebäude und Klimavorrang zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten
Mit der jetzt in Kraft getretenen Novelle des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes wird das Tempo beim Klimaschutz erheblich gesteigert: Die Vorranggebiete für die Windenergie werden von einem auf 2,2 Prozent der Landesfläche mehr als verdoppelt und auch für die Solarenergie wurden weitere Erleichterungen auf den Weg gebracht. Seit Anfang dieses Jahres ist es verpflichtend, dass alle neu gebauten öffentlichen Gebäude mit elektrischen oder thermischen Solaranlagen ausgestattet werden. Für Gewerbebauten gilt diese Pflicht schon seit Anfang 2023. Ab dem kommenden Jahr folgen dann auch alle neuen Wohngebäude sowie Parkplätze mit mehr als 25 Einstellplätzen. Bei grundlegenden Dachsanierungen gibt es dann ebenfalls eine Solar-Pflicht.
Klimaschutzminister Christian Meyer: „Niedersachsen ist damit bei der Solarenergie einer der Vorreiter in Deutschland und trägt verstärkt zum Erreichen der Klimaziele bei. Mit dem neu im Gesetz verankerten Klimavorrang und dem Klimacheck haben alle Maßnahmen, die dem Klimaschutz dienen, grundsätzlich Vorrang vor anderen Interessen. Dazu zählen auch der Deichbau und der Hochwasserschutz.“

Neu in Kraft getreten ist daher auch ein Passus im Denkmalschutzgesetz des Landes, wonach die Erhöhung der Deiche und die Klimaanpassung grundsätzlich Vorrang vor den Interessen des Denkmalschutzes haben. „Wie bei erneuerbaren Energien kann dann eine Deicherhöhung nicht mehr wegen Sichtbeeinträchtigung eines Denkmals verhindert werden. Klimaschutz und Klimaanpassung haben jetzt Vorrang vor allen anderen Interessen. Auch in allen Landesbehörden müssen diese Maßnahmen in Genehmigungsverfahren priorisiert werden. Im Bereich des Umweltministeriums und seiner nachgeordneten Behörden ist dieser Turbo schon umgesetzt. So wie bei Windkraftanlagen die Genehmigungsdauer – bei vollständigen Unterlagen – in Niedersachsen schon unter einem Jahr liegt, müssen wir auch beim Deich- und Hochwasserschutz sowie der Transformation der Wirtschaft schneller werden“, erklärte Minister Meyer. Dazu gibt es über die Task-Force Energiewende ab 2024 auch zusätzliche Stellen in den Genehmigungsbehörden und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem im Hochwasser- und Küstenschutz bekommen im NLWKN endlich entfristete Dauerarbeitsplätze.
Mit dem neuen Klimacheck werden in Zukunft wesentliche Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme des Landes auf ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz überprüft. Minister Meyer: „Wir sehen gerade beim Hochwasser und den Sturmfluten auf den Inseln, was unterlassener Klimaschutz und Klimafolgenanpassung kosten. Zusammen mit der neuen Beschaffungsrichtlinie des Landes können jetzt auch CO2-Schattenpreise bei Ausschreibungen besser berücksichtigt werden.“
Auch für die Kommunen wurde die Möglichkeit geschaffen, externe Effekte wie Vermeidung von Treibhausgasemissionen, aber auch ein besseres Wassermanagement, Hochwasser- und Brandschutz bei Wirtschaftlichkeitsentscheidungen zu berücksichtigen.
Umweltminister Meyer: „Durch die Klimakrise werden Starkregenereignisse, Sturmfluten und Hochwasser in Niedersachsen deutlich zunehmen. Deswegen müssen die kommunalen Hochwasserkarten überarbeitet und die Kommunen beim nachhaltigen Wassermanagement unterstützt werden. Allein der steigende Meeresspiegel erfordert für 610 Kilometer Küstendeich eine Erhöhung um mindestens einen Meter, dem sogenannten Klimavorsorgemaß. Auch im Binnenland müssen wir die Kommunen auf sich verändernde Gefährdungslagen einstellen. Daher ist es gut, dass mit dem neuen Gesetz die Klimaanpassung etwa beim Hochwasserschutz jetzt zum Klimavorrang gehört und von allen Landesbehörden zu priorisieren ist. Dass wir es bei den Haushaltsberatungen geschafft haben, geplante Kürzungen des Bundes im Küstenschutz zu vermeiden und leicht aufzustocken, zeigt die Bedeutung dieses Bereichs für die Zukunft. Auch mit Hilfe des geplanten Klimaanpassungsgesetzes des Bundes müssen wir unsere Städte und Dörfer an die Klimakrise anpassen und hier in Deich- und Hochwasserschutz mehr investieren.“

https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/pi-01-klimagesetz-228412.html

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BUND fordert eine wirksame Strategie für vorsorgenden Hochwasserschutz

Dank des engagierten Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte und Freiwilliger konnten die Auswirkungen des aktuellen Hochwassers in Niedersachsen weitgehend unter Kontrolle gehalten werden. Extreme Witterungsverhältnisse wie heftige Starkregen-Ereignisse im Winterhalbjahr und lange Trockenheitsphasen im Sommer werden sich infolge der Klimakrise mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft häufen. Um die Risiken für Mensch und Umwelt sowie die wirtschaftlichen Folgen einzudämmen, fordert der BUND ein wirksames Maßnahmenbündel für…
https://www.bund-niedersachsen.de/service/presse/detail/news/bund-fordert-eine-wirksame-strategie-fuer-vorsorgenden-hochwasserschutz/

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Fällmittelbestände aufstocken

Kläranlagenbetreiber sollten rechtzeitig ihre Lager für Fällmittel auffüllen. Das empfiehlt Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann: „Aktuell können die Betreiber von Kläranlagen wieder genügend Fällmittel am Markt beschaffen. Die Gelegenheit ist insoweit günstig, Lagerbestände…mehr:
https://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20230825_001

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Informationen aus Sachsen

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2024


2023


Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft beschlossen

Sachsens Kabinett hat Mitte Oktober die Erweiterungen der Förderrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft des sächsischen Umweltministeriums beschlossen. Dem nach kann der Freistaat künftig auch Investitionen unterstützen, mit denen regionale oder überregionale Verbundlösungen zwischen Versorgungssystemen errichtet oder ertüchtigt werden. Ebenfalls förderfähig ist künftig der Ausbau von Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung, soweit dieser aufgrund der Klimakrise sowie mit Blick auf Wassermenge und güte erforderlich ist. Zudem sollen auch Maßnahmen gefördert werden können, mit denen in Einzugsgebieten Risiken schlechterer Wassergüte gemindert werden oder die der Not und Krisenvorsorge der öffentlichen Wasserversorgung dienen. Begünstigte sind Kommunen und öffentliche Wasserversorger.

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Daten zum Wasser

Die Behörden im Geschäftsbereich des Umweltministeriums bieten zu sämtlichen wasserwirtschaftlichen Themen aktuelle und umfassende Daten an. Auf diesen Seiten bündeln wir den Zugang zu den vorhandenen wasserbezogenen Umweltdaten für die Bürgerinnen und Bürger.
Dazu gehören z.B. Echtzeitdaten zu Wasserständen und Gewässergüte, modellierte Daten zur künftigen Entwicklung des Wasserhaushalts und zu Nährstoffeinträgen in die Gewässer.
Die meisten Daten des LfULG sind über das neue Landwirtschaft- und Umweltinformationssystem (LUIS) gebündelt. Hier ist es möglich, sich interaktive Karten und Daten am Browser anzuzeigen, die Daten herunterzuladen oder über die angebotenen Geodatendienste weiterzuverarbeiten. Zur Darstellung und Analyse der Daten wird in der Regel auf die Anwendung iDA (interdisziplinäre Daten und Auswertungen) verwiesen.
LUIS (Landwirtschaft- und Umweltinformationssystem) des LfULG

Angebote zum Fachbereich Wasser
Themen: Grundwasser, Oberirdische Gewässer, Hoch- und Niedrigwasser, Wasserrahmenrichtlinie, Wasserschutzgebiete, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasserhaushaltsportal
https://www.wasser.sachsen.de/daten-wasser-20198.html

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Bund und Länder bringen Grundwassermodell Lausitz auf den Weg

Projekt dient strategischem Wassermanagement und ist Teil des Strukturwandels in der Lausitz – Gemeinsame Pressemitteilung von BMWK, BMUV, MLUK und SMEKUL
Das Simulationsmodell »Grundwassermodell Lausitz« als länderübergreifendes Steuerungs-, Kontroll- und Bewertungsinstrument ist ein entscheidender Schritt für ein strategisches Wassermanagement in der Lausitz. Es trägt wesentlich dazu bei, die Folgen des Braunkohleabbaus zu bewältigen und den Strukturwandel, auch unter den künftigen Anforderungen durch den Klimawandel zu unterstützen.
Das Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK), der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) und der Bund, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) haben die Verwaltungsvereinbarung für die Durchführung des Projekts »Grundwassermodell Lausitz« jetzt unterzeichnet.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Robert Habeck: »150 Jahre Braunkohleförderung in der Lausitz haben ihre Spuren nicht nur in der Landschaft, sondern auch insbesondere im Wasserhaushalt hinterlassen. Um die Folgen besser einschätzen zu können, ist das Vorhaben der Grundstein für ein nachhaltiges Wassermanagement in der Lausitz. Damit soll neben einer nachhaltigen Wasserversorgung der Region auch das Wassermanagement für entscheidende Industrieansiedlungen verbessert werden.«
Bundesumweltministerin Steffi Lemke: »Mit dem Grundwassermodell Lausitz können die notwendigen Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, um den Wasserhaushalt in der Region nach dem Ende des jahrzehntelangen Bergbaus wiederherzustellen und dauerhaft zu stabilisieren. So werden die Transformation und der Strukturwandel in der Lausitz gelingen.«
Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel bestätigt: »Mit dem absehbaren Ende der Kohlegewinnung kann sich das Grundwasser in der Lausitz wieder erholen. Die Herausforderungen des Klimawandels bleiben allerdings bestehen. Daher gewinnen eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung sowie ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser immer mehr an Bedeutung. Wasser ist eine wichtige Ressource und Bestandteil des täglichen Lebens, egal ob als Trinkwasser, als Brauch- oder Industriewasser oder als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, insbesondere im Lausitzer Seenland und im Biosphärenreservat Spreewald.«
Sachsens Umweltminister Wolfram Günther: »Der Braunkohlenbergbau hat den natürlichen Wasserhaushalt der Lausitz schwerst gestört. Zudem überlagern sich die Bergbaufolgen und die Klimakrise. Wasser als Lebensgrundlage für Mensch und Natur ist keine gegebene Selbstverständlichkeit mehr. Hier müssen wir dringend handeln. Zugleich ist Wasser ein harter Standortfaktor. Wirtschaft braucht Wasser. In der Lausitz hängt davon auch das Gelingen des Strukturwandels ab. Für das Wassermanagement unter diesen schwierigen Bedingungen schafft das Grundwassermodell wesentliche Grundlagen.«
Das Projekt wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) koordiniert und vom Umweltbundesamt (UBA) sowie den Fachbehörden des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen fachlich begleitet. Insbesondere die staatlichen geologischen Dienste der involvierten Länder werden maßgeblich an der Bearbeitung mitwirken. Das Projektgebiet umfasst mehr als 5000 Quadratkilometer und das Modell soll bis Ende 2027 fertig gestellt sein. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund neun Millionen Euro, die zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent von den Ländern Brandenburg und Sachsen finanziert werden.
Es handelt sich bei dem Modell um ein Grundwasserströmungsmodell, das Fließpfade, Fließgeschwindigkeiten und Grundwassermengen berechnet. Das Modell baut auf den verfügbaren geologischen und geophysikalischen Daten auf und setzt sich aus einem geologisch-hydrogeologischen Strukturmodell, einem Grundwasserströmungsmodell sowie einem Bodenwasserhaushaltsmodell zusammen. Dabei wird zunächst das Strukturmodell durch die zuständigen Fachbehörden in Brandenburg und Sachsen erarbeitet. Die Bergbauunternehmen in der Lausitz werden fachlich eingebunden und ihre bereits bestehenden Regionalmodelle berücksichtigt.

Weitere Informationen:
Für einen sicheren Tagebaubetrieb zum Abbau der Braunkohle muss großräumig Grundwasser in der Lausitz abgesenkt werden. Dieses sogenannte Sümpfungswasser wurde überwiegend in die Flüsse wie Spree und Schwarze Elster eingeleitet. Somit entstanden über die Jahrzehnte enorme Grundwasserdefizite bei gleichzeitig erhöhten Abflussmengen in den Flüssen. Mit dem Ende des Braunkohleabbaus wird die Sümpfung schrittweise eingestellt. Dadurch steigt das Grundwasser langsam über mehrere Jahrzehnte wieder an, um eines Tages wieder durch den Boden in die Flüsse zu sickern.
Während für den Kohleausstieg und den künftigen Strukturwandel in der Lausitz weitreichende Vereinbarungen zur Unterstützung der Wirtschaft getroffen wurden, sind die Auswirkungen des Kohleausstiegs auf den Wasserhaushalt wie die Einstellung der Sümpfungswassereinleitungen, die Füllung der Tagebaurestseen oder die Stofftransporte im Untergrund (vor allem Eisen und Sulfat) noch nicht abschließend betrachtet. Auch die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung eines möglichst naturnahen und sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushaltes sind noch nicht abschließend bestimmt. Ohne die Anpassung des Wasserhaushalts an die nachbergbaulichen Verhältnisse wird die wirtschaftliche Transformation der Region erschwert. Eine gesicherte Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Industrie, Gewerbe, und Landwirtschaft ist die grundlegende Voraussetzung für den Strukturwandel.
Der Entschließungsantrag des Bundestages zum Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) vom 02. Juli 2020 (BT-Drucksache 19/20714 (neu)) spricht folgerichtig diese wasserwirtschaftlichen Belange in der Lausitz direkt an. Darin fordert der Deutsche Bundestag von der Bundesregierung und den betroffenen Ländern unter anderem die Erarbeitung eines überregionalen Wasser- und Untergrundmodells. Bund und Länder haben sich darauf verständigt, zur Erfüllung der Entschließung auf das bestehende Bewirtschaftungsmodell für das Oberflächenwasser zurückzugreifen sowie ein neues länderübergreifendes Grundwassermodell Lausitz als maßgebliche Grundlage und Kernelement für die Grundwasserbewirtschaftung aufzubauen. Das Modell soll als Schlüsselwerkzeug für eine nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung als Teil eines funktionierenden Wasserhaushalts dienen. Hierzu wird auf wichtige fachliche Grundlagen in den Ländern und bei den Bergbau- und Sanierungsträgern zurückgegriffen. Perspektivisch sollen das Modell für das Oberflächenwasser sowie für das Grundwasser über Schnittstellen miteinander gekoppelt werden.

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1072426

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Gewässerentwicklungskonzept für die Bobritzsch

Flächeneigentümer sind gefragt!
Für die Bobritzsch werden derzeit durch die Landestalsperrenverwaltung Sachsen Gewässerentwicklungskonzepte erarbeitet. Die Konzepte sollen zeigen, wie die Bobritzsch in naher Zukunft im Einklang mit dem Hochwasserschutz die gesetzlichen Umweltziele erreichen können. Dabei werden Maßnahmen ermittelt, die gezielt die Gewässerstruktur und die Durchgängigkeit verbessern. Außerdem sollen die Konzepte eine fachliche Grundlage für eine nachhaltige Gewässerunterhaltung schaffen.
Schon jetzt ist abzusehen, dass in eine naturnahe Entwicklung des Flusses Flächen direkt am Gewässer einbezogen werden. Ein Augenmerk liegt hier auf den angrenzenden Uferstreifen und Auenflächen. Für die betroffenen Flächen könnte eine Umnutzung erforderlich werden. Untersucht wird der Gewässerabschnitt zwischen Hartmannsdorf bzw. Kleinbobritzsch und Bieberstein im Landkreis Mittelsachsen.
Besitzer von Grundstücken entlang des Flusses, die sich für das Projekt interessieren und sich mit ihren Flächen einbringen möchten, können sich gern jederzeit an die Landestalsperrenverwaltung Sachsen wenden. Beratungen zu Umnutzungen oder einem möglichen Verkauf der Flächen sind ebenfalls möglich.

Ansprechpartner ist:
Landestalsperrenverwaltung Sachsen
Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Herr Clemens Kuhnitzsch
Tel.: 0371 2625178942
E-Mail: Clemens.Kuhnitzsch@ltv.sachsen.de
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1067868

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Informationen aus Rheinland-Pfalz

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2024


2023


Förderung für Machbarkeitsstudie „Energieregion Abwasserwerke Rheinland-Pfalz“

Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz unterstützt die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Energieregion Abwasserwerke Rheinland-Pfalz“. Ein entsprechender Förderbescheid über 263 000 Euro wurde Mitte April 2025 übergeben. Die Landesregierung verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die Abwasserbeseitigung durch Energieeffizienz bzw. Energieeinsparung und die eigene Erzeugung erneuerbarer Energien in Richtung Energieneutralität zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieser Anstrengungen steht dabei bislang jede einzelne Anlage für sich. Gegenstand der geplanten Machbarkeitsstudie ist es, eine möglichst große Anzahl von Abwasserwerken über einen Strombilanzkreis bzw. ein Virtuelles Kraftwerk als Energieregion zu vernetzen. Dadurch sollen Betreiber mit viel Energieerzeugung ihre Überschüsse an Betreiber mit wenig Energieerzeugung in einem gemeinsamen Bilanzkreis abgeben. Mit Batteriespeichern soll dieser Bilanzkreis weitgehend ausgeregelt und die Residuallast möglichst minimiert werden. Bundesweit, so das Landesumweltministerium, ist dies das erste Projekt, das die Möglichkeiten dieser „vertikalen Integration“ untersucht.

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Gründung der „Allianz für das Wasser“

Im Mai 2025 wurde in Rheinland-Pfalz die „Allianz für das Wasser“, ein Beratungsgremium zur Umsetzung des „Zukunftsplan Wasser“, gegründet. Der Allianz gehören Landesbehörden verschiedener Ressorts, Umweltverbände, kommunaler Verbände, Landwirtschafts-, Winzer-, Fischerei- und Forstwirtschaftsverbände, Wirtschafts- und Industrieverbände, Architekten- und Ingenieurkammer und Verbände der Energie- und Wasserwirtschaft an. Beim „Zukunftsplan Wasser“ handelt es sich um ein dynamisches, fortzuentwickelndes Strategiepapier, das regelmäßig überprüft und wenn notwendig fortgeschrieben wird. Ziel der Allianz ist es, den Wandel in der Wasserbewirtschaftung strukturiert mitzugestalten. Dies soll die Allianz durch regelmäßigen Austausch und Kooperation, Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren, Förderung von Synergien, Transparenz von Fortschritten und Adressieren von Herausforderungen erreichen. Die Geschäftsstelle der Allianz ist im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in der Abteilung Wasserwirtschaft angesiedelt. Das Büro Infrastruktur und Umwelt aus Darmstadt wird die Geschäftsstelle in der Anfangsphase unterstützen. Die Geschäftsstelle wird als Knotenpunkt für Informationen, Organisation und Koordination der Allianzaktivitäten fungieren.

mehr: https://www.gfa-news.de/news/rheinland-pfalz-gruendung-der-allianz-fuer-das-wasser

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Die Lage nach der Flutkatastrophe

In den von der Flutkatastrophe zerstörten Regionen in Rheinland-Pfalz läuft weiterhin der Wiederaufbau. Viel ist geschafft, viel ist noch zu tun. Das ist die aktuelle Lage.

Ahrtalstrecke zwischen Remagen und Walporzheim gesperrt
Auf der Ahrtalstrecke zwischen Remagen und Walporzheim fahren ab heute bis zum Ende der Osterferien keine Züge. Bahnreisende müssen auf Ersatzbusse umsteigen, weil der Streckenabschnitt gesperrt ist. Hintergrund sind Bauarbeiten auf der Strecke, die elektrifiziert wird. Die Arbeiten sollen bis zum 27. April laufen. Wegen der Schienenersatzbusse müssten sich Fahrgäste laut Bahn auf längere Fahrzeiten einstellen. Ab Anfang Mai sorgen dann weitere Bauarbeiten für Einschränkungen. Wegen einer Vollsperrung zwischen Köln und Koblenz fallen vom 2. bis 19. Mai erneut mehrere Züge auf der Ahrtalstrecke aus. Bahnreisende sollten sich vor der Abreise über die Zugverbindungen informieren.

mehr: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/live-blog-hochwasser-rlp-126.html

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Geplantes Wasserschutzgebiet bei Rüscheid: SGD Nord führt Erörterung durch

Rund um die Gemeinde Rüscheid im Kreis Neuwied existieren Quellen und Brunnen, die Rüscheid und Thalhausen sowie das Gewerbegebiet „Am Petershof“ in Anhausen mit Trinkwasser versorgen. Damit die kostbare Ressource auch künftigen Generationen zur Verfügung steht, plant die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord die Festsetzung eines neuen Wasserschutzgebietes zugunsten der Verbandsgemeinde (VG) Rengsdorf-Waldbreitbach. Nachdem der Entwurf der Rechtsverordnung im Herbst 2024 öffentlich ausgelegt wurde, findet nun am 29. Januar 2025 die Erörterung statt, bei der die eingebrachten Einwendungen und Stellungnahmen diskutiert werden. Der Termin ist nicht öffentlich

mehr: https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/geplantes-wasserschutzgebiet-bei-ruescheid-sgd-nord-fuehrt-eroerterung-durch

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25 Jahre im Dienst des nördlichen Rheinland-Pfalz: SGD Nord feiert Geburtstag und veröffentlicht Jubiläumsfilm

Aufgaben bündeln, Fachwissen konzentrieren, Genehmigungsprozesse effizienter gestalten: Diese Ziele sind es, die im Jahr 2000 zur Gründung der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord führten. Seitdem sind 25 Jahre vergangen. 25 Jahre, in denen sich Mitarbeitende aus rund 100 Berufen gemeinsam und mit viel Leidenschaft für das nördliche Rheinland-Pfalz engagiert haben. Grund genug, um zu feiern und einen Blick hinter die Kulissen zu geben: Mit dem Jubiläumsfilm der SGD Nord.

mehr: https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/25-jahre-im-dienst-des-noerdlichen-rheinland-pfalz-sgd-nord-feiert-geburtstag-und-veroeffentlicht-jubilaeumsfilm

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Hochwasserschutz war 2024 Priorität des Umweltministeriums

Über 1800 rheinland-pfälzische Gemeinden haben mit Erstellung von Vorsorgekonzepten begonnen – Förderung von über 50 Gewässerrenaturierungsprojekten im Rahmen der Aktion Blau Plus

„Von Mitteleuropa über Italien bis Spanien – an vielen Orten in Europa haben wir dieses Jahr Hochwasser gesehen. Auch wir in Rheinland-Pfalz haben an Pfingsten die drastischen Folgen von Starkregen erlebt. Der Klimawandel macht solche Extremwettereignisse immer wahrscheinlicher. Deshalb hat das Umweltministerium die Kommunen 2024 beim Hochwasserschutz unterstützt. Die Erstellung von Starkregenvorsorgekonzepten in den Kommunen fördern wir mit 90 Prozent. Durch die Entwicklung von Gewässern im Rahmen der Aktion Blau Plus tragen wir auf natürliche Weise zum Hochwasserschutz bei“, sagte Umweltministerin Katrin Eder im Rückblick auf die wasserwirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2024.

mehr: https://mkuem.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/katrin-eder-hochwasserschutz-war-2024-prioritaet-des-umweltministeriums

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Für gesunde und lebendige Gewässer: SGD Nord veröffentlicht Arbeitsprogramm und Zeitplan für die Gebiete Mittelrhein, Niederrhein und Mosel-Saar

Europas Gewässer in einen guten Zustand versetzen: Das ist das Ziel, das die Europäische Union im Jahr 2000 ausgegeben hat. Um dieses Ziel zu erreichen, werden aktuell für den Zeitraum 2028 bis 2033 neue Pläne und Maßnahmen vorbereitet. Konkret geht es um die Flussgebietseinheit Rhein, die neben dem Rhein noch weitere Gewässer umfasst. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord veröffentlicht nun für ihr Zuständigkeitsgebiet das Arbeitsprogramm, den Zeitplan und wichtige Fragen der Gewässerbewirtschaftung, um die Öffentlichkeit frühzeitig über beabsichtigte Maßnahmen zu informieren. Das Beispiel der Nette bei Mayen zeigt, wie sich das Projekt positiv auswirkt.

mehr: https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/fuer-gesunde-und-lebendige-gewaesser-sgd-nord-veroeffentlicht-arbeitsprogramm-und-zeitplan-fuer-die-gebiete-mittelrhein-niederrhein-und-mosel-saar

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SGD Nord stellt Pflicht für Umweltverträglichkeitsprüfung im Verfahren zum Weiterbetrieb von Brunnen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald fest

Die Hochwald Sprudel Schupp GmbH und die Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG haben bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zwei gehobene wasserrechtliche Erlaubnisse zur Wasserentnahme beantragt. Diese Anträge sollten dazu dienen, die im Nationalpark Hunsrück-Hochwald gelegenen Brunnen NP 8a, NP 9a und NP 10, sowie NP 11, NP 12 und NP 13 weiterbetreiben zu können, da sie bis Ende März 2024 befristet waren. Die Erlaubnisse wurden für einen Zeitraum von fünf Jahren und einen sogenannten kontrollierten Betrieb beantragt.

mehr: https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/sgd-nord-stellt-pflicht-fuer-umweltvertraeglichkeitspruefung-im-verfahren-zum-weiterbetrieb-von-brunnen-im-nationalpark-hunsrueck-hochwald-fest

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„Wir unterstützen die Kommunen bei der Erstellung von Starkregenvorsorgekonzepten mit 90 Prozent“

Klimaschutzministerin überreichte zwei Förderbescheide über insgesamt rund 140.000 Euro für Starkregenvorsorgekonzepte der Stadt Mainz – Bereits 1.865 rheinland-pfälzische Gemeinden befassen sich mit der Erstellung solcher Konzepte

„Die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal aber auch die Pfingsthochwasser und weltweite Bilder beispielsweise aus Valencia zeigen uns, dass wir bei der Hochwasservorsorge nicht nachlässig werden dürfen. Sie ist eine Daueraufgabe, die wir gemeinschaftlich angehen müssen. Als Vorsitzende der Umweltministerkonferenz habe ich mich, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bundesländern, für eine klare Regelung im Grundgesetz ausgesprochen, um künftig Hochwasserschutzmaßnahmen schneller umsetzen zu können. Als Landesregierung machen wir uns in unserem kürzlich vorgestellten Zukunftsplan Wasser unter anderem auch für die Hochwasservorsorge stark, indem wir den Wasserrückhalt in der Fläche stärken, den Technischen Hochwasserschutz und das Starkregenrisikomanagement vorantreiben. Die Erstellung von Starkregen- und Hochwasservorsorgekonzepten bezuschussen wir zu 90 Prozent, denn sie helfen dabei, eine zielorientierte Vorsorge vor Ort zu betreiben“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder bei der Übergabe zweier Förderbescheide für Starkregen- und Hochwasservorsorgekonzepte an die Stadt Mainz.

mehr: https://mkuem.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/katrin-eder-wir-unterstuetzen-die-kommunen-bei-der-erstellung-von-starkregenvorsorgekonzepten-mit-90-prozent

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Zukunftsplan Wasser“ vorgestellt

Die Umweltministerin von Rheinland Pfalz, Katrin Eder, hat Ende Oktober den „Zukunftsplan Wasser“ vorgestellt. Im Beteiligungsverfahren wurden über 2500 Kommentare aus 61 Stellungnahmen, zahlreiche Fachgespräche mit Expertinnen und Experten sowie Diskussionen in Rahmen von Workshops und Arbeitssitzungen ausgewertet. Mit dem „Zukunftsplan Wasser“ werden unter anderem Managementstrategien für drohende Wasserknappheit, Maßnahmen für klimaresiliente Gewässer sowie der Schutz einer energieeffizient und leistungsfähig auf gestellten Wasserwirtschaft als Teil der kritischen Infrastruktur verfolgt. Zum Erreichen der Ziele definiert der Plan zwölf Handlungsschwerpunkte. So sollen unter anderem der Wasserrückhalt in der Fläche gestärkt, Gewässer und Auen renaturiert werden sowie Wassernutzungen und Wasserverteilung nachhaltig gesteuert und bewirtschaftet werden. Aber auch das Bewusstsein für die Ressource Wasser soll größer sein. Dafür sind insgesamt 144 Maßnahmen den zwölf Handlungsschwerpunkten zugeordnet und ihre Wirkung auf die zentralen Ziele bewertet und schließlich priorisiert worden. Von den 144 Maßnahmen befinden sich bereits 81 in der Umsetzung beziehungsweise sind Daueraufgaben. 63 weitere Maßnahmen sind geplant, von denen 36 kurzfristig (bis 2027), 23 mittelfristig (zwischen 2027 und 2030) und vier langfristig (nach 2030) angegangen werden sollen. Der Zeithorizont des Zukunftsplans reicht da bei über die nächsten zehn Jahre hinaus. Ein Beispiel für eine konkrete Maßnahme, die zeitnah angegangen wird, ist die Bereitstellung eines digitalen Hochwasser und Starkregenrisikochecks. Eine weitere Maßnahme wird eine vom Land finanzierte Beratungsstelle Abwasser an der RPTU Kaiserslautern Landau sein, die ausgewählte Kommunen und deren Planer bei der Einrichtung von vierten Reinigungsstufen auf Kläranlagen ab Dezember 2024 unterstützt. Weitere beispielhafte Maßnahmen sind: die Ausstattung von Grundwassermessstellen mit Datenfernübertragung zur Überwachung der Grundwassermenge; der Pakt „Resiliente Wasserversorgung“ so wie die Erarbeitung eines Wasserversorgungsplans Landwirtschaft.

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Kanalisation in Rheinland-Pfalz 28 Mal so lang wie der Rhein

Mit der Toilettenspülung verschwindet das Wasser mitsamt allem anderen aus dem Klo und landet in der Kanalisation. Die ist mehrere Zehntausend Kilometer lang – Platz für viel Wasser.

Bad Ems – Die Kanalisation in Rheinland-Pfalz ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 28 Mal so lang wie der Rhein. 34.755 Kanalkilometer gab es 2022 im Land, teilte das Amt anlässlich des Welttoilettentages am Dienstag mit. Diese sammeln das Wasser und leiten es etwa zu Kläranlagen ab. Zum Vergleich: Der Rhein ist rund 1.230 Kilometer lang.

https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/rheinland-pfalz/kanalisation-in-rheinland-pfalz-28-mal-so-lang-wie-der-rhein-zr-93417867.html

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Mit modernen Kläranlagen schützen wir unser Wasser, unsere Umwelt und das Klima

Umweltstaatssekretär weiht zu Hybridpumpwerk umgerüstete Kläranlage der VG Ulmen ein – Ministerium förderte Maßnahme mit 686.200 Euro
„Angesichts des Klimawandels, der sowohl zu mehr Starkregenereignissen als auch zu Trockenperioden führt, sind die Herausforderungen in der Wasserwirtschaft besonders hoch. Investitionen in den Ausbau von Kläranlagen sind Investitionen in die Zukunft: Sie sorgen für gesunde Ökosysteme und sind damit auch eine der Grundlagen für die Reinhaltung unseres Lebensmittels Nummer eins – sauberem Trinkwasser. Die Hybridpumpstation hier in Gillenbeuren kann besser auf Dürreperioden mit sehr geringen und auf Regenwetter mit sehr starken Wasserzuläufen reagieren und stellt so den Betriebslauf und die Abwasserreinigung in der Region zukunftsfähig auf“, sagte Umweltstaatssekretär Dr. Erwin Manz anlässlich der Einweihung des Hybridpumpwerks der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell.

Anstatt die in die Jahre gekommene Kläranlage in Gillenbeuren am alten Standort neu aufzubauen, wurde sich für den Anschluss einer Hybridpumpstation mittels Druckleitung an die bestehende Kläranlage Auderath-Schmitt entschieden. Die Abwasserförderung passiert hier pneumatisch, also mithilfe von Druckluft. Das ist eine energieeffiziente, wirtschaftliche und geruchsarme Lösung zum Transport von Abwasser über längere Strecken zur Kläranlage. Darüber hinaus ergeben sich durch die neue Hybridpumpstation neben der Sicherstellung der Abwasserbeseitigung bei Starkregen und Niedrigwasser zudem flexiblere Lösungen für die Anpassung des demografischen Wandels im Siedlungsgebiet. Aufgrund der sehr langen Nutzungsdauer von Abwasserinfrastruktursystemen, verbunden mit hohen Investitions- und Unterhaltungskosten, kann so besser auf sich wandelnde Bevölkerungsstrukturen in der Region reagiert werden. Das hat auch positive Auswirkungen auf die finanzielle Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Darüber hinaus wird mithilfe einer PV-Anlage mit Stromspeicher eine teilweise Eigenversorgung der Anlage mit Strom möglich. „Angesichts des Klimawandels ist es enorm wichtig, dass wir bei allen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen darauf achten, dass realisierbare CO2-Minderungsmaßnahmen wie auch Maßnahmen zur Eigenstromerzeugung aus regenerativen Energien konsequent genutzt werden. Hier zählt jeder einzelne Baustein“, erläuterte Erwin Manz.

Durch die Gesamtmaßnahme, die vom Umweltministerium bisher mit 686.200 Euro gefördert wurde, kann bei geringerem Energieaufwand zugleich auch eine Verbesserung der ökologischen Rahmenbedingungen hergestellt werden. Der sogenannte Vorfluter, also das oberirdische Gewässer, in das das Abwasser eingeleitet wurde, wird durch den Anschluss an die leistungsstärkere Kläranlage entlastet. Dadurch ist eine Verbesserung der Gewässerqualität im Vorfluter zu erwarten. „Fließgewässer gehören zu den Hotspots der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Mit der neuen Hybridpumpstation wird bei geringerem Energieaufwand und besserer Reinigungsleistung neben dem Wasser und dem Klima auch die umliegende Natur geschützt“, so der Staatssekretär.
https://mkuem.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/erwin-manz-mit-modernen-klaeranlagen-schuetzen-wir-unser-wasser-unsere-umwelt-und-das-klima

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Die rheinland-pfälzische Landesregierung fördert ein neues Wasserverbundsystem und die Gründung eines Clusters von Wasserversorgern im Norden des Landes

Sechs Wasserversorger hätten hierzu eine Absichtserklärung unterzeichnet, um sich gegenseitig bei Engpässen zu unterstützen, teilte das Umweltministerium in Mainz.

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Verbundsystem Westeifel

Die kommunale Familie der Landwerke Eifel (LWE) entwickelt ein einmaliges Infrastruktur-Projekt: das Regionale Verbundnetz Westeifel.
Ursprünglich sind wir als Netzbetreiber im Oberzentrum Trier zuhause, doch seit einigen Jahren setzen wir verstärkt auf die Zusammenarbeit mit unseren benachbarten Kommunen. Warum? Weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und demographischen Wandel zusammen besser meistern als allein. Das aktuell größte Beispiel dafür sind die Landwerke Eifel. Hier entwickelt unsere Tochter, die KNE-AöR, gemeinsam mit sechs kommunalen Partnern ein einmaliges Infrastruktur-Projekt: das regionale Verbundnetz Westeifel.

Zusammengefasst steht der Name für einen groß angelegten Neubau von Versorgungsleitungen, mehr:
https://www.swt.de/p/Landwerke_Eifel-5-7031.html

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Kommunale Frühwarnsysteme haben sich beim Hochwasser an Pfingsten bewährt

In vielen Kommunen werden Messstellen aufgebaut – Umweltministerium fördert die Projekte – Zweibrücken dient als Referenzprojekt
Das mit Landesmitteln geförderte kommunale Frühwarnsystem hat sich beim Hochwasser- und Starkregenereignis an Pfingsten erstmals bewährt. In Zweibrücken beispielsweise konnte sehr präzise nachvollzogen werden, wie sich die Wasserstände entwickeln. An Pfingsten führten mit Schwarzbach und Hornbach, die Zweibrücken durchfließen, gleich zwei Gewässer Hochwasser, wie Umweltministerin Katrin Eder jetzt ausführte. „Der Klimawandel wird dazu führen, dass Extremwetterereignisse zunehmen. Daher müssen wir Kommunen bei der Beratung und beim Aufbau kommunaler Frühwarnsysteme fördern. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger muss bei allen Maßnahmen im Vordergrund stehen“, so Katrin Eder weiter. Die Ministerin berichtete im Umweltausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags über kommunale Frühwarnsysteme.

„Als Folge des Hochwassers 2021 richten immer mehr Kommunen eigene Systeme ein. Einige Systeme sind bereits im Einsatz oder werden derzeit errichtet, andere sind geplant. Vor allem im Norden des Landes sind in fünf Kreisen bereits Messstellen im Einsatz oder Frühwarnsysteme im Aufbau“, so Katrin Eder.

Das vom Land betriebene Pegelmessnetz mit rund 150 Anlagen ist für die landesweite Mess- und Vorhersageerfordernis konzipiert. Die lokalen Bedürfnisse von Kommunen gehen jedoch weiter und umfassen auch zumeist sehr kleine Gewässer. Das Ziel ist häufig, durch ergänzende Wasserstands-Daten im Ereignisfall schneller und präziser reagieren zu können. Bei diesen Projekten ist eine Landesförderung möglich.

„Größere Planungen bestehen in den Kreisen Mayen-Koblenz, Bitburg-Prüm, Ahrweiler und dem Rhein-Hunsrück Kreis. Aus weiteren Städten und Verbandsgemeinden sind Interessensbekundungen bekannt“, erläuterte Umweltministerin Eder.

Kommunale Frühwarnsysteme bestehen zumeist aus Sensoren zur Erfassung von Wasserständen. Manche Systeme binden KI-ähnliche Elemente zur Warnung mit ein. Im Hochwasserfall werden Nutzer per App gewarnt. Das Land unterstützt Kommunen bei der Einrichtung. Beratungen erfolgen durch die SGDen, zusätzlich wurde ein „Infoblatt Pegel“ erstellt. Informationen an interessierte Kommunen werden beispielsweise über die Hochwasserpartnerschaften weitergegeben.

Der Bau kommunaler Messstellen kann als Maßnahme des technischen Hochwasserschutzes mit bis zu 60 Prozent Zuschuss gefördert werden, sofern ein maßgeblicher Beitrag zur Verbesserung des örtlichen Hochwasserrisikomanagements dargelegt werden kann und Unterhaltung und Wartung sichergestellt sind.
https://mkuem.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/katrin-eder-kommunale-fruehwarnsysteme-haben-sich-beim-hochwasser-an-pfingsten-bewaehrt

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SGD Nord schließt Deichertüchtigung in Neuwied-Engers ab

Hochwasserschutz auf dem neuesten Stand
Seit über 90 Jahren bietet der Deich in Neuwied-Engers den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Neuwied einen zuverlässigen Schutz vor Hochwasser. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord wird diese wichtige Funktion nun weiterhin gewährleistet. Sowohl der Schutz der Bevölkerung vor extremen Hochwasserereignissen als auch die Sicherstellung der Trinkwasservorsorge sind weiterhin gegeben.
https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/sgd-nord-schliesst-deichertuechtigung-in-neuwied-engers-ab

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Nach Flutkatastrophe: Wasser in Überschwemmungsgebieten stark belastet

Überschwemmungen im Ahrtal Verunreinigtes Wasser im Flutgebiet: Messproben deuten auf gestiegene Belastung hin
Immer mehr Bewohner kehren nach der Flutkatastrophe ins Ahrtal zurück. Damit steigt jedoch auch die Abwassermenge – was die Kapazität der weiterhin beschädigten Kläranlagen übersteigt.
Die Belastungen in der Ahr nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz sind einem weiteren Sondermessergebnis zufolge offenbar gestiegen. Aktuelle Messdaten deuteten auf einen Anstieg hin, teilte das Umweltministerium…mehr:
https://www.stern.de/panorama/nach-flutkatastrophe–wasser-in-ueberschwemmungsgebieten-stark-belastet-30746848.html

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Sorgfalt für Sicherheit und Umwelt: SGD Nord führt Gewässerschau am Ellerbach durch

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord übernimmt zahlreiche Aufgaben im Bereich des Gewässerschutzes, darunter die regelmäßige Inspektion der Gewässer im nördlichen Rheinland-Pfalz. Diese Inspektionen, auch als Gewässerschauen bekannt, sind von großer Bedeutung für den Schutz und die Erhaltung unserer Gewässer. Doch warum sind Gewässerschauen so wichtig?
Während einer Gewässerschau werden nicht nur die Gewässer selbst, sondern auch ihre umliegenden Uferbereiche und das umgebende Ökosystem begutachtet. Dies ist entscheidend für den Schutz vor Hochwasser und die Aufrechterhaltung der ökologischen Funktionen der Gewässer. Nun ist der Ellerbach im Kreis Cochem-Zell wieder an der Reihe. Dieser wird am Freitag, 19. April 2024, im Rahmen einer Gewässerschau von Mitarbeitenden der SGD Nord, des Landkreises Cochem-Zell und der Verbandsgemeinden (VG) Cochem und Ulmen von der Quelle bis zur Mündung geprüft.
Startpunkt der Begehung ist der Parkplatz der Bäckerei Lutz in Büchel. Von dort aus geht die Schaukommission ab 9.00 Uhr in Richtung der Moselbrücke Eller, wo die Gewässerschau gegen 15.00 Uhr endet. Neben den behördlichen Mitgliedern der Schaukommission können auch Eigentümer und Anlieger sowie Nutzungsberechtigte und Vertreter anerkannter Naturschutzverbände an der Gewässerschau teilnehmen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei der SGD Nord erforderlich: Doreen Detzner, Tel. 0 26 1 120 2934, E-Mail: Doreen.Detzner(at)sgdnord.rlp.de.
Gewässerschauen dienen der Gewässerunterhaltung, der Gewässerent¬wick¬lung und der Hochwasservorsorge in Ortslagen. Ziel ist es, naturnahe Entwicklungs¬möglichkeiten, mögliche Gefahren, vorhandene Uferschäden im Bereich baulicher Anlagen, unzulässige Nutzungen oder andere Mängel am Gewässer festzustellen. Die Überprüfungen leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Sicherheit der Menschen.
https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/fuer-den-erhalt-der-gewaesserqualitaet-sgd-nord-fuehrt-gewaesserschau-am-eller-bach-durch

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„Bäche und Flüsse erhalten wieder mehr Raum“

Umweltministerin übergab zwei Förderscheide im Hunsrück – Renaturierung des Kondbaches dient auch der Hochwasservorsorge
„Eine gute Gewässerbewirtschaftung sorgt für sauberes Trinkwasser, dient der Artenvielfalt, aber auch der Hochwasservorsorge. Dort wo natürliche oder naturnahe Gewässer wiederhergestellt werden, erhalten die Bäche und Flüsse mehr Raum. Es entstehen wertvolle Biotope. Intakte Ufer- und Auenlandschaften werden zum Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Unsere Aktion Bau Plus bringt seit Jahren mehr Leben in unsere Flüsse und Bäche. Zugleich werden wertvolle Retentionsräume geschaffen. Das Umweltministerium fördert derartige Projekte wie beispielsweise die Renaturierung des Kondbachs im Hunsrück“, erläuterte Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder vor Ort in der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen.

Die Ministerin übergab an Bürgermeister Michael Boos gleich zwei Förderbescheide. Einen in Höhe von 475.000 Euro für die Renaturierung des Kondbachs zwischen den Ortslagen Kümbdchen und Niederkumbd und einen zweiten Bescheid in Höhe von 216.000 Euro zur besseren Grundwasserneubildung, einem verbesserten Bodenwasserhaushalt und Wasserrückhalt an einem namenlosen Zufluss zum Kondbach. Das ergibt eine Gesamtzuwendung von 691.000 Euro, die eine Investitionssumme von insgesamt von 836.500 Euro auslöst. Das erste Projekt wird mit 90 Prozent, das zweite mit 70 Prozent der Investitionskosten gefördert.
Mit der Renaturierung des Kondbaches soll der Hochwasserschutz gleich auf mehrfache Weise verbessert werden.

„Der Fließweg wird durch eine mäandrierende neue Linienführung verändert. Der Gewässerquerschnitt soll naturnah ausgebildet werden und am Gewässer sollen gewässertypische Gehölze gepflanzt werden. Dazu zählen Schwarzerlen und Weiden“, erklärte die Ministerin. „Der Kondbach selbst und auch ein Nebengewässer erhalten zudem Retentionsflächen, damit sie bei Hochwasser ausufern können“, so Katrin Eder.

In Rheinland-Pfalz werden bereits seit mehr als 25 Jahren Maßnahmen zur Gewässerentwicklung gefördert – unter anderem durch die erfolgreiche Aktion Blau Plus, die landesweit natürliche oder naturnahe Gewässer wiederherstellt. Sauberes Wasser ist für den Menschen lebenswichtig. Zugleich unterstützt das Umweltministerium örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte als Eigenvorsorge der Kommunen und Betroffenen mit 90 Prozent. Bereits über 1.700 Gemeinden haben Konzepte begonnen oder abgeschlossen. Rheinland-Pfalz hat dafür bisher mehr als 7,8 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt.
https://mkuem.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/katrin-eder-baeche-und-fluesse-erhalten-wieder-mehr-raum

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VISDOM sensibilisiert für Starkregengefahren und stärkt die regionale Handlungskompetenz

Klimaschutzministerin präsentiert eines der modernsten Systeme zur Starkregenvorsorge – Digitales 3-D-Simulationsmodell wird nach und nach ausgebaut – Ab 2025 in schlankerer Version für die Öffentlichkeit frei zugänglich
„Wir sind an einem Punkt, an dem die Folgen durch den Klimawandel auch in Rheinland-Pfalz für alle spürbar sind. Vor allem durch Wetterextreme, definiert durch den Mangel oder den Überfluss von Wasser. Die Landesregierung arbeitet intensiv daran, die Werkzeuge zur Bewältigung dieser Aufgaben stetig zu verbessern. Heute kann ich Ihnen sagen, wir bauen als erstes Bundesland ein digitales 3-D-Simulations-Fachsystem für das Thema Sturzfluten und Flusshochwasser auf. Das System heißt VISDOM-RLP und ist ein zentraler Bestandteil in der Umsetzung des 7-Punkte-Plans, ein Tool des Zukunftsplans Wasser und Leitprojekt der Digitalstrategie des Landes. Für die gesamte Einführung von VISDOM werden vom Klimaschutzministerium rund acht Millionen Euro in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger investiert“, eröffnete Klimaschutzministerin Katrin Eder die Pressekonferenz zur Präsentation von VISDOM-RLP.

Rheinland-Pfalz war das erste Flächen-Bundesland, dass 2018 Hinweiskarten für eine Gefährdung durch Sturzfluten veröffentlicht hat (https://wasserportal.rlp-umwelt.de/servlet/is/10360/). Diese wurden mittels einer damals dem Stand der Technik entsprechenden GIS-Analyse (Geo-Informationssystem) erstellt. Die vom Landesamt für Umwelt (LfU) mitentwickelten Karten wurden sehr gut aufgenommen und bilden eine wichtige Informations-Grundlage, unter anderem bei der Erstellung der örtlichen Vorsorgekonzepte der Kommunen, aber auch für die Wasserwirtschaftlichen Stellungnahmen der Behörden. „Hochwasservorsorge ist eine Ewigkeitsaufgabe und uns war klar, dass wir dieses Produkt, genau wie die Hochwassergefahrenkarten, fortschreiben und weiterentwickeln müssen“, erklärte Eder.
2020 wurde daher eine ausführliche Fachrecherche durchgeführt. Diese kam zu dem Ergebnis, dass VISDOM das aktuell leistungsfähigste System auf dem Markt für die Berechnung von sowohl Sturzfluten als auch Flusshochwassern ist. Unter Mitwirkung des LfU wurde sich in der ersten Einführungsphase von VISDOM-RLP auf das Thema Sturzfluten und die Fortschreibung der Sturzflutgefahrenkarten konzentriert. „Wir haben für das gesamte Land eine neue Generation von Sturzflutgefahrenkarten gerechnet. Diese Kartenwerke haben einen deutlich ausgedehnten Informationsumfang und sind ab heute allen im Land frei zugänglich“, präsentierte Ministerin Eder die ersten Anwendungsergebnisse von VISDOM-RLP.
Rheinland-Pfalz macht damit das Angebot einer gemeinsamen Plattform, mit einheitlichen Daten, Regeln und Qualitätsstandards. Das Angebot geht insbesondere an die Kommunen, es für die Planung und Detailberechnungen zu nutzen, aber auch an die Bevölkerung, sich zu informieren. Mit der fortschreitenden Einführung des Systems sollen neben den aktuellen drei Pflichtszenarien (HQ10, HQ100 und HQextrem) viele weitere Zwischen-Szenarien wie HQ1, 5, 25, 50 und zusätzlich extreme Szenarien mit maximaler Verklausung bereitgestellt werden. 2024 bis 2025 kommt der nächste wichtige Meilenstein. Denn bis dahin sollen alle Hochwassergefahrenkarten neu gerechnet werden – inklusive neuer weiterer Hochwasserszenarien.
„VISDOM-RLP stärkt die regionale Handlungskompetenz, das System hilft bei der akuten Gefahrenabwehr vor Ort und dient dem präventiven Katastrophenschutz. Im Ergebnis des Ausbauprozesses sollen die Berechnungsergebnisse die gesamte Bevölkerung von Rheinland-Pfalz bestmöglich über Risiken von Sturzfluten und Flusshochwasser informieren. 2025 soll das System in einer schlankeren Version für die Öffentlichkeit im 3-D-Modus frei zugänglich online sein“, führte Eder aus. „VISDOM-RLP hilft damit für Risiken zu sensibilisieren, ein Gefahrenbewusstsein zu etablieren und Hochwasserdemenz vorzubeugen. Der Prozess des Systemaufbaus von VISDOM-RLP im Bereich Sturzfluten hat erfolgreich begonnen. Damit haben wir einen zentralen Prozess zur Etablierung eines der modernsten Systeme zur verbesserten Hochwasser- und Starkregenvorsorge gestartet.“
https://hochwassermanagement.rlp.de/service/presse/detail/katrin-eder-visdom-sensibilisiert-fuer-starkregengefahren-und-staerkt-die-regionale-handlungskompetenz-1

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Langfristig immer weniger Klärschlamm auf landwirtschaftliche Flächen aufgebracht

Die kommunalen Kläranlagen in Rheinland-Pfalz gaben im Jahr 2022 über 79 400 Tonnen Klärschlamm (gemessen als Trockenmasse) zur Entsorgung ab. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamts 1,6 Prozent weniger als im Jahr 2021. Im Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 wurden knapp 83 800 Tonnen entsorgt. 2022 wurde gut die Hälfte der entsorgten Klärschlammmenge einer stofflichen Verwertung zugeführt.

Knapp 50 Prozent oder über 39 600 Tonnen der Klärschlammmenge wurde thermisch entsorgt. Gegenüber dem Vorjahr sank die thermisch entsorgte Menge geringfügig. Seit 2012 erhöhte sie sich um über 88 Prozent und blieb damit weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die Aufbringung von Klärschlämmen auf landwirtschaftliche Flächen stieg gegenüber 2021 um 3,8 Prozent auf knapp 36 900 Tonnen an. Verglichen mit 2012 entspricht das einem Minus von fast 36 Prozent. Die übrige der entsorgten Klärschlammmenge von 2916 Tonnen wurde unter anderem in Vererdungsanlagen eingesetzt.

https://www.gfa-news.de/news/rheinland-pfalz-langfristig-immer-weniger-klaerschlamm-auf-landwirtschaftliche-flaechen-aufgebracht

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Spatenstich für Modernisierung der Abwasserbeseitigung – SGD-Nord-Vizepräsident Prof. Dr. Martin Kaschny überreicht Förderbescheid an VG Hachenburg

Die Teichkläranlage Giesenhausen der Verbandsgemeinde (VG) Hachenburg ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Deshalb soll das Abwasser der Ortsgemeinde Giesenhausen künftig zur leistungsfähigeren Gruppenkläranlage Altenkirchen-Leuzbach abgeleitet werden. Dazu sind umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich, die durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert werden.

Prof. Dr. Martin Kaschny, Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, überreichte kürzlich im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) den ersten Förderbescheid in Höhe von knapp 3.000.000 Euro an Gabriele Greis, Bürgermeisterin der VG Hachenburg, sowie den Ersten Beigeordneten Marco Dörner. Die Fördersumme setzt sich zu etwa einem Drittel aus einem Zuschuss des Landes zur Baumaßnahme und zu etwa zwei Dritteln aus einem zinslosen Darlehen zusammen. Das Darlehen muss innerhalb von 30 Jahren von der VG zurückgezahlt werden, das Land Rheinland-Pfalz übernimmt die Kosten der Finanzierung.
„Mit dieser Summe fördert das Land Rheinland-Pfalz die Umsetzung dieser Baumaßnahmen und trägt damit nachhaltig zu einer kosten- und energieeffizienten Abwasserbeseitigung bei“, so der Vizepräsident der SGD Nord.
Die Maßnahme ist Teil des „Zukunftskonzepts zur Abwasserbeseitigung“, das die Verbandsgemeindewerke (VGWE) Hachenburg im Jahr 2019 aufgestellt haben. Das Konzept sieht vor, den aktuellen Bestand von zwölf Kläranlagen in den nächsten Jahren auf drei leistungsstarke Kläranlagen zu reduzieren beziehungsweise das Abwasser zu Kläranlagen benachbarter Verbandsgemeinden abzuleiten.
Für den geplanten Anschluss der Teichkläranlage Giesenhausen an die Gruppenkläranlage Altenkirchen-Leuzbach ist der Bau eines Stauraumkanals mit nachgeschaltetem Regenrückhaltebecken sowie eines Verbindungssammlers zum Ortsnetz der Nachbargemeinde Sörth erforderlich. Die bestehende Teichkläranlage soll nach erfolgtem Anschluss außer Betrieb genommen und rückgebaut werden.
Durch die finanzielle Förderung unterstützt das Land Rheinland-Pfalz die Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme in der VG Hachenburg. Damit wird sichergestellt, dass die Abwasserbeseitigung auch künftig den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
https://sgdnord.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/spatenstich-fuer-modernisierung-der-abwasserbeseitigung-sgd-nord-vizepraesident-prof-dr-martin-kaschny-ueberreicht-foerderbescheid-an-vg-hachenburg

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Zukunftsplan Wasser – Auftakt in Ingelheim

Einen Tag lang ging es um die Zukunft der Wasserversorgung
Mit 180 Teilnehmenden ist in Ingelheim der Beteiligungsprozess „Zukunftsplan Wasser Rheinland-Pfalz“ gestartet. Dr. Thomas Bettmann und Dr. Jochen Fischer vom LfU machten in eindringlichen Worten deutlich, welche Folgen der Klimawandel schon auf den Wasserhaushalt und die im Wasser lebenden Organismen hat – und welche Entwicklungen zu befürchten sind.
Eine „Allianz für das Wasser“ forderte Klimaschutzministerin Katrin Eder zu Beginn der ganztägigen Veranstaltung in der Kongress- und Kulturhalle. Denn im „Zukunftsplan Wasser“, dessen Erstellung bereits im Koalitionsvertrag der rheinland-pfälzischen Landesregierung vereinbart wurde, dürfe am Ende nicht der „kleinste gemeinsame Nenner“ der Beteiligten stehen. Eder verdeutlichte, dass die Durchschnittstemperatur in Rheinland-Pfalz bereits um 1,7 Grad Celsius über der vorindustriellen Zeit liegt und dass die Folgekosten des Klimawandels auf ca. 900 Milliarden Euro geschätzt werden.
Der „Zukunftsplan Wasser“ soll breit mit allen gesellschaftlichen Gruppen diskutiert werden. Dass hier gegenläufige Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen, zeigte bereits eine Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Dr. Erwin Manz, der BUND-Landesvorsitzenden Sabine Yacoub, Landkreistag-Direktor Andreas Göbel, Eberhard Hartelt (Präsident Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd) und Horst Meierhofer, dem Geschäftsführer des Landesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz: Auf der einen Seite prognostizierte Hartelt, dass der Klimawandel eine verstärkte Beregnung der Anbauflächen notwendig machen werde, auf der anderen Seite bilanzierte Yacoub, dass bereits jetzt teilweise zu viel Grundwasser für die Landwirtschaft entnommen werde. Staatssekretär Manz schilderte seinen Eindruck, dass die Dramatik der Situation noch nicht überall erkannt worden sei und forderte einen „zusätzlichen Ruck“. Nach Einschätzung von Landkreistag-Direktor Göbel indes haben Bürger, Unternehmen und Landwirtschaft durchaus den Handlungsbedarf erkannt, auch die grundsätzliche Bereitschaft sei vorhanden.
Vor der Diskussion hatten die beiden LfU-Abteilungsleiter Dr. Bettmann (Hydrologie) und Dr. Fischer (Gewässerschutz) Zahlen und Prognosen zum Klimawandel und seinen Folgen präsentiert und gemeinsam postuliert, künftiges Handeln dürfe nicht auf Erfahrungen aus der Vergangenheit fußen, sondern müsse sich aus den Prognosen für die Zukunft ableiten. Und die sind, wie es Andreas Christ (Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Ministerium) formulierte, schlicht „erschreckend“.
Dr. Bettmann verdeutlichte, dass die Folgen des Klimawandels in Rheinland-Pfalz regional sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn also die Grundwasserneubildung im Landesdurchschnitt in den letzten 10 Jahren um 25 Prozent zurückgefallen ist, bedeutet das für besonders betroffene Regionen wie das Mainzer Becken und den Oberrheingraben Rückgänge um 40 bzw. 41 %. In den weiteren Regionen ist mit Abnahmen der Grundwasserneubildung zwischen -20 bis -30% zu rechnen. Wenn die Zahl so genannter 100-jährlicher Hochwasser (HQ100) landesweit in der nahen Zukunft um +20 % bis +30 % steigen wird, ist in der mittleren Zukunft im Pfälzerwald ein Zuwachs von 44 % zu verzeichnen.
In der fernen Zukunft ist sowohl im Rheinischen Schiefergebirge und im Naheeinzugsgebiet mit einem Zuwachs von +50% bei HQ100 zu rechnen. Die Wahrscheinlichkeit von Niedrigwasser (-50 bis -60%) steigt insbesondere im Einzugsgebiet der Nahe (Nordpfälzer Bergland). Im Pfälzer Wald werden die geringsten Abnahmen mit -15% gerechnet. In den sonstigen Landesteilen ist mit einer Abnahme -30 bis -40% zu rechnen.
Dr. Fischer wiederum machte deutlich, dass das mit Hitze- und Dürreperioden verbundene Niedrigwasser insbesondere für wechselwarme Organismen eine große Belastung darstellt, da beispielsweise Fisch ihre Körpertemperatur nicht regulieren können und jeweils auf bestimmte, enge Temperaturfenster angewiesen sind. Zunehmende Wärme bedeute für die Fische lebensbedrohlichen Stress, zumal mit höheren Temperaturen auch der Sauerstoffgehalt des Wassers sinke.
Projektionen in die Zukunft zeigten, dass in der oberen Forellenregion vieler Mittelgebirgsbäche die Wassertemperaturen sowohl im Sommer als auch im Winter vielfach oberhalb der zuträglichen Temperaturschwellenwerte (> 20 bzw. > 8° C) liegen werden. Dies stehe der Entwicklung gesunder Bachforellenpopulationen im Wege. In den stark von Grundwasserzufluss geprägten Gewässern des Pfälzerwaldes blieben die Bäche dagegen auch im Sommer sehr kühl. Im Winter könnte es dagegen auch hier für die Fortpflanzung der Forelle schon zu warm werden, da die höheren Durchschnittstemperaturen der Luft (heute 9,8 °C) langfristig auch das Grundwasser erwärmen werden. Seine Prognose: Die Lebensgemeinschaften werden sich verändern. Auch die weitere Ausbreitung wärmeliebende gebietsfremde Arten wird dazu beitragen.
https://lfu.rlp.de/de/startseite/2023/zukunftsplan-wasser/

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13,5 Millionen Euro für neue Kläranlage

In den von der Flutkatastrophe zerstörten Regionen in Rheinland-Pfalz läuft der Wiederaufbau. Viel ist geschafft, viel ist noch zu tun. Hier die aktuelle Lage. Mehr:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/live-blog-hochwasser-rlp-126.html

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Landwirte in Rheinland-Pfalz sollen für Wasser zahlen

Die rheinland-pfälzische Ampel-Koalition will künftig die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser durch die Landwirtschaft kostenpflichtig machen. Eine entsprechende Gesetzesinitiative habe das Kabinett beschlossen, teilte das Umweltministerium in Mainz mit. In Kraft treten soll das Gesetz Anfang 2024.
https://www.deutschlandfunk.de/landwirte-in-rheinland-pfalz-sollen-fuer-wasser-zahlen-100.html

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31 Millionen Kubikmeter Klärgasgewinnung in 2022

Im Jahr 2022 gewannen 91 rheinland-pfälzische Kläranlagen knapp 31 Millionen Kubikmeter Klärgas. Damit nahm das Klärgasvolumen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent ab. Mit über 82 Prozent des gewonnenen Gases, das waren knapp 26 Millionen Kubikmeter, setzten die Kläranlagen den größten Anteil direkt in den eigenen Stromerzeugungsanlagen ein (minus 1,6 Prozent gegenüber 2021). Rund sieben Prozent des Klärgases diente dem Einsatz zu reinen Heiz- und Antriebszwecken wie beispielsweise Heizkessel zur Faulbehältererwärmung und Gebläse zur Drucklufterzeugung. Damit nahm das Volumen um knapp zwei Prozent bzw. circa 36 000 Kubikmeter auf 2,2 Millionen Kubikmeter ab. Auf Fackel- und sonstige Verluste entfielen 2,6 Millionen Kubikmeter bzw. 8,4 Prozent des gewonnenen Klärgases (plus sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im Jahr 2022 gaben die Kläranlagen 2,3 Prozent des gewonnenen Klärgases ab (minus 18 Prozent). Aus dem eingesetzten Klärgas wurden insgesamt rund 71 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt (minus zwei Prozent gegenüber 2021). Diese kam vollständig in den eigenen Kläranlagen zum Einsatz. Zusätzlich konnten aus dem Klärgas rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom gewonnen werden (minus 2,3 Prozent gegenüber 2021). Den Großteil des so erzeugten Stroms, das waren knapp 48 Millionen Kilowattstunden, verbrauchten die Kläranlagen selbst (Anteil: 97 Prozent). Folglich speisten sie in das Stromnetz zur allgemeinen Versorgung gut 1,8 Millionen Kilowattstunden Strom ein. Im Vergleich zu 2021 reduzierte sich dieser Anteil um rund 460 000 Kilowattstunden (minus 26 Prozent).

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Informationen aus dem Saarland

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2024


2023


Wie der EVS den Mandelbach sauberer machen will

In zwei Bauabschnitten soll Aßweiler an die neue Kläranlage Erfweiler-Ehlingen angehängt, dann die Teichkläranlage Aßweiler umgebaut werden. Das Ganze startet dieser Tage und soll bis Sommer 2027 fertig sein.

mehr: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/mandelbachtal/wie-der-evs-den-mandelbach-sauberer-machen-will_aid-125477355

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Masterplan Wasserversorgung 2040 vorgestellt

Mit dem Ziel, die saarländische Trinkwasserversorgung in Zukunft nachhaltig sicherzustellen, haben Politik und Verbände den Masterplan „Zukunftssichere Wasserversorgung im Saarland 2040“ entwickelt. Auch das Saarland bleibt von langanhaltenden Trockenperioden sowie von Hitzerekorden, der Zunahme heißer Tage pro Jahr und heißer Sommer in Folge nicht verschont. Und während die fachlichen und gesetzlichen Anforderungen an die Wasserversorgung gestiegen sind, erhöhen über den Klimawandel hinaus auch Entwicklungen wie die Urbanisierung, der demografische Wandel und ein Strukturwandel in der Landwirtschaft den Druck auf die Wasserressourcen. Hinzu kommen zunehmende Nutzungskonkurrenzen und -konflikte durch Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsinteressen.

mehr: https://www.gfa-news.de/news/saarland-masterplan-wasserversorgung-2040-vorgestellt

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Kooperation „Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“ KLIWA feiert 25-jähriges Bestehen

Saarland seit 2024 ordentliches Mitglied
Die Kooperation KLIWA „Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“ widmet sich bereits seit dem Jahr 1999 der Frage, wie diesen Herausforderungen zu begegnen ist. In KLIWA untersuchen die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die Veränderungen im Wasserhaushalt durch den Klimawandel.
„Der Klimawandel und die Ressource Wasser nehmen einen immer größeren und drängenderen Stellenwert ein. Denn Wasser ist die Grundlage für eine vitale Umwelt und ein gesundes Leben“, sagt Umweltministerin Petra Berg. „Es gilt, diese für die kommenden Generationen zu schützen. Gemeinsam. Nachhaltig. Denn im Alleingang ist dies kaum zu bewältigen. Daher bin ich stolz, dass das Saarland sich schon seit 2019 als Gast und seit diesem Jahr als Mitglied in KLIWA einbringt.“
Ziel von KLIWA ist es, die bisher messbaren und die künftigen Auswirkungen des Klimawandels zu ermitteln und zu bewerten. Werden mögliche Risiken und Gefahren erkannt, lassen sich gemeinsam zukunftsorientierte und nachhaltige wasserwirtschaftliche Handlungsstrategien entwickeln. Die Kooperation befasst sich aktuell mit den Themen Hochwasser, Niedrigwasser, Grundwasser, Starkregen, Bodenerosion und Gewässerökologie.
Nach dem Zusammenschluss von Baden-Württemberg und Bayern sowie dem Deutschen Wetterdienst Ende der 1990er Jahre erfolgte 2007 der Beitritt von Rheinland-Pfalz. Seit 2024 ist neben Hessen auch das Saarland offizieller Partner der Kooperation. Vertreter der Länder in der Kooperation sind die jeweiligen Umweltministerien und Landesämter.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bündnisses
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2024/q3/pm_2024-08-06_25_jahre_kliwa

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Zur Erfassung von Treibgut und Unrat

Umweltministerium unterstützt Kommunen nach Hochwasser durch Drohnenflüge an Gewässern
Aufgrund des Hochwassers am 17. Mai 2024 kam es in vielen Gewässern im Saarland zur Ansammlung von Treibgut. Um die Gegenstände und den Abfall, die sich am Gewässerrandstreifen und auf der Wasseroberfläche gesammelt haben, zu entfernen, will das Umweltministerium mit Hilfe von Drohnen die Kommunen bei der Beseitigung unterstützen.
„Da durch das Hochwasser Schwemmholz sowie Kunststoffe und Abfall kilometerweit weggespült wurden, ist es absolut notwendig, die Umwelt und vor allem unsere Gewässer davon zu befreien, um letztendlich auch den Abfluss sicherzustellen. Mit dem Einsatz von Drohnen können Stellen, an denen sich Treibgut angesammelt hat, schneller und effektiver erfasst werden“, sagt Ministerin Petra Berg. „Nicht entferntes Treibgut kann bei weiteren Regenfällen auch zu einem Anstieg der Pegel führen oder je nach Art auch eine potenzielle Belastung für die Umwelt darstellen.“
Zur Erfassung des Treibgutes in den Gewässern unterstützt das Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL) die saarländischen Kommunen im Rahmen ihrer Gewässerunterhaltungspflicht. Dazu bietet das LVGL an, betroffene Gebiete mittels Drohne zu befliegen und die Bilder auszuwerten. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) berät fachlich und bringt Erkenntnisse aus den aktuell bereits stattfindenden Begehungen ein. Auch Feuerwehren, die eigene Drohneneinheiten haben, können bei der Auswertung unterstützt werden.
Die betroffenen Gemeinden sind eingeladen, am Montag, den 27. Mai 2024, an einer gemeinsamen Videoschalte mit dem Umweltministerium, dem LVGL und dem LUA teilzunehmen. Dort werden die genaue Vorgehensweise sowie die Informationen, die von den Kommunen benötigt werden, erläutert. Eine gesonderte Einladung zur Videoschalte folgt.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2024/q2/pm_2024-05-23_drohnenhilfe-treibgut

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Öffentlichkeitsbeteiligung zum 3. Bewirtschaftungsplan nach Wasserrahmenrichtlinie

Schon ein Viertel der saarländischen Gewässer sind ökologisch in einem guten bis sehr guten Zustand. Unser Ziel ist aber, dass die Qualität all unserer Gewässer besser wird! Erfahren Sie hier, wie wir dies mit mehr als 350 Maßnahmen des 3. Bewirtschaftungsplans der WRRL erreichen wollen.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/informationen/dritterbewirtschaftungsplan

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Ein Bauwerk mit Zukunft

Umweltministerium und Talsperrenverband Nonnweiler informieren rund ums Thema Wasser
Am Weltwassertag haben Umweltministerin Petra Berg, die Wasserexpertinnen und Wasserexperten des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und der Talsperrenverband Nonnweiler an der Primstalsperre über die Themen Niedrigwasserbewirtschaftung, Hochwasserschutz und Trinkwasser informiert.
Die Talsperre Nonnweiler erfüllt einige wichtige Aufgaben. Sie ist ein großes Wasserreservoir im Nordsaarland und stellt hier einen bedeutsamen Baustein dar, um auch in Zukunft eine Versorgung mit ausreichenden Trinkwassermengen sicherzustellen. Außerdem hilft sie beispielsweise seit Jahrzehnten dabei, in extremen Trockenjahren kritische Niedrigwasserstände zu vermeiden und die Gewässergüte zu verbessern. Durch Speicherung und Regulierung des Hochwasserabflusses der Prims hat sie über die Jahrzehnte Hochwasserschäden im Unterwasser der Talsperre signifikant verringert. „Die Talsperre Nonnweiler ist ein Bauwerk mit Zukunft“, sagt Berg. „Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und seinen Folgen stellt die Hochwasserschutzwirkung der Talsperre einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserrisikomanagement im Einzugsgebiet der Prims dar.“
Das Ziel eines Wasserversorgungsunternehmens muss die langfristige Sicherstellung der qualitativ hochwertigen und quantitativ ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser sein. Daher ist für die zukünftige Nutzung des Talsperrenwassers auch für die saarländische Trinkwasserversorgung der Bau einer Aufbereitungsanlage durch den Talsperrenverband zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung im nördlichen Saarland und des Wasserzweckverbandes im Landkreis Birkenfeld beschlossen worden. Von saarländischer Seite erfolgt derzeit noch keine Entnahme von Talsperrenwasser zur Trinkwasserversorgung.
Um den weiteren Trinkwasserbedarf im Saarland nachhaltig sicherzustellen hat das MUKMAV beschlossen, eine „Trinkwasserreserve Saar“ von circa einer Millionen Kubikmeter pro Jahr zusätzlicher Aufbereitungskapazität vorzuhalten, die später der saarländischen Wasserwirtschaft zur Verfügung stehen wird. Die Talsperre Nonnweiler hat mit einem Speichervolumen von 20 Millionen Kubikmeter ausreichende Wasserressourcen für die bereits bestehenden Nutzungen und auch für die geplanten zukünftigen Nutzungen.

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Kläranlage Kassel bekommt 18 Mio. Euro Förderung für neue Filteranlage

Gestiegene Umweltschutzauflagen, aber auch die Klimakrise mit zunehmenden Trockenperioden stellen die Abwasserentsorgung in Kassel vor große Herausforderungen. Daher sind millionenschwere Investitionen geplant. Jetzt steht an, die Kläranlage Kassel/Wolfsanger auf einen neuen Stand zu bringen. Das große Klärwerk leitet in die Fulda ein und bringt damit eine zu hohe Phosphor-Belastung in das Gewässer ein. Diese Nährstoffeinträge wirken sich beispielsweise negativ auf die Fische und Fischnährtiere aus und verhindern so, dass ein guter ökologischer Zustand erreicht wird. Aus diesem Grund werden jetzt entscheidende Maßnahmen zur Verbesserung der Reinigungsleistung vorgenommen.

Bau einer „Flockungsfiltration“ verringert den Eintrag von Phosphor in die Fulda
Mit den Fördermitteln des Landes Hessen will die Stadt Kassel eine sogenannte „Flockungsfiltration“ errichten. Durch die Kombination einer neuen Fällmitteldosierstation und einer Raumfilteranlage, bestehend aus 18 Filterkammern, wird zukünftig eine erhebliche Verbesserung der Reinigungsleistung bei der Phosphorbeseitigung erreicht. Bis Herbst 2026 soll die eingeleitete Phosphormenge in die Fulda halbiert werden, auch, um die EU-Grenzwerte einzuhalten. Die Investitionskosten liegen insgesamt bei 36 Millionen Euro, davon übernimmt das Land Hessen mit 18 Millionen Euro die Hälfte. Umweltministerin Priska Hinz erklärte: „Wir sorgen dafür, dass die Fließgewässer in Hessen einen guten Zustand erreichen. Die Maßnahmen tragen auch zur Anpassung an den Klimawandel bei, da es notwendig ist, angesichts zurückgehender Abflüsse in den Gewässern und höherer Temperaturen die stofflichen Einträge weiter zu reduzieren.“ „Durch die große finanzielle Unterstützung des Landes Hessen kann die Stadt Kassel mit ihrem Eigenbetrieb KASSELWASSER einen zukunftsweisenden Beitrag zur Reinhaltung der Fulda leisten“, freute sich Frank Koch, kommissarischer Betriebsleiter von KASSELWASSER.

Hintergrund:
Am 22. Dezember 2000 ist die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Gemeinschaft in Kraft getreten. Ziel der WRRL ist die Erreichung bzw. der Erhalt eines guten Zustandes des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer bis Ende 2027.
Weitere Informationen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen.Öffnet sich in einem neuen Fenster

https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q4/pm_2023-12-28_wassersprudler-bilanz.html

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Gemeinde Heusweiler erstellt Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept

Umweltministerium unterstützt Kommune mit rund 100.000 Euro
Die Starkregenereignisse der letzten Jahre haben viele der saarländischen Kommunen hart getroffen. Um künftig besser auf Überflutungen durch Starkregen- und Hochwasserereignisse vorbereitet zu sein, beabsichtigt die Kommune Heusweiler, ein ganzheitliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept zu erstellen. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt das Vorhaben mit 106.172,01 Euro.
„Die Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes der Gemeinde Heusweiler ist ein wichtiger Schritt, um Bürgerinnen und Bürger auf die möglichen Folgen von Starkregenereignissen vorzubereiten. Denn schützen kann sich bekanntlich nur, wer über Gefahren informiert ist und die Möglichkeiten kennt, diese Gefahren abzuwehren oder abzuschwächen. Zwar können wir solche Ereignisse nicht gänzlich verhindern, allerdings können durch bestmögliche Vorsorge größere Verluste und Schäden durchaus minimiert werden“, betont Umweltministerin Petra Berg.
Das Saarland hat ein erhebliches öffentliches Interesse daran, präventive Hochwasser- und Starkregenvorsorgemaßnahmen durchzuführen und unterstützt deshalb im Rahmen der Förderrichtlinie Hochwasserschutz Gemeinden bei der Erstellung von entsprechenden Konzepten mit Mitteln aus dem Wasserentnahmeentgelt. Ziele dieser Maßnahmen beziehen sich auf die Reduzierung des Hochwasserrisikos und der damit einhergehenden negativen Folgen auf Schutzgüter, wie menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten.
Inzwischen haben 48 Kommunen im Saarland ein ganzheitliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die jeweilige Gemeinde erstellt oder sie sind mit der Erstellung befasst. Das Land hat hierzu seit 2019 bereits mehr als vier Millionen Euro an Zuschüssen zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen bezüglich des Antrags auf Gewährung einer Zuwendung aus Mitteln des Landes für Vorhaben und Maßnahmen des Hochwasser- und Starkregenrisikomanagements erhalten Kommunen unter: hier.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2024/q1/pm_2024-01-11_zwb-hsvk-heusweiler.html

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Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“

Saarländisches Umweltministerium für den Einbau kostenfreier Trinkwasserspender in Schulen
Im Saarland wurden seit 2023 an Schulen 27 und im öffentlichen Raum acht Wasserspender gefördert, an welchen es kostenfreies Trinkwasser gibt. Dies entspricht 78.167 Euro für die Schulen, beziehungsweise 21.787 Euro für den öffentlichen Raum. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt mit der Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen.
„Wir hoffen, dass 2024 weitere Kommunen und Schulen über die jeweiligen, örtlichen Wasserversorger entsprechende Anträge für installationsgebundene Wasserspender bei uns stellen“, sagt Saarlands Umweltministerin Petra Berg. „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, das hier in einwandfreier Qualität aus der Leitung kommt. Dies ist etwas Besonderes und ist nicht selbstverständlich im weltweiten Vergleich. Das Wasser aus dem Wasserhahn muss zudem nicht verpackt, nicht gelagert und nicht transportiert werden – und das ist gut für die Umwelt.“ Das Ziel der Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ ist die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser zur Versorgung der Öffentlichkeit. Die Zuwendung erfolgt als Festbetragsfinanzierung und beträgt für Maßnahmen bis zu 3.000 Euro pro Wasserspender. Weitere Informationen sowie Dokumente zur Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ finden Sie unter:
www.saarland.de/versorgungsunternehmen
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q4/pm_2023-12-28_wassersprudler-bilanz.html

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Umweltministerin Petra Berg für Förderung privater Hochwasser-Vorsorge

Konferenz der Umweltministerien fordert zudem allgemeinen Radonschutz

Die Umweltministerkonferenz in Münster hat sich am heutigen Freitag für ein Förderprogramm für private Hochwasser- und Starkregen-Eigenvorsorge ausgesprochen. „Die individuelle Eigenvorsorge der Bevölkerung ist ein wichtiger Baustein zur Absicherung gegen Naturgefahren“, betont Saarlands Umweltministerin Petra Berg gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Zusammen mit der Bauministerkonferenz wollen die Länder „nachdrücklich“ auf den Bund einwirken, damit es zu „einer zügigen Umsetzung der geplanten Unterstützungsmaßnahmen für Privathaushalte bei der Hochwasser- und Starkregen-Eigenvorsorge“, kommt. Die Konferenz spricht sich auch weiterhin für die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden aus, um die Bevölkerung bei der notwendigen individuellen Eigenvorsorge zu unterstützen.
Starkregen-Ereignisse haben in den vergangenen Jahren auch saarländische Kommunen hart getroffen. Um künftig besser auf Überflutungen durch Starkregen- und Hochwasser-Ereignisse vorbereitet zu sein, beabsichtigen viele saarländische Kommunen, ein ganzheitliches Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgekonzept in den jeweiligen Gemeinden zu erstellen. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt diese Vorhaben mit Mitteln aus dem Wasserentnahmeentgelt.
„Starkregen-Ereignisse stellen eine Herausforderung dar. Auch bei uns im Saarland kam es immer wieder zu Schäden und Zerstörungen durch Hochwasser. Die Erstellung von Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgekonzepten ist ein wichtiger Schritt, um die Bürgerinnen und Bürger auf mögliche Folgen von Starkregen vorzubereiten. Denn schützen kann sich nur, wer über Gefahren informiert ist und wer die Möglichkeiten kennt, diese Gefahren abzuwehren oder abzuschwächen. Durch Starkregen können selbst kleine Rinnsale zu reißenden Sturzfluten werden. Zwar können wir solche Ereignisse nicht gänzlich verhindern, allerdings können durch bestmögliche Vorsorge größere Verluste und Schäden minimiert werden“, betont Umweltministerin Petra Berg. „Mit Hilfe von Vorsorge-Konzepten können potenzielle Gefahrenbereiche früh erkannt werden. So können konkrete Lösungen und Anpassungsmaßnahmen zeitnah entwickelt und umgesetzt werden.“
Das Saarland hat ein erhebliches öffentliches Interesse daran, präventive Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgemaßnahmen durchzuführen und unterstützt deshalb im Rahmen der Förderrichtlinie Hochwasserschutz die Gemeinden bei der Erstellung von entsprechenden Konzepten. Das Land hat hierzu seit 2019 bereits mehr als vier Millionen Euro an Zuschüssen zur Verfügung gestellt. Auch im Dezember 2023 finden mehrere Veranstaltungen im Saarland statt:
• 4.12. Nohfelden (Präsentation des Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgekonzeptes)
• 7.12. Namborn (Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgekonzeptes)
• 5.,7. und 14.12. Oberthal (Bürgerworkshops)
• 18.12. Homburg (Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines Hochwasser- und Starkregen-Vorsorgekonzeptes)
Die Konferenz der Landesumweltministerien fordert zudem einen allgemeinen Radonschutz und ein entsprechendes Förderprogramm des Bundes für die Umsetzung von Radonschutz- und Radonsanierungsmaßnahmen. „Besonders für die kleinen und mittleren Unternehmen kann die verpflichtende Umsetzung von Radonschutzmaßnahmen eine größere finanzielle Belastung darstellen und die Förderung für private Wohngebäude würde die Bereitschaft für Radonschutzmaßnahmen erhöhen. Es ist daher notwendig, ein einheitliches bundesweites Förderprogramm zu schaffen, das der finanziellen Belastung entgegenwirkt und der allgemeinen Gesundheitsvorsorge in Deutschland dient“, unterstreicht Saarlands Umweltministerin Petra Berg. „Das Saarland vertritt die Auffassung, dass insbesondere auch für die Unternehmen außerhalb von Radonvorsorge-Gebieten, die zu Radonschutzmaßnahmen verpflichtet sind, eine Förderung erforderlich ist.“
Das Saarland hat aufgrund vergleichsweise guter, also niedriger Werte keine Radonvorsorge-Gebiete. Das Umweltministerium hatte für einen Überblick über die Radon-Belastung im Februar 2020 eine landesweite Messkampagne im Saarland gestartet und mehr als 1800 Gebäude überprüft. Resultat: In keiner Gemeinde sind die gemessenen Radon-Konzentrationen so hoch, dass sie als Radon-Vorsorgegebiet ausgewiesen werden müsste. Radon-Vorsorgegebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Vorkommen des in höheren Konzentrationen gesundheitsgefährdenden, radioaktiven Edelgases nicht ausgeschlossen werden kann. In diesen gelten dann bestimmte gesetzliche Anforderungen zum Schutz vor Radon. Wenn in einer Gemeinde auf mindestens 75 Prozent der betrachteten Fläche eine Überschreitung des gesetzlichen Referenzwertes von 300 Becquerel pro Kubikmeter in mehr als 10 Prozent der Gebäude festgestellt werden würde, wäre eine Ausweisung notwendig geworden. Aufgrund des Fehlens von Vorsorgegebieten besteht allerdings aktuell auch keine Fördermöglichkeit. Solche Förderungen sollen daher mit einem bundesweiten Förderprogramm für die Umsetzung von Radonschutz- und Radonsanierungsmaßnahmen ermöglicht werden.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q4/pm_2023-12-01_umk.html

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Neue Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“

Umweltministerium zieht erste, positive Bilanz für 2023 bei kostenfreien Trinkwasserspendern

Im Saarland wurden im Jahr 2023 an den Schulen 27 und im öffentlichen Raum acht Wasserspender gefördert, an denen es kostenfreies Trinkwasser gibt. Dies entspricht 78.167 Euro für die Schulen beziehungsweise 21.787 Euro für den öffentlichen Raum, insgesamt knapp 100.000 Euro. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt seit diesem Jahr mit der neuen Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen – mit Mitteln aus dem Wasserentnahmeentgelt – zur Gewährung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und um die Wasserversorgung dauerhaft zu sichern.
„Das Interesse an dieser neuen Förderrichtlinie ist groß. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr weitere Kommunen und Schulen über die jeweiligen, örtlichen Wasserversorger entsprechende Anträge für installationsgebundene Wasserspender stellen werden und wir somit gemeinsam einen Beitrag zur guten Trinkwasserversorgung leisten können“, sagt Saarlands Umweltministerin Petra Berg.
Für den öffentlichen Raum steht 2023 eine Summe von 200.000 Euro zur Verfügung, an den Schulen eine Summe von 300.000 Euro. Das Ministerium hat zuletzt in dieser Woche den Biosphären-Stadtwerken GmbH & Co. KG, einer Kooperationsgesellschaft der Stadtwerke St. Ingbert GmbH und der Stadtwerke Bliestal GmbH, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 33.000 Euro übergeben. Mit dem Geld sollen elf installationsgebundene Wasserspender in der Stadt St. Ingbert installiert werden.
„Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, das hier in einwandfreier Qualität aus der Leitung kommt. Dies ist etwas Besonderes und ist nicht selbstverständlich im weltweiten Vergleich. Das Wasser aus dem Wasserhahn muss zudem nicht verpackt, nicht gelagert und nicht transportiert werden – und das ist gut für die Umwelt“, betont Ministerin Petra Berg bei der Übergabe in St. Ingbert. „Daher hat die öffentliche Trinkwasserversorgung absolute Priorität. Die neuen Wasserspender sollen in der Stadtbücherei, im Kulturhaus und in der Stadthalle sowie in acht Schulen in St. Ingbert aufgestellt werden.“

Hintergrund
Das Ziel der Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ ist die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser zur Versorgung der Öffentlichkeit. Gegenstand der Förderung sind neben Studien und Maßnahmen zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen nachhaltigen Wasserversorgung auch installationsgebundene Wasserspender im öffentlichen Raum und in Schulen. Die Zuwendung erfolgt als Festbetragsfinanzierung und beträgt für diese Maßnahmen höchstens 3.000 Euro pro installationsgebundenem Wasserspender.
Die Anzahl der einzelnen Zuwendungen für Wasserspender im öffentlichen Raum richtet sich für das Wasserversorgungsunternehmen, das Zuwendungsempfänger ist, nach den zu versorgenden Einwohnern bzw. nach dem Gesamtwasserverbrauch. Die Wasserversorgungsunternehmen können grundsätzlich für jede Schule in ihrem Versorgungsbereich einen Antrag auf Förderung eines installationsgebundenen Wasserspenders stellen. Die Sicherung von Betrieb und Wartung ist für fünf Jahre zu gewähren und zwischen dem Wasserversorgungsunternehmen und der Schule bzw. der Gemeinde zu regeln.
Die Anträge zur Förderung müssen bis zum 30. September eines jeweiligen Haushaltsjahres gestellt werden. Zu beachten ist, dass pro Jahr und Wasserversorger nur ein Antrag gestellt werden kann. Es wird also empfohlen, Förderabsichten für die Kommune und die Schulen in einem Antrag zusammenzufassen.
Weitere Informationen sowie Dokumente zur Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ finden Sie unter:
www.saarland.de/Förderrichtlinie Nachhaltige Wasserwirtschaft
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q4/pm_2023-11-08_zwb-wasserspender_bilanz-2023.html

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Neue Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“

Für Grundwasserschutz, Wasseraufbereitungsprozesse, Leitungsnetzoptimierung und Energieeffizienz – Ministerin Berg übergibt Wasserspender an TGBBZ Neunkirchen
Das saarländische Umweltministerium unterstützt mit der neu in Kraft getretenen Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen mit Mitteln aus dem Grundwasserentnahmeentgelt zur Gewährung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und um die Wasserversorgung dauerhaft zu sichern.
„Gegenstand der Förderung der Richtlinie sind neben Studien und Maßnahmen zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen nachhaltigen Wasserversorgung auch installationsgebundene Wasserspender in Schulen beziehungsweise im öffentlichen Raum“, erläutert Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. „Grundsätzlich können die Wasserversorgungsunternehmen für jede Schule in ihrem Versorgungsbereich einen Antrag auf Förderung eines installationsgebundenen Wasserspenders stellen. Dabei ist die Sicherung von Betrieb und Wartung für fünf Jahre zu gewähren und zwischen dem Wasserversorgungsunternehmen und der Schule zu regeln. Die Zuwendung erfolgt als Festbetragsfinanzierung und beträgt für diese Maßnahmen höchstens 3.000 Euro pro installationsgebundenem Wasserspender.“
Umweltministerin Berg hat am 23. Juni 2023 zum Start der neuen Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserversorgung“ gemeinsam mit Marcel Dubois, Vorstand der Kommunalen Energie- und Wasserversorgung AG (KEW), den ersten Wasserspender symbolisch an das Technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum Neunkirchen – kurz: TGBBZ – übergeben. Schulleiter Bernd Hussong sowie Landrat Sören Meng (Schulträger) nahmen den Wasserspender in Empfang. Die Anzahl der einzelnen Zuwendungen für Wasserspender im öffentlichen Raum erfolgt nach einem Verteilerschlüssel. Dieser richtet sich für das Wasserversorgungsunternehmen, das Zuwendungsempfänger ist, nach den zu versorgenden Einwohnern beziehungsweise nach dem Gesamtwasserverbrauch.
„Die neue Förderrichtlinie Nachhaltige Wasserwirtschaft ist eine gute Botschaft für die saarländischen Wasserversorger. Denn es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, Grundwasserschutz, Wasseraufbereitungsprozesse, Leitungsnetzoptimierung und Energieeffizienz in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähiger zu gestalten, um weiterhin Versorgungssicherheit und beste Trinkwasserqualität zu garantieren. Die dazu erforderlichen, erheblichen Investitionen können durch das umfängliche Förderpaket abgefedert werden. Ein kleiner, aber feiner Part des Förderprogramms erlaubt es Stadtwerken, Trinkwasser im öffentlichen Raum wie in Schulen und kommunalen Gebäuden kostenlos bereitzustellen. Dafür hat sich die KEW bereits im Vorfeld stark gemacht. Wir freuen uns, dass dies in die Förderrichtlinie eingeflossen ist, und wir als erstes Stadtwerk einen Wasserspender an unsere Berufsschule übergeben dürfen“, sagt Marcel Dubois, Vorstand der KEW.
Auch Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begrüßt die neuen Fördermöglichkeiten zur Installation von Wasserspendern an den saarländischen Schulen: „Die Wasserspender leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Trinkwasserversorgung – gerade an heißen Tagen, die ja aufgrund des Klimawandels auch bei uns im Saarland immer häufiger werden. Sie rücken für unsere Schulgemeinschaften gut wahrnehmbar auch ins Bewusstsein, wie wichtig der Zugang zu Trinkwasser für uns Menschen ist und sie fördern einen sensiblen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen. Das ist ein wichtiger Aspekt der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.“
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q2/pm_2023_06_23_070_Wasserwirtschaft.html

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Umweltministerium unterstützt Stadt Neunkirchen mit rund 363.000 Euro

Regenwasser sollte nicht in den Kanal abfließen, sondern möglichst natürlich im Boden versickern oder zwischengespeichert werden. Für die „Aktion Wasserzeichen“ des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz hat nun Staatssekretär Sebastian Thul dem Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen, Jörg Aumann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 363.940,25 Euro übergeben.
Die Stadt Neunkirchen legt damit ein kommunales Förderprogramm zur „Dezentralen Niederschlagswasserbewirtschaftung durch Regenwasserrückhaltung und Ableitung bzw. Versickerung“ auf. Das Förderprogramm richtet sich an jeden Grundstückseigentümer im besiedelten Bereich. Die Fördergelder sind für Maßnahmen bestimmt, die Regenwasser besser abfließen lassen, behandeln oder nutzbar machen.
„Ziel ist ein möglichst naturnaher Wasserhaushalt in der Stadt Neunkirchen“, so Staatssekretär Thul. „Diese Maßnahmen tragen in der Summe zu einer Anreicherung des Grundwassers, einer hydraulischen Entlastung der Kanalisation und zu einer Verbesserung der Gewässergüte bei. Dadurch entlastet man die Gewässer und steigert die Leistung von Kläranlagen.“
„Wasser ist der Grundstoff des Lebens: Das Bewusstsein zum Schutz des Grundwassers ist enorm gestiegen. Deswegen wollen wir mit dem Förderprogramm unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Anreize über Förderung sind besser als Verbote“, sagte Oberbürgermeister Aumann.
Die „Aktion Wasserzeichen“ sieht unter anderem vor, dass das nicht verschmutzte und damit nicht reinigungsbedürftige Niederschlagswasser durch Flächen mit Versickerungsmöglichkeiten sowie Mulden-Rigolen-Systemen direkt dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird und somit die Mischwasserkanäle entlastet. Eine Retention in Form von beispielsweise einer Zisterne oder einem Becken ist ebenfalls möglich.
Weitere Informationen zu dem Förderprogramm der Kreisstadt Neunkirchen erhalten interessierte Neunkircher Bürgerinnen und Bürger beim Bauamt, Tel. (06821) 202-629, E-Mail bauamt@neunkirchen.de und im Internet unter www.neunkirchen.de/foerderprogramme

Hintergrund
Die 2021 aktualisierte Förderrichtlinie „Aktion Wasserzeichen“ fördert die Fremdwasserentflechtung von Mischwasserkanalisationen, die Aufrüstung und Ertüchtigung von Kläranlagen, die messtechnische Erfassung von Entlastungsbauwerken und externe Gewässerschutzbeauftragte mit dem Ziel der Verbesserung der Gewässergüte und des Wasserkreislaufs.
Mit der Novellierung dieser Richtlinie können die Gemeinden Fördermittel des Landes zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung an die örtliche Bevölkerung weiterreichen; beispielsweise für Retentionszisternen, wasserdurchlässige Oberflächenbeläge oder Mulden-Rigolen-Systeme. Über diese Förderangebote sollen möglichst viele Menschen im Saarland zum Mitmachen bewegt werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.saarland.de/aktionwasserzeichen
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q2/pm_2023-08-16_zwb-neunkirchen.html

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Kläranlagen erhalten Phosphorfällung

Umweltministerium stellt dem EVS-Entsorgungsverband Saar 251.140 Euro zur Verfügung
Abwasser ist ein, durch Gebrauch in seinen natürlichen Eigenschaften und Inhaltsstoffen, verändertes Wasser. Hierzu zählt auch das häusliche Schmutzwasser. Bevor das Abwasser wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden darf, ist aus Gründen der Hygiene und des Gewässerschutzes eine Reinigung des Abwassers erforderlich. Diese erfolgt im Saarland in den Kläranlagen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS). Die Kläranlagen entsprechen den Vorgaben der Abwasserverordnung und halten die dort geforderten Grenzwerte sicher ein.
Im Zuge zusätzlicher Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie sollen 21 Kläranlagen im Saarland um eine weitere Stufe, einer sogenannten Phosphorfällung, nachgerüstet werden. Ziel ist die weitere Verbesserung des Zustands der Gewässer durch Reduzierung der Belastung mit dem Nährstoff Phosphor. Daher werden auch die Kläranlagen in Leitersweiler, Steinberg-Deckenhardt und Sötern mit einer solchen Reinigungsstufe nachgerüstet. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz beteiligt sich an dem Vorhaben diese Kläranlagen nachzurüsten mit circa 250.000 Euro aus Mitteln der Abwasserabgabe.
„Vor allem sauberes Wasser ist ein Thema, das uns alle berührt und das alle angeht“, betont Umweltministerin Petra Berg. „In den 131 saarländischen kommunalen Kläranlagen wird das anfallende Abwasser nach den Vorgaben der Abwasserverordnung gereinigt. Damit diese Reinigung den Anforderungen an die Gewässergüte gemäß Wasserrahmenrichtlinie entspricht, muss die Um- und Nachrüstung einiger Kläranlagen sichergestellt werden. Die gute Zusammenarbeit mit dem EVS ist eine Voraussetzung für eine schnelle Umsetzung.“
Die beiden EVS-Geschäftsführer kommentieren: „Die saarländischen Gewässer unter Einhaltung aller EU-, bundes- und landesrechtlichen Vorgaben zu schützen und dafür alle Kläranlagen rund um die Uhr funktionsbereit zu halten, ist eine große Herausforderung“, so Stefan Kunz. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz unterschiedlicher Sparten – von den Fachkräften für Abwasserreinigung, über Elektriker und Schlosser bis hin zu den Ingenieurinnen und Ingenieuren arbeiten beim EVS dafür alle Hand in Hand“, ergänzt Holger Schmitt.
Das Abwasser der Ortsteile Leitersweiler (Gemeinde St. Wendel), Steinberg-Deckenhardt (Gemeinde Oberthal) und Sötern (Gemeinde Nohfelden) wird in den Kläranlagen vor Ort behandelt. Die Abwasserbehandlung umfasst bislang eine mechanische Vorreinigung und Behandlung. Im Rahmen der Maßnahmen, die hälftig durch das Umweltministerium finanziert werden, ist für alle drei Kläranlagen die Nachrüstung einer Phosphorfällung vorgesehen. Dazu soll aus einem Dosiercontainer mit Platz für zwei Fällmittel-Behältern mittels Dosierpumpen Fällmittel in das Belebungsbecken dosiert werden.

Hintergrund:
Die 2021 aktualisierte Förderrichtlinie Aktion Wasserzeichen fördert die Fremdwasserentflechtung von Mischwasserkanalisationen, die Aufrüstung und Ertüchtigung von Kläranlagen, die messtechnische Ausstattung von Entlastungsbauwerken und externe Gewässerschutzbeauftragte mit dem Ziel der Verbesserung der Gewässergüte und des Wasserkreislaufs.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q2/pm_2023-07-12_Klaeranlagen.html

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Umweltministerium unterstützt Starkregen- und Hochwasserschutz in der Gemeinde Schwalbach mit fast 600.000 Euro

Der Lochbach in der Gemeinde Schwalbach führt unter der Moosbergstraße hindurch. Beim Eintreten von Starkregen- oder Hochwasserereignissen kann der aktuelle Durchlass die Wassermenge des Lochbaches nicht schadlos unter der Straße hindurch abführen. Um künftig Schäden durch Überschwemmungen zu verhindern, baut die Gemeinde Schwalbach daher einen neuen und größeren Durchgang. Um das Projekt zu realisieren hat nun Ministerin Petra Berg bei einem Ortstermin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 597.729,07 Euro an Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer übergeben.
„Durch Starkregen können selbst kleine Rinnsale zu reißenden Sturzfluten werden. Zwar können wir solche Ereignisse nicht gänzlich verhindern, allerdings können durch bestmögliche Vorsorge größere Verluste und Schäden minimiert werden“, betont Umweltministerin Berg. „Mit Hilfe von Vorsorgekonzepten können potenzielle Gefahrenbereiche früh erkannt werden. So können konkrete Lösungen und Anpassungsmaßnahmen zeitnah entwickelt und umgesetzt werden, wie im Bereich der Moosbergstraße.“
Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer resümierte: „Mit dem Durchlass Moosbergstraße sind die Maßnahmen des Hochwasserschutzes im Gemeindebezirk Hülzweiler nahezu vollständig abgeschlossen. Ich bedanke mich für die überbrachten Zuwendungen des Landes, auch in den vergangenen zehn Jahren.“
Bei größeren Starkregen- und Hochwasserereignissen füllt sich der Lochbach mit deutlich mehr Wasser. Damit das Wasser unter der Moosbergstraße hindurch ablaufen kann, muss der Durchlass vergrößert werden. Nur so kann die Wassermenge des Lochbaches von der einen auf die andere Seite fließen ohne die Moosbergstraße und die umliegenden Grundstücke zu überschwemmen. Durch den Neubau im Zuge des Hochwasserschutzkonzeptes der Gemeinde Schwalbach soll dieses Gefahrenpotenzial eingedämmt werden. In Kombination mit weiteren Maßnahmen kann für den Bereich eine deutlich höhere Hochwassersicherheit erreicht werden.

Hintergrund:
Das Saarland hat ein erhebliches öffentliches Interesse daran, präventive Hochwasser- und Starkregenvorsorgemaßnahmen durchzuführen und unterstützt deshalb im Rahmen der Förderrichtlinie Hochwasserschutz Gemeinden bei der Erstellung von entsprechenden Konzepten. Ziele dieser Maßnahmen beziehen sich auf die Reduzierung des Hochwasserrisikos und der damit einhergehenden negativen Folgen auf Schutzgüter, wie menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten.
Weitere Informationen bezüglich des Antrags auf Gewährung einer Zuwendung aus Mitteln des Landes für Vorhaben und Maßnahmen des Hochwasser- und Starkregenrisikomanagements erhalten Kommunen
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q2/pm_hochwasserschutz-schwalbach.html

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Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“

Umweltministerium unterstützt Stadtwerke Dillingen mit drei Wasserspendern

Die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser zur Versorgung der Öffentlichkeit ist das Ziel der neuen Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Nun hat Ministerin Petra Berg den Stadtwerken Dillingen/Saar GmbH einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 9.000 Euro übergeben. Mit dem Geld sollen drei installationsgebundene Wasserspender in der Stadt Dillingen installiert werden.
„Die öffentliche Trinkwasserversorgung hat absolute Priorität. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, das hier in einwandfreier Qualität aus der Leitung kommt“, so Ministerin Berg. „Dies ist etwas Besonderes und nicht selbstverständlich im weltweiten Vergleich. Wasser aus dem Wasserhahn muss zudem nicht verpackt, nicht gelagert und nicht transportiert werden. Das ist gut für die Umwelt. Die Wasserspender sollen im Rathaus der Stadt Dillingen, dem Albert-Schweitzer-Gymnasium und dem KBBZ Dillingen aufgestellt werden.“
Das Umweltministerium unterstützt mit der neu in Kraft getretenen Förderrichtlinie „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen mit Mitteln aus dem Grundwasserentnahmeentgelt zur Gewährung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und um die Wasserversorgung dauerhaft zu sichern. Gegenstand der Förderung der Richtlinie sind neben Studien und Maßnahmen zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen nachhaltigen Wasserversorgung auch installationsgebundene Wasserspender in Schulen beziehungsweise im öffentlichen Raum.
https://www.saarland.de/mukmav/DE/portale/wasser/aktuelles/aktuelle-meldungen/2023/q2/pm_2023-08-03_zwb-wasserspender-dillingen.html

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Informationen aus Mecklenburg-Vorpommern

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2023


Backhaus stellt neue Strategie zum Schutz und zur Nutzung der Moore vor

Mecklenburg-Vorpommern ist reich an Mooren. Während deren Entwässerung in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg zur Sicherung der Ernährung gesellschaftliches Ziel war, ist der Wasserrückhalt in der Landschaft mittlerweile wichtiger denn je. Hierfür hat das Umweltministerium am 9. Januar 2025 im Rahmen der vierten Sitzung der Taskforce Moorschutz einen neuen strategischen Ansatz vorgestellt, der die Nutzung der Moore bei höheren Wasserständen in den Vordergrund stellt. „Wir erhalten den Moorkörper nur, wenn wir die Wasserstände hochfahren und so die Zersetzung beenden. Die Rahmenbedingungen für unsere Landnutzung haben sich verändert und es ist unsere gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung, uns hier anzupassen“, sagt der zuständige Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Dr. Till Backhaus.

mehr: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Aktuell/?id=207647&processor=processor.sa.pressemitteilung

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Neues Konzept zur Minderung der diffusen Nährstoffeinträge erschienen

Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern hat die zweite Fortschreibung des „Konzeptes zur Minderung der diffusen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Oberflächengewässer und in das Grundwasser“ herausgegeben. Es beschreibt die geplanten ergänzenden Maßnahmen bis zum Jahr 2027, die zur Minderung der diffusen Nährstoffbelastungen in dem Bundesland beitragen sollen. „Es untersetzt und konkretisiert die geplanten Wasserrahmen Richtlinien (WRRL)-Maßnahmen. Zugleich soll es Handlungsgrundlage und Arbeitsprogramm für die jeweils benannten verantwortlichen Einrichtungen sein, die die beschriebenen Maßnahmen umsetzen bzw. initiieren. Weiterhin soll die Lektüre zur Sensibilisierung und Aufklärung aller Akteure beitragen sowie einen umfassenden Überblick über praxisreife, reduktionsmindernde Maßnahmen aufzeigen“, sagt Umweltminister Till Backhaus.
Die WRRL-Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme waren Ende 2022 veröffentlicht worden und in Kraft getreten. Für den bis Ende 2027 geltenden dritten Bewirtschaftungszeit-raum stellen die Maßnahmenprogramme den wesentlichen Arbeitsplan dar. Sie enthalten alle Maßnahmen, die bis und nach 2027 für das Erreichen der WRRL- Ziele nach heutigem Wissensstand erforderlich sind. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei Maßnahmen zur Reduzierung von Nährstoffbelastungen aus diffusen Quellen.
Download des Konzepts:
www.gfa-news.de/gfa/webcode/20230831_003

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Informationen aus Thüringen

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025

2024

2023


KARL zwingt Kläranlagen zu 200 Mio. Euro Investitionen

Schärfere EU-Grenzwerte machen für Betreiber von Kläranlagen in Thüringen Investitionen von rund 200 Mio. Euro nötig. Bis 2045 müssten die Betreiber in die verbesserte Reinigung von Abwasser investieren, sagte der stellvertretende Vorsitzende des DWA-Landesverbands Sachsen/Thüringen, Bernd Hubner, der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Grund sind die verschärften Grenzwerte für Mikroverunreinigungen in der zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL).

mehr: https://www.euwid-wasser.de/news/politik/thueringen-karl-zwingt-klaeranlagen-zu-200-mio-euro-investitionen-010925/

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Thüringer Forscher entwickeln neuartige Sensorik für Mikroschadstoffe im Abwasser

Mit dem Start des Forschungsprojekts MikroGraph hat ein neuer Thüringer Forschungsverbund die Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, die kontinuierliche Überwachung von Mikroschadstoffen im Abwasser entsprechend der neuen EU-Kommunalwasserrichtlinie (KARL) entscheidend zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Landeswirtschaftsministerium fördert die Entwicklung eines hochautomatisierten und kostengünstigen Vor-Ort-Analysesystems mit über zwei Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

mehr: https://www.euwid-wasser.de/news/wirtschaft/thueringer-forscher-entwickeln-neuartige-sensorik-fuer-mikroschadstoffe-im-abwasser-020925/

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Abwasserpakt geht weiter – 250 000 Euro für neue Anlage in Oberweid

Für den Neubau einer Kläranlage in Oberweid übergab Umweltminister Kummer heute dem Wasser- und Abwasser-Verband Bad Salzungen einen symbolischen Scheck von 250 000 Euro – die erste Tranche einer im Jahr 2023 genehmigten Gesamtförderung von rund 800 000 Euro, die Gesamtkosten des Vorhabens liegen bei rund 3 Millionen Euro. Die neue Kläranlage soll noch Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Sie ersetzt sowohl eine alte, nicht mehr dem Stand der Technik entsprechende Kläranlage, die nur Abwässer des Sportlerheims und des Gewerbegebietes verarbeitete reinigte als auch private Kleinkläranlagen bzw. abflussloser Gruben – und trägt somit einen wesentlichen Beitrag zum Gewässerschutz.

mehr: https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/medieninformation-abwasserpakt-geht-weiter-250-000-euro-fuer-neue-anlage-in-oberweid

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Wärmeplanung in Thüringen

Strategien für klimafreundliche Wärme vor Ort

Seit 1. Januar 2024 gilt das Bundesgesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG). Es verpflichtet die Bundesländer dafür zu sorgen, dass auf ihrem Hoheitsgebiet Wärmepläne nach Vorgabe des WPG entstehen. Die entsprechende landesgesetzliche Regelung wurde mit dem externer LinkThüringer Ausführungsgesetz zum Wärmeplanungsgesetz (ThürWPGAG) geschaffen. Es macht in Thüringen die Gemeinden zu planungsverantwortlichen Stelle. Sie nehmen die Aufgabe im übertragenen Wirkungskreis wahr.

In Thüringen haben damit die Städte Erfurt und Jena – beide mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – bis spätestens zum Stichtag 30. Juni 2026 einen Wärmeplan für ihr Gemeindegebiet zu veröffentlichen. Alle übrigen Gemeindegebiete haben zwei Jahre länger Zeit, für sie läuft die Frist bis zum 30. Juni 2028.

mehr: https://umwelt.thueringen.de/themen/energie/waermeplanung

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Förderung von Kleinkläranlagen in Thüringen

In Thüringen verfügen heute nur etwa 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger über eine den rechtlichen Vorgaben genügende Abwasserentsorgung. Zum Vergleich: Bundesweit beträgt der Anschlussgrad an zentrale Abwasserentsorgungsanlagen mehr als 90 Prozent.

Damit wird das Abwasser von rund 430.000 Bürgerinnen und Bürgern immer noch nach unzureichender Behandlung in veralteten Kleinkläranlagen in unsere Gewässer eingeleitet. Neben dem weiteren Ausbau der kommunalen Abwasserbeseitigung in den nächsten Jahren werden auch künftig weiterhin Kleinkläranlagen an den Stand der Technik anzupassen sein.

mehr: https://umwelt.thueringen.de/themen/boden-wasser-luft-und-laerm/abwasserentsorgung-u-wassergefaehrdende-stoffe/kleinklaeranlagen

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Umweltministerium informiert über Abwehr von schädlichen Bodenveränderungen durch Erosion

Für die Landkreise und ihre Bodenschutzbehörden stellt das Umweltministerium ein digitales Informationspakt bereit, das gegen Bodenerosion helfen soll – also dort, wo kostbarer Boden vor allem durch Wasser abgetragen wird und schwindet. Besonders davon betroffen sind Ackerflächen in den thüringischen Hügelländern oder Mittelgebirgslagen. Erosionsschutz ist ein Schwerpunkt des Bodenschutzes und der landwirtschaftlichen Beratung in Thüringen.

Das Informationspaket enthält deshalb für Landwirtinnen und Landwirte Informationen und Empfehlungen: Datenquellen zu Boden und Klima, aber auch Tipps zur Bewirtschaftung, wie z. B. durch standortangepasste Nutzung bei Hangneigung, Anlage naturbetonter Hecken und Feldgehölze oder einer Förderung der biologischen Aktivität des Bodens durch bodendeckende Zwischenfrüchte.

mehr: https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/umweltministerium-informiert-ueber-abwehr-von-schaedlichen-bodenveraenderungen-durch-erosion

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Rund 3,2 Millionen Euro für neues Klärwerk-Abwärme-Konzept der Stadtwerke Schmölln

Bei den Stadtwerken in Schmölln starten heute die Arbeiten für ein neues Abwärme-Konzept, das rund 100 Haushalten im Robert Koch-Viertel zu Gute kommt.
Der innovative Ansatz: Für die Wohnungen steht nach Fertigstellung der Arbeiten im nächsten Jahr Restwärme vom nah gelegenen Klärwerk zu Verfügung. Durch die Umstellung der Wärmeerzeugung auf Abwärme und Wärmepumpe wird Erdgas als Energiequelle ausgetauscht. Die Gesamtkosten von rund 3,5 Millionen Euro werden zu etwa 90 Prozent vom Umweltministerium übernommen (rund 3,2 Millionen Euro).

https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/rund-32-millionen-euro-fuer-neues-klaerwerk-abwaerme-konzept-der-stadtwerke-schmoelln

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Hochwasserschutz: Umweltministerium fördert Umbaumaßnahmen an der Weißen Elster

Staatssekretär Burkhard Vogel hat heute in Caaschwitz an der Weißen Elster den Startschuss für die lang ersehnten, umfangreich geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen gegeben. Caaschwitz war eine der am stärksten betroffenen Gemeinden im Hochwasser 2013.

Staatssekretär Vogel: „Die Zunahme der extremen Wetterereignisse als Folge des Klimawandels ist die größte wasserwirtschaftliche Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. Dürren, Starkregen und Hochwasserereignisse stellen uns mitunter innerhalb eines Jahres vor immense Herausforderungen. Die Hochwasser von 2013 und dem Jahreswechsel 2023/24 haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Ortschaften vor Wasser zu schützen und dem Wasser außerhalb der Orte Raum zur Ausbreitung zu geben.“
Die Maßnahmen in Caaschwitz werden aus dem Landesprogramm Hochwasserschutz finanziert, in dem im Zeitraum von 2022 bis 2027 insgesamt 400 Mio. Euro – Landes-, Bundes- und EFRE-Mittel – zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Thüringen zur Verfügung stehen.
Ziel des Programms ist, den Gewässern wieder mehr Raum zu geben. Dazu werden Konzepte für den gesamten Fluss erarbeitet. Die Gewässer erhalten ihren natürlichen Lauf zurück, Deiche werden zurückgesetzt. Orte werden noch besser mit Deichen geschützt, so auch in Caaschwitz, wo u.a. ein 1,6 km langer Ringdeich gebaut wird. Zusammen mit einem kombinierten Hochwasser- und Abwasserpumpwerk und der Umverlegung des Hirschgrabens investiert das Land hier rund 9 Mio. Euro. Der Abschluss der Arbeiten ist für 2027 geplant.
Für die Überwachung des neuen Deiches in Caaschwitz ist dann die Wasserwehr der Gemeinde zuständig. Seit 2013 wurden über 40 kommunale Wasserwehrdienste aufgebaut. Die Unterhaltung des Bauwerks liegt in den Händen des Gewässerunterhaltungsverbandes Weiße Elster/Saarbach. Seit 2020 übernehmen Gewässerunterhaltungsverbände die regelmäßige Unterhaltung der Gewässer (insb. an hochwasserkritischen Stellen), die Unterhaltung der kommunalen Hochwasserschutzanlagen und unterstützen die Kommunen im Hochwasserfall fachlich mit Rat und Tat regional vor Ort.
Insgesamt werden an der Weißen Elster für den Hochwasserschutz 32 Mio. Euro investiert. Der Fluss war bislang zusammen mit der Oberen Werra ein Schwerpunkt der Baumaßnahmen im Landesprogramm Hochwasserschutz. Bis 2027 sollen über 100 weitere bauliche Maßnahmen des Landes und der Kommunen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes vorangetrieben werden. Die Maßnahmen entlang der Weißen Elster werden mit den Nachbarländern Sachsen und Sachsen-Anhalt abgestimmt.

https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/hochwasserschutz-umweltministerium-foerdert-umbaumassnahmen-an-der-weissen-elster

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Gewässerunterhaltung in Thüringen erfolgreich

Umweltminister Bernhard Stengele hat in der heutigen Kabinettsitzung die Ergebnisse einer Evaluierung der Gewässerunterhaltung durch die 2020 neu gegründeten Gewässerunterhaltungsverbände (GUV) vorgestellt. Seitdem pflegen 20 dieser Verbände alle kleineren/mittleren Flüssen und Bächen (Gewässer „zweiter Ordnung“) in Thüringen, unterstützen die Gemeinden beim Hochwasserschutz und erhalten dafür finanzielle Unterstützung des Landes. Über 90 Prozent aller Gewässer in TH sind Gewässer „zweiter Ordnung“. Einmalig in Deutschland ist, dass in Thüringen die Kosten der Gewässerunterhaltung vollständig aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Die Ergebnisse der aktuellen Evaluierung bestätigen die vor fünf Jahren mit der Novellierung des Wassergesetzes gesetzten Ziele: Zusammen mit den Gewässerunterhaltungsverbänden sind Landkreise und Gemeinden wichtige Partner, um die Herausforderungen der Gewässerunterhaltung gerade im ländlichen Raum zu meistern. Eine Umfrage unter den Gemeinden und unteren Wasserbehörden ergab allgemein eine hohe Zufriedenheit (ca. 90 % positive Rückmeldungen zur Kompetenz). Die Arbeit der Verbände wird von ca. 85% der Befragten als gut und von ca. 35% sogar als sehr gut bewertet. Dass das Thüringer Modell auch bei anderen Bundesländer Interesse weckt, zeigen zahlreiche Nachfragen aus den Umwelt-Ministerien anderer Länder.

Thüringer Landesverwaltungsamt wird Musterverwaltung für Förderprogramme
Im Dezember 2022 wurde die GFAW-Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GfAW) in ihrer bestehenden organisatorischen Struktur in den Geschäftsbereich des TMIK überführt. Damit wurden die Kompetenzen und Erfahrungen des Thüringer Landesverwaltungsamtes (TLVwA) mit denen der GfAW in der Förderpolitik verbunden und fortentwickelt. Seitdem werden für die Landesregierung insbesondere arbeitsmarkt-, berufsbildungs- und sozialpolitische Förderprogramme des Europäischen Sozialfonds, des Freistaats Thüringen sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes durch das TLVwA umgesetzt. Die Dienstleistungen der GfAW basierten bislang auf einem Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen den jeweiligen Fachressorts und der GFAW, in dem die Modalitäten der Aufgabenübertragung und -wahrnehmung sowie die Kosten festgelegt wurden. Die Beleihung der GfAW für diese Dienstleistungen erfolgte mittels Beleihungsbescheid. Künftig soll eine Verwaltungsvereinbarung Voraussetzung für die Übertragung von Förder- und Serviceaufgaben sein. Die Inhalte der Verwaltungsvereinbarung orientieren sich am bisherigen praktizierten Verfahren, insbesondere am Umfang der wahrzunehmenden Aufgaben. Das Kabinett hat sich heute mit einem ersten Entwurf einer solchen Muster-Verwaltungsvereinbarung beschäftigt.
https://thueringen.de/medien/medieninformationen/detailseite/42-2024

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Thüringen finanziert Unterhalt von Gewässern komplett

Die Kommunen waren oft mit dem Hochwasser- und Gewässerschutz überfordert. Seit fünf Jahren haben Verbände die Aufgaben übernommen. Ihre Finanzierung ist weiter gesichert.
Erfurt (dpa/th) – Thüringen wird die seit fünf Jahren bestehenden Verbände für den Hochwasser- und Gewässerschutz weiterhin komplett aus der Landeskasse finanzieren. Der jährliche Betrag von derzeit im Schnitt 17,5 Millionen Euro steige auf etwa 20 Millionen Euro, sagte Umweltminister Bernhard Stengele (Grüne) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Erfurt. Zudem werde das Land den Kyffhäuserkreis bei der Beseitigung von Schäden durch das Weihnachtshochwasser unterstützen, habe das Kabinett beschlossen. Dabei könne es um einen einstelligen Millionenbetrag gehen.
Die Gewässerunterhaltungsverbände sind in Thüringen für die kleineren Flüsse und Bäche zuständig – diese machten mehr als 90 Prozent der Fließgewässer aus. Das Modell und seine komplette Finanzierung
…mehr: https://www.n-tv.de/regionales/thueringen/Thueringen-finanziert-Unterhalt-von-Gewaessern-komplett-article24815429.html

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Zum Tag der Umwelt erklärt Umweltminister Stengele

„Für den natürlichen Klimaschutz sind unsere Wälder und Moore in Thüringen enorm wichtig. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz helfen unsere natürlichen C02-Speicher. Aber sie sind gefährdet und brauchen auch unseren Schutz: Richtig gesund ist nur rund ein Fünftel unserer Wälder, dabei ist Thüringen zu fast einem Drittel mit Wald bedeckt.
Für den natürlichen Klimaschutz sind unsere Wälder und Moore in Thüringen enorm wichtig. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz helfen unsere natürlichen C02-Speicher. Aber sie sind gefährdet und brauchen auch unseren Schutz: Richtig gesund ist nur rund ein Fünftel unserer Wälder, dabei ist Thüringen zu fast einem Drittel mit Wald bedeckt. Hitze, Stürme und Borkenkäfer setzen den Bäumen zu. Wir brauchen also besseren Wasserrückhalt im Boden, genauso wie den gezielten und natürlichen Umbau von Monokulturen hin zu klimarobusteren Mischwäldern. Damit der Kreislauf intakt bleibt und unsere Bäume klimaschädliches CO2 binden und Sauerstoff produzieren, brauchen sie auch unseren Schutz. Ebenso unsere Moore als hoch effektive C02-Speicher, als Hochmoore im Thüringer Wald und als tausende kleinere Nieder-, Zwischen- und Übergangsmoore, die sich auf insgesamt 300 Hektar zusammenzählen lassen. Für guten Arten- und Klimaschutz werden sie nicht weiter entwässert , um wirtschaftlich genutzt zu werden. Der natürliche Klimaschutz geht vor.“

Hintergrund:
In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen und vier Jahre später auch die Bundesrepublik Deutschland den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“ erklärt. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Aktionen und Maßnahmen wird an diesem Tag global ökologische Courage gefördert. Weltweit beteiligen sich rund 150 Staaten an diesem World Environment Day, der das Bewusstsein dafür stärken soll, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht. Link: www.bmuv.de/service/veranstaltungen/veranstaltung/internationaler-tag-der-umwelt-weltumwelttag
https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/zum-tag-der-umwelt-erklaert-umweltminister-stengele

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Starkregen- und Hochwasservorsorge: Mehr Geld für die Hochwasserabwehr in Sonneberg

Zum Abschluss seiner Wassertour 2023 besuchte Thüringens Umweltstaatssekretär Burkhard Vogel am Donnerstag die Stadt Sonneberg. Dort besichtigte er ein Pilotprojekt zur Sturzflutfrühwarnung. Zudem erhielt die freiwillige Feuerwehr einen Fördermittelbescheid für die Erstanschaffung von Wasserwehrausstattung. Bereits seit Januar 2022 übernimmt die Freiwillige Feuerwehr in Sonneberg auch die Aufgaben des Wasserwehrdienstes für den Starkregen- und Hochwasserfall.
Dazu Umweltstaatssekretär Vogel: „In der Klimakrise sorgt Starkregen immer häufiger für schnell steigende Wasserstände und Überflutungen mit extremen Schäden, insbesondere bei kleineren Gewässern mit engen Tallagen wie hier in Sonneberg. Schnelle Informationswege und gute Ausrüstung für Wasserwehren und Gemeinden sind wichtig, um die Schäden solcher Extremereignisse zu verringern. Genau hier setzen wir mit unserer vereinfachten Förderung für die Wasserwehren und mit den Pilotprojekten zur Sturzflutwarnung an.“
In der Stadt Sonneberg führen schon kleinere Hochwasser am Fluss Steinach, einem Hochwasserrisikogewässer erster Ordnung, zu Überschwemmungen etlicher Straßen. Ein erhebliches Schadenspotenzial für die Ortslage besteht zusätzlich aufgrund von Sturzflutereignisse, insbesondere aus dem Einzugsgebiet der Röthen. Die Installation von zwei Warnpegeln an Steinach und Röthen ermöglicht eine frühzeitigere Warnung für die Gemeinde. Vom neuen Frühwarnsystem profitieren auch die Einsatzkräfte der lokalen Wasserwehr. Zur Wahrnehmung der Wasserwehrdienste erhielt die Feuerwehr zudem 25.000 Euro an Fördermitteln für die Anschaffung von Ausstattung. Die Erstausstattung der kommunalen Hochwasserabwehr wird im Rahmen des Landesprogramm Hochwasserschutz 2022-2027 durch das Umweltministerium gefördert. Eine sogenannte „Boxwall“, ein mobiles Hochwasserschutzsystem als Alternative zu Sandsäcken, führten die Kräfte der Wasserwehr beim Besuch vor.
Um noch mehr Wasser- und Feuerwehren zu unterstützen, können Thüringer Gemeinden seit dem 19. Juli 2023 mit einer vereinfachten Förderung Pauschalbeträge für die Erstausstattung der Wasserwehren bzw. Feuerwehren beantragen. Die Höhe der Pauschalen ergibt sich aus dem lokalen Hochwasserrisiko und Schadenspotential im Hochwasserfall. Gefördert werden mit maximal 50.000 Euro je Gemeinde unter anderem:
• Persönliche Schutzausrüstung (Stiefel, Warnwesten, Watthosen, Helme, Regenjacken etc.)
• Mobile Schutzelemente und Einsatzmittel (Sandsäcke, Sandsackbefüllgerät, Tauchpumpen, Nass- und Trockensauger etc.)
• Logistik (GPS-Geräte, Mobiltelefone, Anhänger, Notstromaggregate, Beleuchtungssatz, Markierungsfähnchen etc.)
• Sachausgaben zum Aufbau eines Hochwasserinformationssystems oder für die Erstellung von Alarm- und Einsatzplänen
In den letzten Jahren wurde die Erstausstattung von 15 Feuerwehren und Wasserwehren mit ca. 375.000 EUR gefördert. Mit dem vereinfachten Förderprogramm sollen nun weitere Wehren ausgestattet werden. Weitere Informationen zur Einrichtung eines Wasserwehrdienstes und zum Thüringer Landesprogramm Hochwasserschutz 2022-2027 sind auf der Seite https://aktion-fluss.de zu finden.

Hintergrund:
Im Gegensatz zu Überschwemmungen durch erhöhte Wasserstände in den Gewässern z. B. infolge von langanhaltendem Dauerregen oder Schneeschmelze, treten Starkregenereignisse und ihre Folgen in der Regel sehr plötzlich auf und sind, wenn überhaupt, nur sehr kurzfristig vorhersagbar. Die für Anfang 2024 geplante Veröffentlichung der Hinweiskarte für Starkregengefahren, die derzeit im Auftrag des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie für Thüringen entwickelt wird, wird helfen, durch Sturzfluten gefährdete Ortslagen zu identifizieren.
Im Sinne der kommunalen Selbstvorsorge sollen dann die Gemeinden in die Lage versetzt werden, eigene Warnpegel mit Unterstützung/Beratung durch das TLUBN einzurichten und in Eigenregie zu betreiben. Weitere Pilotprojektes sind z. B. für die Städte Jena und Erfurt geplant. Zur Unterstützung der Gemeinden bei der Einrichtung der Wasserwehrdienste in Thüringen hat das TMUEN die „Handlungsempfehlung zur Einrichtung eines gemeindlichen Wasserwehrdienstes in Thüringen“ veröffentlicht (https://aktion-fluss.de/downloadbereich/ unter „Handreichungen“).
https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigen-medieninformationen/starkregen-und-hochwasservorsorge-mehr-geld-fuer-die-hochwasserabwehr-in-sonneberg-erleichterte-foerderung-fuer-gemeinden

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Informationen aus Baden-Württemberg

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Zu den Archiv Meldungen aus 2010 bis 2022.

2025


2024

2023


Blaues Gut – wir machen Gewässer besser

Gutes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das wir schützen und pflegen müssen. Wasser ist etwas ganz Besonderes: unser Blaues Gut. Deshalb hat das Umweltministerium die gleichnamige Initiative ins Leben gerufen. Wir möchten auf die vielen Aktivitäten aufmerksam machen, mit denen wir Gewässer zu einem besseren Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns Menschen verwandeln. Grundlage dafür sind die Standards der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die für Baden-Württemberg erarbeiteten Pläne und Programme.

Auf einer eigenen Internetseite stellt Ihnen die Initiative „Blaues Gut – wir machen Gewässer besser“ bereits erfolgreich umgesetzte Maßnahmen vor. Denn Baden-Württemberg unternimmt seit Jahren enorme Anstrengungen, um die Qualität der Gewässer zu verbessern. Außerdem erhalten Sie auf der Internetseite Tipps, wie und wo Sie unsere heimischen Gewässer selbst erleben können. Politischen Entscheidern geben wir Hilfestellung, wie Sie selbst Maßnahmen in Ihrer Gemeinde oder in Ihrer Stadt erfolgreich realisieren können.

mehr: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/wasser/blaues-gut

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Masterplan gegen zunehmende Wasserknappheit

Die Landesregierung reagiert mit dem Masterplan Wasserversorgung auf zunehmende Wasserknappheit. Er unterzieht die Wasserversorgung aller Kommunen einem Klimacheck. Das Land erhöht die Fördermittel für die Anpassung der Versorgungsinfrastruktur.
Der Extern: Masterplan Wasserversorgung (Öffnet in neuem Fenster) der Landesregierung unterzieht die Extern: Wasserversorgung (Öffnet in neuem Fenster) aller Kommunen einem Klimacheck. Umweltministerin Thekla Walker hat am Dienstag, 15. Juli 2025, im Ministerrat eine erste Zwischenbilanz zum Masterplan Wasserversorgung vorgestellt. Ziel des Masterplans ist eine zukunftsfähige Wasserversorgung mit Trinkwasser in den Kommunen des Landes. Die Untersuchungen berechnen die Wassersituation im Jahre 2050. Zwischenergebnisse zeigen: Mehr als die Hälfte der Kommunen wird den Spitzenbedarf an Trinkwasser 2050 nicht decken können. Die Landesregierung erhöht daher die Fördermittel für die Anpassung der Versorgungsinfrastruktur auf 88 Millionen Euro in 2026.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/masterplan-gegen-zunehmende-wasserknappheit?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250715_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_content=Link+Mehr+lesen

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85 Millionen Euro für Hochwasserschutz und Gewässerökologie

Das Land stellt 85 Millionen Euro für den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie an Gewässern erster Ordnung in Baden-Württemberg bereit.
Für Investitionen in den Extern: Hochwasserschutz und für gewässerökologische Maßnahmen an den Gewässern erster Ordnung stellt die Landesregierung den Landesbetrieben Gewässer bei den vier Regierungspräsidien im Land in diesem Jahr über 85 Millionen Euro bereit. Die Mittel stammen aus dem Wasserentnahme- und Wassernutzungsentgelt. Damit sind die Gelder zweckgebunden und müssen für wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Belange verwendet werden.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/85-millionen-euro-fuer-hochwasserschutz-und-gewaesseroekologie-1?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250612_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily

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Land und Kommunen bekennen sich zum Klimaschutz

Das Land und Vertreter der Kommunalen Landesverbände haben eine Fortschreibung des Klimapakts unterzeichnet. Die Fördermittel für kommunale Klimaschutzmaßnahmen werden deutlich aufgestockt.
Das Land Baden-Württemberg und die Kommunalen Landesverbände (KLV) haben ihr Bekenntnis zum Extern: Klimaschutz (Öffnet in neuem Fenster) fortgeschrieben und erweitert. Den bis Ende 2026 gültigen Extern: Klimapakt (Öffnet in neuem Fenster) haben am 28. April 2025 Umweltministerin Thekla Walker, Steffen Jäger (Präsident Extern: Gemeindetag Baden-Württemberg (Öffnet in neuem Fenster)), Ralf Broß (Vorstand Extern: Städtetag Baden-Württemberg (Öffnet in neuem Fenster)) und Professor Dr. Alexis von Komorowski (Hauptgeschäftsführer Extern: Landkreistag Baden-Württemberg (Öffnet in neuem Fenster)) unterschrieben.

Mit der Unterzeichnung bekennen sich die kommunalen Verbände zur Vorbildwirkung der öffentlichen Hand beim Klimaschutz, bei der Extern: Klimawandelanpassung (Öffnet in neuem Fenster) und zu den Zielen des Extern: Klimaschutz-Gesetzes des Landes (Öffnet in neuem Fenster). Dazu gehört auch das Ziel, bis 2040 netto-treibhausgasneutrale Kommunalverwaltungen zu erreichen. Der Pakt wurde um das wichtige Thema Klimawandelanpassung erweitert.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-und-kommunen-bekennen-sich-zum-klimaschutz?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250502_newsletter_weekly&pk_source=newsletter_weekly

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Trinkwasserpreise gestiegen

Die Trinkwasserpreise der privatrechtlichen Wasserversorger sind seit 2023 im Schnitt um 13,49 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Übersicht des Umweltministeriums hervor.

Die beim Umweltministerium angesiedelte Landeskartellbehörde für Energie und Wasser Baden-Württemberg hat zum Stichtag 1. Januar 2025 die Trinkwasserpreise von denjenigen 84 Wasserversorgungsunternehmen erhoben und veröffentlicht, die privatrechtliche Entgelte von ihren Kundinnen und Kunden verlangen und damit den Vorschriften des Kartellrechts unterliegen. Diese Unternehmen versorgen hauptsächlich Städte, größere Gemeinden und Ballungszentren. Wassergebühren von öffentlich-rechtlich tätigen Wasserversorgern wurden nicht erhoben.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/trinkwasserpreise-gestiegen?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250327_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily

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Kommunales Abwasser: Lagebericht 2023

Eine EU-Richtlinie (Kommunalabwasserrichtlinie vom 21. Mai 1991) legt in Artikel 16 fest, dass alle zwei Jahre ein Lagebericht über die Beseitigung von kommunalen Abwässern und Klärschlamm zu veröffentlichen ist. Der vorliegende Lagebericht schildert die Abwassersituation für das Jahr 2022. (Maximale Bestellmenge: 5)

mehr: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/publikationen?tx_rsmbwpublications_pi1%5Bsearch%5D=abwasser&tx_rsmbwpublications_pi1%5Btopics%5D=-1&tx_rsmbwpublications_pi1%5Bsubmit%5D=1&tx_rsmbwpublications_pi1%5BformHighlight%5D=form-group-pubkyeyword

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212,2 Millionen Euro für kommunale Wasserwirtschaft

Das Land unterstützt im Jahr 2025 Städte und Gemeinden in der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Hochwasserschutz und Gewässerökologie mit insgesamt 212,2 Millionen Euro.

Investitionen zum Schutz der Umwelt und der Infrastruktur
„Starkregen, Hochwasser, Trockenheit und Dürre – in den letzten Jahren wurden die Auswirkungen des Klimawandels für uns alle spürbar. Diese Herausforderungen zeigen uns deutlich, wie wichtig eine effektive und moderne Wasserwirtschaft ist. Daher unterstützen wir auch im Jahr 2025 die Kommunen im Land auf gewohnt hohem Niveau mit unserem Förderprogramm Wasserwirtschaft bei ihren wichtigen Investitionen in die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie“, erklärt Umweltministerin Thekla Walker anlässlich der Bekanntgabe der Fördermittel. „Damit schützen wir nicht nur unsere Gewässer und die Umwelt, sondern verbessern auch unsere Infrastruktur – davon profitieren Menschen und Natur im ganzen Land.“

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/2122-millionen-euro-fuer-kommunale-wasserwirtschaft?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250411_newsletter_weekly&pk_source=newsletter_weekly

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Starkregen und Hochwasser prägten das Jahr 2024

„Land unter“ in Baden-Württemberg: Der klimatische Jahresrückblick der Landesanstalt für Umwelt zeigt, wie stark die Folgen des Klimawandels im Land bereits spürbar sind.

Klimaschutz bleibt zentrale Aufgabe
„Die Konsequenzen des Klimawandels zeigen sich überdeutlich und wir alle spüren sie am eigenen Leib. Das macht vielen zu schaffen. Es muss in erster Linie aber Ansporn sein, zu handeln. Wir dürfen auf keinen Fall in unseren Anstrengungen zum Schutz des Klimas nachlassen. Und wir müssen uns bestmöglich aufstellen, um uns gegen die bereits sichtbaren Folgen des Klimawandels zu wappnen. Wir haben Möglichkeiten, uns besser gegen Hitze, Dürre und Wassermassen zu schützen. Diese Instrumente gilt es zu nutzen“, erklärt Umweltministerin Thekla Walker.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/starkregen-und-hochwasser-praegten-das-jahr-2024-1?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250325_newsletter_daily

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Umwelttechnikpreis 2025 ausgeschrieben

Das Land zeichnet baden-württembergische Unternehmen für ihre klima- und ressourcenschonenden Verfahren und Produkte mit dem Umwelttechnikpreis 2025 aus.

Bis zum 4. April 2025 können sich Unternehmen mit einem Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg für Umwelttechnikpreis 2025 bewerben. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro Preisgeld dotiert. Vergeben wird der Preis vom Umweltministerium Baden-Württemberg an Unternehmen im Land, die mit ihren innovativen Produkten, Technologien und Verfahren einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt oder zur Schonung der natürlichen Ressourcen leisten.

mehr: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/umwelttechnikpreis-2025-ausgeschrieben?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=250220_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily

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Klimaatlas geht an den Start – zentrales Portal zum Klimawandel

Der Klimaatlas zeigt, wie sich das Klima entwickelt, welche Folgen sich daraus ergeben und wie sich Kommunen am besten vor Risiken schützen können.

Der Klimaatlas Baden-Württemberg ist das zentrale Online-Portal für Daten und Informationen zum Klimawandel in Baden-Württemberg. Es zeigt sowohl das vergangene und aktuelle Klima als auch die voraussichtliche Entwicklung – auf Landesebene bis hin zu einzelnen Kommunen. Damit ist der Klimaatlas ein Schlüsselwerkzeug für Kommunen, Planende sowie Bürgerinnen und Bürger, um sich besser auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.

mehr: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/klimaatlas-geht-an-den-start-zentrales-portal-zum-klimawandel

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Umweltdaten 2024 jetzt interaktiv und digital verfügbar

Die Umweltdaten 2024 zeigen Erfolge bei der Verbesserung der Luftqualität und im Klimaschutz, gleichzeitig bleibt der Klimawandel weiterhin die größte Herausforderung.

Mit dem heutigen „Go-Live“ des neuen Web-Angebotes „Umweltdaten 2024“ haben das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg den 16. Umweltzustandsbericht vorgestellt. Erstmals erscheint der Bericht ausschließlich in digitaler Form und stellt die zahlreichen Umweltdaten auf einer modernen Plattform gut strukturiert zur Verfügung.

mehr: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/umweltdaten-2024-jetzt-interaktiv-und-digital-verfuegbar

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Grundwasser in Baden-Württemberg: Weniger Schadstoffe, Herausforderungen bleiben

aden-Württemberg/Karlsruhe. Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat heute ihren Jahresbericht zur Grundwasserqualität 2023 veröffentlicht. Sowohl Menge als auch Güte des Grundwassers im Land werden kontinuierlich überwacht. Nach Abschluss eines Kalenderjahres werden die erfassten Schadstoffe und Messwerte systematisch geprüft, umfangreich ausgewertet und schließlich in einem Bericht zusammengefasst. Der Fokus für den Bericht 2023 lag auf den Schadstoffen: Nitrat, Pflanzenschutzmittel, leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe und metallische Spurenstoffe.

Die Konzentration vieler Schadstoffe geht zurück, aber Nitrat stellt landesweit immer noch die größte Belastung für das Grundwasser dar. Das Konzentrationsniveau von Nitrat ist weiterhin an vielen Stellen deutlich zu hoch“, fasst Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW, die zahlreichen Ergebnisse zusammen. Er betont: „Grundwasser hat ein langes Gedächtnis. Das zeigen uns beispielsweise die gemessenen Werte für Pflanzenschutzmittel, deren Einsatz seit Jahren verboten ist. Einmal eingetragene Schadstoffe brauchen oft Jahrzehnte, um im Grundwasser abgebaut zu werden. Das betrifft uns unmittelbar, werden doch 70 Prozent unseres Trinkwassers aus Grund- und Quellwasser gewonnen.“

Nitrat bleibt Hauptbelastung für das Grundwasser – Rückgang stagniert

Nitrat in Boden und Grundwasser ist im Wesentlichen auf den Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft zurückzuführen. Der Schwellenwert für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter (mg/l) wird weiterhin an rund 8 Prozent der untersuchten Messstellen überschritten, der Warnwert von 37,5 mg/l an etwa 17 Prozent. Somit ist Nitrat weiterhin der Schadstoff, der am häufigsten gesetzlich festgelegte Schwellenwerte überschreitet. Seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1994 ging die gemessene mittlere Konzentration im Grundwasser um rund 24 Prozent zurück. In den letzten fünf Jahren stagniert diese Entwicklung, und das Konzentrationsniveau bleibt nahezu unverändert.

mehr: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/-/grundwasser-in-baden-w%C3%BCrttemberg-

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Wärmenutzung aus Abwasser

Leitfaden für Inhaber, Betreiber und Planer von Abwasserreinigungsanlagen und Kanalisationen
Vorworte
Abwärme aus Abwasser – ein unterschätztes Potenzial

Für uns Abwasserfachleute – Betreiber von Kanalisationen, Klärmeister, Planer von Anlagen und Wissenschafter der EAWAG – war Abwasser schon immer eine Energieressource. Seit vielen Jahren nutzen wir Klärgas als Brennstoff zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität. Jahrzehnte lang verwerteten wir Klärschlamm als Dünger (Energierohstoff) in der Landwirtschaft; heute liefern wir ihn in Energieanlagen, die Fernwärme und Strom auskoppeln. Die Energie im Abwasser liegt aber nicht nur als organische Substanz und chemische Verbindungen vor, sondern auch in Form von thermischer Energie. Grund: Beim Gebrauch des Wassers in Haushalten, Gewerbe und Industrie erfolgt eine Erwärmung. Anstatt dass wir diese Wärme mit dem Abwasser an die Umwelt abgeben, können wir sie nutzen. Mit Hilfe von Wärmepumpen lassen sich damit Gebäude heizen und Warmwasser erzeugen.
Die Technik der Abwasserwärmenutzung ist ausgereift und erprobt. Bei richtiger Planung und Ausführung der Anlagen entsteht weder für die Siedlungsentwässerung noch für die Abwasserreinigung ein Nachteil. Wenn wir das Abwasser durch die Wärmeentnahme dabei leicht abkühlen, machen wir nichts anderes, als es ein Stück weit in seinen natürlichen Ursprungszustand zurückzuführen – ähnlich wie wenn wir das Abwasser in Kläranlagen reinigen. Wärmenutzung aus Abwasser ist also sozusagen eine erweiterte Form der Abwasserreinigung.
Es gibt in fast jeder Gemeinde Kanäle, die sich für die Energienutzung aus Abwasser eignen – vielleicht auch bei Ihnen. Darüber, wie die Wärmenutzung aus Abwasser funktioniert und wie vorzugehen ist, informiert dieser Leitfaden.
https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/5_Energie/Energieeffizienz/Abwasserwaermenutzung/Leitfaden_Ratgeber/Leitfaden_Waerme_aus_Abwasser.pdf

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Energiewende in Baden-Württemberg

Klimabilanz 2023 des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg
Treibhausgas-Ausstoß auf dem niedrigsten Stand seit 1990: „Der massive Rückgang der Treibhausgas-Emissionen ist ein großer Erfolg der Menschen im Land“, sagt Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Energie und Klimaschutz.
Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg nach ersten Schätzungen des Statistischen Landesamtes 62,7 Millionen (Mill.) Tonnen Treibhausgase1 ausgestoßen. Gegenüber dem Vorjahr gingen die Emissionen um 9,3 Mill. Tonnen bzw. 12,9 % zurück. Damit ist der Treibhausgasausstoß auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen. Sogar das pandemiebedingt niedrige Emissionsniveau 2020 wurde deutlich unterschritten (−6,3 Mill. Tonnen gegenüber 2020). Für die im Klimagesetz des Landes formulierte Zielerreichung für das Jahr 20302 ist eine weitere Reduktion des Treibhausgas-Ausstoßes in Höhe von 30,9 Mill. Tonnen CO2-Äquivalenten bzw. 49 % gegenüber dem Jahr 2023 erforderlich.
Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Energie und Klimaschutz: „Der massive Rückgang der Treibhausgas-Emissionen ist ein großer Erfolg der Menschen im Land. Die Bürgerinnen und Bürger bauen Solaranlagen an den Balkon oder auf ihr Dach, sie erneuern die Heizung, sie sparen Energie. Unternehmen stellen auf klimafreundliche Produktion um, Kommunen treiben die Wärmewende voran, Behörden machen Tempo bei den Genehmigungen von Anlagen erneuerbarer Energie.
Die Energiewende in Baden-Württemberg funktioniert. Die Energiewirtschaft ist dank des Ausbaus der Erneuerbaren inzwischen deutlich weniger anfällig für das Preisroulette der Öl- und Gasbörsen. Insbesondere die Solarrekorde der vergangenen Jahre sorgen dafür, dass der Rückgang von Treibhaus-Emissionen in keinem Bereich so hoch ist wie im Sektor Strom-Produktion. Diese Entwicklung beschleunigt sich. 2024 hat der Zubau an Solarenergie in den ersten sechs Monaten des Jahres die Gigawatt-Grenze durchbrochen. Teure Kohlekraftwerke werden immer seltener gebraucht, so dass auch die Preise sinken. Das zeigt: Klimaschutz schützt auch unseren Wohlstand.“
Im Jahr 2023 stammte mit Abstand der größte Teil der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrsbereich (32 %) gefolgt von den Sektoren Energiewirtschaft und Gebäude mit jeweils einem Anteil von 23 %. Die Industrie verursachte 2023 insgesamt knapp 15 %, die Landwirtschaft 7 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. Der Bereich Abfall- und Abwasserwirtschaft war 2023 für weniger als 0,5 % der Gesamtemissionen verantwortlich.
Der wesentliche Beitrag zur gesamten Emissionsreduktion 2023 kam von der Energiewirtschaft. Nach einem zweijährigen Anstieg (2022: +11,6 %; 2021: +35,8 %) gingen die Treibhausgasemissionen des Energiesektors durch die zuletzt stark gesunkene Steinkohleverstromung kräftig um 31,6 % zurück. Die Bruttostromerzeugung aus Steinkohle verzeichnete 2023 einen erheblichen Rückgang (−46 %).
Auch der Treibhausgas-Ausstoß der Industrie lag im Jahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (−14,5 %).
Im Verkehrssektor wurden 2023 insgesamt nur geringfügig mehr Treibhausgase ausgestoßen als im Vorjahr. Der Anstieg lag bei 0,3 %. Allerdings liegen die Treibhausgasemissionen des Verkehrs immer noch auf dem Niveau des Referenzjahres 1990.
Die Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors sind im Jahr 2023 um 7,7 % gesunken. Hauptgründe für den Rückgang waren die im Vergleich zum Vorjahr milde Witterung während der Heizperiode sowie anhaltende Einsparbemühungen.
Die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 %. Der Rückgang der Emissionen gegenüber dem Vorjahr 2022 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Tierbestände und einer reduzierten Stickstoffdüngung.Mehr:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/klimabilanz-2023-des-statistischen-landesamtes-baden-wuerttemberg

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Wasser- und Abwassergebühren steigen stärker als die Inflationsrate

Trotzdem kostet der Liter Leitungswasser weiterhin weniger als 0,5 Cent
Die Gebühr für Wasser und Abwasser ist zwischen 2023 und 2024 – Stichtag 1. Januar – stark gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hierzu mitteilt, verteuerte sich die verbrauchsbezogene Wasser- und Schmutzwassergebühr im Landesdurchschnitt um jeweils rund 6 % und die Grundgebühr für die Wasserversorgung um 10 %. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex (Inflationsrate) – zwischen Januar 2023 und Januar 2024 waren es +3,2 % – wird damit deutlich übertroffen. Zwischen 2022 und 2023 zogen die Wasser- und Schmutzwassergebühr durchschnittlich bereits um jeweils rund +5 % und die Grundgebühr um +9 % an, blieben dagegen ebenso deutlich hinter der Inflationsrate zurück, die bei +8,5 % lag. Die Niederschlagswassergebühr stieg in beiden Zeiträumen um rund 3 %.
Die Gebührenentwicklung in den einzelnen Gemeinden kann deutlich vom Landesdurchschnitt abweichen. Bei den die Wasserrechnung üblicherweise dominierenden Gebührenbestandteilen – die verbrauchsbezogene Wasser- und Schmutzwassergebühr – gab es in rund der Hälfte der Gemeinden (Wasser: 53 %, Schmutzwasser: 49 %) gegenüber 2023 keine Veränderung. In vergleichsweise wenigen Gemeinden verringerte sie sich, indem zunächst zu viel erhobene Gebühren ausgeglichen wurden (Wasser: 4 %, Schmutzwasser: 10 %). Dagegen erhöhte sich die Gebühr in jeweils rund 40 % der Gemeinden (Wasser: 43 %, Schmutzwasser: 41 %). Zwischen 2022 und 2023 waren bei der verbrauchsbezogenen Wasser- und Schmutzwassergebühr weniger Gemeinden von einer Teuerung betroffen und in mehr Gemeinden blieb die Gebühr konstant.

Preiswertes Wasser aus dem Hahn
Im Jahr 2024 beträgt die Wassergebühr im Landesdurchschnitt 2,59 Euro je Kubikmeter (EUR/m³) und damit 15 Cent mehr als 2023. Beim Schmutzwasser sind es 2,24 EUR/m³, 13 Cent mehr als 2023. Die durchschnittliche verbrauchsbezogene Gebühr für Wasser und Schmutzwasser beläuft sich damit auf 4,83 EUR/m³ und bezogen auf einen Liter Leitungswasser auf weiterhin weniger als 0,5 Cent.

Seit gut 10 Jahren stabile Tarifstruktur
Die Gebühr für das von befestigten, an die Kanalisation angeschlossenen Grundstücksflächen eingeleitete Niederschlagswasser liegt nun bei 0,52 Euro je Quadratmeter (EUR/m²). Das ist rund 1 Cent mehr als 2023. Die gesplittete Abwassergebühr, die zwischen Schmutz- und Niederschlagswasser unterscheidet, hat sich im Land ab 2010 durchgesetzt und wird 2024 in 1 073 von 1 101 Gemeinden erhoben. Die sogenannte Einheitsgebühr mit einer gemeinsamen Abrechnung von Schmutz- und Niederschlagswasser wird in 28 überwiegend kleinen Gemeinden beibehalten.
Die jährliche Grundgebühr für die Wasserversorgung, die sich zumeist auf die Zählergröße bezieht, erhöhte sich zwischen 2023 und 2024 um durchschnittlich rund 6 auf 64 EUR. In fast allen Gemeinden (1 083 Gemeinden) gibt es eine solche Grundgebühr. In der mehr als 30-jährigen Zeitreihe der Statistik blieb diese Zahl beinahe unverändert. Eine zusätzliche Grundgebühr für das Abwasser wird dagegen von jeher nur in wenigen Gemeinden erhoben. Sie beschränkt sich 2024 auf 65 Gemeinden.

Gebührenunterschiede in den Gemeinden
Die Trinkwassergebühr liegt 2024 zwischen 0,64 und 5,69 EUR/m³ und die Schmutzwassergebühr zwischen 0,36 und 8,06 EUR/m³. Die Spanne beim Niederschlagswasser bewegt sich vom temporären Aussetzen der Gebühr (0,00 EUR/m²) bis 1,35 EUR/m². Minimum und Maximum bei der jährlichen Grundgebühr für die Wasserversorgung sind 3,85 und 260,40 EUR.
In den Gebührenunterschieden äußern sich die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Die Gestehungskosten hängen unter anderem von der Siedlungsstruktur, der Topografie, der Qualität und Quantität der Wasservorkommen, den Anforderungen an die Abwasserbehandlung und vom Zustand des Wassernetzes und der Kanalisation ab. Darüber hinaus kommen unterschiedliche Ansätze bei der Gebührenkalkulation zum Tragen, wodurch zum Beispiel die Grundgebühr belastet und die Verbrauchsgebühr entlastet wird.

Kontakt
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Tel.: +49 711 641-2451
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Fachliche Rückfragen
Karin Rommel
Tel.: +49 711 641-2633

Wasserstatistik
https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2024206

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Masterplan Wasserversorgung  – Klimawandel

Der Klimawandel hat bereits spürbare Auswirkungen auf die Wasserversorgung. Diese werden sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verschärfen. Das Umweltministerium und das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erheben daher mit dem Projekt „Masterplan Wasserversorgung“ landesweit die Versorgungsstruktur der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg.
Das Projekt „Masterplan Wasserversorgung“ prognostiziert die Entwicklung der Wasserressourcen bis 2050. Es schätzt zudem die Bevölkerungsentwicklung und den zukünftigen Trinkwasserbedarf ab, analysiert die heutige Versorgungsstruktur und gibt den Verantwortlichen vor Ort konkrete Empfehlungen, wie sie Wassermangel in Zukunft vorbeugen können.
Umweltministerin Thekla Walker: „Neben Klimaschutz ist die Anpassung an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel das Gebot der Stunde. Wetter- und Wasserextreme werden zunehmen. Mit den Daten des Projekts Masterplan Wasserversorgung können die Kommunen und Wasserversorger jetzt tätig werden und Wasserkrisen in der Zukunft vorbeugen.“
Verbraucherschutzminister Peter Hauk MdL: „Trinkwasser von hoher Qualität ist ein Grundbedürfnis unserer Bürgerinnen und Bürger. Die Menschen in Baden-Württemberg erwarten zurecht, dass jederzeit einwandfreies Trinkwasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Diesem Anspruch wollen und müssen wir als Landesregierung gerecht werden. Mit dem Projekts Masterplan Wasserversorgung legen wir den Grundstein dafür, dass unsere Trinkwasserversorgung auch zukünftig gesichert bleibt.“
Nach einer etwa einjährigen Phase der Datenerhebung werden nun die Ergebnisse der zweiten Charge den beteiligten Kommunen übergeben. Diese zweite Welle analysiert die Wasserversorgung von 235 Städten und Gemeinden in neun Landkreisen: Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Freudenstadt, Rottweil, Zollernalbkreis, Sigmaringen, Emmendingen und Ortenaukreis.
Die Ergebnispräsentationen starteten am 18. Juni 2024 für die Kommunen im Landkreis Emmendingen und am 19. Juni für die Kommunen der Landkreise Sigmaringen und Zollernalb.
Die Analyse zeigt, dass die Versorgungssicherheit aktuell grundsätzlich gegeben ist. Bei fast allen Versorgungsbereichen kann der mittlere Bedarf in vollem Umfang gedeckt werden.
Klimaprognosen bis 2050 zeigen jedoch, dass in manchen Teilen des Landes bis zu 20 Prozent weniger Grundwasser neu gebildet werden. In den Sommern ist mit einer deutlichen Temperaturzunahme, längeren Trockenperioden und häufigeren extremen Wetterereignissen wie Starkregen zu rechnen. Diese Veränderungen ziehen einen erhöhten Wasserbedarf in der Landwirtschaft und in der öffentlichen Wasserversorgung nach sich.
Bei 20 Prozent der untersuchten Kommunen besteht daher mit Blick auf 2050 Handlungsbedarf.
Die Empfehlungen für die verantwortlichen Kommunen und öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen reichen von einer Anpassung der Bezugsrechte bei einem Zweckverband bis zur Prüfung, bisher ungenutzte lokale Wasservorkommen zu erschließen und entsprechende eigene Infrastruktur zu bauen.
Noch größerer Handlungsbedarf sehen die Analysen hinsichtlich des so genannten zweiten Standbeins. Dies beschreibt die Möglichkeit, die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten, wenn das größte Wasservorkommen oder die größte Bezugsquelle ausfallen sollte. Ein zweites Standbein ist aktuell nur bei etwa 20 Prozent der Versorgungsbereiche uneingeschränkt vorhanden. Bis 2050 sinkt dieser Wert auf unter zehn Prozent, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/masterplan-wasserversorgung?&pk_medium=newsletter

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Umweltministerkonferenz fordert mehr Bundesmittel für Hochwasserschutz

Auf Antrag Baden-Württembergs fordert die Umweltministerkonferenz den Bund auf, Kürzungen bei Bundesmitteln für den Hochwasserschutz zurückzunehmen. Ministerin Thekla Walker: „Angesichts der Folgekosten von Überschwemmungen lohnen sich Investitionen in Hochwasserschutz immer“
Bisher hat der Bund den Ländern für diesen Zweck jährlich 100 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Im Zuge des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichtes sollen diese Mittel 2025 auf 50 Mio. Euro reduziert werden. Für 2024 sind die Mittel noch in voller Höhe durch Haushaltsreste gesichert.
Umweltministerin Thekla Walker: „Wir haben in den vergangenen Tagen erleben müssen, was Hochwasser und Starkregen anrichten, wenn der Schutz nicht ausreicht. Die Erderwärmung macht solche Wettereignisse wahrscheinlicher und auch ihre Wucht wird zunehmen. Investitionen in Dämme, renaturierte Ufer und Rückhaltebecken lohnen sich immer. Die Folgeschäden von Einsparungen an dieser Stelle wären weitaus größer. Ich appelliere daher an Bundesfinanzminister Lindner, dem Haushalt die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Hochwasserschutz ist die Elementarversicherung unserer Gesellschaft gegen Naturkatastrophen.“
Baden-Württemberg hat seit Bestehen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms 2015 insgesamt 129,7 Millionen Euro an GAK-Mitteln abgerufen. Die eigenen Ausgaben für den Hochwasserschutz liegen aktuell bei 115 Millionen Euro jährlich. Die Bundesmittel werden hauptsächlich für den Bau der Rückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms (IRP) und für Dammrückverlegungsmaßnahmen verwendet.
Thekla Walker: „Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Der Bund muss die Finanzierung der Maßnahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms bedarfsgerecht und vor allem langfristig sicherstellen. Der Bedarf wird wachsen.“
Als Folge aus den aktuellen Hochwassern halten die Umweltministerinnen und -Minister es zudem für notwendig, Planungsträger für ihre Verantwortung bei einer Bauleitplanung in besonders schadensgefährdeten Gebieten zu sensibilisieren.
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/umweltministerkonferenz-fordert-mehr-bundesmittel-fuer-hochwasserschutz?&pk_medium=newsletter

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Städte- und Gemeindebund: Eigenvorsorge bei Hochwasserschutz

Angesichts des verheerenden Hochwassers in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs fordert der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Uwe Brandl (CSU), ein Umdenken. «Allen voran braucht es mehr Eigenverantwortung, Eigenvorsorge und Bereitschaft der Gesellschaft, das Problem gemeinsam anzugehen und auch selber aktiv zu werden», sagte Brandl der «Augsburger Allgemeinen» (Montagsausgabe). «Dazu gehört es, Grundstücke abzugeben, wenn das zum Hochwasserschutz erforderlich ist, aber auch die Mitfinanzierung von Schutzmaßnahmen oder der Verzicht auf das Bauen im Überschwemmungsbereich.» …mehr:

https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/staedte-und-gemeindebund-eigenvorsorge-bei-hochwasserschutz-19760610.html

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Aktuelle Beihilfemaßnahmen

Die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) wurde von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um eine bessere Prioritätensetzung bei der Durchsetzung des Beihilferechts und eine stärkere Vereinfachung zu ermöglichen und zu mehr Transparenz, einer wirksamen Evaluierung und besseren Kontrolle der Einhaltung der Beihilfevorschriften auf nationaler und Unionsebene beizutragen. Dort aufgeführte Gruppen von Beihilfen sind mit dem Binnenmarkt vereinbar und daher von der Anmeldepflicht bei der Europäischen Kommission befreit.
Das Umweltministerium veröffentlicht gemäß Artikel 9 der Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung im Folgenden von ihm geförderte Vorhaben.
Aufständerung: Wettbewerb: „Auf dem Weg zur Klimaneutralität“ (Teil 2)
Bewilligungsbescheid CO2-Aufbereitungsanlage Leonberg
Carbonatisierungsanlage zur CO2-Beaufschlagung rezyklierter Gesteinskörnung
H2Rhein-Neckar
Verbundforschungsprojekt „Innovationslabor Ultraeffizienzfabrik“
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/oeffentliche-bekanntmachungen/aktuelle-agvo-beihilfemassnahmen

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Abwasserinfrastruktur: mehr Trennkanalisation, mehr Regenbecken

Zur European Green Week 2024
Die Neuerschließung bebauter Flächen erfolgt mittlerweile überwiegend im Trennsystem, das Schmutz- und Regenwasser in getrennten Kanälen ableitet. Basis der öffentlichen Kanalisation im Land ist weiterhin das klassische Mischsystem zur gemeinsamen Ableitung von Schmutz- und Regenwasser. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hierzu mitteilt, wurden seit Anfang der 2000er-Jahre im Land mehr Trennkanäle als Mischwasserkanäle gebaut. Zwischen 2019 und 2022 kamen weitere rund 1 200 Kilometer (km) Trennkanalisation – 700 km für Regenwasser und 500 km für Schmutzwasser – gegenüber rund 500 km Mischwasserkanälen neu hinzu. Der Anteil der Trennkanalisation an der gesamten öffentlichen Kanalisation erhöhte sich damit zum 31.12.2022 auf rund 35 %. Insgesamt waren es 2022 gut 82 000 km öffentliche Kanalisation, von denen knapp 54 000 km auf das Mischsystem und knapp 29 000 km auf das Trennsystem entfielen. Das Trennsystem besteht gerundet je hälftig aus Schmutz- und Regenwasserkanälen.1
Eine kompakte Siedlungsstruktur verringert den Aufwand, den die Kommunen für den Bau und die Instandhaltung der Kanalisation haben. Die Siedlungsstruktur spiegelt sich in einer Kennzahl wider, die sich aus der Länge der Kanalisation und den daran angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohnern berechnet. Die Spanne zwischen den Gemeinden ist groß und reicht von 2,7 Meter (m) je Einwohnerin und Einwohner in Mannheim bis 43,4 m in Gutenzell-Hürbel im Landkreis Biberach.2 Die Beispiele im Einzelnen:
• Mannheim: rund 840 km Kanalisation und 311 000 Einwohnerinnen und Einwohner,
• Gutenzell-Hürbel: rund 80 km Kanalisation und 1 800 Einwohnerinnen und Einwohner.
Der Landesdurchschnitt lag am 31.12.2022 bei 7,4 m Kanalisation je Einwohnerin und Einwohner. 1975 waren es 3,9 m. Als in den folgenden Jahren ländliche Siedlungsgebiete an zentrale Kläranlagen angeschlossen wurden, erhöhte sich die Kennzahl deutlich auf 5,9 m im Jahr 1998.
Zur Zwischenspeicherung und Behandlung von Regenwasser ergänzen Regenbecken, überwiegend Regenüberlaufbecken3, die Mischwasserkanäle und die Regenwasserkanäle der Trennkanalisation. Am 31.12.2022 standen im Land insgesamt rund 9 700 dieser Bauwerke zum Schutz der nachfolgenden Kläranlagen und Gewässer zur Verfügung.
Die diesjährige Green Week der EU-Kommission am 29. und 30. Mai in Brüssel widmet sich der Wasserresilienz. Der Klimawandel mit den einhergehenden Wetterextremen wie Starkregen und ausgeprägte Trockenheit setzt den Wasserressourcen zusätzlich zu. Die Green Week greift die Themen des im Oktober 2023 angekündigten European Blue Deal auf und wird in den nächsten Monaten von europaweiten Veranstaltungen begleitet.
1 Die Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung findet seit 1995 alle 3 Jahre statt; zwischen 1975 und 1995 war es ein vierjähriger Turnus.
2 Dazu ist eine interaktive Gemeindekarte abrufbar.
3 Daneben Stauraumkanäle, Regenrückhaltebecken, Regenklärbecken und Retentionsbodenfilteranlagen.
Weitere Informationen
Methodische Hinweise
Im Trennsystem wird ausschließlich Schmutzwasser (und ggfs. Fremdwasser) zur Kläranlage abgeleitet. Das Trennsystem ist mit ökologischen Vorteilen verbunden, da es bei starken und anhaltenden Niederschlägen nicht zu Mischwasserentlastungen in die Gewässer kommt und das Regenwasser – je nach den örtlichen Gegebenheiten – lokal versickert werden kann.
Die wasserwirtschaftlichen Erhebungen finden überwiegend dreijährlich statt. Die Ergebnisse für 2022 und die Ergebnisse der jährlichen Erhebungen für 2023 und 2024, u. a. zu den Wasserpreisen und den Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen, werden nach und nach veröffentlicht.
https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2024130

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Die Kläranlage als Rohstoffquelle – Winfried Kretschmann besucht das Lehr- und Forschungsklärwerk der Universität

Am 6. Juni 2024 war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Gast im Lehr- und Forschungsklärwerk Büsnau. Forschende der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigten an einer Pilotanlage, wie Kläranlagen durch die Rückgewinnung von Rohstoffen zur Klimaneutralität beitragen können.
„Das Lehr- und Forschungsklärwerk der Universität Stuttgart verfolgt ein großes Ziel: Aus Abwasser sollen wertvolle Rohstoffe gewonnen und wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. So kann der organische Kohlenstoff des Abwassers nachhaltig genutzt werden. Zudem arbeitet man im Forschungsklärwerk daran, den hohen Ausstoß von klimaschädlichen Gasen in herkömmlichen Klärwerken zu verringern“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Doch hier wird nicht nur auf hohem Niveau getüftelt. Schließlich ist das Klärwerk auch eine Ausbildungsstätte für das Personal in Abwasseranlagen und unterstützt Firmen bei der Entwicklung von Anlagentechnik. Damit fördert das Klärwerk die wichtige Durchlässigkeit von der Wissenschaft in die Anwendung.“

In unserem Abwasser stecken nicht nur Schmutz und Ausscheidungen, sondern auch wertvolle Rohstoffe wie Stickstoff und organische Kohlenstoffverbindungen. Mithilfe chemischer, biologischer und physikalischer Verfahren können diese Rohstoffe aus Abwasser zurückgewonnen werden, um daraus Produkte wie Dünger, Wasserstoff und Biokunststoff herzustellen. Diesen Prozess erforscht seit 2021 das Projekt KoalAplan („Kommunales Abwasser als Quelle für Ammoniumstickstoff, Wasserstoff und Bioplastik – die Bioraffinerie Büsnau“).

Wissenschaftler*innen der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Stuttgart, des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), der Technischen Universität Hamburg und der Technischen Universität Clausthal arbeiten im Projekt KoalAplan gemeinsam mit der Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg (Umwelttechnik BW). KoalAplan wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Es ist Teil der Landesstrategie „Nachhaltige Bioökonomie für Baden-Württemberg“.

Im Lehr- und Forschungsklärwerk Büsnau der Universität Stuttgart testen die Forschenden unter realen Bedingungen, wie die Rückgewinnung von Rohstoffen in Klärwerken großtechnisch realisiert werden kann. Hierfür wurde eine Bioraffinerie als Pilotanlage eingerichtet, die seit 2023 erfolgreich im Dauerbetrieb ist. Bei seinem Besuch am 6. Juni informierte sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann über bisherige Projekterkenntnisse.

Bioraffinerie im erfolgreichen Dauerbetrieb
Peter Maurer, Leiter des Lehr- und Forschungsklärwerks der Universität Stuttgart, und Prof. Dr. Harald Horn, Koordinator des Projekts KoalAplan und Professor für Wasser und Wassertechnologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), führten Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie eine Gruppe von Medienvertreter*innen durch die Bioraffinerie und erklärten das angewandte Verfahren.

Normalerweise entsteht aus dem organischen Kohlenstoff beim Durchlaufen eines Klärwerks Kohlendioxid. „Unser Verfahren reduziert die Entstehung dieses klimaschädlichen Gases. Gleichzeitig gewinnen wir Rohstoffe, die dabei helfen, erdölbasierte Stoffe zu ersetzen. Mit dieser zweigleisigen Strategie könnten die Klärwerke der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität leisten“, sagt Prof. Dr. Harald Horn.

Traditionelle Verfahren der Abwasserbehandlung werden durch neue Bausteine erweitert
Das von der Projektgruppe angewandte Konzept zur Abwasserbehandlung besteht aus chemischen, physikalischen und biologischen Prozessschritten. Im Rahmen der Vorklärung findet zunächst eine mechanische Reinigung statt. Grober Schmutz wird beseitigt, hier wird bereits ein Drittel des organischen Kohlenstoffs abgetrennt. Mithilfe von feinsten Mikrosieben wird im Anschluss ein weiteres Drittel des Kohlenstoffs aus dem Hauptabwasserstrom abgetrennt. „Die Mikrosiebe sind ein Kernstück unserer Idee. Der Kohlenstoff, der uns nach diesem Schritt vorliegt, ist so hochkonzentriert, dass er in der Biotechnologie eingesetzt werden kann“, sagt Professor Horn.

In der Folge wird im Hauptstromverfahren Ammoniumstickstoff mittels Ionentauscher entfernt. Dabei entsteht ein Produkt, das als Düngemittel eingesetzt werden kann. Die abfiltrierten Feststoffe sowie der Primärschlamm werden im Nebenstromverfahren durch saure Hydrolyse zunächst in organische Säuren umgewandelt, dabei entstehen auch Biowasserstoff und CO2.

Das Hydrolysat wird filtriert und mittels mikrobieller Elektrolyse zu Wasserstoff umgesetzt. Wasserstoff findet vielfältige Anwendung in der chemischen Industrie und gilt als zukünftiger Energieträger. Die Gasströme aus mikrobieller Elektrolyse und Dunkelfermentation werden in einer Machbarbarkeitsstudie in einem biotechnologischen Prozess für die Produktion wertvoller Chemikalien verwertet, dabei wird auch das enthaltene Kohlenstoffdioxid wieder fixiert. Der im Ablauf der mikrobiellen Elektrolysezelle verbleibende organische Kohlenstoff wird anschließend zu einem Grundstoff für Bioplastik fermentiert. Zum Schluss geht das Abwasser im Hauptstrom den in einer traditionellen Kläranlage üblichen Weg: Verbleibender Stickstoff und Kohlenstoff wird in mehreren Schritten abgebaut, anfallende Schlämme landen im Nachklärbecken, in dem Methan gewonnen wird.

„Unsere Bioraffinerie hat seit dem letzten Jahr im Dauerbetrieb gezeigt, dass die Prozesskette funktioniert. Das Verfahren könnte also auch in anderen Klärwerken umgesetzt werden“, sagt der Leiter des Forschungsklärwerks Peter Maurer. „Wir hoffen, dass wir mit dem Pilotprojekt andere Unternehmen für die Potenziale von bioökonomischen Strategien sensibilisieren können. Unser Beispiel zeigt, dass man den Verbrauch fossiler Rohstoffe reduzieren und dadurch sogar Kosten sparen und neue Produkte vermarkten kann.“

Das Lehr- und Forschungsklärwerk Büsnau
Im Lehr- und Forschungsklärwerk Büsnau forschen und experimentieren Studierende, Doktorandinnen und Forschungsgruppen seit 1965 im halbtechnischen und großtechnischen Maßstab zu innovativen Verfahren für die Abwasserbehandlung. Das Lehr- und Forschungsklärwerk ist angegliedert an das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart. Es dient nicht ausschließlich der Forschung, sondern behandelt auch die Abwässer von 8500 Einwohnerinnen eines Stuttgarter Stadtteils. Ein Teilstrom des kommunalen Abwassers wird durch die KoalAplan- Pilotanlage des Projekts geleitet.

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Kläranlagen mit einer Reinigungsstufe zur gezielten Spurenstoff-Elimination

In dieser Übersicht finden Sie die Kläranlagen mit einer Reinigungsstufe zur gezielten Spurenstoff-Elimination. Sortiert nach Regierungsbezirk, Betrieb, Bau und Planung:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/wasser/abwasser/spurenstoffe/klaeranlagen-mit-spurenstoffelimination?highlight=Reinigungsstufe%20in%20Donaueschingen

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Wie funktioniert eine Kläranlage?

Wie eine Kläranlage funktioniert und das Wasser in verschiedenen Reinigungsstufen wieder säubert zeigt unserer Kurzfilm (ohne Audiodeskription).
Der Film ist eine Medienalternative. Weitere Informationen zum Thema unter kommunales Abwasser.
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/mediathek/media/mid/wie-funktioniert-eine-klaeranlage?highlight=kl%C3%A4ranlage%20abwasser

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Land investiert 174,4 Millionen Euro in kommunale Wasserwirtschaft

Das Umweltministerium unterstützt im Jahr 2024 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg mit Fördermitteln in Höhe von 174,4 Millionen Euro.
Anlässlich der Bekanntgabe der Fördermittel für das Jahr 2024 teilt Umweltministerin Thekla Walker mit: „Auch im Jahr 2024 unterstützen wir die Kommunen im Land auf gewohnt hohem Niveau mit unserem Förderprogramm Wasserwirtschaft bei ihren wichtigen Investitionen in die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie.“

Investitionen zum Schutz der Umwelt und der Menschen
„Mit dem Förderprogramm Wasserwirtschaft tragen wir nicht nur maßgeblich zur Verbesserung der Wasserqualität, der Gewässerökologie sowie zum Hochwasserschutz bei, sondern unterstützen zugleich die Kommunen im Umgang mit den Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandel ergeben: Längere Trockenphasen, häufigere Starkregenereignisse und Hochwasser,“ ergänzt Umweltministerin Walker. „Investitionen in eine effektive und moderne Wasserwirtschaft sind vielerorts essentiell für den Gewässerschutz und einen nachhaltigen Umweltschutz – davon profitieren Menschen und Natur im ganzen Land.“
In diesem Jahr fließen über 85,2 Millionen Euro in Maßnahmen im Abwasserbereich. Mit fast 50 Millionen Euro bezuschusst das Umweltministerium Maßnahmen für den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie. Für die Wasserversorgung sind über 42,7 Millionen Euro vorgesehen. Die Mittel verteilen sich über alle vier Regierungsbezirke.

Förderprogramm 2024
Zu den Maßnahmen des Förderprogramms gehören unter anderem:
Abwasserbeseitigung
• Umsetzung von Maßnahmen für eine kosteneffiziente und zukunftsfähige Abwasserentsorgung
• Modernisierung und Zentralisierung der Abwasserreinigung durch die Stilllegung kleinerer Kläranlagen und den Anschluss an leistungsfähigere Kläranlagen
Wasserversorgung
• Umsetzung von zukunftsfähigen Wasserversorgungskonzepten
• Sicherung der Wasserversorgung, auch im Hinblick auf häufiger auftretende und länger anhaltende Trockenphasen
• Modernisierung von Wasserwerken, Erweiterungen von Pumpwerken und Neu- und Ausbau von Wasserleitungen
Wasserbau und Gewässerökologie
• Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen und Sanierung von Hochwasserrückhaltebecken
• Management von Starkregenrisiko
• Revitalisierung von Gewässern und Renaturierung
Die im „Förderprogramm 2024 gemäß der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft“ enthaltenen Maßnahmen sind von den Kommunen beabsichtigt, aber noch nicht bewilligt. Die endgültige Förderung der einzelnen Maßnahmen erfolgt durch separate Bewilligungsbescheide.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/land-investiert-1744-millionen-euro-in-kommunale-wasserwirtschaft?&pk_medium=newsletter

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Rekordjahr 2023: Land legt beim Zubau von Photovoltaik-Anlagen zu

Energieministerin Thekla Walker: „Der Solarboom hilft uns, unsere Klimaziele zu erreichen und sorgt für dauerhaft günstigen Strom.“ Ein neues Dashboard liefert landkreisscharfe Zahlen zum Ausbau.
Neuer Rekord beim Ausbau der Photovoltaik: In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2023 neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1857 Megawatt (MW) gebaut. Bundesweit belegt das Land damit Platz 3, hinter Nordrhein-Westfalen und Bayern. Der Zubau liegt mit mehr als einem Gigawatt über dem des Vorjahres (817 MW) und mit 800 MW über dem bisherigen Rekordjahr 2010 (1019 MW). Dabei entfallen 1556 MW auf Dachanlagen und 301 MW auf Freiflächen-Photovoltaik. Die Zahlen können sich durch Nachmeldungen noch leicht erhöhen.
Außerdem erfreulich: Erstmals liegt der Zubau – sowohl für Dachanlagen als auch für Freiflächenanlagen – oberhalb des vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) erforderlichen Ausbauszenarios in Höhe von 1150 MW pro Jahr zwischen 2022 und 2025. Das ZSW hat diese in der Studie „Sektorziele 2030 und klimaneutrales Baden-Württemberg 2040“ erarbeitet.

Weiterer Ausbau auch für Wirtschaftsstandort wichtig
„Wir sind bei der Photovoltaik auf dem richtigen Weg. Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen und die Strompreise dauerhaft günstig zu halten, müssen wir die Photovoltaik weiter ausbauen“, sagt Energieministerin Thekla Walker. „Auch für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ist der Ausbau elementar, denn für die Unternehmen wird die regenerative Energieproduktion zunehmend zum Standortfaktor.“ Darum gelte es, jetzt dran zu bleiben: Die guten Ausbauzahlen seien vor allem dem Zuwachs bei Dachanlagen zu verdanken. Bei der Freiflächen-Photovoltaik müsse man noch weiter zulegen. Deren Ausbau müssten nach Berechnungen des ZSW ab 2026 von derzeit 230 MW pro Jahr auf 880 MW pro Jahr zunehmen. „Umso wichtiger ist, dass der Bund nun schnellstmöglich das gesamte Solarpaket I beschließt“, betont Walker. Dieses soll den Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen entbürokratisieren und den Zubau beschleunigen. „Außerdem muss die Flächensicherung durch Regionen und Kommunen weiter vorangetrieben werden, damit die Freiflächen-Photovoltaik zulegen kann.“

Neues Dashboard für Photovoltaik-Ausbau
Ein neues Dashboard im Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) zeigt die Zahlen zum Ausbau und Potenzial der Photovoltaik grafisch übersichtlich aufbereitet. Das Dashboard informiert mit aktuellen Diagrammen über neue Photovoltaikanlagen in Baden-Württemberg, auch nach Landkreisen getrennt. Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer sehen, wie der Ausbau der Photovoltaik auf Gebäuden und auf Freiflächen vorankommt.
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Thekla Walker
Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

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Baden-Württemberg beim Hochwasserschutz auf gutem Weg

Baden-Württemberg unternimmt viel für den Hochwasserschutz und investierte allein im vergangenen Jahr rund 115 Millionen Euro. Angesichts der Erderhitzung gilt es aber, den Schutz weiter auszubauen.
Hochwasser bedeutet eine Gefahr für Leib und Leben und kann zu hohen Schäden führen. Aktuell ist die Hochwasserlage in Baden-Württemberg zwar entspannt. Ministerpräsident Kretschmann betonte am Dienstag (9. Januar 2024) im Anschluss an die Ministerratssitzung aber: „Auch wenn wir zuletzt glimpflich davongekommen sind, ist klar, dass wir überall mit mehr und extremeren Hochwassern rechnen müssen. Hochwasser- und Starkregenschutz sind eine Daueraufgabe, die mit dem Klimawandel an Bedeutung gewinnt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns bestmöglich wappnen.“ Notwendig sei dabei eine verlässliche Finanzierung. Umweltministerin Thekla Walker ergänzte: „Wir kommen sehr viel besser voran, seit wir die Einnahmen aus dem Wasserpfennig zweckgebunden für den Hochwasserschutz einsetzen.“

Elementarschadenversicherung
„Neben präventiven Schutzmaßnahmen brauchen wir aber auch ein bundesweites solidarisches Konzept zur finanziellen Schadensbewältigung. Für viele Betroffene sind die Folgen solcher Katastrophen – wenn keine Versicherung eingreift – oft existenzgefährdend. Angesichts der Zunahme der Zahl und des Ausmaßes der Schäden solcher Katastrophen werden auch die öffentlichen Haushalte das auf Dauer schlicht nicht auffangen können. Von daher wird es dringend Zeit, dass der Bund jetzt endlich einen Regelungsvorschlag für eine bundesweite Pflichtversicherung vorlegt“, betonte der Ministerpräsident.

Strategie zum Umgang mit Hochwasser wird fortlaufend aktualisiert
Hochwasserschutz wird in Baden-Württemberg seit vielen Jahren großgeschrieben. Bereits 2003 hat das Land eine Strategie zum Umgang mit Hochwasser entwickelt, die fortlaufend aktualisiert wird, zuletzt 2022. Damit die Verantwortlichen vor Ort die Überflutungsgefahr besser einschätzen können, stellt das Land Hochwassergefahrenkarten für 12.500 Flusskilometer bereit. Zudem liefert die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit ihrer Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) aktuelle Vorhersagen zu den Wasserständen im Hochwasserfall.
Baden-Württemberg baut den Hochwasserschutz kontinuierlich aus. Allein 2023 investierte das Land rund 115 Millionen Euro. Trotz über 1.000 Kilometern landeseigener Schutzdämme und über 800 Hochwasserrückhaltebecken können bei einem Hochwasserereignis, das statistisch gesehen alle 100 Jahre auftritt, landesweit Schäden in Höhe von rund 5,8 Milliarden Euro entstehen. „Daher müssen überall im Land weitere bauliche und technische Maßnahmen zum Hochwasserschutz zügig umgesetzt werden“, so die Umweltministerin. Dies betrifft unter anderem das von Bund und Land finanzierte Integrierte Rheinprogramm (IRP), das Integrierte Donauprogramm (IDP), die Sanierung der landeseigenen Hochwasserschutzdämme sowie Zuschüsse für kommunale Maßnahmen.
Im Video erklärt Ministerin Thekla Walker wie Hochwasserschutz in Baden-Württemberg aussieht.

Hochwasservorsorge
Von besonderer Bedeutung ist das digitale Flutinformations- und -warnsystem FLIWAS, das vom Land entwickelt wurde und die Kommunen im Hochwasserfall beim Krisenmanagement unterstützt. Umweltministern Walker sagte, es sei ein wertvolles Instrument bei der kommunalen Alarm- und Einsatzplanung und werde bereits von 155 Kommunen und 40 Stadt- und Landkreisen genutzt und weiter: „Ich kann die Nutzung dieses Instrumentes nur allen Kommunen empfehlen, zumal damit auch Starkregengefahrenlagen beurteilt werden können.“

Risikomanagement bei Starkregen
Für Überflutungen sorgen nicht nur langanhaltende Regenfälle, die die Flüsse anschwellen lassen, sondern immer häufiger auch heftiger, plötzlich einsetzender und damit kaum vorhersagbarer Starkregen. Um sich speziell für dieses Wetterereignis vorbereiten zu können, hat das Land kurz nach den heftigen Starkregenereignissen 2016 den Kommunen den Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement“ an die Hand gegeben. Er unterstützt bei der Erstellung von detaillierten Starkregengefahrenkarten, damit einhergehenden Konzepten und daraus ableitbaren Maßnahmen. „Damit sind wir bundesweit Vorreiter“, unterstrich Kretschmann. Über die Förderrichtlinie Wasserwirtschaft können die Kommunen bis zu 70 Prozent Zuschüsse für Konzepte und Maßnahmen erhalten.
„Wir sind in Baden-Württemberg in Sachen Hochwasserschutz auf einem guten Weg“, fasste Umweltministerin Thekla Walker zusammen, betonte aber zugleich: „Wir dürfen nicht nachlassen, wir müssen weiter in einen systematischen und effektiven Schutz investieren, und so eine Antwort auf die Auswirkungen der Erderhitzung finden.“

Klimawandelanpassungsstrategie
Auch die 2023 weiterentwickelte Klimawandelanpassungsstrategie greift die Risiken von Starkregen, Hochwasser und anderen Extremereignissen auf und formuliert Maßnahmen zum Beispiel für die Landwirtschaft oder für die Verkehr- und Bauleitplanung der Kommunen.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-beim-hochwasserschutz-auf-gutem-weg-1

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Kooperation zwischen dem Klimabündnis Baden-Württemberg und der Zielgerade 2030

Gemeinsames Engagement für aktiven Klimaschutz: Kooperation zwischen dem Klimabündnis Baden-Württemberg und der Zielgerade2030. Umweltministerin Thekla Walker: „Ich freue mich über die Zusammenarbeit. Politik braucht Partner, allein ist die Herausforderung Klimaschutz nicht zu schaffen.“
Das Klimabündnis Baden-Württemberg und die Zielgerade2030 der IHK Südlicher Oberrhein und der Energieagentur Regio Freiburg begleiten Unternehmen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Jetzt gehen beide Initiativen eine Kooperation ein. Umweltministerin Thekla Walker freut sich über die Zusammenarbeit: „Politik braucht Partner, allein ist die Herausforderung Klimaschutz nicht zu schaffen.“
Im Rahmen des Klimabündnisses Baden-Württemberg geht das Land Partnerschaften mit klimaengagierten Unternehmen ein. Ziel ist es, unternehmerischen Klimaschutz systematisch umzusetzen und mittel- bis langfristig klimaneutral zu werden. In einer Klimaschutzvereinbarung erklären die Bündnispartner – das Land Baden-Württemberg und die klimaengagierten Unternehmen – sich gegenseitig bei der Erreichung der politischen und unternehmerischen Klimaschutzziele zu unterstützen und kooperativ zusammenzuarbeiten. Dem Klimabündnis sind bereits fast 50 Unternehmen beigetreten.
Die „Zielgerade2030“ ist ein Unternehmensbündnis, das von der IHK Südlicher Oberrhein und der Energieagentur Regio Freiburg gegründet wurde. Die Mitglieder bekennen sich zu ambitionierten Klimaschutzzielen und streben die Klimaneutralität bis 2030 an.
Um Synergien nutzen zu können und gemeinsam an einem Strang zu ziehen, bietet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Unternehmen der Zielgerade2030 einen aufwandsarmen Beitritt in das Klimabündnis Baden-Württemberg an. Für die Unternehmen der Zielgerade2030 ergeben sich dadurch mehrere Vorteile: Sie haben Zugang zum Netzwerk des Klimabündnisses Baden-Württemberg mit Großkonzernen und Vorreiter-Unternehmen im Land. Zudem erhalten beigetretene Unternehmen umfangreiche Beratung zu Klimaschutzmaßnahmen. Nicht zuletzt wird durch die Mitgliedschaft im landesweit bekannten Klimabündnis Baden-Württemberg das Klimaschutzengagement des Unternehmens über die Region hinaus sichtbar.
Netzwerke profitieren voneinander
„Durch die Kooperation mit der Zielgerade2030 wird das Klimabündnis als Landesinitiative durch weitere Vorreiter-Unternehmen gestärkt und beide Netzwerke können voneinander profitieren,“ betont Umweltministerin Thekla Walker. „Wir merken, unser aller Engagement trägt Früchte. Denn immer mehr Unternehmen und Initiativen in Baden-Württemberg werden auf diese starken Unternehmensnetzwerke aufmerksam und verschreiben sich dem Klimaschutz“, so Walker weiter.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/kooperation-zwischen-dem-klimabuendnis-baden-wuerttemberg-und-der-zielgerade2030

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Zum Welttoilettentag am 19. November 2023: 0,2 % des Verdienstes für die Abwasserentsorgung

Erstaunliches Statistikwissen
Rund 0,2 % ihres Verdienstes aus der Erwerbsarbeit benötigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land, um die Abwassergebühren zu begleichen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hierzu mitteilt, errechnet sich der Aufwand aus dem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von Vollzeittätigen1 und den durchschnittlichen Jahreskosten, die den Einwohnerinnen und Einwohnern für die Abwasserentsorgung entstehen.
Werden die durchschnittlichen jährlichen Trinkwasserkosten einbezogen, erhöht sich der Anteil der Wasser- und Abwasserkosten auf rund 0,4 % des Bruttojahresverdienstes. Die Wasser- und Abwasserkosten belaufen sich 2023 im Landesdurchschnitt auf rund 250 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Davon entfallen 119 Euro auf den Trinkwasserbezug aus dem öffentlichen Netz und 131 Euro auf die Abwasserentsorgung.2
Die Einwohnerinnen und Einwohner tragen über die Gebühren zum Erhalt und zur Modernisierung der öffentlichen Wasser- und Abwasserinfrastruktur bei. In Baden-Württemberg sind rund 99,5 % der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation und an zentrale Kläranlagen angeschlossen.3 Unter den Straßen des Landes sind gut 80 000 Kilometer öffentliche Kanäle verbaut; sie leiten das Abwasser an knapp 900 Kläranlagen weiter.‫ ‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬
1 Vergleichswert berechnet aus dem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst vollzeittätiger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im 4. Quartal 2021 mit Sonderzahlungen; Datenquelle: Vierteljährliche Verdiensterhebung.
2 In einer Modellrechnung werden die verbrauchsbezogene Trinkwasser- und Abwassergebühr, die Niederschlagswassergebühr und die Grundgebühr in durchschnittliche (fiktive) Jahreskosten je Person überführt. Methodenbeschreibung in: „Was kostet Wasser? Unterschiedliche Wassertarife vergleichen – ein Modell“
3 Das Abwasser von 0,5 % der Bevölkerung, rund 52 000 Personen, wird dezentral in geschlossenen Gruben gesammelt oder in Hauskläranlagen gereinigt (Stand 31.12.2022).

Weitere Informationen
Nachrichtlich

Die Vereinten Nationen machen mit dem Welttoilettentag auf den Missstand aufmerksam, dass 3,4 Milliarden Menschen keine angemessene Sanitärversorgung haben. Weitere Informationen hierzu sind zum Beispiel beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu finden.
• Themenbereich: Wasser
• Interaktive Karten: Fiktive Jahresrechnung (Jahresvergleichsentgelt) für Trinkwasser und Abwasser 2023
• Pressemitteilung 240/2023: Wassergebühren – Teuerung unter Inflationsrate
• Aufsatz: Was kostet Wasser?
• Verdienstentwicklung Vollzeittätiger – vierteljährlich
• Öffentliche und private Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
• Trink- und Abwasserpreise
• Methodische Beschreibung zur Jahresrechnung in Kurzform
• Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Agenda 2030, 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2023274

Kontakt
Pressestelle
Tel.: +49 711 641-2451
E-Mail: Pressestelle

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Förderung für Machbarkeitsstudien zur Nutzung von Wasserstoff, Sauerstoff und Wärme aus der Elektrolyse auf Kläranlagen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert modellhaft die Untersuchung der Nutzung der Elektrolysekoppelprodukte an den vier Kläranlagenstandorten Bad Mergentheim, Heilbronn, Tauberbischofsheim und Wertheim. Ziel ist es, nicht nur grünen Wasserstoff an den vier Standorten zu erzeugen, sondern vor allem die Nebenprodukte der Elektrolyse zielgerichtet zu nutzen, um an den Kläranlagenstandorten die Abwasserreinigung zu verbessern und zur Energieeinsparung beizutragen. Das Land wird gleichzeitig die Erstellung eines Leitfadens zur Prüfung von solchen Elektrolysevorhaben auf Kläranlagen in Baden-Württemberg fördern, um die im Rahmen des Vorhabens gewonnenen Erkenntnisse in die Umsetzung zu bringen. Die Untersuchung der Machbarkeit zum Einsatz der Koppelprodukte aus Wasserstoff-Projekten und die Erarbeitung eines Leitfadens werden von einem Konsortium aus Zentrum für innovative Abwassertechnologien an der RPTU Kaiserslautern-Landau (tectraa e. V.), H2 Main-Tauber GmbH, Hydro-Ingenieure Energie & Wasser GmbH und dem Steinbeis-Innovationszentrum Energieplus bearbeitet und von Institut tectraa e. V. mit dem Expertenteam von Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz geleitet. Dass diese Koppelproduktnutzung möglich ist, haben erste Studien an Kläranlagenstandorten in Rheinland-Pfalz bereits aufgezeigt, die von tectraa e. V. an der RPTU Kaiserslautern und der Hydro-Ingenieure Energie & Wasser GmbH durchgeführt wurden. Der im Rahmen der Elektrolyse erzeugte CO2-freie Wasserstoff wird für das Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen und den Ersatz von fossilem Erdgas und Öl in der Industrie zum Einsatz kommen. Gleichzeitig sollen die bei der Herstellung von Wasserstoff anfallenden Abfallprodukte Wärme und Sauerstoff effektiv genutzt werden. Aus diesem Grund werden Elektrolyseanlagen zur Aufspaltung von Wasser in Wasser- und Sauerstoff zum Teil im Umfeld von Kläranlagen projektiert. Denn Kläranlagen benötigen für die Reinigung von Abwasser Prozesswärme und Sauerstoff für die Versorgung der Bakterienkulturen in den Klärbecken und zur Spurenstoffelimination mittels Ozon. Überschüssige Wärme wird künftig zusätzlich für kommunale Wärmenetze genutzt und der anfallende reine Sauerstoff wird künftig Umgebungsluft ersetzen, die bislang noch mit hohem Energieaufwand in die Klärbecken gepumpt wird.

Dipl.-Ing. Oliver Gretzschel
oliver.gretzschel@rptu.de
https://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20230929_001

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29 Prozent der im Jahr 2022 geprüften Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen mit Mängeln

Im Jahr 2022 wurden deutschlandweit bei 29,2 Prozent der insgesamt 223 979 geprüften Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen technische Mängel oder Ordnungsmängel festgestellt. Der Anteil veränderte sich gegenüber den Vorjahren nur geringfügig (2021: 30,6 Prozent, 2020: 30,9 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wiesen 46 115 Anlagen (20,6 Prozent) geringfügige, 19 338 Anlagen (8,6 Prozent) erhebliche und 51 Anlagen (0,02 Prozent) gefährliche Mängel auf. Über drei Viertel (76,2 Prozent beziehungsweise 170 657) der im Jahr 2022 geprüften Anlagen waren Ölheizungen. Mehr als ein Viertel (28,9 Prozent oder 49 289) dieser Ölheizungen wiesen mindestens einen Mangel auf. Laut der Statistik der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen gingen im Jahr 2022 rund 108 100 Liter der dauerhaft in der Umwelt verbliebenen Schadstoffe auf Unfälle in Heizölverbraucheranlagen zurück. Jedoch verblieben bei Unfällen in Biogasanlagen sowie in Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen (JGS-Anlagen) von allen Anlagenarten die höchste Menge an Schadstoffen dauerhaft in der Umwelt: Rund 848 700 Liter konnten bei Unfällen in diesen Anlagen nicht wiedergewonnen werden. Der Anteil der geprüften Biogas- und JGS-Anlagen mit Mängeln lag im Jahr 2022 bei 44,8 Prozent und somit deutlich höher als der Durchschnitt über alle Anlagearten (29,2 Prozent). Von den 65 504 mangelhaft geprüften Anlagen wiesen 49 784 (76,0 Prozent) mindestens einen technischen Mangel auf, etwa korrodierte Tanks, defekte Betriebs- und Kontrollleuchten oder Schäden an Auffangwannen. Bei 15 720 Anlagen (24,0 Prozent) wurden ausschließlich Ordnungsmängel festgestellt, etwa fehlende oder falsch angebrachte Bedienungs- oder Prüfhinweise. Bei 18 052 Anlagen (27,6 Prozent) wurde zusätzlich zu einem technischen auch ein Ordnungsmangel festgestellt. Detaillierte Ergebnisse zu den Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen stehen in der Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 32331) bereit.

Weiterführende Links
Download der Tabellen 32331 (GENESS-Datenbank)

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Wasserpreisübersicht 2023

Die Trinkwasserpreise der privatrechtlichen Wasserversorger sind seit 2021 im Schnitt um 8,89 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Übersicht des Umweltministeriums hervor.
Die Trinkwasserpreise in Baden-Württemberg sind seit 2021 im Schnitt um 8,89 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Übersicht des Umweltministeriums her¬vor. Das Ministerium erhebt und veröffentlicht als Landeskartellbehörde für Energie und Wasser Baden-Württemberg aktuelle Preise für Haushaltskunden in Baden-Württemberg. Lediglich 14 der 84 untersuchten Wasserversorger haben ihre Tarife seit 2021 nicht erhöht.
Die Preisübersicht der Landeskartellbehörde erfasst einen Vergleich von derzeit 84 Wasserversorgungsunternehmen, die privatrechtliche Entgelte von ihren Kunden verlangen.
Diese versorgen vor allem Kunden in Städten, größeren Gemeinden und Bal¬lungszentren. Entsprechend bedeutsam ist daher ihr Versorgungsanteil. Er liegt schätzungsweise bei etwa 45 Prozent, gemessen an der Gesamtabgabemenge von Trinkwasser in Baden-Württemberg.
Nicht enthalten in der Preisübersicht sind Versorger, die Gebühren erheben und somit nicht unter die Aufsicht der Kartellbehörde fallen.
Für 150 Kubikmeter Wasser (repräsentativer Jahresverbrauch eines Vier-Perso¬nen-Haushalts) liegen die jährlichen Bezugskosten derzeit bei durchschnittlich 454,63 Euro brutto. Das entspricht 3,03 Euro/m³ brutto.
Im Jahr 2021 lagen die Kosten bei durchschnittlich 417,52 Euro/Jahr brutto bzw. 2,78 Euro/m³ brutto.
Teuerste Wasserversorger sind die Hagnauer Gemeindewerke GmbH (559,44 Euro/Jahr bzw. 3,73 Euro/m³) und die Stadtwerk Tauberfranken GmbH in Bad Mergentheim (559,14 Euro/Jahr bzw. 3,73 Euro/m³).
Der preisgünstigste Wasserversorger ist die Stadtwerke Emmendingen GmbH. Die Jahreskosten belaufen sich dort auf 331,86 Euro (2,21 Euro/m³).
Die Landeskartellbehörde wird einzelne Preiserhöhungen auf Plausibilität prü¬fen.
Die Wasserpreisübersicht 2023 ist im Versorgerportal Baden-Württemberg zu finden.
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/wasserpreisuebersicht-2023

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EnBW schließt sich dem Klimabündnis Baden-Württemberg an

Gemeinsam für eine klimaneutrale Zukunft: Das größte Energieunternehmen Baden-Württembergs tritt dem Klimabündnis bei und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Transformation der Wirtschaft.
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist heute (01.06.) dem Klimabündnis Baden-Württemberg des Umweltministeriums beigetreten. Sie ist damit das 46. Unternehmen im Land, das sich diesem Bündnis anschließt. „Die Klimabündnis BW-Unternehmen beweisen eindrucksvoll, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Vorteile miteinander vereinbar sind“, sagte die Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker in Stuttgart. Damit Baden-Württemberg bis 2040 klimaneutral werde, brauche es das Engagement von Wirtschaftsunternehmen im ganzen Land. Sie nehmen eine Vorreiterrolle bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ein.
Ministerin Walker würdigte die Klimaschutzziele von EnBW: „Gemeinsam für eine klimaneutrale Zukunft zu arbeiten, ist das Ziel des Klimabündnisses Baden-Württemberg. Die EnBW spielt dabei eine wichtige Rolle und leistet einen bedeutenden Beitrag bei der Beschleunigung der Energiewende und dem Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Deshalb freue sie sich besonders über den Beitritt des größten baden-württembergischen Energieunternehmens zum Klimabündnis Baden-Württemberg.

Klimaziele wissenschaftlich geprüft und testiert
Um das eigene Klimaneutralitätsziel 2035 zu erreichen, will die EnBW bereits 2027 ihre CO2-Emissionen um rund 50 Prozent und bis zum Jahr 2030 um 70 Prozent gegenüber 2018 reduzieren. Der geplante vorgezogene Kohleausstieg bis 2028 und der Ausbau nachhaltiger Energieerzeugungsstrukturen wie Windkraft, Großsolar-Parks und die Fuel Switch-Projekte, bei denen Kraftwerke zunächst von Kohle auf klimafreundlicheres Erdgas und in Zukunft auf klimaneutralen Wasserstoff umgestellt werden, sollen dies ermöglichen.
Die CO2-Reduktionsziele der EnBW wurden wissenschaftlich durch die anerkannte Science Based Target Initiative (SBTi) geprüft und testiert und sind demnach konform mit dem Pariser Klimaschutzabkommen.
Der EnBW-Vorstandsvorsitzende Andreas Schell freut sich über den Beitritt seines Unternehmens zum Klimabündnis Baden-Württemberg: „Die erfolgreiche Dekarbonisierung unseres Landes gelingt nur im Schulterschluss mit allen Akteuren. Als Energieunternehmen für Baden-Württemberg trägt die EnBW eine besondere Verantwortung. Im Rahmen des geplanten Kohleausstiegs investiert die EnBW in den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze sowie in klimafreundlichere und wasserstoffkompatible Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit. Mit unseren Klimazielen leisten wir einen Beitrag für die ökologische Transformation der Wirtschaft und eine lebenswerte Zukunft in unserem Land.“

Das Klimabündnis Baden-Württemberg
Als eine der europaweit führenden Wirtschaftsregionen will Baden-Württemberg beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen und bis 2040 klimaneutral sein. Die Wirtschaft ist dabei ein wichtiger Partner. Das Klimabündnis Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg betreut. Mit dem Bündnis wollen Land und Wirtschaft ge¬meinsam einen nachhaltigen Beitrag zum notwendigen Wandel leisten und Pro¬dukte „Made in Baden-Württemberg“ auf den heimischen wie auch auf den internationalen Märkten zum Erfolg führen.
In der von beiden Partnern unterzeichneten Klimaschutzvereinbarung werden konkrete Maßnahmen festgelegt, wie die unternehmerischen Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Land und Unternehmen erklären sich bereit, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzuarbeiten. Ziel der Klimaschutzver¬einbarung ist es, die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch in Un¬ternehmen zu senken und dabei klimaneutral zu werden. Dabei gilt: Vermeiden der Emissionen vor Reduktion und vor Kompensation.

Klimabündnis Baden-Württemberg
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Mit rund 27.000 Mitarbeiterinnen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kundinnen mit Strom, Gas, Wasser sowie Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Infrastruktur und Energie.

Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom und Gas Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Von 2023 bis 2025 wird die EnBW rund 14 Milliarden Euro brutto investieren, größtenteils in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende. Bereits Ende 2025 soll über die Hälfte des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, bis Ende 2028 wird der Ausstieg aus der Kohle angestrebt. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität des Unternehmens in 2035.

Quelle:
Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG

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Land bezuschusst die Stilllegung und den Anschluss der Kläranlage Uiffingen an die Kläranlage Wölchingen

Mit knapp 1,4 Millionen Euro bezuschusst das Land Baden-Württemberg im Landkreis Main-Tauber die Stilllegung der Kläranlage Uiffingen und den An¬schluss an die Kläranlage Wölchingen. Mehrere Varianten standen zur Wahl, nun wird ein Pumpwerk errichtet und eine neue Druckleitung gebaut.

Wichtiger Beitrag für eine effiziente Abwasserbehandlung
„Die Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Uiffingen der Stadt Boxberg erhalten mit der jetzt anstehenden Baumaßnahme eine effiziente und fortschrittliche Abwas¬serbehandlung. Als Land unterstützen wir Kommunen, die solche umfassenden Infrastrukturvorhaben stemmen müssen. Geld, das gut in die Zukunft investiert ist“, sagte die Umweltministerin Thekla Walker heute (27.06.) in Stuttgart.

Anschluss mittels Druckleitung und Pumpwerk
Die Kläranlage Uiffingen, die im Jahr 1979 erbaut wurde und für eine Abwasser¬behandlung von 600 Einwohnerinnen und Einwohner des Teilorts ausgelegt ist, wird nun stillgelegt. Das anfallende Abwasser wird dann zukünftig mithilfe eines neuen Pumpwerks und einer neuen Druckleitung nach Wölchingen geleitet. Das Abwasser wird anschließend über die bestehende Kanalisation zur Sammelklär¬anlage Unterschüpf weitergeleitet. Des Weiteren wird am Standort der stillzule¬genden Kläranlage Uiffingen ein neues Regenüberlaufbecken gebaut. Zudem wird durch die Stilllegung von kleinen Kläranlagen und Anschluss an größere der Aufwand für die Betreuung und die Überwachung minimiert.

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/presse/pressemitteilung/pid/land-bezuschusst-die-stilllegung-und-den-anschluss-der-klaeranlage-uiffingen-an-die-klaeranlage-woelchingen

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Emissionen in Baden-Württemberg: Kläranlagen stoßen viel Methan aus

Bisher war kaum bekannt, dass bei der Abwasserbehandlung relevante Mengen des sehr schädlichen Treibhausgases Methan entstehen. Das Umweltministerium in Stuttgart lässt derzeit untersuchen, wie man diese Gase besser abfangen könnte. Mehr:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.emissionen-in-baden-wuerttemberg-klaeranlagen-stossen-viel-methan-aus.9b23b135-4609-490c-bea7-7635c067278d.html

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Leitfaden zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum

Der ländlich strukturierte Raum ist teilweise durch weitläufige Bebauung (Einzelgehöfte, Streusiedlungen, Weiler) und geringe Bevölkerungsdichten geprägt. Aber auch in städtischen Bereichen kann für Anwesen im Außenbereich aufgrund der örtlichen Situation eine ähnliche Problemstellung vorliegen.
Die undifferenzierte Übernahme der in dicht besiedelten Gebieten angewendeten und bewährten Entwässerungsverfahren würde in ländlichen Strukturen in vielen Fällen zu hohen spezifischen Kosten führen. So verteilen sich die Investitionskosten bei der zentralen Abwasserbeseitigung mit herkömmlichen Verfahren zu 20 bis 30 Prozent auf die Kläranlage und zu 70 bis 80 Prozent auf die Kanalisation. Daher liegt auch das höchste Einsparpotenzial im Bereich von Abwassersammlung und -transport.
Hier gilt es, an die Besonderheiten des ländlichen Raums angepasste Lösungen zu finden, die sowohl den gesetzlichen Bestimmungen des Umweltschutzes genügen als auch die einzelne Bürgerin und und den einzelnen Bürger finanziell nicht über Gebühr belasten.
Mit dem vorliegenden Leitfaden werden Behörden, Gemeinden und betroffene Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum informiert und weitere Hinweise zu den gesetzlichen Grundlagen gegeben.
Herausgeber: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/publikation/did/leitfaden-zur-abwasserbeseitigung-im-laendlichen-raum?highlight=abwasser

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Fertigstellung der Bauarbeiten am Rückhalteraum Breisach

Mit Abschluss der Bauarbeiten auf deutscher Seite haben wir einen wichtigen Meilenstein für den Hochwasserschutz am Rhein erreicht“, so Ministerin Walker.

Zum Abschluss der Bauarbeiten auf deutscher Seite haben heute Umweltministerin Thekla Walker und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den zukünftigen Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald besucht.

Der Hochwasserrückhalteraum ist Teil des Integrierten Rheinprogramms (IRP), das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Die Gesamtkosten des IRP liegen bei aktuell 1,88 Milliarden Euro und werden durch das Land Baden-Württemberg und den Bund gemeinsam getragen. „Diese Investitionen sorgen dafür, dass wir am Ende nicht um ein Vielfaches mehr Geld ausgeben müssen, um die Schäden einer Hochwasserkatastrophe zu bezahlen“, betonte Umweltministerin Thekla Walker.

IRP zum Schutze der Menschen und der Infrastruktur am Rhein
„Mit dem Abschluss der Arbeiten auf der deutschen Seite am Kulturwehr Breisach haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung des Integrierten Rheinprogramms erreicht“, freute sich Ministerin Walker beim Festakt zur Fertigstellung. „Das IRP ist das bedeutendste Hochwasserschutzprogramm Baden-Württembergs, mit dem wir zukünftig Menschen und Infrastruktur auf beiden Seiten des Rheins vor den verheerenden Folgen eines möglichen Hochwassers schützen.“ Angesichts der zunehmenden Gefahr von extremen Wetterereignissen bedingt durch den Klimawandel sei dies wichtiger denn je, so Umweltministerin Walker.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sagte: „Es freut mich sehr, dass wir auch grenzüberschreitend an einem Strang ziehen und den Hochwasserschutz am Oberrhein weiter verbessern. Wir leisten damit einen wichtigen und solidarischen Beitrag zur Sicherheit am Rhein für die weiter flussabwärts wohnenden Menschen.“

Verbesserung der Gewässerökologie
„Aber der Rückhalteraum dient nicht nur ausschließlich dem Hochwasserschutz, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu den ökologischen Zielen des Integrierten Rheinprogramms“, ergänzte Ministerin Thekla Walker und betonte die Bedeutung des zukünftigen Hochwasserrückhalteraumes, um ehemalige Auenflächen zu reaktivieren und zu entwickeln.

Zudem wurde ein neues vernetztes Gewässersystem geschaffen. Dazu gehören umfangreiche Ausbaumaßnahmen der Gewässer sowie der Bau von Fischaufstiegen. Damit ist die Durchwanderbarkeit des Rückhalteraumes und der Möhlin für Fische und andere Gewässerlebewesen aus dem Rhein sichergestellt.

Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach
Erst nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen auch auf französischer Seite können mit dem Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach auf einer Fläche von 505 Hektar bis zu 9,3 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden.

Der Hochwasserrückhalt wird durch einen zusätzlichen Aufstau des Rheinabflusses über bewegliche Wehrverschlüsse des Kulturwehres bei Breisach erreicht. Hierzu würde im Falle eines Hochwassers eine gezielte Überströmung des Leinpfades und so eine Überflutung des südlichen Breisacher Rheinwaldes und von Teilen der Rheininsel zwischen Rhein und Rheinseitenkanal auf französischem Hoheitsgebiet erfolgen. Durch vier Einlassbauwerke kann der Raum kontrolliert geflutet und teilgefüllt werden.

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Bürgerinnen und Bürger stellen ihre Ergebnisse und Botschaften an die Politik vor

Wetterextreme nehmen zu. Das Bewusstsein hierfür müsse geschärft, die Gefahren durch Hochwasser zum „Alltagsthema“ gemacht werden. Das ist eine der Botschaften, die 30 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger des „Dialogforums Wasser und Boden“ an die Politik und Öffentlichkeit richten. Gemeinsam mit Umweltministerin Walker stellten sie ihre Ergebnisse vor, die sie in mehreren Workshops herausgearbeitet haben.

Ausgetrocknete Flüsse und Quellen, brennende Wälder, Hochwasser und Sturzfluten: Auch in Baden-Württemberg zeigen die vergangenen Jahre deutlich, dass Wetterextreme zugenommen haben – und inzwischen alle treffen können. Das Bewusstsein hierfür müsse mehr geschärft, die Gefahren durch Hochwasser mehr zum „Alltagsthema“ gemacht werden. Das ist eine der Botschaften, die 30 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger des „Dialogforums Wasser und Boden“ an die Politik und Öffentlichkeit richten. Gemeinsam mit Umweltministerin Thekla Walker stellten sie ihre Ergebnisse und Forderungen in Stuttgart vor (25.03.), die sie in mehreren Workshops seit Oktober vergangenen Jahres herausgearbeitet haben.

Ministerin Walker betonte: „Mit umfassenden Strategien gegen Hochwasser, Starkregen und Wassermangel sorgen wir als Land konsequent vor und machen Tempo. Doch fachliche und politische Entscheidungen und Maßnahmen sind das eine – wir brauchen zugleich gesellschaftliche Akzeptanz und Unterstützung. Deshalb ist uns Ihre Meinung so wichtig – herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Ihr Engagement. Sie alle hier haben Bedeutung und Wert von gesunden Gewässern und Böden herausgearbeitet, aber auch ganz klar die Herausforderungen und Gefahren formuliert, die zukünftig auf jeden Einzelnen und die Gesellschaft zukommen.“

Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger erklärten, dass Aufklärung bürgernah und verständlich sein müsse. Stellvertretend für sie sprachen Jürgen Gote aus Nagold, Heike Imgrund aus Konstanz und Thomas Lichtner aus Karlsruhe. Wichtig sei im Ernstfall eine zuverlässige Warnung der Bevölkerung – sei es mit Hilfe neuer oder bereits etablierter Technologien. Aber auch der Wert der „Ressource Wasser“ müsse in Zukunft mehr herausgearbeitet werden, Stichwort Niedrigwasser. Wasser könne knapp werden – und somit zu einem raren und möglicherweise teuren Gut. Bei Nutzungskonflikten, die zunehmen werden, müsse priorisiert werden.

Ergebnisse und Botschaften zu den drängenden Fragen rund um das Thema Wasser und Boden haben die Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürger in den Workshops nicht nur zum Thema „Wetterextreme und Gefahren“ erarbeitet, sondern auch zu den Themen „Schwammstadt“ sowie „Lebensgrundlage für Mensch und Natur“. Umweltministerin Walker: „Alle Ihre Ergebnisse dienen uns im Umweltministerium als wichtige Impulse.“ Das Dialogforum ist Teil der im Koalitionsvertrag verankerten Zukunftsstrategie Wasser und Boden.

Das Konzept der Schwammstadt
Heiße Temperaturen und Starkregen wirken sich besonders auf unsere Siedlungsgebiete aus; größere Städte sind besonders betroffen. Daher wird es immer wichtiger, Regenwasser wie ein Schwamm zu speichern, zu versickern und zu verdunsten, um ein gutes Lebensklima zu erhalten und um Überflutungen durch Starkregen entgegenzuwirken. Das Umweltministerium entwickelt dazu derzeit eine Strategie mit dem Ziel, die Entwicklung von Schwammstädten zu beschleunigen und Hemmnisse abzubauen.

In den Workshops des „Dialogforums Wasser und Boden“ signalisierten die Bürgerinnen und Bürger deutliche Unterstützung: Das Schwammstadt-Prinzip bei Neubauten sei erforderlich und sinnvoll. Das Errichten von Gründächern sollte gefordert und gefördert werden, sowohl für Privatpersonen als auch für das Gewerbe. Aber auch die Kommunen sollten das Schwammstadt-Prinzip bei öffentlichen Bauten wie Straßen und Plätze anwenden. Im Bestand sollte die Bauverdichtung reduziert und städtische Grünflächen sollten natur- und tierfreundlich erhalten und ausgebaut werden. Autoverkehr müsse mitgedacht, aber insgesamt reduziert werden. Als Rückhalteflächen könnten Verkehrs- und Parkflächen dienen.

Lebensgrundlage für Mensch und Natur
Boden ist ein wertvoller Lebensraum – er ist wichtig für den Klimaschutz und im wahrsten Sinne des Wortes die Grundlage für die Land- und Forstwirtschaft. Nicht zuletzt ist der Boden eine Schaltzentrale für den Wasserkreislauf: Durch ihn versickert Niederschlagswasser, wird in großen Mengen darin gespeichert, gefiltert und dem Grundwasser zugeführt. Außerdem verdunstet Wasser von der Bodenoberfläche in die Atmosphäre, was eine kühlende Wirkung hat. Boden braucht Schutz: Daher ist eine der Botschaften der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dialogforums, dass Kommunen aktiv auf einen geringeren Flächenverbrauch hinwirken sollten, etwa, indem Bodenspekulation verhindert und Brachen genutzt werden. Das Bewusstsein für Flächenverbrauch sollte auch bei Privatpersonen geschärft werden. Dazu brauche der Boden eine Lobby, damit sich das Verhalten auch bezüglich Müll, Düngen und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im eigenen Garten ändert.

Bürgerbeteiligung ist Teil der Zukunftsstrategie Wasser und Boden
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft arbeitet im Rahmen der im Koalitionsvertrag verankerten „Zukunftsstrategie Wasser und Boden“ in verschiedenen fachlichen Projekten an Strategien und Lösungen, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Denn die Nutzungsansprüche an Gewässer und Böden werden intensiver, Nutzungskonflikte sowie eine Verschärfung der Konflikte zwischen Nutzungen und Ökologie zeichnen sich ab. Im Diskurs mit Bürgerinnen und Bürgern werden Bedeutung und Wert von gesunden Gewässern und Böden herausgearbeitet, aber auch die Herausforderungen und Gefahren.

Die Teilnehmenden des Dialogforums sind 30 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg. Der Auswahlprozess erfolgte entsprechend der Empfehlung der Stabsstelle Bürgerbeteiligung des Staatsministeriums und wird beratend von dieser begleitet. Um junge Menschen nicht zu vernachlässigen, ist die Auswahl im Bereich der 16- bis 25-Jährigen verstärkt worden.

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176 Millionen Euro für die Wasserwirtschaft

Mit über 176 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt das Umweltministerium Baden-Württemberg im Jahr 2023 Städte und Gemeinden im Land bei ihren Investitionen in die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie. In diesem Jahr fließen über 87,5 Millionen Euro in Maßnahmen im Abwasserbereich. Mit fast 45 Millionen Euro bezuschusst das Umweltministerium Maßnahmen für den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie. Für die Wasserversorgung sind fast 43,7 Millionen Euro vorgesehen. Zu den Maßnahmen des Förderprogramms gehört unter anderem der Ausbau von Kläranlagen um eine vierte Reinigungsstufe, um Spurenstoffe zu eliminieren, die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen und Sanierung von Hochwasserrückhaltebecken, das Management von Starkregenrisiko und die Revitalisierung von Gewässern.

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Neubau einer interkommunalen Großkläranlage

Um Synergieeffekte bei der Abwasseraufbereitung zu nutzen, planen die Städte Ingelfingen und Künzelsau sowie die Gemeinde Kupferzell, im Nordosten Baden-Württembergs eine gemeinsame Großkläranlage zu errichten. Den Auftrag für die Projektsteuerung, die Realisierung und sonstige spezifische Leistungen erhielt die Swco GmbH.
Machbarkeitsstudie empfiehlt Zusammenschluss von Kläranlagen
Die Städte Ingelfingen und Künzelsau sowie die Gemeinde Kupferzell betreiben derzeit neun Kläranlagen mit zusammen rund 43.000 Einwohnern. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2018 hat die strukturellen Entwicklungsmöglichkeiten der Region geprüft und empfiehlt einen Zusammenschluss der Kläranlagen. Die gemeinsame Großkläranlage Hohenlohe-Kochertal soll “auf der grünen Wiese” errichtet werden. Als Vorzugsfläche wurde ein Standort zwischen Künzelsau und Ingelfingen ermittelt, der zwischen dem Fluss Kocher und dem EVS-Kanal liegt.

Das Abwasser soll in der neuen Großkläranlage zunächst mechanisch vorgereinigt und anschließend in einer biologischen Stufe im Belebungsverfahren mit Nachklärung biologisch-chemisch gereinigt werden. Die biologische Stufe soll zweistraßig ausgeführt werden, wofür eine anaerobe Schlammstabilisierung mit einer Faulung vorgesehen ist. Die Großkläranlage Hohenlohe-Kochertal soll zudem mit einer Anlage zur Entnahme von Spurenstoffen ausgestattet werden.

Leuchtturmprojekt in Baden-Württemberg
„Die Großkläranlage ist für uns wegweisend und ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Stadt“, so Bürgermeister Stefan Neumann, Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes Hohenlohe-Kochertal. „Energetisch und ökologisch auf dem Stand der Technik, sorgt der interkommunale Verbund für die nötige finanzielle und personelle Stabilität.”

„Das ist ein Leuchtturmprojekt in Baden-Württemberg, da der Neubau von Großkläranlagen aktuell Seltenheitswert hat. Hier entsteht in den nächsten Jahren eine hochmoderne Anlage, die mit aktuellster Technik ausgerüstet ist. Durch den Zusammenschluss können zukünftig Synergieeffekte bei der Abwasseraufbereitung genutzt werden. Wir freuen uns sehr, das komplexe Projekt mit unserer Expertise in der Projektsteuerung und im Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft zu unterstützen“, erklärt Maik Wolf, Ressortleiter Bau- & Projektmanagement bei Sweco.

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Aus der EU und aller Welt

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Aus der EU
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Aus der EU 
EU-Gewässermission: Innovative Partnerschaften für eine nachhaltige blaue Wirtschaft
Anschlussgrad an die öffentliche Abwasserentsorgung nach ausgewählten europäischen Ländern im Jahr 2020
Vertragsverletzungsverfahren: Deutschland und 19 andere EU-Staaten müssen Trinkwasserrichtlinie umsetzen
Rat der EU einigt sich über die Revision der Industrieemissionsrichtlinie – BDE warnt vor Änderung der Deponieregelungen
Die neue EU-Trinkwasserrichtlinie: Umsetzung in nationales Recht bis 12.1.2023
EU-Kommission: Mehr Anstrengungen nötig, um Umweltverschmutzung wie vereinbart zu senken
Herstellerverantwortung ermöglicht verursachergerechte Finanzierung der Abwasserreinigung
Neue Beobachtungsliste von Stoffen der EU
EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für Industrieemissionen
Kommission will Plan zur Überprüfung der EU-Nitratrichtlinie ausarbeiten
Öffentliche Konsultation der EU zu Mikroplastik
EU-Konsultation zu europäischen Cybersicherheitsvorschriften für digitale Produkte eröffnet
EU-Kommission startet Konsultation zu EU-Regeln für Detergenzien
Evaluierung des EU-Life-Programms
Brüssel startet Konsultation zu EU-Regeln für Detergenzien
Neuer Indikator für Pestizidbelastung in europäischen Gewässern
EU-Kommission: Umweltkriminalität nimmt zu
Green Deal von höchster Priorität für die EU
Kommission startet Aufruf zu EU-Missionen für Gesundheit, Klima und Umwelt
Abwasserbehandlung in Europa verbessert sich
EU-Bericht: Mitgliedstaaten müssen mehr gegen Nitratbelastung in Gewässern tun
U-Bericht: „Water in the Circular Economy policy development“ veröffentlicht
EU-Kommission: Leitlinien für Investitionen in Infrastruktu­ren infolge des Klimawandels
EU-Konsultation zu Regeln über Schadstoffe in Oberflächen- und Grundwasser
EU-Kommission legt Leitfaden für Umweltziele in den nationalen Aufbauplänen vor
Kommission: Nachhaltige Wassernutzung erfordert Veränderungen in allen Sektoren
EU-Kommission startet Konsultation zur Umweltkriminalität
Öffentliche Konsultation zum Null-Schadstoff- Aktionsplan der EU
Konsultation zu EU-Leitlinien für Umweltschutz- und Energiebeihilfen
Öffentliche Konsultation zum Null-Schadstoff- Aktionsplan der EU
Konsultation zu EU-Leitlinien für Umweltschutz- und Energiebeihilfen
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments stimmt für die Einigung zur Trinkwasser-RL und fordert Einhaltung der WRRL
Neue EU-Verordnung: Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft
Beobachtungsliste für Chemikalien in Gewässern aktualisiert
Wasserrahmenrichtlinie: kein Änderungsbedarf
EU-Kommission: Initiativen zur beruflichen Bildung angenommen
Zehnter Bericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie erschienen
EU-weites Projekt zur SARS-CoV-2-Überwachung durch Abwasseruntersuchungen  
Förderung im Rahmen des LIFE-Programms der EU ausgeschrieben  
EU-Rat: Neue Vorschriften zur Wiederverwendung von Wasser verabschiedet  
Nitrat: vorläufig keine Klage der EU gegen Deutschland  
EU-Kommission: Deutschland soll Vorschriften zum Schutz von Oberflächengewässern verbessern 
Arzneimittel-Strategie: Umweltausschuss des Europaparlaments ruft EU zum Handeln auf 
EU setzt Verursacherprinzip nicht ausreichend durch  
Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus  
Veröffentlichungen der EU-Kommission 
Einigung auf EU-weit einheitliche Regelungen zur Abwasserwiederverwendung 
Verstoß gegen EU-Nitratrichtlinie: Nächste Phase im Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland  
Wiederverwendung von Wasser für die landwirtschaftliche Bewässerung: EU-Rat nimmt allgemeine Ausrichtung an  
EU-Kommission bewertet Fortschritte bei Wasserqualität und Hochwasserrisikomanagement  
EU-Kommission legt Mitteilung zu Arzneimitteln in der Umwelt vor – gesamten Lebenszyklus betrachten  
EU-Kommission veröffentlicht Bericht zum Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft  
EU-Kommission fordert 15 Mitgliedstaaten auf, die Vorschriften für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen einzuhalten 
EU-Parlament billigt Pläne der Kommission zur Wasserwiederverwendung 
EU-Konsultation über die Wasserrahmenrichtlinie und die Hochwasserrichtlinie  
Neue Stoffe in EU-Beobachtungsliste für Gewässer aufgenommen  
Konsultation zur Bewertung der Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser läuft  
EU-Kommission schlägt Regelung für Wasserwiederverwendung vor 
Göppingen: EU und Land fördern Versuchsanlage im Klärwerk 
Nitratwerte in Deutschland weiterhin hoch  
EU-Kommission schlägt Maßnahmen zur Wasserwiederverwendung vor  
Stand der EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland
Bericht der EU-Kommission über die Behandlung von kommunalem Abwasser erschienen  
Europäische Kommission: Strategie für Kunststoff vorgestellt  
EU-Kommission fordert stringentere Umsetzung der Pestizid-Richtlinie  
Über 222 Millionen Euro für Umwelt, Naturschutz und Klima  
EU-Bank stellt weiteren Kredit für Emscher-Umbau bereit 
Konsultation der EU-Kommission zu Mikroplastik  
Europäisches Parlament stimmt CETA zu 
Deutschland soll Nitratrichtlinie „tiefgreifender“ umsetzen  
EU-Vertragsverletzungen im Umweltbereich  
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Verletzung der Nitratrichtlinie 
Kommission verklagt Deutschland vor dem Gerichtshof der EU wegen Gewässerverunreinigung durch Nitrat 
Oldenburg: Hoher Zuschuss für energiesparende Kläranlage 
EU-Kommission: Badegewässer in Europa haben gute Wasserqualität  
EU-Kommission fordert Estland auf, Nitratbelastung des Wassers zu reduzieren  
EU-Kommission: Deutschland wegen Wasserverschmutzung durch Nitrat vor Gericht 
Achter Bericht über die Behandlung von Abwasser 
EuGH: EU-Kommission hätte Kriterien zu endrokrinschädigenden Stoffen erlassen müssen  
6,3 Prozent der Steuereinnahmen in der EU sind Umweltsteuern 
EU-Parlament kritisiert Kommission bezüglich Menschenrechts auf Wasser 
Die neuen EU-Vergaberichtlinien – Fortschritt oder Rückschritt? 
EU-Kommission: Vierter Bericht zur Umsetzung der Wasserrahmen- und Hochwasserrichtlinie 
EU-Kommission verklagt Griechenland wegen Versäumnissen bei der Abwasserbehandlung 
EU-Kommission: öffentliche Konsultation zu Kriterien für die Identifizierung endokriner Disruptoren  
Öffentliche EU-Konsultation zur Wiederverwendung von Wasser  
282,6 Millionen Euro für 225 neue Umwelt- und Klimaschutzprojekte 
EU-Projekt PROMISE zu Phosphorrecycling startet 
50 Millionen Euro für neue Wasser-Forschungsprojekte 
EU-Parlament: Wasser aus Konzessionsrichtlinie ausgenommen  
EU-Bericht: Nitratbelastungen in Deutschland zu hoch 
Europäische Kommission verklagt Deutschland wegen des Zugangs zu Gerichten 
EU-Parlament für Revision der UVP-Richtlinie
Unterstützung durch EU für Deutschland nach der Hochwasserkatastrophe 
EU-Kommissar: keine zwangsweise Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen
EU-Binnenmarktausschuss: Wasser kein Bestandteil der Konzessionsrichtlinie
EU legt Kommunalabwasser- Bericht vor 
EU unterstützt Infrastrukturentwicklung in Südafrika und der Region  
Wassersektor wird von der EU-Konzessionsrichtlinie ausgeschlossen  
EU: 281,4 Millionen Euro für neue Umweltprojekte  
Europäisches Parlament: Umweltausschuss stimmt für Revision der UVP-Richtlinie  
EU-Konsultation zur Verwendung von Phosphor  
Fünf Jahre Haft für Cyberangriffe auf „kritische Infrastrukturen“ 
EU-Kommission nimmt Wasser aus geplanter Konzessionsrichtlinie aus 
EU-Konsultation zum Recycling
Breitbandausbau soll bestehende Infrastruktur nutzen 
EU-Forscher fordern Klärschlammmonitoring 
EU-Kommission geht erste Schritte für Klima- und Energiepolitik bis 2030
EU-Kommission kündigt Grünbuch zu Phosphor an 
EU-Ausschuss der Regionen für Arzneimittel als prioritäre Stoffe
Beschwerde bei EU gegen deutsche Regeln zum Fracking eingereicht 
EU-Kommission kündigt Grünbuch zu Phosphor an 
Forschungsstipendien der EU in Höhe von 227 Millionen Euro  
Umwelt: 40 Millionen Euro für Innovationen im Wassersektor 
EU-Umweltministerrat gibt wasserpolitische Empfehlungen
EU-Umweltausschuss erweitert Liste prioritärer Stoffe
EU will PAKs weiter begrenzen  
EU-Abgeordnete fordern stabilen Rechtsrahmen für Fracking  
EU hat wegen Versalzung von Werra und Weser Vertragsverletzungsverfahren eingereicht
EU-Kommission will die Vorschriften für die Umweltverträglichkeitsprüfung von Projekten straffen
European Water Association legt drittes „Water Manifesto“ vor 
EU-Konsultation zu ermäßigten Mehrwertsteuersätzen 
EU: Griechenland soll seine Wasserressourcen vor Nitrat schützen  
EU-Umweltausschuss: Strikte Regeln für Fracking  
Werraversalzung: EU leitet Verfahren gegen Deutschland ein  
EU plant „watch list“ für prioritäre Stoffe  
EU gibt im kommenden Jahr 100 Millionen Euro für die Wasserforschung 
EU-Forschung: 8,1 Milliarden Euro für Forschung und Innovation
Europäische Wasserpolitik Schwerpunkt der neuen EU-Ratspräsidentschaft 
EU verklagt Deutschland wegen Wasserverschwendung 
EU und China starten gemeinsames Projekt für Katastrophenrisikomanagement 
EU-Kommission: Österreich soll auf Kostendeckung bei Wasserdienstleistungen achten
EU-Kommission plant Innovationspartnerschaft zur Lösung von Wasserproblemen 
EU-Projekt „Wirtschaftliches und ökologisches Wassermanagement in der chemischen Industrie in Europa“  
Europäische Kommission bringt Deutschland vor den Gerichtshof wegen unvollständiger Deckung der Kosten für Wasserdienstleistungen 
Leitlinien zur Begrenzung der Bodenversiegelung  
EU-Umweltagentur: Europa muss Wasser effizienter nutzen  
Weniger Kosten und mehr Umweltschutz durch bessere Rechtsanwendung 
Neue EU-Verordnung zu Phosphorgrenzwerten für Wasch- und Maschinengeschirrspülmittel  
EU-Kommission schlägt Erweiterung der Liste prioritärer Stoffe vor 
Keine Auskunft zum Vertragsverletzungsverfahren wegen EU-Wasserrahmenrichtlinie
EU: Bericht über Umsetzung der Kommunalabwasser-Richtlinie 
EU-Parlament beschließt Phosphorverbot in Haushaltswaschmitteln
Umwelt: Kommission startet neue Initiative zur Unterstützung der Markteinführung innovativer Umwelttechnologien 
Kommission fordert zwölf Mitgliedstaaten zur Umsetzung von EU-Vorschriften auf  
27 Millionen Euro EU-Mittel für den Neubau der Niedrigwasserschleuse Magdeburg 
EU-Kommission verklagt vier Mitgliedstaaten wegen fehlender Pläne für Flusseinzugsgebiete  
EU nimmt Klage gegen Übernahme des Hammer Kanalnetzes durch Lippeverband zurück
Europäische Kommission beginnt Konsultation zum Vergaberecht 
EU-Kommission: Phosphat-Verbot ab 2013 
Zwölf EU-Mitgliedsstaaten erhalten Mahnschreiben wegen fehlender Bewirtschaftungspläne für Flusseinzugsgebiete 
Deutsche Städte europaweit führend bei der Abwasserentsorgung 
Ermäßigte Mehrwertsteuer für Wasserdienstleistungen?  
20 Millionen Europäer ohne sichere Entsorgung
Europäischer Umweltpreis für Unternehmen 2008
Studie: Qualifikationsbedarf nimmt zu
Wasserstoff kann Erdölverbrauch reduzieren
Gemeinsames Europäisches Umweltinformationssystem  
Arbeitsmedizinische Vorsorge in sechs Ländern der Europäischen Union
Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Heft 22/2007
Europäisches Parlament setzt Nichtständigen Ausschuss zum Klimawandel ein
Selbstverwaltung der Kommunen auf EU-Ebene gestärkt
Grüne Technologien für Europa
EU erstellt Nährstoffatlas
Wasser ist keine übliche Handelsware
Italien
Abwasser: Mehr Geld für Frühwarnsystem
Klärschlammverwertung: Weg frei für Umweltprüfung
Umweltsünden belasten italienische Küste 
Südtirol: Gewässerschutzplan – Maßnahmen für die Abwasserbewirtschaftung 
Italien muss wegen fehlender Kläranlagen Millionenstrafe zahlen – EuGH-Urteil 
EU-Kommission verklagt Italien erneut vor Gericht und schlägt ein Zwangsgeld vor 
Italien reduziert Zahl der Wasserbehörden von 37 auf 7 
Italien soll EU-Standards beim Betrieb von Abfalldeponien einhalten 
EU-Kommission fordert Italien auf, Sammeln und Behandlung von Abwasser zu verbessern 
EU-Kommission fordert Italien zur Änderung seines Wasserrechts auf
Wasserprivatisierungsgesetz Verfassungswidrig 
Italien wegen mangelhafter Behandlung kommunaler Abwässer vor dem Europäischen Gerichtshof
Italien lehnt Privatisierung der Wasserwirtschaft ab 
EU-Kommission fordert Italien zur Einhaltung der EU-Abwasservorschriften auf  
Belgien
EuGH verurteilt Belgien wegen Verletzung der Kommunalabwasserrichtlinie 
EIB-Darlehen von 200 Mio EUR für Abwasserbehandlung und Gewässerschutz in Flandern 
EU-Kommission fordert Belgien zur Einhaltung der EU-Abwasservorschriften auf 
Abwasserbehandlung in Luxemburg und Belgien unzureichend
Frankreich
Macron ruft zum Wassersparen auf
Frankreich stellt Abwasserdaten für Corona-Monitoring online
EU-Kommission fordert Frankreich auf, die Anstrengungen zu verstärken, um die ökologisch vorgegebene Abflussmenge des Rheins wiederherzustellen  
Regierung will ganzheitlichere Wasserbewirtschaftung in Kommunen 
Französische Trink- und Abwasserpreise 11 Prozent unter europäischem Durchschnitt 
EU-Kommission: Frankreich soll Richtlinie über prioritäre Stoffe umsetzen  
EU-Kommission verklagt Frankreich wegen unsachgemäßer Abwasserbehandlung 
Kommission fordert Frankreich auf, die Abwasserbehandlung in kleineren Gemeinden zu verbessern 
Fracking-Verbot in Frankreich verfassungsgemäß 
EU-Kommission verklagt Frankreich wegen fehlender Bekämpfung der Wasserverunreinigung durch Nitrat  
Frankreich aktiver bei industriellen Abwässern 
Vorsicht bei Fischern aus Mosel und Rhone
England 
Kläranlagen leiten massenhaft Abwasser ins Meer – 141.777 Vorfälle
Weihnachtlicher Badespaß in Großbritannien durch Abwasser bedroht
Britische Gewässer: Abwässer verleiden Urlaubsfreude
Während sie Geld scheffeln, schwimmen wir in Abwasser
EU-Kommission verklagt Vereinigtes Königreich wegen Mängeln bei der Abwassersammlung und -behandlung 
Vereinigtes Königreich und Spanien verletzen EU-Wasserrecht 
Seepferdchen in der Themse
Britische Regulierungsbehörde verhängt erstmalig Strafzahlung gegen private Wasserwirtschaft
Deutschland
EU-Kommission fordert Deutschland zur Umsetzung des Urteils wegen Verstoßes gegen EU-Nitratvorschriften auf  
96 % der deutschen Bevölkerung sind an ein Klärwerk angeschlossen 
Umweltpolitik: EU-Kommission verlangt von Deutschland umfassende Kostendeckung bei allen Wasserdienstleistungen
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Auftragsvergabe
EU-Verfahren gegen Deutschland eingestellt
Ohne Chef, ohne Geld, ohne Grenzen
Spanien
Madrid wird 2024 die erste Anlage in Spanien eröffnen die grünen Wasserstoff aus recyceltem Wasser herstellen wird
Kein Gestank mehr: Lösung für Ableiter-Probleme in Camp de Mar auf Mallorca in Sicht
EU-Kommission verklagt Spanien wegen Versäumnissen bei der Abwasserentsorgung
Auf Mallorca quillt die braune Brühe über 
Getrübte Idylle: Grundwasser überdüngt Lagune in Spanien 
Spanien wegen Verletzung der Abwasserrichtlinie erneut vor dem EuGH 
EU-Kommission verklagt Spanien wegen Verletzung der Kommunalabwasserrichtlinie 
Kommission verklagt Spanien wegen Siedlungsabwässern und Bewirtschaftungsplänen für Wassereinzugsgebiete 
5,4 Milliarden Euro Steuergelder vertrockneten in der spanischen Landwirtschaft  
EU leitet rechtliche Schritte gegen Spanien, Finnland, Schweden und Portugal ein
Schweiz 
Klimawandel und Nährstoffschwankungen stören Netzwerke in Seen
Wasser, unsere Seen und der Klimawandel
Wer war’s? Mit Sedimenten auf Spurensuche
Wasserrelevante Entwicklungen in der EU
Dezentrale Ressourcengewinnung aus Abwasser
Bundesrat verabschiedet revidierte Gewässerschutzverordnung
Die Schweizer Wasserwende: abwarten oder proaktiv gestalten?
Gelb-Schwarz-Grau macht vieles möglich
Stoffeinträge aus Industrie und Gewerbe in Gewässer
St. Gallen: Gewässerschutz
Eawag vereinbart Zusammenarbeit mit Internationaler Atomenergieagentur
Neuer Indikator und aktualisierte Daten zum Thema Wasser
LéXPLORE öffnet seine virtuellen Türen
Eawag: Die Abwasserbewirtschaftung optimieren und Gewässer schützen
EurEau fordert ehrgeizige Massnahmen zum Schutz der Wasserressourcen
Thermische Netze
Besseres Verständnis von Innovationsdynamiken
Gewässerschutz wirkt
St. Galler Regierung will Gewässer besser schützen
Bericht: Regenwasser im Siedlungsraum
Auch moderne Kläranlagen klären nicht alles
Mit dem planerischen Grundwasserschutz alleine lässt sich nicht alles erreichen
Eine Drohne, die fliegt und taucht
Wasserressourcen: Bundesrat will Sicherheit für Wasserversorgung der Schweiz
Théodora Cohen Liechti und Markus Gresch leiten ab Januar 2023 neu das CC Siedlungsentwässerung
Eawag/CH: Anpassung an den Klimawandel: Folgen für Gewässer sorgfältig abwägen
Aktuelles aus dem CC Kanalisation
Schweiz: Gasmangel –  Umstellung von Gas auf Heizöl
Gemeinsame Initiativen des ETH-Bereichs
Situationsanalyse: Stoffeinträge aus Industrie und Gewerbe in Gewässer
Bundesrat schlägt Kriterien für Überprüfung von Pestiziden vor
Sediment-Qualitätskriterien neu auf Webseite
Dezentrale Ressourcengewinnung aus Abwasser
Um Nährstoffkreisläufe zu schliessen, müssen viele Akteure zusammenspannen
In den Alpen schneit es Plastik
Zusätzliche Reinigungsstufe für rund 100 ARA
Aktuelles aus dem CC Siedlungsentwässerung
Eawag: Damit möglichst kein Plankton unerkannt entwischt
Warum die Biodiversitätspolitik noch auf keinen grünen Zweig kommt
Eawag: Hohe Ehre für Urs von Gunten
Kanton Schaffhausen unterstützt Hochwasserschutz
Stunde der Wahrheit – wie steht die Landwirtschaft zu den Nährstoff-Absenkpfaden?
Wassermanagement: Entscheiden trotz Unsicherheiten
Kennzahlenvergleich der Länder NL,D,CH
Wirkungskontrolle Revitalisierung: Konzept und Habitatvielfalt
Starkregen kann zur Verschmutzung des Trinkwassers führen
Verunreinigung in ARA soll reduziert werden
Im Kanton St.Gallen sind 41 Kläranlagen in Betrieb
Abwassermonitoring auf Coronaviren wird erweitert
Ständeratskommission will Abwasser besser klären und Trinkwasser schützen
Interview: «Das Ökosystem Bodensee mit seinen Prozessen und Funktionen umfassend verstehen»
Schweizer Oekotoxzentrum stellt neue Strategie zur Beurteilung der Sedimentqualität vor
Kläranlagen halten 96 Prozent des Quecksilbers zurück
Parlament gibt Schub für Biogas-Antrieb im Güterverkehr
Abstiegshilfen, deren Signale die Fische verstehen
Kurzzeitige Konzentrationsspitzen werden stark unterschätzt
OST Ostschweizer Fachhochschule: Verstärkung des Fachbereichs Siedlungswasserwirtschaft
Stickstoffeinträge sollen reduziert werden
VSA-Fortbildungskurs «Bedeutung von Industrie und Gewerbe für Abwasserreinigung und Gewässerschutz»
Energieeffizienz und verlängerte Lebensdauer von Unternehmens-Assets in der Wasserwirtschaft
Digitale Schweiz
eDNA-Methoden zur Untersuchung und Bewertung aquatischer Ökosysteme
Parlament will Pestizidrisiken für Wasser und Umwelt verringern
Übermässige Stickstoff- und Phosphoreinträge schädigen Biodiversität, Wald und Gewässer
Seeländer Wasserverbund: Filteranlage gegen Pestizidrückstände
Regenwasserbewirtschaftung  – Wasser in der Stadt
Ohne Daten keine Taten
Zu viel sauberes Fremdwasser in den Walliser ARA 
Vorzeigeprojekt in Dietikon 
Wasserwirtschaft auf dem Prüfstand 
Coronavirus: Bundesrat beschliesst befristete Erleichterungen im Umweltbereich 
Abwasserreinigung kann Corona-Bedrohung stemmen 
Wird uns in Zukunft das Abwasser vor dem Coronavirus warnen können? 
Ausreichende Gewässerräume sind unverzichtbar 
Sicheres Arbeiten auch in Corona-Zeiten 
Die Situation gut überwachen und wirksame Massnahmen treffen! 
Ressourcenorientiertes Sanitärsystem 
Zürich: Regierungsrat startet neuen Anlauf für ein Wassergesetz 
Substanz im Rheinwasser festgestellt – Massnahmen ergriffen 
Informationsanlass für Entscheidungsträger zum Thema Wasser 
In der Schweiz gelangen jährlich 5.000 Tonnen Plastik in die Umwelt 
Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2018 
Grundstein zu neuem Forschungs- und Ausbildungsgebäude FLUX gelegt 
Der Kanton will bald wertvollen Phosphor gewinnen – aus unserem Abwasser 
Richtlinie «Abwasserbewirtschaftung bei Regenwetter» 
Zürcher Wassergesetz bei Volksabstimmung durchgefallen 
A&G-Artikel Projekt Empyrion
Investitionsbeiträge  
Schweizer Düngeverordnung 
QUIK-Prüfkommission beendet ihre Arbeit 
Regelpooling mit Infrastrukturanlagen – Wasserversorgungen und Abwasserreinigungsanlagen 
Langzeitmessungen in Flüssen zeigen auch kleinste Veränderungen 
Bericht zur Evaluation von Technologien zur Phosphorrückgewinnung erschienen  
Behandlung von Gleisabwasser – Neuartige Pilotanlage 
Mehr Natur auf dem Betriebsareal – Datenerhebung auf Betriebsarealen 
Förderung von Grobchecks  
Förderung von Feinanalysen 
Pestizide und Phosphorrückgewinnung Schwerpunkte der Schweizer Wasserpolitik 
Thermische Nutzung von Schweizer Gewässern: neue Website online 
VSA veröffentlicht Politikmemorandum zu Gewässerschutz, P-Rückgewinnung und Seen 
Eawag unterstützt Einführung effekt-basierter Umweltqualitätskriterien 
«In der Schweiz sind aquatische Ökosysteme von invasiven Arten bedroht» 
Im Schweizer Abwasser befinden sich kiloweise Gold und Silber – Woher stammen die Edelmetalle?  
Für mehr Wasserkraft statt Kernenergie würden Schweizer mehr bezahlen 
Schweiz stimmt für freiwillige Maßnahmen gegen Mikroverunreinigungen  
Schweizer Abwasserreinigung – Eine Erfolgsgeschichte  
Schweizer Seen sind keine Fischzuchten 
SVGW äußert sich kritisch zum Aktionsplan Pflanzenschutzmittel 
Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation in der Schweiz 
In jedem zweiten Sammelsack ein Mobiltelefon 
Grosse Defizite beim biologischen Zustand der Schweizer Fliessgewässer 
VSA-Plattform «Wasserqualität» ist gut gestartet 
Schweizer Atlanten machen den Schritt in die dritte Dimension  
Phosphorrückgewinnung  
Forschungskonzept Umwelt für die Jahre 2017-2020 
Neues Förderprogramm „Wärmeverbünde“ für Abwasser  
Spurenstoffe: Übersicht Schweiz
Verordnung des UVEK zur Überprüfung des Reinigungseffekts von Massnahmen zur Elimination von organischen Spurenstoffen bei Abwasserreinigungsanlagen 
Der VSA/Schweiz hat eine Empfehlung zum Thema „Zu behandelnde Abwassermenge und Redundanz von Reinigungsstufen zur Entfernung von Mikroverunreinigungen“ erarbeitet  
Gewässerqualität: Revision der Gewässerschutzverordnung  
Vernehmlassung – Vollzughilfe Finanzierung der Spurenstoffelimination 
Schweiz definiert Kriterien für Kläranlagennachrüstung 
NEST-Aufrichte mit allen Partnern 
Förderprogramm „Effiziente ARA“  
Neue Studie: Phosphatrückgewinnung in Schweizer Abwasserreinigungsanlagen 
Europäischer Umweltbericht: gute und weniger gute Noten für die Schweiz 
Weiterverrechnung der Abwasserabgabe  
Grosse Erfolge und Herausforderungen beim Gewässerschutz 
Schweiz regelt Finanzierung der Spurenstoffelimination in Kläranlagen 
«Wasserqualität in der Schweiz ist sehr gut» 
VSA-KI-Empfehlung zur Einführung der Abwasserabgabe 
Revision der Gewässerschutzverordnung für bessere Wasserqualität 
Genügend Wasser in der Zukunft? Forschung sieht Lösungen für drohende Nutzungskonflikte 
Mehr Phosphor im Vierwaldstättersee? Eawag ist kritisch. 
Wasserversorgung und Uferfiltration – ein System unter Druck? 
Schweiz verabschiedet Anpassungsplan an den Klimawandel  
Bessere Abwasserreinigung 
Eawag: Seit Anfang November ist Pascal Wunderlin als Co-Koordinator in der Plattform aktiv
Ausbau der Kläranlagen zum Spurenstoffabbau soll überwiegend von Allgemeinheit finanziert werden
Abwasser und Abfall: Der heimliche Standortvorteil der Gemeinden
„Lehrberuf Entwässerungsanlagen“ – so machts die Schweiz 
VSA-Fortbildungskurs 2011: ARA Mikroverunreinigungen und neue Aspekte zu Energie und Stickstoff 
Was kostet die Unsicherheit der Zukunft 
Impulse für den Gewässerschutz 
21. Mai 2011 – Tag des Abwassers 
Stauseen als heimliche Klimasünder? 
Von unseren Nachbarn: Schweizer Tag des Abwassers
GEWISS – Gewässerinformationssystem Schweiz 
Neue Herausforderungen für die Schweizer Wasserwirtschaft 
Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Verbesserung der Elimination von Mikroverunreinigungen 
Abschluss des Schweizer Nationalen Forschungsprogramms „Hormonaktive Stoffe“
Wasser-Agenda 21: Lösungen für die Wasserwirtschaft im 21. Jahrhundert
Netzwerk Wasser-Agenda 21
Vorsorgliche Aufbereitung des Basler Trinkwassers
Neues Zentrum für angewandte Ökotoxikologie
Schweiz wird gegen Fischrückgang aktiv
Keine Klärschlammdüngung in der Schweiz
Wärme und Kälte aus Abwasser in Luzern
Vorbild Schweiz
Ökobilanz von Energieprodukten – ökologische Bewertung von Biotreibstoffen
Reinigung von Autobahnabwasser
Österreich
Innsbruck: Rauch will Corona-Abwassermonitoring als „Wachtürme“ erhalten
Hunderte Höfe in Osttirol sind nicht erschlossen
Kreislaufwirtschaftsstrategie Österreich
Neue Förderungsrichtlinien für Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
Tirol investiert 2022 über 50 Mio. Euro in den Hochwasserschutz
Österreich bei Abwasserentsorgung im Spitzenfeld
Kärnten: Seenbericht Unterkärntner Seen mit Auf- und Absteigern bei der Wasserqualität
Kläranlagen-Monitoring wird ausgeweitet
Abwasser-Studie in Vorarlberg: Mehr illegale Drogen in städtischen Gebieten
Teures Fehlverhalten: Müll im steirischen Kanal kostet jedes Jahr Millionen
Analysen in Kläranlagen für CoV-Früherkennung 
Corona-Analyse in 43 Tiroler Kläranlagen geplant 
Pilotprojekt: CoV-Tests in Kläranlagen 
In diesen steirischen Kläranlagen sollen Corona-Tests gemacht werden 
Nachweis viraler Erbinformation im Abwasser: Projekt in Österreich 
ÖWAV überreicht Forderungspapier an Bundesministerin Maria Patek 
Donau international nur punktuell von stärkeren Fäkalbelastungen betroffen 
Österreich hält Qualitätsziele für Flüsse, Seen und Grundwasser größtenteils ein 
Rund 127 Mio. Euro Fördermittel für Projekte der Wasserwirtschaft freigegeben  
1. Publikation der „Jungen Abfallwirtschaft im ÖWAV“ 
Erfahrungsaustausch Abwasser 2017 
ÖWAV-Vollversammlung 2017  
ÖWAV-Leitbild veröffentlicht  
EU-Kommission fordert von Österreich die Umsetzung der Richtlinie über prioritäre Stoffe  
Forderungspapier Siedlungswasserwirtschaft unterzeichnet  
Österreichische Siedlungswasserwirtschaft fordert 150 Millionen Euro für die Jahre 2017 und 2018  
Branchenbild der österreichischen Abwasserwirtschaft 2016 veröffentlicht  
10-Punkte-Plan gegen Plastik in Gewässern 
Österreich fordert europäische Strategien für Plastik in Gewässern 
ÖWAV-Vollversammlung 2015: Roland Hohenauer zum Präsidenten gewählt  
Neptun Wasserpreis: Jetzt für die Wasserpreisgemeinde 2015 abstimmen!  
Präsentation der Initiative VOR SORGEN 
Wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekte als wichtige Impulsgeber 
Land fördert den Betrieb von kommunalen Abwasserbeseitigungsanlagen 
Gemeinsam sind wir stärker 
Vorarlberg: 95,5 Mio. Euro fließen in Wasserwirtschaft 
Initiative in Österreich: VOR SORGEN: Sauberes Trinkwasser – sichere Abwasserentsorgung  
Rufbereitschaftsdienste für kommunale Abwasseranlagen(Kanalisations- und Kläranlagen) 
Wasserwirtschaft für Österreicher bei Klimawandel wichtiges, aber kein dominantes Thema 
Umwelthormone: Frauenboom bei Österreichs Fischen
93 Prozent der Österreicher gegen Privatisierung der Wasserversorgung
Klärschlamm fliegt im Hubschrauber
Entwicklung und Implementierung einer Abflusssteuerung für das Kanalnetz der Stadt Wien (Entwässerungssysteme)
Kläranlage Wiener Neustadt-Süd produziert grünen Strom
Niederlande 
Niederlande investieren 30 Mio. Euro für Maßnahmen gegen Arzneimittelrückstände im Wasser 
Verlängerung des Moratoriums der Niederlande für die Gewinnung von Schiefergas 
Neue Wege in der niederländischen Wasserpolitik
WRRL in den Niederlanden
Irland
E.coli im Trinkwasser von Irland
Portugal
Portugal vom Europäischen Gerichtshof wegen Kommunalabwasserbehandlung verurteilt  
Portugal drohen Zwangsgelder wegen unzureichender Abwasserbehandlung
EU-Kommission: Portugal soll EU-Vorschriften über Abwasser und Wasserverschmutzung einhalten
EU leitet rechtliche Schritte gegen Spanien, Finnland, Schweden und Portugal ein
Finnland 
EU leitet rechtliche Schritte gegen Spanien, Finnland, Schweden und Portugal ein
Schweden 
ARA-Ausbau Schweden
EU-Kommission verklagt Schweden wegen unzureichender Abwasserbehandlung 
Schwedischer Gerichtshof entscheidet, ob Wasser eine Dienstleistung oder ein Produkt ist 
EU leitet rechtliche Schritte gegen Spanien, Finnland, Schweden und Portugal ein
Luxemburg 
Der lange Weg bis zum Anschluss an die Kläranlage
Abwasserbehandlung in Luxemburg und Belgien unzureichend  
Bulgarien
Aufruf für Projekte im Bau von Kläranlagen für Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern 
Griechenland
EuGH: Millionenstrafe gegen Griechenland wegen Abwasserbehandlung
Nitrat: EU-Kommission verklagt Griechenland vor dem Gerichtshof  
EU-Kommission verklagt Griechenland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen illegaler Deponie  
Griechenland wegen mangelnder Kommunalabwasserbehandlung verurteilt  
EU-Kommission verklagt Griechenland wegen Versäumnissen bei der Abwasserbehandlung 
Europäische Kommission verklagt Griechenland wegen Verletzung der Abwasservorschriften  
Griechenland zur Einhaltung des europäischen Abfall- und Abwasserrechts aufgefordert
Polen
EU-Kommission verklagt Polen wegen Wasserverunreinigung durch Nitrat  
Zypern
EU-Kommission fordert Zypern auf, kommunales Abwasser ordnungsgemäß zu behandeln
Ungarn
Ungarn soll Umweltstandards in Rotschlammdeponie verbessern 
Rumänien 
Rumänien plant Großprojekte in der Wasserinfrastruktur  
EU-Kommission fordert Rumänien auf, gegen die schlechte Bewirtschaftung seiner Abfalldeponien vorzugehen
Lettland
EU-Kommission fordert Lettland und Litauen nachdrücklich auf, die Behandlung ihrer Abwässer zu verbessern 
Kuwait
Kuwait-Stadt: EVN errichtet Kläranlage in Kuwait 
Dänemark
Greta Thunberg kritisiert Dänemark wegen Einleitung von Abwasser ins Meer
Israel
Israel und Jordanien wollen Jordan sauberer machen
Regierung will Jordan säubern
Gaza: Sauberes Wasser an Gazas Stränden
Indien
Antibiotika in Abwässern gefährden Gesundheit in Indien und China