Kosteneffizientes Retrofit für Denitrifikationsbecken im laufenden Betrieb bei der Kläranlage Hagen-Boele
Nach der Insolvenz der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH übernahm der Ruhrverband die Werkskläranlage der Papierfabrik am Standort Hagen-Boele, Nordrhein-Westfalen. Die Anlage war ursprünglich für Abwasser der Papierindustrie und kommunales Abwasser ausgelegt und musste kurzfristig auf den Betrieb mit ausschließlich kommunalem Abwasser umgestellt werden. Somit entstand die Notwendigkeit, in bestehenden Belebungsbecken unbelüftete Zonen für die Denitrifikation einzurichten, ohne den Anlagenbetrieb länger zu unterbrechen oder umfangreiche bauliche Umbauten vorzunehmen.
Von Regen- bis Trinkwasser: Mall auf der IFAT 2026 Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Bereich. Während das Unternehmen im Umfeld von Niederschlagswasser und Abwasser unterschiedlicher Herkunft seit Jahrzehnten fest etabliert ist, sind Anlagen, die im besonders sensiblen Umgang mit Trinkwasser zum Einsatz kommen, ab diesem Jahr neu im Programm: Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA- Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung. Ebenfalls zur IFAT stellt Mall die 11. Auflage des von Klaus W. König herausgegebenen Ratgebers Regenwasser mit den neuesten Fachthemen der Siedlungswasserwirtschaft vor. Zu sehen sind außerdem Komponenten für die Umsetzung des Schwammstadt-Konzepts wie die ebenfalls neue Sickerbox CaviTop und die Baumrigole Via-Tree, aber auch Lösungen für den anlagenbezogenen Gewässerschutz.
Mall GmbH Hüfinger Str. 39-45 78166 Donaueschingen
ETW Energietechnik erhält Zuschlag für Biomethananlage von Berliner Stadtreinigung (BSR)
Aufbereitung bis zu 700 Nm3/h Deponiegas in Biomethan Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) setzen auf Technologie aus dem Rheinland und freuen sich, mit der Biomethananlage der ETW Energietechnik GmbH aus Moers einen entscheidenden Schritt in Richtung Umweltschutz und Klimaneutralität zu machen. Die Komplettanbieter von Biomethananlagen und Blockheizkraftwerken (BHKW) erhalten den Zuschlag für eine Anlage, die künftig bis zu 700 Nm³/h Deponiegas in Biomethan aufbereiten wird.
Entwickelt und geplant wurde das Anlagenkonzept von der BSR in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Rytec GmbH. Das Büro Rytec bringt dafür eine umfangreiche Expertise zur Biogaserzeugung, der biologischen und thermischen Abfallbehandlung, der Energietechnik sowie der Abfall- und Deponietechnik mit.
ETW Verfahren bereitet Deponiegas zu Biomethan auf „Mit dem speziell für Deponiegas entwickelten ETW Aufbereitungsverfahren mit nachgeschalteter Nitrogen Reduction Unit (NRU) kann Deponiegas mit Stickstoffgehalten von über 22 Prozent zu einspeisefähigem Biomethan aufbereitet werden. Nach den durchweg positiven Betriebserfahrungen unserer ersten Referenzanlage im italienischen Taranto, die bereits seit über einem Jahr erfolgreich läuft, bestätigt dieser erneute Zuschlag das Marktvertrauen in unsere Ingenieurskunst und Anlagentechnik“, erläutert der verantwortliche Vertriebsleiter Alexander Szabo von ETW Energietechnik.
Schwankungen der Gaszusammensetzung und -menge Deponiegas ist ein besonderes Gas zur Aufbereitung. Auf der einen Seite gibt es eine sehr hohe Schadstoffkonzentration an Spurenstoffen (VOC: flüchtige organische Verbindungen, englisch volatile organic compounds) und Siloxanen. Auf der anderen Seite ist die Gasqualität nicht konstant. Dadurch entstehen Schwankungen in der Gaszusammensetzung und Gasmenge. Je länger eine Deponie in Betrieb ist, desto mehr Methan wird durch Sauerstoff und Stickstoff ersetzt. Überdies ist die Gasmenge rückläufig.
Hohe Anforderungen an Gasaufbereitung Somit werden sehr hohe Anforderungen an eine Biomethananlage zur Gasaufbereitung gestellt. Die Methankonzentration liegt zwischen 35 bis 60 Prozent, die Stickstoff- und Sauerstoffkonzentration beträgt bis zu 23 Prozent und der Betriebsbereich – also die Teillastfähigkeit der Anlage – beträgt zwischen 40 bis 100 Prozent Kapazität.
Zusätzliches BHKW deckt Eigenstrombedarf Um den externen Strombedarf der Biomethananlage zu minimieren, liefert ETW zusätzlich ein BHKW zur Eigenstromversorgung, das auch mit dem Off-Gas der Aufbereitungsanlage betrieben wird. Dadurch steigt die Methanausbeute der Gesamtanlage auf über 95 Prozent.
ETW Energietechnik GmbH Ferdinand-Zeppelin-Straße 19 D – 47445 Moers
Wir freuen uns, Sie zu unserem kommenden Webinar „VIT® ABM in der Kläranlagenpraxis: Aktive Biomasse verstehen, belastbar bewerten, gezielt verbessern“ am 05. Februar 2026 um 14:00 Uhr MEZ einzuladen.
VIT® ABM (Aktive Biomasse Monitoring) quantifiziert die stoffwechselaktive Biomasse der Belebungsbiologie und erlaubt Rückschlüsse auf deren physiologischen Zustand und Stressbelastung. Auf Basis der 2nd Generation ATP® Technologie stehen Messparameter zur Verfügung, die eine direkte Bewertung der biologischen Leistungsfähigkeit und Stabilität im laufenden Betrieb ermöglichen.
Das Webinar zeigt kompakt und praxisnah, wie diese Messwerte erhoben, ausgewertet und im Betrieb genutzt werden können. Anwendungsbeispiele verdeutlichen, wie Störungen früher erkannt, Fehlsteuerungen vermieden und betriebliche Eingriffe gezielter umgesetzt werden. Dadurch lassen sich Energie- und Betriebsmittel effizienter einsetzen und die Wirksamkeit von Maßnahmen nachvollziehbar belegen.
Easy Maintenance Mazerator – das messerscharfe Maximum
SEEPEX präsentiert seine neue Generation von Zerkleinerern Seit Jahrzehnten optimiert SEEPEX die Leistungsfähigkeit seiner weltweit gefragten Exzenterschneckenpumpen durch den vorgeschalteten Einsatz messerscharfer Mazeratoren, die Feststoffe und faserige Materialien zuverlässig in kleinste Partikel zerkleinern. Auf diese Weise werden Verstopfungen in Rohrleitungen verhindert und nachgeschaltete Anlagenkomponenten zuverlässig geschützt. Mit einer vollständig neuen Mazeratoren-Generation entwickelt SEEPEX seine Zerkleinerungstechnologie nun weiter. Der neue „Easy Maintenance Mazerator“ steht für maximale Wartungsfreundlichkeit, eine optimierte Schneidleistung und eine gesteigerte Anlagenverfügbarkeit. Mit dem 1. Januar 2026 hat das Unternehmen damit eine neue Phase seiner Easy-Maintenance-Strategie eingeläutet. „Unsere neue Mazerator-Generation eröffnet unseren anspruchsvollen Kunden eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Handhabung, der Wartung und der Wirtschaftlichkeit, denn sie profitieren von einem reduzierten Verschleiß und einer deutlich längeren Lebensdauer. SEEPEX wiederum kann mit dieser neuen Lösung seine Marktposition stärken“, fasst Guntram Schulz, Global Market and Product Manager bei SEEPEX, zusammen.
Erneuerung von Wasseraufbereitungsanlagen mit Hyperboloid-Flockungsrührwerken
Die Flockung ist ein entscheidender Schritt in der Wasseraufbereitung, bei dem sich kolloidale suspendierte Partikel zu größeren, absetzbaren Flocken zusammenlagern, die anschließend entfernt werden können. Eine effektive Flockung erfordert eine optimale Einstellung von Chemikalienzugabe, Mischenergie und geringe Scherraten, um stabile Flocken zu bilden. Angesichts steigender regulatorischer und finanzieller Herausforderungen setzen immer mehr Betreiber auf die Umrüstung bestehender Anlagen, um die Aufbereitungseffizienz bei geringeren Kosten zu verbessern.
Flocken bilden sich durch die Neutralisierung negativ geladener Partikel durch Koagulation, gefolgt von einer Flockungsstufe mit scherkraftarmer Durchmischung zur Förderung von Partikelkollision. Der Erfolg der Flockenbildung hängt von der Mischintensität ab, die anhand des Geschwindigkeitsgradienten (G) gemessen wird, sowie von der Minimierung der Scherkräfte, die Flocken auseinanderbrechen lassen können. Über den G-Wert hinaus ist es für die Leistungsoptimierung unerlässlich, den Energieeintrag und die Strömungsdynamik innerhalb der Becken zu verstehen. Die numerische Strömungsmechanik (CFD) hat sich hier zu einem wertvollen Werkzeug entwickelt, um die Beckenhydraulik zu bewerten, Kurzschlüsse zu identifizieren und die Leistung verschiedener Flockungstechnologien zu beurteilen. Übliche Flockulatoren sind hydraulische Leitbleche, Schaufelrad oder Schreitbalken Flockulatoren, Schaufelrührer und Hyperboloid Rührwerke. Bewertet werden diese unter anderem anhand von Kriterien wie Wartungsaufwand, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Energieeffizienz, Redundanz, Energieübertragung, Scherkräfte und Flockungsqualität. Das Hyperboloid-Flockungsrührwerk nutzt strömungsmechanische Prinzipien, um eine gleichmäßige Durchmischung mit minimaler Scherbelastung zu gewährleisten. Durch die hyperboloide Form des Rührkörpers beschleunigt es die Flocken sanft entlang seiner Transportrippen. Hyperboloid-Rührwerke werden bodennah installiert und erzeugen eine radial nach außen gerichtete Sohlströmung, die den Beckenboden reinigt, Sedimentablagerungen verhindert und Flocken in der Schwebe hält. Durch Betrieb am Frequenzumrichter können Betreiber die Mischintensität einfach anpassen und auf Veränderungen in der Wasserqualität reagieren. Der Einsatz des Hyperboloid-Flockungsrührwerks sichert demnach geringeren Wartungsaufwand, optimierten Chemikalieneinsatz, ablagerungsfreien Betrieb und eine verbesserte Flockenbildung.
Schweizer Weltpremiere: grösstes Solarfaltdach der Welt auf der ARA Thunersee feierlich eingeweiht
Innovative Energielösung liefert 3 GWh Solarstrom pro Jahr und setzt ein starkes Zeichen für die Energiewende Auf der Abwasserreinigungsanlage ARA Thunersee wurde das grösste Solarfaltdach der Welt offiziell eingeweiht. Bundesrat Albert Rösti nahm die feierliche Eröffnung im Rahmen eines Besuchs vor Ort persönlich vor. Die Anlage wird künftig rund 3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren und ist ein bedeutender Schritt für die erneuerbare Energieversorgung in der Schweiz. Entwickelt und realisiert wurde das Projekt vom Schweizer Cleantech-Unternehmen dhp Technology AG aus Zizers (GR).
Das innovative Solarfaltdach überspannt mehrere Klärbecken und nutzt bestehende Infrastrukturflächen doppelt – für die Abwasserreinigung am Boden und die Solarstromproduktion darüber. Basierend auf bewährter Schweizer Seilbahntechnik kann sich das Dach bei extremen Wetterbedingungen wie Sturm, Schnee oder Hagel automatisch zusammenfalten. Dadurch werden Betriebssicherheit und Energieproduktion vereint – ohne Eingriff in die laufenden Prozesse der Anlage.
„Dieses Projekt zeigt, wie wir die Energiewende pragmatisch und wirkungsvoll voranbringen können“, sagte Ingo Schoppe, Geschäftsführer der ARA Thunersee, anlässlich der Einweihung. „Wir nutzen bestehende Flächen intelligent und leisten damit einen aktiven Beitrag zu Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Das Solarfaltdach stärkt unsere energetische Unabhängigkeit und dient als Vorbild für andere Infrastrukturanlagen.“
Mit einer installierten Leistung von 3.6 Megawatt Peak liefert die Anlage jährlich rund 3 Gigawattstunden erneuerbaren Strom. Das entspricht dem Verbrauch von etwa 700 Haushalten. Ein grosser Teil des erzeugten Stroms wird direkt vor Ort genutzt – ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenversorgung und nachhaltiger Anlagenbetrieb.
„Die ARA Thunersee beweist, dass Infrastruktur Teil der Energiezukunft ist“, sagte Gian Andri Diem, CEO von dhp Technology. „Das grösste Solarfaltdach der Welt steht in der Schweiz – entwickelt mit Schweizer Ingenieurskunst und Innovationsgeist. Dieses Projekt zeigt das grosse Potenzial von Energieproduktion auf bestehenden Flächen. So schaffen wir Fortschritt, ohne zusätzlichen Raum zu beanspruchen.“
Gleich zu Jahresbeginn trifft sich die Infrastrukturbranche bei der InfraTech in Essen. Wahrscheinlich steht der Termin bei Ihnen schon fest im Kalender und wir freuen uns, wenn Sie auch den Mall-Messestand auf Ihrer Liste haben. Denn: Der erste Messetag steht bei uns ganz im Zeichen der Fachpresse.
Pressetag – Schwammstadt trifft Innovation
1. Individuelle Gespräche 2. Marktsituation: Aktuelle Situation und Ausblick 3. Mall-Lösungen als Baustein einer blau-grün-grauen Infrastruktur im Rahmen des Schwammstadt-Konzepts 4. Redaktionelle Berichte mit aktuellen Themen und Projekten
Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, ob Sie kommen. Antworten Sie dazu einfach auf diese E-Mail – vielen Dank.
Die Stuttgarter Kläranlagen reinigen jedes Jahr 85 Millionen Kubikmeter Abwasser. Dabei setzen die Kläranlagen auch Treibhausgase in Form von Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas frei. In Stuttgart sollen nun innovative Maßnahmen entwickelt werden, um Treibhausgasemissionen aus Kläranlagen zu senken.
Das ist die erste „Stuttgart Challenge“: Gewässer‐ und Klimaschutz zugleich. Erstmals können sich Unternehmen, Start‐ups und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa für die „Stuttgart Challenge“ bewerben. Gesucht sind Innovationen, die die Stuttgarter Klärwerke klimafreundlicher machen. Die geförderten Projekte sollen möglichst schnell die Klimabilanz verbessern und auf andere Klärwerke übertragbar sein. Sie unterstützt der Stuttgarter Klima‐Innovationsfonds mit bis zu 500.000 Euro.
Das Besondere: Die besten Innovationen können im größten Klärwerk Baden‐Württembergs in Stuttgart‐Mühlhausen umgesetzt werden und sich dort in der Praxis beweisen. Das Klärwerk betreibt die Stadtentwässerung Stuttgart (SES), die in diesem Jahr Partner der „Stuttgart Challenge“ ist. „Wir sind gespannt auf innovative Lösungen, die einen positiven Effekt auf unsere Klimabilanz haben“, sagt Boris Diehm, Leiter der Abteilung Klärwerke und Kanalbetrieb der SES. „Unsere Mitarbeitenden unterstützen gerne die geförderten Projekte mit ihrer Fachkompetenz. Wir stellen unsere Anlagen zur Verfügung, damit aus den kreativen Ideen emissionsmindernde Erfolgsprojekte werden, die im Anschluss auf andere Kläranlagen ausgeweitet werden können.“
Repräsentative Befragung unter 1.000 Menschen ab 18 Jahren in Hamburg – Feuchttücher beliebt, werden aber in der Kanalisation zum Problem. Denn das Klo ist kein Mülleimer: Vieles, was in der Toilette landet, gehört dort nicht hinein.
Das sind die Ergebnisse Fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) greift gern zu feuchtem Toilettenpapier. Besonders beliebt ist es bei 18- bis 39-Jährigen (37 %). Am wenigsten beliebt ist es bei den über 60-Jährigen, hier gibt ein Fünftel an, es zu benutzen. Etwa 5 % gibt der Befragten gibt außerdem an, regelmäßig auch Baby- oder Abschmink-Feuchttücher über die Toilette zu entsorgen. In einer Stadt mit fast zwei Millionen Einwohnern kommt dabei eine erhebliche Menge zusammen. Das Problem: Verzopfung und Verstopfung
Mit Blick auf eine reibungslose und zuverlässige Abwasserentsorgung stellt die Entsorgung feuchten Toilettenpapiers und von Feuchttüchern über die Toilette ein Problem dar. Im Gegensatz zu trockenem Toilettenpapier, das aus Zellulose besteht, sind sie meist aus Vlies gefertigt.
Diese robusten Textilfasern verbinden sich in den Abwasserleitungen miteinander und bilden zusammen mit anderen Dingen wie Haaren, Zahnseide oder Kondomen sogenannte Verzopfungen. Diese verfangen sich in den Abwasserpumpen und verstopfen sie, was die reibungslose Abwasserentsorgung beeinträchtigt und zu Beseitigungs- und Reparatureinsätzen führt.
Zehn Jahre Fristaufschub bei P-Rückgewinnung gefährdet Planungssicherheit, Investitionen und Ressourcensicherung. BMUKN soll am Zeitplan festhalten.
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. spricht sich entschieden gegen den Vorschlag der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) aus, die gesetzlichen Fristen zur Phosphorrückgewinnung um zehn Jahre zu verschieben. Der BDE fordert, den seit der Novelle 2017 bekannten Zeitplan einzuhalten, um Ressourcensicherung, Planungssicherheit und notwendige Marktimpulse nicht zu gefährden.
Die von der DWA geforderte Verschiebung des Umsetzungszeitpunkts von 2029 auf 2039 bewertet der BDE als fatales Signal für Umwelt- und Ressourcenschutz sowie für den Investitionsstandort Deutschland. Eine Umsetzung ab 2029 sei anspruchsvoll – eine Aushöhlung oder Verschleppung der Pflichten würde jedoch insbesondere jene Marktteilnehmer benachteiligen, die frühzeitig in neue Verwertungswege und in Anlagen sowie Rückgewinnungstechnologien investiert haben. Die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen kann zudem dazu beitragen, Importe des kritischen Rohstoffs zu reduzieren und Abhängigkeiten vom Ausland zu verringern.
Überwachung von Krankheitserregern im Abwasser Infektionserreger gelangen unter anderem über den Stuhl ins Abwasser und können dort nachgewiesen werden. Die systematische Überwachung von Abwasser auf Infektionserreger mit dem Ziel, Entscheidungen für bevölkerungsbezogene Maßnahmen zu treffen, wird als abwasserbasierte Surveillance (auch kurz Abwassersurveillance) bezeichnet. Die erhobenen Daten erlauben Rückschlüsse zum Trend der Infektionsdynamik. Die Messwerte können mit Angaben aus bereits bestehenden Überwachungssystemen verglichen und gemeinsam analysiert werden. Expertinnen und Experten können so die Lage vor Ort umfassender bewerten.
AMELAG AMELAG (Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung) überwacht die Viruslasten von SARS-CoV-2, Influenzavirus und Respiratorischem Synzytialvirus (RSV) im kommunalen Abwasser.
Durchgeführt wird AMELAG von Robert Koch-Institut (RKI) und Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), den 16 Bundesländern, ihren Landeslaboren und den Betreibenden der teilnehmenden Kläranlagen mit Unterstützung von Logistik- und Labordienstleistenden.
Seit 2025 werden bis zu 70 ausgewählte Kläranlagen wöchentlich beprobt.
Neue UBA-Empfehlung zu PFAS-Abweichungen – VKU informiert am 11.02.2026
Das Umweltbundesamt (UBA) hat seine Empfehlung zum „Umgang mit Abweichungen in Bezug auf die Parameter Summe PFAS-20 und Summe PFAS-4 – Vollzug der §§ 62 bis 68 TrinkwV“ nach Anhörung der Trinkwasserkommission veröffentlicht. Mit der Empfehlung möchte das UBA ein einheitliches und nachvollziehbares Vorgehen für den Umgang mit PFAS-Abweichungen etablieren. Sie enthält jedoch umfassende und teils komplizierte Vorgaben zu: zeitliche Begrenzung, Kombination aus Summenparametern und Einzelsubstanz-Grenzen, Minimierungsgebot sowie Nutzungseinschränkungen bei hohen Belastungen. Damit sollen Gesundheitsämter und Wasserversorger in die Lage versetzt werden, PFAS-Kontaminationen kontrolliert zu bewältigen und die Trinkwasserqualität langfristig zu sichern.
Gemeinsam mit dem UBA informiert der VKU seine Mitglieder am Mittwoch, 11. Februar 2026, von 08:30 bis 09:30 Uhr via Microsoft Teams in einer digitalen Veranstaltung über das Konzept, die Anwendung des Excel-Tools und die sich daraus ergebenden Auswirkungen. Die Teilnahme ist kostenlos. Ihre Anmeldung können Sie über den Link: Digitale Stunde zu PFAS | UBA Empfehlung und Vorstellung Excel Tool – VKU e.V. : Veranstaltungen vornehmen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.
Einladung zur digitalen Infoveranstaltung „Spendenplattform Ukraine“ am 12. Januar 2026
Der VKU hat gemeinsam mit den anderen Verbänden der Wasserwirtschaft im Dezember 2025 einen erneuten Spendenaufruf gestartet, um dringend benötigte technische Hilfsgüter für die Wasser- und Energieversorgung in der Ukraine bereitzustellen. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu stärken und die Versorgung der Bevölkerung insbesondere während der Wintermonate zu sichern. Falls Sie eine Spende in Erwägung ziehen, kommen sicherlich einige praktische Fragen auf. Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich zu unserer digitalen Infoveranstaltung „Spendenplattform Ukraine“ ein. Diese findet am Montag, den 12. Januar 2026 von 12:00–13:00 Uhr via MS Teams statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Agenda und den Einwahllink finden Sie hier *Infoveranstaltung: Spendenplattform Ukraine am 12. Januar 2026 | VKU
Wenn Sie Produzent oder Lieferant von Produkten oder Dienstleistungen für Kläranlagen sind, könnte Ihre Firmennachricht hier stehen. Nehmen Sie uns (schweizer@klaerwerk.info) in Ihren PR-Verteiler auf, Nachrichten stellen wir gerne auf diese Seite.
Irland: Biomethananlage von WELTEC BIOPOWER geht Mitte 2026 in Betrieb
Biomethan aus Resten der Bier- und Whiskeyindustrie Der deutsche Hersteller WELTEC BIOPOWER baut derzeit für die irische Evergreen Agricultural Enterprises Limited eine Biomethananlage. Die Anlage am Firmensitz in Monasterevin, Kildare, im Westen der gleichnamigen Grafschaft, geht Mitte 2026 nach 11 Monaten Gesamtbauzeit in Betrieb. Der Standort bietet dem Betreiber nicht zuletzt logistische Vorteile: „Zum einen befindet er sich gut angebunden an der Schnellstraße M7. Außerdem liegt das nationale Gasnetz zur direkten Biomethan-Einspeisung in unmittelbarer Nähe“, unterstreicht Patrick Meade, Geschäftsführer von Evergreen.
Keine Nutzungskonkurrenz der Inputstoffe mit der Futtermittelproduktion Das 50-Millionen Euro-Projekt umfasst vier Fermenter und einen Nachgärer aus Edelstahl mit jeweils 4.900 Kubikmeter Volumen. Darin kommen hauptsächlich Produktionsrückstände und Nebenprodukte aus der irischen Bier- und Whiskeyindustrie zur Vergärung. Die Stoffe sind ausreichend verfügbar und konkurrieren nicht mit der Futtermittelproduktion, da sie als Tierfutter ungeeignet sind. Drei weitere Behälter dienen der Lagerung von flüssigen Substraten. „Die Anlage mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 165.000 Tonnen wird trotz ihrer Größe in nur sechs Monaten reiner Bauzeit errichtet. Der Bau verläuft planmäßig und die mechanische Fertigstellung ist für Ende dieses Jahres vorgesehen“, sagt Tobias Gerweler, Geschäftsführer von WELTEC BIOPOWER. „Der Verzicht auf Grassilage war eine bewusste Entscheidung, damit wir hierbei nicht mit der Viehwirtschaft konkurrieren“, führt Patrick Meade aus. Ein vor Ort installiertes Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt etwa 1 Megawatt Leistung für den Betrieb der Anlage und liefert überdies die Wärme für die Fermenter.
Stündliche Produktion von 1.300 Kubikmetern Biomethan In den Behältern unterstützen drei rotierende Langachsrührwerke sowie drei Tauchmotorrührwerke die wirksame Vergärung des Substratmixes. Das Biogas wird in den Fermentern mit Doppelmembrandach gesammelt und mittels Membrantechnologie zu Biomethan aufbereitet. Über den Einspeisepunkt gelangt es dann in das 20 Meter entfernte öffentliche Gasnetz. In der Anlage werden nach der Inbetriebnahme stündlich rund 1.300 Normkubikmeter Biomethan produziert – was einem Energieäquivalent von rund 110 GWh pro Jahr entspricht. Der jährliche Output von 65.000 Tonnen Gärresten wird in einer überdachten Betonlagune gelagert und getrennt nach flüssigen und festen Fraktionen an die Landwirte abgegeben.
Bis 2030: 5,7 Terawattstunden Biomethan jährlich „Dass der deutsche Hersteller WELTEC BIOPOWER den Zuschlag zum Bau der bisher größten Anlage in Irland bekam, lag neben den genannten technischen Vorteilen nicht zuletzt vor allem an den kurzen Lieferzeiten“, betont Geschäftsführer Patrick Meade. Auf diese Weise lassen sich auch die ehrgeizigen Ausbauziele realisieren, die sich Irland bei der Biomethanproduktion gesetzt hat: Die Regierung strebt an, bis 2030 5,7 Terawattstunden Biomethan jährlich inländisch zu produzieren. Dafür müssten einerseits bestehende Biogasanlagen zur Biomethan-Aufbereitung erweitert und andererseits technisch ausgereifte Anlagen wie die von Evergreen in Kildare geplant und errichtet werden.
INVENT Technologie bewegt seit 1997 die KA Schwalbachtal
Die kommunale Kläranlage Schwalbachtal (Bayern) wurde Mitte der 1990er Jahre modernisiert, um die biologische Stufe energieeffizienter und betriebssicherer zu gestalten. 1997 entschied sich der Betreiber für den Einsatz von INVENT-Technologie: ein HYPERCLASSIC®-Rührwerk der ersten Generation zur homogenen Durchmischung und ein E-FLEX®-Membranbelüftungssystem zur feinblasigen Sauerstoffeintragung. Die Anlage umfasst zwei Belebungsbecken mit jeweils 14,5 m Durchmesser und rund 1.350 m³ Gesamtvolumen. Beide Becken sind als Sequencing Batch Reaktoren (SBR) ausgeführt, die im Dreischichtbetrieb etwa 2.000 m³ Abwasser pro Tag behandeln. Die originalen Bauteile der Rührwerke von 1997 sind noch immer im Einsatz, lediglich die Getriebemotoren wurden im Laufe der Betriebszeit ersetzt. Welle und Rührkörper aus faserverstärktem Hochleistungspolymer (FRP) gewährleisten eine außergewöhnliche Korrosions- und Ermüdungsbeständigkeit. Zur Sauerstoffeintragung dienen pro Becken fünf E-FLEX®-Belüftungsmodule, deren Edelstahlrahmen seit der Inbetriebnahme unverändert im Betrieb sind. Die flexibel gelagerten Membranschläuche bewegen sich während der Belüftung und verhindern so Ablagerungen und Fouling. Das erhält einen niedrigen Druckverlust und eine stabile Sauerstoffeintragsleistung bei geringem Gebläseaufwand. Seit der Inbetriebnahme 1997 läuft das System ohne strukturelle Veränderungen an den FRP-Bauteilen. Im Laufe von fast 30 Jahren waren lediglich zwei Membranaustausche (2008 und 2024) und zwei Motorwechsel erforderlich. Alle Arbeiten konnten mit kurzen Stillstandszeiten und ohne Eingriff in die Beckenstruktur durchgeführt werden. Die Kombination aus hyperboloider Durchmischung und feinblasiger Belüftung ermöglicht eine schnelle und gleichmäßige Sauerstoffverteilung im gesamten Becken. Dies stabilisiert die biologische Leistung, unterstützt kompakte Belebtschlammflocken und fördert eine effiziente Nitrifikation und Denitrifikation. Im anaeroben Betrieb sichert die charakteristische Strömungsführung eine effiziente Rückverteilung von Restnitraten und somit eine hohe Prozessstabilität. Drei Jahrzehnte Betrieb ohne Korrosion oder Materialermüdung belegen die mechanische Robustheit und Materialqualität der INVENT Technologien. Das aktuelle HYPERCLASSIC ®-Rührwerk Evolution7 und das iGSR®-System für intermittierend betriebene und granular-schlamm-basierte Reaktoren setzen diese Entwicklung fort. Sie werden nach denselben hohen Qualitäts- und Fertigungsstandards gefertigt und kombinieren bewährte Strömungscharakteristik, Materialbeständigkeit und Energieeffizienz als direkte Weiterentwicklung der Technologie, die sich in Schwalbachtal seit 1997 bewährt hat.
NVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG Am Pestalozziring 21 D-91058 Erlangen
Wie die Stadtentwässerung Dortmund die Überprüfung meisterte Drosselorgane sind entscheidend, um unsere Kanalisation, Kläranlagen und Flüsse vor hydraulischer Überlastung zu schützen. Sie regeln Durchflussmengen und verhindern, dass ungeklärtes Wasser unnötig in unsere Gewässer gelangt. Eine regelmäßige Überprüfung ist daher unerlässlich. Doch was, wenn Hunderte dieser Drosseln innerhalb kürzester Zeit inspiziert werden müssen? Externe Dienstleister mit der richtigen Expertise, Messtechnik und Manpower sind hier die Lösung. Die Stadtentwässerung Dortmund stand genau vor dieser Herausforderung und entschied sich für eine Messkampagne mit NIVUS, bei der über den Jahreswechsel 2023/2024 mehr als 150 Drosselorgane erstmals überprüft wurden.
Ausbauetappe 2 kurz vor Inbetriebnahme Nach dem Neubau der Mechanischen und Biologischen Stufe (2019-2023), starteten im Frühling 2023 die Erstellung der Stufe Elimination Mikroverunreinigung EMV) und parallel dazu die Schlammbehandlung mit einer zweistufigen Faulung. Die Verfahrensstufen wurden für ca. 520’000 Einwohner resp. für eine Durchflussmenge von 2’900 l/s dimensioniert. Die EMV-Stufe besteht aus einer Ozonung- Pulveraktivkohle (PAK)- und Filtrationsstufe. Der Bau der MV-Stufe war bautechnisch aufgrund der engen Platzverhältnisse, eingezwängt zwischen Kantonsstrasse, Hochdruckgasleitung GVM und Bestand sehr anspruchsvoll. Aufwendige Spundwandarbeiten mit Austauschbohrungen kombiniert mit Filterbrunnen zur Grundwasserbsenkung mussten vorgesehen werden. Die Kombination von Ozonung und PAK ermöglicht eine flexible Betriebsweise, welche bei einem Anteil von Abwasser aus der Chemie äusserst vorteilhaft ist.
Im Mai 2025 eröffnet HOLINGER ein neues Büro in Ascona, welches aus der Übernahme von Dazio Ingegneria SA in die HOLINGER Organisation hervorgeht. Die Gruppe des Ingenieurs Dazio wird Teil von HOLINGER und bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Kanalisation, Trinkwasserverteilung, Wasserbau und Tiefbau in die Region Locarno und Vallemaggia ein. HOLINGER verstärkt damit seine Präsenz im Tessin, rückt näher an die Kunden im Raum Locarno und Bellinzona heran und erweitert sein Angebot an Ingenieurleistungen vom Tiefbau bis zu Wasseraufbereitungsanlagen.
Erfolgreicher Projektabschluss auf der Kläranlage Sinzig
Die ELIQUO KGSTULZ GmbH konnte für den Abwasserzweckverband Untere Ahr kürzlich zwei spannende Projekte in den Bereichen Maschinen- und Elektrotechnik auf der Kläranlage Sinzig abschließen. Die Kläranlage Sinzig ist die letzte Kläranlage an der Ahr, bevor das Wasser in den Rhein mündet. Bei der verheerenden Ahrtal-Flut im Jahr 2021 wurde die Kläranlage stark beschädigt und es kam zu einem Totalausfall. Seitdem läuft die Anlage provisorisch, bis in den kommenden Jahren ein kompletter Neubau an anderer Stelle realisiert wird.
Unsere Arbeiten tragen dazu bei, den Betrieb der bestehenden Anlage bis dahin zuverlässig aufrechtzuerhalten.
Wangen Pumps präsentiert verbesserte Twin NG Pumpe, um den Wartungsaufwand zu reduzieren und die Betriebszeit in hygienischen Anwendungen zu erhöhen
Bewährtes Pumpendesign für bessere Leistung, geringeren Verschleiß und optimierte Gesamtbetriebskosten
Wangen Pumps hat die Bauweise der bewährten Pumpe Twin NG verbessert, um ihre Leistung deutlich zu steigern und den Wartungsaufwand zu reduzieren. Das Ergebnis ist eine zuverlässige hygienische Pumpenlösung, die länger eine bessere Leistung erbringt, die Betriebszeit erhöht und die Lebenszykluskosten für Kunden in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie senkt.
Martin Stümpfle, Produktmanager bei Wangen Pumps, erklärt: „Wir suchen ständig nach Wegen, um die Pumpenleistung zu verbessern und den Betrieb unserer Kunden optimal zu unterstützen. Die technischen Verbesserungen, die wir an unserer beliebten Pumpe Twin NG vorgenommen haben, bieten Vorteile von einem verringerten Kontaminationsrisiko bis hin zu einer längeren Betriebsdauer.“
Die Schraubenspindelpumpen vom Typ Twin NG sind für die zuverlässige Förderung von hochviskosen, flüchtigen oder gasförmigen Produkten in Anwendungen konzipiert, die maximale Hygiene und Effizienz erfordern. Die in mehreren Größen verfügbaren Twin-Pumpen bieten eine maximale Durchflussmenge von 200 m³/h sowie einen maximalen Differenzdruck von 25 bar.
Uhthoff & Zarniko erhält Auftrag zur Revision einer 10 Tonnen schweren vertikalen Regenwasserpumpe Die Revision des „Pumpen-Koloss“ soll der Anlage in den nächsten Jahren einen reibungslosen Betrieb ermöglichen. Die beauftragte Pumpe ist die größte von insgesamt…
Neue Prüfanlagen: Neubau eines Starkregenlabors und Modernisierung bestehender Versuchstechnik
Das IKT investiert in die Zukunft. In eine neue Versuchshalle mit einem Großversuchsstand zur Untersuchung von Starkregen und Überflutung. Und in die Modernisierung der bestehenden Labor- und Versuchseinrichtungen mit Blick auf neue Werkstoffe und Produkte in der Wasserwirtschaft.
Unterstützt wird das IKT dabei durch eine großzügige Förderung aus dem EFRE-Programm der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen.
vermicon AG und HTS Labs Frankfurt GmbH gewinnen bundesweite Ausschreibung des Umweltbundesamtes zur Erregeranalytik im Abwasser
Die vermicon AG und die HTS Labs Frankfurt GmbH, Tochterunternehmen der CKM Group, haben im Zuge der aktuellen öffentlichen Ausschreibung des Umweltbundesamtes (UBA) zur Abwassersurveillance im Rahmen der Fortsetzung des Projekts AMELAG (Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung) den Zuschlag erhalten. Gemeinsam übernehmen sie im Jahr 2025 die mikrobiologische Analytik von Abwasserproben an 27 Standorten in zehn Bundesländern. Das Projekt ist Teil des vom Robert Koch-Institut (RKI) und dem UBA initiierten Überwachungssystems AMELAG.
Mit Inkrafttreten der EU-Kommunalwasserrichtlinie Anfang 2025 ist eine gesetzliche Überwachung selektierter Pathogene im Rohabwasser verpflichtend. [1] Das AMELAG-Projekt stellt einen zentralen Baustein der abwasserbasierten Epidemiologie in Deutschland dar. Ziel ist es, Erreger wie SARS-CoV-2, Influenza-Viren und RSV frühzeitig zu identifizieren. Die kontinuierliche Analyse von Abwasserproben dient hierbei als zuverlässiges Frühwarnsystem, das Gesundheitsbehörden ermöglicht, Infektionsausbrüche rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Abwasserbehandlung für die Produktion metallischer Verpackungen
EnviroChemie plant, baut und liefert eine kompakte Behandlungsanlage für Abwässer aus der Produktion von Verpackungen Ein osteuropäischer Hersteller metallischer Verpackungen beauftragte im Vorjahr eine Behandlungslösung für emulsionshaltige Abwässer, die bei der Produktion anfallen.
EnviroChemie installierte eine Flotationsanlage vom Typ Lugan® 10.000 in einen 12 m langen EnviModul Technikraum – eine kompakte und platzsparende Lösung für den Kunden.
Die Abwasserbehandlung hat eine Durchsatzleistung von 5 – 10 m³/h. Mit der Anlage werden zuverlässig die Werte für den CSB und lipophile Stoffe reduziert und der pH-Wert eingestellt.
Wasser & Kraftwerke TODO: Tag für Tag fällt Abwasser in riesigen Mengen an. Es kommt aus Industrieunternehmen und privaten Haushalten und ist mit Schmutz, Feststoffen sowie Chemikalien verunreinigt. Bevor es in den natürlichen Kreislauf zurückkehren kann, muss es in Klärwerken gründlich wiederaufbereitet werden. Dabei sind Pumpen, Rührwerke, Belüfter etc. in großer Zahl im Einsatz. Sie erfüllen unterschiedlichste Aufgaben der Trennung, Filtrierung und Aufbereitung. An vielen Stellen dieser Prozesse sind Gleitringdichtungen eingesetzt, an die speziell unter den Aspekten Korrosionsbeständigkeit und Feststofftauglichkeit hohe Anforderungen gestellt werden. Für die Aufbereitung von industriellem Brauchwasser im geschlossenen Kreislauf sind die Anforderungen an eingesetzte GLRD ebenfalls hoch. Das Wasser ist je nach Einsatzzweck mit den unterschiedlichsten Arten von Stoffen belastet. Höchste Anforderungen gelten für den Bereich der Trinkwasserversorgung. Im Interesse der Verbraucher müssen die entsprechenden Vorschriften eingehalten werden – bei der Erzeugung von sauberem Trinkwasser sind unterschiedlichste Pumpen beteiligt, darunter doppelt gelagerte, mehrstufige Pumpen und Vakuumpumpen, die häufig mit einzelwirkenden GLRD abgedichtet sind. Bei höherem Vakuum kommen dagegen überwiegend doppeltwirkende GLRD zum Einsatz.
Intensiver Erfahrungsaustausch beim Praxistag in Buttenheim/Altendorf
Zum dritten Praxistag in diesem Jahr trafen sich am 23. September unter anderem Betriebsleiter von Kläranlagen, Bauamtsleiter und Bürgermeister, um sich selbst ein Bild von der ökologischen Klärschlammentwässerung mit Klärschilf zu machen. Mit 38 Teilnehmern war das Interesse so groß wie noch nie. Nach intensiven Überlegungen und einer von der PAULY GROUP durchgeführten Machbarkeitsstudie hat sich der oberfränkische Abwasserzweckverband Buttenheim/Altendorf 2023 entschieden, bei der Entwässerung und Verwertung des anfallenden Klärschlamms auf die natürliche Entwässerung mit Klärschilf zu setzen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Kläranlage entstehen seit Anfang des Jahres die vier Beete des neuen Schilfparks. Voraussichtlich im November diesen Jahres wird die Anlage ihren Betrieb beginnen und dann den gesamten Nassschlamm der Kläranlage Buttenheim/Altendorf aufnehmen, entwässern und für viele Jahre lagern. Die Teilnehmer des Praxistages konnten sich daher nicht nur über das ökotechnische Verfahren selbst informieren, sondern erfuhren aus erster Hand, warum sich der Abwasserzweckverband für Klärschilf entschieden hat und wie der Bau und die schrittweise Inbetriebnahme eines Schilfparks abläuft. Das Interesse war so groß wie noch nie. Die 38 Teilnehmer, darunter Betriebspersonal und Betriebsleiter von Kläranlagen, Bauamtsleiter und Bürgermeister, nahmen teils lange Anfahrten in Kauf.
Rockstroh Ecosmart Köderschutzsystem FZV30 – Derzeit einzige Lösung zur Rattenbekämpfung in Gullys
Mit der neuen rechtskonformen Köderstation FZV30 speziell für Straßenabläufe/Gullys stellt Rockstroh Ecosmart Kommunen, Bauhöfen und Dienstleistern erstmals eine Lösung zur Verfügung, die eine sichere und effiziente Rattenbekämpfung auch direkt in den Gullys ermöglicht.
Herkömmliche Systeme zur Nagetierbekämpfung beschränkten sich bislang auf die Revisionsschächte. Doch hat sich gezeigt, dass gerade Straßenabläufe/Gullys einer der wichtigsten Zugänge für Ratten in die Kanalisation sind. Doch auch hier dürfen Giftköder ohne geeigneten Schutz in Zukunft nicht mehr eingesetzt werden. Ab Mitte 2026 sind Köderschutzstationen in Wassernähe Pflicht.
Die Köderschutzstation FZV30 lässt sich in wenigen Minuten problemlos installieren, ohne dass bauliche Veränderungen oder Unterbrechungen im Kanalbetrieb nötig sind. Das System kommt ohne Batterie, Elektronik oder Mechanik aus. Kernstück der FZV30 ist ein trockener Köderbereich, der durch das Tauchglockenprinzip jederzeit zuverlässig vom umgebenden Abwasser isoliert bleibt. Selbst bei vollständiger Überflutung des Straßenablaufs bleiben die Giftköder trocken und wirksam. Eine Kontamination des Abwassers durch Rattengift ist somit ausgeschlossen.
Die FZV30 ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, sodass sie sich flexibel in bestehende Infrastrukturen integrieren lässt – sowohl für runde als auch für rechteckige Gullys. Die Köderschutzstation FZV30 ist so konzipiert, dass sie in der Bekämpfungsmaßnahme den Schmutzfangeimer im Gully ersetzt, ohne dabei den Regenwasserablauf zu beeinträchtigen. Wichtig ist der geringe Wartungsaufwand. Die Station kommt ohne bewegliche Teile aus und ist nahezu wartungsfrei. Der Austausch oder die Kontrolle des Köders erfolgen vom Straßenrand aus, was Zeit spart und das Unfallrisiko für Mitarbeitende reduziert.
Bewährte Technik – neu gedacht Die zugrunde liegende Technologie der FZV30 hat sich seit vielen Jahren in Revisionsschächten bewährt. Sie überzeugt durch Einfachheit, Sicherheit, Effektivität und Umweltverträglichkeit. Schließlich sind Kommunen ab Mitte 2026 zum Einsatz von Köderschutzboxen in Wassernähe verpflichtet. Diese sollen den Kontakt der Köder mit Abwasser ausschließen und so eine Kontamination des Wassers durch Rattengift verhindern.
Die neue Variante für Gullys ergänzt das Portfolio um einen bisher ungelösten Anwendungsfall und schließt eine zentrale Lücke in der kommunalen Rattenbekämpfung. Die Einsatzfelder: Kommunen, Bauhöfe und Dienstleister profitieren von einer sicheren und effizienten Lösung direkt an der Straße.
„Die Rattenbekämpfung ist für Kommunen eine Pflichtaufgabe, denn Ratten übertragen gefährliche Krankheiten und verursachen erhebliche Schäden an der Infrastruktur. Doch Rattengiftköder enthalten hochwirksame Rodentizide, deren giftige Inhaltsstoffe sich in der Natur anreichern und keinesfalls mit Wasser in Kontakt kommen dürfen. Dies war durch unsachgemäßen Einsatz jedoch bisher häufig der Fall. Deshalb verschärft das Umweltbundesamt bis Mitte 2026 die Vorschriften erheblich und schreibt den Kommunen bei ihrer Schädlingsbekämpfung den Einsatz von entsprechenden Köderschutzstationen vor“, erklärt Alexander Herrling, Geschäftsführer von Rockstroh Ecosmart. „Die Stationen müssen jeglichen Kontakt zwischen Köder und Wasser während der gesamten Bekämpfungsmaßnahme verhindern. Die Varianten der FZV30 – sowohl für Revisionsschächte als auch für Straßenabläufe – bieten hier eine ausgereifte, sichere und rechtskonforme Lösung, die noch dazu wartungsarm und preisattraktiv ist.“
Unternehmenskontakt: Rockstroh Ecosmart GmbH Alexander Herrling Obere Mühle 8 D-74906 Bad Rappenau-Bonfeld Tel +49(0) 7066 84 19 Fax +49(0) 7066 24 16 E-Mail: info@eco-smart.gmbh https://www.eco-smart.gmbh
OPTRO GmbH: Absicherung von Alleinarbeit mit OPTRO Personen-Notsignal-Anlagen!
Sehr geehrte Damen und Herren, seit über 35 Jahren ist die OPTRO GmbH führender Hersteller von Personen-Notsignal-Anlagen „Made in Germany“ – entwickelt mit modernster Funktechnik und höchsten Qualitätsstandards.
Unsere Systeme sind:
DGUV-Test DIN VDE V 0825-1 zertifiziert bzw. einsetzbar gemäß DGUV Regel 112-139 und DGUV Vorschrift 1
Atex II 2G Ex ib IIC T4 geprüft – ideal für explosionsgefährdete Bereiche
Optional mit Wassersensor für zusätzliche Sicherheit
Damit erfüllen unsere Lösungen sämtliche Anforderungen an den Schutz gefährlicher Einzelarbeitsplätze, insbesondere in sensiblen Bereichen wie der Abwasserwirtschaft.
Wir bieten Ihnen die komplette Leistung aus einer Hand: Entwicklung, Fertigung, Inbetriebnahme, Schulung und Service.
👉 Im Anhang: Informationsflyer & Anwenderbericht aus dem Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen. 👉 Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung – telefonisch, direkt vor Ort oder auf der Messe A+A 2025 in Düsseldorf
Wir stehen Ihnen mit zertifizierter Sicherheit zur Seite.
Dräger: Mini Größe, maxi Power: Unser neues Gebläsefiltergerät ist da!
Das neue Dräger X-plore 8300 Gebläsefiltergerät schützt Sie bzw. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuverlässig vor schädlichen Partikeln – und ist vollständig kompatibel mit den Kopfteilen der X-plore 8000 Serie.
Die Highlights im Überblick:
🔹 Kompakt & leicht für hohen Tragekomfort und maximale Bewegungsfreiheit 🔹 Einfach zu reinigen – manuell oder maschinell 🔹 Ausgezeichnetes Design: Red Dot & iF Design Award 2025
Tipp: Wir zeigen Ihnen das neue X-plore 8300 live auf der A+A 2025 in Düsseldorf. Schauen Sie gerne vorbei in Halle 1, Stand C61 und testen es vor Ort aus.
Höhere Belüftungseffizienz in der Kläranlage Rotorua, Neuseeland mit iTURBO®-Gebläsen
Im Rahmen unseres kontinuierlichen Engagements für hocheffiziente, nachhaltige Lösungen für die kommunale Abwasserbehandlung hat INVENT erfolgreich vier iTURBO ® -Gebläse an die Kläranlage Rotorua in Neuseeland geliefert und in Betrieb genommen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem regionalen Partner, Jonassen Industrial Projects Ltd., durchgeführt.
Hintergrund des Projektes Die Kläranlage Rotorua wird vom Rotorua Lakes Council betrieben und ist eine wichtige Einrichtung in der Region „Bay of Plenty“, die sowohl kommunale als auch industrielle Abwässer aus dem Stadtgebiet behandelt. Die Anlage nutzt ein Belebtschlammverfahren und wird derzeit umfassend modernisiert, um höhere Umweltstandards zu erfüllen und zukünftiges Bevölkerungswachstum abzudecken. Einer der Schwerpunkte der Modernisierung ist die Verbesserung der Belüftungseffizienz, die in der Vergangenheit über 50% des gesamten Energiebedarfs in der biologischen Behandlungsphase ausmachte. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die leistungsstarken iTURBO® Gebläse von INVENT ausgewählt, um veraltete Gebläse zu ersetzen und eine Energiebedarf freundlichere und zuverlässigere Lösung zu haben.
Lieferumfang Vier INVENT iTURBO® -Gebläse mit 160 kW Eingangsleistung pro Gebläse mit einer Förderleistung von bis zu 6000 Nm3/h bei 70 kPa Förderdruck. Vollständig integrierte Einheiten, zum Ersatz veralteter Gebläse, darunter:
Integrierte industrielle SPS-Steuerung von Siemens
Erweiterte Überwachung mit HD-Touchscreen-HMI
Implementierung und Ergebnisse Alle vier iTURBO® -Gebläse wurden 2021 erfolgreich installiert und in Betrieb genommen. Seit der Inbetriebnahme haben sie folgendes bewiesen:
Erhebliche Energieeinsparungen im Vergleich zu älteren Systemen (bis zu 30% Reduzierung nachgewiesen)
Stabile und effektive Sauerstoffversorgung für den biologischen Prozess
Minimale Geräuschemissionen, was zu einer verbesserten Arbeitsumgebung beiträgt (<78 dB(A))
Geringerer Wartungsaufwand, wobei der Austausch der Luftfilter die einzige regelmäßige Wartungsaufgabe ist Die Integration in das bestehende SCADA-System ermöglicht Echtzeitüberwachung, Fehlerdiagnose und Leistungsoptimierung und unterstützt so die Betriebseffizienz und Zuverlässigkeit der Anlage.
Technische Vorteile des iTURBO ® -Gebläses Energieeffizienz: Optimierter isentropischer Wirkungsgrad und minimale mechanische Verluste Kompakte Bauweise: Integriertes Design reduziert den Platzbedarf und vereinfacht die Anordnung Digitale Intelligenz: Adaptive Regelalgorithmen reagieren auf wechselnde Lastbedingungen Hochwertige Verarbeitung: Pulverbeschichtetes Gehäuse mit Befestigungselementen und Anschlüssen aus Edelstahl 316 für langfristigen Schutz vor der schwefelhaltigen vulkanischen Atmosphäre Nachhaltigkeit: Trägt zu einer messbaren Reduzierung der CO₂-Emissionen und Lebenszykluskosten bei
Weitere Projekte in Neuseeland Nach dem Erfolg in Rotorua wurden iTURBO ®-Gebläse auch in anderen wichtigen Kläranlagen in Neuseeland installiert: Kläranlage Green Bay in Dunedin, drei iTURBO®-Gebläse, Inbetriebnahme 2024 Kläranlage Shotover in Queenstown, drei iTURBO ®-Gebläse, Inbetriebnahme 2025
Fazit Das Projekt der Kläranlage Rotorua unterstreicht die Leistungsfähigkeit der iTURBO ®-Gebläse von INVENT, die in der modernen Abwasserbehandlung zu spürbaren Verbesserungen in Bezug auf Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Prozesssteuerung führt. Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur langfristigen Nachhaltigkeit der kommunalen Infrastruktur in Neuseeland und weltweit zu leisten.
Kontakt: INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG Anke Eisemann, Marketing Am Pestalozziring 21 D-91058 Erlangen Tel.: +49 (0)9131 69098-56 www.invent-uv.de
Mikrobielle Gemeinschaften entscheiden über Stabilität und Leistung biologischer Kläranlagen. Die Diversität und die Analyse von Indikatororganismen können dabei mit molekularbiologischen Methoden überwacht und Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden.
Biozönose als zentrale Steuergröße Die Abwasser-Biozönose umfasst die Gesamtheit aller Mikroorganismen im jeweiligen Anlagenteil. Ihre Zusammensetzung bestimmt maßgeblich, ob biologische Reinigungsleistungen stabil erbracht werden. Entscheidend ist die Vielfalt: Je breiter die funktionelle und taxonomische Streuung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ausfälle einzelner Gruppen kompensiert werden. Umgekehrt steigt bei geringer Diversität das Risiko eines Kipppunktes mit raschem Funktionsverlust.
Jede Anlage besitzt dabei Hauspopulationen. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten innerhalb kommunaler und auch industrieller Systeme, doch das konkrete Zusammenspiel der Gruppen ist standortspezifisch. Dabei gilt: Je größer die Diversität, desto höher die Resilienz. Resilienz bedeutet hierbei die Widerstandskraft der Biozönose gegen externe Einflüsse.
Die Biozönosen sind dynamisch und regulieren sich selbst innerhalb eines Pufferbereichs. Doch bei starken externen Einflüssen kann das Gleichgewicht dennoch dauerhaft verschoben werden. Daher ist es wichtig, die Resilienz zu messen.
Optimierung von MBBRs mit fortschrittlicher numerischer Strömungssimulation
Kläranlagen stehen kontinuierlich vor den Herausforderungen, ihre Kapazitäten zu erweitern, den Energieverbrauch zu senken und dabei gesetzliche Vorgaben verlässlich zu erfüllen. Wirbelbett-Biofilm-Reaktoren (MBBR) sind attraktiv, da sie auf kleinem Raum eine große biologische Oberfläche bieten: In den kompakten Becken sind Millionen kleiner Trägerelemente suspendiert, auf denen sich ein Biofilm bildet. Wie hoch die Abbauleistung ist, hängt jedoch davon ab, wie gut die Flüssigkeit, die Träger und (in der aeroben Stufe) die Luft miteinander vermischt sind. Die wichtigsten Auslegungsparameter sind die Beckengeometrie, der Füllgrad mit Trägermaterial, die Belüftungsanordnung sowie die Verteilung der Zu- und Ablaufströme – jedes Ungleichgewicht kann zu Totzonen oder hydraulischen Kurzschlüssen führen, die die Leistung beeinträchtigen.
Warum konventionelles CFD unzureichend ist Klassische Computational Fluid Dynamics-Modelle (CFD) können Wasser- und Luftströme modellieren, aber die feste Phase eines MBBR ist ebenso wichtig. Bei Hunderten von Millionen von Trägern unterschiedlicher Form und Dichte ist die Verfolgung der Bahnen jedes einzelnen Partikels rechnerisch kaum realisierbar. Vereinfachte Ansätze vernachlässigen jedoch die entscheidende Partikeldynamik, weshalb die Simulationen stets durch empirische Daten abgesichert werden müssen, um verlässliche Ergebnisse zu liefern.
CFD-DEM: Kombination von Flüssigkeiten und Partikeln Die INVENT-Experten von THINK Fluid Dynamix® verbinden CFD mit der Diskrete-Elemente-Methode (DEM). CFD löst die Navier-Stokes Gleichungen für die Flüssigkeit, während DEM jeden Träger als individuellen Körper behandelt, der sich bewegen, kollidieren und Impuls mit dem Wasser austauschen kann. Da die idealisierten Formen keine komplizierten internen Strukturen aufweisen, wird das Modell in einem Labortank kalibriert:
Durchführung von Mischversuchen bei kontrollierten Geschwindigkeiten und Aufzeichnung der Höhe und Verteilung der Trägersuspension.
Anpassung der effektiven Dichte, der Reibung und der Restitutionskoeffizienten, bis der virtuelle Tank die physikalischen Ergebnisse wiedergibt.
Skalierung des validierten Modells zuverlässig auf Reaktoren in voller Größe.
Die Kläranlage Blue Plains Advanced Wastewater Treatment Plant in Wahington D.C., USA, sollte ihre biologischen Reaktoren auf ein IFAS System (Integrated Fixed-Film Activated Sludge), eine Art MBBR-Technologie, umstellen und holte sich dafür das THINK Fluid Dynamix® Team an Bord. Zunächst wurde ein Pilotreaktor in vollem Maßstab entworfen und mit einer Kombination aus numerischer Strömungssimulation und diskreten Elementen (CFD-DEM) untersucht. Das Hauptziel bestand darin, zu verstehen, wie sich die Einführung von IFAS-Medien in einen bestehenden anoxischen Tank auf die Flüssigkeitsströmung und -mischung auswirkt. Diese CFD-DEM-Analyse ermöglichte die Bewertung der Mischungseffektivität unter verschiedenen Betriebskonfigurationen, wie z.B. unterschiedliche Anordnung der Rührwerke, Medientypen und hydraulische Verweilzeiten. Die Studie konzentrierte sich auf wichtige Leistungsindikatoren wie Strömungsgeschwindigkeiten, die gleichmäßige Verteilung der Trägermedien im Reaktor, das Vorhandensein inaktiver oder stagnierender Bereiche und etwaige Kurzschlüsse in der Strömung. Die Simulationen lieferten nicht nur visuelle Darstellungen von Strömungsmustern, sondern ermöglichten auch die quantitative Untersuchung statistischer Daten, einschließlich der räumlichen Anordnung der Trägermedien und der Merkmale von Stagnationszonen.
Auswirkungen und Ausblick Dieses Projekt, das für DC Water in der Blue Plains Advanced Wastewater Treatment Plant durchgeführt wurde, zeigt den bedeutenden Fortschritt bei der Simulation und Optimierung von MBBRs durch die Kombination von fortschrittlicher CFD mit der DEM und einer gründlichen experimentellen Kalibrierung. Die Methodik, die durch eine bahnbrechende Pilotreaktoranalyse für DC Water in der Blue Plains Advanced Wastewater Treatment Plant validiert wurde, lieferte detaillierte Einblicke in die Fluiddynamik und ermöglichte eine präzise Bewertung von Leistungsindikatoren wie Strömungsgeschwindigkeiten und Trägerverteilung. Dieser integrierte experimentell-numerische Rahmen verbessert die Reaktorauslegung und -effizienz und ebnet den Weg für zukünftige Verbesserungen der Abwasserbehandlung.
Kontakt: INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG Anke Eisemann, Marketing Am Pestalozziring 21 D-91058 Erlangen Tel.: +49 (0)9131 69098-56 www.invent-uv.de
Bereits zum dritten Mal wurde der Mall-Umweltpreis Wasser verliehen. Der Mall-Umweltpreis Wasser für ideenreiche und innovative Abschlussarbeiten aus der Siedlungswasserwirtschaft, den die Roland Mall-Familienstiftung jährlich ausschreibt, wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Die insgesamt sieben Preise in den Kategorien Dissertation, Master- und Bachelorthesen mit einem Gesamtwert von 14.000 € gingen an Preisträgerinnen und Preisträger aus Deutschland und der Schweiz.
Und soviel dürfen wir als anerkannter Marktführer für diese Technik behaupten: Das ist es, was wir besser machen als alle anderen.
Klärschilf – das ist unser neuer Markenname für das bewährte Verfahren der PAULY GROUP zur natürlichen Entwässerung von Klärschlamm in Schilfbeeten. Der Begriff steht auch für das Schilf selbst, das dabei als zentrales Element fungiert.
Der bisherige Begriff „Vererdung“ beschreibt eben nur einen Teilaspekt. Hauptaufgabe unserer Schilfparks ist die Entwässerung von Klärschlamm. Diese nennen wir daher ab jetzt „Klärschlammentwässerungsanlagen“.
Eigentümerwechsel: WTE wird Teil der STRABAG Gruppe
Der Ende 2023 durch die EVN AG angestoßene Verkaufsprozess der WTE Wassertechnik GmbH befindet sich auf der Zielgeraden: Mit dem europäischen Technologiekonzern für Baudienstleistungen STRABAG SE wurde ein neuer Eigentümer gefunden, unter dem WTE das internationale Projektgeschäft gezielt weiterentwickeln kann.
EVN und STRABAG haben jüngst die entsprechenden Transaktionsverträge finalisiert und am 18. Juni 2025 den Kaufvertrag unterzeichnet. Grundlage dafür bildete eine im Dezember 2024 erzielte Einigung über die Eckpunkte der Transaktion.
Der Kaufpreis für die Geschäftsanteile der WTE liegt bei 100 Millionen Euro. Zudem erfolgt eine Übernahme von Gesellschafterdarlehen. Das Closing, das unter dem Vorbehalt erforderlicher Genehmigungen und Zustimmungen Dritter sowie der Erfüllung marktüblicher Bedingungen steht, wird in den nächsten sechs Monaten erwartet.
Die Transaktion steht im Einklang mit den Zielen aller drei Beteiligten: Der EVN ermöglicht der Verkauf die angestrebte Fokussierung auf ihr Kerngeschäft im Energiebereich. STRABAG erweitert mit dem Kauf ihr Portfolio strategisch um das ganzheitliche Wassermanagement. Und WTE kann ihren Expansionskurs in den Kerngeschäftsfeldern Abwasserentsorgung, Wasserversorgung und Klärschlammverwertung weiter fortsetzen.
Bioland und DVGW fordern bessere Rahmenbedingungen für den Ökolandbau Anlässlich der Ökofeldtage 2025, Deutschlands größter Fachmesse für ökologische Landwirtschaft, die vom 17.-18. Juni auf dem Bioland-Betrieb Wassergut Canitz in Wasewitz bei Leipzig stattfindet, betonen der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der Öko-Anbauverband Bioland die Bedeutung des Ökolandbaus für den vorsorgenden Gewässerschutz und fordern bessere politische Rahmenbedingungen für dessen Förderung.
Noch immer gelangen zahlreiche schädigende Stoffe aus der Landwirtschaft in die Grund- und Oberflächengewässer und damit auch in die Brunnen und Wasserentnahmestellen der öffentlichen Wasserversorgung. Zu den Schadeinträgen gehören vor allem hohe Nitrat-Frachten sowie Pflanzenschutzmittelwirkstoffe (PSM) und ihre Abbauprodukte. Sie machen den Einsatz teurer Aufbereitungsverfahren im Wasserwerk erforderlich. Diese verursachen Kosten, die am Ende die Trinkwasserkundinnen und -kunden zu tragen haben. Obwohl das Problem nicht neu ist, haben die Anpassungen des Düngerechts und des Pflanzenschutzrechts, die in den vergangenen Jahrzehnten für einen besseren Schutz der Gewässer vorgenommen wurden, bislang keine Trendwende herbeiführen können. Eine gute Qualität der Gewässer ist jedoch unverzichtbar – vor allem in Zeiten des Klimawandels, in denen Dürren und Starkniederschläge immer häufiger werden und Schadkonzentrationen in den Gewässern steigen.
Tesla spart Wasser – damit ändert sich die Abwasserqualität. Dafür sollte der Autobauer in einem neuen Vertrag mit dem regionalen Wasserversorger höhere Grenzwerte bekommen. Nun steht eine Einigung.
Der US-Elektroautobauer Tesla kann die komplette Wiederverwertung des Abwassers aus der Fabrik in Grünheide bei Berlin fortsetzen – mit einem neuen Wasservertrag. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unterzeichnete das Unternehmen den Vertrag mit dem regionalen Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE), der unter anderem höhere Grenzwerte vorsieht. Darüber war monatelang verhandelt worden. Weil das Unternehmen in der Fabrik den Wasserverbrauch gesenkt hatte, änderte sich die Abwasserqualität: weniger Industriewasser – mehr Sanitärabwasser. Das berührt dann laut Tesla keine Umweltgrenzwerte, sondern vertraglich festgelegte Grenzwerte. Die Vereinbarung sieht nun unter anderem höhere Grenzwerte bei der Belastung von Schmutzwasser aus dem Werk in Grünheide vor.
Fraunhofer IPMS: Neue ISFET-Technologie für vielseitige Wasseranalytik
Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat eine bahnbrechende Technologie entwickelt, die es ermöglicht, mit nur einem Sensorchip pH-Werte, Nitrat-, Phosphat- und Kaliumkonzentrationen im Wasser parallel und kontinuierlich zu messen. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat eine bahnbrechende Integrationstechnologie zur gleichzeitigen Messung verschiedener Wasserparameter entwickelt. Diese Technologie nutzt ionensensitive Feldeffekttransistoren (ISFETs) und ermöglicht es, mit nur einem Sensorchip pH-Werte, Nitrat-, Phosphat- und Kaliumkonzentrationen parallel und kontinuierlich zu erfassen. Diese Innovation eröffnet neue Horizonte für die Umwelt- und Bioanalytik.
Abwasseraufbereitung: GS-Recycling schließt Förderprojekt erfolgreich ab
Die GS-Recycling GmbH & Co. KG aus Sonsbeck realisierte am Standort in Wesel eine hochmoderne biologische Kläranlage sowie eine innovative Abwassertotalverdampfungsanlage. Ziel war die sichere Behandlung hochbelasteter Industrieabwässer bis unter die geltenden Einleitgrenzwerte. Das weltweit erstmals großtechnisch eingesetzte Verfahren wurde mit einem Zuschuss aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die Effizienz-Agentur NRW aus Duisburg unterstützte das Unternehmen bei der Antragstellung und begleitete das Projekt bis zum Abschluss.
Holinger: Innovative Prozessabwasserbehandlung für eine nachhaltige Zukunft
Die ZASE, die grösste Kläranlage im Kanton Solothurn, übernimmt eine zentrale Rolle in der Abwasserbehandlung von 40 Gemeinden in den Kantonen Solothurn und Bern. Mit dem Bau einer hochmodernen biopharmazeutischen Produktionsanlage durch BIOGEN in Luterbach entsteht eine neue Herausforderung: das umweltgerechte Management von hochkonzentriertem Prozessabwasser.
Dieses Projekt bietet eine zukunftsweisende Lösung, indem das Abwasser über Druckleitungen zur ZASE geführt und dort in einem innovativen biologischen Wirbelbettreaktor vorgereinigt wird. Dadurch wird verhindert, dass die Reinigungskapazitäten der Kläranlage überschritten werden. Gleichzeitig wird das anfallende organische Material optimal genutzt: Im Faulturm der ZASE wird aus dem Schlamm zusätzliches Gas produziert, das veredelt und ins Gasnetz eingespeist wird.
Holinger: Abwasserbehandlung – eine einzigartige Rechenanlage für die Schweizer Uhrenhauptstadt
Behandlung des eingeleiteten Wassers Anfang 2023 wurde die Uhren-Metropole La Chaux-de-Fonds um ein weiteres Juwel aus dem Bereich der Maschinentechnologie reicher: Die ARA hat zwei Hochleistungsrechen in Betrieb genommen. Ein spannender Artikel von: Vincent Mayoraz; Cédric Imfeld, HOLINGER AG
Holinger: In der Schweiz wird Abwasser zu blauem Gold
Unberührte Flüsse und Seen Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet in einem kürzlich erschienenen Artikel über den Gewässerschutz in der Schweiz. Michael Mattle, Technologieleiter Abwasser bei HOLINGER, zeigt den Journalistin auf, warum die Schweiz bei der Abwasserbehandlung führend ist.
WTE: Wichtiger Meilenstein in Berlin-Waßmannsdorf: Kesseldruckprobe bestanden
Bei der Klärschlammverwertungsanlage, die WTE für die Berliner Wasserbetriebe realisiert, gab es einen wichtigen Meilenstein zu feiern: Wir konnten erfolgreich die Druckproben der drei Dampfkessel durchführen. Alle Kessel haben dem geforderten Prüfdruck ohne Druckabfall standgehalten. Kurzum: Sie sind sicher für den zukünftigen Betrieb. Hierauf wurde am 6. Mai 2025 standesgemäß mit „Kesselwasser“ angestoßen und der Meilenstein gebührend gefeiert.
Die Kessel sind ein Kernelement der gesamten Anlagentechnik, weshalb die Kesseldruckprobe eine sehr wichtige und sicherheitsrelevante Prüfung ist. Im Rahmen dieser Prüfung wurden die Kessel mit einem Prüfdruck von 174 bar abgedrückt. Dies entspricht etwa dem 2,5-fachen des späteren Betriebsdrucks. Die Linie 1 wurde am 5. April erfolgreich geprüft – zusammen mit der HD-Ringleitung. Die Prüfung der Linie 3 fand am 5. Mai statt und die der Linie 2 zwei Tage darauf.
Holinger: Innovative Prozessabwasserbehandlung für eine nachhaltige Zukunft
Die ZASE, die grösste Kläranlage im Kanton Solothurn, übernimmt eine zentrale Rolle in der Abwasserbehandlung von 40 Gemeinden in den Kantonen Solothurn und Bern. Mit dem Bau einer hochmodernen biopharmazeutischen Produktionsanlage durch BIOGEN in Luterbach entsteht eine neue Herausforderung: das umweltgerechte Management von hochkonzentriertem Prozessabwasser.
Dieses Projekt bietet eine zukunftsweisende Lösung, indem das Abwasser über Druckleitungen zur ZASE geführt und dort in einem innovativen biologischen Wirbelbettreaktor vorgereinigt wird. Dadurch wird verhindert, dass die Reinigungskapazitäten der Kläranlage überschritten werden. Gleichzeitig wird das anfallende organische Material optimal genutzt: Im Faulturm der ZASE wird aus dem Schlamm zusätzliches Gas produziert, das veredelt und ins Gasnetz eingespeist wird.
WTE: Zuschlag für WTE: Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Stupe in Split, Kroatien
Zum Ersten, zum Zweiten… zum Dritten! Nach Vodice und Zagreb hat sich die WTE Wassertechnik GmbH im internationalen Wettbewerb den Zuschlag für eine weitere Kläranlage in Kroatien gesichert! In den nächsten dreieinhalb Jahren wird WTE die bestehende Hauptkläranlage der Stadt Split umfassend modernisieren und erweitern. Am 19. November fand die Vertragsunterzeichnung im Headquarter des Auftraggebers Vodovod i kanalizacija Split d.o.o. statt. Im Zuge des Auftrags wird die Kläranlage Stupe um eine biologische Reinigungsstufe erweitert, um eine ganzjährige Kohlenstoffelimination zu ermöglichen sowie – bei steigenden Abwassertemperaturen – eine partielle Stickstoffelimination. Zudem errichtet WTE eine Schlammlinie mit thermischer Schlammtrocknung komplett neu. Die Abwasserbehandlung an der Adriaküste wird somit auf einen neuen Standard gehoben.
WTE wird für den Auftraggeber Vodovod i kanalizacija Split d.o.o. als Konsortialführer die Planung, den Bau und den einjährigen Probebetrieb der Kläranlage übernehmen. Diese befindet sich rund vier Kilometer östlich des Stadtzentrums und wird über eine Kapazität von 275.000 EW bzw. 60.000 m3/d für die Abwasserlinie und 400.000 EW für die Schlammlinie verfügen. Aufgrund der großen Kapazität werden künftig alle Schlämme der Umgebung nach Stupe gebracht, um dort zentral behandelt zu werden.
Konkret wird die Anlage je nach Saison etwa 60 bis 100 Millionen Liter Abwasser täglich nach hohen Qualitätsstandards aufbereiten. Hierdurch wird der ökologische Zustand der Adria zwischen den Kroatischen Inseln und dem Festland im Umfeld der untermeerischen Einleitung deutlich verbessert werden.
WTE: Startschuss für das Forschungsprojekt KonBioN
Am 7. April 2025 wurde im hessischen Groß-Umstadt ein Zeichen gesetzt – für Innovation, Verantwortung und eine sichere Trinkwasserversorgung
Bei dem Pressetermin anlässlich des Starts des KonBioN-Forschungsprojekts trafen sich Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Der TV-Beitrag der Hessenschau fasst den Tag in zwei Minuten zusammen – und zeigt, dass KonBioN/NERO ein Thema ist, das bewegt.
Kurze Einordnung: Worum geht es? In Deutschland wird Trinkwassers zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Doch dieses steht unter Druck, denn der Nitratgehalt steigt – vor allem durch anthropogene Einträge. Eine Lösung zur Verbesserung der Trinkwasserqualität ist der Einsatz von Umkehrosmose, welche weitgehend auch gelöste Stoffe zuverlässig aus dem Trinkwasser herausfiltert und so für sauberes Trinkwasser sorgt. Leider hinterlässt dieses Verfahren jedoch ein stark belastetes Abwasser (Konzentrat).
EKO Plant: Das entspricht unserer Natur: Unsere Klärschlammvererdungsanlagen
Stellen Sie sich bitte mal kurz eine herkömmliche Kläranlage mit ihren großen und lauten Zentrifugen und Pressen vor. Wir sind überzeugt: Dann können Sie die Bilder dieses Videos noch mehr genießen. Unsere EKO-PLANT Klärschlammvererdungsanlagen mit ihren grünen Schilfbeeten sind einfach perfekt in die Landschaft integriert. Und erst auf den zweiten Blick überhaupt als technische Anlagen zu identifizieren.
Greywater Recycling mit Wärmerückgewinnung und Regenmanager®CONNECT von DEHOUST
DEHOUST GmbH hat die Aquatech 2025 genutzt, um Neuigkeiten aus dem Bereich Betriebswassermanagement der Fachwelt zu präsentieren.
Das starke Interesse hat gezeigt, dass der sparsame Umgang mit unseren Trinkwasserreserven und damit auch die Aufbereitung von bereits genutztem Wasser (Grauwasser) immer wichtiger wird. Bei Neubauten und Sanierungen kommen Planer und Bauherren um dieses Thema nicht herum, gerade wenn es um den Nachweis der Nachhaltigkeit geht.
Ein Video unter Pressemitteilungen und Fotos unter www.dehoust.com geben Ihnen einen ersten Eindruck des Messestandes in Amsterdam:
Neben der weiterentwickelten Grauwasseraufbereitungsanlage GWtec®WRG mit integrierter Wärmerückgewinnung stellt DEHOUST die Regenmanager RM3 und RM5 CONNECT mit Bluetooth und Webanbindung in den Mittelpunkt.
Fraunhofer isi: Deutschland muss Maßnahmen für verlässliche Wasserversorgung intensivieren
Sauberes Wasser ist nicht nur eine unverzichtbare Grundbedingung für das menschliche Überleben, sondern auch ein bedeutender Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen. Der Klimawandel erschwert weltweit in zunehmendem Maße die verlässliche Wasserversorgung. Bei den traditionellen Wassertechnologien weist Deutschland im internationalen Vergleich eine hohe Innovationkraft auf. Angesichts zunehmender Herausforderungen, wie Extremwetterereignissen mit Starkregen und Dürren oder Schadstoffbelastungen, sind neue Impulse erforderlich, damit Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten und ausbauen kann. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI zeigt, durch welche Maßnahmen Innovationen im Wasserbereich angeregt werden können. Die Ergebnisse der Studie flossen in das EFI-Jahresgutachten 2025 ein, das am 26. Februar an Bundeskanzler Olaf Scholz übergeben wurde.
RBS wave: Voller Erfolg: Wissen trifft Praxis beim Fachtag Wasser / Gas / Wärme
Der diesjährige Fachtag Wasser / Gas / Wärme der RBS wave und der Stadtwerke Sindelfingen GmbH war ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Von TrinkwEGV bis Wärmeplanung: Praxiswissen für Versorger“ fanden sich rund 70 interessierte Teilnehmenden im Haus der Stadtwerke Sindelfingen ein. Der Ansatz, ein Format für einen Erfahrungsaustausch innerhalb der Branche zu schaffen, ist damit vollständig gelungen.
Die Vorträge der Expertinnen und Experten vonseiten des DVGW, der RBS wave und der Stadtwerke Sindelfingen führten zu angeregten Diskussionen, für die viel Zeit eingeräumt war. Insbesondere Themen wie TrinkwEGV und Methanemissionsverordnung sowie die zukünftige Planung und der Ausbau von Wärmenetzen stießen auf großes Interesse.
Wie im Sommer 2022 angekündigt haben wir Ihre Anregungen zur Projekt-Optimierung aufgenommen und können Ihnen in diesem Jahr ein nochmals verbessertes Abwasserbenchmarking Baden-Württemberg anbieten.
Die Erhebung wurde nahezu halbiert auf nun rund 150 Eingabewerte. Trotzdem geben die hieraus gebildeten Kennzahlen für das Gesamtunternehmen, die Abwasserableitung und die -behandlung sowohl eine Standortbestimmung als auch Hinweise auf betriebliche Optimierungspotentiale.
Unternehmen, die ausschließlich Kläranlagen betreiben ohne die vorgeschaltete Ortsentwässerung haben zudem die Möglichkeit, sich in einer eigenen Projektgruppe zu vergleichen. Sollten Sie dies wünschen, können Sie dies bei der Anmeldung Abwasserbenchmarking auswählen.
Alltech: Dosierstation für die Abwasseraufbereitung eines Schokoladenherstellers geliefert
Bei der Herstellung von Kakao- und Nougaterzeugnissen fällt Abwasser an, das sowohl mit organischen Rückständen aus der Produktion als auch mit Chemikalien aus der Reinigung der Produktionsanlagen verunreinigt sein kann. Bevor dieses belastete Abwasser einer kommunalen Kläranlage zugeführt werden darf, muss es aufbereitet werden, um den Umweltschutzbestimmungen gerecht zu werden.
Wir haben zur Vorbehandlung, im Sinne einer pH-Wert-Anhebung, eine Dosierstation zur Neutralisation mit Pufferbehälter an einen Schokoladenhersteller in unserer Nachbarschaft geliefert.
Siemens: Digitale Transformation für eine nachhaltige Wasserwirtschaft
Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage – und je mehr Menschen auf der Erde leben, desto höher ist der Bedarf. Klimawandel, Urbanisierung und die zunehmende Umweltbelastung stellen die Wasserwirtschaft jedoch vor große Herausforderungen. Mit zuverlässigen Technologien unterstützen wir den Anlagenbetreiber, eine nachhaltige Wasserver- und Abwasserentsorgung für alle sicherzustellen.
eawag: Die Versuchshalle für die Abwasserforschung
Die Abwasserreinigung besser verstehen und optimieren
Die Versuchshalle auf dem Areal der Eawag ist ein wichtiges Element der Abwasserforschung der Eawag. Sie beherbergt eine Abwasserreinigungsanlage – die ARA Eawag, die mit realem Abwasser der Stadt Dübendorf betrieben wird. Ausserdem gibt es Flächen für wechselnde Versuche mit Pilotanlagen, eine Vielzahl an Kleinreaktoren sowie Laboren und Werkstätten. Die Anlagen dienen der Abteilung Verfahrenstechnik der Eawag dazu, für die moderne Abwasserreinigung relevante Verfahren und Prozesse noch besser zu verstehen, im verkleinerten Massstab weiterzuentwickeln und zu optimieren. Beispielsweise wird daran geforscht, wann und wo in Kläranlagen Lachgas entsteht – eines der wichtigsten Treibhausgase. Um neue Verfahren zu entwickeln und zu testen, arbeiten die Forschenden in der Regel mit Partnern aus der Praxis zusammen.
Die Versuchshalle wird aber auch von anderen Abteilungen der Eawag für Forschung im Bereich Abwasser genutzt sowie für interdisziplinäre Projekte. Zudem werden hier Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden ausgebildet.
ifs: Retentionsbodenfilter mit Regenrückhaltebecken im Zuge des Projekts Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung
Im Zuge des Projekts Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung wird die Eisenbahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden zweigleisig aus- und neugebaut. Im Planungsabschnitt 3 des Projekts (Schashagen bis Damlos) wird die bestehende Rastanlage “Hasselburger Mühle” von der zukünftigen Neubaustrecke gekreuzt und aus diesem Grund um 1.400 m nach Süden verlegt. Im Zuge der Verlegung ist auch die Erneuerung der Entwässerungstechnik der Rastanlage erforderlich.
Im Rahmen des Fachbeitrages zur Wasserrahmenrichtlinie (FB WRRL) wurde für das zunächst geplante Regenrückhaltebecken (RRB) eine Überschreitung des Parameters Benzo[g,h,i]perylen hinsichtlich der zulässigen Höchstkonzentration (ZHK-UQN) gemäß Oberflächengewässerverordnung (OGewV) ermittelt.
Von Auschreibungsdokumenten bis zur Fernüberwachung von Messstellen
Zuverlässige Trinkwasserversorgung und nachhaltige Abwasserbehandlung sind entscheidend für die Entwicklung ganzer Regionen. Deren Betreiber müssen bei größtmöglicher Effizienz auch Prozesssicherheit und -Verfügbarkeit sicherstellen. Dabei unterstützt sie unsere Industry Division mit der Essenz aus über 50 Jahren Erfahrung und Applikations-Know-How in der Wasser- und Abwasserbranche
Sülzle-Kopf: Lösungen in Energie, Wasser & Abwasser, Luft & Klima und schweißtechnische Fertigung
Das passende Produkt für Ihr Projekt
Im Bereich Industrie & Kommune entscheiden Sie sich für ein betreutes Rundum-sorglos-Paket in den Themenfeldern Energie, Wasser & Abwasser, Luft & Klima und schweißtechnische Fertigung. Von der ingenieurstechnischen Beratung und Planung bis hin zur Umsetzung in Form von hauseigener schweißtechnischer Fertigung und Montage. Durch unser umfassendes und innovatives Ingenieurwissen sind wir in der Lage Ihnen individuelle Lösungen zu Ihren Bedürfnissen anzubieten. Dabei verfolgen wir für unsere Produkte und Leistungen stets den Anspruch der kompromisslosen Emissions- Reduzierung sowie durchgängiger Qualität und Sicherheit im gesamten Dienstleistungsprozess. Unsere vorrangigen Ziele sind Effizienz, Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und vor allem Ihre Zufriedenheit.
Dr. Siekmann: Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am 14.01.2025 auf der Kläranlage Bad Salzig ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und Zentralisierung der Abwasserreinigung vollzogen. Dieser sieht vor, die Kläranlagen Boppard-Ewigbach und Holzfeld stillzulegen und das anfallende Abwasser an die Kläranlage Bad Salzig anzuschließen.
Flottweg: Mit einem Rotortausch zum neuen Flottweg Dekanter – Kläranlage Turku entscheidet sich für Modernisierungsmaßnahmen und sorgt für Kosteneffizienz
Turun seudun puhdistamo Oy ist ein Abwasserbehandlungs-Dienstleister mitrund 14 Gemeinden. Auch die Kläranlage in Turku (Kakolanmäki Wastewater Treatment Plant, kurz WWTP) gehört zu diesem Verband. Dort wird das Abwasser von fast 300.000 Einwohnern aus der Region Turku sowie das industrielle Abwasser der Region verarbeitet. Die Besonderheit der Kläranlage ist, dass diese aus Platzgründen vollständig untertage erbaut wurde und damit wie eine eigene kleine Stadt unter der Stadt wirkt.
Wasser & Kraftwerke TODO: Tag für Tag fällt Abwasser in riesigen Mengen an. Es kommt aus Industrieunternehmen und privaten Haushalten und ist mit Schmutz, Feststoffen sowie Chemikalien verunreinigt. Bevor es in den natürlichen Kreislauf zurückkehren kann, muss es in Klärwerken gründlich wiederaufbereitet werden. Dabei sind Pumpen, Rührwerke, Belüfter etc. in großer Zahl im Einsatz. Sie erfüllen unterschiedlichste Aufgaben der Trennung, Filtrierung und Aufbereitung. An vielen Stellen dieser Prozesse sind Gleitringdichtungen eingesetzt, an die speziell unter den Aspekten Korrosionsbeständigkeit und Feststofftauglichkeit hohe Anforderungen gestellt werden.
Seit der Gründung im Jahr 2011 steht für die Inhabergeführte new aqua GmbH die Zufriedenheit Ihrer Kunden an erster Stelle. Wir verstehen uns nicht als bloßer Produzent von Trommel- und Komplettfilteranlagen. Unser Anspruch sind Antworten auf Ihre Fragen und Lösungswünsche zufinden. Denn überzeugen sollen bei uns nicht nur unsere in Deutschland entwickelten und hergestellten Produkte, sondern auch jeder einzelne Mitarbeiter mit dem Sie bei Anfragen, Beratungen und Geschäftsabwicklungen in Kontakt stehen. Das ist die new aqua
Heinrich Böll Stiftung: Gewässerschutz: Richtige Ansätze & schleppende Umsetzung
Von den Kommunen vor Ort bis zur Europäischen Union: Viele Institutionen beschäftigen sich damit, wie Wasser genutzt und verteilt wird. Bestehende Gesetze und Aktionsprogramme verfolgen richtige Ansätze beim Gewässerschutz – werden aber von der Politik zum Teil nur schleppend umgesetzt.
PWT: Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um Abwasser
PWT hilft Ihnen dabei, die wirtschaftlichste und effizienteste Lösung für Ihr Abwasser-Problem zu finden, und steht Ihnen in jeder Projektphase zur Seite.
Dabei greifen wir auf ausgereifte Technologien zurück, nutzen aber auch innovative Konzepte, abhängig von den jeweiligen Bedingungen und Kundenwünschen. Als Generalunternehmer bieten wir Planung, Bau und Inbetriebnahme schlüsselfertig aus einer Hand, sodass unsere Kundschaft, ob kommunal oder industriell, einen einzigen verantwortlichen Ansprechpartner für das Gesamtprojekt hat.
Gerne helfen wir Ihnen auch dabei, die rechtlichen Anforderungen zu ermitteln. Auf Wunsch treten wir gemeinsam mit Ihnen gegenüber der Genehmigungsbehörde auf und begleiten Sie im Genehmigungsverfahren.
Die Hydro-Ingenieure sind gemeinsam mit der atd GmbH aus Aachen mit der Planung des Neubaus des Regenrückhaltebeckens Frechen-Süd beauftragt worden.
Hintergrund des Projektes ist, dass Untersuchungen des Entwässerungssystems „Frechen-Ost“ ergeben haben, dass die bestehende Regenrückhaltung nicht ausreichend dimensioniert und stark überlastet ist. Bei Starkregenereignissen besteht die Gefahr einer Überflutung. Für die Zukunft ist zudem eine Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Starkregenereignissen prognostiziert. Daher verfolgt die Stadt Frechen den Neubau des Regenrückhaltebeckens (RRB) Frechen-Süd an der südöstlichen Stadtgrenze der Stadt Frechen. Das neue Regenrückhaltebecken Frechen-Süd soll aus einem Überlaufbauwerk, einem offenen Erdbecken sowie den erforderlichen Zu- und Ableitungen bestehen. Es soll die bestehende Regenrückhaltung entlasten und das angrenzende Gewerbe- und Sondergebiet entwässern.
Holinger: Modernste Kläranlagen – wir entwickeln sie
Die Abwasserreinigung sichert unsere Lebensqualität und trägt massgeblich zum Umweltschutz bei. Wir sind führend in der Verfahrenstechnik und konzipieren, planen und bauen modernste Kläranlagen mit bestem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die passgenaue Lösung für Ihr kommunales oder industrielles Abwasservorhaben.
Das Jahr begann mit unserer deutschlandweiten UNITECHNICS-Tour. An 20 Standorten waren wir bei Kanalnetzbetreibern zu Gast, die erfolgreiche Projekte vorstellten und neue Erkenntnisse aus der Welt des Kanalnetzes mit uns teilten. Diese Veranstaltungen boten eine ideale Plattform, um Betreiber und Ingenieurbüros zusammenzubringen, innovative Ideen zu diskutieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Natürlich kamen dabei auch der Spaß und das leibliche Wohl nicht zu kurz!Hier finden Sie eine Zusammenfassung der UNITECHNICS onTour 2024 – unsere Standorte im Bild festgehalten:
Flottweg: Nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet: Flottweg erhält das Silber-Siegel von EcoVadis
Die Flottweg SE wurde von EcoVadis, einer der weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsbewertungen, mit dem begehrten Silber-Siegel ausgezeichnet. Diese Anerkennung würdigt die umfassenden Bemühungen des Unternehmens, seine Geschäftsprozesse verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten. Mit dem Silber-Siegel gehört Flottweg zu den besten 15 Prozent der von EcoVadis bewerteten Unternehmen weltweit.
Flottweg, ein führender Anbieter von Trenntechnik, stellt höchste Ansprüche an die Qualität und Effizienz seiner Produkte und ebenso an seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Die EcoVadis-Bewertung, die auf internationalen Standards wie der Global Reporting Initiative (GRI) und dem UN Global Compact basiert, bewertet Unternehmen in den Kernkategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Gesamt werden rund 21 Kritierien für die Bewertung miteinbezogen. Durch die Festschreibung bestimmter Bewertungskriterien ermöglicht EcoVadis so eine internationale Vergleichbarkeit der zertifizierten Unternehmen. Seit der Gründung in 2007 hat EcoVadis weltweit bereits mehr als 130.000 Unternehmen bewertet.
EnviroChemie: EnviroChemie ermittelt Optimierungspotenziale für Abwasserbehandlung
Der Energieerzeuger und Umweltdienstleister betreibt seit mehreren Jahren eine chemisch-physikalische Behandlungsanlage zur Reinigung der Abwässer aus der Rauchgasreinigung. EnviroChemie erhielt den Auftrag Optimierungspotenziale für den Betrieb der Wassertechnik zu ermitteln. Ziel ist es, die Abwasserbehandlung ressourceneffizienter zu betreiben und Betriebskosten zu reduzieren.
Mit der EnviCheck genannten Prüfung von wassertechnischen Anlagen analysiert EnviroChemie die vorhandenen Daten der Abwasserbehandlung, überprüft den Behandlungsprozess, bewertet den Chemikalienverbrauch und die Anlagentechnik und vergleicht die Effizienz der Anlage mit Referenzwerten. In eigenen Laboratorien und im Technikum kann EnviroChemie bei Bedarf Behandlungsparameter für den Kunden ermitteln.
Seit über 20 Jahren entwickelt BITControl praxisorientierte Software für die Planung von Kläranlagen und für den effizienten Anlagenbetrieb. Ingenieurbüros planen mit AQUA DESIGNER die komplette Kläranlage über alle Reinigungsstufen und erhalten als Ergebnis einen genehmigungsfähigen Entwurf mit Bauwerken, Maschinen und Zeichnungen. Betreiber von Kläranlagen oder Biogasanlagen visualisieren und optimieren ihre Anlagen mit dem Leitsystem AQUA und BIO PROVI. Mit PROVI ENERGY werden Energiekennwerte gebildet und Einsparpotenziale aufgezeigt. REPORT übernimmt die Erstellung der Betriebsberichte und mit PROVI SERVICE organisieren Sie die Wartungsarbeiten.
Das Bioserve Verfahren basiert auf der Tatsache, dass bestimmte Tenside die Durchlässigkeit der Zellmembran der Belebtschlammbakterien deutlich erhöhen, ohne ihnen zu schaden. Dadurch werden die Bakterien in die Lage versetzt, bei erhöhten Zulauffrachten deutlich schneller zu arbeiten. Infolge der erhöhten Stoffwechselgeschwindigkeit der Bakterien können sich höhere Organismen wie Wimperntierchen (z.B. Glockentierchen und Aspidiscen) aber auch Mehrzeller (z.B. Räder- und Bärtierchen) besser vermehren. Die schnellen Belebtschlammbakterien halten ihnen praktisch „den Rücken frei“.Die höheren Organismen reduzieren durch ihre Fraßtätigkeit den Überschussschlammanfall bei konstantem TS-Gehalt deutlich.
PFAS ade: Bauer Resources errichtet Grundwasserreinigungsanlage auf bayerischem Militärgelände
Bauer Resources entwickelte maßgeschneiderte Grundwasserreinigungsanlage zur Bekämpfung von PFAS-Belastung durch Löschschaum Strenge militärische Sicherheitsanforderungen und unerwartete Hochwasserereignisse forderten das Baustellen-Team Betrieb, Wartung und Instandhaltung sind Teil des Leistungsumfangs
Manching – Ein schriller Alarm durchbricht die Stille. Blitzschnell rückt die Werksfeuerwehr aus und schon wenig später breitet sich der Löschschaum wie eine schneeweiße Decke über dem Übungsgelände aus. Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann jedoch tiefgreifende Auswirkungen haben. Insbesondere, wenn der Löschschaum per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthält – eine schädliche Chemikalie mit häufig unterschätzten Risiken. Auf einem Militärgelände in Manching zeigt sich das Ausmaß deutlich: Das Grundwasser ist durch den jahrelangen Einsatz von Löschschaum belastet. Der Auftrag für Bauer Resources: der Bau, Betrieb und die Wartung einer maßgeschneiderten Anlage zur Behandlung des verunreinigten Grundwassers.
Membranverfahren – Schulung für Betriebspersonal – nächster Termin 05./06. November 2025
In wahlweise ein oder zwei Seminartagen informieren wir Sie in theoretischen und praktischen Seminarblöcken über alles Wissenswerte zu Mikro-, Ultra- und Nanofiltration sowie zur Umkehrosmose.
Die Hydropower-Anlage, die im Herbst 2025 in Kitzbühel in Betrieb genommen werden soll, setzt auf modernste Technik, um den CO2-Fußabdruck der Abwasseraufbereitung drastisch zu senken.
Beim feierlichen Auftakt am 16. Oktober 2024 im Hotel Grand Tirolia Kitzbühel gab der Gründer der VTA, Ing. Mag. DDr. h.c. Ulrich Kubinger, gemeinsam mit seiner Tochter Marlen Kubinger und Kitzbühels Bürgermeister Dr. Klaus Winkler den Startschuss für das „Green Deal by VTA“ Projekt.
„Klimaheld“ soll die Kläranlage Kitzbühel in eine energieautarke Anlage verwandeln, die ohne Fremdchemikalien arbeitet und gleichzeitig zur C02-Reduktion beiträgt. Kitzbühel, weltweit bekannt durch das Hahnenkammrennen, hat durch die Spitzen im Wasseraufkommen besondere Anforderungen an seine Infrastruktur.
Dr. Siekmann + Partner: Präzise Vermessung für Ihre Projekte – mit modernster 3D-Laserscantechnologie
Sie suchen nach einer innovativen Lösung für die Vermessung Ihrer Projekte? Unser Büro bietet Ihnen modernste Technologien für eine schnelle, präzise und berührungslose Erfassung – ideal für Architekten, Bauingenieure, Denkmalpfleger und viele weitere Fachbereiche.
Mit unserem Terrestrischen Laserscanner (TLS) bringen wir Präzision auf den Punkt – selbst bei komplexen Geometrien oder schwer zugänglichen Stellen.
Perfekte Ergebnisse – auch an herausfordernden Orten Unsere Technologie erfasst Strukturen bis ins kleinste Detail – millimetergenau, schnell und ohne Berührung. Egal, ob es sich um denkmalgeschützte Gebäude, unterirdische Bauwerke oder großflächige Produktionsanlagen handelt: Wir liefern Ihnen die Grundlage, die Sie für Ihre Planung und Umsetzung brauchen.
atd: Der größte Bodenfilter Deutschlands ist in Betrieb!
Am 30. Oktober 2024 wurde der Retentionsbodenfilter auf dem Gelände der Kläranlage Aachen-Soers offiziell eingeweiht. Die atd GmbH wurde für den Bau des Retentionsbodenfilters mit den Leistungsphasen 1 bis 9 der HOAI in den Bereichen Bautechnik, Maschinentechnik und Elektrotechnik beauftragt. Das Projekt wurde mit 6,3 Mio € vom Land gefördert. Der für das Projekt veranschlagte Kostenrahmen von 19 Mio. € wurde unterschritten.
Das Einzugsgebiet des neu gebauten Retentionsbodenfilters umfasst eine undurchlässige Fläche von ca. 1.460 ha – in etwa 75% des Aachener Stadtgebiets. Abwasser und Regenwasser fließen in Mischwasserkanälen gemeinsam zur Kläranlage Soers. Die Kläranlage kann Zuflüsse bis zu 3.000 l/s aufnehmen. Sobald der Zulauf durch starke Niederschlagsereignisse größer ist, wird das Abwasser in Regenüberlaufbecken und Rückhaltebecken zwischengespeichert. Wenn auch diese Speicherkapazität erschöpft wurde, wurde das – bereits stark verdünnte Abwasser – bisher in die Wurm abgeschlagen.
PWT: Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um Abwasser
Die Neubewertung von Inhaltsstoffen im Abwasser führt zu neuen und verschärften Grenzwerten für die Zulässigkeit von Einleitungen in Gewässer und Kanalisationsnetze.
Ob als reiner Anlagebauer oder Generalunternehmer: PWT liefert Ihnen effektive Lösungen, mit denen Unternehmen und Kommunen die rechtlichen Anforderungen an die Abwassereinleitung problemlos erfüllen.
PWT hilft Ihnen dabei, die wirtschaftlichste und effizienteste Lösung für Ihr Abwasser-Problem zu finden, und steht Ihnen in jeder Projektphase zur Seite.
Dabei greifen wir auf ausgereifte Technologien zurück, nutzen aber auch innovative Konzepte, abhängig von den jeweiligen Bedingungen und Kundenwünschen. Als Generalunternehmer bieten wir Planung, Bau und Inbetriebnahme schlüsselfertig aus einer Hand, sodass unsere Kundschaft, ob kommunal oder industriell, einen einzigen verantwortlichen Ansprechpartner für das Gesamtprojekt hat.
Gerne helfen wir Ihnen auch dabei, die rechtlichen Anforderungen zu ermitteln. Auf Wunsch treten wir gemeinsam mit Ihnen gegenüber der Genehmigungsbehörde auf und begleiten Sie im Genehmigungsverfahren.
Uhthoff & Zarniko GmbH: Änderung in der Geschäftsführung der Pumpen-Service Uhthoff & Zarniko GmbH
Änderung in der Geschäftsführung der Pumpen-Service Uhthoff & Zarniko GmbH Joachim Zarniko übergibt die Geschäftsführung der Pumpen-Service Uhthoff & Zarniko GmbH in die Hände von Peer Zarniko.
Nach über 50 Jahren an der Spitze der Pumpen-Service Uhthoff & Zarniko GmbH übergibt Joachim Zarniko die Geschäftsführung mit Wirkung zum 1. Januar 2025 an seinen Sohn Peer Zarniko. Als Gründer hat er das Unternehmen über fünf Jahrzehnte geprägt – mit vorwärts gerichtetem Denken, herausragendem Engagement und einer klaren Strategie, die immer auf Wachstum und Weiterentwicklung ausgerichtet war.
Zuschlag für WTE: Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Stupe in Split, Kroatien
Zum Ersten, zum Zweiten… zum Dritten! Nach Vodice und Zagreb hat sich die WTE Wassertechnik GmbH im internationalen Wettbewerb den Zuschlag für eine weitere Kläranlage in Kroatien gesichert! In den nächsten dreieinhalb Jahren wird WTE die bestehende Hauptkläranlage der Stadt Split umfassend modernisieren und erweitern. Am 19. November fand die Vertragsunterzeichnung im Headquarter des Auftraggebers Vodovod i kanalizacija Split d.o.o. statt.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe der Abionik News übermitteln zu können.
Inhalte: – FSM: Erfolgreicher Einsatz des mobilen Kompaktrechens in der Schweiz – Abionik: Im Namen des gesamten Teams der ABIONIK Group wünschen wir Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr – Martin: Forschungsprojekt – SUA – Steinhardt: Neubau zweier Regenüberlaufbecken auf der Kläranlage Kassel – Likusta: Modernisierung der ARA Rodderweg: Effiziente Phosphatfällung durch Likusta-Technologie
DPP: BMBF-Fördermaßnahme RePhoR: Kurzfilme über die Verbundprojekte verfügbar
Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme RePhoR (Regionales Phosphor Recycling) produziert das Transfervorhaben TransPhoR insgesamt sieben Kurzfilme über die Verbundprojekte. Die Filme geben einen lebhaften Einblick in die unterschiedlichen Ansätze der Projekte.
Auf Youtube und der RePhoR-Webseite sind die ersten 5 Videos bereits eingestellt: – R-Rhenania – SATELLITE – P-Net – DreiSATS – AMPHORE
Um die Kläranlage vor hydraulischer Überlastung zu schützen, übernimmt unsere Durchflussmessung in Gelenau die Steuerung des Zulaufschiebers. Überschüssiges Wasser wird hier in ein vorgelagertes Becken abgeleitet, wobei die maximal zulässige Menge auch bei Regenereignissen eingehalten wird.
Im konkreten Beispiel wird der Kläranlagenzulauf mit einem V-Sensor mit Schwimmer sowie einem Füllstandssensor überwacht. Diese Kombination liefert präzise Steuerungs- und Regelungsdaten, mit denen der Zulauf der Kläranlage optimiert und somit effizienter betrieben werden kann.
Dräger: Mehr Schutz in der Instandhaltung: Smartes Datengateway ConHub überträgt Live-Alarme
Das neue Datengateway Dräger ConHub optimiert die Sicherheit in besonders gefährdeten Bereichen. Mit der Bluetooth-Schnittstelle können Messwerte und Alarme von bis zu 20 persönlichen Gaswarngeräten über Mobilfunk oder WLAN an die Dräger-Cloudsoftware Gas Detection Connect gesendet werden. Autorisierte Personen können die smarte Bereichsüberwachung nutzen, um beispielsweise Baustellen noch besser zu sichern und Evakuierungs- und Rettungsaufgaben effizienter durchzuführen. Wer Gas Detection Connect bereits einsetzt, kann die Live-Monitoring-Funktion mit dem Erwerb einer Gerätelizenz uneingeschränkt nutzen.
WTE: Tubli: Wir feiern 10 Millionen sichere Arbeitsstunden!
Mit großer Freude und Stolz dürfen wir verkünden, dass im Projekt Tubli STP Expansion Phase 4 in Bahrain ein herausragender Meilenstein erreicht wurde: 10 Millionen unfallfreie Arbeitsstunden! Diese beeindruckende Zahl ist nicht nur eine statistische Größe, sondern ein echtes Zeugnis unseres kontinuierlichen Engagements für höchste Sicherheitsstandards, starke Teamarbeit und operative Exzellenz.
Die 10 Millionen Stunden spiegeln die Sorgfalt, Disziplin und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wider. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unter herausfordernden Bedingungen stets höchste Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und gezeigt, dass der Erfolg eines Projekts immer auf der Grundlage von Sicherheit und Respekt für die Gesundheit jedes Einzelnen entsteht.
Folge 7 mit Prof. Dr. Uli Paetzel Vision. Verantwortung. Vorsorge
Lisa Irwin-Broß spricht mit Prof. Uli Paetzel, DWA-Präsident und Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft/ Lippeverband über die Herausforderungen der Wasserwirtschaft und Lösungen, die Digitalisierung und KI bieten.
Die Wasserversorger und Abwasserbetriebe in der Ukraine stehen vor immensen Herausforderungen, um diese elementare Daseinsvorsorge für die Menschen vor Ort weiterhin aufrecht zu erhalten. Die gezielten Angriffe auf die Infrastrukturen der Daseinsvorsorge werden für die Bevölkerung immer kritischer. Wir sind im direkten Austausch mit dem ukrainischen Wasserverband „Ukrvodokanalecologiya“, der die Hilfsanfragen seiner 160 Mitgliedsunternehmen bündelt und uns konkrete Bedarfslisten übermittelt. Die tatkräftige Unterstützung der wasserwirtschaftlichen Kolleginnen und Kollegen wird mit jedem Tag bedeutsamer.
Hauptausschuss Hydrologie und Wasserbewirtschaftung (HA HW)
Aus der Arbeit des Hauptausschusses und seinen Fachausschüssen Arbeitsschwerpunkte
In vier Fachausschüssen werden die Bereiche quantitative und qualitative Hydrologie, Wasserbewirtschaftung sowie Hochwasservorsorge behandelt. Der Hauptausschuss trägt wesentlich zur systematischen Erfassung, Modellierung und Anwendung hydrologischer Grundlagen bei. Beispielsweise werden die hydrometeorologisch geeigneten Verfahren der Niederschlagserfassung und -korrektur, oder der Verdunstungsermittlung ebenso erörtert, wie Lösungen für das Monitoring der Gewässergüte und Methoden zur Entscheidungsunterstützung bei der Wasserbewirtschaftung. Der Fachausschuss Hochwasservorsorge befasst sich umfassend mit hydrologischen, technischen und sozioökonomischen Aspekten des Hochwasserrisikomanagements.
Gemeinsam für eine sichere digitale Wasserwirtschaft – DWA und KDW bündeln Kräfte
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) und das Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft (KDW) verstärken ihre Zusammenarbeit, um die sichere Digitalisierung der Wasserwirtschaft voranzutreiben. Beide Organisationen haben am 10. Dezember eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Wasser gehört zu den zentralen Säulen der Daseinsvorsorge – digitale Lösungen sind entscheidend, um Effizienz, Leistungsfähigkeit und Sicherheit langfristig zu sichern. „Mit dieser Kooperationsvereinbarung setzen wir ein starkes Zeichen. Fachliche Standards, operative Erfahrung und digitale Sicherheit bilden eine wirksame Symbiose. Die Kooperation ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Zusammenarbeit“, betonen DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß und KDW-Geschäftsführer Roland Derler.
Die Digitalisierung ist nicht nur eine technische Frage, sondern auch ein Wettbewerbsfaktor. Sie sichert die Innovationskraft der deutschen Wasserwirtschaft und macht sie fit für die Zukunft und Herausforderungen wie Klimawandel, Fachkräftemangel und dem nachhaltigen Schutz unserer Gewässer. Dazu kommen steigende Anforderungen durch nationale und europäische Vorgaben wie die novellierte Kommunalabwasserrichtlinie, die NIS-2-Richtlinie – Richtlinie der EU über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Union – und die IT-Sicherheitsgesetzgebung.
Das neue Veranstaltungs- und Verlagsprogramm sind erschienen. Finden Sie hier Ihr Update in Sachen DWA-Regelwerk und Fachliteratur sowie Fort- und Weiterbildung.
Sie möchten im gedruckten Programm stöbern? Senden Sie uns einfach eine E-Mail, dann bekommen Sie Post von uns!
Fachkräftemangel? Mehr Frauen in die Branche ist eine Lösung!
DWA-Fachausschuss BIZ-14 „Frauen in der Wasser- und Abfallwasserwirtschaft“*) Zusammenfassung Der DWA-Fachausschuss BIZ-14 „Frauen in der Wasser- und Abfallwirtschaft“ leitet Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen der DWA Befragung 2024 ab und fasst diese zusammen. „Mehr Frauen in der Branche“ bedeutet, mehr Frauen für Berufe der Branche zu gewinnen und diese über Motivation und Zufriedenheit an die Wasser- und Abfallwirtschaft zu binden. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Die Branche bietet hohe Arbeitszufriedenheit, sinnstiftende Tätigkeiten und gesellschaftliche Relevanz – zugleich bestehen strukturelle Herausforderungen bei Gleichstellung, Teilhabe und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 303
Technische Eignung von Anlagenteilen von bereits in Betrieb befindlichen und neu zu errichtenden Heizölverbraucheranlagen und Notstromanlagen bei der Verwendung von paraffinischen Heizölen nach DIN 51603-1:2024
Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe IG-6.13 „Heizölverbraucheranlagen“*) Zusammenfassung Nach heutigem Stand müssen bis 2045 in Deutschland fossile Brennstoffe in der häuslichen Wärmeerzeugung durch andere Materialien ersetzt werden. Ein Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe IG-6.13 soll eine Hilfestellung für die Beurteilung der wasserrechtlichen Eignung von Anlagenteilen von bereits in Betrieb befindlichen und von neu zu errichtenden Heizölverbraucheranlagen für Heizöl EL A X nach DIN 51603-1:2024 geben.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 296
Das Nereda®-Verfahren auf der Kläranlage Altena – ein vielversprechendes neuartiges Behandlungskonzept
Erfahrungen aus der Planung, dem Bau und dem Demonstrationsbetrieb Zusammenfassung Erstmalig in Deutschland wird das innovative Nereda®-Verfahren großtechnisch auf der Kläranlage Altena des Ruhrverbands (Nordrhein-Westfalen) eingesetzt. Es gehört aktuell zu den verbreitetsten Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung auf Basis von aerob granulierter Biomasse, die in Sequencing-BatchReaktoren (SBR) genutzt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsverfahren bietet das Nereda®-Verfahren unter anderem durch seine Kompaktheit erhebliche Vorteile. Bei der Erweiterung der Kläranlage Altena überzeugte das Verfahren im Variantenvergleich durch seine wirtschaftlichen und betrieblichen Vorzüge. Trotz nicht idealer Abwasserzusammensetzung der Kläranlage Altena liefert das Verfahren bisher sehr vielversprechende Ergebnisse und Betriebserfahrungen. Die zu Beginn als bedenklich eingestuften hohen Nitratfrachten und das geringe Substratangebot im Zulauf haben keinen merklichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, und die vorsorglich eingeplanten Rückfallstrategien kamen nicht zum Einsatz. Insbesondere die Anforderungen zur Gesamtstickstoffelimination wurden über die Erwartungen hinaus erfüllt.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 282
Spurenstoffelimination mittels Pulveraktivkohle und Flexbed Filter
Ergebnisse aus dem Versuchsbetrieb auf der Kläranlage Speyer Zusammenfassung Im Rahmen eines vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz geförderten Projekts wurde auf der Kläranlage Speyer eine containerbasierte Pilotanlage zur Spurenstoffelimination mittels Pulveraktivkohle (PAK) und Flexbed Filter (Filter mit komprimierbarem Filtermedium) im Praxisbetrieb untersucht. Die Anlage basiert auf einer ΔSAK255- gesteuerten PAK-Dosierung mit nachgeschalteter Filtration über ein kompressibles Filterbett. Im sechsmonatigen Versuchsbetrieb erreichte das System eine stabile Elimination mit einer mittleren Reduktion von 76 %, bezogen auf den Ablauf Nachklärung für die zwölf Spurenstoffe, die zum Nachweis einer ausreichenden Elimination nach EU-Kommunalabwasserrichtlinie herangezogen werden müssen. Bei Auswahl von sechs der zwölf Spurenstoffe und Abschätzung der Gesamtelimination, bezogen auf die Zulaufkonzentrationen zur Kläranlage Speyer, ergibt sich eine mittlere Elimination von 94 % über den Versuchszeitraum. Damit wurde die in der Kommunalabwasserrichtlinie geforderte Mindestelimination von 80 % sicher erreicht. Neben der gezielten Entfernung organischer Spurenstoffe wurden positive Nebeneffekte auf Standardabwasserparameter, insbesondere Phosphor beobachtet. Aufgrund der kompakten, modularen Bauweise sowohl der Containeranlage als auch der Flexbed Filtermodule selbst bietet das Verfahren ein hohes Potenzial für den Einsatz auf kommunalen Kläranlagen mit begrenztem Platzangebot.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 273
Feinrechen – Berechnungsmethode des Stauverlustes bei Stababständen von < 10 mm
Zusammenfassung Die 1925 von Otto Kirschmer entwickelte Gleichung ist für wasserdurchströmte Rechen seit langem der Standard zur Berechnung des Stauhöhenverlusts. Für moderne Feinrechenanlagen mit Stababständen < 10 mm ergeben sich jedoch deutliche Abweichungen zu Messdaten. In über 1600 Laborversuchen wurden die ursprünglichen Annahmen überprüft, systematisch analysiert und eine neue, angepasste Berechnungsformel abgeleitet und validiert.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 266
Mindestwanddicke und Reststyrolwert vor Ort härtender Schlauchliner
Zwischenbericht der DWA-Arbeitsgruppe SR-8.6 „Auskleidung von Abwasserleitungen und -kanälen mit örtlich hergestellten und erhärtenden Rohren“*) Zusammenfassung Die DWA-Arbeitsgruppe SR-8.6 befasst sich seit einiger Zeit mit der vollständigen Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 143-3 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden; Teil 3: Vor Ort härtende Schlauchliner“. Bei Auftraggebern und Auftragnehmern herrscht derzeit Unklarheit über die Notwendigkeit einer durchmesserbezogenen Definition einer Mindestwanddicke und eine gegebenenfalls erforderliche Begrenzung des Reststyrolwerts zur Bewertung einer ausreichenden Polymerisationsqualität.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 04 2026 ab Seite 264
Energieintelligente Kläranlage mit netzdienlichem Betrieb
Zusammenfassung Das Demonstrationsprojekt „Energieintelligente Kläranlage Schwarzenbruck“ (Bayern) zeigt, wie kleine und mittlere Kläranlagen bereits heute energieneutral betrieben und mit netzdienlichem Betrieb arbeiten können. Das Energiekonzept der Kläranlage basiert auf Energieeinsparung, regenerativer Stromerzeugung und Energiespeichern. Ein Energiemanagementsystem steuert Erzeugung, Speicherung und Verbrauch automatisiert. Der spezifische Stromverbrauch für die Gesamtanlage hat sich im Vergleich zur Altanlage nahezu halbiert. Außerdem ist Kläranlage energieneutral bezüglich Stroms.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 03 2026 ab Seite 210
Integration der Abwasserwärmenutzung in die Kommunale Wärmeversorgung Günzburg
Zusammenfassung In Günzburg (Bayern) wird eine kommunale regenerative Wärmeversorgung aufgebaut. Dazu wird Wärme aus dem Abwasser der Kläranlage gewonnen. Die Kläranlage weist eine positive Wärmebilanz von 600000 kWh pro Jahr auf. Eingesetzt wird eine Großwärmepumpe, die eine Vorlauftemperatur von bis zu 85 °C erzeugt und in einem ersten Schritt jährlich rund 2000000 kWh Wärme liefert. Der für den Betrieb der Wärmepumpe benötigte Strom wird teilweise durch eigene Photovoltaikanlagen auf dem Dach einer neuen Energiezentrale sowie angrenzenden eigenen Betriebsgebäuden erzeugt. Das Vorhaben bekommt finanzielle Mittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 03 2026 ab Seite 206
Verwendung von Elektrolysesauerstoff für die Belüftung und Ozonung
Wissensstand und Konzepte am Beispiel der Kläranlage Landau-Mörlheim Zusammenfassung Bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff fällt im Rahmen der Wasserelektrolyse Sauerstoff als Koppelprodukt an, der für verschiedene Prozesse der Abwasserreinigung nutzbar ist. Kommunale Kläranlagen sind daher potenziell geeignete Standorte für den Hochlauf der Wasserstoffproduktion in Deutschland. Zum einen kann der bereitgestellte Sauerstoff konventionelle Druckluft in der biologischen Abwasserbehandlung teilweise substituieren und damit den Energiebedarf der Drucklufterzeugung reduzieren. Zum anderen kann er als Ausgangsstoff für die Ozonerzeugung in einer vierten Reinigungsstufe genutzt werden. Zur Bewertung der technischen und energetischen Potenziale wurden Untersuchungen an der Kläranlage Landau vorgenommen und Kennzahlen zur Substitutions- und Einsparleistung ermittelt. Für den Einsatz in der Belebungsstufe hat sich ein Hybridsystem aus zwei separaten Eintragspfaden für Elektrolysesauerstoff und Druckluft als praktikable Option erwiesen. Während der für die Belebung benötigte Sauerstoff keiner zusätzlichen Aufbereitung bedarf, ist für den Einsatz im Ozongenerator eine technische Konditionierung erforderlich, die insbesondere Wasserstoff und Feuchte entfernt. Am Beispiel der Kläranlage Landau wird exemplarisch dargestellt, wie eine solche Integration von Elektrolysesystemen in die Abwasserbehandlung technisch umgesetzt werden kann.
Den ganzen Artikel lesen sie in Heft 03 2026 ab Seite 192
Auswirkungen der Anforderungen an die Energieneutralität gemäß EUKommunalabwasserrichtlinie auf die Kläranlagen in Baden-Württemberg
Zusammenfassung Mit der Neufassung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie rückt die Energieneutralität kommunaler Kläranlagen verstärkt in den Fokus der wasserwirtschaftlichen Praxis. Der vorliegende Beitrag analysiert die Auswirkungen der Anforderungen zur Energieneutralität auf Kläranlagen in Baden-Württemberg auf Basis der Daten des DWA-Leistungsnachweises 2024 und unter Berücksichtigung praxisnaher Bilanzierungsannahmen. Ausgehend vom Gesamtendenergieverbrauch der Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von ≥ 10000 E wird der derzeitige Stand der bilanziellen Energieneutralität dargestellt und in einer Szenarienanalyse für potenzielle Maßnahmen zur Zielerreichung ergänzt. Neben Energieeffizienzmaßnahmen und dem Ausbau der Eigenstromerzeugung aus Faulgas und Photovoltaik werden unter anderem auch die Reduzierung fossiler Wärmeerzeugung, die Minimierung von Fackelverlusten, der Ansatz des Heizwertes von Klärschlamm sowie die Nutzung von Abwasserwärme für Nahwärmekonzepte betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass unter den gewählten Prämissen bereits heute eine Energieneutralität über alle betroffenen Kläranlagen in Baden-Württemberg von rund 64 % erreicht wird und mittelfristig Werte von bis zu ca. 79 % realistisch erscheinen. Eine rechnerische Überschreitung von 100 % ist bei zusätzlicher bilanztechnischer Berücksichtigung der Nutzung des Heizwertes des Klärschlammes und der Abwasserwärme möglich. Der Beitrag leitet daraus auch Empfehlungen für eine praxisgerechte, transparente Ermittlungsmethodik ab.
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GIS-basierte Methodik zur Flächenkategorisierung nach DWA-A 102-2
Teil 2: Anwendung und Diskussion*) Zusammenfassung Mit der Veröffentlichung der Arbeits- und Merkblattreihe DWAA 102/BWK-A 3 steht eine einheitliche Grundlage zur Bewertung der AFS63-Flächenbelastung von Niederschlagswasserabflüssen zur Verfügung. Um die Anforderungen einer vereinheitlichten Kategorisierung zu erfüllen, wurde eine GIS-basierte Methodik zur individuellen Zuweisung von Flächenkategorien nach DWA-A 102-2 (Anhang A) erarbeitet. Diese kann aufgrund ihres modularen Aufbaus um weitere Eingabedatensätze zur Flächennutzung und -beschaffenheit erweitert werden. Tests mit verschiedenen GIS-Anwendungen zeigten zudem, dass die Methodik durch ihre software-unabhängige Formulierung in bestehende GIS-Arbeitsumgebungen eingebunden werden kann.
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Klimaanpassung und Lebensqualität: Schwammstadt muss Standard der Bauleitplanung sein
Mit der Politik im Dialog: Parlamentarischer Abend zur wasserbewussten Stadtentwicklung Deutschland will die Schwammstadt. Deutschland braucht die Schwammstadt. Die Schwammstadt schafft klimaresiliente zukunftssichere und lebenswerte Städte. Bei der anstehenden Novellierung des Baugesetzbuches muss die wasserbewusste Stadtentwicklung als Standard der Bauleitplanung verankert werden. Neben dem rechtlichen Rahmen muss auch die Finanzierung langfristig gesichert sein. Zudem bedarf es den kommunalen Konsens und starker kommunaler Unternehmen. Klare Positionen auf dem Parlamentarischen Abend „Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung im Dialog – Auf dem Weg zur klimaresilienten Stadt“, den die DWA am 13. Januar 2026 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Berlin ausgerichtet hat.
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Verbändeinformation zu Rechtsgrundlagen der Reaktivierung von beladenen Kornaktivkohlen vorgelegt
Unter dem Titel „Information zur Auslegung der EU-POP-Verordnung hinsichtlich des Einsatzes von reaktivierter Aktivkohle in der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung“ haben der bdew, der DVGW und die DWA im Januar 2026 Rechtsgrundlagen der Reaktivierung von beladenen Kornaktivkohlen aus der Wasseraufbereitung bzw. aus der Abwasserbehandlung zusammengestellt. Diese Verbändeinformation wird im Folgenden im Original-Wortlaut wiedergegeben.
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Neuerungen im BSI-Gesetz und Weiterentwicklung des Branchenspezifischen Sicherheitsstandards Wasser/Abwasser Am 5. Dezember 2025 ist überraschend das Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und am Folgetag in Kraft getreten. Das NIS2-Umsetzungsgesetz ändert neben dem Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und über die Sicherheit in der Informationstechnik von Einrichtungen (BSI-Gesetz – BSIG) weitere Gesetze und Verordnungen, wie zum Beispiel das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
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Vom Asset Management zum Digitalen Zwilling am Beispiel der Kläranlage Duisburg-Alte Emscher
Zusammenfassung In der Wasserwirtschaft werden derzeit Ansätze zur Entwicklung Digitaler Zwillinge für abwassertechnische Anlagen erforscht. In diesem Beitrag werden Konzepte, Methoden, Strukturen und Elemente zur Realisierung eines Digitalen Zwillings für das Asset Management bei Großbetreibern abwassertechnischer Anlagen am Beispiel von Emschergenossenschaft und Lippeverband beschrieben. Wie ein Digitaler Zwilling den Zugang zu Informationen und die Entscheidungsfindung rund um das Asset Management einer Kläranlage erleichtern kann, wird anhand der Fallstudie Kläranlage Duisburg-Alte Emscher konkretisiert.
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Ableitung mittlerer Stoffkonzentrationen zur Bilanzierung von Emissionen in Gewässer Zusammenfassung In urbanen Gebieten stellen Kanalisationssysteme und Kläranlagen relevante Pfade für Stoffeinträgen ins Gewässer dar. Zur Entwicklung gezielter Maßnahmen sind die Einträge pfadspezifisch zu quantifizieren. Mit dem Stoffeintragsmodell MoRE (Modelling of Regionalized Emissions) ist das für alle Stoffe möglich, sofern eine repräsentative Datengrundlage der urbanen Abflusskomponenten vorliegt. Mit einheitlicher Probenahmestrategie und sensitiver Analytik erzeugte Messdaten ermöglichen die konsistente Ableitung repräsentativer Konzentrationen für Trockenwetterzuläufe, Kläranlagenabläufe, Mischwasserentlastungen und Regenwassereinleitungen. Ein wesentliches Kriterium bei der Auswertung ist der Anteil an Positivbefunde (Werte Bestimmungsgrenze). Für 46 Stoffe konnten Medianwerte für mindestens eine Abflusskomponente ermittelt werden. Allerdings bestehen weiterhin Unsicherheiten, insbesondere für die Komponenten Mischwasserentlastung und Regenwassereinleitung. Für diese Eintragspfade wird daher ein koordiniertes Monitoring zur Erweiterung des verfügbaren Datenkollektivs empfohlen. Im Beitrag wird das Vorgehen zur Ableitung der Modelleingangsdaten für 78 Stoffe beschrieben.
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Prozesswasserbehandlung auf dem Klärwerk Waßmannsdorf mit dem PNAA-Verfahren
Zusammenfassung Auf dem Klärwerk Waßmannsdorf der Berliner Wasserbetriebe wurde von 2019 bis 2024 eine Prozesswasserbehandlungs-Anlage neu errichtet und in Betrieb genommen. Die Anlage arbeitet nach dem PNAA-Verfahren (Partielle Nitritation – Anaerobe Ammoniumoxidation). Ziel der Anlage ist es, die hohe Ammoniumbelastung des bei der Faulschlammentwässerung anfallenden Prozesswassers zu reduzieren. Durch die nahezu vollständige Eliminierung des anorganischen Stickstoffs wird die biologische Stufe des Klärwerks entlastet, die Ablaufwerte Gesamt-Stickstoffanorganisch sicher eingehalten und die Energiekosten gesenkt. Die Übergabe der Prozesswasserbehandlungs-Anlage an die Berliner Wasserbetriebe erfolgte im Februar 2024. Die Anlage zeichnet sich durch eine sichere Prozessführung und hohe bis sehr hohe Eliminierungsraten aus.
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GIS-basierte Methodik zur Flächenkategorisierung nach DWA-A 102-2
Teil 1: Methodik*) Zusammenfassung Mit der Veröffentlichung der Arbeits- und Merkblattreihe DWAA 102/BWK-A 3 steht eine einheitliche Grundlage zur Bewertung der AFS63 Flächenbelastung von Niederschlagswasserabflüssen zur Verfügung. Um die Anforderungen einer vereinheitlichten Kategorisierung zu erfüllen, wurde eine GIS-basierte Methodik zur individuellen Zuweisung von Flächenkategorien nach DWA-A 102-2 (Anhang A) erarbeitet. Diese kann aufgrund ihres modularen Aufbaus um weitere Eingabedatensätze zur Flächennutzung und -beschaffenheit erweitert werden. Tests mit verschiedenen GIS-Anwendungen zeigten zudem, dass die Methodik durch ihre software-unabhängige Formulierung in bestehende GIS-Arbeitsumgebungen eingebunden werden kann.
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Perspektiven für die industrielle Wasserwirtschaft
IndustrieTage Wassertechnik 2025 Am 18. und 19. November 2025 fand in Berlin die zehnte Auflage der IndustrieTage Wassertechnik statt. Auf diesem Expertenforum kamen zahlreiche Vertreter*Innen aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um die Zukunft der industriellen Wasserwirtschaft in den fachlichen Blick zu nehmen und um aktuelle bzw. zukunftsrelevante Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren.
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Forschung und Innovation für eine zukunftssichere Wasserwirtschaft – Daseinsvorsorge und Standortfaktor
Strategische Innovationsagenda der Wasserwirtschaft betont Schlüsselrolle als Querschnittsthema Wasser ist Daseinsvorsorge und wichtiger Standortfaktor. Damit die Wasserwirtschaft auch zukünftig in gewohnter Qualität die Daseinsvorsorge gewährleisten und Industrie und Gewerbe den überaus wichtigen Produktionsfaktor Wasser jederzeit in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stellen kann, muss jetzt verstärkt in Forschung und Innovationen investiert werden. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die DWA fordern die Politik auf, die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen für Forschung im Bereich Wasser und Klima entsprechend zu verbessern. Dies betonten die beiden technisch-wissenschaftlichen Spitzenverbände Mitte Dezember 2025 bei der Übergabe der Strategischen Innovationsagenda „Forschungsbedarf und Zukunftsimpulse für die Wasserwirtschaft – Aus der Praxis“ des Water Innovation Circles an Dr. RolfDieter Jungk, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des 2. Forschungsdialoges Wasserwirtschaft „Innovationen in der Wasserwirtschaft: Standortfaktor für technologische Souveränität und wirtschaftliche Stärke“ in der Landesvertretung Hamburg in Berlin.
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Ökobilanzielle Screenings in der Siedlungswasserwirtschaft
Zusammenfassung Die Thematik der ökologischen Nachhaltigkeit beim Bau- und Betrieb siedlungswasserwirtschaftlicher Bauwerke wird derzeit – gleichberechtigt mit technischen und ökonomischen Kriterien – in den ingenieurtechnischen Planungsprozess implementiert. Hierzu kann ein ökobilanzielles Screening eingesetzt werden, das in allen Leistungsphasen mitgeführt wird. Für das Screening werden aus den zu verbauenden Massen und den materialspezifischen Emissionsfaktoren für jede Variante Kohlendioxid-Äquivalente berechnet. Gemeinsam mit dem Betrieb des jeweiligen Bauwerks über einen zu definierenden Betrachtungszeitraum, bei dem neben Strom auch Hilfsstoffe und Verbrauchsmaterialien benötigt und entsprechend einkalkuliert werden, kann dann eine quantifizierbare Bewertung (in Tonnen Kohlendioxid Äquivalenten) erfolgen. Anhand von vier aktuellen Beispielprojekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wird die prinzipielle Methodik aufgezeigt.
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Ausbau des Klärwerks Forchheim (660 000 EW) unter erschwerten Bedingungen
Zusammenfassung Der Ausbau des Klärwerks Forchheim (660000 EW) vom Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht war aufgrund schwieriger Randbedingungen eine Herausforderung für alle Projektbeteiligten. Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Ausgangslage, die Herausforderungen, die Vorgehensweise bei der Wahl des besten Ausbaukonzepts, die verfahrenstechnischen Besonderheiten und die geplanten Maßnahmen zur Erweiterung und Modernisierung des Klärwerks Forchheim. Schwerpunkte sind die Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben, die Einbindung ökologischer Aspekte und die Sicherstellung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und flexiblen Anlagenbetriebs. Es wird gezeigt, dass durch die richtige Höhenlage und die platzsparende Anordnung der Bauwerke erhebliche Kosten im Bereich der Gründung und Wasserhaltung eingespart werden. Die Eingriffe in den Waldbestand sowie die Flora und Fauna werden auf ein unvermeidliches Minimum reduziert. Das auf Energieeffizienz ausgerichtete Verfahrens- und Regelkonzept wurde deutlich durch die Sauerstoffeintragsmessungen belegt.
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Berechnungsmodelle für Straßenverkehrslasten erdgebetteter Rohre nach dem Vorbild der Lastmodelle für Brücken (EN 1991-2, Eurocode 1)
Teil 2: Bodenspannungen und Näherungsgleichungen Zusammenfassung Straßenverkehrsbelastungen nach dem Vorbild der Lastmodelle für Brücken wurden auf die Besonderheiten erdgebetteter Rohre angepasst. Die Bodenspannungen wurden dabei mit dem Modell des elastisch isotropen Halbraums nach Boussinesq berechnet. Erfasst werden Rohre von DN 100 bis DN 4000 und Überdeckungen von 0,5 m bis 10,0 m Tiefe. Die Berechnung der Bodenspannungen gilt für Überfahrten in Rohrlängs- und -querrichtung und für Rohre aller Baulängen. Zur vereinfachten Berechnung der Straßenverkehrsbelastungen wurden Näherungsformeln ermittelt, die die vertikalen Bodenspannungen im Scheitel und die horizontalen im Kämpfer zusammenfassen. Darin enthalten sind auch Einflüsse der Abschirmung der Räder, deren Bodenspannungen durch ihre Lage den Kämpfer nicht erreichen können. Aufgrund der Unterschiede zwischen Straßenlasten auf Brücken und Bodenlastspannungen auf Rohren unterscheiden sich die Lastmodelle, die für die Rohrberechnungen als Lastmodell R-LM1 und Ermüdungslastmodell R-ELM3 bezeichnet wurden.
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Eine persönliche Rückschau Zusammenfassung In einer persönlichen Rückschau werden wesentliche Inhalte des Arbeitsblatts DWA-A 102-2 besprochen. Die Regelungen für Niederschlagswasser werden hinsichtlich enthaltener Neuerungen und erfolgter Rückmeldungen aus der Anwendungspraxis beleuchtet. Die Zielvorgaben für den lokalen Wasserhaushalt werden als bedeutender Beitrag zum Leitbild der wasserbewussten Siedlungsentwicklung charakterisiert. Die Wahl von AFS63 als Referenzparameter zur Bewertung der stofflichen Belastung von iederschlagswasser wird begründet und die Systematik zu Erfordernis und Umfang der Behandlung erläutert. Kritisch beleuchtet und hinterfragt wird das begrenzte Ausmaß an Neuerungen bei den Regelungen zur Mischwasserbehandlung. Die deutlich gehobene Bedeutung von Nachweisverfahren mit offensiver Einbindung klärtechnischen Maßnahmen wird betont und Bezug auf die Zielvorgabe des „2 %-Richtwerts“ in der neugefassten EU-Kommunalabwasserrichtlinie (2024) genommen.
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Junge DWA: Ein Blick hinter die Kulissen der Adelholzener Alpenquellen
Am 25. September 2025 traf sich die Junge DWA zum 2. „Stammtisch Chiemsee“ bei den Adelholzener Alpenquellen. Das Unternehmen gehört zu den bekanntesten Mineralwasserund Erfrischungsgetränkeproduzenten Deutschlands. Seit über 115 Jahren füllen die Ordensschwestern der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Adelholzen Heil- und Mineralwasser ab. Mit rund 750 Mitarbeitenden ist Adelholzener ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.
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„Wasserwirtschaft im digitalen Zeitalter: Innovationen für eine nachhaltige Zukunft entdecken!“ – so lautete das Motto der DWA-Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen, die am 26./27. August 2025 in Erfurt stattfand. Neben dem Vortragsprogramm, das sich in Plenarvortrag, Absolventenforum, Innovationsforum und Fachvorträge gliederte, fand der erste 1. Landes-Berufswettbewerb statt. In der Mitgliederversammlung wurde der Vorsitzende Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke für eine weitere Amtszeit gewählt. Heiko Maulhardt und Holger Tobiaschek wurden mit der DWA-Ehrennadel ausgezeichnet.
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Erarbeitung eines Arbeitsberichts in der Arbeitsgruppe KA-6.1 „Mikrobiologie der Abwasserreinigung“
Vorhabensbeschreibung Hennef, 2. Januar 2026. Die DWA beabsichtigt, in der Arbeitsgruppe KA-6.1 „Mikrobiologie der Abwasserreinigung“ einen mehrteiligen Arbeitsbericht zum grundsätzlichen Verständnis der Stickstoffkreisläufe im Belebtschlamm von Kläranlagen sowie die zugrundeliegenden mikrobiellen Prozesse zu erarbeiten.
Der DWA-Fachausschuss KA-6 „Aerobe biologische Abwasserreinigungsverfahren“ (Obmann Prof. Dr.-Ing. Tobias Morck) sieht sich veranlasst, aufgrund der steigenden Anforderungen durch die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie und die anstehende Überarbeitung des DWA-A 131, sich in der bestehenden Arbeitsgruppe KA-6.1 „Mikrobiologie in der Abwasserreinigung“ (Sprecherin Dr. Marina Ettl) mit den Grundlagen mikrobieller Stickstoffströme in Kläranlagen zu befassen. Die biologische Stickstoffentfernung in Kläranlagen rückt stärker in den Fokus, sodass ein grundsätzliches Verständnis der Stickstoffkreisläufe im Belebtschlamm von Kläranlagen sowie die zugrundeliegenden mikrobiellen Prozesse eine höhere Wichtigkeit erlangen.
In einem mehrteiligen Arbeitsbericht werden folgende Zusammenhänge unter biologischen und verfahrenstechnischen Gesichtspunkten anwenderfreundlich erläutert: • grundsätzliche mikrobielle Mechanismen und Stoffwechselwege • Umsatz- und Wachstumsraten • externe Einflüsse und erforderliche Milieubedingungen • Nitrit- und Lachgasbildung • spezielle verfahrenstechnische Ansätze (zum Beispiel Anammox, Schlammalter-entkoppelte Aufwuchssysteme, …)
Durch Praxisbeispiele sollen Erfahrungen aufgegriffen werden: • aus dem Anwenderbereich (zum Beispiel Aufwuchsbiologie der Kläranlage Aachen Soers) • der Produkthersteller (zum Beispiel Kaldnes/Veolia) • der Betrachtung verschiedener Materialien und Verfahren (zum Beispiel S-select, Nereda/verschiedene Aufwuchskörper etc.)
Spezifische mikrobielle Stoffströme durch Biofilme und mikrobiologische Voraussetzungen für die jeweiligen Prozesse werden betrachtet.
Die beschriebenen Aufgaben werden in der Arbeitsgruppe KA-6.1 bearbeitet. Hinweise zur Erarbeitung können an die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerichtet werden:
DWA-Bundesgeschäftsstelle Dr.-Ing. Christian Wilhelm Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef E-Mail: wilhelm@dwa.de
Überarbeitung von Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“
Vorhabensbeschreibung Hennef, 1. Januar 2026. Die DWA plant, das Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ zu überarbeiten.
Die DIN EN 1610 ist über zehn Jahre alt. Das Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ wurde 2019 veröffentlicht, und der überarbeitete Entwurf wird aufgrund der zu erwartenden mehrjährigen Aktualisierungsdauer dann ebenfalls über zehn Jahre alt sein. Die Berücksichtigung der zwischenzeitlich gesammelten Erfahrungen und neuer Erkenntnisse sowie erschienener Regeln erscheint daher geboten.
Das Arbeitsblatt DWA-A 139 ist als nationale Ergänzung der DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ zu verstehen, denn im Arbeitsblatt DWA-A 139 werden die für notwendig erachteten, in DIN EN 1610 ausdrücklich vorgesehenen, ergänzenden Hinweise und weitergehenden Ausführungen zur DIN EN 1610 beschrieben. Daher werden DWA-A 139 und DIN EN 1610 gemeinsam publiziert. Zu den Anlagen der Abwasserleitungen und -kanäle gehören derzeit sowohl die strangmäßigen Bauwerke als auch die Regelschächte. Sonderbauwerke werden in DWA-A 157 beschrieben.
Die bestehenden Regelungen im Arbeitsblatt DWA-A 139 sollen hinsichtlich Vollständigkeit und Anwendbarkeit überprüft sowie an neue Regelungen angepasst werden. Unter anderem sollen in dem überarbeiteten Arbeitsblatt DWA-A 139 folgende Themen mit aufgenommen bzw. überarbeitet werden: • Anpassung der Anforderung bei der Baugrubenverfüllung und der Bodenverdichtung an aktuelle Erfahrungen • planerische und bauliche Umsetzung der Anforderungen für Anlagen einer wasserbewussten Siedlungsentwicklung, zum Beispiel Regenwasserrückhaltekanäle, Rigolen oder Versickerungsleitungen, Regenwassernutzung, unterirdische Baumbewässerung • Themen der Nachhaltigkeit, insbesondere Anwendungshilfe zur CO2e-Bilanzierung bei Planung und Bauausführung von Leitungen und Kanälen • Anforderungen an Leitungen für Brauchwasser und Dränagen • Anforderungen an den Übergang Oberflächenentwässerung und Kanäle • Anforderungen an den Wurzelschutz bei Bauarbeiten und zum Leitungs- bzw. Kanalschutz bei nahen Baumstandorten • neu: ergänzende Regelungen für den Einbau von Bauwerken nach DWA-A 157 und von Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung nach DWA-A 166.
Teilweise sind Anforderungen bereits in anderen DWA-Regelwerken beschrieben, auf die dann verwiesen werden soll und die bei Bedarf ergänzt werden sollen.
Zudem sollen die überarbeiteten Regelungen des DWA-A 139 in die CEN-Arbeitsgruppe zur Überarbeitung der DIN EN 1610 als nationaler Änderungswunsch eingebracht werden. Erforderlichenfalls könnte eine Anpassung des Anwendungsbereichs diskutiert werden, um in Abstimmung mit dem DWA-A 157 „Bauwerke der Kanalisation“ für alle Arten an Entwässerungsanlagen die Anforderungen an Planung und Bau zu beschreiben.
Das Arbeitsblatt wird von der neu aufzustellenden DWA-Arbeitsgruppe SR-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ (Sprecherin: Dipl.-Ing. Iris Carstensen) im Fachausschuss SR-5 „Bau“ (Obmann: Dr.-Ing. Ulrich Bohle) überarbeitet.
Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle Mitarbeit – insbesondere im Bereich der Planung von Versickerungsanlagen – gerne entgegen. Bewerbungen von jungen Berufskolleg*innen sind ausdrücklich herzlich willkommen. Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs/einem Kurzlebenslauf bei: