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Heizen und Kühlen mit Abwasser – ein neuer Markt für Deutschland

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Die Wärmequelle Abwasser eröffnet dem Markt für Großwärmepumpen neue Chancen, von denen Hersteller, Planer und Energiedienstleister profitieren können. Die Technologie ist erprobt und bei den heutigen Erdölpreisen wirtschaftlich konkurrenzfähig. Das Potenzial ist sehr groß, es liegt alleine in Deutschland bei ungefähr 20.000 Anlagen mit 500 kW. Das würde einem Markt von 30 Mrd. Euro eröffnen. Diesen Markt gilt es aber zuerst zu entwickeln, mit dem Ziel der Wirtschaftsförderung, Arbeitsplatzbeschaffung und CO2-Reduktion. Hier sind Bund und Länder gefordert, rasch Impulsprogramme zu starten, wie es die Schweiz mit Erfolg vormacht. Eine wichtige Grundlage für diese Marktentwicklung ist die neue Broschüre „Heizen und Kühlen mit Abwasser“, ein umfassender Ratgeber für Bauherrschaften und Kommunen zur Umsetzung der innovativen Technologie der Abwasserwärmenutzung.

Die vergessene Wärmequelle Abwasser

Die Wärmepumpe ist im Einfamilienhausbereich bereits weit verbreitet. Bei den Neubauten erreicht ihr Marktanteil in der Schweiz z.B. rund 60%! Da der Einsatz in größeren Überbauungen direkt zu einem größeren Auftragsvolumen führt, liebäugelte die Branche schon lange mit einem Aufschwung der Großwärmepumpe. Doch es mangelte meist an der verfügbaren Wärmequelle. Da erinnerte sich plötzlich ein kluger Kopf an eine Anlage in Basel, welche die Wärme aus einem nahe gelegenen Abwasserkanal gewinnt und die seit ihrer Geburtsstunde ohne Probleme ihre Dienste leistet. Da solche Kanäle in allen größeren Kommunen vorhanden sind, lässt sich, so war die Idee, die Abwasserwärmenutzung an vielen anderen Orten ebenfalls einsetzen. Initiative Firmen arbeiteten an der Weiterentwicklung der Wärmetauschertechnologie und mit Bundessubventionen wurden weitere Demonstrationsanlagen realisiert.

Entscheidend für die Verbreitung dieser Technologie in der Schweiz aber war, dass der Bund ein Impulsprogramm startete. Dabei wurde von spezialisierten Gutachtern zunächst das Wärmepotenzial der Kläranlagen ermittelt, in den entsprechenden Gemeinden geeignete Standorte eruiert, Machbarkeitsstudien finanziell unterstützt und die (privaten oder öffentlichen) Bauherrschaften aktiv angegangen und beraten. Anfänglich wurden auch an die Investitionen der Anlagen Finanzbeiträge ausgerichtet, die in den letzten Jahren aber zurückgenommen wurden. Der Erfolg dieses Programmes blieb, trotz bescheidenem Budget, nicht aus; in der Schweiz stehen heute rund 50 Großwärmepumpen mit Abwasserwärme in Betrieb. Jährlich werden Dutzende neue Projekte ausgelöst.
Marktpotenzial

Im Abwasser steckt eine enorme Wärmemenge, mit der Gebäude mittels Wärmepumpen beheizt – und auch gekühlt – werden können. In Nordrhein-Westfalen könnten mit der Wärme im Abwasser 5 Prozent aller Gebäude beheizt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Unterirdische Infrastruktur (IKT) in Gelsenkirchen und des Instituts „Energie in Infrastrukturanlagen“ in Zürich im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV). Bestätigt werden diese Zahlen durch die Erfahrungen in der Schweiz. Werden diese Erkenntnisse auf ganz Deutschland hochgerechnet, so ergibt sich ein realisierbares Potenzial von rund 20.000 Anlagen mit durchschnittlich 500 kW. Das entspricht einem Investitionsvolumen von rund 10 Mrd. Euro. Erfahrungsgemäß werden solche Anlagen häufig im Contracting realisiert, so dass sich hier insgesamt ein Markt von ungefähr 30 Mrd. Euro entwickeln könnte.

Einsatzmöglichkeiten

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz der Abwasserwärmenutzung sind größere Bauten mit mehr als 150 kW Wärmeleistungsbedarf in der Nähe von geeigneten Kanälen, also Verwaltungsgebäude, Wohnsiedlungen, Gewerbebauten, Heime, Schulen und Sportanlagen. Besonders günstig ist, wenn es sich um Neubauten handelt oder die Gebäude gekühlt werden müssen. Im Kanal ist ein Abwasserdurchfluss von mindestens 15 l/s erforderlich (Mittelwert bei Trockenwetter) und ein Durchmesser von mehr als 60 – 80 cm. Geeignete Standorte sind in Gemeinden mit mehr als rund 10.000 Einwohner häufig zu finden, wie die erwähnte Studie in NRW gezeigt hat. Wichtig ist, dass bei einem Projekt bereits frühzeitig das Gespräch mit dem Kanal- und Kläranlagenbetreiber gesucht wird. Ein Wärmeentzug hat aber keinen negativen Einfluss auf den Kläranlagen- und Kanalbetrieb, wenn dieser fachgerecht geplant wird, wie eine DBU-Studie zeigt.

Ausgezeichnete Ökobilanz

Wärmepumpen arbeiten mit der Energierückgewinnung aus Abwasser besonders effizient, da Abwasser auch im Winter günstige Temperaturen aufweist (10°C bis 15°C). Dadurch kann der Primärenergie- sowie der CO2-Aufwand gegenüber einer Erdölheizung halbiert werden. Auch bei einer gesamtökologischen Betrachtung schneidet die Abwasserenergieanlagen (Basis: Strom aus Gasdampfkraftwerken) um Faktor 2 besser ab als Öl- und Gasheizungen bzw. herkömmliche Klimaanlagen, wie eine wissenschaftliche Studie an einer konkreten Anlage in Zürich mit der Methode Ecoindicator’99 aufzeigt. Abwasserwärmepumpen leisten damit einen wesentlichen Beitrag an den Klimaschutz und an die Luftreinhaltung in Städten und Gemeinden.

Für kommunale Bauten besonders geeignet

Nicht nur in der Schweiz oder in Oslo zeigen Anlagen, das die Abwasserwärmenutzung erprobt ist. Auch in Waiblingen bei Stuttgart versorgt eine Abwasserwärmepumpe seit 20 Jahren zuverlässig und sicher einen Wärmeverbund mit diversen Verwaltungs- und Schulbauten sowie einem Hallenbad.

Die erste moderne Anlage zur Energierückgewinnung aus Rohabwasser steht seit zwei Jahren in der Stadt Singen am Hohentwiel in Betrieb. Sie liefert Raumwärme und Klimakälte für das Gründer- und Technologiezentrum SinTec mit 4000 m2 Geschoßfläche. Die Idee, die eigene Energiequelle Kanalabwasser vor Ort zu nutzen, stiess auf derart große Zustimmung, dass nun sogar bei zwei weiteren Neubauten der Einsatz geprüft wird: bei der Stadthalle und dem 67 m hohen „Hegau-Tower“ – ein Glasturm des Amerikanischen Stararchitekten Helmut Jahn. Auslöser dieser ganzen Entwicklung war die Aufgeschlossenheit der Stadtväter und des Klärmeisters, die Erfahrungen aus der nahen Schweiz zu prüfen und zu nutzen.

Nicht zuletzt verfügen die Kommunen mit ihren eigenen Bauten vielfach über günstige Voraussetzungen für den Einsatz einer Abwasserenergieanlage. Damit können sie ihr Image und den Wirtschaftsstandort der Gemeinde fördern. Durch eine systematische Ermittlung geeigneter Standorte, insbesondere an den eigenen sowie an Neubaugebieten, kann die Gemeinde aktiv an der Verbreitung dieser umweltfreundlichen Technologie mitwirken.

Wirtschaftlich konkurrenzfähig

Die Abwasserwärmenutzung ist konkurrenzfähig. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Energie in der Schweiz aufgrund einer Überprüfung der Daten einer realisierten Anlage in Binningen, einem Vorort von Basel. Die gesamten Gestehungskosten für Verzinsung und Amortisation der Investitionen, für den Energieaufwand der Wärmepumpe und die bivalente Spitzenheizung sowie für Unterhalt und Betrieb liegt bei 6 Cent pro kWh. Das ist durchaus vergleichbar mit den Kosten einer Ölheizung, wenn die Kapitalkosten und Unterhalt ebenfalls berücksichtigt werden. In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus, wie eine Forschungsarbeit der DBU ausgeführt von Energieconsulting Stodtmeister aus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut „Energie in Infrastrukturanlagen“ an einem Dutzend konkreter Objekte zeigt. Bei entsprechenden Voraussetzungen lagen die Gestehungskosten der Abwasserwärmenutzung bei den effektiven Energiepreisen an diesen Orten vor einem Jahr noch um wenig über denjenigen der konventionellen Heizungen. Bei den heutigen Erdölpreisen sind die Abwasserenergieanlagen bereits konkurrenzfähig und zum Teil sogar wirtschaftlicher. Dabei handelt es sich um Anlagen zwischen 0,1 bis 2 MW, mehr

Kontakt:
Ernst A. Müller, Dipl. Univ. Geograf, Institutsinhaber
Felix Schmid, Dipl. Energieingenieur FH, Kommunikation.
Institut Energie in Infrastrukturanlagen
Lindenhofstrasse 15
CH-8001 Zürich
Schweiz
Tel. 0041 44 226 30 98
Fax 0041 44 226 30 99
Mail: energie@infrastrukturanlagen.ch
Internet: www.infrastrukturanlagen.ch

Broschüren zum Thema

Zwei neue Broschüren der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, des Bundesverbandes Wärmepumpen e.V. und des Institutes „Energie in Infrastrukturanlagen“ informieren zum Thema Heizen und Kühlen mit Abwasser:

• Ratgeber für Bauherrschaften und Kommunen. 32 Seiten, Bezug: Bundesverband Wärmepumpe e. V., Elisabethstr. 34, 80796 München, Tel. 089 2781 34 18, info@waermepumpe-bwp.de
• Ratgeber für Ingenieure und Planer, 26 Seiten, Bezug: Download unter www.infrastrukturanlagen.ch

Quelle: http://www.unitracc.de/aktuelles/artikel/heizen-und-kuehlen-mit-abwasser–ein-neuer-markt-fuer-deutschland

Senkung des Stromverbrauchs in der Praxis

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Ausgangssituation
Die Gemeinschaftskläranlage Bachtal (8000 EW) ist als Belebungsanlage mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung sowie intensivierter Denitrifikation und biologischer Phosphorelimination konzipiert
.Im Maschinengebäude sind die Zulauf-, Rücklaufschlamm- und Überschussschlammpumpen sowie die Gebläse für die Belüftung untergebracht. Im Erdgeschoß reinigt eine Siebtrommel (Lochweite 1,5 mm) das Rohabwasser. Das Siebgut wird ausgewaschen, gepresst und in Container abgeworfen.

Lösungsansatz
Es wurde der Stromverbrauch der einzelnen Maschinen und Aggregate über den Drehstromzähler ermittelt (Zähler-konstante beachten).Beispiel: Abtrieb Räumer im Nachklärbecken 1 Zählerumdrehung in 830 s Zählerkonstante 7,5 U/kWh= 0,58 kW Verbrauch im Jahr:0,58 kW × 24 h/d × 365 d/a = 5080 kWh/a. Hierbei erfolgte immer wieder eine kurze Abschaltung der Anlage, um die einzelnen Daten der Aggregate zu ermitteln. Diese wurden mit den angegebenen Daten auf dem Typenschild der Aggregate verglichen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2 – 2011

Autor
Abwassermeister Franz Seeger
Gemeinschaftskläranlage
Bachtal

Sichere Benutzung von Steigschutzeinrichtungen

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Information des Sachgebietes „PSA gegen Absturz“

Auf Grund der derzeitigen Diskussionen im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen bei der
Benutzung von Steigschutzeinrichtungen (mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung
nach DIN EN 353-1) und den bestehenden sicherheitstechnischen Anforderungen in den
harmonisierten Normen informiert das Sachgebiet „PSA gegen Absturz“ des Fachausschusses
„Persönliche Schutzausrüstungen“ über den aktuellen Sachstand.

Zur Diskussion stehen besonders mitlaufende Auffanggeräte mit einer auf Zug basierenden
Entriegelungsfunktion, die beim Sturzvorgang mit einer Zugbeanspruchung auf das Auffanggerät ein
Auffangen verhindert. Zudem werden von Experten die sicherheitstechnischen Anforderungen der
DIN EN 353-1, u. a. unter Berücksichtigung eines vorhersehbaren Missbrauchs, als nicht
ausreichend angesehen.

Derzeit findet sich die DIN EN 353-1 in der Überarbeitung, u. a. mit dem Ziel zusätzliche
Anforderungen festzulegen um diese Risiken mit abzudecken.
Bis dahin wird es bei bestehenden Anlagen für erforderlich gehalten, im Rahmen der EGQualitätskontrolle
des fertigen Produktes den Bedarf einer Nachbesserung durch…

Mehr unter:
http://www.ukrlp.de/download/newsletter_2011/15_2011_Steigschutzeinrichtung.pdf
http://www.dguv.de/psa/de/themenfelder/sg_absturz/fuer_praxis_steigschutz.pdf

Experten: EHEC-Erreger könnte aus Biogasanlagen kommen

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Biogasbranche weist Vermutungen zurück
Berlin (dapd). Bei der Suche nach der Herkunft des gefährlichen EHEC-Erregers sind jetzt Biogasanlagen ins Blickfeld gerückt: Veterinär- und Labormediziner halten es für möglich, dass der Keim dort herkommt, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die Biogasbranche wies dies zurück.

In den Gärbehältern dieser Anlagen entständen Bakterien, die es zuvor nicht gegeben habe, wird Bernd Schottdorf, der Gründer von Schottdorf MVZ, dem größten privaten Medizinlabor Europas, in der Zeitung zitiert. „Sie kreuzen sich und verschmelzen miteinander – was da genau passiert, ist weitgehend unerforscht.“ Diese noch nie da gewesene Mischung aus Krankheitserregern werde dann als Düngemittel auf die Äcker gebracht.

Es sei deshalb dringend nötig, die Biogasanlagen in Deutschland schnell auf mögliche Krankheitserreger zu untersuchen, forderte Schottdorf. Ähnlich äußerte sich der Leiter der Agrar- und Veterinärakademie in Horstmar im Münsterland, Ernst-Günther Hellwig. „Es ist möglich, dass die EHEC-Erreger aus Biogasanlagen kommen“, sagte er der „Welt am Sonntag“ zufolge.

Mehr:
http://www.themenportal.de/nachrichten/experten-ehec-erreger-koennte-aus-biogasanlagen-kommen-93384

Kunststoffe aus Abwässern gewinnen

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Bei der Papierherstellung fallen große Mengen von belasteten Abwässern an. Sie werden bisher aufwändig in Kläranlagen gereinigt. Prof. Dr. Michael Herrenbauer von der Technischen Hochschule Mittelhessen will daraus Rohstoffe für die Kunststoffindustrie gewinnen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 250.000 Euro gefördert.
Das Forschungsteam des Gießener Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie hat es auf das Lignin abgesehen, das in großen Mengen in den Abwässern der Papierindustrie enthalten ist. Lignin ist ein in die pflanzliche Zellwand eingelagertes Makromolekül und bewirkt die Verholzung der Zelle. Bei der Papierherstellung wird es aus dem Rohstoff Holz entfernt und landet im Abwasser.

„Der Rohstoff für Kunststoffe ist üblicherweise Erdöl“, so Herrenbauer. „Wir wollen ihn direkt aus biologischen Quellen gewinnen und so den Zyklus der Erdölentstehung aus Holz umgehen. Die Herstellung dieser Stoffe aus regenerativen Quellen ist gegenüber der chemischen nachhaltig und bietet Kostenvorteile gegenüber anderen Polymeren biogenen Ursprungs.“

In dem Projekt wird ein Rohrreaktor eingesetzt, in dem Titanoxid auf einer Sinterglasoberfläche aufgebracht wird. Titanoxid ist ein Halbleiter mit photokatalytischen Eigenschaften, das heißt, bei ihm werden durch Licht chemische Reaktionen ausgelöst. Die Katalysatorröhren werden von ligninhaltigem Wasser durchströmt und kontinuierlich mit Licht bestrahlt. Zwei plattenähnliche Leuchtmittel sorgen für eine gleichmäßige Bestrahlung von einer Wellenlänge zwischen 200 und 400 Nanometern. In der Folge wird das Lignin gespalten. Dabei können die gewünschten Grundstoffe – zum Beispiel Phenole – entstehen, aus denen die Chemische Industrie Kunststoffe wie etwa Nylon oder Kunstharz herstellt.

Das Gießener Forscherteam arbeitet aktuell an der Optimierung der Beschichtung der Katalysatorröhren und entwickelt Verfahren zur Bestimmung von Prozessparametern wie zum Beispiel des ph-Werts, der Salzkonzentration oder der Verweilzeit im Reaktor auf die Produktbildung. Kooperationspartner des Projekts, das bis 2013 läuft, sind Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie der TH Mittelhessen, Prof. Dr. Detlef Bahnemann, Arbeitsgruppe Photocatalysis and Nanotechnology der Universität Hannover, und mehrere Industrieunternehmen

Quelle: Erhard Jakobs PressestelleTechnische Hochschule Mittelhessen

Studie vergleicht Renten-Ansprüche unterschiedlicher Jahrgänge

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Jüngere Beschäftigte sammeln immer weniger Renten-Punkte

Jüngere Beschäftigte sammeln durch späteren Berufseinstieg und Phasen von Arbeitslosigkeit im Durchschnitt zusehends weniger Renten-Entgeltpunkte. Zudem haben diese Punkte für viele Versicherte durch die Renten-Reformen der vergangenen Jahre auch noch an Wert verloren. Das Niveau der gesetzlichen Alterssicherung wird daher weiter sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.*

Die Rentenversicherung ist auf langjährige Beitragszahlungen angelegt. Nur sie führen zu Ansprüchen, die dem Maßstab des Gesetzgebers für die Rentenberechnung nahe kommen: dem fiktiven Eckrentner, der in 45 Arbeitsjahren 45 Entgeltpunkte anhäuft. „Schon in der Vergangenheit war dieses Niveau vor allem eine theoretische Größe, inzwischen ist es für die meisten Versicherten utopisch geworden“, sagt Falko Trischler vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes), der gemeinsam mit Prof. Dr. Ernst Kistler das Forschungsprojekt „Gute Erwerbsbiographien“ bearbeitet. In den Rentenanwartschaften spiegeln sich die Arbeitsmarktprobleme wider: Viele Erwerbstätige haben nur noch mit Unterbrechungen einen versicherungspflichtigen Job.

Trischler und Kistler berechneten, wie sich die Renten-Entgeltpunkte der Jahrgänge 1940 bis 1974 entwickelten – die maßgebliche Größe für die Ermittlung der individuellen Rente. Für fast alle Gruppen stellen die Wissenschaftler einen Rückgang fest. So hatten zwischen 1940 bis 1944 geborene westdeutsche Männer im Alter von 43 Jahren im Schnitt 23 Punkte gesammelt. 20 Jahre jüngere Männer kamen in diesem Alter bloß auf 18. Bei ostdeutschen Männern sanken die Anwartschaften noch stärker. Nur unter westdeutschen Frauen blieb ein Rückgang aus, weil ihre Erwerbsbeteiligung stieg. Dabei zeigte sich in allen Gruppen: Die Ungleichheit der Rentenauszahlungen wird zunehmen. Die Forscher identifizieren drei wesentliche Problembereiche:

Berufseinstieg.
Auch die Verlängerung der Ausbildung spielt eine Rolle: Von den 1940 bis 1944 Geborenen war rund ein Drittel bereits vor dem 18. Geburtstag versicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Jahrgängen 1970 bis 1974 galt das nur für jeden Zehnten. In der Vergangenheit konnte die längere Ausbildung meist durch höhere Sozialbeiträge kompensiert werden. Trischler und Kistler bezweifeln, ob das weiter gelingt. Denn beim Vergleich der Erwerbsverläufe von Beschäftigten unterschiedlicher Altersgruppen sei „auch für die mittleren Erwerbsjahre zu beobachten, dass die jüngeren Kohorten dann keineswegs mehr, sondern durchschnittlich weniger Rentenansprüche erwerben und diese darüber hinaus immer ungleicher auf die Versicherten verteilt sind.“

Arbeitslosigkeit.
Die Probleme am Arbeitsmarkt schlagen sich seit den 1980er-Jahren bei den Entgeltpunkten nieder. Zeiten ohne Job summieren sich, jüngere Jahrgänge trifft das härter: Wer zwischen 1940 und 1944 geboren wurde, blickte mit 43 Jahren im Durchschnitt auf 2 Monate in Arbeitslosigkeit zurück, so die Studie. Die von 1960 bis 1964 Geborenen waren bis zu diesem Alter bereits durchschnittlich 19 Monate ohne Job.

Altersübergang.
Der Schluss des Arbeitslebens hat „durch die Rentenreformen der vergangenen Jahre eine besondere Bedeutung bekommen“, sagt Falko Trischler. Seit Einführung der Abschläge – einen Ausgleich für vorzeitigen Rentenbeginn – werden oft die Ansprüche derer reduziert, die schon bis dahin weniger Punkte hatten. 17 Prozent der Versicherten sind in den Jahren vor der Rente überwiegend arbeitslos. Nicht einmal einem Drittel der über 25 Jahre versicherungspflichtigen Beschäftigten gelingt ein glatter Übergang in den Ruhestand.

Die Veränderungen in Erwerbsbiographien und rechtlichen Ansprüchen haben sich in den vergangenen Jahren bereits signifikant auf die Altersbezüge jüngerer Ruheständler ausgewirkt, zeigen die Inifes-Forscher. So liegt seit der Jahrtausendwende der monatliche Rentenzahlbetrag, den Neu-Rentner erhalten, im Mittel deutlich unter der allgemeinen Durchschnittsrente aller im Ruhestand befindlichen Personen. Im Jahr 2009 kamen Neu-Rentner auf 686 Euro monatliches Altersgeld. Das waren gut 80 Euro weniger als beim Rentenbestand.

Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Hans-Böckler-Stiftung

Kontakt in der Hans-Böckler-Stiftung
Dr. Claudia Bogedan
Leiterin Abteilung Forschungsförderung
Tel.: 0211-7778-108
E-Mail: Claudia-Bogedan@boeckler.de

Nach 72 Jahren: Ring-Fund in der Kanalisation

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Ein 90-jähriger Amerikaner staunte nicht schlecht, als ein fremder Mann an seiner Haustür klingelte und ihm einen Ring überreichte. Denn er hatte das Schmuckstück, das ihm im Jahr 1938 zum High-School-Abschluss überreicht wurde, vor 72 Jahren verloren. Ein Stadtarbeiter entdeckte den Ring in der Kanalisation und machte danach seinen Besitzer ausfindig.

Wie es in den Vereinigten Staaten und Kanada Brauch ist, erhielt Jesse Taylor Mattos im Alter von 18 Jahren zum High-School-Abschluss einen sogenannten „Class Ring“ – ein Fingerring, auf dem seine Initialen, die seiner Schule und das Abschlussjahr eingraviert waren. Kurz darauf verlor er das gute Stück schon wieder. Wie das geschah, daran kann sich der heute 90-Jährige nicht mehr erinnern. Fest steht: Das Malheur passierte im Jahr 1938 in seiner Heimatstadt Dunsmuir im Norden Kaliforniens. „Ich wusste, dass ich ihn verloren hatte, aber ich habe nie wirklich darüber nachgedacht“, sagte Mattos gegenüber „ABCNews.com“. Umso erstaunter war er, als ein fremder Mann an seiner Tür in seine…mehr:

http://de.nachrichten.yahoo.com/nach-72-jahren–ring-fund-in-der-kanalisation.html

Tag der Arbeitssicherheit

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Hier finden Sie die Beiträge von den Veranstaltungen in Fellbach:

2015: Der Tag der Arbeitssicherheit 2015 findet statt am 25. und 26. März 2015
•  2013
2011
2009
2007
2005
13. März bis 14. März 2013 
Eröffnung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/01_matyssek.pdf
Bestimmung von Druck-Schmerzschwellen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle – Aktueller Stand der Forschung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/05_muttray.pdf
ArbmedVV – DGUV V2 – Angebot, Beratung, Untersuchung aus der Sicht des Praktikers
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/03_drath.pdf
Bestimmung von Schmerzschwellen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle – Anforderungen, Herausforderungen und Anwendungsgrenzen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/06_umbreit.pdf
Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_bader.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_cosmar.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_schlosser.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_ludborzs.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_schwark.pdf
Das System – Erlaubnisscheinverfahren
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/07_sommer.pdf
GDA bis 2012 – Erfahrungen zur Praxis, Prioritäten ab 2013
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/09_jansen.pdf
Risikoradar für neue Technologien – Erkennungsmethodik
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/17_reinert.pdf
TRGS 510 – Lagerung von Gefahrstoffen in ortsveränderlichen Behältern
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/14_bender.pdf
Arbeitsprogramm – Organisation – der Orga-Check
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/10_cernavin.pdf
E-Mobilität und Arbeitsschutz – Risiken und Nebenwirkungen für die Arbeitswelt
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/18_fritz.pdf
Expositions-Risiko-Beziehungen, ein neuer Ansatz zur Bewertung der Expositionen gegenüber krebserzeugender Stoffe
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/15_bender.pdf
Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/11_kahlke.pdf
Photovoltaik – Risiken und Schutzmaßnahmen bei Brand
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/19_thorns.pdf
Biostoffe in der Metallverarbeitung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/16_warfolobeow.pdf
Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/12_ludborzs.pdf
Windenergieanlagen – Maschinensicherheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/20_finkeldei.pdf
Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/13_ruck.pdf
Wasserstoff als Antrieb – Gefahren und Ex-Schutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/21_Jahn.pdf

23. März bis 24. März 2011
•  Demographischer Wandel und längere Lebensarbeitszeit – Bedeutung für den Arbeitsschutz 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/01_riger.pdf
GefahrtsoffV Novellierung, Anlass, Ziele 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/02_rutscher.pdf
Betriebliches Gesundheitsmanagement – Umsetzung am Beispiel KMU 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/07_lingenfelder.pdf
GefahrstoffV – Umsetzung aus der Sicht der UV-Träger
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/03_Graf.pdf
Betriebliche Wiedereingliederung – Instrument im betrieblichen Gesundheitsmanagement
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/08_jung.pdf
GHS-Verordnung – Neuerungen für die Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/04_Ermer.pdf
Schwerpunktaktion „Umgang mit psychischen Belastungen“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/09_bort.pdf
Projekt „LIFE“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/10_gros.pdf
Betrieblicher Brandschutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/06_koepf.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – Zukunftsausrichtung der Betriebsbetreuung?
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/11_strothotte.pdf
•  Aktueller Stand und Erkenntnisse aus den GDA-Arbeitsprogrammen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/20_timm.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – aus der Sicht des Betriebsarztes
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/12_wahl_wachendorf.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Bau- und Montagearbeiten“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/21_edeler.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – aus der Sicht des Sicherheitsingenieurs
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/13_arnold.pdf
•  Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung – OStrV – Bedeutung und Regelungsbereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/14_schroeder.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Sicher fahren und transportieren“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/22_loepmeier.pdf
•  Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung – OStrV – Umsetzung im Betrieb, Materialbearbeitungslaser für die Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/15_rothweiler.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Pflege“ – Risiko Quick Check, Vorgehensweise und Ergebnisse
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/23_weiss.pdf
Prüfung von Druckanlagen – Regelungen der Betriebssicherheitsverordnung und der TRBS
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/17_guterl.pdf
GDA-Arbeitsprogramm „Sensibilisierung zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz in Schulen“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/24_kurz.pdf
Befähigte Personen – Voraussetzungen und Qualifikationen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/18_rutscher.pdf
Kampagne „Sehen und gesehen werden“ – Sicht beim Betrieb von Baumaschinen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/25_enzinger.pdf
Workshop 1: Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 in den Betrieben
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/19_ws1.pdf
Workshop 2: GDA – Erfahrungen der Praxis
– aus Sicht der Betriebe
– aus Sicht der Aufsichtsdienste
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/26_ws2.pdf
11. März bis 12. März 2009
•  Blick über die Grenzen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/riese_20090311.pdf
•  Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/wittneben_20090311.pdf
•  Gefährdungsbeurteilung in Theorie und in der Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/schmauder_20090311.pdf
•  Gemeinsame Aktivitäten der Unfallversicherungsträger und der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde in Baden-Württemberg
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/kurz_20090311.pdf
•  Integration von AMS in bestehende Systeme
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/grimmeiss_20090311.pdf
Außerbetriebliche Institutionen der Prävention in Frankreich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/graf_20090311.pdf 
Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/bittighofer_20090311.pdf
Alpines „bauforum“ – Arbeits- und Gesundheitsschutz im deutschsprachigen Raum der alpinen Länder
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/noetel_20090311.pdf
•  Nutzen der arbeitsmedizinischen Vorsorge – Angebots- und Pflichtuntersuchungen in der arbeitsmedizinischen Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/weinsheimer_welker_20090311.pdf
•  Präventionsmaßnahmen, Kampagnen und Aktionen im Baubereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/monthaler_20090311.pdf
•  Integrierte Fertigungssysteme – Gesamtheitliche Gefahrenanalysen im Fokus
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/preusse_20090312.pdf
GHS – Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/martin_20090312.pdf
Aktuelle Entwicklungen bei Industrierobotern im Bereich der Mensch-Roboter-Kooperation
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/heiligensetzer_20090312.pdf
Technische Regeln für Gefahrstoffe 400, 500 und 526
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/hofmann_20090312.pdf 
STOP dem Manipulieren von Schutzeinrichtungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/schnyder_20090312.pdf
Nanomaterialien
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/Bearbeitet_Abstract_Fellbach_Engel_2009_03_12.pdf
Aging Workforce und Gesundheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/woll_20090312.pdf
•  Netzmonteure
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/einhaus_20090312.pdf
•  Bonus für betriebliche Gesundheitsförderung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/bader_zinsmeister_20090312.pdf
•  Technische Sicherheit bei Großveranstaltungen und Events
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/heinz_20090312.pdf
•  Modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/oberlinner_20090312.pdf
Mit Verkehrssicherheit gut leben
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/sabow_20090312.pdf

20. März  bis 21. März 2007
•  Ansprachen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/radek.pdf
Die BGV A 1 – Erfahrungen und Ausblick
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/strothotte.pdf
Stressbewältigung durch gesunde und aktive Lebensweise
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/lindemeier.pdf
•  Die neue Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch Lärm und Vibration
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hecker.pdf
•  Stress am Arbeitsplatz – Was bieten die BGen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/schmid.pdf
•  Expositionsszenarien nach REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisation von Chemikalien)
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/ruehl.pdf
•  Die neue Maschinenrichtlinie – Wichtige Inhalte und Änderungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/kirchberg.pdf
Gonarthrose aus arbeitsmedizinischer Sicht
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hartmann.pdf
Rechtssicherheit bei der Beschaffung von Maschinen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/scheuermann.pdf
Arbeitstechnische Voraussetzungen für Gonarthrose
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/ellegast.pdf
Anforderungen an befähigte Personen nach BetrSichV
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/geiger.pdf
Pandemieplanung im Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/bittighofer.pdf
Entstehung berufsbedingter Dermatosen und deren Prävention
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/drexler.pdf
Arbeitsschutz im Internet
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/timm.pdf
Verringerung der Gefährdung durch Hautkontakt – Die neue TRGS 401
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/stroh.pdf
•  Prävention online
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/cernavin.pdf
•  Arbeitsschutz im Intranet
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/floeter.pdf
•  DAS BGW-Projekt „Haut“ – Beispiel moderner Präventionsarbeit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/kaehler.pdf
•  Unterweisung mit Hilfe EDV-gestützter Systeme
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hotz.pdf
Gemeinsame Präventionskampagne Haut: Deine Haut. Die wichtigsten 2 m2 deines Lebens. 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/berg.pdf
Softwareergonomie und Web-Design – Aufgaben und Praxisbeispiele
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/richter.pdf

15. März  bis 16.März 2005
•  Überzeugen durch Handeln – Die Prävention der Berufsgenossenschaften im Wandel
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/Eichendorf.pdf
AMS-Modellvergleiche in Europa
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/merdian.pdf
Chromatarme Zement in Europa – Die neue EU-Beschränkungsrichtlinie
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/kluger.pdf
AMS – Basis für die Umsetzung von Arbeitsschutzvorschriften
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/biernaht.pdf
Epoxidharze – Moderne Werkstoffe als Auslöser schwerer und kostenintensiver Erkrankungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/goergens.pdf
AMS – Die Einführung bei der Lafarge Dachsysteme GmbH
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/ueffink.pdf
Staubminderungsmaßnahmen am Bau – Verwendung staubarmer Maschinen und Geräte
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/kraus.pdf
Umsetzung der neuen EU-Richtlinie „Lärm“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/hecker.pdf
Einfluss auf den Arbeitsschutz von Fremdfirmen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/muehlrath.pdf
Umsetzung der EU-Richtlinie „Vibration“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/muehlrath.pdf
Erfolgreich durch Sicherheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/schubert.pdf
Umsetzung der EU-Richtlinie „Elektromagnetische Strahlung“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/boerner.pdf
Neues BG-Konzept für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung kleiner Unternehmen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/strothotte.pdf
Nichtraucherschutz und Tabakentwöhnung im Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/poetschke.pdf
Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – Rüstzeug zur Bewältigung künftiger Aufgaben im Arbeitsschutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/schmauder.pdf
Psychische Fehlbelastung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/windemuth.pdf
Wesentliche Inhalte des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG)
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/reitz.pdf
Integration von Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Beispiel der Audi AG
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/mann.pdf
Neuordnung des berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerks
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/jansen.pdf
Risikogruppe ältere Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/zschenderlein.pdf
Betriebssicherheitsverordnung – Praxis im KMU-Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/janssen.pdf

 

RFID: Wikipedia erklärts und wie man davon im Labor profitiert

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Das Akronym RFID basiert auf dem englischen Begriff „radio-frequency identification“ [ˈɹeɪdɪəʊ ˈfɹiːkwənsi aɪˌdɛntɪfɪˈkeɪʃn̩]. Dies lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt).

Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.
RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Menschen oder Haustieren. Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/RFID

Hach-Lange: Spektralphotometer DR 3900
Das Spektralphotometer mit RFID bringt maximale Sicherheit in jeden einzelnen Schritt Ihrer Wasseranalytik.
– Sichere Probenidentifikation und Rückführbarkeit durch Funktechnologie (RFID)
– Eindeutige Probenzuweisung im Labor durch Funktechnologie (RFID)
– Neuer 2D-Barcode auf der Küvette dokumentiert Haltbarkeitsdatum der Reagenzien
– Chargenspezifische Informationen sind direkt auf der Küvetten-Packung verfügbar und können unmittelbar ausgedruckt werden
– Abgleich von Labor- und Prozessanalytik direkt im Photometer durch LINK2SC

Einfacher und zuverlässiger Datenaustausch über Ethernet oder USB-Stick
Mehr: http://www.hach-lange.de/shop/action_q/highlights/highlight_id/1625/lkz/DE/spkz/de/TOKEN/foWlz7oulbLJWVZXUR-wbl5Txv4/M/2a4WhA

Phosphor: Chemiker warnen vor Krise in der Weltnahrungsmittelproduktion

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Die globale Produktion von Phosphordünger könnte in diesem Jahrhundert ihr Maximum erreichen und dann absinken. Das würde die Weltnahrungsmittelproduktion gefährden und zu Engpässen und Preissteigerungen führen. Davor warnten am 27. März 2011 fünf bedeutende wissenschaftliche Gesellschaften anlässlich der Vorstellung des Berichts „Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft in Anaheim (Kalifornien). Sie erwarten die Krise dann, wenn die Weltbevölkerung auf über neun Milliarden Menschen ansteigt.

Reis, Mais, Weizen und andere wichtige Nahrungspflanzen benötigen Phosphor. Er ist neben Stickstoff und Kalium einer der drei Hauptbestandteile der Düngemittel, welche die Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln sicherstellen. Vorhersagen der Vereinten Nationen zufolge wird die Weltbevölkerung von 6,1 Milliarden im Jahr 2000 auf 8,9 Milliarden bis zum Jahr 2050 ansteigen. Das ist ein Zuwachs von 47 Prozent.

Der Bericht Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft warnt nicht nur vor dem „globalen Phosphorfördermaximum“ – analog zu den bekannteren Warnungen vor dem „globalen Ölfördermaximum“ -, sondern weist auch auf die Lage bei anderen natürlichen Ressourcen hin. Bei ihnen könnten Monopole oder politische Instabilität zu Lieferunterbrechungen oder Preissteigerungen führen. Zu diesen Ressourcen gehören Seltene Erden und wertvolle Metalle wie Lithium, Platin und Palladium, die erforderlich sind zur Herstellung von
Computern, Mobiltelefonen, wiederaufladbaren Akkus, Solarzellen, Brennstoffzellen, Medikamenten, Katalysatoren für Autos und anderen wichtigen Erzeugnissen.

„Für viele Länder berührt es die nationale Sicherheit, wenn eine kleine Gruppe von Ländern die Restbestände zahlreicher wertvoller, lebenswichtiger Ressourcen kontrolliert“, erklärt der Bericht. „Politisch motivierte nationale Strategien der Exportbeschränkung für bestimmte Mineralien werden bereits in die Praxis umgesetzt. Die begrenzte Verfügbarkeit und die hohen Preise knapper Bodenschätze werden bald Industriezweige quer durch viele verschiedene Sektoren beeinträchtigen.“

Der Bericht resümiert die Ergebnisse eines viertägigen Treffens …mehr:

www.gdch.de