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Februar 2026


Kläranlage in Twedt für Plastikteilchen in der Schlei verantwortlich

Nachdem in der Schlei bei Schaalby (Kreis Schleswig-Flensburg) in den vergangenen sechs Monaten immer wieder Plastikteilchen angespült wurden, ist jetzt der Grund bekannt. Nach Angaben des Kreises stammen die sogenannten „Bio-Film-Carrier“ aus einer Kleinkläranlage in der Gemeinde Twedt. Dort werden die Partikel genutzt, damit sich daran Bakterienkulturen bilden, die das Wasser reinigen. Durch ein Leck in einer Art Sieb des Klärwerks sind aber ungefähr 700 Liter dieser Plastikteile in Umlauf gekommen. Erst in die Loiter Au und weiter über die Füsinger Au in die Schlei.

Schaden muss innerhalb von zwei Tagen repariert werden
Der Betreiber wurde vom Kreis angewiesen, die Leckage binnen 48 Stunden zu beseitigen und die Anlage wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Mit der Wartungsfirma der Anlage wurde inzwischen ebenfalls Kontakt aufgenommen. Auch die zuständigen Umweltbehörden wurden eingeschaltet.

mehr:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/flensburg_nordfriesland_schleswig-flensburg/klaeranlage-in-twedt-fuer-plastikteilchen-in-der-schlei-verantwortlich,regionflensburgnews-2168.html
https://www.schleswig-flensburg.de/index.php?object=tx,3333.5&ModID=7&FID=3333.47711.1

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Pilotprojekt: Anlage zur CO2-Speicherung in Hetlingen

Zusammen mit dem Start-up Planeteers hat der Abwasser-Zweckverband Südholstein (AZV) das Pilotprojekt „Helix“ entwickelt: Eine neue Anlage, die Kohlenstoffdioxid entnehmen und dauerhaft speichern könne. So soll laut Betreibern das klimaschädliche CO2 neutralisiert werden. Die Anlage wurde am Freitag auf dem Gelände der Kläranlage in Hetlingen im Kreis Pinneberg offiziell eröffnet.
Start-up hofft auf flächendeckenden Einsatz

Der Filter wird an die Schornsteinanlage des Klärwerks angeschlossen. Das Kohlenstoffdioxid würde eigentlich in die Atmosphäre gehen. Durch die neue Technologie sollen die Abgase nun vorab gefiltert werden. Das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid wird durch einen speziellen Sprünebel aus den Abgasen rausgefiltert und in einen Wasservorrat abgegeben. Dann entsteht mineralisiertes Wasser. Dieses wird dann zurück in das Meer geleitet. Durch das im November verabschiedete Gesetz zur dauerhaften Kohlendioxid-Speicherung unter dem Meeresboden, ist dieses Verfahren nun möglich.

mehr: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/pinneberg_segeberg_stormarn/pilotprojekt-anlage-zur-co2-speicherung-in-hetlingen,regionnorderstedtnews-2376.html

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Bezirksregierung genehmigt neue Klärschlammverwertungsanlage in Köln

Die KLAR GmbH aus Köln hatte im März 2025 die erste immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung zur Errichtung einer Klärschlammverwertungsanlage in Köln-Merkenich beantragt. Die Genehmigung wurde nun nach Abschluss des Verfahrens durch die Bezirksregierung Köln erteilt.
Gegen das Vorhaben haben 140 Personen Einwendungen erhoben, die in einem öffentlichen Termin im Bürgerhaus Köln-Chorweiler an zwei Tagen im Juli 2025 erörtert wurden. Weiterhin wurde im Verfahren auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Nach Abschluss der Behördenbeteiligung sowie Bewertung aller Einwendungen, konnte die Genehmigung erteilt werden. Nach Veröffentlichung im Amtsblatt wird der Bescheid in Köln und Leverkusen ausgelegt. Ab 24. Februar wird die Genehmigung auf der Internetseite der Bezirksregierung veröffentlicht und kann eingesehen werden.

mehr: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/bezirksregierung-genehmigt-neue-klaerschlammverwertungsanlage-koeln
https://www.bezreg-koeln.nrw.de/suche?volltext=Kl%C3%A4rschlammverwertungsanlage

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Die Wedemark macht Kläranlage zum Energieproduzenten

Neuer Faulturm in Bissendorf geht in Betrieb und stärkt Energieeffizienz sowie Klimaschutz
Seit dem 9. Februar wird der neue Faulturm der Kläranlage Bissendorf schrittweise in Betrieb genommen. An zwei Tagen wurden jeweils rund 300 Kubikmeter sogenannter Impfschlamm aus Langenhagen angeliefert. Mit ihm gelangen die notwendigen Mikroorganismen in den 1.300 Kubikmeter fassenden Behälter, um den biologischen Faulprozess zu starten.
Der Faulturm ist vorab mit Wasser befüllt und auf konstant 38 Grad Celsius aufgeheizt worden – eine Temperatur, die für die Aktivität der Bakterien zwingend erforderlich ist. Zusätzlich wird täglich energiereicher Primärschlamm aus der Vorklärung eingebracht, damit die Mikroorganismen ausreichend Nährstoffe erhalten. Rund zehn Tage nach dem Animpfen folgt vorentwässerter Überschussschlamm aus der biologischen Reinigung. Nach etwa zweieinhalb Wochen ist der Faulturm vollständig mit Schlamm gefüllt.

mehr: https://www.altkreisblitz.de/2026/02/12/die-wedemark-macht-klaeranlage-zum-energieproduzenten/

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