Start Blog Seite 240

Keine Macht den Keimen

0

Unter den Amerikanern wächst die Furcht, sich in U-Bahn, Flugzeug oder Supermarkt mit den Bakterien anderer Menschen anzustecken. Ein gigantischer Markt für Desinfektionsmittel.

 „Germ Freaks“ wird die wachsende Gruppe mit panischer Angst vor Viren und Bakterien genannt. Mit der Furcht lassen sich glänzende Geschäfte machen. Produkte wie ein spezielles Gel zum Desinfizieren der Hände haben sich zu Megasellern entwickelt. Was Europäer höchstens von Ärzten oder aus dem Krankenhaus kennen, findet sich in Amerika in vielen Handtaschen, an Rucksäcken oder am Schlüsselbund: Laut Werbeslogan genügt schon eine kleine Menge der Paste, um 99,9 Prozent aller Bakterien abzutöten.

Kaum ein Restaurant oder Hotel, das seine Toilettentüren nicht mit einem kleinen, weißen Kasten aus Plastik ausrüstet. Das Gerät verteilt automatisch einen feinen, keimtötenden Nebel und tötet so gefährliche Bakterien.

Im Internet und in den Regalen von Drogerien und Apotheken finden sich für rund 100 $ Luftreiniger, die man wie eine Kette um den Hals tragen kann, um sich zum Beispiel im Flugzeug nicht bei kränkelnden Mitreisenden anzustecken. Für 42 $ gibt es die Sechserpackung „Airborne“: ein Pulver in den Geschmacksrichtungen Orange, Zitrone oder Pampelmuse, das, vor dem Start mit Wasser gemischt und getrunken, fiese Erkältungsbazillen abhalten soll.

Für Menschen, die Angst haben, sich in der U-Bahn anzustecken, gibt es spezielle Hebehaken. Statt sich an der Stange selbst festhalten zu müssen, kann man seinen eigenen Haken mitbringen und vermeidet so den Kontakt mit den Keimen und Bakterien der anderen Benutzer.

Auf Germ Freaks als Kunden setzen auch die Erfinder eines Reinigungsgeräts, das Zahnbürsten mit ultraviolettem Licht entkeimen soll, und der Hersteller eines gepolsterten Kunststoffeinsatzes, der verhindert, das Kleinkinder im Supermarkt mit den verdreckten Griffen von Einkaufswagen in Berührung kommen.

Barry Glassner, Professor für Soziologie an der Universität Südkalifornien, steht derlei Produkten wie sein Kollege Gerba höchst kritisch gegenüber. „Wir leben in so ziemlich der sichersten Zeit in der Geschichte des Menschen“, sagt Glassner. „Doch die Verkäufer machen sich einfach die Angst in der amerikanischen Gesellschaft zunutze.“

Gechlortes Wasser ist ungesund!

0

Bild Nuet-Wissen-Chlor-J.JPG Das IMIM, ein Institut in Barcelona, kommt zu dem Ergebnis, dass das Trinken von gechlortem Wasser oder das Baden darin zu einem erhöhten Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken  führt. Das Trinken erhöht das Risiko um 35 Prozent, beim Schwimmen im Pool steigt das Risiko auf 57 Prozent.
Wenn das entstehende Nebenprodukt THM über die Lunge oder die Haut aufgenommen wird, hat es eine stärkere krebserregende Wirkung als beim Trinken, da die Lunge es nicht entgiften kann.
Wenn die Ergebnisse von anderen Studien bestätigt würden, müsste im Sinne der Gesundheitsfürsorge verhindert werden, dass Menschen diesen Verunreinigungen ausgesetzt werden, so die Ansicht der Wissenschaftler.

Weitere Informationen unter www.imim.es

Strom aus Biomasse

0

Bild Nuet-Wissen-Biomasse-F.JPG Das Forschungszentrum Karlsruhe hat ein Verfahren entwickelt, das Biomasse in Wasserstoff und Methan umgewandelt. Da das Verfahren sogar für verunreinigte organische Rückstände geeignet ist, könnten Firmen mit Anfall von nasser Rest-Biomasse Entsorgungskosten sparen und Einnahmen durch Stromerzeugung generieren.
Gegenwärtig wird das Verfahren in einer Pilotanlage getestet.

Wer weitere Infos wünscht, kann sich an das Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Stabs- Abteilung Marketing, und Patente und Lizenzen in D- 76344 Eggenstein-Leopoldshafen wenden oder unter www.fzk.de oder info@map.fzk.de

Biokraftstoffe versus Grundwasser

0

Bild Nuet-Wissen-Biokraftstoffe-F.JPG In seinem Vortrag anlässlich der Essener Tagung machte Prof. Heinz -Jürgen Brauch vom DVGW- Forschungszentrum Karlsruhe auf eine entstehende Problematik aufmerksam. Die verstärkte Beimischung von Biokraftstoffen zur CO2 -Reduktion kann zu einer wasserwirtschaftlichen Problematik führen. Um das EU-Ziel von 5,75 Prozent Bio Kraftstoffanteil zu erreichen, wird zwangsläufig zu erhöhtem Flächenbedarf führen. Dies mit Sicherheit auf Kosten von Flächen Stilllegungen oder Extensivierungsmaßnahmen. Dazu wird ein erhöhter Betriebsmitteleinsatz, sprich höhere Nährstoffeinträge und Einträge von Pflanzenschutzmittel in das Grundwasser erwartet. Da bereits heute mehr als die Hälfte der bewerteten Grundwasserkörper in Deutschland den in der Wasser -Rahmen -Richtlinie geforderten guten ökologischen Zustand nicht erreichen, wird das auch Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung in den Wasserwerken haben.

Wie gelangen Schwermetalle in die Umwelt?

0

Bild Nuet-Wissen-Schwermetalle-F.JPGDas Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die Metalle Kupfer, Zink und Blei, die in die Umwelt gelangen in großen Mengen vom Abrieb von Bremsbelegen und Reifen der Autos stammt, aber auch von Gebäuden. Das hat zur Folge, dass an mehr als der Hälfte der beprobten Messstellen an den Gewässern die maximale Konzentration deutlich überschritten wurde. Über Bremsbeläge und Reifen gelangen jedes Jahr mehr als 900 t Kupfer, 2.008 t Zink und 80 t Blei in die Umwelt. Aber auch über verzinkte Leitplanken, Schilderbrücken und Fahrbahnabtrieb entsteht eine Belastung. In Bezug auf den Titel “ größter Verschmutzter “ hat der Straßenverkehr die Industrie abgelöst, die ihre Emissionen in den letzten Jahren erheblich gesenkt hat. Aber auch bei  Dächern  und Fassaden werden Metalle zunehmend verwendet und das führt dazu, dass von Gebäuden jährlich bis zu 80 t Kupfer, 600 t Zink und 25 t Blei in die Umwelt gelangen.

Deutsche sehen Sparpotenzial beim Trinkwasser

0

Bild Nuet-Welt-Trinkwasser-F.jpgAuf einer Liste von Einsparmöglichkeiten im Haushalt steht der Wasserverbrauch ganz oben, das ergab eine Meinungsumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der ista GmbH, einem Essener Unternehmens für die Verbrauchserfassung und Abrechnung von Energie, Wasser und Hausnebenkosten.62 Prozent der Befragten glauben, dass sich am Wasser sehr viel oder zumindest etwas sparen lässt. Zu den beliebtesten Wassersparmaßnahmen gehört der Verzicht auf ein Vollbad zu Gunsten des Duschens.

Allerdings kennt die Mehrzahl der Deutschen ihren konkreten Wasserverbrauch gar nicht. Gefragt nach ihrer Einschätzung nach dem täglichen durchschnittlichen Verbrauch, wählte aus vier vorgegebenen Mengen nur eine Minderheit von 26 Prozent die korrekten 130 l. Die Mehrheit vermutet einen Wert von 40 oder 85 l pro Tag.

Alle Daten der Umfrage kann man unter www.ista.de nachlesen.

Grüner Punkt- ein Markt in Bewegung

0

Bild Nuet-Welt-Gruenpunkt-F.JPGDer Wettbewerb des Dualen Systems wird spannend. Aktuell wetteifern vier Firmen um Marktanteile und weitere wollen “ mitspielen „. Vor ca. zwei Jahren wurde der Markt für  die Sammlung und Verwertung von Verkaufspackungen auf Drängen des Bundeskartellamts geöffnet. Die DSD, Köln war bis dahin der Monopolist und hat heute noch eine beherrschende Stellung. Mit der Landbell AG Mainz und der  Interseroh, Köln sind zwei neue Firmen am Markt aktiv und wollen weitere Marktanteile gewinnen. Neben der EKO- Punkt (Remondis) sind vier weitere Akteure auf dem Sprung, sich Zutritt zum Markt des Dualen Systems zu verschaffen.

Derzeit fallen nach Schätzungen rund 7 Millionen t Verpackungen bei privaten Endverbrauchern an. Etwa sechs Prozent davon sind Einweg-Getränkeverpackungen, die über das Pfandsystem zurückgenommen werden müssen. Allerdings werden für etwa 24 Prozent Verpackungen keine Lizenzgebühren bezahlt , da diese von Trittbrettfahrern stammen. Das soll sich mit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung – Entwurf seit März 2007 – ändern. Dann wird auch der Kuchen neu verteilt werden, dazu stehen die Firmen Vfw AG, Köln die  Zentek GmbH, Köln die Belland-Vision, Pegnitz und Reclay, Köln bereits in den Startlöchern.

Gift aus dem Garten

0

Bild Nuet-Welt-Garten-F.JPG

Ein Überzug aus natürlichen Ölen und Apfelmus könnte Obst und Gemüse umweltfreundlich vor dem Verderben schützen.

Knapp 200 Amerikaner mussten im Sommer nach dem Verzehr von Bio-Spinat ins Krankenhaus. Kolibakterien hatten das Gemüse befallen.

Ein Forscherteam aus Spanien und den USA meldet indes einen ersten Erfolg bei der biologischen Abwehr von Mikroben durch einen einfachen Trick, einfach  mit einem Überzug schützen. Man darf gespannt sein, wann die ersten Produkte auf den Markt kommen und wie sie uns „empfohlen“ werden.

Ballastwasser mit blinden Passagieren

0

Bild Nuet-Welt-Ballast-F.JPG

Frachtschiffe tragen Meeresgetier durch die Ozeane z.B. die Zebramuschel, die ganze Kraftwerke lahm legen kann. Im Ballastwassertank reisen sie bequem in eine neue Heimat. Beim Beladen der Schiffe werden die Tanks abgelassen und alles was überlebt hat sucht sich einen neuen Lebensraum.

Die UNO stuft Ballastwasser als eine der 4 größten Bedrohungen der Weltmeere ein.

Deshalb fordert die International Maritime Organization (IMO) Regeln für den Austausch des Wassers und darüber hinaus auch Regeln für die Behandlung der Sedimente im Tankboden. Verschiedene Techniken werden derzeit geprüft und optimiert.

Diesel aus Altöl

0

Bild Nuet-Welt-Diesel.jpg Eine Pilotanlage auf dem Firmengelände der Clyvia Technology GmbH in Wegberg-Wildenrath hat in Anwesen des TÜV Rheinland Heizöl und Diesel aus Altöl produziert. Ein unabhängiges Labor konnte in einer Analyse bestätigen, dass bei dem erhaltenen Produkt die Norm für Heizöl auf Anhieb eingehalten werden konnte.

Weitere Informationen unter www.clyvia-tec.de