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UBA: „Pharmaka in der Umwelt – was deutsche Unternehmen und Verbände gegen die globale Risiken tun können“

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Fachgespräch am 16.11.2017 im Hause des Bundesumweltministeriums

Weltweit wächst die Sorge, dass in die Umwelt gelangte Arzneimittel negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zeitigen: Zunehmende Antibiotika-Resistenzen sind ein gravierendes Problem, das vielerlei Ursachen im Mißbrauch und der Überdosierung von Medikamenten hat, aber u.a. auch aus der Abwasserbelastung mit diesen Stoffen aus der Produktion (vor allem in Schwellenländern) resultiert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) behandelt auf Grund ihrer Zuständigkeit für die menschliche Gesundheit das Problem der Antibiotika-Resistenzen mit höchster Priorität. Im Rahmen des Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM) hat die 4. Internationale Konferenz (ICCM4) das Thema „Environmentally Persistent Pharmaceutical Pollutants“ (EPPP) als eine „emerging policy issue –EPI“ identifiziert und alle Akteure aufgerufen, bestehende Wissensdefizite zu beseitigen, Informationen auszutauschen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Gute Beispiele des Zusammenwirkens der Akteure zur Prävention oder zur Verringerung der Umweltbelastung mit Arzneimitteln sind daher Thema des Fachgesprächs am 16. November.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.umweltbundesamt.de/saicm-epi-fachgespraech-2017-zu-pharmaka-in-der#textpart-5

 

Rätsel um schwarzes Wasser gelöst – Niagarafälle

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Das Wasser färbte sich stellenweise schwarz, dazu kam ein fauliger Geruch: An den weltberühmten Niagarafällen kam es am Wochenende zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Jetzt sind die Hintergründe klar.

Wer zu den weltberühmten Niagarafällen an der Grenze zwischen Kanada und den USA reist, bestaunt meist die Wassermassen, lauscht dem Donnern, spaziert am Wasserlauf entlang, macht eventuell eine Bootstour oder bucht einen Helikopterflug, um das Spektakel aus der Luft zu bewundern. Millionen Touristen machen das jedes Jahr so. Den Besuchern vom vergangenen Samstag bot sich außerdem noch ein sehr ungewöhnliches Bild.

An einer Stelle des Niagara Rivers färbte sich das Wasser schwarz, außerdem hing ein fauliger Geruch in der Luft. Mehr:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/niagarafaelle-raetsel-um-schwarzes-wasser-geloest-a-1160807.html

„Fat the Ripper“ muss weichen Londoner Fettklops wird Biodiesel

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Seit seiner Entdeckung ist der gewaltige Londoner Fettberg international bekannt geworden. Inzwischen suchen die Wasserwerke der britischen Hauptstadt einen Namen für den ekligen Giganten. Und was aus ihm wird, ist auch klar.
Noch immer haben die Arbeiter des Wasserversorgungsunternehmens Thames Water den riesigen Fettklops, der im Londoner Stadtteil Whitechapel ein Abwasserrohr blockiert, nicht bezwungen. Das Gemisch aus geronnenem Fett, Windeln, Feuchttüchern und Tampons wird bereits seit Tagen abgetragen. Immerhin ist nun aber klar, welchen Zweck die abgesaugten Überreste erfüllen werden.

Das insgesamt etwa 130 Tonnen schwere Gebilde soll …mehr:
http://www.n-tv.de/panorama/Londoner-Fettklops-wird-Biodiesel-article20041261.html
 

 

Synthetik-Kleidung hat schlimme Folgen für Meere

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Billige Kunstfasern in der Kleidung haben katastrophale Auswirkungen auf die Weltmeere.

Beim Waschen der Kleidung gelangen nämlich zigtausende Mikroplastikfasern ins Abwasser und in weiterer Folge bis in die Ozeane, warnt Greenpeace. Laut einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation enthalten bereits 60 Prozent aller Textilien Polyester. Mehr:

https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/vermischtes/greenpeace-warnt-waschen-von-synthetik-kleidern-hat-schlimme-folgen-fuer-meere-131597479

Vom Labor in die Praxis – Bio-Brennstoffzellen: ein innovatives Abwasserbehandlungsverfahren

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Bio-Brennstoffzellen oder auch mikrobielle Brennstoffzellen (MBZ) bestehen, ähnlich einer Batterie, aus einer Kathode und einer Anode. Die Hauptakteure in MBZ-Systemen sind hier allerdings spezielle Bakteriengemeinschaften, die organische Abwasserinhaltsstoffe verstoffwechseln. Dieser Aufbau macht es möglich, dass diese Systeme einerseits zur Abwasserreinigung und andererseits als Energielieferant genutzt werden können. Dass dieses neue Verfahren in der Praxis gut funktioniert, zeigen die Ergebnisse eines einjährigen Pilotversuche smit einer der weltweit größten Einkammer-MBZ (1.000 L) auf der Kläranlage Hecklingen in Sachsen-Anhalt.

Die erfolgreiche Hochskalierung vom Labor in die Praxis konnte durch eine maximale Energieausbeute von 100mW/m²Kat. bei der Pilotanlage, im Vergleich zur Labor-MBZ mit ca.135mW/m2Kat., bestätigt werden. Fortlaufend begleitet wurde der Praxisbetrieb durch aktuelle Erkenntnisse aus dem Laborbetrieb.

Die Pilot-und Laboruntersuchungen sind Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Nachhaltiges Wassermanagement“ geförderten Verbundprojektes „Automatisierte mikrobielle Brennstoffzellen mit weitergehender Gasverwertung auf kommunalen Kläranlagen (AGaBZ)“, das nach etwas mehr als zweijähriger Laufzeit Ende November2020 beendet wird. Beteiligt an dem Projekt zur Erforschung von MBZ auf Kläranlagen sind AWITE Bioenergie GmbH, WTE Wassertechnik GmbH sowie der Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik (Ruhr-Universität Bochum, RUB).

An der RUB wurden unterschiedliche Kathodenmaterialien, die Gaszusammensetzung sowie mögliche Stickstoffeliminationspfade an Laborreaktoren untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die verwendeten kostengünstigen, maschinell hergestellten Kathoden (Vito NV, Belgien) im Mittel Leistungsdichten von 135mW/m² Kat. lieferten und keine Leistungseinbußen im Vergleich zu den üblicherweise verwendeten teuren Platin-Kathoden (141mW/m²Kat.) aufweisen. Die verwendeten MBZ-Systeme entfernten aus dem Abwasser nach24 Stunden Betriebszeit bei 22°C rund 70% der Organik und mehr als 40% des Stickstoffs. Anhand der kontinuierlichen Erfassung der Gaszusammensetzung der Firma Awite Bioenergie wurden die Stoffströme der organischen Abwasserinhaltsstoffe auch in der Gasphase erfasst. Dementsprechend konnte ein signifikanter Anteil (bis zu 50%) des Organikabbaus in Methan umgewandelt werden. Im Rahmen der Laborexperimente konnte der tatsächliche   Stickstoffabbauweg in zwei Teilprozesse unterteilt werden: den biologischen und den elektrochemischen. Letzterer weist einen Anteil von bis zu 25% des beobachteten Stickstoffabbaus auf.

Der kontinuierliche Betrieb der 1.000L-Pilotanlage mit 5,15 m² Kathodenfläche wurde von der Firma WTE Wassertechnik GmbH und deren automatisierte Betriebskontrolle von der Firma Awite Bioenergie realisiert. Hierbei wurde unter anderem der Widerstand der Anlage kontinuierlich angepasst, wodurch die MBZ permanent am Leistungsoptimum betrieben wurde. Die Pilotanlage wurde bei einer mittleren Abwassertemperatur von ca. 15°C auf Abbauleistungen von über 30% der Organik bei ≤20 Stunden Aufenthaltszeit eingestellt. Zweck der Begrenzung der Abbauleistung der Organik war es, eine nachfolgende biologische Abwasserbehandlung weiterhin problemlos zu ermöglichen.

Im Laufe der Betriebszeit wurde ein starker Abfall der Leistung beobachtet, welcher letztlich auf Verunreinigung der Kathodenoberfläche zurückgeführt werden konnte. Die Verunreinigungen ließen sich erfolgreich durch chemische Regenerierungsmaßnahmen mit Essig-, Salz- bzw. Schwefelsäure beseitigen. Allerdings nahm der Leistungsanstieg fortschreitend, mit jeder Regenerierung, ab. In der Laboranlage konnte das Leistungsniveau erfolgreich aufrechterhalten werden. Um im Größenmaßstab einer kommunalen Kläranlage den Betriebsaufwand zu reduzieren und eine Leistungsminderung zu vermeiden, müssen zukünftig sowohl der Reaktoraufbau als auch die Kathodenregenerierung weiter optimiert werden.

https://www.fona.de/de/vom-labor-in-die-praxis

Download-Berichte zu MBR

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Membranbioreaktoren zur industriellen Abwasserreinigung  
Vorbehandlung und Reinigung in der Membrantechnik
Bemessung, Konstruktion und Ausschreibung kommunaler Membranbelebungsanlagen
Braun- und Grauwasser-MBR 
Wissenschaftliche Erforschung der Ursachen der Belagsbildung auf Membrandruckluftbelüftungselementen in Abwasserreinigungsanlagen und Ableitung von Maßnahmen zur Behebung  
Elimination von somatischen und f-spezifischen Bakteriophagen, sowie enteropathogenen Viren aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren
Elimination von enteropathogenen Viren und Bakterien aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren  
Potential von Membranbioreaktoren zur Entfernung von polaren persistenten Spurenstoffen
aus Kommunalabwasser 
 
Organisches Membranfouling bei der Ultrafiltration kommunaler Kläranlagenabläufe:
Ursachen, Mechanismen und Maßnahmen zur Verringerung 
Physiologie nährstofflimitierter Bakterien in Membranbioreaktoren 
Foulingverhalten des Membranbelebungsverfahren und und die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit
Membranfiltration in Hessen – Teil 2 und Gesamtzusammenfassung
Membranfiltration in Hessen – Teil 1
Einfluss unterschiedlicher Verfahrenskonzepte auf Substratabbau und Nährstoffverwertung in Membranbelebungsanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung
„Weitergehende Reinigung in kommunalen Kläranlagen mittels MBR-Technologie“ 
Membranfiltration in der Abwassereinigung – Warum? Warum nicht?
Membranbelebungsverfahren für die kommunale Abwasserreinigung 
Membranbioreaktoren zur industriellen Abwasserreinigung  
  – Grundlagen der Membrantechnik und der biologischen Abwasserreinigung
  – Wissenschaftliche Ansätze zur Prozessoptimierung industrieller Membranbioreaktoren
  – Bewertung der Maßnahmen zur Prozessoptimierung von MBR
  http://publications.rwth-aachen.de/record/50102/files/Baumgarten_Sven.pdf
•  Vorbehandlung und Reinigung in der Membrantechnik
  – Planerische Aspekte/Verfahrenstechnik
  – Kurzvorstellung Kläranlage Nordkanal
  – Aktuelle Betriebserfahrungen
  http://www.hydro-ingenieure.de/img/publikationen/Alt/DGMT_2004.pdf 
Bemessung, Konstruktion und Ausschreibung kommunaler Membranbelebungsanlagen 
  – Volumen der Membranfiltration
  – Konstruktion
  – Angaben des Bieters
  http://www.hydro-ingenieure.de/img/publikatione /Alt/Membrantagung_Aachen_%20230607.pdf
•  Braun- und Grauwasser-MBR 
  – Analyseergebnisse
  – Betriebsparameter
  – Weiteres Vorgehen
  http://saniresch.de/images/stories/downloads/THM-Nun.pdf 
Wissenschaftliche Erforschung der Ursachen der Belagsbildung auf Membrandruckluftbelüftungselementen in Abwasserreinigungsanlagen und Ableitung von Maßnahmen zur Behebung 
  – Beläge auf feinblasigen Membranbelüftungselementen
  – Reinigung der Belüftungselemente
  – Veränderung der Membranwerkstoffe
  http://www.dbu.de/ab/DBU-Abschlussbericht-AZ-20326.pdf 
•  Elimination von somatischen und f-spezifischen Bakteriophagen, sowie enteropathogenen Viren aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren 
  – Abwasserreinigung mittels Membranbelebungsverfahren
  – Versuchskläranlage (Membranbelebungsanlage) des Institutes für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft in Stuttgart-Büsnau
  – Lösungen für den Nachweis f-spezifischer Coliphagen
  http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2007/2998/pdf/DoktorarbeitPhagen.pdf 
•  Elimination von enteropathogenen Viren und Bakterien aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren 
  – Nachweismethoden enteropathogener Viren im Wasser
  – Kläranlage Schramberg-Waldmössingen
  – Lösungen und Puffer für die Aufkonzentrierung der
enteropathogenen Viren mittels Glaswollefiltration
  http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2007/2999/pdf/DoktorarbeitViren.pdf 
Potential von Membranbioreaktoren zur Entfernung von polaren persistenten Spurenstoffen aus Kommunalabwasser 
  – Entfernung von organischen Spurenstoffen im MBR
  – Mögliche Quellen von Benzotriazolen
  – Enfernung von P3 mittels physikalisch-chemischer Oxidation
  http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2008/1635/pdf/weiss_stefan.pdf 
Organisches Membranfouling bei der Ultrafiltration kommunaler Kläranlagenabläufe:
Ursachen, Mechanismen und Maßnahmen zur Verringerung 
  – Niederdruckmembranen in der kommunalen Abwasseraufbereitung
  – Zusammensetzung von Biopolymeren in Abwasserbehandlungssystemen
  – Einfluss natürlicher Biopolymere auf das Fouling von Ultrafiltrationsmembranen
  http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2009/2107/pdf/haberkamp_jens.pdf 
Physiologie nährstofflimitierter Bakterien in Membranbioreaktoren 
  – Anpassungsstrategien von Bakterien an Nährstofflimitierung
  – Membranbioreaktor und Batch-Ansatz für die Langzeitkultivierung von E. coli A3
  – Entwicklung von mobilen Membranbioreaktorsystemen zur Anreicherung mariner
Mikroorganismen
  http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2007/1588/pdf/keil_claudia.pdf 
•  Foulingverhalten des Membranbelebungsverfahre und und die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit 
  – Membranen und Membrantrennverfahren
  – Leistungsminderung poröser Membranen durch Fouling
  – Versuchsstand zur Bestimmung der Filtrierbarkeit von Belebtschlämmen
  http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-89958-160-7.volltext.frei.pdf 
Membranfiltration in Hessen – Teil 1
  – Situation der kommunalen Abwasserreinigung an den Untersuchngsstandorten
  – Kläranlage Edermünde
  – Kläranlage Londorf
  http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-89958-040-2.volltext.frei.pdf 
Membranfiltration in Hessen – Teil 2 und Gesamtzusammenfassung
  – Grundlagen des Membranbelebungsverfahrens
  – Regelbetrieb und Störfälle der halbtechnischen MBA
  – Biologische Leistungsfähigkeit der halbtechnischen Membranbelebungsanlage
  http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-89958-158-4.volltext.frei.pdf 
Einfluss unterschiedlicher Verfahrenskonzepte auf Substratabbau und Nährstoffverwertung in Membranbelebungsanlagen zur kommunalen Abwasserreinigung
  – Grundlagen der biologischen Abwasserreinigung
  – Verfahren der biologischen aeroben Behandlung von Abwässern
  – Realisierte großtechnische Membranbelebungsanlagen in Deutschland
  http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2004/916/pdf/kubin_kirsten.pdf
„Weitergehende Reinigung in kommunalen Kläranlagen mittels MBR-Technologie“ 
  – Membrantechnik in der kommunalen Abwasserreinigung
  – Pharmazeutika im aquatischen System
  – Membranentwicklung und Betriebsoptimierung
  http://www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/forschung/pdf/Abschlussbericht_weiterg_Reinigung_kom_klaera_MBR.pdf 
•  Membranfiltration in der Abwassereinigung – Warum? Warum nicht? 
  – Großtechnische Anwendungen
  – Verfahrensvorzüge
  – Verfahrensengpässe
  http://hrz-vm162.hrz.uni-kassel.de/web/SiwawiDokumente/pdf/publikationen/vortraege/2009/A_MF_Wien_OEWAV_2009-03-19_P_SD.pdf
Membranbelebungsverfahren für die kommunale Abwasserreinigung 
  – Erklärung von Plattenmembranen und Hohlfasermembranen
  – Vergleich Belebungsverfahren und MBR Verfahren
  – Stand der Mebrantechnik in Deutschland und der Welt
  http://www.uni-kassel.de/fb14/siwawi/PDF_Archiv/A_MF_DWA-MT_2008_Einf%fchrung_P.pdf

Treibhausgase aus der Kläranlage – Wasserforschung

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Bei der Abwasserreinigung in Kläranlagen entsteht Lachgas, das fast 300-mal klimaschädlicher ist als CO2. Um Kläranlagen optimal steuern zu können, muss man die entstehende Gasmenge zunächst messen. Dazu hat Pascal Kosse, Doktorand im NRW-Fortschrittskolleg Future Water am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB), eine Methode entwickelt. Rubin, das Wissenschaftsmagazin der RUB, berichtet.

Lachgas, wissenschaftlich N2O, wird von Bakterien als Nebenprodukt produziert, die für ihren Stoffwechsel Sauerstoff brauchen. Sauerstoff muss man dem Klärbecken daher ausreichend zuführen. Da dies allerdings Energie in Form von Strom verbraucht, bei dessen Erzeugung ebenfalls Treibhausgase als indirekte CO2 Emissionen entstehen, ist die optimale Steuerung einer Kläranlage eine Rechenaufgabe. Diese Aufgabe lässt sich mit einer Simulation des Klärprozesses lösen, in der man sämtliche Stellschrauben drehen und die jeweils entstehenden Mengen Klimagase vergleichen kann.

Salz treibt Gas aus dem Wasser
Um eine solche Simulation kalibrieren zu können, muss man zunächst genau wissen, wie viel Lachgas in einem Klärbecken unter den jeweiligen Betriebsbedingungen entsteht. Die bisher genutzten Messmethoden sind nicht nur sehr teuer, sie liefern auch nur Ergebnisse für das in der Umgebungsluft befindliche Treibhausgas. Ein Teil der Gase ist jedoch im Wasser gelöst. Pascal Kosse entwickelte in seiner Dissertation, die Prof. Dr. Marc Wichern vom Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik zusammen mit Prof. Dr. Torsten Schmidt vom Lehrstuhl Instrumentelle Analytische Chemie der Universität Duisburg-Essen betreut, eine neue Methode. Sie basiert darauf, dass Salze die chemische Löslichkeit von Treibhausgasen im Wasser senken. Das im Wasser gelöste Gas muss nach der Zugabe von Salz das Wasser verlassen. Dabei kann man es auffangen und seine Menge bestimmen.

Pascal Kosse experimentierte mit neun Salz-Kandidaten, die verschiedene Bedingungen erfüllen mussten: Sie mussten zum Beispiel ungiftig sein, durften keine chemischen Nebenreaktionen auslösen, die zur Bildung von N2O führen, mussten ausreichend gut löslich sein und durften die Temperatur des Wassers oder das Volumen des Gases nicht beeinflussen. Zum Sieger der Versuche konnte er schließlich Natriumbromid küren, das nahezu 100 Prozent des gelösten Lachgases aus dem Wasser treibt.

Beitrag in Rubin
Weitere Informationen finden Sie in einem ausführlichen Beitrag (http://news.rub.de/wissenschaft/2017-10-24-wasserforschung-treibhausgase-aus-der…) im Wissenschaftsmagazin Rubin der Ruhr-Universität Bochum.

Universitätsallianz Ruhr
Seit 2007 arbeiten die drei Ruhrgebietsuniversitäten unter dem Dach der UA Ruhr strategisch eng zusammen. Durch Bündelung der Kräfte werden die Leistungen der Partneruniversitäten systematisch ausgebaut. Unter dem Motto „gemeinsam besser“ gibt es inzwischen über 100 Kooperationen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Mit mehr als 120.000 Studierenden und nahezu 1.300 Professorinnen und Professoren gehört die UA Ruhr zu den größten und leistungsstärksten Wissenschaftsstandorten Deutschlands.

Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234 32 27397
E-Mail: pascal.kosse@rub.de

Weitere Informationen:
http://news.rub.de/wissenschaft/2017-10-24-wasserforschung-treibhausgase-aus-der… – ausführlicher Beitrag mit Bilderdownload

 

 

 

Download-Berichte zur Nutzung von (Ab)wärme

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Sollten Sie weitere Links zum Thema haben so senden Sie diese an fachwissen@klaerwerk.info.

Untersuchung des Abwasserwärmepotenzials eines kommunalen Kanalnetzes am Beispiel der Stadt Hagen
Potenzialstudie zur Abwasserabwärmenutzung in Bremerhaven 
Wärme aus Abwasser 
Heizen und Kühlen mit Abwasser 
Produktion, Umwandlung, Verteilung und Nutzung von Wärme auf Kläranlagen 
Wärmeentnahme aus Kanalisationen – eine innovative Idee zur Energieeinsparung 
Projektentwicklung – Vorgehen und Erfahrungen 
Moderne Wärmetauschertechnologie aus Baden-Württemberg – ein Exportprodukt 
Abwasser eine effiziente und kontinuierliche Wärmequelle für Wärmepumpen 
Pflichtenheft nach DWA-M 114 und Erfahrungen bei der Planung von Wärmegewinnungsanlagen aus Abwasser  
Lieferung von umweltfreundlicher Heizwärme – mit Contracting
Förderung von Anlagen und Studien zur Abwasserwärmenutzung in Baden-Württemberg
Abwasserwärme: Prinzip und Überblick,Erfahrungen und Wirtschaftlichkeit
Wärmenutzung aus Abwasserkanälen
Wärmenutzung aus Abwasser. Leitfaden für Inhaber, Betreiber und Planer von Abwasserreinigungsanlagen und Kanalisationen 
Untersuchung des Abwasserwärmepotenzials eines kommunalen Kanalnetzes am Beispiel der Stadt Hagen 
  – Technische Grundlagen der Wärmenutzung
  – Politische und wirtschaftliche Randbedingungen
  – Vorgehensweise bei der Erhebung der Wärmepotenziale in Hagen
  http://grontmij.de/DE/LeistungenGrontmij/WasserAbwasserwirtschaft/Documents/Untersuchung_Abwasserwaermepotenzial_Kanalnetz_Hagen.pdf
Potenzialstudie zur Abwasserabwärmenutzung in Bremerhaven 
  – Projektbeispiele aus der Schweiz und aus Deutschland
  – Wärmeentzug aus dem Abwasser im Bereich kommunaler Kläranlagen
  – Technische Machbarkeit an Beispielen aus Bremerhaven
  http://www.energiekonsens.de/cms/upload/Downloads/Projekte/Potenzialstudie_Abwasser.pdf
•  Wärme aus Abwasser 
  – Wärme und Kälteangebot im Abwasser
  – Abwasseranlagenbetrieb
  – Eigentumsfragen und rechtliche Kontrolle
  https://www.badenova.de/mediapool/media/dokumente/unternehmensbereiche_1/stab_1/innovationsfonds/abschlussberichte/2002_1/2002-6_KanalwaermeAbschlussbericht.pdf
Heizen und Kühlen mit Abwasser 
  – So funktioniert die Abwasserheizung
  – Großes Potenzial in ganz Deutschland
  – Wirtschaftlichkeit: Abwasserenergie rechnet sich
  http://www.waermepumpe.de/uploads/tx_bwppublication/2012-08-23_MK_Heizen_und_Kuehlen_mit_Abwasser.pdf
Produktion, Umwandlung, Verteilung und Nutzung von Wärme auf Kläranlagen 
  – Wärmeerzeugung und Wärmenutzung auf Kläranlagen
  – Nachhaltigkeit bei Wärme- und Energiekonzepten
  – Kläranlagen als regionale Energiestandorte
  http://www.setacon.de/images/stories/downloads/Aufsaetze_setacon/2012_ruesselsheim_energierecht.pdf
Wärmeentnahme aus Kanalisationen – eine innovative Idee zur Energieeinsparung 
  – Abwasserwärmenutzungsanlagen AWNA im Allgemeinen
  – Nutzungsstrategien
  – Beispiele von Wärmetauschern
  http://www.neu.vsa.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Verbandsberichte/2011_604-/606_14_HF_Kobel.pdf 
Projektentwicklung – Vorgehen und Erfahrungen 
  – Vertriebsgebiet der Stadtwerke Bretten
  – Wärme aus Abwasser
  – Kostenaufstellung
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=2F2B0F02F6A2C531C12576C
000363394 
•  Moderne Wärmetauschertechnologie aus Baden-Württemberg – ein Exportprodukt 
  – Abwasserleitung – ein Energieleck
  – Wärmetauschersysteme Rohabwasser
  – Zukunft – Der Abwasserkanal als Wärmenetz
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=E1FDA05416BAE5E5C12576C
00035931F 
•  Abwasser eine effiziente und kontinuierliche Wärmequelle für Wärmepumpen 
  – Nahwärmeversorgung Kläranlage Freiberg am Neckar
  – Wärmepumpe und Wärmequellen
  – Einfluss von Quellentemperatur und Heizsystemtemperatur auf die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=83C51F7A86397A21C12576C0003
52BA6 
Pflichtenheft nach DWA-M 114 und Erfahrungen bei der Planung von Wärmegewinnungsanlagen
aus Abwasser 
  – Potenzialstudien/Energiekarten
  – Machbarkeitsstudien
  – Auslegung
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=0945F34E3129A3DBC12576C0
00350517 
Lieferung von umweltfreundlicher Heizwärme – mit Contracting 
  – Beispiel der Aischbachschule in Tübingen
  – Die Technik
  – Die Helfer
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=194783E7E6D2E072C12576
C00034D8F0 
•  Förderung von Anlagen und Studien zur Abwasserwärmenutzung in Baden-Württemberg 
  – Förderung der Technikentwicklung
  – Förderung der Markteinführung
  – Förderung für investive Vorhaben – Überblick
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=B3A6A2F8B9D66D92C12576
C00034A41A 
Abwasserwärme: Prinzip und Überblick,Erfahrungen und Wirtschaftlichkeit 
  – Überblick über Abwasserwärmenutzung
  – Erfahrungen, Wirtschaftlichkeit bei realisierten Anlagen
  – Einsatzmöglichkeiten und Umsetzung
  http://www.dwa.de/portale/bw/bw.nsf/home?readform&objectid=AC8287313447839BC125
76C00034751A
Wärmenutzung aus Abwasserkanälen 
  – Abwasser aus dem Kanal, eine unbekannte regenerative Energiequelle
  – Enormes Wärmeangebot aus Abwasser in Deutschland
  – Einsatzmöglichkeiten der Abwasserwärmepumpe
  http://www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=de&name=de_477941675.pdf&endung=W%E4rmenutzung%20aus%20Abwasserkan%E4len 
•  Wärmenutzung aus Abwasser. Leitfaden für Inhaber, Betreiber und Planer von Abwasserreinigungsanlagen und Kanalisationen  
  – Funktionsweise der Abwasser-Wärmepumpe
  – Beispiele realisierter Anlagen
  – Wärmetauscher-Systeme
  http://www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=de&name=de_3452
76506.pdf&endung=W%E4rmenutzung%20aus%20Abwasser.%20Leitfaden%20f%FCr%20Inhab
er,%20Betreiber%20und
%20Planer%20von%20Abwasserreinigungsanlagen%20und%20Kanalisationen

Artikel zu Belebtschlamm, Säurekapazität und Dosierung von CaC03

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Viele interessante Artikel zum Themenfeld Belebtschlamm, Säurekapazität, Dolomitreaktor, Dosierung von CaC03 und Kreide usw.

Blähschlamm – das keinesfalls gelöste Problem! Alte und neue Herausforderungen bei der Einstellung optimaler Belebtschlammeigenschaften

Das Belebtschlammverfahren ist das am weitesten verbreitete Verfahren zur Reinigung kommunaler Abwässer. Die Qualität des Ablaufwassers ist sehr stark von der Effizienz der Fest-Flüssig-Trennung im Nachklärbecken abhängig. Diese ist nur hoch, wenn die Bildung von Belebtschlammflocken im Belebungsbecken ungestört funktioniert..

Säurekapazität auf Kläranlagen – ein Wieso – Warum -Thema

Nitrifikationsleistung, Flockenbildung, Belebtschlammbeschaffenheit, Betonkorrosion und noch viel mehr Begriffe werden in dem vorgestellten Bericht von Kirsten Sölter behandelt. Ursachen und Prognose für Säurekapazitätsdefizite werden besprochen, einfache Rechenbeispiele zeigen den hohen Praxisbezug des Berichts.

Einfluss der Säurekapazität auf die Abbauleistung biologischer Abwasserreinigungsanlagen unter Einbeziehung des Kalk-Kohlensäure-Chemismus

Einfluss der Säurekapazität auf die Abbauleistung biologischer…

Schlecht absetzbare Belebtschlammflocken – Ursachen und Lösungen

Das Belebtschlammverfahren ist das am weitesten verbreitete Verfahren zur Reinigung kommunaler Abwässer. Die Qualität des Ablaufwassers hängt sehr stark von…

Der Einfluss von Natriumionen auf das Absetzverhalten von Belebtschlammflocken

Natrium ist ein vergleichsweise schlechter Flockenbildner, weil es nur einwertig geladen ist, klein ist und die dickste Hydrathülle hat. Bei vielen Untersuchungen den…

Betriebssicherheit, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit von kommunalen Kläranlagen mittels Dolomitreaktor

Bläh- und Schwimmschlamm ist noch immer eines der gravierendsten Probleme beim Betrieb kommunaler Kläranlagen.
Was sind die aktuellen Gegenmaßnahmen? Die Veränderung der verfahrenstechnischen Randbedingungen, wie z.B. die Erhöhung der Schlammbelastung durch vermehrten Abzug von Überschussschlamm, hat sich…

 

Artikel zu Belüftung

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Viele interessante Artikel zum Themenfeld Belüftung, Belüfterelemente, Druckverluste der Belüftung usw.

Hoher Energiebedarf durch Druckverluste der Belüfterelemente

Nach einer Umfrage in Baden-Württemberg im Jahre 2005 liegt bei der Hälfte der betrachteten Anlagen der Druckverlust größer 108% gegenüber dem Neuzustand. Im Mittel wird dadurch von einem Mehrverbrauch von 12% an Energie…

Praxis der Sauerstoffzufuhrmessung an Abwasserbelüftern

Die Bestimmung der Sauerstoffzufuhr von Abwasser-Belüftungssystemen erfolgt
heute in der weit überwiegenden Zahl der Fälle nach einer „instationären“ Methode.
„Instationär“ bedeutet, dass der Sauerstoffeintrag aus der zeitlichen Veränderung…

Schädigende Belagsbildung auf EPDM-Membranen

Auf vielen Abwasserbehandlungsanlagen ergeben sich seit kurzem dahingehend
Probleme, dass sich auf Belüftungsmembranen aus EPDM ein biologischer
Bewuchs bildet. Aufgrund dieses Bewuchses kommt es zu einem Druckanstieg im
Rohrleitungssystem und letztendlich zu Problemen mit den Drucklufterzeugern, die
z.B. wegen…

Chemische Reinigung feinblasiger Druckbelüftungselemente

Der folgende Beitrag beschreibt Erfahrungen mit einem Verfahren, das es
ermöglicht eine Reinigung von stark verstopften Belüfterelementen auch ohne
Beckenleerung bzw. Betriebsunterbrechung…

Mechanische Reinigung feinblasiger Druckbelüftungselemente

Die Tatsache, dass feinblasige Belüfter aus ,,starrporösem“ Material während der
Einsatzdauer einen steigenden Druckverlust aufweisen ist seit langem bekannt. Wie
Beobachtungen in den letzten Jahren gezeigt haben, treten auch bei Belüftern aus…

Diagnose: Zu hoher Druckverlust!

Im Rahmen des Projektes wurden 30 Kläranlagen mit Druckbelüftungssystem besucht.
Auf 26 Anlagen konnten verwertbare Messungen durchgeführt und Resultate…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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