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Nachweis von Mikroplastik im Wasser: Fraunhofer CSP entwickelte smarte Filteranlagen

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Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS
Mikroplastikpartikel im Wasser sind ein zunehmendes Problem für die Umwelt. Ein neues Filtersystem, mit dem sich die Belastung von Gewässern schneller und einfacher messen lässt, entwickelt das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP gemeinsam mit Partnern. Das Forschungsprojekt unter Federführung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) will eine Datenbasis schaffen, um die Belastung von Gewässern analysieren und anschließend verringern zu können.

Der Eintrag von Mikroplastikpartikeln – also Plastikteilchen mit einer Größe von weniger als 1 Millimeter – in unser Ökosystem wird zunehmend problematischer. Doch wie gelangt Mikroplastik in Gewässer und Abwässer? Und wie kann es dort untersucht und nachgewiesen werden? Momentan fehlt eine verlässliche, wissenschaftliche Datenbasis über die Quellen, das Vorkommen sowie die Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln auf die Umwelt.

Das Forschungsprojekt »Repräsentative Untersuchungsstrategien für ein integratives Systemverständnis von spezifischen Einträgen von Kunststoffen in die Umwelt (RUSEKU)«, das von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ins Leben gerufen wurde, will bis zum Jahr 2021 ein Untersuchungsverfahren entwickeln, mit dem sich der Partikeleintrag in Gewässer einheitlich und schneller messen lässt. Dadurch soll sich auch feststellen lassen, an welchen Orten eine besonders hohe Belastung von Gewässern durch Mikroplastik vorliegt.

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP entwickelt im Rahmen des Verbundforschungsprojektes gemeinsam mit der SmartMembranes GmbH ein spezielles Filtersystem als wichtigen Baustein für ein einheitliches und unkompliziertes Verfahren zur Entnahme von Proben. Die Kaskaden-Filtrationsanlage soll spezielle Siliziumfilter mit definierten Lochdichten und -größen einsetzen, in denen die Plastikpartikel hängen bleiben.

»Wesentlich für tragfähige Aussagen über die Mengen von Mikroplastik im Grund-, Trink- sowie Schmutzwasser oder in Oberflächengewässern ist die Methodik für die Probenentnahme. Geplant ist eine Art Probenentnahme-Set, das dazu einen entscheidenden Beitrag leisten soll«, sagt Dr. Christian Hagendorf, der auf Seiten des Fraunhofer CSP für das Forschungsprojekt verantwortlich ist. »Mithilfe von Laser- und chemischen Ätzprozessen werden wir auf dem Siliziumträger passende Lochgrößen schaffen, in denen die Partikel zurückgehalten werden. Bei der späteren Analyse im Labor machen wir uns die chemische Zusammensetzung von Silizium zunutze, das in einem breiten Wellenlängenbereich des Infrarotlichtes im Transmissionsverfahren durchsichtig ist und darauf liegende Mikroplastikteilchen für die spektroskopische Messtechnik sichtbar macht«, sagt Hagendorf weiter.

Eine weitere wichtige Kenngröße für die Qualität der Filter ist die mechanische Festigkeit. Denn Lastzustände, die durch Wasserströmungen während der Probenentnahme verursacht werden, dürfen nicht zum Bruch der Filter führen. Außerdem müssen die Filter eine »smarte«, optimierte Lochgeometrie und Oberflächenbeschaffenheit besitzen. Ein weiteres Arbeitsziel ist es, zusammen mit den Partnern einen vorgeschriebenen Arbeitsablauf von der Probenahme über die Aufreinigung bis zur Analyse der Mikroplastikpartikel zu definieren. Durch »Smart Sampling« wird der Nachweis von Mikroplastik von der Probenahme bis zur Schnellanalytik perfekt abgestimmt.

Das damit ermöglichte Verfahren zur effizienten und zuverlässigen Mikroplastik-Probenentnahme bietet eine Grundlage für Strategien und Regelungen, die helfen, Mikroplastik im Wasserkreislauf zu verringern. Das Verbundforschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und findet im Rahmen des Forschungsschwerpunktes »Plastik in der Umwelt« statt. Beteiligt sind neben dem Fraunhofer CSP sechs weitere wissenschaftliche Einrichtungen sowie drei mittelständische Unternehmen.

Über das Fraunhofer-Center für Siliziumphotovoltaik CSP
Das Fraunhofer CSP betreibt angewandte Forschung in den Themengebieten der Siliziumkristallisation, Waferfertigung, Solarzellencharakterisierung und der Modultechnologie. Es entwickelt dabei neue Technologien, Herstellungsprozesse und Produktkonzepte entlang der gesamten photovoltaischen Wertschöpfungskette.

Schwerpunkte sind die Zuverlässigkeitsbewertung von Solarzellen und Modulen unter Labor- und Einsatzbedingungen sowie die elektrische, optische, mechanische und mikrostrukturelle Material- und Bauteilcharakterisierung. Basierend auf dem Verständnis von Ausfallmechanismen werden dadurch Messmethoden, Geräte und Fertigungsprozesse für Komponenten und Materialien mit erhöhter Zuverlässigkeit entwickelt.

Ergänzt wird das Portfolio der Photovoltaik durch Forschungen im Bereich der regenerativen Wasserstofferzeugung, -Speicherung und -Nutzung, hierbei insbesondere der Entwicklung, Charakterisierung und Testung neuer Materialien für Brennstoffzellen und Elektrolyseure sowie der Simulationen und der Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von dezentralen Photovoltaik-Elektrolysesystemen.

Das Fraunhofer CSP ist eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.

Über die SmartMembranes GmbH
SmartMembranes, im Jahr 2009 von Dr. Petra Göring und Monika Lelonek in Halle (Saale) gegründet, ist der weltweit führende Hersteller von porösen hochgeordneten Materialien aus Aluminiumoxid und Silizium mit definiert einstellbaren Membraneigenschaften und Strukturparametern für eine Vielzahl von innovativen Anwendungen. Ein weiteres wichtiges Standbein neben der Produktion der Membrane nach Kundenwunsch ist die Entwicklung neuer Prozesse und Produkte rund um das Kerngeschäft.

Die SmartMembranes GmbH ist ein Spin-Off des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle. Die am Standort – dem Technologie- und Gründerzentrum Halle – vorhandene Infrastruktur mit einer Vielzahl an F&E-Einrichtungen wie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Max-Plack-Institut für Mikrostrukturphysik und dem Fraunhofer IMWS ermöglichen eine enge Zusammenarbeit, Kooperation und Vernetzung.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Christian Hagendorf, Telefon +49 345 5589-5100, christian.hagendorf@csp.fraunhofer.de

Weitere Informationen:
https://www.imws.fraunhofer.de/de/presse/pressemitteilungen/filteranlage-mikropl…

„Waste – Water – Women“

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Vorurteile abbauen, Kultur verändern, Potenziale fördern
Rund 60 Frauen und einige wenige Männer haben Mitte Mai während der IFAT in München den Weg in die Session Area Future zum Zukunftsforum „Waste – Water – Women“ gefunden, das sich rund vier Stunden lang mit der Situation der Frauen in der Wasser-und Abfallwirtschaft befasst und Wünsche für Veränderungen formuliert hat. „Ich habe in den letzten Jahren immer wieder mitbekommen, dass sich Frauen in der Wasserwirtschaft besonders beweisen müssen“, sagt Anett Baum, Fachreferentin bei der DWA und eine der Initiatorinnen der Veranstaltung. Eine Erfahrung, die viele Frauen teilen.

Zurzeit bereitet die DWA eine Umfrage vor, an der sich alle, die sich für das Thema „Frauen in der Wasserwirtschaft“ interessieren, beteiligen können: www. dwa.de/frauen.Die Antworten sollen darüber Aufschluss geben, welche Inhalte und Aktivitäten Frauen besonders beschäftigen und welchen Beitrag die DWA zur Förderung von Gerechtigkeit und Vielfalt leisten kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 675

Autorin:
Alexandra Bartschat

Antidepressiva in Gewässern: Vögel vergeht die Lust

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Medikamentenrückstände in der Umwelt können gravierende Folgen für Tiere haben. Antidepressiva verändern schon in geringen Dosierungen etwa das Balzverhalten von Staren. Das berichten britische Wissenschaftler.

Starenmännchen zeigten demnach ein deutlich aggressiveres Verhalten gegenüber Weibchen, denen geringe Dosen des weitverbreiteten Antidepressivums Prozac verabreicht worden waren. Auch sangen die männlichen Stare weniger. Die Drei-Jahres-Studie…mehr:

https://www.blick.ch/news/ausland/umwelt-antidepressiva-veraendern-balzverhalten-von-voegeln-id8701678.html

 

Abwasserverordnung: Parameter CSB bleibt vorerst parallel zu TOC erhalten

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In der Abwasserverordnung (AbwV) wird der Parameter CSB übergangsweise parallel zu dem Parameter TOC beibehalten. Der Bundesrat hat am Freitag, der Achten Verordnung zur Änderung der Abwasserverordnung (AbwV) nach Maßgabe einer entsprechenden Änderung zugestimmt. Die parallele Beibehaltung sei bis zur Novellierung des Abwasserabgabengesetztes (AbwAG) aus Gründen der Rechtssicherheit und -klarheit der Parameter CSB notwendig, um künftig eine Ermäßigung der Abwasserabgabe zu gewährleisten, begründet der Bundesrat den Beschluss.

Grundsätzlich sollte dem Beschluss des Bundesrats …mehr:
https://www.euwid-wasser.de/news/politik/einzelansicht/Artikel/abwasserverordnung-parameter-csb-bleibt-vorerst-parallel-zu-toc-erhalten.html
 

 

Plastik in Schlei: Sandfilter schafft nicht alles

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Etwa viereinhalb Monate, nachdem herauskam, dass mehr als zwei Jahre lang immer wieder kleine Plastikteile aus dem Schleswiger Klärwerk in der Schlei landeten, haben die Stadtwerke Schleswig am Mittwoch ein Gutachten zu dem Fall vorgestellt.

Wie funktioniert ein Sandfilter?
Im Schleswiger Klärwerk wird das Abwasser gleich mehrmals gefiltert. Unter anderem mit einem sogenannten Sandfilter. Dieser besteht aus insgesamt 24 Kammern.

Informationen zur Sendung
Leichte Plastikteilchen gingen durch Filter
Daraus geht unter anderem hervor, dass die fünfte und letzte Stufe der Kläranlage, der Sandfilter, nicht in der Lage ist, leichte Plastikpartikel zu filtern. Der Sandfilter habe die Kunststoffe nicht gänzlich aufhalten können, sagte Wolfgang Schoofs, Geschäftsführer der Stadtwerke Schleswig, der die Untersuchungen des Sachverständigen dem Werkausschuss für Abwasserentsorgung vorstellte. Schwerere Teilchen seien im Klärschlamm gelandet, leichtere aber durch den Filter gelaufen.
Vorgegebene Grenzwerte eingehalten
Schoofs betonte, der Sachverständige habe bescheinigt, dass die Kläranlage fach- und sachgerecht geführt werde. Vorgegebene Grenzwerte seien eingehalten worden. Mittlerweile haben die Stadtwerke Schleswig einen zusätzlichen Siebfilter eingebaut. Dieses Edelstahlgitter verhindert jetzt, dass kleine Plastikteile in die Schlei gelangen.

Jährlich mehrere Tonnen Plastik in die Schlei
Anfang März war bekannt geworden, dass Plastikteilchen aus geschredderten Speiseresten der Firma ReFood über das Klärwerk in die Schlei gelangt waren. Das Umweltministerium Schleswig-Holstein geht davon aus, dass dies schon mindestens seit 2015 geschah. Jährlich dürfte es sich um mehrere Tonnen Plastik gehandelt haben. Flächendeckend wurden die Teilchen aber erst Ende 2017 beobachtet. Wer nun die zwei Millionen Euro für die Reinigungsarbeiten an der Schlei zahlt, muss noch geklärt werden. Mehr:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Plastik-in-Schlei-Sandfilter-schafft-nicht-alles,sandfilter100.html

Video «Schweizer Gewässer – Alles klar?»

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Das BAFU veröffentlicht ein neues Video zur Gewässerentwicklung in der Schweiz.
Tauchen Sie ein und nehmen Sie neben dem Piloten Nino G vom Planet Nuxxo Platz. Sie werden ihn auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Schweizer Gewässerlandschaft begleiten und erfahren auf diesem Weg, weshalb es in der Vergangenheit zu grossen Gewässerkorrekturen kam, welche Auswirkungen die Wasserkraft auf die Natur hat, wie es den Gewässern geht, was Abwasserreinigungsanlagen leisten können und weshalb saubere Gewässer auch in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit sind.

Dank den aussergewöhnlichen 360-Grad Aufnahmen werden Sie sich das Video so anschauen können, wie es für Sie gerade stimmt. Sie können das Video auf dem Tablet, Smartphone oder mit einer Virtual Reality-Brille anschauen.

Mehr:
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wasser/dossiers/gewaesserentwicklung_alles_klar.html
 

 

Meldungen aus Österreich 2018

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Oktober 2018
Wien 12. Jour-fixe „Vergaberecht“ 
Völkermarkt, Kühnsdorf 829 Kilometer Kanal bringen die Fracht ans Ziel 
Wien Arien in Wiener Kläranlagen: Singen für den Umweltschutz 
Klagenfurt 30 Jahre Entsorgung 
September 2018
Wien Wien erhöht Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr 
Groß St. Florian Hunderte Fische im Gleinzbach verendet 
Juli 2018
Wien 1. Get-together der „Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV“ 
Wien Neptun Wasserpreis 2019 ausgeschrieben 
Graz Neue VRV-Kursreihe erfolgreich gestartet 
Wien Jour-fixe „Umweltrecht“ widmete sich den Geruchsimmissionen 
Wien ÖWAV-Seminar „Sachverständige und JuristInnen“

12. Jour-fixe „Vergaberecht“

Der bereits 12. ÖWAV-Jour-fixe „Vergaberecht“ fand am 26. September 2018 in den Räumen des ÖWAV in Wien statt. Durch das Programm führte Dr. Stefan Mathias Ullreich (Finanzprokuratur).

Unter dem Generalthema „BVergG 2018: Bestangebotsprinzip NEU“ referierte Dr. Claudia Fuchs LL.M. (Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH) über „Wahl zwischen Bestangebots- und Billigstangebotsprinzip“, MMag. Dr. Claus Casati (Casati Rhomberg Rechtsanwälte) über „Zuschlagskriterien“ und Dr. Christian Fink (Rechtsanwalt Dr. Christian Fink) über „Kostenmodelle – Lebenszykluskosten“.
Darüber hinaus blieb ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion. Mit über 50 TeilnehmerInnen war dieser Jour fixe „Vergaberecht“ dank der tatkräftigen Unterstützung der Vortragenden und des Moderators ein großer Erfolg.
Als Veranstaltungstipp empfehlen wir Ihnen das Seminar „Vergaberecht für die Praxis“, das am 14. März 2019 in Wien stattfinden wird. Nähere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vorab auf unserer Homepage.

https://www.oewav.at/

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Völkermarkt, Kühnsdorf/Austria: 829 Kilometer Kanal bringen die Fracht ans Ziel

Den Großteil der im Bezirk anfallenden Fäkalwässer reinigt der Abwasserverband Völkermarkt-Jaunfeld. Bis 2020 sollen alle noch offenen Projekte im Bezirk fertig sein. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/voelkermarkt/aktuelles_voelkermarkt/5504410/Voelkermarkt-Kuehnsdorf_829-Kilometer-Kanal-bringen-die-Fracht-ans

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Wien: Arien in Wiener Kläranlagen: Singen für den Umweltschutz

Gerald Zwittkovits ist Tenor, Techniker und Umweltschützer. Nun erscheint seine erste CD. Sie soll Menschen die Bedeutung von Wasser vermitteln.
Als Kind saß Gerald Zwittkovits gerne am Ufer der Fischa, die in seinem Heimatdorf bei Wiener Neustadt gemächlich vorbeifloss: „Eines Tages war der Fluss plötzlich orange. Erst Jahre später, beim Studium der Kultur- und Wassertechnik, hab ich begriffen was das heißt: Der Fluss war tot.“
Ein Betrieb hatte Malerfarbe einfach in den Fluss geleitet. „Alle Fische, alle Pflanzen sind verendet“, erzählt der heute 53-Jährige: „Dieses Bild habe ich heute noch vor mir.“ Mehr:

https://diepresse.com/home/leben/mensch/5499373/Arien-in-Wiener-Klaeranlagen_Singen-fuer-den-Umweltschutz?from=rss

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Klagenfurt: 30 Jahre Entsorgung

Vor 30 Jahren wurden die Klagenfurter Entsorgungsbetriebe gegründet, die sich seither um den Kanal, die Kläranlage und den Müll kümmern. Die Entsorgung ist mittlerweile Klagenfurts größte Abteilung und nimmt auch am meisten Gebühren ein.
46.000 Tonnen Müll fallen in Klagenfurt pro Jahr an. Das heißt, dass jeder Einwohner jährlich eine halbe Tonne Müll produziert. In den drei Jahrzehnten wurde einiges unternommen, so zum Beispiel die Einführung der Mülltrennung

…mehr: https://kaernten.orf.at/news/stories/2935023/

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Wien erhöht Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr

Wien erhöht ab 1. Jänner 2019 die Gebühren für Wasser und Abwasser sowie die Müllabfuhr (Umleer-System, Anm.) um 3,2 Prozent. Auch die Gebrauchsabgabe steigt im selben Ausmaß. Das hat das Büro von Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) der APA am Montag mitgeteilt. Basis für die Maßnahme ist das Wiener Valorisierungsgesetz. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5482735/Wien-erhoeht-Gebuehren-fuer-Wasser-Kanal-und-Muellabfuhr

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Groß St. Florian/A: Hunderte Fische im Gleinzbach verendet

Im Gleinzbach in Groß St. Florian kam es auf einer Länge von rund drei Kilometern zu einem Fischsterben. Als Ursache werden eingeleitete Abwässer vermutet. Kein schöner Anblick bot sich Ende letzter Woche auf einem Teilstück…Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedsuedwest/5479735/Gross-St-Florian_Hunderte-Fische-im-Gleinzbach-verendet

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1. Get-together der „Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV“

Am 7. Juni 2018 fand das 1. Get-together der „Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV“ statt, welches mit über 60 TeilnehmerInnen restlos ausgebucht war.

Ziel des ÖWAV ist es, junge ExpertInnen aus den unterschiedlichen Bereichen der Wasserwirtschaft untereinander zu vernetzen und den ÖWAV als Plattform bekannt zu machen. Moderiert wurde das 1. Get-together von Maria Rath (Riocom) und Franz Greimel (Universität für Bodenkultur, Wien), die das überaus interessierte Publikum sehr gelungen in die Diskussion einbinden konnten.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des ÖWAV DI Manfred Assmann, gab Frau Dr. Veronika Koller-Kreimel (BMNT) einen Vortrag über die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Darin wurden die Entstehungsgeschichte, die Zielsetzung, aber auch das Mitwirken Österreichs bei der Erstellung der Richtlinie beleuchtet. Im Anschluss an den Vortrag standen junge ExpertInnen aus mehreren Bereichen der Wasserwirtschaft im Rahmen einer Podiumsdiskussion für Fragen und Diskussion zur Verfügung.
Aufgrund des großen Interesses ist eine Folgeveranstaltung im Herbst 2018 geplant

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=316621

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Neptun Wasserpreis 2019 ausgeschrieben

Von 5. Juni bis 12. Oktober 2018 sind wieder Einreichungen für den Neptun Wasserpreis möglich. Der österreichische Umwelt- und Innovationspreis schafft in seiner 11. Ausschreibung eine neue Kategorie für Bildungsprojekte und öffnet die Forschungskategorie auch für internationale Einreichungen. Der Preis ist heuer mit insgesamt 21.000 Euro dotiert.
Die drei Fachkategorien WasserFORSCHT, WasserKREATIV sowie die neue Kategorie WasserBILDUNG bieten eine Plattform für Projekte, die sich auf wissenschaftliche, künstlerische oder gesellschaftliche Art mit der Ressource Wasser auseinandersetzen. Jede Fachkategorie ist diesmal mit 5.000 Euro dotiert. Projekte können ab 5. Juni 2018 auf der neuen Website www.neptun-wasserpreis.at eingereicht werden!

Die Fachkategorie WasserFORSCHT bietet eine Plattform für Projekte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung in Wirtschaft und Wissenschaft, die sich mit dem Schutz der Ressource Wasser auseinandersetzen. „Erstmals suchen wir heuer in dieser Kategorie auch internationale Projekte und Innovationen im Bereich der Wasserwirtschaft.“, hebt Roland Hohenauer, Präsident des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes (ÖWAV), die Neuerung in der Forschungskategorie hervor.

Ökologisch nachhaltige Wassernutzung bzw. Wasserschonung sind zentrale Anliegen in dieser Kategorie. Innovative Lösungen sind gefragt, wenn es um die Wiederherstellung und Erhaltung von Gewässern als intakte Lebensräume für Pflanzen und Tiere, um die Artenvielfalt und das ökologische Gleichgewicht geht. Technologien, Verfahren und Projekte zur Abwasserbehandlung und zur Wasserreinhaltung sind ebenso Thema, wie nachhaltiger und integrierter Hochwasserschutz. Die Fachkategorie ist mit 5.000 Euro dotiert.

Wir laden Sie ein, kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte, Dissertationen sowie Diplom- oder Masterarbeiten im Bereich Wasser beim Neptun Wasserpreis 2019 einzureichen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen!
Mit der neuen Kategorie WasserBILDUNG zeichnet der Neptun Wasserpreis zudem Initiativen, Projekte und Aktionen aus, die mit (Bewusstseins-) Bildung und Wissensvermittlung zum Schutz und zum nachhaltigen Umgang mit Wasser beitragen. Dazu zählen Projekte der Öffentlichkeitsbeteiligung in der Wasserwirtschaft ebenso wie Schulaktionen zur Sensibilisierung im Umgang mit der Ressource Wasser oder kreative Ideen, um Wasser erlebbar zu machen.
Bei der Preisverleihung im Frühjahr 2019 wird aus allen nominierten Fachprojekten der Hauptpreis per Live-Abstimmung ermittelt – das Siegerprojekt erhält zusätzlich 3.000 Euro Preisgeld.

Mehr Informationen und die Formulare zur Einreichung finden Sie online auf www.neptun-wasserpreis.at.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=315186

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Neue VRV-Kursreihe erfolgreich gestartet

Am 3. Mai 2018 fand unter der Leitung von GF Mag. Maria Bogensberger (QUANTUM – Institut für betriebswirtschaftliche Beratung GmbH) der 1. ÖWAV-Kurs „VRV 2015 für Abwasser-, Abfallverbände und Gemeinden (UA 851, 852)“ in Graz in den Räumlichkeiten des Gemeindebundes Steiermark statt. Die knapp 30 TeilnehmerInnen wurden neben der Kursleiterin von MMag. Dr. Hans-Jörg Hörmann (Amt der Stmk. Landesregierung) und Christian Schleritzko, MSc (Österreichischer Gemeindebund), die beide bei der Entwicklung und Novellierung der VRV mitgearbeitet haben, informiert.
Der ÖWAV unterstützt mit dieser Schulungsmaßnahme die Abwasser- und Abfallverbände sowie die Gemeinden bei der Einführung in das neue Voranschlags- und Rechnungswesensystem, bei der Ersterfassung und Bewertung der Aktiva und Passiva für die Vermögensrechnung, bei der erstmaligen Erstellung des Voranschlages 2020 sowie bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz 2020 und bei der Befüllung der diversen Anlagen gemäß VRV 2015.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=315294

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Jour-fixe „Umweltrecht“ widmete sich den Geruchsimmissionen

Der bereits 12. ÖWAV-Jour-Fixe „Umweltrecht“ fand am 16. Mai 2018 unter der Leitung von Mag. Martin Niederhuber (Niederhuber & Partner Rechtsanwälte) und Dr. Wilhelm Bergthaler (Haslinger/Nagele & Partner) in den Räumen des ÖWAV in Wien statt.
Unter dem Generalthema „Die neue Richtlinie zur Beurteilung von Geruchsimmissionen“ referierte Dr. Dieter Altenburger, MSc (Jarolim Partner Rechtsanwälte GmbH) über „Rechtliche Grundlagen der Beurteilung von Geruchsimmissionen“, OA Assoz.-Prof. PD DI Dr. med. Hans-Peter Hutter (Medizinische Universität Wien) über „Beurteilung von Geruchsimmissionen aus umweltmedizinischer Sicht: quo vadis?“ und DI Norbert Mundl, MSc (TÜV AUSTRIA) über „Ausbreitungsrechnung für Geruchsemissionen in der Praxis“.
Darüber hinaus blieb ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion. Mit über 60 TeilnehmerInnen war dieser Jour fixe „Umweltrecht“ dank der tatkräftigen Unterstützung der Veranstaltungsleiter und Vortragenden ein großer Erfolg.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=315658

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ÖWAV-Seminar „Sachverständige und JuristInnen“

„Sachverständige und JuristInnen – Partnerschaft oder Zwangsehe?“ unter diesem Titel veranstaltete der ÖWAV am 6. Juni 2018 in Wien ein Seminar in Kooperation mit Onz, Onz, Kraemmer, Hüttler Rechtsanwälte GmbH. ÖWAV-GF DI Manfred Assmann und ÖWAV-Vorstandsmitglied HR DI Ludwig Lutz (Amt der NÖ Landesregierung) konnten knapp 80 interessierte TeilnehmerInnen begrüßen.
Sachverständige haben überragende Bedeutung in verwaltungsbehördlichen und verwaltungsgerichtlichen Verfahren. Was sind die Anforderungen an ein Gutachten, was ist zu beachten? Wie arbeiten Behörde und Sachverständige bestmöglich zusammen? Welchen Beitrag kann eine professionelle Vorbereitung durch die Projektanten zu einem reibungslosen Verfahren leisten? Nach einem besonderen Fokus auf Großprojekte in den vergangenen Jahren wurde diesmal das Schwergewicht auf alltägliche Herausforderungen gelegt, die sich in Verwaltungsverfahren aller Art stellen. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Block zur zivil- und strafrechtlichen Haftung von Sachverständigen. Bei allen Themenkomplexen wurde die Möglichkeit für Fragen und Diskussion ausgiebig genutzt.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=316551

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Erdgas aus der Kläranlage

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Pilotanlage produziert synthetisches Erdgas aus Windstrom und Kohlendioxid
Puffer im Energiesystem: In Spanien erzeugt eine Pilotanlage künftig Erdgas aus Windstrom, Wasser und Klärschlamm. Damit dient sie einerseits als Speicher für überschüssige Windenergie und nimmt andererseits klimaschädliches CO2 aus der Kläranlage auf. Möglich wird dies durch eine besonders kompakte Anlage, die das synthetische Erdgas mittels Power-to-Gas-Verfahren produziert. Mehr:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22925-2018-07-10.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29

Kläranlagen als kostbares Reservoir

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In den Abwasseranlagen enthaltenes Ammonium und Phosphate können wiedergewonnen werden. Das vulkanische Zeolithgestein wird als Bindemittel eingesetzt.

Gerade sechs Meter lang und 2,5 Meter breit: Der Container, in dem man im Inneren auf den ersten Blick Rohre, Rohranschlüsse, Messgeräte und einige Behälter sieht, ist eine im Testbetrieb befindliche Versuchsstation. Hier vollzieht sich, wie der Umwelttechniker Markus Ellersdorfer erläutert, ein Ionenaustauschprozess. Die Bezeichnung des hier laufenden Forschungsprojekts gibt schon über den angepeilten Endzweck Auskunft: „ReNOx“ bzw. Renewable NOx, also Gewinnung von erneuerbarem Stickstoff aus Abwasser. Mehr:

https://diepresse.com/home/science/5456162/Klaeranlagen-als-kostbares-Reservoir

Energieeffizienz/Modellprojekt zur Abwasserbeseitigung auf der zentralen Kläranlage in Niederfrohna: „Errichtung einer Pyrolyse zur Klärschlammverwertung“

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Auszug:
Läßt sich eine in bedarfsgerecht erweiterbarer Container-Modulbauweise konzipierte dezentrale Karbonisierungsanlage für phosphorreichen Klärschlamm platzsparend in eine übliche kommunale Kläranlage einbinden, mit dem Klärwerkspersonal im Dauerbetrieb technisch beherrschen sowie grundsätzlich energieauthark, umweltschonend und wirtschaftlich betreiben?

Lesen sie mehr unter:
http://www.zvfrohnbach.de/files/pdf/Klaerschlammveredlung_fuer_Internetseite.pdf