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Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld

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Minderung von Treibhausgasemissionen betrifft auch die Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung/-entsorgung
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat am 1.Oktober 2018 die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld veröffentlicht.

Mit dem Ziel, die Minderung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen, werden auch Themen der Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung/-entsorgung direkt adressiert.

Hierzu zählen u. a. investive Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Kläranlagen, zur Umstellung der Verfahrensführung von Simultanstabilisierung auf Schlammfaulung sowie Maßnahmen für die Umsetzung einer Klärschlammentsorgung im Verbund.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=10153

Gerne unterstützen wir Sie bei der Identifizierung von Fördermöglichkeiten für Ihre Projekte.
https://www.siekmann-ingenieure.de/aktuelles/news/richtlinie-zur-foerderung-von-klimaschutzprojekten-im-kommunalen-umfeld-118/

Klärschlamm vollständig verwerten: Neuartiges Verfahren ermöglicht bessere Wertstoffrückgewinnung

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BMBF-Verbundprojekt „UltraSep“ gestartet
Klärschlamm enthält viele wichtige Wertstoffe, die bislang nicht optimal verwertet werden. Ein neuartiges Ultraschallverfahren soll es ermöglichen, die Inhaltsstoffe des Klärschlamms besser aufzuschließen und anschließend voneinander abzutrennen. Die so zurückgewonnenen Wertstoffe lassen sich im Sinne einer nachhaltigen, umweltschonenden und wirtschaftlichen Kreislaufführung wiederverwerten. Entwickelt wurde das neue Verfahren von der AQUATTRO GmbH, Halver. Im Verbundprojekt „UltraSep“ soll nun in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut UMSICHT und der Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft WiW das Verfahren unter Realbedingungen auf einer Kläranlage des Wupperverbands getestet und optimiert werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das dreijährige Vorhaben mit ca. 530.000 Euro.
Klärschlamm ist ein heterogenes Gemisch, das sich hauptsächlich aus Wasser, organischen Substanzen, Stickstoff- und Phosphorverbindungen zusammensetzt. Alleine in Deutschland belief sich das Aufkommen in industriellen und kommunalen Kläranlagen im Jahr 2015 auf gut 1,8 Mio. t. Bislang werden die Klärschlämme vor allem landwirtschaftlich verwertet oder verbrannt. Die 2017 novellierte Klärschlammverordnung richtet die Klärschlammverwertung neu aus und verlangt, dass aus den Schlämmen mittelfristig Phosphor zurückgewonnen wird.

Zu diesem Ziel beitragen könnte ein Ultraschallverfahren, das das Konsortium im Projekt „UltraSep“ erprobt und optimiert. Im Mittelpunkt steht eine neuartige und patentierte sogenannte Ultraschall-Kavitations-Einheit. Ein spezieller Ultraschallgeber bewirkt, dass durch den ständigen Druckwechsel im Klärschlamm unzählige, winzige Blasen entstehen – ein Effekt, der auch als Kavitation bezeichnet wird. Die mit einem Gemisch aus Wasserdampf und anderen Gasen gefüllten Mikrobläschen wachsen binnen Sekundenbruchteilen auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe und implodieren schließlich. Dies führt zu verschiedenen physikalischen und chemischen Effekten, die den Klärschlamm aufschließen, der dann in Folgeschritten in verschiedene Wertstofffraktionen abgetrennt werden kann. Im Ergebnis soll das neue Verfahren cellulosereiche Fasern, ein nährstoffreiches Gel sowie eine leicht vergärbare Flüssigkeit liefern, die jeweils für weitere Nutzungen verwendet werden können. Insbesondere die Rückgewinnung von Phosphor, der seitens der EU-Kommission als kritischer Rohstoff eingestuft wird, spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Die Projektteilnehmer wollen das neue Verfahren in einer mobilen Pilotanlage testen. Im anschließenden Einsatz auf der kommunalen Kläranlage des Wupperverbands in Hückeswagen soll daraufhin die schrittweise Überführung in den Dauerbetrieb sowie eine Verfahrensoptimierung erfolgen.

Das Verbundprojekt „Innovatives Verfahren zur stofflichen und energetischen Verwertung von Klärschlamm“ (UltraSep) ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“, Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement“. Die Maßnahme gehört zum BMBF-Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA³).

Mehr Informationen:
www.aquattro.de

Kontakte:
Hauptkontakt:
Alexander Hoffmann
AQUATTRO GmbH
Hagener Str. 62
58553 Halver

Tel.: 49 2351 65833 227
Mail: info@aquattro.de

Kontakt
WiW:
Dr. Gerd Kolisch
WiW
kol@wupperverband.de

Kontakt Umsicht:
Josef Robert 
Fraunhofer Umsicht
josef.robert@umsicht.fraunhofer.de

Nachweis in Insekten: Wie Medikamente aus Abwässern in die Nahrungskette gelangen

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Forscher haben in Wasserinsekten Dutzende Arzneimittel nachgewiesen. Sie gelangen über das Abwasser aus Kläranlagen in die Lebewesen und finden auch den Weg in Fische und Säugetiere.
Australische Forscher wiesen in wasserlebenden Insekten in Melbourne und Umgebung 69 verschiedene Wirkstoffe nach. In den Körpern von Spinnen, die…mehr:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/arzneimittel-aus-abwaessern-reichern-sich-in-insekten-an-a-1237075.html#ref=rss

Machbarkeitsstudie „Abwasser als Ressource“

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Die Machbarkeitsstudie „Abwasser als Ressource“ wurde 2019 vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) und der Umwelttechnik BW GmbH erarbeitet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Firmen und Universitäten haben sich mit neuen Produkten und innovativen Verfahrensideen in die Studie eingebracht.

Die Machbarkeitsstudie untersucht, wie mit Wissen aus der Bioökonomie Abwasser auf der Kläranlage als Rohstoffquelle in Zukunft genutzt werden kann. Gesucht waren dabei entweder biotechnologische Verfahren oder Verfahren, die im Rahmen des bioökonomischen Gesamtansatzes einen wichtigen Beitrag leisten können.

Die Studie stellt die erarbeiteten Verfahren vor und unterzieht sie einer ersten Machbarkeitsbetrachtung. Im Besonderen werden Verfahrensschnittstellen präsentiert, also wie verschiedene Verfahren miteinander Synergien entwickeln könnten.

Wichtige Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Adaptierbarkeit an eine bestehende Kläranlage, Einhaltung der Reinigungsleistung werden für eine erfolgreiche Umsetzung diskutiert. Im Sinne einer nachhaltigen Bioökonomie soll Ziel aller Maßnahmen auf der Kläranlage ein verbesserter Gewässer-, Klima- und Ressourcenschutz für unsere Umwelt sein.

Zum Herunterladen
Umwelttechnik BW GmbH: Machbarkeitsstudie Abwasser als Ressource (Kurzversion)
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/biooekonomie/gefoerderte-projekte/machbarkeitsstudie-abwasser-als-ressource/

Von der Stickstoffkrise zur Phosphatkrise? Internationales Forschungsteam fordert europaweite Phosphatrichtlinie

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Durch eine europaweite Nitrat-Richtlinie will die EU Stickstoffemissionen in der Umwelt reduzieren. Es wird angenommen, dass dies gleichzeitig viele gefährdete Pflanzenarten schützen könnte, von denen viele unter hohen Nährstoffkonzentrationen in der Umwelt leiden. Aber gerade die Nitrat-Richtlinie der EU könnte dazu führen, dass viele der seltenen und bedrohten Pflanzenarten besonders leiden. Das hat ein internationales Forschungsteam der Universitäten Göttingen, Utrecht und Zürich herausgefunden. Ihre Studie wurde in der internationalen Zeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

(pug) Stickstoff ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzenarten, aber ein Übermaß an Stickstoff kann schädlich für die Artenvielfalt sein. Das liegt daran, dass die Pflanzenarten, die mit viel Stickstoff gedeihen können, andere Arten verdrängen können, die an niedrige Stickstoffkonzentrationen angepasst sind. „Aber es reicht nicht aus, nur den Stickstoff zu reduzieren“, sagt Koautor Julian Schrader, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie der Universität Göttingen. „Eine solche Politik kann sogar kontraproduktiv für den Schutz bedrohter Pflanzenarten sein, wenn man nicht auch andere Nährstoffe mit einbezieht.“

Neben Stickstoff benötigen Pflanzen für ihr Wachstum unter anderem auch Phosphor und Kalium. Entscheidend dafür sind die Proportionen dieser Nährstoffe im Boden. Die Forscher stellten fest, dass, wenn die Stickstoffkonzentration im Boden reduziert wird, ohne die Phosphorkonzentration zu verringern, genau die Pflanzenarten nicht mehr vorkommen, die bedroht sind.

„Viele gefährdete Pflanzenarten in Europa kommen an Orten vor, an denen die Phosphorkonzentration niedrig ist“, erläutert Schrader. Aufgrund der Tatsache, dass die relative Konzentration von Phosphor zunimmt, wenn die Stickstoffkonzentrationen infolge einer wirksamen Politik abnehmen, geraten diese Arten unter Druck. Die gefährdeten Arten reagieren besonders empfindlich auf Veränderungen der Nährstoffkonzentrationen und sollten nach Ansicht der Forscher stärker geschützt werden.

Die Ergebnisse dieser Forschung haben erhebliche Konsequenzen für die aktuelle Stickstoffpolitik: Die Autoren plädieren daher für die Einführung einer europäischen Phosphat-Richtlinie zusätzlich zur bereits bestehenden Nitrat-Richtlinie.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Julian Schrader
Georg-August-Universität Göttingen
Abteilung Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie
E-Mail: jschrad@uni-goettingen.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/en/128741.html

https://idw-online.de/de/news756865
Thomas Richter Öffentlichkeitsarbeit
Georg-August-Universität Göttingen

Studie zum Nachweis von Coronaviren in Kläranlagen beginnt

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Die Kläranlage in Konstanz ist Teil einer bundesweiten Studie zum Nachweis von Coronaviren im Abwasser

Vier Wochen lang sollen Proben in Leipzig untersucht werden, teilten die Entsorgungsbetriebe der Stadt Konstanz am Dienstag mit. Die Untersuchungen hätten am Montag begonnen. Federführend für die Studie seien das Helmholtz Institut für Umweltforschung und die Technische Universität Dresden. Ein zuverlässiger …mehr:

https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/dpa-nachrichten/2020/Oktober/KW44/Dienstag/017b982a-7785-4303-8ad7-a00baa11.html

Stickstoff: Mangelware im Überfluss

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Die Erde hat ein Riesen-Problem: Die Menschheit überdüngt sie seit Jahrzehnten mit Stickstoff. Wir können das ändern. So schützen wir nicht nur die Biodiversität, das Klima und unsere Gesundheit, sondern verringern im besten Fall auch den Welthunger.

Mangelware für Milliarden von Jahren 
Not macht erfinderisch. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch in der Natur. Alle Lebewesen brauchen zum Überleben das Element Stickstoff. Es ist unter anderem ein wichtiger Baustein von Proteinen und von biologischem Erbgut. An Stickstoff dran zu kommen, war für alle Organismen über Milliarden von Jahren auf der Erde hinweg eine große Herausforderung, und sie haben sich einiges einfallen lassen, um ihren Bedarf zu decken. Denn verwertbarer Stickstoff war in der Regel eine Mangelware…

Podcast: https://www.quarks.de/podcast/storyquarks-folge-doppelfolge-das-stickstoffproblem/

Neues BMBF-Förderprojekt mit automatisierten mikrobiellen Brennstoffzellen gestartet

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Die Awite Bioenergie GmbH aus dem bayerischen Langenbach hat gemeinsam mit der WTE Wassertechnik GmbH, Essen, und der Ruhr-Universität Bochum – Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft zum 01.09.2018 ein Projekt zur Energiegewinnung aus Abwasser auf kommunalen Kläranlagen gestartet. Die Projektpartner setzen dazu eine neuartige Technologie ein: anders als bei konventionellen Verfahren kommen automatisierte mikrobielle Brennstoffzellen (MBZ) zum Einsatz, die in den Abwasserreinigungsprozess …mehr:

https://www.fona.de/de/neues-bmbf-foerderprojekt-mit-automatisierten-mikrobiellen-brennstoffzellen-gestartet-24029.html

Neue BDEW-Studie: Deutschlandweite 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen würde Abwassergebühren um 17 Prozent erhöhen

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Arzneimittelabgabe wäre verursachergerecht und würde nur geringe Mehrbelastung pro Packung bedeuten / Schadstoffvermeidung wäre effektivster Weg
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat heute eine Studie veröffentlicht, die die Kosten und eine verursachungsgerechte Finanzierung einer 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen untersucht. Die Studie wurde von der Beratungsgesellschaft Civity Management Consultants erstellt. Hintergrund sind Forderungen nach einer deutschlandweiten Einführung einer so genannten 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen.

Diese zusätzliche Klärstufe ist nach Vorstellung einiger Akteure eine geeignete Antwort auf die zunehmende Belastung der Gewässer mit Spurenstoffen, also beispielsweise Rückständen von Arzneimitteln. Neue Forschungsergebnisse zeigen allerdings, dass auch die Filtertechniken einer 4. Klärstufe nicht in der Lage sind, alle unerwünschten Stoffe vollständig aus dem Wasser zu entfernen. Zudem können durch die Filterung neue Abbauprodukte entstehen, die dann in die Gewässer gelangen. Die Techniken einer weiteren Klärstufe sind überdies kostenintensiv, sie betragen pro Jahr 1,2 Milliarden Euro. Würden die Unternehmen der Abwasserwirtschaft verpflichtet, in allen Kläranlagen eine vierte Stufe einzubauen, müssten die Investitionskosten auf die Gebührenzahler umgelegt werden.

Die vom BDEW in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies eine Erhöhung der Abwassergebühren um 17 Prozent und mehr für einen Vier-Personen-Haushalt zur Folge hätte. Zudem hätte eine 4. Reinigungsstufe keinerlei Lenkungswirkung: Hersteller von Arzneimitteln hätten keinen Anreiz, verstärkt auf umweltschonende Stoffe zu setzen oder diese – wo möglich – zu entwickeln. „Da Kläranlagen auch mit neuen Techniken nicht alle Stoffe herausfiltern können, müssen wir an der Quelle der Verschmutzung ansetzen. Das Verursacherprinzip muss gestärkt werden, die Abwasserwirtschaft ist nicht der Reparaturbetrieb unserer Gesellschaft“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser.

In der Studie wird deshalb eine Abgabe auf Arzneimittel vorgeschlagen. Basis sind die Kosten, die die Einführung der 4. Klärstufe verursachen würden. Die Kosten von 1,2 Milliarden Euro pro Jahr entsprechen einer Abgabe in Höhe von ca. 2,5 Cent/DDD (daily defined dosis) auf die rezeptpflichtigen Medikamente in Deutschland. Bezogen auf die Einnahme eines Medikaments beispielsweise über 30 Tage hinweg ergäbe sich so eine vergleichsweise geringe Belastung von 0,75 Euro. Die Finanzierung über Medikamente wäre laut Studie verursachungsgerecht und würde die Kosten auf alle Beteiligten (Hersteller, Handel, Apotheken, Krankenkassen und ggf. Patienten) verteilen.

Als weitere Möglichkeit sieht die Studie eine Fondlösung: Die Hersteller pharmazeutischer Produkte würden entsprechend der Umweltbelastung von Medikamenten Gelder in einen Fonds einzahlen. Aus dem Fonds werden dann Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Umweltschäden finanziert. So würde Verursachungsgerechtigkeit mit dem geringsten Verwaltungsaufwand aller möglichen Optionen kombiniert.

Eine wesentliche Schlussfolgerung der Studie ist auch, dass es am effektivsten ist, den Schadstoffeintrag zu vermindern und vorbeugende Maßnahmen zu treffen.

„Notwendig ist eine neue Arzneimittelstrategie für Deutschland vom Hersteller bis zum Verbraucher. Die verantwortlichen Stellen sollten außerdem bei der Zulassung verstärkt auf die Umweltverträglichkeit der Medikamente achten. Die Bedeutung dieses Themas wird immer wichtiger: Laut Studien wird der Arzneimittelkonsum in Deutschland bis zum Jahre 2045 um bis zu 70 Prozent steigen. Deshalb muss die Vermeidung von Schadstoffeinträgen in den Mittelpunkt rücken“, so Weyand.

Die Studie steht weiter unten zum Herunterladen zur Verfügung.
https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/deutschlandweite-4-reinigungsstufen-klaeranlagen-wuerde-abwassergebuehren-um-17-prozent-erhoehen/

 

Weitergehende Bewirtschaftung von städtischen Abwassersystemen zur Gewährleistung der Qualität von Badegewässern (iBathWater)

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Regenwasser und Mischwasserüberläufe sind eine der Hauptverschmutzungsquellen von städtischen Gewässer, die mehr und mehr auch als Badegewässer genutzt werden. Das Projekt iBathWater, das im Rahmen des Programms EU-Life 2017 finanziert wird, wird Management-Tools, technische Maßnahmen sowie Überwachungs- und Informationssysteme zur Verbesserung der hygienischen Sicherheit von Badegewässern entwickeln und bereitstellen.

Ziel von iBathWater ist es, sowohl die Anzahl von kurzzeitigen Verschmutzungen durch Starkregen als auch die dadurch entstehenden die Gesundheitsrisiken in Badegewässern zu minimieren. Dies soll durch ein integriertes Management im städtischen Abwassersystem erreicht und im Betrieb demonstriert werden.

Im Projekt wird dazu die technische, ökologische und ökonomische Machbarkeit von integrierten Echtzeit-Überwachungs-, Kontroll- und Managementsystemen in urbanen Entwässerungssystemen untersucht. Über verschiedene Szenarien …mehr:

https://www.kompetenz-wasser.de/de/project/weitergehende-bewirtschaftung-von-staedtischen-abwassersystemen-zur-gewaehrleistung-der-qualitaet-von-badegewaessern-ibathwater/