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Sammlung von Übungsaufgaben

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Vorbereitung auf die Prüfung oder einfach mal kontrollieren, wie es um Ihren Wissensstand steht?

Hier finden Sie eine umfassende Sammlung von Übungsaufgaben aus allen Bereichen.

Versuchen Sie zuerst die Aufgaben selbständig zu lösen bevor Sie sich die Lösungen anschauen.
(hier gehts zu den Lösungen)

Grundlagen 

  1. Ein Auto fährt mit einer Geschwindigkeit von 18 km/h, wie viele Meter legt es in einer Sekunde zurück?
  2. Formen Sie die Einheiten ausführlich um.Bild UeAG1.jpg                            
  3. Ein Auto bewegt sich 30s lang mit einer Geschwindigkeit von 15 m/s. Dann steht es eine Minute lang und bewegt sich anschließend mit einer Geschwindigkeit von 25 m/s weiter. Welche der Nachfolgenden Grafiken stellt diesen Sachverhalt korrekt dar?Bild UeAG2.jpg 

Chemie 

  1. Ergänzen Sie in der folgenden Tabelle jeweils die fehlenden Namen bzw. chemischen Formeln.
    Name  Formel                
    Schwefelwasserstoff   
      Na2HPO4 
    Natriumsulfit   
      NH4NO3 
    Glucose   
      CH3COOH 
  2. Natriumchlorid entsteht bei der Reaktion von Natronlauge mit Salzsäure. 
    a) Geben Sie die Reaktionsgleichung an
    b) Geben Sie an um welchen Reaktionstyp es sich handelt
  3. Schwermetallionen werden im Faulraum durch Schwefelwasserstoff gebunden.
    a) Begründen Sie diesen Sachverhalt.
    b) Geben Sie die Reaktionsgleichung für die Reaktion von Kupfer(II)chlorid mit Schwefelwasserstoff an.
  4. Es sind 20,5 kg Sodalösung mit dem Massenanteil wSoda = 7,8% herzustellen.
    a) Wie viel wasserfreie Soda ist einzuwiegen?
    b) Wie viel Wasser ist zuzusetzen?
  5. In 740g Wasser werden 60g Soda gelöst. Wie groß ist der Massenanteil an Soda in der hergestellten Lösung?
  6. 250g einer Essigsäurelösung mit wEssigsäure = 15% werden mit 150g Eisessig (reine Essigsäure) versetzt. Welchen Massenanteil an Essigsäure hat die entstehende Lösung?
  7. Wie viel kg Kaliumhydroxid müssen in 122,5 kg Kalilauge mit wKOH = 18% noch gelöst werden, wenn der Massenanteil an Kaliumhydroxid auf 40% ansteigen soll?
  8. Was versteht man Isomerie am Beispiel des Pentans?
    a) Erläutern Sie den Begriff.
    b) Geben Sie die Strukturformeln aller Isomere des Pentans an.
    c) Benennen Sie die Isomere.

 

Maschinen- und Gerätetechnik

 

  1. Welche der nachfolgenden Armaturen stellet eine Absperrklappe dar?Bild UeAMGT6.jpg
  2. Geben Sie je zwei Vorteile und zwei Nachteile an, die ein thermoplastischer Werkstoff gegenüber Stahl als Werkstoff besitzt
  3. Ordnen Sie den nachfolgenden Fügeteilen die richtige Verbindungsart zu.Bild UeAMGT1.jpg
  4. Die beiden Skizzen stellen Apparate zum Fördern von Stoffen dar.
    a) Kennzeichnen Sie jeweils den Entritt mit E und den Austritt mit A des geförderten Stoffes.
    b) Benennen Sie die beiden Apparate.
    c) Geben Sie an welcher der Apparate bevorzugt wird, um Gase bzw. Flüssigkeiten zu fördern.Bild UeAMGT2.jpg
  5. Welcher Fehler liegt in der dargestellten Kreiselpumpenanlage vor?
    a) Das Absperrorgan vor der Kreiselpumpe ist generell überflüssig.
    b) Das Füllventil mit Trichter muss an der Saugleitung angeschlossen werden.
    c) Die Klappe und das Absperrorgan in der Druckleitung werden nicht benötigt, da eine Absperreinrichtung in einer Leitung ausreicht.
    d) Der waagerecht durchgezogene Strich im Pumpensymbol gilt nicht für Kreiselpumpen.
    e) Das Fußventil kann in der dargestellten Klappenstellung nicht während des Pumpenbetriebes öffnen
     Bild UeAMGT3.jpg
  6. Tragen Sie in der nachfolgenden Skizze die Wasserstände in den einzelnen Röhren ein. Gehen Sie davon aus, dass die Röhren nicht vollständig mit Wasser gefüllt sind.Bild UeAMGT4.jpg
  7. Benennen Sie die Punkte 1 bis 4 des abgebildeten Ventils.                                                       Bild UeAMGT5.jpg

Abwassertechnik

  1. Eine Kläranlage wird mit einem Sandfang folgenden Querschnittes betrieben (alle Maße in cm).Bild UeAAWT1.jpg                                                                                                                                                                                  a) Berechnen Sie das Volumen des Sandfanges bis zur Oberkante des Wasserspiegels, wenn die Länge des Sandfang  15m beträgt.
    b) Berechnen Sie die Aufenthaltszeit des Abwassers bei einer Durchflussmenge von 120 L/s.
  2. Im Kläranlagezulauf wird ein CSB-Wert von 550 mg/L und eine Zulauf-Wassermenge von 500 L/s gemessen. Aus einem Saugwagen werden innerhalb einer Stunde 20 m3 Abwasser mit einem CSB-Wert von 10.500 mg/L zugegeben. Wie hoch ist der Mischungs-CSB im Zulauf der Kläranlage?
  3. Regenüberlaufbecken (RÜB) werden als Durchlaufbecken (DB) oder Fangbecken (FB) sowohl im Hauptschluss als auch im Nebenschluss betrieben. Sie besitzen unterschiedliche Bauelemente wie Beckenüberlauf (BÜ), Trennbauwerk(TB) und Klärüberlauf (KÜ). Ordnen Sie in der Tabelle durch ankreuzen den verschiedenen Beckenarten die dazugehörigen Bauelemente zu.Bild UeAAWT2.jpg
  4. Nennen Sie vier Ziele der aeroben Schlammstabilisierung.
  5. Benennen Sie in dem dargestellten Stickstoffkreislauf die fehlenden Stoffe bzw. Vorgänge X1 – X4.Bild UeAAWT3.jpg

      6. Bei der biologischen Reinigung werden vor allem aus dem Abwasser entfernt:
         a) Salze
         b) absetzbare Stoffe
         c) Schwebstoffe und gelöste organische Stoffe
         d) Cadmiumhaltige Stoffe
         e) Arsenhaltige Stoffe

Elektrotechnik

  1. Ergänzen Sie folgende Tabelle

    Größe  Zeichen  Einheit  Name der Einheit 
    Widerstand       
          Ampere 
         
         
  2. Welche Gesetzmäßigkeiten gelten in der Reihenschaltung für
    a) Gesamtspannung
    b) Gesamtstrom 
    c) Gesamtwiderstand
  3. Welche Gesetzmäßigkeiten gelten in der Parallelschaltung für
    a) Gesamtstrom
    b) Gesamtspannung 
    c) Gesamtwiderstand
  4. Berechnen Sie für folgende Schaltung den Gesamtwiderstand mit R1= 100W, R2= 20W, R3= 50W und R4= 30W.                                                                                                                 Bild UeAET1.jpg

Wirtschafts- und Betriebslehre

  1. Ein Berufsausbildungsvertrag enthält unter anderem die folgenden fünf Angaben. Welche Angabe ist nach dem Berufsbildungsgesetz nicht zulässig?
    a) Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am 15. August 
    b) Die regelmäßige tägliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden
    c) Der Auszubildende verpflichtet sich, nach bestandener Abschlussprüfung noch zwei Jahre im Ausbildungsbetrieb als Facharbeiter zu arbeiten
    d) Die Probezeit beträgt 3 Monate
    e) Der Auszubildende verpflichtet sich, an der dreiwöchigen überbetrieblichen Ausbildung im Lichtbogenschweißen bei der IHK teilzunehmen
  2. Welche Aussage zur beruflichen Fortbildung ist falsch?
    a) Sie hat zum Ziel, die bereits erworbenen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten, zu verbessern und zu erweitern
    b) Sie kann die wirtschaftliche Lage des Arbeitnehmers verbessern
    c) Sie baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einer ausreichenden Berufspraxis auf
    d) Sie schützt den Arbeitnehmer vor dem Verlust des Arbeitsplatzes
    e) Sie kann die berufliche Flexibilität der Arbeitnehmer erhöhen
  3. Wie heißen die drei wesentlichen Produktionsfaktoren?
    a) Arbeit, Organisation, Kapital
    b) Rohstoffe, Arbeit, Energie
    c) Natur, Arbeit, Kapital
    d) Natur, Arbeit, Organisation
    e) Rohstoffe, Energie, Kapital
  4. Nach Artikel 12 des Grundgesetzes haben alle Deutschen das Recht Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Was wird durch dieses Grundrecht garantiert?
    a) Das Versprechen des Staats, niemals einen Arbeitszwang auszuüben
    b) Ein Rechtanspruch auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz
    c) Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung, wenn Wohnsitz und Arbeitsplatz mehr als 50 km voneinander entfernt sind
    d) Das Recht aus beruflichen Gründen den Dienst bei der Bundeswehr verweigern
    e) Das Recht der freien Berufswahl sowie der freien Wahl des Arbeitsplatzes und der Ausbildungsstätte
  5. Durch Rationalisierungsmaßnahmen kann in einem Betrieb eine Arbeitskraft in einer Stunde mehr als vorher produzieren. Welche Aussage ist richtig?
    a) Die Kapitalkosten sinken
    b) Der Personalbedarf wird größer
    c) Die Arbeitsproduktivität steigt
    d) Die Qualität der hergestellten Güter nimmt ab
    e) Die körperliche Arbeitsbelastung nimmt zu

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Leistungsorientierte Bezahlung

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•  Leistungsorientierte Bezahlung in Frage und Antwort 
•  Beispiele von Dienstvereinbarungen zur leistungsorientierten Bezahlung
•  Weitere Informationen zur leistungsorientierten Bezahlung 

Leistungsorientierte Bezahlung in Frage und Antwort

Warum wird die leistungsorientierte Bezahlung im öffentlichen Dienst eingeführt ?
Die leistungsorientierte Bezahlung (kurz LOB) soll die Effektivität und die Effizienz der Arbeitsbereitschaft sowie die Arbeitskraft stärken. Die Arbeitsleistung kann somit mit Arbeitszielen verknüpft werden, dies soll die Arbeitsmotivation und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter bzw. Beschäftigen steigern.   

Um welche Beträge handelt es sich ?
Zunächst handelt es sich um 1 Prozent der Entgeldsumme der Arbeitnehmer des jeweiligen Arbeitsgebers bezogen auf des Vorjahr. Diese Mittel sollen über Jahre bis zu 8 Prozent ansteigen. Ein Verlauf wie die Staffelung aussehen soll ist noch unklar. Sicher ist jedoch das dieser Betrag für keine anderen Mitteln verbraucht werden dürfen.
Die zur Verfügung stehenden Gelder entstehen aus Einsparungen die durch den TVöD entstehen, z.B. Minimierung der Leistungszulagen bei den „Arbeitern“. 

Zu welchem Zeitpunkt werden die Prämien ausgezahlt ?
Die Umsetzung der LOB kann nur erfolgen, wenn sie zuvor als Dienstanweisung bzw. Betriebsvereinbarung vorliegt. Ist dies bis 31.07.2007 nicht der Fall wird das zur Verfügung stehende Gesamtvolumen an alle Beschäftigte der entsprechenden Kommune ausgezahlt. Die Zahlung findet in diesem Fall im Monat Dezember 2007 statt und beträgt 12 % des Tabellenentgelts . Grundlage ist der Tabellenlohn von Monat September 2007.Findet bis 30.09.2007 immer noch keine Einigung statt, wird im Dezember des darauffolgenden Jahres zunächst 6 % vergütet bzw. angeglichen. 

Ist ein Verfahren für LOB vorgeschrieben ?
Jedes Verfahren ist grundsätzlich in Dienst ,- bzw. Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat abzustimmen. Das einzuführende System soll nach den örtlich Gegebenheiten, sowie den entsprechenden Zielen angepasst werden. Bestehende bzw. passende Systeme können übernommen bzw. integriert werden. Es muss immer eine Aufgabenbeschreibung vorliegen , damit klar zu definieren ist wonach sich die LOB richtet und worauf es ankommt.Systematische Leistungsbewertung oder Zielvereinbarungen sind möglich. 

Was ist die systematische Leistungsbewertung ?
Leistung soll für den Vorgesetzten sowie für den Bewerteten klar definiert und selbsterklärend sein. Das Leistungsprofil ist auf den entsprechenden Betrieb bzw. Amt abzustimmen und muss sich mit den Aufgaben decken. Teamarbeit kann z.B. nur bewertet werden, wenn man mit Arbeitskollegen zusammenarbeitet. Die Leistungsmerkmale dienen als Bewertungskriterien und bringen zum Ausdruck welche Arten von Leistung am Arbeitsplatz zu erbringen sind. Alle Merkmale müssen klar voneinander abgegrenzt und eindeutig beschrieben sein.

Was sind Zielvereinbarungen ?
Bei Zielvereinbarungen werden Eigenschaften festgelegt, die auf die persönlichen Aufgabenstellung eines Mitarbeiters ausgelegt sind. Es dürfen nur solche Ziele vereinbart werden die realistisch und für einen dritten nachvollziehbar sind. Zu beginn steht immer das Zielvereinbarungsgespräch , dann ein Zwischengespräch in dem Ziele neu besprochen oder verhandelt werden können, und schließlich das Zielerreichungsgespräch.

Beispiele von Dienstvereinbarungen zur leistungsorientierten Bezahlung

•  Dienstvereinbarung zur Leistungsorientierten Bezahlung der Stadt München 
  www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/60_por/11_broschueren/leistungorientierte_bezahlung.pdf 
Bild 2pxmal5px.JPG
Dienstvereinbarung über die Leistungsorientierte Bezahlung bei der Stadt Erlangen
  https://secure.erlangen.de/eris/downloadPDF.do;jsessionid=aKk6W6RZgtQd;jsessionid=aKk6W6RZgtQd?id=1028961
Bild 2pxmal5px.JPG
Broschüre der Komba-Gewerkschaft über die leistungsorientierte Entlohnung
incl. Musterdienstvereinbarung
  www.komba.de/binarydata/download/bawu_brosch.pdf
Ergänzende Anmerkung der Komba-Gewerkschaft zu ihrer Musterdienstvereinbarung
  www.komba.de/binarydata/download/LOB_Nachtrag.pdf 

Weitere Informationen zur leistungsorientierten Bezahlung

•  Materialien zur Leistungsorientierten Bezahlung (Leistungsstufen, Leistungsprämien und Leistungszulagen) nach dem TVöD 
  www.personalbeurteilung.de/leistung/ 
Bild 2pxmal5px.JPG
•  Schulungen zur Leistungsorientierten Bezahlung nach dem TVöD 
  www.personalbeurteilung.de/wirtschaft/tvoed.htm 

CD/DVD

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Update-CD DWA-Themen 
Mitvertrieb: DVD „Ökoraum Klärwerk“ 
Terminologiedatenbank DIN-TERM
Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Heft 22/2007
DWA-Fachwörterbuch auf CD-ROM „Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall“
Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch
Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg
Globale Wasserkrise auf UNO-DVD
Niedersachsen legt Umweltbericht 2006 vor



Update-CD DWA-Themen

Ausgabe Mai 2011
Abonnementpreis EUR 250,00 / Abonnementpreis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 200,00
Seit 2004 veröffentlichen die DWA-Fachgremien grundlegende Arbeitsergebnisse, deren Inhalt von langfristiger Bedeutung ist, in den DWA-Themen. Erläuternde Abhandlungen über die Grundlagen zum DWA-Regelwerk, zusammenfassende Berichte und richtungweisende Trends in Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall werden ebenso in dieser Reihe publiziert wie technische Spezifikationen, um sie der Fachwelt schnell verfügbar zu machen.
Wenn Sie in ein Abonnement einsteigen möchten, erhalten Sie die CD mit 44 Titeln und mehr als 4.800 Druckseiten zum Preis von EUR 540,- (fördernde DWA-Mitglieder EUR 432,-). Als Bonus sind auch mehr als 90 DWA-Arbeitsberichte auf der CD enthalten. Jährlich erscheint im Mai eine Update-CD mit der kompletten Reihe der DWA-Themen zum Preis von EUR 250,- (fördernde DWA-Mitglieder EUR 200,-). Zwischen den Update-Lieferungen können Abonnenten alle Neuerscheinungen kostenfrei online abrufen. Ein Abonnement ist selbstverständlich auch in gedruckter Form möglich. Wenn Sie die Printausgaben der DWA-Themen abonnieren, werden Ihnen alle Neuerscheinungen unmittelbar nach Fertigstellung im DIN A4-Format mit 10 %igem Preisvorteil zugesandt.

Sichern Sie sich einfach und schnell Ihr Abonnement der DWA-Themen per E-Mail an kundenzentrum@dwa.de.
Dort können Sie auch ein Inhaltsverzeichnis der CD mit allen Titeln anfordern.

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Mitvertrieb: DVD „Ökoraum Klärwerk“

Ein Film von Kurt Niedermeier
Dokumentation 40 Minuten, ISBN 978-3-88721-799-0, F. Hirthammer Verlag
Ladenpreis: EUR 49,90 / Sonderpreis bis zum Tag des Wassers am 22. März 2008: EUR 34,50

Tiefe Wunden wurden beim Bau des Klärwerks Kaufbeuren in das Gelände gerissen. Daher wurde versucht, der Natur im Werksgelände optimale Bedingungen zu schaffen, damit sie wieder Fuß fassen kann. In dieser Dokumentation wird über Jahre hinweg verfolgt, wie sich bei bewusster Planung eine spannende Symbiose zwischen Technik und Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Die Betreiber berichten, mit welchen Maßnahmen sie die Artenvielfalt gefördert haben. Heute leben beispielsweise Grünspecht, Falke, Marder und Hasen aber auch Ringelnattern und Blindschleichen auf dem Gelände. Auch die Flora kann man in großer Vielfalt bestaunen. Es sind beeindruckende Aufnahmen entstanden, wie sie in einem Klärwerk nicht zu vermuten sind.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3663

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Terminologiedatenbank DIN-TERM

Neu erschienen ist eine Datenbank, die alle Begriffe des deutschen Normenwerks und der IEV- Kapitel enthält. Genormt werden Begriffe mit dem Ziel, dass sie in unterschiedlichen Sprachen immer dasselbe bedeuten. Neben den nationalen DIN- Normen und Entwürfen werden auch EN und ISO-Dokumente erfasst. Die Einträge sind fast alle in 3 Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch.
Die Software Oberfläche ist in Deutsch und in Englisch.

DIN-Terminologiedatenbank
Ausgabe 2007
CD-ROM, Einzelplatzversion: ISBN 978 -3- 410 – 16728 – 0
Erschienen beim Beuth Verlag zum Preis von 528 €

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Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Heft 22/2007

Die neue EU-Hochwasserrichtlinie – Wohin geht die Reise beim europäischen Hochwasserschutz?
Beiträge zum Seminar am 19./20. November 2007 in Koblenz Herausgeber: Heribert Nacken
2007, 122 Seiten, 34 Abbildungen, 10 Tabellen, broschiert, DIN A4
ISBN 978-3-940173-44-7
Ladenpreis: EUR 48,00 / Mitglieder der FgHW: EUR 38,40
Preis der digitalen Fassung auf CD-ROM: EUR 29,00 / Mitglieder der FgHW: EUR 23,20

In der von der EU-Kommission im Jahr 2000 eingeführten EU-Wasserrahmenrichtlinie waren die Belange des Hochwassers mit all seinen Auswirklungen und Implikationen nicht integriert. Dieses Manko ist zwischenzeitlich durch die Einführung einer eigenständigen EU-Hochwasserrichtlinie behoben worden, die sich eng an die zeitlichen und organisatorischen Vorgaben der EU-WRRL angliedert und die spezifischen Hochwasseraspekte der Wasserwirtschaft thematisiert. Neu dabei ist speziell der durchgehende Leitgedanke des Hochwasserrisikomanagements. Im vorliegenden Tagungsband wird aufgezeigt, wohin die Reise beim europäischen Hochwasserschutz geht, was Neues auf uns zu kommen wird und welche Aufgaben auf uns warten, aber auch, was bereits in der heutigen Praxis konform zur neuen Richtlinie umgesetzt wurde.

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DWA-Fachwörterbuch auf CD-ROM „Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall“ Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch

ISBN 978-3-939057-69-7
Ladenpreis: EUR 49,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 39,20

Die Entwicklung in den Fachgebieten Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall hat zur Bildung einer Vielzahl von Fachausdrücken geführt, die einen ganz speziellen Sinn besitzen und die in gewöhnlichen Wörterbüchern entweder überhaupt nicht oder nur vereinzelt aufgefunden werden. Dadurch entstehen häufig Schwierigkeiten beim Studium von Büchern, Zeitschriften, Bedienungsanweisungen und anderer technischer Unterlagen. Mit dem DWA-Fachwörterbuch wird dem Fachübersetzer, dem Ingenieur, Techniker und dem Betriebspersonal, wie auch dem Studierenden und allen übrigen Personen, die sich mit englischsprachiger Fachliteratur beschäftigen müssen, ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, das ihnen bei Übersetzungen, Literaturstudium und fachlicher Korrespondenz unentbehrlich sein wird.

Das mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Frühjahr 2007 herausgegebene Fachwörterbuch Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch liegt jetzt auch als digitale Datenbank auf CD-ROM vor. Sie umfasst Begriffe aus der Abwasser- und Abfalltechnik sowie aus dem Bereich Wasserwirtschaft, Umwelt und angrenzender Sachgebiete. Mit rund 7.150 Begriffen enthält das Fachwörterbuch den Wortschatz zur Überwindung von Sprachbarrieren.

Genauso einfach wie die Installation ist auch die Bedienung. Der Benutzer kann über eine Suchmaske einen englischen oder deutschen Fachbegriff eingeben und erhält die entsprechenden Trefferlisten. Nach Anklicken des gewünschten Begriffs wird die Übersetzung angezeigt. Sie kann unmittelbar in die Zwischenablage kopiert und in jede beliebige Windows-Anwendung eingefügt werden.

Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3556

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Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg

Das Statistische Landesamt Baden -Württemberg stellt auf einer CD-ROM alle aktuellen Informationen zur

– Wasserversorgung
– Wasserverwendung.
-Abwasserbeseitigung

in den einzelnen Wirtschaftsbereichen und im öffentlichen Sektor zur Verfügung Darüber hinaus findet man Informationen aus den Wassereinzugsgebieten und Gemeindedaten.

Bestellen kann man die CD beim Statistischen Landesamt in Stuttgart.

Weitere Informationen unter www.statistik-bw.de

Br 10-07

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Globale Wasserkrise auf UNO-DVD

Mit drastischen Bildern und Filmen wollen die Vereinten Nationen die globale Wasser-und Sanitärkrise in den Köpfen der Menschen tiefer verankern und damit einen Handlungsdruck aufbauen. Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen hat anlässlich des Tags des Wassers eine interaktive DVD veröffentlicht.

Neben der reinen Information besticht die DVD- vor allem durch seine deutlichen Bilder. So enthält die DVD beispielsweise einen Videofilm, der afrikanische Slumbewohner zeigt, die mangels Sanitärversorgung ihren in Tüten verpackten Kot auf eine Deponie werfen. Durch die Deponie führen undichte Wasserleitungen, bei starkem Regen werden die Fäkalien zurück in die Hütten gespült.

Die DVD enthält insgesamt 27 Video-Clips, interaktive Grafiken und über 200 Abbildungen. Besprochen wurde die DVD von der deutschen Synchronstimme von Nicholas Cage.

Die DVD erhält man gegen Portoerstattung bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Zimmerstraße 26 / 27 in 10969 Berlin, info@dvgn.de Telefon 030 – 2593750

www.dgvn.de

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Niedersachsen legt Umweltbericht 2006 vor

Das niedersächsische Umweltministerium, Referat für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Archivstraße 2 / 30169 Hannover) hat den Umweltbericht vorgelegt, der unter www.umwelt.niedersachsen.de eingesehen werden kann. Bei Interesse kann auch eine CD-ROM angefordert werden.

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Downloads

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– „Druckleitungen von Hebeanlagen“
– Regenwassernutzung von A bis Z

–  Humanarzneimittelwirkstoffe- in Oberflächengewässern, Grundwasser ,Trinkwasser

– Spurenstoffe in der Ruhr und Vermeidungsstrategien
– Kennzahlenvergleich der Trink- und Abwasserverbände in Niedersachsen
– Der Prozess der Bewirtschaftungsplanung gemäß Europäische Wasserrahmen -Richtlinie – Handlungsempfehlungen aus Sicht der DWA

– Steigerung der Energieeffizienz auf kommunalen Kläranlagen
– Dynamische Wasserwirtschaft in der Praxis

– Steigerung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen
– Strategien zur effizienten Fremdwassererkennung und Schadensbehebung in Abwasserkanälen
– „Kosten effiziente Maßnahmenkombinationen nach Wasserrahmenrichtlinie zur Nitratreduktion in der Landwirtschaft“

– Welches sind die 10 schmutzigsten Orte der Welt?

– DWA veröffentlicht Leistungsvergleich 2006
– Generalplan Binnenhochwasserschutz für Schleswig- Holstein

EU-Bericht zur Wiederverwendung von Abwasser
Informationsportal
– Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen

– Privatisierung und ÖPP als Ausweg? Kommunalfinanzen unter Druck – Handlungsoptionen für Kommunen
– Forum Umweltgesetzbuch  
– Normen kostenlos im Internet
– Neuerungen im Umweltrecht
– Vernetztes Umweltwissen
– Kostenlose Wissensdatenbank
– Wirtschaftsfaktor Umweltschutz – vertiefende in Analyse zu Umweltschutz und Innovation
– Umweltkarten Mecklenburg-Vorpommern
– Überblick über Internationale Anschlussgrade
– Umwelt in Bayern auf einen Blick
– Rückgewinnung eines schadstofffreien, mineralischen Kombinationsdüngers
„Magnesiumammoniumphosphat (MAP)“

– Innovations Radar Umweltrecht
– Hintergrundpapier zu PFT
– Neues Beratungsportal



„Druckleitungen von Hebeanlagen“

Abwasser über die Rückstauebene heben, so lautet ein Fachartikel nachzulesen unter:
http://www.izeg.de/

http://service.gentnerverlag.de/download/pdf/SBZ/Hebeanlagen.pdf

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Regenwassernutzung von A bis Z

Das Handbuch der Firma Malll steht in einer aktualisierten 7. Auflage auch im Internet für Verfügung. Das Anwenderhandbuch von Klaus König kann unter
www.mall.info/regenwassernutzung-von a-z.html kostenlos heruntergeladen werden.

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Spurenstoffe in der Ruhr und Vermeidungsstrategien

In einer umfangreichen Studie haben das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und das IWW Rheinisch-Westfälische Institut für Wasser in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Umweltministeriums die Belastungen in der Ruhr durch Spurenstoffe und die Möglichkeiten zur Senkung des Eintrags von Spurenstoffen in die Ruhr durch Maßnahmen auf Kläranlagen untersucht. Die Studie bestätigt, dass ein akuter Handlungsbedarf an den Kläranlagen im Ruhreinzugsgebiet selbst nicht besteht. Zugleich kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass mittel- bis langfristig Handlungsbedarf an einzelnen Kläranlagen nicht ausgeschlossen werden kann; die genaue Festlegung bedarf jedoch weiterer Untersuchungen.
Die Studie können Sie unter folgendem Link downloaden:
http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/wasser/abwasser/ruhrstudie/index.php

Quelle: http://www.micropollutants.net/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=4&Itemid=26

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Humanarzneimittelwirkstoffe- in Oberflächengewässern, Grundwasser ,Trinkwasser

Arzneimittel sind unverzichtbar für einen hohen Lebensstandard. Mittlerweile ist jedoch auch eine Schattenseite des verbreiteten Einsatzes von Medikamenten belegt: ihr Umweltrelevanz. Seit Anfang der 1990er Jahre bestätigen Forschungsergebnisse das Vorkommen eines breiten Spektrums von Human- und Veterinärpharmaka in Oberflächengewässern, im Grundwasser und vereinzelt sogar im Trinkwasser. Immer mehr Daten zeigen zudem, dass bestimmte Stoffe auch negative Effekte bei aquatischen Lebewesen auslösen können. Auch wenn über das Ausmaß der Gefahren für die Umwelt und für den Menschen nach wie vor Unklarheit herrscht, sollte aus Vorsorgegründen verstärkt eine Lösungsperspektive beim Thema Arzneimittel im Wasserkreislauf eingenommen werden.
Systematische Untersuchungen zu adäquaten und wirksamen Handlungsmöglichkeiten fehlen jedoch bisher weitgehend. Mit der Broschüre „Humanarzneimittelwirkstoffe: Handlungsmöglichkeiten zur Verringerung von Gewässerbelastungen. Eine Handreichung für die Praxis“ wird erstmals eine parxisrelevante Studie vorgelegt, die dazu beiträgt, diese Lücke für Humanpharmaka zu schließen. Ausgehend vom Lebenszyklus eines Medikamentes werden drei Handlungsfelder betrachtet, in denen Problemlösungen ansetzen können: Arzneimittelentwicklung, Arzneimitteleinsatz und Abwasserbehandlung bzw. Trinkwasseraufbereitung. Die vorgestellten Ergebnisse wurden im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten transdisziplinären Forschungsprojekts start entwickelt.
Die Broschüre präsentiert übersichtliche Informationen zum aktuellen Wissensstand, Maßnahmenkataloge und Ansätze für die multikriterielle Bewertung von Handlungsoptionen. Sie richtet sich besonders an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, Unternehmen und Organisation.

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Kennzahlenvergleich der Trink- und Abwasserverbände in Niedersachsen

Zu finden unter: http://www.wasserverbandstag.de/main/pdfs/Broschuere_WVT_Endfassung.pdf

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Der Prozess der Bewirtschaftungsplanung gemäß Europäische Wasserrahmen -Richtlinie – Handlungsempfehlungen aus Sicht der DWA

In der KA Korrespondenz Abwasser Heft 4/2008 findet man einen Arbeitsbericht der DWA-Projektgruppe “ Koordinierung Aktivitäten WRRL.

Zusätzlich zu dem Beitrag können Mitglieder die Langfassung dieses Arbeitsberichts auf der DWA-Homepage (www.dwa.de Auswahl Mitglieder) herunterladen. Nichtmitglieder können die Langfassung über “ Regelwerk-Online “ bestellen.

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Steigerung der Energieeffizienz auf kommunalen Kläranlagen

Der Abschlussbericht wird in Kürze als UBA-Text erscheinen!
Bernd Haberkern; Dr. Werner Maier; Ursula Schneider
Sonstige
Förderkennzeichen: 205 26 307
Umweltbundesamt

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Dynamische Wasserwirtschaft in der Praxis

Jahrestagung der DWA-Landesverbände Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Juni 2007

Die Vortragsfolien stehen zum Download im Internet unter
www.dwa-hrps.de/Hauptseite/Tagungen

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Strategien zur effizienten Fremdwassererkennung und Schadensbehebung in Abwasserkanälen

http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmlnu/themen/wasser/fremdwassererkennung/fremdwasser_broschuere_11_2005.pdf

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„Kosten effiziente Maßnahmenkombinationen nach Wasserrahmenrichtlinie zur Nitratreduktion in der Landwirtschaft“

Unter diesem Titel ist ein Sonderheft (Nummer 307/ 15€) des Instituts für ländliche Räume der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) erschienen. Es werden Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit den gesetzten Zielen des „guten ökologischen Zustands von Wasserkörpern“, die in der EU-Wasser -Rahmen -Richtlinie genannt werden, gegeben.
Fünf Beiträge beschäftigen sich mit geeigneten Maßnahmen zur Umsetzung, nennt Literaturstellen zu ökologischen Wirksamkeit und Eignung von Wasserschutzmaßnahmen, Analysen zur Minderung der Stickstoffbelastung für die Grundwasserschutzmaßnahmengruppen und Aspekte der Agrarumweltförderung. Der letzte Beitrag behandelt die 2006 novellierte Düngeverordnung mit Fokus auf die Auswirkungen auf die Stickstoffbilanzen.

Weitere Informationen unter www.fal.de, dort kann das Heft auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Welches sind die 10 schmutzigsten Orte der Welt?

Die US amerikanische Umweltorganisation Blacksmith Institute mit Sitz in New York hat zusammen mit Green Cross Schweiz dazu eine Untersuchung durchgeführt und stellt einen 70 seitigen Bericht vor. Man kann dort lesen, dass acht der zehn schmutzigsten Orte in Asien, China und Indien zu finden sind.

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DWA veröffentlicht Leistungsvergleich 2006

Am 19. bundesweiten Leistungsvergleich haben sich 6089 kommunale Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von 139 Mio. EW teilgenommen. Das entspricht einer Beteiligung von 93 Prozent (auf Basis EW). Die Grundlage der Erhebung sind wieder die Einzelmessungen aus der Selbstüberwachung. Hier zeigt sich auch, dass die Kläranlagen regelmäßig und zuverlässig analysieren.

Unter www.dwa.de bei den Menüpunkten „ Fachthemen-kommunale Abwasserbehandlung – aus der Facharbeit “ können die Dateien kostenlos heruntergeladen werden.

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Generalplan Binnenhochwasserschutz für Schleswig- Holstein

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländlicher Räume hat diesen Plan erarbeiten lassen, der jetzt als Broschüre erhältlich ist. Auf 50 Seiten wird über bestehende Risiken und Strategien zur Vermeidung oder Verringerung von Hochwasserschäden informiert. Schwerpunkte einer Überschwemmungsgefahr im Binnenland stellen die Elbe im Bereich Lauenburg und die Einzugsgebiet der Elbezuflüsse an Stör, Krückau, Pinnau, Alster und Bille und die Eider, Treene, Trave und die Schwartau dar.

Den Generalplan Hochwasserschutz kann man beim Umweltministerium Schleswig-Holstein, Mercatorstrasse 3 in 24106 Kiel, per E-Mail unter broschuere@mlur.landsh.de oder telefonisch unter 0431 – 9887146 bestellen, oder als Download unter www.mlur.schleswig-holstein.de

Br 10-07

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EU-Bericht zur Wiederverwendung von Abwasser

Die Europäische Kommission hat 2006 einen Bericht über die weltweite Wiederverwendung von Abwasser, „Water reuse system management manual aquarec“ erstellen lassen.

Die Zusammenfassung des Berichts kann man unter www.aquarec.org herunterladen

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Informationsportal

Das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit unterhält einen Fachinformationsdienst und hat ein Online-Informations -Portal für Lebenswissenschaften, Umwelt und Gesundheit aufgebaut. Es bietet schnelle Informationen und unterstützt die Suche nach kompetenten wissenschaftlichen Ansprechpartnern. Fachleute können sich für einen geschlossenen Benutzerkreis registrieren lassen.

Weitere Informationen unter www.gsf.de/flugs

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Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen

Unter diesem Titel findet man eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft, die heruntergeladen werden kann. Aus der Entwicklung der Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit leitet die Studie die Zunahme der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kommunen ab. Als besonders stark wachsende Gruppe trat der kommunale Entsorgungs- und Versorgungsbereich hervor. Aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts leitet das IW neben der Zunahme der wirtschaftlichen Tätigkeit eine gleichzeitige Reduzierung der kommunalen Investitionstätigkeit ab. In Zahlen sieht das so aus, dass im Zeitraum 1999 bis 2004 die Einnahmen der Kommunen aus der Abwasserbeseitigung in den alten Bundesländern um 239 Prozent auf 123,2 Millionen € stieg. In den neuen Bundesländern war der Anstieg mit 276 Prozent noch höher.
“ Ein weiteres Manko ist, dass die Gemeinden ihre Ausflüge in die Welt der Wirtschaft auch deshalb ausweiten, weil sie ausgerechnet an einem Posten sparen, der für private Wirtschaft besonders wichtig ist; den Investitionen “ so die Folgerung des Instituts. Allerdings liegen keine Zahlen über die Investitionen privater Unternehmen vor, so dass diese Aussage nicht objektiv bewertet werden kann.

Die gesamte Analyse findet man unter www.iwkoeln.de

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Privatisierung und ÖPP als Ausweg? Kommunalfinanzen unter Druck – Handlungsoptionen für Kommunen

Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Studie, die auf der Homepage von Ernst &Young heruntergeladen werden kann. Die Studie basiert auf einer Umfrage von 300 deutschen Städten (> 20.000 Einwohner). Daraus geht hervor, dass es jede dritte deutsche Großstadt Privatisierungen plant, 16 Prozent der Kommunen mit Privatisierungsplänen geben an, dass sie auch die Abwasserentsorgung im Blick haben. In den Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohner und wollen sogar 31 Prozent Privatisierungen durchführen. Als Möglichkeiten werden genannt:
kommunales Vermögen oder kommunaler Unternehmen zu verkaufen oder auch Aufgaben staatlicher Einrichtungen an Private zu vergeben.
Interessant ist auch, einen Blick auf die erfolgten Privatisierungen zu werfen. An der Spitze stehen hier Immobilien, gefolgt von Energieversorgung, Müllabfuhr und Straßenreinigung. Der Anteil der Privatisierungen im Abwasserbereich liegt bei 15 Prozent, der der Wasserversorgung bei sieben Prozent. Positiv werden die Ergebnisse von 87% der Befragten bewertet, 21 Prozent finden die Entscheidung „sehr positiv“. Die Befragung ergab auch, dass nur 3 Prozent die durchgeführten Privatisierungen wieder rückgängig machen wollen.
Derzeit beträgt der Anteil der Städte, die bereits Privatisierung durchgeführt haben 31 Prozent. Ernst & Young geht davon aus, dass im Jahr 2013 der Anteil auf 41 Prozent gestiegen sein wird. Weiter wird daraufhingewiesen, dass für die Zukunft der Privatisierung im Bereich Abwasser und Trinkwasser die Entwicklung der steuerlichen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung sind.

Die gesamte Studie findet man als Download unter www.ey.com

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Forum Umweltgesetzbuch

Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt wollen mit dem Forum eine breite Diskussion anstoßen. Deshalb werden Beiträge in unregelmäßiger Folge in einer neuen Reihe „Forum Umweltgesetzbuch“ veröffentlicht. Dort findet man Beiträge von Autoren aus Bund, Ländern, Umweltverbänden und Justiz. Aber auch Fachleuten aus der Vollzugspraxis können ihren Standpunkt darstellen. Der erste Band erschien im August 2007 und berichtete über die Tagung „Herausforderungen im Umweltgesetzbuch „ vom Februar 2007. Das zweite Heft erscheint Mitte September und enthält Beiträge der Fraktionen und Bundestagsabgeordneten, die die unterschiedlichen Standpunkte zu den Regelungsbereichen im Gesetz vortragen.

Das “ Forum Umweltgesetzbuch “ kann im Internet heruntergeladen oder bestellt werden.

www.umweltdaten.de
www.umweltgesetzbuch.de

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Normen kostenlos im Internet

Alle DIN-Normen und Norm-Entwürfe können ab sofort kostenlos im Internet eingesehen werden.

www.beuth.de

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Neuerungen im Umweltrecht

Die Aktionslinie Hessen-Umwelttech bietet einen regelmäßigen Überblick zu Neuerungen im Umweltrecht. Im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums wurde der Innovationsradar Umweltrecht erstellt. Dort findet man Informationen über Gesetzesänderungen in Europa, Deutschland und dem Land Hessen für die Bereiche Energie und Klima, Luft und Industrieanlagen, -Wasser und Abwasser, -Abfall, Bodenschutz, Altlasten, -Chemie, -Produkte und -Verkehr.

Als Service stehen zur Auswahl “ aktuelle Vorschriften “ und “ Umweltrechtsfahrplan “

www.hessen-umwelttech.de

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Vernetztes Umweltwissen

Ausgewähltes Fachwissen der Umwelttechnik ist im Internet frei recherchierbar.
Das Portal wird ständig aktualisiert, dazu gibt es einen Beirat, der das koordiniert.
Sechs Präsidenten und Vorstände von Internationalen Verbänden sind im Beirat tätig, sie repräsentieren Firmen, die im Umweltschutz aktiv tätig sind. Dies sorgt für einen regen Austausch von Erfahrungen um Umgang mit Energie-, Abfall- und Wasserproblemen. Forschung und Wissenschaft, Medien und Wirtschaft sind ein Garant, dass das Wissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrgenommen und zugänglich gemacht wird.

Weitere Informationen unter www.ask-eu.de

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Kostenlose Wissensdatenbank

Die Dortmunder Firma Wilo hat seinen Online-Service Bereich um eine Informationsplattform erweitert. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Pumpentechnik stehen zur Verfügung und werden permanent aktualisiert.

Zu finden unter www.wilo.de

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Wirtschaftsfaktor Umweltschutz – vertiefende in Analyse zu Umweltschutz und Innovation

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie Roland Berger haben im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamt eine Studie erstellt.

Die nachhaltige Wasserwirtschaft bildet neben der nachhaltigen Mobilität, der Energie- und Ressourceneffizienz sowie den erneuerbare Energien einen von vier  Schwerpunkten.

Die große Stärke deutscher Unternehmen liegt im Bereich Reduktion von Verbrauch und Schadstoffeintrag. Bei der UV-strahlentechnik und Kleinkläranlagen gelten die USA als Weltmarktführer. Aus der Patentspezialisierung kann man auf die große Innovationsstärke der deutschen Wassertechnikhersteller schließen. Um auch zukünftig führend auf dem Weltmarkt agieren zu können, sind nach Ansicht der befragten Unternehmen in Deutschland zahlreiche Änderungen erforderlich. Beispielsweise sehen die Unternehmen im Bereich Abwasser große Schwächen bei der Grundlagenforschung. Verstärkte Grundlagenforschung bei den biotechnischen Verfahren und der Nanotechnologie würden die Innovationskraft deutscher Unternehmen deutlich stärken.

Die gesamte Studie kann kostenlos von den Seiten des Bundesumweltministeriums heruntergeladen werden. (www.bmu.de)

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Umweltkarten Mecklenburg-Vorpommern

Wer Informationen zu Naturschutz, zur Wasserwirtschaft und zur Geologie in Mecklenburg Vorpommern sucht, kann das im neuen “ Internet-Karteren-Portal Umwelt“ einfach finden. Darüber hinaus gibt es noch Informationen über die Landestopographie und- verwaltung.

Zu finden unter www.umweltkarten.mv-regierung.de

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Überblick über Internationale Anschlussgrade

Die OECD veröffentlicht in ihren Key Environmental Indicators auf Seite 5 ein Ranking über den Anschlussgrad von Abwasseranlagen in verschiedenen Ländern. Nach den Niederlanden, Großbritannien und der Schweiz liegt Deutschland auf Platz vier.

Zu finden unter www.oecd.org/dataoecd/20/40/37551205.pdf

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Umwelt in Bayern auf einen Blick

Das Landesamt für Umwelt in Bayern hat seine Internet-Seite neu konzipiert und bietet jetzt auch Informationen des Landesamtes für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik. In einer sehr übersichtlichen Seite findet man Informationen über Umweltmedien Luft, Boden, Wasser und die Umweltthemen Analytik, Theologie, Lärm, Natur, Strahlung.

Die besonders wichtigen Seiten mit Warndiensten zu Hochwasser, Luftqualität und Lawinengefahr sind direkt von der Startseite aufrufbar.

www.lfu.bayern.de

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Rückgewinnung eines schadstofffreien, mineralischen Kombinationsdüngers „Magnesiumammoniumphosphat (MAP)“

aus Abwasser und Klärschlamm

Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen hat im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Untersuchung durchgeführt, die auf der Internet-Seite des UBA kostenlos nachgelesen werden kann. Kernpunkt der Untersuchung ist die Feststellung, dass zwischen 17 und 40 Prozent der phosphorhaltigen Düngemittel ersetzt werden könnten. In der Untersuchung wurden 182 Kläranlagen erfasst, 24 Anlagen sind direkt für ein Phosphor Recycling geeignet.

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Innovations Radar Umweltrecht

Nennt sich ein kostenloser Service des hessischen Wirtschaftsministeriums. Dort kann man sich über neue und geplante Entwicklungen des Umweltrechts der EU, des Bundes und des Landes Hessen informieren. Für die wesentlichen Umweltbereiche werden Informationen über kommende Vorschriften sowie daraus resultierende Marktchancen für hessische Umwelttechnologieanbieter dargestellt. Die “ aktuellen Vorschriften“ stehen im Internet geordnet nach den Segmenten Energie und Klima, Luft und Industrieanlagen, Wasser und Abwasser, Abfall, Bodenschutz, Altlasten, Chemie, Produkte und Verkehr zur Verfügung.

Zu finden unter www.hessen-umwelttech.de

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Hintergrundpapier zu PFT

Seit letztem Jahr sind die PFT – Verbindungen stark diskutiert worden. Das Umweltbundesamt will mit einem aktuellen Hintergrundpapier Klarheit in die Diskussion bringen, es werden die wichtigsten Verbindungen dargestellt, ihre Verwendung und Verbreitungspfade sowie die Risiken für Mensch und Umwelt. Den Länderbehörden empfiehlt das UBA beispielsweise, Gewässer und Organismen routinemäßig auf PFT zu überprüfen.

Unter www.uba.de/uba-info-presse/hintergrund/perfluorierte-verbindungen.pdf kann man das Papier “ Perfluorierte Verbindungen: Falscher Alarm oder berechtigte Sorge“ herunterladen.

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Neues Beratungsportal

Sind große zentrale Kläranlagen im Zeitalter des demographischen Wandels noch die richtige Strategie? Fachleute plädieren verstärkt für eine dezentrale Abwasserbehandlung, die besonders auch in ländlichen strukturierten Regionen die bessere Lösung sein kann. Steht man vor einer Pro- oder Kontra-Entscheidung, dann findet man viele unüberschaubare Informationen, die es zu bewerten gilt. Hilfe  verspricht jetzt ein Internet -Portal, das vom Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik der RWTH Aachen im Rahmen eines geförderten Projekt (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) entstanden ist. Es unterstützt Behörden, Verbände, Hersteller und Wartungsfirmen, sie finden dort eine fachspezifische Beratung oder die Vermittlung von Experten.

Geplant sind auch Informationsveranstaltungen, Arbeitskreise und Seminare.

Weitere Informationen unter www.abwasser-dezentral.de

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Kläranlage Moosburg deckt zukünftig eigenen Energiebedarf

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Im Herbst 2007 wird eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle der Firma CD FC Solutions, Ottobrunn auf der bayrischen Kläranlage in Betrieb genommen. Wie der Hersteller mitteilt, soll das so genannte “ HotModule „ aus Klärgas Strom und Wärme erzeugen. Die Zelle habe eine thermische Leistung von 170 Kilowatt und eine Nutzleistung von bis zu 245 Kilowatt. Mit einem Wirkungsgrad von etwa 47 Prozent kann die Kläranlage nicht nur ihren eigenen Bedarf decken, sondern auch überschüssigen Strom verkaufen. Die erzeugte Wärme wird zur Trocknung von Schlamm verwendet, dabei wird die Abluft in einen Thermalöl-Kreislauf eingespeist, der den Klärschlammtrockner unterhält. Wie der Hersteller mitteilt, eignet sich das “ Hot Module “ für eine dauerhafte Strom- und Wärmeversorgung.

Aktuelles aus dem Hauptausschuss Recht

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Aus Sicht des Hauptausschusses „Recht“, der sich mit der Rechtsentwicklung auf Landes-, Bundes- und Europaebene befasst, war das Jahr 2006 ereignisreich. Eine Weichenstellung für den Bereich des Umweltrechts hat mit der Föderalismusreform stattgefunden. Der Weg für ein einheitliches und umfassendes Umweltgesetzbuch des Bundes ist damit frei geworden. An der sich anschließenden Debatte über die Gestaltung dieses umfangreichen Vorhabens beteiligt sich der DWA-Hauptausschuss „Recht“ intensiv. Zu diesem Zweck ist eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.2 „UGB“ zusammengetreten, die diesen Rechtssetzungsprozess, u. a. auf Grundlage des DWA-Politikmemorandums, begleitet. Die breite Zustimmung für eine Novellierung des Rechts der Abwasserabgabe, die auf dem DWA-Workshop „25 Jahre Abwasserabgabe in der Praxis“ Ende 2005 zu erkennen war, hat der HA RE zum Anlass genommen, die gewonnenen Erfahrungen praktisch umzusetzen. Im Frühjahr 2006 hat sich die Ad-hoc-Arbeitsgruppe RE-00.1 „Abwasserabgabe“ konstituiert um ein Positionspapier zu erarbeiten, das dem Reformbedarf unter Beachtung der Lenkungswirkung des Abwasserabgabenrechts Rechnung trägt. Durch die letzte Satzungsänderung waren auch geringfügige Änderungen des DWA-A 400 „Grundsätze für die Erarbeitung des ATV-DVWKRegelwerkes“ notwendig, die in der Oktoberausgabe der KA dargestellt wurden. Die überarbeitete Fassung wird voraussichtlich Anfang 2007 in Kraft treten.

Im Mai 2006 haben in Kassel unter der Leitung des HA RE die ersten „DWA-Rechtstage“ stattgefunden. Bei der Tagung für interessierte Fachleute waren neben den aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Bodenschutzrecht auch die Wasserrahmenrichtlinie, die Grundwasserrichtlinie sowie die Umwelthaftungsrichtlinie mit ihren Inhalten und Umsetzungsfragen Thema. Es gab an abendlichen Thementischen Gelegenheit zu intensiven Diskussionen.

Ein weiterer Punkt der Arbeit des Hauptausschusses war die Befassung mit dem neuen Umwelt-Rechtsbehelfegesetz. Das Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2003/35/EG und ist Bestandteil des Regelungsbereichs des sog. „Aarhus-Übereinkommen“. Als wesentliche Neuerung enthält das Gesetz die erweiterte Einführung einer Verbandsklage für anerkannte inländische und ausländische Vereinigungen.

Ökobilanz von Energieprodukten – ökologische Bewertung von Biotreibstoffen

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Bild Nuet-Wissen-Oekobilanz-F.JPG“ Die energetische Effizienz und die dadurch erzielte Treibhausgasreduktion können nicht die alleinigen Kriterien für eine ökologische Gesamtbewertung von Biotreibstoffen sein “ sagte der Wissenschaftler Rainer Zah bei der Vorstellung einer schweizerischen Studie, die von den Bundesämtern für Energie, Umwelt und Landwirtschaft in Auftrag gegeben wurde. Ziel war die Beurteilung der Umweltauswirkungen der gesamten Produktionskette von den in der Schweiz genutzten Treibstoffen aus Biomasse. Dazu wurde eine ökologische Bewertung verschiedener alternativer Treibstoffe – Bioethanol, Biomethanol. Biodiesel und Biomethan-  vom Anbau der Rohstoffe über die Herstellung bis zur Nutzung der Biotreibstoffe durchgeführt.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich ein Zielkonflikt zwischen Treibhausgasemissionen und einer positiven ökologischen Gesamtbilanz ergibt.

Weitere Informationen kostenlos unter www.empa.ch

Verbesserte Filtermembranen gegen Biofilme

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Auf der “ Woche der Umwelt “ in Berlin wurde das Gemeinschaftsprojekt des Karl-Winnacker- Instituts, der Dechema, Frankfurt und des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wasserforschung, Müllheim an Ruhr vorgestellt. Beschichtungen aus leitfähigen Polymeren für Filtermembranen für die chemische Industrie und Wasseraufbereitung können die Bildung von Biofilmen verringern oder gebildete wieder ablösen.

Das “ Geheimnis “ liegt in einem leitfähigen Polymer das in dünnen Schichten auf die Membran aufgebracht wird.“ Dabei kann das Polymer durch den Einbau verschiedener Ionen-z.B. Sulfat– so verändert werden, dass die Eigenschaften wie Permeabilität oder Permselektivität  nicht negativ beeinflusst werden „, erläutert die Projektverantwortliche Claudia Weidlich. Die Polarisation hemme dann die Ausbildung von Biofilmen und verstärke die Wirkung von Bioziden. Die leitfähige Membranen- Beschichtung ermögliche eine Verlängerung der Betriebszeiten, da geringere oder gar keine des Infektionsmaßnahmen mehr nötig seien. Das führt auch zu weniger und geringer belastetem Abwasser bei der Reinigung. Das neue Verfahren wurde bereits zum Patent angemeldet, das Projekt läuft noch bis September und eine Verlängerung ist bereits beantragt worden.

Weitere Informationen über www.dechema.de

Membranverfahren in der kommunalen Abwasserbehandlung

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Bild FW-AWT-Membranverfahren-F.jpg In den letzten anderthalb Jahrzehnten hat eine eindrucksvolle Entwicklung der
Membranverfahren bei der Abwasserreinigung stattgefunden. Wurden Membranverfahren
in den 80iger Jahren noch ausschließlich für die Behandlung stark verunreinigter
Abwässer, z.B. Deponiesickerwasser oder produktionsspezifische Abwässer,
eingesetzt, so hat sich das Membranbelebungsverfahren ausgehend von ersten
Versuchen im Labormaßstab Anfang der 90iger Jahre hin zu einer konkurrenzfähigen
und zukunftsweisenden Abwasserreinigungstechnologie entwickelt. Die Anwendung
der Membrantechnik erstreckt sich dabei nicht nur auf kleine Anlagen; vielmehr
zeigen neue Projekte im Bereich der Abwasserreinigung…

Kompletter Bericht zu Membranverfahren in der Abwasserreinigung

Vorschläge für eine Novelle der Klärschlammverordnung

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Vorbemerkung:

Das Bundesumweltministerium hat in einem Eckpunktepapier und anlässlich einer Expertentagung am 6. und 7.12.2006 Vorschläge unterbreitet, mit denen einerseits die Weichen für eine langfristig angelegte Klärschlammverwertung gestellt, andererseits aber auch die Belange des vorsorgenden Bodenschutzes berücksichtigt werden sollen. Um sowohl den Belangen der Kreislaufwirtschaft als auch den Bodenschutzbelangen zu entsprechen, schlägt das Bundesumweltministerium eine deutliche Absenkung von  Schadstoffgrenzwerten vor. Die Vorschläge des „Eckpunktepapieres“ orientieren sich daher eng an dem, was in qualitativer Hinsicht bei den Klärschlammbelastungen derzeit realisierbar ist. Durch die beabsichtigten Grenzwerte soll auch der Anreiz zur weiteren Schadstoffminderung bestehen bleiben. Daneben soll die Eigenverantwortung der Klärschlammabgeber durch vertrauensbildende Massnahmen (Anreize für Entsorgungsfachbetriebe und Güte-/Qualitätssicherung) gestärkt werden.

Ursprünglich sollte die Neufassung der Klärschlammverordnung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Novelle der EG-Klärschlammrichtlinie erfolgen; bedauerlicherweise wurde die Richtliniennovelle mehrfach verschoben. Grund war zunächst die vorgezogene Bearbeitung der „Thematischen Strategie Bodenschutz“, deren Ziele konsequenterweise auch mit den Regelungen einer novellierten Klärschlammrichtlinie (und einer eventuellen Bioabfallrichtlinie) abzugleichen sind.

Im Rahmen der Beratungen zur Novelle der Abfallrahmenrichtlinie wurde von der Kommission erneut angekündigt, nunmehr alsbald einen Vorschlag für die Neufassung der Klärschlammrichtlinie vorzustellen.  

I. Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung

In Deutschland fielen in 2004 rd. 2,2 Mio. Tonnen (Trockensubstanz) Klärschlamm aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen an. Hiervon wurden rd. 60 %  in der Landwirtschaft (ca 30%) und im Landschaftsbau zu Düngezwecken eingesetzt und damit stofflich verwertet. Grund für den Klärschlammeinsatz in der Landwirtschaft und dem Landschaftsbau sind insbesondere die Phosphorgehalte des Klärschlammes. Die insgesamt in kommunalen Klärschlämmen enthaltenen Phosphate könnten rechnerisch 15-20 % des Phosphatbedarfs der Landwirtschaft abdecken.

Bild FW-SCHLA-Klaerschlammverordnung-A.jpg

Quelle: Bericht des BMU an die EG-Kommission gem. Richtlinie 86/278/EWG  vom 29.10.2004

Bild FW-SCHLA-Klaerschlammverordnung-B.jpg

Die Schwermetallgehalte der Klärschlämme sind seit Anfang der 80er Jahre z. T um über 90 % gesunken; ebenso konnten die Gehalte bei relevanten organischen Schadstoffen deutlich reduziert werden.

Bild FW-SCHLA-Klaerschlammverordnung-C.jpg

II. Aktuelle Überlegungen zur Neufassung der Klärschlammverordnung

Seit dem 1. Juli 1992 gilt die derzeitige Fassung der Klärschlammverordnung – also seit mittlerweile fast 15 Jahren. Bei verschiedenen Bestimmungen der Verordnung hat sich Änderungsbedarf aufgestaut, dem nunmehr entsprochen werden soll.

Bundesumweltminister Gabriel hat entschieden, dass die Anforderungen zu überprüfen und zu verschärfen sind.

Mit der beabsichtigten Novelle der Verordnung soll eine sowohl den aktuellen Belangen des Bodenschutzes als auch den Belangen der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung entsprechende Regelung  in Kraft gesetzt werden.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit den Preiskapriolen bei verschiedenen Rohstoffen lehren, dass wir auch mit der Ressource Phosphor sparsam umgehen sollten – Verknappungen sind kurzfristig nicht zu erwarten, längerfristig aber auch nicht auszuschließen. Gerade die  Phosphate mit geringen Schadstoffgehalten (Cadmium) dürften in vergleichsweise kurzer Zeit zur Neige gehen.

Klärschlämme kommunaler Herkunft stellen daher eine Phosphorreserve dar, auf die wir nicht leichtfertig verzichten sollten.

Die bislang vorliegenden Ergebnisse der gemeinsamen Förderinitiative des Bundesforschungs- und des Bundesumweltministeriums zur Phosphorrückgewinnung zeigen, dass dieser Weg gegenwärtig noch keine ökonomisch sinnvolle Alternative zum Einsatz von Rohphosphat ist. Die direkte Nutzung der Klärschlämme als Phosphorreserve stellt demnach den wirtschaftlicheren Weg zur Nutzung der Nährstoffressource Phosphor dar. Andererseits geben die Schadstoffgehalte im Klärschlamm nach wie vor Anlass für eine kritische und permanente Überwachung.

 Die nachfolgenden Vorschläge für eine grundlegende Überarbeitung der Klärschlammverordnung liegen auf der Linie des Bundesratsbeschlusses 313/02 vom 26.4.2002 über die „Zukunft der landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm“. Die Länder forderten darin die Bundesregierung u.a. auf, die Schadstoffgrenzwerte angemessen zu senken, aber auch Technologien zur Rückgewinnung schadstoffarmer Phosphate aus Abwasser/Klärschlamm zu fördern. Das Bundesumweltministerium hat die wesentlichen Vorschläge für eine Änderung der Klärschlammverordnung in einem „Eckpunktepapier“ (Neufassung der Klärschlammverordnung – Ressourcen nutzen, Böden schonen) mit Datum vom 21.11.2006 veröffentlicht und u.a. auf der BMU-Homepage eingestellt (www.bmu.de). Die Eckpunkte wurden u.a. im Rahmen einer Expertenanhörung am 6. und 7.12. zur Diskussion gestellt.

Das BMU hält eine Klärschlammverwertung demnach unter den folgenden Rahmenbedingungen für vertretbar;

1. Grundsätzliches Festhalten an dem umweltpolitischen Ziel, dass es längerfristig zu keiner (wesentlichen)  Schadstoffanreicherung in Böden u.a. durch Düngemaßnahmen, also auch durch Klärschlammdüngung, kommt. Die Durchsetzung dieses Ziels bei der Klärschlammverwertung sollte schrittweise in Anpassung an den Stand der Technik erfolgen. Mit den vorgeschlagenen Grenzwerten erfolgt bereits der entscheidende Schritt in Richtung des langfristig angestrebten Zieles.

Grenzwertvorschläge –  Schwermetalle  (in mg/kg TS)

 Parameter

Blei

Cadm.

Chrom

Kupfer

Nickel

Quecks.

Zink

 Vorschlag

 Novelle 2007

100

2

80

(600)

60

1,4

(1.500)

 Geltende AbfKlärV

900

10

900

800

200

8

2500

„  „Gute Qualität und sichere Erträge“, Juni 2002, Bodenart „Lehm“

 

60

 

0,9

 

45

 

70

 

45

 

0,5

 

390

                 

2. Die Parameter Kupfer und Zink, die gleichzeitig auch essentielle Spurennährstoffe für Pflanzen sind, wären gesondert zu bewerten, sofern es keine Anhaltspunkte für ein Übermaß und damit erhebliche Bodenanreicherungen sowie toxische Wirkungen auf Mikroorganismen gibt.

3. Einführung eines (Schlamm-)Grenzwertes für Benz-a-Pyren von 1mg/kg TS. Prüfung der Einführung eines (Schlamm-)Grenzwertes für die polyzyklischen Moschusverbindungen „Tonalid“, „Galaxolid“ (HHCB, AHTN ) und für Organozinnverbindungen ( MBT , DBT; nicht TBT) sowie DEHP. (Hinweis: Analysevorschriften für Moschusverbindungen und für zinnorganische Verbindungen werden derzeit durch CEN erarbeitet.)

Grenzwertvorschläge – organische Schadstoffe ( in mg/kg TS; Dioxine = ng/kg TS) 

 Parameter

PCB

Dioxine

 AOX

 B(a)P

 DEHP

 Moschus

MBT +
OBT

 Vorschlag Novelle 

 

 0,1 je Kongener

30ng

400

1

100?

15?

10?

0,6?

 AbfKlärV

0,2 je K.

100ng

500

 

 

                 

Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse bei sog. „Bioabfallgemischen“ und bei aus dem Ausland importierten Klärschlämmen wird zudem geprüft, ob für PFT ein Grenzwert festzulegen ist oder ergänzende Nachweispflichten erforderlich sind.

4. Schaffung von Vereinfachungsmöglichkeiten (u.a. vereinheitlichte Datenerhebung über Umweltstatistikgesetz (UStatG) und AbfKlärV).

5. Schaffung der Möglichkeit zur Teilnahme der Betreiber der Abwasserbehandlungsanlagen an einer anerkannten Gütesicherung
(Maßstab für die Anerkennung von Güte-/Qualitätssicherungsinstitutionen wären die entsprechenden Anforderungen, die in dem Bund/Länder-Papier „Hinweise zum Vollzug der Bioabfallverordnung“ niedergelegt sind).
Bei Teilnahme an Systemen der Güte/Qualitätssicherung könnte auf regelmässige Dioxin- und PCB- Untersuchungen verzichtet werden. Voraussetzung: Besonders niedrige Belastungen in den vergangenen 10 Jahren.
Zudem: Befreiung von Voranzeige der Klärschlammaufbringung und Verzicht auf (Wiederholungs-) Bodenuntersuchungen.

6. Prüfung der Einführung von Anforderungen an die Material“hygiene“ (Salmonellen) oder erweiterte Auflagen an Einarbeitung /Anbaueinschränkungen.    

7. Harmonisierung der Boden(grenz)werte für Schwermetalle mit der Bundesbodenschutzverordnung und der Bioabfallverordnung.

8. Redaktionelle Klarstellungen
(u.a. Definition Klärschlammkompost, Gartenbau; Einbeziehung der Kalkgehalte bei der Ermittlung der Schadstoffbelastungen);

9. Erweiterung des Anwendungsbereiches der qualitativen Anforderungen der Klärschlammverordnung auch auf Flächen ausserhalb von Landwirtschaft und Gartenbau.

Grenzwertregelungen für Nonylphenol und Lineare Alkylbenzolsulfonate [LAS] werden aus fachlicher Sicht nicht für zwingend gehalten, da diese Verbindungen entweder im Boden sehr schnell abgebaut werden oder sich die bereits erreichten  Reduzierungen der Klärschlammbelastungen aufgrund von Anwendungsbeschränkungen dieser Stoffe  weiter fortsetzen werden. Zu prüfen ist die Eignung von Biotestverfahren, um die Relevanz von Klärschlammzufuhr auf Mikroorganismen zu bewerten.

Parallel zur Fortführung der bodenbezogenen Klärschlammverwertung von Klärschlämmen guter Qualität wird auch weiterhin die gemeinsam von BMBF, BMU und BMELV getragene „Förderinitiative Kreislaufwirtschaft für Pflanzennährstoffe, insbesondere Phosphor“ unterstützt. Ziel der Initiative ist es, Impulse für die Nutzbarmachung der in organischen Materialien (Klärschlämme, aber auch tierische Nebenprodukte, wie Knochen und Tiermehle) enthaltenen Pflanzennährstoffe als Ausgangsstoff für Düngemittel und für innovative Verfahren zu geben.

III     Klärschlammentschädigungsfonds

Rechtsklarheit besteht mittlerweile hinsichtlich der Frage, ob die Regelungen der Klärschlamm-Entschädigungsfondsverordnung verfassungsgemäss sind. Mit seinem am 10.08.2004 bekannt gegebenen Beschluss vom 18.Mai 2004 hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerden von zwei Abwasseranlagenbetreibern und vier Kommunen, die sich gegen die Einrichtung eines abgabenfinanzierten Entschädigungsfonds für Schäden, die durch die landbauliche Verwertung von Klärschlamm entstehen könnten, als unbegründet zurückgewiesen. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Beitragspflicht für den Klärschlamm-Entschädigungsfonds nicht in verfassungswidriger Weise in Grundrechte eingreift. § 9 Düngemittelgesetz und die Klärschlamm-Entschädigungsfondsverordnung verstoßen auch nicht gegen die Gewährleistung der gemeindlichen Selbstverwaltung nach Art. 28 Abs.2 Grundgesetz. Damit hat das Bundesverfassungsgericht die Position des Bundes  bestätigt, der immer von der Verfassungsmäßigkeit des Klärschlamm-Entschädigungsfonds ausgegangen ist.

Ein Beleg dafür, dass die Klärschlammverwertung zu keinen akuten Schäden führt, ist die Tatsache, dass weder der lange bestehende freiwillige Entschädigungsfonds noch der seit 1999 existierende gesetzliche Entschädigungsfonds bisher Schadenersatzleistungen leisten musste.

IV. Grenzwertüberlegungen auf der EU-Ebene

Von Verzögerungen geprägt sind  die Arbeiten an der Novellierung der aus dem Jahr 1986 stammenden EU-Klärschlammrichtlinie. Bereits 1999 wurden erste Arbeitsentwürfe besprochen, es soll 2007 nunmehr der erste Richtlinienvorschlag vorgelegt werden. Dieser war zwischenzeitlich  als Bestandteil der „Thematischen Strategie Bodenschutz“ vorgesehen.

Die wesentlichen Eckpunkte in einem nach wie vor aktuellen Arbeitspapier aus dem Jahr 2000  sind folgende:

–     Zunächst soll der Anwendungsbereich der Richtlinie künftig auch auf sonstige Flächen (Landschaftsbau, Parkflächen etc.) ausgeweitet werden.

–     Für Klärschlämme sieht das EU-Papier ein zeitlich gestaffeltes Stufenkonzept für die zulässigen Schadstoffgehalte vor (vgl. Anhangtabelle 1). Dabei waren bereits für 2005 Höchstgehalte vorgesehen, die deutlich unter den derzeit noch  zulässigen Werten  der 1986-er Richtlinie liegen. Die auf lange Sicht (ca. 2025) vorgesehenen Werte werden in der Bundesrepublik Deutschland schon jetzt weitgehend eingehalten.

–     Die EU-Vorstellungen für die Richtlinien-Novelle beinhalten auch Überlegungen für Grenzwerte für organische Schadstoffe. Neben den in Deutschland geregelten Dioxinen/Furanen, PCB und AOX sollen ggf. auch zusätzlich LAS, DEHP, Nonylphenol und PAKs geregelt werden. Dies würde – auch für Deutschland – eine deutliche Verschärfung der Bestimmungen für die Klärschlammverwertung bedeuten (vgl. Anhangtabelle  2).

–     Daneben soll die Häufigkeit der Schadstoffuntersuchungen in Abhängigkeit von den seitens der jeweiligen Kläranlage zur Aufbringung vorgesehenen Menge gestaffelt werden.

Zusätzlich hierzu hat die EG-Kommission in einer Ende 2003 veröffentlichten Unterlage die Erwartung geäußert, dass die Qualität der Klärschlämme künftig so verbessert wird, dass prinzipiell 75% der Schlämme für eine Verwertung in Frage kommen.

Die Beratungen über eine aktualisierte  EG-Klärschlammricht­linie sollen nunmehr 2007 auf der Grundlage eines Richtlinienentwurfes wieder aufgenommen und die novellierte Richtlinie könnte im Jahr 2008 oder 2009  in Kraft gesetzt werden.

V. Ausblick

Hinsichtlich der Zukunft der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung kann derzeit die Aussage getroffen werden, dass sich die Anforderungen künftig erheblich verschärfen werden – aktuell insbesondere auf Grund nationaler Vorgaben. Akute Gefährdungen von Böden durch Klärschlämme bestehen nicht, so dass die rechtlichen Neuregelungen ohne zeitlichen Druck erarbeitet werden können.

Offensichtlich hat es auch die EG-Kommission mit der Novelle der Klärschlammrichtlinie nicht besonders eilig, obwohl die bisherigen Grenzwerte noch erheblich über den in Deutschland gültigen Werten liegen und diese –  zumindest nach dem aktuellen Stand der Abwassertechnik – auf längere Sicht  als nicht vertretbar anzusehen sind.

 

Anhangtabelle 1:

Grenzwertvorschläge (EG)

für Schwermetalle im Klärschlamm zur landwirtschaftlichen Verwertunga) 

(Grenzwerte können alternativ auf Trockenrückstand oder auf Phosphorgehalt

bezogen werden) 

Schwermetall

Grenzwerte

(mg/kg TS)

Zielwerte1)

 

Richtlinie

86/278/EWG

Vorschlag

Mittelfristig

(ca.2015)

Langfristig

(ca.2025)

Kadmium

20-40

10(250)

5

2

Kupfer

1000-1750

1000(25000)

800

600

Quecksilber

16-25

10(250)

5

2

Nickel

300-400

300(7500)

200

100

Blei

750-1200

750(18750)

500

200

Zink

2500-4000

2500(62500)

2000

1500

Chrom

1000(25000)

800

600

 

 a) Stand: Arbeitspapier der EU vom 27.04.2000

1) 90% der Schlämme, die landwirtschaftlich verwertet werden, sollen mittel- bzw. langfristig die  „Ziel-werte“  unterschreiten.

In Klammern: Auf den Phosphorgehalt bezogene Grenzwerte

 

Anhangtabelle 2:

EU-Diskussionswerte

für organische Schadstoffe im Klärschlamm

bei landwirtschaftlicher Verwertunga)

 

Schadstoff

(mg/kg TS)

AOX

500

AS

2600

DEHP

100

Nonylphenol1)

50

PAK (9)

6

PCB (7)2)

0,8

PCDD/-F (TE)

100 ng

 

a) Stand: Arbeitspapier der EU vom 27.04.2000

1) Nonylphenol und Nonylphenoletoxylat

2) Summe der PCB-Kongenere 28, 52, 101, 118, 138, 153 und 180. 

 

Autor: vom BMU