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Meeresgeruch aus dem Labor

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Bild Nuet-Welt-Meerwasser-J.JPGForscher haben herausgefunden, wie Bakterien den typischen Meeresgeruch produzieren.

Ein britischer Forscher berichtet, er habe in einem Meereskeim das Enzym entdeckt, mit dem dieser das Gas Dimethylsulfid (DMS) produziert .Dieses steigt wiederum dem Strandgänger in die Nase.

Das Bakterium hatte er im Schlamm an der Küste gefunden. Es gelang ihm sogar im Labor künstlichen Meeresgeruch zu erzeugen, indem er auf Darmbakterien das entsprechende Gen übertrug und diese dadurch zur Gasproduktion zwang.

Das Gas erinnert nicht nur an Strand und Wellen, sondern ist eines der wichtigsten Gase im Klimahaushalt. In der Atmosphäre bildet es Kondensationskeime, an denen feine Wassertröpfchen und schließlich Wolken entstehen. Diese wiederum reflektieren das Sonnenlicht ins All zurück und tragen damit zur Kühlung der Erde bei. Auch einige Seevögel orientieren sich bei der Nahrungssuche an DMS.

Neues Beratungsportal

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Bild Akt-Beratungsportal-J.jpg Sind große zentrale Kläranlagen im Zeitalter des demographischen Wandels noch die richtige Strategie? Fachleute plädieren verstärkt für eine dezentrale Abwasserbehandlung, die besonders auch in ländlichen strukturierten Regionen die bessere Lösung sein kann. Steht man vor einer Pro- oder Kontra-Entscheidung, dann findet man viele unüberschaubare Informationen, die es zu bewerten gilt. Hilfe  verspricht jetzt ein Internet -Portal, das vom Prüf- und Entwicklungsinstitut für Abwassertechnik der RWTH Aachen im Rahmen eines geförderten Projekt (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) entstanden ist. Es unterstützt Behörden, Verbände, Hersteller und Wartungsfirmen, sie finden dort eine fachspezifische Beratung oder die Vermittlung von Experten.

Geplant sind auch Informationsveranstaltungen, Arbeitskreise und Seminare.

Weitere Informationen unter www.abwasser-dezentral.de

Woher kommen die Sommersprossen?

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Bild Nuet-Welt-Sommersprossen-J.jpg Jeder kennt sie und trotzdem fragt man sich, warum der Eine sie hat und der Andere nicht. Ursache ist, dass der Farbstoff Melanin nicht gleichmäßig in der Haut verteilt ist. Melanin ist ein Hautpigment, das von Melanozyten-Zellen an die Haut abgegeben wird. Bei Menschen mit Sommersprossen bewirkt ein genetischer Defekt, dass einige Zellen zu viel Hautfarbstoff produzieren. Da dieser Defekt vererbt werden kann, findet man in einzelnen Familien oft viele Mitglieder mit den “ lustigen “ Punkten. Wie beim Braunwerden, ist zur Bildung  UV-haltiges Sonnenlicht erforderlich. Deshalb sind sie über das Jahr verteilt auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Im Gesicht oder den Armen kommen sie viel häufiger vor, als auf dem bedeckten “ Körper „.
Hellhäutige
Menschen mit blonden oder roten Haaren haben viel öfter Sommersprossen als Dunkelhaarige. Das wusste schon Pipi Langstrumpf.

Kindersterblichkeit – umweltbedingt

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Bild Nuet-Welt-Kindersterbichkeit-J.jpgBei einer Konferenz der WHO Mitte Juni in Wien, berichtete die Vize-Generalsekretärin, Susanne Weber- Mosdorf, dass die Sterblichkeit zu zwei Dritteln umweltbedingt ist. Eine gesunde Umwelt könnte nach WHO-Schätzungen jährlich etwa 13 Millionen Menschen das Leben retten. Besonders sind arme Länder betroffen, in 23 ärmeren Ländern der Welt beruhen 10 Prozent aller Todesfälle auf nur zwei Umweltrisiken: verseuchtes Wasser und dadurch mangelnde Sanitär Hygiene und verschmutzte Luft, beispielsweise durch Herdfeuer im Haus. Am stärksten litten Kinder unter fünf Jahren, 74 Prozent aller Todesfälle sind durch Durchfall- und Atemwegerkrankungen verursacht.

Meerwasserentsalzung löst die Trinkwasserprobleme nicht

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Bild Nuet-Welt-Meerwasser-J.JPGBei der Umweltorganisation WWF stößt der Bau immer größer Meerwasserentsalzungsanlagen auf große Skepsis. Die Umweltschützer sehen in diesen Anlagen nicht die Lösung des weltweiten Trinkwasserproblems, denn die Zerstörung von Küstenregionen und ein gigantischer Energieaufwand sind die Begleiterscheinungen dieser Technik. In den Golf Startern werden immer mehr Anlagen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung gebaut und auch  Australien plant derzeit die größte Entsalzungsanlage der Welt. Darüber hinaus ist der WWF der Meinung, dass auch das anfallende Salz ein Problem darstellt.

 Das betrachten Verfahrenstechniker der Anlagenbauern allerdings als unkritisch, da eine Zeit Salzkonzentration von maximal sieben Prozent, im Meer nach der Einleitung praktisch nicht mehr nachweisbar ist.

Der WWF hat zu dem Themenkomplex eine Studie veröffentlicht die unter www.panda.org/news_facts/newsroom/index.cfm?uNewsID=106660 heruntergeladen werden kann.

Wassermangel: Chinesische Akademie warnt

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Bild Nuet-Welt-Akademie-J.JPG

In einem Bericht der Zeitung “ China daily“ lässt die Erderwärmung Chinas Gletscher schneller schmelzen als erwartet. Aus Einer Studie der chinesischen Akademie der Wissenschaften geht hervor, dass der damit verbundene Rückgang des Schmelzwassers die Wasserversorgung der großen Flüsse wie es Jangtse, gelber Fluss,  Ganges, Indus, Mekong “ ernsthaft bedrohen wird „. Auch am Mount Everest und in den Gegenden im mittleren und nördlichen Teil des Himalajas seien die Gletscher um neun Prozent zurückgegangen.

Perspektiven der Klärschlammverwertung – Ziele und Inhalte der Novelle der Klärschlammverordnung

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Bild FW-Schla-Verschaerfung-Klaerschlamm-F.jpg Zum Auftakt der aktuellen Novellierung der Klärschlammverordnung hat das Bundesumweltministerium eine Expertentagung durchgeführt, um mit Ländern, Kommunen, Verbänden und der Wissenschaft die Perspektiven der landwirtschaftlichen Verwertung zu diskutieren. Ziel der Tagung war, die aktuellen Erkenntnisse zur landwirtschaftlichen Verwertung zu bündeln. In Fachvorträgen stellten Experten die Wirkung der Schlämme als Nährstoff- und Humus – Lieferant, Aspekte der Hygiene sowie der Bodenbelastung durch Schwermetalle und organische Schadstoffe vor. Daneben wurden Entsorgungskosten und alternative Verwertungswege erörtert.

Der Tagungsband enthält die Beiträge der Experten sowie die Stellungnahmen, die das Bundesministerium zum Nachgang zur Tagung erhalten hat. Der Herausgeber, das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft hat den Band als KTBL-Schrift 11453, 2007 herausgegeben. Der Preis beträgt 26 €, die Bestellnummer ISBN 978 -3-939371-23-6

Pilotversuch zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen

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Bild FW-AWT-OzonSchweiz-F.JPG

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK


Abwasser: Pilotversuch zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen


Bern, 09.07.2007 – In Regensdorf findet 2007/08 im Auftrag des BAFU ein Versuch statt, die herkömmlichen Abwasserreinigungsverfahren mit so genannter Ozonierung zu ergänzen. So sollen die problematischen Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser entfernt werden.

Dank dem guten Ausbaustandard der Abwasserreinigungsanlagen (ARA) hat sich der Zustand der Schweizer Bäche, Flüsse und Seen in den letzten dreissig Jahren stark verbessert. Nach wie vor gelangen aber durch unseren alltäglichen Gebrauch Rückstände von Chemikalien, die mit herkömmlicher Technik in der ARA nicht reduziert werden können, in die Gewässer. Dort, wo der Anteil an gereinigtem Abwasser hoch ist, können einzelne Stoffe Konzentrationen erreichen, welche Gewässer­organismen beeinträchtigen können. Es werden auch schwer abbaubare Stoffe im Grundwasser nachgewiesen. Diese könnten künftig eine Herausforderung für die Trinkwasseraufbereitung darstellen.

Eine erste Betrachtung zeigt, dass es sinnvoll ist, die Siedlungsentwässerung mittelfristig zu optimieren. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) evaluiert aktuell verschiedene Möglichkeiten, den Eintrag von solchen Mikroverunreinigungen (siehe Kasten) aus der Siedlungsentwässerung in die Gewässer zu verringern.

Nationales BAFU-Projekt

Dazu hat das BAFU 2006 das nationale Projekt ,Strategie MicroPoll“ gestartet (vgl. Faktenblatt 1). Dieses umfasst unter anderem gross angelegte technische Versuche in Kläranlagen. Im Auftrag des BAFU führt das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs (Eawag) in der ARA Wüeri in Regensdorf einen solchen Versuch durch. Getestet wird, ob Mikroverunreinigungen in einer zusätzlichen Reinigungsstufe entfernt werden können (vgl. Faktenblatt 2). Dieser Pilotversuch erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich und wird von der Gemeinde Regensdorf unterstützt.

Eine zusätzliche Reinigungsstufe

Als zusätzliche Stufe im Abwasserreinigungsverfahren wird in der ARA Wüeri die Ozonierung erprobt. Aus einem Sauerstofftank wird flüssiger Sauerstoff (O2) in einen Verdampfer geleitet und dann in einem Ozonerzeuger in Ozon (O3) umgewandelt. Dieser wird dem Abwasser beigemischt und ermöglicht dadurch die Entfernung von Mikroverunreinigungen (vgl. Faktenblatt 3).

Weiterer Versuch geplant

Der Versuch mit Ozonierung dauert etwa 18 Monate. Er dient der konkreten Abklärung, wie effizient das Verfahren ist, welche technischen Voraussetzungen für die ARA nötig sind, welche Anforderungen es an einen ARA-Betrieb stellt und welche Kosten entstehen (vgl. Faktenblatt 2). Ein weiterer Pilotversuch mit einer anderen möglichen Reinigungsstufe, der Aktivkohlebehandlung, ist bereits in Planung.

Der Bericht mit einer Zusammenfassung der Resultate ist Ende 2008 zu erwarten.

Was sind Mikroverunreinigungen?
Mikroverunreinigungen sind organische Spurenstoffe, die in sehr tiefen Konzentrationen (Milliardstel- bis Millionstel-Gramm pro Liter) in den Gewässern nachgewiesen werden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Inhaltsstoffe von Pflanzenschutzmitteln, Körperpflegeprodukten, Reinigungsmitteln oder Medikamenten. Einige dieser Stoffe können sich bereits in sehr tiefer Konzentration nachteilig auf die Gewässer und ihre Lebewesen auswirken, z.B. Geschlechtsveränderungen bei Fischen hervorrufen.
Zum Vergleich: Ein Milliardstel-Gramm pro Liter entspricht etwa der Konzentration des Wirkstoffs einer Kopfwehtablette in einem normalen Schwimmbecken mit 25 Metern Länge.

Adresse für Rückfragen:

Auskünfte
Stephan Müller, Abteilungschef Wasser, BAFU, Tel. 031 322 93 20
Michael Schärer, Projektleiter ,Strategie MicroPoll“, Abteilung Wasser, BAFU,
Tel. 031 324 79 43
Hansruedi Siegrist, Leiter Arbeitsgruppe Pilotversuch, Abteilung Ingenieurwissenschaften, Eawag, Tel. 044 823 50 54

Herausgeber:

Bundesamt für Umwelt

Internet: http://www.umwelt-schweiz.ch

Drehbare Bürste mit feststehenden Kammelementen zur selbsttätigen Reinigung der Bürste

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Rechenanlagen werden zur Abscheidung von groben Schmutz- und Feststoffen aus dem zulaufenden Abwasser eingesetzte. Die Abscheidungsbürste, die hinten an der Umlaufrechenanlage angebracht ist, nutzt sich in kurzer Zeit ab. Sie verzopft, verfranst, und die groben Schmutzstoffe bleiben an der Achse haften, wodurch kein Reinigungseffekt mehr erzielt werden kann. Die Leistung wird dadurch erheblich reduziert.

Diplom Ingenieur  Ugur Cakir von der Kläranlage Weissach in Baden-Württemberg hat eine sich selbst reinigende Bürste für die Nutzung an einer Umlaufrechenanlage entwickelt und patentieren lassen. Sie kann mit feststehenden Kammelementen zur selbsttätigen Abreibung der Bürste bei richtiger Kombination der Borsten anderweitig, beispielsweise in Straßenkehrmaschinen eingesetzt werden.

Wer mehr erfahren möchte, kann bei Dipl.-Ing. Ugur Cakir unter

ugur.cakir@t-online.de nachfragen.

Kläranlagennachbarschaften in Bayern

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Linkliste für Kläranlagennachbarschaften in Bayern

Region:  Nachbarschaft Nr. Nachbarschaftsname:
Oberbayern 105 Rosenheim West
  109 Altötting
  110 Traunstein
  111 Berchtesgadener Land
  116 Freising
Niederbayern 207 Regen
  208 Deggendorf
  211 Passau Süd
  213 Passau Ost
Oberpfalz 302 Regensburg West
  303 Regensburg Ost 
  307 Schwandorf / Nord
Oberfranken 405 Kronach
Mittelfranken 501 Bad Windsheim
  502 Neustadt an der Aisch
  503 Ansbach West
  504 Ansbach Ost
  505 Ansbach Süd
  509 Roth West
  510 Fürth
Unterfranken 601 Miltenberg
  602 Aschaffenburg
  604 Main-Spessart Ost
  609 Schweinfurt 
  610 Haßberge 
  613  Bad Kissingen West
Schwaben 701 Donau Ries 1
  702 Donau Ries 2
  706 Dillingen Ost
  707 Dillingen West
  708 Günzburg
  711 Ostallgäu Nord
  712 Ostallgäu Süd
  713 Oberallgäu Nord
  714 Oberallgäu Süd
  715 Lindau