Bei einer Konferenz der WHO Mitte Juni in Wien, berichtete die Vize-Generalsekretärin, Susanne Weber- Mosdorf, dass die Sterblichkeit zu zwei Dritteln umweltbedingt ist. Eine gesunde Umwelt könnte nach WHO-Schätzungen jährlich etwa 13 Millionen Menschen das Leben retten. Besonders sind arme Länder betroffen, in 23 ärmeren Ländern der Welt beruhen 10 Prozent aller Todesfälle auf nur zwei Umweltrisiken: verseuchtes Wasser und dadurch mangelnde Sanitär Hygiene und verschmutzte Luft, beispielsweise durch Herdfeuer im Haus. Am stärksten litten Kinder unter fünf Jahren, 74 Prozent aller Todesfälle sind durch Durchfall- und Atemwegerkrankungen verursacht.
Kindersterblichkeit – umweltbedingt
Meerwasserentsalzung löst die Trinkwasserprobleme nicht
Bei der Umweltorganisation WWF stößt der Bau immer größer Meerwasserentsalzungsanlagen auf große Skepsis. Die Umweltschützer sehen in diesen Anlagen nicht die Lösung des weltweiten Trinkwasserproblems, denn die Zerstörung von Küstenregionen und ein gigantischer Energieaufwand sind die Begleiterscheinungen dieser Technik. In den Golf Startern werden immer mehr Anlagen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung gebaut und auch Australien plant derzeit die größte Entsalzungsanlage der Welt. Darüber hinaus ist der WWF der Meinung, dass auch das anfallende Salz ein Problem darstellt.
Das betrachten Verfahrenstechniker der Anlagenbauern allerdings als unkritisch, da eine Zeit Salzkonzentration von maximal sieben Prozent, im Meer nach der Einleitung praktisch nicht mehr nachweisbar ist.
Der WWF hat zu dem Themenkomplex eine Studie veröffentlicht die unter www.panda.org/news_facts/newsroom/index.cfm?uNewsID=106660 heruntergeladen werden kann.
Wassermangel: Chinesische Akademie warnt
In einem Bericht der Zeitung “ China daily“ lässt die Erderwärmung Chinas Gletscher schneller schmelzen als erwartet. Aus Einer Studie der chinesischen Akademie der Wissenschaften geht hervor, dass der damit verbundene Rückgang des Schmelzwassers die Wasserversorgung der großen Flüsse wie es Jangtse, gelber Fluss, Ganges, Indus, Mekong “ ernsthaft bedrohen wird „. Auch am Mount Everest und in den Gegenden im mittleren und nördlichen Teil des Himalajas seien die Gletscher um neun Prozent zurückgegangen.
Perspektiven der Klärschlammverwertung – Ziele und Inhalte der Novelle der Klärschlammverordnung
Zum Auftakt der aktuellen Novellierung der Klärschlammverordnung hat das Bundesumweltministerium eine Expertentagung durchgeführt, um mit Ländern, Kommunen, Verbänden und der Wissenschaft die Perspektiven der landwirtschaftlichen Verwertung zu diskutieren. Ziel der Tagung war, die aktuellen Erkenntnisse zur landwirtschaftlichen Verwertung zu bündeln. In Fachvorträgen stellten Experten die Wirkung der Schlämme als Nährstoff- und Humus – Lieferant, Aspekte der Hygiene sowie der Bodenbelastung durch Schwermetalle und organische Schadstoffe vor. Daneben wurden Entsorgungskosten und alternative Verwertungswege erörtert.
Der Tagungsband enthält die Beiträge der Experten sowie die Stellungnahmen, die das Bundesministerium zum Nachgang zur Tagung erhalten hat. Der Herausgeber, das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft hat den Band als KTBL-Schrift 11453, 2007 herausgegeben. Der Preis beträgt 26 €, die Bestellnummer ISBN 978 -3-939371-23-6
Pilotversuch zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Abwasser: Pilotversuch zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen
Bern, 09.07.2007 – In Regensdorf findet 2007/08 im Auftrag des BAFU ein Versuch statt, die herkömmlichen Abwasserreinigungsverfahren mit so genannter Ozonierung zu ergänzen. So sollen die problematischen Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser entfernt werden.
Dank dem guten Ausbaustandard der Abwasserreinigungsanlagen (ARA) hat sich der Zustand der Schweizer Bäche, Flüsse und Seen in den letzten dreissig Jahren stark verbessert. Nach wie vor gelangen aber durch unseren alltäglichen Gebrauch Rückstände von Chemikalien, die mit herkömmlicher Technik in der ARA nicht reduziert werden können, in die Gewässer. Dort, wo der Anteil an gereinigtem Abwasser hoch ist, können einzelne Stoffe Konzentrationen erreichen, welche Gewässerorganismen beeinträchtigen können. Es werden auch schwer abbaubare Stoffe im Grundwasser nachgewiesen. Diese könnten künftig eine Herausforderung für die Trinkwasseraufbereitung darstellen.
Eine erste Betrachtung zeigt, dass es sinnvoll ist, die Siedlungsentwässerung mittelfristig zu optimieren. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) evaluiert aktuell verschiedene Möglichkeiten, den Eintrag von solchen Mikroverunreinigungen (siehe Kasten) aus der Siedlungsentwässerung in die Gewässer zu verringern.
Nationales BAFU-Projekt
Dazu hat das BAFU 2006 das nationale Projekt ,Strategie MicroPoll“ gestartet (vgl. Faktenblatt 1). Dieses umfasst unter anderem gross angelegte technische Versuche in Kläranlagen. Im Auftrag des BAFU führt das Wasserforschungs-Institut des ETH-Bereichs (Eawag) in der ARA Wüeri in Regensdorf einen solchen Versuch durch. Getestet wird, ob Mikroverunreinigungen in einer zusätzlichen Reinigungsstufe entfernt werden können (vgl. Faktenblatt 2). Dieser Pilotversuch erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich und wird von der Gemeinde Regensdorf unterstützt.
Eine zusätzliche Reinigungsstufe
Als zusätzliche Stufe im Abwasserreinigungsverfahren wird in der ARA Wüeri die Ozonierung erprobt. Aus einem Sauerstofftank wird flüssiger Sauerstoff (O2) in einen Verdampfer geleitet und dann in einem Ozonerzeuger in Ozon (O3) umgewandelt. Dieser wird dem Abwasser beigemischt und ermöglicht dadurch die Entfernung von Mikroverunreinigungen (vgl. Faktenblatt 3).
Weiterer Versuch geplant
Der Versuch mit Ozonierung dauert etwa 18 Monate. Er dient der konkreten Abklärung, wie effizient das Verfahren ist, welche technischen Voraussetzungen für die ARA nötig sind, welche Anforderungen es an einen ARA-Betrieb stellt und welche Kosten entstehen (vgl. Faktenblatt 2). Ein weiterer Pilotversuch mit einer anderen möglichen Reinigungsstufe, der Aktivkohlebehandlung, ist bereits in Planung.
Der Bericht mit einer Zusammenfassung der Resultate ist Ende 2008 zu erwarten.
Was sind Mikroverunreinigungen?
Mikroverunreinigungen sind organische Spurenstoffe, die in sehr tiefen Konzentrationen (Milliardstel- bis Millionstel-Gramm pro Liter) in den Gewässern nachgewiesen werden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Inhaltsstoffe von Pflanzenschutzmitteln, Körperpflegeprodukten, Reinigungsmitteln oder Medikamenten. Einige dieser Stoffe können sich bereits in sehr tiefer Konzentration nachteilig auf die Gewässer und ihre Lebewesen auswirken, z.B. Geschlechtsveränderungen bei Fischen hervorrufen.
Zum Vergleich: Ein Milliardstel-Gramm pro Liter entspricht etwa der Konzentration des Wirkstoffs einer Kopfwehtablette in einem normalen Schwimmbecken mit 25 Metern Länge.
Adresse für Rückfragen:
Auskünfte
Stephan Müller, Abteilungschef Wasser, BAFU, Tel. 031 322 93 20
Michael Schärer, Projektleiter ,Strategie MicroPoll“, Abteilung Wasser, BAFU,
Tel. 031 324 79 43
Hansruedi Siegrist, Leiter Arbeitsgruppe Pilotversuch, Abteilung Ingenieurwissenschaften, Eawag, Tel. 044 823 50 54
Herausgeber:
Bundesamt für Umwelt
Internet: http://www.umwelt-schweiz.ch
Drehbare Bürste mit feststehenden Kammelementen zur selbsttätigen Reinigung der Bürste
Rechenanlagen werden zur Abscheidung von groben Schmutz- und Feststoffen aus dem zulaufenden Abwasser eingesetzte. Die Abscheidungsbürste, die hinten an der Umlaufrechenanlage angebracht ist, nutzt sich in kurzer Zeit ab. Sie verzopft, verfranst, und die groben Schmutzstoffe bleiben an der Achse haften, wodurch kein Reinigungseffekt mehr erzielt werden kann. Die Leistung wird dadurch erheblich reduziert.
Diplom Ingenieur Ugur Cakir von der Kläranlage Weissach in Baden-Württemberg hat eine sich selbst reinigende Bürste für die Nutzung an einer Umlaufrechenanlage entwickelt und patentieren lassen. Sie kann mit feststehenden Kammelementen zur selbsttätigen Abreibung der Bürste bei richtiger Kombination der Borsten anderweitig, beispielsweise in Straßenkehrmaschinen eingesetzt werden.
Wer mehr erfahren möchte, kann bei Dipl.-Ing. Ugur Cakir unter
ugur.cakir@t-online.de nachfragen.
Sammlung von Übungsaufgaben
Vorbereitung auf die Prüfung oder einfach mal kontrollieren, wie es um Ihren Wissensstand steht?
Hier finden Sie eine umfassende Sammlung von Übungsaufgaben aus allen Bereichen.
Versuchen Sie zuerst die Aufgaben selbständig zu lösen bevor Sie sich die Lösungen anschauen.
(hier gehts zu den Lösungen)
Grundlagen
- Ein Auto fährt mit einer Geschwindigkeit von 18 km/h, wie viele Meter legt es in einer Sekunde zurück?
- Formen Sie die Einheiten ausführlich um.
-
Ein Auto bewegt sich 30s lang mit einer Geschwindigkeit von 15 m/s. Dann steht es eine Minute lang und bewegt sich anschließend mit einer Geschwindigkeit von 25 m/s weiter. Welche der Nachfolgenden Grafiken stellt diesen Sachverhalt korrekt dar?
Chemie
- Ergänzen Sie in der folgenden Tabelle jeweils die fehlenden Namen bzw. chemischen Formeln.
Name Formel Schwefelwasserstoff Na2HPO4 Natriumsulfit NH4NO3 Glucose CH3COOH -
Natriumchlorid entsteht bei der Reaktion von Natronlauge mit Salzsäure.
a) Geben Sie die Reaktionsgleichung an
b) Geben Sie an um welchen Reaktionstyp es sich handelt -
Schwermetallionen werden im Faulraum durch Schwefelwasserstoff gebunden.
a) Begründen Sie diesen Sachverhalt.
b) Geben Sie die Reaktionsgleichung für die Reaktion von Kupfer(II)chlorid mit Schwefelwasserstoff an. -
Es sind 20,5 kg Sodalösung mit dem Massenanteil wSoda = 7,8% herzustellen.
a) Wie viel wasserfreie Soda ist einzuwiegen?
b) Wie viel Wasser ist zuzusetzen? -
In 740g Wasser werden 60g Soda gelöst. Wie groß ist der Massenanteil an Soda in der hergestellten Lösung?
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250g einer Essigsäurelösung mit wEssigsäure = 15% werden mit 150g Eisessig (reine Essigsäure) versetzt. Welchen Massenanteil an Essigsäure hat die entstehende Lösung?
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Wie viel kg Kaliumhydroxid müssen in 122,5 kg Kalilauge mit wKOH = 18% noch gelöst werden, wenn der Massenanteil an Kaliumhydroxid auf 40% ansteigen soll?
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Was versteht man Isomerie am Beispiel des Pentans?
a) Erläutern Sie den Begriff.
b) Geben Sie die Strukturformeln aller Isomere des Pentans an.
c) Benennen Sie die Isomere.
Maschinen- und Gerätetechnik
-
Welche der nachfolgenden Armaturen stellet eine Absperrklappe dar?
-
Geben Sie je zwei Vorteile und zwei Nachteile an, die ein thermoplastischer Werkstoff gegenüber Stahl als Werkstoff besitzt
-
Ordnen Sie den nachfolgenden Fügeteilen die richtige Verbindungsart zu.
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Die beiden Skizzen stellen Apparate zum Fördern von Stoffen dar.
a) Kennzeichnen Sie jeweils den Entritt mit E und den Austritt mit A des geförderten Stoffes.
b) Benennen Sie die beiden Apparate.
c) Geben Sie an welcher der Apparate bevorzugt wird, um Gase bzw. Flüssigkeiten zu fördern.
-
Welcher Fehler liegt in der dargestellten Kreiselpumpenanlage vor?
a) Das Absperrorgan vor der Kreiselpumpe ist generell überflüssig.
b) Das Füllventil mit Trichter muss an der Saugleitung angeschlossen werden.
c) Die Klappe und das Absperrorgan in der Druckleitung werden nicht benötigt, da eine Absperreinrichtung in einer Leitung ausreicht.
d) Der waagerecht durchgezogene Strich im Pumpensymbol gilt nicht für Kreiselpumpen.
e) Das Fußventil kann in der dargestellten Klappenstellung nicht während des Pumpenbetriebes öffnen
-
Tragen Sie in der nachfolgenden Skizze die Wasserstände in den einzelnen Röhren ein. Gehen Sie davon aus, dass die Röhren nicht vollständig mit Wasser gefüllt sind.
-
Benennen Sie die Punkte 1 bis 4 des abgebildeten Ventils.
Abwassertechnik
-
Eine Kläranlage wird mit einem Sandfang folgenden Querschnittes betrieben (alle Maße in cm).
a) Berechnen Sie das Volumen des Sandfanges bis zur Oberkante des Wasserspiegels, wenn die Länge des Sandfang 15m beträgt.
b) Berechnen Sie die Aufenthaltszeit des Abwassers bei einer Durchflussmenge von 120 L/s. -
Im Kläranlagezulauf wird ein CSB-Wert von 550 mg/L und eine Zulauf-Wassermenge von 500 L/s gemessen. Aus einem Saugwagen werden innerhalb einer Stunde 20 m3 Abwasser mit einem CSB-Wert von 10.500 mg/L zugegeben. Wie hoch ist der Mischungs-CSB im Zulauf der Kläranlage?
-
Regenüberlaufbecken (RÜB) werden als Durchlaufbecken (DB) oder Fangbecken (FB) sowohl im Hauptschluss als auch im Nebenschluss betrieben. Sie besitzen unterschiedliche Bauelemente wie Beckenüberlauf (BÜ), Trennbauwerk(TB) und Klärüberlauf (KÜ). Ordnen Sie in der Tabelle durch ankreuzen den verschiedenen Beckenarten die dazugehörigen Bauelemente zu.
-
Nennen Sie vier Ziele der aeroben Schlammstabilisierung.
-
Benennen Sie in dem dargestellten Stickstoffkreislauf die fehlenden Stoffe bzw. Vorgänge X1 – X4.
6. Bei der biologischen Reinigung werden vor allem aus dem Abwasser entfernt:
a) Salze
b) absetzbare Stoffe
c) Schwebstoffe und gelöste organische Stoffe
d) Cadmiumhaltige Stoffe
e) Arsenhaltige Stoffe
Elektrotechnik
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Ergänzen Sie folgende Tabelle
Größe Zeichen Einheit Name der Einheit Widerstand Ampere V P -
Welche Gesetzmäßigkeiten gelten in der Reihenschaltung für
a) Gesamtspannung
b) Gesamtstrom
c) Gesamtwiderstand -
Welche Gesetzmäßigkeiten gelten in der Parallelschaltung für
a) Gesamtstrom
b) Gesamtspannung
c) Gesamtwiderstand -
Berechnen Sie für folgende Schaltung den Gesamtwiderstand mit R1= 100W, R2= 20W, R3= 50W und R4= 30W.
Wirtschafts- und Betriebslehre
-
Ein Berufsausbildungsvertrag enthält unter anderem die folgenden fünf Angaben. Welche Angabe ist nach dem Berufsbildungsgesetz nicht zulässig?
a) Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am 15. August
b) Die regelmäßige tägliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden
c) Der Auszubildende verpflichtet sich, nach bestandener Abschlussprüfung noch zwei Jahre im Ausbildungsbetrieb als Facharbeiter zu arbeiten
d) Die Probezeit beträgt 3 Monate
e) Der Auszubildende verpflichtet sich, an der dreiwöchigen überbetrieblichen Ausbildung im Lichtbogenschweißen bei der IHK teilzunehmen -
Welche Aussage zur beruflichen Fortbildung ist falsch?
a) Sie hat zum Ziel, die bereits erworbenen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten, zu verbessern und zu erweitern
b) Sie kann die wirtschaftliche Lage des Arbeitnehmers verbessern
c) Sie baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einer ausreichenden Berufspraxis auf
d) Sie schützt den Arbeitnehmer vor dem Verlust des Arbeitsplatzes
e) Sie kann die berufliche Flexibilität der Arbeitnehmer erhöhen -
Wie heißen die drei wesentlichen Produktionsfaktoren?
a) Arbeit, Organisation, Kapital
b) Rohstoffe, Arbeit, Energie
c) Natur, Arbeit, Kapital
d) Natur, Arbeit, Organisation
e) Rohstoffe, Energie, Kapital -
Nach Artikel 12 des Grundgesetzes haben alle Deutschen das Recht Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Was wird durch dieses Grundrecht garantiert?
a) Das Versprechen des Staats, niemals einen Arbeitszwang auszuüben
b) Ein Rechtanspruch auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz
c) Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung, wenn Wohnsitz und Arbeitsplatz mehr als 50 km voneinander entfernt sind
d) Das Recht aus beruflichen Gründen den Dienst bei der Bundeswehr verweigern
e) Das Recht der freien Berufswahl sowie der freien Wahl des Arbeitsplatzes und der Ausbildungsstätte -
Durch Rationalisierungsmaßnahmen kann in einem Betrieb eine Arbeitskraft in einer Stunde mehr als vorher produzieren. Welche Aussage ist richtig?
a) Die Kapitalkosten sinken
b) Der Personalbedarf wird größer
c) Die Arbeitsproduktivität steigt
d) Die Qualität der hergestellten Güter nimmt ab
e) Die körperliche Arbeitsbelastung nimmt zu
Leistungsorientierte Bezahlung
| • | Leistungsorientierte Bezahlung in Frage und Antwort |
| • | Beispiele von Dienstvereinbarungen zur leistungsorientierten Bezahlung |
| • | Weitere Informationen zur leistungsorientierten Bezahlung |
Leistungsorientierte Bezahlung in Frage und Antwort
Warum wird die leistungsorientierte Bezahlung im öffentlichen Dienst eingeführt ?
Die leistungsorientierte Bezahlung (kurz LOB) soll die Effektivität und die Effizienz der Arbeitsbereitschaft sowie die Arbeitskraft stärken. Die Arbeitsleistung kann somit mit Arbeitszielen verknüpft werden, dies soll die Arbeitsmotivation und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter bzw. Beschäftigen steigern.
Um welche Beträge handelt es sich ?
Zunächst handelt es sich um 1 Prozent der Entgeldsumme der Arbeitnehmer des jeweiligen Arbeitsgebers bezogen auf des Vorjahr. Diese Mittel sollen über Jahre bis zu 8 Prozent ansteigen. Ein Verlauf wie die Staffelung aussehen soll ist noch unklar. Sicher ist jedoch das dieser Betrag für keine anderen Mitteln verbraucht werden dürfen.
Die zur Verfügung stehenden Gelder entstehen aus Einsparungen die durch den TVöD entstehen, z.B. Minimierung der Leistungszulagen bei den „Arbeitern“.
Zu welchem Zeitpunkt werden die Prämien ausgezahlt ?
Die Umsetzung der LOB kann nur erfolgen, wenn sie zuvor als Dienstanweisung bzw. Betriebsvereinbarung vorliegt. Ist dies bis 31.07.2007 nicht der Fall wird das zur Verfügung stehende Gesamtvolumen an alle Beschäftigte der entsprechenden Kommune ausgezahlt. Die Zahlung findet in diesem Fall im Monat Dezember 2007 statt und beträgt 12 % des Tabellenentgelts . Grundlage ist der Tabellenlohn von Monat September 2007.Findet bis 30.09.2007 immer noch keine Einigung statt, wird im Dezember des darauffolgenden Jahres zunächst 6 % vergütet bzw. angeglichen.
Ist ein Verfahren für LOB vorgeschrieben ?
Jedes Verfahren ist grundsätzlich in Dienst ,- bzw. Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat abzustimmen. Das einzuführende System soll nach den örtlich Gegebenheiten, sowie den entsprechenden Zielen angepasst werden. Bestehende bzw. passende Systeme können übernommen bzw. integriert werden. Es muss immer eine Aufgabenbeschreibung vorliegen , damit klar zu definieren ist wonach sich die LOB richtet und worauf es ankommt.Systematische Leistungsbewertung oder Zielvereinbarungen sind möglich.
Was ist die systematische Leistungsbewertung ?
Leistung soll für den Vorgesetzten sowie für den Bewerteten klar definiert und selbsterklärend sein. Das Leistungsprofil ist auf den entsprechenden Betrieb bzw. Amt abzustimmen und muss sich mit den Aufgaben decken. Teamarbeit kann z.B. nur bewertet werden, wenn man mit Arbeitskollegen zusammenarbeitet. Die Leistungsmerkmale dienen als Bewertungskriterien und bringen zum Ausdruck welche Arten von Leistung am Arbeitsplatz zu erbringen sind. Alle Merkmale müssen klar voneinander abgegrenzt und eindeutig beschrieben sein.
Was sind Zielvereinbarungen ?
Bei Zielvereinbarungen werden Eigenschaften festgelegt, die auf die persönlichen Aufgabenstellung eines Mitarbeiters ausgelegt sind. Es dürfen nur solche Ziele vereinbart werden die realistisch und für einen dritten nachvollziehbar sind. Zu beginn steht immer das Zielvereinbarungsgespräch , dann ein Zwischengespräch in dem Ziele neu besprochen oder verhandelt werden können, und schließlich das Zielerreichungsgespräch.
Beispiele von Dienstvereinbarungen zur leistungsorientierten Bezahlung
| • | Dienstvereinbarung zur Leistungsorientierten Bezahlung der Stadt München |
| www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/60_por/11_broschueren/leistungorientierte_bezahlung.pdf | |
| • | Dienstvereinbarung über die Leistungsorientierte Bezahlung bei der Stadt Erlangen |
| https://secure.erlangen.de/eris/downloadPDF.do;jsessionid=aKk6W6RZgtQd;jsessionid=aKk6W6RZgtQd?id=1028961 |
|
| • | Broschüre der Komba-Gewerkschaft über die leistungsorientierte Entlohnung incl. Musterdienstvereinbarung |
| www.komba.de/binarydata/download/bawu_brosch.pdf | |
| • | Ergänzende Anmerkung der Komba-Gewerkschaft zu ihrer Musterdienstvereinbarung |
| www.komba.de/binarydata/download/LOB_Nachtrag.pdf | |
Weitere Informationen zur leistungsorientierten Bezahlung
| • | Materialien zur Leistungsorientierten Bezahlung (Leistungsstufen, Leistungsprämien und Leistungszulagen) nach dem TVöD |
| www.personalbeurteilung.de/leistung/ | |
| • | Schulungen zur Leistungsorientierten Bezahlung nach dem TVöD |
| www.personalbeurteilung.de/wirtschaft/tvoed.htm | |
CD/DVD
Update-CD DWA-Themen
Ausgabe Mai 2011
Abonnementpreis EUR 250,00 / Abonnementpreis für fördernde DWA-Mitglieder EUR 200,00
Seit 2004 veröffentlichen die DWA-Fachgremien grundlegende Arbeitsergebnisse, deren Inhalt von langfristiger Bedeutung ist, in den DWA-Themen. Erläuternde Abhandlungen über die Grundlagen zum DWA-Regelwerk, zusammenfassende Berichte und richtungweisende Trends in Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall werden ebenso in dieser Reihe publiziert wie technische Spezifikationen, um sie der Fachwelt schnell verfügbar zu machen.
Wenn Sie in ein Abonnement einsteigen möchten, erhalten Sie die CD mit 44 Titeln und mehr als 4.800 Druckseiten zum Preis von EUR 540,- (fördernde DWA-Mitglieder EUR 432,-). Als Bonus sind auch mehr als 90 DWA-Arbeitsberichte auf der CD enthalten. Jährlich erscheint im Mai eine Update-CD mit der kompletten Reihe der DWA-Themen zum Preis von EUR 250,- (fördernde DWA-Mitglieder EUR 200,-). Zwischen den Update-Lieferungen können Abonnenten alle Neuerscheinungen kostenfrei online abrufen. Ein Abonnement ist selbstverständlich auch in gedruckter Form möglich. Wenn Sie die Printausgaben der DWA-Themen abonnieren, werden Ihnen alle Neuerscheinungen unmittelbar nach Fertigstellung im DIN A4-Format mit 10 %igem Preisvorteil zugesandt.
Sichern Sie sich einfach und schnell Ihr Abonnement der DWA-Themen per E-Mail an kundenzentrum@dwa.de.
Dort können Sie auch ein Inhaltsverzeichnis der CD mit allen Titeln anfordern.
Mitvertrieb: DVD „Ökoraum Klärwerk“
Ein Film von Kurt Niedermeier
Dokumentation 40 Minuten, ISBN 978-3-88721-799-0, F. Hirthammer Verlag
Ladenpreis: EUR 49,90 / Sonderpreis bis zum Tag des Wassers am 22. März 2008: EUR 34,50
Tiefe Wunden wurden beim Bau des Klärwerks Kaufbeuren in das Gelände gerissen. Daher wurde versucht, der Natur im Werksgelände optimale Bedingungen zu schaffen, damit sie wieder Fuß fassen kann. In dieser Dokumentation wird über Jahre hinweg verfolgt, wie sich bei bewusster Planung eine spannende Symbiose zwischen Technik und Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Die Betreiber berichten, mit welchen Maßnahmen sie die Artenvielfalt gefördert haben. Heute leben beispielsweise Grünspecht, Falke, Marder und Hasen aber auch Ringelnattern und Blindschleichen auf dem Gelände. Auch die Flora kann man in großer Vielfalt bestaunen. Es sind beeindruckende Aufnahmen entstanden, wie sie in einem Klärwerk nicht zu vermuten sind.
Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3663
Terminologiedatenbank DIN-TERM
Neu erschienen ist eine Datenbank, die alle Begriffe des deutschen Normenwerks und der IEV- Kapitel enthält. Genormt werden Begriffe mit dem Ziel, dass sie in unterschiedlichen Sprachen immer dasselbe bedeuten. Neben den nationalen DIN- Normen und Entwürfen werden auch EN und ISO-Dokumente erfasst. Die Einträge sind fast alle in 3 Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch.
Die Software Oberfläche ist in Deutsch und in Englisch.
DIN-Terminologiedatenbank
Ausgabe 2007
CD-ROM, Einzelplatzversion: ISBN 978 -3- 410 – 16728 – 0
Erschienen beim Beuth Verlag zum Preis von 528 €
Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung Heft 22/2007
Die neue EU-Hochwasserrichtlinie – Wohin geht die Reise beim europäischen Hochwasserschutz?
Beiträge zum Seminar am 19./20. November 2007 in Koblenz Herausgeber: Heribert Nacken
2007, 122 Seiten, 34 Abbildungen, 10 Tabellen, broschiert, DIN A4
ISBN 978-3-940173-44-7
Ladenpreis: EUR 48,00 / Mitglieder der FgHW: EUR 38,40
Preis der digitalen Fassung auf CD-ROM: EUR 29,00 / Mitglieder der FgHW: EUR 23,20
In der von der EU-Kommission im Jahr 2000 eingeführten EU-Wasserrahmenrichtlinie waren die Belange des Hochwassers mit all seinen Auswirklungen und Implikationen nicht integriert. Dieses Manko ist zwischenzeitlich durch die Einführung einer eigenständigen EU-Hochwasserrichtlinie behoben worden, die sich eng an die zeitlichen und organisatorischen Vorgaben der EU-WRRL angliedert und die spezifischen Hochwasseraspekte der Wasserwirtschaft thematisiert. Neu dabei ist speziell der durchgehende Leitgedanke des Hochwasserrisikomanagements. Im vorliegenden Tagungsband wird aufgezeigt, wohin die Reise beim europäischen Hochwasserschutz geht, was Neues auf uns zu kommen wird und welche Aufgaben auf uns warten, aber auch, was bereits in der heutigen Praxis konform zur neuen Richtlinie umgesetzt wurde.
DWA-Fachwörterbuch auf CD-ROM „Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall“ Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch
ISBN 978-3-939057-69-7
Ladenpreis: EUR 49,00 / Fördernde DWA-Mitglieder: EUR 39,20
Die Entwicklung in den Fachgebieten Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall hat zur Bildung einer Vielzahl von Fachausdrücken geführt, die einen ganz speziellen Sinn besitzen und die in gewöhnlichen Wörterbüchern entweder überhaupt nicht oder nur vereinzelt aufgefunden werden. Dadurch entstehen häufig Schwierigkeiten beim Studium von Büchern, Zeitschriften, Bedienungsanweisungen und anderer technischer Unterlagen. Mit dem DWA-Fachwörterbuch wird dem Fachübersetzer, dem Ingenieur, Techniker und dem Betriebspersonal, wie auch dem Studierenden und allen übrigen Personen, die sich mit englischsprachiger Fachliteratur beschäftigen müssen, ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, das ihnen bei Übersetzungen, Literaturstudium und fachlicher Korrespondenz unentbehrlich sein wird.
Das mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Frühjahr 2007 herausgegebene Fachwörterbuch Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch liegt jetzt auch als digitale Datenbank auf CD-ROM vor. Sie umfasst Begriffe aus der Abwasser- und Abfalltechnik sowie aus dem Bereich Wasserwirtschaft, Umwelt und angrenzender Sachgebiete. Mit rund 7.150 Begriffen enthält das Fachwörterbuch den Wortschatz zur Überwindung von Sprachbarrieren.
Genauso einfach wie die Installation ist auch die Bedienung. Der Benutzer kann über eine Suchmaske einen englischen oder deutschen Fachbegriff eingeben und erhält die entsprechenden Trefferlisten. Nach Anklicken des gewünschten Begriffs wird die Übersetzung angezeigt. Sie kann unmittelbar in die Zwischenablage kopiert und in jede beliebige Windows-Anwendung eingefügt werden.
Weitere Informationen und Bestellung:
http://www.dwa.de/news/news-ref.asp?ID=3556
Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg
Das Statistische Landesamt Baden -Württemberg stellt auf einer CD-ROM alle aktuellen Informationen zur
– Wasserversorgung
– Wasserverwendung.
-Abwasserbeseitigung
in den einzelnen Wirtschaftsbereichen und im öffentlichen Sektor zur Verfügung Darüber hinaus findet man Informationen aus den Wassereinzugsgebieten und Gemeindedaten.
Bestellen kann man die CD beim Statistischen Landesamt in Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.statistik-bw.de
Br 10-07
Globale Wasserkrise auf UNO-DVD
Mit drastischen Bildern und Filmen wollen die Vereinten Nationen die globale Wasser-und Sanitärkrise in den Köpfen der Menschen tiefer verankern und damit einen Handlungsdruck aufbauen. Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen hat anlässlich des Tags des Wassers eine interaktive DVD veröffentlicht.
Neben der reinen Information besticht die DVD- vor allem durch seine deutlichen Bilder. So enthält die DVD beispielsweise einen Videofilm, der afrikanische Slumbewohner zeigt, die mangels Sanitärversorgung ihren in Tüten verpackten Kot auf eine Deponie werfen. Durch die Deponie führen undichte Wasserleitungen, bei starkem Regen werden die Fäkalien zurück in die Hütten gespült.
Die DVD enthält insgesamt 27 Video-Clips, interaktive Grafiken und über 200 Abbildungen. Besprochen wurde die DVD von der deutschen Synchronstimme von Nicholas Cage.
Die DVD erhält man gegen Portoerstattung bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Zimmerstraße 26 / 27 in 10969 Berlin, info@dvgn.de Telefon 030 – 2593750
Niedersachsen legt Umweltbericht 2006 vor
Das niedersächsische Umweltministerium, Referat für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Archivstraße 2 / 30169 Hannover) hat den Umweltbericht vorgelegt, der unter www.umwelt.niedersachsen.de eingesehen werden kann. Bei Interesse kann auch eine CD-ROM angefordert werden.



