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Immer mehr Lachse in Nordrhein-Westfalen

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Der atlantische Lachs hat sich im Jahr 2007 in vielen Gewässern Nordrhein-Westfalens erfolgreich fortgepflanzt. Das haben Wissenschaftler im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg festgestellt.

Dass die Fortpflanzung der Lachse in Nordrhein-Westfalen keine Eintagsfliege war, hat sich in den letzten Monaten bei der Nachsuche mit Hilfe der Elektrobefischung gezeigt. In fünf Zuflüssen der Sieg wurden mehr als 500 Junglachse zwischen vier und sieben Zentimeter Körperlänge nachgewiesen (siehe Foto). Die Fische werden noch ein bis zwei Jahre im Sieggebiet bleiben und anschließend als sogenannte Smolts zum Fressen ins Meer abwandern. Zu diesem Zeitpunkt haben sie dann eine Größe zwischen 13 und 20 Zentimeter.

„Die Zahl der gefangenen Lachse erlaubt eine vorsichtige Hochrechnung, dass der Bestand von Junglachsen aus natürlicher Fortpflanzung etwa 100.000 Individuen im Sieggebiet erreicht“, erläutert Detlev Ingendahl von der Bezirksregierung Arnsberg. Dies entspräche etwa 20 Prozent der Junglachse, die durch das Wanderfischprogramm jährlich zur Stützung der Population ausgesetzt werden.

Seit 1990 wird die Wiederansiedlung des Lachses am Rhein durch die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins koordiniert. Nach der Umweltkatastrophe von Sandoz im Jahr 1986 hatten die Rheinanliegerstaaten vereinbart den ökologischen Zustand des Rheins nachhaltig zu verbessern. Hintergrund: Auch anspruchsvolle Tierarten, wie der Lachs, sollten in das Gewässer zurückkehren können.

In Nordrhein-Westfalen wird seit 1998 im Wanderfischprogramm des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) in Kooperation mit dem Fischereiverband NRW für den Schutz der Wanderfische, Lachse, Meerforellen, Aale, Nordseeschnäpel und Maifische gearbeitet. Die Bezirksregierung Arnsberg kümmert sich um die Umsetzung des Projekts.

Auch in den kommenden Jahren sollen weiterhin Lachse ausgesetzt werden, um einen neuen „genetisch angepassten“ Rheinlachsstamm aufzubauen.

 Pressemitteilung

Jari Wieschmann 06.12.2007

Noch Verbesserungsmöglichkeiten bei der Phosphor-Elimination

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Anlässlich der Karlsruher Flockungstage, sagte Prof. Erhard Hoffmann vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung der Universität Karlsruhe Anfang Oktober 2007, dass bei bestehenden Anlagen im Bezug auf „Phosphor “ noch was gehe. Zusätzliche Anreize zur Verbesserung der Reinigungsleistung würde das Interesse der Betreiber finden. Erforderlich seien dafür eine stärkere Einbeziehung von Messe-, Steuer- und Regeltechnik. In seinem Vortrag wurden dazu auch interessante statistische Daten vorgestellt. So würde selbst bei der Rückgewinnung des gesamten Phosphors aus dem kompletten Abwasser kommunaler Kläranlagen, der Düngerbedarf der Bundesrepublik nur zu 20 Prozent gedeckt werden. Interessant sind auch die veränderten Frachten über die Jahre. In 1975 lag der P-gehalt noch bei 5 g /E/d. Heute geht man von 1,6 bis 1,9 g E/d aus. Bei der Menge 1,6 g stammen 85 Prozent der P-Fracht von menschlichen Ausscheidungen, was bedeutet, dass eine weitere Reduktion nicht mehr möglich ist.

Die gesamte die Fracht aus maschinellen Geschirrspülmitteln betrug 2006 etwa 7000 t/a. Wenn man auf Polyphosphate in den Geschirrspülmitteln verzichten würde, könnte man eine Reduktion und von rund 25 Prozent pro Einwohner/d erreichen.

Bei der Belastung der Gewässer kann man im Vergleich zu 1975 stolze Zahlen präsentieren:  die in Oberflächengewässer eingeleitete P-Fracht wurde um 75 Prozent von 91350 t/a auf 9070 t/a reduziert.

Auf die Möglichkeiten der P-Elimination speziell in Baden Württemberg war der  Referent der Ansicht, dass die Bereitschaft  der Betreiber derzeit der auf Grund der guten Ergebnisse gering sei. Optimierungspotenziale sieht er bei der Prozesskontrolle. den Dosierstellen und bei der Steuer- und Regelungstechnik. Für den Betreiber gebe es derzeit wenig Anreize zu weiteren Investitionen, da die wasserrechtlich geforderten Werte erreicht würden und zusätzliche Maßnahmen nur die Betriebskosten erhöhten. Trotzdem sieht Hoffmann Handlungsbedarf, da der Pges- Zielwert von 0,1 bis 0,15 mg/l für die Gewässergüteklassen eins bis zwei in Baden Württemberg nur etwa zu 50 Prozent erreicht würden.

3.300 Tonnen Krankenhausabfälle in Tongrube Trottheide gekippt

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Wie erst jetzt bekannt wurde hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin schon im Oktober Klage gegen zwei Entsorgungsunternehmer eingereicht, die die Tongrube Trottheide in Marienthal (Kreis Oberhavel) illegal mit 3.300 Tonnen zum Teil hochinfektiösem Praxis- und Krankenhausmüll verfüllt haben sollen. In diesem Zusammenhang ist das brandenburgische Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) erneut in die Kritik geraten. Der Kreisverwaltung Oberhavel hätten nach eigenen Angaben schon vor zwei Jahren Hinweise auf die illegale Verfüllung der Grube vorgelegen. Anwohnern waren wiederholt LKW von einer Verleihfirma aus Hockenheim aufgefallen, die offensichtlich keinen Bauschutt, sondern große Mengen Krankenhausmüll in die Grube abgekippt haben sollen. Diese Hinweise habe der Kreis mehrmals an das zuständige Landesbergbauamt Cottbus weitergeleitet. Dort sei die Sache dann aber nicht weiterverfolgt worden – stattdessen habe der Kreis die Auskunft erhalten, dass in der Grube alles mit rechten Dingen zugehe. Auch habe das LBGR Mitarbeitern der Kreisverwaltung unter Berufung auf sein Hausrecht den Zutritt zum Gelände untersagt. Erst auf Intervention des Landrates Karl Heinz Schröter hin, der bei einer Besichtigung der Grube nach eigenem Bekunden förmlich „über Berge von Krankenhausabfällen gestolpert“ sei, habe die zuständige Staatsanwaltschaft in Neuruppin schließlich die Ermittlungen aufgenommen. Einer Sprecherin des Landgerichts zufolge wird das Verfahren wahrscheinlich schon Anfang des Jahres eröffnet werden.

Unterdessen hat der, im Zusammenhang mit den Müllskandalen in den brandenburgischen Gruben Markendorf und Malterhausen, von der Staatsanwaltschaft bestellte Gutachter angekündigt, dass er die Ergbnisse seiner Untersuchungen noch in diesem Jahr vorlegen wird. Durch das Gutachten soll insbesondere festgestellt werden, ob und ggf. in welchem Umfang das Grundwasser durch die illegalen Müllablagerungen belastet worden ist. Ermittler hatten die illegalen Deponien im Sommer entdeckt und stillgelegt. Insgesamt waren dort mehr als 700.000 Kubikmeter illegal abgelagerter Müll gefunden worden.

Pressemitteilung von: Wastecontrol – Initiative gegen illegale Abfallentsorgung
Initiative Wastecontrol
c/o Martin Reetz
Nesselrodestraße 6
50735 Köln
0163-7511611

Wastecontrol ist eine unabhängige Initiative gegen illegale Abfallentsorgung
mit Sitz im Rheinland. Die Initiative besteht aus einer kleinen Gruppe von Leuten aus Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen und verschiedenen politischen Parteien. Initiator ist Martin Reetz, freier Journalist aus Köln, der überwiegend Energie und Umweltthemen kommuniziert.
www.wastecontrol.de

Neue Broschüre zu den Grundlagen der Tarifkalkulation

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Neue Broschüre zu den Grundlagen der Tarifkalkulation

Senator Wolf: Wichtiger Beitrag zur Versachlichung und Transparenz

Die Berliner Wasserbetriebe haben die Grundlagen der Tarifkalkulation in einer Broschüre veröffentlicht. Das 20-seitige Heft enthält in allgemein verständlicher Form sowohl die zu Grunde gelegten rechtlichen Bestimmungen als auch Erläuterungen zur betrieblichen Anwendungspraxis. Diese Grundlagen werden durch das praktische Kalkulationsbeispiel des Tarifs für die Entsorgung von Fäkalwasser aus abflusslosen Sammelgruben illustriert. Zudem sind die wesentlichen Kosten- und Ertragspositionen des Jahres 2008 für alle fünf Tarife – Trink-, Schmutz-, Niederschlags- und Fäkalwasser sowie Fäkalschlamm – auf einer Seite tabellarisch mit den sich daraus ergebenden jeweiligen Entgelten dargestellt

„Mit dieser Dokumentation leisten die Berliner Wasserbetriebe einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Trink- und Abwassertarife und zugleich zur Transparenz“ unterstreicht Senator Harald Wolf, der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens.

Veröffentlichung detaillierter Kalkulationen nach Vorlage des OVG-Urteils Anfang 2008

Im Oktober hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg Sicherheit für die Veröffentlichung von Betriebsdaten geschaffen und entschieden, dass die Daten des  „Monopolgeschäftes“ in Berlin offen gelegt werden und zugleich für das Wettbewerbsgeschäft vor allem im Land Brandenburg den Schutz der Geschäftsgeheimnisse bestätigt. Für Januar 2008 wird die Urteilsbegründung vom OVG erwartet. Wenn diese vorliegt, werden die Berliner Wasserbetriebe ihre Kalkulationen dem entsprechend veröffentlichen.

Durch die kombinierten Vorgaben aus dem Berliner Betriebe-Gesetz und aus der Wassertarifverordnung sind die Berliner Wasserbetriebe seit 1999 an ein im deutschlandweiten Vergleich höchst konsequent geregeltes Kommunalabgabenrecht gebunden. Es bestimmt detailliert, welche Kosten im jeweiligen Tarif ansatzfähig sind und welche nicht. Sowohl Wirtschaftsprüfer als auch die zuständigen Behörden sowie in allen klagebehafteten Fällen die jeweiligen Gerichte haben den Berliner Wasserbetrieben stets die korrekte Anwendung des Kommunalabgabenrechts, der Berliner Landesgesetze sowie der Urteile der verschiedensten Bundes- und Landesgerichte attestiert.

Die Broschüre „Grundlagen der Tarifkalkulation“ ist im Kundenzentrum der Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin, erhältlich.

PFT in Solingen

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PERFLUORIERTE TENSIDE Galvano-Innung setzt auf eine zentrale Abwasser-Entsorgung. Konzept fast fertig.

Die Solinger Galvano-Branche will nicht in den Geruch einer „Giftküche“ kommen – auch wenn bei sieben Firmen erhöhte Mengen perfluorierter Tenside (PFT) gemessen wurden (ST berichtete). Sie sind am Montag Thema im Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt, dem ein Sachstandsbericht des Stadtdienstes Natur und Umwelt vorliegt. Leiter Dr. Klaus Strehlau: „Diese Firmen wurden dazu verpflichtet, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“

„Für PFT gibt es noch keinen Ersatz.“

Dr. Werner Olberding IGOS
In Solingen gibt es rund 150 Galvano-Betriebe; 40 sind Mitglied der Innung. Galvanofirmen sollten in ihren Abwässern maximal 300 Nanogramm PFT pro Liter entsorgen. Werte bis 1000 Nanogramm werden allerdings toleriert. „Für PFT gibt es noch keinen Ersatz“, informiert Dr. Werner Olberding, Leiter des Instituts für Galvano- und Oberflächentechnik (IGOS). Der Stoff, dessen Verwendung nach wie vor bei Galvanik-Betrieben erlaubt ist, steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

Der von der Feuerwehr verwendete Löschschaum enthält ebenfalls PFT. Hier müssen bis 2011 Altvorräte verbraucht werden. Christian Röhrig, Geschäftsführer von Galvano Röhrig: „Auch Teflonpfannen und Goretex-Jacken enthalten PFT.“ Perfluorierte Tenside werden bei Chrombädern gebraucht, um die Mitarbeiter vor der Säure zu schützen. Der Stoff legt sich als Schaum über das Bad und verhindert gefährliche Chromnebel.

Obermeister Helmut Röhrig fühlt sich dem Umweltschutz-Gedanken verpflichtet: „Die Galvanikbetriebe müssen viele Auflagen erfüllen, die von der Abdichtung der Böden über spezielle Auffangwannen bis zur Filtrierung der Abwässer gehen.“ Sohn Christian betont: „Wir führen mehrfache Spülungen durch, um die Konzentration zu verringern. In Abwasserbehandlungsanlagen werden die Schwermetalle entweder ausgefällt oder durch Filtersysteme aufgefangen.“

Perfluorierte Tenside können im normalen Klärwerk nicht abgebaut werden, selbst Aktivkohle helfe nur bedingt. Problematisch wird es, wenn mehr als 300 Nanogramm/Liter in die biologische Klärstufe eingeleitet werden, dann „kippt“ der Inhalt um, weil die Bakterien auf solche Konzentrationen empfindlich reagieren.

Roland Westphal, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, weiß, dass Galvanikbetriebe „von der Fertigungstechnik her nicht ganz unkritisch“ sind. Der Nutzen sei aber erheblich höher als die potenziellen Gefahren. Da mit einem Ersatzstoff für PFT erst in fünf bis zehn Jahren zu rechnen ist, macht er sich für eine zentrale Entsorgung stark.

Die technische Konzeption für eine solche Anlage soll  Anfang 2008 stehen, informiert Hans Dorsch, Leiter der Unteren Wasserbehörde. Man suche aber noch einen Standort und einen Betreiber. Bisher sind Fördergelder des Landes in Höhe von etwa 800 000 Euro in das Projekt geflossen. Interessant ist die Konzeption vor allem für die vielen kleinen Betriebe, bei denen eine eigene Abwasserversorgung sehr kostenträchtig ist.

3.11.07

Energie aus Speisen

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RWZ Kurhessen-Thüringen baut neuartige Biogasanlage in Bebra 

Kassel/Bebra Der Startschuss zum Bau einer großen Biogasanlage auf dem Firmengelände der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen (RWZ) in Bebra (Kreis Hersfeld-Rotenburg) ist gefallen. Am Dienstagabend übergab Regierungspräsident Lutz Klein der RWZ-Geschäftsführung die Baugenehmigung einschließlich der Genehmigung einschließlich der Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Damit steht dem sofortigen Baubeginn nichts mehr im Wege. Die RWZ wird gut drei Millionen Euro in das Projekt investieren. Im August kommenden Jahres soll die Anlage nach Angaben von RWZ-Geschäftsführungsmitglied Detlef Beate in Betrieb genommen werden.

Anlage nimmt fast alles
Die geplante Biogasanlage unterscheidet sich erheblich von anderen in der Region. Denn die Biomasse, die in Bebra zu Methangas vergoren wird, wird nicht aus Pflanzen, sondern aus Speiseresten und Lebensmitteln gewonnen, die verdorben oder verunreinigt sind oder deren Mindesthalbarkeitsdatum überschritten wurde. Ob pflanzliche oder tierische Produkte, ob Milch, Joghurt oder Gemüse, Getränke oder Abfälle aus Großküchen Hotels, Schlachtereien, Molkereien, Lebensmitteleinzelhandel oder von Nahrungsmittelproduzenten – die geplante Anlage nimmt fast alles. und auch in Sachen Verpackungen ist sie nicht sonderlich wählerisch. Ganz gleich ob Kunststoff, Tetrapak, Glas, Dosen oder Pappen, die moderne Anlage entfernt sie alle – vollautomatisch.
In einem geschlossenen Kreislauf wird die Gärmasse zunächst eine Stunde lang gekocht, um mögliche Krankheitserreger abzutöten. Danach wird sie vergoren. Das gewonnene Gas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in etwa zu gleichen Teilen zu Strom und Wärme verfeuert. Einen Teil der Wärme braucht die Anlage für den Gärprozess. Den Rest verkauft die RWZ an einen benachbarten Betrieb, der damit sein Holz trocknet. Den Strom – jährlich etwa 5,7 Millionen Kilowattstunden, die dem Jahresverbrauch von gut 1600 Drei-Personen-Haushalten entsprechen – speist Raiffeisen ins Netz der Stadtwerke Bebra und kassiert dafür etwa 570 000 Eur im Jahr. Hinzu kommen Einnahmen aus dem Wärmeverkauf sowie für die Entsorgung der angelieferten Abfälle.
Demgegenüber stehen aber erhebliche Kosten für den Betrieb der Anlage, die Abwasserbeseitigung und Entsorgung von Gärresten und Restmüll. Denn beim Gärprozess fällt eine große Menge Abwasser an, das nach einer Vorklärung auf dem RWZ-Gelände in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Hinzu kommen der organische Gärrest sowie Verpackungsmittelrückstände, die sachgemäß entsorgt werden müssen.
Beate und der Leiter der RWZ-Recycling-Sparte, Rolf Klapp, haben aber keinen Zweifel, dass die Anlage nach einer Anlaufphase Gewinne abwirft. Beate betonte, dass die geplante Anlage die erste ihrer Art im Umkreis von etwa 150 Kilometern sei. In ganz Deutschland gebe es nur fünf vergleichbare Objekte. Er lobte das Regierungspräsidium für die schnelle Genehmigung. Trotz der Komplexität habe das Verfahren nur viereinhalb Monate gedauert.
Regierungspräsident Lutz Klein lobte das Engagement der RWZ und betonte, dass Nordhessen auf dem Weg zur „Biokraftstoffregion“ sei.

HINTERGRUND
Agrar- , Bau- und Energiespezialist RWZ
Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen (RWZ) in Kassel setzte im vergangenen Jahr mit gut 1000 Beschäftigten 506,9 Millionen Euro um. Das waren 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Überschuss legte die RWZ sogar um gut 71 Prozent auf 8,4 Millionen Euro zu. Das Agrar-, Baustoff-, Landtechnik-, Energiehandels- und Recycling Unternehmen ist in Hessen, Thüringen und mit einem Standort auch in Sachsen-Anhalt aktiv. Die Gesellschaft gehört einer Reihe von genossenschaftlichen Banken sowie großen Agrarbetrieben in Hessen und Thüringen an.(jop)
(Quelle: HNA, José Pinto, Wirtschaft, 14. November 2007)

http://www.raiffeisen-kassel.de/presse/archiv/archiv_detail.php?PresseID=139 

Chemische Phosphorelimination bevorzugt

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Anlässlich der Karlsruher Flockungstage im November 2007, berichtete Jürgen Weber vom AZV Heidelberg, dass die Prozessstabilität seit der Umstellung  2005 von der biologischen auf eine chemische Elimination sehr positiv verlaufen sei. In den Jahren 2003 und 2004 lag die Überschreitungshäufigkeit eines internen Warnwertes von 0,8 Milligramm /l bei ca. 31 Prozent aller Messungen, nach der Umstellung lagen die Überschreitungen unter drei Prozent.

Zu den Kosten berichtete er, dass sie  für Flockungsmittel um 1,1 Cent/ m3 und für die C-Quellen um 0,1 Cent/m3 abnahmen, während sie erwartungsgemäß bei den Fällmitteln um 1,9 Cent/m3 anstiegen. Unter dem Strich haben sich die abwassergebührenspezifischen Kosten von 12,8 Cent pro Kubikmeter im Jahr 2003 auf 11,1 Cent pro Kubikmeter im Jahr 2005 reduziert. Zu dem Ergebnis haben aber auch ein neuer Klärschlammentsorgungsvertrag mit geänderten Konditionen und günstigere Flockungsmittelpreise beigetragen.

Informationen aus Baden-Württemberg/2

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Tanja Gönner am 29. Januar 2008 bei der Eröffnung des Zentrums für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg

Konzept des neuen Instituts ist wegweisend für den Fortschritt bei erneuerbaren Energien

29.01.2008″Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist wesentlicher Bestandteil der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik“, erklärte Umweltministerin Tanja Gönner am Dienstag (29. Januar 2008) bei der Eröffnung des Zentrums für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Auf Bundesebene solle der Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 25 bis 30 Prozent bis zum Jahr 2020 gesteigert werden. Innerhalb der Europäischen Union solle der Anteil der regenerativen Energien am Gesamtenergieverbrauch von 8,5 auf 20 Prozent im Jahr 2020 mehr als verdoppelt werden. „Damit diese Ziele erreicht werden können sind enorme Anstrengungen notwendig. Zu Beginn immer bei der Wissenschaft und Forschung, um die Grundlagen für den Einsatz von neuen Technologien zu erarbeiten“, so die Ministerin. Das neue Institut mit seinem interdisziplinären Ansatz ist wegweisend und kann den erneuerbaren Energien einen weiteren Schub verleihen.

Langfristig müsse der Anteil der erneuerbaren Energien weiter steigen, damit der Ausstoß an CO2 wirksam reduziert werden könne. „Dazu sind zuverlässige Technologien kostengünstig bereitzustellen, nur dann können die hochgesteckten Ziele bei den erneuerbaren Energien erreicht werden“, erklärte Gönner. An Forschungsbedarf mangele es nicht. Dies gelte von der Sonnenenergie bis zur effizienteren Nutzung der Biomasse. Baden-Württemberg lebe als wirtschafts- und exportstarkes Bundesland ganz erheblich davon, innovative Technologien zu entwickeln und marktfähige Produkte auf internationalen Märkten anbieten zu können. Deshalb sei es notwendig durch Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung die Voraussetzungen für qualifizierte und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Die Entwicklung der Branche der erneuerbaren Energien zeige, dass dies der richtige Weg sei, denn Deutschland verfüge inzwischen über rund 235.000 Arbeitsplätze auf diesem Gebiet. Die Exportquote liege bei der Photovoltaikindustrie bei 38 und bei Windkraftanlagen bei rund 70 Prozent. „Die Voraussetzungen für weitere Innovationen sind gut im Land, denn wir verfügen innerhalb der EU über die höchste technologische Leistungsfähigkeit“, so die Ministerin. Das Zentrum für Erneuerbare Energien füge sich deshalb hervorragend in die Innovationslandschaft Baden-Württembergs ein.

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Grundsteinlegung für landesweit erstes Geothermiekraftwerk zur Stromerzeugung in Bruchsal

Tanja Gönner hofft auf Durchbruch für klimafreundliche Ökoenergie aus der Tiefe: Wichtiger Meilenstein bei der Nutzung von Erdwärme

16.01.2008: Im Beisein von Umweltministerin Tanja Gönner wird heute (16. Januar 2008) der Grundstein für ein Geothermiekraftwerk in Bruchsal gelegt. Es ist das landesweit erste Kraftwerk dieser Art, mit dem ab Herbst 2008 aus Erdwärme Strom erzeugt werden soll. Mit der Nutzung der in tiefen Erdschichten vorkommenden Erdwärme zur Stromerzeugung werde in Baden-Württemberg ein neuer Weg in der Energiegewinnung beschritten, so Umweltministerin Gönner. „Es ist weiterhin noch Pionierarbeit zu leisten. Es besteht aber große Hoffnung auf einen Durchbruch für diese noch neue Umwelttechnologie. Mit der Grundsteinlegung wird ein wichtiger Meilenstein für die Erschließung der Erdwärmevorkommens erreicht.“

Das Engagement des Betreiberkonsortiums verdiene dabei besondere Anerkennung, so Gönner. „Es wurde ein gut durchdachtes und tragfähiges Konzept erarbeitet. Ob sich die Erwartungen erfüllen werden, wird sich jedoch erst zeigen, wenn die ersten Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist werden können“, betonte Gönner. Projektpartner sind die Stadt Bruchsal, die Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Das Kraftwerk ist auf eine elektrische Leistung von 550 Kilowatt ausgelegt und soll etwa 1.000 Haushalte mit Strom versorgen.

„Die Geothermie bietet die Chance, in der Energieversorgung sowohl beim Strom wie auch beim Wärmebedarf den Anteil der erneuerbaren Energien deutlich zu steigern“, so Umweltministerin Gönner. Bislang sei es allerdings noch nicht gelungen, die vorhandenen Potenziale zu erschließen. „Es ist eine sorgfältige Vorbereitung und Durchführung notwendig, um etwaige Risiken für die Umgebung rechtzeitig zu erkennen.“ So liege ein Geothermieprojekt in Basel in der Schweiz seit vergangenem Jahr auf Eis, nach dem es dort in der Region mehrfach zu Erderschütterungen gekommen war. „Fehlschläge dürfen nicht entmutigen. Sie zeigen aber, dass noch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig ist und möglicherweise nicht jedes in der Theorie denkbare Verfahren kurzfristig auch in der Praxis umsetzbar ist“, betonte Gönner.

Im Zuge der aktuell laufenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG), mit dem die Vergütungssätze für die Einspeisung von Ökoenergie in die Stromnetze neu festgelegt werden, will die Umweltministerin weitere Verbesserungen für die Tiefengeothermie durchsetzen. So solle die vorgesehene Absenkung der Sätze bei größeren Strommengen korrigiert werden. Ergänzend setzt sich Umweltministerin Gönner außerdem auf Bundesebene für ein Versicherungsmodell zur Minderung von Bohrrisiken ein. Das Bundesumweltministerium habe sich dazu bereits aufgeschlossen gezeigt. „In Baden-Württemberg gibt es ein reichhaltiges Vorkommen an potenziell erschließbarer Erdwärme. Deshalb müssen wir in diesem Zukunftssektor die Entwicklungen vorantreiben. Hürden, die einer Realisierung von Projekten entgegenstehen, müssen weiter abgebaut werden.“

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Neues Jahresprogramm 2008 der Akademie für Umwelt- und Naturschutz mit Schwerpunkt Klimawandel

Tanja Gönner: Umweltbildung legt Grundstein für Umweltengagement

09.01.2008Das Jahresprogramm 2008 der Akademie für Umwelt- und Naturschutz ist neu erschienen. Dies teilte heute (9. Januar 2008) das Umweltministerium in Stuttgart mit. Insgesamt werden mehr als 100 Tagungen, Seminare und Workshops angeboten. Das Akademieprogramm greift eine breite Palette aktueller Umweltthemen auf. Schwerpunkte im neuen Jahresprogramm sind Klimawandel und Erhaltung der biologischen Artenvielfalt. „Umweltbildung legt den Grundstein für ein aktives Umweltengagement“, erklärte Umweltministerin Tanja Gönner. Das Programm richtet sich an Multiplikatoren aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Veranstaltungen stehen aber auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

Das Jahresprogramm ist kostenlos erhältlich beim Umweltministerium:
Umweltakademie, Postfach 10 34 39, 70029 Stuttgart;
Internet: www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de

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Noch Verbesserungsmöglichkeiten bei der Phosphor-Elimination

Anlässlich der Karlsruher Flockungstage, sagte Prof. Erhard Hoffmann vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung der Universität Karlsruhe Anfang Oktober 2007, dass bei bestehenden Anlagen im Bezug auf „Phosphor “ noch was gehe. Zusätzliche Anreize zur Verbesserung der Reinigungsleistung würde das Interesse der Betreiber finden. Erforderlich seien dafür eine stärkere Einbeziehung von Messe-, Steuer- und Regeltechnik. In seinem Vortrag wurden dazu auch interessante statistische Daten vorgestellt. So würde selbst bei der Rückgewinnung des gesamten Phosphors aus dem kompletten Abwasser kommunaler Kläranlagen, der Düngerbedarf der Bundesrepublik nur zu 20 Prozent gedeckt werden. Interessant sind auch die veränderten Frachten über die Jahre. In 1975 lag der P-gehalt noch bei 5 g /E/d. Heute geht man von 1,6 bis 1,9 g E/d aus. Bei der Menge 1,6 g stammen 85 Prozent der P-Fracht von menschlichen Ausscheidungen, was bedeutet, dass eine weitere Reduktion nicht mehr möglich ist.

Die gesamte die Fracht aus maschinellen Geschirrspülmitteln betrug 2006 etwa 7000 t/a. Wenn man auf Polyphosphate in den Geschirrspülmitteln verzichten würde, könnte man eine Reduktion und von rund 25 Prozent pro Einwohner/d erreichen.

Bei der Belastung der Gewässer kann man im Vergleich zu 1975 stolze Zahlen präsentieren:  die in Oberflächengewässer eingeleitete P-Fracht wurde um 75 Prozent von 91350 t/a auf 9070 t/a reduziert.

Auf die Möglichkeiten der P-Elimination speziell in Baden Württemberg war der  Referent der Ansicht, dass die Bereitschaft  der Betreiber derzeit der auf Grund der guten Ergebnisse gering sei. Optimierungspotenziale sieht er bei der Prozesskontrolle. den Dosierstellen und bei der Steuer- und Regelungstechnik. Für den Betreiber gebe es derzeit wenig Anreize zu weiteren Investitionen, da die wasserrechtlich geforderten Werte erreicht würden und zusätzliche Maßnahmen nur die Betriebskosten erhöhten. Trotzdem sieht Hoffmann Handlungsbedarf, da der Pges- Zielwert von 0,1 bis 0,15 mg/l für die Gewässergüteklassen eins bis zwei in Baden Württemberg nur etwa zu 50 Prozent erreicht würden.

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Der Neckar – das Land und seinen Fluss

Unter diesem Titel hat die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und an Naturschutz Baden Württemberg ein Buch herausgegeben. Den Neckar wird als wichtige Wasserstraße und Wirtschaftsader, aber auch als Kulturmeile des Landes beschrieben. Es wird auch auf gezeigt wie das Ökosystem Neckar durch die wirtschaftliche Nutzung verändert wurde und wie sich das heutige Umweltbewusstsein auswirkt.

Unter ISBN 978-3- 89735 – 286-5 kann der Band zum Preis von 23,80 € im Buchhandel bezogen werden. (Verlag Regionalkultur, Ubstadt- Weiher)

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Sterben durch zu viel Wassergenuss?

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Viel Wasser trinken, das ist gesund, so wird uns regelmäßig empfohlen. Und trotzdem soll man innerlich er trinken können?

Unseren Wasserhaushalt kann man als empfindliches Konzentrationsgleichgewicht zwischen Körperzellen und Blutgefäßen bezeichnen.

Am Beispiel eines Sportlers, zum Beispiel eines Läufer kann man sehr gut erklären was im Körper vor sich geht. Nehmen wir den Marathonläufer, der vor Anstrengung schwitzt und gleichzeitig literweise Wasser trinkt. Beim Schwitzen verliert er viel mehr Elektrolyte, als durch Leitungswasser zugeführt werden können. Während er durch den Schweiß Salze durch die Haut ausscheidet, sinkt der Natriumspiegel im Blut durch seine Trinkwasserzufuhr noch mehr. Und jetzt beginnt das Verhängnis, um den niedrigen Natriumanteil im Blut auszugleichen, dringt Wasser in die Körperzellen ein. Und diese können stark anschwellen, wie ein Luftballon den man mit Wasser füllt. Da beispielsweise das Gehirn sich im Kopf nicht ausdehnen kann, entwickelt die Gefahr eines Gehirnödems. Deshalb sollte man in solchen Extremsituationen unbedingt die richtigen Getränke z.B. isotonische  Drinks auswählen.

 

12-07 BR

Europäisches Projekt will deutsche Erfahrungen mit Photovoltaik im Stromnetz nutzen

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Fraunhofer ISE sucht Dialog mit Energieversorgern

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts untersuchen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, welche Auswirkungen die Einspeisung größerer Mengen von Solarstrom auf die Stromnetze hat und wie man diese Mengen noch erhöhen kann. Die deutschen Netzbetreiber haben dabei einen Praxisvorsprung. Ihre Erfahrungen sind jetzt für Europa gefragt. Interessierte Netzbetreiber werden gebeten, ihre Erfahrungen einzubringen (hermann.laukamp@ise.fraunhofer.de). Im Gegenzug werden Erfahrungen mit Lösungsoptionen anderer Netzbetreiber angeboten. Infos zum Projekt stehen unter http://www.pvupscale.org unter der Rubrik »Grid Issues« zur Verfügung.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die Voraussetzungen für ein starkes Wachstum der Photovoltaik in Deutschland gelegt. »Nirgendwo gibt es mehr Photovoltaikstrom im Netz als hier«, hebt Projektleiter Hermann Laukamp vom Fraunhofer ISE hervor. »Heute sind bereits rund 3 Gigawatt Photovoltaikleistung am Netz«.

Um die technischen Voraussetzungen für eine reibungslose Integration des Solarstroms in das Verbundnetz und um die Erfahrungen der Netzbetreiber damit geht es im Teilprojekt Grid Issues des Forschungsprojekts PV-Upscale. Hier haben sich zehn Partner aus sieben Ländern zusammengefunden, um bis Juni 2008 Grundlagen für die umfassende Integration von Photovoltaik in europäische Städte zu erarbeiten. Besonders wichtig sind dabei die deutschen Erfahrungen.

Wie der Stand der Technik und neue Trends aussehen, kann man ab Oktober von der Internet Seite http://www.pvupscale.org unter der Rubrik »Grid Issues« nachlesen.

 

Karin Schneider
Presse und Public Relations
Telefon: +49 (0) 7 61 / 45 88-51 47
Fax: +49 (0) 7 61 / 45 88-91 47
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Heidenhofstraße 2
79110 Freiburg

Informationsmaterial :
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