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Nanofiltrationstechnik – Pilotanlage mit Keramikmembranmodulen in Rheinland-Pfalz

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„Gegenüber dem bereits im März 2006 genehmigten Neubau einer konventionellen Kläranlage Petersberg soll nun eine innovative Technik zur Reinigung des Abwassers eingesetzt werden“, erläuterte SGD-Vizepräsident Ralf Neumann. Ursprünglich geplant und genehmigt war eine Belebtschlammanlage mit klassischem Nachklärbecken wie sie in der heutigen Zeit vielerorts üblich sind. In Abstimmung mit den zuständigen Wasserbehörden hat sich die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen nun zum Bau einer Kläranlage mit Keramikmembranmodulen auf Basis der Nanofiltrationstechnik entschieden.

Der Unterschied zur klassischen Nachklärung liegt darin, dass die Trennung der Schlammflocke vom gereinigten Abwasser nicht durch Absetzen in einem großen Becken erfolgt, sondern mittels eingetauchter Membranmodule im Belebungsbecken. Diese Filtermembrane haben Porenöffnungen im Nanometerbereich. Das heißt, die Poren sind so klein (2000 mal dünner als ein Haar), dass die Membrane – neben der deutlich verbesserten Elimination der Kohlen- und Nährstoffe – auch Mikroorganismen wie coliforme Bakterien und Streptokokken in sehr hohem Maße zurückhalten. Zudem soll auf der Kläranlage Petersberg untersucht werden, inwieweit diese innovative Technik auch in der Lage ist, Mikroschadstoffe, wie zum Beispiel Arzneimittelreststoffe und Pflanzenschutzmittel abzubauen.

Das Reinigungsverfahren der Membranfiltration hat sich bereits seit Jahren bewährt. Bisher sind jedoch ausschließlich Polymermembrane zum Einsatz gekommen, die aufgrund ihrer kurzen Standzeiten hohe Wartungs- und Betriebskosten verursachen. In Petersberg sollen nun neu entwickelte Keramikmembrane zum Einsatz kommen.

„Das Pilotprojekt wird vom Land Rheinland-Pfalz gesondert gefördert und von der Universität  Kaiserslautern über einen Zeitraum von 18 Monaten wissenschaftlich begleitet“, so Ralf Neumann abschließend.

Die Gesamtkosten für die Kläranlage Petersberg sind mit 2,57 Millionen Euro veranschlagt.

Pressemitteilung von : http://www.sgdsued.rlp.de

Links zu Verbänden

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Deutscher Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft e. V. (DBVW)
Als deutschlandweit agierender Spitzenverband bündeln wir Landesverbände der Wasserwirtschaft, um gemeinsame Interessen und Kompetenzen auf Bundes- und Europaebene zu vertreten, zu sichern und zu stärken.
Die dahinter stehenden Wasserwirtschaftsverbände sind z. B. für die Unterhaltung der Gewässer für die Erhaltung der Küstendeiche und den Hochwasserschutz im Binnenland verantwortlich. Des Weiteren gehören der Ausbau, insbesondere die Renaturierung der Gewässer, die Landschaftspflege sowie die Regelung des Bodenwasserhaushaltes in Abhängigkeit von der jeweiligen Nutzung (Beregnung und Dränage) zu den Aufgaben. Eine wichtige Säule ist zudem die verbandliche Trinkwasserversorgung sowie die Entsorgung des Abwassers.
 
Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) 
Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw) hat sich am 25. Januar 2006 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss aus Aggerverband, Bergisch-Rheinischem Wasserverband, Emschergenossenschaft, Erftverband, Linksniederrheinische Entwässerungsgenossenschaft (LINEG), Lippeverband, Niersverband, Ruhrverband, Wasserverband Eifel-Rur und Wupperverband. Der Sitz der Arbeitsgemeinschaft ist Bergheim.Ziel des Zusammenschlusses ist es, wasserpolitische Themen bürgernah zu kommunizieren und der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung der Wasserwirtschaft deutlich zu machen. So sind die Wasserwirtschaftsverbände in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen für die Reinigung von Abwasser und die Bewirtschaftung von Grund- und oberirdischen Gewässern zuständig. Sie sind gemeinwohlorientiert und arbeiten ohne Gewinnerzielungsabsicht.Die Verbände der AGW decken etwa zwei Drittel der Fläche des Landes NRW ab und betreiben 323 Kläranlagen mit rund 17,7 Mio. Einwohnerwerten. Sie betreiben 29 Talsperren und sind für die Betreuung von rund 17.500 km Fließgewässer verantwortlich.
http://www.agw-nrw.de/index.php?id=5
Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V. 
Die AöW ist die Interessenvertretung der öffentlichen Wasserwirtschaft in Deutschland. Gegründet im Jahr 2007 kommen unsere Mitglieder mittlerweile aus allen Bundesländern. Die AöW ist ein Zusammenschluss von öffentlich- rechtlichen Einrichtungen und Unternehmen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, der Wasser- und Bodenverbände sowie des Flussgebietsmanagements, die ihre Leistungen ausschließlich selbst oder durch verselbständigte Einrichtungen in öffentlichrechtlichen Organisationsformen erbringen.Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder mit einer Hauptstadtvertretung in Berlin. Von hier aus treten wir mit Regierungsvertretern, Abgeordneten, Fachleuten und auch mit Journalisten in Kontakt, um für unsere Ziele zu werben. Wir sind auf Messen präsent, informieren mit Publikationen und machen durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf die Probleme und Forderungen der öffentlichen Wasserwirtschaft aufmerksam.
http://www.allianz-wasserwirtschaft.de/
Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme e. V. (VSB) 
Der VSB ist der Zusammenschluss zertifizierter Fachleute für das Erhaltungsmanagement von Entwässerungssystemen. VSB-Mitglieder stehen als neutral beratende Fachleute Netzbetreibern zur Verfügung.Der VSB ist unabhängig, seine Inhalte und Aufgaben werden durch die Mitgliederversammlung vorgegeben und kontrolliert.Die Zusammensetzung der Mitglieder in % (Stand 30. 09. 2009
* planende und beratende Ingenieure 61%
* ausführende und herstellende Unternehmen 22%
* öffentliche Betreiber 17%
https://sanierungs-berater.de/index.html
Kunststoffrohrverband e.V. (KRV) 
Der Kunststoffrohrverband e.V. (KRV), im Juli 1957 gegründet, ist der Fachverband der Kunststoffrohr-Industrie mit Sitz in Bonn. Zu seinen Mitgliedern zählen weltweit bedeutende Rohstoffhersteller und nahezu alle wichtigen Produzenten von Kunststoffrohren und Formstücken in Deutschland.Der KRV versteht sich als Koordinierungs- und Informationszentrale für seine Mitglieder und kompetenter Ansprechpartner für die Fachwelt. Er ist Mittler zwischen Hersteller – Planer – Verleger – Anwender. Seine Zielsetzung und die seiner Mitglieder ist es, Produkte von höchster Qualität anzubieten, die das in sie gesetzte Vertrauen verdienen!
http://www.krv.de
Rohrleitungssanierungsverband e.V. 
Der RSV – Rohrleitungssanierungsverband setzt Standards für Gas, Wasser und Abwasser.Die Qualitätssicherung und die Förderung des Einsatzes von modernen und ausgereiften Sanierungsverfahren ist das Hauptziel des Verbandes. Dies schafft er unter anderem durch die Definition von Qualitätsstandards. In speziell eingerichteten Arbeitsgruppen beschäftigen sich Experten mit der Festlegung und Beschreibung von Qualitätskriterien bei der Rohrsanierung.
http://www.rsv-ev.de/index.cfm
VKU Verband kommunaler Unternehmen e. V. 
Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) vertritt die Interessen der kommunalen Wirtschaft in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung und Umweltschutz. Bundesweit sind 1.355 Mitgliedsunternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 71 Mrd. und über 233.000 Beschäftigte im VKU organisiert.
http://www.vku.de/
Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau – (BWK) e.V. 
Der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) ist ein wissenschaftlich/technischer Verband von Fachleuten im Umweltschutz.
Der BWK will das berufliche Fortkommen seiner Mitglieder fördern und das Sprachrohr für klare Positionen und Standpunkte seiner Mitglieder sein. Die Positionsbestimmung bezieht sich nicht allein auf Themen aus dem gesamten Fachgebiet, sondern auch auf das gesellschaftliche politische Umfeld seiner Mitglieder.
http://www.bwk-bund.de/
Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. 
Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE) mit Sitz in Berlin ist mit seinen 750 Mitgliedsunternehmen die größte Vereinigung der Recycling-, Entsorgungs- und Wasserwirtschaftsbranche in Deutschland und Europa. Die unter dem Dach des BDE organisierten Unternehmen in privater Rechtsform leisten einen enormen Beitrag zum Klimaschutz und haben großen Anteil daran, dass Deutschland heute Recycling-Weltmeister ist.
http://www.bde-berlin.org/
Der Fachverband Biogas e.V. 
Der Fachverband Biogas e.V. vereint bundesweit Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Interessierte.
Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat sich der Verband mit fast 3.000 Mitgliedern zu Europas stärkster Organisation im Bereich Biogas entwickelt.
Der Fachverband Biogas e.V. setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein. Darüber hinaus fördert der Verband Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.
http://www.biogas.org/
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V 
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und 60 Prozent der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.
http://www.bdew.de/bdew.nsf/ID/DE_Home

Wenn Mineralwasser schlecht schmeckt

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Lässt man Mineralwasserflaschen in der Sonne stehen, entwickelt das Wasser oft einen unangenehmen Geschmack. Woher dieser kommt, war bislang unbekannt. Nun gibt es Hinweise, worauf das Fehlaroma zurückzuführen ist und wie sich seine Entstehung verhindern lässt.
Jeder Deutsche hat im Jahr 2007 im Schnitt 172,4 Liter Mineralwasser getrunken. Der Verbraucher erwartet, dass es sowohl erfrischend als auch durstlöschend ist und keinen auffälligen Eigengeschmack hat. Um alle riechenden Flaschen auszusortieren, setzt die Industrie automatische „Mehrweg-Sniffer“ in den Abfüllanlagen ein. Trotzdem zeigten Verkostungen durch die Stiftung Warentest, dass immer wieder störende Aromen im Mineralwasser auftreten können. Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising haben dies bestätigt: 43 Prozent der getesteten Proben weisen einen „kunststoffartigen“ Geruch auf, Fachleute sprechen von „Sonnenlichtaroma“, bei fünf Prozent waren ein „muffiger, modrig, schimmeliger Geschmack“ und bei 14 Prozent eine „fruchtige Geschmacksnote“ festzustellen.

Andrea Strube vom IVV hat nun die Stoffe identifiziert, die das „Sonnenlichtaroma“ verursachen. „Seine Entstehung wird durch direkte Sonnenbestrahlung beschleunigt“, so die Chemikerin. „Jeder kennt das: Lässt man eine Plastikflasche länger in der Sonne liegen, schmeckt das Getränk anschließend unangenehm nach Kunststoff.“ Bisher nahm man an, dass dafür das Gleitmittel verantwortlich ist: Es wird auf die Flaschenverschlüsse gegeben, damit man sie mit normalem Kraftaufwand öffnen kann. Strube analysierte den Geruch, indem sie die flüchtigen Substanzen in ihre Einzelkomponenten aufspaltete. Beim Test dieser Komponenten durch die menschliche Nase zeigte sich, dass die störenden Bestandteile gleich auf mehrere chemische Verbindungen zurückzuführen sind – der Kunststoffgeruch kommt nicht allein vom Gleitmittel. Strube vermutet, dass Verunreinigungen des Gleitmittels oder andere Verpackungs-Additive ihn auslösen.

Auch muffige Komponenten zu vermeiden, ist nicht einfach. Diese bilden sich meist, nachdem Verbraucher in den PET-Mehrwegflaschen Fruchtsäfte oder andere Getränke aufbewahrt haben. Bleiben Reste in der Flasche zurück, können diese Schimmel ansetzen. Die dabei entstehenden Geruchsstoffe dringen in die Flaschenwand ein und werden später an das Mineralwasser abgegeben. Die Mehrweg-Sniffer in den Abfüllanlagen können diese Flaschen nicht erkennen, weil die Konzentration der Aromen in der Luft dafür viel zu niedrig ist. Allein die menschlichen Sinne können sie wahrnehmen. Strube konnte die verantwortlichen Substanzen identifizieren und sucht jetzt nach den Mikroorganismen, die sie produzieren. „Wir hoffen so eine Möglichkeit zu finden, schlecht riechende Flaschen automatisch zu erkennen.“

Ansprechpartner:
Andrea Strube
Telefon: +49 8161 491-0
Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung
IVV
Giggenhauser Straße 35
85354 Freising
www.ivv.fraunhofer.de

Fraunhofer-Gesellschaft, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news272865

 

 

 

 

 

Kosten für Niederschlagswasserkanal mit Abwasserabgabe verrechenbar

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Bei Trennsystemen können auch die investiven Kosten für den Niederschlagswasserkanal mit der Abwasserabgabe der jeweiligen Einleitstelle verrechnet werden. Dies geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Juni 2008 hervor (Az. 7 C 2.08). Das schriftliche begründete Urteil erwartet die Sozietät KMS Krauß Mäckler Schöffel (Zwickau), die die Kläger, den Regional-Wasser/Abwasser-Zweckverband Zwickau/Werdau und die Wasserwerke Zwickau, vertritt, im Laufe des August 2008. Hintergrund des Verfahrens war nach Mitteilung der Kläger und ihrer Anwälte die Frage, inwieweit Investitionen in das Abwassernetz gemäß § 10 Abs. 3 und 4 Abwasserabgabengesetz mit der zu entrichtenden Abwasserabgabe verrechnet werden können. Der Freistaat Sachsen vertrat dabei die Auffassung, dass nur der investive Eigenanteil des Schmutzwasserkanals verrechenbar ist, da dieser das Schmutzwasser der zentralen Kläranlage zuführt und somit die geforderte Verringerung der Schadstoffeinheiten, die in das Gewässer eingeleitet werden, ermöglicht. Die Kläger hingegen meinen, dass bei einem Trennsystem das Gesamtsystem aus Schmutzwasserkanal und Niederschlagswasserkanal zusammengehören und auch zusammen berücksichtigt werden müssen. Das Verwaltungsgericht Chemnitz hatte erstinstanzlich gegen die Kläger entschieden, aufgrund der bundesweiten Bedeutung aber eine „Sprungrevision“ – Umgehung der zweiten Instanz Oberverwaltungsgericht – an das Bundesverwaltungsgericht zugelassen. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil deutlich gemacht, dass der Anlagenbegriff des Abwasserabgabengesetzes weit auszulegen ist, weshalb der im vorliegenden Fall errichtete Niederschlagswasserkanal zusammen mit dem neu errichteten Schmutzwasserkanal eine Anlage darstellt, so die Anwälte in einer Mitteilung.

RA Thomas Will, RA Thomas Feiler
E-Mail: rae.krauss@kms-kanzlei.de

Allergien durch Einatmen von Duftstoffen?

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Verbraucher sollten besser über den Einsatz von Duftstoffen in öffentlichen Räumen informiert werden

Duftstoffe werden in vielen Produkten eingesetzt, mit denen Verbraucher in Kontakt kommen, darunter kosmetische Mittel, Wasch- und Reinigungsmittel. Einige Duftstoffe können zu Allergien führen, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Ob Duftstoffe auch allergische Reaktionen auslösen können, wenn sie über die Atemwege aufgenommen werden, diskutierten Experten am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Ein Ergebnis des Gesprächs: Es sind keine Fälle bekannt, in denen das Einatmen bekanntermaßen problematischer Duftstoffe die Ursache für allergische Reaktionen war. Jedoch können diese Stoffe bei einer bereits bestehenden Allergie der Haut die Symptome verstärken, wenn sie über die Atemluft aufgenommen werden. „Verbraucher sollten deswegen besser informiert werden, in welchen Produkten und in welchen Räumen Duftstoffe eingesetzt werden“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR.

Im Bad duftet es nach Pfirsichblüten, in der U-Bahn-Station nach Croissants und im Kaufhaus nach frisch gewaschener Wäsche. Was viele nicht wissen: die Düfte sind nicht echt, sondern es werden synthetische Duftstoffe eingesetzt, um unangenehme Gerüche zu überlagern oder den Appetit zu wecken. Duftstoffe werden zunehmend nicht nur in Privathaushalten eingesetzt sondern auch in öffentlichen Räumen. Welche Wirkung sie auf die Atemwege haben, diskutierten Experten nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen am BfR. Das Expertengespräch am BfR fand im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Allergien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) statt.

Dass einige Duftstoffe allergische Reaktionen der Haut auslösen können (so genannte Kontaktallergien), ist bekannt. Bei kosmetischen Mitteln müssen sie deswegen auf Verpackungen angegeben werden, wenn sie bestimmte Konzentrationen im Produkt überschreiten. Den Teilnehmern des Expertengesprächs waren jedoch keine Fälle bekannt, in denen Duftstoffe die Ursache für allergische Reaktionen gewesen sind, wenn sie über die Atemwege aufgenommen wurden. Möglicherweise besteht aber für Menschen, die bereits eine Kontaktallergie auf bestimmte Duftstoffe entwickelt haben, ein erhöhtes Risiko, dass diese Stoffe allergische Symptome der Haut verstärken oder Reizungen der Atemwege hervorrufen, wenn sie eingeatmet werden.

Aus diesem Grund sollten Verbraucher darüber informiert werden, wenn Duftstoffe in öffentlichen Räumen, etwa über die Klimaanlage, eingesetzt werden. Hersteller solcher „Duftmarketing“-Verfahren sollten außerdem auf Duftstoffe verzichten, die bekanntermaßen Allergien auslösen können. Darüber hinaus sollten die Inhaltsstoffe von Sprays verstärkt auf mögliche Reaktionen der Atemwege getestet werden.

14/2008, 05.08.2008

http://www.bfr.bund.de

Technische Informationen zur Schaltung von Anzeigen auf www.klaerwerk.info

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Wo: Die Werbeeinträge werden in den Rubriken auf der rechten Seite platziert. Es sind ein Bild, eine Überschrift und ein Text möglich. Der Eintrag wird zu einer (Firmenhomepage) Seite verlinkt werden.

Es sind alle Rubriken in den folgenden Pull-Down-Menüs möglich:
Fachwissen, z.B. Abwasserreingung
Berufliches
Kläranlagen
Nützliches
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Die Werbeeinträge erfolgen in 3 Rubriken Ihrer Wahl pro Anzeigenschaltung.

Eine Anzeige kostet 42 Euro für die Dauer von 3 Monaten plus MwSt. Dieser Preis beinhaltet die Schaltung einer Anzeige an 3 verschiedenen Stellen auf www.klärwerk.info. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich im Voraus auf Rechnung.
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Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Ihr Team von klaerwerk.info

Studie zu Spurenstoffen in der Ruhr vorgelegt

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In einer umfangreichen Studie haben das IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung in Mülheim an der Ruhr und das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums die Belastungen in der Ruhr durch Spurenstoffe und die Möglichkeiten zur Senkung des Eintrags von Spurenstoffen in die Ruhr durch Maßnahmen auf Kläranlagen untersucht. Die Studie bestätigt, dass ein akuter Handlungsbedarf an den Kläranlagen im Ruhreinzugsgebiet selbst nicht besteht. Zugleich kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass mittel- bis langfristig Handlungsbedarf an einzelnen Kläranlagen nicht ausgeschlossen werden kann; die genaue Festlegung bedarf jedoch weiterer Untersuchungen. Im Rahmen des Programms „Reine Ruhr“ wird das Umweltministerium dennoch das Ziel weiterverfolgen, auch die langfristigen Zielwerte des Umweltbundesamtes im Trinkwasser einzuhalten.
Die Studie hat sich mit vier zentralen Fragen befasst:

1. Wie werden die heutigen Belastungen der Ruhr mit Spurenstoffen wissenschaftlich eingeschätzt?

2. Gibt es geeignete Behandlungsverfahren, deren zusätzlicher Einsatz auf kommunalen Kläranlagen denkbar wäre?

3. Wie würde sich der Einsatz dieser Verfahren für die Spurenstoff-Konzentrationen in der Ruhr auswirken?

4. Welche zusätzlichen Kosten würden entstehen?

Der Ruhrverband beabsichtigt vor diesem Hintergrund, so das Umweltministerium, zusätzliche Verfahrenstechniken zur Reinigung von Abwasser wie Ozonung und Aktivkohleadsorption im großtechnischen Maßstab zu untersuchen. Dazu soll großtechnisch die gezielte Behandlung von Spurenstoffen erprobt werden.
www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/abschlussbericht_ruhr.pdf
www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/anhaenge_ruhr.pdf

 

Ausbildungen und Fortbildungen im Bereich Umweltschutz

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Zugang zu Fachhochschulen für Meister

Seit der Hochschulreform 2006 haben bereits die besten 20 Prozent eines Prüfungsjahrgangs bei Meistern die Möglichkeit, einen direkten fachgebundenen Fachhochschulzugang zu erhalten. Nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung sollen dieses Recht künftig alle Absolventen bekommen und ohne Einschränkungen die Fachhochschulen im Freistaat besuchen dürfen. Das sieht die aktuelle Novelle des bayerischen Hochschulgesetzes vor, die das Kabinett am 12. Februar 2008 auf den Weg gebracht hat.

Hier finden Sie eine Liste mit Studienangeboten sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Umwelttechnik und -management, Energie- und Ressourceneffizienz, Regenerative Energien sowie Corporate Social Responsibility (CSR).

Studienangebote

Neben den hier aufgeführten „reinen“ umweltbezogenen Studienangeboten gibt es auch die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Vielzahl von wirtschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Studiengängen auf einzelne Umweltbereiche zu spezialisieren (z. B. Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Umwelt – und Ressourcenökonomie).

Abschlüsse

Die Studiengänge unterscheiden sich in ihren Abschlüssen: neben den neuen, europaweit einheitlichen, Abschlüssen Bachelor und Master werden meist auch noch Diplom-Studiengänge angeboten. Vorteile der Umstellung im Rahmen des sogeannten Bologna-Prozesses (angestrebtes Ende der Angleichung: 2010) ist die bessere internationale Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse. Durch das in der Regel 6 Semester dauerende Bachelor-Studium soll ein erster berufsqualifizierender Abschluss verliehen und somit ein schnellerer Berufseinstieg ermöglicht werden. Die Abschlüsse unterscheiden sich dabei je nach Fachrichtung in Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Laws (LL.B.).

Das Master-Studium kann sich unmittelbar an den Bachelor anschließen und vertiefen somit das bisher erworbene Wissen. Die Bezeichungen des Mastergrades entsprechen den Fachrichtungen beim Bachelor (Master of Arts (M.A.), usw.). Neben diesen „gestuften“ Masterabschlüssen gibt es auch MBA-Abschlüsse (Master of Business Administration), die der beruflichen Weiterbildung dienen.

aktuelle Novelle des bayerischen Hochschulgesetzes vor, die das Kabinett am 12. Februar 2008 auf den Weg gebracht hat.

Fachhochschulen (FH)

FH Amberg-Weiden

FH Ansbach

FH Augsburg

FH München

FH Weihenstephan

Universitäten

Universität Bayreuth

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Technische Universität (TU) München

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl umweltspezifischer Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Kammern und Verbänden. Daneben bieten speziell die Industrie- und Handwerkskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) in Bayern fachübergreifende Fortbildungsmöglichkeiten an, die Umweltgesichtspunkte einschließen.

Kammern und Verbände

IHK-Fortbildungen

HWK-Fortbildungen

Weitere Anbieter

Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ)

TÜV Süd

Landesgewerbeanstalt (LGA)/TÜV Rheinland

DEKRA-Akademie

Bauzentrum München

Bitte beachten Sie:
Der Schwerpunkt liegt auf den Angeboten aus Bayern. Die Liste ist nicht abschließend. Weitere Angebote nehmen wir gerne auf.

Infozentrum UmweltWirtschaft

http://www.izu.bayern.de/praxis/detail_praxis.php?pid=0213010100268

Umweltpreis ausgeschrieben

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Der mit 10000 Euro dotierte Umweltpreis der Sparkasse Pforzheim Calw ist ausgeschrieben. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, die nächste Verleihung ist für 2009 vorgesehen. Bewerbungen sind bis zum 15. August 2008 möglich:

Sparkasse Pforzheim Calw
Stiftung Umweltpreis
Markstraße 7-11, 75365 Calw
Tel. (0 70 51) 93 21-90 20, Fax 93 21-90 21
E-Mail: stiftung.umweltpreis@cw-net.de
www.sparkasse-pforzheim-calw.de/stiftungen

ERSTER TEIL DES KLIMAPAKETS PASSIERT BUNDESRAT

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Gute Bedingungen für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung

Anerkennend äußerte sich der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zu den heute im Bundesrat beschlossenen Gesetzen zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in der Energieerzeugung und zum Einsatz Erneuerbarer Energien. „Die Bundesregierung hat die große Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung für den Klimaschutz erkannt und mit dem neuen KWK-Gesetz gute Bedingungen für den weiteren Ausbau der KWK und der Fernwärme geschaffen“, stellte VKU-Präsident Stephan Weil fest. „Wir gehen davon aus, dass die Stadtwerke in ähnlichem Umfang in die Modernisierung und den Bau von KWK-Anlagen investieren werden wie in den zurückliegenden Jahren. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen.“

Pressemitteilung 15/08

VKU Verband kommunaler Unternehmen e. V.
Hausvogteiplatz 3-4
10117 Berlin
Telefon: ++49(0)30/58 58-0
FAX: ++49(0)30/58 58 0-100
E-Mail: info@vku.de
Internet: http://www.vku.de/