Start Blog Seite 148

Sichere Benutzung von Steigschutzeinrichtungen

0

Information des Sachgebietes „PSA gegen Absturz“

Auf Grund der derzeitigen Diskussionen im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen bei der
Benutzung von Steigschutzeinrichtungen (mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung
nach DIN EN 353-1) und den bestehenden sicherheitstechnischen Anforderungen in den
harmonisierten Normen informiert das Sachgebiet „PSA gegen Absturz“ des Fachausschusses
„Persönliche Schutzausrüstungen“ über den aktuellen Sachstand.

Zur Diskussion stehen besonders mitlaufende Auffanggeräte mit einer auf Zug basierenden
Entriegelungsfunktion, die beim Sturzvorgang mit einer Zugbeanspruchung auf das Auffanggerät ein
Auffangen verhindert. Zudem werden von Experten die sicherheitstechnischen Anforderungen der
DIN EN 353-1, u. a. unter Berücksichtigung eines vorhersehbaren Missbrauchs, als nicht
ausreichend angesehen.

Derzeit findet sich die DIN EN 353-1 in der Überarbeitung, u. a. mit dem Ziel zusätzliche
Anforderungen festzulegen um diese Risiken mit abzudecken.
Bis dahin wird es bei bestehenden Anlagen für erforderlich gehalten, im Rahmen der EGQualitätskontrolle
des fertigen Produktes den Bedarf einer Nachbesserung durch…

Mehr unter:
http://www.ukrlp.de/download/newsletter_2011/15_2011_Steigschutzeinrichtung.pdf
http://www.dguv.de/psa/de/themenfelder/sg_absturz/fuer_praxis_steigschutz.pdf

Experten: EHEC-Erreger könnte aus Biogasanlagen kommen

0

Biogasbranche weist Vermutungen zurück
Berlin (dapd). Bei der Suche nach der Herkunft des gefährlichen EHEC-Erregers sind jetzt Biogasanlagen ins Blickfeld gerückt: Veterinär- und Labormediziner halten es für möglich, dass der Keim dort herkommt, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die Biogasbranche wies dies zurück.

In den Gärbehältern dieser Anlagen entständen Bakterien, die es zuvor nicht gegeben habe, wird Bernd Schottdorf, der Gründer von Schottdorf MVZ, dem größten privaten Medizinlabor Europas, in der Zeitung zitiert. „Sie kreuzen sich und verschmelzen miteinander – was da genau passiert, ist weitgehend unerforscht.“ Diese noch nie da gewesene Mischung aus Krankheitserregern werde dann als Düngemittel auf die Äcker gebracht.

Es sei deshalb dringend nötig, die Biogasanlagen in Deutschland schnell auf mögliche Krankheitserreger zu untersuchen, forderte Schottdorf. Ähnlich äußerte sich der Leiter der Agrar- und Veterinärakademie in Horstmar im Münsterland, Ernst-Günther Hellwig. „Es ist möglich, dass die EHEC-Erreger aus Biogasanlagen kommen“, sagte er der „Welt am Sonntag“ zufolge.

Mehr:
http://www.themenportal.de/nachrichten/experten-ehec-erreger-koennte-aus-biogasanlagen-kommen-93384

Kunststoffe aus Abwässern gewinnen

0

Bei der Papierherstellung fallen große Mengen von belasteten Abwässern an. Sie werden bisher aufwändig in Kläranlagen gereinigt. Prof. Dr. Michael Herrenbauer von der Technischen Hochschule Mittelhessen will daraus Rohstoffe für die Kunststoffindustrie gewinnen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 250.000 Euro gefördert.
Das Forschungsteam des Gießener Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie hat es auf das Lignin abgesehen, das in großen Mengen in den Abwässern der Papierindustrie enthalten ist. Lignin ist ein in die pflanzliche Zellwand eingelagertes Makromolekül und bewirkt die Verholzung der Zelle. Bei der Papierherstellung wird es aus dem Rohstoff Holz entfernt und landet im Abwasser.

„Der Rohstoff für Kunststoffe ist üblicherweise Erdöl“, so Herrenbauer. „Wir wollen ihn direkt aus biologischen Quellen gewinnen und so den Zyklus der Erdölentstehung aus Holz umgehen. Die Herstellung dieser Stoffe aus regenerativen Quellen ist gegenüber der chemischen nachhaltig und bietet Kostenvorteile gegenüber anderen Polymeren biogenen Ursprungs.“

In dem Projekt wird ein Rohrreaktor eingesetzt, in dem Titanoxid auf einer Sinterglasoberfläche aufgebracht wird. Titanoxid ist ein Halbleiter mit photokatalytischen Eigenschaften, das heißt, bei ihm werden durch Licht chemische Reaktionen ausgelöst. Die Katalysatorröhren werden von ligninhaltigem Wasser durchströmt und kontinuierlich mit Licht bestrahlt. Zwei plattenähnliche Leuchtmittel sorgen für eine gleichmäßige Bestrahlung von einer Wellenlänge zwischen 200 und 400 Nanometern. In der Folge wird das Lignin gespalten. Dabei können die gewünschten Grundstoffe – zum Beispiel Phenole – entstehen, aus denen die Chemische Industrie Kunststoffe wie etwa Nylon oder Kunstharz herstellt.

Das Gießener Forscherteam arbeitet aktuell an der Optimierung der Beschichtung der Katalysatorröhren und entwickelt Verfahren zur Bestimmung von Prozessparametern wie zum Beispiel des ph-Werts, der Salzkonzentration oder der Verweilzeit im Reaktor auf die Produktbildung. Kooperationspartner des Projekts, das bis 2013 läuft, sind Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie der TH Mittelhessen, Prof. Dr. Detlef Bahnemann, Arbeitsgruppe Photocatalysis and Nanotechnology der Universität Hannover, und mehrere Industrieunternehmen

Quelle: Erhard Jakobs PressestelleTechnische Hochschule Mittelhessen

Studie vergleicht Renten-Ansprüche unterschiedlicher Jahrgänge

0

Jüngere Beschäftigte sammeln immer weniger Renten-Punkte

Jüngere Beschäftigte sammeln durch späteren Berufseinstieg und Phasen von Arbeitslosigkeit im Durchschnitt zusehends weniger Renten-Entgeltpunkte. Zudem haben diese Punkte für viele Versicherte durch die Renten-Reformen der vergangenen Jahre auch noch an Wert verloren. Das Niveau der gesetzlichen Alterssicherung wird daher weiter sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.*

Die Rentenversicherung ist auf langjährige Beitragszahlungen angelegt. Nur sie führen zu Ansprüchen, die dem Maßstab des Gesetzgebers für die Rentenberechnung nahe kommen: dem fiktiven Eckrentner, der in 45 Arbeitsjahren 45 Entgeltpunkte anhäuft. „Schon in der Vergangenheit war dieses Niveau vor allem eine theoretische Größe, inzwischen ist es für die meisten Versicherten utopisch geworden“, sagt Falko Trischler vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes), der gemeinsam mit Prof. Dr. Ernst Kistler das Forschungsprojekt „Gute Erwerbsbiographien“ bearbeitet. In den Rentenanwartschaften spiegeln sich die Arbeitsmarktprobleme wider: Viele Erwerbstätige haben nur noch mit Unterbrechungen einen versicherungspflichtigen Job.

Trischler und Kistler berechneten, wie sich die Renten-Entgeltpunkte der Jahrgänge 1940 bis 1974 entwickelten – die maßgebliche Größe für die Ermittlung der individuellen Rente. Für fast alle Gruppen stellen die Wissenschaftler einen Rückgang fest. So hatten zwischen 1940 bis 1944 geborene westdeutsche Männer im Alter von 43 Jahren im Schnitt 23 Punkte gesammelt. 20 Jahre jüngere Männer kamen in diesem Alter bloß auf 18. Bei ostdeutschen Männern sanken die Anwartschaften noch stärker. Nur unter westdeutschen Frauen blieb ein Rückgang aus, weil ihre Erwerbsbeteiligung stieg. Dabei zeigte sich in allen Gruppen: Die Ungleichheit der Rentenauszahlungen wird zunehmen. Die Forscher identifizieren drei wesentliche Problembereiche:

Berufseinstieg.
Auch die Verlängerung der Ausbildung spielt eine Rolle: Von den 1940 bis 1944 Geborenen war rund ein Drittel bereits vor dem 18. Geburtstag versicherungspflichtig beschäftigt. Bei den Jahrgängen 1970 bis 1974 galt das nur für jeden Zehnten. In der Vergangenheit konnte die längere Ausbildung meist durch höhere Sozialbeiträge kompensiert werden. Trischler und Kistler bezweifeln, ob das weiter gelingt. Denn beim Vergleich der Erwerbsverläufe von Beschäftigten unterschiedlicher Altersgruppen sei „auch für die mittleren Erwerbsjahre zu beobachten, dass die jüngeren Kohorten dann keineswegs mehr, sondern durchschnittlich weniger Rentenansprüche erwerben und diese darüber hinaus immer ungleicher auf die Versicherten verteilt sind.“

Arbeitslosigkeit.
Die Probleme am Arbeitsmarkt schlagen sich seit den 1980er-Jahren bei den Entgeltpunkten nieder. Zeiten ohne Job summieren sich, jüngere Jahrgänge trifft das härter: Wer zwischen 1940 und 1944 geboren wurde, blickte mit 43 Jahren im Durchschnitt auf 2 Monate in Arbeitslosigkeit zurück, so die Studie. Die von 1960 bis 1964 Geborenen waren bis zu diesem Alter bereits durchschnittlich 19 Monate ohne Job.

Altersübergang.
Der Schluss des Arbeitslebens hat „durch die Rentenreformen der vergangenen Jahre eine besondere Bedeutung bekommen“, sagt Falko Trischler. Seit Einführung der Abschläge – einen Ausgleich für vorzeitigen Rentenbeginn – werden oft die Ansprüche derer reduziert, die schon bis dahin weniger Punkte hatten. 17 Prozent der Versicherten sind in den Jahren vor der Rente überwiegend arbeitslos. Nicht einmal einem Drittel der über 25 Jahre versicherungspflichtigen Beschäftigten gelingt ein glatter Übergang in den Ruhestand.

Die Veränderungen in Erwerbsbiographien und rechtlichen Ansprüchen haben sich in den vergangenen Jahren bereits signifikant auf die Altersbezüge jüngerer Ruheständler ausgewirkt, zeigen die Inifes-Forscher. So liegt seit der Jahrtausendwende der monatliche Rentenzahlbetrag, den Neu-Rentner erhalten, im Mittel deutlich unter der allgemeinen Durchschnittsrente aller im Ruhestand befindlichen Personen. Im Jahr 2009 kamen Neu-Rentner auf 686 Euro monatliches Altersgeld. Das waren gut 80 Euro weniger als beim Rentenbestand.

Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Hans-Böckler-Stiftung

Kontakt in der Hans-Böckler-Stiftung
Dr. Claudia Bogedan
Leiterin Abteilung Forschungsförderung
Tel.: 0211-7778-108
E-Mail: Claudia-Bogedan@boeckler.de

Nach 72 Jahren: Ring-Fund in der Kanalisation

0

Ein 90-jähriger Amerikaner staunte nicht schlecht, als ein fremder Mann an seiner Haustür klingelte und ihm einen Ring überreichte. Denn er hatte das Schmuckstück, das ihm im Jahr 1938 zum High-School-Abschluss überreicht wurde, vor 72 Jahren verloren. Ein Stadtarbeiter entdeckte den Ring in der Kanalisation und machte danach seinen Besitzer ausfindig.

Wie es in den Vereinigten Staaten und Kanada Brauch ist, erhielt Jesse Taylor Mattos im Alter von 18 Jahren zum High-School-Abschluss einen sogenannten „Class Ring“ – ein Fingerring, auf dem seine Initialen, die seiner Schule und das Abschlussjahr eingraviert waren. Kurz darauf verlor er das gute Stück schon wieder. Wie das geschah, daran kann sich der heute 90-Jährige nicht mehr erinnern. Fest steht: Das Malheur passierte im Jahr 1938 in seiner Heimatstadt Dunsmuir im Norden Kaliforniens. „Ich wusste, dass ich ihn verloren hatte, aber ich habe nie wirklich darüber nachgedacht“, sagte Mattos gegenüber „ABCNews.com“. Umso erstaunter war er, als ein fremder Mann an seiner Tür in seine…mehr:

http://de.nachrichten.yahoo.com/nach-72-jahren–ring-fund-in-der-kanalisation.html

Tag der Arbeitssicherheit

0

Hier finden Sie die Beiträge von den Veranstaltungen in Fellbach:

2015: Der Tag der Arbeitssicherheit 2015 findet statt am 25. und 26. März 2015
•  2013
2011
2009
2007
2005
13. März bis 14. März 2013 
Eröffnung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/01_matyssek.pdf
Bestimmung von Druck-Schmerzschwellen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle – Aktueller Stand der Forschung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/05_muttray.pdf
ArbmedVV – DGUV V2 – Angebot, Beratung, Untersuchung aus der Sicht des Praktikers
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/03_drath.pdf
Bestimmung von Schmerzschwellen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle – Anforderungen, Herausforderungen und Anwendungsgrenzen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/06_umbreit.pdf
Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_bader.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_cosmar.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_schlosser.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_ludborzs.pdf
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/04_schwark.pdf
Das System – Erlaubnisscheinverfahren
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/07_sommer.pdf
GDA bis 2012 – Erfahrungen zur Praxis, Prioritäten ab 2013
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/09_jansen.pdf
Risikoradar für neue Technologien – Erkennungsmethodik
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/17_reinert.pdf
TRGS 510 – Lagerung von Gefahrstoffen in ortsveränderlichen Behältern
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/14_bender.pdf
Arbeitsprogramm – Organisation – der Orga-Check
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/10_cernavin.pdf
E-Mobilität und Arbeitsschutz – Risiken und Nebenwirkungen für die Arbeitswelt
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/18_fritz.pdf
Expositions-Risiko-Beziehungen, ein neuer Ansatz zur Bewertung der Expositionen gegenüber krebserzeugender Stoffe
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/15_bender.pdf
Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/11_kahlke.pdf
Photovoltaik – Risiken und Schutzmaßnahmen bei Brand
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/19_thorns.pdf
Biostoffe in der Metallverarbeitung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/16_warfolobeow.pdf
Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/12_ludborzs.pdf
Windenergieanlagen – Maschinensicherheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/20_finkeldei.pdf
Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/13_ruck.pdf
Wasserstoff als Antrieb – Gefahren und Ex-Schutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2013/documents/21_Jahn.pdf

23. März bis 24. März 2011
•  Demographischer Wandel und längere Lebensarbeitszeit – Bedeutung für den Arbeitsschutz 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/01_riger.pdf
GefahrtsoffV Novellierung, Anlass, Ziele 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/02_rutscher.pdf
Betriebliches Gesundheitsmanagement – Umsetzung am Beispiel KMU 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/07_lingenfelder.pdf
GefahrstoffV – Umsetzung aus der Sicht der UV-Träger
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/03_Graf.pdf
Betriebliche Wiedereingliederung – Instrument im betrieblichen Gesundheitsmanagement
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/08_jung.pdf
GHS-Verordnung – Neuerungen für die Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/04_Ermer.pdf
Schwerpunktaktion „Umgang mit psychischen Belastungen“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/09_bort.pdf
Projekt „LIFE“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/10_gros.pdf
Betrieblicher Brandschutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/06_koepf.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – Zukunftsausrichtung der Betriebsbetreuung?
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/11_strothotte.pdf
•  Aktueller Stand und Erkenntnisse aus den GDA-Arbeitsprogrammen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/20_timm.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – aus der Sicht des Betriebsarztes
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/12_wahl_wachendorf.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Bau- und Montagearbeiten“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/21_edeler.pdf
•  DGUV Vorschrift 2 – aus der Sicht des Sicherheitsingenieurs
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/13_arnold.pdf
•  Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung – OStrV – Bedeutung und Regelungsbereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/14_schroeder.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Sicher fahren und transportieren“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/22_loepmeier.pdf
•  Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung – OStrV – Umsetzung im Betrieb, Materialbearbeitungslaser für die Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/15_rothweiler.pdf
•  GDA-Arbeitsprogramm „Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Pflege“ – Risiko Quick Check, Vorgehensweise und Ergebnisse
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/23_weiss.pdf
Prüfung von Druckanlagen – Regelungen der Betriebssicherheitsverordnung und der TRBS
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/17_guterl.pdf
GDA-Arbeitsprogramm „Sensibilisierung zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz in Schulen“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/24_kurz.pdf
Befähigte Personen – Voraussetzungen und Qualifikationen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/18_rutscher.pdf
Kampagne „Sehen und gesehen werden“ – Sicht beim Betrieb von Baumaschinen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/25_enzinger.pdf
Workshop 1: Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 in den Betrieben
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/19_ws1.pdf
Workshop 2: GDA – Erfahrungen der Praxis
– aus Sicht der Betriebe
– aus Sicht der Aufsichtsdienste
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2011/documents/26_ws2.pdf
11. März bis 12. März 2009
•  Blick über die Grenzen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/riese_20090311.pdf
•  Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/wittneben_20090311.pdf
•  Gefährdungsbeurteilung in Theorie und in der Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/schmauder_20090311.pdf
•  Gemeinsame Aktivitäten der Unfallversicherungsträger und der Staatlichen Arbeitsschutzbehörde in Baden-Württemberg
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/kurz_20090311.pdf
•  Integration von AMS in bestehende Systeme
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/grimmeiss_20090311.pdf
Außerbetriebliche Institutionen der Prävention in Frankreich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/graf_20090311.pdf 
Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/bittighofer_20090311.pdf
Alpines „bauforum“ – Arbeits- und Gesundheitsschutz im deutschsprachigen Raum der alpinen Länder
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/noetel_20090311.pdf
•  Nutzen der arbeitsmedizinischen Vorsorge – Angebots- und Pflichtuntersuchungen in der arbeitsmedizinischen Praxis
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/weinsheimer_welker_20090311.pdf
•  Präventionsmaßnahmen, Kampagnen und Aktionen im Baubereich
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/monthaler_20090311.pdf
•  Integrierte Fertigungssysteme – Gesamtheitliche Gefahrenanalysen im Fokus
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/preusse_20090312.pdf
GHS – Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/martin_20090312.pdf
Aktuelle Entwicklungen bei Industrierobotern im Bereich der Mensch-Roboter-Kooperation
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/heiligensetzer_20090312.pdf
Technische Regeln für Gefahrstoffe 400, 500 und 526
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/hofmann_20090312.pdf 
STOP dem Manipulieren von Schutzeinrichtungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/schnyder_20090312.pdf
Nanomaterialien
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/Bearbeitet_Abstract_Fellbach_Engel_2009_03_12.pdf
Aging Workforce und Gesundheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/woll_20090312.pdf
•  Netzmonteure
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/einhaus_20090312.pdf
•  Bonus für betriebliche Gesundheitsförderung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/bader_zinsmeister_20090312.pdf
•  Technische Sicherheit bei Großveranstaltungen und Events
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/heinz_20090312.pdf
•  Modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/oberlinner_20090312.pdf
Mit Verkehrssicherheit gut leben
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2009/documents/sabow_20090312.pdf

20. März  bis 21. März 2007
•  Ansprachen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/radek.pdf
Die BGV A 1 – Erfahrungen und Ausblick
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/strothotte.pdf
Stressbewältigung durch gesunde und aktive Lebensweise
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/lindemeier.pdf
•  Die neue Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch Lärm und Vibration
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hecker.pdf
•  Stress am Arbeitsplatz – Was bieten die BGen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/schmid.pdf
•  Expositionsszenarien nach REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisation von Chemikalien)
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/ruehl.pdf
•  Die neue Maschinenrichtlinie – Wichtige Inhalte und Änderungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/kirchberg.pdf
Gonarthrose aus arbeitsmedizinischer Sicht
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hartmann.pdf
Rechtssicherheit bei der Beschaffung von Maschinen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/scheuermann.pdf
Arbeitstechnische Voraussetzungen für Gonarthrose
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/ellegast.pdf
Anforderungen an befähigte Personen nach BetrSichV
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/geiger.pdf
Pandemieplanung im Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/bittighofer.pdf
Entstehung berufsbedingter Dermatosen und deren Prävention
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/drexler.pdf
Arbeitsschutz im Internet
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/timm.pdf
Verringerung der Gefährdung durch Hautkontakt – Die neue TRGS 401
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/stroh.pdf
•  Prävention online
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/cernavin.pdf
•  Arbeitsschutz im Intranet
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/floeter.pdf
•  DAS BGW-Projekt „Haut“ – Beispiel moderner Präventionsarbeit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/kaehler.pdf
•  Unterweisung mit Hilfe EDV-gestützter Systeme
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/hotz.pdf
Gemeinsame Präventionskampagne Haut: Deine Haut. Die wichtigsten 2 m2 deines Lebens. 
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/berg.pdf
Softwareergonomie und Web-Design – Aufgaben und Praxisbeispiele
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2007/documents/richter.pdf

15. März  bis 16.März 2005
•  Überzeugen durch Handeln – Die Prävention der Berufsgenossenschaften im Wandel
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/Eichendorf.pdf
AMS-Modellvergleiche in Europa
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/merdian.pdf
Chromatarme Zement in Europa – Die neue EU-Beschränkungsrichtlinie
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/kluger.pdf
AMS – Basis für die Umsetzung von Arbeitsschutzvorschriften
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/biernaht.pdf
Epoxidharze – Moderne Werkstoffe als Auslöser schwerer und kostenintensiver Erkrankungen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/goergens.pdf
AMS – Die Einführung bei der Lafarge Dachsysteme GmbH
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/ueffink.pdf
Staubminderungsmaßnahmen am Bau – Verwendung staubarmer Maschinen und Geräte
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/kraus.pdf
Umsetzung der neuen EU-Richtlinie „Lärm“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/hecker.pdf
Einfluss auf den Arbeitsschutz von Fremdfirmen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/muehlrath.pdf
Umsetzung der EU-Richtlinie „Vibration“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/muehlrath.pdf
Erfolgreich durch Sicherheit
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/schubert.pdf
Umsetzung der EU-Richtlinie „Elektromagnetische Strahlung“
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/boerner.pdf
Neues BG-Konzept für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung kleiner Unternehmen
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/strothotte.pdf
Nichtraucherschutz und Tabakentwöhnung im Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/poetschke.pdf
Die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – Rüstzeug zur Bewältigung künftiger Aufgaben im Arbeitsschutz
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/schmauder.pdf
Psychische Fehlbelastung
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/windemuth.pdf
Wesentliche Inhalte des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG)
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/reitz.pdf
Integration von Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung am Beispiel der Audi AG
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/mann.pdf
Neuordnung des berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerks
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/jansen.pdf
Risikogruppe ältere Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/zschenderlein.pdf
Betriebssicherheitsverordnung – Praxis im KMU-Betrieb
  http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/veranstaltung/tda/2005/documents/janssen.pdf

 

RFID: Wikipedia erklärts und wie man davon im Labor profitiert

0

Das Akronym RFID basiert auf dem englischen Begriff „radio-frequency identification“ [ˈɹeɪdɪəʊ ˈfɹiːkwənsi aɪˌdɛntɪfɪˈkeɪʃn̩]. Dies lässt sich ins Deutsche übersetzen mit „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt).

Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.
RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Menschen oder Haustieren. Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/RFID

Hach-Lange: Spektralphotometer DR 3900
Das Spektralphotometer mit RFID bringt maximale Sicherheit in jeden einzelnen Schritt Ihrer Wasseranalytik.
– Sichere Probenidentifikation und Rückführbarkeit durch Funktechnologie (RFID)
– Eindeutige Probenzuweisung im Labor durch Funktechnologie (RFID)
– Neuer 2D-Barcode auf der Küvette dokumentiert Haltbarkeitsdatum der Reagenzien
– Chargenspezifische Informationen sind direkt auf der Küvetten-Packung verfügbar und können unmittelbar ausgedruckt werden
– Abgleich von Labor- und Prozessanalytik direkt im Photometer durch LINK2SC

Einfacher und zuverlässiger Datenaustausch über Ethernet oder USB-Stick
Mehr: http://www.hach-lange.de/shop/action_q/highlights/highlight_id/1625/lkz/DE/spkz/de/TOKEN/foWlz7oulbLJWVZXUR-wbl5Txv4/M/2a4WhA

Phosphor: Chemiker warnen vor Krise in der Weltnahrungsmittelproduktion

0

Die globale Produktion von Phosphordünger könnte in diesem Jahrhundert ihr Maximum erreichen und dann absinken. Das würde die Weltnahrungsmittelproduktion gefährden und zu Engpässen und Preissteigerungen führen. Davor warnten am 27. März 2011 fünf bedeutende wissenschaftliche Gesellschaften anlässlich der Vorstellung des Berichts „Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft in Anaheim (Kalifornien). Sie erwarten die Krise dann, wenn die Weltbevölkerung auf über neun Milliarden Menschen ansteigt.

Reis, Mais, Weizen und andere wichtige Nahrungspflanzen benötigen Phosphor. Er ist neben Stickstoff und Kalium einer der drei Hauptbestandteile der Düngemittel, welche die Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln sicherstellen. Vorhersagen der Vereinten Nationen zufolge wird die Weltbevölkerung von 6,1 Milliarden im Jahr 2000 auf 8,9 Milliarden bis zum Jahr 2050 ansteigen. Das ist ein Zuwachs von 47 Prozent.

Der Bericht Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft warnt nicht nur vor dem „globalen Phosphorfördermaximum“ – analog zu den bekannteren Warnungen vor dem „globalen Ölfördermaximum“ -, sondern weist auch auf die Lage bei anderen natürlichen Ressourcen hin. Bei ihnen könnten Monopole oder politische Instabilität zu Lieferunterbrechungen oder Preissteigerungen führen. Zu diesen Ressourcen gehören Seltene Erden und wertvolle Metalle wie Lithium, Platin und Palladium, die erforderlich sind zur Herstellung von
Computern, Mobiltelefonen, wiederaufladbaren Akkus, Solarzellen, Brennstoffzellen, Medikamenten, Katalysatoren für Autos und anderen wichtigen Erzeugnissen.

„Für viele Länder berührt es die nationale Sicherheit, wenn eine kleine Gruppe von Ländern die Restbestände zahlreicher wertvoller, lebenswichtiger Ressourcen kontrolliert“, erklärt der Bericht. „Politisch motivierte nationale Strategien der Exportbeschränkung für bestimmte Mineralien werden bereits in die Praxis umgesetzt. Die begrenzte Verfügbarkeit und die hohen Preise knapper Bodenschätze werden bald Industriezweige quer durch viele verschiedene Sektoren beeinträchtigen.“

Der Bericht resümiert die Ergebnisse eines viertägigen Treffens …mehr:

www.gdch.de

Ein neues Verfahren zur optischen Erfassung und Bewertung von Flockungseigenschaften in Klärprozessen (Prozess- und Laboranwendung)

0

Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-01.jpgDie Prozesse zur Klärung von Abwässern werden kontinuierlich optimiert, eine Aufgabe für den verantwortlichen Klärwerksleiter und seine Mannschaft. Neue Meß- und Regelungstechniken und eine kontinuierlich gewachsene Prozesserfahrung haben zur Klärprozessverbesserung beigetragen.

 

 

 

 

 

Die Ausgangssituation:
Ein System zur online-Bewertung von geflockten Partikelsystemen (Flocken) stand in der hier vorgestellten Technologie und Messschärfe bislang nicht zur Verfügung. Eine Überwachung und Steuerung zur Optimierung von Entwässerungsprozessen war daher nicht bzw. nur schwer realisierbar. Andererseits kann aber die Entwässerbarkeit eines geflockten Systems qualitativ nur anhand des Flockenbildes bewertet werden. Zur Beurteilung der Flockengüte sind hauptsächlich interessant: 

•  Die Flockengrößenverteilung und deren zeitliche Änderung
Die Scherstabilität der Flocken

Die Flockengüte (Flockenausprägung) wirkt auf:

Die Effektivität (Menge und Qualität) von Flockungshilfsmitteln (Einfluss
auf die Flockenbildung)
Die Entwässerbarkeit der konditionierten Schlämme (Erhöhung der
Trockensubstanz TS und der Entwässerungsgeschwindigkeit)
Die Trennqualität der nachgeschalteten Entwässerungsstufe (zur
Minimierung der Restschwebstoffe im Trennwasser)

 

Ergebnis: Mit Kenntnis der Flockengüte im Prozess ist eine höhere
Entwässerungsleistung bei reduziertem Polymereinsatz sicher möglich.

Der Entwässerungsprozess
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-03.jpgIn der Abwasserbehandlung sind polymer-initiierte Eindick- und Entwässerungsprozesse seit langer Zeit ein zentraler Bestandteil der Verfahrensführung. In jüngerer Zeit werden Flockungsprozesse auch zunehmend in anderen Bereichen genutzt, um aus einem Medium bestimmte Inhaltsstoffe abtrennen zu können, so zum Beispiel in der Papierindustrie. Geschichtlich bedingt lag das bisherige Augenmerk primär auf den Separationsmaschinen selbst. Im Regelfall wenig Beachtung fand jedoch die Erzeugung der optimalen Flocke für den Separationsprozess. Mit dem neuen Augenmerk auf eine Optimierung der Trennstufe als letzten Prozessschritt hat sich das nun gravierend geändert. Damit rückt die Flockenbildung als ein zentraler Prozessbestandteil in das Blickfeld. Eine optimale und reproduzierbare Flockenstruktur ist aber ohne messtechnische Erfassung nur sehr schwer realisierbar.

Der Flockungssensor
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-14.jpgDer photooptische Flockungssensor ist ein online-Messgerät, das zur Größen- und Strukturcharakterisierung von dispergierten und nichtdispergierten Feststoffsystemen dient. Der Sensor arbeitet in situ, er kann sowohl direkt in eine bestehende Förderleitung bzw. Förderung eingebaut als auch im Bypass betrieben werden. Der Flockungssensor arbeitet als Reflexionsmessgerät, wobei die Messfläche durch ein Auflichtverfahren beleuchtet wird. Das zu untersuchende Gut wird durch ein Sichtfenster aufgenommen und analysiert. Eine CCD-Zeilenkamera misst aufrecht und quer zur Strömungsrichtung das Partikelsystem.

 

 

 

 

Der Messbereich erstreckt sich von 50 μm bis 2,9 cm. Die Auswertung ist eindimensional
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-15.jpgund sehnenlängenorientiert, daher robust und wenig störanfällig. Die Berechnung von spezifischen Merkmalen basiert auf Sehnenlängenanzahldichte und -summenverteilungen. Diese werden durch das Messsystem sehr schnell in hoher Zahl berechnet, so dass außerordentlich zeitnah statistisch abgesicherte Partikel- bzw. Strukturmerkmale vorliegen.

 

 

 

 

 

Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-16.jpgDas Bild zeigt die Ausgabe eines Messergebnisses, abgeleitet aus der optischen Begutachtung der Flocken. Aus den Rohdaten des Sensors werden in einer nachgeschalteten Recheneinheit die relevanten Prozessgrößen berechnet und optisch dargestellt. Normierte Werte können an Steuerungs- und Regelungssysteme übergeben werden. Für den Leser ist es sicher hilfreich ein Beispiel zu betrachten.

 

Abbildung von typ.Flockenhaufen aus der täglichen Klärwerkspraxis:
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-17.jpg
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-18.jpg
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-19.jpg
FlocSens Abbildung Optik                                           FlocSens Abbildung Optik
(Zeilen-CCD, aneinandergesetzte Abtastungen)

Die linke Grafik zeigt die hohe Anzahl von Kleinstflocken und Schwebstoffen
(Peak bei sehr kleinen Flockenlängen), die rechte eine gut erkennbar „grobe“
Pelettierung der Flocken, Voraussetzung für leicht entwässerbaren
Klärschlamm. Die Abbildung spiegelt sich in den Meßkurven (rot und blau)
wider. Links ein hoher Anteil (Peak) von Kleinstflocken, rechts fehlt dieser Anteil
vollständig. Die Kleinstflockenanzahl kann (als ein Beispiel von mehreren
wählbaren Ausgabeparametern) als Meßgröße zur Steuerung eines Polymermixers
genutzt werden.

Die Software der Bildauswertung ist modular und skalierbar aufgebaut, so
dass die Auswertungsroutinen an verschiedenste Stoffsysteme angepasst
werden können. Die errechneten Werte sind prozessspezifisch und können für
den speziellen Anwendungsfall kalibriert werden.

Neben einer Messwerterfassung, z.B. zur Qualitätskontrolle der Flockung, ist
eine Prozessregelung durch den Flockungssensor möglich. Durch den Sensor
werden verschiedene spezifische Flockenmerkmale wie Flockengröße und
Strukturmerkmale getrennt erfasst. Eine Regelung von einzelnen Aktoren eines
Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-20.jpg
struktur- bzw. formgebenden Systems kann somit realisiert werden. Anhand von Installationen konnte nachgewiesen werden, dass der Flockungssensor die Güte der Konditionierung hinsichtlich der Entwässerungsfähigkeit des behandelten Schlamms ermitteln kann. Die Korrelation der Sensorberechnung- en zu den tatsächlich erreichten Entwässerungskennwerten liegt bei > 0,95, eine hohe Vorhersagekraft. Das Messsystem ist sowohl für die stationäre Anwendung im Prozess wie auch als Laborapplikation verfügbar.

Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-21.jpgDer mechanische Aufbau (Prozessanwendung)
Im stationären Einbau arbeitet der Sensor
in situ, er kann sowohl direkt in eine
bestehende Förderleitung bzw. Förderung
eingebaut als auch im Bypass betrieben
werden. Für diesen Einsatzfall sind
Betriebsdrücke bis max. 65 bar zulässig. In
der Laboranwendung können z.B. die
Flockengrößenverteilungen oder die
Scherstabilität in Abhängigkeit von den
eingesetzten Flockungshilfsmitteln analysiert
werden. Somit kann ein
reproduzierbares Polymerscreening
durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind
sehr gut auf den großtechnischen Einsatz übertragbar.

 

 

 

 

 

 

 

Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-22.jpg
Laboranwendung (Beispiel)
Als Beispiel für eine typische Laboranwendung wird das Flockungsverhalten von zwei unterschiedlichen Polymertypen A und B in einem Klärschlamm durch Flockengröße und Flockenstabilität charakterisiert. Hierzu analysiert der Flockensensor den Inhalt eines gerührten Becherglases. Zu Anfang wird der noch unbehandelte Klärschlamm gerührt. Dann erfolgt die erste Zugabe einer bestimmten Polymermenge (Zeit-Markierung 1 im Diagramm, oben). Die Partikelgrößenverteilungen ändern sich nach der Zugabe. In Diagramm mit Polymer A sinkt die Anzahl kleiner Strukturen (rote Graphen) sofort signifikant ab.

Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-23.jpg

Im Diagramm mit Polymer B fällt die Anzahl der kleinen Strukturen erst nach weiterer Polymerzugabe (Markierungen 2-4) deutlich ab. Reziprok steigen die Fraktionsgrößen der großen Strukturen (blau) an. Unter weiterem Rühren werden noch weitere (Markierungen 5-7) Polymerdosierungen vorgenommen. Am horizontalen Verlauf der Graphen kann die Stabiliät der erzeugten Flocken abgeschätzt werden. Zum Zeitpunkt der Markierungen 8 und 9 wird die Drehzahl des Rührers definiert gesteigert und somit die eingebrachten Scherkräfte erhöht. Das Verhalten der Flocken unter den erhöhten Scherkraftbedingungen lässt Rückschlüsse auf die Langzeitstabilität der gebildeten Flocken zu. Das Ergebnis des Polymervergleiches ist, dass Polymer A aufgrund der schnell Bild FW-Schlamm-Aquen-Flocken-Bild-24.jpgentstehenden großen Flocken gut für eine primäre Filtration geeignet ist. Polymer B ist aufgrund seiner relativ kleinen und stabilen Flocken für eine Entwässerung im Zentrifugalfeld geeignet.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Anwendungen sind überall dort denkbar, wo geflockt wird.

Beispielhaft sei hier aufgeführt, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit:
– Papierindustrie,
– Fruchtsaftherstellung,
– Abwasserbehandlungen,
– Schlammaufbereitungen (bspw.Bohrschlämme) und
– Eindickungen.

Lassen Sie sich beraten, für Ihre Anwendung. 

Quelle:
aquen aqua-engineering GmbH
Lange Straße 53
D-38685 Langelsheim

www.aquen.de

 

Energie aus der Biotonne: Biogasforschung an der Uni Ulm

0

Im Keller der Universität Ulm entsteht aus Küchenabfällen Energie. Hier betreibt Professor Marian Kazda vom Institut für Systematische Botanik und Ökologie eine Biogasanlage mit vier Fermentern. Gefördert von der Baden-Württemberg-Stiftung, untersuchen Kazda und seine Mitarbeiter im Projekt „Nutzung von beimpftem Pflanzenoberflächen zur Effizienzsteigerung der Biogasproduktion“, wie sich Altbrot und weitere Speisereste möglichst wirkungsvoll in Energie umwandeln lassen.
„Die meisten deutschen Biogasanalagen werden mit Mais betrieben. Diese Energiepflanzen müssen extra angebaut werden, Speisereste hingegen gibt es in jeder Kantine. Die Biotonne hat noch viel Potential als Energielieferant“, erklärt Kazda.

In ihrer Biogasanlage analysieren die Wissenschaftler den Gärprozess des Nahrungsbreis und die daraus resultierende Gasbildung. Schließlich hat die energiereiche Masse ihre Tücken: Wird zu viel auf einmal in die Fermenter „gefüttert“, kann die Biogasproduktion zum Erliegen kommen. Im Gegensatz zum Mais befinden sich in dem Nahrungsbrei nämlich nur wenige stabile Oberflächen. Auf diesen Oberflächen wachsen Mikroorganismen, die organische Stoffe abbauen und dabei Biogas produzieren. „Bei unseren Untersuchungen sind wir auf die Idee gekommen, dem Nahrungsbrei gehäckselte Rohrkolbenblätter oder Weizenstroh beizumengen. So können wir den Gärprozess stabilisieren“, weiß Professor Kazda.

Inzwischen produzieren die Forscher im Labor der Uni Ulm in jedem der vier Versuchsfermenter rund einen Liter Biogas pro Stunde. In der Biogasanlage eines Aulendorfer Landwirts haben sie ihre Erkenntnisse bereits umgesetzt und die Gasproduktion merklich gesteigert. „Das Forschungsvorhaben läuft im Juni aus. Bei einem neuen Biogas-Projekt wollen wir Zuckerrüben als Hilfsstoff für die Vergärung von Reststoffen aus der Landschaftspflege untersuchen“, betont Kazda. In Deutschland werden etwa 6000 Biogasanlagen betrieben, rund 750 davon verwerten Reststoffe.

Weitere Informationen: Professor Marian Kazda, Tel.: 0731 50-23300