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GEA Netzwerk Baden Württemberg

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Die Untersuchungen und Modellprojekte in Baden-Württemberg haben es gezeigt, dass im Bereich der Inspektion und Sanierung privater GEA (Grundstücksentwässerungsanlagen) Handlungsbedarf besteht. Das interkommunale Netzwerk geanetz Baden-Württemberg soll hierzu eine Plattform bieten, um Kommunen unter Berücksichtigung einer anlassbezogenen Betrachtung – Bereiche mit Wasserschutzgebieten, einem hohen Fremdwasseraufkommen oder begleitend zu Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich – ein Angebot für eine zielführende Umsetzung und grundstückseigentümerorientierte Vorgehensweise zu erreichen.
 
Aktuell beschäftigen sich in Baden-Württemberg bereits viele Kommunen mit der Thematik Inspektion und Sanierung privater Grundstücksentwässerungsanlagen (GEA) aus verschiedenen Anlässen heraus. So werden derzeit in Kommunen mit Wasserschutzgebieten und mit einem hohen Fremdwasseranteil – teilw. größer als 50 % – Investitionsprogramme (förderfähig) aufgestellt, um die Kanalisation im öffentlichen Bereich – wie auch die privaten Kanalnetze – unter Beachtung der ganzheitlichen Betrachtung zu beurteilen und gezielt Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

Alle Infos finden Sie unter: http://geanetz-bw.de/netzwerk/netzwerk.php 

Am 27.10.2010 fand das 1. Südwestdeutsche Expertenforum Grundstücksentwässerung in der Stuttgarter Liederhalle statt.

Die einzelnen Fachbeiträge können Sie sich als pdf-Dateien hier herunterladen:

Vortrag 1: Einführungsvortrag: Ganzheitliche Betrachtung aus Sicht des Landes
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/1_geanetz_Aktuelles.pdf
Vortrag 2: Leitfaden – Handlungsempfehlung für Kommunen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/2-Schanz-Leitfaden.pdf
Vortrag 3: geanetz Baden-Württemberg – Interkommunale Zusammenarbeit für eine landeseinheitliche Vorgehensweise
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/3-Mohn-Hildebrand-geanetz.pdf
Vortrag 4: Rechtslage zur Instandhaltung von privaten und gewerblichen Grundstücksentwässerungsanlagen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/4-R%C3%B6sner-Rechtslage.pdf
Vortrag 5: Schadhafte Grundstücksentwässerungsanlagen – versicherungsrechtliche Regelungen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/5-Grusdas-versicherungsrechtliche%20Regelungen.pdf
Vortrag 6: Vorstellung einer Sanierungsplanung GEA …von der Gefährdungsabschätzung bis zur Ausführung…
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/6-Sch%C3%A4fer-Sanierungsplanung.pdf
Vortrag 7: Vorgehensweise und Erfahrungen bei Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/7-Kissel-Schmollack-Sanierung%20GEA.pdf
Vortrag 8: Bauausführung und Überwachung von privaten Grundstücksanschlüssen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/8-Rehm-Bauausf%C3%BChrung%20und%20%C3%9Cberwachung.pdf
Vortrag 9: Strategien zur Zustandserfassung und Sanierung von GEA am Beispiel … Kommune
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/9-Mutter-Beispiel%20Kommune.pdf
Vortrag 10: … Industrieunternehmen
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/10-schollmeier-Industrieunternehmen.pdf
Vortrag 11: … Wohnungswirtschaft
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/11-Thoma%20Beispiel%20Wohnungswirtschaft.pdf
Vortrag 12: Kanalpass zur Nachweispflicht der Dichtigkeit
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/12-Schubert%20Kanalpass%20zur%20Nachweispflicht%20der%20Dichtigkeit.pdf

 

Am 19.05.2011 fand die 10. Arbeitsgruppensitzung mit Erfahrungsaustausch im Stuttgarter Rathaus statt.
Neben Aktuellem aus dem Netzwerk und Diskussionen standen Vorträge zum Thema Öffentlichkeitsarbeit / Bewußtseinsbildung im Mittelpunkt.

Die einzelnen Fachbeiträge können Sie sich als pdf-Dateien hier herunterladen:

Aktuelles aus dem geanetz
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/1_geanetz_Aktuelles.pdf
„Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – Vorgehen, Kriterien, Instrumente“, Lorenz B. Stoelcker, qu-int.werbeagentur gmbh, Freiburg
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/2_Stoelcker.pdf
„Bewusstseinsbildung – Öffentlichkeitsarbeit in der Kanalsanierung (Grundstücksentwässerung)“, Bianca Burger, Göttinger Entsorgungsbetriebe
Teil 1: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/3_Burger_Teil_1.pdf
Teil 2: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/3_Burger_Teil_2.pdf
Teil 3: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/3_Burger_Teil_3.pdf
Teil 4: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/3_Burger_Teil_4.pdf
geanetz – Bürgerinformationspaket
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/4_geanetz-BIP.pdf
Erfahrungsberichte aus dem Netzwerk – Schopfheim, Bernhard Springmann
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/5_Erfahrungsbericht_Schopfheim.pdf
Erfahrungsberichte aus dem Netzwerk – Offenburg, Joachim Mutter
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/6_Erfahrungsbericht_Offenburg.pdf
Arbeitshilfe für Kommunen (Grundstücksentwässerung), Gerhard Renz, ISAS Albstadt
Teil 1: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/7_Arbeitshilfe_Kommunen_Teil_1_Renz.pdf
Teil 2: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/7_Arbeitshilfe_Kommunen_Teil_2_Renz.pdf
Teil 3: http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/7_Arbeitshilfe_Kommunen_Teil_3_Renz.pdf
geanetz – Gütesicherung
http://geanetz-bw.de/pulsepro/data/img/uploads/8_geanetz_G%25C3%25BCtesicherung.pdf

Wirtschaftlicher Faulraumbetrieb auch bei kleinen Kläranlagen

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Einführung
Im nördlichen Schwarzwald betreibt der Abwasserverband Empfingen die Kläranlage Fischingen. Sie wurde 1967 in Betrieb genommen und ist mittlerweile auf eine Ausbaugröße von 8100 EW erweitert worden. Ungewöhnlich ist vielleicht, dass bei dieser Größe die Anlage bereits damals mit einem 332 m³ „großen“ Faulbehälter und einem 35-m³-Niederdruck-Gasbehälter errichtet wurde. In den vergangenen 42 Jahren wurde die Kläranlage mehrfach umgebaut und dem Stand der Technik angepasst. Mit Rechen, Schneckenhebewerk, Sandfang, Vorklär-, Denitrifikations- und Nitrifikationsbecken sowie mit einer Eisenphosphatfällung verfügt die Anlage über alle Einrichtungen einer zeitgemäßen Abwasserreinigung. Natürlich blieb es nicht aus, dass es auf der Kläranlage, dem Verbandssammler und den Einrichtungen der Regenwasserbehandlung immer wieder einmal zu größeren und kleineren Betriebsproblemen kam. Aber durch kontinuierliche Verbesserungen und Erneuerungen ist es uns gelungen, den Betrieb positiv voranzubringen. Besonders erfolgreiche Veränderungen gab es vor allem beim Betrieb des Faulbehälters sowie der energetischen Verwertung des Klärgases. Darüber will ich hier berichten.

Der Faulturm schäumt
Zustand 1999

Der Überschussschlamm wurde direkt in den Voreindicker gepumpt. Er dickte ein, und das Wasser konnte abgezogen werden. Anschließend wurde der Primärschlamm dazugegeben, und der Faulbehälter konnte nach Augenmaß, täglich zwei- bis viermal beschickt werden. Mit der Faulraumtemperatur gab es gewisse Probleme. Sie konnte gerade so auf knapp 30 °C gehalten werden. Die Heizungsvorlauftemperatur lag bei 80 bis 90 °C. Bei dieser Betriebsführung wurden pro Jahr ca. 8000 l Heizöl verbraucht. Der Faulbehälter schäumte mehrmals im Jahr – vor allem im Winter. Da halfen nur noch Entschäumungsmittel. Die „regelmäßige“ Schaumbildung störte nicht nur den Betriebsablauf. Die Situation war auch sonst nicht zu unterschätzen, denn die Gasleitungen verstopften, sodass die Sicherheitseinrichtungen ansprangen. Und natürlich wurde im Endeffekt Klärgas ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben. Sehr lästig war auch, dass alle Komponenten, die mit dem Schaum in Berührung gekommen waren, unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen aufwendig von Hand gereinigt werden mussten.

Zustand 2008
Der Überschussschlamm wird im Vorklärbecken zusammen mit dem Primärschlamm eingedickt und im Voreindicker zwischen gelagert…
Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2 – 2011

Autor
Klärwärter Edwin Bailer
Kläranlage Fischingen

Sorgen mit Nitrit

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Unsere Kläranlage der Samtgemeinde Wathlingen liegt in Niedersachsen in der Nähe von Celle; sie hat eine Ausbaugröße von 18 800 EW mit vorgeschalteter Denitrifikation, Nitrifikation und Bio-P-Elimination. Durch den strengen und langen Winter stellte sich nach einigen Wochen eindeutlicher Anstieg von Nitrit in unserer Biologie ein. Dies ist für uns deshalb von Bedeutung, weil wir nach unerem Bescheid einen Grenzwert fürNO2-N von 0,5 mg/l einhalten müssen. Wir leiten nämlich in ein empfindliches Gewässer ein. Innerhalb von nur einem Wochenende war der Nitritwert im Ablauf von 0,02 mg/l auf 0,5mg/l angestiegen. Dieser Wert erhöhte sich in den nächsten Tagen auf 0,95 mg/l, mit einem gemessenen Spitzenwert von 5,2mg/l. Hierdurch wurde unsere Biologie empfindlich beeinträchtigt, denn die Nitrifikation wurde im zweiten Schritt erheblich gestört. Jetzt hieß es für uns zu handeln -aber die Frage war „wie“? Meine Kollegen und ich erinnerten uns an ein DWA-Praxisseminar, das wir am10. September 2009 in Verden/Allerunter der Leitung von Dr.-Ing. Holger Scheer aus Essen besucht haben. Bei dieser Tagung lernte ich Dipl.-Ing.Wilfried Osterloh kennen, der über Strategien zur Vermeidung von Betriebsstörungen auf Kläranlagen referierte. Ein Thema dabei war die Überschreitung der Einleiterwerte. Nun waren wir beim Thema Nitrit und den Maßnahmen, die helfen können. Ich wurde sehrhellhörig und hörte aufmerksam zu, denn schon einmal erlebte ich vor Jahren unruhige Wochen durch hohe Nitritwerte in unsere Anlage. Wilfried Osterloh sprach über einen kurzzeitigen und gezielten Einsatz von Essig-säure. Nun wurden meine Kollegen und ich aktiv. Die Essigsäure für eine Versuchsanlage zu bekommen, war kein Problem. Frau Klostermann von der Firma SKAD versorgte uns sehr schnell mit dem Material. Nun brauchten wir für den Versuch noch eine geeignete Dosieranlage, die auch winter- und wetterfest ist. Da wir selber ausbilden, stand uns ein guter Auszubildender mitgroßem handwerklichem Geschick zur Verfügung. Innerhalb von zwei Tagen hatten wir unsere Dosieranlage mit Dosierpumpe, Vorratsbehälter, Schrankheizung (wichtig!) Thermostat für die Heizung und kälteisoliert fertig (Abbildungen 1und 2).So konnte der Probelauf beginnen. Wird dosierten zwei Liter Essigsäure reinst (min. 99,5 % CH3COOH) in unsere vorgeschaltete Denitrifikation (Volumen der Biologie 2550 m3). Am nächsten Tag stellten wir im Ablauf der Anlage eine Reduzierung von 0,62 mg/l auf0,38 mg/l fest. Nach einer weiteren Woche erreichten wir Werte von 0,02mg/l, dann aber wollte die Essigsäure nicht mehr so, wie wir wollten. Die Säure kristallisierte und an eine Dosierung war nicht mehr zu denken. Wo lag…

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2 – 2011

Autor
Horst Strohmeyer
Samtgemeinde Wathlingen.

Schon gehört? Das EPH-Verfahren

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Es gibt es zwei Verfahren, um phosphathaltige Abwässer so zu reinigen, dass die Anforderungen nach dem Stand der Technik beim Einleiten in ein Gewässer sicher eingehalten werden können: chemische Fällung als Vorfällung und als Simultanfällung, biologische Phosphoreliminierung. Nach Ansicht des Autors gehört als dritte Möglichkeit das EPH-Verfahren (Elektrophosphatfäller) ebenfalls dazu, denn die elektrochemische Fällung ist eine ideale Ergänzung zu den zwei vorgenannten Verfahren. Ziel des Verfahrens ist die Reduzierung von Fällmitteln bei Einhaltung der Grenzwerte. Das Verfahren ist der einschlägigen Fachwelt wenig bekannt, obwohl es auf zahlreichen Kläranlagen seit Jahren erfolgreich angewendet wird. Deshalb will der Autor mit diesem Beitrag das Verfahren einerbreiten Öffentlichkeit vorstellen.

Geschichtliche Entwicklung
Anfang der 1990er-Jahre wurde das Verfahren auf einer Kläranlage in Österreich entwickelt. In jahrelangen Versuchen brachte ein Klärwärterteam unter der Leitung von Herrn Schwabegger die elektrochemische Fällung zur Praxisreife. Am 12. April 2000 wurde für das Verfahren ein EU-Patent erteilt. Seit 1996 wird das Verfahren auf Kläranlagen in Österreich, Deutschland und Tschechien mit unter-schiedlichem Erfolg angewendet.

Voraussetzungen für eine hohe Effektivität desVerfahrens
Wasserhärte > 5° dH regelbare Belüftung der Belebungsbecken je nach Abwasseranfall und Belastung, hohe Nitrifikationsleistung bei Ammoniumgehalt im Ablauf < 2,0 mg/l, Möglichkeit einer ausreichenden Denitrifikation mit Nitratwerten von < 3,0 mg/l und Phosphatrücklösung, optimal ist außerdem ein vorgeschaltetes Anox- oder Denitrifikationsbecken.

Chemischer Ablauf des Verfahrens
Der Grundgedanke für die Funktion des Verfahrens gründet dabei auf folgendem Zusammenhang: Das im Wasser vorhandene Magnesium und Calcium verbindet sich durch …

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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2 – 2011

Autor

Dipl.-Ing. Helmuth Hauptmann
S & H Filter- und Klärtechnik

 

Swinging Redox – Prozesswasser-Deammonifikation im SBR mit wechselndem Redoxpotenzial

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Die Behandlung von hoch stickstoffreichen Prozesswässern aus kommunalen Biogasanlagen mittels Deammonifikation wird seit Anfang 2009 am Institut für Wasser und Umwelt der TUM im Technikum des Lehrstuhls für Siedlungswasserwirtschaft in Garching untersucht. Ziel der For-schungen ist es, Erfahrungen mit einem energiereduzierten Stickstoffumsatz zu gewinnen und geeignete Regelstrategien für die Praxis zu entwickeln. Dabei entstand in mehreren Projekten ein Behandlungskonzept, bei dem mittels optimierter SBR-Steuerung ein angenommener enzymgebundener Ladungsaustausch innerhalb der adaptierten Belebtschlammbakterien von geregelten Schwingungen des Redoxpotentials unterstützt wird. Ohne Schwierigkeiten zeigte die mit einem Drittel des Schlammwassers der Züricher Prozesswasserbehandlung angeimpfte Bakterienpopulation bereits nach zwei Wochen bei 30 °C Betriebstemperatur einen stabilen Stickstoffabbau von 95 % bei einer hydraulischen Verweilzeit des kommunalen Zentratwassers von drei Tagen. Eine Akkumulation von Nitrit wurde nach der Einfahrphase nicht mehr beob-achtet. Die Kapazität des Stickstoffabbaus konnte durch gezielte Bewirtschaftung des Über-schussschlamms innerhalb eines Jahres mit dem Start weiterer Versuchsanlagen verdreifacht werden. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass die Prozesswasserbehandlung mit den Parametern Zu-laufmenge, Belüftungsintensität, pH-Wert, Leitfähigkeit und ORP (Redoxpotential) im SBR-Zyklus betriebsstabil geführt werden kann. Veränderungen der im Takt schwingenden Ampli-tuden des ORP zeigen den Regelungsbedarf frühzeitig auf. Die Untersuchungsergebnisse mit verschiedenen Prozesswässern unterschiedlicher Herkunft deuten an, dass die Betriebspara-meter pH-Wert und Leitfähigkeit in weiten Bereichen schwanken können und die Regelstrategie mit wechselnden aeroben und anoxischen Phasen an die jeweiligen Prozesswässer anzupassen ist. Dabei spielt das C/N-Verhältnis im Prozesswasser und auch die Qualität der Gärrest-Ent-schlammung eine wichtige Rolle. Die bisherigen Resultate liegen mit einer mittleren Stickstoff-Raumbelastung von 400 gN/(m³ d) im Bereich der in der Literatur angegebenen Werte von bereits realisierten Zentrat-Behandlungsanlagen. Das Verfahren der Deammonifikation ist etabliert, die festgestellte Prozess-Stabilität belegt die Eignung zur großtechnischen Umsetzung.

Quelle: http://www.wga.bv.tum.de/content/view/129/39/lang,de/

Heizen und Kühlen mit Abwasser – ein neuer Markt für Deutschland

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Die Wärmequelle Abwasser eröffnet dem Markt für Großwärmepumpen neue Chancen, von denen Hersteller, Planer und Energiedienstleister profitieren können. Die Technologie ist erprobt und bei den heutigen Erdölpreisen wirtschaftlich konkurrenzfähig. Das Potenzial ist sehr groß, es liegt alleine in Deutschland bei ungefähr 20.000 Anlagen mit 500 kW. Das würde einem Markt von 30 Mrd. Euro eröffnen. Diesen Markt gilt es aber zuerst zu entwickeln, mit dem Ziel der Wirtschaftsförderung, Arbeitsplatzbeschaffung und CO2-Reduktion. Hier sind Bund und Länder gefordert, rasch Impulsprogramme zu starten, wie es die Schweiz mit Erfolg vormacht. Eine wichtige Grundlage für diese Marktentwicklung ist die neue Broschüre „Heizen und Kühlen mit Abwasser“, ein umfassender Ratgeber für Bauherrschaften und Kommunen zur Umsetzung der innovativen Technologie der Abwasserwärmenutzung.

Die vergessene Wärmequelle Abwasser

Die Wärmepumpe ist im Einfamilienhausbereich bereits weit verbreitet. Bei den Neubauten erreicht ihr Marktanteil in der Schweiz z.B. rund 60%! Da der Einsatz in größeren Überbauungen direkt zu einem größeren Auftragsvolumen führt, liebäugelte die Branche schon lange mit einem Aufschwung der Großwärmepumpe. Doch es mangelte meist an der verfügbaren Wärmequelle. Da erinnerte sich plötzlich ein kluger Kopf an eine Anlage in Basel, welche die Wärme aus einem nahe gelegenen Abwasserkanal gewinnt und die seit ihrer Geburtsstunde ohne Probleme ihre Dienste leistet. Da solche Kanäle in allen größeren Kommunen vorhanden sind, lässt sich, so war die Idee, die Abwasserwärmenutzung an vielen anderen Orten ebenfalls einsetzen. Initiative Firmen arbeiteten an der Weiterentwicklung der Wärmetauschertechnologie und mit Bundessubventionen wurden weitere Demonstrationsanlagen realisiert.

Entscheidend für die Verbreitung dieser Technologie in der Schweiz aber war, dass der Bund ein Impulsprogramm startete. Dabei wurde von spezialisierten Gutachtern zunächst das Wärmepotenzial der Kläranlagen ermittelt, in den entsprechenden Gemeinden geeignete Standorte eruiert, Machbarkeitsstudien finanziell unterstützt und die (privaten oder öffentlichen) Bauherrschaften aktiv angegangen und beraten. Anfänglich wurden auch an die Investitionen der Anlagen Finanzbeiträge ausgerichtet, die in den letzten Jahren aber zurückgenommen wurden. Der Erfolg dieses Programmes blieb, trotz bescheidenem Budget, nicht aus; in der Schweiz stehen heute rund 50 Großwärmepumpen mit Abwasserwärme in Betrieb. Jährlich werden Dutzende neue Projekte ausgelöst.
Marktpotenzial

Im Abwasser steckt eine enorme Wärmemenge, mit der Gebäude mittels Wärmepumpen beheizt – und auch gekühlt – werden können. In Nordrhein-Westfalen könnten mit der Wärme im Abwasser 5 Prozent aller Gebäude beheizt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Unterirdische Infrastruktur (IKT) in Gelsenkirchen und des Instituts „Energie in Infrastrukturanlagen“ in Zürich im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV). Bestätigt werden diese Zahlen durch die Erfahrungen in der Schweiz. Werden diese Erkenntnisse auf ganz Deutschland hochgerechnet, so ergibt sich ein realisierbares Potenzial von rund 20.000 Anlagen mit durchschnittlich 500 kW. Das entspricht einem Investitionsvolumen von rund 10 Mrd. Euro. Erfahrungsgemäß werden solche Anlagen häufig im Contracting realisiert, so dass sich hier insgesamt ein Markt von ungefähr 30 Mrd. Euro entwickeln könnte.

Einsatzmöglichkeiten

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Einsatz der Abwasserwärmenutzung sind größere Bauten mit mehr als 150 kW Wärmeleistungsbedarf in der Nähe von geeigneten Kanälen, also Verwaltungsgebäude, Wohnsiedlungen, Gewerbebauten, Heime, Schulen und Sportanlagen. Besonders günstig ist, wenn es sich um Neubauten handelt oder die Gebäude gekühlt werden müssen. Im Kanal ist ein Abwasserdurchfluss von mindestens 15 l/s erforderlich (Mittelwert bei Trockenwetter) und ein Durchmesser von mehr als 60 – 80 cm. Geeignete Standorte sind in Gemeinden mit mehr als rund 10.000 Einwohner häufig zu finden, wie die erwähnte Studie in NRW gezeigt hat. Wichtig ist, dass bei einem Projekt bereits frühzeitig das Gespräch mit dem Kanal- und Kläranlagenbetreiber gesucht wird. Ein Wärmeentzug hat aber keinen negativen Einfluss auf den Kläranlagen- und Kanalbetrieb, wenn dieser fachgerecht geplant wird, wie eine DBU-Studie zeigt.

Ausgezeichnete Ökobilanz

Wärmepumpen arbeiten mit der Energierückgewinnung aus Abwasser besonders effizient, da Abwasser auch im Winter günstige Temperaturen aufweist (10°C bis 15°C). Dadurch kann der Primärenergie- sowie der CO2-Aufwand gegenüber einer Erdölheizung halbiert werden. Auch bei einer gesamtökologischen Betrachtung schneidet die Abwasserenergieanlagen (Basis: Strom aus Gasdampfkraftwerken) um Faktor 2 besser ab als Öl- und Gasheizungen bzw. herkömmliche Klimaanlagen, wie eine wissenschaftliche Studie an einer konkreten Anlage in Zürich mit der Methode Ecoindicator’99 aufzeigt. Abwasserwärmepumpen leisten damit einen wesentlichen Beitrag an den Klimaschutz und an die Luftreinhaltung in Städten und Gemeinden.

Für kommunale Bauten besonders geeignet

Nicht nur in der Schweiz oder in Oslo zeigen Anlagen, das die Abwasserwärmenutzung erprobt ist. Auch in Waiblingen bei Stuttgart versorgt eine Abwasserwärmepumpe seit 20 Jahren zuverlässig und sicher einen Wärmeverbund mit diversen Verwaltungs- und Schulbauten sowie einem Hallenbad.

Die erste moderne Anlage zur Energierückgewinnung aus Rohabwasser steht seit zwei Jahren in der Stadt Singen am Hohentwiel in Betrieb. Sie liefert Raumwärme und Klimakälte für das Gründer- und Technologiezentrum SinTec mit 4000 m2 Geschoßfläche. Die Idee, die eigene Energiequelle Kanalabwasser vor Ort zu nutzen, stiess auf derart große Zustimmung, dass nun sogar bei zwei weiteren Neubauten der Einsatz geprüft wird: bei der Stadthalle und dem 67 m hohen „Hegau-Tower“ – ein Glasturm des Amerikanischen Stararchitekten Helmut Jahn. Auslöser dieser ganzen Entwicklung war die Aufgeschlossenheit der Stadtväter und des Klärmeisters, die Erfahrungen aus der nahen Schweiz zu prüfen und zu nutzen.

Nicht zuletzt verfügen die Kommunen mit ihren eigenen Bauten vielfach über günstige Voraussetzungen für den Einsatz einer Abwasserenergieanlage. Damit können sie ihr Image und den Wirtschaftsstandort der Gemeinde fördern. Durch eine systematische Ermittlung geeigneter Standorte, insbesondere an den eigenen sowie an Neubaugebieten, kann die Gemeinde aktiv an der Verbreitung dieser umweltfreundlichen Technologie mitwirken.

Wirtschaftlich konkurrenzfähig

Die Abwasserwärmenutzung ist konkurrenzfähig. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Energie in der Schweiz aufgrund einer Überprüfung der Daten einer realisierten Anlage in Binningen, einem Vorort von Basel. Die gesamten Gestehungskosten für Verzinsung und Amortisation der Investitionen, für den Energieaufwand der Wärmepumpe und die bivalente Spitzenheizung sowie für Unterhalt und Betrieb liegt bei 6 Cent pro kWh. Das ist durchaus vergleichbar mit den Kosten einer Ölheizung, wenn die Kapitalkosten und Unterhalt ebenfalls berücksichtigt werden. In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus, wie eine Forschungsarbeit der DBU ausgeführt von Energieconsulting Stodtmeister aus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut „Energie in Infrastrukturanlagen“ an einem Dutzend konkreter Objekte zeigt. Bei entsprechenden Voraussetzungen lagen die Gestehungskosten der Abwasserwärmenutzung bei den effektiven Energiepreisen an diesen Orten vor einem Jahr noch um wenig über denjenigen der konventionellen Heizungen. Bei den heutigen Erdölpreisen sind die Abwasserenergieanlagen bereits konkurrenzfähig und zum Teil sogar wirtschaftlicher. Dabei handelt es sich um Anlagen zwischen 0,1 bis 2 MW, mehr

Kontakt:
Ernst A. Müller, Dipl. Univ. Geograf, Institutsinhaber
Felix Schmid, Dipl. Energieingenieur FH, Kommunikation.
Institut Energie in Infrastrukturanlagen
Lindenhofstrasse 15
CH-8001 Zürich
Schweiz
Tel. 0041 44 226 30 98
Fax 0041 44 226 30 99
Mail: energie@infrastrukturanlagen.ch
Internet: www.infrastrukturanlagen.ch

Broschüren zum Thema

Zwei neue Broschüren der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, des Bundesverbandes Wärmepumpen e.V. und des Institutes „Energie in Infrastrukturanlagen“ informieren zum Thema Heizen und Kühlen mit Abwasser:

• Ratgeber für Bauherrschaften und Kommunen. 32 Seiten, Bezug: Bundesverband Wärmepumpe e. V., Elisabethstr. 34, 80796 München, Tel. 089 2781 34 18, info@waermepumpe-bwp.de
• Ratgeber für Ingenieure und Planer, 26 Seiten, Bezug: Download unter www.infrastrukturanlagen.ch

Quelle: http://www.unitracc.de/aktuelles/artikel/heizen-und-kuehlen-mit-abwasser–ein-neuer-markt-fuer-deutschland

Senkung des Stromverbrauchs in der Praxis

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Ausgangssituation
Die Gemeinschaftskläranlage Bachtal (8000 EW) ist als Belebungsanlage mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung sowie intensivierter Denitrifikation und biologischer Phosphorelimination konzipiert
.Im Maschinengebäude sind die Zulauf-, Rücklaufschlamm- und Überschussschlammpumpen sowie die Gebläse für die Belüftung untergebracht. Im Erdgeschoß reinigt eine Siebtrommel (Lochweite 1,5 mm) das Rohabwasser. Das Siebgut wird ausgewaschen, gepresst und in Container abgeworfen.

Lösungsansatz
Es wurde der Stromverbrauch der einzelnen Maschinen und Aggregate über den Drehstromzähler ermittelt (Zähler-konstante beachten).Beispiel: Abtrieb Räumer im Nachklärbecken 1 Zählerumdrehung in 830 s Zählerkonstante 7,5 U/kWh= 0,58 kW Verbrauch im Jahr:0,58 kW × 24 h/d × 365 d/a = 5080 kWh/a. Hierbei erfolgte immer wieder eine kurze Abschaltung der Anlage, um die einzelnen Daten der Aggregate zu ermitteln. Diese wurden mit den angegebenen Daten auf dem Typenschild der Aggregate verglichen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2 – 2011

Autor
Abwassermeister Franz Seeger
Gemeinschaftskläranlage
Bachtal

Sichere Benutzung von Steigschutzeinrichtungen

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Information des Sachgebietes „PSA gegen Absturz“

Auf Grund der derzeitigen Diskussionen im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen bei der
Benutzung von Steigschutzeinrichtungen (mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung
nach DIN EN 353-1) und den bestehenden sicherheitstechnischen Anforderungen in den
harmonisierten Normen informiert das Sachgebiet „PSA gegen Absturz“ des Fachausschusses
„Persönliche Schutzausrüstungen“ über den aktuellen Sachstand.

Zur Diskussion stehen besonders mitlaufende Auffanggeräte mit einer auf Zug basierenden
Entriegelungsfunktion, die beim Sturzvorgang mit einer Zugbeanspruchung auf das Auffanggerät ein
Auffangen verhindert. Zudem werden von Experten die sicherheitstechnischen Anforderungen der
DIN EN 353-1, u. a. unter Berücksichtigung eines vorhersehbaren Missbrauchs, als nicht
ausreichend angesehen.

Derzeit findet sich die DIN EN 353-1 in der Überarbeitung, u. a. mit dem Ziel zusätzliche
Anforderungen festzulegen um diese Risiken mit abzudecken.
Bis dahin wird es bei bestehenden Anlagen für erforderlich gehalten, im Rahmen der EGQualitätskontrolle
des fertigen Produktes den Bedarf einer Nachbesserung durch…

Mehr unter:
http://www.ukrlp.de/download/newsletter_2011/15_2011_Steigschutzeinrichtung.pdf
http://www.dguv.de/psa/de/themenfelder/sg_absturz/fuer_praxis_steigschutz.pdf

Experten: EHEC-Erreger könnte aus Biogasanlagen kommen

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Biogasbranche weist Vermutungen zurück
Berlin (dapd). Bei der Suche nach der Herkunft des gefährlichen EHEC-Erregers sind jetzt Biogasanlagen ins Blickfeld gerückt: Veterinär- und Labormediziner halten es für möglich, dass der Keim dort herkommt, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die Biogasbranche wies dies zurück.

In den Gärbehältern dieser Anlagen entständen Bakterien, die es zuvor nicht gegeben habe, wird Bernd Schottdorf, der Gründer von Schottdorf MVZ, dem größten privaten Medizinlabor Europas, in der Zeitung zitiert. „Sie kreuzen sich und verschmelzen miteinander – was da genau passiert, ist weitgehend unerforscht.“ Diese noch nie da gewesene Mischung aus Krankheitserregern werde dann als Düngemittel auf die Äcker gebracht.

Es sei deshalb dringend nötig, die Biogasanlagen in Deutschland schnell auf mögliche Krankheitserreger zu untersuchen, forderte Schottdorf. Ähnlich äußerte sich der Leiter der Agrar- und Veterinärakademie in Horstmar im Münsterland, Ernst-Günther Hellwig. „Es ist möglich, dass die EHEC-Erreger aus Biogasanlagen kommen“, sagte er der „Welt am Sonntag“ zufolge.

Mehr:
http://www.themenportal.de/nachrichten/experten-ehec-erreger-koennte-aus-biogasanlagen-kommen-93384

Kunststoffe aus Abwässern gewinnen

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Bei der Papierherstellung fallen große Mengen von belasteten Abwässern an. Sie werden bisher aufwändig in Kläranlagen gereinigt. Prof. Dr. Michael Herrenbauer von der Technischen Hochschule Mittelhessen will daraus Rohstoffe für die Kunststoffindustrie gewinnen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 250.000 Euro gefördert.
Das Forschungsteam des Gießener Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie hat es auf das Lignin abgesehen, das in großen Mengen in den Abwässern der Papierindustrie enthalten ist. Lignin ist ein in die pflanzliche Zellwand eingelagertes Makromolekül und bewirkt die Verholzung der Zelle. Bei der Papierherstellung wird es aus dem Rohstoff Holz entfernt und landet im Abwasser.

„Der Rohstoff für Kunststoffe ist üblicherweise Erdöl“, so Herrenbauer. „Wir wollen ihn direkt aus biologischen Quellen gewinnen und so den Zyklus der Erdölentstehung aus Holz umgehen. Die Herstellung dieser Stoffe aus regenerativen Quellen ist gegenüber der chemischen nachhaltig und bietet Kostenvorteile gegenüber anderen Polymeren biogenen Ursprungs.“

In dem Projekt wird ein Rohrreaktor eingesetzt, in dem Titanoxid auf einer Sinterglasoberfläche aufgebracht wird. Titanoxid ist ein Halbleiter mit photokatalytischen Eigenschaften, das heißt, bei ihm werden durch Licht chemische Reaktionen ausgelöst. Die Katalysatorröhren werden von ligninhaltigem Wasser durchströmt und kontinuierlich mit Licht bestrahlt. Zwei plattenähnliche Leuchtmittel sorgen für eine gleichmäßige Bestrahlung von einer Wellenlänge zwischen 200 und 400 Nanometern. In der Folge wird das Lignin gespalten. Dabei können die gewünschten Grundstoffe – zum Beispiel Phenole – entstehen, aus denen die Chemische Industrie Kunststoffe wie etwa Nylon oder Kunstharz herstellt.

Das Gießener Forscherteam arbeitet aktuell an der Optimierung der Beschichtung der Katalysatorröhren und entwickelt Verfahren zur Bestimmung von Prozessparametern wie zum Beispiel des ph-Werts, der Salzkonzentration oder der Verweilzeit im Reaktor auf die Produktbildung. Kooperationspartner des Projekts, das bis 2013 läuft, sind Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie der TH Mittelhessen, Prof. Dr. Detlef Bahnemann, Arbeitsgruppe Photocatalysis and Nanotechnology der Universität Hannover, und mehrere Industrieunternehmen

Quelle: Erhard Jakobs PressestelleTechnische Hochschule Mittelhessen