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Februar 2026
- Bern: ARA Bern reduziert Lachgas-Emissionen
- Bülach: Stadt Bülach verschwieg Wellnessanlage in der Kläranlage
ARA Bern reduziert Lachgas-Emissionen
Die ARA Bern setzt seit 2025 auf eine Regenerative Thermische Oxidationsanlage zur Reduktion von Lachgasemissionen. Die Anlage wurde von der CTP Air Pollution Control GmbH geliefert und erreicht eine Abscheiderate von über 95 %. Lachgas zählt zu den klimarelevanten Emissionen in der Abwasserreinigung, da es eine lange atmosphärische Verweildauer aufweist und ein deutlich höheres Treibhauspotenzial als Kohlendioxid besitzt.
Massgeschneiderte Lachgas-Lösung für ARA Bern
Auch in der Abwasserreinigungsanlage ARA Bern wurden jährlich über 10.000 Tonnen CO₂-Äquivalente an Lachgas (N₂O) in der biologischen Reinigungsstufe und der Faulwasserbehandlung freigesetzt – rund 80 % der gesamten Treibhausgasemissionen der Anlage. Die Inbetriebnahme einer Regenerativ-Thermischen Oxidationsanlage (RTO) im August 2025 markierte nun einen Meilenstein für die gezielte Reduktion dieser Emissionen. Durch die Lösung von CTP Air Pollution Control lassen sich diese Emissionen deutlich und wirtschaftlich senken, ohne den Betrieb der Abwasserreinigungsanlage zu beeinträchtigen. Heute können mit der Technologie des Luftreinigungsspezialisten CTP die N₂O-Emissionen nahezu zur Gänze aus der Abluft der biologischen Reinigungsstufe und der Faulwasserbehandlung entfernt werden – ein entscheidender Beitrag für die Zielsetzung «Netto-Null» in Kläranlagen.
mehr:
https://www.m-q.ch/de/ara-bern-reduziert-lachgas-emissionen-mit-rto-technologie/
https://www.recyclingmagazin.de/2026/04/15/lachgasreduktion-mit-rto-technologie/
Stadt Bülach verschwieg Wellnessanlage in der Kläranlage
Bis 2021 war in der Bülacher Kläranlage eine kleine Wellnessanlage in Betrieb. Kurz vor den Wahlen muss sich nun die zuständige Stadträtin erklären.
Eine kleine Wellnessanlage in der ARA Furt in Bülach, unrechtmässige Zahlungen an städtische Angestellte – mit der Veröffentlichung des Berichts der Geschäftsprüfungskommission des Parlaments (GPK) wurde am Donnerstag bekannt, was die Stadt Bülach der Öffentlichkeit bisher verschwiegen hatte.
Die Lage ist in Bülach schon länger angespannt. Aus der Bevölkerung kommt mehrfach die Forderung, dass die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) ihre Ergebnisse noch vor den Wahlen am 8. März veröffentlicht. Die PUK wurde nach der Affäre um die Stadtpolizei und weiteren personellen Wechseln in der Verwaltung eingesetzt und soll Fragen rund um Personalführung, Kommunikation und Verantwortlichkeiten innerhalb der städtischen Verwaltung analysieren.
mehr: https://www.tagesanzeiger.ch/buelach-stadt-verschwieg-wellnessoase-in-klaeranlage-434438864221
