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Urindünger jetzt auch für Tennisrasen

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Die Eawag und der Eawag-Spin-off Vuna haben die Düngerproduktion aus Urin mobil gemacht. Es wurde der Urin-Express in Biel an einem ganz speziellen Ort vorgestellt: Neben dem ersten öffentlichen Rasentennisplatz der Schweiz. Dieser soll künftig mit Urindünger gedüngt werden.

Kaum ein Ort ist besser geeignet, um einen Dünger zu testen, als ein Rasentennisplatz. Der perfekte Rasen, grasgrün, resistent und millimetergenau getrimmt, braucht die perfekte Nahrung. Bisher lieferte diese Nahrung Kunstdünger. Jetzt wollen das Wasserforschungsinstitut Eawag, der Spin-off Vuna und die Betreiber des ersten öffentlichen Rasentennisplatzes in der Schweiz zeigen, dass auch lokal produzierter Urindünger das schafft. Heute macht der Urin-Express Halt in Biel und das Verfahren wird vorgestellt. Denn Kunstdünger muss importiert werden. Herstellung und Transport verbrauchen viel Energie und zudem enthält er in der Regel neben den nützlichen auch schädliche Stoffe, wie die Schwermetalle Cadmium oder das radioaktive Uran. «Urin statt Uran», sagt daher Vuna Geschäftsführer Bastian Etter, der als Eawag-Forscher massgeblich an der Entwicklung und Zertifizierung des Urindüngers beteiligt war.
Wird bald auch der heilige Rasen in Wimbledon mit Dünger aus dem Pipi der Zuschauerinnen und Zuschauer in den Stadien gedüngt? «Wer weiss?» sagt Etter. Möglich ist vieles, denn nach drei Wochen Einsatz in Biel beim http://www.tennis-champagne.ch fährt der Urin-Express weiter zum nächsten Einsatzort und leistet seinen Beitrag für eine nachhaltige Düngung nicht nur von Rasen, sondern auch Gärten, Parks oder Gemüse.

Finanzierung / Kooperationen:
Der UrinExpress wird unterstützt von
• Bundesamt für Umwelt, Umwelttechnologieförderung
• Eawag, das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs
• Agriswiss Agricultural and Trailers Solutions

https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/urinduenger-jetzt-auch-fuer-tennisrasen/

Meldungen der ÖWAV 2019

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Dezember 2019
8. Treffen der Jungen UmweltjuristInnen 
Seminar „Abwasserwirtschaft im ländlichen Raum“ in Wien 
Seminar „UVP-Recht in der Praxis“ 
Erfolgreiches Seminar „Fachkräfte für Neophytenmanagement“ in Graz 
Wir brauchen Platz für Utopien! 
3. Get together der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV 
Seminar „Hydraulische Berechnung von Fließgewässern mit Vegetation“ 
Seminar „Hochwasserrückhaltebecken“ 
ERFA Abwasser in Salzburg
Oktober 2019
KAN-Sprechertagung 2019 
Juni 2019
Seminar „Versicherungen von Abwasserentsorgungsanlagen“ 
8. Get-Together der Jungen Abfallwirtschaft 
Aktuelle Kundmachungen 
Mai 2019
ÖWAV-Kanalmanagementseminar 2019 
ÖWAV-Jour fixe „Siedlungswasserwirtschaft in Europa“ 
April 2019
1. Workshop der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV 
„Österreichischer Infrastrukturtag“ 

8. Treffen der Jungen UmweltjuristInnen

Am 4. Dezember 2019 war es wieder soweit und beinahe 50 junge und motivierte JuristInnen aber auch Nichtjuristinnen fanden den Weg zum ÖWAV, um am bereits 8. Treffen der Jungen UmweltjuristInnen teilzunehmen. Das Get-Together hatte diesmal die Abfallwirtschaft im 21. Jahrhundert zum Thema und wurde gemeinsam von Univ.-Ass. Mag. Miriam HOFER (Karl-Franzens-Universität Graz) und RA MMag. David SUCHANEK (Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH) moderiert.

Zum Auftakt des vielseitigen Programms informierte Mag. Katharina DROCHTER (scheichl traudtner amann rechtsanwälte) über die rechtlichen Rahmenbedingungen der kommunalen Abfallwirtschaft. Darauf aufbauend präsentierte Dr. Martina ABLEIDINGER (MA 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark) ausführlich das Wiener Abfallwirtschaftskonzept, welches sich aus dem Wiener Abfallwirtschaftsplan sowie dem Wiener Abfallvermeidungsprogramm zusammensetzt. Als dritter in der Reihe berichtete Ing. Gerd HETTLINGER (Reinhalteverband Grüne Tonne) von seinen praktischen Erfahrungen mit der kommunalen Abfallsammlung und dem 3-Tonnen-Sammelsystem in seiner Gemeinde. Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=385468

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Seminar „Abwasserwirtschaft im ländlichen Raum“ in Wien

In Zusammenarbeit mit der BOKU Wien fand am Mittwoch, 20. November 2019, das ÖWAV-Seminar „Abwasserwirtschaft im ländlichen Raum 2019″ in Wien statt. Die knapp 80 TeilnehmerInnen wurden von ÖWAV-Präsident BR h.c. DI Roland Hohenauer sowie dem Leiter des Seminars, Priv.-Doz. DI Dr. Günter Langergraber, begrüßt.
Im Seminar wurden aktuelle Arbeiten zur Funktionsweisen von Kleinkläranlagen und bepflanzen Bodenfiltern, sowie spezielle Herausforderung für die Abwasserwirtschaft im ländlichen Raum präsentiert und diskutiert. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war außerdem die Diskussion um Kläranlagen als lokale Energiezellen im ländlichen Raum. Dazu wurde unter anderem das Interreg Projekt REEF 2W vorgestellt (http://www.interreg-central.eu/reef-2w). Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=384630

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Seminar „UVP-Recht in der Praxis“

Am 21. November 2019 veranstaltete der ÖWAV in Kooperation mit Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH und Haslinger / Nagele Rechtsanwälte GmbH das alljährliche Seminar „UVP-Recht in der Praxis“ im Quartier Belvedere in Wien. Der Andrang war wie jedes Jahr enorm und so konnten Dr. Waltraud Petek, MBA (BMNT) und DI Manfred Assmann (ÖWAV) über 150 interessierte TeilnehmerInnen zur Veranstaltung begrüßen.

Das Seminar war wie gewohnt in drei Blöcke unterteilt, wobei im Block I neben einem Überblick über die Judikatur des Bundesverwaltungsgerichts sowie des Verwaltungsgerichtshofs auch ein Ausblick auf den UVP-rechtlichen Handlungsbedarf für die kommende Legislaturperiode seitens des BMNT gegeben wurde. Nach der Mittagspause folgten aufbauend auf die Judikatur, deren Auswirkungen auf UVP-Vorhaben. Vor allem die Parteienrechte, auch von übergangenen Parteien, standen diesbezüglich im Mittelpunkt. Zu Schluss folgte nach der Kaffeepause der praktische Block, welcher aus sehr anschaulichen und abwechslungsreichen Beiträgen zu aktuellen Praxisfragen bestand. Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=384292

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Erfolgreiches Seminar „Fachkräfte für Neophytenmanagement“ in Graz

Der ÖWAV hat am 6. November 2019 unter der Leitung von Dr. Andrea Krapf und Dr. Gabriele Leitner im Steiermarkhof in Graz das Seminar „Fachkräfte für Neophytenmanagement“ vor sehr interessiertem Publikum abgehalten.

Begrüßt und eröffnet wurde die Veranstaltung von HR DI Rudolf Hornich, der als ehemaliger Leiter des ÖWAV-Arbeitsausschusses „Gewässerbetreuung“ einen Rückblick auf die vor mehr als 8 Jahren erfolgte Einsetzung des ÖWAV-Unterausschusses „Neophyten“ gab. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden in mehreren Publikationen veröffentlicht, die alle auf der ÖWAV-Homepage zur Verfügung stehen.

Die sehr motivierten Vortragenden im Block 1 betrachteten die Ausgangssituation aus dem Blickwinkel der EU-Vorgaben sowie aus Sicht der Umsetzungsstrategien der Länder. Im 2. Block stellten mehrere Betreiber ihre Maßnahmen und Erfahrungen in der Bekämpfung invasiver Neophyten zur Diskussion. Auch neue Versuche auf universitärer als auch betrieblicher Ebene wurden präsentiert und den abfallrechtlichen Rahmenbedingungen gegenübergestellt. Für jene, die sich noch tiefer mit dieser allgegenwärtigen Problematik auseinandersetzen wollen, werden vom ÖWAV Ausbildungskurse zur „Fachkraft für Neophytenbekämpfung“ angeboten und laufend an aktuelle Forschungen und Entwicklungen angepasst. Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=384107

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Wir brauchen Platz für Utopien!

Nach einer ausgiebigen Bearbeitung liegt nun das Ergebnis des 1. Workshops der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV vor! In dem neuen Folder „Visionen der Jungen Wasserwirtschaft“ wird in mehreren Kapiteln die Vision der Zukunft der Wasserwirtschaft in Österreich beschrieben. Dabei ist der Text als Rückblick aus der Zukunft verfasst. In dieser Zukunft sind die gewünschten Entwicklungen bereits eingetreten und notwendige Maßnahmen umgesetzt worden.
Das Dokument soll als Arbeitsgrundlage für die Junge Wasserwirtschaft dienen und bei Bedarf auch weiter überarbeitet werden.
Der Folder liegt in der Geschäftsstelle des ÖWAV auf und ist auf der ÖWAV-Homepage als Gratisdownload (> Link) verfügbar!

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=385527

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3. Get together der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV

Bereits zum 3. Mal fand das Treffen der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV statt. Die wieder vollständig ausgebuchte Veranstaltung stand unter dem Motto „Die drei ??? der wasserwirtschaftlichen Planung“. Die Vortragenden DI Harald Huber (Amt der Oberösterreichischen Landesregierung), Ulrich Tschiesche MMSc (KPC) und Mag. Christoph Cudlik (Schönherr Rechtsanwälte GmbH) nahmen jeweils einen Aspekt der wasserwirtschaftlichen Planung genauer unter die Lupe. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden weitere Fragen erörtert und darüber hinaus versucht Änderungsbedarf zu identifizieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von DI Bernhard Schmalzer (BDL) und DI Christoph Leitner (UBA). Im Anschluss an die Veranstaltung gab es bei einem kleinen Umtrunk wieder die Möglichkeit zur Vernetzung und für weitere fachliche Gespräche.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=385502

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Seminar „Hydraulische Berechnung von Fließgewässern mit Vegetation“

Am Mittwoch, den 13. November 2019, diskutierten im Rahmen des ÖWAV-Seminares „Hydraulische Berechnung von Fließgewässern mit Vegetation“ WasserbauexpertInnen im Festsaal des Bundesamtsgebäudes in Wien unter der Leitung von Dr. Hans Peter Rauch, BOKU und Dr. Ursula Stephan, Bundesamt für Wasserwirtschaft, Wien, die hydrodynamische Berücksichtigung von Vegetation in und an Gewässern. Es wurden basierend auf einem in Kürze erscheinenden DWA-Merkblatt neue Berechnungsmethoden vorgestellt, wobei ein wesentlicher Fokus auch auf der Parametriesierung der Vegetation und den neuesten Methoden zur Erhebung von Vegetationsdaten im Mittelpunkt lag. Zusätzlich wurden Möglichkeiten gezeigt, wie man mittels ingenieurbiologischer Bauweisen einen Uferbewuchs initiiert. Aus der Praxis wurden Beispiele vorgestellt, wie zeitlich variierende Vegetation die hydrodynamische Modellierung eines Gewässerabschnitts beeinflusst und welche Herausforderungen sich daraus für das Gewässermanagement ergeben.
Nach einem sehr breiten Diskurs herrschte allgemein Übereinstimmung, dass die Vegetation ein sehr wichtiges Element unserer Gewässer ist, aber bei Fragen des Hochwasserschutzes und der Gewässerpflege eine große Herausforderung ist. Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=384554

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Seminar „Hochwasserrückhaltebecken“

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2019, fand unter der Leitung von OBR BM DI Dr. Christian Maier, Amt der Burgenländischen Landesregierung, das ÖWAV-Seminar „Hochwasserrückhaltebecken – Aktuelle Entwicklungen, Stand der Technik“ in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Salzburg statt.

Im Rahmen des Seminars wurden – unter reger Beteiligung der rd. 90 TeilnehmerInnen – neben Ergebnissen aus der Grundlagenforschung sowie Messtechnischen Entwicklungen im Block 1, auch Erfahrungen aus den Hochwasserschäden 2018 an der Gail und die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgrenzen für hochauflösende Laserscans aus Drohnenbefliegungen für längerfristiges Monitoring im Block 2 diskutiert. Abschließend wurden in Block 3 die internationalen Aspekte aus Sicht der OECD sowie rechtliche Fragestellungen der Haftung bei Betrieb und Wartung von Rückhaltebecken als auch der Fördermöglichkeiten von Rückhaltemaßnahmen beleuchtet.Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=382321

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ERFA Abwasser in Salzburg

Der Erfahrungsaustausch für Führungskräfte der kommunalen Abwasserwirtschaft fand am 29. und 30. Oktober in Salzburg statt. Die Veranstaltung wurde heuer mit der freundlichen Unterstützung des Reinhalteverbandes Großraum Salzburg durchgeführt.

Der Erfa Abwasser, der bereits zum 44. Mal abgehalten wurde, bot seinen TeilnehmerInnen dieses Jahr ein neues Konzept. So wurde am ersten Tag die Betriebskläranlage der AustroCel Hallein GmbH besichtigt und die TeilnehmerInnen auf Einladung des Reinhalteverbandes Großraum Salzburg zum Abendempfang geladen. Das fachliche Programm fand am zweiten Tag statt.
Die rund 70 TeilnehmerInnen wurden von ÖWAV-Geschäftsführer DI Manfred Assmann, sowie RHV-Geschäftsführer Mag. Josef Weilhartner und dem Vorsitzenden der ARGE Abwasser, BR h.c. DI Dr. Wolfgang Scherz, MBA (GF AWV Wr. Neustadt Süd) begrüßt. Fachlich wurde u.a. Neues aus der VRV berichtet, die Herausforderungen der Siedlungswasserwirtschaft im Hinblick auf die Förderung diskutiert sowie die Strategie des BMNT im Hinblick auf neue Schadstoffe präsentiert. Gegen Ende der Veranstaltung gab es wie jedes Jahr die Möglichkeit offene Fragen zu behandeln und aktuelle Themen unter den TeilnehmerInnen zu diskutieren.

Der ÖWAV möchte sich beim Reinhalteverband Großraum Salzburg für die Unterstützung sowie bei allen TeilnehmerInnen sehr herzlich für den gelungenen Erfahrungsaustausch bedanken.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=382559

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KAN-Sprechertagung 2019

Die 28. Sprechertagung der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften, zugleich 18. Sprechertagung der ÖWAV-Kanal-Nachbarschaften, wurde am 11. und 12. September 2019 unter der Leitung von Dr. Stefan Wildt vom Amt der Tiroler Landesregierung abgehalten.

Begrüßt wurden die TeilnehmerInnen durch Landesrat KommR Ing. Wolfgang Klinger (OÖ), ÖWAV-Präsidenten Baurat h.c. DI Roland Hohenauer und Tagungsleiter Dr. Stefan Wildt.
Dr. Wildt hob bei seiner Begrüßung das außerordentliche Engagement der Sprecher und Betreuer über das ganze Jahr hervor und bedankte sich hierfür. Der Dank richtete sich auch an das ÖWAV-Kernteam, das mit den Agenden der KAN betraut ist, sowie an die Betreuer der Groß-KAN, Univ.-Prof. DI Dr. Thomas Ertl (Kanal) und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Krampe (Kläranlagen). Weiters sprach Dr. Wildt die neu gestaltete KAN-Broschüre an, die ab diesem Jahr in einem anderen Format (A4) und in Farbe gedruckt wurde, wodurch auch mehr Fachbeiträge für die Broschüre eingereicht wurden. Im Anschluss gratulierte ÖWAV-Präsident Baurat h.c. DI Roland Hohenauer Stefan Wildt zu 25 Jahren KAN und davon 5 Jahre KAN-Leitung.

Der ÖWAV-Präsident betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit einer guten Ausbildung der Klärwärter, da diese die mit großem Aufwand finanzierte Infrastruktur instand halten. Dafür sprach er der Branche auch seinen Dank aus. Weiters berichtete er kurz über Neuerungen im ÖWAV, die anstehenden Veröffentlichungen und über die vergangene ÖWAV-Vollversammlung, im Zuge derer Hohenauer für eine weitere Periode bis 2023 gewählt wurde.
Landesrat KommR Ing. Wolfgang Klinger berichtete im Anschluss an Hohenauer, dass er bereits als Bürgermeister mit der Thematik der Abwasserreinigung betraut war, sein Interesse bestehe auch aufgrund seiner Ausbildung in der Fachrichtung Tiefbau. Er sei überzeugt, dass die Weitergabe des eigenen Wissens in der Nachbarschaft wichtig ist, um alle Klärwärter auf dem Stand der Technik zu halten und damit die Qualität der Branche zu sichern. Die Einrichtung der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften ist dadurch sehr wichtig, die Bereitschaft zur Weiterbildung ist maßgeblich für den Gewässerschutz. Er dankte allen Beteiligten für das Engagement.
HR DI Gerhard Fenzl, Leiter der Fachgruppe „Abwassertechnik und Gewässerschutz“ im ÖWAV, der den ersten Block der Veranstaltung moderierte, blickte auf sein Engagement in den letzten 28 Jahren zurück und berichtete über Neues aus der Fachgruppe Abwassertechnik und Gewässerschutz.

Stefan Wildt begann seinen ersten Vortrag über den Tätigkeitsbericht des Arbeitsjahres mit den vergangenen, wie auch den aktuellen Herausforderungen. Dabei blieb die Knappheit der Ressourcen (finanziell aber auch personell) ein Thema, aber auch der sich abzeichnende Generationenwechsel und die Gespräche über die Finanzierung in der Siedlungswasserwirtschaft. Er führte weiter aus, dass derzeit 977 Kläranlagen und 349 Kanalbetriebe an der KAN teilnehmen. Diese sind in 55 Kläranlagen- und 18 Kanal-Nachbarschaften organisiert. Zudem sprach er die entscheidenden Neuerungen in diesem Jahr an, unter anderem die Einführung des Kläranlagenportals auch für die Kanal-Nachbarschaften und die Neugestaltung der KAN-Broschüre. Wildt sieht diese als neue „Visitenkarte“, mit der es auch gelungen ist, eine Vielzahl an Fachbeiträgen aus dem Programm der Sprechertagung zu veröffentlichen.
Der Leistungsnachweis, der von Dr. Stefan Lindtner präsentiert wurde, eröffnete wie schon letztes Jahr den fachlichen Teil der Veranstaltung. Dieses Jahr haben 822 kommunale Abwasserreinigungsanlagen mit 22,3 Mio. EW und 18 gewerbliche oder industrielle Anlagen mit 3,0 EW am Leistungsvergleich teilgenommen. Davon befinden sich 29 Anlagen bzw. 2,0 Mio. EW in Südtirol. 99 % der Daten wurden bereits über das Kläranlagenportal geliefert, was wieder eine Steigerung zum letzten Jahr bedeute. Mit dem Leistungsnachweis 2018 wurde das Hauptaugenmerk auf die Stickstoffentfernung gelegt. Fragen, die im Anschluss an den Vortrag diskutiert wurden, waren der Einfluss der Kanalsysteme auf die Stickstoffentfernung (Stichwort Fremdwasser), sowie auch der Einfluss der Witterungsverhältnisse (trockene Perioden und Jahre, viele Regentage etc.).

Die Vorträge des ersten Tages waren wie üblich für das Programm der Kläranlagen-Nachbarschaften vorgesehen. Im ersten Block waren diese noch sehr abwechslungsreich gestaltet, der zweite Block setzte sich dann speziell mit der Eigenüberwachung, sowie der Plausibilität der erhobenen Daten auseinander. Dabei wurde auch das im ÖWAV-Arbeitsausschuss erarbeitete Merkblatt „Arbeitsanleitung zu Durchführung von Abwasseranalysen auf kommunalen Kläranlagen im Rahmen der Eigenüberwachung“ vorgestellt. Auch der Nachmittag des ersten Tages wurde sehr praxisnah mit der Präsentation des ÖWAV-KAN-Forschungsprojekts „Mikrosieb als Verfahrenstechnik für die energetische Nutzung des Abwassers“ durch DI Lydia Jahn (TU Wien), aber auch Vorträgen über Fettabscheider fortgeführt. Etwas theoretischer waren die Ausführungen von der Leiterin des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg, Dr.-Ing. Marie Launay beim Vergleich von Emissionen organischer Spurenstoffe aus kommunalen Kläranlagen und Mischwasserentlastungen.

Wie jedes Jahr wurde der erste Tag mit Ehrungen und Verabschiedungen verdienter MitarbeiterInnen der Nachbarschaften und der Vorstellung der neuen Betreuer und Sprecher beendet. Der ÖWAV bedankt sich auch an diese Stelle ganz herzlich für das große Engagement!
Den zweiten Tag der Veranstaltung eröffnete wieder Dr. Stefan Wildt mit dem Arbeitsprogramm für das kommende Jahr. Weiters wurden Neuerungen aus der Nachbarschaftsarbeit vorgestellt, dabei standen die digitale Broschüre, sowie die neuen Funktionen im Kläranlagenportal im Vordergrund.
Die weiteren Vorträge am zweiten Tag der Veranstaltung waren speziell für die Kanal-Nachbarschaften vorgesehen. Es wurde unter anderem über die Möglichkeit von Messungen in Mischwassersystemen diskutiert, den Betrieb schwer zugänglicher Kanäle im ländlichen Bereich aber auch über alternative und naturnahe Möglichkeiten zur Regenwasserbehandlung gesprochen.

Wildt dankte in seinen Schlussworten allen Vortragenden, den Moderatoren und den interessierten TeilnehmerInnen für die Diskussionsbeiträge. Er plädierte abschließend an alle TeilnehmerInnen sich Gedanken darüber zu machen, was für die Nachbarschaftsarbeit von Interesse sein könnte.
Die Präsentationen werden wie üblich den Betreuern und Sprechern der KAN zur Verfügung gestellt – diese Jahr erstmals über das Kläranlagenportal. Alle anderen KAN-Mitglieder können auf demselben Weg die Vorträge als pdf-File beziehen.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=378862

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Seminar „Versicherungen von Abwasserentsorgungsanlagen“

Am 1. Mai 2019 wurde der neue ÖWAV-Arbeitsbehelf 7 „Grundsätze für die Versicherungen von Abwasserentsorgungsanlagen“ auf www.oewav.at veröffentlicht, welcher unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stefan Perner im Rahmen des ÖWAV-Arbeitsausschusses „Versicherung von Abwasserentsorgungsanlagen“ neugestaltet wurde. Dieser Arbeitsbehelf wurde am 27. Mai 2019 in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien im Zuge eines Seminars am WU Campus der Fachwelt vorgestellt.
Die Präsentation des Arbeitsbehelfs war jedoch nur einer von vielen spannenden Inhalten dieses Seminars. Nach der Begrüßung durch ÖWAV-GF DI Manfred Assmann und GF BR h.c. DI Dr. Wolfgang Scherz (Abwasserverband Wiener Neustadt-Süd) stellten die Vortragenden die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Abwasserentsorgung dar. Sowohl allgemeine Haftungsfragen, als auch Anforderungen an die Haftpflichtversicherung und ein integriertes gesamtheitliches Versicherungskonzept wurden näher beleuchtet.
Im zweiten Block widmeten sich die Vortragenden der Darstellung bestimmter Versicherungssparten, wie der Sachversicherung und der technischen Versicherung. Abgerundet wurde das Seminar im dritten Block durch eine öffentlich- und vergaberechtliche Einordnung von Versicherungen. Auch für Diskussionen und Fragen an die ExpertInnen wurde dem Auditorium ausreichend Gelegenheit geboten.
Den ÖWAV-Arbeitsbehelf 7 „Grundsätze für die Versicherungen von Abwasserentsorgungsanlagen“ finden Sie zum Download bzw. zur Bestellung unter folgendem Link.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=372209

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8. Get-Together der Jungen Abfallwirtschaft

Am 14. Mai 2019 traf sich die Junge Abfallwirtschaft des ÖWAV im Hotel Burgenland in Eisenstadt, um über das Thema die „Zukunft der Abfallsammlung“ zu informieren und zu diskutieren.
Diesmal wurde von Herrn DI Dr. Andreas OPELT (Saubermacher Dienstleistungs AG) zum Thema „Smarte Zukunftsvisionen für die Abfallwirtschaft“ und von und Frau DI Lisa Höflechner (TOMRA Sorting GmbH) über das Thema „Rohstoff statt Brennstoff – Circular Economy am Beispiel der Kunststoffe“ referiert. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die neuesten Technologien der Abfallsortierung und Abfallerkennung gerichtet.
Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die TeilnehmerInnen in Form eines geselligen Ausklangs weiter diskutieren und KollegInnen aus der Branche kennenlernen.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=372420

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Aktuelle Kundmachungen

Am 28. Mai 2019 wurden im Rechtsinformationssystem RIS unter anderem folgende Bundesgesetzblätter kundgemacht, über deren Entwicklung, Hintergründe bzw. Stellungnahmeverfahren der ÖWAV bereits in der Vergangenheit über seine News-Site und den ÖWAV-Newsletter (Ausgaben 10/2018 und 02/2019) berichtet hatte:

• Bundesgesetz, mit dem das Ökostromgesetz 2012 (ÖSG 2012) geändert wird, abrufbar unter BGBl. Nr. 42/2019: Die Änderungen des ÖSG 2012 sollen die vollständige Kostenbefreiung einkommensschwacher Haushalte bewirken.

• Grundsatzgesetz über die Förderung der Stromerzeugung aus Biomasse (Biomasseförderung-Grundsatzgesetz), abrufbar unter BGBl. Nr. 43/2019: Hierdurch werden Ausführungsgesetzgeber nun in Form eines Grundsatzgesetzes dazu verpflichtet, Ökostromanlagen auf Basis fester Biomasse und auf Basis von Abfällen mit hohem biogenen Anteil zu fördern. Hierfür wird seitens des Grundsatzgesetzgebers skizziert, wie die Landesgesetzgeber die betroffenen Anlagen zu fördern haben.

• Bundesgesetz, mit dem das Unternehmensgesetzbuch […] und das Abfallwirtschaftsgesetz 2002 geändert werden (Anti-Gold-Plating-Gesetz 2019), abrufbar unter BGBl. I Nr. 46/2019: Die Änderungen des § 2 Abs 6 Z 6 AWG 2002 haben zum Zweck, das die Probenahmen von Abfällen und die Bewertung von Untersuchungen nun unabhängig vom Betrieb eines eigenen Labors vorgenommen werden können.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=372324

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ÖWAV-Kanalmanagementseminar 2019

Am 25. April 2019 fand, ausnahmsweise in den Räumlichkeiten des Bundesamtsgebäudes, das diesjährige Kanalmanagementseminar statt. Das Seminar hat wie jedes Jahr einen fixen Platz im Veranstaltungskalender des ÖWAV und dient mit knapp 200 Teilnehmern neben der Vortragsreihe auch als Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch innerhalb der Branche.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Geschäftsführer des ÖWAV, DI Manfred Assmann, sowie den Präsidenten, Br. H.c. DI Roland Hohenauer und den Leiter der Veranstaltung Univ.-Prof. Dr. Thomas Ertl.
In den 4 Blöcken des Seminars „Inspektion“, „Sanierungsplanung“, „Hydraulik“ und „Regenwassermanagement“, die natürlich auch die fachlichen Schwerpunkte des heurigen Seminars darstellten, wurden den TeilnehmerInnen Neuerungen vorgestellt sowie die Möglichkeit gegeben diese zu hinterfragen und zu diskutieren.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=369242

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ÖWAV-Jour fixe „Siedlungswasserwirtschaft in Europa“

Passend zu den herannahenden Europawahlen und zur Debatte rund um den „Brexit“ veranstaltete der ÖWAV am 11. April 2019 einen Jour-fixe zum Thema „Siedlungswasserwirtschaft in Europa“ mit Fokus auf die Abwasserwirtschaft. Anlass dazu war die Einladung des Geschäftsführers des europäischen Betreiberverbandes „EurEau“, Oliver Loebel, nach Wien.

Nach einer kurzen Begrüßung durch ÖWAV-Geschäftsführer DI Manfred Assmann und der Vorstellung der ARGE Abwasser durch deren Leiter GF BR h.c. DI Dr. Wolfgang Scherz startete die Vortragsreihe. Neben einer Kurzvorstellung der Organisation präsentierte Oliver Loebel aktuelle Themen wie Evaluierung der EU-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser, Arzneimittel in der Umwelt oder die Single Use Plastic Directive in Bezug auf Feuchttücher. Mit dem zweiten Vortragenden an dem Tag, DI Ernst Überreiter, wurden die Positionen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus präsentiert. Dabei ging es auch um die Schwerpunktsetzung der österreichischen Regierung und die österreichische Beteiligung an Fachgremien in der europäischen Kommission.

Nach den Vorträgen blieb noch genug Zeit die Positionen und Meinungen im Podium weiter zu diskutieren und sich anschließend bei einem kleinen Buffet auch der Diskussion in kleineren Gruppen zu widmen.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=369253

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1. Workshop der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV

Am 27. März 2019 fand der 1. Workshop der Jungen Wasserwirtschaft im ÖWAV statt. In Erweiterung zu den bereits abgehaltenen „Get-Togethers“ waren die TeilnehmerInnen diesmal aufgefordert selbst mitzuwirken und sich einzubringen. Ziel war es, eine Vision einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu entwickeln. Der Workshop wurde in zwei Runden durchgeführt. In der ersten Diskussionsrunde definierten die TeilnehmerInnen den Status quo der heutigen Wasserwirtschaft und hinterfragten, warum gewisse Abläufe aus Sicht der Jungen Wasserwirtschaft funktionieren bzw. nicht funktionieren. In der zweiten Runde wurde dann anhand dieser Ergebnisse ein Wunschbild gezeichnet und der Weg dorthin skizziert. Das Kernteam wird sich nun in weiterer Folge mit der Bearbeitung der Ergebnisse befassen. Die entstandenen Ideen und Strategien sollen nach Möglichkeit in einer der nächsten Veranstaltungen der Jungen Wasserwirtschaft präsentiert werden.

Am Ende des Workshops wurde den TeilnehmerInnen wie immer die Möglichkeit gegeben, sich bei einem kleinen Umtrunk fachlich auszutauschen. Der ÖWAV möchte sich auch auf diesem Wege bei allen Mitwirkenden des Kernteams für die sehr erfolgreiche Abwicklung der Veranstaltung bedanken.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=367132

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„Österreichischer Infrastrukturtag“

Aufgrund des großen Erfolgs des Seminars „Straße, Schiene, Strom“ im Jahr 2018, veranstaltete der ÖWAV dieses Jahr am 27.03.2019 erstmals den Österreichischen Infrastrukturtag in Kooperation mit dem BMVIT, der Universität Wien, der Industriellenvereinigung, der ASFINAG, der ÖBB und der Austrian Power Grid. Mit finanzieller Unterstützung durch die APG bot der ÖWAV den rund 120 TeilnehmerInnen einen gelungenen Seminartag mit einem abwechslungsreichen Programm.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Daniel Ennöckl, LL.M. (Universität Wien) begann die Veranstaltung mit drei spannenden Impulsstatements zu den aktuellen Herausforderungen der Infrastruktur, gefolgt von Keynotes zu den zukünftigen Entwicklungen und Trends sowie der Bedeutung der Industrie für die Volkswirtschaft.

Nach einer Mittagspause widmeten sich die Vortragenden dem Thema der Prüftiefe und dem Flächenverbrauch. Bei der Frage des Prüfumfangs stand vor allem die Abgrenzung der prioritären von den nicht-prioritären Wirkungen im Fokus. Im Themenblock Wirtschaftsflächen vs. Ausgleichsflächen präsentierten die Vortragenden unterschiedliche Lösungsansätze und lieferten damit eine Grundlage für ausgiebige Diskussionen.

Im dritten Block setzten sich namhafte ExpertInnen in Form einer Podiumsdiskussion mit den Eckpunkten eines modernen Verfahrensrechts auseinander, wodurch das Auditorium in den Genuss einer lebhaften Debatte rund um Verfahrensgliederung und Transparenz kam.

Der Veranstaltungstag endete beim geselligen Ausklang, welcher nicht nur eine kulinarische Verpflegung für alle TeilnehmerInnen, sondern auch viele Möglichkeiten zum Netzwerken und Austauschen bot.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=366792

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Regenrückhaltebecken bringen Artenvielfalt in den besiedelten Raum

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Doktorarbeit einer DBU-Stipendiatin zeigt: Management kann naturnahe Strukturen fördern
Osnabrück/Münster. Die weltweite Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche stellt eine der größten Herausforderungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt dar. Allein in Deutschland hat sie sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 1992 bis 2018 von rund 40.000 auf fast 50.000 Quadratkilometer ausgedehnt. Der enorme Flächenverbrauch führt dabei häufig zu einer Zerstörung naturnaher Lebensräume. Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung belegen nun, dass städtische Regenrückhaltebecken bei naturnaher Gestaltung zum Erhalt der Biodiversität beitragen können. „Heutzutage gehört der Schutz der Artenvielfalt neben dem Klimaschutz zu den größten Herausforderungen. Auf kommunaler Ebene bieten sich gute Chancen beim Management von Regenrückhaltebecken“, sagt Dr. Volker Wachendörfer, Fachreferent Naturschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Im Zuge eines Stipendiums bei der DBU hatte Dr. Lisa Holtmann an der Universität Osnabrück über die Zusammenhänge promoviert.

An Regenrückhaltebecken mehr Pflanzenarten als an Kontrollgewässern
„Da städtische Gewässer aus Gründen des Hochwasserschutzes oder infolge industrieller Nutzung stark verändert wurden, sind auch ihre Ökosysteme in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit dem Begradigen, Eindämmen und Betonieren der Bäche, Flüsse und Stillgewässer sowie der zunehmenden Flächenversiegelung steigt zudem die Hochwassergefahr in Siedlungsgebieten an“, so Holtmann. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden in Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten verstärkt Regenrückhaltebecken angelegt. Im Rahmen der Doktorarbeit wurde die Vielfalt der Pflanzenarten an 35 Regenrückhaltebecken und 35 Kontrollgewässern in und um Münster (Westfalen) vergleichend analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung belegen, dass im Wasser lebende, salztolerante und gefährdete Pflanzen an den Regenrückhaltebecken in höheren Artenzahlen vorkamen als an den Kontrollteichen, die teilweise sogar extra zu Artenschutzzwecken angelegt worden waren.

Bei Anlage und Pflege der Becken Biodiversitätsschutz berücksichtigen
Entscheidend für eine höhere Pflanzenvielfalt sind nach Ansicht der Forscher vor allem kommunale Pflegemaßnahmen. „Wir gehen davon aus, dass das regelmäßige Management der Becken gute Bedingungen für gefährdete Pflanzenarten fördert“, erläutert Prof. Dr. Thomas Fartmann, Leiter der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie an der Universität Osnabrück. Um optimalen Hochwasserschutz zu erreichen, werden alle paar Jahre die Sträucher und Bäume am Ufer beschnitten und die Teiche entschlammt. Die niedrige Krautschicht wird in der Regel jedes Jahr im Winter geschnitten. Dieses Eingreifen schaffe offenen Boden und lasse Licht an die dort vorhandenen Samen, die dann auskeimen und wachsen können. Bei der Anlage und Pflege von Regenrückhaltebecken sollten Belange des Biodiversitätsschutzes zukünftig verstärkt berücksichtigt werden.

Weitere Informationen:
https://www.dbu.de/123artikel38567_2442.html
Jessica Bode Pressestelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Mit Wertstoffrecycling die Klimabilanz von Klärwerken verbessern!

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Die Europäische Kommission will das Prinzip der „Kreislaufwirtschaft“ auf möglichst viele Wirtschaftsbereiche übertragen. Damit soll der Ressourcenverbrauch und die Nutzung endlicher Rohstoffe minimiert und so der Umwelt- und Klimafußabdruck in Europa verringert werden.

Häusliches und industrielles Abwasser enthält viele Wertstoffe, die bisher nicht genutzt werden und für ein Recycling in Frage kommen. Organische Substanz kann zu Biogas umgewandelt und zur Energiegewinnung genutzt werden, oder sie liefert eine Kohlenstoffquelle für die Produktion von Bioplastik durch spezialisierte Bakterien. Pflanzennährstoffe wie Stickstoff und Phosphor können zurückgewonnen werden, um den Bedarf an Mineraldüngern in der Landwirtschaft zu verringern. Cellulosefasern aus Toilettenpapier können Strukturmaterial in Bio-Kompostmaterial oder Baustoffen ersetzen, oder sie dienen als Bio-Brennstoff.

Die technische Machbarkeit solche Ansätze untersucht und bewertet seit drei Jahren das europäische Projektkonsortium „SMART-Plant“. Beteiligt sind hier 25 Projektpartner aus Europa und Israel.

Der vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin in Zusammenarbeit mit dem Projektkoordinator von der Universität Ancona und weiteren Projektpartnern organisierte Workshop soll der Fachöffentlichkeit zeigen, was bisher erreicht wurde. Neben Ergebnissen aus SMART-PLANT werden weitere EU-Vorhaben auf diesem Gebiet in Kurzvorträgen vorgestellt.

Ein Fokus der Veranstaltung liegt auch auf der Frage, wie die Ergebnisse und innovativen Verfahren besser in die Praxis gebracht werden können. Dazu wird am Beispiel der Phosphorrückgewinnung, die zukünftig in Deutschland für viele Kläranlagen verpflichtend vorgeschrieben ist, die praktische Umsetzung des Prinzips der Kreislaufwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven (Forschung, Technologieanbieter, Betreiber) präsentiert. Auf der abschließenden Podiumsdiskussion soll diskutiert werden, wie noch bestehende Hemmnisse bei der Umsetzung von Kreislaufkonzepten im Abwassersektor zukünftig abgebaut werden können. Zur Vertiefung des Themas wird eine Besichtigung der Phosphorrückgewinnungsanlage im Klärwerk Waßmannsdorf der Berliner Wasserbetriebe angeboten.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Christian Remy
christian.remy@kompetenz-wasser.de
Dr.-Ing. Bodo Weigert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
KompetenzZentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)

Weitere Informationen:
http://smart-plant.eu/

Wie lang Coronaviren auf Flächen überleben und wie man sie inaktiviert

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Wie lange leben Coronaviren auf Oberflächen wie Türklinken oder Krankenhausnachttischen? Mit welchen Mitteln lassen sie sich wirksam abtöten? Alle Antworten, die die Forschung zu solchen Fragen derzeit kennt, hat ein Forschungsteam aus Greifswald und Bochum zusammengestellt und am 6. Februar 2020 im Journal of Hospital Infection veröffentlicht.

Verbreitung über Tröpfchen, Hände und Oberflächen
Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV macht weltweit Schlagzeilen. Da es keine spezifische Therapie dagegen gibt, ist besonders die Vorbeugung gegen Ansteckungen bedeutend, um die Krankheitswelle einzudämmen. Wie alle Tröpfcheninfektionen verbreitet sich das Virus auch über Hände und Oberflächen, die häufig angefasst werden. „Im Krankenhaus können das zum Beispiel Türklinken sein, aber auch Klingeln, Nachttische, Bettgestelle und andere Gegenstände im direkten Umfeld von Patienten, die oft aus Metall oder Kunststoff sind“, erklärt Prof. Dr. Günter Kampf vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Eike Steinmann, Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB), hatte er für ein geplantes Fachbuch bereits umfassende Erkenntnisse aus 22 Studien über Coronaviren und deren Inaktivierung zusammengestellt. „In der aktuellen Situation schien es uns das Beste, diese gesicherten wissenschaftlichen Fakten vorab zu veröffentlichen, um alle Informationen auf einen Blick zur Verfügung zu stellen“, so Eike Steinmann.

Auf Oberflächen bis zu neun Tage lang infektiös
Die ausgewerteten Arbeiten, die sich unter anderem mit den Erregern Sars-Coronavirus und Mers-Coronavirus befassen, ergaben zum Beispiel, dass sich die Viren bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen halten und infektiös bleiben können. Im Schnitt überleben sie zwischen vier und fünf Tagen. „Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit steigern ihre Lebensdauer noch“, so Kampf.

Tests mit verschiedensten Desinfektionslösungen zeigten, dass Mittel auf der Basis von Ethanol, Wasserstoffperoxid oder Natriumhypochlorit gegen die Coronaviren gut wirksam sind. Wendet man diese Wirkstoffe in entsprechender Konzentration an, so reduzieren sie die Zahl der infektiösen Coronaviren binnen einer Minute um vier sogenannte log-Stufen, was zum Beispiel bedeutet von einer Million auf nur noch 100 krankmachende Partikel. Wenn Präparate auf anderer Wirkstoffbasis verwendet werden, sollte für das Produkt mindestens eine Wirksamkeit gegenüber behüllten Viren nachgewiesen sein („begrenzt viruzid“). „In der Regel genügt das, um die Gefahr einer Ansteckung deutlich zu reduzieren“, meint Günter Kampf.

Erkenntnisse sollten auf 2019-CoV übertragbar sein
Die Experten nehmen an, dass die Ergebnisse aus den Untersuchungen über andere Coronaviren auf das neuartige Virus übertragbar sind. „Es wurden unterschiedliche Coronaviren untersucht, und die Ergebnisse waren alle ähnlich“, sagt Eike Steinmann.

Originalveröffentlichung
Günter Kampf, Daniel Todt, Stephanie Pfaender, Eike Steinmann: Persistence of coronaviruses on inanimate surfaces and its inactivation with biocidal agents, in: Journal of Hospital infection 2020, DOI: 10.1016/j.jhin.2020.01.022

Pressekontakt
Prof. Dr. Eike Steinmann
Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie
Medizinische Fakultät
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 28189
E-Mail: eike.steinmann@rub.de

Prof. Dr. Günter Kampf
Institut für Hygiene und Umweltmedizin
Universitätsmedizin Greifswald
E-Mail: guenter.kampf@uni-greifswald.de
Meike Drießen Dezernat Hochschulkommunikation
Ruhr-Universität Bochum

Auswertung des Förderschwerpunktes „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ im Umweltinnovationsprogramm

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Ziel des Sachverständigengutachtens war, den Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ des Umweltinnovationsprogramms (UIP ) auszuwerten und zusammenfassend abschließend zu bewerten. Dabei waren die Förderkriterien auch aus heutiger Sicht zu prüfen und Empfehlungen für künftige Förderungen zu entwickeln. Es konnte gezeigt werden, dass in Abwasseranlagen bei gleichbleibender Reinigungsleistung Stromeinsparungen von 10 bis 20 Prozent möglich sind, vor allem in den Bereichen Maschinentechnik, Prozesssteuerung und in der biologischen Reinigungsstufe. Bei der Auswertung wurde deutlich, dass zukünftig anlagenbezogene Idealwerte zugunsten fixer Zielwerte als Kriterium herangezogen werden und Energieanalysen vor und nach der Maßnahme durchgeführt werden sollten.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/auswertung-uip-foerderschwerpunkt-abwasseranlagen

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld

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Die Kommunalrichtlinie ist seit 01.01.2019 in Kraft. Antragsberechtigt sind Kommunen, Kommunale Zusammenschlüsse, Betriebe mit kommunaler Beteiligung und Wasserwirtschaftsverbände. Im Abwasserbereich gibt es eine Reihe investiver und strategischer Förderschwerpunkte.

Seit Inkraftsetzung gab es für den Abwasserbereich folgende Änderungen:
a) Zum 05.06.2019 Präzisierung technischer Anforderungen: Bei verschiedenen investiven Förderschwerpunkten wurden die Anforderungen an die zuwendungsfähigen Technologien präzisiert. Dies betrifft die Außen¬ und Straßenbeleuchtung, raumlufttechnische Anlagen sowie Maßnahmen in Kläranlagen und Anlagen zur Trinkwasserversorgung, siehe Kommualrichtlinie (pdf, weiter unten).
b) Zum 01.02.2020: Förderanträge können das ganze Jahr über beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Energiemanagementsysteme
Hier wird die Implementierung eines Energiemanagementsystems – für Liegenschaften, Gebäude und auch für Kläranlagen gefördert. Über dieses Fördermodul kann auch die Software PROVI ENERGY – Online Energieanalyse nach DWA-A 216 gefördert werden.
Förderquote 40 / 65%
Zuwendung: max. 5.000 € für Software, zzgl. Installation, Schulung, Wartung
Bewilligungszeitraum: 36 Monate

Klärschlammverwertung im Verbund
Das ist interessant bei der vorherrschenden Anlagenstruktur vieler Verbandsgemeinden und Abwasserverbände. Kriterium ist hier: Der Abstand der Anlagen zur Zentrale darf max. 50 km betragen.
Förderquote 30 / 40%
Zuwendung: 10 – 200.000 €
Bewilligungszeitraum: 48 Monate

Aufbau eines kommunalen Ressourceneffizienznetzwerkes
zum dauerhaften Erfahrungsaustausch
Förderquote Phase 1 bzw. 2: 100 % bzw. 60%
Zuwendung: 1000 bzw. 10 – 200.000 € / TN
Erneuerung der Belüftung
Hierzu zählen zum Beispiel: Maßnahmen zur Senkung des Druckluftbedarfs im Belebungsbecken, Umbau hocheffizienter Kompressoren, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
Förderquote 30 / 40%
Zuwendung: 5 – 200.000 €
Bewilligungszeitraum: 24 Monate

Erneuerung von Pumpen und Motoren
Hierzu zählen zum Beispiel: energieeffiziente oder drehzahlgeregelte Motoren (IE4, IE3), energieeffiziente Pumpen (EEI < 0,23)
Förderquote 30 / 40%
Zuwendung: 5 – 200.000 €
Bewilligungszeitraum: 24 Monate

Neubau einer Vorklärung und Umstellung auf Faulung
Gefördert wird hier die Umstellung von aerober zu anaerober Klärschlammbehandlung zur Gewinnung von Methan. Es darf keine Faulung vorhanden sein und das Methan muss in KWK-Anlagen genutzt oder in ein Netz eingespeist werden.
Förderquote 30 / 40%
Zuwendung: 5 – 500.000 €
Bewilligungszeitraum: 48 Monate

Anwendung innovativer, neuer Verfahren der Abwasserreinigung
Z.B. Verfahren zur Stickstoffelimination im Schlammwasser vor der Rückführung in die biologische Abwasserreinigung oder Verfahrenskombinationen zur Energieeinsparung im Belebungsbecken.
Förderquote 30 / 40%
Zuwendung: 5 – 200.000 €
Bewilligungszeitraum: 36 Monate

Potenzialstudie

Ziel der Studie ist die Deckung des Eigenbedarfs an Strom und Wärme von 70 % und ein jährlicher Energiebedarf von max. 23 kWh / EW*a. Die Potenzialstudie ist Voraussetzung für einige der vorgenannten Maßnahmen und kann relativ einfach beantragt werden. Alternative hierzu ist eine max. 2 Jahre alte Studie nach DWA-A 216.
Förderquote 50 / 70%
Zuwendung: 10.000 €
Bewilligungszeitraum: 12 Monate

Quellen:
Kommunalrichtlinie, Vortrag skkk vom 14.01.2019, Energieagentur RLP

Weitere Informationen
Kommunalrichtlinie – Änderung 05.12.2019 (pdf)
https://www.bitcontrol.info/downloads/aktuelles/2019-12-05_Kommunalrichtlinie.pdf
Anträge auf https://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Förderlotse auf https://www.klimaschutz.de/foerderlotse

Quelle:
https://www.bitcontrol.info/245-kommunalrichtlinie-neu-ab-01-01-2020.html

Meldungen der ÖWAV 2023

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ÖWAV Meldungen 2019ÖWAV Meldungen 2020ÖWAV Meldungen 2021ÖWAV Meldungen 2022

2023


Seminar „UVP-Recht in der Praxis“

Am 7.11. fand das traditionelle ÖWAV-Seminar „UVP-Recht in der Praxis“ statt, in dem die Teilnehmer:innen über die Neuerungen des UVP-Gesetzes informiert wurden. ÖWAV-Präsident Mag. Martin Niederhuber und Dr. Waltraud Petek (BMK) begrüßten die rund 160 Personen im Novotel Wien Hauptbahnhof zum Veranstaltungstag.

2023 wurde das UVP-Gesetz erstmals nach fünf Jahren wieder novelliert. Die UVP-Novelle brachte zahlreiche Änderungen, vor allem im Zusammenhang mit der Energiewende, verfahrensbeschleunigenden
Maßnahmen, den Inhalten der UVE und Anpassungen bei den UVP-pflichtigen Vorhaben.
Das jährlich stattfindende Praxisseminar behandelte vertieft folgende ausgewählte Schwerpunkte:
Die neuen Bestimmungen über den Bodenschutz und die Novellierung des Tatbestandes „Städtebauvorhaben“,
die Unterscheidung von Umweltauswirkungen als „prioritär“ und „nicht prioritär“ in der UVE
sowie Fragen der Planung, sowohl im Zusammenhang mit der Energieraumplanung als auch dem Städtebau.
Das Seminar ist für alle mit der UVP Befassten ein Forum der umfassenden Information und des intensiven
fachlichen Austausches.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=491525

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Krisenszenarien Siedlungswasserwirtschaft Factsheets

Am 25.10.2023 veröffentlichte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft die Factsheets zum Projekt „Krisenszenarien in der Siedlungswasserwirtschaft“. Im Rahmen des Projektes wurden die von Betreibern von Anlagen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung erhobenen Daten analysiert und unterschiedliche Szenarien von Strom- und Betriebsmittelmangellage beschrieben. Als Ergebnis liegen 4 kompakte Factsheets vor, die einen guten Einblick geben, wie gut die Siedlungswasserwirtschaft auf derartige Krisenszenarien vorbereitet ist, und wo Handlungsbedarf steht.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=490548

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Arthur Guischet ab Juni 2024 neuer EWA-Generalsekretär

Mit 1. Juni 2024 übernimmt Arthur Guischet das Amt des Generalsekretärs der European Water Association (EWA) von Johannes Lohaus, der zum Jahresende in den Ruhestand tritt.

Schon jetzt hat Guischet, der seit Mai 2022 bei der EWA als Referent für Wasserpolitik beschäftigt ist, die Funktion des stellvertretenden Generalsekretärs inne. Johannes Lohaus, der das Amt 18 Jahre lang ausübte, wird seine Aufgaben bis zur IFAT München im Mai 2024 weiterführen, um eine nahtlose Übergabe zu ermöglichen.

Der ÖWAV wünscht Arthur Guischet viel Erfolg und Freude bei seiner neuen Aufgabe und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit!
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=492333

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VORSORGEN statt Rohrsorgen“ Aktionstage in Freistadt

Sauberes Trinkwasser aus der Leitung und eine funktionierende Abwasserentsorgung sind für uns selbstverständlich – rund 9 von 10 Haushalten in Österreich sind an das heimische Trinkwasser- und Abwassersystem angeschlossen. Vor einer Generation war das noch keineswegs so. In den letzten 60 Jahren wurden rund 67 Milliarden Euro in unsere Leitungsnetze investiert. Aber auch in Zukunft sind Investitionen unbedingt notwendig.

„Funktionstüchtige Wasserleitungsnetze sind die Grundlage für unsere Lebensqualität und eine sichere Trinkwasserversorgung. Um diese kostbare Infrastruktur zu erhalten, muss sie laufend geprüft und rechtzeitig erneuert werden. Durch die finanzielle Unterstützung meines Ressorts konnten schon viele Projekte in Österreichs Gemeinden erfolgreich umgesetzt werden. Es ist wichtig, dass wir weiterhin daran arbeiten, diese wertvolle Infrastruktur für zukünftige Generationen zu sichern und zu erhalten,“ betont Wasserminister Norbert Totschnig anlässlich der VORSORGEN-Tage in Freistadt.

Aktionstage zu „VORSORGEN statt Rohrsorgen“ in Freistadt
Die Initiative „VORSORGEN statt Rohrsorgen“ des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, die zusammen mit ÖVGW, ÖWAV, Städtebund, Gemeindebund und den Bundesländern umgesetzt wird, stellt Informationen rund ums Prüfen, Erneuern und Erhalten unserer Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur zu Verfügung. Ziel ist es, Bewusstsein für den Wert unseres Leitungsnetzes und Verständnis für die notwenigen Instandhaltungen zu schaffen.
Deshalb bietet VORSORGEN nun erstmals auch Führungen für Schulklassen und die interessierte Bevölkerung an und konnte bei den der VORSORGEN-Aktionstagen in Freistadt bereits zahlreiche Besucherinnen und Besucher für das Thema begeistern.

Dies freut insbesondere auch Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder: „Die Klimakrise stellt unsere Wasserwirtschaft vor Herausforderungen und deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam unsere Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sichern. Mit vorausschauender Wartung und Instandhaltung unseres Leitungsnetzes verhindern wir beispielsweise den Verlust von kostbarem Trinkwasser und unnötige Energieverschwendung. Mit intakten Ver- und Entsorgungsnetzen sichern die Betreiber daher nicht nur den wirtschaftlichen und professionellen Bestand und Betrieb ihrer Anlagen, sondern rüsten sich auch bestens für sich ändernde Rahmenbedingungen der Zukunft.“

Auch in Freistadt wurde in den vergangenen Jahren bereits viel in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung investiert. Christian Gratzl, Bürgermeister von Freistadt: „Eine gute und sichere Trinkwasserversorgung ist entscheidend für die hohe Lebensqualität in einer Stadt. Sie gehört ebenso wie eine funktionierende Abwasserentsorgung zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde. In Freistadt haben wir in den vergangenen Jahren 3,5 Millionen Euro in diese wichtige Infrastruktur investiert. Dank der Erschließung eines neuen Tiefbrunnens im Jahr 2020 hat die Trinkwasserversorgung nun ein drittes Standbein und ist langfristig abgesichert. Wir investieren laufend in Sanierungen im Leitungsnetz und beheben Schäden, bevor sie zum Problem werden.“

Rohrsorgen? Gemeinsam für die Zukunft vorsorgen
Über die Hälfte der Trinkwasserleitungen und rund 30 % der Abwasserleitungen des ca. 174.000 km langen öffentlichen Leitungsnetzes in Österreich wurden vor 1983 gebaut. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer der Rohre von 50 Jahren besteht daher in den kommenden Jahren erhöhter Erneuerungsbedarf.
„Momentan sind bereits 12% der Trinkwasserleitungen älter als 50 Jahre. Ein erheblicher Anteil der installierten Rohrleitungen hat daher bereits seine technische Nutzungsdauer erreicht bzw. wird sie in den nächsten Jahren erreichen. Deshalb sollte mit dem Austausch dieser Leitungen nicht mehr allzu lange gewartet werden,“ so Wolfgang Nöstlinger, Präsident der ÖVGW bei der VORSORGEN-Eröffnung in Freistadt.
Die Branchenverbände fordern deshalb entsprechende Förderungen. Das betont auch Martin Niederhuber, Präsident des ÖWAV in Freistadt: „Der ÖWAV und die ÖVGW fordern im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen eine Förderung für die Siedlungswasserwirtschaft in der Höhe von jährlich 130 Millionen Euro um die nötige Quote von 2% jährlicher Sanierungen erreichen zu können. Auch weil wir die Anlagen zunehmend an geänderte klimatische Bedingungen anpassen müssen.“

Wissen zum Leitungsnetz vermitteln
Daniela König, Abteilungsleiterin der Wasserwirtschaft im Land Oberösterreich betont, wie wichtig das Engagement der Verbände, Gemeinden und Wassergenossenschaften ist: „Wir können hier durch Beratungen, Serviceangebote und finanzielle Förderungen die Betreiber unterstützen. So wurden diese Angebote bereits in den vergangenen Jahren für die Erstellung von Leitungsinformationssystemen und Erhöhung von Erneuerungsraten gut angenommen. Zusätzlich laden wir auch alle Wasserver- und Abwasserentsorger in Oberösterreich ein, mit Bewusstseinsbildung die Bevölkerung mit an Bord zu holen. Nur gemeinsam können wir die kommenden notwendigen Sanierungen stemmen und somit diese grundlegenden Elemente der Daseinsvorsorge wirtschaftlich und in der gewohnten sehr guten Qualität dauerhaft sicherstellen.“
Der Erhalt unserer Trinkwasser- und Abwassernetze liegt nämlich nicht nur in der Verantwortung der Betreiber und der öffentlichen Hand, denn am Privatgrund sind auch Eigentümerinnen und Eigentümer für funktionsfähige Anschlüsse und Leitungen zuständig. Schätzungen zu Folge sind die Hausanschlussleitungen ebenso lang wie die öffentlichen Leitungen. Unsachgemäß ausgeführte oder schadhafte private Anschlüsse und Leitungen können das gesamte Netz belasten, zum Beispiel durch Wasserverlust an undichten Stellen oder Fremdwassereintritt. Eine sachgemäße Errichtung und regelmäßiges Prüfen der Leitungen und Anlagen durch zertifizierte Fachfirmen beugt dem vor.

Zudem leistet jede und jeder von uns einen wichtigen Beitrag für ein funktionsfähiges Leitungsnetz und einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser durch Anschluss- und Benutzungsgebühren und verantwortungsvolles und vorausschauendes Handeln.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=489623

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ÖWAV-/EWA-Konferenz „Wasserressourcen im Klimawandel“

Am 19. und 20. Oktober wurde die EWA-ÖWAV Konferenz „Wasserressourcen im Klimawandel – Herausforderungen im Umgang mit Extremen“ im Haus der Ingenieure in Wien veranstaltet. Johann WIEDNER (Amt der Stmk. Landesregierung / ÖWAV-Ehrenpräsident), Wendy FRANCKEN (Präsidentin der EWA) und Günter LIEBEL (Bundesministerium für Land- u. Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft) begrüßten die rund 150 Teilnehmer:innen zur 2-tägigen Konferenz mit internationaler Beteiligung.

Am ersten Tag wurde zunächst über die aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung berichtet und nachfolgend der Schwerpunkt auf erkennbare Auswirkungen und Handlungserfordernisse gelegt und gemeinsam mit den zahlreichen Aktuer:innen in der Wasserwirtschaft in Form von Impulsreferaten analysiert sowie Umsetzungsmöglichkeiten zur Anpassung in der Wasserwirtschaft identifiziert. Im Anschluss erfolgte vor dem Abendempfang noch die Verleihung der Dunbar-Medaille, die von der EWA an den Norweger Hallvard Odegaard vergeben wurde. Zuvor wurde außerdem DI Johannes Lohaus (Sprecher der Bundesgeschäftsführung DWA) mit der Goldenen Ehrennadel des ÖWAV überrascht .

Mit der Vorstellung konkreter Anpassungsmaßnahmen und Projekte aus Europa wurde am zweiten Tag der Konferenz insbesondere den extremen Herausforderungen infolge von Starkregenereignissen und Trockenheit Rechnung getragen.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=489861

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Goldene ÖWAV-Ehrennadel für Johannes Lohaus

Am 19. Oktober überreichte ÖWAV-Präsident Martin Niederhuber im Rahmen der EWA-ÖWAV-Konferenz „Wasserressourcen im Klimawandel“ die Goldene Ehrennadel des ÖWAV an den Sprecher der DWA-Bundesgeschäftsführung DI Johannes Lohaus.

Der ÖWAV dankt Johannes Lohaus für den jahrzehntelangen konstruktiven Austausch und die stets gute Zusammenarbeit mit der DWA im Rahmen der D-A-CH-Kooperation wie auch mit der European Water Association (EWA) und wünscht ihm alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand!

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=489964

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Isabella Ebner neue Bereichsleiterin „Recht und Wirtschaft“

Am 4. September 2023 hat Mag. Isabella Ebner ihre Arbeit im ÖWAV aufgenommen. Sie übernimmt den Bereich „Recht & Wirtschaft“, da sich die vormalige Bereichsleiterin Mag. Lisa Spazierer, LL.B. seit Juli in Karenz befindet.

Mag. Isabella Ebner hat an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert und zusätzlich den Universitätskurs „Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsmanagement“ absolviert. Aus ihrer vorherigen Tätigkeit als Leiterin von MSc-Weiterbildungsstudien an einer Fachhochschule bringt sie Erfahrung im Bereich Wissensvermittlung und berufliche Weiterbildung mit.

Der ÖWAV wünscht Isabella Ebner einen guten und gelungenen Einstand beim Verband und Lisa Spazierer alles Gute und eine schöne Zeit mit ihrem Nachwuchs!

Frau Ebner ist Mo, Mi und Do unter der Tel. +43-1-535 57 20-91 oder ebner@oewav.at erreichbar.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=486299

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Seminar „Neophytenmanagement“

Am 31. Mai drehte sich beim ÖWAV-Kooperationsseminar mit dem Land Salzburg alles um das Thema „Neophytenmanagement im Zeichen des Klimawandels“ und dem Schutz der heimischen Biodiversität.
Daniela Gutschi begrüßte die rund 60 Teilnehmer:innen zum Veranstaltungstag, der auf den Austausch der neuesten Erkenntnisse hinsichtlich des Managements von Neophyten abzielte. Im Anschluss an die Begrüßung im Plenarsaal der Wirtschaftskammer Salzburg widmeten sich die Referent:innen in drei Veranstaltungsblöcken den „Invasiven gebietsfremden Arten (IAS) – auf europäischer und nationaler Ebene“, dem „Management von Neophyten und die Problematik ihrer Entsorgung“ sowie der „Prävention als wesentlicher Schwerpunkt“.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=480182

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ÖWAV-Tätigkeitsbericht 2022/23 veröffentlicht

Der ÖWAV-Tätigkeitsbericht 2022/23 wurde soeben veröffentlicht und steht zum Gratisdownload zur Verfügung.
Mehr: https://www.oewav.at/News

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Jour-Fixe „Umweltrecht“

Der diesjährige Jour-Fixe „Umweltrecht“ fand am 6. Juni 2023 unter der Leitung von Mag. Martin Niederhuber und Dr. Wolfgang Berger in den Räumlichkeiten des ÖWAV statt. Nach drei sehr spannenden Vorträgen von Brigitte Sladek, Christoph Faiman und Simone Tober zum Thema „Ökologische Bauaufsicht – Wasser-, Naturschutz-, Abfall-, UVP-Recht“ hatten die rund 30 Teilnehmer:innen die Möglichkeit mit den Expert:innen zu diskutieren und sich im Anschluss untereinander auszutauschen.

Wenn auch manche Fragen offen blieben bzw. die Meinungen dazu in andere Richtungen gingen, so stand eines jedenfalls fest: langweilig wird es im Umweltrecht nie… mehr unter:
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=480984

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KURS- UND SEMINARANGEBOT DES ÖWAV

Im Rahmen des Aus- und Fortbildungsprogramms des ÖWAV werden zu den einzelnen Fachbereichen der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft jährlich zahlreiche Seminare und Ausbildungskurse veranstaltet.

https://www.oewav.at/Kurse-Seminare

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Energiefresser Kläranlage: Sind Effizienz und Reinigungsleistung ein Gegensatz?

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Es ist bekannt, dass Kläranlagen zu den größten kommunalen Stromverbrauchern zählen und ein großes Einsparpotenzial aufweisen. Ein aktueller UBA-Bericht (Texte 06/2020) wird da sehr konkret. Und überrascht mit interessanten Erkenntnissen.

Auswertung des Förderschwerpunktes „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ im Umweltinnovationsprogramm
Ziel des Sachverständigengutachtens war, den Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ des Umweltinnovationsprogramms (UIP) auszuwerten und zusammenfassend abschließend zu bewerten. Dabei waren die Förderkriterien auch aus heutiger Sicht zu prüfen und Empfehlungen für künftige Förderungen zu entwickeln. Es konnte gezeigt werden, dass in Abwasseranlagen bei gleichbleibender Reinigungsleistung Stromeinsparungen von 10 bis 20 Prozent möglich sind, vor allem in den Bereichen Maschinentechnik, Prozesssteuerung und in der biologischen Reinigungsstufe. Bei der Auswertung wurde deutlich, dass zukünftig anlagenbezogene Idealwerte zugunsten fixer Zielwerte als Kriterium herangezogen werden und Energieanalysen vor und nach der Maßnahme durchgeführt werden sollten. 

Reihe: Texte | 06/2020
Seitenzahl: 189
Erscheinungsjahr: Januar 2020
Autor(en): Bernd Haberkern, Barbara Retamal Pucheu
Verlag: Umweltbundesamt

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/auswertung-uip-foerderschwerpunkt-abwasseranlagen

Abwassermeister-Lehrgang in Blockform zur Prüfungsvorbereitung (DWA)

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13 wöchiger Lehrgang, der in Blockform angeboten wird, um sich auf die Prüfung vor der zuständigen Stelle vorzubereiten.

Die Gesamtdauer variiert zwischen einzelnen Standorten.

Norden   Detaillierte Informationen und Termine finden Sie unter
https://umwelttechnik.kvhs-norden.de/index.php/abwassermeister/
Essen   Detaillierte Informationen finden Sie unter
https://eva.dwa.de/details.php?id=4558&lv=1
Bayern Detaillierte Informationen und Termine finden Sie unter
https://www.bvs.de/ausbildung/umwelt-und-technik/meister-in-in-den-umwelttechnischen-berufen/gepruefte-r-abwassermeister-in/index.html
Dresden Detaillierte Informationen und Termine finden Sie unter
https://www.sbg-dresden.de/bildungsangebote/meisterkurse/abwassermeister-in-ihk