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CHARLOTTENTHAL: Sau tot, Wildschwein verstopft Klärwerk

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Eurawasser-Mann Reinhold Breuer war dabei, als das Wildschwein in den Trichter des Klärbeckens geriet. Rettung unmöglich. Frank Pubantz

Kurioser Todesfall auf dem Gelände des Charlottenthaler Klärwerks: Ein Wildschwein springt in ein 300-Kubikmeter-Becken mit Abwasser. Ein Trichter saugt das Tier an, wo es stecken bleibt, ertrinkt – und damit die Anlage außer Gefecht setzt.

„Das gab es noch nie.“ Erfahrungen mit Wildschweinen an Kläranlagen – das schon, sagt Ilona Holtz, Gebietsdirektorin der Firma Eurawasser im Raum Güstrow. Hin und wieder wühle sich ein Borstentier unter einem Zaun durch. Dieses Mal haben es die Eurawasser-Leute mit einem sportlichen Schwein zu tun. Das Tier sei durch den Drahtzaun geschossen, mehr unter:

http://www.nnn.de/lokales/guestrow/artikeldetails/article/214/sau-tot-wildschwein-verstopft-klaerwerk.html

Azubis aufgepasst!

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Auf einer Kläranlage mit einer Zulaufmenge von Q = 356 l/s wird dem Abwasser täglich 520 Liter Methanol
( ρ(Methanol) = 0,787 g/cm3) zur Verbesserung der Denitrifikation hinzugefügt.
Um welche Konzentration (in mg/l) erhöht sich der CSB-Wert durch die Dosierung dieser Kohlenstoffverbindung?

2CH3OH + 3O2 → 2CO2 + 4H2O

Eine Aufgabe aus der Abschlussprüfung Fachkraft für Abwasser Sommer 2007, bei der sehr unterschiedliche Ergebnisse ermittelt wurden.

Haben Sie die Lösung?

Schicken Sie Ihre Lösung an fachwissen@klaerwerk.info. Wir lösen die Aufgabe dann auf.

Dresden: Abwasserkunden sind zufrieden mit der Stadtentwässerung

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Kundenbefragung brachte gute Ergebnisse für SEDD

Das ist das Ergebnis einer Befragung, die die Stadtentwässerung Dresden GmbH im Herbst 2008 durchführte. 404 von insgesamt 878 angeschriebenen Kunden beteiligten sich daran. Die ungewöhnlich hohe Rücklaufquote von 46 Prozent sicherte repräsentative Ergebnisse. Die Erhebung zeigt eine insgesamt sehr hohe Zufriedenheit mit dem Kundenservice der Stadtentwässerung Dresden
(http://stadtentwaesserung-dd.de/media/files/press/86_Auswertung_Kundenbefragung_Internet.pdf).

Hervorgehoben wurden die gute Erreichbarkeit, die angenehme Gesprächsführung und die kompetente Lösung des Problems in einer angemessenen Bearbeitungszeit. Freundlichkeit, Schnelligkeit und Kompetenz – das sind die drei häufigsten Schlagworte, mit denen die Dresdner den Kundendienst charakterisierten. Einige Kunden ergänzten ihre Antworten mit „Weiter so!“ oder „vorbildhaft für andere Unternehmen“. Aus der Studie geht hervor, die Zufriedenheit gilt gleichermaßen für den persönlichen, telefonischen und schriftlichen Kontakt.

Gunda Röstel, kaufmännische Geschäftsführerin, kommentierte das Ergebnis: „Kundennähe und fachgerechter Service stehen im Mittelpunkt unserer Unternehmensphilosophie. Daher haben wir unsere Abläufe noch besser auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Bisheriger Höhepunkt war die Eröffnung unseres neuen Kundenzentrums in der Marie-Curie-Straße. Seit 2006 erwarten dort unsere Kunden umfassende Service- und Beratungsangebote. Und das zu deutlich erweiterten Öffnungszeiten. Die Umfrage zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Die Verbesserungshinweise, die wir erhielten, nehmen wir sehr ernst und reagieren darauf in den kommenden Wochen mit geeigneten Maßnahmen. Für die rege Teilnahme an der Befragung möchte ich mich bei allen Teilnehmern recht herzlich bedanken.“

http://stadtentwaesserung-dd.de

Wie mit einer Tropfkörperanlage denitrifiziert werden kann

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Autor
Abwassermeister Markus Busch
Ringstraße 25
66904 Brücken

Die Geschichte der Abwasseranlage Schönenberg-Kübelberg
in Rheinland-Pfalz ist eine Entwicklung über viele
Jahre. Bereits in den Jahren 1962 bis 1967 wurde die Kläranlage
für die mechanisch-biologische Reinigung der Abwässer
aus den Orten Schönenberg, Kübelberg und Sand
erstellt. Die Anlage war bemessen für 5 000 EW und bestand
aus den Behandlungsstufen Rechen, Sandfang, Vorklärbecken,
zwei Schwachlasttropfkörpern mit Nachklärbecken
und Schlammfaulung.
1985 bis 1987 wurde die Kapazität der Kläranlage auf 8 000
EW erhöht. Dabei wurden Rechen, Rundsandfang und
Regenrückhaltebecken neu gebaut, der Tropfkörper erhöht
sowie ein Nachklärbecken und ein Nacheindicker zusätzlich
errichtet.
Als etwa zwei Jahre später erstmals eine gezielte Stickstoffentfernung
gefordert wurde und zudem ab 1992 der Stickstoff
abgabepflichtig wurde, waren wir zunächst ratlos. Wie
sollte eine gezielte Denitrifikation in Tropfkörperanlagen
durchgeführt werden? Erfahrungen aus der Praxis lagen
nicht vor, die für eine ca. 70 %ige Elimination des Stickstoffs
brauchbar waren.
Im Sommer 1990 prüften die Verbandsgemeindewerke…mehr unter:

http://www.dwa-st.de/fachbas/kan/Binfo_3_2006_Internet.pdf

Fettbelastete Abwässer

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Autor
Betriebsleiter Christian Fimml
Abwasserverband Achental-Inntal-Zillertal
6261 Strass i. Z./Österreich

Ärger auf der Kläranlage

1 Situation
Die Belastung der Tiroler Kläranlage des Abwasserverbands
Achental-Inntal-Zillertal (AIZ) wird vorwiegend durch den
Fremdenverkehr beeinflusst. Dementsprechend ist auch die
Abwasserbeschaffenheit stark von saisonalen Schwankungen
abhängig. Durch den zunehmenden Qualitätstourismus,
aber vermutlich auch durch nicht erlaubte Verwendung von
Küchenabfallzerkleinerern, ist die Fett- und Kohlenstoffbelastung
im Zulauf der Kläranlage in den letzten Jahren
stark angestiegen

2 Die Eigenschaften von Fetten und ihre
Auswirkung auf das Abwasser

Fette und Öle sind ein Hauptteil der menschlichen Nahrung
und machen etwa 20 bis 30 % der organischen Belastung
in kommunalen Rohabwässern aus. Fette sind Ester (organische
Verbindungen, die durch die Reaktion einer Säure
und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser entstehen).
Sie sind Ester aus Glycerin [Alkohol mit drei OH-Gruppen…mehr unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info1-2009.pdf

Beckenkronen- Heizung

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Autor
Werner Hangartner, Klärmeister
Kläranlage Bülach, Schweiz

Die Kläranlage Bülach verfügt über zwei runde Nachklärbecken.
Die Rundräumer werden durch Laufmotoren am
Räumer angetrieben. Um die Beckenkronen im Winter
schnee- und eisfrei halten zu können, verfügt diese über
eine Heizung. Dabei wird ein Stahlprofil mit gereinigtem Abwasser „erwärmt“. Unterbrechungen des Metallprofils,
diese sind notwendig, um Schrumpfungen und Dehnungen
kompensieren zu können, werden mit Silikonschläuchen
überbrückt .Dieses Verfahren, das in der
Schweiz auf zahlreichen Kläranlagen verbreitet ist, hat sich…mehr unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info1-2009.pdf

Die Nachbarschaften schreiben Geschichte

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Ein Jubiläum besonderer Art konnte der DWA-Landesverband Baden-
Württemberg feiern, denn vor über 40 Jahren fand am 20. September 1968 in
Renningen bei Stuttgart der „1. Klärwärtertag“ statt. Grund genug, dieses Ereignis
würdig zu feiern – natürlich wieder in Renningen.
Landesverbandsvorsitzender Wolfgang Schanz hatte deshalb am 13. November
2008 zum 40-jährigen Bestehen der Kläranlagen-Nachbarschaften geladen. Über
200 Personen waren gekommen, darunter so prominente Gratulanten wie Ministerialdirektor
Bernhard Bauer vom Umweltministerin in Baden-Württemberg,
DWA-Präsident Otto Schaaf und Prof. Dr.-Ing. E. h. Hermann H. Hahn. Den geschichtlichen
Rahmen füllten Gert Schwentner und „Nachbarschaftsveteran“ Viktor
Schweizer aus, während Gerhard Spatzierer als Sprecher der DWA-Arbeitsgruppe
BIZ-1.1 das Wirken der Nachbarschaften im europäischen Raum streifte. Für die
vielen ehrenamtlichen Lehrkräfte und Obleute sowie die Verantwortlichen aus
dem kommunalen Bereich und der Wasserwirtschaftsverwaltung gab es genügend
Gelegenheiten, sich der guten alten Zeiten zu erinnern. Vermisst wurde
nur Gründervater Dr. Carl-Heinz Burchard, der aus gesundheitlichen Gründen
kurzfristig absagen musste. Fachvorträge und am zweiten Tag eine Fachexkursion
rundeten die Tagung ab und verdeutlichten, dass es für die Nachbarschaften
noch viel zu tun gibt. Kein Grund also, die Nachbarschaften aufs Altenteil zu
setzen. 40 Jahre jung geblieben – wir gratulieren ebenfalls.
Den Artikel finden Sie unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info1-2009.pdf

Maßnahmen zur Beseitigung von Schwimmschlamm auf den Belebungsbecken

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Autor
Werner Hangartner, Klärmeister
Kläranlage Bülach, Schweiz

Die Belebungsstufe (zwei Straßen mit je 1463 m3 Inhalt,
hinterster Selektor 400 m3, nutzbare Beckentiefe 6 m) wird
im A/I-Verfahren (A/I: alternierend/intermittierend) betrieben. Damit es in der Nachklärung nicht zur unerwünschten
Denitrifikation kommt, wird im letzten Selektor der biologischen
Reinigungsstufe intensiv belüftet.
Früher war die gesamte Fläche des letzten Reaktors der
Belebung mit Membranbelüftern ausgerüstet. Dadurch kam es großflächig zur Bildung (Auftreiben) von Schwimmschlamm
(Nocardia oder Microthrix). Dieser braune Schaum
floss nur langsam ab und führte auch zu …mehr unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info1-2009.pdf

Ein lukrativer Griff ins Klo

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Die Redensart „aus Sch… Gold machen“ soll ja eigentlich etwas umschreiben, das unerquicklich und zumeist auch unergiebig ist. Doch die Betreiber der Kläranlage in Nagano, Japan, extrahieren laut einem Bericht in China Daily angeblich 1.890 Gramm Gold aus jeder Tonne verbrannten Klärschlamms – ein Vielfaches dessen, was man in kommerziellen Goldminen pro Tonne Abraum gewinnen kann (der Bericht zitiert die japanische Hishikari-Mine, die etwa 20 bis 40 Gramm pro Tonne Erz liefert). Quelle des Goldes im Abwasser sind offenbar umliegende metallverarbeitende Betriebe. Für die Bezirksverwaltung als Betreiber der Kläranlage ist dieser „Griff ins Klo“ jedenfalls ein lohnendes Business: Sie erwartet aus der Goldabscheidung einen Netto-Profit von umgerechnet etwa 126.000 Euro.
Wer mehr darüber erfahren will….

http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2009/02/ein-lukrativer-griff-ins-klo.php

Überleben in der Eiszeit – Stuttgarter Zoologen testen Bärtierchen auf Kältetoleranz

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Bärtierchen können in ausgetrocknetem Zustand die widrigsten Umweltbedingungen überstehen und haben auch schon die extremen Verhältnisse im Weltraum relativ unbeschadet überlebt. Jetzt haben der Zoologe Dr. Ralph Schill und seine Mitarbeiter am Biologischen Institut der Uni Stuttgart zusammen mit einem Kollegen von der British Antarctic Survey (BAS) in Cambridge die hartgesottenen Winzlinge auf eisige Temperaturen gekühlt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Bärtierchen überhaupt erst bei minus 20 Grad gefrieren – und auch dann schaden die Eiskristalle ihren Körperzellen nicht. Für spätere Anwendungen beispielsweise in Biobanken sind die Erkenntnisse ein großer Schritt nach vorne. Sie wurden in der aktuellen Ausgabe in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Experimental Biology“ veröffentlicht.*)

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings lassen die Natur wieder erwachen. Doch nicht alle Tiere haben die Eiseskälte der letzen Monate überlebt. Denn das Gefrieren von Zellen führt meist zu einer massiven Schädigung der Zellmembrane und Proteine. Viele Tiere können den Gefrierpunkt durch eine Einlagerung von Gefrierschutzsubstanzen hinauszögern, sterben aber dann, wenn die Temperaturen weiter fallen und gebildete Eiskristalle die Körperzellen zerstören. Nicht so die kleinen Bärtierchen: Sie besitzen die bemerkenswerte Fähigkeit, eisige Temperaturen und damit vollständiges Gefrieren zu überleben. Um dem dahinter stehenden „Trick“ auf die Spur zu kommen, testeten die Wissenschaftler erstmals neun Bärtierchenarten aus verschiedenen Klimaregionen auf ihre Kältetoleranz. Hierzu wurden sie unter kontrollierten Bedingungen schrittweise auf -30 Grad Celsius abgekühlt und nach einer Weile wieder langsam auf Raumtemperatur gebracht. Es zeigte sich, dass bei sehr langsamen und sehr schnellen Abkühlungsraten die meisten Tiere überleben. Dies scheint daran zu liegen, dass sich die Tiere bei sehr langsamen Abkühlungsraten auf die heran nahenden Minustemperaturen und eine mögliche Eisbildung einstellen können. Bei schnellen Abkühlungsraten dagegen entstehen meist nur kleine Eiskristalle, so dass die hohe Überlebenschance hauptsächlich auf einem physikalischen Effekt beruht. Fast alle untersuchten Bärtierchenarten gefrieren erst bei Temperaturen um -20 Grad und tolerieren die Eiskristallbildung im Körper. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Bärtierchen aus den tropischen Regionen Afrikas, den gemäßigten Zonen Europas oder aus Alaska stammen.
Wie Bärtierchen in der Lage sind, die kleine Eiszeit unbeschadet zu überstehen, ist bislang unklar und soll in weiteren Studien herausgefunden werden. Schill und seine Projektpartner arbeiten im Rahmen des BMBF-Programms „Biotechnologie – Chancen nutzen und gestalten“ seit über zwei Jahren daran, die Überlebensmechanismen der Bärtierchen besser zu verstehen. Ihr Ziel ist es, neue Methoden zu entwickeln, mit denen dann später einmal Zellen im biomedizinischen und Lebensmittelbereich, aber auch ganze Organismen zur Erhaltung der Biodiversität besser eingefroren und konserviert werden können.

*) Steffen Hengherr, Roger Worland, Andy Reuner, Franz Brümmer, and Ralph O. Schill: „Freeze tolerance, supercooling points and ice formation: comparative studies on the subzero temperature survival of limno-terrestrial tardigrades“, Journal of Experimental Biology 2009; 212 802-807
http://jeb.biologists.org/cgi/content/abstract/212/6/802?etoc

Weitere Informationen bei Dr. Ralph O. Schill, Universität Stuttgart, Biologisches Institut, Zoologie,
Tel. 0172/73 04 726, e-mail ralph.schill@bio.uni-stuttgart.de, http://www.funcrypta.de

Ursula Zitzler, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news303685