Start Blog Seite 142

„Automation in der Abwasserwirtschaft“: Verleihung des Industriepreises bei Gemeinschaftstagung von DWA und VDI

0

Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG sponsert Preis in Höhe von 2.500 EUR

Erstmalig wird auf der Abendveranstaltung der Fachtagung „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen“ der Industriepreis „Automation in der Abwasserwirtschaft“ verliehen, mit dem eine hervorragende Diplom- oder Masterarbeit an der Schnittstelle von Siedlungswasserwirtschaft und Automatisierung ausgezeichnet wird. Die Bewerbungsfrist zur Einreichung wurde bis zum 31.08.2011 verlängert.

Die gemeinsam mit der VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik durchgeführte Fachtagung ist die 8. Veranstaltung einer Reihe, die in interdisziplinärer Sichtweise von Planern und Betreibern abwassertechnischer Anlagen und von Experten der Automatisierungstechnik praxisrelevante Aspekte der Automation abwassertechnischer Systeme beleuchtet.

Nach fünf erfolgreichen Tagungen in der historischen Stadthalle Wuppertal findet die Veranstaltung 2011 erstmalig in Fulda statt. Das Tagungsspektrum umfasst den Engineering-Prozess von EMSR-Lösungen ebenso wie aktuelle Entwicklungen in der Mess-, Kommunikations- und Leittechnik, wobei die zunehmende Durchdringung mit Methoden der IT-Welt deutlich wird. Besondere Beachtung finden Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Sicherheit der Automation. Das ca. 20 Vorträge umfassende Programm wird durch Posterbeiträge und eine begleitende Fachausstellung ergänzt.

Die Tagung behandelt die Schwerpunkte:
• Investitionskosten vs. Automation: Chancen und Anforderungen an die Projektsteuerung
• Integrale Leittechnik – Vernetzung vom Feldgerät bis zum Instandhaltungsprogramm
• Funktechnologien in der Anwendung, Fernüberwachung, Kommunikationssysteme
• Trends in der Messtechnik – intelligente Sensoren
• Netzersatzanlagen und flexible Aggregatverwendung
• LifeCycle-Management und Migration in der Automation
• Automatisierung der biologischen Trübwasserbehandlung
• Regelungskonzepte im Kläranlagen- und Kanalnetzbetrieb – vom Entwurf bis zur Realisierung
• Nutzen, Wirtschaftlichkeits-, Energie- und Sicherheitsaspekte
Erstmalig wird bei der Tagung der Industriepreis „Automation in der Abwasserwirtschaft“ verliehen. Der im Jahr 2011 zu verleihende Preis ist mit 2.500 EUR dotiert und wird diesmal vom Unternehmen Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG gesponsert.

Ausgezeichnet wird eine hervorragende Diplom- oder Masterarbeit, die thematisch an der Schnittstelle von Abwasserwirtschaft und Automatisierung angesiedelt ist. Eine Industriebeteilligung bei der Arbeit ist nicht Voraussetzung und Absolventen von Universitäten und Hochschulen können ihre Arbeit gleichermaßen einreichen. Einreichungstermin ist der 31. August 2011.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter:
http://www.de.endress.com/eh/sc/europe/dach/de/home.nsf/?Open&DirectURL=FCCA5C134569BE3CC12578860027C92E&ns_campaign=mixed&ns_channel=nl_umwelt&ns_source=nr21&ns_linkname=firma&ns_fee=0

Der Preis wird zusammen mit einer Urkunde bei der Abendveranstaltung der Fachtagung übergeben. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird eingeladen und gebeten, die prämierte Arbeit in Form einer allgemeinverständlichen Kurzpräsentation vorzustellen.

Hochwasserschutz auf der IFAT ENTSORGA 2012: Überschwemmungen besser überstehen

0

Hochwassergefahr – auch und gerade für Abwasserbehandlungsanlagen – steigt
IFAT ENTSORGA 2012 legt erneut einen Fokus aus das Thema Küsten- und Hochwasserschutz
Pumpen, Armaturen und die ganze Welt der abwassertechnischen Produkte, Systeme und Dienstleistungen sind seit jeher zentrale Ausstellungsbereiche der internationalen Umwelttechnologiemesse IFAT ENTSORGA, die vom 7. bis 11. Mai 2012 in München, stattfindet. Seit 2008 gehört auch der Küsten- und Hochwasserschutz zu den festen Themen der IFAT ENTSORGA. Zurecht – gewinnt dieser Bereich doch immer mehr an Bedeutung:

So werden künftig Hochwasser, wie sie Deutschland heute im Durchschnitt alle 50 Jahre erlebt, alle 25 Jahre eintreten. Das ist eines der Ergebnisse einer Klimastudie, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zusammen mit Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln im Mai dieses Jahres präsentierte. In der Folge rechnen die Versicherer mit einer drastischen Erhöhung der Schäden durch Flussüberschwemmungen und Sturzfluten bis zum Ende des Jahrhunderts: Die finstersten Prognosen lassen sogar eine Verdreifachung erwarten. Von welchen Kosten dann auszugehen ist, zeigt ein vergleichender Blick auf das Elbe-Donau-Hochwasser im Jahr 2002. Damals zahlten die Versicherungen nach Angabe des GDV 1,8 Milliarden Euro an die Geschädigten aus. Der volkswirtschaftliche Schaden lag bei mehr als elf Milliarden Euro.

Um die Folgen der Überflutungen zu mindern, hat die Versicherungswirtschaft einen Forderungskatalog aufgestellt, der unter anderem eine Anpassung der Entwässerungssysteme verlangt. Auch die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) betont die Bedeutung der Hochwasservorsorge bei Abwasseranlagen. So könnten durch vom Hochwasser geflutete Kanäle oder durch hochwasserbedingte Abflussbehinderungen tiefer liegende Gebiete direkt gefährdet werden. Viele Kanalnetzbetreiber reagieren auf die Herausforderungen künftiger Starkregen und Hochwassersituationen mit dem Bau von Rückhaltebecken, Stauraumkanälen, Absperreinrichtungen oder Hochwasserpumpwerken.

Ein weiteres Risiko geht von überfluteten Kläranlagen aus. Durch ein Überspülen der Klärbecken kann ungeklärtes Abwasser in den Vorfluter gelangen mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt. Um dem vorzubeugen, umgibt zum Beispiel das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf das Klärwerk Straubing derzeit mit einem insgesamt 2,4 Kilometer langen Ringdeich. Der Schutzwall gegen die Donau, die in diesem Abschnitt fast jedes Jahr Hochwasser führt, wird nur an einer einzigen Stelle durch eine Zufahrtstraße unterbrochen. Diese „Schwachstelle“ wird im Hochwasserfall mit einem Aluminium-Deichbalkenverschluss abgeschottet. Das rund neun Millionen Euro teure Projekt soll im Herbst 2012 abgeschlossen sein.

Neben der Umwelt gilt es auch, die materiellen Werte der Abwasserwirtschaft selbst – also Technik und Bauten – gegen die Fluten zu schützen. Beispielsweise zerstörte im August 2010 in der Oberlausitz ein Extremhochwasser zwei Kläranlagen der Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH. Eine davon wird gar nicht mehr aufgebaut, das hier zuvor behandelte Abwasser wird zukünftig zu einer anderen Kläranlage übergeleitet. Auf der zweiten Anlage in Zittau ist ein Schaden von rund 13 Millionen Euro entstanden. Hier laufen aktuell die Planungen für einen verbesserten Hochwasserschutz. Dazu zählen konzeptionelle Maßnahmen, wie das Höherlegen der elektro- und steuertechnischen Anlagen, sowie neue technische Lösungen, wie die Anschaffung von Pumpentechnik, die schadlos überflutet werden kann.

Erstmalig organisiert die Messe München einen Gemeinschaftsstand „Küsten- und Hochwasserschutz“. Weitere Informationen hierzu sowie Anmeldeunterlagen erhalten interessierte Unternehmen unter der Telefonnummer 089 – 949 20260 oder per E-Mail:
georg.moller@messe-muenchen.de

Weitere Informationen unter www.ifat.de

Ressourcenschutz durch Phosphatrecycling – Tagung am 22. September 2011 in Duisburg

0

Phosphor ist ein für Menschen, Tiere und Pflanzen lebensnotwendiger Nährstoff. Da die Rohphosphatvorräte eng begrenzt sind, ist das Recycling von Phosphaten aus Abfällen erforderlich. Phosphate können zum Beispiel aus den Aschen der Klärschlammverbrennung oder direkt in der Kläranlage zurückgewonnen werden.

Das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen führt zum Thema „Ressourcenschutz durch Phosphatrecycling“ eine Tagung durch. Sie ist der Auftakt zur Entwicklung einer Phosphatrecycling-Strategie für das Land Nordrhein-Westfalen. Diese Strategie ist ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Abfallwirtschaft und damit zu einer konsequenten Kreislaufführung…mehr:

http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/termin_110922.php

Entwicklung des hybriden modellunabhängigen Kalibrierungswerkzeuges CALIMERO

0

Vor der Umsetzung umfangreicher Investitionen werden in einer Vielzahl technischer Sparten wie beispielsweise der Siedlungsentwässerung Computermodelle für die Bewertung etwaiger Baumaßnahmen verwendet. So kann ermittelt werden wie das vorhandene Kapital möglichst gut eingesetzt werden kann. Beispielsweise kann ermittelt werden durch welche Baumaßnahmen am Kanal die Gewässerqualität der Flusse verbessert wird, in welchen Stadtgebieten bei starken Regenereignisse eine Überflutung wahrscheinlich ist bzw. wie diese durch Ausbaumaßnahmen verhindert werden können. Genauso wird eine Kläranlage vor einem Neubau oder Umbau am Computer entworfen und simuliert um zu bestimmen welche Beckengröße für die Einhaltung des geforderten Wirkungsgrades notwendig ist. Die Anwendung von Softwaremodellen ist Stand der Technik und auch in den einschlägigen Regelwerken vorgeschrieben. Zur Berechnung stehen die unterschiedlichsten Softwareprodukte zur Verfügung.

Derartige Modelle müssen jeweils neu für das betrachtete Gebiet erstellt werden und hängen von der Bevölkerungsdichte, der Versiegelung von Flächen (durch Straßen, Parkplätze usw.), der lokalen Regencharakteristik und den klimatischen Bedingungen ab. Die dafür notwendigen Daten müssen im Zuge von Messkampagnen erfasst werden. Für die Erhebung des Anteils der versiegelten Flächen werden beispielweise Luftbildaufnahmen ausgewertet. Doch eine derartige Datenerfassung ist zwangsweise immer mit Fehlern behaftet. Zusätzlich ist ein Modell auch immer eine Vereinfachung der Realität und nicht alle Einflüsse können berücksichtigt werden. Beispielsweise ist es nicht möglich die örtliche Verteilung aller unter-schiedlichen Bodenarten zu erheben um zu errechnen welcher Anteil des Niederschlags versickert und welcher zum Abfluss kommt.

Ein Modell muss daher immer kalibriert werden um die Unsicherheiten in der Datenerfassung auszugleichen. Dafür werden parallel zu den Messungen der Modelleingangsdaten (z.B. Regen) auch Messungen der Resultate (z.B. Abflüsse oder Wasserstände im Kanal) durchgeführt. Die gemessenen Kalibrierungsdaten werden mit den Simulationsergebnissen verglichen und die Modellparameter werden entsprechend angepasst um eine möglichst gute Übereinstimmung von Mess- und Simulationsdaten zu erreichen.

Werden aber uncharakteristische (im Sinne von ungewöhnlich/speziell) Ereignisse für die Kalibrierung verwendet, so wird dadurch eine Kalibrierung unmöglich gemacht. Beispielsweise werden Regendaten nur an bestimmten Punkten durch Regenschreiber aufgezeichnet, in Realität ist der Niederschlag jedoch über das Gebiet räumlich verteilt. Im Extremfall könnte ein starker örtlich begrenzter Gewitterregen nur im Gebiet der Niederschlagsaufzeichnung niedergehen, während es im üblichen Gebiet nicht regnet. Solche Einflüsse können nie voll-ständig abgebildet werden und derartige nichtaussagekräftige Ereignisse müssen im Zuge der Kalibrierung identifiziert und eliminiert werden.

In diesem Projekt soll das Werkzeug CALIMERO entwickelt werden, das das hohe Wissen des Anwenders über ein System (z.B. Topographie, Schwachstellen, Erfahrung über die Genauigkeit von Messmethoden, Glaubwürdigkeit von Daten) berücksichtigt und automatisch die Bestimmung der Kalibrierungsparameter übernimmt. Zusätzlich werden nur geeignete aussagekräftige Zeiträume für die Kalibrierung verwendet. Durch einen flexiblen Aufbau soll CALIMERO mit einer Vielzahl unterschiedlicher Softwareprodukte zusammenarbeiten …mehr:

Universität Innsbruck: http://www.uibk.ac.at/umwelttechnik/research/iut/calimero_web.pdf

USA: Betreiber von Abwasseranlagen zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt

0

In Louisiana, USA, ist am 9. Juni 2011 der 58-jährige Jeffrey Pruett, Inhaber von zwei Unternehmen, die Abwasseranlagen betreiben, zu 21 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 310 000 US-Dollar verurteilt worden.

Pruett und die Unternehmen, für die er verantwortlich war, die Louisiana Land & Water Company und die LWC Management Company, haben gegen geltendes Recht, den Clean Water Act, verstoßen und damit, so das Gericht, das Trinkwasser und die Gesundheit der Anwohner gefährdet. Durch schlechte Betriebsführung sei es zum Aufstau von Abwasser in Privathäusern gekommen, betriebliche Dokumentationen seien nicht ordentlich geführt, Schadstoffe gesetzwidrig beseitigt und Abwasseranlagen nicht sachgemäß betrieben und unterhalten worden. Beispielsweise sei Abwasser in Straßengräben geleitet worden.

Trinkwasser aus den Wasserhähnen sei verunreinigt gewesen. Die Verstöße wurden als schwere Straftaten eingestuft.

www.epa.gov/compliance/criminal/index.html

Konzeption der Kanalnetzbewirtschaftung der Stadt Graz

0

Zielsetzungen
Laufende bauliche Sanierungen
• Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit (Verringerung der Überstauereignisse)
• Reduktion des Schmutzfrachtaustrages über die Mischwasserentlastungen (ÖWAV Regelblatt 19)

Strategien
Verringerung des Regen- und Fremdwassereintrages in das Kanalnetz
– Entsiegelung befestigter Flächen
– Einführung eines gesplitteten Tarifsystems
– Errichtung von Regenwasserkanälen und Rückbau von Mischsystemen in Trennsysteme
– Ausleitung von Bächen und Oberflächengewässern aus dem Kanalsystem
• Hydraulische Optimierung des Kanalnetzes
– Beseitigung von Engstellen im Kanal
• Errichtung von Speicherraum
– Errichtung von Speicherkanälen und Speicherbecken

Das komplette Konzept finden Sie unter:
http://www.telegdy.at/downloads/SprungPirkner_KonzeptionKanalnetzbewirtschaftungGraz.pdf

Von Dipl.-Ing. Werner Sprung und Dipl.-Ing.(FH) Werner Pirkner

Konzeption der Kanalnetzbewirtschaftung der Stadt Graz

0

Zielsetzungen
Laufende bauliche Sanierungen
• Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit (Verringerung der Überstauereignisse)
• Reduktion des Schmutzfrachtaustrages über die Mischwasserentlastungen (ÖWAV Regelblatt 19)

Strategien
Verringerung des Regen- und Fremdwassereintrages in das Kanalnetz
– Entsiegelung befestigter Flächen
– Einführung eines gesplitteten Tarifsystems
– Errichtung von Regenwasserkanälen und Rückbau von Mischsystemen in Trennsysteme
– Ausleitung von Bächen und Oberflächengewässern aus dem Kanalsystem
• Hydraulische Optimierung des Kanalnetzes
– Beseitigung von Engstellen im Kanal
• Errichtung von Speicherraum
– Errichtung von Speicherkanälen und Speicherbecken

Das komplette Konzept finden Sie unter:
http://www.telegdy.at/downloads/SprungPirkner_KonzeptionKanalnetzbewirtschaftungGraz.pdf

Von Dipl.-Ing. Werner Sprung und Dipl.-Ing.(FH) Werner Pirkner

Forscher tüfteln an Neuerfindung der Toilette

0

Rund 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Anschluss an Abwassernetze – und werden ihn wohl auch nie bekommen. Ein neuer Wettbewerb sucht deswegen Ideen für die Toilette der Zukunft. Im Gespräch sind Mikrowellen, Brennstoffzellen – und ein Fäkalientransport per Fahrrad.

Berlin – Es ist ein höchst delikater Auftrag, mit dem sich acht Forschergruppen auf vier Kontinenten da gerade befassen. Und ein wichtiger dazu. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Toilette der Zukunft. Gefördert von der Gates-Foundation arbeiten die Teams daran, Technologien für all jene 2,6 Milliarden Menschen zu entwickeln, die bislang keinen Anschluss an Abwassernetze haben – und wohl in den allermeisten Fällen auch nie bekommen werden.

“ Reinvent the Toilet“, erfinde die Toilette neu, heißt der kürzlich gestartete Wettbewerb um die besten Konzepte. Der Stiftung ist die Angelegenheit in einer ersten Projektphase schon einmal drei Millionen Dollar wert – später sollen es noch deutlich mehr werden. „Keine Innovation in den vergangenen 200 Jahren hat mehr für Lebensrettung und Verbesserung der gesundheitlichen Lage getan als die sanitäre Revolution, die von der Erfindung der Toilette ausgelöst wurde“, sagt Stiftungsvertreterin Sylvia Mathews Burwell.
Doch klar ist bereits jetzt: Das klassische Modell mit Wasserspülung kann und wird nicht das Ende der weltweiten Sanitär-Evolution sein. Das Prinzip ist schlicht zu aufwendig. Die benötigten Wassermengen sind zu groß, der Aufbau von Kanalsystemen und zentralen Kläranlagen zu kompliziert und teuer.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,780162,00.html

Forscher tüfteln an Neuerfindung der Toilette

0

Rund 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Anschluss an Abwassernetze – und werden ihn wohl auch nie bekommen. Ein neuer Wettbewerb sucht deswegen Ideen für die Toilette der Zukunft. Im Gespräch sind Mikrowellen, Brennstoffzellen – und ein Fäkalientransport per Fahrrad.

Berlin – Es ist ein höchst delikater Auftrag, mit dem sich acht Forschergruppen auf vier Kontinenten da gerade befassen. Und ein wichtiger dazu. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Toilette der Zukunft. Gefördert von der Gates-Foundation arbeiten die Teams daran, Technologien für all jene 2,6 Milliarden Menschen zu entwickeln, die bislang keinen Anschluss an Abwassernetze haben – und wohl in den allermeisten Fällen auch nie bekommen werden.

“ Reinvent the Toilet“, erfinde die Toilette neu, heißt der kürzlich gestartete Wettbewerb um die besten Konzepte. Der Stiftung ist die Angelegenheit in einer ersten Projektphase schon einmal drei Millionen Dollar wert – später sollen es noch deutlich mehr werden. „Keine Innovation in den vergangenen 200 Jahren hat mehr für Lebensrettung und Verbesserung der gesundheitlichen Lage getan als die sanitäre Revolution, die von der Erfindung der Toilette ausgelöst wurde“, sagt Stiftungsvertreterin Sylvia Mathews Burwell.
Doch klar ist bereits jetzt: Das klassische Modell mit Wasserspülung kann und wird nicht das Ende der weltweiten Sanitär-Evolution sein. Das Prinzip ist schlicht zu aufwendig. Die benötigten Wassermengen sind zu groß, der Aufbau von Kanalsystemen und zentralen Kläranlagen zu kompliziert und teuer.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,780162,00.html

TOC und TNb in Abwässern der Papierindustrie

0

Sind die neuen Anforderungen einhaltbar?

Der Anhang 28 der Abwasserverordung befindet sich seit geraumer Zeit in Überarbeitung, so sollen die Parameter CSB und Ngesamt durch TOC und TNb ersetzt werden. Ziel ist nicht die Fortschreibung der Anforderung, sondern die Umstellung auf einheitliche Parameter in der EU.
Da die Datenlage zu den neuen Parametern unzureichend war, hat die Papiertechnische Stiftung (PTS) 24 Papierfabriken im Rahmen eines Forschungsprogramms untersucht und ausgewertet.

Den ganzen Artikel, insbesondere das Resümee finden Sie unter
http://www.ptspaper.de/fileadmin/PTS/Dokumente/Forschung/Veroeffentlichungen/2010_WfP_TOC.pdf