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Mehr Biogasertrag aus Biomasse – Ultrawaves-Ultraschallreaktor erobert Weltmarkt

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Manchmal riecht bereits die Post. Aber darüber wundern sich die Mitarbeiter bei Ultrawaves auf dem Campus der TU Hamburg schon lange nicht mehr. Drei- bis viermal pro Woche bekommt das Unternehmen Päckchen mit mehr oder weniger stark muffelndem Inhalt zugeschickt: Biomasse-Proben aus aller Welt.
Ob Klärschlamm, Maishäcksel oder Grasschnitt – im firmeneigenen Labor werden diese Proben auf ihre spezifische Konsistenz geprüft und im Testlauf mit einem von Ultrawaves patentierten Verfahren behandelt, das bereits rund um den Globus erfolgreich in Kläranlagen und Biogasanlagen angewendet wird. Mit dem Ultraschallreaktor gelingt es, bei Biomasse, die vergoren wird, die Energieausbeute erheblich zu steigern. „Durch den Einsatz von hochfrequentem Ultraschall werden die Biomassezellen für den biologischen Abbauprozess besser verfügbar gemacht, wodurch bis zu 30 Prozent mehr Biogas entsteht,“ sagt Ultrawaves-Gründer und Geschäftsführer Dr. Klaus Nickel.

Das Hamburger Unternehmen, das 2001 als Ausgründung der TU Hamburg entstand, hat es mit seiner patentierten Ultraschall-Umwelttechnologie in kurzer Zeit zum Weltmarktführer gebracht. Für seinen Ultraschall-Reaktor wurde die Ultrawaves GmbH 2006 mit dem Innovationspreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet und 2007 mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Dort, in der Nähe von Karlsruhe, liegt auch der Sitz der Herstellerfirma des Ultraschall-Reaktors „Sonotronic“.

Interessierte Journalisten sind eingeladen am Dienstag den 11. Oktober 2011 an einer Einführung in die Ultrawaves-Technologie und einer Besichtigungstour zur Kläranlage Ahrensburg teilzunehmen. Treffpunkt; 9:30 Uhr im Büro Ultrawaves, Raum 1.17. im 1. Stock des Gebäude des Northern Instituts of Technology auf dem Campus der Technischen Universität Hamburg-Harburg. (Kasernenstraße 12).

Biogas spielt bei der Suche nach neuen regenativen Formen der Energiegewinnung eine wesentliche Rolle und Energie aus Biomasse zu gewinnen ist mittlerweile auch von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Während in Deutschland der Ultraschall-Reaktor in landwirtschaftlichen Biogasanlagen zum Einsatz kommt, stehen auf dem internationalen Markt die Kläranlagen im Fokus. „Heute geht es darum, dass eine Kläranlage nicht mehr nur eine Entsorgungsstätte für Abwasser ist, sondern mindestens soviel Energie erzeugt, wie sie verbraucht, vielleicht sogar mehr. Dafür sorgt unsere Technologie“, sagt Nickel. Weltweit sind 55 Kläranlagen in 20 Ländern damit ausgerüstet, zuletzt in Taiwan.

Internationale Trainingssession in Hamburg
Regelmäßig kommen Vertreter der neuen internationalen Vertriebspartner nach Hamburg, um sich in einer Trainingswoche mit der Technologie vertraut zu machen. Vom 10. bis 14 Oktober 2011 wird eine Delegation von Technikern und Ingenieuren aus Indien, Taiwan, Italien und Großbritannien erwartet. Neben Fachvorträgen und der Besichtigung des Unternehmens steht ein Besuch des Instituts für Abwasserwirtschaft an der TUHH, ein Besuch bei der Herstellerfirma des Ultraschall-Reaktors, „Sonotronic“, in Karlsbad-Ittersbach sowie die Besichtigung mehrerer mit Ultraschalltechnik laufender Klär- und Biogasanlagen auf dem Programm. Die Gäste erhalten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den Betreibern direkt vor Ort und können den Ultraschall-Reaktor in Betrieb sehen.

Erfolgreiche Ausgründung der TUHH
Der Reaktor selbst ist überraschend klein und kompakt, kaum koffergroß. „Die Entwicklung war echte Pionierarbeit, darin stecken fast 20 Jahre Forschung und Erfahrung von der TUHH“, sagt Nickel, der an der TU Hamburg Verfahrenstechnik studierte und im Bauwesen promovierte. Sowohl Mitgründer Professor Dr.-Ing. Uwe Neis als auch Dr. Klaus Nickel kommen ursprünglich aus der Abwasserwirtschaft und Kläranlagentechnik, haben an der TUHH seit 1996 Grundlagenuntersuchungen zum Ultraschall geleistet und dort ein international geschätztes Zentrum der Hochleistungs-Ultraschalltechnik aufgebaut.

„Das wissenschaftliche Know-how ist heute unser großer Vorteil, dadurch wissen wir sehr genau, was diese Technik bringt“, so Nickel. Im Laborversuch lässt sich bereits anhand einer Probe präzise prognostizieren, wie viel mehr Gas eine bestimmte Biomasse später mit der Ultraschall-Technologie in der Großanlage erbringen wird. Zudem öffne sich der Biogasmarkt derzeit sehr schnell und neue Biomassetypen seien von ihrer Konsistenz her nicht mehr so leicht zu vergären. „Künftig wird unsere Technik also noch mehr benötigt werden, um diese Stoffe aufzuschließen“. Wenn es darum im Hamburger Labor noch ein bisschen häufiger merkwürdig muffelt – ihn freut es.

Für Rückfragen:
ULTRAWAVES GmbH
Wasser & Umwelttechnologien
Dr. Klaus Nickel
Tel.: 040/ 32507203
E-Mail : nickel@ultrawave

Aurich: heizt mit kalter Wärme

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Preis für Projekt

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen das Projekt „Kalte Fernwärme“ der ostfriesischen Stadt Aurich und der Molkerei Rücker aus. Dabei werde 30 Grad warmes Abwasser der Molkerei zum Heizen einer großen Veranstaltungshalle genutzt, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Täglich würden bis zu eine Million Liter Abwasser über einen Wärmetauscher zur umweltschonenden Erzeugung von Heizenergie eingesetzt. Das Pilotprojekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Es ist einer der Preisträger …mehr:

http://213.71.18.104/wissen/nachrichten/wissenaurichkaltewaerme100.html

Balingen: Kommunen verwerten ihren Klärschlamm

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Der Klärschlamm soll in Zukunft besser verwertet werden – und zwar interkommunal. Der Zweckverband Abwasserreinigung Balingen weihte am Samstag, 24. September, von 10 bis 16 Uhr im Rahmen eines Tags der offenen Tür die neu gebaute Klärschlammverwertungsanlage offiziell ein. In Zukunft soll dort der Klärschlamm der Kläranlagen Balingen, Hechingen, Bisingen, Geislingen, Rosenfeld sowie Oberes Schlichemtal in interkommunaler Zusammenarbeit gemeinsam verwertet werden.
Für das gemeinsame Projekt wurde die Kapazität der Schlammtrocknung und der Klärschlammvergasung der Balinger Kläranlage erweitert. Mit einem Investitionsaufwand von 3,3 Millionen Euro wurde eine neue Trocknungsanlage errichtet und die bestehende Klärschlamm-Vergasungsanlage, die seit 2002 als Pilotanlage in Betrieb war, erweitert. Das Projekt wurde vom Land Baden-Württemberg mit 716.000 Euro gefördert.
Insgesamt werden in der Balinger Kläranlage jährlich 6.700 Tonnen Pressschlamm…mehr:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-kommunen-verwerten-ihren-klaerschlamm.9278c6dd-1db7-4f18-b401-dbb22a636820.html

Klima-Symposium 2011: „Chancen ergreifen – Risiken minimieren“

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Die Versicherungskammer Bayern veranstaltete am 23. Februar 2011 ihr 6. Klima-Symposium unter dem Motto „Chancen ergreifen – Risiken minimieren“, das unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder steht. Die jährlichen Symposien beschäftigen sich mit der Bewältigung und Prävention von Klimafolgen.

Im Jahr 2011 standen die Kommunen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Landkreise, Städte und Gemeinden sind in vielfältiger Weise vom Klimawandel betroffen. Die Vermeidung von Schäden und die langfristige Anpassung an den Klimawandel erfordern neue Ideen und innovative Projekte für die kommunale Familie. Das 6. Klima-Symposium gab Anregungen geben und führte zu einem vielfältigen Erfahrungsaustausch. Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten Best-Practice-Beispiele für einen…

http://www.vkb.de/web/html/lw/ihre_vkb/unser_engagement/symposium_2011/index.html 

In der Tagungszeitung „klimareport“ sind alle Vorträge des Klima-Symposiums zusammengefasst. Darüber hinaus enthält die Tagungszeitung weitere informative Artikel rund um den Klimawandel.

Tagungszeitung Klimareport
http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/klimareport_2011.pdf

Vorträge:
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Friedrich Schubring-Giese: Begrüßung
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/01_Begruessung_Schubring_Giese.pdf

–   Dr. Michael Joneck: Kommunaler Klimaschutz in Bayern: Strategien und Methoden
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/02_Vortrag_Joneck.pdf

–    Dr. German Hacker: European Energy Award – ein breit gefasster Qualitätssicherungsprozess zur Steigerung der Energieeffizienz bei Kommunen
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/03_vortrag_hacker.pdf

–   Arno Zengerle: Klimaschutz in kleinen Kommunen: Wildpoldsried – innovativ und richtungsweisend
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/04_Vortrag_Zengerle.pdf

–   Rainer Fürhaupter: Wahrnehmung von Elementarrisiken
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/Klimasymposium_23_02_2011.pdf

–   Ute Hick-Weber: Urbane Strategien zur Anpassung an den Klimawandel in Regensburg
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/06_Vortrag_Hick.pdf

–   Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt: Klimawandel und Starkregen – Anpassungsstrategien der Siedlungsentwässerung
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/07_Vortrag_Schmitt.pdf

–   Klaus Illigmann: Klimagerecht planen – Stadtentwicklungsplanung am Beispiel der Landeshauptstadt München
    http://www.vkb.de/web/export/sites/vkb/_resources/downloads_vkb/08_Vortrag_Illigmann.pdf

 

 

Infos aus Österreich

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Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftverband stellt auf seiner Homepage im Bereich der Kanal- und Kläranlagennachbarschaften viele interessante Beiträge zur Verfügung.

Hier sind die Links zur Sprechertagung aus dem Jahre 2011:

•  20 Jahre im Dienste des Gewässerschutzes
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={c39f2d0e-95d0-40c9-9d58-8fb96f3f5137}
Kläranlagenleistungsvergleich 2010
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={04fc8493-5f1c-46b2-8acc-125cd9f93e69}
Kläranlagenleistungsvergleich 2010 – Bereich Energie
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={8113c2ed-5b83-466e-9d52-7d7e7bf3efe6}
Verbesserung der Energieeffizienz – Grundlagen, Praxisbeispiele, Wirtschaftlichkeit
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={c746ece7-c9dc-4105-b264-909c08e6a90b}
Wirkungsgradoptimierung bei Pumpenerneuerung
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={8a93a8cd-5c94-4176-9b5c-9b8908f1f7d1}
Umsetzung energiesparender Maßnahmen auf den Anlagen des AWV Hall i.T. – Fritzens
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={51b3eb04-bf6e-4fdc-9ebe-5a31988ac80f}
Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung auf der Kläranlage Villach
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={d662b21e-a804-4534-ad8f-36bcdbfaadc1}
Interkommunale Zusammenarbeit – Fördeurng des Bundes
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={ed17d021-c61d-4625-861d-922a438010aa}
•  Alte Gefahren – neue Zeichen Gefahrenkennzeichnung für Chemikalien (GHS/CLP)
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={3632d0ad-613a-4e5c-8d74-e6e5ece5fe18}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={1a0d893d-1c2b-4469-9bbb-1935303789ef} 
•  Betriebliche Erfahrungen mit der chemischen Fällung
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={e32a9210-344a-41b5-ad9a-b566fa0bbaef}
•  Ermittlung und Bewertung des Anteils der biologischen P-Elimination bei der Simultanfällung
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={25f5bcf7-d1e2-4652-8892-5203289ed3e8}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={998d670f-b4f1-46a7-bb94-a04cc3fb669c}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={ee5b3af0-17e6-4575-8e85-f5d2f53bcfb8}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={e293ff28-19ea-46ac-b552-41ba3724a87d}
Kläranlagen-Zustandsbericht – Ergebnisse der Umfrage – weitere Vorgangsweise
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={817fa669-fefb-4fa4-9b1e-e48314993acf}
Räumung eines Faulbehälters
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={88c9dd52-acb1-4514-971a-b7112a9ed124}
Alleinarbeitsplätze
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={30a9ce6c-a985-409c-a113-0c18e8b602b4}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={08c7e164-dbd4-43e6-9a66-f5a7042b4edf}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={671f09af-cea2-4952-bdf1-84a4e38b3e1c}
Möglichkeiten der Faulgasverwertung auf Kläranlagen
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={5109c090-6c48-47e2-a8d9-31838c66cf92}
•  Emissionsregister-Verordnung – Ergebnisse
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={b08d19a4-9c6e-418a-9cb2-3bb8beacdc35}
•  KA-Betriebs-Info
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={84f844b8-e8a0-4e5a-9056-77027a8718c0}
Steuerung/Regelung für weitergehende Denitrifikation
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={3eb4d1d5-5898-4775-ac37-20934a0c47e2}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={4bbbbc09-3119-4104-8d95-8d0b52b4ca69}
Geruchsemissionen
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={f00ba80a-b190-4cd4-9fc1-511920bc19e5}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={c98aa223-ef94-4ffa-b00b-01c53f7060ff}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={0d4407c8-5a8d-4ea1-811f-19846bb6e8c8}
•  Möglichkeiten und Grenzen von Schwallspülungen bei Anlagen zur Mischwasserbewirtschaftung
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={ea0746da-89da-4802-bdf5-068db3161e6b}
•  Optimierte Instandhaltung von dezentralen Pumpstationen
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={156d2c8a-f4a3-4b13-811e-d507c16c5720}
•  Allgemeine Informationen
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={241a1968-21d2-4528-9a5c-90a5202a1a26}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={a15703b2-19c3-4bec-a892-3a268c1522f7}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={c63f0a70-016c-4e89-931e-4766b06d78cd}
Fragebogen Klärschlammentwässerung
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={80b1d9d3-df3c-4abe-8d35-c256520ee829}
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={3dc18b4e-967a-430f-bb1a-e9891e66f549}
Ausbildung zur fachkundigen Person nach AWG
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={2c3542ff-9ea3-443e-ac23-6b921c0bb02a}
•  Personalbedarf für den Kanalbetrieb
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={e7300f08-6914-47ce-b0bf-2c44967ff8da}
•  Projelkt „Thermische Nutzung von Abwasser“
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={419a39f9-3ad6-4eae-87e6-b9942d6417f9} 
Klimawandel – Auswirkungen auf die Siedlungswasserwirtschaft
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={edf7f1a5-1f99-4653-a906-044915098c61}
Fremdwasserproblematik – Vorgangsweise beim AV Starnberger See
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={a7454752-ee16-4513-bd2a-bbfba65aaacd}
Stamm- und Betriebsdaten von Kanalisationsanlagen – Ergebnisse
  http://www.kan.at/Kontext/WebService/SecureFileAccess.aspx?fileguid={46c9269b-ccf8-433d-90f0-9ee01366d5ab}

Die Sprechertagungen der Jahre 2008 bis 2010 finden Sie unter:
http://www.kan.at/KAN.aspx_param_target_is_84063_and_Title_is_-KAN%20Materialien.v.aspx 

Grimma: Pflicht zur Errichtung einer biologischen Kleinkläranlage in einem Einzelfall rechtens

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Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Leipzig hat mit Urteil vom 15.7.2011 (Az.: 1 K 808/10) die Klage eines Grundstückseigentümers abgewiesen, der sich gegen die Pflicht zur Errichtung einer biologischen Kleinkläranlage auf seinem Grundstück wandte.

Das klägerische Grundstück in Grimma, Ortslage Pöhsig, ist an die öffentliche Einrichtung der Abwasserbeseitigung des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain angeschlossen. Der Versorgungsverband entschied sich im Jahr 2008 für eine dauerhaft dezentrale Entsorgung der Grundstücke in der Ortslage; von der Errichtung einer zentralen Kläranlage wurde aus Kostengründen abgesehen. Für die Einleitung der in der Ortslage gesammelten Abwässer besitzt der Versorgungsverband eine wasserrechtliche Erlaubnis des Landkreises Leipzig, die die Einhaltung bestimmter Höchstwerte an Schadstoffen verlangt. Mit dem angefochtenen Bescheid hat der Versorgungsverband dem Kläger aufgegeben, das auf seinem Grundstück anfallende Abwasser in einer biologischen Kleinkläranlage vorzubehandeln, die diese Höchstwerte einhält.

Im Urteil führt das Verwaltungsgericht aus, dass der Versorgungs-verband in seiner Entscheidung, wie er die ihm übertragene Aufgabe der Abwasserbeseitigung technisch erfüllen wolle, grundsätzlich frei …mehr:

Quelle: http://www.justiz.sachsen.de/vgl/content/858.php

ERFTSTADT-KÖTTINGEN: Schaden im sechsstelligen Bereich

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Kosten im sechsstelligen Bereich dürfte die Störung in der Köttinger Kläranlage verursacht haben. Das schätzt Norbert Engelhard, Bereichsleiter Abwassertechnik beim Erftverband.

In der Köttinger Kläranlage war es zu einer außergewöhnlichen Verunreinigung gekommen.
Er geht davon aus, dass der Erftverband, um nicht auf den Kosten sitzenzubleiben, Anzeige gegen den mutmaßlichen Verursacher erstatten wird. Wer das ist, dazu machte er keine Angaben. Zwei Erftstädter Firmen bestritten gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, mit dem Vorfall etwas zu tun zu haben. Am Dienstag vergangener Woche hatten stark zuckerhaltige Abwässer aus einer Firma eine schwere Betriebsstörung in der Köttinger Kläranlage verursacht. Der Erftverband hatte daraufhin erst einmal alle Abflüsse der Anlage gesperrt.
„Fünf Tage rund um die Uhr“ seien Mitarbeiter im Einsatz gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Abwasser musste in Tankwagen…mehr:

http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1309767262174.shtml

Regionale Auftaktveranstaltung der BNE-Aktionstage im Klärwerk Hetlingen Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtige Aufgabe für Kommunen

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Über 80 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, von Vereinen, Verbänden, Schulen und Kinderta-geseinrichtungen folgten heute der Einladung zur regionalen Auftaktveranstaltung der Aktionstage zur Unterstützung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ins Klärwerk Hetlingen. Bildungsansätze zur Förderung einer nachhaltigen, regionalen Entwicklung standen im Mittelpunkt der vom Kreis Pinneberg und dem azv Südholstein in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ausgerichteten, vierstündigen Veranstaltung. Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten wir“ wurden Ansatzpunkte und Handlungsmöglichkeiten für die Verankerung nachhaltiger Bildungsansätze in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugend-lichen vorgestellt und diskutiert.

Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-2.jpg Schirmherr der Veranstaltung: Oliver Stolz, Landrat des Kreises Pinneberg.

Wer Nachhaltigkeitsstrategien in Wirtschaft und Gesellschaft umsetzen möchte, muss vor Ort beginnen: Gerade in den Kommunen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Veränderungen aktiv mit zu gestalten. „Gemeinsam mit Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden wollen wir Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kreis Pinneberg stärken und so unsere Region in Sachen Nachhaltigkeit ein ganzes Stück voran bringen. Die heutige Veranstaltung dient zunächst der wei-teren Vernetzung, soll aber den Grundstein für ein kreisweites BNE-Konzept legen“, so Landrat Oliver Stolz, Schirmherr der Veranstaltung, in seiner Eröffnungsrede. Bereits seit Anfang des Jah-res befassen sich Vertreter des Kreisjugendringes, des azv Südholstein, des Kreises Pinneberg gemeinsam mit dem Kreisfachberater der Schulen für Natur und Umwelt in einem Arbeitskreis mit Bildungsansätzen zur nachhaltigen Entwicklung.

Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-3.jpg Moderierten die Veranstaltung mit Elan: Ute Hagmaier (l.), Referentin für Bildung und Umwelt beim azv Südholstein, und Anja Vratny (r.) von der Leitstelle Klimaschutz des Kreises Pinneberg. 
Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-4.jpg In Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer erste Ideen für ein kreisweites BNE-Konzept. 

Bildung spiele auf dem Weg zur Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle, betonte auch Dr. Brigitte Varchmin, Referentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein. In ihrem Gastvortrag unterstrich sie die Bedeutung außerschulischer Lernpartnerschaften: „Wir müssen kommende Generationen in die Lage versetzen, geeignete Lösungsansätze etwa für den Umgang mit dem Klimawandel zu entwickeln. Dazu brauchen wir neue Formen des Lernens, wie sie die Bildung für nachhaltige Entwicklung bietet. Das schaffen wir nicht allein über die Schulen. Wir brauchen ein enges Netzwerk aus Bil-dungsträgern und Kooperationspartnern.“ Besonders erfreut zeigte sich Dr. Varchmin daher über das große Interesse an der Veranstaltung und die Teilnahme von Vertretern aus allen Gesell-schaftsbereichen. „Hier wurden auf beispielhafte Weise alle relevanten Akteure an einen Tisch gebracht. Mit der heutigen Veranstaltung werden die richtigen Impulse für die weitere regionalen Verankerung und Vernetzung im Bereich BNE gesetzt.“

Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-5.jpg Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-6.jpg
An verschiedenen Infoständen stellten Vereine, Verbände und Unternehmen aus der Region ihre Bildungsprojekte vor. 

Dass Bildung für nachhaltige Entwicklung durchaus für Unternehmen ein Thema sei, bestätigte Lutz Altenwerth, Vorstand des azv Südholstein. Als kommunales Umweltunternehmen engagiere sich der azv seit langem erfolgreich in der Umweltbildung. Nur wenn der Gedanke der Nachhaltig-keit umfassend in diese Aktivitäten integriert sei, könne es gelingen, natürliche, soziale und wirt-schaftliche Ressourcen für die Zukunft zu bewahren. Als erstes Unternehmen der Wasserwirt-schaft ist der azv 2010 von der Landesregierung Schleswig-Holstein als außerschulischer Bil-dungspartner für Nachhaltigkeit zertifiziert worden. „Darauf sind wir stolz und sehen unser Enga-gement als Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen, regionalen Entwicklung im Sinne der öffentli-chen Daseinsvorsorge. Wir hoffen auf weitere Unterstützer“, so Altenwerth.

Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-7.jpg Vom großen Interesse der Teilnehmer begeistert: Ute Hagmaier, Referentin für Bildung und Um-welt beim azv Südholstein, Wolfgang Vogel, Direktro des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und Ralph Thielebein-Pohl, Geschäftsführer der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung (v.l.n.r.) 

Wie Bildung für nachhaltige Entwicklung praktisch aussehen kann, zeigten die Auszubildenden des Hetlinger Unternehmens. Als „Energiedetektive“ waren sie mit einem eigenen Infostand auf der Veranstaltung vertreten und präsentierten unter anderem einen von ihnen produzierten Film über die Zusammenhänge zwischen Abwasserreinigung, Klimawandel und Erneuerbaren Ener-gien. Insgesamt stellten Partner aus der Region an über zehn verschiedenen Infoständen zahlrei-che Bildungsprojekte vor. Die Bandbreite reichte dabei von der Arbeitsgruppe „Schulen für eine lebendige Unterelbe“, über Fair-Trade-Initiativen bis hin zu Energieprojekten des Kreisjugendrin-ges, den NABU oder die Initiative Zukunftsschule SH. Der Hetlinger Kindergarten stellte gemein-sam mit der S.O.F. – Umweltstiftung das Projekt KITA 21 vor. Auch die Stiftung der Sparkasse Südholstein war vor Ort und informierte über Fördermöglichkeiten nachhaltiger Bildungsprojekte.

Bild Akt-Sept-11-Hettlingen-Bild-8.jpg Dr. Brigitte Varchmin, Referentin für Bildung für nachhaltige Entwicklung im Ministerium für Land-wirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, lobte den Kreis Pinneberg für seine beispielhafte Initiati-ve. 

In verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer zum Abschluss erste Ideen für Handlungsschwerpunkte und Rahmenbedingungen zur Verankerung eines kreisweiten BNE-Konzeptes. 

Quelle: azv Südholstein, Kreis Pinneberg

Vorträge von der Fachtagung zu den Mikroverunreinigungen am 12. Juli 2011 auf der Kläranlage Schönau/CH

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Nach dem grossen Erfolg unseres Seminars im Rahmen der ARPEA Tagung zum Thema Mikroverunreinigungen für die französisch sprechenden Mitglieder, haben wir am 12. Juli 2011 für unsere deutsch sprechenden Kunden und Partner eine Fachtagung zu den Mikroverunreinigungen organisiert.
Hunziker Betatech, Labosafe und der GVRZ und ALPHA Umwelttechnik AG haben die Technologie ActifloCarb und Resultate vom Pilotanlage auf der ARA Schönau präsentiert.

Präsentation ALPHA UT
http://www.alphaut.ch/lib/alpha/18280,12072011-Fachtagung-Prasentation-A.pdf
Präsentation Hunziker Betatech
http://www.alphaut.ch/lib/alpha/18281,12072011-Fachtagung-Prasentation-H.pdf
Präsentation Labosafe
http://www.alphaut.ch/lib/alpha/18282,12072011-Fachtagung-Prasentation-L.pdf
Präsentation GVRZ
http://www.alphaut.ch/lib/alpha/18283,12072011-Fachtagung-Prasentation-G.pdf

Unter: http://www.alphaut.ch/de/news/

Schädigende Belagsbildung auf EPDM-Membranen

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Auf vielen Abwasserbehandlungsanlagen ergeben sich seit kurzem dahingehend Probleme, dass sich auf Belüftungsmembranen aus EPDM ein biologischer Bewuchs bildet. Aufgrund dieses Bewuchses kommt es zu einem Druckanstieg im Rohrleitungssystem und letztendlich zu Problemen mit den Drucklufterzeugern, die z.B. wegen Wärmeüberlastung ausschalten. Somit ist die Sauerstoffversorgung der Mikroorganismen, insbesondere diejenige der Nitrifikanten nicht mehr gesichert. Die Belegung der EPDM-Membranen tritt nach heutigem Kenntnisstand insbesondere in sehr niedrig belasteten und nicht ausgelasteten Abwasserbehandlungsanlagen auf. Erste biologische Untersuchungen zeigen, dass dieser aus Bakterien mit extrazellulären polymeren Substanzen und höheren Mikroorganismen besteht. Aufgrund der Besiedlung mit Bakterien ist zu vermuten, dass diese die Weichmacher aus der EPDM-Membran herauslösen. Eine Versprödung der Membran mit einem entsprechenden Druckanstieg im Rohrleitungssystem ist die Folge.
Eine Reinigung der Membran ist zwar möglich, jedoch ist die Erhöhung des Druckverlustes der Belüftungselemente irreversibel. Bisher ist zur Behebung des Schadens alleine der Austausch der EPDM-Membran gegen eine Membran aus Silikon oder gegen eine EPDM-Membrane mit mikroorganismenbeständigen Weichmacher als geeignete Maßnahme anzusehen. Mehr:
http://www.ott-system.de/index.php?id=891

Literatur:
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Wagner, M. (2001a):
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in: 64. Darmstädter Seminar – Abwassertechnik – „Neues zur Belüftungstechnik – Probleme, Lösungsmöglichkeiten, Entwicklungen“.
Hrsg.: Verein zur Förderung des Instituts WAR, Wasserversorgung, Abwassertech-nik, Abfalltechnik, Umwelt- und Raumplanung der Technischen Universität Darm-stadt e.V., WAR-Schriftenreihe, Band 134, S. 71 – 84.

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Wagner, M., von Hoessle, R. (2004)
Biological coating of EPDM-membranes of fine bubble diffusers.
Water Science and Technology, Vol. 50 No 7 pp 79-85, IWA Publishing, 2004