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Verordnung zum Schutz von Oberflächengewässern im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

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Die vom Bundeskabinett im Mai beschlossene Verordnung zum Schutze der Oberflächengewässer ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

Durch die Verordnung sollen neue EU-rechtliche Bestimmungen in Deutschland umgesetzt werden. Es sind dies insbesondere die novellierte Richtlinie 2008/105/EG über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik, die zuletzt durch die Richtlinie 2013/39/EU geändert worden ist.
Der Bundesrat hat am 18. März 2016 seine Zustimmung gegeben, allerdings eine Reihe von Änderungsvorschlägen und einen Entschließungsantrag in das weitere Verfahren formuliert. Insbesondere argumentiert der Bundesrat mit Blick auf einseitige Maßnahmen für die Reduktion von Spurenstoffen wie folgt:
„Fachlich ist darüber hinaus nicht nachvollziehbar, warum explizit die Einträge über den Abwasserpfad hervorgehoben werden, obwohl sich bundesweit gezeigt hat, dass der überwiegende Teil der UQN-Überschreitungen prioritärer Stoffe aus diffusen Einträgen, z.B. über den Luftpfad (Quecksilber), und nicht aus Abwassereinleitungen resultiert.“
Die agw hatte sich in die Beratungen zum Referentenentwurf vom 29.04.2015 mit einer Stellungnahme eingebracht und die beabsichtigte 1:1-Umsetzung der EU-Vorgaben ausdrücklich begrüßt.

http://www.agw-nrw.de/home/
 

 

Projekt „Life + Rewatch“ soll Abwasserreinigung und Wassereffizienz in der Petrochemie verbessern

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Dow Water & Process Solutions will zusammen mit Partnern im Projekt Life + Rewatch die Abwasserreinigung und Wassereffizienz in der petrochemischen Industrie voranbringen.

Im Rahmen des von der EU geförderten Vorhabens soll im Dow-Werk Tarragona in Spanien eine Pilotanlage entstehen, die im Juni 2017 einsatzbereit sein und bis Dezember 2019 in Betrieb bleiben wird, teilte der Spezialist für Wassertrennungs- und Reinigungstechnologien im schweizerischen Horgen mit. An dem Drei-Jahres-Projekt seien neben Dow auch Veolia, das Technologiezentrum von Manresa, das Niederländische Forschungsinstitut für Trinkwasser KWR Water sowie die European Water Supply and Sanitation Technology Platform beteiligt. Mehr:

http://www.euwid-wasser.de/news/international/einzelansicht/Artikel/projekt-life-rewatch-soll-abwasserreinigung-und-wassereffizienz-in-der-petrochemie-verbesser.html
 

 

Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen

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Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen
Tagtäglich wird eine nicht zu überschauende Anzahl von Substanzen in unsere Umwelt eingetragen, die diese beeinträchtigen und im ungünstigsten Fall auch die menschliche Gesundheit gefährden können. Um die Gefahr einzustufen, die für Mensch und Umwelt von organischen Mikroverunreinigungen und deren Transformationsprodukten ausgeht, soll eine neue Nachweismethode entwickelt werden. Daran arbeitet die Bundesanstalt für Gewässerkunde gemeinsam mit einem israelischen Partner im Forschungsprojekt TREES.

Beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den Menschen wird ein großes Spektrum von Substanzen in die Umwelt eingebracht, die z. B. über Grundwasser oder die Nahrungskette eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Eine umfassende Überwachung dieser eingebrachten Verbindungen mittels einer gezielten chemischen Analyse ist aufgrund der Vielzahl der Substanzen nicht möglich, nicht zuletzt weil Stoffe in der Umwelt verschiedensten Umwandlungsprozessen unterliegen. Dadurch können unbekannte Umwandlungsprodukte entstehen, die sich den gängigen Messmethoden entziehen, aber durchaus nachteilige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können.

An diesem Punkt setzt das Projekt „TREES – TRacking Effects of Environmental organic micro-pollutants in the Subsurface“ an. Die Grundidee des Vorhabens besteht in einer direkten Kopplung von Dünnschichtchromatographie zur Trennung von Substanzgemischen mit biologischen und chemischen Nachweismethoden. Durch die Nutzung spezifischer biologischer Verfahren, z. B. zur Erkennung hormonell aktiver Substanzen, werden alle Stoffe in einer Probe erkannt, die diese in der Umwelt unerwünschte Eigenschaft haben. Dies schließt die oben genannten, unbekannten Umwandlungsprodukte mit entsprechender biologischer Wirkung mit ein. Die so nachgewiesenen Substanzen können anschließend durch chemische Methoden identifiziert werden.

Dieser methodische Ansatz kann für eine Vielzahl von Fragestellungen und Aufgaben, z. B. die Überwachung von Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser, aber auch die Kontrolle von Kläranlagen oder Deponiesickerwässern eingesetzt werden. Damit kann diese Technik entscheidend dazu beitragen, Mensch und Umwelt vor schadhaften Effekten durch freigesetzte Substanzen zu schützen.

Im Verbundprojekt TREES arbeiten die Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz gemeinsam mit der Hebrew University, Jerusalem, an der Entwicklung neuartiger Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen in der Umwelt. TREES hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird im Rahmen der deutsch-israelischen Kooperation in der Wassertechnologieforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie vom israelischen Wissenschaftsministerium (MOST) gefördert.

Weitere fachliche Informationen:
Dr. Sebastian Buchinger, Fon 0261/1306 5316, Mail: buchinger@bafg.de
Dr. Georg Reifferscheid, Fon 0261/1306 5176, Mail: reifferscheid@bafg.de
beide: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Am Mainzer Tor 1, 56068 Koblenz.

Quelle: http://www.fona.de/de/werkzeuge-zum-nachweis-von-schadstoffen-21531.html

Rotenburg: Algen säubern in Kläranlage Abwasser

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Zwischenbilanz: Hessisches Pilotprojekt funktioniert
Es funktioniert, die Algen machen ihren Job: Das ist die erfreuliche Zwischenbilanz des hessischen Pilotprojekts in der Rotenburger Kläranlage, bei dem Mikroalgen die Phosphatkonzentration im Abwasser senken sollen.
„Das Ziel ist absolut erreicht worden, die Alltagstauglichkeit damit bewiesen“, sagt Prof. Dr. Ulf Theilen von der Technischen Hochschule Mittelhessen. Er betreut das im Juni 2015 angelaufene Forschungsprojekt. Mehr:

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/rotenburg-fulda-ort305317/algen-saeubern-rotenburger-klaeranlage-abwasser-6542506.html
 

 

Eine ganze Branche schaut auf Oldenburg

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Für die Wärmeversorgung am Alten Stadthafen der insgesamt rund 20.000 Quadratmeter Wohnfläche werden Abwasserwärmetauscher von rund 200 Metern in Oldenburgs durchflussstärksten Mischwasserkanal verbaut. Mit einer Investitionssumme von rund 750.000 Euro wird es bundesweit die bundesweit größte Anlage dieser Art. Die Abwasserwärmenutzung am Alte Stadthafen ist nicht das einzige Projekt dieser Art in Oldenburg. Im Bauprojekt „Wechloyer Tor“ an der Ammerländer Heerstraße wird die Abwasserwärme zukünftig rund 100 Wohneinheiten beheizen. Zudem sind weitere Detailmessungen im Oldenburger Kanalnetz …mehr:

https://www.oldenburg.de/de/microsites/energie-klimaschutz/klimaschutz/mehr-abwasser.html
 

 

INNOVATIONSFORUM WASSERWIRTSCHAFT – Information und Vorträge – Dokumentation 2015

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„Unter dem Motto „Aus der Forschung in die Praxis“ diskutierten am 17. und 18. November 2015 in Osnabrück Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Fachverwaltung und Kommunen über aktuelle Forschungsschwerpunkte und ihre Umsetzung in die Praxis. Im Mittelpunkt des gemeinsam von BMBF, DBU und DWA veranstalteten Innovationsforums Wasserwirtschaft 2015 standen u.a. die Themenbereiche „Energiewende in der Wasserwirtschaft“, „Anthropogene Spurenstoffe“, „Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie“ sowie „Wasser in der Stadt“.

Ziel der jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, wasserwirtschaftlich relevante Forschungsergebnisse systematisch aufzubereiten und ihre Resultate in Anwendungen und Innovationen auf Unternehmensebene zu überführen. Für die Forschungsverantwortlichen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Anregungen für neue Forschungsaufgaben von Unternehmensseite zu erhalten. Allen Beteiligten sollen die Veranstaltungen einen Blick in die Zukunft ermöglichen.

Die federführende Organisation übernahm die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Die einzelnen Vorträge sind nachstehen aufgeführt:

Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet 
Vortrag Alexia Krug von Nidda, Dr. Sebastian Kofalk 
•  https://www.dbu.de/media/2511150210584j3i.pdf
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PRiMaT Präventives Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung 
Vortrag Frank Sacher & Astrid Thoma 
https://www.dbu.de/media/2511150213024j3i.pdf
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15 Jahre WRRL Innovative Ansätze zu integrierten Maßnahmenprogrammen an der Wupper
Vortrag Dr. Marlene Liebeskind
https://www.dbu.de/media/2511150213264j3i.pdf
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Die BMBF-Fördermaßnahme RiSKWa – Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf BMBF – Referat 724 Ressourcen und Nachhaltigkeit
Vortrag Dr. Thomas Track DECHEMA e.V. Wissenschaftliche Begleitung von RiSKWa 
https://www.dbu.de/media/2511150213494j3i.pdf
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BMBF-INIS: Transitionswege Wasserinfrastruktursysteme: Anpassung an neue Herausforderungen im städtischen und ländlichen Raum (TWIST++) 
Vortrag Thomas Hillenbrand Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe
https://www.dbu.de/media/2511150214524j3i.pdf
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DAS Verbundprojekt KliWäss: Konzeption, Erstellung und pilothafte Umsetzung eines Bildungsmoduls für Studierende, Meister und Techniker zum Thema „Klimaangepasste Siedlungsentwässerung“ 
Vortrag Dr.-Ing. Holger Hoppe 
https://www.dbu.de/media/2511150215354j3i.pdf
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Miltifunktionale urbane Retentionsräume- von der Idee zur Realisierung 
Vortrag Jan Benden 
https://www.dbu.de/media/2511150217214j3i.pdf
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KLAS – Starkregenvorsorge als Beitrag zur Klimaanpassung in Bremen  
Vortrag Michael Koch  Senator für Umwelt, Bau und Verkehr  Referatsleitung – Oberflächenwasserschutz, kommunale Abwasserbeseitigung, VAwS
https://www.dbu.de/media/2511150218514j3i.pdf
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Herausforderung Mikroschadstoffe Praktische Beiträge der Nachhaltigen Pharmazie 
Vortrag Prof. Dr. Klaus Kümmerer Klaus.Kuemmerer@uni.leuphana.de
https://www.dbu.de/media/2511150219544j3i.pdf
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Energetische Optimierung von Kläranlagen durch gezielte Strömungsführung im Belebtschlammbecken 
Vortrag S. Reinecke, M. Meier, U. Hampel, P. Ehrhard, M. Stachowske 
https://www.dbu.de/media/2511150220244j3i.pdf
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Möglichkeiten der Elimination anthropogener Spurenstoffe auf kommunalen Kläranlagen – neuer DWA-Themenband 
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk Vorstand des Wasserverbandes Eifel-Rur 
https://www.dbu.de/media/2511150220514j3i.pdf
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DBU-Förderung Wasserwirtschaft Bedeutung für KMU und Kommunen 
Ingenieurbüro Fischer Dipl.-Ing. Ralf Ostermann 
https://www.dbu.de/media/2511150221194j3i.pdf
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Fließgewässer-Renaturierungen: EG WRRL, multiple Stressoren und menschliche Wahrnehmung 
Vortrag Prof. Dr. Peter Haase 
https://www.dbu.de/media/011215034253iijq.pdf
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GreenTech made in Germany 4.0 
Vortrag Ralph Büchele 
https://www.dbu.de/media/011215034351iijq.pdf
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Energieeffizienter Betrieb des Gesamtsystems Abwasserreinigung und Klärgasfaulung am Beispiel des Hauptklärwerkes Emden  
Vortrag W. Lindenthal1*, F. Uhlenhut1, S. Steinigeweg1, A. Borchert1 
https://www.dbu.de/media/011215041957iijq.pdf
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Entwicklung eines Hochwasserinformations-, Alarm- und Vorhersagesystems für die Stadt Sofia, Bulgarien
Vortrag Joachim Wald / WALD + CORBE GmbH & Co. KG, Hügelsheim 
https://www.dbu.de/media/021215091316thqv.pdf
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„Entwicklung eines innovativen Pflanzenfilters zur Eliminierung von Arzneimittelrückständen im Ablauf kleiner Kläranlagen und dezentraler Kleinkläranlagen“  
Vortrag Ingo Dobner 
https://www.dbu.de/media/021215123952thqv.pdf
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Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft – ERWAS 
Vortrag Markus Schröder, Aachen 
https://www.dbu.de/media/031215102018enjt.pdf 

Quelle: https://www.dbu.de/innovationwasser
 

 

Belebtschlamm: Biologie und Mikroskopische Untersuchung

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Dieses Buch wird dem Betriebspersonal der Kläranlagen und den Studenten gewidmet. Die Kenntnisse
über alle Gruppen von Mikroorganismen im Belebtschlamm erlaubt die effiziente Führung der biologischen Abwasserreinigungsprozesse. Dieses Buch bietet eine unersetzbare Hilfe bei den mikroskopischen Schlammuntersuchungen und erlaubt eine zielgenaue Erkennung der Mikroorganismen im Belebtschlamm. Die Auswirkungen der Mikroorganismen auf die Kondition des Schlammes sind im Buch genau beschrieben. Die gute Kenntniss der Mikroorganismen erlaubt eine effiziente Führung der Abwasserreinigung. Das Buch beinhaltet fabelhafte Fotografien von Mikroorganismen, die deren Erkennung wesentlich erleichtern.

AUTOREN:
Edyta Fiałkowska, Janusz Fyda, Agnieszka Pajdak-Stós, Krzysztof Wiąckowski
Die Autoren sind wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts der Umweltwissenschaften bei der Jagiellonischen Universität in Krakau. Sie sind Spezialisten für Hydrobiologie und Protozoologie, mit Spezialgebiet im Bereich der Mikroorganismen im Belebtschlamm.

ÜBERSETZUNG:
Michael Winkler – Mitarbeiter der Firma Bioserve GmbH

KORREKTUR:
Kirsten Sölter – Firma Bioserve GmbH

INFORMATIONEN ÜBER DAS BUCH:
Das Buch beinhaltet 4 Teile mit folgenden Themen:
1. Biologie des Belebtschlamms
2. Mikroskopische Belebtschlammanalyse
3. Methodik der Fadenbakterienbestimmung
4. Umfassende Belebtschlammuntersuchung

1. DEUTSCHSPRACHIGE AUFLAGE:
1.000 Exemplare, Volumen ca. 256 Seiten, Format B5, Ringbuch im harten Umschlag,
Papier für Werbeanzeigen: Kreidepapier glänzend, jede Seite mit Folie überzogen.

ERSCHEINUNGSTERMIN:
November/Dezember 2016.

UNSERE ANSPRECHPARTNERIN IN DEUTSCHLAND:
Frau Kirsten Sölter,
Vom Festnetz auf Handy: 0049 61 31/ 48 93 260
Tel.: 0049 6131-28 910-16,
Fax: 0049 6131-28 910-17
Soelter@Bioserve-GmbH.de

Konzepte zur Überwachung der Reinigungsleistung von weitergehenden Verfahren zur Spurenstoffelimination

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Neue Arbeiten der Plattform erschienen: (i) eine Zusammenstellung von Sicherheitsaspekten im Umgang mit Ozon, Sauerstoff und Aktivkohle, sowie (ii) eine Übersicht über Konzepte zur (online) Überwachung der Reinigungsleistung.

Ozon:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Ozon_DE_Final_09092016.pdf

Aktivkohle:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Aktivkohle_DE_FINAL_09092016.pdf

Sauerstoff:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Sauerstoff_DE_FINAL_19102016.pdf

Konzepte zur (online) Überwachung der Reinigungsleistung:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Konzepte_Betriebs%C3%BCberwachung_FINAL_09092016.pdf

Die vorliegende Zusammenstellung der möglichen Konzepte und Methoden zur kontinuierlichen Überwachung der Reinigungsleistung von weitergehenden Verfahren zur Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen zeigt, dass die UV-Absorbanz-Messung bei 254nm ein geeigneter Ersatzparameter für die Spurenstoffanalytik darstellt.

Es wird daher empfohlen das UV-Absorbanz-Signal bei 254nm im Zu- und Ablauf der Spuren-stoffeliminationsstufe (ΔUV = (UVin – UVout)/UVin), ergänzend zur periodischen Messung der Spurenstoffe, für die Überwachung der Reinigungsleistung zu messen. Dazu kann eine online Messung eingesetzt werden, entsprechende Sonden sind kommerziell verfügbar. Es ist aber auch möglich, durch periodische UV-Messungen von Sammelproben im Labor Informationen über den Spurenstoffabbau zu erhalten.

Den ganzen Bericht lesen sie unter
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Konzepte_Betriebs%C3%BCberwachung_FINAL_09092016.pdf

Redaktion
P. Wunderlin (VSA)

Fachliche Begleitung
D. Rensch (Projektleitung), Ch. Abegglen (VSA), D. Dominguez (früher AWA Bern, jetzt BAFU), Ch. Egli (AV Altenrhein), Y. LeGoaziou (früher Alpha WT jetzt BG), M. Schachtler (ARA Neugut), D. Pfund (ERZ), D. Urfer (RWB), D. Thonney (SIGE), A. Wittmer (Eawag), P. Wunderlin (VSA

 

 

 

Regen bringt Segen?

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Einladung zum Pressegespräch am 26. Oktober 2016

Ort: EUREF-Campus 1-25, InfraLabBerlin, 10829 Berlin

Das Forschungsprojekt KURAS hat an zwei Berliner Fallbeispielen untersucht, wie durch intelligent gekoppeltes Regen- und Abwassermanagement die zukünftige Abwasserentsorgung, die Gewässerqualität, das Stadtklima und die Lebensqualität einer Stadt verbessert werden können.
Die Problematik ist klar umrissen: auch in diesem Sommer konnten wir wieder gut beobachten, dass bei heftigem Regen die Mischwasserkanalisation an ihre Kapazitätsgrenzen kommen kann. Mit Regen verdünntes Schmutzwasser muss dann direkt in die Gewässer abgeleitet werden, deren Qualität darunter leidet. Hingegen führen ein niedriger Trinkwassergebrauch und seltene Regenfälle dazu, dass Kanäle ungespült bleiben. So entstehen dort Ablagerungen, Störungen in Abwasserpumpwerken und es stinkt aus Gullys und Schächten. Diese Probleme, Überlast und Unterlast, werden sich im Zuge des Klimawandels verschärfen. Gefördert vom Bundesforschungsministerium hat das Projekt KURAS mit vielen Partnern seit 2013 Wege aufgezeigt, die Abhilfe schaffen: Dezentrale Bewirtschaftung und Rückhaltung von Regenwasser im Stadtgebiet sowie die Kopplung verschiedenster Anpassungsmaßnahmen in der Abwasserinfrastruktur wie etwa eine bessere Ausnutzung vorhandener Stauräume oder neue Kanalspülkonzepte. Die daraus entwickelte „KURAS-Methode“ wurde bereits in zwei Berliner Stadtquartieren modellhaft erprobt. Sie zeigt, dass damit nicht nur die Gewässerverschmutzungen verringert, sondern auch das Stadtklima gerade in den heißen Sommermonaten deutlich verbessert werden kann.

Wir möchten Ihnen die Ergebnisse des Vorhabens in einem Pressegespräch vorstellen
am 26. Oktober 2016, 11:00 – 12:00 Uhr
Ort: EUREF-Campus 1-25, InfraLabBerlin, 10829 Berlin

Ihre Gesprächspartner sind:
• Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen, Leiter des Fachgebiets Fluidsystemdynamik der TU Berlin
• Edith Roßbach, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Wasser Berlin
• Regina Gnirss, Berliner Wasserbetriebe, Leiterin Forschung und Entwicklung
• Matthias Rehfeld-Klein, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Leiter Fachbereich Wasserwirtschaft

Wir freuen uns Ihre Teilnahme mit vorheriger Anmeldung. Bitte verwenden Sie das auf unserer Website hinterlegte Dokument.

Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, den Abschluss-Workshop des Vorhabens zu besuchen. Dieser findet in unmittelbarer Nähe statt.

Projektpartner: Forschungseinrichtungen
– Technische Universität Berlin (Projektkoordination)
– Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (Projektkoordination)
– IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH
– Freie Universität Berlin
– Hochschule Neubrandenburg
– Leibniz Universität Hannover
– Technische Universität Kaiserslautern
– ifak – Institut für Automation und Kommunikation Magdeburg e.V.

Forschende KMU Praxispartner
– Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH
– GEO-NET Umweltconsulting GmbH

Praxispartner
– Ramboll Studio Dreiseitl GmbH
– Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

Wasser- / Abwasserzweckverband
– Berliner Wasserbetriebe
Behörden

Umweltbundesamt
– Land Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Weitere Informationen:
http://www.kompetenz-wasser.de/fileadmin/user_upload/pdf/presse/pressemitteilung…
http://www.kuras-projekt.de/

 

 

 

Artikel zur P-Elimination

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Viele interessante Artikel zum Themenfeld P-Elimination, Fällung, Fällmitteldosierung usw. 

Leitfaden zur Verminderung des Phosphoreintrags aus Kläranlagen

Phosphor, im Allgemeinen als Nährstoff bekannt, begünstigt besonders das Pflanzenwachs-tum, deshalb wirkt er im Gewässer eutrophierend – das Algenwachstum wird gesteigert, dessen Auswirkungen vielschichtig sein können. Im Extremfall kommt es zur Sauerstoffarmut im mehr…

Schwimmende Saugleitung in Fällmittelbehältern

Jeder der Salzbunker betreibt kennt das Problem der Salzansaugung. Ein schlechter Lösevorgang, sei es durch defekte Lösewasserleitungen oder falsch eingestellte Lösewassermenge, und schon ist das Malheur passiert. Starre Saugleitungen…

Prallschutz Fällmittelbehälter

Um die Lösewasserleitungen in Salzbunkern zu schützen, werden meist Steine mit einem Durchmesser von 6 bis 10 cm benutzt. Auf die am Boden des Salzbunkers befindlichen Rohre wird üblicherweise eine 30 bis 40cm hohe Steinschicht aufgetragen. Durch die saure Salzlösung und die mechanische Beanspruchung beim Einfüllen des Fällmittelsalzes, zerbröseln die Steine im Laufe der Zeit…