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«Wir sollten keine Angst vor Bakterien haben»

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In einem Duschschlauch befinden sich oft mehr Bakterien als im gesamten Trinkwasserleitungssystem eines Hauses. Frederik Hammes und sein Team befassen sich seit vier Jahren intensiv mit diesem Thema. Für Ihre neueste Forschungsarbeit haben sie 78 Duschschläuche aus 11 Ländern unter die Lupe genommen. In 21 Schläuchen fanden sie Legionellen, einen potenziellen Krankheitserreger. Warum dies dennoch kein Grund zu grosser Sorge ist, erklärt Hammes im Interview.

Warum sind Duschschläuche für Sie ein derart interessantes Thema?
Da muss ich etwas ausholen: Die Forschung hat sich in den letzten Jahren verstärkt der Trinkwasserqualität in Gebäuden zugewandt. Dies aus gutem Grund: Über 80 Prozent der Gesamtlänge des Trinkwassernetzes befinden sich heute innerhalb von Gebäuden. Die Schweiz gehört zu den Ländern, die über eine Trinkwasserversorgung von hoher Qualität verfügen, aber sobald das Wasser ins Haus gelangt, wird die Wasserqualität nur noch unregelmässig bis gar nicht kontrolliert.

Es macht sicherlich Sinn, mehr über die Mikrobiologie des Wassers in Gebäuden in Erfahrung zu bringen. Die Eawag hat dabei eine führende Rolle übernommen. Mittlerweile wissen wir beispielsweise, dass sich in einem Duschschlauch mengenmässig oft mehr Bakterien befinden, als im ganzen restlichen Leitungssystem des Hauses. 99 Prozent davon im Biofilm..mehr:

http://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/wir-sollten-keine-angst-vor-bakterien-haben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71c9a1492896dbf36a6a6cfd95debfa0

Kreuzfahrtschiffe und ihr Abwasser: Weg mit der Brühe

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Kreuzfahrtschiffe stehen vor allem wegen ihrer schädlichen Abgase in der Kritik.

Doch auch beim Abwasser gibt es ökologische Bedenken. Bisher durften sie einfach so in die Ostsee geleitet werden. Damit ist ab 2021 Schluss. Mehr:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kreuzfahrtschiffe-und-ihr-abwasser-weg-mit-der-bruehe.ce524810-79f3-4d6a-b008-38f519a175cd.html?reduced=true

Multiresistente Keime in Frankfurter Gewässern

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Händewaschen empfohlen
Mit einem neuen Verfahren hat Frankfurt alle Fließgewässer im Stadtgebiet testen lassen – und dabei auch Erreger gefunden, bei denen Antibiotika nichts mehr ausrichten können. Auslöser war ein Mann, der betrunken in einen Bach stürzte.
Im April hatte ein Patient im Frankfurter Uni-Klinikum Mitpatienten mit einem lebensbedrohlichen Keim angesteckt. Die Intensivstation war zeitweise …mehr:

https://www.op-online.de/region/frankfurt/multiresistente-keime-frankfurter-gewaessern-9442610.html

Abwasser marsch!

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In der Ostsee gelten künftig strengere Grenzwerte / Schiffe müssen Wasser klären oder im Hafen abgeben
Rostock

Kreuzfahrtschiffe gleichen riesigen Wohnblocks, ja Kleinstädten. Und ihre Bewohner – tausende Passagiere plus Besatzung – produzieren jede Menge Abwasser:
bis zu 220 Liter pro Tag und Kopf. Abwasser aus Toiletten, Duschen und Pools, das bislang oft – mehr oder weniger geklärt – einfach so im Ozean landet. Bedingungen: mindestens vier Knoten Geschwindigkeit und zwölf Meilen Abstand von der Küste.
Für das „Sondergebiet“ Ostsee gibt es schon heute strengere Bestimmungen, die 2019 bzw. 2021 nochmals verschärft werden: Dann gelten für alle Kreuzfahrtschiffe und Passagierfähren Abwasser- Grenzwerte (u. a. für Phosphate und Nitrate), …mehr:

http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Wirtschaft/Seewirtschaft/Abwasser-marsch

Bis zu 100.000 Bakterien – auf einem einzelnen Sandkorn

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Auf einem einzelnen Sandkorn leben bis zu 100.000 Mikroorganismen. Das haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen in einer aktuellen Studie herausgefunden. Doch nicht nur die Anzahl, auch die Vielfalt der Bakterien ist beeindruckend. Die sandliebenden Bakterien spielen dabei eine bedeutende Rolle für das Ökosystem Meer und die weltweiten Stoffkreisläufe.

Bremen – Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem sonnigen Strand und lassen sich genüsslich den warmen Sand durch die Finger rinnen. Millionen von Sandkörnern. Was Sie sich dabei vermutlich nicht vorstellen: Gleichzeitig rieseln auch Zig Milliarden Bakterien zwischen Ihren Fingern hindurch. Denn einer Untersuchung von ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen zufolge leben zwischen 10.000 und 100.000 Mikroorganismen auf jedem dieser Körnchen. Das bedeutet, dass ein einzelnes Sandkorn so viele Einwohner haben kann wie Flensburg oder Kaiserslautern!

https://www.laborpraxis.vogel.de/bis-zu-100000-bakterien-auf-einem-einzelnen-sandkorn-a-668902/?cmp=nl-297&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

Nie wieder Mikroplaste im Wasser? Neues Startup „Wasser 3.0“ mit erfolgreichen Pilotanlagen

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Ein Karlsruher Startup hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Mikroplaste aus dem Wasser gefischt werden kann. Bisher haben Kläranlagen diese Schadstoffe nicht filtern können. Katrin Schuhen, Geschäftsführerin von „Wasser 3.0″, gab Sputnik einen exklusiven Einblick in die Funktionsweise und Nachhaltigkeit des Produkts.

Aus einer Forschungsgruppe der Universität Koblenz-Landau heraus entstand ein Projekt, das sich die Sauberkeit des Wassers zum Ziel nahm. „Wasser 3.0″ ist ein Startup aus Karlsruhe, geführt von Katrin Schuhen. In einer speziellen Versuchsreihe haben sie ihr neuestes Produkt getestet: Wasser 3.0 PE-X. Dieses ist ein sogenanntes Hybridkieselgel, welches dafür sorgen kann, Mikroplaste aus den unterschiedlichsten Gewässern zu filtern.
Das Kieselgel bringe…mehr:

https://de.sputniknews.com/wissen/20190906325704883-nie-wieder-mikroplaste-im-wasser/

https://wasserdreinull.de/

Auslegung und Abstufung von Drucklufterzeugern zur Energieoptimierung

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Präsentation beim 5. Infotag IWAR Abwassertechnik am 26.11.2015 in Darmstadt 

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Neuer Test für Kläranlagen aus Tirol

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Ein von Tiroler Forschern entwickelter Schnelltest verschafft Kläranlagen-Betreibern mehr Kontrolle über ihre Anlage. Der zum Patent angemeldete Test gibt Auskunft, ob ausreichend viele Bakterien zum Abbau von Stickstoffverbindungen vorhanden sind.

Dass das Abwasser in Kläranlagen wieder sauber wird, liegt zu einem guten Teil an Bakterien. Eine Gruppe unter ihnen sind die erst in den 1990er Jahren entdeckten Anammox-Bakterien. Sie können für die Umwelt problematische Stickstoffverbindungen wie Ammonium oder Nitrit knacken und den Stickstoff als harmlosen Bestandteil …mehr:

https://tirol.orf.at/stories/3011378/

„Reuse Brew“: Bier aus behandeltem und gereinigtem Abwasser

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100-prozentiges Wasserrecycling: Xylem, die Berliner Wasserbetriebe und das Kompetenzzentrum Wasser Berlin brauen ein Bier aus gereinigtem und aufbereitetem Abwasser.

Das ist möglich dank einer Technologie, die das Abwasser so zuverlässig und effektiv reinigt, dass es in der Folge genutzt werden kann – z. B., um ein Bier zu brauen.

Abwasser wiederverwenden: Mit moderner Technologie ist das selbst dann wirtschaftlich und effizient möglich, wenn das Abwasser aus dem Klärwerk kommt. Das beweist das Wassertechnologie-Unternehmen Xylem: Passend zur zwölften in Berlin stattfindenden „IWA International Conference on Water Reclamation and Reuse“ stellt Xylem ein eigenes gebrautes Bier mit Namen „Reuse Brew“ vor. Es besteht aus Hopfen und Gerstenmalz – und gereinigtem Abwasser. „Die Wasserqualität ist der Maßstab, nicht seine Geschichte“, sagt

https://www.gwf-wasser.de/aktuell/forschung-entwicklung/10-06-2019-reuse-brew-bier-aus-behandeltem-und-gereinigtem-abwasser/

Freiburg Landratsamt: Grenzüberschreitendes Klärwärtertreffen

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„Das wesentliche Ziel ist ein guter Gewässerzustand“

BZ-INTERVIEW mit Tobias Fahrländer vom Landratsamt zu den grenzüberschreitenden Klärwärtertreffen, die seit inzwischen zehn Jahren stattfinden. Im Herbst 2009 trafen sich auf Initiative des Landratsamtes erstmals Klärwärter aus Deutschland und Frankreich, um zu fachsimpeln und um das Miteinander zu stärken. Daraus ist eine feste Institution geworden. Neben Fachvorträgen steht stets der Besuch einer Kläranlage im Zentrum der Treffen. Was es dabei zu klären gibt, fragte Julius Steckmeister Tobias Fahrländer, im Landratsamt für grenzüberschreitende Zusammenarbeit…mehr:

https://www.badische-zeitung.de/das-wesentliche-ziel-ist-ein-guter-gewaesserzustand