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Verbesserte Abluftsteuerung im Gebläsehaus

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Auf der Suche nach Verbesserungen im Kläranlagenbetrieb, wird man auch bei unscheinbaren Anlagenprozessen fündig. Mit einer durchdachten Abluftsteuerung des Gebläsehauses der Biologie lässt sich elektrische Energie einsparen und es wird zusätzlich eine Wärmequelle für eine mögliche Gebäudeheizung gewonnen.

Bild: Gebläsehaus der Biologie

Bild FW-EnE-Geblaesehaus-F.jpg

Bei der Erzeugung von Druckluft für die feinblasige Belüftung der Biologie wird durch den Verdichtungsprozess Wärme erzeugt. Durch die Lagerreibung und das Getriebe wird das Aggregat zusätzlich erwärmt. Diese Wärme wird meist über einen Ölkühler an die Umgebungsluft im Gebläsehaus ausgetauscht. Damit sich die Umgebungsluft im Gebäude nicht zu stark erwärmt, wird sie über Deckenventilatoren an die Außenluft abgegeben. Kühlere Luft von Außen strömt dabei in Bodennähe nach. Dabei stellt sich die Frage wie die Raumtemperatur eingestellt werden soll. Am Temperaturregler der Abluftventilatoren einfach 25°C einzustellen ist sicherlich nicht sehr effizient. Im Sommer, bei Außentemperaturen von beispielsweise 30°C werden alle Abluftventilatoren in Betrieb sein und die eingestellte Temperatur von 25°C wird dennoch nicht erreicht werden. Bei einer elektrischer Leistung von mehreren Kilowatt pro Deckenventilator, besteht hier eine größere Einsparmöglichkeit. Bei der Wahl der optimalen Raumtemperatur im Gebläsehaus muss darauf geachtet werden, dass die Ölkühler die Wärme auf jeden Fall noch abgeben können. Bei höherer Raumtemperatur sinkt die Temperaturdifferenz am Ölkühler zwischen Öl und Umgebungsluft mit dem Effekt, dass die Lüfter am Ölkühler eine höhere Betriebszeit haben. 

Grafik: Betriebsstunden von Deckenventilatoren bei verschiedenen Temperaturen

Bild FW-EnE-Geblaesehaus-1.JPG

Die Grafik zeigt drei Versuche der Abluftregelung. Im ersten Teil waren 20°C eingestellt. Es zeigt sich eine hohe Laufzeit der Abluftventilatoren. Danach wurde der Sollwert im Gebläsehaus stufenweise auf 35°C erhöht. Dabei stellte sich heraus, dass mindestens ein Deckenventilator immer in Betrieb war. Die Steuerung wurde für den dritten Versuch entsprechend geändert, so dass auch ein Betrieb ohne Deckenventilator möglich war. Der Sollwert der Raumtemperatur wurde auf 35°C belassen. Bei vergleichbaren Außentemperaturen reduzierten sich die Betriebsstunden der Ventilatoren, gegenüber der Ursprungseinstellung, um 80 bis 90%. Überraschenderweise sank auch bei tiefen Außentemperaturen von -5°C im Tagesdurchschnitt die Raumtemperatur nicht wesentlich unter 35°C ab, so dass man sich zusätzlich überlegen kann, die Wärmeenergie des Raumes zu nutzen. Damit ist es z.B. möglich ein anderes nahegelegenes Betriebsgebäude mit einer Lüftung oder über Wärmetauscher zu beheizen.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel haben, dann freuen wir uns auf IhreE-Mail an Fachwissen@klaerwerk.info


Autor: CS

 

 

Gleitdruckregelung des Belüftungssystems

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Auf die Drucklufterzeugung der Belebung einer Kläranlage entfallen, je nach Anlagenausstattung, zwischen 40% und 60% der elektrischen Energie. Eine Möglichkeit an den Gebläsen elektrische Energie einzusparen besteht darin, den Druck den tatsächlichen Erfordernissen anzupassen. Sehr oft wird die Sammelleitung der Gebläse mit einem konstanten Druck betrieben. In belastungsschwachen Zeiten würde ein geringerer Druck vollkommen ausreichen um die benötigte Luftmenge zu fördern. Die Energiekostenersparnis ist näherungsweise gleich dem prozentuellen Anteil der Druckerhöhung im Gesamtsystem [1].
Eine Reduzierung des Drucks um 5% hat eine Reduzierung des Energiebedarfs um 5% zur Folge.

Bild: Sammelleitung eines Belüftungssystems 

Bild FW-EnE-Gleitdruck-F.JPG

Beim Betrieb von mehreren Becken an einer gemeinsamen Luftleitung wird, jeweils getrennt, die Sauerstoffkonzentration mittels eines Regelschiebers eingestellt. Dadurch können gemeinsame Gebläse nicht mehr sinnvoll direkt angesteuert werden. Es erfolgt in der Regel eine Zwischenschaltung der Druckregelung für die Biologiegebläse. Um die Leistungsfähigkeit des Belüftungssystems zu gewährleisten wird bei der Konstantdruckregelung ein Druck eingestellt bei dem die Belüfterelemente, bei voll geöffnetem Regelschieber, den maximal zulässigen Luftdurchsatz durchlassen. Diese maximale Kapazität des Luftdurchsatzes wird bei der Konstantdruckregelung ständig vorgehalten. Bei einem geringeren Luftbedarf drosseln die Regelschieber und erzeugen unnötige Druckverluste.
Bei der Gleitdruckregelung wird der Druck in der Sammelleitung variabel anhand des Öffnungsgrads des relevanten Regelschiebers eingestellt. Dadurch stellt sich ein geringerer Systemdruck im Belüftungssystem ein.

Grafik: Systemdruck bei Gleitdruckregelung

Bild FW-EnE-Gleitdruck-1.JPG

Dies erreicht man, indem man vermeidet, dass die Luftschieber mit kleinen Öffnungsweiten betrieben werden [2]. Bei Vollöffnung des Regelschiebers wird auch der maximal eingestellte Druck erreicht. Die Auswahl des relevanten Regelschiebers sollte nach dem Kriterium des am weitesten geöffneten Regelschiebers stattfinden. Dort wird am meisten Luftdurchsatz benötigt oder der Druckverlust ist dort am größten. Die Einstellung des minimalen und maximalen Drucks der Gleitdruckregelung sowie die Begrenzungen des Regelschiebers richten sich im Wesentlichen nach den Herstellerangaben für die minimalen und maximalen Durchsätze der Belüfterelemente. Die einzelnen Regelkreise sind aufeinander abzustimmen damit der Druck im Belüftungssystem immer den Erfordernissen entspricht.
Mittels der beschriebenen Gleitdruckregelung können Energieeinsparungen bis zu 5% erzielt werden. Dies zeigen die Erfahrungen der Kläranlagen, die mit Gleitdruckregelung ausgestattet sind [3]. Der Aufwand besteht lediglich in der Änderung des Programms der Gebläseregelung, das bedeutet, dass ohne jede Investition so leicht Beträge von mehr als Tausend Euro gespart werden können. Bei einer großen Anlage können schnell auch Zehntausend Euro zusammenkommen.

Quellen:
[1] W. Frey: Belüftung von Belebungsbecken, Osnabrück Mai 2006
[2] W. Lieb: Modernisierung der Gebläseregelung auf der Kläranlage Vaihingen, Lehrer- und Obmanntagung DWA 2006
[2] K. Holzenthal: KA Abwasser, Abfall 2003 Nr.9

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Autor: CS

 

 

Formulare und Erlaubnisscheine

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•  Muster für Erlaubnisscheine
Muster für schriftliche Beaufragungen
Muster für Betriebsanweisungen
•  Sonstige Formulare (z.B. Gefährdungsbeurteilungen) 

 
Hier können Sie Muster für Erlaubnisscheine herunterladen.

Erlaubnis für Arbeiten in engen Räumen
  http://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Praxishilfen/Formulare/Erlaubnisscheine/Behaelter_und_enge_Raeume.pdf
Erlaubnis für Schweißarbeiten
  http://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Praxishilfen/Formulare/Erlaubnisscheine/Erlaubnisschein_2013-12-13.pdf
•  Erlaubnis für Arbeiten in Silos 
  http://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Praxishilfen/Formulare/Erlaubnisscheine/Silos.pdf

Hier gibts Muster für schriftliche Beaufragungen.

Schriftliche Beauftragung von Kranführern gemäß § 29 BGV D 6 „Krane“ 
  http://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Praxishilfen/Formulare/Pflichtenuebertragung/Gabelstaplerfahrer.pdf
•  Schriftliche Beauftragung von Gabelstaplerfahrern im innerbetrieblichen Werkverkehr
gemäß § 7 BGV D 27 „Flurförderzeuge“ 
  http://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Praxishilfen/Formulare/Pflichtenuebertragung/Gabelstaplerfahrer.pdf

Hier können Sie Muster für Betriebsanweisungen herunterladen.  

Muster-Betriebsanweisungen 
  http://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/praxishilfen/betriebsanweisungen/
•  Betriebsanweisung – Gefahrstoffe  
  www.arbeitssicherheit-online.com/formular/ba_rot.doc 
•  Betriebsanweisung – Maschinen  
  www.arbeitssicherheit-online.com/formular/ba_blau.doc 

Hier können Sie sonstige Formulare herunterladen.

•  Verhalten bei Unfall  
  www.arbeitssicherheit-online.com/formular/unfall.doc 
Verhalten bei Brand  
  www.arbeitssicherheit-online.com/formular/brand.doc
•  Ersthelfer und Sicherheitsbeauftragte  
  www.arbeitssicherheit-online.com/formular/erstsich.doc

 

Informationen zu den neuen Berufen im umwelttechnischen Bereich

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Die Arbeit der Ver- und Entsorger ist in den letzten Jahren sehr komplex geworden. Die Veränderungen im Umweltbereich erfordern neue umwelttechnische Berufe. Sie sollten stärker spezialisiert sein, dabei modernste Technologien und die Fülle neuer Rechtsvorschriften aufgreifen, die das gewachsene Umweltbewusstsein widerspiegeln.

Ab August 2002 wird in den vier neuen (UT-)Berufen ausgebildet. Sie werden durch gemeinsame Kernqualifikationen zu einer Familie.
Drei Jahre jeweils dauert die Ausbildung für die

• Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
• Fachkraft für Abwassertechnik
• Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
• Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

in gewerblichen und kommunalen Unternehmen der Umwelttechnik und in der Berufsschule.

Was ist neu?
Im Rahmen der Neuordnung wurden mit den Umwelttechnischen Berufe vier Einzelberufe geschaffen, die gemeinsame Kernqualifikationen in den ersten 15 Monaten der Ausbildung, 18 Monate gemeinsame Inhalte an den Berufsschulen und gleiche Inhalte bei der Zwischenprüfung haben. Danach werden die Fachqualifikationen vermittelt. Alle vier Berufe sind kunden- und serviceorientiert ausgerichtet.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die Anwendung modernen IQK-Techniken sind ebenfalls Ausbildungsinhalte.
Da es sich um umwelttechnische Ausbildungsberufe handelt werden im Rahmen der Kernqualifikationen Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und Hygiene als Grundlage vermittelt und sind auch Gegenstand der Zwischenprüfung. Hierzu gehören die Ursachen und Wechselwirkungen von Umweltbelastungen der Luft, des Wassers, des Bodens und der Umgebung genauso wie die Möglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen durch Anlagen und Techniken.
Quelle: www.bibb.de

Ausbildungsvergütung im Öffentlichen Dienst (z.Zt.):

West:
1. Ausbildungsjahr: 617 EURO
2. Ausbildungsjahr: 666 EURO
3. Ausbildungsjahr: 710 EURO

Ost:
1. Ausbildungsjahr: 571 EURO
2. Ausbildungsjahr: 616 EURO
3. Ausbildungsjahr: 658 EURO

 

WEB-Links:
– Die 4 Umwelttechnischen Berufe (PDF)
– Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (PDF)
– Fachkraft für Abwassertechnik (PDF)
– Fachkraft für Kreislauf und Abfallwirtschaft (PDF)
– Fachkraft für Rohr-, Kanal-, und Kreislaufwirtschaft (PDF)

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel haben, dann freuen wir uns auf Ihre
E-Mail an Stellenmarkt@klaerwerk.info
Autor: RB

 

 

Ansprechpartner und Informationsadressen bezüglich Aus- und Weiterbildung

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Deutsche Vereinigung
für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)

Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Fon: 0 22 42 / 8 72-0
Fax: 0 22 42 / 8 72-1 35
E-Mail: info@dwa.de
Internet: www.dwa.de

Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Brohler Straße 13
50968 Köln
Fon: 02 21 / 37 70-0
Fax: 02 21 / 37 70-2 66
E-Mail: info@vku.de
Internet: www.vku.de

Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V.(BDE)

Behrenstraße 29
10117 Berlin
Fon: 0 30 / 5 90 03 35-0
Fax: 0 30 / 5 90 03 35-99
E-Mail: info@bde-berlin.de
Internet: www.bde.org

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)

Postfach
60423 Frankfurt
Fon: 0 69 / 9 57 37-0
Fax: 0 69 / 9 57 37-8 00
E-Mail: service-center@igbau.de
Internet: www.igbau.de/

 

WEB-Links:
– www.dwa.de

Kontakt

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Bioserve GmbH
Biotechnologie + Beratung für Kläranlagen
Siemensstr. 17

40789 Monheim am Rhein

Tel. Zentrale: 0049 2173-9990025
Fax: 0049 2173-9996148

info@klaerwerk.info

Sitz: Monheim am Rhein; Handelsregister Düsseldorf HRB Nr. 101184
Geschäftsführer: Kirsten Sölter, Martin Wurzel
Ust-IdNr.: DE221960288

Penicillin – Der vergessene Pilz

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Bild Nuet-Wissen-Penicillin-F.JPGAlbert Alexander hat sich wahrscheinlich zunächst nur kurz geärgert, als er sich vor über 60 Jahren beim Rasieren schnitt. Wenig später liegt er jedoch halbtot in einer Londoner Klinik: Diagnose Blutvergiftung. Doch er bekommt vor 66 Jahren als erster Mensch eine Chance. Sie heißt Penicillin.

Großen Anteil an der vorübergehenden Rettung des Polizisten hat der Bakteriologe Alexander Fleming. Der züchtet 1928 in London Eiter-Bakterien. Als sich Schimmel in eine Kultur ein schleicht, beobachtete er, dass ich rund um den Penicillin-Pilz der Bakterien -Rasern auflöst. Zwar ahnt er, dass er etwas Wichtiges gefunden hat, doch er kommt nicht auf die Idee, es auch einzusetzen.

Es ist ein junger Biochemiker aus Berlin, der das Penicillin ein zweites Mal entdeckt. Der talentierte jüdischstämmige Wissenschaftler Ernst Chain ist aus Deutschland geflohen. In London findet er Arbeit im Labor von Howard Florey. Zehn Jahre nach Flemings Entdeckung liest er im Frühjahr 1938 dessen Artikel über das Penicillin. Ein Satz lässt ihn aufhorchen: “ Es wird angenommen, dass Penicillin ein wirksames antiseptisches Mittel sein könnte.“

Ihm gelingt die Gewinnung von beinahe reinem Penicillin. Und er erkennt, dass er ein Mittel in den Händen hält, das Lungenentzündungen und Eiter- Infektionen ihren Schrecken nimmt. Chain bekniet seinen Professor, das neue Mittel an Mäusen zu probieren. Doch Florey sagt bloß abfällig zu einer Kollegin: da kommt er wieder und belästigt mich.

Als der Professor nicht da ist, behandelt Chain zwei Mäuse— mit Erfolg. Florey ist beeindruckt. Nach weiteren Versuchen entschließen sich die beiden zum Test am Menschen. Am 12. Februar 1941 wird der Patient Alexander eingeliefert. Sein Gesicht ist geschwollen, er hat Fieber. Der Tod scheint nur noch Momente entfernt. Nach der Behandlung fällt das Fieber. Doch das Wundermittel ist aufgebraucht. Zehn Tage später stirbt der erste Penicillin-Patient an einem kleinen Schnitt seiner Rasierklinge.

Neuer Modellstandort für Altlastensanierung

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Auf dem Gelände des ehemaligen Hydrierwerks in Zeitz in Sachsen-Anhalt ist eine Pilotanlage zur Grundwassersanierung in Betrieb gegangen. Mit Hilfe von heißem Dampf werden Schadstoffe aus dem Boden gelöst. Wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung/Magdeburg berichtet, soll Zeitz neuer Modellstandort für den internationalen Forschungs- und Technologietransfer auf dem Gebiet der Altlastenforschung werden.

Das neue Verfahren mit dem Kürzel MOSAM wird erstmalig auf einem ehemaligen Industriestandort getestet. Im Rahmen des Verfahrens werde Dampf erzeugt, der auf einer Fläche von 400 Quadratmetern bis zu 12 m tief in den Boden vordringen.“Die nur gering und sehr langsam löslichen Schadstoffe werden durch das Erhitzen mit Dampf schneller aus dem Untergrund gelöst „, erläutert der Abteilungsleiter Grundwassersanierung das Verfahren. Anschließend werde die Luft über dem Boden abgesaugt und durch einen Katalysator geleitet. Im Vergleich zu anderen Verfahren könnten die Schadstoffe so viel schneller beseitigt werden. Statt mehrer Jahre würde es nur noch wenige Wochen dauern, um eine derartige Fläche zu reinigen. Auch die Universitäten Kiel und Stuttgart sind an dem Projekt beteiligt. Die übergelagerte Plattform des Projekts bildet das internationale Projekt Trans-IT. Das “ Transfer Projekt zur Verwertung von Technologie und Wissen aus nationalen Verbundvorhaben zur Grundwasser- und Bodensanierung in Deutschland und Italien “ wurde 2005 von den Universitäten Kiel und Rom ins Leben gerufen und wird vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Weitere Informationen unter www.ufz.de

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