Haben auch Sie nützliche Tipps und Tricks für Ihre Kollegen? Schreiben Sie uns – die interessantesten Ratschläge stellen wir ins Netz. Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, ob Ihr Name genannt werden soll.
Bitte E-Mail an tipps@klaerwerk.info
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Entfernt Salz wirklich die Rotweinflecken aus der Tischdecke? Nicht vollständig! Der „flecklösende“ Effekt des Salzes beruht nämlich darauf, dass es den hauptsächlich aus Wasser bestehenden Wein aufnimmt- die Farbmoleküle werden aber nicht zerstört. Wichtig zu wissen ist auch, dass das Kochsalz nur bei frischen Flecken wirkt. Weil das Salz aus polaren Ionen zusammengesetzt ist, bindet es das Wasser besser als fettliebender unpolarer Textilstoff. Um den ganzen Wein aus dem Stoff zu ziehen, benötigt man aber sehr viel Kochsalz – deswegen schüttet man am besten gleich die ganze Packung auf den Fleck. Und selbst dann lässt sich nicht verhindern, dass ein Teil vom Wein einsickert und gelbe oder graue Schlieren zurücklässt. Und die bekommt man nur mit einem Bleichmittel weg.

Um CO2-Emissionen unschädlich zu machen, will der US-Unternehmer Ozeanwüsten begrünen und von Meerestieren abernten lassen. Der Plan zum Klimaschutz stößt bei Wissenschaftlern allerdings noch auf Skepsis.
Was das Meer einmal verschlungen hat, gibt es so schnell nicht wieder her. Die Ozeane nehmen gut die Hälfte des vom Menschen produzierten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) auf und speichern es mancherorts über Hunderte von Jahren. Ein Puffer, ohne den der Klimawandel noch schneller voranschreiten würde.
Dabei könnten die Weltmeere viel mehr CO2 schlucken – wenn sie mehr Phytoplankton enthalten würden. Diese winzigen Pflanzen wachsen, indem sie CO2 aufnehmen und per Fotosynthese in Biomasse umwandeln. Doch in weiten Teilen der subtropischen Meere sind die oberen Wasserschichten zu nährstoffarm für Phytoplankton. Philip Kithil, CEO des kleinen Unternehmens Atmocean im US-Bundesstaat New Mexico, will hier abhelfen: Durch Wellenenergie angetriebene Pumpen sollen nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche befördern und so die blauen Wüsten begrünen. Um ein Drittel der jährlich vom Menschen produzierten CO2-Emissionen zu binden, müssten laut Kithil 134 Millionen Quadratkilometer Ozean mit seinen Pumpen bestückt werden.
Würde das neue Phytoplankton von Tieren gefressen, die das CO2 wieder ausatmen, wäre dem Klimaschutz nicht gedient. An dieser Stelle bringt Kithil seinen Joker ins Spiel: Salpen. Diese tönnchenförmigen Meerestiere treiben wie kleine Staubsauger dahin. Was sich in ihren Filtern verfängt, wird verdaut und als Kotballen ausgeschieden, die so schwer sind, dass sie schleunigst in die Tiefe sinken – und mit ihnen der Kohlenstoff. „Salpen sind allerdings an geringe Futtermengen angepasst“, sagt Ulrich Bathmann, Leiter der Sektion Biologische Ozeanographie am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Zu viel Plankton würde ihre Filter verstopfen. Außerdem sei es ungewiss, ob sich Salpen in den begrünten Arealen einfinden würden.
Wissenschaftler der University of Southern California haben in Tests nachgewiesen, dass die Lungen von Kindern, die zu nah an einer stark befahrenen Straße leben, in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Die Tests haben gezeigt, dass es im Umkreis von 500 m zu Schnellstraßen oder Autobahn zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. Man geht davon aus, dass die Luftverschmutzung die Lunge von sonst gesunden Kindern daran hindern könnte sich vollständig zu entwickeln. Dabei sei es gleichgültig, ob die Kinder nahe einer Stadt oder auf dem Land nahe einer Hauptverkehrsstraße lebten.
Mehr unter www.usc.edu
Unter den Amerikanern wächst die Furcht, sich in U-Bahn, Flugzeug oder Supermarkt mit den Bakterien anderer Menschen anzustecken. Ein gigantischer Markt für Desinfektionsmittel.
„Germ Freaks“ wird die wachsende Gruppe mit panischer Angst vor Viren und Bakterien genannt. Mit der Furcht lassen sich glänzende Geschäfte machen. Produkte wie ein spezielles Gel zum Desinfizieren der Hände haben sich zu Megasellern entwickelt. Was Europäer höchstens von Ärzten oder aus dem Krankenhaus kennen, findet sich in Amerika in vielen Handtaschen, an Rucksäcken oder am Schlüsselbund: Laut Werbeslogan genügt schon eine kleine Menge der Paste, um 99,9 Prozent aller Bakterien abzutöten.
Kaum ein Restaurant oder Hotel, das seine Toilettentüren nicht mit einem kleinen, weißen Kasten aus Plastik ausrüstet. Das Gerät verteilt automatisch einen feinen, keimtötenden Nebel und tötet so gefährliche Bakterien.
Im Internet und in den Regalen von Drogerien und Apotheken finden sich für rund 100 $ Luftreiniger, die man wie eine Kette um den Hals tragen kann, um sich zum Beispiel im Flugzeug nicht bei kränkelnden Mitreisenden anzustecken. Für 42 $ gibt es die Sechserpackung „Airborne“: ein Pulver in den Geschmacksrichtungen Orange, Zitrone oder Pampelmuse, das, vor dem Start mit Wasser gemischt und getrunken, fiese Erkältungsbazillen abhalten soll.
Für Menschen, die Angst haben, sich in der U-Bahn anzustecken, gibt es spezielle Hebehaken. Statt sich an der Stange selbst festhalten zu müssen, kann man seinen eigenen Haken mitbringen und vermeidet so den Kontakt mit den Keimen und Bakterien der anderen Benutzer.
Auf Germ Freaks als Kunden setzen auch die Erfinder eines Reinigungsgeräts, das Zahnbürsten mit ultraviolettem Licht entkeimen soll, und der Hersteller eines gepolsterten Kunststoffeinsatzes, der verhindert, das Kleinkinder im Supermarkt mit den verdreckten Griffen von Einkaufswagen in Berührung kommen.
Barry Glassner, Professor für Soziologie an der Universität Südkalifornien, steht derlei Produkten wie sein Kollege Gerba höchst kritisch gegenüber. „Wir leben in so ziemlich der sichersten Zeit in der Geschichte des Menschen“, sagt Glassner. „Doch die Verkäufer machen sich einfach die Angst in der amerikanischen Gesellschaft zunutze.“
Das IMIM, ein Institut in Barcelona, kommt zu dem Ergebnis, dass das Trinken von gechlortem Wasser oder das Baden darin zu einem erhöhten Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken führt. Das Trinken erhöht das Risiko um 35 Prozent, beim Schwimmen im Pool steigt das Risiko auf 57 Prozent.
Wenn das entstehende Nebenprodukt THM über die Lunge oder die Haut aufgenommen wird, hat es eine stärkere krebserregende Wirkung als beim Trinken, da die Lunge es nicht entgiften kann.
Wenn die Ergebnisse von anderen Studien bestätigt würden, müsste im Sinne der Gesundheitsfürsorge verhindert werden, dass Menschen diesen Verunreinigungen ausgesetzt werden, so die Ansicht der Wissenschaftler.
Weitere Informationen unter www.imim.es
Das Forschungszentrum Karlsruhe hat ein Verfahren entwickelt, das Biomasse in Wasserstoff und Methan umgewandelt. Da das Verfahren sogar für verunreinigte organische Rückstände geeignet ist, könnten Firmen mit Anfall von nasser Rest-Biomasse Entsorgungskosten sparen und Einnahmen durch Stromerzeugung generieren.
Gegenwärtig wird das Verfahren in einer Pilotanlage getestet.
Wer weitere Infos wünscht, kann sich an das Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Stabs- Abteilung Marketing, und Patente und Lizenzen in D- 76344 Eggenstein-Leopoldshafen wenden oder unter www.fzk.de oder info@map.fzk.de
In seinem Vortrag anlässlich der Essener Tagung machte Prof. Heinz -Jürgen Brauch vom DVGW- Forschungszentrum Karlsruhe auf eine entstehende Problematik aufmerksam. Die verstärkte Beimischung von Biokraftstoffen zur CO2 -Reduktion kann zu einer wasserwirtschaftlichen Problematik führen. Um das EU-Ziel von 5,75 Prozent Bio Kraftstoffanteil zu erreichen, wird zwangsläufig zu erhöhtem Flächenbedarf führen. Dies mit Sicherheit auf Kosten von Flächen Stilllegungen oder Extensivierungsmaßnahmen. Dazu wird ein erhöhter Betriebsmitteleinsatz, sprich höhere Nährstoffeinträge und Einträge von Pflanzenschutzmittel in das Grundwasser erwartet. Da bereits heute mehr als die Hälfte der bewerteten Grundwasserkörper in Deutschland den in der Wasser -Rahmen -Richtlinie geforderten guten ökologischen Zustand nicht erreichen, wird das auch Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung in den Wasserwerken haben.
Das Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die Metalle Kupfer, Zink und Blei, die in die Umwelt gelangen in großen Mengen vom Abrieb von Bremsbelegen und Reifen der Autos stammt, aber auch von Gebäuden. Das hat zur Folge, dass an mehr als der Hälfte der beprobten Messstellen an den Gewässern die maximale Konzentration deutlich überschritten wurde. Über Bremsbeläge und Reifen gelangen jedes Jahr mehr als 900 t Kupfer, 2.008 t Zink und 80 t Blei in die Umwelt. Aber auch über verzinkte Leitplanken, Schilderbrücken und Fahrbahnabtrieb entsteht eine Belastung. In Bezug auf den Titel “ größter Verschmutzter “ hat der Straßenverkehr die Industrie abgelöst, die ihre Emissionen in den letzten Jahren erheblich gesenkt hat. Aber auch bei Dächern und Fassaden werden Metalle zunehmend verwendet und das führt dazu, dass von Gebäuden jährlich bis zu 80 t Kupfer, 600 t Zink und 25 t Blei in die Umwelt gelangen.