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„Optimierung von Kläranlagen senkt die Kosten, entlastet die Gebührenzahler und hilft dem Klima“

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„Optimierung von Kläranlagen senkt die Kosten, entlastet die Gebührenzahler und hilft dem Klima“

Bild Akt-Oekoeffizienz-Klaeranlagen-F.JPG „Kläranlagen sind energetische Großverbraucher und hier gilt ‚Die beste Energie ist gesparte Energie'“, stellte heute Umweltministerin Margit Conrad zur Eröffnung der Fachtagung „Ökoeffizienz in der Wasserwirtschaft – Schwerpunkt Energieoptimierung von Kläranlagen“ in Kaiserslautern fest. „Die Optimierung von Kläranlagen senkt die Kosten, entlastet die Gebührenzahler und hilft dem Klima.“

Veranstaltet wird die Tagung vom Umweltministerium zusammen mit der TU Kaiserslautern und der Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft sowie mit Unterstützung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, des Gemeinde- und Städtebundes, des Städtetages und der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz.

Grundlage der Optimierung ist das Projekt „Steigerung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen“, das Ministerin Conrad auf den Weg gebracht hatte. Die ersten Untersuchungen kommen zu folgenden Ergebnissen:

• Es gibt ein Einsparpotenzial von mindestens 30 Prozent. Hinzu konmmen Möglichkeiten der Energieerzeugung.

• Die rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger können um 8 Millionen Euro und mehr entlastet werden.

• Zur Nutzung der Potenziale ist Innovation sowie ein ökoeffizienter Umgang mit Klärschlamm und Klärgas erforderlich.

An vier repräsentativen Modellkläranlagen in Speyer, Bad Ems, Billigheim (VG Landau-Land) sowie im Oberen Fischbachtal (VG Herrstein) wurden im Rahmen des Projektauftrages beispielhaft Energieanalysen vorgenommen. Durchgeführt hat das Projekt „Steigerung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen“ das Zentrum für Innovative Wasser- und Abwassertechnologien (tectraa) an der Universität Kaiserslautern. Eingebunden war die Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Energie-Effizienzsteigerung sind:

– Modellkläranlage Speyer

Optimierungen beim Abwasserhebewerk im Kläranlagenzulauf, Reduzierung des Sauerstoffeintrages und der Rührwerksleistung in der biologischen Stufe, Reinigung der Belüftungselemente, Einbau effizienterer Pumpen und Verbesserung der Auslastung des Blockheizkraftwerkes.

– Modellkläranlage Bad Ems

Außerbetriebnahme eines Beckens der biologischen Reinigungsstufe (Versuchsbetrieb erforderlich), Rührwerke während der Belüftung ausschalten, Austausch von Pumpen, Optimierung der Klärschlamm-Faulung, Bau einer Mikrogasturbine zur Klärgasnutzung.

– Modellkläranlage Billigheim

Optimierungen bei der mechanischen Reinigungsstufe, Austausch der Belüftungselemente, Reduzierung des Sauerstoffeintrages und Verfahrensoptimierung in der biologischen Reinigungsstufe.

– Modellkläranlage Oberes Fischbachtal

Optimierungen in der mechanischen Reinigungsstufe, Reduzierung der Rührwerksleistung in der biologischen Stufe und Gewinnung von Wärme aus Abwasser

Erste konkrete Folgeprojekte zeichnen sich bereits ab. Die Landesregierung setzt sich in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden dafür ein, dass die abwasserbeseitigungspflichtigen Körperschaften die Chance nutzen, im Rahmen des anstehenden Prozess-Benchmarking Energie-Grobanalysen ihrer Anlagen durchzuführen. Die Beteiligung ist erfreulich gut: Die kommunalen Unternehmen haben bereits für 120 Kläranlagen ihr Interesse für die 2. Stufe des Benchmarking gezeigt.

Broschüre Steigerung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen (pdf-Datei)
www.mufv.rlp.de/fileadmin/img/inhalte/presse/sonstige_pdf_Dateien/Energieanalysen_19_11_07.pdf

Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
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Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

Wasser ist keine übliche Handelsware

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Daseinsvorsorge braucht Entscheidungsfreiheit der Kommunen/
Zuständigkeiten für die Wasserwirtschaft nicht nach Brüssel delegieren

Berlin, 28. November 2007 – „Wasser ist ein wertvolles Lebensmittel und ein wichtiges Umweltgut für die menschliche Gesellschaft. Die Wasserwirtschaft darf deshalb nicht zum ordnungspolitischen Experimentierfeld der europäischen Politik werden.“ Das erklärte Peter Rebohle, Vizepräsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, in einer ersten Stellungnahme zu Plänen der Europäischen Kommission, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in den wirtschaftlichen Bereich der Daseinsvorsorge einzuordnen.

Die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung sind Dienstleistungen von nicht-wirtschaftlichem Interesse, erläuterte der BDEW. Für diesen wichtigen Bereich müssten weiterhin die Mitgliedstaaten und in Deutschland die Kommunen zuständig bleiben. Die Zuständigkeiten dürften nicht nach Brüssel delegiert werden. „Ein europäischer Super-Regulierer für die Wasserwirtschaft ist überflüssig“, betonte Rebohle.

Die deutsche Wasserwirtschaft habe in dem bestehenden Ordnungsrah-men eine vorbildliche Qualität erreicht, die mit hohen Investitionen stetig verbessert werde. „So konnten beispielsweise die Wasserverluste in den deutschen Netzen auf weniger als sieben Prozent vermindert werden“, erklärte Rebohle. In vergleichbaren Ländern wie England und Wales oder Frankreich lägen diese Verluste bei 19 bis 27 Prozent.

Der Europäische Rat hätte erst kürzlich im Zusatzprotokoll zu dem Europäischen Reformvertrag die Rolle der Mitgliedstaaten, der Regionen und Gemeinden gestärkt. Das bewerte der BDEW positiv. Rebohle: „Die deutsche Wasserwirtschaft fordert die Europäische Kommission eindringlich auf, das Zusatzprotokoll im Rahmen der geplanten Regelungen für institutionalisierte öffentlich-private Partnerschaften und Ausschreibungen zu berücksichtigen, damit die kommunale Entscheidungshoheit erhalten bleibt.“

Weitere Informationen

Patricia Nicolai
Pressesprecherin
Telefon 0 30 / 72 61 330/331
E-Mail presse@bdew.de


 

Aus der EU-Belgien

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EuGH verurteilt Belgien wegen Verletzung der Kommunalabwasserrichtlinie

Der Europäische Gerichtshof hat Belgien wegen Verletzung der Kommunalabwasserrichtlinie zu einer Strafe von zehn Millionen Euro verurteilt. Zudem droht Belgien ein Zwangsgeld von 4722 Euro pro Tag, falls die Gemeinden des Landes sich auch zukünftig nicht an die Vorgaben der Kommunalabwasserrichtlinie halten. Die Geldstrafe basiert auf einem Urteil von 2004. Damals hatte der EuGH entschieden, dass verschiedene belgische Gemeinden die Vorgaben der Kommunalabwasserrichtlinie nicht einhalten (Rechtssache C-533/11 vom 8. Juli 2004). Der EuGH räumt im aktuellen Urteil zwar ein, dass Belgien seitdem bedeutende Investitionsanstrengungen unternommen hat, um die Kommunalabwasserrichtlinie umzusetzen. Auf der anderen Seite rügt der EuGH aber die fehlende Behandlung von kommunalem Abwasser als besonders schwer, da Belgien sein gesamtes Staatsgebiet als empfindliches Gebiet ausgewiesen hat.

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EIB-Darlehen von 200 Mio EUR für Abwasserbehandlung und Gewässerschutz in Flandern

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und Aquafin N.V. haben heute den Vertrag über die erste Tranche von 50 Mio EUR eines Darlehens mit einer Laufzeit von 30 Jahren über insgesamt 200 Mio EUR unterzeichnet. Die Mittel dienen der Finanzierung von Vorhaben zur weiteren Verbesserung der Qualität abgeleiteter Abwässer, den Bau von Kläranlagen und von Anlagen zur Regenwasserableitung, die zur Verbesserung der bestehenden Infrastruktur beitragen.
Der Finanzierungsvertrag wurde von EIB-Vizepräsident Pim van Ballekom und Marc van den Abeelen, Präsident von Aquafin, sowie Luc Bossyns, geschäftsführender Direktor, unterzeichnet. Peter Vermeiren, der für Strukturierte Finanzierungen und Corporate Finance zuständige Direktor der Belfius Bank NV, die seit 1994 als Konsortialführer der langfristigen Geldgeber von Aquafin fungiert, war ebenfalls anwesend.
Es handelt sich um das achte EIB-Darlehen an Aquafin zur Finanzierung von Investitionen im Abwasserbereich. Damit erhöht sich der insgesamt seit 1994 in diesem Bereich zur Verfügung gestellte Betrag ihrer Darlehen auf 1,4 Mrd EUR. Mit dieser neuen Operation wird die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern fortgesetzt. „Da es in der gegenwärtigen Finanzkrise für Unternehmen sehr schwierig ist, langfristige (30 Jahre Laufzeit) Mittel bei belgischen Geschäftsbanken zu beschaffen, ist das EIB-Darlehen für Aquafin von großer Bedeutung. Zusammen mit der finanziellen Unterstützung von Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds wird es uns dabei helfen, unseren Investitionsrhythmus der vergangenen Jahre beizubehalten,“ betonte Marc van den Abeelen.
Vizepräsident Van Ballekom fügte hinzu: „Wir freuen uns, Aquafin mit unserem Darlehen in die Lage versetzen zu können, ihr mittelfristiges Investitionsprogramm im Wassersektor fortzusetzen. Der Beschluss zur Gewährung dieses Darlehens wurde gefasst auf der Basis der Ergebnisse einer Analyse, in deren Rahmen untersucht wurde, wie sich das Unternehmen auf die Zukunft vorbereitet. Von entscheidender Bedeutung für die Fortsetzung unserer Partnerschaft waren die Bemühungen des Unternehmens um den Klimaschutz, seine technologische Leistungsfähigkeit und seine Innovationskraft. Die Vorhaben, die Aquafin mit Hilfe unseres Darlehens finanzieren wird, tragen zur Verbesserung der Qualität der Wasserläufe der Region Flandern bei. Dies wird unmittelbare positive Auswirkungen auf die Schelde und die Nordsee haben.“
Die EIB hat sich zu einem der wichtigsten Geldgeber der Welt für Klimaschutzvorhaben entwickelt. Sie hat erkannt, dass es billiger und effektiver ist, zur Vermeidung des Klimawandels beizutragen als Abhilfemaßnahmen zu ergreifen und finanziert daher eine große Anzahl von Vorhaben in den Bereichen Trinkwasserversorgung, nachhaltige Wasserwirtschaft und Meeresschutz. Insgesamt stellt sie für solche Vorhaben über 16 Mrd EUR pro Jahr zur Verfügung. Mit diesen Mitteln kann sie langfristige Programme zur Verbesserung der Wasserqualität – wie zum Beispiel im Rahmen der Partnerschaft mit Aquafin – unterstützen.
Die Anstrengungen, die die Region Flandern in den vergangenen 20 Jahren unternommen hat, haben dazu geführt, dass sie als erste belgische Region seit Anfang September die EU-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser erfüllt, wonach das Abwasseraufkommen sämtlicher Gemeinden mit mehr als 2 000 Einwohnern vor Einleitung in einen Wasserlauf behandelt werden muss. Gegenwärtig werden 80% des Abwasseraufkommens der Haushalte in der Region Flandern behandelt. Anfang der 90er Jahre waren es knapp 30%. Der Verschmutzungsgrad der Flüsse der Region hat sich somit auf ein Drittel bis ein Fünftel reduziert. Dies hat deutliche und messbare Auswirkungen auf die Artenvielfalt: „Die Tatsache, dass Wassertiere, die zuvor fast vollständig verschwunden waren, jetzt in großer Zahl in die Gewässer der Region zurückkehren, ist der beste Hinweis auf eine erhebliche Verbesserung der biologischen Wasserqualität,“ erklärte Luc Bossyns. „Wir möchten jetzt diese Dynamik fortsetzen und streben die Erfüllung der Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie an, die eine gute Wasserqualität in allen Flüssen und Wasserläufen zum Ziel hat.“

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EU-Kommission fordert Belgien zur Einhaltung der EU-Abwasservorschriften auf

Die Europäische Kommission hat Belgien aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Abwässer in Kleinstädten vorschriftsmäßig behandelt werden. Das Fehlen ausreichender Abwassersammel- und -behandlungssysteme, die seit 2005 in Betrieb sein sollten, sei eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Meeresumwelt. Weil Belgien in diesem Bereich nur langsame Fortschritte macht, hat die Kommission auf Empfehlung von EU-Umweltkommissar Janez Potočnik beschlossen, im Rahmen des laufenden Vertragsverletzungsverfahrens eine mit Gründen versehene Stellungnahme zu versenden. Wenn Belgien den Vorschriften innerhalb von zwei Monaten nicht nachkommt, könnte die Kommission den Gerichtshof der Europäischen Union mit der Angelegenheit befassen.
In Belgien sind nach Angaben der EU-Kommission 67 flämische und wallonische Kleinstädte nicht an ein geeignetes Abwassersystem angeschlossen, und das Abwasser von 116 Kleinstädten wird zwar gesammelt, aber nicht gereinigt. Der neue Fall hat seine Entsprechung in einer anderen belgischen Rechtssache, die größere Städte, das heißt Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern, betrifft, und in der die Kommission im Juni 2010 bereits zum zweiten Mal Klage erhoben hatte. Größere Kleinstädte und Großstädte hätten die Vorschriften bis 1998 bzw. 2000 anwenden müssen.

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Abwasserbehandlung in Luxemburg und Belgien unzureichend

Die Europäische Kommission teilte Mitte Oktober 2007 mit, sie stelle Luxemburg eine letzte schriftliche Mahnung mit der Mitteilung zu, dass sie zum zweiten Mal Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) erheben wird und das Land vermutlich Geldstrafen auferlegt bekommt, sofern es seine Abwasserbehandlung nicht unverzüglich an die EU-Normen anpasst. Belgien hat bereits eine erste schriftliche Mahnung erhalten, dass eine zweite Runde vor Gericht bevorsteht und jetzt Geldstrafen drohen. Beide Länder verstießen weiterhin gegen die EU-Richtlinie von 1991 zur Behandlung von kommunalem Abwasser, obwohl sie dafür schon einmal vom EuGH verurteilt wurden.

Luxemburg hatte erklärt, zurzeit erfüllten sechs Orte die Vorschriften der Abwasserrichtlinie, neun nicht. Von diesen seien voraussichtlich vier kurzfristig dazu  in der Lage. Fünf sind wahrscheinlich auch 2012/2013 noch nicht fertig.

Belgien verstößt gegen die Abwasserrichtlinie, da 114 Orte in Flandern und 60 in Wallonien und Brüssel weder über Abwassersammler verfügten noch dafür sorgten, dass ihre Abwässer vor dem Einleiten Stickstoff- und Phosphor entfernt würden. Das Gericht befand außerdem, Wallonien habe kein angemessenes Durchführungsprogramm aufgestellt. Aus einem Schreiben der belgischen Regierung wurde deutlich, dass über 40 Orte in Flandern und fast 50 Orte in Wallonien und Brüssel die Bedingungen noch immer nicht erfüllen. Die Kommission war der Ansicht, dass sie noch offene Fragen hätte, und schickte Belgien ein entsprechendes Mahnschreiben.

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Branchenführer der DWA

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Eine einzigartige Datenquelle über Dienstleistungen und Produkte zu den Themen Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ist der jährlich erscheinende Branchenführer der DWA.

Das aktuelle Adressbuch mit Angaben zu Herstellern und Dienstleistern aus den genannten Arbeitsbereichen der Vereinigung erscheint jährlich zum Jahresende in Buchform und ist in digitaler Fassung über die Website der DWA zugänglich.

Einzelexemplare des DWA-Branchenführers sind kostenlos erhältlich.

Mit diesem Link kommen Sie zum Branchenfüher der DWA:
https://bf.dwa.de/index.php?lang=de&lv=0

Arbeitszeugnisse

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Hier finden Sie eine Reihe von Links zum Thema Arbeitszeugnis.

Musterzeugnisse zum Download 
www.zeugnisdeutsch.de/musterzeugnisse.php
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Beispiele für  Beurteilungen – Mit Notenvergabe
www.zeugnisdeutsch.de/leistungsbeurteilungen.php
Bild 2pxmal5px.JPG
Geheimcodes in der Zeugnissprache – z.T. Entschlüsselung in Schulnoten
www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/codes.php
www.arbeitsrecht.org/zeugnis/meldung34306.html
http://www.arbeitszeugnis-info.de/

High-Tech-Sprit für die Automobile von Morgen

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Forschungszentrum Karlsruhe präsentiert auf der IAA in Frankfurt das bioliq®-Verfahren zur Herstellung hochwertiger Synthesekraftstoffe

Vollsynthetischer Sprit aus Stroh: Auf der IAA in Frankfurt präsentiert das Forschungszentrum Karlsruhe sein bioliq®-Verfahren. Auf dem Stand C22 in Halle 1.1 wird gezeigt, wie aus land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen ein vollsynthetischer Kraftstoff erzeugt werden kann, dessen Qualität weit über der anderer Biokraftstoffe und selbst von Mineralölprodukten liegt.

Bild Nuet-Wissen-Automobile.JPG Biomasse ist die einzige regenerative Quelle zur Herstellung chemischer Grundstoffe und hochwertiger synthetischer Kraftstoffe. Synthesekraftstoffe – auch BtL-Kraftstoffe genannt (von Biomass to Liquids) – verringern die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, reduzieren die Menge an gesundheits- und klimaschädlichen Verbrennungsrückständen und führen nicht zu einer Erhöhung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre. Das zweistufige, im Forschungszentrum Karlsruhe entwickelte bioliq®-Konzept wird sowohl dem verteilten Aufkommen von Biomasse mit ihrem meist niedrigen Energieinhalt als auch der Notwendigkeit einer großtechnischen und damit wirtschaftlichen Erzeugung von Kraftstoffen gerecht. In einem ersten, dezentralen Schritt wird die Biomasse durch eine so genannte Schnellpyrolyse in ein transportfähiges flüssiges Zwischenprodukt hoher Energiedichte (bioliqSynCrude) umgewandelt und kann so wirtschaftlich über größere Strecken zu Großanlagen zur Synthesegas- und Kraftstofferzeugung transportiert werden.

Haupteinsatzstoffe für das Verfahren ist trockene Biomasse wie Getreidestroh, Heu, Restholz, Baumschnitt, Rinde oder auch Papier und Pappe. Durch diese breite Einsatzstoffpalette von land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen und die Möglichkeit der Ganzpflanzennutzung, kann ein Mengenpotenzial erreicht werden, das weit über dem der Biokraftstoffe der ersten Generation, Biodiesel und Bioethanol, liegt. Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) könnten bis 2015 schon 15 % des Kraftstoffbedarfs für den Verkehr in Deutschland durch die Reststoffe aus Biomasse gedeckt werden. Eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion besteht dabei nicht. Durch eine gezielte und nutzerorientierte Synthese lassen sich BtL-Kraftstoffe leicht an jetzige und künftige Emissionsstandards und Motorentechniken anpassen.

Das Forschungszentrum Karlsruhe ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands ist. Die insgesamt 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft forschen in den Bereichen Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Verkehr und Weltraum, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien.

Joachim Hoffmann 11. September 2007

 

Quelle:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=FZK&node=1298&document=ID_059523

 

Brennstoffzelle in Stuttgart-Möhringen in Betrieb

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Mitte November 2007 hat die neue Brennstoffzelle auf der Kläranlage ihren Betrieb aufgenommen. Sie wird nur mit Klärgas betrieben, und „sie werde eine deutlich effizientere Nutzung der erneuerbaren Energie bei deutlich geringeren Schadstoffausstoß liefern„, sagte Ministerialdirigent Peter Fuhrmann vom Landesumweltministerium anlässlich der Inbetriebnahme. Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft und das Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart werden anfallende Betriebsdaten erheben und auswerten. Dadurch erwartet man unter anderem auch Prognosen über weitere Einsatzmöglichkeiten auf anderen Kläranlagen.  Mehr als 450.000 € lässt sich das Land diese Untersuchung kosten.

Einsatzbeispiel von Membrankleinkläranlagen

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Anlässlich der 17. Aachener Tagung Ende Oktober 2007 stellte Martin Freund vom Lippeverband das Projekt „AKWA Dahlener Feld“ vor. Bei dem Versuch  “ Alternativen der kommunalen Wasserver -und Abwasserentsorgung “ wurde die Zweckmässigkeit von Membrankleinkläranlagen im ländlichen Raum getestet.

Ausgewählt wurde ein Wohngebiet der Stadt Selm mit etwa 100 Einwohnern. Die Siedlung hat keine zentrale Trinkwasserversorgung und auch keine Abwasserentsorgung. Aktuell sind 21 Membrankleinkläranlagen in Betrieb und die ersten Erfahrungen zeigen, dass der vorgeschriebene Überwachungswert von 150 Milligramm pro Liter für die CSB-Konzentration eingehalten wird. Erfreulich und wichtig ist, dass in hygienischer Sicht sogar die Anforderungen der EU-Badegewässer -Richtlinie eingehalten werden.

Im Jahr 2006 hat das Fraunhofer Institut auf seiner Homepage das Projekt so vorgestellt:

Das Fraunhofer ISI hat ein neues Geschäftsmodell für den Einsatz dezentraler Membrankläranlagen entwickelt. Hohe Investitionen für Gemeinden und Nutzer entfallen – ideal für abseits gelegene Wohngebiete. Auch die Umwelt profitiert: Das Abwasser erreicht Badegewässerqualität.

Wie bringt man Innovationen schneller zur Anwendung? Mit neuen Geschäftsmodellen zum Beispiel, sagt das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe. Beispiel Kläranlagen: Weil die Stadt Selm im Kreis Unna kein Geld für den Abwasseranschluss von 25 Häusern im Wohngebiet Dahler Feld hatte, hätten die Hausbesitzer ihre maroden alten Kläranlagen auf eigene Rechnung ersetzen müssen. Das gelang erst dank eines neuen Geschäftsmodells des Fraunhofer ISI, das mit Unterstützung der West-LB entwickelt wurde. Es sieht vor, dass die modernen, aber in der Anschaffung teureren Membrankleinkläranlagen zunächst von einem Unternehmen – in diesem Fall vom Lippe-Verband – gekauft, eingebaut und betrieben werden und nach zehn Jahren in den Besitz der Hauseigentümer übergehen. Die schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen entfallen für sie die Anschaffungskosten von rund 6000 Euro pro Anlage für einen Vierpersonenhaushalt, in den ersten zehn Jahren zahlen sie nur eine Gebühr. Zum anderen erzielen die Membrankläranlagen eine Abwasserqualität, die auch in Zukunft selbst schärfste Grenzwerte einhält. Das Abwasser, das am Ende des dreistufigen Reinigungsprozesses die Kläranlage im Garten verlässt, hat Badegewässerqualität nach EU-Richtlinie und kann problemlos im Erdreich versickern.
Das Fraunhofer ISI begleitete die Umsetzung des Geschäftsmodells „Zentraler Betrieb dezentraler Anlagen“ mit vier Informationsveranstaltungen für die Bürger sowie einer soeben abgeschlossenen Umfrage, die die Zufriedenheit der Bewohner mit dem Umsetzungsprozess und der Leistung der Kläranlagen bewertete. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv: Gelobt werden die Zukunftssicherheit des Konzepts, die kompetente Betreuung durch das Projekt-Team sowie das gute Reinigungsergebnis der Anlagen, das zum Teil besser ist als die Abwasserreinigung in großen Kläranlagen. Zwei weitere Umfragen bis zum Abschluss des Projekts in zwei Jahren sollen klären, ob der Betrieb weiter stabil läuft und wo noch Optimierungsbedarf besteht.
Das Potenzial des Geschäftsmodells, das mit dem Lippe-Verband, RUFIS, der RWTH Aachen sowie dem Ingenieurbüro Prof. Stein&Partner entwickelt wurde, ist enorm. Viele Abwasserkanäle in Deutschland sind marode und müssten dringend saniert werden, doch den Gemeinden fehlt das Geld. Der Betrieb dezentraler Kläranlagen im Rahmen eines Betreibermodells würde die Abwasserreinigung auch im ländlichen Raum auf eine professionelle Basis stellen. Selbst für dichter besiedelte Gebiete wäre das Konzept eine wirtschaftlich und technisch interessante Alternative. „In der Wohnungswirtschaft könnte sich ein großer Markt für dezentrale Abwasseranlagen entwickeln“, sagt ISI-Projektleiter Dominik Toussaint. Auch für Entwicklungsländer sei das Geschäftsmodell eine interessante Variante.
Die Presseinformationen des Fraunhofer ISI finden Sie auch im Internet unter www.isi.fraunhofer.de/pr/presse.htm.
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) untersucht Marktpotenziale technischer Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die interdisziplinären Forschungsgruppen konzentrieren sich auf neue Technologien, Industrie- und Serviceinnovationen, Energiepolitik und nachhaltiges Wirtschaften sowie auf die Dynamik neuer Märkte und die Innovationspolitik.

 

Allergische Reaktionen bei Hautkontakt mit Trinkwasser

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Betroffene Personen werden für eine Studie gesucht

Bild Akt-Hautkontakt-J.jpg In letzter Zeit traten in einigen Regionen der Bundesrepublik bei Personen gesundheitliche Beschwerden auf, die im Zusammenhang mit dem Hautkontakt von Trinkwasser stehen sollen. Das Umweltbundesamt (UBA) möchte sich dieser Problematik mit einer Studie annehmen.

Falls Sie auch von Beschwerden bei Hautkontakt mit Trinkwasser betroffen sind, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich an dieser Studie beteiligen würden.

Im ersten Teil der Studie möchten wir Sie bitten, den kurzen Fragebogen zu beantworten und an das Umweltbundesamt zurückzusenden.

Im zweiten Teil der Studie würden wir Sie gegebenenfalls aufsuchen, eine ausführliche Anamnese (Umfeldanalyse) erheben, weitere Fragen für die Klärung der Ursachen stellen sowie einige Wasserproben aus dem betreffenden Wasserhahn entnehmen und analysieren.

Am Schluss werden Sie über die Ergebnisse informiert. Die Auswertung der Studie erfolgt anonymisiert. Es wird sichergestellt, dass Ihre persönlichen Angaben nicht weitergegeben werden.

Für Ihre Mitarbeit an der Studie möchten wir uns schon jetzt herzlich bedanken.

http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/trinkwasser/trinkwasserallergie.htm

Nase im Magen

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Bild Nuet-Welt-Nase-J.jpg Riechzellen bereiten Verdauungstrakt auf Arbeit vor
Von Jan Friese
Biologie. – Fast jedes Gericht der Welt schmeckt ohne die richtigen Gewürze nur halb so gut. Wissenschaftler der TU-München und der Münchener Ludwig-Maximilian Universität entdeckten nun, dass auch der Magen ein gut gewürztes Essen erkennt. Er besitzt Geruchssensoren, die identisch mit denen in der Nase sind.
Den gesamten Artikel lesen Sie unter:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/697533/