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FH Gießen erforscht Reinigung von Krankenhausabwässern

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Das Evangelische Krankenhaus in Gießen hat unter der Projektleitung der Fachhochschule Gießen-Friedberg (FH Gießen) eine Abwasserversuchsanlage in Betrieb genommen. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt will die FH Gießen die Möglichkeiten der Reinigung von Krankenhausabwässern untersuchen.

Im Unterschied zu häuslichen Abwässern sind Krankenhausabwässer, so die Wissenschaftler, hoch medikamentös belastet. Kommunalen Kläranlagen gelänge die Trennung der Schadstoffe vom Wasser meist nur zum Teil. So gelangten zum Beispiel Arzneimittelrückstände wie Hormone in freie Gewässer. Mit drastischen Auswirkungen auf die Natur: Nach Angaben der FH Gießen wurde festgestellt, dass Rückstände von Schmerzmitteln und Antibabypillen zu Missbildungen bei Jungfischen beziehungsweise zur Verweiblichung der Fischbestände führen.

Am Evangelischen Krankenhaus in Gießen findet die Abwasserreinigung jetzt mit einem speziellen Trägermaterial statt. Den ganzen Artikel lesen Sie unter:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36438/FH_Giessen_erforscht_Reinigung_von_Krankenhausabwaessern.htm

Regionale Klärschlammverwertungs-GmbH in Dinkelsbühl. Eine länderübergreifende Kooperation

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„Baden-Württemberg und Bayern wollen den Ausstieg aus der landwirtschaftlichen und landbaulichen Klärschlammverwertung“, erklärte die Ministerin Tanja Gönner. Schon im Jahr 2001 hätten sich beiden Länder für die thermische Entsorgung des Klärschlamms ausgesprochen. Der Klärschlamm sei eine wichtige Schadstoffsenke für Schwermetalle und andere ökotoxische Substanzen wie Wirkstoffe aus Arzneimitteln, Kunststoffweichmacher oder Flammschutzmittel. „Es macht deshalb keinen Sinn, die Schadstoffe mühsam mit hohem finanziellen und technischen Aufwand aus dem Abwasser zu reinigen und danach großflächig auf den Böden wieder zu verteilen.“

„Ich freue mich besonders, dass diesem gemeinsamen Ziel in einer länderübergreifenden Kooperation entsprochen wird“, so Gönner. Es hätten sich über 20 kommunale Gesellschafter zusammengeschlossen und eine neuartige Klärschlammmineralisierungsanlage gebaut. „Dadurch wird der Boden geschützt und durch die energetische Nutzung des Klärschlamms ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, erklärte die Umweltministerin. Mit der innovativen Wärmeverbundnutzung, durch die die anfallende Wärmeenergie des Biomasseheizkraftwerks alternativ zur Klärschlammtrockung, zur Stromerzeugung oder als Fernwärme genutzt werden kann, werde eine optimale Energienutzung sichergestellt. Diese sei auch ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und der dort verankerten Arbeitsgruppe „Abfall als Ressource“, die sich besonders mit der energetischen Optimierung der thermischen Abfallverwertung beschäftigt habe. Danach gebe es bei den Abfällen noch erhebliche Potenziale für den Klimaschutz. „Ich sehe die optimale Energienutzung in der Anlage als ein Beispiel, das Schule machen sollte“, so die Ministerin. „Wir haben die Wärmeverbundlösung daher gemeinsam mit Bayern finanziell gefördert und hoffen auf zahlreiche Nachahmer.“ Auch der Wegfall von jährlich 400.000 Transportkilometern in die neuen Bundesländer sei ein umfangreicher Beitrag zum Klimaschutz.

Klärschlamm stelle darüber hinaus eine wichtige Sekundärrohstoffquelle dar, indem der im Klärschlamm enthaltene Phosphor wieder verwertet werden könne. „Phosphor ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Herstellung von Düngemitteln und kann aus der Verbrennungsasche zurückgewonnen werden“, erklärte Gönner. Dieser Sache könnte sich dieses vorbildliche Projekt in Dinkelsbühl in einem nächsten Schritt annehmen.

Baden-Württemberg liege bei der Bilanz zur thermischen Klärschlammentsorgung bei den Flächenstaaten bundesweit mit 81 Prozent an der Spitze. „Der Landkreis Schwäbisch Hall, der mit 21 Prozent bislang nur wenig Klärschlamm thermisch verwertet hat, holt mit der neuen Anlage deutlich auf und steht mit jetzt 68 Prozent deutlich besser da“, freute sich die Ministerin. Es bleibe aber trotzdem noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, um auf diesem Weg weiter voranzukommen.

http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/54500/

10 Jahre Musik im Kölner Untergrund – Konzerte im Kronleuchtersaal der Kölner Kanalisation unter dem Ebertplatz

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Verpassen Sie nicht die Konzertabende im Kronleuchtersaal – dem über hundert Jahre alten und heute noch intakten Regenüberlaufbauwerk der Kölner Kanalisation.

Im Rahmen der diesjährigen „Kronleuchtersaal-Konzerte“ bieten die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR noch Karten für folgende Termine an:

Jazz am 27. und 28. Juni 2009

Unter dem Titel „Summertime“ lässt das Beate Starken Acoustic Trio traditionelle und moderne Standards im völlig neuen Klanggewand erscheinen. Kammermusikalischer Jazz der faszinierend schönen Sounds. Außerdem wird dem im Jazz noch selten anzutreffenden Cello ein eigenständiges Profil als Soloinstrument verliehen.

Klassik am 29. und 30. Juni 2009

Hier steht insbesondere die Erarbeitung barocker und frühklassischer Werke in Anlehnung an die historische Aufführungspraxis auf modernem Instrumentarium im Vordergrund.

Die Karten kosten 40,- Euro pro Person inklusive Getränke.

Ralf Bröcker nimmt gerne telefonische Anmeldungen unter der Hotline 0221-221-26845 und via E-Mail ralf.broecker@steb-koeln.de entgegen (50 Sitzplätze)!

http://www.steb-koeln.de/presse.html?&no_cache=1&cmd=pressDetail&pressDetail[uid]=135&cHash=0757a18c9b

 

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV), feiert im Jahr 2009 sein 100-Jahr-Jubiläum

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Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV), gegründet 1909, feiert im Jahr 2009 sein 100-Jahr-Jubiläum.

Am 18. Juni 2009 begeht der ÖWAV sein 100-Jahr-Jubiläum mit einer Fach- und Festveranstaltung in der Galerie der Wissenschaften in Wien. In der Fachveranstaltung werden die SiegerInnen des Nachwuchswettbewerbs „ÖWAV-Future Lounge“ vom Publikum gewählt, die anschließende Festveranstaltung bildet den Höhepunkt der Aktivitäten im Jubiläumsjahr.
 
Mehr Infos unter:
http://www.oewav.at/OEWAV.aspx_param_target_is_111552_and_act_is_1_anchor_show_125701_and_Title_is_100%20Jahre%20c396WAV.v.aspx

Deutsche Spitzentechnik macht Fischzucht in Aquakulturen umweltfreundlicher

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Abwasserfreie Kreislaufanlagen durch Biomembranfilter

Eine neue Technik macht die Fischzucht in großen Fischfarmen – Aquakulturen – sehr viel umweltfreundlicher als bisher. Die natürlichen Fischbestände in den Meeren, Flüssen und Seen können dank einer modernen, in Deutschland entwickelten Membrananlage geschont werden. Bei einem Unternehmensbesuch in Leipzig sagte heute die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug: „Die Kooperation des international erfolgreichen Unternehmens Busse mit dem Umweltbundesamt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat eine Vorbildfunktion. Die abwasserfreie Kreislauflaufanlage zur Fischproduktion unter wirtschaftlichen Bedingungen entlastet die Gewässer. Sie kann auch für wasserarme Gebiete interessant sein.“
Der Verzehr von Fisch nimmt weltweit zu. Um den Bedarf zu stillen, werden zukünftig immer mehr Fische in Aquakulturen gezüchtet. Mit dem neuen Verfahren erfolgt die Fischproduktion in Kreislaufanlagen. Das Wasser wird durch feinste Biomembranen filtriert, dabei werden auch Bakterien, Viren und Rückstände von Futterzusatzstoffen sowie Therapeutika entfernt. Einige deutsche Hersteller bieten die Membranfiltration europaweit und im asiatischen Raum bereits als Exporttechnik an.

Quelle: https://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/43730.php

Abwrackprämie bei der Erneuerung der alten Klärgas‐BHKW‐Anlagen

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Thema: Beitrag zur staatlichen Förderungen

Abwrackprämie bei der Erneuerung der alten Klärgas‐BHKW‐Anlagen; Investitionszuschuss für die Erstanschaffung eines Klärgas‐BHKWs

Kläranlagen sind häufig die größten kommunalen Stromverbraucher. Obwohl Strom teuer bleibt
verfeuern viele Kläranlagen ihr Klärgas immer noch in Kesseln, fackeln es ab oder stecken es in wenig
effiziente Alt‐ BHKWs oder Gasmotor‐ Gebläse. Die neuen Fördermöglichkeiten, gepaart mit der
Möglichkeit neue BHKWs nach dem KWK‐Gesetz anzumelden, gibt Kommunen und
Abwasserverbänden die Chance die jetzige Energiesituation auf kleineren Kläranlagen mit wenig
Kapitaleinsatz zu optimieren. Die Investition in ein Klärgas‐BHKW mit 50 kW elektrischer Leistung
rechnet sich in der Regel nach 2‐3 Jahren.

Deutschland hat sich die Erhöhung des Anteils von Strom aus Kraft‐Wärme‐Kopplungsanlagen (KWKAnlagen) mit dem Integrierten Energie‐ und Klimaprogramm der Bundesregierung vom 05.12.08 als politisches Ziel gesetzt. Der Anteil von Strom aus Kraft‐Wärme‐Kopplung an der jährlichen
Gesamtstromerzeugung in Deutschland soll bis 2020 auf etwa 25 % verdoppelt werden.

Die stetige Steigerung der KWK‐Anlagen verbindet damit den Nutzen für die Einsparung von
Primärenergie, die Vermeidung von Netzverlusten und damit für den Klimaschutz.

Hierzu bedarf es Anreize, solche Technologien zu nutzen oder bestehende Anlagen zu modernisieren.
Ein zentrales Ziel der Förderung nach den Richtlinien des Bundesumweltministeriums ist es, den
Absatz von Mini‐KWK im Leistungsbereich bis 50 KWel durch Investitionsanreize zu stärken.
Förderfähig sind die Neuerrichtung und der Anlagenaustausch von Mini‐KWK‐Anlagen (inkl. der
notwendigen Anlagenperipherie) im Leistungsbereich bis einschließlich 50 KWel.

Förderfähig sind nur Maßnahmen, mit denen vor Antragstellung auf Förderung noch nicht begonnen
worden ist und förderungswürdig sind ausschließlich Aggregate, die Ihre Förderwürdigkeit mittels
unabhängigem Gutachten nachgewiesen haben. Vereinzelte Hersteller bieten Klärgas‐BHKWs an, die
den Förderkriterien entsprechen und deren Förderwürdigkeit somit nachgewiesen wurde.

Zur Liste der förderungswürdigen Anlagen:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_kopplung/mini_kwk_anlagen/publikationen/liste_foerderfaehigen_mini_kwk_anlagen1.pdf

Weiterführende Links:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/kraft_waerme_kopplung/mini_kwk_anlagen/index.html
http://www.zfk.de/zfkGips/ZFK/zfk.de/Infothek/Zum_Nachlesen/Zum_Nachlesen/zumnachlesen0509_16.pdf

Quelle:
Senergie GmbH
Gerwigstr. 8
78234 Engen

fon. +49(0) 7733 5019 -100
fax. +49(0) 7733 5019 -199

E-Mail: info@senergie.de
Internet: http://www.senergie.de

 

Flockungshilfsmittel aus Stärke – Technisch ebenbürtig, finanziell interessant

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Stärkebasierte Flockungshilfsmittel sind gegenüber herkömmlichen Mitteln technisch mindestens gleichwertig und kostenmäßig deutlich überlegen. Diese sehr erfreulichen Resultate erzielten die Universität Hamburg und das Clausthaler Umwelttechnik-Institut in einem gemeinsamen Forschungsprojekt an der Hamburger Hafenschlick-Aufarbeitungsanlage METHA III, das durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), gefördert wurde.

Fest-Flüssig-Trennprozesse spielen bei der Aufbereitung von Abwässern und Schlämmen, die bei industriellen Prozessen z.B. in der Nahrungsmittelherstellung, der Metall- und Papierindustrie oder der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie entstehen und entsorgt werden müssen, eine große Rolle. Das ist auch bei der Hafenschlick-Aufbereitungsanlage METHA III der Hamburg Port Authority der Fall, die die Wasserstraßen des Hamburger Hafens regelmäßig ausgebaggert. Dort werden Sand und Schlick bislang noch mit Flockungsmitteln aus synthetischen Polymeren entwässert.

In dem abgeschlossenen Forschungsprojekt zeigten nun 4 Partner eine höchst interessante Alternative auf: Die Firma Emsland Stärke GmbH stellte verschiedene Stärkederivate bereit, die an der Universität Hamburg im Laborversuch getestet wurden. Als Versuchsmaterial lieferte die Hamburg Port Authority dazu Original-Hafenschlick und stellte Platz für vor-Ort-Versuche zur Verfügung. Die Cutec GmbH schließlich entwickelte einen Flockungsreaktor, um die Flockengrößenverteilung gezielt zu beeinflussen und zu optimieren.

Im Ergebnis stellte sich die Verwendung von kationischer Stärke in der ersten Stufe der Anlage als besonders günstig heraus, da verglichen mit dem sonst verwendeten synthetischen Polymer nur ca. die Hälfte des Materials benötigt wird. Aufgrund des starken Preisvorteils der Stärke ist deren Einsatz auch in nachfolgenden Prozessabschnitten, die einen höheren Materialeinsatz erfordern, zumindest kostenneutral. Die stärkebasierten Flockungshilfsmittel zeigten sich darüber hinaus auch hinsichtlich der Anwendungseigenschaften als den synthetischen Polymeren ebenbürtig oder sogar überlegen. Als großer Vorteil erwies sich dabei u.a. die gute Lagerfähigkeit und Stabilität der Stärkeprodukte

Die jährlich eingesetzten Flockungshilfsmittel verursachen einen Großteil der Betriebskosten der Hamburger Hafenschlick-Aufbereitungsanlage. Der Einsatz von Stärke-Flockungsmitteln eröffnet somit erhebliche Einsparpotentiale. Die viel versprechenden Ergebnisse stellen zudem eine Grundlage für Überlegungen zu weiteren Einsatzbereichen von Flockungs- und Flockungshilfsmitteln aus nachwachsenden Rohstoffen dar.

Die Abschlussberichte zu den beiden Teilprojekten (22018505, 22015605) stehen Ihnen unter www.fnr.de/Projekte zur Verfügung.
Nr. 621
Dr. Torsten Gabriel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Weitere Informationen:

http://www.fnr.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news312521

 

Mit Biomasse Ressourcen sparen

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Die klassische Biomasse wird knapp. Was bisher in der Land- und Forstwirtschaft als Abfall im besten Fall kompostiert wurde, kann zukünftig wertvolle Dienste leisten. Experten aus Sachsen-Anhalt und dem spanischen Valencia wollen gemeinsam erforschen, wie man Biomassereste gewinnbringend verwerten kann. Das Vorhaben wird mit 4 Mio. Euro von der EU gefördert.
In Sachsen-Anhalt sind es überwiegend Reste und Abfälle aus der Landschaftspflege. In Valencia dagegen fällt jede Menge Biomasse aus der Bewirtschaftung von Oliven- oder Orangenhainen an. Doch die Pflanzenreste bergen enormes Potenzial. Leider ist eine standardisierte und kostengünstige Verwertung dieser vielfältigen Reste für die Industrie schwierig. Natürlich lässt sich mit den ständig nachwachsenden Rohstoffen hervorragend auf umweltfreundliche Weise Energie gewinnen. Die sofortige energetische Nutzung ist sicher einträglich. Deutlich nachhaltiger ist allerdings die stoffliche Verwertung, also beispielsweise in die Verarbeitung in der Möbelindustrie.

Dafür entwickeln die Forscher am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF gemeinsam mit ihren internationalen Projektpartnern neue Prozesse und Technologien. So arbeiten die Magdeburger Wissenschaftler beispielsweise an klugen Konzepten für die Biomasselogistik. Denn: Die industrielle Nutzung verlangt Sortierung der unterschiedlichen Pflanzenreste. Sortierung setzt Identifikation voraus. Keine einfache Aufgabe, von der sich jeder Gärtner mit einem Blick auf seinen Komposthaufen überzeugen kann: Unglaublich, wie viele verschiedene Pflanzenreste dort zu finden sind. In der Zukunftsvision der Fraunhofer-Forscher könnten Resthölzer mit RFID-Bändern ausgerüstet oder bei der Landschaftspflege anfallender Grünschnitt mit luminiszenten Nanopartikeln angereichert werden. Mit der Bestimmung der genauen Biomasse ließe sich nun entscheiden, was damit geschehen soll. Äste und Zweige beispielsweise können tonnenweise zu Hackschnitzeln verarbeitet oder bei einem Möbelhersteller zu Spanplatten gepresst werden, auch der Einsatz als Dämmstoff oder als Zusatz in Betonbauteilen ist denkbar. Dementsprechend lässt sich die Logistikkette organisieren und überwachen: Von der Ernte, über die Lagerung und den Transport bis zum endgültigen Ort der Verwertung.

Petra Wernicke, Sachsen-Anhalts Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt ist von dem Vorhaben begeistert: „Bedenkt man die Mengen an ungenutzter Biomasse in Parkanlagen, auf Feldern und in Wäldern, wartet hier enormes Potenzial auf uns. Diese Chancen müssen wir nutzen. So lassen sich einerseits Ressourcen einsparen und andererseits die Umwelt schonen. Die Zukunft liegt in der systematischen Nutzung der regenerativen Energien.“
Anna-Kristina Wassilew, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Weitere Informationen:
http://www.iff.fraunhofer.de/ Homepage des Instituts

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news312405

 

 

 

 

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Kanalisation in Nürnberg

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Die Kanalisation in Nürnberg

Die Kanalisierung des Stadtgebiets Seit dem Mittelalter gab es in Nürnberg, so wie in den meisten anderen Städten, einfache und wirksame Einrichtungen zur Stadtentwässerung:
• Das Niederschlagswasser wurde in Entwässerungsrinnen oder Dolen zum nächsten Gewässer geleitet. Die Dolen waren rechteckige, mit Steinen oder Holzbohlen ausgekleidete Rinnen im Verlauf der Straße.
• Das wenige Abwasser, das in den Häusern anfiel, gelangte auf die Straße und floss zusammen mit dem Niederschlagswasser ab. Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden waren damals noch nicht bekannt.
• Für die doch recht häufigen Aborte gab es Sickergruben, die von Zeit zu Zeit geleert wurden. 

mehr unter: http://www.nuernberg.de/imperia/md/content/internet/eigenbetriebe/sun/kanalisation.pdf

Der Sturmauslass am Nördlichen Hauptsammler in Nürnberg 

Dort, wo der Süßheimweg von der Pegnitzaue aus nach Norden zur Schnieglinger Straße hin aufsteigt, befindet sich etwas östlich davon im Pegnitzhang ein vergittertes, etwa 2,15 Meter hohes und 2 Meter breites Portal. Im Beton über diesem Portal sind die eingegossenen Jahreszahlen 1908 – 1910 zu erkennen. Wir werden sehen, dass das erste Jahr den Baubeginn des Nördlichen Hauptsammlers markiert, die zweite Zahl die Inbetriebnahme seines ersten Teilabschnittes. An das Portal schließt 

mehr unter: http://www.nuernberg.de/imperia/md/content/internet/eigenbetriebe/sun/sturmauslass.pdf

Das Regenüberlaufbecken am Südlichen Entlastungssammler in Nürnberg 

Bei Regenwetter steigen die in der Kanalisation abfließenden Wassermengen erheblich an. Das Kanalnetz und die Klärwerke können jedoch nicht zur Aufnahme dieser großen Wassermengen ausgelegt werden. Kanäle und Kläranlagen würden dadurch viel zu groß und viel zu teuer werden. Darüber hinaus würden bei Trockenwetter erhebliche Probleme mit dieser Überdimensionierung auftreten. Seit der Anfangszeit des Kanalbaus im 19. Jahrhundert war es deshalb üblich, das bei Regenwetter im Kanalnetz nicht mehr aufnehmbare Abwasser in die nächstliegenden Gewässer zu leiten. Dies bedeutet jedoch eine nicht zu unterschätzende Belastung der Flüsse mit Schmutzstoffen. 

mehr unter: http://www.nuernberg.de/imperia/md/content/internet/eigenbetriebe/sun/rueb_ses.pdf

75 Jahre Hauptzuführungskanal zum Klärwerk 1 1928 – 2003 

Zur Anfangszeit der neuzeitlichen Stadtentwässerung wurde – wie in anderen Städten auch – das Nürnberger Abwasser ohne vorherige Reinigung in die Pegnitz geleitet. Man war zu jener Zeit allgemein der Auffassung, dass die Gewässer auf Grund ihrer Selbstreinigungskraft diese Belastungen verkraften könnten. In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass damals die möglichst schnelle Ableitung des Abwassers aus der Stadt im Vordergrund stand – zur zuverlässigen Vermeidung von Krankheiten und Epidemien. Die Verschmutzung der Pegnitz durch die Einleitung des Abwassers aus 

mehr unter: http://www.nuernberg.de/imperia/md/content/internet/eigenbetriebe/sun/hzfkan_75jahre.pdf