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Mieter heizen bald mit Abwasser

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Ein 100 Meter langer Wärmetauscher und eine Pumpe sorgen für billige Energie – in Hamburg einmalig.

Ein Projekt des Eisenbahnbauvereins (EBV) in Zusammenarbeit mit dem Energielieferanten E.on Hanse und Hamburg Wasser schraubt Harburg in Sachen Umwelttechnik an die Spitze: Bereits zu Beginn der kalten Jahreszeit in wenigen Wochen werden Mieter des EBV an Hastedtstraße, Goeschenstraße und Kroosweg mit Wärme aus Abwasser heizen können – und sind damit die ersten in Norddeutschland, die in den Genuss der Ressourcen schonenden Energieoptimierung kommen. „Das ist nicht nur ein umweltfreundlicher Meilenstein“, so EBV-Vorsitzender Joachim Bode im Gespräch mit dem Abendblatt. Denn die Bewohner der EBV-Häuser könnten mit der Energie aus dem Abwasser ein Viertel der Heizkosten sparen.
Eine Perspektive, die die Anwohner mit der langen Bauzeit für die technische Umsetzung des Projekts versöhnen soll.

Mehr unter:
http://www.abendblatt.de/region/article1167148/Mieter-heizen-bald-mit-Abwasser.html

Unfälle und Erkrankungen bei Beschäftigten weiter verringern Rahmenvereinbarung unterzeichnet

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Arbeits- und Sozialministerium und Umweltministerium wollen Arbeitsschutz und Sicherheit in Betrieben stärken

Das Ministerium für Arbeit und Soziales und das Umweltministerium wollen den Arbeitsschutz und die Sicherheit der Beschäftigten in Betrieben stärken. Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Umweltministerin Tanja Gönner unterzeichneten heute (30. Juli 2009) in Stuttgart eine entsprechende Rahmenvereinbarung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Die Arbeitsschutzbehörden bei den Landratsämtern und Regierungspräsidien sollen auf dieser Grundlage mit den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung – den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen – künftig noch enger zusammenarbeiten. Die Vereinbarung ist wesentlicher Baustein der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie.

„Eine noch weiter verbesserte Zusammenarbeit von Behörden und gesetzlicher Unfallversicherung erhöht die Schlagkraft auf den Gebieten der Unfallverhütung und des Arbeitsschutzes“, erklärten Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Umweltministerin Tanja Gönner. „Arbeiten muss unfallfrei möglich sein. Arbeit soll nicht krank machen.“ Die Rahmenvereinbarung schaffe die Grundlage, den Arbeitsschutz in Baden-Württemberg zum Vorteil der Beschäftigten wie auch der Unternehmen weiter zu verbessern. Der Schwerpunkt liege dabei in der Prävention. „Den Betrieben kommt eine Schlüsselrolle zu, in dem Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse auch nach den Kriterien für Sicherheit und Unfallverhütung geplant und ausgestaltet werden“, so Dr. Monika Stolz und Tanja Gönner. „Die Behörden und die gesetzliche Unfallversicherung sind erfahrene Partner, die künftig in noch engerer Abstimmung Betrieben mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Walter Eichendorf, erklärte: „Leistungsfähige Mitarbeiter sind der wichtigste Standortfaktor überhaupt. Als gesetzliche Unfallversicherung ist daher unser Ziel, Unfälle und Erkrankungen bei der Arbeit zu vermeiden.“ Thomas Köhler, Landesdirektor der Unfallversicherung für Baden-Württemberg, sagte: „Die Betriebe haben Anspruch auf eine konzentrierte und wirksame Beratung in Fragen der Prävention. Die Rahmenvereinbarung gibt uns mehr Möglichkeiten, diesen Anspruch zu erfüllen.“

Die Überwachung und Beratung der Unternehmen in Fragen des Arbeitsschutzes stützt sich in Deutschland auf zwei Säulen: Den Arbeitsschutzbehörden der Länder und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), deren Träger der Bund, die Länder und die gesetzliche Unfallversicherung sind, soll die Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen optimieren. Die Rahmenvereinbarung sieht daher Maßnahmen vor, mit denen sich Unfallversicherung und Arbeitsschutzbehörden bei der Überwachung und Beratung von Unternehmen noch besser abstimmen.

Inhaltsgleiche Vereinbarungen werden in allen Bundesländern abgeschlossen. Damit wird in wenigen Wochen erstmals ein bundesweit einheitliches Netz von Vereinbarungen wirksam, auf dessen Basis Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und Bundesländer die Ziele der GDA erreichen wollen.

Quelle: Umweltministerium und Sozialministerium Baden-Württemberg

Membrantechnologie stärkt wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Mittelmeerregion

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Wasser-Recycling gegen die Trockenheit

Auch blühende Hotelgärten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wasserknappheit beliebte Urlaubsdomizile in Südeuropa und Nordafrika im Sommer fest im Griff hat. Landwirtschaft, Tourismus und Trinkwasserversorgung konkurrieren um die knappe Ressource. Im Zuge der globalen Klimaerwärmung sinken die Niederschlagsmengen, aber Perspektiven für einen Ausgleich fehlen derzeit noch. Das Recycling von Abwasser kann Abhilfe schaffen. Wissenschaftler des ttz Bremerhaven setzen Membranbioreaktoren ein, um Abwasser für die erneute Nutzung aufzubereiten. Dafür werden robuste Technologien eingesetzt, die ein gesamtes Dorf mit 500 Einwohnern oder eben eine große Ferienanlage versorgen können. Die europäische Union fördert diese Entwicklung dieser Technologie, die organische Fracht sowie humanpathogene Keime aus dem Wasser entfernt, aber für das Pflanzenwachstum wichtige Nährstoffe zurückhalten.

Die Aussicht auf einige Wochen wolkenlosen Himmel und Sonnengarantie lockt viele Touristen in südliche Gefilde. Damit der Erholungswert stimmt, setzen Ferienanlagen gewaltige Mengen von Wasser ein, um den Gästen eine grüne Oase zu bieten. Schließlich ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle im Mittelmeerraum. Ähnlich ist die Situation beim Anbau von Obst und Gemüse, der z.B. in Tunesien und Marokko sowohl der Eigenversorgung dient, als auch für den Export eine wichtige Größe ist. Doch die zur Verfügung stehenden Wassermengen sind begrenzt. In einigen Regionen ist die Situation schon so angespannt, dass selbst die Grundversorgung der Bevölkerung nicht mehr gesichert ist. Meldungen von Versorgungsstopps und Rationierungen werden häufiger. Die vielerorts angewendete Entsalzung von Meerwasser ist energieintensiv und schafft Probleme bei der Entsorgung des Rückstandes Salzsole.

Ein Ausweg ist die Aufbereitung von Abwasser. Dass dies auch mit vergleichsweise preiswerter Technologie möglich ist, hat das ttz Bremerhaven an einigen erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekten gezeigt. „Die Herausforderung in dem Projekt Puratreat war, einen Membranbioreaktor so zu bauen und zu betreiben, dass er auch bei hohen Umgebungstemperaturen effizient arbeitet und nur einen geringen Energiebedarf für den Betrieb benötigt“, erklärt Dr. Gerhard Schories, technischer Leiter des ttz-Bereiches Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement.

Bei diesem Verfahren wird die biologische Abwasserreinigung, die Schadstoffe eliminiert, mit der Membrantechnologie kombiniert, die die Reinigungsleistung steigert und zudem Keimfreiheit im gereinigten Wasser sicherstellt. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Wiedernutzung in der Landwirtschaft. Das Konzept mit getauchten Membranen ermöglicht, dass auch auf einem kleinen Volumen eine große Filterfläche realisiert werden kann. Aufgrund der hohen Temperaturschwankungen in den Zielgebieten musste der Anlagenbetrieb so angepasst werden, dass die Membranen sowie eine sich anpassende Bakterienkonzentration diese Schwankungen ausgleicht.

Das gereinigte Wasser ist aufgrund der definierten Nährstoffkonzentration besonders gut zur Bewässerung von Nutzpflanzen geeignet. Die im Abwasser enthaltenen Stickstoffverbindungen werden in dem Membranbioreaktor durch Sauerstoffzufuhr in Nitrat umgewandelt, das von Pflanzen gut aufgenommen werden kann. Zusammen mit Phosphorverbindungen aus dem Abwasser kann das Nitrat die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen. Auch bestehende Kläranlagen können mit dieser Technologienachgerüstet werden.

Neben dem Design und der Anpassung der Membranbioreaktortechnologie für die Einsatzbedingungen im Mittelmeerraum war auch die Vorstellung der Technologie bei potenziellen Anwendern in der Zielregion eine Aufgabe des EU-Projektes Puratreat. Die Mitarbeit des staatlichen Wasserver- und -entsorgers in Tunesien und die Einbindung grenzüberschreitend tätiger Akteure leistete dazu einen wichtigen Beitrag. Durch eine internationale Konferenz mit Regierungsvertretern und kommunalen Entscheidungsträgern aus den beteiligten Regionen wurde zum Abschluss des Projektes noch einmal ein organisatorisch wichtiger Grundstein für die Verbreitung der Technologie in der Region festgeklopft.

Nach der erfolgreichen Technologieentwicklung ist das ttz Bremerhaven nun bemüht, ein Nachfolgeprojekt auf den Weg zu bringen. Eine weitere wichtige Perspektive, die sich mit der Technologie realisieren ließe, ist die Aufbereitung von Abwasser auf Trinkwasserqualität durch Erweiterung um eine Umkehrosmosestufe.

Quelle:
Britta Rollert – ttz Bremerhaven
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon +49 (0)471 48 32 -124
brollert@ttz-bremerhaven.de
www.ttz-bremerhaven.de

Hamburg: Tausende Liter Rotwein liefen wegen Hund in die Kanalisation

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Einige tausend Liter Rotwein sind über eine Straße in Hamburg-Neugraben geflossen, bevor sie in der Kanalisation verschwanden. Der Fahrer eines Lkws hatte als Fracht einen Container mit 24.000 Litern Rotwein geladen.

Am gestrigen Samstag hatte er wegen einem Hund auf der Straße scharf abgebremst. Dabei ist eine so genannte Transportblase in dem Container geplatzt. Der größte Teil des Rotweins lief deswegen aus.

Von der Polizei wurde am heutigen Sonntag mitgeteilt, dass die Umwelt …mehr:

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=779691

Unzufriedenheitsfaktor Nummer 1: der Chef – Erste Ergebnisse der RUB-Online-Befragung

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3.500 Teilnehmer bewerteten ihre Vorgesetzten

Der Chef ist Studien zufolge in Deutschland Kündigungsgrund Nummer eins. Wie unzufrieden die Deutschen mit ihren Vorgesetzten sind, zeigen die ersten Ergebnisse einer groß angelegten Online-Umfrage des Projektteams Testentwicklung der Ruhr-Universität Bochum. Beschäftigte können hier ihre Vorgesetzten mit einem Fragebogen im Internet anonym und kostenfrei bewerten. Mehr als 3.500 Teilnehmer haben das Angebot bislang genutzt. Über 56 Prozent von ihnen benoteten ihren Chef auf einer Skala von 0 bis 9 im unteren Drittel. Teilnehmen ist weiter möglich unter http://www.testentwicklung.de
Jeder fünfte gibt dem Chef die schlechteste Note

Am Chef hängt Vieles: Weiß er zu motivieren, steigt das Engagement der Mitarbeiter, verdirbt er die Freude an der Arbeit, vergrault er sein Team nicht selten sogar. Unter der Leitfrage „Wie führt Ihr Chef?“ können die Beschäftigten in der Online-Befragung ins Detail gehen. Neben Fragen zu persönlichen Sichtweisen steht dabei die Beschreibung der Vorgesetzten im Mittepunkt. Die Fragen beziehen sich auf Aspekte wie „Vertrauen“, „Akzeptanz“, „Fairness“ oder „Aufgabenmanagement“. Ergebnis: Nur 20 Prozent der Befragten sind mit ihrem Vorgesetzten zufrieden. Demgegenüber sind 56 Prozent unzufrieden; 23 Prozent geben ihren Chefs sogar die schlechteste mögliche Bewertung.

Chef bestimmt die Arbeitszufriedenheit

Diese erhebliche Unzufriedenheit kann aber nicht mit einer generell pessimistischen Einschätzung erklärt werden: So sehen sich 53 Prozent der Befragten als persönlich erfolgreich und ebenso viele schätzen ihr Unternehmen als erfolgreich ein. Die erlebte Zufriedenheit mit der Führungskraft hängt nur gering mit der Einschätzung des eigenen Erfolgs bzw. des Unternehmens zusammen. 39 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit insgesamt eher unzufrieden (Noten 0-3 auf der Skala). 35 Prozent vergeben die Noten 4 bis 6, 27 Prozent sind sehr zufrieden. Die Arbeitszufriedenheit hängt stark zusammen mit der Zufriedenheit mit dem Chef: Mit ihr können 40 Prozent der Arbeitszufriedenheit erklärt werden. Ob ein Mitarbeiter mit seiner Führungskraft zufrieden ist, hängt insbesondere von dem gegenseitigen Vertrauen, dem Gespür der Führungskraft für die Stimmung und für die aktuellen Fragestellungen im Team, dem angemessenen Delegieren, Koordinieren und Organisieren fachlicher Aufgaben und dem fairen Verhalten der Führungskraft gegenüber ihren Mitarbeitern ab.

Wie sehen sich die Führungskräfte selbst?

Die Umfrage im Internet läuft weiter. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Studie um zwei Aspekte erweitert: Zum Einen können die Führungskräfte sich selbst anonym einschätzen und erhalten ebenfalls eine kostenfreie Auswertung ihrer Ergebnisse. Dies kann z.B. dazu genutzt werden, bislang vernachlässigte Handlungsfelder zu identifizieren und in Angriff zu nehmen. Des Weiteren können jetzt auch Vorgesetzte das Führungsverhalten ihnen direkt unterstellter Führungskräfte einschätzen. Das Ausfüllen des Tests dauert insgesamt rund 30 Minuten. Die Ergebnisse zu den einzelnen Bereichen werden anhand eines Profils dargestellt und einzeln erläutert. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer ihre Ergebnisse per E-Mail zugesandt.

Dr. Josef König, Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum
17.08.2009 15:23

Weitere Informationen

Diplom-Psychologe Patrick Schardien, Projektteam Testentwicklung c/o Dr. R. Hossiep, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie, AE Methodenlehre, Diagnostik & Evaluation, 44780 Bochum, Tel: 0234/32-24623, E-Mail: bip@rub.de

Quelle:
http://www.pm.rub.de/pm2009/msg00257.htm – weitere Abbildungen

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news329563

 

 

 

 

 

 

Bald soll Abwasser den Beamten einheizen

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Stadt Fürth will in den Kanal Wärmetauscher einbauen und für angenehme Temperaturen im Rathaus sorgen
 
In der Vorreiterrolle bleiben will die Stadt, wenn es um die Nutzung regenerativer Energien geht. Deshalb soll ab kommenden Jahr das Rathaus mit Wärme aus dem Abwasserkanal beheizt werden.

Oberbürgermeister Thomas Jung und Katrin Egyptiadis-Wendler von der städtischen Gebäudewirtschaft stellten das Projekt gestern vor,.

Über Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II wollen sich die Parlamentarier im Lande informieren. Und da Katrin Egyptiadis überzeugt ist, dass Abwasser zum Weggießen zu schade ist, konnte sie so eine Maßnahme vorstellen: In Zusammenarbeit mit dem Stadtentwässerungsbetrieb soll in der Königstraße im Kanal ein Wärmetauscher eingebaut werden, um mit der Wärme des Abwassers das Rathaus zu beheizen.

400 000 Euro, so der Oberbürgermeister, werde die Anlage kosten,… mehr unter:

http://www.fuerther-nachrichten.de/artikel.asp?art=1065522&kat=12

Abwassergebührenvergleich: Die Zahlen sind korrekt

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Wer hat denn nun Recht? Das mögen sich viele Bonner Bürger fragen. Der Bund der Steuerzahler NRW erklärt, dass ihre Stadt mit den Abwassergebühren Überschüsse erziele, die Stadt dagegen sagt, der Verband arbeite mit falschen Zahlen und unseriösen Berechnungen. Auch die Bürger aus Münster, Bochum und St. Augustin dürften irritiert sein. Klarheit verschafft ein Blick in die Haushaltspläne der genannten Städte.

Bonn
Im Bonner Haushaltsplan 2008/2009 geht es in der so genannten Produktgruppe 1.11.03 um die Kosten für die Entwässerung und Abwasserbeseitigung. Unter Ziffer 4 finden sich die öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelte (Gebühren), die Bonn voraussichtlich einnehmen wird. Für 2009 setzt die Stadt 66,16 Millionen Euro an. Unter Ziffer 17 finden sich die so genannten ordentlichen Aufwendungen. Dies sind unter anderem die Kosten für das Personal, für Sachleistungen und die Abschreibung. Die Summe beträgt: 46,39 Millionen Euro. Hinzu kommt der Aufwand für die so genannten internen Leistungsbeziehungen. Sie finden sich unter Ziffer 28 und betragen 1,678 Millionen Euro. Addiert man diese Aufwendungen, erhält man einen Gesamtaufwand von 48,063 Millionen Euro. 
Genau diese Zahl nennt der Bund der Steuerzahler NRW in seiner Tabelle, in der die Überschüsse einiger Städte dargestellt werden. Subtrahiert man diese Zahl von den Gebühren, die die Stadt nach ihren eigenen Angaben einnehmen wird, ergibt sich der genannte Überschuss von 18,1  Millionen Euro. Und das entspricht 27 Prozent der eingenommenen Gebühren.
Weiter nennt die Stadt bei den statistischen Kennzahlen (Seite 3 des Auszugs aus dem Haushalt) unter Ziffer 1 den voraussichtlichen Deckungsgrad der Kosten für die Abwasserentsorgung. Für 2009 setzt die Stadt ihn bei 167,83 Prozent an. Zur Erklärung: Bei einem Deckungsgrad von 100 Prozent sind die Kosten voll gedeckt. Alles was darüber liegt, ist also Überschuss.

Bochum, Münster, St. Augustin
Die Haushaltspläne der Städte Bochum, Münster und St. Augustin sind fast identisch aufgebaut. Die entscheidenden Zahlen (Entgelte also Gebühren und Aufwendungen) finden sich jeweils unter den Ziffern 4, 17 und 28. Dann ist der Taschenrechner oder Kopfrechnen gefragt: Die Beträge von Ziffer 17 und 18 müssen addiert werden. Beim Ergebnis handelt es sich um den von BdSt genannten Gesamtaufwand. Dieser muss nun noch vom Betrag, der unter Ziffer 4 genannt wird, abgezogen werden und heraus kommt: der Überschuss.

Wie Bonn nennt Bochum übrigens auch den Deckungsgrad für die Abwasserkosten. Er liegt bei 212 Prozent.

http://www.steuerzahler-nrw.de/index.asp?id=1407&action=swtext&la=5001 

Ein Mann sieht rot

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Auf ungewöhnliche Weise hat ein Mann am Mittwoch seinen Unmut gegen die Behörden zum Ausdruck gebracht: Mit einem Locher schlug der 45-Jährige auf den stellvertretenden Werkleiter der Verbandsgemeinde Bitburg-Land ein. Dieser erlitt eine Risswunde am Kopf. Die Polizei ermittelt …mehr unter:

http://www.volksfreund.de/totallokal/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Bitburg-gef-228-hrliche-K-246-rperverletzung-verbandsgemeinde-bitburg-land;art752,2163560

Was ist Mephrec?

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Das Metallurgische Phosphor-Reycling Verfahren

Erzeugung von P-Düngern aus Klärschlamm und anderen P- haltigen Abfallstoffen bei gleichzeitiger Nutzung des in den Abfallstoffen enthaltenen energetischen Potentials durch Metallurgisches Phosphor-Recycling (Mephrec-Verfahren)
  
Mit dem Mephrec-Verfahren steht erstmals eine universell einsetzbare Technik zur Verfügung, die das wirtschaftliche P-Recycling aus den unterschiedlichsten P-haltigen Abfallstoffen bei gleichzeitiger energetischer Nutzung dieser Abfallstoffe ermöglicht. In Abhängigkeit von den am jeweiligen Standort herrschenden Randbedingungen kann das Mephrec-Verfahren eingestellt werden auf
● max. Energiegewinnung bei Erzeugung eines P-Düngers mit 4-12 % P2O5
● Erzeugung eines P-Düngers mit bis zu 20 % P2O5 bei gleichzeitiger (allerdings geringerer) Energiegewinnung.
 
Das Mephrec-Verfahren unterscheidet sich damit ….

Weitere Infos unter:
http://www.ingitec.de/Deutsch/Praes/postera.pdf

Ingitec – Ingenieurbüro für Gießereitechnik, Leipzig

Strom und Wärme vor Ort erzeugen

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Neues BINE-Informationspaket „Blockheizkraftwerke“ erschienen
In Blockheizkraftwerken (BHKW) Strom und Wärme zusammen zu erzeugen, hat grundsätzlich ökologisch, ökonomisch und technisch viele Vorteile. Bislang haben diese effizienten Klein-Kraftwerke aber in der Praxis ihr Marktpotenzial bei weitem noch nicht ausschöpfen können. Noch immer müssen Betreiber mancherlei Hürden auf dem Weg zum eigenen Kraftwerk überwinden. Das aktualisierte Buch „Blockheizkraftwerke – Ein Leitfaden für den Anwender“ aus der Reihe der BINE-Informationspakete rückt Technik, Betriebskonzepte, Wirtschaftlichkeit und organisatorische Fragen in den Mittelpunkt.

Die aktualisierte Neuauflage konzentriert sich auf die praktische Anwendung von Blockheizkraftwerken. Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und den öffentlichen Förderprogrammen. Besonders durch das Impulsprogramm „Mini-KWK-Anlagen“ wird eine starke Marktbelebung erwartet. Der Technik und dem Entwicklungsstand dieser Mini-BHKW, die auch in Mehrfamilienhäusern und vergleichbaren Gebäuden eingesetzt werden können, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Hier werden kleine dampfgetriebene Kolbenmotoren, Stirling-Motoren, Brennstoffzellen sowie die kombinierte Kälteerzeugung aus KWK- und Absorptionskälteanlage vorgestellt.

Autor dieses BINE-Informationspakets ist Wolfgang Suttor. Er arbeitet seit mehr als 30 Jahren als freier Berater schwerpunktmäßig im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung. In diesem Fachgebiet hat Herr Suttor eine Reihe von Büchern publiziert und er ist Herausgeber des Loseblattwerkes „Praxis Kraft-Wärme-Kopplung“.

Blockheizkraftwerke – Ein Leitfaden für Anwender
Wolfgang Suttor
7., vollständig überarbeitete Auflage 2009
Preis: 24,80 Euro zzgl. Versandkosten
ISBN 978-3-934595-99-6
160 Seiten, durchgehend farbig

http://www.bine.info
Rüdiger Mack, Stabsabteilung Kommunikation
Fachinformationszentrum Karlsruhe

BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für das Informationsmanagement und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Lösungen. Weitere Informationen unter http://www.fiz-karlsruhe.de

Weitere Informationen:
http://www.bine.info/topnavigation/presse/pressemitteilung/strom-und-waerme-vor-… – Presse-Downloadmöglichkeit zum BINE-Informationspaket „Blockheizkraftwerke – Ein Leitfaden für Anwender“
http://www.bine.info – Homepage BINE-Information