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Abwassermeister(in) – Verzeichnis der Schulen

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Hier finden Sie ein Verzeichnis von Meisterschulen zur/zum Abwassermeister(in):

Bundesland:
•  Baden-Württemberg
Brandenburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern  
Hamburg
Niedersachsen  
•  Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz  
Sachsen
Bayern
Schlesiwig-Holstein

Baden-Württemberg
Ort: 70469 Stuttgart 
Veranstalter: Kerschensteinerschule 
Unterrichtsform: Wochenendveranstaltung(en)
Freitag 8.15-16.10 Uhr
Samstag 8.00-13.00 Uhr
Adresse: Steiermärker Straße 72
70469 Stuttgart

Tel:   0711/13549-6
Fax:  0711/13549-70

Link: http://www.kerschensteinerschule.de/bildung/umwelt/ms/index.htm 

Brandenburg 
Ort:  14513 Teltow 
Veranstalter:  Ausbildungsverbund Teltow e. V. – Bildungszentrum der IHK Potsdam 
Unterrichtsform:  Wochenendveranstaltung(en)
Freitag 15:15 Uhr – 20:05 Uhr
Samstag 07:30 Uhr – 14:25 Uhr 
Adresse:  Oderstraße 57
14513 Teltow

Tel.:  03328 475120
Fax.: 03328 475119 

Link: http://www.avt-ev.de/flyer/wb/ma-im-abwasser.pdf 

Hessen 
Ort: 65201 Wiesbaden
Veranstalter: martin + martin Weiterbildung
Unterrichtsform: Wochenendveranstaltung(en)
Freitag 16.00-19.15 Uhr
Samstag 8.00-13.00 Uhr 
Adresse:   Rheingaustr. 94
65201 Wiesbaden

Tel.: 0611/9200082 

Link:  http://www.martin-weiterbildung.de/

Mecklenburg-Vorpommern 
Ort:  17036 Neubrandenburg 
Veranstalter:  Bildungsverein f. Umweltschutz und Wasserwirtschaft Neubrandenburg e.V.  
Unterrichtsform:   
Adresse:    Helmut-Just-Straße 8
17036 Neubrandenburg

Tel.: 0395/76931-0
Fax: 0395/7693130

Link:   http://www.buw-nb-ev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=54&Itemid=63
 
Ort:  18069 Rostock  
Veranstalter:   BCAW Bildungscenter GmbH
Unterrichtsform:    
Adresse: Messestr. 20
18069 Rostock 

Telefon: 0381 6865888
Fax: 0381 6865889
E-Mail: info@bcaw-rostock.de

Link: http://www.bcaw-bildungscenter-rostock.de/

Hamburg
Ort: 21079 Hamburg 
Veranstalter:   ELBCAMPUS Kompetenzzentrum Handwerkskammer Hamburg 
Unterrichtsform: ungerade KW Mo, Mi, Do 17.30 – 20.45 Uhr,
gerade KW Mi 17.30 – 20.45 Uhr,
Sa 08.30 – 15.30 Uhr 
Adresse:   Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg

Tel.: 040/35905-777
Fax: 040/35905-700

Link:    https://www.elbcampus.de/weiterbildung/seminar_abwassermeister

Niedersachsen 
Ort:  31137 Hildesheim 
Veranstalter: Deula Hildesheim GmbH
Unterrichtsform:  Wochenendveranstaltung(en) und Vollzeitunterricht in Blockform
Freitag 15.00-20.00 Uhr, Samstag 8.00-14.45 Uhr und Vollzeitwochen
Adresse: Lerchenkamp 42-48
31137 Hildesheim

Tel: 05121/7832-0
Fax: 05121/516469 

Link:   http://www.deula-hildesheim.de/kunden/gw_deula.nsf/TreatAsHTML/E1F51B2697D64A14C1257140003D2D14?Open&Lang=deL1=HomeL2=L3=
 
Ort:  26506 Norden
Veranstalter:   kvhs Norden
Unterrichtsform:  Wochenendunterricht und Blockunterricht
Adresse: 

Arbeitsbereich Umwelttechnik
Holger Saathoff 
Rheinstraße 13
26506 Norden

Tel.: 04931/942 615 

oder DWA
Frau Ullmann
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

Tel.: 02242/872-119

Link:    http://www.vhs-norden.net/t3/

Nordrhein-Westfalen
Ort:   Essen
Veranstalter:  DWA e.V.
Unterrichtsform: Blockform
Adresse:  Rosemarie Ullmann
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

Tel. 02242/872119
Fax. 02242/872135
e-mail: ullmann@dwa.de
www.dwa.de 

Link:   www.dwa.de
Rheinland-Pfalz 
Ort: 67059 Ludwigshafen 
Veranstalter:  Berufsbildende Schule Naturwissenschaften Ludwigshafen
im Georg-Kerschensteiner-Berufsbildungszentrum
Unterrichtsform:  Wochenendveranstaltung(en)
Freitag 7.45-16.10 Uhr und 14tägig Samstag 7.30-13.30 Uhr
Adresse:  Franz-Zang-Str. 3-7
67059 Ludwigshafen

Tel.: 0621/50441-71
Fax: 0621/50441-77 

Link:  http://www.n.bbslu.de/ 

Sachsen
Ort:  01307 Dresden 
Veranstalter: Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG)  
Unterrichtsform: Fernkurs mit Präsenzphasen 
Adresse:   Gutenbergstraße 6
01307 Dresden

Tel.: 0351/4445-60-734
Fax: 0351/4445-612 

Link:  http://chemie.sbg-dresden.de/index.php?id=543 

Bayern
Ort:   89415 Lauingen (Donau) 
Veranstalter:  BVS-Bildungszentrum Lauingen
Unterrichtsform:  Blockform 
Adresse:  Kastellstraße 9
89415 Lauingen (Donau)

Tel.: 09072/71-0
Fax: 09072/71-1599 

Link: http://www.bvs.de/umweltundtechnik/meisterut-berufe/abwassermeister/index.html 

 

 

 

 

Eine ingenieurtechnische Betrachtung des Projekts Steinhäule

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Einleitung
Neue Reinigungsverfahren zur Abwasseraufbereitung ma –
chen es heute möglich und notwendig, die Abwässer noch
besser als bisher zu reinigen. Künftig wird vor allem die Rück –
haltung der schwer abbaubaren und ökologisch kritischen
Rest stoffe, wie Arzneimittelrückstände, Chemikalien usw., im
Mittelpunkt der angestrebten Qualitätsverbesserungen stehen.
Eine große Rolle spielen in Zukunft auch die Vorgaben der
Eu ropäischen Union, die eine einheitliche europäische Regel –
ung im Bereich des Gewässerschutzes und der Anlagen ge –
neh migung vorsieht.
Um diese Aufgaben technisch und qualitativ bewältigen zu
können, bedarf es einer Kapazitätsausweitung der bisherigen
Betriebsfläche beim Zweckverband „ Klärwerk Stein –
häule“. Es werden weitere Klärbecken und eine Filteranlage
benötigt, die dem Zweckverband den Ausbau des Klärwer –
kes entsprechend dem jeweiligen Stand der Technik ermöglichen
[1].
Frei verlegte Druckrohrleitungen mit einem Innendurchmes –
ser von DN 1000 bis DN 1400 für die unterirdischen Deni –
trifikationsbecken mit vielen Sonderbauteilen erforderten ei –
ne detaillierte technische Vorplanung hinsichtlich der statischen
Auslegungen und der konstruktiven Gestaltung der
Rohr leitungen.
In Zusammenarbeit mit einer Verlegefirma und Ingenieur bü –
ros wurden für dieses Anwendungsbeispiel gewickelte Groß –
rohre aus PE 1000 zur Abwasseraufbereitung verlegt.

Zweckverband Klärwerk Steinhäule im Kurzportrait
Einzugsgebiet der Kläranlage

Unweit der Donau, unterhalb des Kraftwerks „ Böfinger Hal –
de“, im sogenannten „ Steinhäule“ auf Pfuhler Gemarkung,
be findet sich das Klärwerk, das nach seiner Lage benannt
wurde. Träger ist der Zweckverband „ Klärwerk Steinhäule“,
zu dem sich die Städte Ulm, Neu-Ulm, Senden und Blau –
beuren sowie die Gemeinden Berghülen, Blaustein, Dorn –
stadt, Illerkirchberg, Illerrieden, Schnürpflingen und Staig zu –
sammengeschlossen haben. Das aus dem Einzugsgebiet zu –
geleitete Abwasser wird – gemäß den gesetzlichen Vor –
schriften und behördlichen Entscheidungen – behandelt, ge –
rei nigt und dem Wasserkreislauf durch Ableitung in die Do –
nau wieder zugeführt [1].

Seit 1957 eine gemeinsame Kläranlage
Erst beim Bau des Donaukraftwerks „ Böfinger Halde“ ergaben
sich klare Vorstellungen zum Standort der Kläranlage. Die genaue Lage konnte nur unterhalb der Wehranlage bzw.
der aufgestauten Donau sein, wo mit Hilfe des neuen Zulei –
ters ein Betrieb mit natürlichem Gefälle möglich war. So kam
es zu dem für die Entwicklung der Städte so günstigen Stand –
ort im „ Steinhäule“. 1957 ging – nach zweijähriger Bauzeit
– die gemeinsame mechanische Sammelkläranlage für Ulm
/Neu-Ulm in Betrieb.

Klärwerk Steinhäule – Eine wichtige Aufbereitungsanlage in der Region
Die Anlage umfasst eine Fläche von 11 Hektar. Das Abwas –
ser von rund 400.000 Einwohnerwerte im Einzugsgebiet
des Zweckverbands Klärwerk Steinhäule fließt täglich durch
die Kanalisation in das Klärwerk an der Donau. Eine Was –
ser menge von rund 80.000 bis 100.000 m³ ist pro Tag zu
rei nigen. Rund 40 Prozent davon stammen aus Industrie und
Gewerbe. Beim Klärprozess fallen täglich ca. 20 – 40 Ton –
nen Schlamm (Trockensubstanz) an, die der thermischen Ver –
wertung zugeführt werden. Der Reinigungsprozess vom Ab –
wasserzulauf bis zum Ablauf des geklärten Wassers dauert
rund zehn Stunden. Zum Vergleich: Die Donau würde dazu
mit ihren Selbstreinigungskräften etwa zehn Tage benötigen.

Anforderungen an die Baumaßnahme – Projektbeschreibung
Der Neubau von Denitrifikationsbecken umfasste acht Kas –
ka den mit Zu- und Ablaufkanälen. Jede Kaskade hatte ein
Vo lumen von 2.400 m³ aufzuweisen.
Folgendes Anforderungsprofil lag für das frei verlegte und
unterirdische Rohrleitungssystem vor:
_ Druckrohrleitungen mit einem Innendurchmesser von
DN 1000 bis DN 1400 für eine flexible Wasserführung
und -verteilung
_ Die unterirdischen Rohrleitungen beinhalteten Sonder bau –
tei le wie Abzweigungen, Schieber, Wandeinbindungen
und Reduktionen
_ Durchflussleistung: 55 bis 70 m3/min
_ Betriebstemperaturen: 5 und 20 °C
_ zulässiger Betriebsdruck/Systemdruck: max. 1,5 bar
_ Nutzungsdauer: 50 Jahre.

Den ganzen Bericht lesen Sie unter:
http://www.krv.de/images/stories/docs/krv-nachrichten_1-2009.pdf

Von:
Thomas Böhm
, LyondellBasell Industries, Frankfurt am Main
Matthias Haese, Frank & Krah Wickelrohr GmbH, Wölfersheim
Jochen Obermayer, FRANK GmbH, Mörfelden-Walldorf

Berechnung der Abwassertemperatur in der Kanalisation

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Einführung in das Simulationsprogramm TEMPEST

Umweltingenieurstudenten der ETH haben an einem Kanalabschnitt in der Nähe von Rümlang
Messungen und Simulationsrechnungen durchgeführt, mit dem Ziel, den Wärmehaushalt
in der Kanalisation zu erfassen und den Einfluss einer geplanten Wärmeentnahme
auf die Abwassertemperatur zu untersuchen [1]. Diese Arbeit wird hier benutzt für eine Einführung
in das Simulationsprogramm TEMPEST, mit dem der Verlauf der Abwassertemperatur
in Kanalsystemen berechnet werden kann. Die Übung verlangt keine speziellen Vorkenntnisse. Sie basiert auf einem bereits kalibrierten
Modell, mit dem die Eigenschaften und Möglichkeiten von TEMPEST kennen gelernt und ein
paar einfache Fragen im Zusammenhang mit Abwasserwärmenutzung beantwortet werden
sollen .Mehr unter:

http://www.tempest.eawag.ch/downloads/Aufgabenblatt_PEAK_Kurs.pdf

Europäische Untersuchung der Leistungsfähigkeit verschiedener Rohrleitungssysteme bzw. Rohrmaterialien für städtische Entwässerungssysteme unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen Auswirkungen während der Nutzungszeit

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Die hier vorgestellte „Untersuchung der Leistungsfähigkeit verschiedener Rohrleitungssysteme
bzw. Rohrmaterialien für städtische Entwässerungssysteme unter besonderer Berücksichtigung
der ökologischen Auswirkungen während der Nutzungszeit“ wurde von der Prof. Dr.-Ing. Stein &
Partner GmbH, Deutschland durchgeführt. Ein externer europäischer Sachverständigenausschuss
war maßgeblich an dem Projekt beteiligt: Durch das Einbringen der verschiedenen Ansichten über
die Lage der Kanalisationssysteme in den jeweiligen Ländern wurde ein ganzheitlicher
europäischer Blick auf das Projekt gewährleistet. Das spezielle Wissen der einzelnen
Sachverständigen erleichterte die Angleichung der analytischen Verfahrensregeln von „STATUS
Kanal“ an die spezifischen Anforderungen des Projekts. Die vom Sachverständigenausschuss
durchgeführte Überprüfung des analytischen Ansatzes des Projekts führte zu repräsentativen
Ergebnissen.
Der Ausschuss bestand aus …mehr unter:

http://www.krv.de/images/stories/docs/bersetzung_kurzfassung_smp-bericht.pdf

Von: S & P Consult GmbH
Konrad-Zuse-Str. 6, 44801 Bochum

Kunststoffrohrsysteme für die kommunale Abwasserentsorgung

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Immer wieder hört und liest man über den maroden Zustand
von Abwasserkanälen in Deutschland. Der Umweltausschuß
des Deutschen Bundestages z.B. hat am 16.
Juni 1999 in einer Beschlußempfehlung festgestellt, daß
ca. 22 % des öffentlichen Kanalnetzes in Deutschland
schadhaft sind und daß von den festgestellten Schäden
20-25 % einer dringenden Schadensbehebung bedürfen.
Der gesamtdeutsche Sanierungsbedarf des Abwassernetzes
wird von der Bundesregierung nach Länderumfragen
auf rd. 80 Mrd. Euro geschätzt.
Nach den Ergebnissen der ATV-DVWK-Umfrage 2001
sind ca. 17 % der öffentlichen Kanalisation kurz- bzw.
mittelfristig sanierungsbedürftig. Hierfür müßten rund
45 Mrd. Euro veranschlagt werden. Weitere 14 % des
Netzes weisen geringfügige Schäden aus und müssen
langfristig saniert werden.
Eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft
e.V. geht bis zum Jahr 2015 für die öffentliche
Kanalisation von einem Neubau- und Instandhaltungsbedarf
zwischen jährlich 2.573 und 6.081 km
aus bei einem geschätzten Investitionsvolumen zwischen
3,31 und 7,57 Mrd. DM jährlich. Viele Fachleute befürchten
auch eine zumindest ähnliche Schadensrate auf
dem Gebiet der privaten Abwasserleitungen. Professor
Dietrich Stein von der Ruhr-Universität Bochum schätzt
auf der Grundlage lokaler Untersuchungen notwendige
Sanierungskosten auf 4.000 Euro pro Grundstück.
Die Sanierungsnotwendigkeit ergibt sich vor allem aus
der Überlastung und damit dem Bruch der Rohre. Das
kann auf Planungs- und Verlegefehler zurückgeführt
werden, betrifft aber vor allem Rohre aus traditionellen
Werkstoffen. Dennoch werden auch heute gerissene/gebrochene
Rohre unbeschadet der gemachten Erfahrungen
meistens durch solche gleicher Bauart ersetzt. Bei
Kunststoffrohren hingegen trägt aufgrund ihrer Flexibilität
das umgebende Erdreich die Lasten; Brüche treten nicht
auf.
Angesichts dieser Zahlen, des Kostendrucks auf die öffentlichen
Haushalte und der allgemein sehr hohen Abwassergebühren
sind technisch ausgereifte und wirtschaftliche
Problemlösungen in der Abwasserentsorgung
wichtiger denn je, wie sie von modernen Kunststoffrohrsystemen
geboten werden. Diese Publikation soll dies in
geraffter Form durch ein breites Spektrum an Informationen
deutlich machen. Schließlich setzen sich Kunststoffrohre
trotz ihrer ausgezeichneten Produkteigenschaften
im kommunalen Bereich – bei deutlicher Steigerung in
den letzten Jahren – zu langsam durch. Während in
Nordamerika ca. 85 % und in Nordeuropa 60 % bis
90 % der Neubauten in der öffentlichen Abwasserentsorgung
in Kunststoffrohren ausgeführt werden, vergibt die
öffentliche Hand in Deutschland – vielleicht aus Tradition?
– nur zwischen 10 % und 20 % ihrer Aufträge an die
Kunststoffrohrbranche. Hingegen sind Kunststoffrohre auf
dem Gebiet der Grundstücksentwässerung mit ca. 90 %
Marktanteil dominant. Und wenn es zu notwendigen Reparaturen
kommt, werden auch diese zu etwa 80 % mit
Kunststoffrohrsystemen verwirklicht.

1. Öffentliche Kanäle und Grundstücksentwässerung
1.1 Öffentliche Kanäle

Kanalisationsanlagen stellen ein langlebiges Wirtschaftsgut
dar mit Abschreibungszeiträumen bis zu 100 Jahren.
Deshalb verlangen z.B. Kommunen als Auftraggeber von
den Rohrleitungssystemen mit Recht gleichbleibend hohe
Qualität über lange Zeiträume. Mehr unter:

http://www.krv.de/images/stories/docs/abwasserentsorgung.pdf

Der Brot- und Kölschvergleich – Trotz Erhöhung sind die Abwassergebühren in Köln günstig!

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Kosten liegen noch deutlich unter dem Durchschnitt der NRW-Großstädte

Zitat: Pro Person kosten also die Ableitung und Reinigung des Kölner Abwassers 81,84 Euro pro Jahr, im Monat sind das 6,82 Euro, pro Woche nur 1,57 Euro und 22 Cent pro Tag. Damit ist die Reinigung des Abwassers pro Tag immer noch billiger als ein Brötchen in den meisten Bäckereien Kölns und in etwa so teuer wie ein Glas Kölsch in der Woche.

Hier die komplette Mitteilung der StEB:
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) werden zum 1. Januar 2010 die Abwassergebühren um 20 Cent (3,74 Prozent) pro Person und Monat im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Damit beträgt die Gebühr für die Reinigung von Schmutzwasser 1,49 Euro/m³, die Gebühr für die Reinigung von Niederschlagswasser wird auf 1,28 Euro/m² erhöht.
Gründe für die Gebührenerhöhung liegen zum einen im deutlich höheren Aufwand für die Sanierung des Kanalnetzes und zum anderen in höheren Personalkosten begründet. Als den Gebührenhaushalt belastend hat sich außerdem der deutliche Rückgang des für die Gebührenkalkulation herangezogenen Frischwasserverbrauches ausgewirkt. Hierdurch verteilen sich die Kosten auf geringere Mengen, was zu erhöhten Einzelpreisen führt.
Entlastend hingegen wirken die Senkung des für die Abwassergebühren relevanten Abschreibungs- und Zinsaufwandes. Durch weitere umfangreiche Einsparmaßnahmen können wir eine stärkere Gebührenerhöhung kompensieren und dennoch notwendige Reparaturen und Investitionen durchführen. Hierdurch werden hohe Qualität unserer Leistungen und die langfristige Betriebssicherheit der Kläranlagen und Kanalnetze gewährleistet. Insgesamt geben wir die Kostensteigerung nur teilweise weiter. Die Mehrbelastung können die StEB allerdings nicht vollständig auffangen.
Die Reinigung des Kölner Abwassers ist trotz der leichten Erhöhung der Gebühren noch immer deutlich preiswerter als in den meisten Großstädten Deutschlands und Nordrhein-Westfalens. Die Höhe der Abwassergebührenbelastung eines 4-Personen-Haushaltes* liegt mit rund 327 Euro unter dem Niveau von 1995 mit 334 Euro für die Reinigung des Abwassers in einem Jahr. Zwar liegen die Gebührensätze geringfügig über den Sätzen von1995, doch ist die für die Berechnung der Gebühren zugrunde gelegte Frischwassermenge deutlich gesunken (-2,2 Prozent), so dass die Kosten insgesamt unter dem Niveau von vor 15 Jahren liegen.

Berechnungsbeispiel für eine vierköpfige Kölner Familie

1,49/m³   x  124,71 (durchschnittlicher Wasserverbrauch in m³ pro Jahr) =  185,82
1,28/m“   x  110,57 (durchschnittliche angeschl. Fläche  in m² pro Jahr) =  141,53
Summe =  327,35

Der Brot- und Kölschvergleich

Pro Person kosten also die Ableitung und Reinigung des Kölner Abwassers 81,84 Euro pro Jahr, im Monat sind das 6,82 Euro, pro Woche nur 1,57 Euro und 22 Cent pro Tag. Damit ist die Reinigung des Abwassers pro Tag immer noch billiger als ein Brötchen in den meisten Bäckereien Kölns und in etwa so teuer wie ein Glas Kölsch in der Woche.

* Vierköpfige Familie mit einem statistischen Schmutzwasseranfall von 124,71 m³ und einer durchschnittlichen Fläche von 110,57 m² (Einfamilienhaus)

Ansprechpartner:
Herr Otto Schaaf, Telefon (0221) 22125850
Vorstand StEB Köln

Quelle: http://www.steb-koeln.de/presse.html?&no_cache=1&cmd=pressDetail&pressDetail[uid]=159&cHash=21990b42a7

Handwerksmeister der Münchner Stadtentwässerung studieren

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Zwei Handwerksmeister der Münchner Stadtentwässerung haben zum Sommersemester 2009 an der Hochschule München ein Gaststudium in den Fächern der Wasserwirtschaft begonnen. Normalerweise arbeiten sie bei der Münchner Stadtentwässerung und sind dort mit Planung und Bau von Abwasserkanälen betraut. Die beiden Studenten, Werner Löb und Christian Zollner, haben bereits mit gutem Erfolg die erste Prüfung im Fach Hydraulik abgelegt. Im jetzigen Wintersemester besuchen sie neben ihrer Arbeitszeit regelmäßig die Lehrveranstaltungen zu den Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft. Die vertraglichen Voraussetzungen wurden mit Zustimmung des bayerischen Wissenschaftsministeriums zwischen Hochschule und Stadtverwaltung geschaffen. Durch diese Weiterbildungsmaßnahme wird die Münchner Stadtentwässerung ihre Meister künftig vielfältiger einsetzen und mit umfangreicheren Aufgaben betrauen können.

Quelle: http://www.dwa.de

Endress+Hauser: Abwasseraufbereitung auf Kreuzfahrtschiffen

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Sind Sie mal mit einem Kreuzfahrtschiff verreist? Noch vor wenigen Jahren wurde das dort anfallende Abwasser aus Toilette, Dusche und Küche einfach über das Meer entsorgt. Mittlerweile gibt es allerdings im Rahmen der International Maritime Organization (IMO) festgeschriebene Grenzwerte, um der Verschmutzung der Weltmeere weitestgehend vorzubeugen. Somit müssen Schiffe jeglicher Art das anfallende Abwasser selbstständig aufbereiten und reinigen, bevor es in ein Gewässer eingeleitet wird.Mehr unter:

http://www.de.endress.com/eh/sc/europe/dach/de/home.nsf/?Open&DirectURL=E829542DB611B82CC125762C004BA38E

Hohe Erfolgsquote: 10. Ringversuch zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen

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Zahl der „erfolgreichen“ Teilnehmer: 240 (90,91%)

Auszug aus dem Bericht:

…..Danach kann der Betreiber einer Kläranlage in Baden-Württemberg „die Anerkennung
der Gleichwertigkeit seiner Eigenkontrolle bezüglich der amtlichen Überwachung
bei der zuständigen Wasserbehörde beantragen“. Voraussetzung für die Bestätigung
durch die zuständige Wasserbehörde ist unter anderem die erfolgreiche
Teilnahme an zwei von der AQS Baden-Württemberg durchgeführten Ringversuchen
innerhalb von drei Jahren.
Ziel dieses Ringversuchs war daher wieder der Nachweis der Qualität der Messungen
im Rahmen der Eigenkontrollanalytik der Kläranlagen durch eine unabhängige
dritte Stelle. Dies ist auch im Sinne der Eigenkontrollverordnung (EKVO) für Baden-
Württemberg vom 20. Februar 2001, in der in Anhang 1, Punkt 2.4., Qualitätssicherungsmaßnahmen
gefordert wurden.

Wer: Angesprochen waren somit alle Kläranlagen, die Eigenkontrollanalytik mit Betriebsmethoden
durchführen und die die Plausibilität ihrer Messungen durch eine externe
Qualitätssicherung prüfen wollten.

Wie: Die Art und Weise der Durchführung und die Auswertung richteten sich nach DIN
38402-A45 „Ringversuche zur externen Qualitätskontrolle von Laboratorien“ und die
Bewertung nach dem LAWA-Merkblatt A-31.

TOC: Auch bei diesem Ringversuch wurden wieder Proben zum Parameter TOC angeboten,
die jedoch nur auf ausdrücklichen Wunsch den Kläranlagen zugesandt wurden.
Wurden Proben zu diesem Parameter bestellt, erhielten die Teilnehmer 3 Proben in
100 ml Glasflaschen mit Schraubverschluss, die durch Autoklavieren und Ansäuern
mit Salpetersäure (pH 2,1) konserviert wurden.

Auswertung
Zahl der Teilnehmer: 264
Zahl der abgegebenen Werte: 4035
Zahl der akzeptierten Werte: 3720 (92,19 %)
Zahl der „erfolgreichen“ Teilnehmer: 240 (90,91%)

Den vollständigen Bericht lesen Sie unter:

http://www.iswa.uni-stuttgart.de/ch/aqs/pdf/karv2009.pdf

Phosphor-Gewinnung aus städtischem Abwasser TU-Wien-Forscher entwickeln Technik für Phosphor-Recycling

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Die Lagerstätten für das lebenswichtige Element Phosphor reichen nur noch 150 Jahre. Die größte Sekundärquelle der wertvollen Substanz ist der städtische Klärschlamm. Ein Forscherteam der Technischen Universität Wien hat nun eine Technologie entwickelt, wie man Phosphor aus dem Abwasser wieder zurückgewinnen kann.

„Würde unsere Technik in Österreich flächendeckend eingesetzt, so könnten wir mit dem Recycling-Phosphor bis zu 30 Prozent unseres gesamten Bedarfs decken“, so Helmut Rechberger, Professor für Ressourcenmanagement am Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft http://www.iwa.tuwien.ac.at. Gemeinsam mit Benedikt Nowak vom Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften http://www.vt.tuwien.ac.at und dem Wiener Unternehmen Ash Dec Umwelt AG http://www.ashdec.com wurde das Projekt „Urban Mining“ ins Leben gerufen.

„Früher wurden die Klärschlämme aufgrund der hohen Phosphoranteile einfach auf die Felder ausgebracht. Doch in den Klärschlämmen sind auch viele Schadstoffe wie Schwermetalle, künstliche Hormone und andere Arzneimittel enthalten, daher ist in manchen Regionen die Ausbringung von Klärschlamm auf die Felder heute bereits verboten“, erklärt Nowak im pressetext-Interview.

Bei der neuen Technologie wird Klärschlamm zunächst in konventionelle Verbrennungsanlagen eingebracht, wobei die organischen Stoffe wie Hormone und Medikamente zerstört werden. Die Schwermetalle wandern ins Rauchgas und werden herausgefiltert“, so Nowak. Nach der Verbrennung wird die Asche bei einer Temperatur von 1.000 Grad nochmals chemisch und thermisch behandelt. „Bei diesem Schritt verflüchtigen sich weitere Schwermetalle, die dann aus dem angereicherten Gas heraus abgeschieden werden“, erklärt der Experte. „Am Ende bleibt ein phosphorreiches Material zurück, das zu Dünger weiter verarbeitet werden kann.“

Europaweit werden derzeit rund sechs Kilogramm Phosphor pro Kopf und Jahr verbraucht. Mehr unter:

http://pressetext.com/news/091012025/phosphor-gewinnung-aus-staedtischem-abwasser/