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Vom Problem zur Lösung – von der Idee zum Produkt!

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Wer kennt das nicht: Kanaldeckel mit Scharnieren lassen sich zwar mit geeigneten Werkzeugen öffnen, um sie zuschließen, muss man aber den geöffneten Kanaldeckel ca. 1bis 2 cm von Hand anheben, um die Arretierung zu lösen und ihn dann zufallen lassen zu können. Wer hat nicht schon geschnauft: Weil die Kanaldeckel ein Gewicht von ca. 40 bis 60 kg haben, geht das ganz ordentlich auf die Wirbelsäule! Außerdem sind die Scharniere öfters mit Sand und kleinen Steinen verzwickt, also eine ganz schön anstrengende Arbeit. Alois Wabro, Klärfacharbeiter aus Lasberg in Oberösterreich, ließ dies keine Ruhe. Er suchte Rat bei seinem Nachbarn, Gerhard Pirchenfellner, der eine kleine Hobbyschmiede besitzt .Zusammen überlegten sie, wie sich das Problem im wahrsten Sinne des Wortes „in den Griff bekommen“ ließe. Die Idee: Einen Krampen so umzubauen, dass sich damit auch ein Kanaldeckel mit Scharnier kräfteschonend öffnen und schließen lässt. Jetzt galt es nur noch, diese Idee in die Praxis umzusetzen. Klingt ja einfach, bedeutete aber zahllose Umbau …mehr:

Autor
Gerhard Pirchenfellner 4291 Lasberg/Oberösterreich

Ein Blick in die Welt des Mikrokosmos

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14 Personen waren im Schulungsraum des Klärwerks Zweckverband Bezirk Schwetzingen versammelt und blickten erwartungsvoll auf die aufgebauten Mikroskope. An diesem Tag wollten nicht nur Beschäftigte des Zweckverbands, sondern auch Gastteilnehmer von Nachbarkläranlagen die Grundlagen der Mikroskopie erlernen oder vertiefen. Diplom-Biologe Dr. Wolf – regelmäßig bei der DWA aktiv, wenn es um Mikroorganismen geht – hatte sich bereit erklärt, ein Inhouse-Seminar zum Thema „Mikroskopische Untersuchung belebter Schlämme“ anzubieten. Nach einer umfassenden Einführung in die technischen und praktischen Details eines Mikroskops ging es für die Teilnehmer in die Welt der „kleinen Riesen“. Nachdem jeder einen Objektträger mit Schlamm aus der biologischen Reinigungsstufe unter dem Objektiv liegen hatte, ging es auf Entdeckungstour. Schnell stellten sich die ersten Fragen ein. So wurde experimentiert, in welchem Phasenkontrast und bei welcher Einstellung des Leuchtfelds die optimale Betrachtungsmöglichkeit besteht. Auch die unterschiedlichen Objektive wurden erkundet, bevor die Suche nach den kleinen Lebewesen begann. Jedes Detail wurde gemeinsam besprochen und von allen begutachtet. Dank Beamer-Technik konnte jeder eine Fragestellung mitverfolgen, seine eigenen Schlüsse ziehen und schließlich ein gemeinsames Ergebnis erarbeiten. Auf diese eindrucksvolle Weise wurde mit Leichtigkeit allen Kursteilnehmern ein einheitliches Bewertungssystem näher gebracht und vermittelt. So wurden in mehreren Schritten

Den ganzen Artikel lesen Sie in:
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2012

Autor
Ralf Weber, stellv. Betriebsleiter
ZVB Schwetzingen – Klärwerk –
Brühler Landstraße 5
68775 Ketsch

Urteil: Abwassergebühr nach Einwohnergleichwerten ist nicht rechtens

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„Die Bemessung der Schmutzwassergebühren nach Einwohnergleichwerten gibt dem Gebührenpflichtigen nämlich keinen (angemessenen) finanziellen Anreiz, mit Frischwasser sparsam umzugehen….

Aus der Begründung:

„Die zulässige Klage ist begründet.
Der Bescheid der Beklagten vom 5. Februar 2010 ist insoweit rechtswidrig und verletzt den Kläger in seinen Rechten (§ 113 Abs. 1 Satz 1 Verwaltungsgerichtsordnung, VwGO), als darin Schmutzwassergebühren in Höhe von 356,40 Euro festgesetzt worden sind.“

„Die Bemessung der Schmutzwassergebühren nach Einwohnergleichwerten gibt dem Gebührenpflichtigen nämlich keinen (angemessenen) finanziellen Anreiz, mit Frischwasser sparsam umzugehen und die Schmutzwassermenge gering zu halten. Denn ein tatsächlich (weit) unterdurchschnittlicher Verbrauch führt angesichts der Bestimmungen des § 4 GS zu keiner monetären Ersparnis, ein (weit) überdurchschnittlicher Verbrauch führt für den Abgabenpflichtigen zu keiner individuelle Mehrbelastung. Gleiches gilt für eine Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser, die sich nicht schmutzwassergebührenmindernd auswirkt. Allein hinsichtlich der Niederschlagswassergebühr kann eine Gebührenminderung …“

Das gesamte Urteil finden Sie unter:
http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_muenster/j2012/7_K_499_10urteil20120106.html

Niersverband: Unbekannte Einleitung überlastet das Klärwerk Goch

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Vor rund 2 Wochen kam es vermutlich zu einer illegalen Einleitung
von bis jetzt unbekannten Stoffen in die Kanalisation der Stadt Goch.
Diese konnten im Klärwerk Goch nicht entfernt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Niersverbandes kam es jedoch
nicht zu einem Schaden im Gewässer. „Die Stoffe konnten im
Klärwerk nicht abgebaut werden, scheinen aber für die
Gewässerorganismen nicht giftig zu sein.“ erklärte Professor Dietmar
Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes, der das Klärwerk Goch
betreibt.

Trotz einer sofort eingeleiteten umfangreichen Untersuchung ist die
Ursache bis heute ungeklärt.
Für den Verband ergeben sich durch die Überschreitung der
behördlich vorgegebenen Ablaufwerte und die damit zu erwartenden
erhöhten Abwasserabgabezahlungen erhebliche Zusatzkosten.

Quelle: Niersverband

Hessen fördert Energieeinsparungen bei Kläranlagen

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Der Staatssekretär im hessischen Umweltministerium, Mark Weinmeister, übereichte heute in Bebra dem Abwasserbetrieb der Stadt Bebra einen Förderbescheid über 26.175 Euro. Mit den Landesmitteln soll eine Energieanalyse zur Verbesserung der Energieeffizienz der Abwasserbehandlungsanlage Bebra erstellt werden. Laut einer Studie der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) liegt der Stromverbrauch aller kommunalen Kläranlagen in Deutschland bei 4.400 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Sie sind damit die größten kommunalen Energieverbraucher. Im Vergleich verbrauchen Schulen jährlich 3.000 GWh und die Straßenbeleuchtung 3.400 GWh. In der genannten Studie wird geschätzt, dass durch Energiesparmaßnahmen und Optimierung des Betriebes bis zu 25 Prozent des gesamten Stromverbrauchs von Kläranlagen eingespart werden können. „Mit den Fördermitteln möchte die hessische Landesregierung zur Ausschöpfung dieses Einsparpotentials beitragen“, so Weinmeister.

Die Fördermittel aus dem Landesprogramm „Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Kläranlagen“, decken 75 Prozent der veranschlagten Investitionskosten in Höhe von etwa 34.900 Euro. Grundsätzlich kann die Energieeffizienz von Kläranlagen durch verstärkte Nutzung regenerativer Energien in Form der Verstromung von Klärgas oder durch die Senkung des Energieverbrauchs verbessert werden. „Für die Erfassung der Möglichkeiten und die Planung von Maßnahmen sind jeweils Untersuchungen vor Ort erforderlich. Die geförderten Analysen sind ein erster Schritt zu Einsparungen beim Energieverbrauch von Kläranlagen“, so der Staatssekretär abschließend.

Wie sich aus Abwasser ein Dünger produzieren lässt …: Anerkennungspreis für Eawag und Kläranlage Opfikon

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Wie sich aus Abwasser ein Dünger produzieren lässt und damit Rohstoffe und Energie geschont werden, zeigen Eawag-Forschende zusammen mit der Kläranlage Kloten/Opfikon. Das innovative Projekt erhielt gestern Abend einen Anerkennungspreis. Es war eines von drei für den Umweltpreis Schweiz nominierten Projekten. Gewonnen hat die Firma Neurobat mit der Entwicklung eines intelligenten Energiereglers für die Haustechnik.

Dünger aus Abwasser: Dieses Projekt der Eawag und der Kläranlage Kloten/Opfikon wurde gestern im Rahmen der Messe Swissbau in Basel mit einem Anerkennungspreis geehrt. Der von der Stiftung «Pro Aqua – Pro Vita» mit 50‘000 Franken dotierte Umweltpreis Schweiz für technologie-, verfahrens- und produktorientierte Innovationen im Umweltbereich ging an die Firma Neurobat. 68 Eingaben waren der Jury in der Kategorie «Innovation» vorgelegt worden. Das Gemeinschaftsprojekt der ARA Kloten/Opfikon und der Eawag war unter den letzten drei Kandidaten für den Hauptpreis.

Erstmals volltechnisch umgesetzt
Das Projekt auf der Kläranlage Kloten/Opfikon (ZH) nutzt das technische Verfahren der Stickstoffstrippung erstmals in der Schweiz in volltechnischem Massstab, um aus Abwasser wertvollen Stickstoff zurückzugewinnen und zu einem Dünger für die Landwirtschaft zu verarbeiten. Bei der Strippung werden flüchtige Bestandteile in Flüssigkeiten (in diesem Fall Stickstoff) mithilfe von Luft ausgetrieben. Rund 90 Prozent des Stickstoffs können auf diese Weise aus dem Faulwasser der Kläranlage Kloten/Opfikon entfernt werden. Da der Nährstoff nicht ungenutzt in die Luft verpufft, sondern als Dünger wiederverwendet werden kann, lässt sich der Stoffkreislauf teilweise schliessen. Das trägt zur Schonung der Ressource Stickstoff bei und vermindert deren problematische Anreicherung in der Umwelt. Das Verfahren entlastet die konventionelle Stickstoffeliminierung auf der Kläranlage und hilft, Energie zu sparen. Zudem ist der Verkauf des anfallenden Flüssigdüngers wirtschaftlich interessant. Bereits besteht zwischen der Kläranlage Kloten/Opfikon und einem Düngerhändler ein langfristiger Abnahmevertrag.

CO2-Vorbehandlung als Eawag-Erfindung
Besonders innovativ am prämierten Projekt ist, dass vor der Entfernung des Stickstoffs CO2 aus dem Abwasser abgeschieden wird – ebenfalls mithilfe einer Strippung. Damit erhöht sich der pH-Wert des Abwassers und der Klärwärter muss nur noch rund die Hälfte an Lauge zuführen, welche die Abtrennung des Stickstoffs normalerweise benötigt. Das spart wiederum Ressourcen sowie Energie und steigert die Wirtschaftlichkeit. Diese Vorbehandlung wurde von der Eawag neu entwickelt.
Erste Versuche zeigen, dass sich mit der Anlage auch separat gesammelter Urin mitbehandeln lässt. Neben Stickstoff enthält Urin wertvollen Phosphor, der mit einem separaten Verfahren ebenfalls rezykliert und als Dünger vermarktet werden könnte. Phosphor ist ein zunehmend knapper werdender Rohstoff. Dessen Wiederverwertung sowie die getrennte Sammlung von Urin werden daher in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Aufgrund des hohen Innovationsgehaltes und der Nachhaltigkeit der Technologie unterstützt das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich das Projekt finanziell massgeblich. Im Frühjahr 2011 gewann es den Klimapreis der Zurich-Versicherung.

Quelle: http://www.eawag.ch/medien/bulletin/20120118/index

Wasser ist gesund – aber nur ohne Schadstoffe und Krankheitserreger

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DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Neue BMBF-Fördermaßnahme zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf stellen auch in Deutschland eine akute Herausforderung für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung dar. Mit der neuen BMBF-Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf – RiSKWa“ sollen Antworten darauf gefunden werden. 12 Forschungsverbundprojekte mit über 90 Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Behörden arbeiten in den kommenden drei Jahren an einem innovativen und dynamischen System des Risikomanagements im Wasserkreislauf.

Seit einigen Jahren werden viele neuere Stoffe mit Umweltrelevanz in Kläranlagenabläufen und Fließgewässern im Spurenbereich nachgewiesen. Es handelt sich dabei z.B. um Arzneimittel, Hormone, Sonnenschutzmittel, Waschmittelinhaltsstoffe, Tenside oder auch Flammschutzmittel aus unterschiedlichsten Bedarfsgegenständen, die unter der Bezeichnung „Anthropogene Spurenstoffe“ bzw. „Xenobiotika“ zusammengefasst werden. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass viele von ihnen schlecht abbaubar sind und sich in der Umwelt anreichern. Um sie zu entfernen, sind neben den klassischen Verfahren der Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung aufwändige Zusatzmaßnahmen notwendig; sonst können sie früher oder später ins Trinkwasser gelangen.
Eine ähnliche Situation besteht bei Krankheitserregern: In den letzten beiden Jahrzehnten wurden bislang wenig verbreitete Krankheitserreger in der Umwelt und im Trinkwasser entdeckt. Sie führten zu Krankheitsausbrüchen oder sporadischen Infektionen mit erheblicher epidemiologischer Bedeutung und waren mit den klassischen Strategien der Trinkwasserhygiene kaum zu kontrollieren. Auch das Muster des Auftretens bekannter Krankheitserreger (z.B. Cryptosporidien, Giardia, Noroviren) verändert sich sowohl durch den Wandel des Klimas als auch der demografischen Verhältnisse.

Vor diesem Hintergrund gehört es auch in Deutschland zu den größten Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement, eine qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung sowie eine ökologisch wie ökonomisch effiziente Abwasserentsorgung sicherzustellen.

Gerade die Vielfalt der anthropogenen Spurenstoffe und der neuen Krankheitserreger erweist sich sowohl in Hinblick auf die Bewertung als auch Elimination als große Herausforderung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert deshalb in den nächsten drei Jahren im Rahmen der Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf – RiSKWa“ 12 Verbundforschungsvorhaben mit insgesamt 30 Millionen Euro. Ziel ist es, innovative Technologien und Konzepte zum Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern für den vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutz zu entwickeln.
RiSKWa ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) und in das BMBF-Forschungsrahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen – FONA“ eingebunden (http://www.fona.de).

Weitere Informationen zur Fördermaßnahme und Ihrer 12 Verbundprojekte unter http://www.riskwa.de

Kontakt:
Wissenschaftliche Begleitung der BMBF-Fördermaßnahme RiSKWa
Dr. Thomas Track
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.
Email: track@dechema.de

Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, Ihren Belebtschlamm bezüglich Struktur, Lebensbedingungen und Fädigkeit sicher zu beurteilen

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Mikroskopierkurse vor Ort auf der Kläranlage

Probleme mit dem Schlammabsetz- und -entwässerungsverhalten sind nach wie vor das Thema Nr. 1 auf Kläranlagen, weil die Reinigungsleistung einer Kläranlage mit dem Schlammabsetzverhalten steht und fällt und weil ein schlechtes Entwässerungsergebnis enorme Kosten verursacht.
Meist liegt die Ursache in der Struktur und Zusammensetzung des Belebtschlammes. Deshalb nutzen wir unsere überaus umfangreichen Kenntnisse des Mikroskopierens nicht nur … Alle Informationen unter:

http://www.bioserve.info/Ablage/Mikroskopierkurse-vor-Ort-auf-der-Klaeranlage

Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, Ihren Belebtschlamm bezüglich Struktur, Lebensbedingungen und Fädigkeit sicher zu beurteilen

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Mikroskopierkurse vor Ort auf der Kläranlage

Probleme mit dem Schlammabsetz- und -entwässerungsverhalten sind nach wie vor das Thema Nr. 1 auf Kläranlagen, weil die Reinigungsleistung einer Kläranlage mit dem Schlammabsetzverhalten steht und fällt und weil ein schlechtes Entwässerungsergebnis enorme Kosten verursacht.
Meist liegt die Ursache in der Struktur und Zusammensetzung des Belebtschlammes. Deshalb nutzen wir unsere überaus umfangreichen Kenntnisse des Mikroskopierens nicht nur … Alle Informationen unter:

http://www.bioserve.info/Ablage/Mikroskopierkurse-vor-Ort-auf-der-Klaeranlage

Meldungen von den Kläranlagen aus der Schweiz 2012

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Dezember 2012
Stäfa Auftrag für Membranbioreaktor
Februar 2012
Bachwis Belebtschlammverfahren
Sensetal Neue Prozesssteuerung der Stapelung 
Mellingen Klärwerkfachmann mit eidgenössischem Fachausweis BBT 
Sensetal Ersatz Ammoniumanalyser 
Morgental Energiepark Morgental 
Sensetal Neue Prozesssteuerung der Eisensulfat Beschickung 
Wartau Knapp 10 Mio. für ein neues Pumpwerk und Regenbecken Langgraben samt Zulaufkanäle 
Worblental Pendelleitung Pumpstation 
Zürich Entdecken Sie das grösste Klärwerk der Schweiz! 
Kloten Abwasserzweckverband: Projekt Ausbau 2020 
Grenchen Kurzfassung Leitbild 
Emmental Leitbild ARA mittleres Emmental 
Bachwis Zweckverband Kläranlage VSFM: Blockheizkraftwerk seit fast vier Jahren in Betrieb 
Bern Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter für die Besichtigungen 
Morgental ARA wird Energiepark 
Mellingen Nachklärung 1 a+b, automatische Beckenspülung
Aarau Neuer Fettabscheider – Bauarbeiten für neue Mikroflotation auf der ARA sind angelaufen 
Bachwis Schaum im Faulturm war einmal 

ARA Stäfa: Auftrag für Membranbioreaktor ( Schweiz)

Die Gemeinde Stäfa am Zürichsee betreibt zwei Kläranlagen. In den Jahren 2002-2005 hat WABAG Wassertechnik AG den Auftrag zum Ersatz der kleineren der beiden Anlagen (ARA Uerikon) auf Basis des MBR-Verfahrens ausgeführt. Für die notwendige Leistungssteigerung der zweiten Anlage (ARA Stäfa) hat die Gemeinde aufgrund der guten Betriebserfahrungen auf der ARA Uerikon und der eleganten Umsetzungsmöglichkeit für den MBR-Ausbau auf der ARA Stäfa entschieden, ebenfalls das MBR-Verfahren anzuwenden.
Im Gegensatz zum Neubauprojekt der ARA Uerikon wird für die ARA Stäfa die Membranbiologie in den bestehen Belüftungs- und Nachklärbecken der Anlage in zwei Etappen erstellt. Der Umbau erfordert zudem eine spezifische Lösung, da die bestehende Anlage überdacht ist und damit eine nur eingeschränkte Nutzhöhe bietet. Die ARA Stäfa wird mit dem Ausbau eine Kapazität von 15’000 EW erreichen.

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Bachwis: Belebtschlammverfahren

A/I vs. konventioneller Betrieb
Praktische Versuche und Simulation

Die zweistrassige ARA Bachwis kann nach umfassender Sanierung sowohl
alternierend/intermittierend (A/I) als auch konventionell betrieben werden.
Eine experimentelle Untersuchung des Amts für Abfall, Wasser, Energie und
Luft (Awel) bestätigt die hohen Erwartungen an den A/I-Betrieb: Die Reinigungseffekte
der Stickstoffelimination lagen stets zwischen 80 und 90%,
die Gesamtstickstoffkonzentrationen im Abfluss der ARA waren stabil bei
ca. 5mg N/. Demgegenüber betrugen die Reinigungseffekte im konventionellen
Betrieb lediglich zwischen 10 und 50%. Die Gesamtstickstoffkonzentrationen
im Abfluss waren im konventionellen Betrieb stark schwankend
und lagen im Mittel lediglich bei 15 mg N/.
Die Ergebnisse von Simulationsrechnungen zeigen, dass das Gesamtpotenzial
der Stickstoffelimination im A/I-Betrieb wegen einer Substratkohlenstofflimitierung
der Denitrifikation praktisch vollständig ausgeschöpft ist.

Einführung
1.1 Stickstoffelimination in ARAs
….den ganzen Bericht lesen Sie unter:

http://www.arabachwis.ch/documents/ara-bachwisgwa11-08.pdf

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ARA Sensetal: Neue Prozesssteuerung der Stapelung

Im Zusammenhang mit dem Ersatz des Prozessleitsystems, haben wir entschieden, die alte Steuerung der Stapelung, welche autonom und noch von Hand gesteuert wurde, ins neue Prozessleitsystem zu integrieren. Daher musste der 20 Jahre alte Elektro-Schrank ersetzt werden. Ein neuer Prozessbeschrieb musste …mehr:

http://www.sensetal.ch/de/aktuell/news-detail/datum/2011/12/22/neue-prozesssteuerung-der-stapelung/

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ARA Mellingen: Klärwerkfachmann mit eidgenössischem Fachausweis BBT

Unser Mitarbeiter, Andreas Schwarz, hat am 21. bis 24. November 2011 die eidgenössische Berufsprüfung Klärwerkfachmann absolviert und mit Erfolg bestanden.

http://www.ara-mellingen.ch/cms/front_content.php?idcat=8&idart=97

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ARA Sensetal: Ersatz Ammoniumanalyser

Der Ammoniumanalyser, welcher für die Steuerung unserer Gebläse verantwortlich ist, wurde in den letzten Jahren immer häufiger anfällig auf Störungen. Darum haben wir uns entschieden, diesen zu ersetzen. Der neue Ammoniumanalyser ist mit einer neuen Technologie für das Filtern der Biomasse ausgerüstet. Dies musste bei uns neu installiert werden. Der neue Ammoniumanalyser funktioniert sehr gut uns ist auch …mehr:

http://www.sensetal.ch/de/aktuell/news-detail/datum/2011/12/22/ersatz-ammoniumanalyser/

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Morgental: Energiepark Morgental

Die ARA Morgental entwickelt sich zum «Energiepark Morgental» und will der Öffentlichkeit verschiedenste Verfahren zur Gewinnung erneuerbarer Energien näher bringen. Der Abwasserverband mit seinen acht Verbandsgemeinden leistet so seinen Beitrag zur Schweizerischen Energie- und CO2-Politik.

Die bestehende Heizungsanlage der Kläranlage aus dem Jahr 1973 wurde 1992 saniert und muss nächstens ersetzt werden. Der Abwasserverband wollte deshalb den gesamten Fächer der erneuerbaren Energien unter Berücksichtigung der grossen Landreserven des Grundstücks geprüft haben. Dies war Anlass, eine umfassende und nachhaltige Entwicklungs- und Energiestrategie auszuarbeiten.

Die Vorteile und der Nutzen des Energieparks Morgental sind sehr vielseitig. Die am Standort ARA Morgental produzierte Energie entspricht einer Strom- und Wärmeversorgung von bis zu 3500 Haushaltungen, …mehr:

http://www.morgental.ch/index.php?TPL=10114

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ARA Sensetal: Neue Prozesssteuerung der Eisensulfat Beschickung

Gleich wie bei der Stapelung haben wir die Gelegenheit genutzt, in Zusammenarbeit mit dem Ersatz des Prozessleitsystems die Eisensulfat-Station und die ganze Dosieranlage ins neue System zu integrieren. Es wurden neue Prozessbeschriebe und Elektroschemas erstellt. Weiter musste die in die Jahre gekommene Installation erneuert werden. Nun funktionieren die Aufbereitung sowie die Dosierung des Eisensulfates …mehr:

http://www.sensetal.ch/de/aktuell/news-detail/datum/2011/12/22/neue-prozesssteuerung-der-eisensulfat-beschickung/

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Ara-Wartau: Knapp 10 Mio. für ein neues Pumpwerk und Regenbecken Langgraben samt Zulaufkanäle

Der Abwasserverband Saar ist zuständig für die Entwässerung in den Gemeinden Sargans und Vilters-Wangs  sowie eines Teils von Mels. Nebst der Kläranlage und den Kanälen ist allen drei Gemeinden ist auch ein  Regenklärbecken notwendig. In Mels und Vilters-Wangs bestehen diese schon lange, in Sargans fehlte es  bis anhin. Das verschmutzte Wasser musste bei Gewittern oder lang anhaltenden Regenfällen ohne Vorbehandlung in den Fehrbach abgeleitet werden da die Kläranlage nicht soviel Abwasser in so kurzer Zeit reinigen kann. Mit dem Bau des Regenbeckens kann das verschmutzte Wasser künftig im Regenecken und Staukanal zwischengespeichert werden und anschließend dosiert zur Abwasserbehandlung zugeführt werden. Mehr:

http://www.ara-wartau.ch/projekte_regenbecken.php

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ARA Worblental-arabern: Pendelleitung Pumpstation

Die arabern nimmt heute den gesamten Faulschlamm der ARA Worblental entgegen. Aufgrund der Nähe der beiden Kläranlagen wird der Faulschlamm über eine speziell dazu ausgelegte Leitung in die arabern gefördert.
Die arabern weist heute eine hohe Belastung der Abwasserreinigung auf und hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Die ARA Worblental hingegen ist unterbelastet, im Speziellen durch die Schliessung der Kartonfabrik Deisswil.
Ein Projekt wurde ausgearbeitet, das vorsieht, das auf der arabern anfallende Zentrat aus dem entwässerten Faulschlamm der ARA Worblental dem Ursprung entsprechend in die ARA Worblental zurückzupumpen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte die Menge des in die ARA Worblental zurückgeführten Zentrats allenfalls erhöht werden.
Das Projektziel ist, die bestehende Leitung als Pendelleitung zu nutzen und für den dualen Betrieb betriebssicher auszurüsten, damit zusätzlich zum Faulschlamm in eine Richtung auch Zentrat in die Gegenrichtung gefördert werden kann.
Seit anfangs Juli 2011 wurde die Anlage in verschiedenen Versuchen …mehr:

http://www.arabern.ch/aktuelles/projekte.html

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Zürich: Entdecken Sie das grösste Klärwerk der Schweiz!

Schauen Sie den Fachleuten von ERZ Entsorgung + Recycling Zürich im Klärwerk Werdhölzli über die Schulter: Jeden Tag reinigen sie 200’000 Kubikmeter Abwasser und leiten es gesäubert zurück in die Limmat. In vier Reinigungsstufen holen sie alle festen und gelösten Schmutzstoffe aus dem Wasser und verwerten die Rückstände ökologisch und sinnvoll – Damit bleibt der natürliche Wasserkreislauf geschützt.

Der erlebnisreiche und unterhaltsame Rundgang dauert rund zwei Stunden, die maximale Gruppengrösse beträgt 25. Grössere Gruppen auf Anfrage.

http://www.stadt-zuerich.ch/content/ted/de/index/entsorgung_recycling/ueber_uns/rundgaenge/rungang_klaerwerk.html

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Kloten/Opfikon: Abwasserzweckverband: Projekt Ausbau 2020

Die Kläranlage gelangt in den nächsten Jahren an ihre Kapazitätsgrenze. Eine Kapazitätssteigerung durch Umbau oder Ausbau ist deshalb notwendig. In diesem Zusammenhang wird mit grösster Wahrscheinlichkeit auch die hydraulische Kapazität erhöht. Die der Biologie vorgelagerte Mechanische Reinigung ist bereits heute an ihrer Kapazitätsgrenze von 650l/s angelangt. Ein Ausbau der Biologie hat deshalb zwingend auch die Kapazitätsanpassung der mechanischen Reinigung zur Folge. Beim Ausbau der Biologie ist damit zu rechnen, dass nicht immer die ganze heutige Kapazität zur Verfügung steht und deshalb die Biologie in der mechanischen Reinigung z.B. durch Vorfällung entlastet werden muss. Es ist deshalb wichtig, dass die Kapazität der mechanischen Reinigung vor dem Ausbau der Biologie angepasst wird. Dies bedeutet den Ersatz wesentlicher Teile der heutigen Anlagen der mechanischen Reinigung.

Neben Kapazitätsgründen gibt es noch weitere Gründe, die Mechanische Reinigung zu ersetzen:
– Verteilung der Investitionen auf die Zeitachse
– Alter der Bauwerke (1963/1988)
– Überflutung bei Hochwasser (Häufigkeit nimmt zu)
– fehlende Sandwäsche
– Geruchsproblematik
– Arbeitsabläufe Frischschlammsiebung und -Eindickung am falschen Standort und zu klein
– Hygiene
Aufgrund eines ausführlichen Pflichtenheftes wurden drei Ingenieurbüros zu einem Ideenwettbewerb eingeladen. Die Resultate haben aufgezeigt auf, dass auf dem vorhandenen Platz im Bereich der bestehenden Mechanischen Reinigung eine neue Anlage realisierbar ist. Mehr:

http://www.klaeranlage.ch/?page=3&topPage=2

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Region Grenchen: Kurzfassung Leitbild

Kurzfassung Leitbild
Wir arbeiten in einem zukunfts-, kosten- und qualitätsorientierten Unternehmen, das die Zuleitung und die Behandlung des Abwassers von 17 Verbandsgemeinden in der Region Grenchen sicherstellt. Wir halten die gesetzlichen Vorgaben und übrigen Forderungen zielstrebig ein und verbessern unsere Organisation und Leistung, um die an uns gestellten Erwartungen zu erfüllen.

Insbesondere halten wir uns an folgende Leitsätze:

– Kundenorientierung und Zufriedenheit
– Innerbetriebliche Zusammenarbeit und Kommunikation.
– Entsorgungssicherheit und Qualitätssicherung
– Schutz der Umwelt
– Wirtschaftlichkeit und Verbesserung
– Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
– Persönliche Beteiligung und Weiterentwicklung.

Die Geschäftsführung und die Mitarbeiter sind verantwortlich für die gewissenhafte Umsetzung der Leitsätze. Sie werden sich darin tatkräftig unterstützen.
Ausführliche Infos unter:

http://www.araregiogrenchen.ch/de/home/ueberuns

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Leitbild ARA mittleres Emmental

1. Auftrag Der Gemeindeverband ARA Mittleres Emmental wartet und unterhält im Auftrag der Verbands- und Vertragsgemeinden den regionalen Sammelkanal mit sämtlichen Aussenstationen und reinigt das anfallende Abwasser im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
2. Umweltschutz Wir streben bei allen unseren Tätigkeiten den bestmöglichen Schutz der Umwelt an und tragen dazu bei, der Bevölkerung des Einzugsgebiets wie auch den untenliegenden Gebieten eine gesunde Natur und künftigen Generationen einen intakten Lebensraum zu erhalten.
3. Energie Wir sorgen bei der Energieproduktion und -verwendung für einen wirtschaftlichen, wirkungsvollen und umweltschonenden Umgang.
4. Entsorgung Wir entsorgen den anfallenden Abfall (Klärschlamm, Rechen- und Sandgut) gemäss den gesetzlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte.
5. Informationen Wir betreiben eine offene Informationspolitik und sind dafür besorgt, dass die Verbands- und Vertragsgemeinden sowie die Bevölkerung bei wesentlichen Entscheiden miteinbezogen werden.
6. Wirtschaftlichkeit Wir legen allen Handlungen Kosten-/Nutzen-Ueberlegungen zu Grunde, wobei der Nutzen nicht ausschliesslich wirtschaftlich sein muss sondern auch ökologisch, sozial oder politisch sein kann.
7. Werterhaltung Wir betreiben eine ständige Werterhaltung unserer Anlagen, damit die finanzielle Belastung der Bevölkerung und der Unternehmen über längere Zeit möglichst gleichmässig ist.
8. Personalpolitik Wir fördern mit einer aufgeschlossenen Personalpolitik die Rahmenbedingungen für ein offenes und leistungsförderndes Betriebsklima.
9. Arbeitssicherheit Wir sorgen für den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter und für eine angemessene sicherheitstechnische Ausrüstung der Anlagen.
10. Neuerungen Wir setzen uns für eine kontinuierliche Verbesserung unserer Organisation und ihrer Leistungen ein.

Mehr: http://www.arame.ch/de/leitbild_ara.aspx

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Ara Bachwis: Zweckverband Kläranlage VSFM: Blockheizkraftwerk seit fast vier Jahren in Betrieb

Im Blockheizkraftwerk wird das in den Faultürmen entstehende Biogas in Strom und Wärme umgewandelt.

Das Blockheizkraftwerk ist nun fast drei Jahren in Betrieb und hat inzwischen ca. 22’000 Betriebstunden geleistet. Die produzierte Energie beträgt 3.82 MWh.
Der elektrische Eigendeckungsgrad beläuft sich im Jahre 2011 auf über 82%..
Seit Mitte Juli 2009 können wir von der kostendeckenden …mehr:

http://www.arabachwis.ch/news_1.htm

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BERN: Wir begrüssen unseren neuen Mitarbeiter für die Besichtigungen

Herzlich willkommen
Stefan Grosjean ist seit August für die Besichtigungen unseres Betriebes zuständig. Der Umweltpsychologe ist auch bei der AVAG KVA Thun und der ewb Energiezentrale Forsthaus Bern im Einsatz.

http://www.arabern.ch/aktuelles/news/news-einzelansicht/article/wir-begruessen-unseren-neuen-mitarbeiter-fuer-die-besichtigungen.html

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Morgental: ARA wird Energiepark

«Leuchtturmprojekt» – von der Vision zur energieautarken Abwasserreinigungsanlage
Der Abwasserverband Morgental hat beschlossen sich zum «Energiepark Morgental» zu entwickeln. Die ARA wird mit vier Gasturbinen ab Frühjahr 2012 die gesteigerte Gasproduktion verwerten und die Verfügbarkeit massiv steigern, ja sogar Überschusswärme verkaufen können. Der Abwasserverband hat einen Vertrag mit der spezialisierten Firma EBM unterzeichnet, welche im Contracting die Wärme aus dem Abwasser mittels Wärmepumpe nutzt und die umliegenden Gebiete ab 2012 über ein Wärmeverbundnetz versorgt.
Die Wärmeproduktion soll zudem durch eine zusätzliche Restholzwärmezentrale im 2014 sinnvoll erhöht werden. Im Verlauf von 2013 wird ein Abwasserkraftwerk das gereinigte Abwasser der Stadt St.Gallen zu erneuerbarem Strom umwandeln. Als weiteres Vorhaben werden schon bald grosse Dachflächen zur Gewinnung von Solarstrom …mehr:

http://www.morgental.ch/index.php

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ARA Mellingen: Nachklärung 1 a+b, automatische Beckenspülung

Das Betriebspersonal hat bei den beiden Rundbecken eine automatische Beckenspülung konstruiert und eingebaut.
Diese Beckenspülung ersetzt die manuelle Reinigungsarbeit. Einmal monatlich hat das Personal bis anhin die Ränder mit dem Wasserschlauch gereinigt. Nun wird die neue Beckenspülung einmal wöchentlich automatisch über das Leitsystem angesteuert.Mehr:

http://www.ara-mellingen.ch/cms/front_content.php?idcat=8&idart=94

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Abwasserverband Aarau und Umgebung: Neuer Fettabscheider – Bauarbeiten für neue Mikroflotation auf der ARA sind angelaufen

Nachdem der Vorstand des Abwasserverbands Aarau und Umgebung (AVAU) an seiner Sitzung vom 16. Juni 2011 einem Baukredit von 4,4 Millionen Franken für eine Mikroflotation (Fettabscheider) einstimmig zugestimmt hat und nun für das Bauvorhaben die Baupläne und alle Bewilligungen vorliegen, fuhren auf der ARA am 23. Januar 2012 die Bagger auf.

Zusätzliche Reinigungsstufe
Die ARA Aarau hat im Gegensatz zu anderen Kläranlagen vergleichbarer Grösse keinen Fettabscheider und kämpft deshalb seit Jahren mit Fettfrachten in der mechanischen und biologischen Reinigungsstufe. Obwohl Optimierungen in der Abwasservorbehandlung bei den angeschlossenen Industrien laufend erfolgen, werden diese Probleme nicht ausreichend eliminiert. Die Fettbelastung der rund 65’000 angeschlossenen Einwohner, Restfrachten aus Industrie und Gewerbe und nicht voraussehbare Havarien im Einzugsgebiet bringen eine konstante Fettbelastung des Abwassers mit sich.

Nun soll diese Fettfracht mittels einer zusätzlichen Verfahrensstufe (Mikroflotation, die auf rein physikalischer Basis funktioniert) reduziert werden. Als positiver Nebeneffekt wird die ARA durch die neue Reinigungsstufe ganz allgemein entlastet. Damit ergibt sich mehr Reservekapazität für die Entwicklung im Einzugsgebiet. Das entfernte Fett verfügt über einen hohen organischen Materialanteil. Dieses kann direkt in die Faultürme eingespiesen werden und führt zu einer höheren Gasproduktion. Das so gewonnene Klärgas wird zur Erzeugung von elektrischem Strom verwendet. Die Abwärme dient als Prozesswärme für die ARA und zur Warmwasseraufbereitung in zwei Telliwohnblöcken.

Bauprojekt und Bauphase
Für die Mikroflotation wird eine dreiteilige Stahlbetonkonstruktion auf der freien Fläche zwischen bestehendem Sandfang und der biologischen Reinigungsstufe erstellt, in welcher die mechanischen Einrichtungen für die Flotation eingebaut werden. Im angrenzenden neuen Betriebsraum …mehr:

http://www.avau.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Itemid=112

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Ara Bachwis: Schaum im Faulturm war einmal

Ausgangslage:
Jeden Herbst standen wir vor der Situation, dass der Vorfaulraum zu schäumen begann. Kurzfristig konnten wir mit dem Runterfahren des Faulraumniveaus und der Einbringung von Entschäumungsmitteln verhindern, dass Schaum in die Flammenrückschlagfilter und in die Gasleitung gelangte.
Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, musste über den Zeitraum von November bis April, im Jahr 2009 sogar bis im August, ein Entschäumungsmittel in den Vorfaulraum zudosiert werden.
Trotz dieser Massnahmen kam es verschiedentlich zu einer Schaumentwicklung, die wiederum nur mit dem Absenken des Vorfaulraumes aufgefangen werden konnte.
Durch Schaumsonden, Automatisierung der Absenkung und …mehr:

http://www.arabachwis.ch/news.htm

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