Start Blog Seite 118

Meldungen zur IFAT 2014

0

Wenn Sie Meldungen zur IFAT 2014 haben, so schicken Sie diese an firmennachrichten@klaerwerk.info. 

Zur IFAT-Seite:  http://www.ifat.de/
Zur Ausstellerdatenbank (Hallenpläne):  http://www.nfm-ifat.de/2014/de/home.php

Mall Mall ist wieder dabei und zeigt auf der IFAT neue Behandlungsanlagen für Regenwasser, einen mobilen Abscheider und die neue Kompaktpumpstationen-Familie Leva 
PIPE-SEC + IHS Prävention in der Rattenbekämpfung 
Hach-Lange Bald ist es wieder soweit  
Hiller GmbH Hiller GmbH auf der IFAT 2014 in München 
DEMON IFAT 2014 – Besichtigung Deammonifikationsanlagen 
AÖW  Vorträge am Meeting Point des Verbändestandes in der Eingangshalle West während der IFAT-Messe 
AÖW Öffentliche Wasserwirtschaft und Gewässerschutz: Integrierte Wasserwirtschaft oder „vierte Reinigungsstufe“? am 7.5.2014 in München  
Alltech Dosieranlagen IFAT 2014: Wir sind dabei!  
Vega VEGA mit Neuheiten auf der IFAT 2014 
Simona SIMONA auf der IFAT 2014 
ProMinent Unter dem Claim „Experts in Chem-Feed and Water Treatment“ 
Nivus Besuchen Sie uns auf der IFAT 
Messe München  Exklusiver Service: Der Hotelfinder für den Messestandort München 
Messe München  Perspektive Zukunft: Das Rahmenprogramm der IFAT 2014 
Messe München  Innovativ und lösungsorientiert: Einblick in die Praxis der Wasser- / Abwasserbranche 
Mecana IFAT 2014 
Hydro-Ingenieure Hydro-Ingenieure auf der IFAT 2014 vertreten 
Huber SE HUBER SE auf der IFAT 2014 
DWA DWA auf der IFAT  
EKO-PLANT Wir wünschen uns, dass Sie 100% erfahren 
Endress und Hauser Wasser ist unser Leben! 
Strebatec Innovative Lösungen 
DWA IFAT JOBCENTER 2014  
Messe München  Wasser- und Abwasserbranche präsentiert sich ideenreich 
Messe München  Die Foren im Rahmenprogramm der IFAT 
Feralco Besuchen Sie uns auf der IFAT 2014 in München 
DWA DWA auf der IFAT  
Senergie  Machen Sie sich selbst ein Bild von unseren Produkten und sprechen Sie mit unseren Experten für BHKW-Technologien 
Mall IFAT 2014: Mall mit neuen Gewässerschutz-Systemen 
Messe München Kanalsanierung auf der IFAT 2014 
Messe München IFAT 2014 ist ausgebucht 
ÖWAV IFAT 2014 in München – Gratis-Tagetickets für ÖWAV-Mitglieder!  
Messe München  Neuer Partner für die IFAT: BDSV organisiert Sonderschau für Autorecycling 
DWA  Research & Education Area auf der IFAT 2014 
DWA Young Professional’s Lounge und Berufswettbewerb zur IFAT: Sponsoren gesucht 
Messe München Desinfektionssysteme weltweit zunehmend gefragt 

 


Mall ist wieder dabei und zeigt auf der IFAT neue Behandlungsanlagen für Regenwasser, einen mobilen Abscheider und die neue Kompaktpumpstationen-Familie Leva.

Am zweiten Messetag laden wir Sie zum Pressetag auf unserem Stand ein:
Thema: „Ratgeber Regenwasser“ von Mall – Vorstellung der aktualisierten 5. Auflage mit dem Herausgeber, dem Architekten und
Regenwasser-Experten Klaus W. König aus Überlingen
Termin: Dienstag, 6. Mai 2014
Uhrzeit: von 9 bis 18 Uhr
Ort: auf dem Mall-Messestand 401/502 in Halle A1
Gerne zeigen wir Ihnen bei Ihrem Besuch, was wir indiesem Jahr außerdem an Produktneuheiten dabei haben. Egal, ob es sich um Regenwasser oder Abwasser aus Abscheidern, Kläranlagen oder Biogasanlagen handelt: Mall hat das passende System zur Behandlung.
 
(nach oben)


PIPE-SEC + IHS :Prävention in der Rattenbekämpfung

Wer sich zu innovativen Lösungen um die Bekämpfung und Eindämmung von Wanderrattenpopulationen in der Kanalisation informieren möchte, findet auf dem Stand der PIPE-SEC und dem IHS wirkungsvolle
Sperrklappen für die Kanalrohre.
Außerdem informiert das IHS über die neuen Anforderungen an die Sachkunde in der Kommunalen Nagerbekämpfung. Nach der neuen Biozidverordnung sind ab dem 01.07.2014 erweiterte Kenntnisse für die Sachkunde erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Sie finden uns in der Halle A3. am Stand 111/210
Fragen auch an:
Hans-Rainer Neuber
Dipl.-Ing. agr. – Freier Sachverständiger
Staatl. gepr. Desinfektor & Schädlingsbekämpfer
Landweg 8 – 33829 Borgholzhausen
Telefon 05425-5529 – Mobil 0163-1424849
Fax 05425-954280-E-mail:info@neuber-ihs.de
 
(nach oben)


HACH LANGE: Bald ist es wieder soweit

Vom 05. bis zum 09. Mai 2014 öffnet die IFAT 2014 in München ihre Tore. Lassen Sie sich überraschen, welche Neuerungen rund um effiziente Lösungen zur Prozess- und Kosten-Optimierung und welche neuen Produkte Sie bei HACH LANGE diesmal hautnah erleben können. Sie finden uns auch diesmal wieder in Halle A5, Stand 335/434.

http://www.hach-lange.de/view/content/newsdetails?newsid=8799894987632
 
(nach oben)


Hiller GmbH auf der IFAT 2014 in München

Vom 5. – 9. Mai findet in München wieder die IFAT statt, die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall & Rohstoffwirtschaft.
Stand A1.140
Auch die Hiller GmbH wird auf der IFAT wieder vor Ort sein und die neue DECAPRESS Dekanterbaureihe präsentieren. Hiller hat seit über 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von hochwertigen Dekantierzentrifugen und gehört weltweit zu den führenden Unternehmen dieser Branche. Gerade im Bereich der kommunalen und industriellen Abwasserbehandlung ist der Hiller Dekanter für seine robuste, bedienfreundliche und wirtschaftliche Arbeitsweise bekannt.

http://www.hillerzentri.de/New/de/main.html
 
(nach oben)


DEMON: IFAT 2014 – Besichtigung Deammonifikationsanlagen

Im Rahmen der IFAT bietet wir Ihnen die Möglichkeit zur Besichtigung der Deammonifikationsanlagen Neumarkt/Oberpf. und Strass/A.
Die Touren starten vom Messegelände München und werden jeweils am 6. und am 8.Mai durchgeführt.

Wir rechnen mit sehr großem Interesse bei begrenzter Teilnehmerzahl. Um Ihnen auf jeden Fall die Chance zur Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir Sie, sich so schnell wie möglich unter c.rauch@EssDemon.com anzumelden.

http://www.essdemon.ch/de/news?902

(nach oben)


IFAT: Vorträge am Meeting Point des Verbändestandes in der Eingangshalle West während der IFAT-Messe

5. Mai 2014, 15:00 – 15:30 Uhr | Christa Hecht, AöW e.V. zum Thema„Historische Wasserwirtschaft und Wasserkunst Augsburg“
6.+8. Mai 2014, 11:30 – 12:00 Uhr | Steffen Rolke, Ingenieure ohne Grenzen e.V. zum Thema„Wasser und Sanitation“
6. Mai 2014, 15:00 – 15:30 Uhr | Sebastian Schönauer, Interessengemeinschaft Kommunale Trinkwasserversorgung in Bayern (IKT) zum Thema„Kleinkläranlagen“

Quelle: AöW e.V
 
(nach oben)


AÖW: Öffentliche Wasserwirtschaft und Gewässerschutz: Integrierte Wasserwirtschaft oder „vierte Reinigungsstufe“? am 7.5.2014 in München

Trotz aller Anstrengungen und Erfolge, die in den letzten 150 Jahren mit der Reinigung von Abwasser erzielt wurden, wird neuerdings bei der Bewertung der Gewässerqualität nach der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) festgestellt, dass auch in Deutschland Probleme bei der Gewässergüte bestehen. Hauptursache sind Beeinträchtigungen der Gewässerstrukturen, der Hydromorphologie. Aber auch Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor sowie die Belastung mit anthropogenen Spurenstoffen haben Auswirkungen auf die Ökologie der Gewässer und damit auch auf die Wasserversorgung.

Die stoffliche Belastung der Gewässer kann unter Umständen unsere Lebensgrundlagen beeinträchtigen oder sogar gefährden, mit weitreichender Bedeutung für heutige und künftige Generationen.
Wir wollen mit Ihnen diskutieren, in wie weit die Belastungen bereits durch den Verursacher vermieden werden können.
Die Veranstaltung wird am 7.5.2014 um 14 Uhr im Internationalen Congress Center München (ICM) stattfinden.

Hier finden Sie die Einladung und den Anmeldebogen zum Download:
http://www.aoew.de/pages/posts/oeffentliche-wasserwirtschaft-und-gewaesserschutz-integrierte-wasserwirtschaft-oder-bdquovierte-reinigungsstufeldquo-am-7.5.2014-in-muenchen-69.php

(nach oben)


Alltech Dosieranlagen: IFAT 2014: Wir sind dabei!

Besuchen Sie uns in der Halle A2/Stand 504.

Alltech Dosieranlagen GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 2
D-76356 Weingarten
Tel.: ++49 – (0)7244 – 7026 – 23
Fax: ++49 – (0)7244 – 7026 – 50
Web:www.alltech-dosieranlagen.de
Email:weller.i@alltech-dosieranlagen.de
 
(nach oben)


VEGA: mit Neuheiten auf der IFAT 2014

Ausstellungsschwerpunkte bei VEGA
Sauberes Trinkwasser, effektives Recycling und ein verantwortungsvoller Umgang mit wertvollen Ressourcen – das sind die Schwerpunkte der IFAT, die vom 5. bis 9. Mai 2014 in München stattfindet.
Die VEGA Grieshaber KG stellt auf der IFAT Neues und Bewährtes aus. Der Komplettanbieter für Druckmesstechnik hat die Druckmessgeräte-Familie VEGABAR komplett überarbeitet und auf wenige leistungsstarke Varianten reduziert, um die Geräteauswahl zu erleichtern: Mit nur drei Prozessdruck-Messumformern können die Anwender ab sofort alle Applikationen lösen. Neu ist auch die digitale Anzeige- und Bedieneinheit VEGADIS 82, die im Feld und in den Schaltschränken kostbaren Platz spart.
Natürlich präsentiert VEGA am Messestand auch weitere Sensoren der modularen Geräteplattform plics®. Nach dem „Einfacher-ist-besser“-Prinzip hat VEGA mit plics® die Welt der Füllstand- und Druckmesstechnik verändert. Der modulare Aufbau und ermöglicht ein Maximum an Flexibilität bei der Auswahl spezifischer Sensoreigenschaften und bei der Integration der Feldgeräte. Nicht zuletzt deshalb ist plics® seit zehn Jahren einfach besser!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am VEGA-Messestand auf der IFAT.

http://www.vega.com/de/News-Artikel_51769.htm
 
(nach oben)


SIMONA: auf der IFAT 2014

• Weltweit erster nahtloser Bogen bis da 1.000mm
• SIMODUAL² Industriedoppelrohre – Standardisiertes Komplettsystem für den sicheren Transport aggressiver Medien
• SIMONA® Mehrschichtrohre mit funktionalen Schichten – Abriebfeste Transportleitungen für höchste Beanspruchungen
SIMONA Messestand IFAT 2014 Halle B6, Stand 321/418
 
(nach oben)


ProMinent : Unter dem Claim „Experts in Chem-Feed and Water Treatment“

beweist ProMinent auf der diesjährigen IFAT seine Kompetenz in den Bereichen Trinkwasser, Abwasser und Prozess-/Kühlwasser. Auf Stand 431 in Halle A3 verdeutlicht der Heidelberger Hersteller mit „Produkt-Inseln“ die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten seiner Komponenten und Systeme. Neben der Kompetenz in der Wasseraufbereitung wird nicht nur die Kundennähe in Deutschland hervorgehoben. Weltweit gewährleisten erfahrene Ansprechpartner und Service-Mitarbeiter optimierte Lösungen mit klarem Branchenbezug. Grundlage bilden alle hierfür notwendigen, gängigen Verfahren sowie das komplette Portfolio an Produkten der Dosiertechnik und Wasseraufbereitung.
Auf unterschiedlichen „Produkt-Inseln“ sind Magnet- und Motordosierpumpen, Dosierstationen, Mess- und Regelgeräte, Polymeransetz- und Dosierstationen sowie Elektrolyse- und Chlordioxidanlagen zu sehen.
Zur einfachen Zuordnung der Bereiche Trinkwasser, Abwasser sowie Prozess-/Kühlwasser sind die Inseln farblich differenziert und die Exponate entsprechend gekennzeichnet. Alle Komponenten, Systeme und Technologien können dadurch einfach und eindeutig den Bereichen zugeordnet werden, in denen sie zum Einsatz kommen.
Mit seinen Verfahren wird ProMinent auch dem Minimierungsgebot der Trinkwasserverordnung gerecht: Das bedeutet beispielsweise eine chemikalienfreie Wasserdesinfektion durch Behandlung mit ultraviolettem Licht. Oder, sofern notwendig, mit einer Desinfektion mit möglichst geringem Einsatz von Chemikalien. Mit einer ProMaqua® Chlordioxid- oder Elektrolyseanlage lässt sich das Desinfektionsmittel gemäß Trinkwasserverordnung vor Ort erzeugen.
Wie flexibel die Einsatzmöglichkeiten seiner Dosiersysteme sind, beweist der Heidelberger Hersteller auch mit seinen plattenmontierten Dosiersystemen DULCODOS® DSWa: Die Lösungen reichen von der Dosierung von Bioziden und Inhibitoren in Kühlwasser, der pH-Neutralisation durch exakte Zugabe von Laugen und Säuren, der Entsalzung von Prozesswässern bis hin zur Dosierung von Fällmitteln (Eisen-III-Chlorid) zur Abwasserbehandlung. Ausgestattet mit einer Membrandosierpumpe delta® mit geregeltem Magnetantrieb optoDrive®, in Kombination mit dem Durchflussmessgerät DulcoFlow®, gewährleisten die Stationen eine effiziente Chemikalienzugabe mit hoher Dosiergenauigkeit.
Mit einem weiteren Exponat, einer Polymeransetz- und Dosierstation Polymore, lässt sich die Klärschlammentwässerung optimieren. Mit dieser Anlage können, in Kombination mit einem Big-Bag-Entleerungssystem für pulverförmige Polymere, Flockungsmittel sehr genau in gelöster Form zudosiert werden.
 
(nach oben)


NIVUS: Besuchen Sie uns auf der IFAT

Wir freuen uns auf Sie. Halle A5 – Stand 235/334

Ansprechpartnerin: Dagmar Mack-Röder
Tel. +49(0)7262 9191-833

http://www.nivus.de/de/aktuelles_messen.asp?MenuID=2&UMenuID=23&kat=1

(nach oben)


IFAT: Exklusiver Service: Der Hotelfinder für den Messestandort München

In der beliebten Kulturmetropole München wird ein Messebesuch zum Erlebnis. Auf der Suche nach dem passenden Hotel unterstützt Sie der Hotelfinder der Messe München und bietet praktische Tipps rund um Ihren Besuch.
Übernachtungsmöglichkeiten und Hotelführer finden Sie hier

http://www.ifat.de/de/Hotel?43
 
(nach oben)


Perspektive Zukunft: Das Rahmenprogramm der IFAT 2014

Das ausgezeichnete Rahmenprogramm der IFAT 2014 überzeugt mit seiner außerordentlichen thematischen Bandbreite:
In den Foren der Halle A5 (Wasser / Abwasser) und B1 (Abfall / Recycling) finden zahlreiche Vorträge, Fachdiskussionen und Länderspecials statt. In der Halle B0 begeistert die Sonderveranstaltung „Think Green – Think Future“ mit Beiträgen rund ums Thema Forschung, Bildung und Personalentwicklung – sowie einer Jobbörse für Young Professionals.

Zusätzlich finden im Rahmen der IFAT zahlreiche Sonderveranstaltungen sowie fünf spannende und praxisnahe Live-Demonstrationen statt – unter anderem die neuen Sonderschauen Autorecycling (BDSV mit BMW) und Baustoffrecycling (VDBUM).

Das detaillierte Rahmenprogramm finden Sie hier

http://www.ifat.de/de/Rahmenprogramm?1

(nach oben)


Innovativ und lösungsorientiert: Einblick in die Praxis der  Wasser- / Abwasserbranche

Im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik kann die IFAT auch in diesem Jahr mit zahlreichen Innovationen aufwarten. Seien Sie dabei – lernen Sie Trends und Strategien kennen und nehmen Sie direkt vor Ort mit den Herstellern Kontakt auf.
Einen Einblick in die Praxis erhalten Sie mit unserer Podcastserie. Als Auftakt starten wir mit einem Beitrag über die Abwasserbehandlung, die Entwicklung zukunftsfähiger Wasser- und Abwassersysteme sowie über den Hochwasser- und Gewässerschutz.
Den Podcast finden Sie hier

http://www.youtube.com/watch?v=Pz39oSDHkdU&feature=youtu.be&1

(nach oben)


Mecana: IFAT 2014

Mecana nimmt als Aussteller an der IFAT 2014 in München teil. Wir freuen uns über Ihren Besuch an unserem Stand.

http://www.mecana.com/de/kurze-news
 
(nach oben)


Hydro-Ingenieure: auf der IFAT 2014 vertreten

Auf der diesjährigen IFAT 2014 sind die Hydro-Ingenieure GmbH und die HYDRO-Ingenieure Energie & Wasser GmbH mit einem gemeinsamen Stand Nr. 119/218 in Halle A3 vertreten. Besuchen Sie uns gerne und tauschen Sie sich bei Kaffee mit uns über die neuesten Entwicklungen aus. Wir freuen uns auf Sie.
 
(nach oben)


HUBER SE: auf der IFAT 2014

Seit Jahrzehnten steht HUBER weltweit als Synonym für fortschrittliche und zuverlässige Lösungen im Bereich der Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung und Schlammbehandlung. Von der herausragenden Qualität der HUBER-Produkte können sich die Besucher der Messe IFAT 2014 selbst überzeugen – vom 5. bis zum 9. Mai in Halle A2, Stand 333.
Im Hinblick auf die Sicherheit des Trinkwassers zeigt HUBER seine neu konzipierte Drucktüre TT7, geeignet für einen Wasserdruck von bis zu 30 m sowie die weiter entwickelte Schachtabdeckung SD10.
Die Entfernung und Aufbereitung von Feststoffen sind grundlegende Prozesse der Abwasserreinigung. Auch hier hat die HUBER SE immer wieder mit bahnbrechenden Innovationen für Aufsehen gesorgt:

KONTAKT
HUBER SE
Industriepark Erasbach A1
D-92334 Berching
 
(nach oben)


DWA auf der IFAT

DWA-Messestände, IFAT Jobcenter, Young Water Professionals‘ Programme In bewährter Weise wird die DWA auch diesmal vom 5. bis 9. Mai auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, vertreten sein. Die KA berichtet über die Höhepunkte, die die Messebesucher in München bei der DWA erwarten.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2014 ab Seite 182

(nach oben)


EKO-PLANT: Wir wünschen uns, dass Sie 100% erfahren

Schöner Schlammassel? Die politische Lage. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht für die Klärschlammverwertung den Ausstieg aus der Landwirtschaft vor. Unabhängig von derzeitigen Rahmenbedingungen, halten wir es für sinnvoll, sich der Thematik bereits heute zu stellen. Auf der IFAT zeigen wir Ihnen, mit welchen unserer Lösungen Sie zukunftssicher reagieren.

Wir laden sie daher auch in diesem Jahr herzlich auf unseren Messestand 336 in Halle A2 zu einem Gespräch unter Experten ein. Es lohnt sich.

Mehr Informationen zum Thema und zu unserer Abendveranstaltung auf der IFAT finden Sie unter

http://www.eko-plant.de/veranstaltungen/361.html
 
(nach oben)


Endress und Hauser: Wasser ist unser Leben!

Wir möchten mit Ihnen aktuelle und zukünftige Lösungen auf den Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser- und Abfallaufbereitung, Recycling und Biogas/Erneuerbare Energien entwickeln und weltweit umsetzen. Besuchen Sie uns auf der IFAT 2014 und überzeugen Sie sich selbst.

Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch mit Ihnen auf unserem Stand 435/534, Halle A5.

Weitere Informationen unter: http://www.de.endress.com

(nach oben)


Strebatec: Innovative Lösungen,

zukunftsweisende Ideen und internationales Networking – das alles macht die IFAT (Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft) zur unverzichtbaren Branchenplattform. Deshalb sind wir auch dieses Jahr mit einem eigenen Stand vom 05. bis 09. Mai 2014 an der IFAT in München vertreten.
Erstmals für die Öffentlichkeit, werden wir in München eine Weltneuheit auf dem Wasser- und Abwassermarkt präsentieren. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich von unserer Innovation vor Ort begeistern.
Zu einem kreativen Gedankenaustausch laden wir Sie in die Halle A1, Stand 333 ein. Vereinbaren Sie vorgängig einen Termin. Bettina Blaser wird sich gerne um die Organisation kümmern.
Wir freuen uns Sie in München zu treffen!
 
(nach oben)


IFAT JOBCENTER 2014

Hier steigen Ihre Karriere-Chancen! Erstmalig bietet das IFAT JOBCENTER eine Plattform für Facharbeiter, Meister, Ingenieure und Naturwissenschaftler, um auf der Messe mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Für diesen Zweck wird die Halle B0 im Eingangsbereich West unter dem Titel „Think Green – Think Future“ für die Bereiche Forschung, Bildung und Personalentwicklung geöffnet. Informieren Sie sich an der JobWall, bei Unternehmensvorträgen oder suchen Sie den direkten Kontakt zu Personalverantwortlichen in Unternehmen. Aktuelle Informationen zu den ausschreibenden Unternehmen finden Sie online unter www.dwa.de/jobcenter.  

(nach oben) 


Wasser- und Abwasserbranche präsentiert sich ideenreich

Trinkwassergewinnung und Abwasserbehandlung sowie die dazugehörigen Transport-, Management- und Überwachungsaufgaben zählen zu den zentralen Ausstellungsthemen der weltweit führenden Umwelttechnologiemesse IFAT. Vom 5. bis 9. Mai 2014 wird die Branche auf dem Münchner Messegelände erneut zeigen, dass bei allen Teilaspekten der Wasser- und Abwasserwirtschaft noch immer Raum für Innovationen ist. Hier einige Beispiele, die Aussteller im Vorfeld auf dem Medien Dialog am 7. und 8. Januar präsentierten.

Wie der Wasserkreislauf selbst, so ist auch die Wasser- und Abwasserbranche in ständiger Bewegung. Innovative Produkte ersetzen Vorgängerlösungen, während sich Firmen und Märkte in neuen Konstellationen ordnen. Beispielsweise hat Siemens im November letzten Jahres seine Geschäftseinheit „Water Technologies“, die Systeme zur Behandlung von Wasser und Abwasser entwickelt und vermarktet hatte, verkauft. Die im Mai dieses Jahres anstehende, internationale Umwelttechnologiemesse IFAT ist für den Weltkonzern die Gelegenheit, dem Markt zu zeigen, dass sich Siemens im Wassergeschäft jetzt auf Automatisierungs-,Steuerungs- und Antriebslösungen für Industrie und Kommunen konzentriert. Auf der Messe präsentiert Siemens unter anderem die modulare Wasser-Managementsoftware Siwa. Mit ihr lässt sich die Betriebsführung in komplexen Wasser- und Abwassernetzen computergestützt simulieren und optimieren. Mit dem Modul „Leak“ können nach Firmenangaben außerdem Leckagen in Wassertransportsystemen erkannt und geortet werden.

Die einen verkaufen, die anderen kaufen: Durch den Erwerb des US-amerikanischen Unternehmens Ashbrook Simon-Hartley im Jahr 2012 hat Alfa Laval sein Produktspektrum für die industrielle und kommunale Abwasserbehandlung abgerundet. Eines der Ergebnisse dieser Verbindung ist der von Alfa Laval neu auf den Markt gebrachte Scheibenfilter Iso-Disc, der auf bewährten Technologien des eingekauften Know-hows basiert. Sein Einsatzbereich umfasst unter anderem die tertiäre Filtration, die Behandlung von Prozessströmen und die Oberflächenwasseraufbereitung. Die quadratischen oder rechteckigen Iso-Disc-Filterplatten passen laut Angaben von Alfa Laval problemlos in bestehende Filtertanks und Becken. Sie eignen sich deshalb auch zur Nachrüstung und erfordern als treibende Kraft nur eine 30 cm hohe Wassersäule.

Die Rotamat-Rechen und -Siebanlagen des Herstellers Huber SE sind weltweit bereits tausendfach in der Abwasserreinigung installiert. Als Neuentwicklung in dieser Produktfamilie wird auf der IFAT die Siebanlage RPPS Star ausgestellt. Nach Firmenangabe ermöglicht sie mit ihrer sternförmigen Siebtrommel einen großen Durchsatz bei hoher Abscheideleistung. Ebenfalls neu im Rotamat-Segment ist die Feinstsiebanlage RoMem Liquid. Aufgrund ihrer großen Siebfläche können mit ihr Algen, Trübstoffe und Haare energiesparend aus dem Abwasserstrom entfernt werden. Zudem steigert RoMem Liquid laut den Huber-Experten die Betriebsstabilität von Membranbelebungsanlagen.

Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Entsprechend vielfältig ist der Markt und entsprechend groß ist die Zahl der hierzu auf der IFAT ausstellenden Unternehmen. Bei zu fördernden Medien mit hohem Trockensubstanzgehalt, beispielsweise entwässerte Schlämme oder Gülle, Silage und Bioabfälle für die Biogas-Vergärung, haben sich Exzenterschneckenpumpen in der Praxis bewährt. Ihr Förderprinzip basiert auf einem Rotor, der sich oszillierend in einem feststehenden Stator dreht. Gerade die Gestaltung des Stators bietet immer noch Optimierungsansätze. So präsentiert der Hersteller Netzsch einen neuen Stator, der die Instandhaltung vereinfacht. Da bei dem iFD-Stator 2.0 das Elastomer nicht im Stator einvulkanisiert ist, sondern nur formschlüssig eingespannt, kann er laut Netzsch bei Abnutzung einfach herausgenommen und als sortenreiner Abfall entsorgt werden. Ebenso schnell ist ein neuer Stator eingesetzt und fixiert. Zudem verringert die Konstruktion die nötigen Drehmomente für Start und Betrieb und reduziert so die Energiekosten.

Einen neuen Werkstoff für die Statoren seiner Exzenterpumpen hat der Pumpenhersteller Allweiler im Programm: Alldur wurde speziell zur Förderung von abrasiven Abwässern entwickelt. Die Rezeptur des Elastomers ist darauf abgestimmt, sehr hohen Widerstand gegen mechanische Einwirkungen zu leisten. Dies erhöht die Standzeit des Stators und damit der gesamten Pumpe.

Bei der Aufbereitung von Trink-, Prozess- und Abwasser geht es darum, unerwünschte Substanzen möglichst effizient und gründlich zu entfernen. Die Blücher Gruppe fertigt dazu Hochleistungsadsorbenzien in Form von 0,2 bis 0,7 mm großen Kügelchen, deren mechanische und adsorptive Fähigkeiten individuell bestimmt werden können. Um die Leistungsfähigkeit des unter dem Namen Saratech etablierten Produkts noch besser zu entfalten, arbeitet das Unternehmen derzeit an einem Kontinuierlichen Gegenstrom-Adsorber (KGA). Das neue System führt die Adsorbenzien in einem Reaktor in Gegenrichtung durch den Wasserstrom. Eine angeschlossene Regenerationstechnik reinigt anschließend die mit den Verunreinigungen beladenen Kugeln vor Ort, so dass ein geschlossener Adsorbenzienkreislauf entsteht. Die Vorteile des Verfahrens sind nach Firmenangabe unter anderem eine hohe Filtergeschwindigkeit, ein vergleichsweise niedriger Platzbedarf und ein geringer Adsorbenzieneinsatz ohne Massenverlust. So lassen sich im Lauf des Lebenszyklus‘ die Kosten reduzieren. Blücher stellt auf IFAT den KGA, der sich momentan in der Pilotphase befindet, erstmals der breiten Fachöffentlichkeit vor.

BASF führt mit Zetag Ultra derzeit ein neues Flockungshilfsmittel zur verbesserten Fest-Flüssigtrennung in der Abwasserreinigung ein. Das ultra-hochmolekulare Pulver verspricht über sein hohes Bindungsvermögen eine verbesserte Flockenstabilität und damit eine stärkere Entwässerungsleistung. Nach Angaben des Chemie-Konzerns beweisen Anwendungstests weltweit, dass mit dem neuen Produkt der Feststoffgehalt im entwässerten Schlamm um durchschnittlich 15 Prozent ansteigt. Der höhere Feststoffanteil im Austrag der Kläranlage spart Energie bei Transport, Entsorgung und Verbrennung.

Zum Markt der Wasser- und Abwasserwirtschaft gehört auch das weite Feld der Messtechnik. Hier lässt sich unter anderem die Benutzerfreundlichkeit noch erhöhen. Smartphones und Tablets standen bei der intuitiven Benutzerführung und dem Icon-basierten Menüaufbau des neuen Spektralphotometers Nanocolor UV/VIS II des Herstellers Macherey-Nagel Pate. Nach eigenen Angaben können damit auch Laien Wasseranalysen im UV-Bereich problemlos durchführen. Aufgrund der integrierten Farbmessung und Trübungsmessfunktion sowie einem Küvettentestprogramm ist das Gerät für viele Überwachungsaufgaben im Trink- und Abwasserbereich einsetzbar.

http://www.ifat.de/link/de/27618911#27618911

(nach oben) 


Die Foren im Rahmenprogramm der IFAT

Länder- und Themenspecials bilden erneut Mittelpunkt
Erstmals: intelligent urbanization mit drei Themenblöcken

Flächenrekord, Hallen ausgebucht: Die IFAT, die vom 5. bis 9. Mai in München stattfindet, ist auf dem Weg zu Bestmarken. Ebenso aussichtsreich präsentiert sich auch wieder das Rahmenprogramm der weltweit wichtigsten Umwelttechnologiemesse. Über die gesamte Messelaufzeit bieten die Foren in den Hallen A5 und B1 Länder- und Themenspecials, Podiumsdiskussionen, Seminare und Ausstellerpräsentationen.

Länder-Specials
Seit vielen Jahren sind die Länder-Specials ein fester Bestandteil des Rahmenprogramms der IFAT. Was passiert in welchem Markt? Was sind die dortigen Herausforderungen und welche Lösungen gibt es? Aufstrebende Märkte präsentieren sich ebenso wie etablierte: In Kooperation mit dem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) organisiert die Messe München die Länder-Specials Indien, China und Mexiko/Mittelamerika. Die „Wasser- und Energiewirtschaft der Zukunft“ in Kanada werden gemeinsam mit dem StMUV, der kanadischen Regierung sowie den Regierungen von Québec, Ontario, Alberta und British Columbia und der Unterstützung der Bayerischen Forschungsallianz erörtert. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nimmt sich in Zusammenarbeit mit German Water Partnership (GWP) der Besonderheiten des türkischen Marktes an. GWP organisiert zudem das zweite Länder-Special Indien. Erstmals wird sich auch Österreich – in Kooperation mit Advantage Austria – im Forenprogramm präsentieren.

Themenspecials
Aber nicht nur Märkte, auch aktuelle gesellschaftspolitische Fragen werden behandelt. Hier engagiert sich das StMUV mit einem Vortragsblock zum Thema Phosphor-Recycling, zu dem unter anderem der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, sowie Prof. Dr. Klaus Töpfer, Direktor des Institute für Advance Sustainability (IASS, Potsdam), erwartet werden. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) veranstaltet Podiumsdiskussionen zu Entsorgungslogistik, Abfallwirtschaft und Flugzeugrecycling. Das Thema „Ressourcenschutz durch Kreislaufwirtschaft“ behandelt der BDE in Zusammenarbeit mit dem BMUB, dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) sowie dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Bei den zwei Themenspecials des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stehen die Themen „Nachhaltiges Wassermanagement“ und „Erfolgsbeispiele aus der BMBF-Förderung zu Rohstofftechnologien“ auf dem Programm. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erörtert in seinem Special die Frage „Hohe Rückgewinnungsquote – teuer erkauft“? Auch die UN wird sich engagieren, denn erstmals findet das UN-Water Seminar „Wasser und Energie“ im Rahmenprogramm der IFAT statt.

intelligent urbanization
Mit dem Konzept intelligent urbanization bündelt die Messe München die Kompetenzen ihrer internationalen Veranstaltungen in den Bereichen Umwelt, Infrastruktur, Logistik und IKT. Das Thema Urbanisierung wird so in der Breite als auch in der Tiefe gezeigt und Synergien zwischen unterschiedlichen Interessengruppen hergestellt. Im Rahmenprogramm belegt dieses Thema drei Themenblöcke, in denen neben Chancen, Herausforderungen und Lösungen auch Best Practices in den Bereichen Wasser sowie Abfall und Sekundärrohstoffe behandelt werden. Die einzelnen Vorträge werden unter anderem vom StMUV, dem BMUB, GWP, der Tongji University in Schanghai, der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem International Solid Waste Association (ISWA) oder auch dem Arab Countries Water Utilities Association (ACWUA) organisiert.

Der Besuch der Symposiumsveranstaltungen und der Foren ist kostenlos. Die Vortragsveranstaltungen werden mit Simultanübersetzung in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Ergänzt wird das Rahmenprogramm in den Foren der Hallen A5 und B1 um eine Vielzahl an Sonderveranstaltungen in der Halle B0 – mit den Session Areas „Think Green – Think Future“, im Internationalen Congress Center München – ICM und in den Konferenzräumen. Im Freigelände finden erstmalig fünf Live-Demonstrationen statt. Mehr Details und Informationen zum Rahmenprogramm gibt es online unter www.ifat.de/rahmenprogramm

http://www.ifat.de/link/de/27645348#27645348

(nach oben) 


Feralco: Besuchen Sie uns auf der IFAT 2014 in München

Feralco stellt aus auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwassser-, Abfall- & Rohstoffwirtschaft vom 05.-09.Mai 2014

Gern präsentieren wir Ihnen neben unseren bekannten Produkten und Dienstleistungen unsere Neuentwicklungen zum Thema Abwasser
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle A3, Stand 313
Noch keinen Eintrittsgutschein? Dann schreiben Sie eine Email an Ivonne Ratajczak

http://www.feralco.com/DE/DE/actualite174-ifat.php

(nach oben) 


DWA auf der IFAT

Innovationsforum, EWA-Symposium, Berufswettbewerb

Auch in diesem Jahr wird die DWA auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, mit einem umfangreichen Programm vertreten sein. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über einige Schwerpunkte der Messepräsenz der DWA. Das Programm der Veranstaltungen kann unter www.ifat.dwa.de nachgelesen werden. Die Teilnahme ist für Messebesucher kostenfrei.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2014 ab Seite 105

Autor:
Alexandra Bartschat (Hennef) 

(nach oben) 


Senergie: Machen Sie sich selbst ein Bild von unseren Produkten und sprechen Sie mit unseren Experten für BHKW-Technologien.

Besuchen Sie uns auf einer der aufgeführten Veranstaltungen: Herzlich willkommen bei der Senergie.

IFAT München, 05.-09. Mai 2014
Halle A2, Stand-Nr. 219/318

http://www.senergie.de/unternehmen/news-events.html

(nach oben)


IFAT 2014: Mall mit neuen Gewässerschutz-Systemen

Ob Regenwasser oder Abwasser – Mall hat die Lösung
Der Mall-Messestand auf der diesjährigen IFAT steht ganz im Zeichen des Abwassers: Die Gewässerschutz-Experten präsentieren in München die 5. Auflage des erfolgreichen „Ratgebers Regenwasser“, die beiden Regenwasserbehandlungsanlagen ViaStorm und ViaSave sowie die neue Kompaktpumpstationen-Familie Leva.
Mall steht für professionelle Kompetenz rund um den Gewässerschutz: Egal ob als Regenwasser oder als Abwassser aus Abscheidern, Kläranlagen oder Biogasanlagen: Mall hat das passende System zur Behandlung und anschließenden Einleitung in Kanalisation oder Vorfluter. In der nunmehr 5. Auflage des „Ratgebers Regenwasser“ von Architekt Klaus W. König bündeln sich die aktuellen Diskussionen der Siedlungswasserwirtschaft. Neue Ideen setzt Mall mit den beiden Regenwasserbehandlungsanlagen ViaStorm und ViaSave um: Während ViaStorm durch eine erhöhte Trennschärfe zwischen Regen- und Schmutzwasser dafür sorgt, dass weniger oft gepumpt werden muss als bei klassischen Regenklärbecken, eignet sich der Retentionsfilter ViaSave zur Behandlung von Niederschlagswasser aus Verkehrsflächen, das in hydraulisch gering belastbare Gewässer eingeleitet werden soll. Die vorausgerüsteten und deshalb wirtschaftlichen Kompaktpumpstationen LevaPur und LevaPol kommen zum Einsatz, wenn Abwasser auf das Niveau der Kanalisation gepumpt werden muss.

Mall auf der IFAT 2014: Halle A1, Stand 401/502
 
(nach oben)


Kanalsanierung auf der IFAT 2014

Von undichten Kanälen gehen diverse Gefahren aus. So kann austretendes Schmutzwasser den Boden und das Grundwasser verunreinigen. Außerdem erhöht in die Kanalisation eindringendes Fremdwasser die Betriebskosten der Kläranlagen. Weiterhin kann es zu Bodenausspülungen kommen. Die damit im Extremfall verbundenen Senkungen können dann die darüber liegenden Infrastruktureinrichtungen und Gebäude gefährden.

Der Markt bietet eine Vielzahl von qualitativ hochwertigen und wirtschaftlich tragfähigen Sanierungslösungen. Die neuesten Technologien in diesem Bereich präsentieren die Aussteller der weltweit wichtigsten Umwelttechnologiemesse IFAT vom 5. bis 9. Mai 2014 in München.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat das Kanalnetz in Deutschland derzeit eine Länge von fast 562.000 Kilometern. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) geht davon aus, dass rund 20 Prozent aller Abwasserkanalhaltungen hierzulande schadhaft sind. Otto Schaaf, DWA-Präsident und Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln weiß, dass „für viele dieser Schadensfälle Reparatur- und Renovierungsverfahren mittlerweile qualitativ und wirtschaftlich echte Alternativen zur Kanalnetzerneuerung sind – vorausgesetzt natürlich, Planung und Umsetzung stimmen.“

Vor der Vergabe von Sanierungsaufträgen prüfen Auftraggeber und Netzbetreiber die Eignung der Bieter. Eine zwischen Auftraggebern, Ingenieurbüros und Auftragnehmern abgestimmte Grundlage zur Bewertung der fachtechnischen Eignung ist die Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961. Unternehmen mit Gütezeichen Kanalbau haben für bestimmte Ausführungsbereiche nachgewiesen, dass sie technisch leistungsfähig, erfahren und zuverlässig sind. Dipl.-Ing. Hans-Christian Möser vom Güteschutz Kanalbau e.V. hierzu: „Fast alle Firmen, die in Deutschland in der Sanierung von Abwasserkanälen tätig sind, führen das entsprechende Gütezeichen Kanalbau. Die Anzahl der pro Sanierungsverfahren verliehenen Gütezeichen spiegelt die Marktverhältnisse wider. Demnach sind die Schlauchlining-Verfahren nach wie vor dominierend.“

Nach den Beobachtungen von Möser erscheinen die Sanierungssysteme so ausgereift, dass Weiterentwicklungen hauptsächlich in Details stattfinden. Ähnlich sehe es auch bei der Kanalinspektion aus. Als Beispiel nennt der Prüfingenieur neue, hochauflösende Kameras, die sich besonders für den Einsatz in Großprofilen eignen. Auch bei der Untersuchung der Grundstücksentwässerungsleitungen gehe es voran. „Durch weitere Miniaturisierung stehen bogengängige, abbiegefähige Kameras mit
Dreh-/Schwenkkopf zur Verfügung. Die Weiterentwicklung der 3D-Vermessungssysteme ermöglicht eine weitgehend automatisierte Erstellung von Bestandsplänen, bei der alle relevanten Daten während der Inspektion vom System erfasst und ausgewertet werden,“ schildert Möser.

Auf der IFAT 2014 werden die Aussteller aus diesem Bereich in den Hallen B4 und B5 sowie auf einem Teil des Freigeländes auf insgesamt rund 20.000 Quadratmetern einen umfassenden Marktüberblick über die neuesten Injektions-,Reling-, Einzieh- und Beschichtungsverfahren der Kanalsanierung geben.

Weitere Informationen gibt es unter www.ifat.de

http://www.ifat.de/link/de/27537851#27537851

(nach oben)  


IFAT 2014 ist ausgebucht

Rund 3.000 Aussteller
230.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche
56 Gemeinschaftsstände aus 13 Ländern
Warteliste in verschiedenen Segmenten

Die weltweit größte Umwelttechnologiemesse IFAT, die vom 5. bis 9. Mai in München stattfindet, setzt neue Maßstäbe: Mit einer Fläche von 230.000 Quadratmetern legt die Veranstaltung im Vergleich zu 2012 nochmals um 15.000 Quadratmeter zu . Allerdings wird trotz der Flächenerweiterung in einigen Segmenten nach wie vor eine Warteliste geführt.
Auch bei den Ausstellern wird mit rund 3.000 Unternehmen aus 50 Ländern eine neue Bestmarke erwartet.

Zudem werden insgesamt 56 Gemeinschaftsbeteiligungen aus 13 Ländern teilnehmen.
Silvia Fritscher, Projektleiterin der IFAT, ist optimistisch dass „in diesem Zusammenhang der Anteil internationaler Aussteller im Vergleich zu den Vorveranstaltungen weiter zunehmen wird. Die Resonanz der Aussteller, vor allem auch der internationalen, ist wirklich enorm.“
Zur IFAT 2012 lag der Anteil internationaler Unternehmen bei 39 Prozent.

Weitere Informationen gibt es unter www.ifat.de

 

(nach oben)  


IFAT 2014 in München – Gratis-Tagetickets für ÖWAV-Mitglieder!

Die IFAT 2014 findet von 5.-9. Mai 2014 in München statt. Der ÖWAV, der wieder an einem Gemeinschaftsstand mit der DWA und anderen Organisationen vertreten sein wird, freut sich, seinen Mitgliedern Gratis-Tagestickets für diese renommierte Fachmesse zur Verfügung stellen zu können!

Die Tagestickets können unter buero@oewav.at angefordert werden.

(nach oben)  


IFAT: Neuer Partner für die IFAT: BDSV organisiert Sonderschau für Autorecycling

Die IFAT, die vom 5. bis 9. Mai 2014 auf dem Münchner Messegelände stattfindet, erweitert ihr Portfolio an Sonderschauen um das Thema „Autorecyling“.Organisiert wird die Veranstaltung vom neuen Partner der IFAT, der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV).

Im Zuge dieser Partnerschaft wird die BDSV erstmalig mit einem eigenen Stand vertreten sein, um einen Branchentreffpunkt zu bieten und gleichzeitig über Branchenthemen kompakt zu informieren. Die Bundesvereinigung wird im Rahmen der Messe mehrere Veranstaltungen zu Brennpunkten der Branche anbieten. Heiner Gröger, Präsident der BDSV, weiß um die Bedeutung der weltweit wichtigsten Umwelttechnologiemesse: „Seit langem beobachten wir, dass namhafte Mitglieder unseres Verbandes bei der IFAT ausstellen. Da ist es naheliegend, dass auch der Verband selbst mit einem Stand und mit Informationsangeboten auf der Messe präsent ist.“

Bei der Demonstrationsfläche im Freigelände wird es nach der Konzeption der Organisatoren diverse praktische Vorführungen zur Lagerung, Trockenlegung, Schadstoffentfrachtung, Zerkleinerung und Beförderung von Fahrzeugen geben. Die Anforderungen an die Altfahrzeugverwertung sind in der Altfahrzeug-Verordnung detailliert beschrieben. Zuschauer sollen die Möglichkeit erhalten, die praktische Umsetzung unmittelbar mitzuerleben.

Weitere Informationen gibt es unter

http://www.ifat.de/link/de/27402861#27402861

(nach oben)  


Research & Education Area auf der IFAT 2014

Auf der nächsten IFAT, die vom 5. bis 9. Mai 2014 in der Messe München stattfindet, werden in der „Research & Education Area“ zum vierten Mal ca. 20 Universitäten und Hochschulen aus verschiedenen Ländern ihre aktuellen Projekte, Forschungsvorhaben sowie Ausbildungsmöglichkeiten auf rund 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Halle B0 (Nähe Eingang West) präsentieren. Initiator und Organisator der Research & Education Area ist Prof. Dr. Ing. F. Wolfgang Günthert, Institut für Wasserwesen der Universität der Bundeswehr München. Besucher der IFAT 2014, die sich einen Überblick über aktuelle Projekte und Visionen im Bereich der Umwelttechnologien sowie über die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten verschiedener Hochschulen verschaffen wollen, bekommen in der Research & Education Area die Möglichkeit zur intensiven thematischen Auseinandersetzung mit Branchenkennern. Auch Unternehmen profitieren von der Research & Education Area: Schließlich entwickeln Universitäten und Hochschulen ständig neue Techniken und Verfahren, die von der Industrie umgesetzt werden können. Unternehmen haben also die Möglichkeit, sich an den Ständen der Hochschulen über Trends und Neuentwicklungen zu informieren. Gleichzeitig können sie sich geeignete Partner für die Bereiche Forschung, Bildung und Weiterbildung suchen. Die daraus entstehenden Kontakte können die Unternehmen vor allem dazu nutzen, mithilfe des Partnerinstituts auch im Ausland ihre Produkte einzuführen. Die Research & Education Area bietet also eine einzigartige Plattform für Besucher und Aussteller, Informationen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen mit dem Ziel, künftige Kooperationen abzuschließen.

Kontakt für interessierte Hochschulen: www.gfa-news.de/gfa/webcode/20131010_001  

(nach oben)  


Young Professional’s Lounge und Berufswettbewerb zur IFAT: Sponsoren gesucht

Im Rahmen der IFAT im Mai 2014 wird die DWA sich besonders auch für junge Nachwuchskräfte einsetzen. Für die Young Professional’s Lounge und den Berufswettbewerb sucht die Vereinigung noch Sponsoren. Die Lounge richtet sich an nationale und internationale Studenten und Berufseinsteiger und dient als Ort des Austausches und der Vernetzung. Erwartet werden täglich rund 100 Besucher. Wie schon 2010 und 2012 wird auch zur IFAT 2014 wieder ein Berufswettbewerb durchgeführt. Erwartet werden über 150 Wettkämpfer aus rund 30 Städten, die ihre Kompetenzen an vier Wettbewerbsstationen präsentieren werden. Seitens DWA sind Sponsorenpakete zwischen 500 (Bronze) und 3000 Euro (Gold) vorgesehen.

Himani Karjala
Tel. 0 22 42/872-244
Fax 0 22 42/872-135
E-Mail: karjala@dwa.de  

(nach oben) 


IFAT: Desinfektionssysteme weltweit zunehmend gefragt

Wassergewinnung und -aufbereitung sowie Wasser- und Abwasserbehandlung gehören zu den zentralen Produktgruppen der weltweit führenden Umwelttechnologiemesse IFAT. Bereits 2012 nahm dieser Bereich rund 115.000 der insgesamt 215.000 Quadratmeter ein. Für die kommende IFAT, die vom 5. bis 9. Mai 2014 stattfindet, rechnet die Messe München mit einer ebenso hohen Ausstellerbeteiligung in diesem Segment – nicht zuletzt wegen dessen stetig wachsender Bedeutung.

Der Weltmarkt für Wasser- und Abwasserdesinfektionssysteme soll im Jahr 2019 ein Umsatzvolumen von annähernd drei Milliarden US-Dollar erzielen. Das prognostiziert die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan in einer aktuellen Studie. Für das Jahr 2012 ermittelten die Analysten eine Marktgröße von knapp zwei Milliarden US-Dollar. Sie rechnen für die kommenden Jahre mit einer stabilen jährlichen Wachstumsrate von über sechs Prozent.

Für die erwarteten hohen Zuwächse gibt es eine Reihe von Gründen. Da sind zum Beispiel die Trends der weltweiten Urbanisierung und Industrialisierung, die zu einer noch intensiveren Nutzung, Aufbereitung und Wiederverwendung der knappen Ressource Wasser drängen. Vandhana Ravi, Frost & Sullivan-Analyst und einer der Autoren der Studie, weiß, „dass neben ihrer Funktion in der Trinkwasserversorgung die Desinfektion zunehmend Bedeutung gewinnen wird in der Aufbereitung von Prozess- und Nutzwasser – beispielsweise für die Non-Food-Bewässerung oder die industrielle Kühlung“. Seiner Einschätzung nach werden sich gerade die wasserintensiven Industrien, wie Energieerzeugung, Nahrungsmittel- und Getränkeproduktion oder Pharmazie, als Motoren für den Markt der Wasser- und Abwasserdesinfektion erweisen.

Als weitere Markttreiber wirken die verschärften gesetzlichen Vorgaben, wie zum Beispiel die EU-Trinkwasserrichtlinie, die europäische Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser oder der Clean Water Act in den USA.
Aktuell werden gut 60 Prozent der weltweiten Umsätze mit Wasser-und Abwasserdesinfektionssystemen in den Kommunen erzielt, knapp 40 Prozent in Industrieanwendungen.

Chlorung, Ozonierung, Elektrolyse, UV-Bestrahlung, Mikrofiltration, thermische Behandlung: Für den Weg zu keimarmem oder keimfreiem Wasser bieten die internationalen Hersteller und Systemlieferanten ein breites Verfahrensspektrum an. Allerdings hemmen die vergleichsweise hohen Investitions- und Unterhaltskosten für einige dieser Systeme ihren Einsatz speziell in Entwicklungs- und Schwellenländern. „Diese Nationen bevorzugen nach wie vor kostengünstige Lösungen, auch wenn dies zu Lasten der Produktqualität gehen sollte“, führt Ravi aus. „So wird im asiatisch-pazifischen Raum, in Afrika und im Mittleren Osten in der Desinfektion nach wie vor bevorzugt mit Chlorgas gearbeitet, obwohl der Umgang mit dem giftigen Stoff bedeutende Umweltgefahren birgt.“ Es läge nun an der Umwelttechnologiebranche, für diese Märkte nachhaltige, leistungsstarke und trotzdem preiswerte Lösungen zu entwickeln. Ein Appell, dem die Aussteller zur IFAT 2014 sicherlich gerne nachkommen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.ifat.de

Über die IFAT
Die IFAT, die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet von 5. bis 9. Mai 2014 in München statt. Zur letzten Veranstaltung kamen 2.939 Aussteller aus 54 Ländern und 124.200 Besucher aus 182 Ländern. Mit der Veranstaltung 2014 kehrt die Messe zu ihrem ursprünglichen Namen IFAT zurück.

http://www.ifat.de/link/de/27364944#27364944

(nach oben)

 

Wärmeübertrager für verschmutztes Wasser

0

Um Abwasser ohne zusätzliche Druckerhöhungspumpen und aufwendige Mess- und Regeltechnik im freien Gefälle ableiten zu können, ist eine Wärmeübertrager-Konstruktion mit möglichst geringem Druckverlust erforderlich.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Unanfälligkeit gegenüber Verstopfungen und Verschmutzungen, also die Beibehaltung eines möglichst großen Fließquerschnittes und sauberer Wärmeübertragerflächen.

Hier empfiehlt sich der Einsatz von doppelwandigen Platten („Thermoplatten“), die durch ein einfaches Reinigungssystem ständig sauber gehalten werden.

Thermoplatten-Wärmeübertrager bestehen aus einer Anordnung von jeweils zwei Wärmeübertragungsblechen, die an den Rändern vollständig und auf der Wärmeübertragungsfläche durch Punktschweißungen miteinander verbunden sind. Die verschweißten Bleche sind zum erforderlichen Kanalquerschnitt hydraulisch aufgeweitet. Position, Anzahl und Muster der Punktschweißungen sowie die Kanalquerschnitte bestimmen den möglichen Betriebsdruck und die Art der Strömung.

Durch eine zentrische Anordnung von Thermoplatten, die zu Kreissegmenten geformt sind entstehen gekrümmte, ringförmig angeordnete Strömungskanäle. Der Wärmeübertrager wird spiralförmig durchströmt mit dem verschmutzten Medium zwischen den Platten und dem sauberen Medium im Platteninnenraum. Durch ein kontinuierlich rotierendes Bürstensystem wird die Verschmutzung auf ein Minimum reduziert und die Wärmeübertragung optimiert.

Die rotierenden Bürsten sorgen nicht nur für eine permanente Reinigung der Wärmeübertragerflächen, sondern auch für hohe Strömungsgeschwindigkeit und damit verbunden eine höhere Wärmeübertragerleistung. 

Bild FW-Ene-Dez-13-WT-01.jpg

Funktionsprinzip:
Das Kühlwasser wird gleichmäßig auf alle Thermoplatten verteilt und strömt ringförmig einmal durch den Wärmeübertrager. Das Abwasser wird von unten in den Wärmeübertrager geleitet und strömt nach der Verteilung auf alle Ringspalte aufwärts durch den Behälter, um an der Oberseite abgeleitet zu werden. Durch die Drehbewegung der Bürsten wird das Abwasser zusätzlich in einen spiralförmigen Umlauf gebracht (Spiral-WÜ). Dadurch wird der Effekt eines Gegenstrom-Wärmeübertragers erzielt.

Dieses Konstruktionsprinzip erlaubt eine Installation im Ablauf bestehender Abwasserreinigungsanlagen ohne die Notwendigkeit, zusätzliche Pumpen zur Überwindung der sonst entstehenden Druckverluste zu installieren. 

Referenzanlage: 

Bild FW-Ene-Dez-13-WT-02.jpg Bild FW-Ene-Dez-13-WT-03.jpg
Schumacher Packaging – Abwasserreinigungsanlage  Wärmeübertrager im Zulauf der ARA 

Installation zweier Wärmeübertrager mit folgenden Leistungsdaten:

Verfahrenstechnische Daten:
  ME  Warme Seite  Kalte Seite 
Eintrittstemperatur °C 55 20
Austrittstemperatur °C 40 38
Volumenstrom m³/h 65 55
Druckverlust bar 0,1 0,4

Konstruktive Daten:
  ME Wert
Übertragene Wärmeleistung kW 1.120
Anschlussleistung Bürstenmotor kW  1.5
Durchmesser außen mm 2.200
Höhe gesamt mm 2.100
Wärmeübertragerfläche m² 40
Zulässiger Betriebsdruck Kühlwasser bar 10
Leergewicht kg 860
Betriebsgewicht kg 5.200
Material Edelstahl 1.4404

Autor: Bernd Dzedzig

Zur Unternehmenswebsite

Das Analyselabor zum Mitnehmen – Mini-Spektrometer im Mobiltelefon

0

Im BMBF-Forschungsprojekt »nanoSPECS« entwickeln Forscher der TU Dresden und des Fraunhofer FEP Grundlagen für ein Spektrometer auf Basis von Nano-Antennen. Das Spektrometer könnte durch seine winzige Größe perspektivisch in Mobiltelefone integriert werden. Dünnschicht-Herstellungsverfahren machen den Sensor zudem für den Massenmarkt erschwinglich.

Spektrometer im Miniaturformat sind vielseitig einsetzbar. Schnell lässt sich mit ihnen beispielsweise der Reife- und Frischegrad von Obst oder Fleisch im Supermarkt überprüfen: Einmal das Smartphone angehalten und schon kennt man den Zuckergehalt des Obstes. Zuhause könnte man in Zukunft berührungslos durch Analyse der Atemluft den Blutzuckerspiegel von Zuckerkranken ermitteln. Auf Flughäfen oder in anderen sicherheitsrelevanten Bereichen könnten Miniaturspektrometer vor giftigen Gasen oder Flüssigkeiten warnen.

Handelsübliche Spektrometer sind für den Einbau in Elektronikartikel wie Smartphones bislang zu groß und stoßen durch ihren prinzipiellen Aufbau an Grenzen der machbaren Miniaturisierung. Wissenschaftler des Institutes für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden und des Fraunhofer-Institutes für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP setzen im BMBF-Projekt »nanoSPECS« zu einem Innovationssprung an. Mit einem völlig neuen Konzept, welches auf Nano-Antennen beruht, entwickeln die Forscher ein Mini-Spektrometer, das ohne bewegliche Teile auskommt, eine hohe Empfindlichkeit und Auflösung besitzt sowie das gesamte Spektrum von UV bis zum nahen Infrarotbereich detektieren kann.

Der Ansatz der Dresdner Forscher basiert auf Nano-Drähten, die wie kleine Antennen das eintreffende Signal verstärken und an den Detektor weiterleiten. Je nach Länge, Durchmesser, Material und gegenseitigem Abstand zueinander verstärken die Nano-Drähte das eintreffende Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge. Man kann nun ein Antennen-Array aus Nano-Drähten unterschiedlicher Abmessungen, das heißt mit unterschiedlichen Resonanzfrequenzen, herstellen und somit ein breites elektromagnetisches Spektrum aufnehmen. Die Antennen wirken gleichzeitig als optischer Verstärker, Konzentrator und optisches Filter. Da die optisch-sensitive Antennen-Schicht mehrere Bauteile in einem vereint und direkt auf einem CCD/CMOS-Chip integriert werden soll, wird das Spektrometer extrem klein, kaum größer als der Chip, und findet damit in jedem Mobiltelefon Platz.

Das IAPP hat das Verfahren, Gold- oder Silber-Nanostäbchen kontrolliert in den Poren einer Aluminiumoxid-Matrix elektrochemisch aufwachsen zu lassen, bereits im Labormaßstab entwickelt und seine Variabilität und Funktionalität nachgewiesen. Hauptziel des im August 2013 begonnenen dreijährigen Projektes »nanoSPECS« ist die Aufskalierung und die Herstellung eines Gradienten-Antennen-Arrays auf 8″-Wafern. Eine der Herausforderungen besteht darin, eine Aluminiumschicht als Vorstufe für die Aluminiumoxid-Matrix besonders präzise, reproduzierbar und homogen in Schichtdicke und ihrer mikrokristallinen Struktur herzustellen. Das Fraunhofer FEP wird bei diesem Schritt sein langjähriges Know-how in der Präzisionsbeschichtung einbringen und mit dem Magnetron-Sputtern ein Dünnschichtverfahren zur Verfügung stellen, welches eine präzise und wirtschaftliche Herstellung des Mini-Spektrometers auch für den Massenmarkt ermöglicht.

Was auf dem Bild wie ein Fakirteppich aussieht, sind Gold-Nanoantennen von wenigen 100 nm Länge und 30 nm Durchmesser. Diese Winzlinge sind sensitiv auf das elektromagnetische Spektrum im sichtbaren Wellenlängenbereich und können durch Plasmonenresonanzen bestimmte Wellenlängen filtern, konzentrieren und verstärken. Sie bilden die Basis für die moderne optische Sensorik wie sie im Projekt nanoSPECS angegangen wird.

Das Projekt »nanoSPECS« wird gefördert durch das Programm »Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP« des BMBF, Förderkennzeichen: 03V0763)

Weitere Informationen:
http://www.fep.fraunhofer.de

1.000€ für Energiesparthema : „Rohrwärmetauscher mit Zwangsführung“

0

Der Klärwerkspreis für Innovation 2012 geht nach Bobingen 

Die Firma Bioserve GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten Internetportal www.klärwerk.info den „ Klärwerkspreis für Innovation 2012″ ausgelobt. Ziel des Preises ist es, Innovationen im Klärwerksbereich zu fördern und innovative Mitarbeiter von Klärwerken zu unterstützen.

Das Preisgeld für den ersten Preis beträgt 1.000 €.

Die eingereichten Vorschläge mussten innovativ, neu und realisierbar sein sowie mindestens einem der folgenden Ziele dienen:
1. Kostensenkung und/oder Gewinnerhöhung beim Klärwerksbetreiber
2. Arbeitserleichterungen des Personals
3. Verbesserung der Ablaufwerte
4. Geringere Störanfälligkeit
5. Umweltentlastung

Bild Preisverleihung-Klaerwerkpreis-2012.JPG
Ein Gremium aus fünf erfahrenen Fachleuten hat aus den eingegangenen Vorschlägen einstimmig denjenigen von Herrn Dieter Panhans aus 86476 Neuburg als besten Vorschlag zum Gewinner des Klärwerkspreises für Innovation 2012 ausgewählt. Herr Panhans ist auf der Kläranlage in 86399 Bobingen beschäftigt und hat einen Vorschlag mit dem Thema „Rohrwärmetauscher mit Zwangsführung“ eingereicht. Die Grundaufgabe bestand darin, die Wärmeenergie, welche mit dem ausgefaulten Schlamm den Faulturm verlässt, für die Erwärmung des zugeführten Rohschlammes zu verwenden. Dazu muss man wissen, dass die Aufheizung des Rohschlammes den größten Posten des thermischen Energiebedarfs einer Faulung ausmacht – insbesondere in der kalten Jahreszeit. Ohne nennenswerte Änderungen an der Leitungsführung des Schlammes wurde das Problem durch einen besonderen Doppelrohrwärmetauscher gelöst. Die täglich eingesparte Wärmemenge beträgt etwa 140 kWh, so dass sich die Entwicklung in weniger als drei Jahren amortisieren kann. 

Zum Artikel: https://klaerwerk.info/Energie–und-E-Technik/Waermerueckgewinnung-aus-dem-Nacheindicker

 

Direkte Analyse von nitrifizierenden Bakterien

0

Mit mikrobiologischer Kontrolle des Prozesses für Stabilität sorgen
Bakterien gehören zu den wichtigsten Akteuren in biologischen Abwasserreinigungsanlagen. Sie sorgen dafür, dass die eingetragenen Substanzen und Abwasserinhaltsstoffe abgebaut werden und bedingen dadurch die eigentliche Reinigungsleistung der Anlage. Gleichzeitig sind sie aber auch für verschiedene Störungen verantwortlich.

Die Nitrifikation als Achillesferse der biologischen Abwasserbehandlung
Bei der mikrobiologischen Nitrifikation innerhalb der Abwasserreinigung findet die biologische Oxidation von NH4-N statt. Der Prozess erfolgt dabei in zwei wesentlichen Teilschritten. Die sogenannten Ammoniumoxidierer oxidieren in einem ersten Schritt Ammonium zu Nitrit. In einem nachfolgenden Schritt oxidieren die Nitritoxidierer das gebildete Nitrit zu Nitrat, welches in der Denitrifikation zu elementarem Stickstoff reduziert wird.

Für eine stabile Nitrifikation müssen beide Bakteriengruppen in ausreichender Menge im Schlamm vorhanden sein und möglichst vergesellschaftet vorkommen. Voraussetzung hierfür sind eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Bakterien sowie die Einhaltung eines Mindestschlammalter, da diese beiden Bakteriengruppen nur verhältnismäßig langsam wachsen. Leider sind diese aeroben Nitrifikationsprozesse sehr empfindlich gegenüber Sauerstofflimitationen, Temperatur- und pH-Wert-Schwankungen sowie toxischen Abwasserinhaltsstoffen. Zusammenbrüche der Nitrifikation oder verminderte Abbauleistungen sind daher keine Seltenheit, so dass die Nitrifikation als die eigentliche „Achillesferse“ der modernen Abwasserreinigung gilt.

Mikrobiologisches Monitoring der Nitrifikation
Die Überwachung und Steuerung dieses wichtigen Prozesses von der mikrobiologischen Seite aus unterliegt mehreren Herausforderungen, die eine robuste, von Kultivierung unabhängige Technologie erfordern. Dies liegt zum einen an der Diversität der Abwasserbiozönose und damit des zu untersuchenden Probenmaterials und zum anderen an den nur schwierig zu kultivierenden Bakterien – rein zu Analysezwecken ist dies kaum möglich. Für eine mikrobiologische Analyse der Nitrifikation eignet sich die VIT®-Gensondentechnologie der vermicon AG geradezu ideal. Sie erfüllt alle Anforderungen und macht ein aussagekräftiges Monitoring des Abwassers möglich.
Bild FW-Labor-Nov-13-Vermicon-2.jpg

Die VIT®-Gensondentechnologie stellt genau die Eigenschaften zur Verfügung, die notwendig sind, um Abwasserproben schnell und zuverlässig auf die gewünschten Mikroorganismen zu analysieren. Bakterien werden mit VIT®-Gensonden beschossen und beginnen unter dem Mikroskop bei Anregung mit energiereichem Licht spezifisch zu leuchten. Für die Nitrifikation hat die vermicon AG den Nachweis Nitri-VIT entwickelt. Damit können die beiden wichtigen Nitrifikantengruppen direkt in der Belebtschlammprobe identifiziert und quantifiziert werden. Durchgeführt wird die Analyse direkt auf der Anlage. Die Handhabung ist einfach und schnell, die Auswertung eindeutig. Alternativ zum Produkt bietet die vermicon AG verschiedene Dienstleistungen für diesen Bereich an:

– Nitri-VIT Schnellanalytik
– Spezifische Nitrifikantenanalyse
– Spezifische Denitrifikantenanalyse

Prozessstörungen können durch eine regelmäßige Kontrolle effektiv vermieden werden. Die Produkte und Dienstleistungen der vermicon AG wurden direkt für die Bedürfnisse von Kläranlagen entwickelt und helfen einen direkten Einblick in die Anlage zu bekommen.

Kontakt:
vermicon AG,
München
www.vermicon.com
 

 

Ursachen für schlecht absetzbare Belebtschlammflocken und was man dagegen tun kann

0

(Sie wünschen den folgenden Artikel als pdf-Datei? Schicken Sie einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten und der Überschrift dieses Artikels an Kontakt@klaerwerk.info)

1. Einleitung
Das Belebtschlammverfahren ist das am weitesten verbreitete Verfahren zur Reinigung kommunaler Abwässer. Die Qualität des Ablaufwassers ist sehr stark von der Effizienz der Fest/ Flüssig-Trennung im Nachklärbecken abhängig. Diese ist nur hoch, wenn die Bildung von Belebtschlammflocken im Belebungsbecken ungestört funktioniert.

Im Zuge der weitergehenden Abwasserreinigung ist auf Kläranlagen die Stickstoff- und Phosphorelimination eingeführt worden. Besonders für die Optimierung der Nitrifikation ist der Parameter „Säurekapazität“ von großer Bedeutung, da die nitrifizierenden Bakterien Säure produzieren. Sofern das Abwasser nicht über eine ausrei-chend hohe Säurekapazität verfügt, kann der pH-Wert dadurch unter 7,0 fallen. In diesem pH-Bereich sind jedoch sowohl die Nitrifikationsleistung als auch die Belebtschlammflockenbildung stark beeinträchtigt.

Doch nicht immer ist eine zu geringe Säurekapazität die alleinige Ursache für kleine, leichte und scherempfindliche Belebtschlammflocken. Fast genau so häufig sind erhöhte Natriumkonzentrationen im Zulauf für schlecht absetzbare Belebtschlammflocken (mit)verantwortlich.

2. Die Entstehung von schlecht absetzbaren Belebtschlammflocken
Ursache für die ungünstige Flockenstruktur ist in der Regel die Aneinanderreihung folgender Umstände:

→ Niedrige Härtegrade im Einzugsbereich der Kläranlage und/oder ein hoher An-teil an Niederschlagswasser im Zulauf führen zu niedrigen Calciumgehalten im Zulauf der Kläranlage. 
→ Der Belebtschlamm und das zufließende Abwasser kommen in Kontakt und die Calciumionen im Schlamm und im Wasser verteilen sich gemäß dem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht auf beide Fraktionen. 
→ Ist die Calciumkonzentration im Zulauf gering – was bei hohem Niederschlagswasseranteil die Regel ist – wird dem Belebtschlamm viel Calcium entzogen und gelangt in den Vorfluter. Da das Calcium jedoch für den Zusammenhalt der Belebtschlammflocken entscheidend verantwortlich ist, werden die Flocken mit der Zeit immer kleiner, leichter und scherempfindlicher. 
→ Aufgrund der Nitrifikation, bei der Salpetersäure (HNO3) produziert wird, wird Calcium zur Bildung von Puffersubstanzen (Calciumhydrogencarbonat) benötigt und bei Bedarf aus dem Belebtschlamm herausgelöst. Je mehr nitrifiziert wird, desto mehr Calcium aus dem Schlamm herausgelöst. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man Trüb- und Filtratwässer behandelt. 
→ Bei der Denitrifikation wird Lauge produziert, wodurch die Hälfte der bei der Nitrifikation verbrauchten Säurekapazität zurück gewonnen werden kann. Ist die Denitrifikationsleistung aufgrund von „Futtermangel“ (Mangel an leicht abbaubaren Kohlenstoffverbindungen) nur eingeschränkt möglich, wird auch wenig Säure abgepuffert. Der pH-Wert im Ablauf sinkt. 
→ Bei niedrigen Temperaturen löst sich Sauerstoff im Belebungsbecken wesentlich besser als bei hohen Temperaturen. Deshalb kann die Belüftungsintensität reduziert werden. Infolge dessen wird jedoch auch weniger CO2 aus der Belebung herausgestrippt und bleibt als Kohlensäure im Wasser. Diese Kohlensäure verbindet sich ebenfalls mit Calcium zu Calciumhydrogencarbonat und gelangt in den Vorfluter. 
→ Reicht das im Zulaufwasser und im Belebtschlamm verfügbare Calcium nicht mehr aus, um sowohl die bei der Nitrifikation entstehende Salpetersäure, als auch die beim C-Abbau entstehende Kohlensäure anzupuffern, sinkt der pH-Wert des Abwassers, wodurch die Nitrifikation deutlich verlangsamt wird, bis sie zum Erliegen kommt. 
→ Bei einem pH-Wert < 6,8-7,0 im Belebungsbecken ist das Wasser in der Belebung in der Regel „kalkaggressiv“ und löst alle verfügbaren Kalk- bzw. Calciumverbindungen sowohl im Belebtschlamm als auch im Beton der Beckenwände auf. Die gelösten Calciumverbindungen gelangen in den Vorfluter. Mit der Zeit können so erhebliche Schäden am Beton entstehen. 
→ Ohne Calciumverbindungen im Schlamm gibt es keine vernünftige Belebtschlammflocke. Der Belebtschlamm treibt bei hydraulischer Belastung der Kläranlage in Form von Feinsuspensa ab. Der Ablauf ist trüb, die CSB- und Ges.-P-Gehalte steigen deutlich an. 
→ Kommt der durch oben genannte negative Einflüsse vorgeschädigte Belebtschlamm mit Natriumionen (aus industriellen Abwässern oder durch Streusalzeinsatz im Einzugsgebiet)in Kontakt, tauschen die Natriumionen die verbleibenden Calciumionen im schlimmsten Fall innerhalb weniger Stunden aus, so dass der Belebtschlamm vollends seine Flockungsfähigkeit verliert.  

Zusammenfassend führen folgende Faktoren zu dem auf Kläranlagen zu schlecht absetzbaren Belebtschlammflocken:

→ Niedrige Wasserhärte im Trinkwasser des Einzugsgebietes 
→ Hoher Niederschlagswasseranteil im Zulauf 
→ Geringe Temperaturen 
→ Hohe Stickstoffgehalte im Zulauf  
→ Behandlung von Trüb- und Zentratwässern 
→ Eingeschränkte Denitrifikation aufgrund von „Futtermangel“ 
→ Häufiger Schneefall mit Streusalzeinsatz 
→ Hohe Natriumgehalte im Zulauf 
→ Problem: Effektive Belüftungssysteme 

Leider treffen alle Faktoren vor allem im Winter, aber teilweise auch im Sommer, zu.
Die einzige Möglichkeit, den oben beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen, ist eine gezielte Calciumzugabe mit Hilfe eines geeigneten calciumhaltigen Produkts. Dafür kommen folgende Kalkprodukte in Frage:

→ Kreide (CaCO3) 
→ Kalkhydrat 
→ Dolomit (CaCO3+MgCO3) 

Aus folgenden Gründen empfehlen wir in der Regel den Einsatz von Kreide:

→ Schnelle Verfügbarkeit (Zugabe aus dem LKW möglich) 
→ Vorteile beim Handling (kein Risiko für Haut, Augen und Lunge, da pH-neutral) 
→ Günstiger Preis 
→ Sehr hohe Säurepufferwirkung 
→ Geringe Calcium-Verluste über den Ablauf  
→ Hohe Oberfläche  
→ Gute Unterstützung vom Hersteller. 

Mit dem Einsatz von Kreide sind folgende Effekte zu erwarten:

– Verringerung des Flockenabtriebes aus den Nachklärbecken, 
– Erhöhung der Sichttiefen, Verringerung der Trübung und der Gehalte an abfiltrierbaren Stoffen im Ablauf, 
– Verringerung der Ammonium-, CSB-, BSB5– und Phosphatkonzentrationen im Ablauf und Vermeidung von Spitzen, 
– Verbesserung der Entwässerungseigenschaften des Faulschlammes. 

Die Zugabe der Kreide sollte direkt aus dem Silo in das Belebungsbecken erfolgen. Die Kreide sollte nicht mit Rohabwasser in Kontakt kommen. Die Dosierung ist einfach und unkompliziert und erfolgt trocken.

Zu beachten ist, dass sich durch den Kreideeinsatz der Schlammanfall etwas erhöht. Da die Kreide sich sehr positiv auf die Klärschlammentwässerbarkeit auswirkt, führt der Trockenmassezuwachs in der Regel nicht zu einer Erhöhung der zu entsorgenden Schlammmengen.

Autorin:
Bioserve GmbH
Kirsten Sölter
Carl-Zeiss-Straße 53
55129 Mainz
Tel.: 06131 – 90622 – 68
Fax.: 06131 – 90622- 69
soelter@bioserve-gmbh.de

Literatur:

1. Sölter, K.: Die Bedeutung der Säurekapazität auf Kläranlagen, Anwendungsbericht Ch. No. 77, Hach Lange GmbH (siehe www.hach-lange.de) 
2. Kara, F. et al: Monovalent cations and their influence on activates sludge floc chemistry , structure and physical characteristics von Kara, F. et. al; Biotechnoloy and Bioengineering Volume 100, No. 2, June 1, 2008, http://www3.interscience.wiley.com/journal/117864364/abstract?CRETRY=1&SRETRY=0 
3. Bever, J. et. al. 1993: Weitergehende Abwasserreinigung, R. Oldenbourg Verlag München, Wien, 2. Auf-lage, ISBN 3-486-26277-7 
4. Hänel, K. 1986: Biologische Abwasserreinigung mit Belebtschlamm, VEB Gustav Fischer Verlag Jena, ISBN 3-334-00023-0 
5. Kapp, H., 1983: Zur Interpretation der Säurekapazität des Abwassers, gwf wasser/abwasser 124 (1983), H. 3, S. 127 – 130 
6. Tlamicha, J., 1999: Ergebnisse einer Berechnung mit dem dynamischen Simulationssystem der Fa. UAS Messtechnik GmbH, Ruhmannsfelden für den Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V., Köln 
7. Sölter, K., 1998: Einsatz von Kalk zur Unterstützung der biologischen Abwasserreinigung, Vortrag an-lässlich der 12. Karlsruher Flockungstage, 14./15. 12.1998 
8. Strohmaier, A. 1996: Fällungschemikalien – Auswahlkriterien und Kosten, Vortrag, ATV-Seminar für die Abwasserpraxis, 6./7. 11. 1996, BITZ 13/96 

 

Klärwerkpreis für Innovation 2014

0

Die beste Idee ist 1.000 € wert – im Land der Ideen – plus 3 x 50 € für praxisrelevante, kleinere Ideen

Preise gibt es viele, aber der Klärwerkpreis für Innovation 2014 ist etwas Besonderes, denn Ziel des Preises ist es, Innovationen im Klärwerksbereich zu fördern und Klärwerksmitarbeiter mit neuen Ideen zu unterstützen.

Berücksichtigt werden alle Ideen, die neu sind, d. h. insbesondere noch nicht kommerziell angeboten, veröffentlich oder prämiert worden sind. Das kann ein Gerät sein, ein Steuerungskonzept oder eine selbst entwickelte Strategie.

Der Preisträger 2012 war Hr. Panhans aus Bobingen mit dem Thema „Rohrwärmetauscher mit Zwangsführung“. Eine Anerkennungsprämie erhielt Hr. Brähler aus Fulda mit dem Beitrag „Schmieren in der Höhe oder Tiefe – ohne Leiter“.

Auf der IFAT 2014 werden die von der Firma Bioserve in Zusammenarbeit mit www.klärwerk.info ausgelobten Preise verliehen. Abgabeschluss ist der 31. März 2014.

Teilen Sie Ihre Idee kurz per Mail oder Brief mit, beschreiben Sie sie mit Ihren eigenen Worten und fügen Sie ggf. eine kleine Zeichnung oder einfach ein Foto bei. Die kompletten Teilnahmebedingungen und was Sie sonst noch wissen müssen finden Sie unter:
http://www.klärwerkpreis.de/

Zur Preisverleihung 2012:
Bild Preisverleihung-Klaerwerkpreis-2012.JPG
Der Klärwerkspreis für Innovation 2012 geht nach Bobingen

 

 

Landwirtschaftliche Phosphorrückgewinnung

0

Phosphor ist ein wichtiger Pflanzennährstoff, die mineralischen Reserven jedoch begrenzt. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt PhosFarm will daher auch organisch gebundenen Phosphor aus landwirtschaftlichen Reststoffen als Quelle für Phosphatdünger erschließen: Mithilfe von immobilisierten Enzymen sollen organische Phosphorverbindungen abgespalten und als Phosphat zurückgewonnen werden.

Phosphor ist ein elementarer Pflanzennährstoff für die Landwirtschaft. Um eine wachsende Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln sowie biobasierten Kraft- und Rohstoffen zu versorgen, wird der Bedarf an Düngemitteln weiter steigen. Im Jahr 2008 wurden allein in der EU ca. 1,4 Millionen Tonnen Phosphor für synthetisch hergestellte Phosphatdünger verbraucht. Dabei sind die Vorkommen an Rohphosphaten endlich und auf nur wenige Länder, darunter China, Marokko, Tunesien und die USA, begrenzt. Dies macht andere Länder abhängig von Importen. Neue Technologien, um gelöstes anorganisches Phosphat aus kommunalem Abwasser als Düngesalze zurückzugewinnen, stehen bereits zur Verfügung. Eine weitere, bisher weitgehend ungenutzte Phosphatquelle stellen Reststoffe wie Gülle aus der Tierhaltung oder Gärreste aus Biogasanlagen dar. Während in der wässrigen Flüssigphase dieser Reststoffe Phosphor – wie im Abwasser – als Phosphat gelöst ist, liegt Phosphor im Feststoffanteil dieser Reststoffe gebunden in biochemischen Molekülen wie Phospholipiden, Nukleotiden und Nukleinsäuren vor.
Landwirtschaftliche Reststoffe stellen ein enormes Reservoir für die Phosphorrückgewinnung dar: So fallen in der EU jährlich mehr als 1800 Millionen Tonnen Gülle an und das Aufkommen an Gärresten aus Biogasanlagen wächst. Vor allem Gülle aus der Geflügel- und Schweinezucht enthält rund die Hälfte des Gesamtphosphors in organisch gebundener Form. Im Projekt PhosFarm sollen auch diese organischen Reststoffe als Phosphatquelle erschlossen werden. Hierzu will das Projektkonsortium unter der Koordination des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB einen nachhaltigen Prozess entwickeln und in Form eines integrierten Anlagenkonzepts realisieren, in dem – vor allem durch eine enzymatische Mobilisierung des organisch gebundenen Phosphors – bis zu 90 Prozent des Gesamtphosphors zurückgewonnen werden.
Für diesen neuen Ansatz sollen Phosphat hydrolysierende Enzyme an geeigneten Trägern immobilisiert werden. »Wir konnten bereits in vorausgehenden Versuchen am Fraunhofer IGB zeigen, dass diese Enzyme in der Lage sind, anorganisches Phosphat aus Modellverbindungen abzuspalten«, erläutert Jennifer Bilbao, die das Projekt am IGB leitet. »Nach Abtrennung der festen Phase kann das gelöste Phosphat aus der flüssigen Fraktion als Magnesiumammoniumphosphat oder Calciumphosphat gefällt werden. Diese Salze sind gut pflanzenverfügbar und direkt als Dünger einsetzbar«, erklärt Bilbao.
Die verbleibende entwässerte feste Phase wird mit einem energieeffizienten Trocknungsprozess, der mit überhitztem Wasserdampf anstelle heißer Luft arbeitet, getrocknet und als organisches Substrat für die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit aufgearbeitet. Je nach Bedarf, das heißt abgestimmt auf die Pflanzenart und Bodenbeschaffenheit, können diese Bodenverbesserer mit den zurückgewonnenen mineralischen Düngesalzen zu einem Substrat mit definiertem N/P-Verhältnis vermischt werden.
»Mit den gewonnenen mineralischen Phosphatdüngern und den organischen Bodenverbesserern können synthetische Phosphatdünger eingespart und eine Überdüngung durch das direkte Ausbringen von Gülle vermieden werden«, beschreibt Bilbao die Vorteile des neuen Konzepts. »Durch den Erlös aus dem Verkauf der Produkte verbinden wir zudem die wirtschaftliche Wertschöpfung aus einem Reststoff mit einem umweltfreundlichen Kreislaufprozess für Phosphor.«
Seit September 2013 wird das Projekt »PhosFarm – Process for sustainable phosphorus recovery from agricultural residues by enzymatic process to enable a service business for the benefit of European farm community« im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU gefördert (Grant Agreement No. 605771). Das Projektkonsortium umfasst neben dem Fraunhofer IGB als weitere Forschungspartner VITO (Belgien) und die Schwedische Universität für Agrarwissenschaft (SLU, Schweden) sowie die Firmen Chiral Vision (Niederlande), Geltz Umwelttechnologie GmbH (Deutschland), Heckmann Maschinenbau und Verfahrenstechnik GmbH (Deutschland), Purines Almazan, S.L. (Spanien), Agroenergie Hohenlohe GmbH (Deutschland), ASB Grünland Helmut Aurenz GmbH (Deutschland) und Servimed Almazan, S.L. (Spanien).

http://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2013/phosfarm-landwirtschaftliche-phosphorrueckgewinnung-.html

 

 

Intelligente Kopplung von Regenwasser- und Abwassermanagement

0

TU Berlin- Ein Beitrag zur Verbesserung der Gewässerqualität und des Stadtklimas

Mit dem Verbundforschungsprojekt KURAS soll am Fallbeispiel Berlin gezeigt werden, wie durch intelligent gekoppeltes Regenwasser- und Abwassermanagement die zukünftige Abwasserentsorgung, die Gewässerqualität, das Stadtklima und die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden kann. Das Projekt hat ein Volumen von 4,5 Millionen Euro und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Projektkoordination übernehmen die TU Berlin und das Kompetenzzentrum Wasser Berlin. Das Projekt startete im Oktober 2013.

Die in der Berliner Innenstadt über 140 Jahre gewachsene Mischwasser-Kanalisation garantiert einen hohen Hygienestandard und schützt die Stadt vor Überschwemmungen. Bei heftigen Regenfällen kommt sie aber immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen mit der Folge, dass mit Regen verdünntes Schmutzwasser direkt in die Gewässer abgeleitet werden muss und deren Qualität sich dadurch verschlechtert. Sinkender Trinkwasserverbrauch und seltene Regenfälle sorgen hingegen dafür, dass Kanäle ungespült bleiben und es zu Störungen in Abwasserpumpwerken, Verstopfungen und Korrosion in Kanälen und Geruchsbelästigungen aus Gullys kommt.

Vor dem Hintergrund globaler Veränderungen durch den Klimawandel müssen nachhaltige Planungs- und Baukonzepte entwickelt werden, die den Anforderungen kommender Generationen gerecht werden.
Die KURAS-Strategie heißt intelligente Netzbewirtschaftung: Viele kleine im Stadtgebiet verteilte dezentrale Maßnahmen der gebäude- bzw. grundstücksbezogenen Regenwasserbewirtschaftung wie Gründächer, Versickerungsmulden, Teiche und auch klassische Regenspeicher sollen dafür sorgen, dass die Aufnahmekapazität der Kanalisation seltener an ihre Grenzen stößt. Zudem können solche dezentralen Lösungen die städtische Wohn- und Freiraumqualität verbessern: Sie bringen Kühlung im Sommer und neue Grün- und Wasserflächen für Mensch und Natur.

Berlin verfügt bereits heute über ein Pumpwerksleitsystem, um das Abwasser optimal auf sechs Klärwerke zu verteilen. Die Innovation des Projekts KURAS liegt darin, das Zusammenspiel neuer, dezentraler Lösungen mit der bestehenden Abwasserentsorgung zu untersuchen, zu bewerten und mit weiteren Themen zu vernetzen.

Das Projekt KURAS soll vor allem Antworten auf zwei Fragen liefern: Welche Konsequenzen hat die Bewirtschaftung des Abwasserkanalnetzes vor dem Hintergrund immer länger werdender Perioden von Unterlast, aber auch der gleichzeitigen Verschärfung von Überlastphasen bei Starkregen? Und wie kann in dichten Siedlungsräumen ein Umgang mit Regenwasser organisiert werden, der die Abwasserbewirtschaftung unterstützt und den Nutzen für Bewohner und Umwelt optimiert?

Ziele von KURAS:
– Für Abwasserentsorger und kommunale Kanalnetze, die wie Berlin ein geringes Gefälle aufweisen, werden Handlungsoptionen zur Anpassung der Abwasserinfrastruktur an den Klimawandel und deren Folgen erarbeitet. Diese sollen Empfehlungen liefern für Maßnahmen, mit denen diese Infrastruktur vor dem Hintergrund der erwarteten Veränderungen langfristig und zukunftsorientiert weiter betrieben, angepasst und ausgebaut werden kann.
– Parallel dazu sollen verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung von Konzepten der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung entwickelt und hinsichtlich ihrer Effekte auf Umwelt, Stadtklima, Bauphysik und Wirtschaftlichkeit verglichen werden. So werden bereits realisierte Berliner Modellvorhaben detailliert ausgewertet und Erkenntnisse und Empfehlungen für künftige Projekte dokumentiert.
– Betreiber von Abwasserinfrastrukturen sollen mit Prognosen, die durch Modellierung und Simulation des bestehenden Abwassersystems erarbeitet werden, Unterstützung dabei erhalten, das Kanalnetz trotz vermehrter Extremwettersituationen (Zunahme langer Trockenperioden, aber auch von Starkregen) zukunftssicher zu bewirtschaften.
– Mit diesen Prognosemodellen sollen die Effekte der Maßnahmenvorschläge zur Vermeidung von Problemen im Kanalnetz nach langen Trockenwetterphasen sowie von Mischwassereinleitungen in Gewässer bei Starkregen überprüft werden.
– Entwicklung von Vorschlägen für zukunftsfähige Finanzierungsmodelle und ordnungsrechtliche Maßnahmen zur Förderung dezentraler Regenwasserbewirtschaftungsmaßnahmen.
– Simulation vernetzter Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung und des Abwassermanagements in realen Berliner Modellgebieten.

Stefanie Terp
Stabsstelle Presse,
Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Technische Universität Berlin

 

 

Nitratbelastung des Wassers: Ergebnisse eines 24 Jahre andauernden Experiments

0

In Frankreich wird das meiste Trinkwasser aus dem Grundwasser gewonnen, dessen Nitratbelastung auf lange Sicht zu einem Problem werden könnte. Für seine Studie nutzte das INRA (Institut für Agrarforschung) ein einzigartiges Testgelände: das Wassereinzugsgebiet in Bruyeres-et-Montbérault (Departement Aisne). Dieses Plateau umfasst 187 Hektar, auf dem 137 Feldkulturen (Weizen, Zuckerrüben, Raps, Erbsen etc.) angebaut werden. Am 4. Oktober 2013 veröffentlichte das INRA die wissenschaftlichen und technischen Ergebnisse seines 24 Jahre andauernden Experiments in diesem Gebiet.

1989 starteten das INRA, die Landwirte, der Gemeinderat und die Landwirtschaftskammer von Aisne ein partnerschaftliches Experiment, um den Nitratgehalt im Wassereinzugsgebiet zu reduzieren. Auf den einzelnen Parzellen wurden dafür bewährte landwirtschaftliche Methoden überprüft, insbesondere die Stickstoffdüngung. So wurde beispielsweise mit Hilfe der Simulationssoftware ″Azobil″ die zur Düngung verwendete Stickstoffmenge bei verschiedenen Kulturen getestet. Untersucht wurde auch der Anbau von stickstoffbindenden Zwischenfrüchten. Es wurde auch empfohlen, die Ausfallpflanzen auf den Feldern zu belassen und das Stroh unterzupflügen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich mit den bewährten landwirtschaftlichen Methoden die Stickstoff-Belastung verringern lässt. Heute liegt der Nitratgehalt bei der Wassergewinnung bei einem stabilen Wert von etwa 50 mg pro Liter (Grenzwert laut Trinkwasserverordnung). Im Vergleich dazu lag dieser Wert 1990 noch bei über 60 mg pro Liter.

Die Daten bestätigen ebenfalls eine starke zeitliche Trägheit. Diese ist darauf zurückzuführen, dass das Nitrat mehrere Jahrzehnte benötigt, um ins Grundwasser zu gelangen. Aus diesem Grund gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der Nitratgehalt in den kommenden 30 Jahren weiter sinken wird.

Das Experiment zeigt auch deutlich, dass sich die Nitratbelastung nur durch eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften, Landwirten, Transfer- und Forschungseinrichtungen beherrschen lässt.

Quelle:
Pressemitteilung des INRA
http://presse.inra.fr/Ressources/Communiques-de-presse/pollution_nitrique_Bruyer…
Marie de Chalup Wissenschaftliche Abteilung
Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Redakteur:
Clément Guyot, clement.guyot@diplomatie.gouv.fr