Donnerstag, August 11, 2022
StartAblageFür Sie gelesen 2021

Für Sie gelesen 2021

Dezember 2021
Arbeiten in der Welt von morgen
Stauraumkanal mit komplexen Betriebsprozessen
Einsatz des Scheibentrockners zur Trocknung von Klärschlamm
SAmpSONS: Softwarewerkzeug zur vergleichenden Vorplanung von Abwasserinfrastrukturen
Zur Entwicklung von Niederschlags­wasser-Gebührenmodellen
Membrantechnik in der kommunalen Abwasserbehandlung – eine Antwort auf neue Herausforderungen in der Wasserwirtschaft?
Der Branchenspezifische Sicherheits­standard Wasser/Abwasser (B3S WA) – Version 2021
Klimawandel, Extremereignisse – Wasserwirtschaft und Meteorologie, eine enge Zusammenarbeit wird gefordert
November 2021
Anmerkungen zu rechtlichen Fragen der Veröffentlichung von Starkregen­gefahrenkarten
Die Teilstromentnahme nach DIN 19569-13 zur Ermittlung des Abscheidegrades bei Sandfängen kommunaler Kläranlagen
7. Thematischer Stammtisch: Hauptausschuss RE „Recht“
Zur Entwicklung von Niederschlags­wasser-Gebührenmodellen
33. Leistungsnachweis kommunaler Kläranlagen
Gewässer besser vor Verunreinigungen schützen
Das Gefahrstoffmanagement in vielen Betrieben ist unbefriedigend
Feststoffe und Feinpartikel in Straßenabflüssen
Oktober 2021
Das Auskunfts-und Informationssystem Starkregenvorsorge (AIS) als ein wesentlicher Baustein für eine effektive Klimaanpassungsstrategie in Bremen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze besucht Fachgebiet Siedlungs­wasserwirtschaft der TU Berlin
Planung und hydraulische Überprüfung von öffentlichen Entwässerungssystemen
Klimafolgenanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung
Fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte
Aktuelle Daten zur stofflichen Belastung von Mischwasserentlastungen
Wastewater-based Epidemiology – Polio, Pest und Pandemie
Planungsinstrumente für den Wasserhaushalt in Siedlungsgebieten*)
Echtzeitvorhersage urbaner Sturzfluten und damit verbundene Wasserkontaminationen
September 2021
Umsatzbesteuerung von Abwasserentsorgern in öffentlicher Rechtsform
Niederschlagswasserabflüsse von befestigten Flächen
Mikroplastik-Emissionen aus Kläranlagen
Ist der Kanal noch intakt?
Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft in Sachsen/Thüringen
Kennwerte und Optimierungsmöglichkeiten der Indirekteinleiterüberwachung
Qualitätsbasierte Entwässerung von Niederschlagswasser
August 2021
Nachhaltige Wasserinfrastruktur – von der Vision zur Realität
In-situ-Aushärtungskontrolle bei Schlauchlinern – Qualitätssicherung 2.0
Pelletschlamm in Anaerobreaktoren
Mitgliederbefragung 2021 – „Fundgrube für Wissen“
Wasserversorgung für die Industrie
Hygienische Aspekte gebäudeintegrierter Farmwirtschaft in Verbindung mit gebäudeintegriertem Wasser- und Nährstoffrecycling
Klärschlamm als Rohstoff: Phosphor aus der Asche?
Das Arbeitsblatt DWA-A 704 „Betriebs­methoden für die Abwasseranalytik“ als Referenz in Rechtsnormen
Juli 2021
Mittelhessisches Seminar der Wasserwirtschaft: digitale Fortsetzung wurde voller Erfolg
KA im Gespräch: TSM Abwasser – ein technisches Sicherheitsmanagement für die Praxis?
Ein nachhaltiger Umgang mit Wasser bedeutet Integration in viele Politikfelder
Wirkungsvolle Fremdwasserstrategie
ExUS 2020 – Umfassende Analyse der Niederschlagsentwicklung in Nordrhein-Westfalen
Juni 2021
„Heiße Sommer, trockene Jahre: Herausforderungen für die Wasserwirtschaft“
Reduktion des Ressourcenverbrauchs bei der Niederschlagsentwässerung
Mischkanalisation 2021 – Quo Vadis?
DWA stellt ihr Politikmemorandum vor
Von Daten zu Prognosen: Neue Ansätze für die strategische Kanalsanierungsplanung
Entwicklung eines Standards zur Bewertung und Klassifizierung der baulichen Substanz von Kanalhaltungen
Untersuchungen zur Beurteilung der Standsicherheit im Großprofilbereich in Dortmund
Bedeutung des DWA-Regelwerks zum Erreichen der originären Ziele des Neuen kommunalen Haushalts-und Rechnungswesens (Doppik)
Mai 2021
Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland
Wasser wertschätzen – regional, national und global
Wasser für die Welt
Schadstoffe aus kommunalen Kläranlagen
Online-Signale zur Steuerung von Kanalnetz und Klärwerk im Verbund
Ein Jubiläum in neuem Format
Aerobe Verfahren mit granuliertem Schlamm zur Abwasserbehandlung
Behördliche Preis- und Kostenprüfung in der Abwasserentsorgung bei Dauerschuldverhältnissen mit Dritten
April 2021
Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 21)
Trinkwasserschutz im Unterricht
Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac
Dezentrale Sedimentationsanlagen: Vergleichbarkeit und AFS63-Gesamtwirkungsgrad
Energierecht im Wandel: Neuerungen des BEHG und EEG zum Jahreswechsel 2020/21
Abwasserentsorgungskonzept mit Druckrohrleitungsmanagement und zustandsorientierter Reinigungsstrategie
Möglichkeiten des Coronamonitorings über den Abwasserpfad
Aerobe Verfahren mit granuliertem Schlamm zur Abwasserbehandlung
März 2021
Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 1
Veröffentlichungen von Starkregengefahrenkarten im deutschen Raum
Wie sich Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminieren lassen
Water Reuse – Junge Wasserwirtschaftler aus Deutschland und Australien tauschen sich aus
Österreichweite Modellierung von Spurenstoffemissionen auf Ebene von Flusseinzugsgebieten
DISS – Digitale Integrale Sanierungs- Strategie für Pumpwerke und Sonder­bauwerke in Ableitungssystemen
Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac
Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac
Februar 2021
Die Weiterbildungen für Vorarbeiter*innen bei der DWA
Virtueller Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Umweltinformatik
Hochschule Ruhr West veröffentlicht Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft
Künstliche Intelligenz in der Wasserwirtschaft
Fallbasierte Steuerungen – ein Zukunftsmodell für mehr Betriebseffizienz und Anlagensicherheit in der Abwassertechnik!?
EXPOPLAN – Web-basiertes Planungs­werkzeug für Kläranlagen in warmen und kalten Klimaten
Mitarbeiterqualifikation und organisa­torische Fragen im Zusammenhang mit der weitergehenden Digitalisierung von wasserwirtschaftlichen Anlagen
Die BIM-Methodik aus Betreibersicht
Niedrigschwellige Mixed Reality-Bildungswerkzeuge in der Siedlungswasserwirtschaft
Januar 2021
Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland
Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI
Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital
Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“
Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft
Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

 


Arbeiten in der Welt von morgen

DWA-Kurzdialog und Mitgliederversammlung
Auch im Jahr 2021 konnte der DWA-Dialog Berlin nicht in gewohnter Form stattfinden. Stattdessen gab es einen Kurzdialog „Arbeiten in der Welt von morgen“ mit zwei Vorträgen und einer Diskussion mit jungen Mitgliedern so­wie im Anschluss die 74. Mitgliederver­sammlung – alles erfolgreich online und mit gleichzeitig über 200 Teilneh­mern.

Vollständiges Protokoll
Das Protokoll der DWA-Mitgliederver­sammlung sowie weitere Unterlagen ste­hen zum Download im Mitgliederbereich der DWA-Website bereit: https://www.dwadirekt.de

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite  981

Nächster DWA-Dialog Berlin
Der nächste DWA-Dialog Berlin ist für den 26./27. September 2022 im Umwelt­forum Berlin geplant. In diesem Rahmen findet auch die 75. Mitgliederversamm­lung statt.
https://de.dwa.de/de/dwa-dialog-berlin.html
Frank Bringewski

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Stauraumkanal mit komplexen Betriebsprozessen

SKU Hamm-Hafenstraße profitiert von moderner Prozessleittechnik

Zusammenfassung
Die Mischkanalisation der Stadt Hamm (Nordrhein-Westfalen) hat einen Anteil von 85 Prozent, was 34 Mischwasserbehand­lungsanlagen erforderlich macht. Die größte dieser Anlagen hat ein Volumen von ca. 10 000 Kubikmetern. Dieser Stauraumkanal ist ein komplexes Bauwerk, dessen Steuerung insbesonde­re beim realisierten Spülkonzept herausgefordert ist. Bei den sehr komplexen Vorgängen in dieser historisch gewachsenen An­lage hat sich die dort 2019 eingeführte virtuelle Prozessleittech­nik außerordentlich bewährt. Die in diesem Beitrag beschriebe­nen Erfahrungen sollen nun für das gesamte Verbandsgebiet des Lippeverbands, der das Abwasserkanalnetz in Hamm betreibt, genutzt werden.

Fazit und weiteres Vorgehen
Der Stauraumkanal Hamm-Hafenstraße ist ein komplexes Bau­werk, dessen Steuerung insbesondere beim realisierten Spül­konzept herausgefordert ist. Beim Regenereignis vom 17./18. November 2019 konnte das Konzept seine Funktionsfähigkeit beweisen, kann aber noch weiter verbessert werden. Neben Er­gänzungen und Optimierungen des Spülprogramms müssen vor allem die Ursachen für das vorzeitige Entleeren des Rund­beckens gefunden und abgestellt werden, um das komplette Spülprogramm auch wirkungsvoll zu realisieren.

Die Anlage wurde im Jahr 2006 konzipiert, als an einen Ein­satz der virtuellen Prozessleittechnik noch nicht zu denken war. Gerade bei den sehr komplexen Vorgängen in dieser his­torisch gewachsenen Anlage hat sich das virtuelle Prozessleit­system außerordentlich bewährt.

Diese Technik wird nun sukzessive im Gebiet von Emscher­genossenschaft/Lipperverband ausgerollt. Die Erfahrung mit der hier beschriebenen Anlage kann somit für das ganze Ver­bandsgebiet genutzt werden

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 987

Autor
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Höffelmann Dipl.-Ing. Jörg Kögel Dipl.-Ing. Holger Schwinde Stadtentwässerung Hamm/Lippeverband Technisches Rathaus Gustav-Heinemann-Straße 10, 59065 Hamm
E-Mail: 21-SH-info@eglv.de

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Einsatz des Scheibentrockners zur Trocknung von Klärschlamm

Teil 1: Funktion, Aufbau und Regelung

Einleitung
Die Ende 2017 neu abgefasste Klärschlammverordnung (AbfKlärV) [1] brachte eine Phosphorrückgewinnungspflicht für deutsche Kläranlagen ab der Größenklasse 4b, also ab 50 000 EW, mit sich. Kläranlagen der Größenklasse 4a und klei­ner können bei entsprechender Klärschlammqualität weiterhin eine bodenbezogene Verwertung des Klärschlamms durchfüh­ren. Die bereits 2015 verabschiedete Düngemittelverordnung (DüMV) [2] mit schärferen Grenzwerten für Schadstoffe und die zweifache Novellierung der Düngeverordnung (DüV) [3] in den Jahren 2017 und 2020 verringerte den Anteil der landwirt­schaftlich noch verwertbaren Klärschlämme signifikant.

Im Vergleich zu den P-Rückgewinnungsverfahren aus dem Abwasser und aus dem Schlamm, die auf größeren Kläranlagen durchgeführt werden können, besitzt die Extraktion des Phos­phors aus der Klärschlammasche einen deutlich höheren Wir­kungsgrad in der Rückgewinnung. Das letztere Verfahren ver­wendet üblicherweise die Klärschlammasche von Anlagen, be­stehend aus einer Kombination von Teiltrocknung und

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 1011

Autoren:
Dominik Friedrich und Albert Heindl (Berching)
Huber SE Industriepark Erasbach A1 92334 Berching
E-Mail: Albert.Heindl@huber.de

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SAmpSONS: Softwarewerkzeug zur vergleichenden Vorplanung von Abwasserinfrastrukturen

Zusammenfassung
Die Variantenvielfalt von Abwasserinfrastruktursystemen, die beispielsweise mit der Prämisse der Schließung von Ressourcen­kreisläufen und der Forderung nach einer Steigerung der urba­nen Wassersensibilität entstanden ist, stellt für die Planung von Abwasserinfrastruktursystemen eine Herausforderung dar, ins­besondere durch die damit einhergehende Verschiebung einer kostenbasierten Bewertung zu einer ganzheitlichen Nachhaltig­keitsbewertung. Eine derartige Bewertung im Stadium der Vor­planung für den Vergleich verschiedener Varianten des Umgangs mit den Abwasserströmen ist derzeit nur manuell mit hohem Zeitaufwand und Fachkompetenz möglich. SAmpSONS ist ein frei verfügbares Softwarewerkzeug, mit dessen Hilfe sowohl Res­sourcenorientierte Sanitärsysteme (ROSS) als auch konventio­nelle Abwasserinfrastrukturen hinsichtlich ihrer Stoff- und Res­sourcenströme überschlägig simuliert und visualisiert werden können. Darüber hinaus ermöglicht SAmpSONS eine weitge­hend quantitative Bewertung der Varianten auf Basis von öko­nomischen, ökologischen und sozialen Kriterien. Dieser Artikel stellt SAmpSONS und insbesondere die Möglichkeit der Erweite­rung um weitere Systemkomponenten für Abwasserinfrastruk­turen dar.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 1004

Autoren
Tayebeh Zinati, Dr.-Ing. Alexander Wriege-Bechtold, Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch Technische Universität Berlin Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin
E-Mail: t.zinati@tu-berllin.de

Dr. Manfred Schütze ifak – Institut für Automation und Kommunikation e. V. Werner-Heisenberg-Straße 1, 39106 Magdeburg
E-Mail: manfred.schuetze@ifak.eu

Matthias Schulz, Malte Kraus, Imke Wissmann, Dr.-Ing. Susanne Veser Björnsen Beratende Ingenieure GmbH Niederlassung Leonberg Distelfeldstraße 15, 71229 Leonberg
E-Mail: m.schulz@bjoernsen.de

Dr.-Ing. Heinrich Söbke, Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong Bauhaus-Universität Weimar Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) Goetheplatz 7/8, 99423 Weimar
E-Mail: heinrich.soebke@uni-weimar.de

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Zur Entwicklung von Niederschlags­wasser-Gebührenmodellen

Teil 2: Beispielhafte Anwendung der Bewertungskriterien auf den Rabattierungstatbestand Gründach

Zusammenfassung
Im vorliegenden zweiten Teil des Artikels zur Gestaltung der Nie­derschlagswassergebühr werden die grundsätzlichen Überlegun­gen des ersten Teils auf ein konkretes Gestaltungsfeld – das Gründach – heruntergebrochen. Im ersten Teil zeigte sich, dass Niederschlagswassergebühren insbesondere im Hinblick auf die Ausgestaltung von Rabattierungstatbeständen komplex sind und gerade vor dem Hintergrund der Klimawandelherausforderun­gen (Starkregen, Hitzeinseln) viele Gestaltungsmöglichkeiten beinhalten. Diese können genutzt werden, um die spezifischen Ziele eines Abwasserentsorgers bestmöglich zu erfüllen. Im ers­ten Teil des Artikels wurden zunächst mögliche Kriterien entwickelt, die für einen Abwasserentsorger hinsichtlich der Ausgestaltung seiner Niederschlagswassergebühren leitend sein können. Die Anwendung dieser Kriterien wird in diesem nun zwei­ten Teil am Beispiel des Rabattierungstatbestands „Gründach“ erprobt. Grundsätzlich sind die Kriterien geeignet, um auch an­dere Gebührenmodell-Elemente der Niederschlagswassergebühr – etwa Rabattierungen für Regenwassernutzungs- oder Versicherungsanlagen – zu bewerten, um im Ergebnis ein ganz­heitlich durchdachtes Gebührenmodell zu entwickeln.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 1020

Autoren
Prof. Dr. Mark Oelmann Hochschule Ruhr West – Wasser- und Energieökonomik Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr

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Membrantechnik in der kommunalen Abwasserbehandlung – eine Antwort auf neue Herausforderungen in der Wasserwirtschaft?

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-7 „Membranverfahren“*)

Zusammenfassung
Die Wasserwirtschaft sieht sich durch den globalen Klimawan­del und das zunehmende Auftreten von extremen Wettersituati­onen wie Starkniederschlägen und ausgedehnten Trockenperio­den großen Herausforderungen gegenüber. Es wird erwartet, dass sich auch in Deutschland regional und saisonal geprägte, problematische Auswirkungen auf das Verhältnis von Wasserbe­darf und -angebot ergeben werden. Die landwirtschaftliche Be­wässerung wird weiter an Bedeutung gewinnen und die Nut­zung alternativer Wasserressourcen mit weniger ausgeprägter Abhängigkeit von klimatischen Bedingungen zunehmend in Be­tracht gezogen. In diesem Zusammenhang ist die Wiederverwen­dung von gereinigtem Abwasser in der Landwirtschaft, aber auch in der Industrie und im urbanen Raum eine Option, für die in Europa durch eine neue Verordnung erstmals einheitliche rechtliche Grundlagen geschaffen wurden. Membranbasierte Ab­wasserbehandlungsverfahren bieten gute Voraussetzungen für die Wiederverwendung des Abwassers, da in der Regel eine sehr gute mikrobiologische Qualität des Permeats vorliegt sowie ein weitgehender Rückhalt von Mikroplastik und Spurenstoffen er­zielbar ist. Der Arbeitsbericht beleuchtet die aktuellen Rahmen­bedingungen für den Einsatz von Membranverfahren in der kommunalen Abwasserbehandlung, besonders im Hinblick auf die Erreichung weitergehender Anforderungen, die Wasserwie­derverwendung und Ressourcenrückgewinnung und illustriert hierzu nationale und internationale Fallbeispiele.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 993

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Der Branchenspezifische Sicherheits­standard Wasser/Abwasser (B3S WA) – Version 2021

Teil 1: Was sich geändert hat – eine Übersicht

Rechtliche Grundlagen
Alle zwei Jahre ist laut BSI-Gesetz der Branchenspezifische Sicherheitsstandard Wasser/Abwasser (B3S WA) dem aktuel­len Stand der Technik anzupassen und seine Eignung erneut durch das Bundes­amt für Sicherheit in der Informations­technik (BSI) im Benehmen mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) festzustellen.

Die Aufgabe, den B3S WA alle zwei Jahre auf den aktuellen Stand zu brin­gen, hat die ständige Arbeitsgruppe von DVGW und DWA übernommen [siehe Anhang zum Merkblatt DVGW W 1060 (M) bzw. DWA-M 1060].

Diesmal waren bei der Fortschreibung wichtige Änderungen auf….

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 979

Autor*innen
Für den DVGW: Kirsten Wagner, Uwe Marquardt
Für die DWA: Dr. Friedrich Hetzel, Dr. Ludger Terhart

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Klimawandel, Extremereignisse – Wasserwirtschaft und Meteorologie, eine enge Zusammenarbeit wird gefordert

Niederschlagsprognosen müssen in Hochwasserkarten für konkrete Warnungen eingebunden werden
Der Klimawandel führt zu höheren Temperaturen, dies erhöht die Wasser­menge in der Atmosphäre, gleichzeitig lässt der Jetstream im Sommer nach. Hieraus folgt: Trocken- oder auch Re­genperioden dauern an, wasserwirt­schaftliche Extremereignisse nehmen zu, wie die Starkregenereignisse Mitte Juli in Deutschland. Überflutungen las­sen sich bei extremen Niederschlägen nicht immer verhindern. die Schäden können aber vermindert und Menschen geschützt werden. Notwendig ist unter anderem eine engere Verzahnung von Meteorologie und Wasserwirtschaft und dann eine klare Kommunikation. Wo funktioniert der Austausch schon gut, wo besteht noch Nachholbedarf – ein DWA-Gespräch zwischen Wasserwirt­schaft, Hochwasservorsorge und Meteo­rologie.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 12- 2021 ab Seite 971

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Anmerkungen zu rechtlichen Fragen der Veröffentlichung von Starkregen­gefahrenkarten

Zusammenfassung
Starkregengefahrenkarten gehören heute zu den unentbehrli­chen Werkzeugen einer Kommune bei der Vorsorge vor Starkre­gen, insbesondere bei der Erstellung von Klimaanpassungskon­zepten. Das Umweltbundesamt und andere Forscher stellen her­aus, dass es rechtliche Probleme bei der Veröffentlichung dieser Daten geben kann. Hierzu wurde kürzlich im Rahmen des vom Bundesumweltministeriums geförderten Projektes I-Quadrat eine Untersuchung abgeschlossen, die rechtlich unbedenkliche Wege der Informationsveröffentlichung aufzeigt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 926

Fazit
Diese Untersuchung hat gezeigt, dass die rechtliche Basis ge­schaffen ist, um bedenkenlos Starkregengefahrenkarten zu er­stellen und zu veröffentlichen. Hilfreich sind dabei neben EU INSPIRE-Richtlinie und DSGVO auch die sogenannte „Ampel- Studie“

Autoren
Dr. Markus Tüxen Dres. Donoth Fuhrmann Tüxen Partnerschaft mbB Hafenhaus, Bollhörnkai 1 24103 Kiel
E-Mail: tuexen@dres-donoth.de

Dr. Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH Breite Straße 6-8 23552 Lübeck
E-Mail: einfalt@hydrometeo.de.

Dank
Ein Teil der hier dargestellten Arbeiten wurde durch das BMU im Projekt I-Quadrat (FK: 03DAS106) gefördert, https://www.projekt-i-quadrat.de/.

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Die Teilstromentnahme nach DIN 19569-13 zur Ermittlung des Abscheidegrades bei Sandfängen kommunaler Kläranlagen

Zusammenfassung
Der Abscheidegrad von werksmäßig hergestellten Sandfängen kann nach der aktuellen DIN 19569-13:2020-01 mit einem Prüfverfahren verifiziert werden. Um die Frage zu klären, ob die dort vorgeschlagene Teilstromentnahme tatsächlich ausreichend ist, um den Abscheidegrad zu ermitteln, wurde ein werksmäßig hergestellter Sandfang mit einem Volumenstrom von 150 l/s ge­testet. Die Versuche ergaben, dass die in der Norm vorgeschlage­ne Probenahme mit einem relativ geringen Volumenstrom einen replizierbaren Abscheidegrad liefert. Die Hochrechnung auf den Gesamtstrom ist auch mit dem vorgeschlagenen Teilstrom und der damit einhergehenden kleinen Sandmenge möglich. Es ist je­doch empfehlenswert, bei der Anwendung der DIN mehr als zwei Entnahmen durchzuführen, um zufällige Fehler auszugleichen. Außerdem sollte in weiteren Versuchen der Effekt einer höheren Vorlaufzeit sowie eines deutlich höheren Volumenstroms auf die Replizierbarkeit der Ergebnisse überprüft werden.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 913

Autoren
Dr.-Ing. Michael Kuhn, Leon Immerz, B. Eng. Kuhn GmbH Franz-Kuhn-Straße 1–3, 74746 Höpfingen
E-Mail: mkuhn@kuhn-gmbh.de

David Kuhn, M. Sc. ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt a. M.
E-Mail: kuhn@isoe.de

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7. Thematischer Stammtisch: Hauptausschuss RE „Recht“

„Rechtliche und technische Fragen – in Symbiose!“ So lautete zusammenfassend das Motto des 7. Thematischen Stammti­sches über die Arbeit des DWA-Haupt­ausschusses Recht (RE). Mit viel Humor, echtem Stammtisch-Feeling und detail­lierten Einblicken in die Arbeit des Hauptausschusses RE füllten unsere Gäs­te Dr. Till Elgeti (Wolter Hoppenberg) und Gordon Kreinberg (RWE Power AG) die 90-minütige Veranstaltung. Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhiel­ten einen Überblick zur Struktur des Hauptausschusses, der möglichen Mitar­beit und konnten in entspannter Runde Fragen stellen.

Die Fachgremien des Hauptausschus­ses RE profitieren ebenso von der fachli­chen Expertise der „technischen Praktiker*innen“ wie auch

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 894

Fragen und Anmerkungen? Schreibt uns:
stammtisch@junge-dwa.de oder fachgremien@junge-dwa.de
Alina Kosmützky und Philipp Beutler

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Zur Entwicklung von Niederschlags­wasser-Gebührenmodellen

Teil 1: Übersicht und Bewertungskriterien*)

Zusammenfassung
Im vorliegenden Artikel wird die Niederschlagswassergebühr in den Fokus gerückt. Niederschlagswassergebühren sind insbesondere im Hinblick auf die Ausgestaltung von Rabattierungstatbeständen komplex und beinhalten gerade vor dem Hinter­grund der Klimawandelherausforderungen (Starkregen, Hitzeinseln) viele Gestaltungsmöglichkeiten. Diese können genutzt werden, um die spezifischen Ziele eines Abwasserentsorgers best­möglich zu erfüllen. Im Artikel werden zunächst mögliche Krite­rien entwickelt, die für einen Abwasserentsorger hinsichtlich der Ausgestaltung seiner Niederschlagswassergebühren leitend sein können. Die Anwendung dieser Kriterien wird dann im zweiten Teil (KA 12/2021) am Beispiel des Rabattierungstatbestands „Gründach“ erprobt. Grundsätzlich sind die Kriterien geeignet, um auch andere Gebührenmodell-Elemente der Niederschlagswassergebühr – etwa Rabattierungen für Regenwassernutzungs- oder Versicherungsanlagen – zu bewerten, um im Ergebnis ein ganzheitlich durchdachtes Gebührenmodell zu entwickeln.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite  931

Autoren
Prof. Dr. Mark Oelmann Hochschule Ruhr West – Wirtschaftsinstitut Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr und MOcons GmbH & Co. KG Brandenberg 30, 45478 Mülheim an der Ruhr

E-Mail: mark.oelmann@hs-ruhrwest.de

Benedikt Roters Hochschule Ruhr West – Wirtschaftsinstitut Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr E-Mail: benedikt.roters@hs-ruhrwest.de

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33. Leistungsnachweis kommunaler Kläranlagen

Entwicklung des Stromverbrauchs

DWA-Arbeitsgruppe BIZ-1.1 „Kläranlagen-Nachbarschaften“

Zusammenfassung
Ein repräsentatives Bild der Leistung der Abwasserreinigungsan­lagen in Deutschland zeigt der DWA-Leistungsnachweis kommu­naler Kläranlagen. Zum Vergleich werden auch die entsprechen­den Daten für Österreich und Südtirol dargestellt. Die Ergebnis­se entsprechen weitgehend den Daten der deutschen Kläranla­gen. Insgesamt konnten auch im Jahr 2020 die Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie im bundesweiten Mittel er­füllt bzw. deutlich übertroffen werden. Während es bei den Ab­baugraden für den chemischen Sauerstoffbedarf und Ge­samtstickstoff keine größeren Unterschiede in den verschiedenen Größenklassen gab, erreichten die Kläranlagen mit einer Aus­baugröße von weniger als 10 000 Einwohnerwerten bei der Phosphorelimination geringere Werte. Die im Leistungsnachweis erfassten Kläranlagen haben einen Stromverbrauch von insge­samt 3148 GWh/a. Der spezifische Stromverbrauch ergibt sich zu 31,2 kWh/(E · a). Auf vielen Kläranlagen wird bereits Strom erzeugt. Die Eigenstromerzeugung beträgt insgesamt 1118 GWh/a. Derzeit wird der für die Abwasser- und Schlammbe­handlung auf den Kläranlagen benötigte Strom bundesweit bi­lanziert schon zu 36 % durch Eigenstromerzeugung abgedeckt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 918

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Gewässer besser vor Verunreinigungen schützen

Stellungnahme der DWA zur Weiterentwicklung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie

Die Europäische Kommission hat ange­kündigt, die Richtlinie über die Behand­lung von kommunalem Abwasser (91/271/EWG, „UWWTD“) vom 21. Mai 1991 – mit der europarechtliche Mindestanforderungen vorgegeben wer­den – zu überarbeiten, und möchte das europäische Recht für die Abwasserbe­seitigung mit einer langfristigen Perspektive neu ordnen. Damit will sie auch den Null-Schadstoff-Aktionsplan im Rahmen des Green Deals befördern. Die DWA begrüßt diese Absicht in einem Positionspapier und macht Vor­schläge.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 890

http://www.dwa.de/positionspapiere

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Das Gefahrstoffmanagement in vielen Betrieben ist unbefriedigend

Mit der Neoliberalisierung, die etwa seit 2000 auf breiter Front in der Bundesre­publik Deutschland Einzug gehalten hat, hat sich der Staat weitestgehend aus dem Vollzug seiner Anforderungen in den Gesetzen und Verordnungen verab­schiedet und alles in die Arbeitgeber-und Betreiberverantwortung überstellt. So heißt es in allen gesetzlichen Rege­lungen des Umwelt- und des Arbeits­schutzes: „der Arbeitgeber/der Betreiber hat/ist verpflichtet/muss …“. Für die Realisierung dieser gesetzlichen Ver­pflichtungen ist der Arbeitgeber bzw. der Betreiber, in der Regel der Geschäftsfüh­rer, verantwortlich. Und dazu hat er im ersten Schritt die organisatorischen Vor­aussetzungen zu schaffen, um im Ernst­fall bei einem Umweltschaden oder ei­nem Gesundheitsschaden eines Mitarbei­ters

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 895

Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Lühr, Berlin
E-Mail: hp.luehr@protonmail.com

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Feststoffe und Feinpartikel in Straßenabflüssen

Erfassung und Charakterisierung

Zusammenfassung
Mithilfe einer zeitlich hoch aufgelösten Probenahme wurden 81 Niederschlagsereignisse im Zeitraum 2018 bis 2020 an einem Straßeneinlauf einer innerörtlichen Bundesstraße erfasst. Die Konzentration an Feinpartikeln AFS63 im Straßenabfluss schwankte im Jahresverlauf, wobei der Medianwert für alle Pro­ben 76 mg/l betrug. Ihr organischer Anteil lag bei 32 %, und ih­re mittlere Dichte betrug 1,75 g/cm3. Bezogen auf alle Partikel lag der mittlere Korndurchmesser bei d50 = 31 μm, und der An­teil der Fraktion AFS63 wies einen Medianwert von 67 % auf. Mit diesen Parametern kann der niedrige Wirkungsgrad von Ab­setzsystemen rechnerisch nachvollzogen werden. Für den aus dem Parameter SBR (Styrol-Butadien-Kautschuk) abgeleiteten Reifenabrieb ergaben orientierende Messungen einen Anteil von 4,4–8 %, bezogen auf alle Partikel. Er kam jedoch nicht in Form von Gummipartikeln vor, sondern war Bestandteil von heteroge­nen Agglomeraten. Eine Analyse möglicher Ursache-Wirkungs- Beziehungen zwischen der stofflichen Belastung des Straßenab­flusses und verschiedenen Randbedingungen zeigte signifikante Korrelationen nur mit der Niederschlagshöhe und dem maxima­len Abfluss während des jeweiligen Ereignisses.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 11- 2021 ab Seite 899

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Joachim Fettig, Prof. Dr.-Ing. Martin Oldenburg, Dipl.-Ing. Volker Pick, Katharina Pilar von Pilchau, M. Eng. Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Standort Höxter Fachbereich Umweltingenieurwesen und Angewandte Informatik An der Wilhelmshöhe 44, 37671 Höxter

E-Mail: joachim.fettig@th-owl.de

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Das Auskunfts-und Informationssystem Starkregenvorsorge (AIS) als ein wesentlicher Baustein für eine effektive Klimaanpassungsstrategie in Bremen

Konzeption, Umsetzung und Einführung im Rahmen eines DBU-Projekts

Zusammenfassung
Grundlage jedes effizienten Starkregenrisikomanagements ist die Verfügbarkeit aktueller Informationen zu Starkregengefähr­dung und -risiko. Im Projekt KLAS in Bremen wurde hierzu in einem moderierten Prozess das Auskunfts- und Informationssys­tem Starkregenvorsorge (AIS) entwickelt und umgesetzt. Neben dem verwaltungsinternen Auskunftsbereich wurde auch ein öf­fentliches Starkregenvorsorgeportal als Teil des AIS konzipiert. Dabei wurden zunächst verschiedene Formen der Veröffentli­chung diskutiert und für Bremen ein zweistufiges Auskunftsmo­dell vorgeschlagen. Neben einer stadtgebietsweiten Starkregen­gefahrenkarte, die im Starkregenvorsorgeportal online einseh­bar ist, erhalten die Grundstückseigentümer*innen auf Anfrage eine kommentierte Detailauskunft und ein Beratungsangebot vor Ort. Das AIS wurde in einem von der Deutschen Bundesstif­tung Umwelt geförderten Projekt als übertragbares Produkt ent­wickelt, das sich an die Anforderungen der Kommunen hinsicht­lich der technischen Umsetzung und der Inhalte anpassen lässt. In dem vorliegenden Bericht werden Veranlassung, Ziele, Umset­zung und Erfahrungen

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 835

Autor*innen:
Michael Koch, Carina Sievers, Katrin Schäfer
Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72, 28195 Bremen
E-Mail: michael.koch@umwelt.bremen.de

Katharina Thielking, Jens Wurthmann, Dietmar Gatke
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5, 28217 Bremen
E-Mail: thielking@hanseWasser.de

Dr.-Ing. Holger Hoppe, Katja Ines Raith
Dr. Pecher AG – Niederlassung Emscher-Lippe
Goldbergstraße 14, 45894 Gelsenkirchen
E-Mail: holger.hoppe@pecher.de

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze besucht Fachgebiet Siedlungs­wasserwirtschaft der TU Berlin

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller kamen Ende August an das Fachgebiet Siedlungswasserwirt­schaft der TU Berlin, um sich vor dem Hintergrund der Flutereignisse vom Ju­li zur Konzeption der Schwammstadt und über die Mikroplastikforschung zu informieren.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 799

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch und Luisa Reinhold (TU Berlin)

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Planung und hydraulische Überprüfung von öffentlichen Entwässerungssystemen

Werkstattbericht zur Überarbeitung des Arbeitsblatts DWA-A 118

Zusammenfassung:
Das Arbeitsblatt DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ wurde letztmalig im März 2006 überarbeitet. Wesentliche inhaltliche Anpassungen erfolgten zuletzt 1999. Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Weiterentwicklungen des Normen- und Regelwerks, der techno­logischen Möglichkeiten sowie der Rahmenbedingungen für die Entwässerungsplanung wurde eine grundlegende Überarbeitung erforderlich. Der vorliegende Bericht gibt den aktuellen Diskus­sionsstand der DWA-Arbeitsgrupp ES-2.5 „Anforderungen und Grundsätze der Entsorungssicherheit“ wieder. Das Arbeitsblatt wird von DWA-Arbeitsgruppe ES-2.5 „Anforderungen und Grundsätze der Entsorgungssicherheit“ im Fachausschuss ES-2 überarbeitet.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 822

Autor:
Dipl.-Ing. Klaus Krieger Hamburg Wasser und Zweckverband Obere Bille Poststraße 11, 22946 Trittau
E-Mail klaus.krieger@hamburgwasser.de

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Klimafolgenanpassung in der kommunalen Abwasserentsorgung

Einfacher und effizienter Einstieg durch Netzwerk und Selbstbewertungstool
Sind wir ausreichend auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet? Kennen wir alle Risiken? Welche Lösungen sind für uns bei welchen Randbedingungen ziel­führend? Wo gibt es Anleitungen und Informationen? Diese und ähnliche Fragen müssen sich Unternehmen der kommunalen Abwasserentsorgung im Kontext des fortschreitenden Klima­wandels zunehmend stellen. Eine Lö­sung für diesen Handlungsdruck bietet das bundesweit aufgestellte KlimfAb- Netzwerk. Durch einen intensiven Fach­austausch, gezielte Themenworkshops und die Nutzung der vom Netzwerk er­arbeiteten Arbeitshilfen stellen sich die angeschlossenen Unternehmen gemein­sam den neuen Herausforderungen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 808

Weitere Informationen:
http://www.klimfAb.de

Autoren:
Florian Benner, M. Sc. Dr.-Ing. Hartmut Klein econius GmbH Am Naßacker 11 57334 Bad Laasphe

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Fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte

Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen es drastisch: Die Wetter-Ausschläge wer­den extremer. Im Juli 2021 führten starke und langanhaltende Nieder­schläge in den deutschen Bundeslän­dern Nordrhein-Westfalen, Rheinland- Pfalz, Bayern und Sachsen zu Zerstö­rungen an Infrastrukturen und Gebäu­den sowie Verletzten, Vermissten und Toten in bisher unvorstellbarem Aus­maß. In den Jahren 2018 und 2019 da­gegen litten Landwirtschaft, Wälder, Oberflächengewässer und Grundwasser, aber auch Menschen und Ökosysteme unter den enormen Folgen von langan­haltender Trockenheit und Hitze. Jün­gere Klimastudien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für solche Extreme zunehmen wird

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 796

Autor*innen
Prof. Dr. Christian Kuhlicke Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Stadt- und Umweltsoziologie, Leipzig Universität Potsdam, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, Potsdam

Prof. Dr. Christian Albert Ruhr-Universität Bochum, Geographisches Institut, Bochum

Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann Hochschule Magdeburg-Stendal, Arbeitsgruppe Hochwasserrisikomanage­ment, Magdeburg

Prof. Dr.-Ing. Jörn Birkmann Universität Stuttgart, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung, Stuttgart

Prof. Dr. Dietrich Borchardt Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Aquatische Ökosystemanalyse und Management, Magdeburg

Prof. Dr. Alexander Fekete Technische Hochschule Köln, Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr, Köln

Prof. Dr. Stefan Greiving Prof. Dr. Thomas Hartmann Technische Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Dortmund

Prof. Dr. Bernd Hansjürgens Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Ökonomie, Leipzig

Prof. Dr. Robert Jüpner Technische Universität Kaiserlautern, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirt­schaft, Kaiserlautern

Prof. Dr. Sigrun Krabisch Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Stadt- und Umweltsoziologie, Leipzig

Prof. Dr. Kerstin Krellenberg Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung, Wien

Prof. Dr. Bruno Merz Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches Geoforschungszentrum, Sektion Hydrologe, Potsdam Universität Potsdam, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, Potsdam

Prof. Dr. Roland Müller Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum, Leipzig

Prof. Dr. Dieter Rink Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Stadt- und Umweltsoziologie, Leipzig

Dr. Karsten Rinke Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Seenforschung, Magdeburg

Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf RWTH Aachen University, Fakultät für Bauingenieurwese, Aachen

Prof. Dr. Reimund Schwarze Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Ökonomie, Leipzig

Prof. Dr. Georg Teutsch Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Leipzig

Prof. Dr. Annegret Thieken Universität Potsdam, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie, Potsdam

Dr. rer. nat. Maximilian Ueberham Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum, Leipzig

Prof. Dr. Martin Voss Freie Universität Berlin, Katastrophenforschungsstelle, Berlin

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Aktuelle Daten zur stofflichen Belastung von Mischwasserentlastungen

Zusammenfassung
Mischwasserentlastungen in Gewässer gehören zum Regelbe­trieb von Mischkanalisationen. Bei hohen Regenwetterabflüssen im Kanalnetz können die in Kläranlagen behandelbaren Was­sermengen und die Speicherkapazitäten der Kanalnetze über­schritten werden. In einem Forschungsvorhaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt wurden zehn Mischwasserbehandlungs­anlagen über einen Zeitraum von drei Jahren umfangreich un­tersucht, um den Kenntnisstand zu Stoffkonzentrationen in Mischwasserentlastungen und zum Stoffrückhalt der Anlagen zu verbessern. Der entstandene Datensatz umfasst Konzentrati­onen von konventionellen Abwasserparametern, Metallen und organischen Spurenstoffen und erlaubt eine Abschätzung der Stoffeinträge aus Mischwasserentlastungen in Gewässer. Die Er­gebnisse zeigen, dass die Mischwasserbehandlung einen wichti­gen Beitrag zum Gewässerschutz leistet. Gleichzeitig tragen Mischwasserentlastungen relevante Anteile zur Gesamtemission aus urbanen Gebieten bei und sind bei der strategischen Maß­nahmenplanung zu berücksichtigen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 844

Autor*innen:
Jan Philip Nickel, M. Eng., PD Dr.-Ing. Stephan Fuchs
Karlsruher Institut für Technologie
Institut für Wasser und Gewässerentwicklung
Fachbereich Siedlungswasserwirtschaft und Wassergütewirtschaft
Gotthard-Franz-Straße 3, 76131 Karlsruhe
E-Mail: stephan.fuchs@kit.edu

Laura Hörner, M. Sc.
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Referat 67 „Gewässerschutz bei der kommunalen und häuslichen Abwasserentsorgung“
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160, 86179 Augsburg

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Wastewater-based Epidemiology – Polio, Pest und Pandemie

Die Überwachung von Abwasser auf SARS-CoV-2 ist eine verlässliche und kostengünstige Methode, um Infekti­onsverläufe sowie das Auftreten von Vi­renvarianten frühzeitig zu erkennen. Die EU hat ihre Mitgliedstaaten aufge­fordert, bis Oktober 2021 ein nationa­les Abwassermonitoring aufzubauen, und stellt dafür Fördermittel bereit. Das Ziel lautet, die Ergebnisse aus der Ab­wasseranalytik in politische Entschei­dungsprozesse einzubeziehen und stra­tegisch zu nutzen, um Schutzmaßnah­men zu ergreifen oder zu lockern. Eini­ge Länder nutzen die Abwasseranalytik bereits für die Bewältigung der Corona­krise. Darüber hinaus lassen sich auch andere Erreger, Opioide und weitere Pa­rameter zum Gesundheitszustand der Bevölkerung im Abwasser nachweisen. In der Ausrottung von Polioviren spielt die Abwasserüberwachung schon seit Jahren eine wichtige Rolle. Der folgen­de Artikel fasst die Ergebnisse vom „Technologieland Hessen“ organisierten Online-Konferenz „Wastewater-based Epidemiology – Polio, Pest und Pande­mie“ zusammen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 801

Kontakt:
Dr. Hendrik Pollmann
Hessen Trade & Invest GmbH
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden
E-Mail: hendrik.pollmann@htai.de

http://www.technologieland-hessen.de/coronaviren-im-abwasser

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Planungsinstrumente für den Wasserhaushalt in Siedlungsgebieten*)

Zusammenfassung
In siedlungsgeprägten Gewässern liegen Störungen des Wasser­haushalts und der hydrologischen Dynamik vor, die durch die Flächenversiegelung und die Ableitung der Niederschlagsabflüs­se bedingt sind. Sie begründen den Paradigmenwechsel vom Ab­leitungs- zum Retentionsprinzip bei Planungen der Regenwas­serbewirtschaftung in Siedlungsgebieten. Deren Ziel, den natür­lichen Wasserhaushalt so gering wie möglich zu beeinträchtigen, wird durch Maßnahmen zur Verdunstung, Versickerung und Verzögerung von Niederschlagsabflüssen anstelle der bisherigen vollständigen und schnellen Ableitung erreicht. Der Beitrag fasst Ergebnisse des BMBF-Verbundvorhabens „Wasserhaushalt sied­lungsgeprägter Gewässer“ (WaSiG) zusammen, die wesentlich zur fachgerechten Planung einer Regenwasserbewirtschaftung im Sinne des Retentionsprinzips beitragen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 827

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. Mathias Uhl FH Münster Fachbereich Bauingenieurwesen Institut für Infrastruktur∙Wasser∙Ressourcen∙Umwelt (IWARU) Corrensstraße 25, 48149 Münster
E-Mail: uhl@fh-muenster.de

Dr.-Ing. Malte Henrichs Stadt Münster Amt für Mobilität und Tiefbau Albersloher Weg 33, 48155 Münster (ehemals FH Münster

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Echtzeitvorhersage urbaner Sturzfluten und damit verbundene Wasserkontaminationen

Zusammenfassung
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und For­schung geförderten Projekts EVUS (Echtzeitvorhersage urbaner Sturzfluten und damit verbundene Wasserkontamination) wur­de ein Vorhersagemodell für urbane Sturzfluten und ihre Folgen entwickelt. Es besteht aus den Komponenten: (1) kurzfristige Niederschlagsprognose, (2) ein detailliertes 1D-Kanal- und 2D-Oberflächenmodell, basierend auf einem digitalen Geländemo­dell, das mit einem Mobile Mapping Lidar verfeinert wurde, (3) ein auf künstlichen neuronalen Netzen basierendes Überflu­tungsmodell zur schnellen Vorhersage von überfluteten Gebie­ten, (4) ein 3D-Grundwassermodell für gesättigte und variabel gesättigte Grundwasserströmung, gekoppelt mit dem 1D/2D-Modell, (5) ein auf Partikeln basierendes Transportmodell zur schnellen Vorhersage von Transportwegen und -zeiten von Kon­taminationen auf der Oberfläche und (6) ein Überflutungsmodell

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 10- 2021 ab Seite 814

Autor*innen
Dr.-Ing. Lothar Fuchs (Korrespondenzautor), Robert Sämann, M. Sc., Julian Wahl, M. Sc. Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie GmbH Engelbosteler Damm 22, 30167 Hannover
E-Mail: l.fuchs@itwh.de

apl. Prof. Dr. Thomas Graf, Prof. Dr. sc. nat. ETH Insa Neuweiler, Simon Berkhahn, M. Sc., Dr.-Ing. Aaron Peche Institut für Strömungsmechanik und Umweltphysik im Bauwesen Leibniz Universität Hannover Appelstraße 9a, 30167 Hannover

Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt, Dr.-Ing. Bora Shehu Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft Leibniz Universität Hannover Appelstraße 9a, 30167 Hannover

Priv.-Doz. Dr. Heidi Kreibich, Dr. Viktor Rözer Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum Telegrafenberg, 14473 Potsdam

Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Sester, Yu Feng, M. Sc. Institut für Kartographie und Geoinformatik Leibniz Universität Hannover Appelstraße 9a, 30167 Hannover

Dank
Das Projekt wurde im Rahmen des vom BMBF geförderten For­schungsprojekts „EVUS – Echtzeit-Vorhersage urbaner Sturzflu­ten und damit verbundene Schadstoffkontaminationen“ (BMBF, 03G0846B) gefördert. Radar- und Niederschlagsdaten wurden vom Deutschen Wetterdienstes (DWD), Luftbilder und Katasterkarten vom Amt für Geoinformation der Stadt Hanno­ver zur Verfügung gestellt.

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Umsatzbesteuerung von Abwasserentsorgern in öffentlicher Rechtsform

Änderungen durch den neuen § 2b Umsatzsteuergesetz und Handlungsbedarf
DWA-Fachausschuss WI-2 „Organisation, Kosten und Finanzierung“*)

Zusammenfassung
Der zum 1. Januar 2017 in das deutsche Umsatzsteuergesetz eingeführte neue § 2b regelt, mit welchen Tätigkeiten juristische Personen des öffentlichen Rechts nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen. Mit Ablauf des 31. Dezember 2022 sind die Rege­lungen dieses Paragraphen für alle Unternehmen zwingend zu beachten. Der DWA-Fachausschuss WI-2 „Organisation, Kosten und Finanzierung“ beschreibt den Handlungsbedarf für Abwas­serentsorger, klassifiziert die einzelnen Tätigkeiten vor dem Hintergrund des § 2b Umsatzsteuergesetz und zeigt Handlungs­optionen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 749

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Niederschlagswasserabflüsse von befestigten Flächen

Regelbasierte Bewertung des AFS63-Belastungspotenzials

Zusammenfassung
Zur stoffbezogenen Bewertung von niederschlagsbedingten Sied­lungsabflüssen ist das Verschmutzungspotenzial von befestigten Oberflächen zu identifizieren. Durch Anwendung des im Arbeits­blatt DWA-A 102-2/BWK-A 3-2 vorgestellten Regelkanons er­folgt eine Flächeneinteilung in Belastungskategorien, die im We­sentlichen i) Flächennutzung und ii) Verkehrsbelastung berück­sichtigt. Die Verfügbarkeit eines eindeutigen Regelkanons und der räumliche Bezug legen zwar eine Umsetzung in einem geo­grafischen Informationssystem (GIS) nahe, aufgrund unter­schiedlicher Datenquellen und -qualitäten kann dieses jedoch nicht unmittelbar erfolgen. Daten zur Verkehrsbelastung liegen nicht flächendeckend vor, und Flächendaten aus ALKIS oder OpenStreetMap sind aus wasserwirtschaftlicher Sicht zu bewer­ten. Die in dieser Arbeit vorgestellte Methodik setzt hier an und adressiert das erforderliche Preprocessing, um eine flächende­ckende und GIS-basierte Umsetzung des Regelkanons zu ermög­lichen. Das flächenspezifische Stoffpotenzial AFS63 wird an­schließend mithilfe des entwickelten Verfahrens im Verbandsge­biet von Emschergenossenschaft [426 kg/(ha · a)] und Lippe­verband [417 kg/(ha · a)] berechnet. Eine erfolgreiche Plausibilisierung und die Nutzung von OpenData empfiehlt die Anwendung auch außerhalb der Verbandsgrenzen. Die Daten­quellen sind bundesweit verfügbar, ebenso ist die methodische Vorgehensweise grundsätzlich auf andere Gebiete übertragbar.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 722

Autoren
Dr. Klaus Wessels, Dr. Dominik Leutnant Emschergenossenschaft/Lippeverband Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
E-Mail: wessels.klaus@eglv.de

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Mikroplastik-Emissionen aus Kläranlagen

Welche Rolle spielt die Abwasserbehandlung?

Tim Fuhrmann, Ingo Urban, Holger Scheer (Essen), Philipp Lau, Luisa Reinhold, Matthias Barjenbruch (Berlin), Katrin Bauerfeld und Stefanie Meyer (Braunschweig)

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 730

Zusammenfassung
Mikroplastikpartikel werden über Abwasser in die aquatische Umwelt eingetragen. Kläranlagenabläufe gelten als einer der Eintragspfade. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch, dass in Kläranlagen die Mikroplastikpartikel im Abwasser weitgehend zurückgehalten werden können. Für konventionelle Kläranlagen wurden Rückhalteraten von über 99 % ermittelt, die über frü­heren Annahmen liegen. Kläranlagen stellen somit eine unter­geordnete Rolle beim Eintrag von Mikroplastik in die aquatische Umwelt dar. Größere Emissionen werden bei Mischwasserentlas­tungen und Niederschlagswasserabläufen von Verkehrsflächen gesehen. Die Bestimmung absoluter Mikroplastik-Massenkon­zentrationen ist sehr aufwendig. Vergleichswerte aus der Litera­tur weisen mangels Standardisierung große Abweichungen auf. Diese resultieren insbesondere aus unterschiedlichen Probenah­me- und Probenaufbereitungsmethoden. Ohne detaillierte Kon­textinformationen sind Messwerte daher schwer reproduzier-und vergleichbar.

Autoren
Dr.-Ing. Tim Fuhrmann, Dr.-Ing. Ingo Urban, Prof. Dr.-Ing. Holger Scheer Emscher Wassertechnik GmbH Brunnenstraße 37, 45128 Essen
E-Mail: fuhrmann@ewlw.de

Philipp Lau, M. Sc., Luisa Reinhold, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch Technische Universität Berlin Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt Institut Bauingenieurwesen Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin

Dr.-Ing. Katrin Bauerfeld, Stefanie Meyer, M. Sc. Technische Universität Braunschweig Institut für Siedlungswasserwirtschaft Pockelsstraße 2a, 38106 Braunschweig

Dank
Um dem großen Klärungsbedarf zu den Eintragspfaden von Kunstoffen in die Umwelt gerecht zu werden, ist vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der For­schungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ aufgesetzt wor­den [8]. Die Autoren danken dem BMBF für die Unterstützung des Forschungsprojekts REPLAWA [6] (Förderkennzeichen 02WPL1445A ff.) im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts.

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Ist der Kanal noch intakt?

Umweltminister besucht Pilotprojekt Grundstücksentwässerungsanlagen

Im April 2021 besichtigte Baden-Würt­tembergs Umweltminister Franz Unter­steller zusammen mit dem DWA-Landesverband Baden-Württemberg das Pilotprojekt Grundstücksentwässe­rungsanlagen in Ettlingen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 702

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Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft in Sachsen/Thüringen

Jahrestagung DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen
Online, aber gut besucht und mit zahl­reichen spannenden und hochkarätigen Vorträgen – auch ohne Präsenz war die Jahrestagung des DWA-Landesverban­des Sachsen-Thüringen Anfang Mai ein großer Erfolg. Als absolutes Highlight analysierte der international renom­mierte Klimaexperte Prof. Hans Joachim Schellnhuber die Herausforde­rungen des Klimawandels, speziell für den Raum Sachsen/Thüringen, und speziell für die Wasserwirtschaft. Auch Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hob in ihrem Grußwort die klimawandelbedingten Herausforde­rungen für die Region hervor – unter besonderem Verweis auf die extrem tro­ckenen Sommer in den letzten Jahren. Und auch bei den Fachvorträgen wid­mete sich ein Themenblock den klimati­schen Veränderungen und den notwen­digen Anpassungsmaßnahmen. Im Be­reich Abwasser behandelten die Referent*innen vor allem das Thema Niederschlagswasser, zudem schilderte Prof. Peter Krebs die Möglichkeiten des Coronamonitorings über den Abwasser­pfad. Ein Innovationsforum sowie die Vorstellung wissenschaftlicher Arbeiten aus dem Landesverband rundeten die Veranstaltung ab.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 696

Der digitale Tagungsband der Landes­verbandstagung kann für 10,00 € über die Geschäftsstelle (info@dwa-st.de) bezogen werden. Die nächste Landesverbandsta­gung findet am 6. September in Weimar statt, wieder mit Industrieausstellung so­wie Innovations- und Absolventenforum. Anmeldungen dazu sind bereit jetzt mög­lich.

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Kennwerte und Optimierungsmöglichkeiten der Indirekteinleiterüberwachung

Zusammenfassung
Infolge der jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen gibt es große Spannbreiten im Umfang und in der Art der Indirektein­leiterüberwachung in den Kommunen. Benchmarking hilft, die Praktiken vergleichbar zu machen. Im Projekt „Benchmarking der Indirekteinleiterüberwachung“ haben in den vergangenen Jahren zehn großstädtische Überwachungspflichtige Daten über ihre Arbeit erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass der Umfang der Überwachung zwischen 244 und 1457 Überwachungsstellen (Angabe des 15. und 85. Perzentils) beträgt. Der Medianwert des spezifischen Aufwandes liegt bei 689 Euro je Überwachungs­stelle und Jahr. Auf das Gebührenaufkommen bezogen beträgt der Aufwand im Median 0,71 %. Der Aufwand des genauer be­trachteten Teilprozesses „Probenahme“ ist zu 91 % personalgetrieben. Mittels einer detaillierten Prozessaufnahme und Regressionsanalysen kann gezeigt werden, dass Vor-Ort-Tätig­keiten und Fahrten mit in Summe 72 % den größten Anteil an der Arbeitszeit und damit die größte Hebelwirkung bei Optimie­rungsmaßnahmen haben. Verschiedene Beispiele dafür werden genannt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 742

Autor
Dr.-Ing. Torsten Franz aquabench GmbH Ferdinandstraße 6, 20095 Hamburg
E-Mail: t.franz@aquabench.de

Fazit
Die Indirekteinleiterüberwachung leistet einen wichtigen Bei­trag für den sicheren und umweltgerechten Betrieb von Anla­gen der Abwasserbeseitigung. Infolge der jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen gibt es deutschlandweit große Spann­breiten in der Art und Größe der Ausgestaltung. Benchmarking hilft, diese Praktiken vergleichbar zu machen, eigene Tätigkei­ten zu überdenken und zu verbessern und so ein Gerüst für das Management der Aufgabe „Indirekteinleiterüberwachung“ zu bilden.

Gemessen am Gesamtaufwand für die Abwasserbeseitigung ist der Aufwand für die Indirekteinleiterüberwachung zwar ge­ring, trotzdem sollte und kann der Prozess einer kontinuierli­chen Optimierung unterworfen werden. Diese darf aber nicht ausschließlich kostenorientiert erfolgen.

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Qualitätsbasierte Entwässerung von Niederschlagswasser

Potenzialanalyse am Beispiel der Stadt Hildesheim

Zusammenfassung
Angesichts zunehmender Qualitätsanforderungen an die Einlei­tung von Niederschlagswasser in Gewässer sowie der Notwen­digkeit der Klimaanpassung urbaner Räume müssen die tradier­ten Entwässerungssysteme dringend weiterentwickelt werden. Die verantwortlichen Akteure stehen dabei vor der Herausforde­rung, Systemlösungen insbesondere für hochverdichtete städti­sche Lagen zu entwickeln, in denen die wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen nicht beliebig erweiter- oder modifizierbar sind. Das BMBF-finanzierte Verbundvorhaben TransMiT leistet hier einen konkreten Beitrag, indem es unter anderem die Umsetz­barkeit einer „qualitätsbasierten Entwässerung“ beispielhaft für das Modellgebiet Hildesheim untersucht. Eine auf Flächennutzungsdaten basierende Potenzialanalyse bestätigt, dass in Hildesheim die Umsetzung einer qualitätsbasierten Bewirtschaf­tung von Niederschlagswasser es gestatten würde, das gesamte als stark verschmutzt einzustufende Niederschlagswasser auf der zentralen Kläranlage zu behandeln, ohne dass die hydrauli­sche Last der Anlage erhöht würde. Ergänzend ließe sich die Menge an unverschmutztem Niederschlag, die im Einzugsgebiet gehalten und nutzbar gemacht werden könnte, in Abhängigkeit der umgesetzten betrieblichen Maßnahmen um bis zu 72 % er­höhen. In der Gesamtschau zeigt sich, dass eine qualitätsbasier­te Entwässerung die Leistungsfähigkeit vorhandener Infrastruk­turen zur Abwasserableitung und -behandlung aus Sicht des Ge­wässerschutzes deutlich steigern und die Wasserverfügbarkeit in städtischen Quartieren spürbar erhöhen kann.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 9- 2021 ab Seite 709

Autoren
Nils-Kristof Kabisch, M. Sc., Dr.-Ing. Maike Beier, Prof. Dr.-Ing. Stephan Köster Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Universität Hannover Welfengarten 1, 30167 Hannover
E-Mail: kabisch@isah.uni-hannover.de

Dank
Die hier vorgestellten Ergebnisse wurden im BMBF-geförderten Forschungsprojekt TransMiT „Ressourcenoptimierte Transfor­mation von Misch- und Trennentwässerungen in Bestandsquar­tieren mit hohem Siedlungsdruck“ (FKZ 033W105A-M) entwickelt. Wir danken dem BMBF für die Förderung im Rahmen der RES:Z-Maßnahme sowie allen Projektbeteiligten für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Hier gilt besonderer Dank der Stadtentwässerung Hildesheim AöR (SEHi) für die einge­brachten Daten und Fachinformationen. Als Praxispartner im Vorhaben TransMiT unterstützt die SEHi die laufende For­schung zur Systemintegration der qualitätsbasierten Entwässe­rung im Bestand und ermöglicht insbesondere die Erprobung innovativer Lösungen in der Praxis. Gleichermaßen ist BPI Hannover ∙ Verworn, Beratende Ingenieure für die eingebrach­ten Fachkenntnisse, Daten und dynamischen Modellrechnun­gen zu danken, die es gestatteten, den hier vorgestellten An­satz zu hinterlegen und zu verifizieren.

Weitere Informationen sind abrufbar unter http://www.transmit-zukunftsstadt.de.

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Nachhaltige Wasserinfrastruktur – von der Vision zur Realität

Zusammenfassung
Um über die Idee des „Nachhaltigen Bauens“ und deren Umset­zung im Wasserinfrastrukturbereich zu diskutieren, fand im März 2019 der Workshop „Nachhaltiges Bauen – (k)ein Thema für Wasserinfrastrukturen?“ an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit Teilnehmern aus Forschung, öffent­lichen Institutionen und Praxis statt. Auf Basis der Open-Space- Methode wurden dabei sechs Themen-Cluster entwickelt, aus de­nen zwei Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des „Nach­haltigen Bauens“ im Bereich der Wasserinfrastruktur abgeleitet werden können. Neben einer inhaltlichen Systembetrachtung in Verbindung mit einer effizienteren Planung ist dies eine ver­stärkte Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus. Diese bei­den Punkte können in multikriteriellen Nachhaltigkeitsbewer­tungstools vereint werden, die in Zukunft verstärkt in die Ent­scheidungsfindung zu nachhaltigen Wasserinfrastrukturen ein­gesetzt werden müssen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  650

Autor*innen
Prof. Dr.-Ing. Elke Petersson, Dr. Sonja Cypra Hochschule Karlsruhe Moltkestraße 30, 76133 Karlsruhe
E-Mail: Elke.Petersson@hs-karlsruhe.de Sonja.Cypra@hs-karlsruhe.de

Fabian Knepper, B.Eng. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Institut für Wasser und Gewässerentwicklung Fachbereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik Kaiserstraße 12, 76137 Karlsruhe
E-Mail: Fabian.Knepper@KIT.edu

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In-situ-Aushärtungskontrolle bei Schlauchlinern – Qualitätssicherung 2.0

Wolfgang Buchner, Delia Ewert, Stephan Bollmann, Daniel von Bernstorff (Hamburg) und Jörg Sebastian (St. Wendel)

Zusammenfassung
Bei Hamburg Wasser werden jährlich 10–12 km Kanäle mit dem Schlauchliningverfahren renoviert. Obwohl das Verfahren seit vielen Jahren etabliert ist, kommt es auf den Baustellen in Hamburg trotz intensiver Bauaufsicht zeitweise zu Qualitäts­problemen. Das zukunftweisende Verfahren der Impedanzspektroskopie wurde in Zusammenarbeit von Hamburg Wasser und mehrerer Firmen baustellentauglich weiterentwickelt, um die Qualitätssicherung weiter zu verbessern. Dabei wird ein Sen­sor an der Außenseite des Schlauchs im Harz platziert. Während der Aushärtung des Harzes verändert sich das elektrische Signal, dies wird ausgewertet und gibt einen Hinweis auf den Grad der Aushärtung. Mit den Online-Ergebnissen kann direkt in den ver­fahrenstechnischen Härtungsprozess eingegriffen werden. Die 2020/21 durchgeführten Versuche sind vielversprechend und sind anderen Netzbetreibern zur Anwendung empfohlen, um das Verfahren mit größerem Datenbestand gemeinsam weiterzuent­wickeln.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  619

Autor*innen
Dipl.-Ing. Wolfgang Buchner, Dipl.-Ing. Delia Ewert, Dipl.-Ing. Stephan Bollmann Hamburg Wasser Billhorner Deich 2, 20359 Hamburg
E-Mail: wolfgang.buchner@hamburgwasser.de delia.ewert@hamburgwasser.de stephan.bollmann@hamburgwasser.de

Daniel von Bernstorff, M. Sc. Syscribe GmbH An der Horeburg 8, 21079 Hamburg
E-Mail: daniel.von.bernstorff@syscribe.de

Prof. Dr. Jörg Sebastian SBKS GmbH & Co. KG Tritschlerstraße 11, 66606 St. Wendel
E-Mail: dr.sebastian@sbks.de

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Pelletschlamm in Anaerobreaktoren

10. Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe IG-5.1 „Anaerobe Verfahren zur Behandlung von Industrieabwässern“*)

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  619

Zusammenfassung
UASB- (Upflow Anaerobic Sludge Blanket) und EGSB- (Expan­ded Granular Sludge Blanket)-Reaktoren sind die meist verwen­deten Anaerobreaktoren zur Industrieabwasserbehandlung weltweit. Dank ihrer hervorragenden Absetzeigenschaften ge­lingt es, eine größtmögliche Menge an Biomasse im System an­zureichern. In diesem Arbeitsbericht werden zunächst wesentli­che Faktoren genannt, die Voraussetzung für den Erhalt und das Wachstum granulierter Biomasse (Pellets) sind. Trotz der lan­gen Erfahrung mit Pelletschlammreaktoren kommt es immer wieder zu Betriebsproblemen durch Pelletverlust, hervorgerufen durch Veränderungen der Pelletstruktur. Beispiele dafür sind Zerfall der Pellets, Veränderungen der Oberfläche wie Verfor­mung, Abscheren oder Zerfasern und behinderte Gasdiffusion. Trotz intakter Pelletstruktur kann es zum Aktivitätsverlust der Biomasse kommen. Ursachen hierfür werden in diesem Arbeits­bericht gezeigt.

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Mitgliederbefragung 2021 – „Fundgrube für Wissen“

DWA-Mitgliederbefragung 2021 bestätigt eingeschlagenen Kurs

Die DWA kann zufrieden sein, gibt es von den Mitgliedern in der jüngsten Umfrage doch viel Lob. Die Mitglied­schaft in der DWA sei ein „Muss“, heißt es da, die DWA sei ein „starkes Sprach­rohr“ für die Branche, eine „Quelle für Informationen“, „Service und Hilfestel­lung“ seien immer gut. Acht Wochen lang, zwischen Dezember 2020 und Mitte Januar 2021, hatte die DWA ihre Mitglieder nach ihrer Zufriedenheit mit dem Verband befragt und im Kern kann man sagen: Die Wahrnehmung der DWA ist positiv, das Expertennetzwerk wird gern genutzt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  608

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Wasserversorgung für die Industrie

Wasserwirtschaftliche Weichenstellungen sind Wirtschaftspolitik und haben erhebliche Auswirkungen auf die Produktionsstandorte der deutschen Industrie

Bei der Produktion von Industrieerzeug­nissen spielt Wasser eine elementare Rol­le, insbesondere zu Kühlzwecken und zur direkten Verwendung im Rahmen der Produktion oder zum Transport. In­dustrie und Gewerbe, Lebensmitteler­zeugung und Trinkwasserversorger nut­zen oftmals dieselben Grundwasser-und Oberflächengewässervorkommen. Aus diesem Grund ist die nachhaltige und wirtschaftliche Nutzung der Wasserres­sourcen dauerhaft zu gewährleisten.

Das Themenspektrum des Entwurfs der nationalen Wasserstrategie reicht von strategischen Ansätzen und neuen Finanzierungskonzepten für die Moder­nisierung der wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen über Vorschläge zur Stär­kung der Organisations-und Verwal­tungsstrukturen

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  610

Autorin:
Catrin Schiffer

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Hygienische Aspekte gebäudeintegrierter Farmwirtschaft in Verbindung mit gebäudeintegriertem Wasser- und Nährstoffrecycling

Handlungsempfehlungen

Zusammenfassung
In Form von Handlungsempfehlungen werden ausgewählte Er­gebnisse des Forschungsvorhabens ROOF WATER-FARM „Sek­tor-übergreifende Wasserressourcennutzung durch gebäudeinte­grierte Farmwirtschaft“ wiedergegeben. Die Handlungsempfeh­lungen richten sich primär an Planer, Investoren sowie kommer­zielle Betreiber und dienen als Orientierungshilfe bezüglich hygienischer Aspekte bei der Gestaltung, dem Betrieb, der War­tung und dem Monitoring von Systemen der Fischhälterung und Pflanzenzucht in Verbindung mit gebäudeintegrierten Wasser­aufbereitungstechnologien. Anforderungen an die hygienische Qualitätssicherung und Monitoring dieser Produktionssysteme werden aus den Perspektiven der Wasseraufbereitung und Le­bensmittelproduktion dargestellt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite  628

Autor*innen
Dipl.-Ing. Wolf Raber inter 3 GmbH – Institut für Ressourcenmanagement Otto-Suhr-Allee 59, 10585 Berlin
E-Mail: raber@inter3.de

Dipl.-Ing. Erwin Nolde Nolde & Partner innovative Wasserkonzepte Marienburger Straße 31A, 10405 Berlin

Dr.-Ing. Ilka Gehrke Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits-und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen

M. Sc. Dipl.-Biol. Janine Dinske ehemals TERRA URBANA Umweltentwicklungsgesellschaft mbH Nächst Neuendorfer Landstraße 6a, 15806 Zossen Thüringer Fernwasserversorgung Haarbergstraße 37, 99097 Erfurt

Dipl.-Ing. Brigitte Reichmann Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Ministerielle Grundsatzangelegenheiten Ökologisches Bauen, Ökologische Gebäudekonzepte Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin

Prof. Dr. Wolfgang Dott Universitätsklinikum Aachen Institut für Hygiene und Umweltmedizin Pauwelsstraße 30 52074 Aachen

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Klärschlamm als Rohstoff: Phosphor aus der Asche?

6. P-Rück-Kongress im November 2020

Gemäß der Klärschlammverordnung des Bundes muss der im Klärschlamm enthaltene Phosphor ab 2029 zurück­gewonnen werden. Um dieses Datum einhalten zu können, müssen die Be­treiber jetzt aktiv werden. Sie müssen auch entscheiden, wie der Phosphor re­cycelt werden soll: Nach der Verbren­nung des Klärschlamms aus der Asche oder direkt aus dem Klärschlamm. Wie sich die Situation derzeit darstellt und welche Erkenntnisse aus Pilotprojekten gewonnen werden können, wurde auf dem 6. Stuttgarter Kongress „Phosphor – Ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ intensiv diskutiert. Wegen der Corona- Pandemie fand die Tagung am 25. und 26. November 2020 virtuell im Internet statt. Dabei zeigte sich erneut, dass die Abwasserbranche dank neuer kommu­nikativer Wege die mit der Pandemie verbunden Herausforderungen gut meistert.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite   612

….Möglichkeiten der Zusammenarbeit
Über den Stand eines weiteren Projekts in Südbaden informierte Bernd Hünting vom Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht in Freiburg. Dort geht es um die Gründung eines Zweckverbandes zur Klärschlammverwertung, in den 29 Mit­gliedsgemeinden rund um Freiburg ein­gebunden sind. Nach allgemeiner Ein­schätzung fehlen in Baden-Württemberg noch zwei bis vier Anlagen zur Monover­brennung von Klärschlamm – wobei im Südwesten auf alle Fälle ein Bedarf an ei­ner solchen Einrichtung gesehen wird. Daher führte man dort 2017 eine Mach­barkeitsstudie durch, wie sich eine Anla­ge zur thermischen Klärschlammverwer­tung realisieren ließe. Die Einschätzung war grundsätzlich positiv und die ge­plante Lage mitten im Wald optimal. Mit großen Kläranlagenbetreibern habe man nach einer regionalen Lösung gesucht, die zahlreiche Vorteile aufweise – von kurzen Transportwegen bis zur Unab­hängigkeit von einem doch recht volati­len Absatzmarkt. Hinzu komme, dass ei­ne solche regionale Entsorgung wegen des Arguments, es gehe ja um „unseren“ Schlamm, leichter umsetzbar sei, so Hünting. Nachdem nun entsprechende Beschlüsse gefasst wurden, sollte im Fe­bruar 2022 die offizielle Verbandsgrün­dung „Klärschlammverwertung Zweck­verband Südbaden“ folgen. Und bis 2028 will man dann eine Monoverbrennungs­anlage inklusive P-Rückgewinnung bau­en.

Noch in der Entstehungsphase ist ein interkommunales Projekt zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlammaschen, bei der die Städte Stuttgart, Karlsruhe und Ulm/Neu-Ulm zusammen­arbeiten wollen. Nach den Worten von Daniel-Binyam Gerweck von der Stadtent­wässerung Stuttgart liegt die Motivation zur Durchführung einer gemeinsamen….

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Das Arbeitsblatt DWA-A 704 „Betriebs­methoden für die Abwasseranalytik“ als Referenz in Rechtsnormen

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KA-12.1 „Betriebsmethoden für Abwasseranalytik“*)

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 8  2021 ab Seite 637

Zusammenfassung
Die DWA-Arbeitsgruppe KA-12.1 „Betriebsanalytik für Abwas­seranlagen“ hat sich mit der Frage beschäftigt, wieweit das Ar­beitsblatt DWA-A 704 für Regelungen zur Analytik im Rahmen der Eigenkontrolle und der Selbstüberwachung von Abwasserbe­handlungsanlagen herangezogen wird. In den 16 deutschen Bundesländern ergibt sich ein gemischtes Bild. Während in 13 Ländern der Einsatz der Betriebsanalytik ausdrücklich vorgese­hen ist, wird nur in sechs Fällen auf das Regelwerk der DWA ver­wiesen. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in einer Tabelle zusammengestellt.

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Mittelhessisches Seminar der Wasserwirtschaft: digitale Fortsetzung wurde voller Erfolg

Klimawandel und Wasserwiederver-wendung, ein neuer Bewirtschaftungszyklus der Wasserrahmenrichtlinie, aktualisierte Regelwerke – das Thema Wasser ist dynamisch und in Bewegung. Dies stellte das diesjährige Mittelhessische Seminar der Wasserwirtschaft eindrucksvoll unter Beweis: Der erst-mals komplett online stattfindende Gemeinschaftsveranstaltung von dem Kompetenzzentrum für nachhaltiges Engineering und Umwelt Systeme ZEu-US der Technischen Hochschule Mittel-hessen, dem DWA-Landesverband Hes-sen/Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Regierungspräsidium Gießen waren rund 250 Teilnehmer*innen zugeschaltet, und die Reichweite der Veran-staltung überstieg den mittelhessischen Raum deutlich.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft7 2021 ab Seite 521

Autor:
Felix Pflüger (DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland)

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KA im Gespräch: TSM Abwasser – ein technisches Sicherheitsmanagement für die Praxis?

Interview mit Herrn Hünting als Sprecher der Arbeitsgruppe WI-5 .1 TSM Abwasser sind Sie der DWA-Experte für das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) . Für unsere Leser, die vielleicht nicht alle mit dem TSM vertraut sind, können Sie das Konzept TSM kurz beschreiben?Hünting: Das Technische Sicherheitsmanagement ist ein branchenspezifisches und vor allen Dingen auch….mehr

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft7  2021 ab Seite 516

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Ein nachhaltiger Umgang mit Wasser bedeutet Integration in viele Politikfelder

BMU legt Entwurf der Nationalen Wasserstrategie vor

Mit der Vorstellung des Entwurfs der Nationale Wasserstrategie durch das Bundesumweltministerium (BMU) am 8. Juni 2021 endete der gut dreijährige Dialogprozess zum nachhaltigen Um-gang mit der Ressource Wasser. Im Ent-wurf für eine Nationale Wasserstrategie sind erstmals alle Elemente gebündelt, die für eine zukunftsfeste Wasser- und Gewässerbewirtschaftung nötig sind…

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 7  2021 ab Seite 512

Autorin und Autoren
Dr. Regina Dube, Franz Emde Thomas Stratenwerth, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Robert-Schuman-Platz, 353175 Bonn

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Wirkungsvolle Fremdwasserstrategie

Lokalisation effektiver Maßnahmen in Sammelkanal und Grundstücksentwässerungsanlage

Zusammenfassung:
Der erste Schritt auf dem Weg zur Fremdwasserreduktion ist die Lokalisation von Netzbereichen mit hohem Fremdwasseranfall, zum Beispiel durch Auswerten vorhandener Messdaten oder durch eine Messkampagne. Der Blick bleibt damit jedoch lediglich grob auf Gebiete im Kanalnetz gerichtet, eine Schärfung des Blickes auf Einzelobjekte und -ursachen ist damit nicht möglich. Zusätzlich sind bei der Fremdwasserreduktion die Grundstücks-entwässerungsanlagen mit zu berücksichtigen, was eine langfristige und meist mühsame Aufgabe ist. Anhand von Praxisbei-spielen wird gezeigt, dass auf Basis einer fremdwasserspezifischen Bewertung und unter Berücksichtigung von Kosten und Nutzen objektscharf effektive Maßnahmen im Kanalnetz identifiziert werden und eine wirtschaftliche Fremdwasserstrategie sowie Zielgrößen erarbeitet werden können. Risikoanalysen ermöglichen zudem das Bewerten von Gebieten im Hinblick auf Fremdwasserursachen auf Grundstücken. Sie leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Priorisierung von weiteren Grundlagenerhebungen und Maßnahmen im Bereich der Grundstücksentwässerungsanlagen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft7  2021 ab Seite 532

Autoren
Dr.-Ing. Martin Wolf, M.Sc. Maximilian Janicek SiwaPlan Ingenieurgesellschaft mbH Messerschmittstraße 4, 80992 München
E-Mail: wolf@siwaplan.de, janicek@siwaplan.de

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ExUS 2020 – Umfassende Analyse der Niederschlagsentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassung:
Bei der ExUS 2020-Studie handelt es sich um eine Neuauflage bzw. Fortschreibung der „Extremwertstatistischen Untersuchun-gen von Starkniederschlägen in NRW“ aus dem Jahr 2010. Das wesentliche Ziel dieser Studie ist die Analyse und Darstellung der regional differenzierten Veränderungen von Kenngrößen des Niederschlags, von kurzen Starkregen bis zu Jahressummen, in den letzten 58 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Das Besondere der ExUS 2020-Studie ist, dass gegenüber anderen Studien nicht nur einzelne Aspekte des Niederschlags, sondern umfassende und flächendeckende extremwertstatistische Auswertungen durchgeführt werden, die auch Querbezüge zwischen einzelnen Ergebnissen zulassen. Durch die ergänzenden Untersuchungen zu Radarniederschlagsdaten wird so ein umfassendes und zusammenhängendes Bild der Niederschlagsentwicklung in Nord-rhein-Westfalen gegeben…

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft7  2021 ab Seite 524

Autoren:
Markus Quirmbach (Mülheim a. d. Ruhr), Thomas Einfalt (Lübeck), Elke Freistühler (Düsseldorf), Roland Funke (Recklinghausen), Gerd Langstädtler (Aachen), Bernd Mehlig (Recklinghausen), Ioannis Papadakis (Hattingen), Vera Schimetzek (Recklinghausen)

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„Heiße Sommer, trockene Jahre: Herausforderungen für die Wasserwirtschaft“

Jahrestagung am 5. November 2020 des DWA-Landesverbandes Nord-Ost

Die Jahrestagung des DWA Landesver­bandes Nord-Ost musste aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie An­fang November kurzfristig virtuell durchgeführt werden. Hochkarätige Re­ferenten und spannende Vorträge sorg­ten aber auch online für eine rundum gelungene Veranstaltung. Thematisch ging es vor allem um den Klimawandel und die daraus resultierenden Heraus­forderungen für die Wasserwirtschaft. Im Fokus stand besonders die zuneh­mende Trockenheit in vielen Regionen des Landesverbandes und die vorhande­nen Optionen, sich wasserwirtschaftlich auf den Klimawandel vorzubereiten.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 425

Landesverbandstagung 2021
Mit dem Ausblick auf die kommende Landesverbandstagung am 03./04. Juni 2021 im Kongresshotel Potsdam beende­te Professor Barjenbruch die virtuelle Ta­gung. Dort heißt es dann: „Unsere Res­source Wasser – Qualität und Quantität – und führt thematisch weiter zu Ressour­censchonung und konkurrierenden Nut­zungsanforderungen.

Der Tagungsband mit den Vorträgen der ursprünglich geplanten Präsenzver­anstaltung 2020 ist beim DWA-Landes­verband Nord-Ost zum Unkostenbeitrag von 20,-Euro erhältlich (dwa@dwa-no.de).

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Reduktion des Ressourcenverbrauchs bei der Niederschlagsentwässerung

Zusammenfassung
Im Rahmen des Projekts „MORO – Lebendige Regionen“ wurden für die abwassertechnische Erschließung von Neubaugebieten Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung untersucht und bewer­tet. Für die Bewertung kam der Faktor-X-Ansatz zur Anwen­dung. Im Ergebnis kann durch alternative Entwässerungslösun­gen eine deutliche Ressourceneinsparung erreicht werden. Im be­trachteten Beispiel betrug das Einsparpotenzial für abiotische Rohstoffe (RI abiotisch) 34–39 %, für Treibhausgase (GWP) 75–93 % und für Primärenergie (PENRT) 85–90 %.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 450

Autoren
M. Eng. Julia Kaiser, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dipl.-Geol. Klaus DoschFaktor X Agentur der Entwicklungsgesellschaft Indeland
Bismarckstraße 16, 52351 Düren

E-Mail: dosch@faktor-x.info

Dipl.-Ing. Michael HippeFischer Teamplan Ingenieurbüro GmbH Holzdamm 8, 50374 Erftstadt

E-Mail: michael.hippe@fischer-teamplan.de

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Mischkanalisation 2021 – Quo Vadis?

Zusammenfassung
Der unbefriedigende Sachverhalt der Gewässerbelastung durch Mischwasserüberläufe erfordert langfristige Strategien und Ziel­vorgaben zur Weiterentwicklung von Mischsystemen. Mit Blick auf aktuell diskutierte Belastungsgrößen, die überwiegend dem Schmutzwasser entstammen (unter anderem Arzneimittelrück­stände, multiresistente Keime), wird der Schmutzwasseranteil im Mischwasserüberlauf als zukünftige Emissionszielgröße erör­tert. Er kann als Jahreswert über eine abfluss- und volumenba­sierte Langzeitsimulation durch Modellkalibrierung mit einem höheren Genauigkeitsgrad als entsprechende Frachtwerte ermit­telt werden. Auf dieser Basis wird die fundierte Abschätzung des Austrags Schmutzwasser- und Regenwasser-bürtiger Stoffe auf­gezeigt. In Verbindung mit der propagierten Emissionszielgröße zeigt sich das Abkoppeln von Niederschlagswasser von der Mischkanalisation als zielführendes und wirkmächtiges Hand­lungsfeld zur Reduzierung der Belastungsgrößen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 430

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt TU Kaiserslautern Auf der Pirsch 17 67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de

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DWA stellt ihr Politikmemorandum vor

Klimawandel und EU-Kommunalabwasserrichtlinie als Säulen

„Abmilderung und Anpassung an den Klimawandel“ und das wasserwirt­schaftliche Großvorhaben auf europäi­scher Ebene, die Revision der Kommu­nalabwasserrichtlinie, bilden die beiden Säulen, um die sich die Positionen der DWA zur Politik und zur nächsten Bun­destagswahl gruppieren. Am 3. Mai 2021 diskutierte die DWA ihr neues Po­litikmemorandum mit Umweltpolitikern von CDU, SPD, FDP, Die Linke und Bünd­nis 90/Die Grünen. Der DWA-Dialog zum Gewässerschutz fand wegen der ak­tuellen Pandemie in diesem Jahr online statt, mit über 50 geladenen Gästen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 420

Download des DWA-Politikmemorandums:
http://www.dwa.de/politikmemorandum2021

Frank Bringewski und Stefan Bröker

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Von Daten zu Prognosen: Neue Ansätze für die strategische Kanalsanierungsplanung

Zusammenfassung
In den vergangenen Jahren hat sich die Datenlage zum Zustand der Abwasserkanalisation und zur Wirkung unterschiedlicher Sanierungsverfahren stetig verbessert. Basierend auf diesen Er­kenntnissen wurden durch das Kompetenzzentrum Wasser Ber­lin und die Berliner Wasserbetriebe Prognosemodelle zur Bewer­tung unterschiedlicher Sanierungsszenarien sowie zur Lokalisie­rung schadhafter Kanäle entwickelt. Die vorliegende Studie zeigt den Weg von Bestands- und Zustandsdaten des Kanalnetzes zu einem an die lokalen Randbedingungen angepassten Simulati­onswerkzeug für die strategische Kanalsanierungsplanung. Da­bei werden Methoden zur modellgestützten Ergänzung von Da­tenlücken sowie die entwickelten Modellkomponenten für Ka­nalalterung und -sanierung vorgestellt. Darüber hinaus werden Ergebnisse ausgewählter Sanierungsszenarien und die wichtigs­ten Prognoseunsicherheiten diskutiert. Der entwickelte Ansatz unterstützt die Kanalsanierungs- und Investitionsplanung von Kommunen und hilft, den Zustand der Abwasserinfrastruktur langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 467

Autoren
Dipl.-Ing. Mathias Riechel, Dipl.-Ing. Hauke Sonnenberg, Dr. Nicolas Caradot, Dr. Pascale Rouault
Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Cicerostraße 24, 10709 Berlin

E-Mail: Mathias.Riechel@kompetenz-wasser.de

Dipl.-Ing. Alexander Ringe, M. Sc. Nic Lengemann, Dipl.-Ing. Elke Eckert
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin

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Entwicklung eines Standards zur Bewertung und Klassifizierung der baulichen Substanz von Kanalhaltungen

Zusammenfassung
Die bauliche Substanz eines Kanalnetzes ist eine wichtige Kenn­größe zur mittelfristigen Planungsunterstützung und zur Ent­wicklung von Sanierungsstrategien. Verschiedene Ansätze zur Substanzklassifizierung wurden bereits in der Vergangenheit entwickelt. Es existiert bisher aber noch kein allgemeingültiger Standard. In diesem Artikel werden die Ergebnisse des vom Bun­deswirtschaftsministerium geförderten Verbundvorhabens „Ent­wicklung eines Standards zur Bewertung und Klassifizierung der baulichen Substanz von Kanalisationen“ (SubKanS) vorge­stellt. Ausgehend von den Anforderungen und Erwartungen der Netzbetreiber an eine solche Klassifizierung wird die Abnutzung einer Haltung auf Basis von Einzelzuständen nach Schadensart und -ausprägung mit unterschiedlicher Gewichtung ermittelt und eine Substanzklasse zugeordnet. Die Kalibrierung der Mo­dellparameter und Zuordnungsregeln erfolgte auf Basis von Ex­perteneinschätzungen und statistischen Auswertungen von ca. 100 000 Haltungen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 440

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres, Dipl.-Ing. Sylvia Gredigk-Hoff­mann Fachhochschule Aachen Fachbereich 2 Bauingenieurwesen, Lehrgebiet Netzmanagement Bayernallee 9, 52066 Aachen
E-Mail: kerres@fh-aachen.de, gredigk@fh-aachen.de

Stefan Orlik, M. Eng., Prof. Dr.-Ing. Torsten Schmidt Hochschule Magdeburg Stendal Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft/Infrastrukturentwicklung Breitscheidstraße 2, 39114 Magdeburg
E-Mail: stefan.orlik@h2.de, torsten.schmidt@h2.de

Malte Zamzow, M. Sc. Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH Cicerostraße 24, 10709 Berlin
E-Mail: malte.zamzow@kompetenz-wasser.de

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rüdiger Jathe, Dipl.-Ing. Ralph Zwafink hanseWasser Bremen GmbH Birkenfelsstraße 5, 28217 Bremen
E-Mail: jathe@hansewasser.de, zwafink@hansewasser.de

Dipl.-Ing. Christoph Plogmeier Gelsenwasser AG Willy-Brandt-Allee 26, 45891 Gelsenkirchen
E-Mail: christoph.plogmeier@gelsenwasser.de

Dipl.-Ing. Michael Hippe Fischer Teamplan Ingenieurbüro GmbH Holzdamm 8, 50374 Erftstadt
E-Mail: michael.hippe@fischer-teamplan.de

Dipl.-Ing. Ingo Kropp 3S Consult GmbH – Büro Dresden Schillerplatz 2, 01309 Dresden

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Untersuchungen zur Beurteilung der Standsicherheit im Großprofilbereich in Dortmund

Zusammenfassung
Zum Nachweis der Standsicherheit eines Kanals mit Großprofil kann das MAC-Verfahren (MAC: Mechanical Assessment of Con­duits) eingesetzt werden. Grundsätzlich können damit die wich­tigsten Bauwerks- und Bodenparameter ermittelt werden. Mit diesen Parametern kann eine statische Berechnung für den Ka­nal und – im Fall einer Sanierung – für den Liner auf einer si­cheren Grundlage durchgeführt werden. Die Anwendung des Verfahrens wird an einem Beispiel aus Dortmund demonstriert.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 463

Autoren:
Dipl.-Ing. Frank David, Dr.-Ing. Christian Falk
Stadtentwässerung
Eigenbetrieb der Stadt Dortmund
Sunderweg 86, 44147 Dortmund

E-Mail: fdavid@stadtdo.de

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Bedeutung des DWA-Regelwerks zum Erreichen der originären Ziele des Neuen kommunalen Haushalts-und Rechnungswesens (Doppik)

Beispiel: das neue Arbeitsblatt DWA-A 143-21

Zusammenfassung
Nach dem Beschluss der Innenministerkonferenz 2003 wurde ab 2009 ein neues kommunales Haushaltsrecht in den meisten Bundesländern verbindlich eingeführt. Ziel dieser Gesetzesiniti­ative war es, die Kommunen zu einer tragfähigen Entwicklung im Sinne der intergenerativen Gerechtigkeit zu animieren. Es sollen ein qualitätsorientiertes Handeln etabliert und eine Lang­fristbetrachtung ermöglicht werden. Das veränderte Haushalts­recht bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Betrachtungs­weise der Mittelverwendung. Bislang stand der geringstmögliche Mitteleinsatz (Input-Orientierung) im Vordergrund des Han­delns. Mit dem neuen Haushaltsrecht sollen die Langfristziele in den Fokus treten und die hierzu notwendigen Ressourcen finan­ziell abgebildet werden (Output-Orientierung).

Das neue Haushaltsrecht ist in den betroffenen Kämmereien zwischenzeitlich zumeist handwerklich professionell umgesetzt. Die mit dem Paradigmenwechsel einhergehende Neuorientie­rung in der Zielstellung, welche die politische Initiative im Blick hatte, ist zumeist nicht wahrgenommen. In der Praxis wird er­kennbar, dass die Transformation der damit verbundenen Erfor­dernisse im bautechnischen Bereich oft nicht ausreichend statt­gefunden haben. Die Output-Orientierung bedeutet, dass nur langfristig nutzbare Investitionen – entsprechend den gewählten Abschreibungsdauern – die Haushaltsziele sicherstellen können. Die Nutzung und Umsetzung der Inhalte des technischen Regel­werks durch die an der Lösungsentwicklung Beteiligten sind ei­ne notwendige Voraussetzung für das Erfüllen der haushalts­rechtlichen Vorgaben.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 6 2021 ab Seite 456

Autor
Dipl.-Ing. (FH) Markus Vogel
Markus Vogel – Beratung
Schulstraße 16, 77876 Kappelrodeck

E-Mail: markus@vogel-beratung.de

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Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland

Teil 3: Gewässerveränderungen des Grundwassers

Zusammenfassung
Die Auswirkungen des Klimawandels resultieren bereits heute in Einschränkungen der quantitativen und qualitativen Wasserver­fügbarkeit in einigen Regionen Deutschlands. Angesichts dieser Entwicklung und insbesondere aufgrund flächendeckender fal­lender Grundwasserstände muss über den Verbrauch von Was­ser und insbesondere von Grundwasser neu nachgedacht wer­den. Um diesen Trends entgegenzuwirken bietet sich eventuell auch eine Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser an. Die EU hat mit der Verabschiedung einer neuen Verordnung über Mindestanforderungen an die Wasserwiederwendung die gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Art der Wassernut­zung geschaffen. Dieser Beitrag befasst sich in drei Teilen unter Berücksichtigung der Randbedingungen in Deutschland mit den wasserrechtlichen Anforderungen an die Wasserwiederverwen­dung. Neben der grundsätzlichen Bewertung der Wasserwieder­verwendung (unter Berücksichtigung der neuen Verordnung der EU) und der Betrachtung der Erforderlichkeit und Vorausset­zungen von Genehmigungen (Teile 1 und 2) wird zu den Anfor­derungen Stellung genommen, um schädliche Gewässerverände­rungen des Grundwassers zu vermeiden (Teil 3).

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 374

Autoren
RA Dr. Martin Spieler, RA Lukas Muffler
avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte PartGmbB
Galileiplatz 1, 81679 München

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Technische Universität München
Am Coulombwall 3, 85748 Garching

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Wasser wertschätzen – regional, national und global

DWA-Padlet zum Tag des Wassers – Stimmungsbild zur Wasserwirtschaft

Wasser ist der Ursprung alles Lebens, Wasser ist die Grundlage des Lebens, ohne Wasser kein Leben – oder einfach nur: Wasser ist Leben! Die Bedeutung des Wassers als Grundpfeiler des Lebens steht bei den Einträgen auf unserer di­gitalen Pinnwand zum UN-Tag des Wassers absolut im Vordergrund. Be­reits traditionell, seit 1991, begeht die Welt am 22. März den Tag des Wassers. Für das laufende Jahr hatten die Ver­einten Nationen dazu das Motto „Valu­ing Water“ ausgerufen. Aber was heißt „Wasser wertschätzen“, was bedeutet „Wert des Wassers“, so die offizielle deutsche Übersetzung des UN-Mottos? Jeder hat dazu seine eigene Meinung, seine Position, seine Einschätzung. Was denkt die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit? Um ein breites Stim­mungsbild zu gewinnen, hatte die DWA bereits Anfang des Jahres ein Padlet, ei­ne digitale Pinnwand, zum Wert des Wassers freigeschaltet und am Tag des Wassers online diskutiert. Im Folgenden ein kleiner Überblick über die wichtigs­ten Positionen, Meinungen sowie Forde­rungen und Anregungen an die DWA.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 338

Autor:  
Stefan Bröker (Hennef)

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Wasser für die Welt

WasserStiftung seit 20 Jahren in ärmeren Regionen engagiert
Seit dem Jahr 2000 engagiert sich die WasserStiftung mit Sitz in Ebenhausen (Bayern) schwerpunktmäßig in ländli­chen Gebieten des Globalen Südens, in denen der Mangel an sauberem Wasser das Leben der Menschen gefährdet. Un­terstützt durch zahlreiche Förderer werden gemeinsam mit Partnern vor Ort einfach zu handhabende Brunnen gebaut, Nebelnetze errichtet, Wasserlei­tungen gelegt, Pumpen installiert, Hochbehälter gebaut und der Wasser­transport organisiert. Die Stiftung un­terstützt beim nachhaltigen Umgang mit Wasser und im Bereich Sanitärver­sorgung.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 342

Spendenkonto
Die WasserStiftung freut sich zu ihrem 20. Geburtstag übrigens – statt Blumen – über eine Spende:

http://www.wasserstiftung.de

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Schadstoffe aus kommunalen Kläranlagen

Ergebnisse eines koordinierten und harmonisierten deutschlandweiten Monitorings

Zusammenfassung
Über das kommunale Abwassersystem wird eine Vielzahl von Stoffen in die Gewässer eingetragen. In einem von den Bundes­ländern und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanzierten und koordiniert durchge­führten Untersuchungsprogramm wurden 49 Kläranlagen und ausgewählte Regenwasserbehandlungsanlagen auf prioritäre Stoffe und Biozid-Wirkstoffe untersucht. Ziel war die Schaffung einer validen Datenbasis zur Beurteilung der Relevanz urbaner Abwasserflüsse als Eintragspfade für Schadstoffe in die Gewäs­ser. Die insgesamt 77 Stoffe waren unterschiedlich häufig im Ab­lauf der Kläranlagen und Regenwasserbehandlungsanlagen zu finden. Für 30 Stoffe konnten mittlere Ablaufkonzentrationen bestimmt und deutschlandweit anwendbare Emissionsfaktoren zur Quantifizierung der Stoffeinträge aus kommunalen Kläranlagen in die Gewässer abgeleitet werden.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite  357

Autoren
PD Dr.-Ing. Stephan Fuchs, Snezhina Toshovski Institut für Wasser und Gewässerentwicklung Bereich Siedlungswasserwirtschaft und Wassergütewirtschaft Karlsruher Institut für Technologie Gotthard-Franz-Straße 3, 76131 Karlsruhe
E-Mail: stephan.fuchs@kit.edu

Astrid Thoma, Dr. Frank Sacher DVGW-Technologiezentrum Wasser Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe
Antje Ullrich, Christiane Meier, Korinna Pohl Umweltbundesamt Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau
Benedikt Lambert BIOPLAN-Ingenieurgesellschaft mbH Pfohlhofstraße 20, 74889 Sinsheim

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Online-Signale zur Steuerung von Kanalnetz und Klärwerk im Verbund

Leitfähigkeitsmessung als Ersatzgröße für Stickstoffparameter

Zusammenfassung
Auf dem Gebiet der Stadt Köln betreiben die Stadtentwässe­rungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln) das Kanalnetz und fünf Klärwerke mit einer Ausbaugröße von etwa zwei Millionen EW. Die Auslegung und Abstimmung von Kanal und Klärwerk ba­siert auf Qualitätsparametern zum CSB, zu den Nährstoffen Stickstoff und Phosphor sowie den abfiltrierbaren Stoffen (AFS). Bei den StEB Köln werden diese Parameter wie allgemein üblich im Labor analysiert. Da der Zeitbedarf für Probenahme und Analyse die Fließzeit im Kanal überschreitet, ist eine Verbund­steuerung der Abwassersysteme von Kanalnetz und Klärwerk damit nicht möglich. Fallweise getestete Online-Sonden mit ho­her zeitlicher Auflösung lieferten nur bei hohem Wartungsauf­wand ein auswertbares Signal. Daher werden andere Online- Signale als Ersatzgröße gesucht. Dieser Artikel beschreibt die Anwendung der Leitfähigkeitsmessung als Ersatzgröße für Stick­stoffparameter.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite  346

Dank
Wir bedanken uns für die flexible und kurzfristige Unterstüt­zung durch das Abwasserinstitut und die Klärwerksbetriebe der StEB Köln. Von der Idee bis zu Auswertung war es nur ein kur­zer Weg, dank des engagierten, persönlichen Einsatzes der Kol­leginnen und Kollegen. Mit ihrer fachlichen Qualität haben sie die Konturen für die Aussagen dieses Artikels gezogen.

Autoren
Dipl.-Ing. Burkhard Baur Flavienne Styve Wandeu Tchakounte, M.Sc.
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Ostmerheimer Straße 555, 51109 Köln
E-Mail: burkhard.baur@steb-koeln.de

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Ein Jubiläum in neuem Format

Online Betreuer- und Obleutetag im DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

Der DWA-Landesverband Hessen/ Rheinland-Pfalz/Saarland veranstalte­te seinen zehnten gemeinsamen Betreu­er- und Obleutetag. Die hybrid geplan­te Veranstaltung fand kurzfristig aus­schließlich online statt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 341

Autor:
Felix Pflüger (Mainz)

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Aerobe Verfahren mit granuliertem Schlamm zur Abwasserbehandlung

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KA-6.3 „Biofilmverfahren“*) – Teil 2

Zusammenfassung
Unter bestimmten Prozessbedingungen entsteht in der konventionellen Abwasserreinigung aus flockenförmigem Belebt­schlamm (FloS) aerober granulierter Schlamm (AGS), der in der Regel ohne Zugabe von Aufwuchskörpern gebildet wird. Prinzipiell können mit AGS die gleichen Reinigungsleistungen wie mit FloS erzielt werden. Im Vergleich zu konventionellen An­lagen ohne AGS können jedoch vergleichsweise höhere Biomas­senkonzentrationen und kürzere Absetzzeiten des Schlamms er­reicht und damit potenziell Reaktorvolumina eingespart wer­den. Somit können Verfahren mit AGS eine interessante Alter­native zu etablierten Verfahren sein. Der vorliegende Arbeitsbericht erläutert die derzeit verfügbaren AGS-Verfahrens­varianten (diskontinuierlich und kontinuierlich), diskutiert erstmalig typische Verfahrenskennwerte und gibt Hinweise

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 351

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Behördliche Preis- und Kostenprüfung in der Abwasserentsorgung bei Dauerschuldverhältnissen mit Dritten

Zusammenfassung
Neben dem Kommunalabgabenrecht werden die Entgelte für die hoheitliche Abwasserbeseitigung wesentlich durch preisrechtli­che Kalkulationsvorschriften beeinflusst. Aufgrund des Charak­ters der Abwassernetze als klassisches Beispiel für ein natürli­ches regionales Monopol wird sehr oft versucht, die in die städ­tische Gebührenkalkulation einzustellenden Fremdleistungsent­gelte über eine Bemessung an den betriebsindividuellen Selbstkosten angemessen zu regulieren. Welche Anforderungen hierbei hinsichtlich der Organisation des Rechnungswesens, des Dokumentenmanagements, der Wahl des Abrechnungszeit­punkts und des prüfungssicheren Ansatzes bestimmter Kosten­positionen an die deutschen Abwasserentsorger regelmäßig zu stellen sind, wird tiefergehend behandelt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5 2021 ab Seite 369

Autoren
Prof. Dr. Andreas Hoffjan Technische Universität Dortmund Lehrstuhl Unternehmensrechnung und Controlling Vogelpothsweg 87, 44227 Dortmund
E-Mail: andreas.hoffjan@tu-dortmund.de

Dr. Jonas Mengis GelsenWasser AG Willy-Brandt-Allee 26 45891 Gelsenkirchen
E-Mail: jonas.mengis@gelsenwasser.de

Dr. Adrian Richter Wirtschaftsbetrieb Hagen – WBH (AÖR) Eilper Straße 132-136, 58091 Hagen
E-Mail: a.richter@wbH-hagen.de

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Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 21)

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“*)

Zusammenfassung
Der neu gegründete Fachausschuss RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“ der DWA hat es sich zur Aufgabe gemacht, regel­mäßig über praxisrelevante Rechtsfragen zu diskutieren und die Ergebnisse in Form von Arbeitsberichten publik zu machen. So soll die Diskussion über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft und ihre Auswirkungen für Betreiber und Voll­zugsbehörden nicht nur unter Juristen geführt werden, sondern in die Mitgliedschaft hineingetragen werden. Der erste Bericht zeigt auf, welche Aspekte der Bewirtschaftungsplanung und der Maßnahmenprogramme des 3. Zyklus’ der Wasserrahmenricht­linie die wasserrechtlichen Entscheidungen prägen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite  294

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Trinkwasserschutz im Unterricht

Es ist wichtig, schon Kinder und Ju­gendliche für den richtigen, nachhalti­gen Umgang mit Wasser zu sensibilisie­ren. Mit dem „Lernerlebnis Trinkwas­serschutz“ startet ein bundesweites Bil­dungsformat für die Grund- und weiterführenden Schulen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite 251

FS Infotainment Tel. 02 08/42 05 34 E-Mail: info@friedhelm.de http://www.Lernerlebnis-Trinkwasserschutz.de

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Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac

Teil 2: Membranverfahren sowie oxidative und reduktive Verfahren

Zusammenfassung
Die Elimination von Spurenstoffen im (Ab-)Wasser ist Thema der Fördermaßnahme „Materialien für eine nachhaltige Wasser­wirtschaft – MachWas“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sieben Forschungsprojekte in dieser Fördermaßnahme haben an einer vergleichenden Messstudie teilgenommen, um die Effizienz ihrer Materialinnovationen ein­ordnen zu können und Grundlagen für eine projektübergreifen­de Versuchs- und Messmethodik zu entwickeln. In sechs von den sieben Projekten konnten Eliminationsgrade > 90 % für Diclofenac als Indikatorspurenstoff erzielt werden. Allerdings ist auf­grund der Verschiedenartigkeit der Funktionsprinzipien nur ein Vergleich der Ergebnisse innerhalb der drei Kategorien Sorption, Membranverfahren und Oxidation/Reduktion möglich.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite 273

Autor*innen
Dr.-Ing. Ilka Gehrke, Dipl.-Ing. (FH) Ralf Bertling, Dr.-Ing. Jan Blömer, Dipl.-Chem. Annette Somborn-Schulz Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen

Sarah Übele, M. Sc., Dr. Thomas Schiestel Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart

Alina Gawel, M. Sc., Christian Schemel, M. Sc., Dr. Katrin Mackenzie Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Department Technische Umweltchemie Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

Dr.-Ing. Ralf Wolters, Dr.-Ing. Matthias Kozariszczuk VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf

Dipl.-Ing. Johannes Kamp1), 2), Prof. Dr.-Ing. Matthias Wessling1), 2) 1) DWI Leibniz-Institut für Interaktive Materialien Forckenbeckstraße 50, 52074 Aachen 2) RWTH Aachen AVT.CVT – Aachener Verfahrenstechnik, Chemische Verfahrens­technik Forckenbeckstraße 51, 52074 Aachen

Ramona G. Simon, Dr. Klaus-Michael Mangold DECHEMA-Forschungsinstitut Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt a. M.

Dipl.-Ing. Dennis Haupt, Prof. Dr.-Ing. Michael Sievers CUTEC Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum Leibnizstraße 23, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Thorben Muddemann, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kunz ICVT – Institut für Chemische und Elektrochemische Verfahrenstechnik TU Clausthal Leibnizstraße 17, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Dr. Yuliya Schießer Covestro Deutschland AG Kaiser-Wilhelm-Allee 60, 51373 Leverkusen

Dr. Dana Schwarz, Janek Weißpflog, Dr. Simona Schwarz Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. Hohe Straße 6, 01069 Dresden

Dipl.-Ing. agr. Anke Wunder, Katja Heppe, Dipl.-Ing. Andreas Heppe BioLog Heppe GmbH Max-Planck-Ring 45, 06188 Landsberg

Dr.-Ing. Matan Beery akvola Technologies GmbH Am Borsigturm 100, 13507 Berlin

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Dezentrale Sedimentationsanlagen: Vergleichbarkeit und AFS63-Gesamtwirkungsgrad

Zusammenfassung
Es wird ein Verfahren vorgestellt, für eine kleine Sedimentati­onsanlage aus den Ergebnissen hydraulischer Prüfversuche (etwa in Anlehnung an das Prüfverfahren des Deutschen Insti­tuts für Bautechnik) auf kalibrierte Sedimentationskurven für ein Sediment mit bekannter Sinkgeschwindigkeit zu schließen. Diese Kurven können zum einen zum gegenseitigen Vergleich sol­cher Sedimentationsanlagen dienen. Zum anderen ist es unter Ansatz dieser Kurven möglich, für die untersuchte Sedimentati­onsanlage den nach dem neuen Arbeitsblatt DWA-A 102-2/ BWK-M3-2 für die angeschlossene befestigte Fläche geforderten Gesamtwirkungsgrad für abfiltrierbare Stoffe zu ermitteln. Das kann entweder durch eine exemplarische Langzeitsimulation für das Produkt oder auch mit einem vereinfachten Verfahren ge­schehen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite 254

Fazit
Der Ansatz einer Sedimentationsformel mit einem freien Parameter erlaubt es, die­sen bei bekannter Sinkgeschwindigkeitsverteilung des Prüfsediments mittels fraktionierter Sedimentation an Versuchsergebnissen zu kalibrieren.Mit der so gewonne­nen charakteristischen Sedimentationskurve der untersuchten Sedimentationsanla­ge ist es möglich, entweder durch eine einmalige direkte Langzeitsimulation oder aber durch Ansatz dreier Regenspenden wie im DIBt-Prüfverfahren den nach dem neuen Arbeitsblatt DWA-A 102-2 geforderten Gesamtwirkungsgrad der Abscheidung von AFS63 zu ermitteln.In beiden Fällen kann die Sedimentationsanlage für jedes Projekt auf einfache Weise und ohne aufwendiges Nachweisverfahren bemessen wer­den.

Autor
Dr.-Ing. Gebhard Weiß Umwelt- und Fluid-Technik Dr. H. Brombach GmbH Steinstraße 7, 97980 Bad Mergentheim
E-Mail: G.Weiss@uft.eu

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Energierecht im Wandel: Neuerungen des BEHG und EEG zum Jahreswechsel 2020/21

Worauf Anlagenbetreiber achten müssen

Zusammenfassung
Zum Jahreswechsel 2020/2021 bringt das Energierecht diverse Neuerungen mit sich. Der nachstehende Beitrag soll einen kur­zen Überblick über wichtige Neuerungen für Betriebe der Abwas­serwirtschaft hinsichtlich des nationalen Emissionshandels nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) sowie dem Er­neuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2021) für die Eigenstromerzeugung und hilfreiche Praxishinweise geben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite  289

Autoren
Rechtsanwalt Julian Heß Frieda-Nadig-Straße 2e, 30880 Laatzen
E-Mail: hess@energie-recht.com

Dr.-Ing. Volker Erbe Stadtbetriebe Hennef AöR Siegaue 2, 53773 Hennef (Sieg)

Dr.-Ing. Dieter Thöle Ruhrverband Kronprinzenstraße 37, 45128 Essen

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Abwasserentsorgungskonzept mit Druckrohrleitungsmanagement und zustandsorientierter Reinigungsstrategie

Zusammenfassung
Ein Trink- und Abwasserverband dessen Entsorgungssystem durch einen massiven Höhenzug in zwei Gebiete geteilt war, ließ ein ganzheitliches, zukunftsfähiges Abwasserentsorgungskon­zept für das gesamte Einzugsgebiet entwickeln. Dieses sieht den Umbau einer Kläranlage zur Pumpstation und den Neubau von Abwasserdruckleitungen als zweistrangiges System mit flexiblen Fördermöglichkeiten zu einer zentralen Kläranlage vor. Mit der Einführung und laufenden Optimierung eines weitgehend auto­matisierten Druckrohrleitungsmanagementsystems und einer zustandsorientierten Reinigung des Druckrohrleitungsnetzes mittels Impulsspülverfahren entsteht insgesamt ein gut durch­dachtes Abwasserentsorgungskonzept, mit dem es gelingt, den Verband für die Zukunft sicher aufzustellen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite  262

Autoren:
Christian Beintken, Ralf Hugen, Jörg Meyer Trink- und Abwasserverband (TAV) Bad Bentheim, Schüttorf, Salzbergen und Emsbüren Quendorfer Straße 34, 48465 Schüttorf

Dipl.-Chem.-Ing. (FH) Volker Wöhrmann Hammann GmbH Zweibrücker Straße 13, 76855 Annweiler am Trifels
E-Mail: v.woehrmann@hammann-gmbh.de

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Möglichkeiten des Coronamonitorings über den Abwasserpfad

Ergebnisbericht der Online-Konferenz „Monitoring von SARS-CoV-2 im Kanalnetz“

Es ist möglich, das Infektionsgeschehen über eine Beprobung und Analytik des Abwassers begleitend zu überwachen. Pandemiewellen sowie das Auftreten von Mutationen lassen sich so frühzei­tig erkennen. Über die Sequenzierung der im Abwasser gefundenen Fragmen­te von SARS-CoV-2 wurden bereits Mu­tationen entdeckt, bevor sie in der me­dizinischen Diagnostik identifiziert werden konnten. Mit dieser erweiterten Frühwarnfunktion besitzt das Abwas­sermonitoring gerade angesichts der ra­schen Ausbreitung verschiedener Mu­tanten von SARS-CoV-2 eine große Be­deutung. Diese klaren Aussagen trafen Wissenschaftler aus verschiedenen Län­dern auf der Online-Konferenz „Moni­toring von SARS-CoV-2 im Kanalnetz“, die „Technologieland Hessen“ Mitte Februar durchgeführt hat. Der folgende Text stellt eine Zusammenfassung des Ergebnisberichts des Veranstalters dar

Den vollständigen Bericht über die Online-Konferenz „Monitoring von SARS-CoV-2 im Kanalnetz“ sowie einen detaillierten Rückblick auf die Veranstal­tung finden Sie auf der Website:
http://www.technologieland-hessen.de/news/coronaviren-im-abwasser

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite  246

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Aerobe Verfahren mit granuliertem Schlamm zur Abwasserbehandlung

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KA-6.3 „Biofilmverfahren“*) – Teil 1

Zusammenfassung
Unter bestimmten Prozessbedingungen entsteht in der konventionellen Abwasserreinigung aus flockenförmigem Belebtschlamm (FloS) aerober granulierter Schlamm (AGS), der in der Regel ohne Zugabe von Aufwuchskörpern gebildet wird. Prinzipiell können mit AGS die gleichen Reinigungsleistungen wie mit FloS erzielt werden. Im Vergleich zu konventionellen Anlagen ohne AGS können jedoch vergleichsweise höhere Biomassenkonzent­rationen und kürzere Absetzzeiten des Schlamms erreicht und damit potenziell Reaktorvolumina eingespart werden. Somit können Verfahren mit AGS eine interessante Alternative zu eta­blierten Verfahren sein. Der vorliegende Arbeitsbericht erläutert die derzeit verfügbaren AGS-Verfahrensvarianten (diskontinu­ierlich und kontinuierlich), diskutiert erstmalig typische Verfah­renskennwerte und gibt Hinweise zu planerischen Aspekten und noch offenen Fragen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2021 ab Seite  281

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Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 1

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“*)

Zusammenfassung
Der neu gegründete Fachausschuss RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“ der DWA hat es sich zur Aufgabe gemacht, regel­mäßig über praxisrelevante Rechtsfragen zu diskutieren und die Ergebnisse in Form von Arbeitsberichten publik zu machen. So soll die Diskussion über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft und ihre Auswirkungen für Betreiber und Voll­zugsbehörden nicht nur unter Juristen geführt werden, sondern in die Mitgliedschaft hineingetragen werden. Der erste Bericht zeigt auf, welche Aspekte der Bewirtschaftungsplanung und der Maßnahmenprogramme des 3. Zyklus’ der Wasserrahmenricht­linie die wasserrechtlichen Entscheidungen prägen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 202

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Veröffentlichungen von Starkregengefahrenkarten im deutschen Raum

Zusammenfassung
Starkregengefahrenkarten können einen wesentlichen Beitrag zum Starkregenrisikomanagement leisten. Dieser Artikel gibt ei­nen Überblick von veröffentlichten Starkregengefahrenkarten in Deutschland. Basis ist eine Internetrecherche der online öffent­lich zugänglichen Informationen für die 81 deutschen Großstäd­te und weiteren ausgewählten Kommunen. Dabei zeigt sich die zunehmende Bedeutung von starkregenbezogenen Gefahrenkar­ten. Des Weiteren erfolgten neun Interviews mit für die Starkre­genkarten zuständigen Ansprechpartner/-innen, um Erfah­rungswerte und Hinweise für die Veröffentlichung von Starkregengefahrenkarten zu sammeln. Dabei lässt sich feststellen, dass trotz anfänglicher Bedenken (unter anderem Datenschutz) die Vorteile der Veröffentlichung von Starkregengefahrenkarten überwiegen und dass das bisherige Feedback der Bevölkerung überwiegend positiv war.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 179

Autor/-innen
Andreas Baier, M. Sc., Dipl.-Ing. Klaus Krieger Dr.-Ing. Franziska Meinzinger, Julia Döring, M. Sc.
Hamburg Wasser
Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
E-Mail: andreas.baier@hamburgwasser.de

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Wie sich Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminieren lassen

10. KomS-VSA-Technologieforum Spurenstoffe
Auch wenn die Kläranlagen im Land gut ausgebaut sind, so können sie doch nicht alle Stoffe zurückhalten. Viele Spurenstoffe wie etwa Arzneimittel, In­dustriechemikalien oder auch syntheti­sche Süßstoffe werden nur unzulänglich aus dem Abwasser entfernt. Sie können aber selbst in sehr geringen Konzentra­tionen die aquatische Umwelt schädi­gen. Allerdings lassen sie sich mit neu­en weitergehenden Behandlungsverfah­ren weitgehend eliminieren. Wie gut dies funktioniert und was noch zu tun ist, damit befasste sich das Kompetenz­zentrum Spurenstoffe und die Plattform Micropoll beim 10. KomS-VSA-Techno­logieforum Spurenstoffe am 9. Oktober 2020 in Friedrichshafen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 164

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Water Reuse – Junge Wasserwirtschaftler aus Deutschland und Australien tauschen sich aus

Am 21. Oktober 2020 tauschten sich junge Wasserwirtschaftler aus Deutsch­land und Australien zum Thema Water Reuse aus.

Das Format
Um im Vorfeld möglichst vielen interes­sierten Fachkräften länder- und organisa­tionsübergreifend Zugang gewähren zu können, wurde durch die Initiative „In­ternationaler Stammtisch – Junge DWA“ mit Unterstützung der IWA Chapter „YWP Germany“ und „YWP Australia“ ei­ne Online-Event-Serie ins Leben gerufen.Die sogenannte „Building Bridges“-Serie soll als Plattform den bilateralen Dialog junger Wasserwirtschaftler zweier Natio­nen vereinfachen…..

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 169

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Österreichweite Modellierung von Spurenstoffemissionen auf Ebene von Flusseinzugsgebieten

Zusammenfassung
Es wurde eine österreichweite Emissionsmodellierung ausge­wählter Spurenstoffe in Oberflächengewässer auf Basis von ca. 100 km2 großen Teileinzugsgebieten mit dem Modell MoRE durchgeführt. Diese Arbeiten sollen ein räumlich gezieltes Moni­toring von Spurenstoffen sowie die überregionale Planung von Maßnahmen zur Verminderung der Einträge unterstützen. In ei­nem ersten Schritt wurde in verschiedenen Umweltkomparti­menten und in Oberflächengewässern ein gezieltes Monitoring durchgeführt, um die stoffspezifischen Eingangsdaten des Mo­dells zu komplettieren. So konnte für eine Reihe von Parametern eine plausible Abbildung der beobachteten Gewässerfrachten über die Emissionsmodellierung erreicht werden. Die auf Basis der Modellierung in einem nächsten Schritt durchgeführte Risi­koanalyse zeigt, für welche Stoffe in welchen Einzugsgebieten ein Risiko einer Gütezielverfehlung besteht, aber auch welche Eintragspfade für die jeweilige Gewässerbelastung von besonde­rer Bedeutung sind. So konnte beispielsweise für Perfluoroctan­sulfonsäure (PFOS), Benzo[a]pyren und Fluoranthen gezeigt werden, dass bezogen auf die Wasserphase in weiten Teilen Ös­terreichs ein Risiko einer Zielwertverfehlung besteht. Zudem konnten besonders gefährdetet Gebiete ausgewiesen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 184

Autoren
Dipl.-Geoökol. Steffen Kittlaus, Dr. techn. Ottavia Zoboli M. Sc., Dipl.-Ing. Helene Trautvetter, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Jörg Krampe, Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Matthias Zessner
Technische Universität Wien
Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement
Karlsplatz 13/E 226-1, 1040 Wien, Österreich
E-Mail: steffen.kittlaus@tuwien.ac.at

Dr. techn. Dipl.-Ing. Oliver Gabriel
Dr. techn. Dipl.-Ing. Manfred Clara (derzeit Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus)
Mag. Gerald Hochedlinger, Dr. Sandra Kulcsar, Mag. Franko Humer
Umweltbundesamt GmbH
Spittelauer Lände 5, 1090 Wien, Österreich

Dr. Christoph Scheffknecht, Dipl.-Ing. Monika Humer M. Sc.
Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit (Umweltinstitut) des Landes Vorarlberg
Montfortstraße 4, 6900 Bregenz, Österreich

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DISS – Digitale Integrale Sanierungs- Strategie für Pumpwerke und Sonder­bauwerke in Ableitungssystemen

Planungs-Tool vom Umweltcluster Bayern e. V. als „Leuchtturm-Projekt 2020“ ausgezeichnet

Zusammenfassung
Erhalt und Optimierung der wasserwirtschaftlichen Infrastruk­tur stehen bei vielen Kommunen zwangsläufig ganz oben auf der Tagesordnung. So war auch der AmperVerband (Bayern) auf der Suche nach einer nachhaltigen Strategie für die Sanierung der 61 Pumpwerke und Sonderbauwerke in der Mischkanalisation, von denen die Hälfte älter als 35 Jahre ist. Angewendet hierzu wurde ein Tool zur digitalen Erfassung, Bewertung und Instand­setzung dieser Infrastruktur, mit dem ein Konzept entwickelt wird, um die Sanierung zu einem minimalen Kosten-Nutzen- Verhältnis ziel- und zeitgenau umzusetzen.

Dieses Tool – die „Digitale Integrale Sanierungs-Strategie – DISS“ – basiert auf einer Datenbank, in der die Art der Schäden, deren Relevanz und mögliche Sanierungsmaßnahmen zusam­mengefasst werden, sodass die Bauwerke gemäß der Notwendig­keit in einem vorgegebenen Zeitrahmen, zu definierten Kosten-und Qualitätskriterien erhalten werden können. Im Vorder­grund der Betrachtung stehen dabei die Kriterien Bau- und Ma­schinentechnik, Energieoptimierung sowie Betriebs- und Arbeitssicherheit, jeweils gewichtet nach ihrer Versagens- und Schadensrelevanz.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 172

Autor
Dr.-Ing. Ralf Mitsdoerffer Dipl.-Ing. Daniel Hoedemacker GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH Akademiestraße 7, 80799 München
E-Mail: mits@gfm.com

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Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac

Zusammenfassung
Die Elimination von Spurenstoffen im (Ab-)Wasser ist Thema der Fördermaßnahme „Materialien für eine nachhaltige Wasser­wirtschaft – MachWas“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sieben Forschungsprojekte in dieser Fördermaßnahme haben an einer vergleichenden Messstudie teilgenommen, um die Effizienz ihrer Materialinnovationen ein­ordnen zu können und Grundlagen für eine projektübergreifen­de Versuchs- und Messmethodik zu entwickeln. In sechs von den sieben Projekten konnten Eliminationsgrade > 90 % für Diclofenac als Indikatorspurenstoff erzielt werden. Allerdings ist auf­grund der Verschiedenartigkeit der Funktionsprinzipien nur ein Vergleich der Ergebnisse innerhalb der drei Kategorien Sorption, Membranverfahren und Oxidation/Reduktion möglich.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 193

Autor*innen
Dr.-Ing. Ilka Gehrke, Dipl.-Ing. (FH) Ralf Bertling, Dr.-Ing. Jan Blömer, Dipl.-Chem. Annette Somborn-Schulz
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits-und Energietechnik UMSICHT
Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen

Sarah Übele, M. Sc., Dr. Thomas Schiestel
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart

Alina Gawel, M. Sc., Christian Schemel, M. Sc., Dr. Katrin Mackenzie
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
Department Technische Umweltchemie
Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

Dr.-Ing. Ralf Wolters, Dr.-Ing. Matthias Kozariszczuk
VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH
Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf

Dipl.-Ing. Johannes Kamp1), 2), Prof. Dr.-Ing. Matthias Wessling1), 2)
1) DWI Leibniz-Institut für Interaktive Materialien
Forckenbeckstraße 50, 52074 Aachen
2) RWTH Aachen
AVT.CVT – Aachener Verfahrenstechnik, Chemische Verfahrenstechnik
Forckenbeckstraße 51, 52074 Aachen

Ramona G. Simon, Dr. Klaus-Michael Mangold
DECHEMA-Forschungsinstitut
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt a. M.

Dipl.-Ing. Dennis Haupt, Prof. Dr.-Ing. Michael Sievers
CUTEC
Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum
Leibnizstraße 23, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Thorben Muddemann, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kunz
ICVT – Institut für Chemische und Elektrochemische Verfahrenstechnik
TU Clausthal
Leibnizstraße 17, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Dr. Yuliya Schießer
Covestro Deutschland AG
Kaiser-Wilhelm-Allee 60, 51373 Leverkusen

Dr. Dana Schwarz, Janek Weißpflog, Dr. Simona Schwarz
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V.
Hohe Straße 6, 01069 Dresden

Dipl.-Ing. agr. Anke Wunder, Katja Heppe, Dipl.-Ing. Andreas Heppe
BioLog Heppe GmbH
Max-Planck-Ring 45, 06188 Landsberg

Dr.-Ing. Matan Beery
akvola Technologies GmbH
Am Borsigturm 100, 13507 Berlin

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Die Weiterbildungen für Vorarbeiter*innen bei der DWA

Der DWA-Kurs „Vorarbeiter im Kanal- und Kläranlagenbereich“ wurde im Jahr 2020 bereits zum 22. Mal durch­geführt. Er fand schon in verschiedenen Bundesländern wie Nordrhein-Westfa­len, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen statt. In den letzten Jah­ren wurde der Kurs in der Mitte von Deutschland, in Fulda, durchgeführt. Nach langer Zeit hat der letzte Kurs dann wieder einmal in Bonn stattgefun­den.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 89

Weitere Informationen
Ann-Kathrin Bräunig Tel. 0 22 42/872-240
E-Mail: braeunig@dwa.de

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Virtueller Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Umweltinformatik

Am 2. Oktober 2020 fand der virtuelle Workshop „Künstliche Intelligenz in der Umweltinformatik“ (KIU-2020) im Rahmen der Informatik 2020, der 50. Jahrestagung der Gesellschaft für Infor­matik e. V., statt. Die Referenten stellten offene Forschungsfragen und Anwen­dungsbeispiele aus den Schnittfeldern von Künstlicher Intelligenz und Um­weltanwendungen zur Diskussion.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 89

Autor
Dr. Wassilios Kazakos Disy Informationssysteme GmbH Ludwig-Erhard-Allee 6 76131 Karlsruhe
E-Mail: kiu@disy.net

Weitere Informationen
Die Vorträge der Referenten stehen im Internet zum Download bereit:
https://www.umwelt-ki.de/#agenda

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Hochschule Ruhr West veröffentlicht Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft

Digitalisierung – kaum ein Begriff wird derzeit so häufig verwendet und gleich­zeitig so unterschiedlich interpretiert. Dadurch entsteht für viele Entscheider und Mitarbeiter in Unternehmen das diffuse Gefühl, dass nichts bleibt, wie es ist. Der Wasserwirtschaft als Garant für die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung von Abwasser stellt sich die Frage, welche Versprechen der Digitali­sierung wirklich tragfähig und langfris­tig für die Branche von Bedeutung sind. Daher hat die Hochschule Ruhr West mit Unterstützung der MOcons GmbH & Co. KG und dem IWW Zentrum Was­ser einen Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft entwickelt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 88

Ansprechpartner
Prof. Dr. Mark Oelmann Professor für Wasser- und Energieökonomik, Wirtschaftsinstitut, Hochschule Ruhr West (HRW), Sprecher des interdiszipli­nären Forschungsschwerpunkts der HRW „Wasserökonomik und Wasserwirtschaft“ und geschäftsführender Gesellschafter der MOcons GmbH & Co. KG Tel. 02 08/8 82 54-358 E-Mail: mark.oelmann@hs-ruhrwest.de

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Künstliche Intelligenz in der Wasserwirtschaft

Kaum ein Thema ist momentan branchenübergreifend so aktu­ell wie Künstliche Intelligenz (KI) und in Bezug auf die digitale Transformation mit so hohen Erwartungen verknüpft. Dennoch fehlt häufig noch das Hintergrundwissen über die Technik und Funktionsweise, die sich hinter dem Begriff „KI“ sowie deren ak­tuellen Durchbruch verbergen. Dies führt nicht selten entweder zu überhöhten Erwartungen oder zu nicht ausgeschöpften Po­tenzialen. Der vorliegende Beitrag soll ausgehend von einer Be­griffsdefinition und Funktionsbeschreibung zeigen, wie sich Künstliche Intelligenz im Kontext der Digitalisierung eingliedert und welche Chancen sich für die Wasserwirtschaft ergeben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 94

Autoren
Benjamin Burrichter, M. Sc. Prof. Dr. Markus Quirmbach Hochschule Ruhr West Institut Bauingenieurwesen Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: benjamin.burrichter@hs-ruhrwest.de markus.quirmbach@hs-ruhrwest.de

Prof. Dr. Mark Oelmann Hochschule Ruhr West Wirtschaftsinstitut Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr‘
E-Mail: mark.oelmann@hs-ruhrwest.de

Prof. Dr.-Ing. André Niemann Universität Duisburg-Essen Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Universitätsstraße 15, 45141 Essen
E-Mail: andre.niemann@uni-due.de

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Fallbasierte Steuerungen – ein Zukunftsmodell für mehr Betriebseffizienz und Anlagensicherheit in der Abwassertechnik!?

Digitalisierung von Kanalnetz und Kläranlage im BMU-Projekt „Abwasserflexibilisierung Diemelsee 4.0“

Zusammenfassung
Im Urlaubsort Heringhausen am Diemelsee (Nordhessen) leben ca. 400 Einwohner. In den Sommermonaten kommen bis zu 4000 Übernachtungsgäste und am Wochenende weitere 1000 Tagesgäste. Mit einer weiteren Zunahme, insbesondere an Kurz­zeitgästen, ist zu rechnen. Eine besondere Herausforderung für die Abwasserbehandlung stellen zudem Stellplätze für Wohnmo­bile aufgrund der Inhalte aus Chemietoiletten dar. Angesichts dieser besonderen Herausforderungen entschied sich die Ge­meinde zum Bau einer neuen SBR-Kläranlage sowie zur Anbin­dung aller Sonderbauwerke an ein gemeinsames Daten- und Steuerungsnetz, das KI-basiert für eine maximale Reinigungs­leistung der Kläranlage bzw. Energie-/Betriebseffizienz des Ge­samtsystems sorgen soll.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 102

Autoren
Prof. Günter Müller-Czygan
Hochschule Hof
iwe Institut für Wasser- und Energiemanagement Alfons-Goppel-Platz 1, 95028 Hof
E-Mail: guenter.mueller-czygan@hof-university.de

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wiese
Hochschule Magdeburg-Stendal
Siedlungswasserwirtschaft, Schwerpunkt Abwasser
Breitscheidstraße 2, 39114 Magdeburg
E-Mail: juergen.wiese@h2.de

Dr. Julia Vogel
Umweltbundesamt
ehem. Fachgebiet III 2.5 – Überwachungsverfahren, Abwasserentsorgung
Schichauweg 58, 12307 Berlin
E-Mail: julia.vogel@uba.de

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EXPOPLAN – Web-basiertes Planungs­werkzeug für Kläranlagen in warmen und kalten Klimaten

Zusammenfassung
Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geför­derten Projekt EXPOPLAN wurden Softwaretools für Kläranla­genplanungen im Ausland entwickelt, die kostenfrei als Web-An­wendung im Internet sowie in neuen Fassungen der Simulati­onssoftware SIMBA# bereitgestellt werden. Die Softwaretools basieren auf dem im Oktober 2016 erstmals veröffentlichen DWA-Themenband T4/2016 „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen“, in dem international an­wendbare Bemessungsansätze für Kläranlagen beschrieben sind. Zusätzlich wurden in den Tools Berechnungen von Kosten und CO2-Äquivalenten zur Bewertung der Anlagen implementiert. Das Web-basierte EXPOPLAN-Planungswerkzeug ist dabei nicht nur für die Anwender, sondern auch für Entwickler weiterer Ver­fahrensmodule offen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 107

Autoren
Dr.-Ing. Jens Alex ifak – Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg Werner-Heisenberg-Straße 1, 39106 Magdeburg
E-Mail: jens.alex@ifak.eu

Dr.-Ing. Maike Beier, Nils-Kristof Kabisch Leibniz Universität Hannover Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik Welfengarten 1, 30167 Hannover

Dr.-Ing. Tito Gehring Ruhr-Universität Bochum Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik Universitätsstraße 150, 44780 Bochum

Dr.-Ing. Tim Fuhrmann Emscher Wassertechnik GmbH Brunnenstraße 37, 45128 Essen

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Mitarbeiterqualifikation und organisa­torische Fragen im Zusammenhang mit der weitergehenden Digitalisierung von wasserwirtschaftlichen Anlagen

Arbeitsbericht der DWA-Fachausschüsse KA-12 und KA-13*)

Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit den raumgreifenden Effekten der Digi­talisierung stellen sich allen Anlagenbetreibern in Deutschland nicht nur Fragen zur notwendigen Qualifikation des Anlagen­personals der Zukunft, sondern ebenso fundamentale Fragen zur aufgabengerechten Betriebs- bzw. Unternehmensorganisati­on. Mit diesen Fragen haben sich die DWA-Fachausschüsse KA- 12 „Betrieb von Kläranlagen“ und KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ in einem Workshop auseinandergesetzt, den The­menkomplex umrissen und Leitsätze erarbeitet. In dem vorlie­genden gemeinsamen Arbeitsbericht werden in kompakter Form die vielfältigen Aspekte zum Thema zusammengefasst.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 122

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Die BIM-Methodik aus Betreibersicht

Zusammenfassung
Die Methodik des BIM (Building Information Modeling) wird seitens der politischen Stakeholder zurzeit stark protegiert. Die Diskussionen zur BIM-Methodik als eines der zentralen Themen bei der Digitalisierung sind inzwischen auch in der Wasser- und Abwasserwirtschaft angekommen. Sowohl auf Seiten der Was­serversorgungs- als auch der Abwasserentsorgungsbranche be­schäftigen sich Behörden, Betreiber, Ingenieurbüros und Verbän­de mit den speziellen Anforderungen und der Ausgestaltung des Themas.

Die Betrachtung eines Assets über den gesamten Lebenszyklus ist eine der wesentlichen Innovationen der Methodik. Obwohl die Betriebsphase den weitaus größten zeitlichen und kostenmäßi­gen Anteil am Lebenszyklus besitzt, ist die wahrnehmbare Dis­kussion derzeit sehr stark auf die Themen Vertragsgestaltung und Planung fokussiert. Die Anforderungen aus dem Betrieb ei­ner Anlage definieren aber bereits grundlegende Anforderungen an die Planungsphase. Die Betriebsphase an sich wird zukünftig durch die Realisierung des digitalen Zwillings geprägt und muss daher ebenfalls im Hinblick auf die Prozesse adaptiert werden. Die jederzeitige Verfügbarkeit eines umfassenden Datenmodells mit der Verfügbarkeit einer kontextbezogenen Datenauswahl über ein Betriebsführungssystem wird in der Zukunft die Be­triebsphase prägen. Insbesondere der Dokumentationsprozess ist im Hinblick auf das konsistente Datenmodell als „Single Source of Truth“ zu modifizieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 116

Autoren
Dipl.-Ing. Andreas Dudzik Emschergenossenschaft/Lippeverband Geschäftsbereich Planung und Bau Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
E-Mail: dudzik.andreas@eglv.de

Hendrik Rösch Harzwasserwerke GmbH Leiter Projektierung und Bau Nikolaistraße 8, 31137 Hildesheim
E-Mail: roesch@harzwasserwerke.de

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Niedrigschwellige Mixed Reality-Bildungswerkzeuge in der Siedlungswasserwirtschaft

Zusammenfassung
Der Reifegrad von Mixed Reality-Technologien, wie Virtual Rea­lity, Augmented Reality oder 360°-Modellen, hat in den letzten Jahren einen Stand erreicht, der einen regulären Einsatz in Bil­dungskontexten erlaubt. Oft erschweren jedoch noch technische, organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen vor Ort den Einsatz dieser Technologien. Der Beitrag ist dieser Proble­matik gewidmet. Am Beispiel der Bauhaus-Universität Weimar werden verschiedene didaktische Szenarien für die Siedlungs­wasserwirtschaft präsentiert, die auf Mixed Reality-Bildungs­werkzeugen mit geringen technischen und organisatorischen Anforderungen basieren. Des Weiteren werden Grundzüge der didaktischen Einbettung der vorgestellten Szenarien sowie Kri­terien zum Entwurf niedrigschwelliger Mixed Reality-basierter didaktischer Szenarien diskutiert. Der Artikel mag zur Imple­mentierung eigener didaktischer Szenarien inspirieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 126

Autoren
Dr.-Ing. Heinrich Söbke, Dipl.-Des. Florian Wehking, Mario Wolf, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong Bauhaus-Universität Weimar Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme

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Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland

Teil 2: Rechtliche Anforderungen

Zusammenfassung
Die Auswirkungen des Klimawandels resultieren bereits heute in Einschränkungen der quantitativen und qualitativen Wasserver­fügbarkeit in einigen Regionen Deutschlands. Angesichts dieser Entwicklung und insbesondere aufgrund flächendeckend fallen­der Grundwasserstände muss über den Verbrauch von Wasser und insbesondere von Grundwasser neu nachgedacht werden. Um diesen Trends entgegenzuwirken bietet sich eventuell auch eine Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser an. Die EU hat mit der Verabschiedung einer neuen Verordnung über Min­destanforderungen an die Wasserwiederwendung kürzlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Art der Wassernut­zung geschaffen. Dieser mehrteilige Beitrag befasst sich unter Berücksichtigung der Randbedingungen in Deutschland mit den wasserrechtlichen Anforderungen an die Wasserwiederverwen­dung. Neben der grundsätzlichen Bewertung der Wasserwieder­verwendung (unter Berücksichtigung der neuen Verordnung der EU) und der Betrachtung der Erforderlichkeit und Vorausset­zungen von Genehmigungen wird zu den Anforderungen Stel­lung genommen, um schädliche Gewässerveränderungen des Grundwassers zu vermeiden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 46

Autoren
RA Dr. Martin Spieler, RA Lukas Muffler avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte PartGmbB Galileiplatz 1, 81679 München
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft Technische Universität München Am Coulombwall 3, 85748 Garching

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Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI

Zusammenfassung
Die offensichtliche Häufung extremer Starkregen in den letzten Jahren zeigt sich in einer Vielzahl von Berichten über schadensträchtige Überflutungsereignisse in urbanen Räumen. Die meteorologisch-hydrologischen Sachverhalte zur fachlich fundier­ten Einordnung dieser Auffälligkeiten sind im Dialog mit Betrof­fenen nur schwer zu vermitteln. Als geeignetes Instrumentarium in der Risikokommunikation hat sich zwischenzeitlich die Be­wertung der Starkregenereignisse mittels Starkregenindex etabliert. Allerdings erlaubt das Konzept Starkregenindex keine un­mittelbare Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregen, die maßgeblich das Ausmaß von Überflutungen im Sied­lungsraum beeinflusst. Im vorliegenden Beitrag wird ein methodischer Ansatz zur quantifizierten Bewertung der räumli­chen (und zeitlichen) Ausprägung von Starkregen auf der Grundlage der Kategorisierung extremer Regenhöhen mittels Starkregenindex erörtert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 20

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt TU Kaiserslautern Wasser Infrastruktur Ressourcen Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de

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Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital

Alternative zum traditionellen Klär­wärter-Grundkurs in Präsenz bieten die DWA-Landesverbände Nord, Nord-Ost und Nordrhein-Westfalen diesen Kurs nun auch in einem digitalen Format an: In zwölf Modulen präsentieren die Referierenden live über GoToMeeting. Weitere Inhalte werden auf der E-Lear­ning Plattform Moodle als interaktive Lerninhalte bereitgestellt und vermit­telt. Der WebKurs endet mit einer digi­talen Prüfung. Die Teilnehmenden er­halten nach bestandener Prüfung das DWA-Zertifikat.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 12

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber, Annett Schley, M. A., Dipl.-Ing. Sabine Kranz (Essen), Iris Podoll (Mülheim a. d. Ruhr)

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Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“

Ein Erfahrungsbericht
Seit 2015 bietet die Technische Univer­sität Delft Online-Weiterbildungskurse an. Diese sind weltweit zugänglich und richten sich an Menschen mit mehrjäh­riger Berufserfahrung, die sich berufs­begleitend weiterbilden möchten. Im Jahr 2020 hat die TU für das Abwasser­fach einen Kurs zu aerob granuliertem Schlamm neu ins Programm aufgenom­men. Der erste Durchlauf fand vom 10. März bis zum 28. Mai 2020 statt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 16

Fazit
Der Kurs fördert mit sehr guten Unter­richtsmaterialien und -methoden ein fundiertes Verständnis der biologischen und verfahrenstechnischen Prinzipien der „Aerob-granulierter-Schlamm“-Tech­nologie. Die Unterschiede zu Verfahren mit flockigem Belebtschlamm werden deutlich hervorgehoben. Der Leitfaden für die Auslegung einer AGS-Anlage lie­fert eine Vor-Bemessung, die eine erste Aussage über den Platzbedarf einer neu­en Anlage erlaubt.

Der Kurs ist empfehlenswert und ge­eignet für jeden, der mehr über aeroben granulierten Belebtschlamm wissen möchte, vielleicht künftig damit arbeiten wird und Vorkenntnisse zu CSB-, Stick­stoff- und Phosphorentfernung in Bele­bungsanlagen hat.

Der nächste AGS-Kurs startet Anfang Februar 2021. Weitere Informationen un­ter https://online-learning.tudelft.nl/courses/aerobic-granular-sludge-technology-for-wastewater-treatment/

Autorin
Dr. ir. Monica Hermans, Neuss
monica.hermans@t-online.de

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Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft

Ergebnisse einer Literaturstudie

Zusammenfassung
Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in China kam es zu einer weltweiten Pandemie. Eine Übertra­gung von SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen. Seit be­kannt ist, dass ein Teil der infizierten Personen das Virus mit dem Kot ausscheiden, steht die Befürchtung im Raum, dass das Virus über den Abwasserpfad in die aquatische Umwelt und da­mit auch in das Wasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, eingetragen wird. Aus diesem Grund wurde am TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser eine Literaturstudie durch­geführt, die den derzeitigen Stand des Wissens zum Vorkommen in der aquatischen Umwelt zusammenfasst. In diesem Beitrag sind die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie dargestellt.

Fazit
Basierend auf der Literaturstudie [88] ist davon auszugehen, dass eine Verbreitung von behüllten Viren wie SARS-CoV-2 über den Trinkwasserpfad höchst unwahrscheinlich ist. Gleich­zeitig sind spezifische Methoden verfügbar, die für eine geziel­te Kontrolle des Trinkwassers weiterentwickelt werden kön­nen. Die Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur kli­nischen Diagnostik und Therapie wie auch zum Monitoring in aquatischen Bereichen erfolgt kontinuierlich und erfordert ei­ne stetige Aktualisierung der Risikobewertung.

Dank
Wir danken dem deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) für die finanzielle Förderung dieser Literaturstu­die (DVGW-Förderkennzeichen W 202009).

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 29

Autor*innen
Dipl.-Ing. (FH) Claudia Stange, Dr. Johannes Ho, Prof. Dr. Andreas Tiehm TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser Abteilung Mikrobiologie und Molekularbiologie Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe

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Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

Zusammenfassung
Durch den gestiegenen Einsatz von Antibiotika in der Human-und Veterinärmedizin ist in den letzten Jahren das Bewusstsein für die drohende Gefahr einer Verbreitung von antibiotikaresis­tenten Bakterien (ARB) und Genen (ARG) über die Einleitung von gereinigtem Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf deutlich gestiegen. Deshalb wird diese Thematik auch für Klär­anlagen immer relevanter, jedoch ist über das Spektrum an Re­sistenzgenen im Abwasser bisher nur wenig bekannt. Vereinzelt können ARG in der Kläranlage zurückgehalten werden, jedoch ist dies unter anderem abhängig von der jeweiligen Resistenz­genklasse. Zusätzlich zeigt sich, dass speziell entwickelte Techno­logien für die Desinfektion Limitierungen haben, ARB oder ARG zurückzuhalten oder zu inaktivieren, da für die Bandbreite an ARG bisher keine allgemeingültige Lösung existiert. Dies zeigen zahlreiche Studien, die sich mit verschiedensten Verfahren be­schäftigt haben. Dieser Betrag stellt die Hochdurchsatz-Sequen­zierung als neues innovatives Verfahren für die Bestimmung des Resistoms in Abwasser vor und zeigt am Beispiel von Daten zweier kommunaler Kläranlagen, welche Resistenzgene am häu­figsten in diesen Kläranlagen zu finden waren und inwieweit sie reduziert werden konnten.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 40

Autor*innen
Dr.-Ing. Shelesh Agrawal, Laura Orschler, M. Sc., Univ.-Prof. Dr. Susanne Lackner Technische Universität Darmstadt Institut IWAR, Fachgebiet Abwasserwirtschaft Franziska-Braun Straße 7, 64287 Darmstadt

E-Mail: s.lackner@iwar.tu-darmstadt.de

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