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Bärtierchen-Sex

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Senckenberg-Wissenschaftler haben erstmals die Fortpflanzung von Bärtierchen dokumentiert.

Im Rahmen einer Studie zum Lebenszyklus der Bärtierchen-Art Isohypsibius dastychi gelang es dem Görlitzer Wissenschaftlerteam in Kooperation mit der Universität Stuttgart das Sexualverhalten der winzigen Tiere auf Video festzuhalten. Sie zeigen, dass sich die achtbeinigen Tiere bis zu einer Stunde lang paaren und dabei ein sehr komplexes Vorspiel vollziehen. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Zoological Journal of the Linnean Society“ erschienen. Mehr:

Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news664903

Bild: Bärtierchen-Sex: Typische Position von Weibchen (links) und Männchen (um das Vorderende des Weibchens geringelt) bei der Paarung.
Quelle: Jana Bingemer, Senckenberg Museum Görlitz

Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

 

 

Verbreitungswege von Antibiotika-Resistenzen in kommunalen Abwässern

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Schnelltests für Antibiotika in Gewässern und Impfstoffe auf Basis von Antigenen
Zwei Forschungsprojekte zu Antibiotikaresistenzen sowie zur Entwicklung neuartiger Impfstoffe werden seit Oktober 2016 durch das Konsortium InfectControl 2020 an der Universität Greifswald gefördert. Ziel des Verbundprojektes ANTIRES ist, antibiotikaresistente Mikroorganismen und Antibiotikaresistenzgene in Abwässern aufzuspüren und einen Antibiotika-Resistenz-Schnelltest zu entwickeln. In dem zweiten Verbundprojekt VacoME geht es um die Identifizierung der Antigene von Pneumokokken und Streptococcus suis, die die Basis für den Infektionsschutz im menschlichen und tierischen Körper sind. Durch gezielte Kombination von Antigenen sollen neuartige Impfstoffe entwickelt werden.

Verbundprojekt ANTIRES: Verbreitungswege von Antibiotika-Resistenzen in kommunalen Abwässer
Ziel des Projektes sind Untersuchungen zum Vorkommen antibiotikaresistenter Mikroorganismen und Antibiotikaresistenzgenen in kommunalen und landwirtschaftlichen Abwässern. Der intensive Einsatz von Antibiotika zur Behandlung bakterieller Infektionen von Mensch, Haus- und Nutztieren sowie der massive Antibiotikazusatz in Futtermitteln resultieren in einem kontinuierlich ansteigenden Antibiotikaeintrag in die Umwelt. Die damit einhergehende Verbreitung von Antibiotikaresistenzgenen und die Entwicklung multiresistenter Keime führen zu einer dramatischen Abnahme der Wirksamkeit von Antibiotikatherapien. Als eine der Hauptquellen für den Antibiotikaeintrag in die Umwelt gelten antibiotikabelastete Abwässer.

Zur detailgetreuen Aufklärung der Verbreitungswege von Antibiotikaresistenzen durch belastete Abwässer werden in ANTIRES kommunale Abwässer im jahreszeitlichen Rhythmus beprobt. Die Integration von mikrobiologischen und biochemischen sowie innovativen Metagenom-, Metatranskriptom- und Metaproteom-Analysen soll dann Aufschluss über die Belastung der Proben mit Antibiotikaresistenzen geben.

Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen sollen schließlich für die Etablierung eines Antibiotikaresistenz-Schnelltests genutzt werden. Die in ANTIRES erhobenen Daten und entwickelten diagnostischen Werkzeuge tragen zu einem besseren Verständnis der Verbreitungswege und der jahreszeitlichen Dynamik von Antibiotikaresistenzen in Gewässern bei und sind damit essenziell für die Entwicklung von Strategien zur Eindämmung dieses Prozesses.

In ANTIRES fließt das Know-how verschiedener Forschungsgruppen aus vier Standorten ein. Beteiligt sind Prof. Katharina Riedel (Koordinatorin, Abteilung Mikrobielle Physiologie und Molekularbiologie, Institut für Mikrobiologie an der Universität Greifswald), Prof. Dörte Becher (Universität Greifswald), Prof. Rolf Daniel (Georg-August-Universität Göttingen), Dr. Katrin Premke (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin) und Dr. Robert Möller (Analytik Jena AG, Jena).

Verbundprojekt VacoME
Entwicklung von Impfstoffen gegen respiratorische und systemische Infektionen bei Mensch und Schwein

Ziel des Gesamtprojektes ist die Identifizierung von Antigenen von Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) und Streptococcus suis, die allein oder in Kombination einen Schutz gegenüber einer Infektion vermitteln. Infektionen des Menschen mit Pneumokokken und des Schweins mit Streptococcus suis stellen für das Gesundheitssystem bzw. die Agrarwirtschaft eine erhebliche Belastung dar. Pneumokokken verursachen schwere, außerhalb des Krankenhauses erworbene Lungenentzündungen und invasive Erkrankungen wie Sepsis oder Hirnhautentzündung, in deren Folge weltweit mehr als 1,6 Millionen Menschen pro Jahr sterben. Das Erregerpotenzial macht den mit Pneumokokken verwandten Erreger Streptococcus suis zum wichtigsten invasiven bakteriellen Krankheitserreger in der Ferkelaufzucht, der zudem die Fähigkeit hat vom Tier auf den Menschen übertragen zu werden. Beide bakteriellen Erreger zeigen eine Typenvielfalt und kommen als verschiedene Serotypen vor. Eine Pneumokokkenprophylaxe ist schwierig, da die auf Zuckerstrukturen basierenden Impfstoffe nur gegen 13 der 94 Serotypen einen Schutz vermitteln. Die Identifizierung von Antigenen in den verschiedenen Nischen ihrer Wirte und die Kombination immunogener Antigene zu einem Impfstoff mit Serotyp-übergreifender Schutzwirkung eine zentrale Herausforderung für die Bekämpfung dieser bakteriellen Erreger.

In VacoME werden daher infektionsrelevante Antigene mittels in vivo Proteomics und RNAseq-Analysen in den unterschiedlichen Wirtsnischen wie dem Atmungstrakt, dem Blut bzw. der Nervenflüssigkeit identifiziert. Die Immunogenität der Antigene wird dann in Proteom-basierten Immunanalysen mit Patientenseren analysiert, um Antigene zu identifizieren, gegen die der Patient bzw. das Schwein Antikörper gebildet hat. Ziel dieses Ansatzes ist, aufzuzeigen, wie durch die gezielte Kombination dieser Antigene ein Impfstoff mit Serotyp-übergreifender Schutzwirkung generiert werden kann.

Im VacoME-Verbund arbeiten Prof. Sven Hammerschmidt (Koordinator, Abteilung Genetik der Mikroorganismen, Interfakultäres Institut für Genetik und Funktionelle Genomforschung an der Universität Greifswald), Prof. Uwe Völker (Abteilung Funktionelle Genomforschung, Interfakultäres Institut für Genetik und Funktionelle Genomforschung, Universitätsmedizin Greifswald), Prof. Christoph Baums und Prof. Gottfried Alber (beide Universität Leipzig), Prof. Susanne Häußler (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig), Dr. Volker Florian und Dr. Peter Schmid (IDT Biologika GmbH, Dessau) sowie Dominik Driesch (BioControl Jena GmbH) zusammen.

InfectControl 2020
InfectControl 2020 wurde im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ gegründet. Es ist ein Konsortium aus Wirtschaftsunternehmen und akademischen Partnern. Ziel der Konsortien sind die Entwicklung neuer Antiinfektionsstrategien in der Veterinär- und Humanmedizin und die Verringerung der Ausbreitung neuer und multiresistenter Keime aufgrund von unsachgemäßem Einsatz von Antibiotika, mangelnder Hygiene sowie globalen Menschen- und Güterströmen.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Verbund ANTIRES
Prof. Dr. Katharina Riedel
Abteilung Mikrobielle Physiologie und Molekularbiologie
Institut für Mikrobiologie
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 15
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 86-4200
Telefax +49 3834 86-4201
riedela@uni-greifswald.de
http://www.mikrobiologie.uni-greifswald.de

Verbund VacoME
Prof. Dr. Sven Hammerschmidt
Abteilung Genetik der Mikroorganismen
Interfakultäres Institut für Genetik und Funktionelle Genomforschung
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 15 A
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 86-4161
Telefax +49 3834 86-4172
sven.hammerschmidt@uni-greifswald.de
Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

http://mnf.uni-greifswald.de/genetik
http://RTG1870.uni-greifswald.de

 

Verordnung zum Schutz von Oberflächengewässern im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

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Die vom Bundeskabinett im Mai beschlossene Verordnung zum Schutze der Oberflächengewässer ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

Durch die Verordnung sollen neue EU-rechtliche Bestimmungen in Deutschland umgesetzt werden. Es sind dies insbesondere die novellierte Richtlinie 2008/105/EG über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik, die zuletzt durch die Richtlinie 2013/39/EU geändert worden ist.
Der Bundesrat hat am 18. März 2016 seine Zustimmung gegeben, allerdings eine Reihe von Änderungsvorschlägen und einen Entschließungsantrag in das weitere Verfahren formuliert. Insbesondere argumentiert der Bundesrat mit Blick auf einseitige Maßnahmen für die Reduktion von Spurenstoffen wie folgt:
„Fachlich ist darüber hinaus nicht nachvollziehbar, warum explizit die Einträge über den Abwasserpfad hervorgehoben werden, obwohl sich bundesweit gezeigt hat, dass der überwiegende Teil der UQN-Überschreitungen prioritärer Stoffe aus diffusen Einträgen, z.B. über den Luftpfad (Quecksilber), und nicht aus Abwassereinleitungen resultiert.“
Die agw hatte sich in die Beratungen zum Referentenentwurf vom 29.04.2015 mit einer Stellungnahme eingebracht und die beabsichtigte 1:1-Umsetzung der EU-Vorgaben ausdrücklich begrüßt.

http://www.agw-nrw.de/home/
 

 

Projekt „Life + Rewatch“ soll Abwasserreinigung und Wassereffizienz in der Petrochemie verbessern

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Dow Water & Process Solutions will zusammen mit Partnern im Projekt Life + Rewatch die Abwasserreinigung und Wassereffizienz in der petrochemischen Industrie voranbringen.

Im Rahmen des von der EU geförderten Vorhabens soll im Dow-Werk Tarragona in Spanien eine Pilotanlage entstehen, die im Juni 2017 einsatzbereit sein und bis Dezember 2019 in Betrieb bleiben wird, teilte der Spezialist für Wassertrennungs- und Reinigungstechnologien im schweizerischen Horgen mit. An dem Drei-Jahres-Projekt seien neben Dow auch Veolia, das Technologiezentrum von Manresa, das Niederländische Forschungsinstitut für Trinkwasser KWR Water sowie die European Water Supply and Sanitation Technology Platform beteiligt. Mehr:

http://www.euwid-wasser.de/news/international/einzelansicht/Artikel/projekt-life-rewatch-soll-abwasserreinigung-und-wassereffizienz-in-der-petrochemie-verbesser.html
 

 

Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen

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Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen
Tagtäglich wird eine nicht zu überschauende Anzahl von Substanzen in unsere Umwelt eingetragen, die diese beeinträchtigen und im ungünstigsten Fall auch die menschliche Gesundheit gefährden können. Um die Gefahr einzustufen, die für Mensch und Umwelt von organischen Mikroverunreinigungen und deren Transformationsprodukten ausgeht, soll eine neue Nachweismethode entwickelt werden. Daran arbeitet die Bundesanstalt für Gewässerkunde gemeinsam mit einem israelischen Partner im Forschungsprojekt TREES.

Beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den Menschen wird ein großes Spektrum von Substanzen in die Umwelt eingebracht, die z. B. über Grundwasser oder die Nahrungskette eine Gesundheitsgefahr darstellen können. Eine umfassende Überwachung dieser eingebrachten Verbindungen mittels einer gezielten chemischen Analyse ist aufgrund der Vielzahl der Substanzen nicht möglich, nicht zuletzt weil Stoffe in der Umwelt verschiedensten Umwandlungsprozessen unterliegen. Dadurch können unbekannte Umwandlungsprodukte entstehen, die sich den gängigen Messmethoden entziehen, aber durchaus nachteilige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können.

An diesem Punkt setzt das Projekt „TREES – TRacking Effects of Environmental organic micro-pollutants in the Subsurface“ an. Die Grundidee des Vorhabens besteht in einer direkten Kopplung von Dünnschichtchromatographie zur Trennung von Substanzgemischen mit biologischen und chemischen Nachweismethoden. Durch die Nutzung spezifischer biologischer Verfahren, z. B. zur Erkennung hormonell aktiver Substanzen, werden alle Stoffe in einer Probe erkannt, die diese in der Umwelt unerwünschte Eigenschaft haben. Dies schließt die oben genannten, unbekannten Umwandlungsprodukte mit entsprechender biologischer Wirkung mit ein. Die so nachgewiesenen Substanzen können anschließend durch chemische Methoden identifiziert werden.

Dieser methodische Ansatz kann für eine Vielzahl von Fragestellungen und Aufgaben, z. B. die Überwachung von Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser, aber auch die Kontrolle von Kläranlagen oder Deponiesickerwässern eingesetzt werden. Damit kann diese Technik entscheidend dazu beitragen, Mensch und Umwelt vor schadhaften Effekten durch freigesetzte Substanzen zu schützen.

Im Verbundprojekt TREES arbeiten die Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz gemeinsam mit der Hebrew University, Jerusalem, an der Entwicklung neuartiger Werkzeuge zum Nachweis von Schadstoffen in der Umwelt. TREES hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird im Rahmen der deutsch-israelischen Kooperation in der Wassertechnologieforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie vom israelischen Wissenschaftsministerium (MOST) gefördert.

Weitere fachliche Informationen:
Dr. Sebastian Buchinger, Fon 0261/1306 5316, Mail: buchinger@bafg.de
Dr. Georg Reifferscheid, Fon 0261/1306 5176, Mail: reifferscheid@bafg.de
beide: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Am Mainzer Tor 1, 56068 Koblenz.

Quelle: http://www.fona.de/de/werkzeuge-zum-nachweis-von-schadstoffen-21531.html

Rotenburg: Algen säubern in Kläranlage Abwasser

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Zwischenbilanz: Hessisches Pilotprojekt funktioniert
Es funktioniert, die Algen machen ihren Job: Das ist die erfreuliche Zwischenbilanz des hessischen Pilotprojekts in der Rotenburger Kläranlage, bei dem Mikroalgen die Phosphatkonzentration im Abwasser senken sollen.
„Das Ziel ist absolut erreicht worden, die Alltagstauglichkeit damit bewiesen“, sagt Prof. Dr. Ulf Theilen von der Technischen Hochschule Mittelhessen. Er betreut das im Juni 2015 angelaufene Forschungsprojekt. Mehr:

https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/rotenburg-fulda-ort305317/algen-saeubern-rotenburger-klaeranlage-abwasser-6542506.html
 

 

Eine ganze Branche schaut auf Oldenburg

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Für die Wärmeversorgung am Alten Stadthafen der insgesamt rund 20.000 Quadratmeter Wohnfläche werden Abwasserwärmetauscher von rund 200 Metern in Oldenburgs durchflussstärksten Mischwasserkanal verbaut. Mit einer Investitionssumme von rund 750.000 Euro wird es bundesweit die bundesweit größte Anlage dieser Art. Die Abwasserwärmenutzung am Alte Stadthafen ist nicht das einzige Projekt dieser Art in Oldenburg. Im Bauprojekt „Wechloyer Tor“ an der Ammerländer Heerstraße wird die Abwasserwärme zukünftig rund 100 Wohneinheiten beheizen. Zudem sind weitere Detailmessungen im Oldenburger Kanalnetz …mehr:

https://www.oldenburg.de/de/microsites/energie-klimaschutz/klimaschutz/mehr-abwasser.html
 

 

INNOVATIONSFORUM WASSERWIRTSCHAFT – Information und Vorträge – Dokumentation 2015

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„Unter dem Motto „Aus der Forschung in die Praxis“ diskutierten am 17. und 18. November 2015 in Osnabrück Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Fachverwaltung und Kommunen über aktuelle Forschungsschwerpunkte und ihre Umsetzung in die Praxis. Im Mittelpunkt des gemeinsam von BMBF, DBU und DWA veranstalteten Innovationsforums Wasserwirtschaft 2015 standen u.a. die Themenbereiche „Energiewende in der Wasserwirtschaft“, „Anthropogene Spurenstoffe“, „Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie“ sowie „Wasser in der Stadt“.

Ziel der jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, wasserwirtschaftlich relevante Forschungsergebnisse systematisch aufzubereiten und ihre Resultate in Anwendungen und Innovationen auf Unternehmensebene zu überführen. Für die Forschungsverantwortlichen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Anregungen für neue Forschungsaufgaben von Unternehmensseite zu erhalten. Allen Beteiligten sollen die Veranstaltungen einen Blick in die Zukunft ermöglichen.

Die federführende Organisation übernahm die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Die einzelnen Vorträge sind nachstehen aufgeführt:

Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet 
Vortrag Alexia Krug von Nidda, Dr. Sebastian Kofalk 
•  https://www.dbu.de/media/2511150210584j3i.pdf
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PRiMaT Präventives Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung 
Vortrag Frank Sacher & Astrid Thoma 
https://www.dbu.de/media/2511150213024j3i.pdf
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15 Jahre WRRL Innovative Ansätze zu integrierten Maßnahmenprogrammen an der Wupper
Vortrag Dr. Marlene Liebeskind
https://www.dbu.de/media/2511150213264j3i.pdf
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Die BMBF-Fördermaßnahme RiSKWa – Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf BMBF – Referat 724 Ressourcen und Nachhaltigkeit
Vortrag Dr. Thomas Track DECHEMA e.V. Wissenschaftliche Begleitung von RiSKWa 
https://www.dbu.de/media/2511150213494j3i.pdf
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BMBF-INIS: Transitionswege Wasserinfrastruktursysteme: Anpassung an neue Herausforderungen im städtischen und ländlichen Raum (TWIST++) 
Vortrag Thomas Hillenbrand Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe
https://www.dbu.de/media/2511150214524j3i.pdf
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DAS Verbundprojekt KliWäss: Konzeption, Erstellung und pilothafte Umsetzung eines Bildungsmoduls für Studierende, Meister und Techniker zum Thema „Klimaangepasste Siedlungsentwässerung“ 
Vortrag Dr.-Ing. Holger Hoppe 
https://www.dbu.de/media/2511150215354j3i.pdf
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Miltifunktionale urbane Retentionsräume- von der Idee zur Realisierung 
Vortrag Jan Benden 
https://www.dbu.de/media/2511150217214j3i.pdf
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KLAS – Starkregenvorsorge als Beitrag zur Klimaanpassung in Bremen  
Vortrag Michael Koch  Senator für Umwelt, Bau und Verkehr  Referatsleitung – Oberflächenwasserschutz, kommunale Abwasserbeseitigung, VAwS
https://www.dbu.de/media/2511150218514j3i.pdf
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Herausforderung Mikroschadstoffe Praktische Beiträge der Nachhaltigen Pharmazie 
Vortrag Prof. Dr. Klaus Kümmerer Klaus.Kuemmerer@uni.leuphana.de
https://www.dbu.de/media/2511150219544j3i.pdf
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Energetische Optimierung von Kläranlagen durch gezielte Strömungsführung im Belebtschlammbecken 
Vortrag S. Reinecke, M. Meier, U. Hampel, P. Ehrhard, M. Stachowske 
https://www.dbu.de/media/2511150220244j3i.pdf
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Möglichkeiten der Elimination anthropogener Spurenstoffe auf kommunalen Kläranlagen – neuer DWA-Themenband 
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk Vorstand des Wasserverbandes Eifel-Rur 
https://www.dbu.de/media/2511150220514j3i.pdf
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DBU-Förderung Wasserwirtschaft Bedeutung für KMU und Kommunen 
Ingenieurbüro Fischer Dipl.-Ing. Ralf Ostermann 
https://www.dbu.de/media/2511150221194j3i.pdf
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Fließgewässer-Renaturierungen: EG WRRL, multiple Stressoren und menschliche Wahrnehmung 
Vortrag Prof. Dr. Peter Haase 
https://www.dbu.de/media/011215034253iijq.pdf
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GreenTech made in Germany 4.0 
Vortrag Ralph Büchele 
https://www.dbu.de/media/011215034351iijq.pdf
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Energieeffizienter Betrieb des Gesamtsystems Abwasserreinigung und Klärgasfaulung am Beispiel des Hauptklärwerkes Emden  
Vortrag W. Lindenthal1*, F. Uhlenhut1, S. Steinigeweg1, A. Borchert1 
https://www.dbu.de/media/011215041957iijq.pdf
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Entwicklung eines Hochwasserinformations-, Alarm- und Vorhersagesystems für die Stadt Sofia, Bulgarien
Vortrag Joachim Wald / WALD + CORBE GmbH & Co. KG, Hügelsheim 
https://www.dbu.de/media/021215091316thqv.pdf
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„Entwicklung eines innovativen Pflanzenfilters zur Eliminierung von Arzneimittelrückständen im Ablauf kleiner Kläranlagen und dezentraler Kleinkläranlagen“  
Vortrag Ingo Dobner 
https://www.dbu.de/media/021215123952thqv.pdf
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Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft – ERWAS 
Vortrag Markus Schröder, Aachen 
https://www.dbu.de/media/031215102018enjt.pdf 

Quelle: https://www.dbu.de/innovationwasser
 

 

Belebtschlamm: Biologie und Mikroskopische Untersuchung

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Dieses Buch wird dem Betriebspersonal der Kläranlagen und den Studenten gewidmet. Die Kenntnisse
über alle Gruppen von Mikroorganismen im Belebtschlamm erlaubt die effiziente Führung der biologischen Abwasserreinigungsprozesse. Dieses Buch bietet eine unersetzbare Hilfe bei den mikroskopischen Schlammuntersuchungen und erlaubt eine zielgenaue Erkennung der Mikroorganismen im Belebtschlamm. Die Auswirkungen der Mikroorganismen auf die Kondition des Schlammes sind im Buch genau beschrieben. Die gute Kenntniss der Mikroorganismen erlaubt eine effiziente Führung der Abwasserreinigung. Das Buch beinhaltet fabelhafte Fotografien von Mikroorganismen, die deren Erkennung wesentlich erleichtern.

AUTOREN:
Edyta Fiałkowska, Janusz Fyda, Agnieszka Pajdak-Stós, Krzysztof Wiąckowski
Die Autoren sind wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts der Umweltwissenschaften bei der Jagiellonischen Universität in Krakau. Sie sind Spezialisten für Hydrobiologie und Protozoologie, mit Spezialgebiet im Bereich der Mikroorganismen im Belebtschlamm.

ÜBERSETZUNG:
Michael Winkler – Mitarbeiter der Firma Bioserve GmbH

KORREKTUR:
Kirsten Sölter – Firma Bioserve GmbH

INFORMATIONEN ÜBER DAS BUCH:
Das Buch beinhaltet 4 Teile mit folgenden Themen:
1. Biologie des Belebtschlamms
2. Mikroskopische Belebtschlammanalyse
3. Methodik der Fadenbakterienbestimmung
4. Umfassende Belebtschlammuntersuchung

1. DEUTSCHSPRACHIGE AUFLAGE:
1.000 Exemplare, Volumen ca. 256 Seiten, Format B5, Ringbuch im harten Umschlag,
Papier für Werbeanzeigen: Kreidepapier glänzend, jede Seite mit Folie überzogen.

ERSCHEINUNGSTERMIN:
November/Dezember 2016.

UNSERE ANSPRECHPARTNERIN IN DEUTSCHLAND:
Frau Kirsten Sölter,
Vom Festnetz auf Handy: 0049 61 31/ 48 93 260
Tel.: 0049 6131-28 910-16,
Fax: 0049 6131-28 910-17
Soelter@Bioserve-GmbH.de

Konzepte zur Überwachung der Reinigungsleistung von weitergehenden Verfahren zur Spurenstoffelimination

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Neue Arbeiten der Plattform erschienen: (i) eine Zusammenstellung von Sicherheitsaspekten im Umgang mit Ozon, Sauerstoff und Aktivkohle, sowie (ii) eine Übersicht über Konzepte zur (online) Überwachung der Reinigungsleistung.

Ozon:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Ozon_DE_Final_09092016.pdf

Aktivkohle:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Aktivkohle_DE_FINAL_09092016.pdf

Sauerstoff:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Faktenblatt_Sauerstoff_DE_FINAL_19102016.pdf

Konzepte zur (online) Überwachung der Reinigungsleistung:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Konzepte_Betriebs%C3%BCberwachung_FINAL_09092016.pdf

Die vorliegende Zusammenstellung der möglichen Konzepte und Methoden zur kontinuierlichen Überwachung der Reinigungsleistung von weitergehenden Verfahren zur Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen zeigt, dass die UV-Absorbanz-Messung bei 254nm ein geeigneter Ersatzparameter für die Spurenstoffanalytik darstellt.

Es wird daher empfohlen das UV-Absorbanz-Signal bei 254nm im Zu- und Ablauf der Spuren-stoffeliminationsstufe (ΔUV = (UVin – UVout)/UVin), ergänzend zur periodischen Messung der Spurenstoffe, für die Überwachung der Reinigungsleistung zu messen. Dazu kann eine online Messung eingesetzt werden, entsprechende Sonden sind kommerziell verfügbar. Es ist aber auch möglich, durch periodische UV-Messungen von Sammelproben im Labor Informationen über den Spurenstoffabbau zu erhalten.

Den ganzen Bericht lesen sie unter
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/02_Faktenblaetter/Konzepte_Betriebs%C3%BCberwachung_FINAL_09092016.pdf

Redaktion
P. Wunderlin (VSA)

Fachliche Begleitung
D. Rensch (Projektleitung), Ch. Abegglen (VSA), D. Dominguez (früher AWA Bern, jetzt BAFU), Ch. Egli (AV Altenrhein), Y. LeGoaziou (früher Alpha WT jetzt BG), M. Schachtler (ARA Neugut), D. Pfund (ERZ), D. Urfer (RWB), D. Thonney (SIGE), A. Wittmer (Eawag), P. Wunderlin (VSA