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Solarstromkraftwerk für Kläranlagen

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Solare Lösungen sind seit Jahren etabliert auf dem Markt. Mit dem neuen solaren Faltdach hingegen ist es auf Kläranlagen und anderen Industrieflächen möglich, moderne Eigenverbrauchslösungen mit Solarstromproduktion über bereits genutzten Flächen zu realisieren.

Das Solarfaltdach erhielt in der Schweiz bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Watt d’Or des Bundesamts für Energie und die Médaille d’eau von InfraWatt und dem VSA (Verband Schweizer Abwasser-und Gewässerschutzfachleute). Aber auch in der EU und Deutschland ist man auf diese innovative Möglichkeit zur Solarstromerzeugung aufmerksam geworden. Das Solarfaltdach wird durch das Förderprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union „Horizon 2020″ gefördert, interessierte Abwasserreinigungsanlagen der EU können sich für Informationen und Angebote an die Fachleute von dhp wenden:

Gian Andri Diem
dhp technology AG
Weststrasse 7
7205 Zizers
Schweiz

E-Mail: info@dhp-technology.ch
Tel. 00 41-81/515 71 20
www.dhp-technology.ch

Hackathon im Wassermanagement

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Wir suchen findige und kreative Teams, die in einem Hackathon innovative und unkonventionelle Lösungsvorschläge für die Industriewasserwirtschaft erarbeiten. Es geht um das Thema „predictive maintenance“; die Lösungsansätze sollen sich an konkreten Fragestellungen aus der (Ab-)Wasserbehandlung, aber auch der Überwachung von Anlagenkomponenten orientieren. Die Registrierung ist jetzt geöffnet. Der Hackathon startet am 2. Oktober und wird als Online-Event über einen Zeitraum von vier Wochen stattfinden. Die genaue Themenstellung wird am 2. Oktober 2020 beim virtuellen Kick-Off vorgestellt.

Die DECHEMA – unterstützt vom Technologieland Hessen – sucht findige und kreative Teams, die im Oktober 2020 innovative und unkonventionelle Lösungsvorschläge zum Thema „predictive maintenance“ im Wassermanagement erarbeiten. Den besten Teams winken Sachpreise und die Gelegenheit, ihre Lösungen im Rahmen der Industrial Water 2020 einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Im Zentrum stehen konkrete Fragestellungen aus der (Ab-)Wasserbehandlung, aber auch die Überwachung von Anlagenkomponenten. So sollen beispielsweise mit Hilfe von akustischen und optischen Sensoren Verfahrensschritte der (Ab-)Wasserbehandlung optimiert bzw. Sys-temstörungen schneller ermittelt werden. Ausgehend von bereits am Markt verfügbaren Sensoren bzw. Baugruppen soll eine Lösung entwickelt werden, die eine Problemstellung ideal erfasst und in bestehende Datennetze von Unternehmen und Kläranlagen integriert werden kann. Viele potentielle Einsatzorte sind nicht ohne weiteres zugänglich, bzw. verfügen aktuell über keine Schnittstelle zu vorhandenen Datennetzen – Lösungen müssen daher auch den Datentransfer sicherstellen.

Studierende sind ebenso eingeladen sich zu beteiligen wie Vertreter aus KMUs oder Startup-Firmen.

Themenschwerpunkt:
predictive maintenance für
Überwachung von Anlagenkomponenten
Überwachung einer optimalen Klärschlammbehandlung

Zeitraum und Durchführung
Anmeldeschluss: 30.09.2020

Kick-Off:
02.10.2020

Abschlussveranstaltung und Preisvergabe:
30.10.2020

Der Hackathon wird als reines Online-Event über einen Zeitraum von 4 Wochen stattfinden. Neben dem Kick-Off und der Abschlussveranstaltung bietet die DECHEMA in den Wochen dazwischen Statusseminare an, die den Projektteams zum Austausch dienen sollen und bei denen Fragenstellungen zu technischen Hintergründen oder allgemeiner Natur beantwortet werden.

Die Organisation und Betreuung der einzelnen Teilnehmerteams übernimmt die DECHEMA.

Jury und Preisvergabe
In der Fachjury sind Industrieunternehmen sowie die Hessen Trade & Invest vertreten. Den Gewinnern winken neben Sachpreisen unter anderem die Möglichkeit, ihre Konzepte einem internationalen Fachpublikum sowie Experten aus der Industriewasserwirtschaft vorzustellen. Mitte September werden die genauen Konditionen veröffentlicht, die Preise werden im Rahmen bis zu 2000 € liegen, die genauen Angaben erfahren Sie spätestens während des Kick-Off..

Die Veranstaltung wird unterstützt durch Technologieland Hessen.

https://dechema.de/mainhack2020.html

Baden-Württemberg: 46. Leistungsvergleich der kommunalen Kläranlagen

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Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg hat im Zuge der Kläranlagen- Nachbarschaftsarbeit zum 46.Mal den Leistungsvergleich der kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg durchgeführt.

Die jährliche Erhebung garantiert die wertvolle Zusammenführung und einheitliche Auswertung der im Rahmen der Eigenkontrolle erfassten Betriebsdaten.Der Leistungsvergleich ist ein bedeutsames Kernelement der DWA-Nachbarschaftsarbeit und dient als Grundlage Anlagen beurteilen, Trends rechtzeitig erkennen sowie Optimierungsmaßnahmen erarbeiten zu können.

Die Wichtigkeit der DWA-Nachbarschaftsarbeit wird uns aktuell mehr als deutlich vor Augen geführt.Die Nachbarschaften fungieren als etabliertes und effektives Netzwerk bei der Umsetzung von geeigneten Notfallmaßnahmen vor dem Hintergrund der Pandemie und Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2).
Die Ergebnisse der Erhebung konnten diesmal aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich als Präsenzveranstaltung an der Tagung der Lehrer*innen und Obleute der Kanal- und Kläranlagen- Nachbarschaften des DWA-Landesverbandes vorgestellt werden.Aus diesem Anlass wurde der Leistungsvergleich in der 4.Web-Konferenz „Corona-Spezial“ präsentiert und steht auf der Homepage des DWA-Landesverbandes als Videomitschnitt kostenlos zur Verfügung.
Für den 46.Leistungsvergleich der kommunalen Kläranlagen in Baden- Württemberg wurden insgesamt 896 Kläranlagen erfasst.Von 887 Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von 21,5 Mio.EW konnten plausible und vollständige Datensätze in die Auswertungen einbezogen werden.Das entspricht annähernd einer 100%igen Erfassungsquote.
In den kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 insgesamt rund 1562 Mio.m³ Abwasser behandelt.Der mitbehandelte Regenwasserabfluss liegt bei 602 Mio.m³.Der Schmutzwasserabfluss liegt bei rund 593 Mio.m³.Das Fremdwasser ist mit 367 Mio.m³ gegenüber dem Vorjahr konstant.Der Fremdwasseranteil ergibt sich damit zu 38 % und liegt auf einem niedrigen Niveau wie im Vorjahr.Die Landeskennwerte im Ablauf sind gegenüber dem Vorjahr bei leicht verbesserter Reinigungsleistung nochmals geringfügig gesunken.

Überraschend ist, dass Anlagen mit Filtrationsverfahren im Mittel nur eine um 0,10 mg/L geringere Pges-Ablaufkonzentration gegenüber Anlagen ohne Filtrationsverfahren aufweisen.Trotz der bereits guten Ergebnisse wären vom weiteren Reduzierungsbedarf der landesweit eingetragenen Phosphorfrachten aus Punktquellen noch rund 460 baden württembergische Kläranlagen der Größenklasse 2 bis 5 betroffen.

Der Stromverbrauch der erfassten Kläranlagen beträgt insgesamt 512,9 Mio. kWh bzw. 33,3 kWH/(E∙a). Auf 267 der erfassten Anlagen wird Eigenstrom in Höhe von 205,9 Mio.kWh/a erzeugt, der rd.40 % des Strombedarfes aller Kläranlagen abdeckt.

Die sehr guten Ergebnisse des diesjährigen Leistungsvergleiches sind auch das Ergebnis einer qualifizierten und kontinuierlichen Fortbildung des Betriebspersonals in den Kläranlagen-Nachbarschaften.Allen Beteiligten, den Betreibern und Behörden sowie den Lehrer*innen und Obleuten der DWA-Kläranlagen-Nachbarschaften und der DWA Geschäftsstelle sei herzlich gedankt für ihr unermüdliches Engagement und ihre wertvolle Unterstützung.
Die vollständigen Auswertungen des 46.Leistungsvergleiches der kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg sind auf der Homepage des DWA-Landesverbandes Baden Württemberg abrufbar (www.dwa-bw.de).

Dr.-Ing. Tobias Morck und Dipl.-Ing. Gert Schwentner (Leiter der Kläranlagen- Nachbarschaften DWA-Landesverband Baden-Württemberg) sowie Lisa Banek (Projektleiterin Kläranlagen- und Kanalbetrieb DWA-Landesverband Baden-Württemberg)

Neue Schweizer Technologie gewinnt aus Klärschlamm Mineralsalze und Biogas

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Das Spin-Off-Unternehmen TreaTech der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hat ein System entwickelt, das Klärschlamm in Mineralsalze und Biogas verwandeln kann. Auf diese Weise lasse sich bereits während der Abwasserbehandlung Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnen, teilte die EPFL mit. Derzeit werde eine große Pilotanlage errichtet. Das System soll 2022 in einer Kläranlage installiert werden.

Das Verfahren komme ohne vorherige Trocknung oder weitere Vorbehandlung des Schlamms aus, erklärte Frédéric Juillard, CEO von TreaTech. Der Schlamm werde in einen Hochdruck-Hochtemperaturabscheider geleitet, wo er in einen superkritischen Zustand, d.h. zwischen Flüssigkeit und Gas, übergeht. Die dort vorherrschenden Druck- und Temperaturverhältnisse lägen bei über 22,1 MPa bzw. 400 Grad Celsius. Dadurch werde die Löslichkeit des Phosphors und der Mineralsalze so stark reduziert, dass sie zu Feststoffen kristallisieren, die sich leicht abtrennen lassen. „Über 90 Prozent des Phosphors können zurückgewonnen werden“, betonte Juillard.

Das Unternehmen hat nach Angaben der EPFL im Schweizer Paul Scherrer Institut einen Projektpartner gefunden, der einen neuartigen Reaktor entwickelt habe. Dieser nutze Ruthenium als Katalysator und erreiche so eine fast vollständige Umwandlung des Klärschlamms in Biogas. Das dabei entstehende Wasser sei ungiftig.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

https://www.euwid-wasser.de/news/international/einzelansicht/Artikel/neue-schweizer-technologie-gewinnt-aus-klaerschlamm-mineralsalze-und-biogas.html

Energiefresser Kläranlage: Effizienz und Reinigungsleistung

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Auswertung des Förderschwerpunktes „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ im Umweltinnovationsprogramm


Kurzbeschreibung
Es ist bekannt, dass Kläranlagen zu den größten kommunalen Stromverbrauchern zählen und ein großes Einsparpotenzial aufweisen. 2008 wurde dazu eine Studie des UBA veröffentlicht, die eine systematische Erhebung der Ist-Situation enthielt und Zielwerte für die Energieeffizienz in Abwasseranlagen vorschlug. Zur Umsetzung des identifizierten Optimierungspotenzials wurde daraufhin im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms der Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ initiiert. Ziel war innovative Projekte zur Stromeinsparung bzw. zur Steigerung der Stromproduktion aus Faulgas, sowie zur Nutzung von Abwärme aus dem Abwasserkanal zu fördern.

Mit dem vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse des Förderschwerpunktes zusammengestellt und bewertet. Die geförderten Projekte haben gezeigt, dass Stromeinsparungen in der Größenordnung von 10 bis 20 % möglich sind und die Einwohnerspezifische Stromerzeugung aus Faulgas sogar im Mittel um 45 % gesteigert werden konnte, ohne dass es zu Verschlechterungen der Reinigungsleistung kam. Die Stromeinsparungen wurden vor allem im Bereich der Maschinentechnik und Prozess-Steuerung der biologischen Reinigungsstufe erzielt. Maßgeblich für die Effizienzsteigerung waren weniger der Einsatz völlig neuer Technologien als vielmehr die Optimierung und innovative Kombination bekannter und neuartiger Verfahren mit Blick auf Energieeffizienz und Ressourcenschutz.

Aufgrund des inzwischen gestiegenen Wissensstandes werden als Ergebnis der Auswertung verschiedene Anpassungen der Förderkriterien für künftige Projekte empfohlen. Insbesondere betrifft dies den Ersatz fixer Zielwerte zugunsten anlagenbezogener Idealwerte und die Durchführung von Energieanalysen vor und nach der Umsetzung der Projekte….mehr:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3855.pdf

Herausgeber:
Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Tel: +49 340-2103-0
Fax: +49 340-2103-2285

Mail: buergerservice@uba.de
Internet: www.umweltbundesamt.de

Durchführung der Studie:
iat – Ingenieurberatung für Abwassertechnik, Bernd Haberkern
Havelstraße 7a
64295 Darmstadt

Publikationen als pdf:
http://www.umweltbundesamt.de/publikationen
ISSN 1862-4804
Dessau-Roßlau, Januar 2020

Phosphorrückgewinnung bei der Abwasserbehandlung

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Abschlussbericht im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU)

Mit der Novellierung der Klärschlammverordnung müssen alle Kläranlagenbetreiber, die kommunales Abwasser behandeln und den Klärschlamm bodenbezogenen verwerten, der zuständigen Behörde einen Bericht über deren geplante Maßnahmen zur Phosphorrückgewinnung vorlegen. Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) hat sich daher die Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik gemeinsam mit Dr.-Ing. Steinle Ingenieurgesellschaft für Abwassertechnik mbH mit der Frage auseinandergesetzt, ob und mit welchen Verfahren eine geeignete Phosphorrückgewinnung auch auf Kläranlagen durchgeführt werden kann. Ziel war es, eine ganzheitliche Handlungsempfehlung für Kläranlagenbetreiber zum Umgang mit einer Phosphorrückgewinnung aus Abwasser/Klärschlamm zu entwickeln.

https://www.unibw.de/wasserwesen/swa/aktuelle-nachrichten/abschlussbericht-phosphorrueckgewinnung

Der Bericht wurde nun in den Mitteilungen des Instituts für Wasserwesen Nr. 130 veröffentlicht und kann unter https://www.unibw.de/wasserwesen/swa/aktuelle-nachrichten/200522_mitteilungen_130_final_gesamtdokument.pdf eingesehen werden. 

Aus der EU Dänemark

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Greta Thunberg kritisiert Dänemark wegen Einleitung von Abwasser ins Meer

• Die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat seit 2014 mehr als 35 Milliarden Liter Abwasser in die Meerenge zwischen Dänemark und Schweden eingeleitet.
• Grund sei, dass die Kläranlagen nicht für die großen Wassermengen ausgelegt sind.
• Deutliche Kritik kommt

https://www.rnd.de/politik/greta-thunberg-kritisiert-danemark-wegen-einleitung-von-abwasser-ins-meer-XFBOPPZBP3MKRZIVYY2HGOVRZY.html

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Cybersicherheit bei Abwasserbetrieben

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Umgang mit Risiken

Die Digitalisierung hat in der Abwasserbranche Einzug gehalten: Die dazu verwendeten Computer sind heute vernetzt und die Betriebsprozesse von überall auf der Welt steuerbar. Diese Vorteile nutzen nicht nur die Mitarbeitenden der Abwasserreinigungsanlagen, sondern auch Geschäftsführer von Weltkonzernen, Betriebsleiter von mittleren Produktionsbetrieben, aber auch die organisierte Kriminalität. In diesem Artikel erfahren ARA-Betreiber, mehr:.

https://www.aquaetgas.ch/wasser/abwasser/20200211_ag2_cybersicherheit-bei-abwasserbetrieben/