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Entgelttabellen TVöD ab 2025

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Entgelttabellen 2025/2026 zum TVöD

Entgelttabelle TVöD – VKAab 01.04.2025 bis 30.04.2026
Entgelttabelle TV-Vab 01.06.2025 bis 31.05.2026
Entgelttabelle Auszubildende TVAöD‐BBiG (bei Bund und Kommunen)ab 01.04.2025 bis 30.04.2026

Entgelttabelle TVöD – VKA
Gültigkeit der Tabelle: 01.04.2025 bis 30.04.2026

 123456
E15Ü6.955,187.685,878.378,118.839,658.947,29
E155.669,126.039,846.453,367.017,897.598,617.980,65
E145.153,965.489,645.928,036.414,516.956,787.346,09
E134.747,625.135,535,554,356.009,066.544,146.834,5
E124.295,434.718,785.213,525.762,476.406,616.712,24
E114.153,354.542,724.908,595.305,545.848,796.154,45
E104.012,194.317,644.664,105.040,245.459,105.596,64
E9c3.901,484.173,284.469,614.788,535.153,375.377,14
E9b3.676,893.929,004.089,074.592,794.843,495.168,65
E9a3.558,963.772,323.986,064.461,844.569,484.844,33
E83.391,443.596,593.738,683.883,664.040,374.115,73
E73.205,233.441,583.582,943.724,473.860,943.935,06
E63.152,043.346,553.482,943.617,923.750,493.819,26
E53.038,993.227,673.355,113.490,063.615,473.680,28
E42.912,623.103,553.263,753.363,483.463,203.521,60
E32.872,693.078,023.127,993.242,213.327,923.406,43
E2Ü2.711,602.945,823.031,623.146,033.224,633.339,97
E22.692,162.894,282.944,673.016,583.174,633.339,97
E12.465,522.498,862.540,552.579,422.679,47

Quelle: Öffentlicher-Dienst Info, ohne Gewähr, Stand: 13.04.2025

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Entgelttabelle TV-V
Gültigkeit der Tabelle: 01.06.2025 bis 31.05.2026

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EG 156.729,117.451,508.145,008.773,419.286,509.799,59
EG 146.295,706.912,137.509,308.071,278.539,379.007,47
EG 135.910,416.488,357.046,967.495,127.819,228.143,33
EG 125.525,136.035,656.522,966.919,047.197,917.478,63
EG 115.187,985.659,976.009,896.288,896.534,166.777,35
EG 104.850,895.293,985.622,745.842,026.038,446.178,70
EG 94.561,914.947,215.217,695.421,185.514,715.655,00
EG 84.227,474.425,524.614,594.803,604.990,945.131,25
EG 73.939,414.128,474.289,484.429,754.523,364.616,84
EG 63.696,393.876,414.027,594.158,524.233,364.298,84
EG 53.462,313.624,383.765,733.887,293.962,124.083,70
EG 43.273,303.426,303.559,933.672,173.777,383.948,41
EG 33.057,253.176,483.298,043.400,963.471,303.606,69
EG 22.886,193.021,253.139,073.241,963.307,423.344,82
EG 12.572,36

Quelle: Öffentlicher-Dienst Info, ohne Gewähr, Stand: 13.04.2025

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Entgelttabelle Auszubildende TVAöD‐BBiG (bei Bund und Kommunen)
Gültigkeit der Tabelle: ab 01.04.2025 bis 30.04.2026

1. Ausbildungsjahr1.293,26
2. Ausbildungsjahr1.343,20
3. Ausbildungsjahr1.389,02
4. Ausbildungsjahr, falls vorhanden1.452,59

Quelle: Öffentlicher-Dienst Info, ohne Gewähr, Stand: 13.04.2025

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Umweltwirtschaft und Umwelttechnik an der Universität in Koblenz (fern)studieren!

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Welches Know-how und welche Fachkräfte benötigen Unternehmen, um die Transformation hin zu einer Green Economy zu bewältigen und Wettbewerbsvorteile zu nutzen? Werden mehr Spezialisten oder eher Generalisten benötigt? Sind gar neue Studiengänge erforderlich? Eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie kam 2014 zu dem Ergebnis, dass der Wandel zur Green Economy bereits alle Branchen erfasst hat und sich weiter entwickeln wird. Die dafür erforderlichen Fachkräfte sollten nicht durch neue Ausbildungsberufe oder Studiengänge herangebildet werden, sondern durch gezielte Fortbildung und Weiterqualifizierung von Absolventen/innen herkömmlicher Ausbildungs- und Studiengänge.

Ein geeignetes Weiterbildungsangebot für eine „grünere“ Wirtschaftsweise gibt es mit dem Fernstudiengang ‚Angewandte Umweltwissenschaften‘ am Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität Koblenz-Landau – ein berufsbegleitendes Studium nicht nur für Natur- in Ingenieurwissenschaftler/innen sondern auch für beruflich Qualifizierte, d.h. Techniker, Laboranten und Meister. Per Fernstudium erhalten die Studierenden während zwei bis vier Jahren eine fundierte Zusatzqualifikation in den Bereichen Ökologie und Geowissenschaften, Umweltrecht, Umweltwirtschaft und Umweltmanagement sowie Umwelttechnik, insbesondere auf den Gebieten der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, der Siedlungswasserwirtschaft und des Gewässerschutzes, des vor- und nachsorgenden Bodenschutzes sowie des Immissionsschutzes.

Das weiterbildende Studium kombiniert klassische Fernstudienelemente wie schriftliche Studienmaterialien mit ergänzenden Präsenzphasen und modernen eLearning-Komponenten. Somit ist es möglich, parallel zu Beruf und Familie sowie von jedem Ort der Welt aus an dem Studiengang teilzunehmen; auch Prüfungen können im Ausland abgelegt werden. Die Studienmaterialien werden laufend an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie des Umweltrechts angepasst und zeichnen sich durch ein hohes Maß an Praxisnähe aus.

Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium einer natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung. Beruflich Qualifizierte, wie z.B. Laboranten, Techniker oder Industriemeister, die bereits über eine mehrjährige Berufserfahrung im Umweltsektor verfügen, können nach einer Eignungsprüfung zugelassen werden. Nach erfolgreichem Abschluss winkt der Titel eines/r Diplom-Umweltwissenschaftlers/in.

Nähere Informationen zum Fernstudiengang Umweltwissenschaften und weiteren Qualifizierungsangeboten im Umweltbereich gibt es online unter http://www.uni-koblenz-landau.de/zfuw oder bei Norbert Juraske unter umwelt@uni-koblenz.de sowie 0261 287-1520.

Kontakt und Beratung:
Universität Koblenz-Landau – Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW)
Postfach 201 602 • 56016 Koblenz
Tel.: 0261 287-1520 • Fax: 0261 287-1521
E-Mail: umwelt@uni-koblenz.de • Internet: http://www.umwelt-studium.de

Auf die Wirkung kommt es an: Neues Verfahren spürt Schadstoffe auf

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Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biozide, Wasch- und Reinigungsmittel: Die Vielfalt an schädlichen Stoffen ist enorm. Dementsprechend aufwändig und teuer ist deren Nachweis. Im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes TREES analysierten Forscher der Bundesanstalt für Gewässerkunde und der Hebräischen Universität in Jerusalem die Wirkungen von Mikroverunreinigungen in der Umwelt. Der Clou: Über die negativen Effekte auf die im Wasser lebenden Organismen werden die verantwortlichen Schadstoffe ermittelt. So können auch Schadstoffe und deren Abbauprodukte erkannt werden, die in der Umwelt bisher nicht als solche bekannt waren.

Die Zahl der industriell hergestellten Chemikalien hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht und liegt heute bei mehr als 350.000 Substanzen. Gewässer werden in Europa standardmäßig auf ausgewählte Stoffe untersucht, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind, wenn festgelegte Konzentrationen überschritten werden. Neben diesen sogenannten prioritären Stoffen gibt es aber noch viele weitere, zum Teil bislang unbekannte Schadstoffe, die unsere Gewässer gefährden. Zwischen Juni 2016 und Dezember 2019 entwickelten Forscher in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem israelischen Wirtschaftsministerium (MOST) geförderten Projekt TREES (Tracking Effects of Environmental organic micro-pollutants in the Subsurface; FKZ: 02WIL1387) daher ein neues Verfahren zur effektbasierten Bestimmung organischer Schadstoffe.

Auf die Wirkung kommt es an
Der entscheidende Vorteil des Ansatzes im Projekt TREES besteht darin, dass sich problematische Substanzen anhand ihrer unerwünschten biologischen Effekte bestimmen lassen. Bisher wird in Umweltproben nach bekannten, in Listen festgelegten Schadstoffen gesucht („Ziel- oder target-Analytik“), um dann im nächsten Schritt auf das Gefahrenpotenzial einer Belastung zu schließen. Und so funktioniert die Innovation: Proben, die oft einen Cocktail bekannter und unbekannter Substanzen enthalten, werden durch ein spezielles Verfahren – die Dünnschichtchromatographie – getrennt. Nach der Trennung untersucht man die Oberfläche der Dünnschichtplatte mit verschiedenen biologischen Testverfahren. Getestet wird, ob die Probe gentoxische, dioxinähnliche, pflanzentoxische und eine Reihe verschiedener hormoneller Wirkungen hervorruft. Wenn der Test positiv verläuft, also die unerwünschten Effekte eintreten, kommen entsprechend wirkende Chemikalien in einer Probe vor. Auf Basis der verschiedenen Tests erzeugen die Forscher sogenannte Aktivitätsprofile. Diese lassen die Wissenschaftler gezielt auf die auslösende Stoffgruppe schließen – selbst wenn diese in der Umwelt zunächst noch gar nicht bekannt oder gelistet ist. Mit nachgeschalteten Analysen identifiziert man dann gezielt die verantwortlichen Schadstoffe. Das ist wesentlich effizienter, als grundsätzlich eine große Bandbreite von Schadstoffen zu messen.

Innovation für intensiv genutzte Wasserressourcen
„Die Ergebnisse haben vor allem für trockene Regionen einen hohen gesellschaftlichen Wert. Dort werden die Frischwasserressourcen knapper und künftig noch intensiver genutzt“, sagt Dr. Sebastian Buchinger, der TREES-Projektleiter an der BfG. „Das Vorgehen bietet die Chance, die Effizienz neuer Abwasserbehandlungsmethoden, wie zum Beispiel von Retentionsbodenfiltern zu optimieren oder die Gefährdung des Grundwassers,
z. B. im Einflussbereich einer Deponie, besser als bisher einzuschätzen“, erklärt Buchinger weiter. Die neu entwickelten Verfahren besitzen das Potenzial, die Wasserversorgung in Israel und seinen Nachbarstaaten, aber auch in Deutschland zu verbessern. Die Entwicklungen sind darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Georg Reifferscheid, Referat Biochemie, Ökotoxikologie, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Am Mainzer Tor 1. 56068 Koblenz, Fon: 0261/1306 5176, E-Mail: reifferscheid@bafg.de

Weitere Informationen:
https://www.bafg.de/DE/Service/presse/2020-10-07_TREES_Bericht Joint Final Report: TREES – Tracking Effects of Environmental organic micro-pollutants in the Subsurface

Dominik Rösch Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bundesanstalt für Gewässerkunde

https://idw-online.de/de/news755852

Cutec: Abwasserprojekt CYKATT im Rahmen von KMU innovativ bewilligt

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Entwurf und Bewertung cyberphyischer Kläranlagenkonzepte mit thermisch hochvernetzten Teilprozessen – bewilligt.

Im  Rahmen der Fördermaßnahme KMU Innovativ im Förderbereich Nachhaltiges Wassermanagement wurde das BMBF-Verbundprojekt CYKATT – Entwurf und Bewertung cyberphyischer Kläranlagenkonzepte mit thermisch hochvernetzten Teilprozessen – bewilligt. In Zusammenarbeit mit TLK Thermo GmbH,  Braunschweig, soll ein Werkzeug mit einer neuartigen computergestützten Methodik zur Abbildung virtueller Kläranlagen entwickelt werden. Mit dem neuen Tool sollen dann verbesserte Betriebsstrategien entwickelt und bewertet werden. Übergeordnetes Ziel ist es, ein energetisches Optimum für Kläranlagen zu erreichen und die virtuelle Kläranlage später als Teil eines Mess-Steuer-Regelsystems der Kläranlage zu nutzen. Mit standisierten Schnittstellen, sollen bestehende Simulationswerkzeuge mit Modellen aus CYKATT erweitert werden können.

https://www.cutec.de/nachrichtendetail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3379&cHash=41f9dfc9c9c735671df25ae9363c989e

Forschende entwickeln Mini-Abwasserreinigung aus Blaualgen

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Empa-Materialwissenschaft

Cyanobakterien – im Volksmund Blaualgen genannt – gehören zu den ältesten Lebewesen dieser Erde. Materialforschende der Empa haben die Bakterien nun so beschichtet, dass sie Schadstoffe mittels einer chemischen Reaktion aus Abwasser eliminieren können.

Die Forschenden überzogen rund vier Mikrometer dünne, geschraubte Schnüre von Cyanobakterien zunächst mit einer feinen Hülle aus Nickel. Einer Zwiebelschale gleich folgten darauf zarte Schichten aus Zinkoxid und Zinksulfid-Nanopartikeln.

Diese Zinkverbindungen …mehr:
https://www.aquaetgas.ch/de/aktuell/branchen-news/20200827-empa-blaualgen-abwasserreinigung/

FSM Frankenberger GmbH & Co. KG

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Vor dem Hohen Stein 1
D- 35415 Pohlheim
 
Phone: +49 6404 9194 0
Fax: +49 6404 9194 91
 
Mail: info@fsm-umwelt.de
Internet: http://www.fsm-umwelt.de

FSM Frankenberger GmbH & Co. KG ist seit 50 Jahren einer der führenden Anbieter von Lösungen im Abwasserbereich.

– Mechanische Vorreinigung / Grobrechen, Feinrechen
– Filterband-, Harkenumlauf-, Schlamm-, Centrer Flow- Rechen
– Sandfang, Sandwaschanlage, Sandklassierer
– Rechenwaschgutpresse, Kompaktanlagen
– Kundenservice und Ersatzteile

Membran, die radioaktives Wasser säubert

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Molkeproteine und Aktivkohle: Dieses Duo filtert radioaktive Elemente aus verseuchtem Wasser, wie ETH-Forschende gezeigt haben. Abwässer aus Spitälern und aus Reaktorunfällen könnten so harmlos gemacht werden. Mehr:

https://www.aquaetgas.ch/de/aktuell/branchen-news/20200929_membran-die-radioaktives-wasser-säubert/

Abwasser aus dem Bergbau aus Ressource nutzen

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Bergbau geht meist mit der Förderung großer Wassermengen einher, die bisher überwiegend ungenutzt abgeleitet wurden. Das kürzlich abgeschlossene Projekt „Räumlich-zeitlich abgestimmte Kreislaufführung und Wiederverwendung bergbaulicher Abwässer am Beispiel eines urban geprägten Bergbaugebietes – Water Miner“ hat gezeigt, dass Abwässer aus dem Bergbau eine wichtige ergänzende Wasserressource sein können. Auch wenn sich in Bergbaugebieten die Mengen und Orte, wo Wasser gefördert wird, ständig ändern, können bergbauliche Abwässer mit einem geeigneten räumlich-zeitlichen Wassermanagement als Brauchwasser oder Trinkwasser genutzt werden.

Der Bergbau wird Schritt für Schritt stillgelegt
Water Miner unter der Leitung von Prof. Dr. Harro Stolpe, emeritierter Professor an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Ruhr-Universität Bochum (RUB), startete im Jahr 2016, mit dem Ziel zu untersuchen, ob und wie man bergbauliche Abwässer nutzen kann. Das Projektgebiet liegt in Ha Long im Norden Vietnams. Dort wird Steinkohle im Tagebau und untertägig abgebaut. „Aufgrund der Lagerungsverhältnisse der Kohle ändert sich der Abbau im Projektgebiet fortlaufend“, so Harro Stolpe. „Die Tagebaubetriebe werden im Rahmen eines Strukturwandels der Region in bereits einigen Jahren stillgelegt, und danach wird auch der Tiefbau zugunsten Umwelt- und Naturschutz und Tourismus beendet.“

Entsprechend fallen die Abwässer und Oberflächenabflüsse räumlich und zeitlich stark veränderlich an, was besondere Konzepte für eine Nutzung – auch nach der Stilllegung des Bergbaus – erfordert. Auf der anderen Seite ist der im Projektgebiet stark zunehmende Tourismus mit einem steigenden Wasserbedarf verbunden. Das macht ihn zu einem möglichen Nutzer aufbereiteter bergbaulicher Abwässer.

Analyse- und Managementtools
Das Projektteam entwickelte eine räumlich-zeitliche Analyse mithilfe eines Stoffstrommodells und Geoinformationssystemen. Sie ermöglicht die Betrachtung und das Management der im Bergbau stark veränderlichen Abwasserströme, des Bedarfes an Hilfsstoffen und Energie bis hin zu den auftretenden Kosten und Erlösen für die Wassernutzung. Ein weiterer Aspekt war das möglichst umweltverträgliche Management von Oberflächenabflüssen im Projektgebiet. Dafür entwickelte das Team ein Konzept, das es erlaubt, die Sedimenteinträge ins Wasser zu reduzieren und Kohlestäube abzutrennen. Außerdem befassten sich die Forscherinnen und Forscher mit der Möglichkeit, die beim Kohleabbau entstehenden Restseen für die Speicherung und Nutzung von Regenwasser zu nutzen.

„Insgesamt konnten wir zeigen, dass gereinigtes bergbauliches Abwasser einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des steigenden Wasserbedarfes in Ha Long darstellen und ein verbessertes Oberflächenwassermanagement einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in der Ha Long Bucht als Unesco-Weltnaturerbe leisten kann“, resümiert Harro Stolpe.

Kooperationspartner
Beteiligte am Projekt Water Miner sind neben der Arbeitsgruppe Umwelttechnik und Ökologie im Bauwesen der RUB das Dresdner Grundwasserforschungszentrum, die Firma LUG Engineering, das Fachgebiet Umweltökonomie der Universität Koblenz-Landau und die Firmem Ribeka sowie Disy Informationssysteme.

Das Projekt fand in enger Kooperation mit dem vietnamesischen Bergbauunternehmen Vinacomin Vietnam National Coal – Mineral Industries Holding Corporation Limited statt. In der Nachfolge des Projektes werden Gespräche zwischen Vinacomin, dem örtlichen Wasserversorger und der Stadtverwaltung zur Umsetzung der entwickelten Konzepte durchgeführt.

Förderung
Das Verbundprojekt Water Miner wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit durch Wasserwiederverwendung und Entsalzung“ gefördert.

Pressekontakt
Prof. Dr. Harro Stolpe
Dr. Katrin Brömme
Umwelttechnik und Ökologie im Bauwesen
Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: harro.stolpe@rub.de

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Harro Stolpe
Dr. Katrin Brömme
Umwelttechnik und Ökologie im Bauwesen
Ruhr-Universität Bochum
E-Mail: harro.stolpe@rub.de

Meike Drießen Dezernat Hochschulkommunikation
Ruhr-Universität Bochum

OHP Automation Systems GmbH

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Gutenbergstraße 16
D-63110 Rodgau-Jügesheim

Tel.:       +49 (0) 6106 / 84955-0
Fax:       +49 (0) 6106 / 84955 20
E-Mail:    info@ohp.de
Web:       https://www.ohp.de

OHP bietet mit dem Prozessleitsystem (PLS) ProWin seit mehr als 30 Jahren ein flexibles und branchenunabhängiges Prozessleittechnik-Softwarepaket mit umfassenden Leittechnik Grundfunktionen und vielen höherwertigen Softwaremodulen für die verschiedenen Fachgebiete in der Abwasserreinigung, Wasserversorgung und weiteren Branchen wie z.B. Strom und Gas.

Besonders für Kläranlagen bietet ProWin umfassende Funktionalität über erweiterte SCADA-Grundfunktionen, ein Echtzeit-Bilanzarchiv, Berichts- und Protokollwesen für Kläranlagen bis hin zur Rohrnetztopologie und Energiemanagement nach ISO 50001.

Alle marktgängigen SPS-Steuerungen und Softwarepakete können dabei an die genormten Schnittstellen und durch individuell parametrierbare Sicherheitsvorkehrungen angeschlossen werden. Somit sind OHP-Lösungen in praktisch jede IT- und Automatisierungsumgebung integrierbar. OHP eigene Automatisierungs- und Fernwirktechnik bietet darüber hinaus ein Höchstmaß an Funktionalität und IT-Sicherheit in Verbindung mit ProWin.

Durch die Praxiserfahrung aus über 30 Jahren im Bereich kritischer Infrastrukturen (KRITIS) von Wasser und Abwasser, wie auch Strom, Gas und Fernwärme bietet ProWin heute eine überragende Funktionalität, IT-Sicherheit und hohen Investitions-Langzeitschutz.
OHP ist ISO 27001 zertifiziert. ProWin Applikationen sind nach ISO 27001 zertifizierungsfähig und BDEW Whitepaper 2.0 konform.

Eine detaillierte Erläuterung der ProWin-Funktionalität für Klärwerke finden Sie auf der Themenseite ProWin Professional 10 – Prozessleittechnik für Anlagen der Wasserversorgung und Abwassertechnik.

OHP bietet dabei zusammen mit unseren Partnern oder als schlüsselfertiger Dienstleister die Expertise aus über 30 Jahren erfolgreicher Projektarbeit mit maßgeschneidertem Dienstleistungsangebot nach Kundenwunsch.

Meldungen zur Abwasserreinigung 2020

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Dezember 2020
Abwasserreinigung mittels Sonnenlicht – Ozon als Reaktionspartner
November 2020
Wie lässt sich Mikroplastik aus dem Wasser filtern?
Eawag/CH: «Gehört Mikroplastik in unsere Umwelt? Nein!»
August 2020
Prozesswasseraufbereitung aus kommunalem Abwasser für die Industrie 
Mai 2020
Anfälligkeit für Niedrigwasser  
Forschungsprojekt zur Entfernung von Mikroplastik aus Abwasser  
Herausforderung Mikroplastik

Abwasserreinigung mittels Sonnenlicht – Ozon als Reaktionspartner

Am Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock deckten Chemiker:innen den molekularen Mechanismus eines Fotokatalysators auf, der mit Hilfe von Sonnenlicht organische Verunreinigungen im Abwasser vollständig abbaut. Weltweit gelangen z.B. immer mehr Rückstände von Arzneien, wie Entzündungshemmern, Antibiotika oder Verhütungsmitteln, in die Aufbereitungssysteme, wo sie sich nur schwer entfernen lassen. Labore arbeiten verstärkt an fotokatalytischen Lösungen, doch das Wissen über die Wirkprinzipien ist lückenhaft. Forschende um Angelika Brückner und Jabor Rabeah am LIKAT haben deshalb Fotokatalysatoren gewissermaßen live bei der Arbeit beobachtet und Grundlagen ihrer Funktionsweise aufgeklärt.

Dies eröffnet der Entwicklung von Fotokatalysatoren für die Abwasserbehandlung neue Wege, wie Prof. Dr. Brückner, Bereichsleiterin am LIKAT, sagt. Kollegen aus China waren an sie mit der Bitte um Kooperation herangetreten. In bevölkerungsreichen Regionen Asiens sind organische Verunreinigungen, etwa durch stabile Abbauprodukte von Medikamenten, ein dringliches Problem.
Die chinesischen Kolleg:innen hatten neue Katalysatoren entwickelt und brauchten die Expertise des LIKAT für spezielle Untersuchungen, um ihre Katalysatoren optimal präparieren zu können. Brückner und ihr Team sind Spezialisten auf dem Gebiet der sogenannten In-situ-Spektroskopie. Damit können sie die Funktion eines Katalysators während der chemischen Reaktion (in situ) verfolgen und seine molekulare Wirkweise dokumentieren.

Carbonitrid statt Titanoxid
Gängige Fotokatalysatoren, wie Titandioxid, mit dem z. B. selbstreinigende Fensterscheiben beschichtet werden, um Schmutzpartikel zu zersetzen, arbeiten am effektivsten mit energiereicher UV-Strahlung. Allerdings beträgt der UV-Anteil im Sonnenlicht nur 5 bis 8 Prozent. Die chinesischen Chemiker:innen nutzen deshalb eine neue Generation von Fotokatalysatoren: Carbonitrid, das im sichtbarem Licht aktiviert wird. Es entsteht durch thermische Behandlung von Melamin, das auch als Ausgangsstoff für farbenfrohes Geschirr aus Duroplast dient.
Die Kolleg:innen in China konnten ihren Katalysator erfolgreich testen, und zwar mit verschiedenen Substanzen, die beim Abbau von Medikamenten entstehen und ins Abwasser gelangen. Der pulverförmige Fotokatalysator wird dabei im Wasser verrührt und verrichtet als Schwebeteilchen seine Arbeit. Als Oxidationsmittel testeten die Kollegen Sauerstoff und Ozon. „Ozon erwies sich als außergewöhnlich effektiv“, erläutert Prof. Brückner. „Doch seine Aktivität schwankte, und das schien abhängig von den Präparationsbedingungen des Katalysators zu sein.“
Warum das so ist und welches die optimalen Bedingungen für das Präparieren des Katalysators darstellten, sollte Jiadong Xiao, ein junger Chemiker von der Universität Peking, am LIKAT in seiner Dissertation erkunden. Diese Forschungen liefen unter der Ägide von Dr. Jabor Rabeah, Themenleiter am LIKAT und Betreuer des Doktoranden.

Radikale einfangen und identifizieren
Die Messungen ergaben, dass für die eigentliche Abbaureaktion eine Spezies von Radikalen verantwortlich ist. Angelika Brückner: „Das sind äußerst reaktionsfreudige Moleküle, die die Schadstoffe im Wasser sofort angreifen und abbauen. Und das Zusammenspiel von Sonnenlicht, Fotokatalysator und Ozon befördert diese Bildung von Radikalen.“ Tatsächlich waren die Radikale so kurzlebig, dass es zunächst selbst mit der modernen Analysentechnik am LIKAT nicht gelang, sie zu identifizieren.
Für solche Fälle nutzen die Chemiker einen Trick, den sie Spin-Trap nennen: Die Radikale werden mit einem neutralen Molekül eingefangen, das dadurch selbst zum Radikal wird, allerdings zu einem, dass kaum reaktiv ist und deshalb lange genug „lebt“, um analysiert zu werden. So war es möglich, die hocheffektiven Teilchen als Hydroxyl-Radikale zu identifizieren, Moleküle, die aus einem Wasserstoff- und einem Sauerstoff-Atom bestehen. Die hohe Wirksamkeit der Kombination Fotokatalysator – Sonnenlicht – Ozon bei der Abwasserreinigung ließ sich durch die extrem rasche Bildung enorm vieler reaktionsfreudiger Radikale erklären.
Ergebnis der Forschungsarbeiten ist „ein neues mechanistisches Konzept“ für diese Art von Reaktionen, wie Angelika Brückner sagt. Die Forscher:innen gehen davon aus, dass die Methode mit diesem Hintergrundwissen bald ihren Weg in die Praxis findet.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Angelika Brückner
Angelika.Brueckner@catalysis.de
doi.org/10.1021/acs.accounts.9b00624

Originalpublikation:
J. Xiao, Y. Xie, J. Rabeah, A. Brückner, H. Cao, Acc. Chem. Res. 2020, 53, 1024-1033.

https://idw-online.de/de/news757435

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Wie lässt sich Mikroplastik aus dem Wasser filtern?

Kurzfilm aus der Mediathek von servus.tv

Plastikteile gibt’s mittlerweile an fast jedem Strand wie Sand am Meer. Und dazu noch Unmengen von zersetztem und gelöstem Plastik in den Ozeanen. Nun aber gibt es eine vielversprechende Methode dieses Mikroplastik aus dem Abwasser zu bekommen, noch bevor es in Flüsse und Meere gelangt. Wie können wir Plastik aus dem Wasser filtern?

https://www.pm-wissen.com/videos/aa-24mv3u7kn1w12/

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Eawag/CH: «Gehört Mikroplastik in unsere Umwelt? Nein!»

Der Verfahrenstechniker Adriano Joss vom Wasserforschungsinstitut Eawag beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Kläranlagen und der Entfernungen von Mikroverunreinigungen aus dem Wasser. Gemeinsam mit dem Leiter des Eawag-Partikellabors Ralf Kägi hat er den aktuellen Stand des Wissens zum Thema Mikroplastik zusammengetragen. In einem Interview stellt er die wichtigsten Erkenntnisse vor. Ausführliche Informationen haben wir neu auf der Webseite «Mikroplastik in der Umwelt» zusammengestellt.

Adriano, Du hast zusammen mit Ralf für einen viel beachteten Vortrag alle publizierten Fakten über Mikroplastik zusammengetragen. Was war der Anlass dazu?

Wir haben zahlreiche Anfragen von Behörden und Bevölkerung zu Mikroplastik erhalten. Als wir dann nach Antworten gesucht haben, war das ein wenig frustrierend. Die Aussagen zum Mikroplastik in der Umwelt gehen um Grössenordnungen auseinander. Oder man findet riesige Zahlen an Partikeln Mikroplastik pro Kubikmeter, die wenig aussagekräftig sind. Und auch über die schädliche Wirkung auf Mensch und Umwelt ist noch wenig bekannt. Ralf und ich haben deswegen eine Literaturrecherche durchgeführt, um den aktuellen Stand des Wissens darzustellen.

https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/gehoert-mikroplastik-in-unsere-umwelt-nein/

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Prozesswasseraufbereitung aus kommunalem Abwasser für die Industrie

Die Wiederverwendung von Abwasser kann ökologisch sinnvolle und finanziell attraktive Lösungen für alle beteiligten Parteien – Kommunen, Industrie und Wasserversorger – erschließen, zeigt ein Projekt am größten europäischen Standort von DOW.
• Die Abwasserwiederverwendung wird für die Lösung künftiger Süßwasserengpässe global eine immer größere Rolle spielen.
• In allen Industriezweigen werden unterschiedliche Möglichkeiten der Wasserkreislaufschließung und der Wasserwiederverwendung erkundet und umgesetzt.
• Mit entsprechenden Aufbereitungslösungen lässt sich kommunales Abwasser als ressourcenschonende Quelle für industrielles Prozesswasser nutzen.
Wasser in hoher Qualität und Reinheit ist für den Chemiekonzern …mehr:

https://www.chemietechnik.de/prozesswasseraufbereitung-aus-kommunalem-abwasser-fuer-die-industrie/

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Anfälligkeit für Niedrigwasser

Forschende ermitteln mit neuer Methode, wie widerstandsfähig einzelne Gewässer gegenüber Trockenheit sind

Abflusskomponenten mit verschiedenen Verzögerungen für drei Einzugsgebiete in der Schweiz.
Hitze, Trockenheit und daraus resultierenden Niedrigwasserstände in Bächen, Flüssen und Seen prägten die Sommermonate der Jahre 2003, 2015 und 2018 in Europa. Auch im Sommer 2020 könnte wieder eine Niedrigwasserperiode entstehen. Forschende der Universität Freiburg haben in Kooperation mit den Universitäten Trier und Oslo/Norwegen in der Fachzeitschrift Hydrology and Earth System Sciences eine Methode vorgestellt, mit der besser ermittelt werden kann, wie anfällig Gewässer gegenüber Trockenheit sind.

„Wir sehen, dass verschiedene Gewässer sehr unterschiedlich auf ausbleibende Niederschläge reagieren“, sagt der Autor der Studie Dr. Michael Stölzle von der Professur für Umwelthydrosysteme der Albert-Ludwigs-Universität. Der Kern der neu entwickelten Methode ist ein Filter-Algorithmus, der das Abflusssignal der Gewässer in schnellere und langsamere Komponenten einteilt: Erfolgt der Abfluss aus einem Gebiet schnell, weil zum Beispiel viel Oberflächenabfluss auftritt, kann das Gebiet häufig schlechter Wasser speichern und ist stärker abhängig von kontinuierlichen Niederschlägen und somit weniger widerstandsfähig gegenüber Trockenperioden. Dominieren hingegen langsame, also verzögerte Abflusskomponenten wie zum Beispiel aus Schnee- oder größeren Grundwasserspeichern, so können die Gewässer auch bei anhaltender Trockenheit länger stabile Abflüsse aufweisen. Mit Hilfe des Filters können die Forschenden zusätzlich bestimmen, nach wie vielen Tage eine schnellere Abflusskomponente aufhört, wesentlich zum Gesamtabfluss des Gewässers beizutragen.

„Das Filtern des Abflusssignals ist keine neue Idee“, erklärt Stölzle, „aber es wurde häufig nur in eine schnelle und eine langsamere Abflusskomponente getrennt.“ In der vorgestellten Studie haben die Hydrologinnen und Hydrologen die bisherigen Filter erweitert, um drei oder vier Abflusskomponenten mit unterschiedlichen Verzögerungen zu identifizieren. Dadurch stellten sie fest, dass etwa alpine Gebiete nicht nur durch die Schneeschmelze im Sommer geprägt sind, sondern auch im Winter teils sehr stabile Abflussverhältnisse aufweisen. „Daraus schließen wir, dass es auch im steilen Hochgebirge wichtige Gebietsspeicher im Untergrund geben kann, die für einen kontinuierlichen Abfluss in unterliegende Gebiete sorgen können“, sagt Stölzle.

Datengrundlage der Untersuchung waren Abflussdaten aus Gebieten in Baden-Württemberg und der Schweiz. Da für die neue Methode nur Abflussdaten benötigt werden, ist sie aber prinzipiell weltweit anwendbar und kann auch in der wasserwirtschaftlichen Praxis aufgegriffen werden. Die Forschenden schlagen vor, die Methode auf andere Variablen wie Grundwasserstände anzuwenden oder mit ihr Gletscher- und Schneeschmelzkomponenten zu berechnen.

„In Baden-Württemberg kann die vorgestellte Analysemethode künftig helfen, besser zu verstehen, wie empfindlich ein Einzugsgebiet gegenüber Trockenheit ist“, erklärt Stölzle: „Unsere aktuelle Umfrage bei den Wasserbehörden verschiedener Landkreise hat gezeigt, dass künftig sowohl der Bewässerungsbedarf als auch die Anträge für genehmigte Wassernutzungen im Land zunehmen werden.“

Originalpublikation:
Stoelzle, M., Schütz, T., Weiler, M., Stahl, K., Tallaksen, L.M. (2020): Beyond binary baseflow separation: a delayed-flow index for multiple streamflow contributions. In: Hydrology and Earth System Sciences 24, S. 849-867.
DOI: 10.5194/hess-24-849-2020, www.hydrol-earth-syst-sci.net/24/849/2020/

Kontakt:
Dr. Michael Stölzle und Prof. Dr. Kerstin Stahl
Professur für Umwelthydrosysteme
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-67432
E-Mail: michael.stoelzle@hydro.uni-freiburg.de
kerstin.stahl@hydro.uni-freiburg.de

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Forschungsprojekt zur Entfernung von Mikroplastik aus Abwasser

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie arbeitet die TU Bergakademie Freiberg derzeit an einer innovativen Lösung, um Mikroplastikpartikel aus Industrieabwässern zu entfernen. Das Verfahren soll später auch im kommunalen Bereich zur Anwendung kommen.
Die Verbreitung von Mikroplastik vor allem im Wasser wird immer größer. Als „Mikroplastik“ werden Plastikpartikel mit einer Größe von wenigen Nanometern bis hin zu einigen Millimetern bezeichnet. In Kläranlagen können diese Kleinstpartikel bisher nur schwer abgebaut oder abgefiltert werden. Der Lösung dieses Problems widmen sich die Professuren für Strömungsmechanik und Strömungsmaschinen sowie für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik an der TU Bergakademie Freiberg.
Bisherige Abscheideverfahren für Mikroplastikpartikeln sind teuer. Manche…

https://www.zfk.de/entsorgung/abwasser/artikel/d47059bfd4410ca784d4f3fe93d187e2/forschungsprojekt-zur-entfernung-von-mikroplastik-aus-abwasser-2020-02-28/

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Herausforderung Mikroplastik

Um den Eintrag bzw. Rückhalt von Mikroplastik durch Kläranlagen quantifizieren zu können, sind entsprechende Probenahme- und Analysenstrategien zu entwickeln. Hierbei sind diverse Herausforderungen zu überwinden, um die Anforderungen an eine repräsentative Probenahme zu erfüllen.

Die Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik hat zu dieser Thematik drei aktuelle Beiträge publiziert:

Natalie Wick, Steffen Krause, Christian Schaum, Franziska Fischer, Dieter Fischer, Franziska Klaeger, Matthias Labrenz
Herausforderungen bei Probenahme, -aufbereitung und Analyse von Mikroplastik in der kommunalen Abwasserbehandlung
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall (67), Nr. 2, Hennef

Christian Schaum, Steffen Krause, Natalie Wick, Annett Mundani
Mikroplastikrückhalt in der kommunalen Kläranlage
91. Darmstädter Seminar, Mikroplastik – Herausforderungen und Perspektiven in der Abwasser- und Abfallbehandlung
Schriftenreihe IWAR 257, ISBN 978-3-940897-58-9, Darmstadt

Lisa Broß, Sophia C. Badenberg, Steffen Krause, Christian Schaum
Abfiltrierbare Stoffe als Begleitparameter – Ist die Vergleichbarkeit von Messergebnissen gegeben?
KA Korrespondenz Abwasser, Abfall (67), Nr. 1, Hennef
Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren: swa@unibw.de

https://www.unibw.de/wasserwesen/swa/aktuelle-nachrichten/herausforderung-mikroplastik

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