Start Blog Seite 45

Bohne GmbH

0

Hauptsitz:
Hafenbahnstraße 6a
70327 Stuttgart-Obertürkheim

Tel. +49 (0)711 91 89 73-0
Fax +49 (0)711 91 89 73-90
E-Mail: info@bohne-pumpen.de
Web: https://www.bohne-pumpen.de/home/

Servicestützpunkt:
Stattmannstr. 26
72644 Oberboihingen

Ansprechpartner: Herr Christian Aichele
E-Mail: info@bohne-pumpen.de
Tel.: +49 711 918973-62
Fax: +49 711 918973-60

Kurzbeschreibung
Wir sind Bohne Pumpen. Wir bieten vom Verkauf bis zur Reparatur und schnellem 24/7 Notdienst kompetente, ehrliche Beratung, jahrelange Erfahrung, höchste technische Kompetenz und zuverlässigen Service. Sprechen Sie mit uns!

KI-basiertes Warnsystem vor Starkregen und urbanen Sturzfluten

0

KIWaSuS steht für „KI-basiertes Warnsystem vor Starkregen und urbanen Sturzfluten“
Im Projekt soll ‚Künstliche Intelligenz‘ eingesetzt werden. Es handelt sich um eine Technik, die eher in Smartphones, Autos oder Sprachassistenten zur Mustererkennung in Bildern und Sprache eingesetzt wird. In KIWaSuS soll KI eingesetzt werden, Zusammenhänge und Muster bei der Entstehung von Starkregenzellen zu erlernen, um dann die zeitliche und räumliche Entwicklung von Starkregenzellen besser vorhersagen zu können. Auch soll KI verwendet werden, um das Verhältnis zwischen Niederschlag und dem Abfluss zu erlernen. So sollen Überlastungen des Kanalnetzes und Überschwemmungen besser zu beschreiben sein.

Starkregen und Sturzfluten sind kein neues Phänomen. Doch die extremen Wetterereignisse, besonders in den Sommermonaten, nehmen in Folge des Klimawandels zu. Vor allem in urbanen Gebieten, also Ruhrgebietsstädten wie Gelsenkirchen, kommt es schnell zur Überlastung der Kanalnetze, zu Überflutungen von Straßen und Unterführungen. Damit sind Rettungswege, z. B. für die Feuerwehr, blockiert. Hinsichtlich Vorwarnzeit, geographisch genauer Verortung und zu erwartender Niederschlagsmenge sind Starkregenereignisse kaum adäquat vorherzusagen. Umso wichtiger ist eine technische und inhaltliche Weiterentwicklung der Vorhersagemodelle. Hier setzt das BMBF-Verbundforschungsprojekt „KIWaSuS“ an.

KIWaSuS steht für „KI-basiertes Warnsystem vor Starkregen und urbanen Sturzfluten“. Ziel des Projektes ist es, die Vorwarnzeiten vor Sturzfluten in den Städten signifikant zu erhöhen, diese besser zu lokalisieren und gleichzeitig wichtige Informationen für das kommunale Krisenmanagement bereitzustellen, um Bürger:innen besser zu schützen. Dazu soll eine intuitive, digitale Karte erstellt werden, die in Abhängigkeit des bevorstehenden Starkregenereignisses bereits Ort und Ausmaß der resultierenden Überflutung frühzeitig und zuverlässig darstellt. Damit können Akteure vor Ort sinnvoll unterstützt werden: Einsatzpläne für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Kanalnetzbetreiber können so individuell an das Ereignis angepasst werden. Bürger können rechtzeitig gewarnt werden und eigene Schutzmaßnahmen einleiten.
Erschwerend in den Ruhrgebietsstädten kommt die Trennung ganzer Stadtteile durch Unterführungen aufgrund von zahlreichen Autobahnen und Bahntrassen hinzu. Vergangene Starkregenereignisse haben gezeigt, dass sich nicht nur Geländetiefpunkte wie Unterführungen zu Hindernissen entwickeln, sondern sich auch ganze Straßenzüge innerhalb kürzester Zeit in reißende Ströme verwandeln können. Der Bedarf für ein effizientes Echtzeitwarnsystem ist nicht auf Gelsenkirchen begrenzt, sondern deutschlandweit gegeben.

Im Projekt KIWaSuS soll ‚Künstliche Intelligenz‘ (KI) als zentrales Element eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Technik, die normalerweise eher in modernen Smartphones, Autos oder Sprachassistenten zur Mustererkennung in Bildern und Sprache eingesetzt wird. In KIWaSuS soll KI dazu eingesetzt werden, Zusammenhänge und Muster bei der Entstehung von Starkregenzellen zu erlernen, um künftig die zeitliche und räumliche Entwicklung von Starkregenzellen besser vorhersagen zu können. Andererseits soll KI verwendet werden, um das Verhältnis zwischen Niederschlag und dem daraus resultierenden Abfluss zu erlernen. So sollen Überlastungen des Kanalnetzes und Überschwemmungen besser zu beschreiben sein.

Voraussetzung für den effizienten Einsatz von KI ist ein intensiver Trainingsprozess, der eine große Datenbasis benötigt. Die Daten werden aus verschiedenen Quellen erhoben: Für den Niederschlag werden Messdaten durch die Kommunen und Wasserverbände bereits seit mehreren Jahrzehnten erfasst. Für den niederschlagsbedingten Abfluss hingegen liegen derzeit kaum Daten vor. Hier werden physikalisch basierte Abflussmodelle genutzt, um künstliche Trainingsdaten zu generieren. Darüber hinaus soll ein innovatives Sensorsystem zur Nachverdichtung bzw. Ergänzung der Datenbasis errichtet werden. Sämtliche Datenströme sollen in einer zentralen Datenplattform zusammengefügt und durch entsprechende Transformationsprozesse in ein ML-geeignetes Format gebracht und für die Vorhersagemodelle zur Verfügung gestellt werden.

Beteiligt an diesem Verbundprojekt sind die Unternehmen neusta sd west, Gelsenwasser AG, Abwassergesellschaft Gelsenkirchen, das Institut Wasserbau- und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen und die Institute Bauingenieurwesen sowie Mess- und Sensortechnik der Hochschule Ruhr West. Konsortialführer ist Prof. Dr. Markus Quirmbach vom Institut Bauingenieurwesen. Anforderungen und Daten liefern die Feuerwehr Gelsenkirchen, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und die Emschergenossenschaft. Das Projekt startete im April 2021 und läuft bis März 2024. Gefördert wird das Projekt mit ca. 1,5 Mio. Euro aus der BMBF Förderrichtlinie: „Künstliche Intelligenz in der zivilen Sicherheitsforschung“ im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023“.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Hochschule Ruhr West | Institut Bauingenieurwesen
Prof. Dr. Markus Quirmbach
Telefon: 0208/ 882 54 463
E-Mail: markus.quirmbach@hs-ruhrwest.de

Nachhaltige Stromerzeugung in Aquakultur, Kläranlage und Abwasserkanal

0
Traveler

Ein neues Forschungsprojekt des Instituts für Wasser und Energiemanagement der Hochschule Hof soll das Potential und die Nutzung von Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen fördern. Das vom Europäischen Sozialfond (ESF) mit 417.000 Euro geförderte Projekt „Netzwerk zur Erzeugung von Energie mit Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen (NEEWa)“, stärkt den Wissenstransfer aus der Green-Tech Hochschule Hof in die regionalen Unternehmen. Es soll zudem zum Erfolg des Kompetenzstandortes Wasser Hof und der erneuerbaren Energien in der Region beitragen.

„Überall, wo man Wasser fließen sieht, sieht man auch die Kraft des Wassers. Diese nicht zu nutzen, bedeutet Potential zu verschwenden“, so Dr. Harvey Harbach vom Institut für Wasser und Energiemanagement (iwe) der Hochschule Hof und Ideengeber des Forschungsvorhabens. Im neuen Projekt beschäftigen sich nun insgesamt 5 Wissenschaftler/Innen des iwe mit nachhaltiger Stromerzeugung in bestehenden Wasseranlagen.

Projektleiterin Prof. Manuela Wimmer stellt heraus: „Wir arbeiten allein mit Wasser, welches nach einer Erstnutzung zusätzlich noch zur Stromerzeugung verwendet werden soll. Konkret geht es um Wasser, welches in Aquakulturen zur Fischzucht genutzt wurde, in Kläranlagen zu Trinkwasser wiederaufbereitet wird oder schlichtweg um Brauchwasser, das durch das Abwasserkanalsystem von Haushalten fließt.“

In all diesen Fällen fließt das Wasser allein angetrieben durch die Schwerkraft. Stromenergie kann dabei – durch den Einsatz von Turbinen oder Wasserrädern – erzeugt werden, ohne die Ökosysteme zu beeinflussen. Ein mögliches Anwendungsbeispiel: „In unserer Region wird für die traditionelle Aquakultur Wasser durch Teiche geleitet in denen Fische wachsen. Oft werden dafür in einem Bruthaus die Jungtiere vorgezogen, damit diese durch eine gewisse Größe besser für die Umweltbedingungen außerhalb des Bruthauses gewappnet sind. Im Bruthaus benötigt man deshalb Strom u.a. für Pumpen. Die Idee liegt also nahe, diesen benötigten Strom vor Ort selbst mit nachhaltigen Methoden zu produzieren. Wasserkraft, welche 24h Energie bereitstellen kann, ist hierfür demnach in idealer Art und Weise geeignet“, so Dr. Harbach.

Zusammensetzen im Netzwerk
In unserer Region sind zahlreiche Fachkompetenzen in Form von spezialisierten Unternehmen, Landesämtern, Behörden und Bildungsträgern wie der Hochschule vorhanden. „Nur im Austausch und gemeinsamen Dialog können wir die besten Lösungen für eine nachhaltige Energiegewinnung 4.0 finden“ so Dr. Harvey Harbach. Die Hochschule Hof nimmt hierbei neben der fachlichen Koordination des Projekts auch eine unabhängige Stellung im Netzwerk ein. Die Hochschule verfolgt keine finanziellen Interessen und bietet hierdurch eine wissenschaftlich neutrale Netzwerktätigkeit um Wasserkraft auf Kosten-Nutzen-Kalkulation einer breiteren Nutzung zuzuführen. Ziel des Vorhabens ist es die gesamte Wertschöpfungskette unter dem Aspekt des Wissenstransfers im Netzwerk zusammen zu bringen. Durch die Etablierung des Netzwerks werden die Teilnehmer bezüglich der Chancen und Möglichkeiten weitergebildet. Der regelmäßige Austausch soll den Einsatz und die Weiterentwicklung bestehender und neuer Technologien zur Nutzung von Wasserkraft fördern.

Wasserkraft ein Beitrag zur Klimaneutralität
Die Europäische Union hat sich mit dem Green Deal bis 2050 zum Ziel gesetzt klimaneutral zu sein, d.h. die Emissionen von Nettotreibhausgas müssen vollständig vermieden werden. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch gesteigert wird. Dieser Anteil soll bis 2030 auf 32% anwachsen. Diese Ziele werden auf nationaler Ebene mit dem Klimaschutzprogramm 2030 umgesetzt. Eine weitere Option der dezentralen Stromerzeugung aus Windkraft, Solarenergie und Biomasse stellt die Wasserkraft dar. Die Wasserkraft wird gekennzeichnet durch günstige Herstellungskosten und 100% saubere und grundlastfähige Energie aus rein durch Höhenunterschiede getriebenen Kraftwerken. Die größte Herausforderung ist aber die ökologische Verträglichkeit der Kraftwerke. „Wasserkraftwerke, egal welcher Größe, dürfen in keinem Fall zu einer Gefährdung der Flora und Fauna des Flussbettes führen. Aus diesem Grund werden in diesem Projekt keine Neubauten betrachtet, sondern ausschließlich bestehende Wasseranlagen“, so Prof. Dr. Wimmer.

Gesamtes Institut arbeitet zusammen
Das iwe bündelt Kompetenzen im Bereich Wasser und Energie. „Es freut mich ungemein, dass in diesem Projekt beide Kompetenzen zusammengeführt werden“, so Institutsleiter Prof. Dr. Tobias Plessing. Die Hochschule Hof arbeitet gemeinsam in zahlreichen Bereichen von angewandter Green-Tech Forschung.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.hof-university.de

https://idw-online.de/de/news769158

Wohin verschwindet der Reifenabrieb?

0

Der Frage nach dem Verbleib von Rei­fenabrieb gingen die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und die Bundes­anstalt für Straßenwesen (BASt) gemein­sam in einem Forschungsprojekt des BMVI-Expertennetzwerks nach. Die Er­gebnisse zeigen: Der Großteil des Ab­riebs verbleibt im Boden, circa 12 bis 20 Prozent können in Oberflächengewässer gelangen.

Allein im Jahr 2020 wurden in Deutschland rund 48,5 Millionen Pkw-Reifen abgesetzt – so die aktuelle Schät­zung des Branchenverbands Reifenhan­del. Fahrzeugreifen bestehen etwa zur Hälfte aus vulkanisiertem Naturkaut­schuk oder synthetischem Gummi und enthalten darüber hinaus eine Vielzahl von Füllmitteln und anderen chemischen Zusatzstoffen. Der Abrieb von Autoreifen ist damit eine der größten Mikroplastik­quellen – deutlich vor Faserabrieb, der beim Waschen von Kleidung aus Kunstfa­sern entsteht. Bereits bekannt war, dass ein kleiner Anteil des Reifenabriebs von der Straße in die Luft gelangt (5 bis 10 Prozent), wo er zur Feinstaubbelastung beiträgt. Der Weg des weit größeren An­teils von rund 90 Prozent des Reifenab­riebes war bisher aber nicht im Detail ge­klärt.

Nach Berechnungen von BASt und BfG gelangen jährlich 60 000 bis 70 000 Tonnen Reifenabrieb in den Boden und 8700 bis 20 000 Tonnen in Oberflächen­gewässer. Die Forschungsarbeiten zei­gen, dass es maßgeblich darauf an­kommt, wo der Reifenabrieb entsteht: Auf Straßen in Ortschaften und Städten spült Regen den Reifenabrieb über kurz oder lang in die Kanalisation. Handelt es sich um ein Mischwassersystem mit Klär­anlage, werden dann mehr als 95 Pro­zent des Reifenabriebs zurückgehalten. An Straßen außerorts findet die Versicke­rung der Straßenabflüsse in der Regel über Bankett und Böschung statt. Der größte Teil des Reifenabriebs wird so in den straßennahen Boden eingetragen und von der oberen bewachsenen Bo­denzone zurückgehalten. Circa 12 bis 20 Prozent des Reifenabriebs können in Oberflächengewässern landen. Dort wird ein Teil der Partikel abgebaut bezie­hungsweise lagert sich im Sediment ab – die genauen Anteile sind allerdings noch nicht bestimmbar. In einer Modellstudie für das Einzugsgebiet der Seine und der Schelde fanden andere Autoren heraus, dass etwa 2 Prozent der ursprünglich freigesetzten Reifenabriebmenge in das Meer transportiert wird. Für Flüsse in Deutschland liegen noch keine Modell­rechnungen vor.
https://www.bast.de/BASt_2017/DE/Presse/Mitteilungen/2021/08-2021.html

Mikroplastik in der Umwelt – was hat das mit Verkehrswende zu tun?
Mehr Infos unter: http://gruene-alternative-freiburg.de/themen

Forschungsprojekt AMPHORE zum Phosphorrecycling startet in die Planungsphase

0

Projektbeteiligte legen sich auf Verfahren für großtechnische Demonstrationsanlage fest

Das Forschungsprojekt „Regionales Klärschlamm- und Aschen-Management zum Phosphorrecycling für einen Ballungsraum“ (AMPHORE) geht nach wichtigen Grundlagenarbeiten nun in die Planungsphase. Bereits seit Juli 2020 arbeiten die Projektbeteiligten – darunter fünf Wasserwirtschaftsverbände aus NRW sowie Forschungsinstitute, Ingenieurgesellschaften und weitere Institutionen – an der Entwicklung neuer, tragfähiger Konzepte zur künftig gesetzlich geforderten Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen. Im Rahmen des Projekts soll auf dem Gelände der Kläranlage Bottrop eine großtechnische Anlage zur Rückgewinnung des in den Klärschlammaschen gebundenen Phosphors entstehen und in Demonstrationsbetrieb gehen.

Als Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlverfahrens haben sich die Projektbeteiligten nun auf das anzuwendende Verfahren verständigt. Die Wahl fiel auf einen auf der patentierten PARFORCE-Technologie basierenden nasschemischen Prozess der PARFORCE Engineering & Consulting GmbH (Freiberg). Ziel ist die Erzeugung von Phosphorsäure aus Klärschlammaschen. Nach Abschluss der Vorplanung im Dezember 2020 laufen derzeit die Vorbereitungen für die nächsten Planungsphasen und den Antrag auf Bewilligung von Bau und Betrieb. Bauherrin der Anlage ist die PhosRec Phosphor-Recycling GmbH, eine Tochtergesellschaft der beteiligten Wasserverbände, die eigens für die Forschungsarbeiten gegründet wurde. Die Anlage soll Mitte 2023 in Betrieb gehen.

Bereits Ende 2020 ist ein verbändeübergreifendes Analyseprogramm für Klärschlamm und Klärschlammaschen gestartet. Die erhobenen Messdaten fließen in eine gemeinsame Datenbank ein und werden so unter anderem der Aufbau eines Klärschlamm- und Klärschlammaschemanagement dienen. Ab Frühjahr 2021 werden gemeinsam mit den assoziierten Unternehmen mögliche Verwertungspfade für die erzeugten Produkte weiter konkretisiert. Im Austausch mit weiteren Forschungsprojekten der Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling“ (RePhoR) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden zusätzlich die Themen „Nachhaltigkeitsbewertung“ und „Rechtliche Randbedingungen“ in den Fokus gestellt.
Das Verbundprojekt AMPHORE wird vom BMBF innerhalb der Fördermaßnahme RePhoR unterstützt. RePhoR ist Teil des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3). Bewilligt wurden zunächst BMBF-Mittel von rund einer Million Euro für die erste zweijährige Projektphase zur Verdichtung von Grundlagendaten, Konzept- und Methodenentwicklung sowie die Planung und Genehmigung der großtechnischen Demonstrationsanlage. Für das Gesamtvorhaben ist ein Fördervolumen von rund sieben Millionen Euro geplant.

Für weitere Informationen siehe:
https://www.ruhrverband.de/wissen/projekt-amphore/
https://www.bmbf-rephor.de/

Gesamtkoordination:
Ruhrverband (Projektleitung: Hanna Evers, Kronprinzenstraße 38, 45128 Essen, hev@ruhrverband.de)

Am Projekt beteiligte Verbände und Institutionen:
Emschergenossenschaft/Lippeverband
Wupperverband
Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG)
Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen University (ISA)
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH (ifeu)
Emscher-Wassertechnik GmbH
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
PhosRec Phosphor-Recycling GmbH
Assoziierte Unternehmen:
BETREM Emscherbrennstoffe GmbH
INNOVATHERM Gesellschaft zur innovativen Nutzung von Brennstoffen mbH
WFA Elverlingsen GmbH
Chemische Fabrik Wocklum Gebr. Hertin GmbH & Co. KG
SF-Soepenberg GmbH
Yara GmbH & Co. KG
WKW.group Erbslöh Aktiengesellschaft

Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling“ (RePhoR)“ unterstützt. RePhoR ist Teil des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3).

Arbeitsgruppe BIZ-13.2 „Internationale Berufswettbewerbe“

0

Aufnahme der Arbeiten
Berufswettbewerbe im Bereich Wasser­technik gewinnen kontinuierlich an Be­deutung. Aus ersten Probewettbewerben im Rahmen der IFAT 2010 entwickelte sich die Offene Deutsche Meisterschaft in der Abwassertechnik. Inzwischen unter­stützt die DWA auch die Entsendung von Teilnehmenden unter 25 Jahren aus der „Deutschen Meisterschaft“ zur Weltmeis­terschaft der Berufe WorldSkills „Skill 55 – Water Technology“, bereitet internatio­nale Teams auf diese Wettbewerbe vor (Trainingscamps) und berät internatio­nal bei der Durchführung von nationalen Berufswettbewerben (Water Skills Jor­dan, Vietnam …).

Das grenzübergreifende Lernen wird sich weiter verstärken. Internationale Wettbewerbe (EuroSkills und WorldSkills) gewinnen hier auch für grüne UT-Berufe eine zunehmende Bedeutung. Die Osnabrücker Erklärung (https://www.bmbf.de/files/Osnabrueck-Declaration.pdf) vom Oktober 2020 liefert eine euro­paweite politische Absichtserklärung zur Förderung dieser modernen Aus- und Weiterbildungsmethoden. Über die weit­blickende Gestaltung von Aufgabenstel­lung für berufliche Wettbewerbe lassen sich, gerade im Ausland, anspruchsvolle Bildungsstandards effektiv in der Praxis verankern. Das wird zunehmend auch von Akteuren der entwicklungspoliti­schen Zusammenarbeit anerkannt.

Der Nutzen von beruflichen Wettbe­werben liegt in:
a) der gesteigerten Attraktivität des Be­rufsbildes durch mediale Darstellung (Berufspromotion), was dem Fach­kräftemangel entgegenwirkt
b) der Förderung der Qualität berufli­cher Bildung als internationale Ver­antwortung (Sustainable Develop­ment Goals).
c) der Unterstützung bei der Einführung neuer Bildungsinhalte auch für digi­tale Skills
d) der Steigerung der Sensibilität für Ar­beits-und Gesundheitsschutz.

Die zentrale Rolle der DWA für die wett­bewerbsbezogenen Akteure und Initiati­ven im deutschen Wassersektor ist im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich gewachsen. Die vielfältiger werdenden Aktivitäten auf internationaler Ebene verlangen jetzt eine Anpassung in der Organisation des Gremiums, das die Wettbewerbe begleitet, und die Auslö­sung folgender Aufgaben aus dem Fach­ausschuss 13 „Berufswettbewerbe“:
a) Steuerung des Wettbewerbs WorldSkills – Skill #55 Water Technology von der Teilnehmerauswahl in Deutschland, über die Organisation und Durchführung von deutschen Trainings bis hin zu der Betreuung der deutschen Teilnehmenden beim Wettbewerb
b) Unterstützung bei der Durchführung von internationalen Berufswettbe­werben im Wassersektor, zum Bei­spiel auch Trainingscamps, Ansprechpartner für Auslandsprojekte und Aus­landsmessen als Veranstaltungsort
c) Unterstützung der Darstellung von Skill #55 Water Technology und in­ternationalen WaterSkills in Medien und Social Media.

Die Steuerung und Abstimmung der Ak­tivitäten wird an die neue Arbeitsgruppe BIZ-13.2 „Internationale Berufswettbewerbe (International Skill Competi­tionsCompeti­tions)“ im Fachausschuss BIZ-13 „Berufs­wettbewerbe“ (Obmann: Michael Dörr) übertragen. Der Termin für die konstitu­ierende Sitzung wird zeitnah festgelegt. Hinweise für die Bearbeitung und Inter­essensbekundungen nimmt die Bundes­geschäftsstelle entgegen.

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geol. Roland Knitschky
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

Tel. 0 22 42/872-214
E-Mail: Knitschky@dwa.de

Frühwarnsysteme mit Potenzial

0

Online-Biomonitoring-Systeme bieten die Möglichkeit einer Echtzeit-Überwachung des Abwassers mit Organismen und ermöglichen es Kläranlagenbetreibern sofort auf akute Verschmutzung im Abwasser zu reagieren. Bislang liegen jedoch nur sehr wenige Informationen über die Eignung von Online-Biomonitoring-Systemen für eine solche Überwachung vor. Ein angewandtes Projekt der Eawag, der Fachhochschule Nordwestschweiz und des Oekotoxzentrums soll das nun ändern…

https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/fruehwarnsysteme-mit-potenzial/

 

Deutschlands ungeklärtes Problem

0

Sie dachten, Abwasser landet in der Kläranlage? Falsch. Immer wieder wird es weitgehend ungefiltert in Gewässer geleitet, manchmal samt Toilettenpapier. Hören Sie hier die Geschichte …

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutschlands-ungeklaertes-problem-wo-abwaesser-in-fluesse-geleitet-werden-a-d6c5d88c-1eca-4d8d-b284-60296fe5f843#ref=rss

Das Erklärwerk: Video gibt Einblick in die Abwasserreinigung

0

AZV Südholstein ermöglicht Betriebsbesichtigung über Internet
Per Video gibt es ab jetzt spannende Einblicke in die Abwasserreinigung im Klärwerk Hetlingen. Da während der Pandemie keine Besuchergruppen kommen können, bietet der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein seine Betriebsbesichtigungen auf diese neue Art an. Der digitale Besuch dauert rund 16 Minuten.

Durch den Erklärfilm führen zwei Mitarbeitende, die beim AZV vor wenigen Jahren ihre Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik abgeschlossen haben. Oguzhan Özen und Marie Lohde waren sofort bereit, sich vor die Kamera zu stellen und ihren Arbeitsplatz vorzuführen. „Der Dreh hat Spaß gemacht. Mit dem Film können wir auch anderen zeigen, wie das Abwasser wieder sauber wird und dass unser Job ziemlich spannend ist“, sagt Oguzhan. „Dreharbeiten sind cool, aber auch harte Arbeit! Manche Szenen haben wir ganz schön oft wiederholt, bis es richtig gepasst hat. Außerdem musste ja immer erst die ganze Ausrüstung an den verschiedenen Orten aufgebaut werden“, ergänzt Marie. Viereinhalb Tage haben die Dreharbeiten im Sommer 2020 – mit Corona-bedingtem Abstand und den gebotenen Hygieneregelungen – im Klärwerk, im Kanalnetz und an der Elbe gedauert.

Das Video richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5. Normalerweise kommen bis zu 50 Besuchergruppen pro Jahr ins Klärwerk, die meisten davon Schulklassen. Seit gut einem Jahr sind die Besichtigungen aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen nicht mehr möglich. „Als klar wurde, dass wir in absehbarer Zeit keine Werksführungen mehr anbieten können, haben wir uns diese Alternative überlegt. Genauso, wie das Abwasser weiterhin ins Klärwerk fließt, möchten wir auch stetig das Wissen über unsere Arbeit weitergeben“, sagt Christine Mesek, Verbandsvorsteherin des AZV Südholstein. Ein Vorteil der Videos: Mit dem kleinen Team konnte auch in Anlagenteilen gefilmt werden, die Besuchergruppen aus Sicherheitsgründen nicht betreten dürfen – zum Beispiel die Rechenanlage zur Entfernung von Feststoffen aus dem Abwasser oder das Blockheizkraftwerk.

Die Stiftung der Sparkasse Südholstein hat das Videoprojekt finanziell unterstützt. Normalerweise übernimmt sie seit über 15 Jahren Anfahrtskosten für Gruppen, die mit dem Bus per Sonderfahrt ins Klärwerk an der Elbe kommen. „Weiterbildung und Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche ist uns wichtig. Im Klärwerk Hetlingen erleben die Besucher unmittelbar, wie Abwasserreinigung funktioniert und warum die Ressource Wasser geschützt werden muss. Im Film ist das anschaulich vermittelt“, so Dr. Stephan Kronenberg, Geschäftsführer der Stiftung der Sparkasse Südholstein.

Mit den Dreharbeiten wurde das Filmunternehmen CineCoast aus Moorrege beauftragt. Gründer Max Schröter hat bereits im Jahr 2015, noch während seiner Schulzeit, an einem Kurzfilm über das Klärwerk mitgewirkt. Inzwischen hat er seine eigene Firma eröffnet und zahlreiche Projekte in der Region auf den Bildschirm gebracht.

Der Erklärfilm ist pünktlich zum Weltwassertag fertig geworden. Das Motto des Aktionstags ist in diesem Jahr „Wert des Wassers“. Im AZV-Video wird klar, dass die Abwasserreinigung aufwändig, aber auch dringend notwendig ist, um den Wert der Ressource Wasser zu erhalten.

Von Schulen kann der Film gern für den Unterricht genutzt werden. Natürlich ersetzt dies keinen echten Besuch im Klärwerk, bei dem die Größe der Anlagen klar wird und bei dem die „Klärwerkslotsen“ des AZV nicht nur das Gelände zeigen, sondern auch Fragen beantworten. Während der Pandemie ist das Video aber eine Alternative und später eine gute Ergänzung zum Besuch vor Ort. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung des AZV Südholstein gern zur Verfügung.

Link zum Video:
https://www.azv.sh/wasser-wissen/erklaervideo-zur-abwasserreinigung/  
Kontakt:
Telefon 04103 964-415 oder E-Mail besuch@azv.sh

Indu-Sol GmbH

0

Indu-Sol GmbH
Blumenstraße 3
04626 Schmölln

Tel: +49 34491 5818-0
Fax: +49 34491 5818-99
E-Mail: info@indu-sol.com
Internet: https://www.indu-sol.com

Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist Indu-Sol der Ansprechpartner rund um die Arbeit mit Feldbussen und industriellen Netzwerken wie PROFIBUS, PROFINET, Ethernet, CAN, ASi u.a. sowie EMV. Und dieses Know-how gibt das Unternehmen weiter – in praxisorientierten Anwenderschulungen und Seminaren. Besonders E-MSR Technik, MSR, Instandhaltung, Wartung, Service profitieren vom Grundsatz des herstellerneutralen und branchenübergreifenden Technologieunternehmens: „Alles aus einer Hand“ und für alle branchenüblichen Feldbussysteme und Netzwerktechnologien. Schulungen, Consulting für die Planung oder Modernisierung von Anlagen, Messtechnik und Infrastrukturkomponenten, Messungen & Troubleshooting, 24h-Support zählen zu den Leistungen.

Bei Indu-Sol heißt es „Wir leben Netzwerk“.

Digital, vor Ort, bei uns – flexible Schulungsangebote
Sie möchten sich gezielt weiterbilden, Wissenslücken füllen oder arbeitsrelevantes Fachwissen auffrischen? Wir sind für Sie da!

Als langjähriger Spezialist für Diagnose zur Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit kennen wir uns mit der Optimierung von Automationsnetzwerken bestens aus. Basierend auf unseren Erfahrungen und umfangreichem Fachwissen bieten wir Ihnen praxisorientierte Weiterbildungen für PROFINET, PROFIBUS & Co. an.

Als offizielles PI Training Center bieten wir Ihnen Anwenderschulungen mit zertifizierten Abschlüssen:
Die Schulung versetzt Ihr Personal in die Lage, Fehler bei der Planung, Installation, Fehlersuche und Wartung im PROFIBUS zu vermeiden und damit die zuverlässige Funktion des Netzes sicherzustellen. Die Inhalte der Schulung sowie der Abschlussprüfung wurden von der PROFIBUS & PROFINET International (PI) zertifiziert. Nach erfolgreichem Abschluss erhält jeder Teilnehmer ein offizielles Zertifikat als Nachweis seiner Qualifikation zum Certified PROFIBUS Installer.

Nicht verpassen: Fachwissen, Eintrittstickets für Messen & attraktive Aktionen – hier zur Newsletteranmeldung!

+++ Wissen kompakt: interaktiv – online – live +++

QUALITÄT ZAHLT SICH AUS
Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015.