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Membranbelebungsanlagen in der Abwasserreinigung – unter besonderer Berücksichtigung der Stickstoffelimination

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Bracklow, U., Barjenbruch, M., Kraume, M.,
18. Magdeburger Abwassertage, 20./21.09. 2007

Membranbelebungsverfahren in der Abwasserreinigung – unter besonderer Berücksichtigung der Stickstoffelimination

Seit einigen Jahren werden Membransysteme bei der Reinigung von kommunalem Abwasser eingesetzt. Die derzeit größte deutsche Abwasserreinigungsanlage mit Membranbelebungsreaktoren (MBR) ist das Gruppenklärwerk Nordkanal, Kaarst mit ca. 80.000 angeschlossenen Einwohnern. Ansonsten werden Membranbelebungsanlagen bevorzugt für mittlere und kleine bis kleinste (Hauskläranlagen) Größenklassen eingesetzt. Während für Hauskläranlagen häufig der geringe Platzbedarf ein Einsatzkriterium darstellt, spielt für kleine bis mittlere Anlagen oft die sehr gute Reinigungsleistung eine große Rolle. Durch den kompletten und sicheren Feststoffrückhalt können bessere Ablaufwerte erzielt werden als in Anlagen mit klassischen Nachklärbecken, was insbesondere für sensible Gewässer interessant ist. Das bedeutet allerdings auch, dass auch kleine bis mittelgroße MBRs neben Kohlenstoffverbindungen auch Stickstoff und Phosphor eliminieren müssen.
In den nachfolgenden Darstellungen werden die grundsätzlichen und zurzeit üblichen Methoden der Nährstoffelimination dargestellt. Außerdem werden Ergebnisse aus drei Versuchsanlagen, die mit nachgeschalteter Denitrifikation ohne zusätzliche Kohlenstoffdosierung betrieben wurden, vorgestellt. Diese Variante der Denitrifikation ergab in einem vorherigen Projekt überraschend hohe Denitrifikationsraten bis zu 2,8 mgN/goTS/h (Adam 2001). Zwei der vorgestellten Anlagen (Pilot- und Demonstrationsanlage) wurden dabei von den Berliner Wasserbetrieben in Zusammenarbeit mit dem KompetenzZentrum Wasser Berlin betrieben und waren an einen Schmutzwasserkanal angeschlossen. Die Laboranlage wurde am Fachgebiet der Verfahrenstechnik der TU Berlin mit synthetischen Abwasser betrieben. Synthetisches Abwasser wurde gewählt um den Zulauf variabel zu gestalten und klar zu definieren.
 

Vor-/Nachteile von Membrananlagen:

Konventionelle Belebungsanlage:
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Membran-Belebungsanlage:
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Vorteile  Nachteile 
• Platzbedarf  • Stoßbelastungen 
• Feststofffreier Ablauf  • Hohe Membrankosten 
• Entkeimung des Ablaufs  • Hohe Energiekosten 
• Entkopplung hydraulische Verweilzeit – Feststoffverweilzeit  • Membranreinigung 
• Unempfindlich bei Blähschlamm   

Reinigungsleistung:

Parameter  Konventionelle Belebungsanlage  Membran-belebungsanlage 
Feststoffe (AFS) [mg/L]  10 – 15 
CSB [mg/L]  40 – 50  < 30 
Nges [mg/L] < 13  < 13
Pges [mg/L] 0,8 – 1,0  0,8 – 1,0

Hyg. Parameter – KA Makranstädt:

  Zulauf  Ablauf  EU-Badegewässerrichtlinie 
Gesamtkeimzahl  3,5*105 KBE/mL  4,5*102 KBE/mL   
Psychrophile Keime  8,1*105 mL-1  29 mL-1   
Enterobacteriaceen  1,2*106 mL-1  n. n.   
Coliforme Keime  5,9*105 mL-1  n. n. 500 /100 mL 
Escherichia coli  1,8*105 mL-1  n. n. 100 /100 mL 
Salmonellen  1,6*105 L-1  n. n. 0 /1L 
Fäkalstreptokokken  1,0*106 mL-1  n. n. 100 /100 mL 

→ Im Allgemeinen Unterschreitung der Anforderungen gemäß EU- Badegewässerrichtlinie

Nährstoffelimination – generell

Nachgeschaltete Denitrifikation 

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Vorgeschaltete Denitrifikation
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Vorg. Deni + P-Fällung
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Vorg. Deni + biol. P-Elimin.
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Stickstoffelimination in MBRs

Vorgeschaltete Denitrifikation
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• VAX : VAE = 50% : 50 % → Schutz vor Sauerstoffverschleppung

Nachgeschaltete Denitrifikation
ENREM-Prozess
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•  95 % N-Elimination mit nachgeschalteter Denitrifikation erreicht 
sehr gute Phosphor-Elimination 
Deni-Raten (≤ 2,8 mg/(g*h) Adam 2004) > endogene Deni-Raten (0,2-0,8 mg/(g*h)) 
→  Stickstoff-Elimination ist unabhängig von Rezirkulation 

Phosphorelimination in MBRs

•  Biologische P-Elimination noch nicht in großtechnischen Anlagen eingesetzt 
  → Einsatz von Fällmitteln 
•  Untersuchungen an einer Laboranlage (Adam 2001): 
  → Pges Ablauf 0,1-0,5 mg/L (Spitzen bis zu 2 mg/L)‏
  → Mit Co-Fällung (FeCl3, alle Stellen, ß =(Fe(mol)/P(mol) = 0,15)
Pges Ablauf 0,01 – 0,03 mg/L

Schlammalter> 30 d

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Betrachtete Anlagen: Laboranlage

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QZu = 4 L/h 
= 50 L 
tauf = 12 h 
tTS = 25 d 
TS = 10 g/L 
Temp = 20 °C 

Vorge. Denitrifikation

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Nachge. Denitrifikation ohne C-dosierung
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Betrachtete Anlagen: Pilotanlage

QZu  = 13 L/h 
V = 140 L 
tauf  = 11 h 
tTS  = 28 d 
TS  = 10 g/L

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•  Nachgeschaltete Denitrifikation ohne C-dosierung, biologische Phosphorelimination 
Container auf Pumpstation am Stadtrand von Berlin 
Anschluss an Trennkanalisation 

Betr. Anlagen: Demonstrationsanlage Margarethenhöhe (Berlin)
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• Patent: Berliner Wasserbetriebe/Veolia Water Bild Bracklow-8-2.jpg
•  Nachge. Deni ohne C-quelle, biol. P-Elimination
•  Verschärfte Anforderungen
(P < 0,1 mg/L, N < 10 mg/L,
CSB < 50 mg/L, Badewasser)‏

CSB Elimination

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• Gesamter Versuchszeitraum: stabile CSB-Elimination > 90 % für alle Anlagen
•  Hohe Zulaufkonz. für Pilot- und Demonstrationsanlage

Pges Elimination
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•  Sehr gute Phosphorelimination in allen Anlagen (96 – 99 %) 
Ca-/Mg-ausfällungen 
Durchschn. Ablaufwerte:
0,3 mg/L (Laboranl.)
0,6 mg/L (Pilotanl.)
0,2 mg/L (Demo-Anl.) 
Einbrüche bei:
– Wurmbefall (Labor-/Pilotanlage)‏
– Anlagenüberlastung (Stickstoff)‏
– pH-Problemen (synthetisches Abwasser Laboranl.)‏ 

Nges Elimination
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•  Gesamtelimination Stickstoff abhängig von Nitrifikation 
Pilotanlage: NH4-freier Ablauf durch belüftete Membrankammer 
Demonstrationsanlage: Stickstoffkonz. im Zulauf deutlich höher als erwartet 

Nitrifikation – Raten

•  Alle Anlagen ca. 1,5 – 4 mgN/(goTS*h)  (bei stabilem Betrieb)‏ 
Probleme bei Überlastung/niedrigen Temperaturen zuerst mit Nitrifikation 
Wurmbefall – zuerst Probleme mit P-Elimination 

Denitrifikation – Raten
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•  Vergleich:
– 1,2 – 3,0 mgN/(goTS*h) vorg. DN Ruhleben (Vocks, 2005)
– 0,2 – 0,8 mgN/(goTS*h) endog. DN (Kuwaja, 1999)‏‏
Laboranlage: 0,7 – 1,6 (0,9) mgN/(goTS*h) (Anlage 18-21°C)‏ 
Pilotanlage: 0,6 – 2,0 (1,5) mgN/(goTS*h) (Anlage 16-26°C)‏ 
Demo-Anlage: 0,5 – 2,1 (1,0) mgN/(goTS*h) (Anlage 10-27°C)‏ 

Denitrifikation – Ergebnisse IMF Projekt
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Denitrifikation – C-Quellen
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•  Bildung spezieller Speicherstoffe in anaerober Zone (Acetat)‏ 
Hydroloyse adsorbierter org. Substanzen (fehlendes Vorklärbecken)‏ 

Zusammenfassung/Fazit

•  Nachweis guter Denitrifikationsraten für nachge. Deni (ohne C-Dosierung) für verschiedene Anlagen 
Stabile biologische Phosphorelimination und Kohlenstoffelimination 
 
   
→  Sehr gute Ablaufwerte „klassischer“ MBRs 
MBRs für sensible Vorfluter oder Wasserwiederverwendung 
„Neue“ Konfigurationen interessan

Adressen
TU Berlin
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, TIB 1B-16
Gustav-Meyer-Allee 25
D-13355 Berlin
http://www.siwawi.tu-berlin.de
Ute Bracklow (ute.bracklow@tu-berlin.de)

TU Berlin
Fachgebiet Verfahrenstechnik, MA 5-7
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
http://www.verfahrenstechnik.tu-berlin.de

Herzlichen Dank an:
Fr. Gnirss (BWB), Hr. Vocks & Hr. Lesjan (KWB) für Daten aus ENREM-Projekt
GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH für Membranmodul

Weitere Informationen:
Webseite des ENREM-Projekts
http://www.kompetenz-wasser.de/ENREM.157.0.html
Webseite des IMF-Projekts
http://www.kompetenz-wasser.de/IMF.27.0.html
Übergeordnete Seite:
http://www.kompetenz-wasser.de/Forschung.12.0.html?&type=http%3A%2F%2Fbusca.uol.com.br%2Fuol%2Findex.html%3F
 

Literatur

Adam, C., Kraume, M., Gnirss, R., Lesjean, B. (2001) Vermehrte biologische Phosphorelimination in Membranbioreaktoren. in 4. Aachener Tagung Siedlungswasserwirtschaft und Verfahrenstechnik, Aachen, Germany

Adam, C. (2004): Weitgehende Phosphor- und Stickstoffelimination in einer Membranbelebung mit nachgeschalteter Denitrifikationsstufe. Reihe 15 Umwelttechnik, Nr. 250, VDI Verlag: Düsseldorf

Gnirss, R. (2007) Evaluation of Concept and Outlook. Presented at techn. workshp. Performances and economics of membrane-based concepts for decentralised wastewater treatment, Berlin, 6 June.

Kujawa, K, Klapwijk, B. (1999) A method to estimate denitrification potential for predenitrification systems using NUR batch test, Water Res. 33(10) 2291-2300.

Kraume, M.; Bracklow, U. (2003) Das Membranbelebungsverfahren in der kommunalen Abwasserbehandlung – Betriebserfahrungen und Bemessungsansätze in Deutschland. in 5. Aachener Tagung Siedlungswasserwirtschaft und Verfahrenstechnik, Aachen, Germany

Lesjean, B. (2007) Design parameters and construction of the ENREM demonstration plant. Presented at techn. workshp. Performances and economics of membrane-based concepts for decentralised wastewater treatment, Berlin, 6 June.

MUNLV Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2003) Abwasserreinigung mit Membrantechnik, Düsseldorf

Vocks, M., Adam, C., Lesjean, B., Gnirss, R. and Kraume, M. (2005) Enhanced post-denitrification without addition of an external carbon source in membrane bioreactors. Wat. Res., 39(14), 3360-3368.

Vocks, M. (2007) Nachgeschaltete Denitrifikation ohne externe Kohlenstoffdosierung. Presented at techn. workshp. Performances and economics of membrane-based concepts for decentralised wastewater treatment, Berlin, 6 June.

 

 

 

 

 

Neue Studie: Moderater Alkoholkonsum unterstützt Bildung von herzschützenden Hormon besser als Konsum von alkoholfreien Getränken

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74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; 27. bis 29. März 2008, Mannheim

Mannheim, Freitag, 28. März 2008 – Eine neue Studie zum herzschützenden Effekt des moderaten Konsums von Alkohol präsentieren Herzspezialisten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), der größten wissenschaftlichen Veranstaltung für Herz-Kreislaufmedizin in Deutschland mit mehr als 6.000 Teilnehmern.

Analysiert hat eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Ulm um Dr. Armin Imhof den Effekt von alkoholischen und alkoholfreien Getränken auf das Hormon Adiponektin, das in den menschlichen Fettzellen gebildet wird unter anderem die Insulinverarbeitung im Gewebe beeinflusst. Niedrige Adiponektinspiegel gehen mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko einher, hohe Spiegel des Hormons gelten als herzschützend. Die beim Kardiologenkongress in Mannheim präsentierte Studie legt nahe, dass der auch in anderen Untersuchungen beobachtete kardio-protektive Effekt moderater Alkoholmengen auf die Stimulierung der Adiponektin-Bildung durch Ethanol zurückzuführen sein könnte.

Alkoholfreies Bier und entalkoholisierter Wein weniger herzschützend

An der Studie nahmen 72 gesunde Männer und Frauen zwischen 22 und 55 Jahren teil. Eine Gruppe trank täglich Bier, Rotwein oder eine Äthanollösung in einer Menge, die 30 Gramm (Männer) oder 20 Gramm (Frauen) reinem Alkohol entspricht, in der Kontrollgruppe wurden Wasser, alkoholfreies Bier und entalkoholisierter Wein konsumiert. Statistisch signifikant war der Adiponektin-Anstieg in der Äthanol- und Rotwein-Gruppe. „Moderater Konsum von Bier, Rotwein, Äthanollösung und entalkoholisierem Bier oder Rotwein über drei Wochen führt zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Adiponektin gesunder Probanden“, so die Ulmer Forscher in ihrem Bericht für den DGK-Kongress. „Die stärksten Effekte fanden sich nach Konsum alkoholhaltiger Getränke“.

Kontakt:
Prof. Dr. Eckart Fleck, Berlin (Pressesprecher der DGK)
Christiane Limberg, Düsseldorf (Pressereferentin der DGK, Tel.: 0211- 600 692 – 61; Fax: 0211- 600 692 – 67; limberg@dgk.org ; Tel. im Kongresszentrum 0621-41065002
Roland Bettschart, B&K Medien- und Kommunikationsberatung, mobil 0043 676 6356775

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 6450 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.

Weitere Informationen:

http://www.dgk.org

Nachrichten zur IFAT 2012

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Wenn Sie Nachrichten zur IFAT 2012 so schicken Sie diese an firmennachrichten@klaerwerk.info.

Zur IFAT-Seite: http://www.ifat.de/de 
Zur Ausstellerdatenbank (Hallenpläne): http://www.nfm-ifat.de/nfm/1629/1634.php

Georg Fischer GF Piping Systems auf der IFAT ENTSORGA 2012 
Tomal Wir laden Sie herzlichst zum Besuch unseres Messestandes auf der IFAT 2012 in München vom 07. bis 11. Mai ein 
Schnellmotor Messehinweis – Besuchen Sie uns auf der IFAT ENTSORGA 
Kaeser Kompressoren Anschlussfertige Gebläse sparen Energie und Kosten ein  
Vega Ausstellungsschwerpunkte bei VEGA 
Simona SIMONA auf der IFAT ENTSORGA 2012 
SIDRA Wasserchemie Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle A3 Stand 323 
Reko Besuchen Sie uns auf der IFAT-ENTSORGA  
German Water Partnership German Water Partnership wird mit einem Gemeinschaftsstand (Halle A5, Stand 113/212) und zahlreichen weiteren Aktivitäten auf der Messe vertreten sein 
GEA Westfalia GEA Westfalia: Sie finden uns in Halle A1 , Stand 419/518 
DWA Im Schachtwettkampf „Sicheres Einsteigen und Arbeiten in der Kanalisation“ 
WVE WVE GmbH bei IFAT 2012 
Kruse Besuchen Sie uns auf der IFAT Entsorga 
Nivus Wir freuen uns auf Sie 
Festo Didactic Dabei auf der Ifat 
TESACO-Technique Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der IFAT 2012! 
Werkstoff-und-Funktion Auf der IFAT verteten  
DGMT Deutsche Membrantechnologie für Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung 
Messe München IFAT ENTSORGA sammelt Althandys für karitativen Zweck 
KSB Auf der IFAT 2012 / „Wassergewinnung“ 
Endress+Hauser 7.-11. Mai 2012 in München 
Simona SIMONA auf der IFAT ENTSORGA 2012 
Sachtleben Sachtleben Wasserchemie auf der IFAT 2012 
Microdyn-Nadir Chemikalienfreier Betrieb von Membranbioreaktoren  
Mall Mall schreibt Gewässerschutz groß 
Allweiler  Allweiler präsentiert All-Optiflow und Alldur auf der IFAT 
WAM GmbH Kompaktanlagen zur Abtrennung von Feststoffen, Sand und Fetten  
Messe München Luftreinhaltung auf der IFAT ENTSORGA 2012 – Energieeffizienz und Ressourcenrückgewinnung bieten große Chancen Fachabteilung Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau neuer Partner der IFAT ENTSORGA 
Messe München Kanalsanierung auf der IFAT ENTSORGA 2012: Milliardenmärkte in öffentlichen und privaten Leitungen 

 


Georg Fischer: GF Piping Systems auf der IFAT ENTSORGA 2012

Unter dem Motto „Neue Perspektiven für die Umwelt“ präsentiert sich die IFAT Entsorga als internationale Leitmesse für Umwelttechnologie. Internationale Aussteller zeigen Produkte und zukunftsweisende Innovationen für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen in den Industrienationen sowie angepasste Technologien für Entwicklungs- und Schwellenländer. Konferenzen, Symposien, Workshops und Foren runden das Ausstellungs-programm ab.
GF Piping Systems zeigt zu den Themen Wasseraufbereitung und Versorgung innovative Applikationen auch in grossen Dimensionen.

http://www.georgfischer.de

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Tomal: Wir laden Sie herzlichst zum Besuch unseres Messestandes auf der IFAT 2012 in München vom 07. bis 11. Mai ein

Tomal wird, zusammen mit ProMinent auf Stand 431/530 in Halle A3, interessante Ausrüstungen zum Dosieren von Feststoffen präsentieren.

Sie haben die Möglichkeit mit unseren Ingenieuren zu diskutieren und sehen unsere staubfreie Big – Bag Entleerstation, kombiniert mit unserem bewährten und hochgenauen Multischneckendosierer.
http://www.tomal.se
 
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Schnellmotor: Messehinweis – Besuchen Sie uns auf der IFAT ENTSORGA

Mehr Strom aus Bio-, Deponie- und Klärgas – wir präsentieren Ihnen unsere SCHNELL Zündstrahl-Blockheizkraftwerke auf der IFAT ENTSORGA, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch von 07.-11. Mai 2012 an unserem Messestand in Halle B3, Stand 512, neue Messe München!

http://www.schnellmotor.de

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Kaeser Kompressoren: Anschlussfertige Gebläse sparen Energie und Kosten ein

Auf der IFAT ENTSORGA in Halle A1, Stand 131/230 präsentiert Kaeser anschlussfertige „Compact“-Drehkolbengebläse für Liefermengen von 4,7 bis 40 m³/min und für bis zu 1000 mbar Überdruck bzw. 500 mbar Unterdruck.
In der Komplettversion sind die Gebläse mit vollständiger Sensorik und Stern-Dreieck-Starter (STC) bzw. flexibler Drehzahlregelung (OFC) ausgestattet und verfügen über CE- bzw. EMV-Zeichen. Letzteres bedeutet weniger Aufwand bei Planung, Bau, Zertifizierung, Dokumentation und Inbetriebnahme.
Neben erheblichen Einsparungen bei Energieverbrauch und Instandhaltung bieten die Anlagen auch den Vorteil geringen Platzbedarfs. Alle Wartungen lassen sich von vorne ausführen und die Gebläse somit direkt nebeneinander aufstellen.

http://www.kaeser.de/aktuelles/presse/press-P-Vorbericht-IFAT.asp#0
 
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VEGA: Ausstellungsschwerpunkte bei VEGA

Halle 5
Stand 227/326
Wenn Messgeräte auch im Außenbereich eingesetzt sind und tagtäglich Sonne oder Regen, Hitze oder Kälte ertragen, führen diese starken Umwelteinflüsse insbesondere bei Ultraschallsensoren oft zu ungenauen Messwerten. Aber das muss nicht sein: Mit dem neuen Radarsensor von VEGA messen Sie unabhängig jeglicher Einflüsse von außen.
Auch bei schnellen Temperaturänderungen bleibt das Messgerät ganz „cool“.
Wir freuen uns auf alle Besucher unseres Messestands, die Füllstand- und Druckmesstechnik einmal live erleben wollen.

http://www.vega.com/de/News-Artikel_38473.htm

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SIMONA: auf der IFAT ENTSORGA 2012

• SIMONA ® SIMOFUSE ® Produkte für Entwässerungs-, Abwasserdruck- und Industrierohrleitungen
Kunststoffhalbzeuge für Auskleidungen und den Verbundbau
• SIMONA ® SPC RC-Line Schutzmantelrohre für höchste Sicherheit
SIMONA® Industriedoppelrohre – standardisiertes Komplettsystem für den sicheren Transport aggressiver Medien
• Mehrschichtrohre mit abriebfester Innenschicht
SIMONA® E-CTFE Pressplatten für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen
• PP-H AlphaPlus ® Rohre für die Wasseraufbereitung
SIMCHEM 7.0 Online – Ratgeber zur chemischen Widerstandsfähigkeit

http://www.simona.de/de/service/news/news-simona-ifat-2012.html

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SIDRA Wasserchemie: Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle A3 Stand 323

http://www.sidra.de
 
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REKO: Besuchen Sie uns auf der IFAT-ENTSORGA

vom 07.-11.05.2012 in Halle B1, Stand Nr. 307

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
http://www.reko-gruppe.de/
 
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German Water Partnership: wird mit einem Gemeinschaftsstand (Halle A5, Stand 113/212) und zahlreichen weiteren Aktivitäten auf der Messe vertreten sein

07.05.12 Mega Cities » mehr
08.05.12 Länderspecial Russland » mehr
09.05.12 Länderspecial Indien » mehr
09.05.12 Länderspecial Türkei » mehr
10.05.12 Podiumsdiskussion Capacity Development » mehr
10.05.12 ab 17:00 Uhr Get-together am GWP-Stand
11.05.12 Länderspecial Afrika inkl. Maghreb » mehr

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GEA Westfalia : Sie finden uns in Halle A1 , Stand 419/518

IFAT ENTSORGA 07.05 2012 – 11.05 2012
 
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DWA: Im Schachtwettkampf „Sicheres Einsteigen und Arbeiten in der Kanalisation“

müssen die Wettbewerber demonstrieren, dass sie die
einzelnen Schritte eines sicheren Schachteinstiegs beherrschen und in
der Lage sind, die Aufgaben, die sie dort erwarten, selbstständig zu
lösen. Inklusive Vorbereitung, Lagebesprechung und Auswertung
wird der Schachtwettkampf rund 30 Minuten dauern.
Im Wettbewerb „Arbeiten im Verkehrsraum“ haben die Wettkämpfer
einen Kanalschacht für den Einstieg vorzubereiten. Kanaldeckel
befinden sich oft auf verkehrsreichen Straßen und müssen
ordnungsgemäß abgesichert werden. Auch die Arbeitsgeräte
sind entsprechend sicher aufzustellen. Innerhalb von maximal
15 Minuten ist die Arbeitsstelle abzusperren und zu beschildern.
Beim Wettstreit „Kläranlagensteuerung“ muss das Team innerhalb
einer halben Stunde mit Hilfe von magnetischen Haftkarten an einer
Metallwand das Fließschema einer vorgegebenen Kläranlage
darstellen und Maßnahmen zur Behebung eines simulierten Störfalls
planen.
Der DWA-Berufswettbewerb findet auf dem Gelände der Messe
München zwischen den Hallen A1 und B1 im Freien statt,
Eingang West, Am Messesee, 81829 München.
Bei Fragen oder für eine Vermittlung von Interviewpartnern wenden
Sie sich bitte an Rosemarie Ullmann, Telefon: 02242 872-119,
E-Mail: ullmann@dwa.de.
 
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WVE: GmbH bei IFAT 2012

Bereits zum vierten Mal wird die WVE GmbH mit einem Gemeinschaftsstand mit der Fa. Wefels auf der größten Fachmesse für Wasser- und Abwasser vertreten sein. Nach den positiven Eindrücken der vergangenen Jahre hofft man auch in diesem Jahr wieder auf regen Betrieb am Infostand.
Zu finden ist die WVE GmbH in Halle A3 Stand 121/220. Unser fachkundiges Personal vor Ort wird wieder neben dem Wasser- und Abwassermanagement auch bei Bedarf die anderen Geschäftsfelder der WVE darstellen.
Interressant dürfte in diesem Jahr erneut die weiter ausgereifte Messner-Belüftungstechnik sein.
Die Messe findet vom 07.05. bis 11.05.2012 in München statt.
http://www.wve-kl.de

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KRUSE: Besuchen Sie uns auf der IFAT Entsorga Halle A3, Stand: 316

Wir freuen uns auf Sie.
• KRUSE Wasserchemie
• KRUSE RCN Recycling
http://www.kruse-gruppe.de

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NIVUS: Wir freuen uns auf Sie

IFAT – Neue Perspektiven für die Umwelt

 

Halle A5 – Stand 235/334

Ansprechpartnerin: Dagmar Mack-Röder
Tel. +49(0)7262 9191-833

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FESTO DIDACTIC: Dabei auf der Ifat

Auch 2012 wird Festo Didactic durch den Partner ADIRO, dem Competence Center für Process Automation, auf dem Wettbewerbsstand der DWA, der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., vertreten sein. Die DWA richtet auf ihrem Stand über die Laufzeit der Messe einen Berufstwettbewerb für Auszubildende, Kanal-Profis und Kläranlagen-Experten aus.
Am Dienstag, den 8. Mai 2012 wird zwischen 13:00 und 14:00 Uhr ein Demonstrationswettkampf von zwei Teams, bestehend aus Auszubildenden der Stadtentwässerung Stuttgart und Schülern der Kerschensteiner Schule Stuttgart, in der Disziplin Messen, Steuern und Regeln in der Abwassertechnik ausgetragen. Beide Teams haben sich für die WorldSkills 2013 in Leipzig beworben und demonstrieren hier ihr Können.

Der DWA-Berufswettbewerb findet auf dem Gelände der Messe München zwischen den Hallen A1 und B1 im Freien statt, Eingang West, Am Messesee, 81829 München.

http://www.festo-didactic.com/de-de/news/ifat-entsorga-2012.htm?fbid=ZGUuZGUuNTQ0LjEzLjE2LjQ2MTU

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TESACO-Technique: Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der IFAT 2012!

Sie finden uns in Halle A4, Stand 425
http://www.tesaco.de/
 
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Werkstoff-und-Funktion: Auf der IFAT verteten

Auch in 2012 sind wir wieder auf dieser internationalen Messe in München vertreten. Über Ihren Besuch an unserem Stand würden wir uns sehr freuen
Halle A2.321/420
http://www.werkstoff-und-funktion.de
 
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Deutsche Membrantechnologie für Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung

Im Rahmen der IFAT Entsorga 2012 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Membrantechnik (DGMT) am 10. Mai 2012 mit Unterstützung der Messe München im Internationalen Congress Centrum auf dem Messegelände eine Fachtagung zum Thema „German Membrane Technology for Water and Waste Water“. In 15 Vorträgen stellen Mitglieder der DGMT ein umfangreiches Spektrum von technischen Entwicklungen für die verschiedenen Anwendungsfelder in der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung einschließlich der Wiederverwendung (Re-Use) vor. Ausgehend von Membranmodulen aus synthetischen und keramischen Werkstoffen werden die entsprechenden Anlagenkonfigurationen und Betriebsoptimierungen dargestellt. Auch auf die Kombination von biologischer Behandlung und Membrantechnik (MBR) wird besonders eingegangen. Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten. Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung unter www.dgmt.org

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IFAT ENTSORGA sammelt Althandys für karitativen Zweck

Allein in deutschen Schubladen lagern rund 60 Millionen alte Handys. Neben Kunststoffen enthalten die Geräte auch Metalle, deren Ressourcen immer knapper werden. Aussteller und Besucher der IFAT ENTSORGA, die von 7. bis 11. Mai in München stattfindet, haben die Möglichkeit, in den Eingängen West und Ost ihr altes Gerät in eine Handy-Sammelbox zu geben.

http://www.ifat.de/de/Presse/Presseinformationen

(nach oben) 


KSB: auf der IFAT 2012 / „Wassergewinnung“

Neben anderen Pumpen aus dem Bereich „Wassergewinnung“ präsentiert die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, auf der diesjährigen IFAT vom 07. bis 11.05.2012, exemplarisch eine Unterwasser-Motorpumpe vom Typ UPA 250C. Diese Baureihe ist für den Einsatz in der allgemeinen Wasserversorgung, Bewässerung, Bergbau, Grundwasserabsenkung und -haltung, Feuerlöschanwendungen sowie Drucker-höhung vorgesehen.
Die maximale Förderhöhe der UPA 250C liegt bei 460 Metern, die größte Fördermenge beträgt 330 Kubikmeter in der Stunde. Je nach Motorauslegung kann die Temperatur des zu fördernden Mediums bis zu 50 °C betragen. Die Aggregate sind so robust konstruiert, dass sie Wasser mit einem Feststoffgehalt von 50 Gramm pro Kubikmeter fördern können. Ein patentierter Sandabweiser verhindert abrasiven Verschleiß in der Pumpe. Die gekapselten Pumpenlager sind wartungsfrei.
Ein Rückschlagventil mit blockiersicherem Ventilteller sorgt für eine erhöhte Betriebssicherheit des Aggregates. Die integrierte Feder vermeidet Wasserschläge durch kürzeste Schließzeit. Das schont auch die komplette Brunnenanlage mit ihren Einzelkomponenten. Eine verschleißfeste Gleitringdichtung verhindert den Austausch von Fördermedium mit der Flüssigkeit im Motorraum und erhöht so die Verfügbarkeit des Motors.
Dessen Axiallager ist wassergeschmiert und mit selbsteinstellenden Kippsegmenten ausgestattet. Es ist wartungsfrei und dank einer Werkstoffpaarung bestehend aus nichtrostendem Stahl sowie Hartkohle auch den Belastungen des Dauerbetriebs gewachsen. Beim Starten des Aggregats nimmt das Gegenaxiallager den Axialschub, der durch die Hydraulik der Pumpe erzeugt wird, auf und verhindert so das Anlaufen der Laufräder in den Stufengehäusen. Das gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit und ermöglicht die langen Einsatzzeiten wie sie für Pumpen in der Wassergewinnung üblich sind. Die Pumpenaggregate sind, je nach Anwendung in verschiedenen Werkstoffvarianten erhältlich.
Alle Kunststoffteile, die vom Fördermedium berührt werden, sind für den Einsatz im Trinkwasserbereich zertifiziert. Der dynamisch gewuchtete Rotor sorgt für eine optimale Laufruhe. Das KSB-Programm von Unterwassermotorpumpen deckt einen Fördermengenbereich von ca. 1 m³/h bis 2.700 m³/h ab. Die Förderhöhen variieren baureihenabhängig und können bis zu 1.550 m betragen.

http://www.ksb.com/ksb-de/Presse/Pressemitteilungen/787934/upa_250_c-baureihe_____.html
 
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Endress+Hauser: 7.-11. Mai 2012 in München

Die IFAT ENTSORGA 2012 ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen, Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

„Wir sind die Wasserexperten“ ist nicht nur ein Messeslogan sondern ein gelebter Anspruch an uns selbst im Sinne einer erfolgreichen Partnerschaft mit unseren Kunden. Zuverlässigkeit und Robustheit, hohe Qualität bei möglichst geringem Wartungsaufwand sind die Kriterien, nach denen sich Endress+Hauser bei der Entwicklung innovativer Produkte im Bereich der Feldinstrumentierung orientiert.

Besuchen Sie uns vom 7. bis 11. Mai 2012 in Halle A4, in Halle A5 – Stand: 537/636 auf der IFAT Entsorga in München und überzeugen Sie sich selbst von unseren Lösungen.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen!
http://www.de.endress.com/#page/ifat2012?ns_campaign=ifat&ns_channel=nl_umwelt24&ns_source=2012_kw13&ns_linkname=messe_event&ns_fee=0
 
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SIMONA auf der IFAT ENTSORGA 2012

• SIMONA ® SIMOFUSE ® Produkte für Entwässerungs-, Abwasserdruck- und Industrierohrleitungen
• SIMONA ® SPC RC-Line Schutzmantelrohre für höchste Sicherheit
• Mehrschichtrohre mit abriebfester Innenschicht
• PP-H AlphaPlus ® Rohre für die Wasseraufbereitung

Die SIMONA AG, einer der führenden Hersteller von Kunststoffrohrsystemen, präsentiert auf der diesjährigen IFAT ENTSORGA neue Produkte für sicherheitskritische und umweltrelevante Anwendungen.

Mehr:
http://www.simona.de/de/service/news/news-simona-ifat-2012.html

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Sachtleben Wasserchemie auf der IFAT 2012

Sachtleben Wasserchemie wird als Aussteller an der IFAT 2012 in München teilnehmen. Schwerpunkte unseres Auftrittes auf der Messe vom 7. bis 11. Mai 2012 wird neben dem Einsatz von PEP2-Mehrkomponenentensystemen in biologischen Kläranlagen das Wasserrecycling mit NICASAL basierenden Produkten sein.

http://www.sachtleben-wasserchemie.de/include/news.php?show=144,2&lang=DE
 
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Microdyn-Nadir: Chemikalienfreier Betrieb von Membranbioreaktoren

Membranbioreaktoren (MBR) werden auch für die Reinigung kommunalen Abwassers eingesetzt. Neben der Optimierung des gesamten biologischen Prozesses des MBR-Verfahrens werden derzeit Möglichkeiten untersucht, MBR auch zur Spurenstoffelimination zu verwenden. Der neu entwickelte mechanische Reinigungsprozess MCP (Mechanical Cleaning Process) ist die jüngste Innovation von Microdyn-Nadir im Bereich der Abwasserbehandlung. Eine der größten Herausforderungen in Bezug auf Membranbioreaktoren ist der relativ hohe Energiebedarf der MBR-Systeme im Vergleich zu konventionellen Abwasserbehandlungsanlagen. Um MBR-Systeme besonders in Bezug auf den Energiebedarf zu optimieren, wurde der Bio-Cel®-MCP-Prozess entwickelt. Während dieses Prozesses wird Granulat zur mechanischen Reinigung der Membranen eingesetzt. Der MCP-Prozess ermöglicht den nahezu chemikalienfreien Betrieb der Anlagen und, wichtiger, verbessert zusätzlich die Flussleistung signifikant. Nicht nur die benötigte Membranfläche kann verringert werden (oder die Leistung einer bereits existierenden Bio-Cel®-Installation verbessert werden), sondern auch die benötigten Volumen der Filtrationstanks werden signifikant verkleinert. Demzufolge kann der gesamte Energieverbrauch wesentlich reduziert werden. Studien zeigen, so Microdyn-Nadir, dass der Einsatz des MCP zu einer Energieund Chemikalieneinsparung von bis zu 27 % führen kann. Darüber hinaus wird die Stabilität der Prozesse, ebenso wie die Betriebssicherheit, durch die Nutzung von MBR in Verbindung mit MCP verbessert.

www.microdyn-nadir.de

IFAT Entsorga: Halle A2, Stand 303  

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Mall: schreibt Gewässerschutz groß

Die Umweltexperten der Mall GmbH präsentieren auf der IFAT ENTSORGA 2012 einen breiten Querschnitt ihrer ausgereiften Profi-Systeme: Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die Neuauflage des „Ratgebers Regenwasser“; Mall zeigt mit NeutraSpin außerdem eine aktuelle Neuentwicklung aus dem Abscheiderbereich, den bauartzugelassenen Substratfilter ViaPlus sowie sein Leistungsspektrum im Kläranlagen-Projektgeschäft.
Seine Kompetenzen untermauert Mall in München auf 156 m2 Standfläche: Pünktlich zur IFAT erscheint die überarbeitete 4. Auflage des erfolgreichen, vom Architekten Klaus W. König herausgegebenen „Ratgebers Regenwasser“. Seine Premiere feiert der neue Leichtflüssigkeitsabscheider NeutraSpin: Ein Alleskönner für raue Betriebsbedingungen, der mit seiner robusten Ablaufkonstruktion Bewährtes mit modernster, filterfreier Koaleszenztechnologie verbindet. Zu sehen ist auch der Substratfilter ViaPlus für die Entwässerung von stark frequentierten Verkehrsflächen, der seit September 2011 über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung verfügt. Der Unternehmensbereich Kläranlagen zeigt anhand von realisierten Objektbeispielen seine enorme Bandbreite in der industriellen und kommunalen Abwasserreinigung mit Anlagen für bis zu 2.500 Einwohnerwerte.

Mall auf der IFAT ENTSORGA 2012: Halle 1 A, Stand 403/502.

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Allweiler: präsentiert All-Optiflow und Alldur auf der IFAT

(Bottrop) Die Allweiler GmbH präsentiert die neue All-Optiflow-Baureihe auf der IFAT 2012 in München. Zu den Einsatzgebieten der neuen Exzenterschneckenpumpen gehören die Abfall- und Abwasserverarbeitung sowie die Papierherstellung. All-Optiflow-Exzenterschneckenpumpen fördern effizient und zuverlässig nahezu alle Flüssigkeiten mit max. 6 bar (87 psi), auch mit Faser- und Feststoffen. Ihre Fördermenge ist bis zu zwei Mal höher als die herkömmlicher Pumpen. Als Ergänzung der All-Optiflow werden die Alldur-Statoren im Mittelpunkt der Messe stehen. Alldur ist ein neuer, besonders abriebfester Statorwerkstoff, der sich optimal für den Einsatz in Kläranlagen eignet.
Durch ihre hohe Leistungsdichte spart All-Optiflow bis zu 15 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Exzenterschneckenpumpen. Der Durchmesser der Steckwellen ist etwa 30 % geringer als bei herkömmlichen Pumpen und vermindert so die Reibung um fast 50 %. Zusammen mit besonders abriebfesten Werkstoffen lassen sich deutlich Wartungskosten sparen. Die All-Optiflow-Baureihe nutzt eine Vielzahl innovativer Konstruktionsdetails, um sowohl Energie als auch Wartungs- und Ersatzteilkosten zu sparen. Beispiele sind neu entwickelte Förderelemente mit höherer Leistungsdichte, Rotoren und Wellendichtungen mit geringerer Reibung und Statoren mit spezieller Oberfläche.
Dazu kommt die von Allweiler über Jahrzehnte optimierte Standardisierung der Bauteile, wie etwa eine patentierte Steckwellenverbindung und auf Lebensdauer geschmierte Gelenke. Betreiber setzen damit Pumpen ein, die nahezu beliebige Medien mit besonders günstigen Investitions- und Betriebskosten fördern. Die Oberfläche der Statoren besitzt eine Wabenstruktur. Zusammen mit der patentierten „Haihaut“ der Rotoren führt dies zu geringeren Anfahr- und Betriebskräften und damit zu einem höheren Wirkungsgrad als üblich sowie zu gleichbleibenden Leistungskurven im Betrieb.
Die passenden Statoren aus Alldur sind ebenfalls auf der IFAT 2012 zu sehen. Alldur ist speziell für den Einsatz in Kläranlagen und die Förderung von abrasiven Abwässern entwickelt. Durch die neue Rezeptur des Elastomers und der Weiterverarbeitungsmethode steigt die Standzeit bis auf das Dreifache.

Kontakt:
Elvis Kovacevic
Allweiler GmbH
Kirchhellener Ring 77-79
D-46244 Bottrop
Tel.: +49 (0)2045 966-660
Fax: +49 (0)2045 966-679
E-Mail: e.kovacevic@allweiler.de
Internet: www.allweiler.de

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WAM GmbH: Kompaktanlagen zur Abtrennung von Feststoffen, Sand und Fetten

Die erste Phase in der Abwasserbehandlung ist die mechanische Vorreinigung. Sie beinhaltet die Fest-flüssig-Trennung, die Verdichtung und Entwässerung von Feststoffen, die Sedimentation, Förderung und Entwässerung von Sand oder anderen Sinkstoffen sowie das Abschöpfen flotierender Substanzen wie zum Beispiel Fette. Die Speco®-Kompaktanlage TSF vereinigt die Prozesse dieser ersten Vorreinigung in einer einzigen Anlage. TSF Kompaktanlagen erreichen nach Angaben des Anbieters einen hohen Abscheidegrad unerwünschter Feststoffe, wodurch die nachgeschaltete biologische Stufe erheblich entlastet wird. Statt der konventionellen Betonbauweise (Rechengebäude mit nachgeschaltetem Langsandfang) werden von Speco® eigene Kompaktanlagen aus Edelstahl angeboten. Im Zulauf der TSF-Kompaktanlage kommt WAM-Siebschneckentechnik zum Einsatz. Die robusten und wellenlosen Siebschnecken sind mit einer mehrstufigen Siebgutwäsche sowie einer Siebgutkompaktierung ausgerüstet, wodurch das anfallende Siebgut in einem Arbeitsschritt gereinigt und entwässert wird. Eine separate Rechengutwaschpresse ist somit überflüssig. Der integrierte Langsandfang mit Rahmenkonstruktion ist modular aufgebaut. Er wird entweder als komplett montiertes Bauteil geliefert oder kann aus einzelnen Modulen im Rechengebäude vor Ort einfach zusammengesetzt werden. Im Sandfang befindet sich eine Sandräumspirale, die anfallende Sedimente dem Sandaustragsförderer übergibt. Von dort gelangen die Sedimente entwässert in einen Container zur Verwertung oder können – je nach anfallender Menge – mittels einer Speco®-Sandwäsche nachbehandelt werden. Oben aufschwimmende, im Fettfang gesammelte Fette und andere Schwimmstoffe werden über eine neuentwickelte selbstjustierende Fettfangräumeinrichtung abgeschöpft und sicher aus der TSF Kompaktanlage geführt. Das Abwasser wird danach einer weiterführenden biologischen, oder falls notwendig, einer chemisch/ physikalischen Behandlung unterzogen, während die separierten Feststoffe verwertet oder entsorgt werden. Speco®-Kompaktanlagen TSF zeichnen sich vor allem durch folgende verfahrenstechnische Merkmale und Ausführungen aus:
●● robuste und zuverlässige Siebschneckentechnik mit Loch- oder Spaltsiebtechnik, wahlweise mit unterschiedlichen Sieböffnungen,
●● Durchflussleistung von 10 bis 150 l pro Sekunde und Kompaktanlage,
●● Sandabscheideleistung von 95 % bei Korngrößen . 160 μm möglich,
●● integrierte Fettabscheidung,
●● sämtliche Förderspiralen in robuster, verschleißarmer wellenloser Ausführung,
●● Abwurf der Reststoffe links oder rechts,
●● weiteres Zubehör sind zum Beispiel Endlossäcke für Reststoffe, Siebgutwäsche oder Einrichtung für eine eventuelle Notumgehung. Die Speco® Division der WAM GmbH aus Altlußheim ist für den Vertrieb von TSFKompaktanlagen in Deutschland und Österreich verantwortlich. Die Produktpalette im Bereich der kommunalen und industriellen Abwassertechnik umfasst unter anderem Wasserschneckenpumpen, Siebschnecken, Komponenten zur Sand- und Rechengutbehandlung, Reststofffördertechnik und viele Techniken aus der Schüttguttechnik (zum Beispiel Kalk- und Aktivkohlesilotechnik, Staubfilter, Fördertechnik und Mischtechnik).

www.wamgmbh.de/SPECO
IFAT Entsorga: Halle A2, Stand 519

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Luftreinhaltung auf der IFAT ENTSORGA 2012 – Energieeffizienz und Ressourcenrückgewinnung bieten große Chancen Fachabteilung Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau neuer Partner der IFAT ENTSORGA

Energieeffizienz ein Kernthema im Bereich Luftreinhaltung
Exportquote deutscher Unternehmen bei über 50 Prozent

Luftreinhaltungstechnologien sind auf vielfältige Weise mit der Abfall- und Recyclingwirtschaft verknüpft. Mit ihrer Hilfe werden zum Beispiel Schadstoffe aus der Biomasseverbrennung abgeschieden, der umweltgerechte Betrieb von Aufbereitungsanlagen sichergestellt oder das Abgas aus dem Elektroschrottrecycling gereinigt. Als Nebeneffekt gewinnen zunehmend mehr Systeme Energie oder Sekundärrohstoffe aus dem Abgasstrom zurück.

Ein Bereich mit viel Potenzial also, für den für die nächste IFAT ENTSORGA, die vom 7. bis 11. Mai 2012 in München stattfindet, die Fachabteilung Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als Partner gewonnen werden konnte. Der VDMA ist mit insgesamt sechs Fachbereichen ideeller Träger der IFAT ENTSORGA.

Zu den Kernthemen der ausstellenden Mitgliedsunternehmen des VDMA-Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik zählt die Energieeffizienz. „Immer höhere Belastungen mit feinen Stäuben machen immer bessere Abscheidegrade erforderlich. Mit dem steigenden Bedarf an leistungsstarken Filtern schnellt gleichzeitig der Energiebedarf in die Höhe“, erläutert Christine Montigny, Referentin der Fachabteilung Luftreinhaltung des VDMA. „Um diesen Entwicklungen zu entgegnen, sind noch energieeffizientere Produkte erforderlich, die zum Beispiel auf neue Methoden zur Wärmerückgewinnung setzen.“ Weitere Ansätze seien energiesparende Ventilatoren, intelligente Steuerungstechniken sowie eine bedarfsorientierte Filterreinigung, so die VDMA-Expertin.

Innerhalb der EU setzt die verstärkte Umsetzung des europäischen Ordnungsrechts wichtige Marktimpulse. „In zunehmendem Maße werden derzeit die geltenden europäischen Grenzwerte auch in der Praxis eingefordert, beispielsweise bei Projekten in Osteuropa und der Türkei, was in der Vergangenheit so nicht der Fall war“, berichtet Montigny.

In Deutschland bieten über 150 hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen Luftreinhaltungslösungen für industrielle Prozesse an. Mit rund 24 Prozent ist die Gruppe Müllverbrennungsanlagen/Abfallwirtschaft/Kraftwerke nach der Metallindustrie (35 Prozent) die zweitgrößte Abnehmerbranche.

Das Geschäft der deutschen Unternehmen der Luftreinhaltung ist stark international ausgerichtet: Die Exportquote liegt bei über 50 Prozent. Nach Angaben von Guntram Preuß, Konjunkturexperte des Fachverbands Allgemeine Lufttechnik im VDMA, kamen im Jahr 2011 die stärksten Wachstumsimpulse aus Ost- und Südost-Asien, aus den europäischen Ländern außerhalb der EU sowie aus Deutschland selbst.
Im Jahr 2011 rechnen die VDMA-Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich Luftreinhaltung nach Beobachtungen von Preuß mit einer positiven Umsatzentwicklung. „Auch für das kommende Jahr herrscht in der Branche vorsichtiger Optimismus“, so Preuß.

Weitere Informationen unter www.ifat.de

Über die IFAT ENTSORGA
Die IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet von 7. bis 11. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die letzte Veranstaltung der weltweit wichtigsten Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zählte 2.730 Aussteller aus 49 Ländern und 109.589 Besucher aus 186 Ländern. Die Zahlen werden durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, geprüft.

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und mehr als zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter teil. Darüber hinaus veranstaltet die Messe München International Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Tochtergesellschaften in Europa und Asien sowie über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 Länder betreuen, verfügt die Messe München International über ein weltweites Netzwerk. Auch beim Thema Nachhaltigkeit übernimmt sie eine Vorreiterrolle: Als erste Messeeinrichtung wurde sie mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ vom TÜV SÜD ausgezeichnet.

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Kanalsanierung auf der IFAT ENTSORGA 2012: Milliardenmärkte in öffentlichen und privaten Leitungen

 

Inspektion, Dichtheitsprüfung und Sanierung von Kanälen ist umweltpolitische Notwendigkeit und wirtschaftliche Herausforderung
Bereich der Kanalsanierung auf der IFAT ENTSORGA gewachsen
Alle für den Sektor wichtigen Unternehmen haben zur kommenden Veranstaltung angemeldet

So abstrakt das Thema zuweilen erscheint, so notwendig ist es. Die Rede ist von der Kanalsanierung – eine Thematik, die, auch wenn sie „im Untergrund“ stattfindet, nicht nur bei den Kommunen, sondern auch auf der nächsten IFAT ENTSORGA vom 7. bis 11. Mai 2012 in München eine wichtige Rolle spielt. Insgesamt 16.000 Quadratmeter nimmt der Bereich rund um Injektions-, Reling-, Einzieh- und Beschichtungsverfahren sowie Rohrdichtheits-Prüfungen und Kanalinspektionsausrüstung ein.

Annähernd ein Fünftel aller Abwasserkanalhaltungen in Deutschland weisen kurz- bis mittelfristig sanierungsbedürftige Schäden auf. Um diese wichtigen Infrastruktureinrichtungen in ihrer Substanz zu erhalten, planen die Kommunen pro Jahr und Kilometer Kanalnetz im Mittel 8.000 Euro zu investieren. Dies geht aus der Ende letzten Jahres veröffentlichten „Umfrage zum Zustand der Kanalisation in Deutschland 2009″ der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) unter deutschen Städten und Gemeinden hervor.

Im Detail konnte die DWA eine Reihe von Trends ausmachen: Bei der Kanalerneuerung setzen die Auftraggeber zunehmend auf grabenlose Verfahren. Allerdings geht der komplette Austausch der alten Kanäle sukzessive zurück. Stattdessen werden die Schäden häufig örtlich begrenzt behoben. Neben diesen Einzelreparaturen kommen nach wie vor Renovierungsmaßnahmen zum Einsatz, die die Funktionsfähigkeit des gesamten ausgewählten Kanalsegments verbessern. Hierbei bleibt das Relining das mit Abstand dominierende Verfahren.

Nach den DWA-Recherchen sind in den letzten Jahren die Kosten je Meter Kanalsanierung für Renovierungsverfahren und Kanalerneuerung merklich gestiegen. Einen Grund hierfür sieht die Vereinigung in höheren Qualitätsanforderungen, die sich im Gegenzug allerdings in größerer Dauerhaftigkeit und längerer Nutzungsdauer der sanierten Kanäle auszahlen.

Neben der öffentlichen Kanalisation existiert mit den privaten Leitungen, der so genannten Grundstücksentwässerung, ein weiteres gigantisches Abwassernetz im deutschen Untergrund. „Schadhafte und undichte Abwasserkanäle gefährden nicht nur das Grundwasser, sondern können darüber hinaus auch sehr große Folgeschäden in Form von Straßenunterhöhlungen auslösen. Dies wird bislang noch zu wenig beachtet“, so Otto Schaaf, DWA-Präsident und Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln.

„Bei der Kontrolle und Sanierung der Grundstücksentwässerung herrscht vielerorts Goldgräberstimmung“, berichtet Roland W. Waniek, Geschäftsführer des IKT Instituts für Unterirdische Infrastruktur. „Dies liegt vor allem daran, dass mit Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bislang vier Bundesländer rechtliche Regelungen zur Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen geschaffen haben.“ Die Gesetze und Verordnungen sehen die verbindliche Erstprüfung aller Grundstücksleitungen bis zum Jahr 2015 beziehungsweise bis 2025 vor. Überträgt man diese Regelungen auf die über 47,5 Millionen Gebäude Gesamtdeutschlands, lässt sich ein gewaltiges Marktvolumen errechnen. „Würden alle Anschluss- und Grundleitungen entsprechend der DIN 1986-30 auf Dichtheit geprüft werden, so müssten deutsche Grundstückseigentümer allein dafür zwischen 14 und 24 Milliarden Euro aufbringen“, kalkuliert Waniek. „Nimmt man weiterhin eine Schadensquote von 70 Prozent und mittlere Sanierungskosten von 3.000 Euro je betroffenem Gebäude an, so beträgt der gesamtdeutsche Sanierungsaufwand knapp 100 Milliarden Euro.“

Im Mai dieses Jahres haben führende Akteure der Abwasserbranche ihre Kräfte gebündelt und die Gütegemeinschaft Güteschutz Grundstücksentwässerung gegründet. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Qualität von Anlagen der Grundstücksentwässerung. Insbesondere sollen eventuelle Verunreinigungen von Grundwasser, Gewässern und Boden durch undichte Anlagen vermieden werden“, erläutert der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft, Dipl.-Ing. Dirk Bellinghausen.

Weitere Informationen unter www.ifat.de

Über die IFAT ENTSORGA
Die IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet von 7. bis 11. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die letzte Veranstaltung der weltweit wichtigsten Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zählte 2.730 Aussteller aus 49 Ländern und 109.589 Besucher aus 186 Ländern. Die Zahlen werden durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, geprüft.

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und mehr als zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter teil. Darüber hinaus veranstaltet die Messe München International Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Tochtergesellschaften in Europa und Asien sowie über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 Länder betreuen, verfügt die Messe München International über ein weltweites Netzwerk. Auch beim Thema Nachhaltigkeit übernimmt sie eine Vorreiterrolle: Als erste Messeeinrichtung wurde sie mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ vom TÜV SÜD ausgezeichnet.

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Küvettentest – Ringversuch für Kläranlagen

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Bis zum 28.4.2008 können sich Kläranlagen aus ganz Deutschland zum Ringversuch anmelden. Die Durchführung liegt bei der Uni Stuttgart ISWA, Abt. Hydrochemie
Weitere Informationen findet man auf der Internetseite
http://www.iswa.uni-stuttgart.de/ch/aqs/rv/anm_2008.html

KARV 2008 – Ringversuch zur Betriebsanalytik auf Kläranlagen
CSB, NH4+-N, NO3–N, Nges. (Summe anorg. + org. N), Pges., TOC (optional)
ausschließlich für Küvettentests

Ankündigung: 31.03.08
Anmeldeschluss: 28.04.08
Versand: 07.07.08
Einsendeschluss: 22.07.08
Gebühr: 250,- € + MWSt.

Ideenwettbewerb der NRW BANK für Kommunen und Kreise

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Wasserstoffbusse rollen für die Umwelt – Stadt Hürth stellt auf CO2-freie Energieträger um
Menschen brauchen eine Umwelt, in der sie gesund leben. Die Stadt Hürth entwickelt verschiedene Projekte zur Förderung der CO2-freien Energiegewinnung und -nutzung. Das Projekt ist ein Beitrag zum NRW.BANK Ideenwettbewerb für Kommunen und Kreise.
In Hürth geht man das Thema Klimaschutz offensiv an: Unter dem Leitgedanken Nachhaltigkeit legt die Stadt verschiedene Projekte zum schonenden Umgang mit Energieressourcen vor. Vorgesehen ist, das in Hürth ansässige Fernwärmenetz, die Stromgewinnung und den Betrieb der Stadtbusse auf CO2-freie Energieträger, wie zum Beispiel Wasserstoff, umzustellen. Konkrete Einzelprojekte: Das erste Tiefengeothermieprojekt in Nordrhein-Westfalen für die kommunale Fernwärme- und Stromversorgung. Der Betrieb von Wasserstoffbussen mit dazugehörigen Wasserstofftankstellen. Und die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses: Geplant sind anwendungsorientierte Studiengänge mit den Schwerpunkten Chemie und Energie.
NRW.BANK
Telefon + 49 211 91741-1846
BLZ 300 525 25
Sitz: Düsseldorf/Münster
Kommunikation Telefax + 49 211 91741-1801
SWIFT-Adresse: Amtsgericht Düsseldorf, HRA 15277
Kavalleriestraße 22
www.nrwbank.de
WELA DE DU Amtsgericht Münster, HRA 5300
40213 Düsseldorf
presse@nrwbank.de
Ust-Id.-Nr. DE223501401 2

Genetischer Barcode entlarvt Umweltgifte

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KIT-Wissenschaftler entwickeln Testsystem mit Fisch-Embyronen

Im frühen Entwicklungsstadium reagieren Lebewesen äußerst empfindlich auf chemische Einflüsse. Ob und in welchen Dosen chemische Stoffe toxisch auf das sich entwickelnde Leben wirken, ist jedoch bislang kaum bekannt. Am KIT-Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) haben Wissenschaftler nun ein Modellsystem mit Fisch-Embryonen entwickelt, mit dem sich die Auswirkungen von Umweltgiften sehr spezifisch zu einem frühen Zeitpunkt genetisch nachweisen lassen.
Für den Test setzten die KIT-Wissenschaftler Embryonen des Zebrabärblings verschiedenen Umwelt-Giften wie Dioxin, DDT, Cadmium oderKIT-Wissenschaftler entwickeln Testsystem mit Fisch-Embyronen

Im frühen Entwicklungsstadium reagieren Lebewesen äußerst empfindlich auf chemische Einflüsse. Ob und in welchen Dosen chemische Stoffe toxisch auf das sich entwickelnde Leben wirken, ist jedoch bislang kaum bekannt. Am KIT-Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) haben Wissenschaftler nun ein Modellsystem mit Fisch-Embryonen entwickelt, mit dem sich die Auswirkungen von Umweltgiften sehr spezifisch zu einem frühen Zeitpunkt genetisch nachweisen lassen.
Für den Test setzten die KIT-Wissenschaftler Embryonen des Zebrabärblings verschiedenen Umwelt-Giften wie Dioxin, DDT, Cadmium oder Quecksilber aus und analysierten anschließend die genetische Reaktion. Durch die Behandlung werden im Organismus mehrere hundert Gene aktiviert. Das Ergebnis ist ein typisches Genmuster, das wie ein genetischer Barcode abgelesen werden kann. Mit dieser Methode gelang es den Entwicklungsbiologen das eingesetzte Umweltgift mit hoher Treffsicherheit vorherzusagen.

„Es war sehr eindrucksvoll, wie spezifisch die Genantworten waren, mit denen wir immerhin 14 von 15 eingesetzten Umweltgiften identifizieren konnten“, so ITG-Institutsleiter Professor Uwe Strähle. Die Auswirkungen zeigten sich bereits bei einer Konzentration, die noch keine äußerlichen Veränderungen der Embryonen zur Folge hatte. Das Verfahren ist damit sensibler als die zurzeit üblichen Biomonitoring-Tests, bei denen morphologische Änderungen als Hinweis für einen toxischen Effekt dienen.

Das System könnte zukünftig als Vorabscreening für neue Wirkstoffe dienen, um bereits frühzeitig deren Gefährdungspotenzial einzuschätzen, so Strähle. Aber auch zur toxikologischen Testung bereits eingesetzter Chemikalien in Pharmazie und chemischer Industrie dürfte das Verfahren von Interesse sein. Seit dem Inkrafttreten des neuen EU-Chemikalienrechts REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of CHemicals) am 1. Juni 2007 müssen innerhalb der EU chemische Stoffe ab einer Jahresproduktion oder bei Importmengen von mindestens einer Tonne auf ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt getestet und registriert werden. Für rund 2500 bis 3000 besonders riskante Stoffe, die etwa Krebs erregen und die Fruchtbarkeit mindern können, wird ein Zulassungsverfahren vorgeschrieben. „Zebrabärbling-Embryonen bieten sich als gut handhabbares und ethisch vertretbares Wirbeltiermodell an, um die zehntausenden von Risikoprüfungen zu bewältigen, die im Rahmen von REACH erforderlich sind“, urteilt Uwe Strähle. Das Modell kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, zumal das Verfahren mittelfristig auch automatisiert werden kann und sich damit zur schnellen Testung einer großen Anzahl von Substanzen eignet.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehen die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Gemeinsam arbeiten hier 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro.

Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu
Dr. Elisabeth Zuber-Knost, Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

Weiterer Kontakt:

Inge Arnold
Forschungszentrum Karlsruhe
Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing
Postfach 3640, 76021 Karlsruhe
Tel.: +49 7247 82-2861
Fax: +49 7247 82-5080
E-Mail: info@pkm.fzk.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news252186

 

 

 

Reduktion von Arzneistoffen und Entkeimung auf Kläranlagen

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Einsatz der IONERGY®-Technologie am Fallbeispiel Kläranlage Bonn-Duisdorf

Dr.-Ing. Jörg Strunkheide (Hattingen) und Achim Höcherl (Bonn)

Vorkommen von Arzneistoffen in Zu- und Abläufen von kommunalen Kläranlagen

Das „Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz)“ definiert im §2
Arzneimittel u.a. als „Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen, die dazu bestimmt sind, durch
ihre Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper Krankheiten, Leiden,
Körperschäden oder krankhafte Beschwerden zu heilen, zu lindern, zu verhüten oder zu
erkennen“. Der Haupteintragspfad in die Umwelt für Humanarzneistoffe und deren Metabolite
ergibt sich, bei bestimmungsgemäßen Gebrauch, über den Patienten bzw. Anwender in das
kommunale Abwasser (private Haushalte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen usw.) und
somit in die Kläranlage (siehe Bild 1) /1/. Von hier gelangen Arzneistoffe und deren
Metabolite über das gereinigte Kläranlagenabwasser in den Vorfluter (Fließgewässer) und
über den Klärschlamm ist bei der Verwertung in Landwirtschaft und Landschaftsbau eine
Kontamination des Bodens nicht auszuschließen /2/. Aufgrund einer oder mehrerer der
folgenden umweltrelevanten Eigenschaften der meisten Arzneistoffe ist eine potentielle
Gefährdung von Mensch und Natur gegeben /3/:

– hohe Persistenz in der Umwelt,
– hohe Mobilität in der wässrigen Phase,
– umwelt- und gesundheitsschädigendes Potenzial.

In Tabelle 1 ist für deutsche Kläranlagen eine Auswahl von nachgewiesenen Arzneistoffen
mit Angabe der Schwankungsbreiten bezüglich der Konzentrationsangaben und Rückhalt
aufbereitet.

Bild 1: Haupteintragspfad von Humanarzneistoffen und deren Metaboliten in die Umwelt /1/
Bild FW-AWT-IONERGY-S.jpg

 

Tabelle 1: Arzneistoffe in Kläranlagenabläufen /1/
Bild FW-AWT-IONERGY-1S.jpg

Hygienische Anforderungen bei der Brauchwassernutzung auf Kläranlagen

Da eine besondere Gefährdung für den Menschen bei direktem Kontakt mit kontaminiertem
Wasser besteht, wird als Richtlinie bzw. Güteanforderung an die Gewässernutzung häufig
die EG-Richtlinie über die Qualität der Badegewässer herangezogen /4/. Die hier genannten
mikrobiologischen Richtwerte lassen sich auf die Anforderungen an die mikrobiologische
Abwassergüte übertragen. Bei Kläranlagen wird neben Brunnenwasser in vielen Fällen
gereinigtes Abwasser anstatt teures Trinkwasser als Betriebswasser (z.B. für
Reinigungsvorgänge) genutzt. Dieses wird aus dem gereinigten Abwasser entnommen und
in einer Behandlungstechnologie (z.B. Filtration mit nachgeschalteter UV-Entkeimung) für
den gesundheitlich unbedenklichen Gebrauch beispielsweise für Reinigungsvorgänge
aufbereitet.
Escherichia coli und Darmenterokokken sind im Prinzip ausschließlich auf Verunreinigungen
durch Fäkalien menschlicher und tierischer Herkunft zurückzuführen und signalisieren mit
hinreichender Sicherheit ein Infektionsrisiko. In Deutschland wird in der Praxis als
Qualitätskriterium gefordert, dass das aus gereinigtem Abwasser (Ablauf Nachklärung)
aufbereitete Brauchwasser bezüglich der mikrobiologischen Parameter E.Coli und
Enterokokken die Leitwerte 100 cfu/100 ml der alten EG-Badegewässerrichtlinie einhalten
sollte.

Aufbau und Wirkungsmechanismen der IONERGY®-Technologie

Die elektrochemisch-physikalisch arbeitende IONERGY-Kompaktanlage (B 200) bestand im
wesentlichen aus drei Komponenten (Bild 2):

- Elektroflockulationszelle (EF)
- IONERGY-Filtereinheit (Abwärtsfilter)
- nachgeschaltete UV-Einheit

Die patentierte Elektroflockulationszelle (Bild 3) stellt das eigentliche Kernstück des
IONERGY®-Modules dar. Durch eine optimierte Beschichtung der Elektroden sowie
Eisenspäne als Elektronendonator konnte eine großflächige Anode entwickelt werden, die
auf engstem Raum Platz findet. Durch das pulsierende Eindüsen von Druckluft wird eine
kontinuierliche Durchmischung des Eisenspanbettes sichergestellt. Die Kraft des Zeta-
Potentials verhindert bei Abwasserinhaltsstoffen mit einer Teilchengröße von weniger als 20
m ein Zusammenballen -diese Teilchen haben die gleiche elektrische Ladung und stoßen
sich daher ab, so dass diese mit wirtschaftlichen Verfahren nicht filtrierbar sind. In der
Elektroflockulationszelle wird das Klärabwasser (Ablauf Nachklärung) an
Edelmetallanoden mit Eisenspänen (FESP) als Verbrauchsanoden elektroflockuliert. Dabei
wird das Zeta-Potential der Feinstteilchen (< 20 m) weitgehend zerstört und eine gut
filtrierbare Flocke aus diesen zusammengeballten Teilchen mit Fe(OH)3 erzeugt. Diese abfiltrierbaren Flocken werden dann in der nachgeschalteten Filtereinheit (Abwärtsfilter)
zurückgehalten. Nach der Filtereinheit ist eine UV-Einheit zur Nachentkeimung installiert.

Bild 2: Vereinfachte Darstellung der Funktionseinheiten der IONERGY-Elektroflockulationsanlage 

Bild FW-AWT-IONERGY-2S.jpg

 

Bild 3: Schematische Darstellung der IONERGY-Elektroflockulationszelle
Bild FW-AWT-IONERGY-3S.jpg

Versuchsbetrieb auf der Kläranlage Bonn-Duisdorf

Die Abwasserreinigung auf der Kläranlage Bonn-Duisdorf mit einer Ausbaugröße von 30.000
EW erfolgt mit Hilfe des A (Hochlastbelebung)/B (Schwachlastbelebung) -Verfahrens. Der BStufe
ist zum Rückhalt der feinstverteilten Abwasserinhaltsstoffe (Suspensa) eine Filtrationseinheit
nachgeschaltet. Die Klärschlammbehandlung setzt sich aus den Prozessstufen Voreindicker, maschinelle Vorentwässerung mittels Siebband, Faulungsstufe (2 Faulbehälter),
maschinelle Entwässerung des ausgefaulten Schlammes mittels Zentrifuge
zusammen. Der entwässerte Schlamm wird anschließend der Verbrennungsanlage auf der
Kläranlage Bonn-Salierweg zugeführt. Die Faulgasverwertung erfolgt mittels
Heizkesselanlagen und Blockheizkraftwerken (BHKW). Zusätzlicher Fremdenergiebedarf
wird über Erdgas abgedeckt. Zur Minderung der Geruchsemissionen wird die Abluft aus den
abgedeckten Bauwerken über einen Biofilter (Rindenmulche) geführt. Die Durchführung des
Versuchsbetriebes erfolgte mit personeller und technischer Unterstützung durch das
Betriebspersonal der Kläranlage Bonn-Duisdorf.

Prozessziele

Die Untersuchungen wurden auf der 2-straßigen Kläranlage Bonn-Duisdorf in Nordrhein-
Westfalen mit den folgenden Prozesszielen durchgeführt.

– Reduktion von Arzneimittelsubstanzen
– Desinfektion des Brauchwassers
– Reduktion des Feststoffanteils
Verfahrenstechnische Einbindung

Die Brauchwasserbehandlungsanlage IONERGY war in der Nähe der Nachklärbecken der
B-Stufe gegenüber dem Biofilter platziert (Bild 4). Der mit der IONERGY®B-200-ANLAGE zu
behandelnde Teilstrom (10 m3/h) wurde im Schacht vor der Filtration mittels Tauchpumpen
entnommen und entspricht somit qualitativ dem Ablauf der Nachklärung. Das Rohabwasser
wurde über eine Druckleitung vom Entnahmeschacht zur IONERGY®B-200-ANLAGE
gefördert und dort mittels Pumpe in den Behandlungsprozess eingespeist /5/.

Bild 4: IONERGY®B-200-ANLAGE /5/

Bild FW-AWT-IONERGY-4S.jpg

Versuchszeitraum

Für die Erprobung der IONERGY-Technologie war ein Betriebsversuch mit 13
Analysenreihen auf der Kläranlage Bonn-Duisdorf durchgeführt worden.
Das Versuchsprogramm wurde in zwei Versuchsabschnitte unterteilt:

– Versuchsabschnitt I: Drei Vorversuche (Versuchsreihen 0.1, 0.2 und 0.3, zur Einstellung der Versuchsrandbedingungen (Betriebsspannung in der Elektroflockulationszelle: 40 Volt)
– Versuchsabschnitt II: Zehn Versuche (Versuchsreihen 1 bis 10) zur Überprüfung der
Versuchsrandbedingungen und der erzielten Ergebnisse im Dauerbetrieb

Probenahmestellen
Die Probenahme erfolgte an den folgenden Messstellen:
• Messstelle A: im gereinigten Abwasser (Ablauf Nachklärung) als Nullprobe vor der Elektroflockulationszelle
• Messstelle B: direkt nach der Elektroflockulationszelle (vor dem Abwärtsfilter)
• Messstelle Z: direkt nach dem Filter (vor der UV-Behandlung)
• Messstelle C: in der behandelten Probe (nach Passage der IONERGY-Technologie, d.h. direkt nach der UV-Einheit).

Analytikprogramm
Das begleitende Analytikprogramm schloss neben der im Rahmen der Eigenüberwachung erfassten „Standardanalytik“ im Ablauf der Nachklärung folgende Parameter mit ein:
• Mikrobiologische Parameter (Messstelle A, Z und C):
– E.Coli [cfu/100 ml]
– Enterokokken [cfu/100 ml]
• Feststoff-Parameter (Messstelle A, B und C):
• Abfiltrierbare Stoffe (filtriert über 20 µm bzw.1 µm (Glasfaserfilter))
• Arzneimittel-Substanzen (Messstelle A und C):

Ergebnisse
– Reduktion der Arzneimittel
Die ermittelten Arzneistoffkonzentrationen der Gruppe I und II waren zum Teil deutlich oberhalb der Bestimmungsgrenze, im Bereich von einigen μg/l, nachweisbar. Die Höhe der erzielten Eliminationsrate war abhängig von der betrachteten Arzneisubstanz und schwankte zwischen 0 und nahezu 100 %. Die Minima, Maxima und Mittelwerte der gemessenen Arzneistoffkonzentrationen sind für die Substanzen, deren Werte an der Messstelle A oberhalb der Bestimmungsgrenze lagen, in der Tabelle 2 für die 5 durchgeführten Arzneimittel- Analytikreihen zusammengefasst (Für die Berechnung des arithmetischen Mittelwertes der Arzneistoffkonzentrationen erfolgte bei Analysen mit dem Ergebnis „kleiner
Bestimmungsgrenze“ ( Arzneisubstanzen sind in Bild 5 aufbereitet. Insgesamt konnte ein signifikanter Abbau der Arzneimittel-Substanzen nachgewiesen werden. 

Tabelle 2: Arzneimittel-Analytikwerte (Minimum, Maximum und Mittelwert über die 5 Versuchsreihen) /5/
Bild FW-AWT-IONERGY-5S.jpg
Die Arzneisubstanzen Clofibrinsäure (Antiarteriosklerotikum), Clarithromycin (Antibiotikum), Erythromycin (Antibiotikum), Roxithromycin (Antibiotikum), Metronidazol (Chemotherapeutikum), Trimethoprim (Chemotherapeutikum) und Diclophenac (Antiphlogisticum) wurden am besten (>70%) durch die IONERGY-Technologie zurückgehalten.

Bild 5: Mittlere Eliminationsraten der Arzneisubstanzen (berechnet über die 5 Versuchsreihen) /5/
Bild FW-AWT-IONERGY-6S.jpg

Reduktion der mikrobiologischen Parameter (Desinfektion des Brauchwassers)

Die Werte für E.Coli (Tabelle 3) und Enterokokken (Tabelle 4) der Wasserproben nach
Passage des IONERGY-Filters lagen oberhalb der für die Beurteilung der
Brauchwasserqualität etablierten Leitwerte von 100 cfu/100 ml. Der Ablauf an der Messstelle
C (nach der UV-Zelle) war auch im gesamten Versuchsabschnitt vollständig keimfrei.

Tabelle 3: E.Coli-Analysenwerte /5/
Bild FW-AWT-IONERGY-7S.jpg

Tabelle 4: Enterokokken-Analysenwerte /5/
Bild FW-AWT-IONERGY-8S.jpg

Reduktion des Feststoffanteils

Wie aus Tabelle 5 zu ersehen ist, kam es durch den Prozess der Elektroflockulation zu
einem signifikanten Anstieg der abfiltrierbaren Stoffe (Messstelle B) aus zusammengeballten
Teilchen mit Fe(OH)3. Die gut filtrierbaren Flocken wurden im Abwärtsfilter weitestgehend
zurückgehalten, so dass der Ablauf an Messstelle C quasi feststofffrei und somit konform mit
den Nullwerten der Mikrobiologie war.

Tabelle 5: Feststoff-Analytikwerte (filtriert über 1 µm Glasfaserfilter) /5/
Bild FW-AWT-IONERGY-9S.jpg

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Die spezifischen Betriebs- und Kapitalkosten der IONERGY B 200 -Anlage sind in der
Tabelle 6 aufbereitet und liegen mit 0,15 €/m3 deutlich unter den am Markt platzierten
Konkurrenzverfahren. Bei Ultrafiltrationsanlagen mit nachgeschalteten Behandlungsstufen
wie beispielsweise Aktivkohleeinheiten oder eine Ozonung kombiniert mit UV-Licht liegen die
Kosten bei gleicher Leistungsfähigkeit deutlich oberhalb von 0,40 €/m3.

Tabelle 6: Spezifische Betriebs- und Kapitalkosten der IONERGY B 200 – Anlage
Bild FW-AWT-IONERGY-10S.jpg

Zusammenfassung und Ausblick
Die mit der IONERGY-Technologie erzielten Ergebnisse dokumentieren, dass neben der Reduktion von Arzneistoffen auch eine vollständige Reduktion der mikrobiologischen Parameter und der Feststoffe möglich ist. Der Wartungs- und Betriebsaufwand sowie die Investitions- und Betriebskosten sind im Vergleich zu Konkurrenzverfahren (z.B. Ultrafiltration) als gering einzustufen. Bemerkenswert dürfte für die Praxis die Erkenntnis sein, dass diese Ergebnisse bereits bei einer Betriebsspannung der Elektroflockulationszelle von 40 Volt erzielt worden sind. Hier sollten noch durch weitere Betriebsversuche die Möglichkeiten der Variation der Freiheitsgrade der IONERGY-Technologie (Variation der Betriebsspannung oberhalb von 40 Volt, Belüftung, Reaktionszeit, Filtergeschwindigkeit) im Hinblick auf eine weitere Optimierung der Entfernung von Arzneistoffen untersucht werden. In der Praxis werden sich viele Anwendungsfälle ergeben -wie beispielsweise die Behandlung von Krankenhausabwässern, Grauwasseraufbereitung, industrielle Prozesswasseraufbereitung (z.B.: Chemische Industrie, Farbherstellung / Lackieranlagen,Papierindustrie, Lebensmittelindustrie, Textilindustrie). Auch wird es mit geringfügigen Modifikationen möglich sein, Arsen aus Trinkwasser bzw. Abwässern zu entfernen.

KONTAKT
IWB Institut Wasser und Boden e. V.
Dr.-Ing. Jörg Strunkheide (Vorsitzender)
Ruhrallee 19
45525 Hattingen
Tel.: 02324/594465
Fax: 02324/594646
E-Mail: iwb-mail@t-online.de
www.iwb-bochum.de

EnviQ GmbH & Co. KG
Ruhrallee 19
45525 Hattingen
Telefon: (0 23 24) 59 44 65
Telefax (0 23 24) 59 46 46
E-mail: EnviQ-mail @t-online.de
Internet: www.enviq.de

 

Ständiger Ausschuss Wasserrecht

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Der ständige Ausschuss Wasserrecht (AR) diskutiert wasserrechtliche Fragestellungen und erarbeitet Lösungsvorschläge für eine einheitliche Anwendung des Wasserrechts in den Ländern, wie z.B. Musterverordnungen zur Umsetzung von EG-Richtlinien. Außerdem ist der AR, soweit erforderlich, für die rechtliche Prüfung der in den fachlichen Ausschüssen der LAWA erstellten Arbeitsergebnisse und Veröffentlichungen verantwortlich und entwickelt gemeinsam mit den fachlichen Ausschüssen Vorschläge für einen einheitlichen Vollzug des Wasserrechts. Auch fachübergreifende Themen werden zusammen mit den Rechtsausschüssen anderer Bund-/ Länderarbeitsgemeinschaften behandelt, um abgestimmte Problemlösungen zu erzielen.

Obmann für die Jahre 2008 bis 2010:

Herr MR Hans-Hartmann Munk
Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz
Kaiser-Friedrich-Stra�e 1
55116 Mainz
Tel.: 06131 – 16 – 2432
Fax: 06131 – 16 17 2432
Mail: hans-hartmann.munk@wwv.rlp.de

http://www.lawa.de/lawa/aus/wrecht.html

Mehr Ressourcenschonung im Umweltrecht

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Produktion und Konsum von Gütern nehmen die natürlichen Ressourcen zu stark in Anspruch. Ein im Auftrag des Umweltbundesamtes erstelltes Gutachten zeigt auch, dass die Regelungen des Umweltrechts derzeit nicht ausreichen, eine nachhaltige Ressourcennutzung zu erreichen. Deshalb ist eine deutlich nachhaltigere Ressourcennutzung erklärtes umweltpolitisches Ziel der Bundesregierung. Das Gutachten weist Wege zur Optimierung des bestehenden rechtlichen Instrumentariums und schlägt neue rechtliche Instrumente vor.

Auf der Seite des UBA kann man das ganze Gutachten bestellen: http://www.umweltbundesamt.de/umweltrecht/index.htm

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wird neu geregelt

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Potsdam – Die Landesregierung hat heute die Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS) gebilligt. Die Vorlage von Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) löst die derzeit geltende Regelung aus dem Jahr 1999 ab. Ein Schwerpunkt bei der Neufassung sind weitere Verfahrenserleichterungen und Bürokratieabbau.

Mit der vorliegenden Novelle sollen sowohl die Fortschreibung der bundeseinheitlichen Muster-Verordnung in Landesrecht umgesetzt als auch in mehreren Paragrafen Anforderungen an Anlagen beziehungsweise deren Betrieb zurückgenommen werden. Die Deregulierungen betreffen zum Beispiel den Wegfall des Anlagenkatasters und von Sachverständigenprüfungen bei zertifizierten Unternehmen sowie die Abschaffung der allgemeinen Merkblattpflicht. Diese Deregulierungen beruhen auf Vollzugserfahrungen in Brandenburg und in anderen Bundesländern und führen zu einer erheblichen Reduzierung von Bürokratiekosten. Sie bedeuten keine Reduzierung des Gewässerschutzes, jedoch eine Erhöhung der Verantwortung des Betreibers für die Sicherheit seiner Anlagen.

Zwei Änderungen hatten sich im Laufe des Jahres 2007 als eilbedürftig erwiesen, so dass Änderungen bei der Feldrandlagerung für Festmist und den Feldsilos ohne wasserdichte Unterlage und Siliersaftsammelgrube der umfassenden Novelle bereits im Juli 2007 vorgezogen wurden.

Die Verordnung soll am Tage nach der Verkündung in Kraft treten.

Fachlich zuständig:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Referat 02 – Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Jens-Uwe Schade, Tel.: 0331/ 866 -7016, Fax: 0331/ 866 -7018, E-Mail: Jens-Uwe.Schade@MLUV.Brandenburg.de