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Fernstudium »Wasser + Umwelt«

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Zugangsvoraussetzung:
Uni-/FH-Abschluss und 2 Jahre Berufserfahrung oder qualifizierte Praktiker (nach Entscheidung der Prüfungskommission)

»Wasser + Umwelt« ist vom Profiltyp ein theoriebasiertes und forschungsorientiertes Studienprogramm mit einem anwenderorientierten, praxisnahen Fokus im Sinne der Wissensverwendung und der Nutzung sowie Vertiefung der vorhandenen fachlichen Erfahrungen der Studierenden. Das Studium ist mit verschiedenenen Vertiefungsrichtungen einerseits themenzentriert, gestattet andererseits aber mit seiner modularen Struktur eine zeitlich und inhaltlich individuelle Studienplangestaltung.
Das Studienprogramm wird in fachlicher und organisatorischer Abstimmnung mit dem Studium Wasser und Umwelt an der Leibniz Universität Hannover realisiert, die wechselseitige Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt auf der Grundlage der jeweiligen Prüfungsordnungen.

http://www.wbbau.uni-hannover.de/index.html

PFC in Feuerlöschschäumen – Ein neues Umweltproblem?

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Rückstände von polyfluorierten Verbindungen (PFC) in den Gewässern sind spätestens seit dem Bekanntwerden des sog. „PFT-Skandals“ an Ruhr und Möhne im Mai 2006 in die Schlagzeilen geraten und werden zunehmend kritisch betrachtet. In den letzten beiden Jahren sind daher von Wasserwirtschaftsbehörden, Wasserversorgungsunternehmen und Forschungsinstituten umfangreiche Untersuchungen an Oberflächengewässern, Grundwassermessstellen, an ausgewählten Kläranlagen und auch an Klärschlämmen durchgeführt worden, um abzuschätzen, welche PFC-Konzentrationen vorliegen und woher die Belastungen bzw. Einträge in die Gewässer stammen.

Als Leitsubstanzen wurden vor allem die beiden Verbindungen Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctanoat (PFOA) analysiert. Aufgrund der toxischen Eigenschaften, der Bioakkumulierbarkeit und der hohen Persistenz ist seit dem 27.06.2008 das Inverkehrbringen und die Verwendung von PFOS – mit Ausnahmen für bestimmte Anwendungsbereiche – verboten. Insbesondere für PFOS-haltige Schaummittel für Feuerlöschzwecke sieht die Gefahrstoffverordnung eine Übergangsregelung vor, wonach die vorhandenen Bestände noch bis zum 27.06.2011 verwendet werden dürfen. Es ist davon auszugehen, dass bei Großbränden in jüngster Vergangeheit und wohl auch in Zukunft noch sehr große Mengen an polyfluorierten Verbindungen durch Löschmaßnahmen in die Umwelt freigesetzt werden.

Der erste gut dokumentierte Schadensfall in Deutschland war ein Großbrand in St. Wendel, Saarland im Mai 2007, bei dem 30 t PFC-haltige Feuerlöschschäume eingesetzt wurden, die PFOS-Konzentrationen zwischen 1 – 6 % enthielten. Die anfallenden Löschwässer konnten nicht vollständig zurückgehalten werden, so dass kleinere Teiche bzw. Fischweiher und benachbarte kleinere Fließgewässer mit PFOS-Gehalten bis zu 600 μg/L verunreinigt wurden. In Folge der hohen Gewässerbelastung wurden selbst ein Jahr nach dem Großbrand noch erhöhte PFOS-Konzentrationen in älteren Forellen und anderen Fischen gemessen. Dass solche Großbrände häufiger vorkommen können als erwartet, zeigen Beispiele aus dem Jahr 2008. In allen Fällen mussten sehr große Mengen an Feuerlöschschäumen eingesetzt werden, um überhaupt die Brände löschen zu können. Die anfallenden Löschwässer müssen gemäß der gesetzlichen Vorschriften aufgefangen und separat entsorgt werden. In der Regel werden dann die zunächst zurückgehaltenen Löschwässer in Kläranlagen eingeleitet, ohne dass entsprechende Kenntnisse vor Ort über die chemische Zusammensetzung und die Entfernbarkeit der Löschwasserinhaltsstoffe vorliegen. Auch in ausgewählten Kläranlagen, in die u. a. Hersteller von Feuerlöschschäumen einleiten, wurden bei gezielten Untersuchungen zum Teil sehr hohe PFC-Konzentrationen gefunden.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die breite Verwendung von PFC-haltigen Löschschäumen zu lokalen Verunreinigungen insbesondere mit PFOS, aber auch mit Ersatzstoffen wie Fluortelomersulfonaten, führen kann. Daher müssen das Anwendungsverbot für PFOS auch auf Feuerlöschschäume ausgedehnt und anstelle von perfluorierten Verbindungen geeignete Substanzen verwendet werden, die jedoch nicht zu persistenten und toxischen Metaboliten wie z. B. Perfluorcarboxylaten abgebaut werden dürfen.

Dr. F. Th. Lange,
Prof. Dr. H.-J. Brauch

Quelle: TZW Technologiezentrum Wasser
Karlsruher Straße 84
D-76139 Karlsruhe
Tel.: (0721) 9678-0
Fax: (0721) 9678-101
Mail: info@tzw.de
Web: http://www.tzw.de

Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Verbesserung der Elimination von Mikroverunreinigungen

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In diesem Teilprojekt wurden die verfahrenstechnischen Möglichkeiten zur Verbesserung der Elimination von Mikroverunreinigungen aus dem geklärten Abwasser auf kommunalen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) zusammengetragen und bewertet. Grundlage dafür war eine Literaturstudie, in die auch laufende Forschungsprojekte einbezogen wurden (Fischnetz, REMPHARMAWATER, POSEIDON, usw.).

Resultat ist eine kurze Darstellung der Möglichkeiten, wie Mikroverunreinigungen in den meist bereits vorhandenen Reinigungsstufen einer ARA (Vorklärung und Belebung) besser beseitigt werden können. Die möglichen Verfahren werden nach den Wirkungsweisen chemisch-physikalisch, chemisch-oxidativ, physikalische und biologisch-physikalische unterschieden:

Wichtige Erkenntnisse:

  • Ab einem Schlammalter von rund zehn Tagen werden bestimmte Mikroverunreinigungen besser eliminiert.

  • Die Behandlung mit Ozon oder Aktivkohle hat eine breite Wirksamkeit und führt daher zu einer deutlichen Elimination der Mikroverunreinigungen.

  • Die Kosten für die weitergehende Behandlung schwanken je nach Verfahren und nach ARA-Situation sehr stark. Detailierte Kostenabschätzungen sind in Arbeit.

Eine Gesamtbeurteilung durch die Arbeitsgruppe ergab, dass aus heutiger Sicht ….den ganzen Artikel lesen Sie unter:

Quelle: http://www.bafu.admin.ch/gewaesserschutz/03716/03720/04659/04671/index.html?lang=de

Kontakt: wasser@bafu.admin.ch

Pilotversuch zur Ozonung von gereinigtem Abwasser auf der ARA Wüeri in Regensdorf erfolgreich abgeschlossen

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Projekt «Strategie MicroPoll»

Auf der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Regensdorf wurde im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) während 16 Monaten die Eignung der Ozonung als zusätzliche Reinigungsstufe für die Entfernung problematischer Mikroverunreinigungen getestet. Mit dem Pilotversuch konnte gezeigt werden, dass die Ozonung grosstechnisch machbar und für die angestrebten Ziele geeignet ist.

Hintergrund und Zielsetzung

Gasförmiges Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, das in der Trink- und Badewasser-aufbereitung zur Desinfektion und zur Entfernung von Geruchs- und Geschmacksstoffen zum Einsatz kommt. Die Breitbandwirkung der Ozonung bei der Elimination von orga-nischen Spurenstoffen aus dem Abwasser wurde in verschiedenen Labor- und Kleinver-suchen bereits erfolgreich demonstriert. Das Ziel des Pilotversuches auf der ARA Wüeri in Regensdorf war die Untersuchung dieses weitergehenden Verfahrens im Grossmass-stab. Dabei wurden folgende Fragen untersucht: – Vermag die Ozonung ein breites Spektrum organischer Spurenstoffe zu eliminieren? – Hat die Entfernung von Spurenstoffen einen positiven Effekt auf ausgewählte Wasser-lebewesen? – Werden durch die Ozonung unerwünschte toxische Reaktionsprodukte gebildet? –

Schlussfolgerungen aus dem Pilotversuch

Die Ozonung ist als zusätzliche Reinigungsstufe auf kommunalen ARA technisch mach-bar und wirtschaftlich vertretbar. Da aber gewisse Nebenprodukte entstehen, ist eine nachgeschaltete biologische Stufe, z.B. eine Sandfiltration, notwendig. Die Anwendung dieser technischen Massnahme würde die Belastung von Gewässern mit problematischen organischen Spurenstoffen aus dem Abwasser deutlich reduzieren und auch in Zukunft eine gute Wasserqualität gewährleisten.

Ausblick

Im Oktober 2009 wird auf der STEP Vidy in Lausanne ein zweiter grosstechnischer Pilotversuch mit der Ozonung ….

Den ganzen Artiekel finden Sie unter:

http://www.bafu.admin.ch/suchen/index.html?keywords=ozon+abwasser&go_search=suchen&lang=de&site_mode=intern&nsb_mode=yes&search_mode=AND#volltextsuche

Aufbereitung und Nutzung von Klärgas auf kommunalen Kläranlagen

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Auf diesen interessanten Vortrag möchte Sie die Redaktion von klaerwerk.info gerne hinweisen.

Das Thema wird von Herrn Dr. Seibert-Erling, john becker ingenieure,
zusammen mit
Dr.-Ing. Gerd Kolisch (Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH)
anlässlich der DWA Landesverbandstagung in Baden-Baden (22. und 23. Oktober 2009) vorgestellt.

Weitere Infos unter http://www.wirberaten.de/

„Grünes“ Pulver für weiße Wäsche“

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DBU förderte mit 400.000 Euro Projekt in Sachsen – Generalsekretär besuchte Firma Fit in Hirschfelde

Hirschfelde. Damit schmutzige Wäsche wieder sauber wird, braucht es oft Chemie. So lösen Substanzen wie Tenside den Schmutz aus der Kleidung. Obwohl Mindestanforderungen an die biologische Abbaubarkeit der Tenside gesetzlich geregelt sind, belasten sie und andere Inhaltsstoffe die Gewässer erheblich. Wie viel Tenside nötig sind, um ein „sauberes“ Waschergebnis zu bekommen, hängt unter anderem davon ab, wie gut die Tenside wirken können. Dafür spielt die Wasserhärte eine große Rolle. Die sächsische Firma Fit hat mit Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein umweltverträgliches Pulverwaschmittel mit einem neuen Wasserenthärter entwickelt. Die DBU unterstützte das Projekt mit 400.000 Euro. Dem umweltfreundlichen Waschpulver aus der Fit-Reihe „Rei Grüne Kraft“ wurde als erstem Textilwaschmittel in Deutschland das europäische Umweltzeichen verliehen. DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde besuchte heute im Rahmen der Internationalen DBU-Sommerakademie in OstritzSt. Marienthal den Reinigungsmittelhersteller.

Pulver löst sich schon bei niedrigen Temperaturen vollständig im Wasser auf

Grundlegende Idee: Fit setzt auf die im Haushalt schon bekannte Zitronensäure. Ihre Salze machen das Wasser weich und entkalken es. Sie sorgen dafür, dass sich das Waschpulver schon bei niedrigen Temperaturen vollständig im Wasser auflöst und im Unterschied zu bisherigen Pulverwaschmitteln keine unlöslichen Pulver-Rückstände auf der Wäsche zurückbleiben. Die Säure wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und lässt sich mit geringem Energieaufwand chemisch aufbereiten. „Für uns ein idealer Arbeitsstoff“, so Dr. Thomas Herbrich, Leiter für Forschung und Entwicklung bei Fit. 

Brickwedde: „Meilenstein für den Umweltschutz“

„Die Entwicklung eines vollständig wasserlöslichen Waschpulvers, das auch die Umwelt schont, ist ein Meilenstein für den Umweltschutz“, lobt Brickwedde die neue Entwicklung aus Sachsen. Ein Waschpulver auf weitgehend ökologischer Basis sei ein gelungenes Beispiel für das gute und funktionierende Zusammenspiel von Umweltschutz und Chemie im Haushalt.

„Zukunft Wasser“ Motto bei Internationaler Sommerakademie in Ostritz-St. Marienthal

Der Besuch bei Fit reihte sich ein in das Programm der 15. Internationalen Sommerakademie in Ostritz-St. Marienthal (Sachsen). „Zukunft Wasser“ lautet das Motto der einwöchigen Tagung. In zahlreichen Fachvorträgen und Arbeitsgruppen wird über die vielfältige Nutzung und den Missbrauch von Wasser aufgeklärt. Rund 150 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie Mitarbeiter der DBU treffen sich in der energieökologischen Modellstadt, um über Strategien und Lösungen im Gewässerschutz und in der Wasserwirtschaft zu diskutieren. Thematisiert wird beispielsweise wie man Wasserstraßen ökologischer gestalten und Flüssen mehr Raum geben kann und wie pharmazeutische und chemische Wirkstoffe in industriellen Abwässern wirkungsvoll behandelt werden können.

Für Fragen zum Projekt (AZ 24800): Dr. Thomas Herbrich, Fit GmbH, Telefon: 035843/263159

http://www.dbu.de/123artikel28886_335.html

Trinkwasser aus Luftfeuchtigkeit

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Kein Pflänzchen weit und breit – dafür ist es in der Wüste zu trocken. Doch in der Luft ist Wasser enthalten. Forscher haben nun einen Weg gefunden, aus der Luftfeuchtigkeit Trinkwasser zu gewinnen. Das System basiert nur auf regenerativer Energie und ist daher autark.

Risse ziehen sich durch den ausgedörrten Wüstenboden – die karge Landschaft ist geprägt von Wassermangel. Doch selbst dort, wo es an Seen, Flüssen und Grundwasser mangelt, sind in der Luft erhebliche Wassermengen gespeichert: In der Negev-Wüste in Israel beispielsweise beträgt die relative Luftfeuchtigkeit im Jahresmittel 64 Prozent – in jedem Kubikmeter Luft befinden sich 11,5 Milliliter Wasser.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart haben gemeinsam mit ihren Kollegen von der Firma Logos Innovationen einen Weg gefunden, diese Luftfeuchtigkeit autark und dezentral in trinkbares Wasser umzuwandeln. »Der Prozess, den wir entwickelt haben, basiert ausschließlich auf regenerativen Energiequellen wie einfachen thermischen Sonnenkollektoren und Photovoltaikzellen, was diese Methode vollständig energieautark macht. Sie funktioniert also auch in Gegenden, in denen es keine elektrische Infrastruktur gibt«, sagt Siegfried Egner, Abteilungsleiter am IGB. Das Prinzip: Hygroskopische Salzsole – also Salzlösung, die Feuchtigkeit aufsaugt – rinnt an einer turmförmigen Anlage hinunter und nimmt Wasser aus der Luft auf. Anschließend wird sie in einen Behälter gepumpt, der in einigen Metern Höhe steht und in dem Vakuum herrscht.

Energie aus Sonnenkollektoren erwärmt die Sole, die durch das aufgenommene Wasser verdünnt ist. Der Siedepunkt liegt aufgrund des Vakuums niedriger als bei normalem Luftdruck. Diesen Effekt kennt man aus den Bergen: Da der Luftdruck auf dem Gipfel geringer ist als im Tal, kocht Wasser bereits bei Temperaturen deutlich unter 100 Grad Celsius. Das verdampfte, salzfreie Wasser kondensiert über eine Destillationsbrücke und läuft über ein vollständig gefülltes Rohr kontrolliert nach unten ab, wobei die Schwerkraft dieser Wassersäule kontinuierlich das Vakuum erzeugt – eine Vakuumpumpe ist nicht nötig. Die wieder konzentrierte Salzsole fließt erneut an der Turmoberfläche hinunter, um Luftfeuchtigkeit aufzunehmen.

»Das Konzept eignet sich für verschiedene Größenordnungen: Es sind sowohl Einzelpersonenanlagen denkbar als auch Anlagen, die ganze Hotels mit Wasser versorgen«, sagt Egner. Für beide Komponenten, die Aufnahme der Luftfeuchtigkeit und die Vakuumverdampfung, gibt es Prototypen. In Laborversuchen haben die Forscher das Zusammenspiel der beiden Komponenten bereits getestet. In einem weiteren Schritt wollen die Forscher eine Demonstrationsanlage entwickeln.

Siegfried Egner
Quelle: Fraunhofer Gesellschaft

Weitere Informationen: www.igb.fraunhofer.de

Ganz einfach ungültig ist die Abwassergebührensatzung von Pforzheim

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Aus dem Urteil: „Indes ist die Abwassergebührensatzung der Beklagten für den vom angefochtenen Bescheid betroffenen Zeitraum mangels einer gültigen Regelung über die Entstehung der Gebühr insgesamt ungültig und kann schon deshalb für den Bescheid keine Rechtsgrundlage bilden (I.).

Der Entscheidung des Gemeinderats der Beklagten über den Gebührensatz für das Jahr 2006 lag ferner keine ordnungsgemäße Gebührenkalkulation zugrunde, so dass -isoliert betrachtet -auch der für das Jahr 2006 beschlossene Gebührensatz unwirksam wäre (II.).“

Das ganze Urteil findet man unter:

http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=VG+Karlsruhe&Art=en&Datum=2009-4&nr=11549&pos=4&anz=9

Gewässerentwicklungspreis der DWA ausgeschrieben

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Nach 2007 wird der Gewässerentwicklungspreis der DWA in diesem Jahr erneut ausgeschrieben. Vergeben wird er für vorbildlich durchgeführte Maßnahmen im urbanen Bereich, die darauf ausgerichtet sind, die wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionsfähigkeit und das landschaftliche Erscheinungsbild sowie den Erlebniswert der Gewässer und deren Auen zu erhalten, nachhaltig zu entwickeln und zu verbessern. Im Jahr 2007 wurde das Projekt „Isar-Plan“ mit dem DWA-Gewässerentwicklungspreis ausgezeichnet. Als sichtbares Zeichen wurde am Ufer der Isar am Schyrenplatz in München ein Findling mit einer Bronzetafel aufgestellt. Der Gewässerentwicklungspreis der DWA wird aufgrund von Bewerbungen oder Vorschlägen vergeben. Diese können bis zum 31. Oktober 2009 abgegeben werden. Der Preisträger soll am 22. März 2010 bekannt gegeben werden. Bewerbungen oder Vorschläge bzw. weitere Informationen zu den notwendigen Unterlagen:

DWA-Bundesgeschäftstelle
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-216, Fax 872-100
E-Mail: lang@dwa.de
www.dwa.de , Auswahl „Wir über uns“, Auswahl „Ehrungen und Auszeichnungen

Bestimmte Honigsorten effektiver als Antibiotika

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Australische Studie belegt:

In einer bisher einzigartigen Studie haben Forscher der University of Sydney Beweise dafür gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika.

Antibiotika wirken in der Regel nur gegen bestimmte Bakterien. Die meisten Bakterien, die Infektionen in Krankenhäusern verursachen, sind noch dazu gegen mindestens ein Antibiotikum resistent. Die in der Studie eingesetzten Honigsorten wirkten jedoch gegen alle gestesteten Erreger, darunter auch multiresistente Bakterien. Was besonders entscheidend ist, die Bakterien passten sich nicht an und entwickelten keine Resistenz gegenüber dem Honig, wie dies bei Antibiotika der Fall ist.

Die von den Wissenschaftlern verwendeten Honigsorten waren Manuka und Jelly Bush aus Neuseeland bzw. Australien. Beide sind zwar als medizinische Varianten erhältlich, werden jedoch in Krankenhäusern kaum eingesetzt. Mit der vorliegenden Studie konnte erstmals gezeigt werden, dass der medizinische Honig in vielen Fällen antibiotische Cremes auf Wunden oder an Kathetern ersetzen könnte. In Anbetracht einer immer kürzeren Lebensdauer vieler Antibiotika sind alternative Behandlungswege gegen Infektionen unerlässlich.

Den getesteten Honigsorten ist gemein, dass sie von Bienen produziert werden, die sich von Pflanzen der Gattung Leptospermum – allgemein auch als Teebaum bekannt – ernähren. Bisher wissen die Forscher nicht genau, wie der Honig Infektionen vermeidet und abtötet. Sie vermuten, dass ein Bestandteil namens Methylglyoxal eine Wechselwirkung mit anderen, bisher unbekannten, Bestandteilen des Honigs eingeht und so infektionsauslösende Bakterien daran hindert, neue Stämme zu bilden, die gegen den Honig resistent sind.

Weitere Informationen:
Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
Pressestelle
Friedrichstr. 95
10117 Berlin
Email: berlin@ranke-heinemann.de
Tel.: 030-20 96 29 593

Das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund ist die zentrale Einrichtung aller australischen und neuseeländischen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuständig für Wissens- und Forschungstransfer, Forschungsförderung sowie Studenten- und Wissenschaftleraustausch und für die Betreuung von Studierenden und Schülern, die ein Studium Down Under vorbereiten.

Sabine Ranke-Heinemann, Pressestelle
Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann