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Einhaltung von CSB-Grenzwerten bei minimierten Betriebsmittelkosten

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In diesem Forschungsprojekt gelang es der PTS erstmals, die im Ablauf der ARA zu erwartende Abwasserbelastung zu prognostizieren.

Ziel des Forschungsvorhabens war es, ein Regelungskonzept zu erstellen, mit dem Fracht basierte Einleitegrenzwerte sicher eingehalten werden können und das gleichzeitig die Betriebsmittelkosten von Ozonstufen minimiert. Zusätzlich sollte erstmals die CSB-Fracht basierend auf Ereignissen im Werk prognostiziert werden.

Es wurden zwei Altpapier einsetzende Papierfabriken untersucht. In Laborozonversuchen wurden Regelungsstrategien zur Einhaltung von CSB-Konzentrationsgrenzwerten entwickelt und erprobt. Es wurden Daten aus den Prozessleitsystemen ausgewertet und daraus ein dynamisches Simulationsmodell sowie ein mathematisches intelligentes System entwickelt zur Erstellung eines Facht basierten Reglers. Das neue System wurde im Vergleich zu kon-ventionellen Systemen bewertet.

Der SAK-Wert war in Laborversuchen geeignet zur Regelung der Ozonproduktion zur gezielten Einstellung einer konstanten CSB-Konzentration.

Es wurde erstmals die im Ablauf der ARA zu erwartende Abwasserbelastung prognostiziert. Dabei hat sich gezeigt, dass statt der CSB-Fracht besser CSB-Konzentration und Volumenstrom getrennt prognostiziert werden sollten, um genauere Vorhersagen treffen zu können. Dabei war das dynamische Modell besser geeignet, um den Volumenstrom vorherzusagen, wobei das mathematische Modell seine Stärken bei der Vorhersage der CSB-Konzentrationen hatte.

Eine Prognose der zu erwartenden CSB-Fracht für bis zu 24h ist möglich. Eine intelligente Regelung, die auf Basis dieser Informationen die Ozonanlage in einem optimalen Betriebsregime nutzt, kann die Einhaltung der Grenzwerte bei reduzierten Betriebskosten gewährleisten.

Bei Verwendung einer…mehr unter:.
http://www.ptspaper.de/97.html?news_id=768

„Nanotechnik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“

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Umweltbundesamt informiert zu umweltrelevanten Aspekten

Nanotechnik gewinnt bei der Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Nanotechnisch optimierte Kunststoffe können etwa das Gewicht bei Autos oder Flugzeugen senken und somit helfen, Treibstoff zu sparen. Neue, nanotechnisch optimierte Lampen – so genannte Licht emittierende Dioden (LED) – haben eine hohe Lebensdauer, wandeln den elektrischen Strom effizienter in Licht um und sparen somit Energie. Dies sind nur zwei Beispiele aus einer rasch wachsenden Zahl von Produkten, die auf den Markt kommen und sich vermutlich positiv auf Umwelt und Wirtschaft auswirken. Der zunehmende Einsatz synthetischer Nanomaterialien in Produkten führt jedoch auch zu einem vermehrten Eintrag dieser Materialien in die Umweltmedien Boden, Wasser und Luft. Die Wirkungen der Nanomaterialien in der Umwelt und mögliche gesundheitliche Risiken für den Menschen sind derzeit noch unzureichend erforscht. Das Umweltbundesamt (UBA) fasst in einem Hintergrundpapier relevante Aspekte über Umweltentlastungspotentiale zusammen, benennt Risiken für Mensch und Umwelt und formuliert Handlungsempfehlungen.

Der Bericht steht im Internet zum kostenlosen Download bereit unter

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?

Die EU in Deutschland: Deutsche Städte führend bei Abwasserentsorgung

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Bei der Abwasserentsorgung erfüllen deutsche Städte europäische Umweltvorgaben vorbildlich. Das zeigt der neueste Bericht der EU-Kommission. Größere Städte in der EU müssen gemäß der EU-Abwasserrichtlinie ihr kommunales Abwasser sammeln und behandeln. Die deutschen Gemeinden erfüllen die meisten Bestimmungen der Abwasserrichtlinie zu 100 Prozent. Inzwischen werden in der EU 93 Prozent der kommunalen Abwässer gesammelt. Mehr als 98 Prozent des Abwassers, das die 300 größten Städte Europas verursachen, wird aufgefangen. Zudem enthalten die europäischen Abwasserregeln einen für die Mitgliedstaaten bindenden Zeitplan für die Ausstattung der Gemeinden mit kommunalen Abwassersammel- und -behandlungsanlagen. So müssen seit Dezember 1998 alle Gemeinden mit über 10 000 Einwohnern, deren Abwässer in empfindliche Gebiete abgeleitet werden, über eine Kanalisation und ein System für eine gründliche Behandlung verfügen.

Der sogenannte Einwohnerwert „EW“ ist Maßeinheit für die organisch-biologisch abbaubare Verunreinigung, die der durchschnittlichen Verschmutzungsbelastung je Einwohner und Tag entspricht. 2000 und 2005 erfolgten weitere Fristen für die Behandlung kommunaler Abwässer.

Unbehandeltes kommunales Abwasser kann mit gefährlichen Bakterien und Viren verseucht sein und hierdurch die öffentliche Gesundheit gefährden. Außerdem enthält es Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor, die das Süßwasser oder die Meeresumwelt schädigen können, indem sie übermäßiges Algenwachstum begünstigen und dadurch andere Wasserpflanzen ersticken (Eutrophierung).

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Seite.
http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/8666_de.htm

Anzeiger für saubere Gewässer: Die Froschlaichalge wird Alge des Jahres 2010

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Die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben die Froschlaichalge zur Alge des Jahres 2010 gekürt. Sie möchten damit auf diese gefährdete Pflanze unserer heimischen Gewässer aufmerksam machen. Froschlaichalgen werden immer rarer, da ihr Lebensraum schwindet. Sie sind auf sauberes und kühles Wasser angewiesen, das jedoch oft zugebaut oder durch Abwässer und Pflanzenschutzmittel verunreinigt wird oder bei zu starker Wasserentnahme ganz versiegt. Die Algenspezialistin Dr. Johanna Knappe von der Philipps-Universität Marburg erklärt, was sie an der Roten-Liste-Art fasziniert.

Ihren Namen verdankt die Froschlaichalge ihrer gallertartigen Gestalt sowie ihrem perlschnurartigen Aussehen, das an die Laichschnüre mancher Kröten erinnert. Die perlartigen Knoten bestehen aus regelmäßig angeordneten Wirteln aus kurzen, sich verzweigenden Fäden. „So richtig hübsch wird Batrachospermum, wie die Alge wissenschaftlich heißt, aber erst unter dem Mikroskop“, schwärmt Dr. Johanna Knappe, Spezialistin für diese Süßwasser-Lebewesen. Die Algenforscherin der Philipps-Universität Marburg wird oft von Kollegen und Laien gebeten, bei der Artbestimmung zu helfen, denn die einzelnen Arten der Forschlaichalgen sind schwer auseinander zu halten. Dazu müsse sie ganz genau hinsehen, „denn Blüten haben sie ja nicht“, sagt Knappe. Sie betrachtet zur Artbestimmung die Zellen der Kurztriebe, die Rinde, und die so genannten Trichogynen, fadenförmige, weibliche Empfängnisorgane, an denen männliche Geschlechtszellen andocken können. Mehr unter:

http://www.dbg-phykologie.de/pages/22PressemitteilungAlgeJahr2010.html

Wider den wilden Wurzelwuchs: Kanäle umweltschonend bauen

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Neue Bodenstruktur verhindert Schäden an Abwassersystem und sichert alten Baumbestand

Osnabrück. Unter der Erde schlummert ein unsichtbares, weit verzweigtes Netz: das Wurzelwerk von jahrzehntealten Bäumen gräbt sich in die Tiefe, wuchert um Leitungen und Rohre. Nicht selten entstehen so Schäden an unterirdischen Infrastrukturanlagen. Das Kanalsystem kann undicht werden oder verstopfen, ungeklärtes Abwasser in den Boden gelangen. Bei den Reparaturarbeiten muss zudem häufig ein Teil der Wurzeln entfernt werden. Dadurch werden Bäume oft so geschädigt, dass sie absterben. Doch das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur (Gelsenkirchen) geht davon aus, dass der unkontrollierte Wurzelwuchs durch geeignete Bodenbeschaffenheiten verhindert werden kann. Heute startete es dazu eine einzigartige Versuchsanlage am Waldfriedhof Dodesheide in Osnabrück. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben mit knapp 52.000 Euro. „Tiefbaumaßnahmen und Baumschutz können so künftig aufeinander abgestimmt werden“, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde beim Projektauftakt.

Die Mischung macht´s: Durch Zusammensetzung der Böden lässt sich Ausbreitung der Wurzeln lenken
Rund acht bis zehn Meter ragen die Testbäume für die neuartige Versuchsanlage in die Höhe. Ihre Wurzeln schlagen sie fast genauso tief – unter optimalen Wachstumsbedingungen. Und diese werden auch durch die Bodenbeschaffenheit bestimmt. „Im innerstädtischen Gebiet können sich Pflanzen aufgrund der zahlreichen unterirdischen Infrastruktursysteme nur schwer ausbreiten. Wurzeln entwickeln sich dann verstärkt in die Breite, häufig nur bis zu 1,50 Meter tief, und wachsen in Rohre und Leitungen“, erklärt IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek. Abhilfe könne ein auf die Bäume abgestimmter Boden schaffen, in den die Kanalsysteme gebettet werden. „Porenreiche Mischungen mit einem hohen Sauerstoffgehalt durchwurzeln Bäume besonders gut“, weiß Waniek. „So ließe sich durch den Boden lenken, wohin die Wurzeln wachsen.“ Denkbar seien Zusammensetzungen aus Sand, Kiesel oder vulkanischem Gestein. Erfahrungen aus der Praxis fehlten allerdings bislang. Diese würden jetzt auf dem neuen Testgebiet gewonnen.

Testgebiet am Waldfriedhof Dodesheide
Insgesamt 21 ausgewachsene Bäume werden dafür an den Rand des Waldfriedhofs Dodesheide verpflanzt. Alle stammen aus einer früheren Untersuchungsanlage des Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe der Stadt Osnabrück in unmittelbarer Nähe. Da die Stadt das Gebiet allerdings langfristig in Bauland umwandelt, wandern die Eschen, Linden und Platanen nun 500 Meter weiter an einen neuen Platz. Der Erste der rund zehn Tonnen schweren Kolosse zog heute mit Hilfe einer speziellen Baumverpflanzmaschine um. Zunächst müssen die Wurzeln der Testbäume in den unterschiedlich angereicherten Böden verwachsen. In einem zweiten Schritt werden dann exemplarisch Rohre verlegt, um die Reaktion der Pflanzen auf Böden und Leitungen zu testen. „Der unmittelbar um die Rohre liegende Bereich sollte am Besten mit porenarmen Mischungen gefüllt werden. Denn je weniger Hohlräume vorhanden sind, desto schlechter können die Wurzeln in Richtung Leitungen und Rohre wachsen“, erklärt Christoph Bennerscheidt, Projektleiter am IKT.

Kanalsysteme an lokalen Baumbestand anpassen – Tiefbau im Einklang mit Umweltschutz
Vor allem der Tiefbau könne von den Ergebnissen der Versuchsanlage am Waldfriedhof profitieren: „Künftige Kanalsysteme lassen sich auf Basis unserer Erkenntnisse an die Anforderungen des lokalen Baumbestandes anpassen, und später anfallende Sanierungsarbeiten werden effektiv verhindert“, so Waniek. Positive Effekte sieht Brickwedde aber auch für Umwelt und Bewohner. „Bäume sind wichtige Sauerstofflieferanten und somit verantwortlich für ein angenehmes Stadtklima. Im Sommer funktionieren sie zudem als Schattenspender und natürliche Klimaanlage. Ihren Bestand zu erhalten, ist von sehr großer Bedeutung“, betont der DBU-Generalsekretär. „Das Vorhaben des IKT ist daher ein wegweisendes Projekt, das für Städte und Gemeinden bundesweit von Interesse ist.“

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 28019):
Christoph Bennerscheidt, IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur,
Telefon: 0209/1780625,
Telefax: 0209/1780688
Christoph Bennerscheidt
Mail-Kontakt
http://www.dbu.de/123artikel29560_106.html

Sonnenlicht als Quelle reinen Wassers

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Die Vorteile des RayWOx-Systems entspringen direkt der Idee, Sonnenlicht zur Wasserreinigung einzusetzen: Sonnenstrahlung liefert die Prozessenergie zum Knacken der Schadstoffe und, sofern die optionale Photovoltaikanlage integriert wird, auch die elektrische Energie für den Betrieb des Gesamtsystems.

Möglich wird dies durch den Einsatz geschickt gewählter Photokatalysatoren: Während in bislang bekannten lichtbasierten Wasserreinigungssystemen mit kostspielig elektrisch erzeugter UV-Strahlung gearbeitet wird (Photolyse), erlauben Photokatalysatoren direkt das kostenlose Sonnenlicht für die Wasserreinigung zu nutzen. Deshalb spart das RayWOx-System im Vergleich zu anderen Verfahren beim Abbau der Verunreinigungen etwa 90 Prozent Energie. Zudem kommen photokatalytische Verfahren mit deutlich weniger Oxidationsmitteln aus.

Das RayWOx-System basiert auf einem innovativen Verfahren, entwickelt im Rahmen ausführlicher wissenschaftlicher Studien und Tests. KACO hat sich zu diesem Zweck mit anerkannten Partnern zusammengeschlossen: dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG.

2008 gewinnt das RayWOx-System, damals noch unter dem Titel des Pilotprojekts SOWARLA,
den Energy Globe, „The world award for sustainability“. Der Preis wird im Europaparlament verliehen und zeichnet besonders nachhaltige Projekte aus. SOWARLA konnte sich unter 853
Bewerbern in der Kategorie „Nationaler Sieger“ durchsetzen.

Quelle: http://www.sowarla.de/

Mit Licht zu sauberem Wasser – Neuartige Anlage zur solaren Wasserreinigung am 5. November 2009 in Lampoldshausen eingeweiht

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Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen reinigt von nun an die solare Wasserreinigungsanlage Lampoldshausen (SOWARLA) Wasser unter Einsatz von Sonnenlicht von schwer abbaubaren anorganischen Verunreinigungen.

Kernstück der Anlage ist ein neuartiger Solarreceiver, der aus Sonnenstrahlung die nötige Energie gewinnt, um unterschiedlichste Schadstoffe im Wasser zu entfernen. Unter dem Produktnamen RayWOx wurde dieser, auf DLR Know-how basierende Anlagentyp, in den Markt eingeführt.

Die in Lampoldshausen in Betrieb genommene Demonstrationsanlage kann die mit Raketentreibstoffen und deren Verbrennungsprodukten kontaminierten Kühlwässer aus den Triebwerksprüfständen des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe vollständig reinigen.

Im Gegensatz zu den bekannten solaren Reaktorkonzepten ist die aus Modulen aufgebaute RayWOx -Technik sehr leicht installierbar und für den Aufbau beliebig großer Anlagen unter den unterschiedlichsten Randbedingungen geeignet.
Die Anlage in Lampoldshausen kann mit einem Solarreaktor von gut 49 Metern Länge und 470 Zentimetern Breite unter den gegebenen Wetterbedingungen rund 4500 Liter Industrie-Abwasser in ein bis zwei Stunden von allen oxidierbaren Verunreinigungen säubern.

Energy Globe Award für SOWARLA

Für das Kooperationsprojekt erhielten die DLR-Wissenschaftler und die beteiligten Industriepartner den nationalen Energy Globe Award 2007. Die Arbeiten wurden in einem Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) anteilig gefördert und vom DLR-Technologiemarketing und dem Technologie-Transfer-Zentrum Lampoldshausen unterstützt.

Quelle: www.dlr.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.sowarla.de/
http://www.dlr.de

EU-Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzmodells (Fragebogen) für Kläranlagen-Leiter und Betriebspersonal

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Angebote zur Mitwirkung bei DWA-Fachvorhaben

Die DWA wirkt in einem EU-Projekt zur Entwicklung eines Kompetenzmodells (Fragebogen) für Kläranlagen-Leiter und Betriebspersonal mit. Anwendung findet der als Resultat des Projekts erarbeitete Fragebogen:

– bei Einstellungsgesprächen
– zur Defizitfeststellung
– Erstellung von Weiterbildungsangeboten
– Arbeitsplatzbeschreibung
– zur europäischen Vergleichbarkeit

Bei diesem Projekt wird das schon auf EU-Ebene bestehende (allgemeine) Kompetenzmodell (Fragebogen zur beruflichen Kompetenz) auf die Wasserwirtschaft angepasst und in einem Pilotprojekt evaluiert. In einem ersten Schritt in der Anpassung sollen diejenigen, die mit den Kompetenzen in der Wasserwirtschaft zu tun haben, gehört werden, und zwar in einem (kostenlosen) halbtägigen Workshop am 18.01.2010 von 10.30 – 15.30 Uhr bei der DWA in Hennef.

Die Experten haben die Gelegenheit, ihre Vorstellungen von Fähigkeiten/Voraussetzungen beruflicher Qualifikation im Wassersektor (KA) einzubringen. Die dann gefundenen Anpassungen/Änderungen/Ergänzungen des allgemeinen Kompetenzmodells werden in dem für die Wasserwirtschaft bestimmten Modell berücksichtigt und in einem Pilotprojekt evaluiert.

Eingeladen sind alle, die mit beruflichen Kompetenzen in der Wasserwirtschaft zu tun haben und ihre Vorstellungen einbringen möchten:

Anmeldung bei:
Gabriele Martens
DWA
Tel. 02242-872-115
E-Mail: martens@dwa.de
detaillierte Tagesordnung folgt.

Wie funktioniert eigentlich die Abwasserentsorgung auf einem Luxusliner?

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Ein besonderer Nachbarschaftstag

Diese Frage stellte sich die Kläranlagen-Nachbarschaft 42
des nördlichen Emslandes und besuchte an ihrem 48. Nachbarschaftstag
die Meyer-Werft in Papenburg, die nach eigenen
Angaben „weltweit über die modernsten Anlagen im
Schiffbau“ verfügt. Bei dieser Gelegenheit war es auch möglich,
die Rohrfertigung, einschließlich der Lagerhaltung
kennenzulernen. Aber der Reihe nach:
Ich hatte also unsere Kollegen zu diesem besonderen Nachbarschaftstreffenauf der Werft eingeladen. Alles war gut vorbereitet,
als 25 Personen unserer Nachbarschaft eintrafen.
Nach der Begrüßung präsentierte Abteilungsleiter Ewald
Jürgens die Anlage mit einem Überblick über alle Aufgaben
und Leistungen der Werft. Besonders interessierte uns natürlich
der Schiffbau, mit den Einrichtungen der Ver- und
Entsorgung. Da lag es nahe, zuerst die Rohrherstellung …mehr unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info4-2009.pdf

Autor
Rolf Wessels
Lehrer der DWA-Kläranlagen-Nachbarschaft Emsland-Nord
Stadt Papenburg – Fachbereich B3
Kläranlage Papenburg
Industriegebiet Nord
26871 Papenburg
Tel. ++49 (0)49 61/44 17

Weiterentwicklung von Abwasserabgabe und Wasserentnahmeentgelten zu einer umfassenden Wassernutzungsabgabe

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Kurzbeschreibung:

Der Einsatz von ökonomischen Instrumenten in der Gewässerschutzpolitik hat in Gestalt der bundesrechtlichen Abwasserabgabe und der verschiedenen landesrechtlichen Wasserent¬nahme¬entgelte in Deutschland bereits eine längere Tradition. Ebenso lang ist freilich die kritische Begleitung dieser Instrumente in Wissenschaft, Praxis und Politik. Eine umfassende, neuere kritische Analyse der Erfahrungen mit den Instrumenten Abwasserabgabe und Wasserentnahmeentgelte in Deutschland steht noch aus.

Art. 9 der EG-Wasserrahmenrichtlinie, der u. a. eine Berücksichtigung des Grundsatzes der Kostendeckung für Wasserdienstleistungen, einschließlich von Umwelt- und Ressourcenkosten, verlangt, gibt Veranlassung, diese Instrumente erneut auf den Prüfstand zu stellen. Inwieweit tragen Abwasserabgabe und Wasserentnahmeentgelte zur neuen gemeinschaftsrechtlich formulierten Zielerreichung in der Gewässergütepolitik bei? Lassen sich Effektivität und Effizienz durch Ausgestaltungsänderungen verbessern, sind sie mithin Ausgangspunkt einer Modernisierung und Weiterentwicklung, gar Vorbild für eine Ausdehnung von Abgabepflichten auf weitere Wassernutzungen? Auch hier bietet die WRRL Anlass darüber nachzudenken, auf welche Inanspruchnahmen aquatischer Ökosystemdienstleistungen die Anwendung ökonomischer Steuerungsmechanismen ausgedehnt werden kann, etwa im Bereich der diffusen Verschmutzungsquellen. Dabei beschreibt die Konformität mit Art. 9 WRRL nur einen relevanten Aspekt. Bei einer Reform und Modernisierung dieser Abgaben, wie auch die Einführung von neuen Abgaben müssen die Vorgaben des Grundgesetzes beachtet werden, das zwar einen Katalog von Abgabentypen bereithält, sie aber jeweils mit unterschiedlichen Restriktionen ausstattet, die ihre Verwendungsmöglichkeiten einschränkt. Zugleich bedarf es aus ökonomisch-finanzwissenschaftlicher Sicht angesichts veränderter Rahmenbedingungen einer Rekapitulation des jeweiligen Lenkungsauftrages einzelner Abgaben sowie einer sorgfältigen Abstimmung alter und neuer Lenkungsmechanismen untereinander unter Berücksichtigung der jeweils zu erwartenden künftigen ökonomischen und ökologischen Wirkungen.

Quelle: http://www.ufz.de/index.php?de=19085

Projektlaufzeit:
09/2009 – 08/2010