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Urban Mining + Elektrokoagulation zur Abwasserreinigung

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Im auf der Jahresveranstaltung des Umweltclusters angestoßenen
Kooperationsprojekt Urban Mining, also der Rückgewinnung von
Rohstoffen aus Abfallaufkommen (z.B. Rückgewinnung von Kupfer
aus Elektroschrott), wird die Suche nach einem konkreten Projekt-
ansatz vorangetrieben. Hierfür wurde die derzeit relativ unüber-
sichtliche Konstellation an bereits bestehenden Aktivitäten im The-
menbereich analysiert. Zudem wurden wichtige relevante Akteure
aus Wirtschaft und Forschung identifiziert. Diese werden im Verlauf
der nächsten Wochen zu einer ersten Abstimmungsrunde eingela-
den. Ziel der Abstimmung ist die Verpflichtung der Akteure auf ei-
nen konkreten Projektansatz.

Elektrokoagulation zur Abwasserreinigung
Bei diesem Kooperationsprojekt wurde ein in Gründung befindli-
ches Spin-Off der RWTH Aachen mit einem potentiellen Kunden,
der großes Interesse an diesem Verfahren hat, zusammengeführt
und weiterhin vom Cluster betreut. Sollten hier Aufträge zur Ab-
wasserreinigung oder Pilotversuche zu Stande kommen, ist dies
ein Thema z.B. für einen Workshop zu neuen Verfahren der Ab-
wasserbehandlung. Hier würde auch das Thema Plus-Plasma und
Ozon diskutiert werden.
http://www.umweltcluster-nrw.de/virthos.php/de/News/Newsletter/NL_2011_02.html#5

Den Stromertrag aus Photovoltaikanlagen kann man jetzt rund um die Uhr für jedes Dorf vorhersagen

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Wenn die Sonne scheint, fließt viel Strom aus Solaranlagen ins Netz. Schiebt sich eine Wolkenfront dazwischen, sieht es für den Stromertrag schnell düster aus. Für Stadtwerke lässt sich daher die Sonnenenergie nur schwer einplanen. Einfacher wird das jetzt mit einer Software, die Informatiker der Universität des Saarlandes gemeinsam mit der Firma Luxea GmbH und den Stadtwerken in Sulzbach entwickelt haben. Dabei werden die Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes über Wolkenzug und Lichtintensität kleinräumig mit den vorhandenen Photovoltaikanlagen abgeglichen. Für jedes Netzgebiet kann man damit vorhersagen, welcher Stromertrag aus Solarenergie in den kommenden Stunden zu erwarten ist.

Für Energieunternehmen und Hausbesitzer wird es mit der neuen Software einfacher, den stark schwankenden Ertrag aus der Solarproduktion besser zu nutzen. „Mit unseren Prognosen könnte man zum Beispiel die Waschmaschine oder den Geschirrspüler so steuern, dass sie erst dann laufen, wenn viel Solarstrom ins Netz eingespeist wird“, erläutert Holger Hermanns, Professor für Verlässliche Systeme der Saar-Uni. Auch beim Laden von Elektro-Autos oder dem Betrieb von Wärmepumpen käme es oft nicht so genau auf eine Stunde an. „Da die Stromspeicherung teuer und aufwändig ist, sollte man die Sonnenenergie möglichst nutzen, wenn sie anfällt“, erläutert der Informatiker. Die Energieversorger könnten außerdem durch die kurzfristige Vorhersage der Solarproduktion ihren Energiemix besser planen. Damit werde der Bedarf an teurer Regelenergie vermindert. „Wenn man abschätzen kann, wie viel Sonnenlicht an einem Tag die Photovoltaikanlagen in der Region erreicht, muss man zum Beispiel Gasturbinen erst gar nicht anschalten oder kann auf den Zukauf von Atomstrom verzichten“, erklärt Holger Hermanns. Auch könne man kritische Überversorgungen und Engpässe deutlich besser vorhersagen.

Für das Forschungsprojekt haben die Stadtwerke im saarländischen Sulzbach die Daten über die Photovoltaikanlagen in ihrem Bezirk zur Verfügung gestellt. Diese haben die Informatiker mit den präzisen Radarbildern des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen und ein Rechenverfahren entwickelt, mit dem sich der zu erwartenden Solarertrag recht präzise bestimmen lässt. Die Firma Luxea in Saarbrücken hat daraus eine Software erarbeitet, die jetzt an interessierte Stadtwerke und Hausbesitzer vertrieben wird. Das IT-Unternehmen konnte dabei seine Erfahrungen aus dem Computerprogramm SOLinvest einbringen, mit dem Planer und Hausbesitzer berechnen können, welcher Solarertrag auf ihren Dächer zu erwarten ist.

Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Holger Hermanns
Lehrstuhl für Verlässliche Systeme
Tel. 0681/302-5631
Mail: hermanns@cs.uni-saarland.de

Pressestelle der Universität des Saarlandes

Neue Daten zur zunehmenden Sauerstoff-Verknappung in europäischen Gewässern

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Die Klimaerwärmung trägt dazu bei, dass sich der Sauerstoffmangel in europäischen Gewässern verstärkt. Um einen Überblick über die Prozesse in den europäischen Binnengewässern und Meeren zu erhalten, sammeln Wissenschafter und Wissenschafterinnen aus 20 europäischen Forschungsinstitutionen und elf Ländern seit zwei Jahren Daten im Rahmen des EU-Projektes «HYPOX». Vom 3. bis 6. Mai treffen sie sich nun in der Schweiz am Standort der Eawag Kastanienbaum, um sich über die Erkenntnisse der verschiedenen Messstandorte auszutauschen.

Hypoxia bezeichnet die Verknappung des gelösten Sauerstoffs in einem Wasserkörper unter einen Schwellenwert, der den Lebensraum für Tiere unbewohnbar macht. Sauerstoffmangel entsteht, wenn der Verbrauch den Nachschub übersteigt. Diese simple Regel fasst ein komplexes Wechselspiel von Prozessen zusammen, die verschiedenste wissenschaftliche Disziplinen berühren: Die Physik der Wasserströmungen und des Wettergeschehens ebenso wie die Biologie der Organismen und Ihrer Stoffwechselleistungen und die Geologie und Geochemie der Gewässerböden. Sinkt der Sauerstoffgehalt auf ca. 20% der Normalsättigung, verschwinden die höheren Organismen wie Fische und Krebse. Dauert die Sauerstoffknappheit an, sterben schliesslich auch widerstandsfähigere Tiere, wie z.B. Muscheln. Zurück bleibt eine «Unterwasserwüste», die nur noch von besonderen Mikroorganismen besiedelt werden kann. Die Vorboten solcher dramatischen Entwicklungen werden leicht übersehen. Setzt ein offensichtliches Massensterben ein, ist der Niedergang des Ökosystems meist schon weit fortgeschritten. Selbst unter verbesserten Sauerstoffbedingungen kann es dann viele Jahre dauern, bis sich der ursprüngliche Zustand wieder eingestellt hat.

Messung als Basis für Zukunftsprognosen
Die Entstehung der Sauerstoff-Verknappung zu verstehen und zu überwachen sind die Hauptziele von HYPOX. In Schweizer Seen, Fjords und Lagunen in Schweden, Schottland, und Griechenland, Küstengewässern in Ostsee und Schwarzem Meer und im offenen Nordatlantik untersuchen die Forschenden ein gutes Dutzend verschiedener Ökosysteme. Sie installieren Sauerstoff-Messstationen und führen verschiedenste Untersuchungen und mathematische Modellierungen durch. Damit können sie sich ein genaues Bild der jetzigen Situation machen, erhalten einen Einblick in die Sauerstoffverfügbarkeit vergangener Zeiten, und können Prognosen für die Zukunft abgeben. Nach ersten Projekttreffen in Bremen und Istanbul treffen sich die Wissenschafterinnen und Wissenschafter diesmal in der Schweiz am Standort der Eawag Kastanienbaum/Kanton Luzern, um sich über Ihre Forschungsergebnisse auszutauschen und die Aufgaben für das dritte und letzte Jahr des Projektes festzulegen. Mit Spannung erwarten die Wissenschafter aktuelle Erkenntnisse der einzelnen Institute sowie der Eawag, welche dieses Jahr ihr 75 jähriges Bestehen feiert. Die Wissenschafter des Teams um Dr. Carsten Schubert der Eawag in Kastanienbaum haben Sauerstoff in bisher unerreichter Präzision gemessen, langjährige Sauerstoff-Messreihen aus Schweizer Seen einer detaillierten Analyse unterzogen und mit modernsten biochemischen und chemischen Methoden einen tiefen Blick in die Sauerstoff-Geschichte verschiedener Schweizer Seen und anderer Systeme in Griechenland und im Schwarzen Meer geworfen.

Zusätzliche Informationen
Das Programm [pdf] des zweiten Jahrestreffens des EU-Projektes HYPOX gibt einen Überblick über die verschiedenen Forschungsprojekte.
Für nähere Auskünfte kontaktieren Sie bitte
Dr. Carsten Schubert, Eawag
http://www.eawag.ch/medien/bulletin/20110429/index

Planung eines hochkarätigen Workshops zur Anwen- dung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)

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Die in Deutschland übliche Siedlungsentwässerung mit zentralen
Entwässerungssystemen auf Grundlage der Schwemmkanalisation
und gemeinsamer zentraler Behandlung des häuslichen Schmutz-
wassers, des gewerblich-industriellen Abwassers und des Nieder-
schlagswassers vor Einleitung in Gewässer steht vor dem Hinter-
grund der demografischen Entwicklung, des Klimawandels, stei-
gender Rohstoff- und Energiepreise, Wassermangel und Hunger in
vielen Teilen der Welt auf dem Prüfstand.

Die Neuartigen Sanitärsysteme (NASS) versuchen diesen Heraus-
forderungen durch die getrennte Erfassung und gezielte Behand-
lung von Teilströmen des Abwassers aus Wohngebäuden oder
ähnlichen Herkunftsbereichen und daraus resultierender höherer
Effizienz und Flexibilität Rechnung zu tragen. Je nach Grad der
Stoffstromtrennung werden unterschiedliche Systeme definiert.

Neuartige Sanitärsysteme sind bei Siedlungen mit mehr als 1.000
Einwohnern, bei Neubau oder Sanierung von Wohn- und Gewer-
bequartieren oder bei notwendigen Kanalsanierungen (Schäden,
Fremdwasser) einsetzbar.

Zu diesem Thema planen wir unter Beteiligung hochrangiger Ver- treter des MKULNV für die zweite Jahreshälfte einen Workshop mit Vertretern von
• Ministerien (Bauen, Wohnen und Verkehr auf Bundes- und Landesebene),
• Planungsverwaltung auf kommunaler Ebene,
• Wissenschaft und Forschung der Raumplanung,
• Immobilienwirtschaft,
• Bauwirtschaft, und
• Hersteller von Neuartigen Sanitärsystemen.
Ziel ist es, die Akteure aus dem Technikbereich mit Akteuren der
Raumplanung (Wissenschaft und Planungsverwaltung auf Ebene
des Bundes, der Länder und der Kommunen) für die Entwicklung
und Umsetzung von neuartigen Konzepten zusammenzubringens
und Möglichkeiten der Pilotierung auszuloten. Wir planen bei der
Durchführung des Workshops eine Kooperation mit dem Modellpro-
jekt Innovation City Ruhr in Bottrop.
In Kürze erhalten Sie unter www.umweltcluster-nrw.de dazu weite-
re Informationen.

Espenhain: Abwasserentsorgung für zukünftige Generationen

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HTWK LEIPZIG, UNIVERSITÄT LEIPZIG UND ABWASSERZWECKVERBAND KOOPERIEREN

Der Demografische Wandel wirkt sich auch auf Abwassersysteme aus. Bevölkerungsrückgang sowie geringerer Wasserverbrauch führen bei konventionellen Systemen zu betrieblichen Problemen. Zugleich steigt die Kostenbelastung für die Bürger. Neue Lösungskonzepte sind gefragt. Ein gemeinsames Forschungsprojekt des Institutes für Wasserbau und Siedungswasserwirtschaft (IWS) an der HTWK Leipzig, des Institutes für Infrastruktur und Ressourcenmanagement (IIRM) an der Universität Leipzig sowie des Abwasserzweckverbandes „Espenhain“ widmet sich neuartigen Sanitärsystemen. Unter dem Titel „Untersuchung des Beitrages neuartiger Sanitärkonzepte zur Gewährleistung einer kostengünstigeren, verursachergerechten und bürgerfreundlichen Abwasserentsorgung bei demografischem Wandel“ forschen sie gemeinsam in dem von der Sächsischen Aufbaubank geförderten Projekt.

Die negativen Folgen des sich seit den 1990er Jahren stark beschleunigenden demografischen Wandels machen sich bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung deutlich bemerkbar. Die Bevölkerung in ländlichen Gebieten nimmt ab. Inzwischen leben in diesen Regionen im Durchschnitt 80 Prozent, in einigen peripheren Gegenden noch weniger Menschen im Vergleich zu 1990. Benachbarte Ortsteile können sich hierbei sehr unterschiedlich entwickeln. Neben dem Bevölkerungsrückgang tragen auch das zunehmende Umweltbewusstsein der Bevölkerung sowie technische Fortschritte zu geringerem Wasserverbrauch und somit zur drastischen Reduzierung der Abflussmengen in den Abwasserkanälen bei. Das hat nicht nur starke Ablagerungen in den bestehenden Infrastrukturnetzen, sondern auch Veränderungen der Abwasserzusammensetzung zu Folge. Auch die zunehmenden Betriebskosten der Anlagen entsprechen nun nicht mehr den Anforderungen an eine ökologisch und ökonomisch orientierte Abwasserentsorgung. Schließlich erhöht sich die Finanzierungslast für die Bürger. Die quantitativen und qualitativen Veränderungen erfordern daher neue Lösungen für die Abwasserfortleitung und -behandlung, denn die Möglichkeiten der derzeitigen konventionellen Verfahren sind begrenzt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sofort im Abwasserzweckverband umgesetzt
Im Forschungsprojekt untersuchen Wissenschaftler seitens des IWS an der HTWK Leipzig neue Lösungsansätze auf der ingenieurwissenschaftlichen Ebene und seitens des IIRM an der Universität Leipzig aus wirtschaftlicher Sicht. Zeitgleich erproben sie diese an den Anlagen des Abwasserzweckverbandes „Espenhain“. Dabei legen die Forscher und Praktiker den Schwerpunkt auf die neuartigen Sanitärsysteme (NASS). Sie überprüfen, ob und in welchen Teilräumen des Untersuchungsgebietes die möglichen Lösungsansätze gegenüber konventionellen Systemen im Vorteil sind, um langfristig eine kostengünstige und vor allem verursachergerechte Abwasserentsorgung in vom demografischen Wandel besonders betroffenen Gebieten sicherzustellen.

Hohe Anwendbarkeit weit über regionale Grenzen hinaus
Das Forschungsprojekt konzentriert sich somit nicht nur auf eine bestimmte, räumlich begrenzte Fragestellung. Es umfasst das gesamte Spektrum von der Entstehungsursache bis hin zu konkreten Lösungsansätzen und bildet somit eine Grundlage für weitere nationale und internationale Anwendungen.

Das Projekt ist ein weiterer Baustein im Rahmen der Kooperationstätigkeit zwischen der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig sowie der regionalen Wirtschaft. Die Leitung haben Professor Dr.-Ing. Hubertus Milke von der HTWK Leipzig und Professor Dr.-Ing. Robert Holländer von der Universität Leipzig inne. Die Fördersumme, die von der SAB aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen bereitgestellt wurde, beträgt 72.000 Euro. Das Projekt startet am 1. Juli 2011 und endet am 30. September 2012.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.iws.htwk-leipzig.de und www.wifa.uni-leipzig.de/iirm/professur-umwelttechnik-in-der-wasserwirtschaft-umweltmanagement.html.

Weitere fachliche Informationen:

Professor Dr.-Ing. Hubertus Milke, Fakultät Bauwesen, HTWK Leipzig
Telefon: 0341/3076 6230
E-Mail: hubertus.milke@fb.htwk-leipzig.de

Professor Dr.-Ing. Robert Holländer, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Leipzig
Telefon: 0341/9733870
E-Mail: hollaender@wifa.uni-leipzig.de

Sven Lindstedt, Geschäftsführer Abwasserzweckverband „Espenhain“
Zentralgebäude Blumrodapark 1
04552 Borna

http://www.htwk-leipzig.de/de/forschung-und-kooperation/aktuelles/nachrichten-details/detail/abwasserentsorgung-fuer-zukuenftige-generationen/

Kooperatives Masterprogramm „Wasser und Umwelt“

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Der Masterstudiengang „Wasser und Umwelt“ ist ein Weiterbildungsangebot für Hochschulabsolventinnen und -absolventen der Ingenieur- und Naturwissenschaften (Fachhochschule oder Universität), die im Bereich Wasser und Umwelt als Fachkräfte bei Behörden, Unternehmen, Verbänden, Ingenieurbüros, Instituten und anderen Einrichtungen tätig sind oder zukünftig tätig sein werden.

Das Weiterbildende Studium wird von der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie als Fernstudium mit Präsenzphasen angeboten und kann daher berufsbegleitend absolviert werden.

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges gibt es sowohl die Möglichkeit, das Masterstudium zu absolvieren (Abschluss Master of Science) als auch einzelne Kurse nach Interessenlage zu belegen (Einzelkursstudium).

Quelle: http://www.wbbau.uni-hannover.de/

Das Studium wird in Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimarangeboten.

http://www.uni-weimar.de/Bauing/wbbau/organisatorisches/regularien/Koop-Master_WE-H.pdf

Kooperatives Masterprogramm „Wasser und Umwelt“

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Der Masterstudiengang „Wasser und Umwelt“ ist ein Weiterbildungsangebot für Hochschulabsolventinnen und -absolventen der Ingenieur- und Naturwissenschaften (Fachhochschule oder Universität), die im Bereich Wasser und Umwelt als Fachkräfte bei Behörden, Unternehmen, Verbänden, Ingenieurbüros, Instituten und anderen Einrichtungen tätig sind oder zukünftig tätig sein werden.

Das Weiterbildende Studium wird von der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie als Fernstudium mit Präsenzphasen angeboten und kann daher berufsbegleitend absolviert werden.

Im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges gibt es sowohl die Möglichkeit, das Masterstudium zu absolvieren (Abschluss Master of Science) als auch einzelne Kurse nach Interessenlage zu belegen (Einzelkursstudium).

Quelle: http://www.wbbau.uni-hannover.de/

Das Studium wird in Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimarangeboten.

http://www.uni-weimar.de/Bauing/wbbau/organisatorisches/regularien/Koop-Master_WE-H.pdf

Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

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Überflutung
Was tun? – Hinweise an Geschädigte

Inhalt:
1. Beweissicherung – ganz wichtig!
2. Was also sollte man selber machen?
3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten
4. Änderungen an der Situation am Schadenstag
5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters
6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen
7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines Betriebes in Sachsen
8. Die eher ohnmächtige Antwort der Grundstückeigentümer auf häufige Überflutungen
9. Weitere Quellen
1. Beweissicherung – ganz wichtig!
Im Ergebnis von Unwettern kommt es häufig zu Schäden durch Kanalrückstau und Überflutungen.
Wenn eine Schadensvergütung bei Gericht oder bei einer Versicherung geltend gemacht werden soll, ist ein Nachweis der Ursachen der Schäden notwendig.
• Die Suche nach den Ursachen von Kanalrückstau …mehr

Autor:- Dipl.-Ing. (FH) Uwe Halbach

http://www.institut-halbach.de/2011/06/beweissicherung-bei-schaeden-infolge-von-unwetter-ueberflutung-oder-rueckstau/

Wasserversorgung auf Rügen

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Ein Wasserwerk kann anstelle der Erhebung von Anschlussbeiträgen den Aufwand für die Herstellung von Wasseranschlüssen auch durch eine reine Gebührenfinanzierung decken.

Mit dieser Begründung hat jetzt das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern die Wasserversorgungsgebührensatzungen des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen als rechtmäßig beurteilt, den Berufungen des beklagten Zweckverbandes stattgegeben und die Klagen einer Großverbraucherin gegen mehrere Trinkwassergebührenbescheide abgewiesen.
Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen hatte im Jahr 2008 sein bisheriges System der Erhebung von Trinkwasseranschlussbeiträgen aufgegeben und bei gleichzeitiger Rückzahlung bereits vereinnahmter Beiträge auf eine Finanzierung des Herstellungsaufwandes für die öffentlichen Wasserversorgungsanlagen ausschließlich über Gebühren umgestellt (so genannte reine Gebührenfinanzierung).

Anders als das erstinstanzlich mit der Klage befasste Verwaltungsgericht hat das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern diese Systemumstellung als rechtmäßig und insbesondere vereinbar mit § 9 Abs. 1 Satz 1 Kommunalabgabengesetz M-V bewertet. Diese Bestimmung begründe keine Beitragserhebungspflicht in dem Sinne, dass eine teilweise oder vollständige Gebührenfinanzierung des Herstellungsaufwandes grundsätzlich ausgeschlossen wäre. Habe ein Versorger erstmalig in rechtswirksamer Weise die Entscheidung über die Art und Weise der Refinanzierung des Herstellungsaufwandes für seine Einrichtung zu treffen oder habe er sie in der Vergangenheit bereits getroffen, werde dessen grundsätzliches Wahlrecht hinsichtlich der Finanzierungsart nicht (rückwirkend) eingeschränkt.
Zugleich hat das Oberverwaltungsgericht aber für den Fall, dass eine Beitragserhebung …mehr:

Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Urteile vom 3. Mai 2011 – 1 L 59/10 und 1 L 125/10
http://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/wasserversorgung-auf-ruegen-330275

Sieg vor dem Amtsgericht

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Verfahren gegen „Abwasser-Rebellin“ aus Briesensee eingestellt

Lübben – Das Strafverfahren gegen die „Abwasser-Rebellin“ aus Briesensee (Dahme-Spreewald) ist heute vom Amtsgericht Lübben eingestellt worden. Wie Gerichtsdirektor Stephan Lehmann sagte, sei der Angeklagten nur „geringe Schuld“ nachzuweisen. Die Strafprozessordnung erlaube dies. Alle Parteien hätten der Entscheidung zugestimmt. Bei der Frau handelt es sich um die Ortsbürgermeisterin von Briesensee, Doris Groger.
Im September 2008 war der langjährige Rechtsstreit um eine Nutzwasser- Rückgewinnungsanlage zwischen der 59-jährigen Grundstückseigentümerin und dem Amt Lieberose/Oberspreewald eskaliert. Mit Polizeigewalt …mehr:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12104259/2242247/Verfahren-gegen-Abwasser-Rebellin%E2%80%9D-aus-Briesensee-eingestellt-Sieg.html