Mittwoch, Dezember 2, 2020
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Auch Überwachungslabors müssen an Ringversuchen teilnehmen

Am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und
Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart wurde der 21. Länderübergreifender Ringversuch Summenparameter in Abwasser durchgeführt.

Den detaillierten Bericht findet man unter:

http://www.iswa.uni-stuttgart.de/ch/aqs/pdf/luerv21.pdf

Hier nur einige wenige Zitate:

Im Zuge der Harmonisierungsbestrebungen für die Notifizierung von Laboratorien im
gesetzlich geregelten Umweltbereich wurde dieser Ringversuch länderübergreifend
organisiert und durchgeführt.
Die Art und Weise der Durchführung und der Aus- und Bewertung wurde, nach den
Richtlinien des LAWA-Merkblatts A-31, in einer Arbeitsgruppe der LAWA festgelegt
und war damit für alle Veranstalter verbindlich.
Alle Bundesländer haben die Anerkennung der Ergebnisse dieses Ringversuchs zugesagt

Zahl der teilnehmenden Labors: 98
Zahl der abgegebenen Werte: 1178
Zahl der akzeptierten Werte: 1044 (88,62%)
Zahl der „erfolgreichen“ Labors:
gemäß LAWA-Merkblatt 53 (54,08%)
1 Labor gab keine Ergebnisse ab.

Die Zahl der „erfolgreichen“ Laboratorien ist deshalb so gering, weil viele Laboratorien nicht alle im Ringversuch angebotenen Parameter auch bestimmten. Gemäß LAWA-AQS-Merkblatt A-3 müssen wir jedoch nicht bestimmte Werte als falsch bewerten.
In der folgenden Graphik sind die Anteile akzeptabler Werte für jedes Labor aufsteigend geordnet dargestellt. Bei 21 Laboratorien lagen alle Werte innerhalb der Toleranzgrenzen.
Die Erfolgsgrenze für diesen Ringversuch lag jeweils bei 80% .