Die Stadt Frankenthal will ihre Kitas, Schulen und weitere städtische Gebäude künftig mit Wärme aus dem Abwasser der BASF versorgen lassen. Dazu gab es jetzt einen Vertragsabschluss.
Das nach Unternehmensangaben größte Industrieklärwerk Deutschlands könnte 18.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen. In der Kläranlage würden jährlich fast 100 Millionen Kubikmeter Produktionsabwässer der BASF geklärt. Hinzu kämen noch 20 Millionen Kubikmeter Abwässer aus den Städten Ludwigshafen und Frankenthal sowie aus Bobenheim-Roxheim, so BASF.
Das geplante Fernwärmeprojekt ist Teil einer Zusammenarbeit der Stadtwerke Frankenthal mit den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) und dem Chemieunternehmen BASF.
Damit die Fernwärme aus dem gereinigten Abwasser der BASF-Kläranlage bei Frankenthal auch in die Stadt kommt, sind mehrere Ausbauschritte nötig. Zunächst soll eine Großwärmepumpe dafür sorgen, dass die Wärme aus dem Abwasser auch zum Heizen genutzt werden kann. Danach müssen Fernwärmeleitungen zwischen der Anlage und der Stadt Frankenthal verlegt werden. Und schließlich steht dann auch noch der Anschluss der Gebäude an das Fernwärmenetz an.
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https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-frankenthal-heizen-mit-waerme-aus-abwasser-der-basf-klaeranlage-100.html
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/heizen-mit-fernwaerme-aus-basf-abwasser-projekt-in-frankenthal-100.html
