Das Europäische Parlament hat am 18. Juni 2026 eine Entschließung zur Umsetzung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) angenommen.
Das EU-Parlament hat über die Abwasserrichtlinie debattiert und eine Resolution beschlossen, die einen Implementierungsstopp für die kommunale Abwasserrichtlinie vorsieht.
Auf jährlich rund 1.000 Baustellen an unseren Rohren und Kanälen, Wasser-, Klär- und Pumpwerken erneuern, sanieren und renovieren wir unsere Infrastruktur.
Zu dem Arbeitsgebiet der Entsorgung Bad Pyrmont AöR gehören rund 187 km Kanalnetz mit Schmutz-, Regen- und Mischwasserkanälen sowie eine Gemeinschaftskläranlage mit der Größe von 65.000 EWG
Die ARA Bern setzt seit 2025 auf eine Regenerative Thermische Oxidationsanlage zur Reduktion von Lachgasemissionen. Die Anlage wurde von der CTP Air Pollution Control GmbH geliefert und erreicht eine Abscheiderate von über 95 %.
Dank alter E-Auto-Batterien: Kläranlage soll energieautark werden
Auf dem Gelände der Kläranlage Wolfenbüttel steht seit Kurzem ein Container mit gebrauchten E-Auto-Batterien. Dieser könnte die Anlage langfristig energieautark machen und zum Vorbild für andere Kommunen werden.
Abfall aus Kläranlagen entsorgen und gleichzeitig weißen Phosphor gewinnen: Wie das funktioniert, zeigt das neue thermochemische Verfahren FlashPhos. Es ist derzeit die einzige Technologie in Europa, die es ermöglicht, diesen wichtigen Rohstoff umweltfreundlich, effizient und kostengünstig für industrielle Anwendungen herzustellen.
Wie der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. berichtet, untersucht eine Studie von Ramboll Civity Management Consulting, unter welchen ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen Phosphor aus Klärschlamm erfolgreich recycelt werden kann.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßen die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union (EuG), die Klagen der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie gegen zentrale Elemente der novellierten Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) als unzulässig abzuweisen.
Das ist die erste „Stuttgart Challenge“: Gewässer‐ und Klimaschutz zugleich. Erstmals können sich Unternehmen, Start‐ups und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa für die „Stuttgart Challenge“ bewerben. Gesucht sind Innovationen, die die Stuttgarter Klärwerke klimafreundlicher machen.
Repräsentative Befragung unter 1.000 Menschen ab 18 Jahren in Hamburg – Feuchttücher beliebt, werden aber in der Kanalisation zum Problem. Denn das Klo ist kein Mülleimer: Vieles, was in der Toilette landet, gehört dort nicht hinein.