Samstag, Oktober 24, 2020
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Meldungen aus Österreich 2019

Meldungen 2018    
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Dezember 2019
Wien LUDWIG/SIMA – ENDSPURT FÜR DAS ÖKO-KRAFTWERK 
Oktober 2019
Erpfendorf/Kitzbühel Abwasserverband feiert 30. Jubliläum 
Erpfendorf/Tirol Kläranlage kann energieautark werden 
August 2019
Kärnten Diese Leitungen liegen unverwüstlich am Grund der Kärntner Seen 
Juli 2019
Asten Fischsterben im Mitterwasser 
Salurn Neue Kläranlage in Betrieb 
Juni 2019
Solsteinhaus Geplante Kläranlage eine Gefahr für die Natur!
Wulkatal Abwasserverband feiert Jubiläum 
Mai 2019
Kaindorf Kläranlagenwasser soll als Brauchwasser verwendet werden 
Reinhalteverband Mühltal Dynamische Kanalnetzsteuerung reduziert Entlastungsmengen deutlich  
April 2019
Wien Nimmt Helmpflicht ernst 
Bozen Bozen hat bei Kokain im Abwasser die Nase vor Innsbruck 
Innsbruck Was Abwässer über den Drogenkonsum verraten 
März 2019
Klagenfurt Stadt investiert 5,2 Millionen Euro in Kanal und Müll
Innsbruck  ÖWAV-/UIBK-Seminar „Digitalisierung in der Siedlungswasserwirtschaft“
  „Wasser GEMEINDE 2019“ 
Januar 2019
Vils Regen bringt Kläranlage in Vils an Grenze 
Bregen Studie zu Drogenkonsum 

 


Wien: LUDWIG/SIMA – ENDSPURT FÜR DAS ÖKO-KRAFTWERK

E_OS als Smart-City-Vorzeigebeispiel: Neue Schlammbehandlungsanlage der ebswien hauptkläranlage liefert ab 2020 saubere Energie.

Seit April 2015 wird gebaut, nun nähert sich das Projekt „E_OS – Energie_Optimierung Schlammbehandlung“ der ebswien hauptkläranlage der Fertigstellung: Nach Reinvestition in die Becken der Vorklärung und der 1. biologischen Reinigungsstufe und der Neuerrichtung einer Schlammbehandlungsanlage wird Wiens Kläranlage ab 2020 aus Klärgas mehr Öko-Energie erzeugen als sie zur Abwasserreinigung benötigt. Bürgermeister Michael Ludwig und Umweltstadträtin Ulli Sima überzeugten sich am 16. September 2019 in Simmering vom Baufortschritt. „Wien gilt weltweit als Vorreiter in Sachen Smart City. Dabei verfolgen wir eine klare Strategie, bei der die Anliegen und Ideen der Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner, aber auch die Impulse aus Wirtschaft, Technologie und Forschung unter ein gemeinsames Ziel gestellt werden“, erklärte Bürgermeister Ludwig: „Was das ganz konkret bedeutet und welchen Nutzen wir daraus ziehen, machen Projekte wie E_OS in der Wiener Hauptkläranlage deutlich. Durch den intelligenten Einsatz von modernen Technologien wird hier schon in wenigen Monaten mehr Energie produziert als tatsächlich verbraucht. Die Abwasserreinigung, die in anderen Städten einen der größten kommunalen Energieverbraucher darstellt, erfolgt bei uns zukünftig energieautark. Wir gewinnen auch noch sauberen Strom und Wärme und senken damit auch deutlich den CO2-Ausstoß.“

Kläranlagen gehören in der Regel zu den größten kommunalen Energieverbrauchern, die Wiener Hauptkläranlage benötigt zur Reinigung der gesamten in der Stadt anfallenden Abwässer knapp ein Prozent des Wiener Gesamtstromverbrauchs. Die zuständige Stadträtin Ulli Sima: „Die Hauptkläranlage wird mit E_OS zum Öko-Kraftwerk. Davon profitiert die Wiener Klimabilanz erheblich: Der Ausstoß von CO2-Äquivalenten sinkt um rund 40.000 Tonnen pro Jahr.“ Das Projekt E_OS stellt eine logistische Herausforderung dar, so Sima: „Der Bau erfolgt bei laufendem Betrieb der Kläranlage. Die Qualität der Abwasserreinigung muss dabei zu jedem Zeitpunkt garantiert sein. Diese schwierige Aufgabe hat das Team der ebswien bisher perfekt gemeistert.“ Genauso erfreulich sei ein weiterer Aspekt, ergänzte die Stadträtin: „Die Schlammbehandlungsanlage wird Mitte 2020 ihren Betrieb aufnehmen, die ebswien hält bei E_OS damit sowohl Zeit- als auch Kostenplan ein.“

Ab dem ersten vollen Betriebsjahr 2021 stellt sich die Energiebilanz der ebswien hauptkläranlage wie folgt dar:
Verbrauch Erzeugung
Strom 63 GWh/a 78 GWh/a
Wärme 40 GWh/a 82 GWh/a

Innovation: Mehr Energie durch gute Ideen
„Bei Schlammfaulungsanlagen stand früher vor allem die Reduktion des Klärschlamms, der als >Reststoff< bei der Abwasserreinigung anfällt, im Mittelpunkt des Interesses", erläuterte ebswien-Generaldirektor Christian Gantner, „die gewonnene Energie war dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt. Bei E_OS war hingegen von Anfang die größtmögliche Energieausbeute unser Ziel." So entwickelte die ebswien hauptkläranlage gemeinsam mit dem Institut für Gewässergüte der Technischen Universität Wien ein innovatives Verfahren. Bevor der Schlamm in die Faulbehälter gelangt, muss ihm Wasser entzogen werden. Je „dicker" der Schlamm dabei ist, desto besser für die Energiebilanz. Der Schlamm muss für die Faulung nämlich einschließlich des enthaltenen Wassers erwärmt werden. Ein geringerer Wasseranteil spart dabei Energie. Zu „dick" darf der Schlamm aber auch nicht werden, da er sonst nicht mehr gepumpt werden könnte. Gantner: „Umfangreiche Versuche haben unsere Annahmen eindrucksvoll bestätigt, wir können die neuen Faulbehälter mit einem doppelt so hohen Feststoffgehalt wie üblich betreiben." Gute Ideen bringen also nicht nur mehr Energie, sie sparen auch (Bau-)Kosten: Durch das neue Verfahren kommt die ebswien mit halb so vielen Faulbehältern aus. So funktioniert die neue Schlammbehandlungsanlage
Im Klärschlamm sind die bei der Abwasserreinigung entfernten Schmutzstoffe gebunden, pro Jahr fallen in Wien rund zwei Millionen Kubikmeter davon an. Das sichtbarste Zeichen der neuen Schlammbehandlungsanlage sind die sechs jeweils 30 Meter hohen Faulbehälter mit einem Gesamtvolumen von 75.000 Kubikmeter. Dorthin gelangt der „voreingedickte“ und auf 38 Grad Celsius erwärmte Schlamm. Unter Luftabschluss bauen Bakterien die organischen Inhaltsstoffe des Klärschlamms ab. Während des 25 Tage dauernden Faulungsprozesses – der „anaeroben Stabilisierung“ – entsteht Klärgas, das zu zwei Drittel aus dem energiereichen Methan (CH4) besteht. Davon fallen 20 Millionen Kubikmeter pro Jahr an! Der ausgefaulte Schlamm wird aus den Faulbehältern abgezogen und verbrannt. Das Klärgas hingegen gelangt über Filteranlagen von den Gasbehältern in Blockheizkraftwerke, wo es in Gasmotoren verbrannt wird. Dabei entsteht nicht nur mechanische Energie, die mittels Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt wird, sondern auch Wärme, die für Heizung und Warmwasserbereitung verwendet werden kann. Dadurch bringen es die Blockheizkraftwerke auf einen hohen Gesamtwirkungsgrad von mehr als 80 Prozent.

Platz für den Klimaschutz
Seit 1980 standen sie im Dauerbetrieb: Die Becken der Vorklärung und der 1. biologischen Reinigungsstufe hatten das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Die nötige Reinvestition in diese „Ur“-Anlage bringt auch in diesem Teil der Hautkläranlage mehr Energieeffizienz, steigert die Ausfallssicherheit und senkt die Instandhaltungskosten. Das Volumen der Becken im zehn Hektar großen Baufeld wurde im Rahmen von E_OS um 50 Prozent vergrößert. Da die Belebungs- und Zwischenklärbecken aber nun deutlich höher sind, kommen sie mit einer wesentlich kleineren Grundfläche aus. Der dadurch freiwerdende Platz konnte für die neue Schlammbehandlungsanlage – und damit für den Klimaschutz – genutzt werden.

Projektverlauf E_OS
2010 Auftrag an die ebswien hauptkläranlage zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie
2011 ebswien legt positive Machbarkeitsstudie vor
2012 Umsetzung des Projekts E_OS wird einstimmig im Wiener Gemeinderat beschlossen
2013 Inbetriebnahme Versuchsanlage, Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
2014 positiver UVP-Bescheid; europaweite Ausschreibungsverfahren
2015 Grundsteinlegung & Baubeginn
2016 Inbetriebnahme Vorklärung West
2017 Inbetriebnahme 1. biologische Reinigungsstufe Süd
2018 Vorklärung zur Gänze in Betrieb, Inbetriebnahme Belebung 1. biologische Reinigungsstufe Nord
2019 Fertigstellung 1. biologische Reinigungsstufe Nord (Zwischenklärung)
2020 Maschinentechnische Ausrüstung Schlammbehandlung
2020 Inbetriebnahme Schlammbehandlung

Weiterführende Informationen zum Projekt E_OS unter: www.ebswien.at/e_os
https://www.ebswien.at/hauptklaeranlage/news/detail/article/ludwigsima-endspurt-fuer-das-oeko-kraftwerk/

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Erpfendorf/Kitzbühel: Abwasserverband feiert 30. Jubliläum

Einen Grund zum Feiern hatte kürzlich der Abwasserverband der Gemeinden Oberndorf, St. Johann und Kirchdorf, nämlich sein 30-jähriges Bestehen. Neben einem Rahmenprogramm wurde natürlich auch Rückschau gehalten. Dabei erläuterte Geschäftsführer Johann Seiwald die Entwicklung der Kläranlage in Erpfendorf. Mehr:

https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/15763516/abwasserverband-feiert-30-jublilaeum
 
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Erpfendorf/Tirol: Kläranlage kann energieautark werden

Der Abwasserverband Großache Nord betreibt eine der modernsten Anlagen am Markt. Das interessiert sogar Besucher aus China. Auch wenn die Kläranlage der Gemeinden St. Johann, Oberndorf und Kirchdorf erst kürzlich ihr 30-jähriges Bestehen feierte, ist sie…mehr:

https://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/16159677/klaeranlage-erpfendorf-kann-energieautark-werden
 
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Kärnten: Diese Leitungen liegen unverwüstlich am Grund der Kärntner Seen

Über 70 Kilometer Abwasserleitungen liegen in Kärntens Seen. Um das Risiko zu reduzieren, werden weitere Seedruckleitungen verlegt und Notfallpläne ausgearbeitet.Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/feldkirchen/aktuelles_feldkirchen/5669317/Neue-Projekte_Diese-Leitungen-liegen-unverwuestlich-am-Grund-der
 
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Asten: Fischsterben im Mitterwasser

Beim Unwetter am 1. Juli 2019 zwischen etwa 15 Uhr und ca. 20 Uhr kam es beim Zulauf aus Linz zur Kläranlage Asten in den Rohren zu einem Überdruck, sodass zwei Kanaldeckel abgesprengt wurden und sich die Abwässer in den umliegenden Wiesen verteilten. Die Abwässer gelangten schlussendlich in den Ipfbach und von dort in das Mitterwasser, wo eine Vielzahl an Fischen…mehr:

https://news.feed-reader.net/otsat/326294/polizei-oberoesterreich-fischsterben-im/

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Salurn: Neue Kläranlage in Betrieb

Die Bauarbeiten an der neuen Kläranlage Salurn, die die Abwässer der Gemeinde Salurn behandelt, sind abgeschlossen. Sie ersetzt die alte, aus dem Jahr 1984 stammende Anlage, die nicht mehr den Anforderungen entsprach. Die Gesamtkosten für die neue Anlage belaufen sich auf 4,45 Millionen Euro: 90 Prozent davon …mehr:

https://www.stol.it/Artikel/Wirtschaft/Lokal/Neue-Klaeranlage-von-Salurn-in-Betrieb

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Solsteinhaus: „Geplante Kläranlage eine Gefahr für die Natur!“

Heftige Kritik an der Neuerrichtung der Kläranlage für das Solsteinhaus der ÖAV-Sektion Innsbruck übt der Zirler Franz Reinhart. „Es handelt sich um eine Fehlplanung und Gefahr für die Natur im Alpenpark Karwendel“, betont Reinhart. Auch die Stellungnahme namhafter Geologen und Biologen fällt negativ aus. Mehr:

https://www.krone.at/1926617

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Wulkatal: Abwasserverband feiert Jubiläum

Der Wasserverband Wulkatal feiert sein 50-jähriges Bestehen. Am Donnerstag gab es bei der Kläranlage von Wulkaprodersdorf ein großes Jubiläumsfest. Die Anlage reinigt mechanisch und biologisch das Abwasser aus 24 umliegenden Gemeinden.
Das gereinigte Wasser fließt danach in die Wulka und schließlich in den Neusiedlersee. Das unsichtbare Mikroplastik wird nicht nur in den Weltmeeren zu einem immer größeren Problem, auch für heimische Kläranlagen. Die kleinen Kunststoff-Teilchen mit einem Durchmesser unter fünf Millimeter, die aus den Haushalten direkt in das Abwasser gelangen, stellen den Wasserverband Wulkatal vor Herausforderungen, erklärte Obmann Johann Lotter.
„Mikrostoffe, die in das System hineinkommen, zum Beispiel von Reifenabnützungen bei Autos, von Plastikstoffen oder von Wattestäbchen – wir müssen

https://burgenland.orf.at/news/stories/2983512/
 
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Kaindorf/Austria: Kläranlagenwasser soll als Brauchwasser verwendet werden

Kläranlagenwasser soll als Brauchwasser zugänglich gemacht werden. Bürgermeister Thomas Teubl, Altbürgermeister Fritz Loidl und Bauer Reinhard Maierhofer stellen ihre Idee vor. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/oststeier/5608070/Kaindorf_Klaeranlagenwasser-soll-als-Brauchwasser-verwendet-werden
 
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Reinhalteverband Mühltal/Austria: Dynamische Kanalnetzsteuerung reduziert Entlastungsmengen deutlich

• Zentrale Steuerung aller Weiterleitungsmengen
• Berücksichtigung digitaler Radarwetterdaten
• Optimierung der technischen und der hydraulischen Komponenten
• Deutlich verbesserter Gewässerschutz

Bestand
Der Reinhalteverband Mühltal & Region Böhmerwald in Oberösterreich besteht aus 24 Gemeinden, betreut rund 1000 km an Kanälen, 18 000 Kanalschächte, 300 Pumpwerke, 60 Regenbecken und 6 Kläranlagen. Trotz seiner Grösse stiess das Entwässerungssystem jedoch an seine Grenzen. So entlasteten die einzeln betriebenen Regen – becken bei Überlast starr in den Vorfluter. Auch erwies sich die fest eingestellte Weiterleitungsmenge zur Kläranlage nicht als optimal, da das Einzugs gebiet oft ungleich beregnet wird. Um die unbehandelten Entlastungsmengen zu reduzieren, hätten zusätzliche Speicherbecken errichtet oder die vorhandenen Beckenvolumen erhöht werden müssen. Diese Massnahmen sind jedoch mit erheblichen Kosten verbunden, weshalb sich der Reinhalteverband für eine koordinierte Steuerung der Regenbecken entschied. Der Reinhalteverband Mühltal & Region Böhmerwald in Oberösterreich besteht aus 24 Gemeinden, betreut rund 1000 km an Kanälen, 18 000 Kanalschächte, 300 Pumpwerke, 60 Regenbecken und 6 Kläranlagen. Trotz seiner Grösse stiess das Entwässerungssystem jedoch an seine Grenzen. So entlasteten die einzeln betriebenen Regen – becken bei Überlast starr in den Vorfluter. Auch…mehr:

Reinhalteverband Mühltal & Region Böhmerwald, A-Auberg Wetterradarorientierte Kanalnetzsteuerung  

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Wien: Nimmt Helmpflicht ernst

„Ich bin der Ritter der Wiener Kläranlage“
Als Beauftragter für Arbeitssicherheit in der Kläranlage Wien weiß Robert Sova um die Wichtigkeit von Schutzkleidung. Auch wenn sie hier etwas anders aussieht. Mehr:

https://www.heute.at/oesterreich/wien/story/Dieser-Mitarbeiter-nimmt-die-Helmpflicht-ernst-56749816
https://www.ebswien.at/hauptklaeranlage/start/

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Bozen hat bei Kokain im Abwasser die Nase vor Innsbruck

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) ist Teil des europaweiten Netzwerkes SCORE, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht jährlich die Mengen einzelner verbotener Substanzen in den Abwässern europäischer Städte untersucht. 2018 wurden auch die Abwässer von vier österreichischen …mehr:

https://news.feed-reader.net/nocrawl/target.php?id=21420044

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Innsbruck: Was Abwässer über den Drogenkonsum verraten

Gerichtsmedizin Innsbruck hat Kläranlagen in Österreich auf Drogenrückstände analysiert: Konsumiert wird vor allem an Wochenenden.

„Das Abwasser ist der Spiegel des Konsumverhaltens der Gesellschaft“, sagt Herbert Oberacher. Er leitet das forensisch-toxikologische Forschungslabor an der Gerichtsmedizin Innsbruck und wartet dieser Tage mit einer tiefblickenden Studie auf: Die Drogenrückstände in den Kläranlagen Innsbruck, Hall-Wattens, Hofsteig, Millstätter See und Bozen in Südtirol wurden ausgewertet. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/5595700/Oesterreich_Was-Abwaesser-ueber-den-Drogenkonsum-verraten?from=rss

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Klagenfurt: Stadt investiert 5,2 Millionen Euro in Kanal und Müll

Mehrere Kanalsanierungen sollen in diesem Jahr in der Landeshauptstadt umgesetzt werden. Auch die Mülldeponie in Hörtendorf wird adaptiert.
Die Landeshauptstadt Klagenfurt wird heuer 5,2 Millionen für die Bereiche Müll und Kanal ausgeben. „Das ist nicht nur ein wichtiger Beschluss für die Abteilung Entsorgung. Die investierten Millionen wirken sich positiv auf die heimische Wirtschaft und die Arbeitsplatzsicherung aus“, sagt Entsorgungsreferent. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/aktuelles_klagenfurt/5571123/Klagenfurt_52-Millionen-Euro-fuer-Kanal-und-Muell
 
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ÖWAV-/UIBK-Seminar „Digitalisierung in der Siedlungswasserwirtschaft“

Am 6. Februar 2019 fand in Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck das ÖWAV-Seminar „Digitalisierung in der Siedlungswasserwirtschaft“ in Innsbruck statt.

Die TeilnehmerInnen wurden von Herrn Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Rauch, der die Veranstaltung leitete, begrüßt. Weiters richteten der Geschäftsführer des ÖWAV, Herr DI Manfred Assmann, und Herr DI Markus Federspiel vom Amt der Tiroler Landesregierung Begrüßungsworte an das Publikum.

Am Vormittag wurden nach der Einführung innovative Messkonzepte vorgestellt – unter anderem die Möglichkeit der Prozessüberwachung in unterirdischen Infrastrukturen mittels Niedrigenergiefunk. Der zweite Teil knüpfte mit neuen Datenquellen für Planung und Betrieb an. Dabei war die Integration von Wetterdaten in Steuerungsanalgen ein Thema; darüber hinaus wurde aber auch Fernerkundung als innovative Datenquelle für Planung und Überwachung präsentiert und diskutiert.

Nach der Mittagspause eröffnete der Jurist Univ.-Prof. Dr. Karl Weber mit seinem Vortrag über die Digitalisierung aus Sicht des Datenschutzes den Vortragsblock „Rechtliche Aspekte“. Zudem wurden die TeilnehmerInnen über aktuelle Erkenntnisse aus der „Cyber Security“ informiert.

Zum Schluss der Veranstaltung wurden einige Beispiele aus der Praxis beleuchtet. Am Beispiel Köln wurde ein Weg zur Öffentlichkeitsarbeit beim Thema Starkregen vorgestellt. Es folgten andere konkrete Anwendungsfälle von digitalen Lösungen in der Abwasserwirtschaft.

Mit einer Zusammenfassung und einem Schlussstatement von Univ.-Prof. DI Dr. Robert Sitzenfrei endete die Veranstaltung gegen 17.00 Uhr.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=363476

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„Wasser GEMEINDE 2019“

Im Online-Voting auf www.neptun-wasserpreis.at kann von 30. Jänner bis 14. Februar 2019 für die besten Wasserprojekte der österreichischen Gemeinden abgestimmt werden. Das Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, die Steiermark, Tirol und Vorarlberg schicken jeweils ihre Landessieger-Projekte ins Rennen um den Bundessieg, welcher im März 2019 von Bundesministerin Elisabeth Köstinger verliehen wird.
Der Neptun Wasserpreis ist der österreichische Umwelt- und Innovationspreis rund ums Wasser. In der Gemeinde-Kategorie dürfen alle Österreicherinnen und Österreicher mitentscheiden, wer sich den Titel „WasserGEMEINDE“ holt und am 13. März 2019 von Bundesministerin Elisabeth Köstinger ausgezeichnet wird.

Online-Voting mit sieben Gemeinde-Projekten
Bis 14. Februar kann jede und jeder aus den sieben Bundesländer-Siegerprojekten auf der Website des Neptun Wasserpreises seine Favoriten wählen. Zur Auswahl stehen der „Naturerlebnisweg Alter Mühlbach“ der burgenländischen Gemeinde Lutzmannsburg, das „Natur-Pur Biotop“ der niederösterreichischen Gemeinde Wöllersdorf-Steinabrückl, das „Wassererlebnis Mini-Donau“ im oberösterreichischen Engelhartszell, der „Quellenweg mit Kneipp-Meditationsweg“ im steirischen St. Radegund bei Graz, das „wasserreiche Abtenau“ in Salzburg, das Tiroler Virtual-Reality Filmprojekt „Reise des Innsbrucker Wassers“, sowie das Engagement zum Hochwasserschutz im Bereich Gerbergraben der Stadt Dornbirn in Vorarlberg.
Zehn imposante Aufnahmen zum Motto „Brunnen in Wien“ stehen außerdem in der Fotokategorie „WasserWIEN“ zur Wahl. Eine Jury der Stadt Wien hat diese zehn Beiträge aus 300 Einreichungen ausgewählt und für das Online-Voting nominiert. Die drei Fotos mit den meisten Stimmen erhalten insgesamt 3.000 EUR Preisgeld.

Jetzt online abstimmen und gewinnen
Abstimmen lohnt sich: Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Online-Votings wird ein Wellnesswochenende im 4*-Wellness Hotel Schwarz ALM mit einem speziellen „Brauereiarrangement“ der Privatbrauerei Zwettl verlost. Teilnahmebedingungen finden sich online.

Online-Voting auf www.neptun-wasserpreis.at/
 
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Vils/A: Regen bringt Kläranlage in Vils an Grenze

Die Abwasseranlage Vils erreicht eine Auslastung von 92 Prozent. Das „Fremdwasser“ soll reduziert werden.
Vils – Es ist zwar noch keine akute Situation, aber bei der letzten Abwasserverbandssitzung wurde durchaus darüber gesprochen. Dass die Anlage in Vils nämlich bis zu 92 Prozent ausgelastet ist und „sohin weitere Investitionen zu erwarten sind“, berichtete etwa der Lechaschauer Bürgermeister Hansjörg Fuchs Anfang November seinem Gemeinderat. Bei dieser Verbandssitzung wurde…mehr:

https://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/15089060/regen-bringt-klaeranlage-in-vils-an-grenze
 
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Bregen/A: Studie zu Drogenkonsum

Cannabis und Kokain sind die am häufigsten konsumierten illegalen Drogen in Vorarlberg. Fast 500 Kilo Cannabis, 26 Kilo Kokain und knapp 2 Kilogramm Amphetamin werden in Vorarlberg pro Jahr konsumiert. Das geht aus dem Vorarlberger Suchtbericht hervor, der gestern vorgestellt wurde.
In Österreichs westlichstem Bundesland Vorarlberg werden pro Jahr deutlich weniger illegale Drogen konsumiert als im Nachbarland Schweiz, heisst es in dem Bericht.
Für die Studie wurden Wasserproben aus einer Kläranlage in Vorarlberger Rheintal untersucht. Dort werden die Abwasser von acht Gemeinden in Bodenseenähe …mehr:

https://www.radio.li/news/artikel/bregenz-studie-zu-drogenkonsum/
 
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