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Projekt „ÜberWasser“ Interaktive Webseite zu Wasser-Themen auf Welt.de

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Die Zeitung „Die Welt“ hat im Juli das Multimedia-Special „ÜberWasser“ gestartet. Über zehn Monate hinweg werden dort wöchentlich in den Rubriken „Lebenswelt Wasser“, „Wassermangel“, „Konfliktgrund Wasser“ und „Wassergeschäft“ neue Inhalte aus Reportagen, Videos, interaktiven und animierten Grafiken und Karten aus aller Welt eingestellt.

Betrieb und Aufbau der frei zugänglichen Webseite http://www.welt.de/reportage/wasser/ werden vom European Journalism Center mit Geldern der Bill & Melinda Gates Stiftung gefördert.

Quelle: Die Welt, http://www.welt.de/reportage/wasser/#startseite
 

 

Langen: Pilotprojekt auf Kläranlage zur Entfernung von Mikroschadstoffen – Wegweisende Forschung zum Trinkwasserschutz

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Auf einer etwa 16 mal 14 Meter umfassenden Betonbodenplatte passiert beim Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen in wenigen Wochen Großes. Dann geht auf der Kläranlage in Langen ein Forschungsprojekt an den Start, das in dieser Form deutschlandweit einmalig ist und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Trinkwasserqualität leisten soll. Ziel ist es, für das menschliche Auge nicht sichtbare Spurenstoffe, die sich negativ auf die Umwelt auswirken, aus dem Abwasser zu entfernen. Die gelangen dorthin über die Toilette. Es sind Medikamentenrückstände, antibiotikaresistente Keime, Desinfektionsmittel und zunehmend winzige Kunststoffteile, sogenanntes Mikroplastik aus Kosmetika und Zahnpasta.

Dieser Cocktail aus winzig kleinen Rückständen von Körperpflege-, Reinigungs- und Arzneimitteln steht im Verdacht, bei Fischen und Fröschen biologische Veränderungen hervorzurufen. Wissenschaftler schließen deshalb auch Risiken für den Menschen nicht aus. Doch bisher fehlt es in den Kläranlagen an geeigneten Reinigungsstufen, um die Mikroschadstoffe zu eliminieren und dadurch zu verhindern, dass sie in Gewässer gelangen oder ins Grundwasser sickern, aus dem dann Trinkwasser gewonnen wird. Das Forschungsvorhaben in Langen soll den Weg dazu ebnen, diesen Mangel zu beseitigen. Dabei geht es auch darum, ein wirtschaftlich tragbares Verfahren in die Praxis umzusetzen und absehbare Auflagen innerhalb der Europäischen Union erfüllen zu können.

Das Pilotprojekt wird vom Land Hessen über das Regierungspräsidium Darmstadt gefördert. Bereits im vergangenen Jahr stellte das RP 877.500 Euro dafür zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro steuerte der Verband selber bei. „Dieses Geld hätten wir sowieso investieren müssen, um uns für die künftigen Anforderungen der Abwasserreinigung zu rüsten“, erklärt Geschäftsführerin Eva-Maria Frei. Schon seit fünf Jahren untersucht der Verband in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und mit finanzieller Hilfe durch das Land, wie das Abwasser von Spurenstoffen gereinigt werden kann – bisher allerdings lediglich unter Laborbedingungen. Darauf aufbauend soll nun im größeren Maßstab die Praxis erforscht werden.

Hierzu errichtet das Darmstädter Ingenieurbüro Unger im Auftrag des Verbandes am Kläranlagenablauf eine Versuchshalle mit der notwendigen Maschinen- und Steuerungstechnik. Beim symbolischen ersten Spatenstich unterstrichen Eva-Maria Frei und der Langener Bürgermeister und Verbandsvorsteher Frieder Gebhardt die Sinnhaftigkeit und Bedeutung des Vorhabens, das in Fachkreisen weithin Beachtung findet.

Von Ende September an sollen etwa fünf Prozent des Abwassers durch die Versuchsanlage laufen. Wiederum mit Beteiligung der TU Darmstadt werden dabei die Vor- und Nachteile von zwei Verfahren erforscht: der Tuch- und der Membranfiltration. Beide ermöglichen, dass sich die Spurenstoffe an Aktivkohle anlagern und nicht mehr im Abwasser verbleiben. Doch Kohle ist nicht gleich Kohle. Die sogenannte Kornkohle, die beim Abwasserverband zum Einsatz kommt, ist wiederverwertbar und spart somit Kosten. Im Gegensatz dazu laufen anderswo Verfahren mit Pulveraktivkohle, die anschließend für teures Geld entsorgt werden muss.

Für Edeltraud Lemke vom Regierungspräsidium Darmstadt ist das Langener Projekt richtungsweisend für die Zukunft der Abwasserreinigung und von besonderem Belang für das hessische Ried als Trinkwasserreservoir für das Rhein-Main-Gebiet. Sie geht davon aus, dass der Verband nach Abschluss des etwa 18-monatigen Testlaufs mit Fördergeldern zum Bau einer dann vierten Reinigungsstufe zur Entfernung der Mikroverunreinigungen rechnen kann.

http://www.abwasserlee.de/aktuelles/presse/127-wegweisende-forschung-zum-trinkwasserschutz.html 

Hühnergeruch schreckt Malaria-Mücken ab

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In vielen Regionen der Erde leiden Menschen unter Malaria. Forscher haben jetzt einen kuriosen Weg entdeckt, wie man Malaria-Mücken möglicherweise abschrecken könnte: Mit einem Huhn neben dem Bett oder zumindest dem Geruch nach Huhn.

Die Mückenart Anopheles arabiensis, die südlich der Sahara häufig Malaria überträgt, meidet offenbar bestimmte Tierarten – Hühner zum Beispiel. Mehr:

https://www2.anticimex.com/de-DE/Presse-und-News/news/2016/mit-huhnern-gegen-malaria/
 

 

Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

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Blinde Flecken oft bei Mobilität und Wohnen

Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“ Mehr:

http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/wer-mehr-verdient-lebt-meist-umweltschaedlicher

 

 

 

Wertvoller Phosphor aus Klärschlamm: AVA cleanphos Pilotanlage in Karlsruhe nimmt Betrieb auf

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Der Startschuss ist gefallen: Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte AVA cleanphos Pilotanlage in Karlsruhe nimmt Anfang Juli 2016 den Betrieb auf.

Das AVA cleanphos Verfahren von AVA-CO2 ermöglicht eine kostengünstige und effiziente Gewinnung von Phosphor aus Klärschlamm. Die Lösung erlaubt außerdem auch in Zukunft die Mitverbrennung und somit den Ersatz fossiler Energieträger, wie z.B. Braunkohle. Mehr:

http://www.ava-co2.com/web/media/downloads_DE/medienmitteilungen/Medienmitteilung_AVA-cleanphos-Pilotanlage_DE.pdf

 

 

Neue Plattform zur Erforschung der Abwasserreinigung durch Pflanzen in Bordeaux

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Die Biostation wurde neben dem existierenden Klärwerk „Clos-de-Hilde“ aufgebaut. Dort werden auf einem Gelände von 6 000 m2 mehrere Projekte zur Reinigung von Abwasser getestet: sechs Becken wurden ausgebaggert, um drei Arten von pflanzlichen Abwasserbehandlungszonen kombiniert mit zwei Arten von verunreinigtem Wasser zu untersuchen. In einem Teil der Becken wurde der vor Ort natürlich vorkommende Boden genutzt, bei den anderen gemischte Böden aus importierten Rohstoffen.

 

In diesen Becken sollen Phänomene wie Evaporation, Evapotranspiration, Bodeninfiltration usw. nachgestellt und optimiert werden. Ziel ist der biologische Abbau der Schadstoffe durch, unter anderem, Ansammlungen in den Wurzeln der Pflanzen. Solche biologischen Kläranlagen existieren bereits [1]. An diesem neuen Standort sollen nun mehrere Methoden gleichzeitig verglichen werden, um die besten Lösungen auszuwählen und sie anschließend an das zu behandelnde Wasser anzupassen.

 

Die erste Testphase geht über drei Jahre – bis 2018. Dann sollen Becken in industrieller Größe für die kommunale Abwasserbehandlung gebaut werden. Das Projekt Biotrytis wurde 2013 unter der Leitung des IRSTEA gestartet. Die Kosten von 2 Mio. € werden von der Stadt Bordeaux, der Wasserbehörde Adour-Garonne und dem nationalen Amt zum Schutz der Gewässer (ONEMA) getragen.

[1] Siehe : „Eine biologische Kläranlage zur Reinigung industrieller Abwässer“, Wissenschaft Frankreich,
http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/umwelt-klima-agronomie/eine-biologische…

Weitere Informationen:
Webseite des IRSTEA (auf Englisch und Französisch): irstea.fr
Webseite des ONEMA (auf Englisch und Französisch): onema.fr

Quelle: „Epuration des eaux. Inauguration d’une biostation expérimentale inédite“, Pressemitteilung des IRSTEA, 04.04.2016 – http://www.irstea.fr/toutes-les-actualites/departement-eaux/epuration-pollution-…

 

 

 

SEEZEICHEN: Flusswasserfahnenmonitorings vor der Schussen

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Logbucheintrag Nr. 7 & 8
Mitte und Ende Mai wurden erste Pilotstudien zur dreidimensionalen Kartierung der Ausbreitung der Flusswasserfahne der Schussen gestartet. Dabei wurden erste Messraster abgefahren und vor allem Temperatur und Leitfähigkeit gemessen.
Die Schussen spielt bezüglich des Stoffeintrags für den Bodensee eine wichtige Rolle. Sie hat zwar ein relativ kleines Einzugsgebiet, welches jedoch stark urban (durch den Menschen beeinflusst) geprägt ist. Eine Besonderheit ist außerdem, dass sie in eine ausgedehnte Flachwasserzone mündet und dadurch auch die nahegelegenen Strandbäder Eriskirch und Langenargen beeinflusst. Durch die Flachwasserzone kommt es in Abhängigkeit von Wind, Flusswasserabfluss und seeinterner Dynamik zu verschiedenen Verteilungsmustern des Schussenwassers im See und der Flachwasserzone. Diese Muster sollen künftig regelmäßig erfasst werden, um die Interaktionen zwischen dem Fluss und See besser zu verstehen. Außerdem dienen die Messungen auch der Validation von hochauflösenden 3-dimensionalen, hydrodynamischen Modellen, mit denen die Flusswasserfahnenausbreitung simuliert und im Detail untersucht werden soll.

Am 14.6. wurde erneut eine 3-stündige Messkampagne zur Erfassung der Flusswasserfahne der Schussen durchgeführt. Der Flusswasserkörper war deutlich durch die huminstoff- und schwebstoffbedingte Braunfärbung des Wassers und leichter Schaumbildung zu erkennen. Er zog aufgrund der Wetter- und Seeverhältnisse dicht am Ufer nach Nord-Westen Richtung Eriskircher Strandbad. Gemessen wurden neben der Temperatur und Leitfähigkeit an vordefinierten Profilen auch zwei Wasserproben direkt an der Schussenmündung und vor der Flachwassermessstation Langenargen. Die Messkampagne musste aufgrund eines aufziehenden schweren Gewitters und der einsetzenden Sturmwarnung vorzeitig abgebrochen werden.

https://bmbf.nawam-rewam.de/seezeichen-flusswasserfahnenmonitorings-vor-der-schussen/
 

 

Bewässerung mit Abwasser: Eine Option für die Zukunft?

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Einige Regionen Deutschlands werden im Sommer auf Grund des Klimawandels immer trockener.

Die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen mit behandeltem Abwasser könnte sich als lohnend erweisen. Ein UBA-Studie zeigt jedoch: Nur selten bringt die Bewässerung mit behandeltem Abwasser wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Diese Bewässerungspraxis birgt vielmehr neue Risiken für Mensch und Umwelt. Da Kläranlagen nicht alle Schadstoffe vollständig zurückhalten, könnte der Eintrag von Mikroverunreinigungen wie Arzneimittelrückstände zu Risiken für die menschliche Gesundheit, Böden und das Grundwasser führen. Weitere Forschung zur Abschätzung der Risiken ist daher dringend nötig. Auch fehlen konkrete Qualitätsanforderungen für die Nutzung von behandeltem Abwasser, um einen hinreichenden Gesundheits- und Umweltschutz zu gewährleisten. Vor allem aber bleibt der effiziente Umgang mit Wasser das Mittel der Wahl, um Wasserknappheiten vorzubeugen. Mehr:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/bewaesserung-abwasser-eine-option-fuer-die-zukunft
 

 

Deutsche Fachleute vermissen einen Faulturm

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Klärwärter aus dem Landkreis und dem angrenzenden Elsass treffen sich einmal im Jahr zu Fachreferaten und Besichtigungen.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Leben zu füllen, haben sich das Conseil Général Haut-Rhin und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald auf die Fahnen geschrieben. Treffen von Behördenvertretern verschiedener Fachgebiete dazu ihren Beitrag. Seit 2009 kommen aber nicht nur Angehörige beider Verwaltungen, sondern auch Klärwärter und ihre Auszubildenden jährlich zum Erfahrungsaustausch…mehr:

http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/deutsche-fachleute-vermissen-einen-faulturm–122952792.html
 

 

Wie Wasser seine außergewöhnlichen Eigenschaften erhält

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Mit einer neuen Simulationsmethode haben Chemiker einige ungewöhnliche Eigenschaften von Wasser erklärt, unter anderem den Schmelzpunkt von Eis und das Dichtemaximum bei vier Grad Celsius. Sie zeigten, dass Van-der-Waals-Wechselwirkungen entscheidend sind für die Geometrie und Flexibilität der Wasserstoffbrücken-Bindungen, die wiederum die Eigenschaften des Wassers bestimmen. Für die Simulationen nutzte das Team der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Wien neuronale Netze. Das neue Verfahren ist ebenso präzise wie quantenmechanische Berechnungen, aber 100.000-mal schneller. Die Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichtet über die Ergebnisse.

Mit künstlichen neuronalen Netzen haben Bochumer und Wiener Forscher die atomaren Wechselwirkungen von Wassermolekülen untersucht. Anhand der Ergebnisse erklären sie den Schmelzpunkt von Eis sowie das Dichtemaximum bei vier Grad Celsius – allein basierend auf Computersimulationen.

Die neu entwickelte Methode ist ebenso präzise wie quantenmechanische Berechnungen, aber 100.000-mal schneller. Das Team um Privatdozent Dr. Jörg Behler von der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Christoph Dellago von der Universität Wien beschreibt die Arbeit in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS.

Ungewöhnliche Eigenschaften
Wasser hat eine Reihe von Eigenschaften, die nicht allein aufgrund seines chemischen Aufbaus zu verstehen sind. Seine höchste Dichte erreicht es bei vier Grad Celsius, sodass Eis auf flüssigem Wasser schwimmt. Auch ungewöhnlich ist, dass das kleine Molekül bei Raumtemperatur flüssig und nicht gasförmig ist. Eine wichtige Rolle für diese Phänomene spielen Wasserstoffbrücken-Bindungen.

Die Analysen ergaben, dass Van-der-Waals-Wechselwirkungen entscheidend für die Geometrie und Flexibilität der Wasserstoffbrücken sind. Auf diese Weise bestimmen sie die Eigenschaften von Wasser, obwohl sie nur sehr schwache Kräfte ausüben, schwächer zum Beispiel als elektrostatische Wechselwirkungen.

Methode aus der Hirnforschung
Jörg Behler entwickelte die Methode basierend auf einem Verfahren, das ursprünglich aus der Hirnforschung stammt. Seine neuronalen Netze erlernen die Kräfte zwischen einzelnen Atomen als Funktion ihrer geometrischen Anordnung. „Wir können damit Computersimulationen durchführen, die mit dem herkömmlichen quantenmechanischen Verfahren nicht möglich wären, weil der Rechenaufwand selbst für Supercomputer zu hoch wäre“, sagt der Nachwuchsgruppenleiter am Bochumer Lehrstuhl für Theoretische Chemie.

Dr. Tobias Morawietz wandte die Methode in seiner Doktorarbeit erstmals an, um die Eigenschaften von Wasser zu untersuchen. Die Simulationen fanden im Rahmen des Bochumer Exzellenzclusters Resolv statt, in enger Zusammenarbeit mit Andreas Singraber in der Gruppe von Christoph Dellago an der Universität Wien. Dort führte Tobias Morawietz auch Teile seiner Simulationen durch; heute setzt er seine Forschung als Postdoktorand in Wien fort.

Förderung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte die Arbeiten im Rahmen des Exzellenzclusters Resolv (EXC 1069) und weiterer Projekte (Emmy-Noether-Projekt Be3264/3-1, Heisenberg-Stipendium Be3264/6-1 und Projekt Be3264/5-1). Zusätzliche Förderung kam von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Ruhr-University Research School Plus (DFG GSC 98/3) sowie dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF (P24681-N20, SFB Vicom, F41). Die Berechnungen erfolgten unter anderem am Vienna Scientific Cluster.

Originalveröffentlichung
Tobias Morawietz, Andreas Singraber, Christoph Dellago, Jörg Behler: How van der Waals interactions determine the unique properties of water, in: PNAS, 2016, DOI: 10.1073/pnas.1602375113

Redaktion: Dr. Julia Weiler

Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/solvation/ – Resolv-Webseite
https://idw-online.de/de/news655653