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Umweltministerium und U.A.N. starten bundesweiten Wettbewerb „Abwasser 21“

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Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat den Wettbewerb „Abwasser 21 – Wettbewerb für innovative Abwasserbeseitigungskonzepte“ eröffnet. Träger des Wettbewerbs ist die Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N. mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung.
„Die Modernisierung der Abwasserbehandlung im ländlichen Raum kann ein wichtiger Beitrag für mehr und besseren Ressourcen- und Gewässerschutz sein. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen dabei technische und organisatorische Lösungen, die helfen, Ressourcen zu schonen und flexibel auf zukünftige Herausforderungen reagieren zu können“, sagte Umweltminister Stefan Wenzel in Hannover.

„Wir wollen, dass die abwasserbeseitigungspflichtigen Kommunen durch den Wettbewerb frühzeitig mit dieser aktuellen Thematik konfrontiert werden und somit über innovative zukunftsfähige Alternativen zur derzeitigen Abwasserbeseitigung nachdenken. Innovative Organisationsstrukturen sowie neuartige Sanitärsysteme (NASS) könnten beispielsweise die etablierten Strukturen und Verfahren ergänzen“, so Dr. Marco Trips, Sprecher der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N.
Die sich verändernden Randbedingungen im ländlichen Raum durch Bevölkerungsrückgang, Klimawandel, Anforderungen des Gewässerschutzes und Umgang mit Ressourcenknappheit stellen die Siedlungswasserwirtschaft in der Zukunft vor anspruchsvolle technische und wirtschaftliche Herausforderungen. Doch sie können auch Impulsgeber und Motor für innovative Lösungen der Abwasserbeseitigung sein.

Ein Beispiel für neue Organisationskonzepte ist der zentrale Betrieb dezentraler Anlagen, der eine neue und flexible Option für die Umsetzung der Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum in Gebieten mit abnehmenden Bevölkerungszahlen und hohem Sanierungsbedarf des Kanalnetzes in der Zukunft darstellen könnte.

Am 11. Mai 2017 werden die besten Wettbewerbsbeiträge im Rahmen einer öffentlichen Fachveranstaltung vom niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel ausgezeichnet. Zudem haben die Preisträger dann die Möglichkeit, ihren Beitrag Kommunen, Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, Ingenieurbüros und Hochschulen zu präsentieren. Eine im Anschluss an die Fachveranstaltung erstellte Internetplattform fasst die Beiträge zusammen und wird somit Kommunen und Firmen als Ideen- und Kontaktbörse dienen.

Auch die Kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens, die DWA-Nord und das Norddeutsche Wasserzentrum e. V. als Kooperationspartner des Wettbewerbs werden dazu beitragen, die Siegerbeiträge zu verbreiten.
Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort bei der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. als Geschäftsstelle des Wettbewerbs unter der E-Mail-Adresse panckow@uan.de oder telefonisch unter der 0511/30285-63 angefordert werden. Teilnahmeschluss ist der 31. Januar 2017

http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/umweltministerium-und-uan-starten-bundesweiten-wettbewerb-abwasser-21–146518.html
 

 

„DAS KLO IST KEIN MÜLLEIMER“

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Knetfiguren klären das!

Freche Plakate für mehr Achtsamkeit

PR-Kampagne der Stadtentwässerung Hannover
Ab 15. November startet die Stadtentwässerung Hannover die PR-Kampagne „Das Klo ist kein Mülleimer“. Humorvoll, schräg und frech werben die drei Knetfiguren Spaghetti-Monster, Wattestäbchen und Kondom für mehr Achtsamkeit unter den Bürgern der Stadt. Denn täglich gelangen dreieinhalb Tonnen Müll ins Klärwerk. Durch das Wassersparen bleibt zusätzlich ein großer Teil auf dem Kanalboden liegen.

Doch Müll gehört definitiv nicht in die Toilette. Essensreste nähren Ratten, die wiederum aufwendig bekämpft werden müssen. Anderer Müll wie Plastikteile, Zahnbürsten, Glas und Hygieneartikel lagern sich aufgrund geringer Fließgeschwindigkeit in den Kanälen ab. Um den Dreck zu entsorgen, müssen Kanalarbeiter der Stadtentwässerung hinabsteigen und den Unrat per Hand entfernen.

Alles was über die Toilette entsorgt wird, muss wieder raus!
Überzeugungsarbeit leisten nun die drei Knetfiguren in einer Kampagne gegen den Müll im Klo. Mit Charme und witzigen Sprüchen verbreiten sie einfach, unterhaltsam und plakativ ihre Botschaft durch Stadtbahn-, Bus- und Plakatwerbung. Lokus-Pokus-Werbung und CityCards werden in mehreren Locations zu sehen sein: „Bin voll im Eimer. Nicht in der Schüssel!“, wirbt beispielsweise das Kondom. Ein Spot im Fahrgastfernsehen rundet die Kampagne ab, die von den Ratspolitikern im zuständigen Betriebsausschuss Stadtentwässerung als „witzig“ und „gelungen“ bezeichnet wurde und volle Zustimmung fand. Essensabfälle, Wattestäbchen und Kondome sind allerdings bei weitem nicht die einzigen Problemfälle. Auch Pinselreiniger, Altöl, Medikamentenreste und andere Chemikalien werden durch die Toilette entsorgt. Manchmal treten Kanalarbeiter beim Aussaugen der Kanäle sogar auf Spritzen und Rasierklingen. Doch in die Toilette gehören nur Körperflüssigkeiten und Toilettenpapier. Die Knetfiguren der Stadtentwässerung Hannover sind sich daher einig: Leisten auch Sie Ihren Beitrag und entsorgen Sie Ihren Müll im Mülleimer, nicht in der Toilette!

http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt/Wasser-Abwasser/Abwasser/Stadtentwässerung-Hannover/Presse/Knetfiguren-klären-das

 

 

DIFU: Wasserver- und -entsorgung zukunftsfest ausrichten

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Ergebnisse aus 13 Forschungsprojekten veröffentlicht: Für den Erhalt der gewohnt hohen Leistungen der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sind Umdenken und die Umsetzung von Innovationen erforderlich

Berlin. Die Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung von Abwasser werden in Deutschland von den meisten Menschen als selbstverständlich angesehen. Doch demografische Veränderungen, die Auswirkungen des Klimawandels, die Anforderungen der Energiewende und weitere aktuelle Tendenzen stellen die Wasserinfrastrukturen in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Die Anpassungsfähigkeit der teilweise veralteten Systeme muss verbessert werden. Damit die gewohnt hohen Leistungen der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung erhalten bleiben, sind ein Umdenken und die Umsetzung von Innovationen erforderlich.

Um den Handlungsbedarf in diesem wichtigen Zukunftsfeld zu erkennen und darauf frühzeitig reagieren zu können, wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fördermaßnahme „Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung“ (INIS) mit insgesamt 33 Millionen Euro finanziert. Die Fördermaßnahme INIS ist im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) verankert. In 13 Forschungsprojekten wurden innovative technische Systemlösungen zur Optimierung bestehender Anlagen und deren Betrieb sowie zur sektorübergreifenden Erschließung von Energie- und Ressourcenpotenzialen entwickelt. Darüber hinaus wurden Management- und Planungsansätze sowie Modelle zur Organisation, Struktur und Steuerung künftiger Infrastrukturplanung erarbeitet, die eine langfristige Transformation der Systeme möglich machen.

Begleitet wird die Fördermaßnahme durch das Vernetzungs- und Transfervorhaben INISnet. INISnet wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), von der DVGW-Forschungsstelle TUHH, Technischen Universität Hamburg-Harburg, und von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gemeinsam durchgeführt.

Auf der Abschlusskonferenz zur INIS-Fördermaßnahme am 20. und 21. April 2016 in Berlin werden die Ergebnisse aus den 13 Forschungsprojekten den Teilnehmenden aus Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Politik und Forschung vorgestellt. Die Ergebnisse sollen Impulse für eine zukunftsfähige Gestaltung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung geben.

In der vom BMBF angestoßenen Forschung sind anwendungsreife Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung entwickelt worden. Allerdings reicht der Erkenntnisgewinn allein nicht aus, um die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. Der Abstand zwischen den vorliegenden Erkenntnissen und der tatsächlichen Umsetzung muss deutlich verringert werden. Gesellschaft, Medien und insbesondere die Politik sind gefordert, nun auch die Umsetzung voranzutreiben.

Aus der Gesamtschau der INIS-Ergebnisse lässt sich folgender Status quo-Bericht mit zehn daraus folgenden Botschaften ableiten:

Wasserversorgung und Abwasserentsorgung unter Veränderungsdruck
Die Wasserwirtschaft ist in einem hoch urbanisierten und industrialisierten Land wie Deutschland ein essenzieller Teil der Daseinsvorsorge. Die Infrastrukturen der Wasserwirtschaft sorgen im Spannungsfeld zwischen Umwelteinflüssen und anthropogenen Eingriffen für die sichere Versorgung mit Trinkwasser, für hygienische Verhältnisse in Siedlungen, für Überflutungsschutz und für den Schutz der Umwelt. Sie ermöglichen erst eine Vielzahl von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten und sind dadurch eine Säule unseres Wohlstands.

Die deutsche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung befinden sich europa- und weltweit im Vergleich aktuell auf einem hohen Stand. Die dazu gehörigen Infrastrukturen stellen ein großes Anlagenvermögen dar, deren Erhalt und Erneuerung erheblicher Aufwendungen bedarf. Laut den Aussagen der großen Fachverbände der Wasserwirtschaft werden jährlich sechs bis sieben Milliarden Euro in Anlagen und Netze investiert. Mit Blick auf die aktuellen Netzerneuerungsraten wird vielfach argumentiert, dass der eigentliche Investitionsbedarf rund zweimal so hoch liegt. Parallelen zum Investitionsstau bei Straßen, Brücken und Schienennetzen liegen auf der Hand, sind allerdings nur selten sichtbar, denn die Infrastrukturen liegen größtenteils wortwörtlich im Sand vergraben.

Zum hohen Investitionsbedarf hinzu kommt ein wachsender Veränderungsdruck auf die Infrastrukturen der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Einige der zentralen Stichworte sind hier: Klimawandel, demografische Veränderungen, Spurenstoffe und Energiewende. Innerstädtische Überflutungen und gewässerschädliche Mischwasserüberläufe infolge von überlasteten Kanälen bei Starkregen sind heute bereits weitverbreitete und ernsthafte Probleme. Wasserarme Regionen hingegen kämpfen mit saisonalen Knappheitsproblemen und Qualitätsbeeinträchtigungen und suchen die Lösung, etwa im Ausbau teurer Regional- und Fernversorgungssysteme. Andernorts führt eine sinkende Wassernachfrage, zum Beispiel aufgrund abnehmender Bevölkerungszahlen, zu Unterauslastungen von Netzen und Anlagen. Die zunehmende und flächendeckende Belastung von Gewässern mit anthropogenen Spurenstoffen wie Arzneimitteln, Industriechemikalien oder Pflanzenschutzmitteln stellt gesteigerte Anforderungen an die Behandlungsverfahren für Trinkwasser und Abwasser zugleich. Und nicht zuletzt ist die ressourcenintensive Wasserwirtschaft dazu aufgefordert, ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten.

Die Anpassung der Wasserver- und Abwasserentsorgungssysteme an diese sich überlagernden und zum Teil widerstreitenden Herausforderungen erfordern Innovationen und Umdenken auf allen Ebenen: von neuen technischen Lösungen und ihrer Integration in der Stadtentwicklung über Management – und Finanzierungsansätze bis hin zum regulativen Rahmen und Verbraucherverhalten. Nur so können die hohen Leistungen der Wasserwirtschaft bei weiterhin bezahlbaren Preisen in Zukunft gesichert werden.

Zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung – zehn Botschaften an Politik und Praxis:

Technische Systeme: Anlagen und Betrieb optimieren
1. Der Weg in die Zukunft führt über eine Optimierung des Bestands. Herkömmliche Planungsprozesse mit langen Zeithorizonten haben statische Lösungen und vielfach überdimensionierte Anlagen hervorgebracht. Die Systeme verursachen hohe Fixkosten für Unterhalt und Betrieb und weisen deshalb große Optimierungspotentiale auf. Die Herausforderung liegt darin, die Leistungsfähigkeit des Systems unter verschiedenen Belastungssituationen zu sichern.

2. Robuste und flexible Lösungen ermöglichen eine zukunftsfähige Gestaltung des urbanen Wasserhaushalts. Vor dem Hintergrund zu erwartender Prognoseunsicherheiten werden robuste Systeme benötigt, die auch bei unerwarteten Extremereignissen nicht vollständig versagen und zugleich kosteneffizient sowie rückbau- und erweiterungsfähig konstruiert sind. Dezentrale Komponenten können die Anpassungsfähigkeit der Systeme erhöhen. Flexible Planungsprozesse und Betriebsweisen sind erforderlich, um kurz- und mittelfristig bzw. stufenweise auf unvorhersehbare Entwicklungen reagieren zu können.

3. Ein Schlüssel für die Optimierung liegt im intelligenten Betrieb. Während in allen wesentlichen Infrastrukturbereichen die intelligente, IT-basierte Steuerung bereits Standard ist, sind die städtischen Wasserinfrastrukturen größtenteils immer noch auf dem Stand der Technik des 19. und 20. Jahrhunderts. Durch den Einsatz von Mess-, Steuer- und Datentechnik lassen sich Kontaminationen schneller erkennen und erhebliche Reserven in den bestehenden Entwässerungssystemen aktivieren.

Sektorübergreifende Lösungen: Erschließung ungenutzter Potenziale
4. Abwasser ist eine Ressource, kein Abfall. Technologien und Konzepte zur energetischen und stofflichen Wiederverwendung bzw. Nutzung von Abwasser sind erarbeitet und können umgesetzt werden. Mehr noch: alternative dezentrale Wasseraufbereitungstechnologien können zu innovativen Lebensmittelanbaumethoden beitragen, bedürfen in dieser Hinsicht allerdings noch der Weiterentwicklung.

5.„Energieeffizienz“ der Wasserinfrastrukturen muss begrifflich weiterentwickelt werden. Die Erweiterung der Wasserinfrastruktursysteme um Funktionen der Energieerzeugung als Beitrag zur Energiewende schlägt sich bislang nicht in der Bewertung der „Energieeffizienz“ solcher Anlagen nieder. Eine alleinige Quantifizierung über den Bedarf an Jahreskilowattstunden (kWh/a) pro Leistungseinheit (m3 Trinkwasserversorgung bzw. gereinigtes Abwasser) erfasst den Beitrag der Wasserinfrastrukturen zur Energiewende nicht sachgerecht.

Wasser in der Stadt: Integration von Stadt- und Infrastrukturentwicklung
6. Wassersensitive Stadtentwicklung setzt integrierende Planungsprozesse voraus. Die Hauptaufgaben der Siedlungsentwässerung, der Schutz von Menschen und deren Eigentum einerseits und der Gewässerschutz andererseits, lassen sich allein durch konventionelle unterirdische Systeme nur begrenzt erfüllen. Optimale Lösungen, die z.B. auch einen positiven Beitrag zur Stadtklima- oder Freiraumqualität leisten können, lassen sich nur durch eine verbesserte räumliche Organisation der Stadt erzielen. Dazu müssen verstärkt multifunktionale Flächennutzungen für den Rückhalt, die Versickerung und die Verdunstung von Niederschlagswasser in den Stadtraum integriert werden.

Entscheiden und Kommunizieren: zum Umgang mit Komplexität
7. Eine Unsicherheitsbetrachtung muss zum Standardwerkzeug der Planer werden. Das Konzept der Unsicherheitsbetrachtung muss fest in den Köpfen von Planern, Betreibern und Entscheidungsträgern verankert werden. Die Auswirkungen der erheblichen Ungewissheiten zukünftiger Entwicklungen können über die fundierte Erstellung von Szenarien und deren Bewertung, z.B. durch Simulationsmodelle, aufgezeigt und so die Komplexität und Ungewissheit reduziert werden. Nur über eine interdisziplinäre und ressortübergreifende Bearbeitung können Wasserinfrastrukturen sicher und zukunftsfähig geplant werden.

8. Multifunktionelle Infrastrukturen erfordern eine ganzheitliche Bewertung. Die angestrebte Multifunktionalität neuartiger Infrastrukturen, aber auch die vielfältigen Wechselwirkungen von Teilsystemen und -prozessen, erfordern zwingend eine integrierte Bewertung der Ziele und Wirkungen von Maßnahmen und Entscheidungen. Auch die indirekten Wirkungen von Infrastruktursystemen sind entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu berücksichtigen.

Transformation: Akteure, Strategien und Institutionen
9. Es liegt im Interesse der Kommunen, den Transformationsprozess zu koordinieren. Bei der Implementierung von multifunktionellen und differenzierten Systemlösungen für Wasser-, Energie- und Ressourcenmanagement auf Stadt-, Quartiers- und Gebäudeebene werden Leistungen und Anlagen teilweise dezentralisiert oder in den privaten Raum verlagert. Es Bedarf neuer Kooperationsformen zwischen Ver- und Entsorgungsträgern und mit den Bürgern. Der Kommune obliegt die kommunale Daseinsvorsorge. Sie ist dem örtlichen Gemeinwohl verpflichtet und prädestiniert, diesen Transformationsprozess im Gemeinwohlinteresse zu koordinieren. In der operativen Umsetzung und im Betrieb können dabei vielfältige unternehmerische Strategieoptionen sinnvoll sein.

10. Demonstrationsprojekte sind der notwendige nächste Schritt, um Umsetzungshemmnisse zu erkennen und abzubauen. Die Transformation bestehender Wasserinfrastrukturen auf Gebäude- wie auch Quartiersebene ist technisch und organisatorisch möglich und wird zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit bestehender Systeme als sinnvoll und erforderlich erachtet. In Hinblick auf den rechtlichen Regulierungsrahmen und finanzielle Anreizsysteme sind derzeit viele Fragen offen. Diese wirken sich als Umsetzungshemmnisse aus. Vor diesem Hintergrund sollten Demonstrationsprojekte forciert werden.

Kontakt:
Dr. Jens Libbe
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Vernetzungs- und Transfervorhaben INISnet
E-Mail: libbe@difu.de
Telefon: 030/39001-115

Weitere Informationen:
http://www.bmbf.nawam-inis.de

 

 

Daphnien zum Leben erweckt

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Forschende der Eawag erweckten mehr als vierzig Jahre alte Wasserfloheier wieder zum Leben. Anschliessend testeten sie die unterschiedlichen Reaktionen der Tiere auf Bleiverschmutzung. Das Experiment zeigt auf, wie schnell sich Organismen an dynamische Umweltbedingungen anpassen.

Das Team um Patrick Turko, Piet Spaak, Laura Sigg und Juliane Hollender barg die Eier aus Sedimenten des Greifensees. Anschliessend brachten sie die Wasserflöhe im Labor zum Schlüpfen. Zum Vergleich wurden Daphnien aus den 1960er-, den 1980er-Jahren und solche aus der heutigen Zeit einer erhöhten Bleikonzentration ausgesetzt. Anhand der Vermehrungsrate …mehr:

http://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/daphnien-zum-leben-erweckt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=99feb608ccb4bde888a3d5b4cf575a57
 

 

Großer Handlungsbedarf beim Problem Gülle

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Experten und Expertinnen aus Ministerien, Kammern, Agrar- und Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler aus dem Ingenieur-, Logistik- und Agrarbereich trafen sich auf Einladung des Instituts für Umweltverfahrenstechnik (IUV) in der Universität Bremen zu einem Workshop, um Bewegung in das Thema „Nährstoffbioökonomie“ zu bringen. Hinter dem Begriff verbirgt sich das Agrarproblem, einen Nährstoffüberschuss aus Regionen der intensiven Viehhaltung in Regionen zu bringen, die aufgrund von intensivem Landbau einen hohen Nährstoffbedarf haben, denn Gülle, und ebenso Gärreste aus Biogasanlagen, stellen wertvolle organische Dünger dar.

Die Auswirkungen eines regionalen Nährstoffüberschusses durch Wirtschaftsdünger (Gülle) sind beim Eintrag in die Umwelt vielfältig und reichen von ökologischen Beeinträchtigungen von Grund- und Oberflächengewässern sowie Küstengebieten durch erhöhte Nährstoffeinträge (zum Beispiel im Raum Weser-Ems und Wattenmeer) bis hin zur Beeinträchtigung von Atmosphäre und Klima (zum Beispiel durch Feinstaub- und Klimagasemissionen). Diese Probleme sind seit Jahren bekannt, dennoch konnte trotz aller bisherigen Maßnahmen, beispielsweise im Weser-Ems-Gebiet, eine Verringerung der Kontamination von Wasserkörpern mit Nährstoffen nicht erreicht werden. Aufgrund des Verstoßes der Bundesrepublik Deutschland gegen die „Nitratrichtlinie“ führte dies bereits im April 2016 zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Hierdurch wird die Dringlichkeit einer „Transport-Lösung“ für Nährstoffe aus den Viehveredelungsregionen in Landbauregionen umso deutlicher. Derzeit werden laut aktuellem Nährstoffbericht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz allein aus der Region Weser-Ems 2,6 Mio. t Gülle und Gärreste exportiert; Tendenz steigend.

Die offensichtliche und einfache Lösung, Gülle, Dung und Gärreste – davon fallen allein in Niedersachsen jährlich 60 Millionen Tonnen an – dorthin zu transportieren, wo es Bedarf gibt, geht nicht auf: Die Kosten für Transport und Logistik von Wirtschaftsdünger und Gärresten aus Biogasanlagen in der natürlich anfallenden Form – mit einem überwiegendem Anteil von Wasser – sind zu hoch. Die Wirtschaftlichkeit des Gülletransports ist gegenwärtig nicht gegeben. Doch der Handlungsdruck auf die Viehwirtschaft ist enorm: Wie in einem Vortragsbeitrag während des Workshops plakativ veranschaulicht wurde, würden LKW aus der Weser-Ems-Region bis Hannover dicht an dicht im Stau stehen, wenn alle anfallenden Überschüsse der Wirtschaftsdünger und Gärreste in die Bedarfsregionen in Süd-Niedersachsen transportiert werden sollten. Vor dem Hintergrund der Prognosen, dass für das generelle Güterverkehrsaufkommen im Bundesgebiet, insbesondere auf der Straße, eine Verdopplung in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu erwarten ist, wie seitens einiger Teilnehmer des Logistiksektors angeführt wurde, müssen hier dringend Lösungen gefunden werden.

Technologie zur Herstellung konzentrierter Düngeprodukte und Infrastruktur fehlen
Aber, darin stimmten die Fachleute beim Treffen in Bremen überein, derzeit stehen am Markt keine ausgereiften, wirtschaftlich arbeitenden und ökologisch sinnvollen Technologien zur Verfügung, um aus Gülle, Dung und Gärresten ein konzentriertes Düngeprodukt zu machen, bei dem sich dann aufgrund des geringen Wasseranteils und einer hohen Nährstoffdichte der Transport in Abnehmerregionen rechnet. Außerdem fehle noch die Infrastruktur und eine geeignete Logistik, um die Düngermengen ökonomisch und ökologisch bedarfsgerecht für die Landwirte zu bewegen.

Was muss also getan werden, um den Gülleüberschuss mit einer „Nährstoffbioökonomie“ sinnvoll in den Griff zu bekommen? Die Fachleute aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen waren sich einig: Zur Lösung des Problems müssen neue Technologien entwickelt werden, um hochkonzentrierte Nährstoffprodukte wirtschaftlich erzeugen zu können. Die vielfältigen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen des Workshops wurden von den Initiatoren und Organisatoren des Workshops, Dr.-Ing. Saskia John und den Mitarbeitern des IUV, ausgewertet und in einer Roadmap mit einem Zeitfenster von zehn Jahren zusammengefasst.

Anregungen für konkrete Entwicklungswege
Konkrete Entwicklungswege bei der Aufbereitung der Gülle zu konzentrierten organischen und mineralischen Düngern könnten hiernach zum Beispiel das Gewinnen von Phosphor und insbesondere das systematische Bewahren von pflanzenverfügbarem organischen Stickstoff sein, der mit den zurzeit bekannten Verfahren noch überwiegend in die Atmosphäre entweicht und dort in Form von Lachgas klimaschädigend wirkt oder gebunden in einer Fracht mit hohem Wasseranteil und entsprechend hohen Transportkosten anfällt. Überdies ließen sich auf diese Weise große Mengen von energieintensiv produzierten chemischen Stickstoffdüngern einsparen.

Neue Technologien, auch um eventuell eine Aufwertung zu anderen, höherwertigen Produkten zu schaffen, wurden daher als notwendig identifiziert. Bereits etablierte Technologien, wie sie beispielsweise aus den Bereich der Abwassertechnik bekannt sind, müssten hierfür gezielt weiterentwickelt werden, um wirtschaftlich zu arbeiten und die Produktpreise für den Verbraucher bezahlbar zu halten. Hierfür wäre neben anwendungsorientierter Entwicklungsarbeit auch Grundlagenforschung erforderlich, da die zu behandelnde Reststoffgruppe für moderne Aufbereitungstechnologien bisher nur wenig untersucht wurde.

Alle Beteiligten besser vernetzen
Darüber hinaus haben Logistik und Infrastruktur in der Wertschöpfungskette einen großen Einfluss, weil die Transportkosten die maximale wirtschaftliche Transportdistanz bestimmen. Diese müsste weiter als 300 km reichen, wenn eine Nährstoffbioökonomie umgesetzt werden soll. Weiterhin müssten Datenbanken erstellt und mit modernen Messtechniken sowie mit den Aufgabenbereichen der Düngerabnehmer, der Gülleverarbeitung und des Gülletransports vernetzt werden. Für den abnehmenden Landwirt sind genaueste Produktdaten und eine entsprechend gute Dosierbarkeit notwendig, um sinnvoll düngen zu können, andernfalls würden weiterhin chemisch produzierte Dünger bevorzugt verwendet werden. Auch die Gesetzgebung als entscheidende Regulationsgröße müsste die Anforderungen an eine funktionierende Nährstoffbioökonomie berücksichtigen. Allein am Beispiel der Düngerdeklaration ließen sich viele Fragen stellen, die derzeit in Bezug auf behandelte bzw. umgewandelte Gülle und Gärreste noch offen bleiben.

Abschließend heißt es, dass es angesichts der drängenden Problemlage zukünftig dringend erforderlich sei, noch deutlich systematischer in Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, insbesondere im Bereich der Technologieentwicklung zu investieren, um die genannten Anforderungen technisch und infrastrukturell erfüllen zu können. Ökonomische und ökologisch verträgliche Konzepte für die regionale und überregionale Logistik und Infrastruktur seien innovativ voranzutreiben und zu erproben. Damit dies insgesamt zielgerichtet und reibungsfrei in einer ökonomischen Wertschöpfungskette münden kann, müssten alle technischen, strukturellen und informellen Entwicklungsprozesse sowie Pilotprojekte administrativ umfassend begleitet werden, zum Beispiel durch speziell ausgerichtete Zentren und Verbünde. Es wäre daher wünschenswert, diese Anstrengungen durch Politik und Wirtschaft befördert zu sehen.

Die am Institut für Umweltverfahrenstechnik durchgeführte Veranstaltung wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten durch den Projektträger Jülich.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV)
Dr. rer. nat. Stefan Kurtz
Tel. 0421 218 63340
E-Mail: kurtz@iuv.uni-bremen.de

Internet: http://www.iuv.uni-bremen.de/projekte/biotechnologie/226-kreativworkshop-naehrst…

 

 

Projekt „ÜberWasser“ Interaktive Webseite zu Wasser-Themen auf Welt.de

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Die Zeitung „Die Welt“ hat im Juli das Multimedia-Special „ÜberWasser“ gestartet. Über zehn Monate hinweg werden dort wöchentlich in den Rubriken „Lebenswelt Wasser“, „Wassermangel“, „Konfliktgrund Wasser“ und „Wassergeschäft“ neue Inhalte aus Reportagen, Videos, interaktiven und animierten Grafiken und Karten aus aller Welt eingestellt.

Betrieb und Aufbau der frei zugänglichen Webseite http://www.welt.de/reportage/wasser/ werden vom European Journalism Center mit Geldern der Bill & Melinda Gates Stiftung gefördert.

Quelle: Die Welt, http://www.welt.de/reportage/wasser/#startseite
 

 

Langen: Pilotprojekt auf Kläranlage zur Entfernung von Mikroschadstoffen – Wegweisende Forschung zum Trinkwasserschutz

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Auf einer etwa 16 mal 14 Meter umfassenden Betonbodenplatte passiert beim Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen in wenigen Wochen Großes. Dann geht auf der Kläranlage in Langen ein Forschungsprojekt an den Start, das in dieser Form deutschlandweit einmalig ist und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Trinkwasserqualität leisten soll. Ziel ist es, für das menschliche Auge nicht sichtbare Spurenstoffe, die sich negativ auf die Umwelt auswirken, aus dem Abwasser zu entfernen. Die gelangen dorthin über die Toilette. Es sind Medikamentenrückstände, antibiotikaresistente Keime, Desinfektionsmittel und zunehmend winzige Kunststoffteile, sogenanntes Mikroplastik aus Kosmetika und Zahnpasta.

Dieser Cocktail aus winzig kleinen Rückständen von Körperpflege-, Reinigungs- und Arzneimitteln steht im Verdacht, bei Fischen und Fröschen biologische Veränderungen hervorzurufen. Wissenschaftler schließen deshalb auch Risiken für den Menschen nicht aus. Doch bisher fehlt es in den Kläranlagen an geeigneten Reinigungsstufen, um die Mikroschadstoffe zu eliminieren und dadurch zu verhindern, dass sie in Gewässer gelangen oder ins Grundwasser sickern, aus dem dann Trinkwasser gewonnen wird. Das Forschungsvorhaben in Langen soll den Weg dazu ebnen, diesen Mangel zu beseitigen. Dabei geht es auch darum, ein wirtschaftlich tragbares Verfahren in die Praxis umzusetzen und absehbare Auflagen innerhalb der Europäischen Union erfüllen zu können.

Das Pilotprojekt wird vom Land Hessen über das Regierungspräsidium Darmstadt gefördert. Bereits im vergangenen Jahr stellte das RP 877.500 Euro dafür zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro steuerte der Verband selber bei. „Dieses Geld hätten wir sowieso investieren müssen, um uns für die künftigen Anforderungen der Abwasserreinigung zu rüsten“, erklärt Geschäftsführerin Eva-Maria Frei. Schon seit fünf Jahren untersucht der Verband in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und mit finanzieller Hilfe durch das Land, wie das Abwasser von Spurenstoffen gereinigt werden kann – bisher allerdings lediglich unter Laborbedingungen. Darauf aufbauend soll nun im größeren Maßstab die Praxis erforscht werden.

Hierzu errichtet das Darmstädter Ingenieurbüro Unger im Auftrag des Verbandes am Kläranlagenablauf eine Versuchshalle mit der notwendigen Maschinen- und Steuerungstechnik. Beim symbolischen ersten Spatenstich unterstrichen Eva-Maria Frei und der Langener Bürgermeister und Verbandsvorsteher Frieder Gebhardt die Sinnhaftigkeit und Bedeutung des Vorhabens, das in Fachkreisen weithin Beachtung findet.

Von Ende September an sollen etwa fünf Prozent des Abwassers durch die Versuchsanlage laufen. Wiederum mit Beteiligung der TU Darmstadt werden dabei die Vor- und Nachteile von zwei Verfahren erforscht: der Tuch- und der Membranfiltration. Beide ermöglichen, dass sich die Spurenstoffe an Aktivkohle anlagern und nicht mehr im Abwasser verbleiben. Doch Kohle ist nicht gleich Kohle. Die sogenannte Kornkohle, die beim Abwasserverband zum Einsatz kommt, ist wiederverwertbar und spart somit Kosten. Im Gegensatz dazu laufen anderswo Verfahren mit Pulveraktivkohle, die anschließend für teures Geld entsorgt werden muss.

Für Edeltraud Lemke vom Regierungspräsidium Darmstadt ist das Langener Projekt richtungsweisend für die Zukunft der Abwasserreinigung und von besonderem Belang für das hessische Ried als Trinkwasserreservoir für das Rhein-Main-Gebiet. Sie geht davon aus, dass der Verband nach Abschluss des etwa 18-monatigen Testlaufs mit Fördergeldern zum Bau einer dann vierten Reinigungsstufe zur Entfernung der Mikroverunreinigungen rechnen kann.

http://www.abwasserlee.de/aktuelles/presse/127-wegweisende-forschung-zum-trinkwasserschutz.html 

Hühnergeruch schreckt Malaria-Mücken ab

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In vielen Regionen der Erde leiden Menschen unter Malaria. Forscher haben jetzt einen kuriosen Weg entdeckt, wie man Malaria-Mücken möglicherweise abschrecken könnte: Mit einem Huhn neben dem Bett oder zumindest dem Geruch nach Huhn.

Die Mückenart Anopheles arabiensis, die südlich der Sahara häufig Malaria überträgt, meidet offenbar bestimmte Tierarten – Hühner zum Beispiel. Mehr:

https://www2.anticimex.com/de-DE/Presse-und-News/news/2016/mit-huhnern-gegen-malaria/
 

 

Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher

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Blinde Flecken oft bei Mobilität und Wohnen

Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“ Mehr:

http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/wer-mehr-verdient-lebt-meist-umweltschaedlicher

 

 

 

Wertvoller Phosphor aus Klärschlamm: AVA cleanphos Pilotanlage in Karlsruhe nimmt Betrieb auf

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Der Startschuss ist gefallen: Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte AVA cleanphos Pilotanlage in Karlsruhe nimmt Anfang Juli 2016 den Betrieb auf.

Das AVA cleanphos Verfahren von AVA-CO2 ermöglicht eine kostengünstige und effiziente Gewinnung von Phosphor aus Klärschlamm. Die Lösung erlaubt außerdem auch in Zukunft die Mitverbrennung und somit den Ersatz fossiler Energieträger, wie z.B. Braunkohle. Mehr:

http://www.ava-co2.com/web/media/downloads_DE/medienmitteilungen/Medienmitteilung_AVA-cleanphos-Pilotanlage_DE.pdf