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Meldungen zu Kanal und Entwässerung 2017

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Dezember 2017
Geschäftsidee für ein Kanalnetz der Zukunft 
Schachtkopfsanierung nach dem „Detmolder Modell“ 
Knallgelbe Kampagne für den Kanal in Oberösterreich 
Abwasserdruckleitungen reinigen lohnt sich 
Fernwirksystem für Messstationen, Pumpwerke und Kläranlagen  
Erneuerung eines Teilstücks der Seedruckleitung im Traunsee 
Detektion von Fehleinleitungen in Trennsystemen und Reduktion der resultierenden Gewässerbelastung
(DETEK-T) 
Weber-Ing: Starkregenereignisse im urbanen Raum – Sturzfluten 
Oktober 2017
„Urbanes Niederschlagswassermanagement im Spannungsfeld zwischen zentralen und dezentralen Maßnahmen“ 
Aktuelle Anforderungen an dezentrale Anlagen zur Behandlung von Verkehrsflächenabflüssen 
Abdeckung für eine Schachtöffnung – ein sicheres Patent  
Messtechnische Ausstattung von Regenüberlaufbecken  
Innovative Niederschlagsmodelle für den Überflutungsschutz 
Juni 2017
Regenrückhaltebecken – das Stiefkind der Wasserwirtschaft? 
Fremdwasser in der Kanalisation belastet Klärwerke 
April 2017
Die Vakuumentwässerung und ihre Vorzüge  
Die Regenwasserbewirtschaftung auf dem Flughafen Frankfurt a. M.

Geschäftsidee für ein Kanalnetz der Zukunft

Dem akademischen Nachwuchs fehle es an Rückhalt bei Start-ups. Dieser Mangel wird hierzulande vor allem im internationalen Vergleich moniert. Das „EXIST-Gründerstipendium“ des Bundeswirtschaftsministeriums soll Studierende und Absolventen auf dem Weg zur eigenen Firma unterstützen. Es fördert „innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte“, die gute wirtschaftliche Erfolgsaussichten haben. Ein Duo aus Mittelhessen kann sich jetzt über den positiven Bescheid aus Berlin freuen.

Vom ersten Oktober an erhalten Pierre Büttner und Ivana Hrisova ein Jahr lang ein monatliches Stipendium von jeweils 2500 Euro und zusätzlich maximal 35.000 Euro an Sachmitteln. Beide sind nicht nur privat Partner, sondern auch eine technisch-betriebswirtschaftliche Interessengemeinschaft. Ihr Stipendium haben sie sich mit einer Geschäftsidee verdient, über die der Hessische Rundfunk im August unter der Überschrift „Das Kanalnetz der Zukunft“ berichtete.

Gemeinsam arbeiten sie an der Vermarktung von „Variokan“, einer neuartigen technischen Lösung, die künftig in Abwassersystemen zum Einsatz kommen soll. Pierre Büttner hat 2012 an der TH Mittelhessen den Bachelor in Bauingenieurwesen gemacht und sich anschließend mit dem Masterstudium Infrastrukturmanagement weiterqualifiziert, das die THM gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences anbietet. Einen Studienschwerpunkt legte er auf Siedlungswasserwirtschaft und erfuhr, was er als aktuelle Bedarfssituation zusammenfasst: „Knapp 20 Prozent des deutschen Abwasser-Kanalsystems sind sanierungsbedürftig.“

Im Masterstudium kam ihm die Idee, die er bis zum heutigen Prototypen entwickelte: Ein Gummischlauch kann in bestehende Rohrfassungen eingezogen werden, so dass keine aufwändige Neuverlegung erforderlich ist. Das allein ist noch keine Innovation. Einzigartig macht Variokan das innere Gerüst der flexiblen Innenhaut, ein V-Profil, das sich situativ anpasst und imstande ist, die Fließgeschwindigkeit des Abwassers zu regulieren. Die schmale Rinne, die durch die V-Basis läuft, sorgt auch bei geringem Zustrom für einen Abfluss mit ausreichender Geschwindigkeit. Nimmt die Flüssigkeitsmenge zu, bewirkt der steigende Druck, dass sich der Durchflussraum erweitert und große Abwassermengen abgeführt werden können. Eine technische Lösung, die sowohl beim zuletzt gehäuft auftretenden „Starkregen“ als auch bei undichten Rohren gute Dienste leisten wird. Interessant ist Variokan zudem für ländliche Gemeinden mit schrumpfenden Einwohnerzahlen, deren Infrastruktur für die Abwasserentsorgung inzwischen zu groß bemessen ist. Denn Ebbe im Kanalsystem führt zu Rückständen, die einen hohen Reinigungsaufwand und Mehrkosten verursachen.

Das Konzept überzeugte beim landesweiten Hochschul-Gründungswettbewerb „Hessen-Ideen“ und brachte dem Duo dort im Herbst 2016 den ersten Platz ein. Der Ingenieur Pierre Büttner und die Betriebswirtin Ivana Hrisova, die kurz vor dem Masterabschluss an der Gießener Universität steht, werden sich mit ihrem Produkt an Städte, Kreise und Abwasserverbände wenden.

Das Geld aus dem Exist-Gründerstipendium wollen sie unter anderem zur Finanzierung einer Testanlage nutzen, wo sie Variokan in einer 25 Meter langen Rohrleitung systematisch dem Betrieb mit unterschiedlichen Wassermengen aussetzen. „Davon erwarten wir uns weitere Erkenntnisse, zum Beispiel zu den Materialstärken. Die brauchen wir, um mit möglichen Herstellern konkret über die Produkteigenschaften sprechen zu können“, erläutert Pierre Büttner. Das Gießener Team will die Gummischläuche extern in Serie fertigen lassen. Die junge Firma wird sich zunächst auf die Geschäftsfelder Vertrieb und Beratung konzentrieren.

Weitere Informationen:
http://www.variokan.de

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Schachtkopfsanierung nach dem „Detmolder Modell“

Einführung
Die Stadt Detmold ist eine mittelgroße Stadt mit ca. 75 000 Einwohnern und einer Kanalnetzlänge von 575 km Freigefällekanal mit 16 000 Schachtbauwerken. Im Jahr 2007 haben wir unseren Kanalreinigungsplan umgestellt (Intervalle verlängert) und dem Inspektionsplan angepasst, sodass für die Inspektion keine erneute Reinigung mehr erforderlich wurde. Durch diese Maßnahme wurden Personalkapazitäten freigesetzt. Diese wurden für die Schachtreparatur genutzt. Wir haben uns bewusst für die Schachtreparatur entschieden, da der Schacht im Kanal¬bereich das Bauteil ist, das jederzeit zugänglich ist und mit einem Standardfahrzeugpark repariert werden kann.
Die gängige Methode bei der Schachtkopfauswechslung war bis ca. 2010 eine Umpflasterung mit Radialsteinen, wobei die Zwischenräume mit Asphalt ausgegossen wurden. Diese Methode war nicht gerade langlebig.Vorstufe des „Detmolder Modells“
Im Jahr 2011 haben wir ca. 80 Schachtabdeckungen durch…
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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2656

Autor
Rüdiger Ostmann, Sachbearbeiter Betrieb Kanal
Stadt Detmold
Tiefbau und Immobilienmanagement, Bau- und Betriebshof
Georgstraße 10, 32756 Detmold, Deutschland
E-Mail: r.ostmann@detmold.de

Fazit
Die Sanierung des Schachtkopfes nach dem hier vorgestellten „Detmolder Modell“ ist eine kostengünstige Lösung. Ein großer Vorteil dieser Variante ist die kurze Ausführungszeit mit etwa 2,5 bis 3,0 Stunden je nach Aufwand. Schon nach dieser kurzen Zeit kann die Straße wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Die Methode eignet sich auch für Nachteinsätze. Die lange Haltbarkeit dieser Sanierungsart ist ein weiterer Vorteil.

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Knallgelbe Kampagne für den Kanal in Oberösterreich

Denk KLObal, schütz‘ den Kanal!

Welchen Zweck verfolgt die Informationsoffensive „Denk KLObal“? Fragen dazu beantwortet der Leiter der Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft des Amtes der Oö. Landesregierung, Dipl.-Ing. Gerhard Fenzl.
Warum investiert Oberösterreich in eine Kampagne für den Kanal?
Leider wird unsere Kanalisation häufig als vermeintlich „billige Abfallentsorgung“ missbraucht, und das kommt uns allen teuer zu stehen. Denn 6000 Tonnen…

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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2653

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Abwasserdruckleitungen reinigen lohnt sich

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim hat ein Einzugsgebiet von 2400 ha mit 122 000 Einwohnern. Er betreibt 520 km öffentliche Kanäle und 2,7 km Abwasserdruckleitungen. Während die Freispiegelkanäle regelmäßig gereinigt werden, standen unsere Abwasserdrucksysteme weniger im Fokus. Ein Anlass, um das zu ändern, war der Druck-Entwässerungs- Congress DEC 2016 am 13. und 14. April 2016 in Weimar. Das IKT (Gelsenkirchen) veranstaltete diese Fachtagung zur Orientierung im Umgang mit Abwasserdruckleitungen. Hier kamen verschiedene Reinigungsverfahren zur Sprache. Unter anderen hatte die Firma Hammann GmbH Gelegenheit, ihr patentiertes Impulsspülverfahren „Comprex“ vorzustellen.
Bei der Stadtentwässerung Pforzheim hatte man großes Interesse, dieses Reinigungsverfahren zu testen, und der Bedarf, eine Abwasserdruckleitung zu reinigen, war ebenfalls …

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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2648

Autor
Alexander Augustin
Betriebsleiter Kanalnetz und Bauwerke
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim
Hohwiesenweg 45, 75175 Pforzheim, Deutschland
E-Mail: alexander.augustin@stadt-pforzheim.de 

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Fernwirksystem für Messstationen, Pumpwerke und Kläranlagen

Einleitung
Die Eco-Center AG ist eine Gesellschaft der Gemeinden Südtirols und der Autonomen Provinz Bozen. Sie betreibt die wichtigsten Müllentsorgungsanlagen Südtirols und den Abwasserdienst (Kanalisation und Abwasserreinigung) im Großteil des Landes (Bozen, Burggrafenamt, Salten/Schlern, Überetsch/Unterland). Der Bereich Abwasserreinigung umfasst 21 Kläranlagen (1 180 000 EW), 18 Pumpstationen, 48 Messstationen und 180 Kilometer Hauptsammler und wird von insgesamt 73 Mitarbeitern, davon 12 für den Kanaldienst, betreut (Abbildung 1).
Aufgrund der teilweise schlechten Erreichbarkeit (Distanz, schlechte Zufahrten besonders im Winter) und als Ratio-nalisierungs- und Optimierungsmaßnahme wurde ein Fernwirksystem geplant und verwirklicht. Die vier großen Kläran-lagen (Tramin, Branzoll, Bozen, Meran) organisieren den Dienst für alle Anlagen und führen die Wartungsarbeiten für die unbemannten Anlagen durch. Diese vier großen und weitere drei kleinere…

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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2658

Autoren
Wilfried Furlan, Betriebsleiter
Dipl.-Ing. Gianluca Simion, Technisches Büro
Eco-Center AG
Rechtes Eisackufer 21/A, 39100 Bozen, Italien
E-Mail: w.furlan@eco-center.it
E-Mail: g.simion@eco-center.it 

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Erneuerung eines Teilstücks der Seedruckleitung im Traunsee

Der Traunsee mit einer Fläche von 24,5 km² liegt in Oberösterreich und ist mit 191 m der tiefste See Österreichs. Die Gemeinde Traunkirchen und die Marktgemeinde Altmünster entsorgen ihre Schmutzwässer über eine gemeinsame Seedruckleitung durch den Traunsee zur Kläranlage des Reinhalteverbandes Traunsee Nord. Da es sich um eine Abwassermenge von rund 1500 m³ pro Tag handelt, hatte man bereits bei der Errichtung im Jahr 1970 zwei Abwasserleitungen DN 300 auf einer Länge von 2,5 km nebeneinander im See verlegt. Damit sollte bei einem Notfall zumindest mit einer Leitung der Betrieb aufrechterhalten werden können.
Natürlich konnte niemand damit rechnen, dass es keine Betriebsstörung war, die für die Erneuerung eines Teilstücks der Druckleitung verantwortlich war. Doch im Zusammenhang mit dem ehrgeizigen Projekt „Stadt Regio Tram“ ist ein Neubau der Traunbrücke in Gmunden geplant. Die Brücke führt…

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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2650

Autor
Josef Leidinger, Betriebsleiter Bereich Kanal
der Marktgemeinde Altmünster
Gemeindeamt, Marktstraße 21
4813 Altmünster, Österreich
E-Mail: Josef.leidinger@altmuenster.ooe.gv.at
Sprecher der Kanal-Nachbarschaft OÖ 24: Seengebiet

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Detektion von Fehleinleitungen in Trennsystemen und Reduktion der resultierenden Gewässerbelastung (DETEK-T)

Schmutzwasser, das durch Fehleinleitungen und Überläufe in die Regenwasserkanalisation gelangt, führt zu nennenswerten Gewässerbelastungen, deren Ausmaß und Auswirkungen bislang nicht untersucht worden sind. Diese sind nur teilweise sichtbar, zum Beispiel durch angeschwemmte Hygieneartikel, Geruchsbildung und Algenwachstum im Gewässer. Unmittelbar nicht sichtbar sind Keime und Mikroschadstoffe. Im Forschungsprojekt DETEK-T werden innovative Techniken zur Detektion von Fehleinleitungen und Konzepte zur anschließenden Beseitigung in trennentwässerten Kanalisationen entwickelt. ..mehr:

https://www.fh-muenster.de/fb4/fue/fue_gebiete/siedlungswasserwirtschaft/detek-t.php

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Weber-Ing: Starkregenereignisse im urbanen Raum – Sturzfluten

In den zurückliegenden Jahren haben durch Starkregen verursachte Überschwemmungen und urbane Sturzfluten erhebliche Sachschäden verursacht und sogar Menschenleben gefordert. Bei einer urbanen Sturzflut handelt es sich im Gegensatz zu einem Fluss-Hochwasser um die Überschwemmung eines Siedlungsgebietes als Folge eines zumeist lokalen Starkregenereignisses. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist in Zukunft mit einer Zunahme derartiger Extremereignisse in Deutschland zu rechnen. Diese geänderten Randbedingungen sind sowohl beim Nachweis bestehender, kommunaler Entwässerungssysteme (Kanäle) als auch im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge schon nach den geltenden Regelungen zu berücksichtigen. Während beim kommunalen Überflutungsschutz ein hydraulischer Nachweis des Entwässerungssystems für häufige Regenereignisse (1 bis 5-jährlich) sowie gegebenenfalls für seltene Starkregen (10 bis 30-jährlich) er folgt (Generalentwässerungsplanung), werden beim Starkregenrisikomanagement außergewöhnliche beziehungsweise ex t reme Starkregen (größer als 50-jährlich) mit weitgehendem Abfluss auf der Oberfläche betrachtet. Sowohl der Nachweis des Entwässerungssystems als auch das Starkregenrisikomanagement sind kommunale Aufgaben. Heute ist es dringend er forderlich, sowohl im Bestand als auch bei Neuplanungen mögliche extreme Starkregenereignisse zu betrachten und die Geländeober fläche…mehr:

http://www.weber-ing.de/files/201709_focus_ausgabe17.pdf  

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„Urbanes Niederschlagswassermanagement im Spannungsfeld zwischen zentralen und dezentralen Maßnahmen“

Am 3. und 4. Juli fand in Graz die AQUA URBANICA 2017 zum Thema statt
Tagungsbeiträge AQUA URBANICA online

Die Dr. Pecher AG war in diesem Jahr in zwei Beiträge eingebunden. Im Mittelpunkt standen dabei datenbasierte Planungs-, Betriebs- und Vollzugskonzepte.

Die Tagungsbeiträge sind nun online verfügbar:
http://lampx.tugraz.at/~karl/verlagspdf/Schriftenreihe_Wasserwirtschaft_75_Tagungsbd_Aqua_Urbanica_2017.pdf

http://www.pecher.de/index.php/aktuell/item/102-tagungsbeitraege-aqua-urbanica-online

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Aktuelle Anforderungen an dezentrale Anlagen zur Behandlung von Verkehrsflächenabflüssen

Neuer Zeitschriftenbeitrag von Huber et al. 2017
Verkehrsflächenabflüsse können mit einer Vielzahl an organischen und anorganischen Stoffen belastet sein. Werden stofflich belastete Verkehrsflächenabflüsse direkt vor Ort versickert, so muss in Abhängigkeit von der Verschmutzung eine Vorbehandlung beispielsweise über einen entsprechend mächtigen, bewachsenen Oberboden oder durch technische, dezentrale Anlagen erfolgen. Dezentrale Anlagen für die anschließende Versickerung können in Deutschland vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen werden. Der wichtigste Aspekt des DIBt-Zulassungsprozesses ist neben der Umweltverträglichkeitsprüfung die Wirksamkeitsprüfung der Behandlungsanlage unter definierten Laborbedingungen. Als Ergänzung wurde ein Verfahren zur Bestimmung der Standzeit in Bezug auf das stoffliche Betriebsversagen anhand gelöster Schwermetalle entwickelt und angewandt. Um auch Aussagen über die Kolmationsgefahr dezentraler Anlagen treffen zu können, sind zusätzlich Felduntersuchungen notwendig. Erste Erkenntnisse aus solchen Feldmonitoring-Programmen liegen bereits vor, anhand derer vergleichende Aussagen zum Kurz- und Langzeitverhalten der Anlagen ermöglicht werden. Mehr:

http://www.sww.bgu.tum.de/news-single-view/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=359&cHash=49cdf1917ee926722c35a3aa3c51fcec

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Abdeckung für eine Schachtöffnung – ein sicheres Patent

Der Unternehmensbereich „Linz AG Abwasser – Kanalbetrieb“ im österreichischen Bundesland Oberösterreich hat sich der Entsorgungssicherheit, dem Umweltschutz und den Dienstleistungen verpflichtet. Das erfordert einen effizienten Betrieb, einen angepassten Funktionserhalt, einen am konkreten Bedarf ausgerichteten Ausbau der eigenen Anlagen sowie erfolgreiche Dienstleistungserbringung. Mit dem Bau der Kanalisation wurde in Linz im Jahr 1872 begonnen. Um die Jahrhundertwende hatte Linz ein Kanalnetz mit einer Länge von 38 Kilometer. Heute betreut die Linz AG ein 572 Kilometer langes Kanalnetz in Linz. Mit mehr als 167 000 Toiletten liegt der Anschlussgrad bei über 99 Prozent. Fachkundige Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und technischem Know-how übernehmen die Verantwortung für die richtige Reinigung und Ableitung des anfallenden Abwassers sowie der eingeleiteten Niederschlagswässer. Das sichert eine intakte Umwelt und hygienisch einwandfreie Lebensbedingungen. Eine stetige Effizienzsteigerung des Betriebs der eigenen Anlagen ist seit langem in der Strategie…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2017

Autor
Ing. Herbert Hipf
Linz Service GmbH
Wiener Straße 151
4021 Linz, Österreich
E-Mail: h.hipf@linzag.at

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Messtechnische Ausstattung von Regenüberlaufbecken

Einführung
Seit Beginn der 1970er-Jahre wurde viel Geld in den Bau und die Ausrüstung der Regenwasserbehandlungsanlagen investiert. Doch bis heute ist bei vielen Becken unklar, wie und ob sie überhaupt funktionieren. Mittels einer Messdatenauswertung lässt sich das Entlastungsverhalten zum Beispiel eines Regenüberlaufbeckens wie aber auch der ordnungsgemäße Betrieb der technischen Einrichtungen nachweisen. Letztendlich dienen die Messergebnisse auch der Betriebsoptimierung eines Regenbeckenverbundes. Wenn Messdaten verlässlich am Prozessleitsystem anliegen, dürfen Inspektions- und Wartungsintervalle optimiert werden. Sture zeit- und ereignisabhängige Anfahrten erübrigen sich, wenn die in Augenscheinnahme vor Ort keinen höheren Informationsgehalt bietet, als der geübte Blick auf eine Trendkurve [1, 2]. Das Gewässer, die Kläranlage und das Kanalnetz sind als ein ganzheitliches System zu sehen. Hierbei kommt der funktionierenden messtechnischen …

Den ganzen Artikel lesen sie unter: https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 3-2017

Autor
Dipl.-Ing. Ulrich Haas
InfraConsult
Gesellschaft für Infrastrukturplanung mbH
Schaiblestraße 1, 70499 Stuttgart, Deutschland
E-Mail: ulrich.haas@infraconsult.de

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Innovative Niederschlagsmodelle für den Überflutungsschutz

Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Ein BMBF-gefördertes Verbundvorhaben am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft entwickelt Modelle zur optimalen Planung und zum Betrieb von Stadtentwässerungssystemen.
BMBF-gefördertes Anschlussprojekt am Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft entwickelt Niederschlagsmodelle für die optimale Planung und den Betrieb von Stadtentwässerungssystemen

Großer Erfolg für Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt und sein Team vom Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundvorhaben SYNOPSE II zur Niederschlagsgenerierung innerhalb der nächsten zwei Jahre mit insgesamt rund 850.000 Euro.

Wie muss ein Kanalisationsnetz ausgelegt sein, damit es die Wassermengen auch bei Starkregen oder besonders lang anhaltenden Niederschlägen ableiten kann? In welchen Regionen ist mit welchen Niederschlagsszenarien zu rechnen? Die Bestimmung dieser Niederschlagsmengen ist die Voraussetzung dafür, dass Stadtentwässerungssysteme optimal geplant werden können, so dass Überstauereignisse und Überschwemmungen möglichst selten auftreten. Das Verbundprojekt der Leibniz Universität Hannover und mehreren Partnern befasst sich mit innovativen Berechnungsmodellen zur Niederschlagsgenerierung. Ziel ist es, aussagekräftige Niederschlagsmodelle für ganz Deutschland zu entwickeln – als Basis für die Planung und den Betrieb von Kanalisationssystemen.

Das am 1. Juli 2017 gestartete Verbundvorhaben „Synthetische Niederschlagsreihen für die optimale Planung und den Betrieb von Stadtentwässerungssystemen (SYNOPSE II)“ folgt auf das Projekt SYNOPSE I (2013 bis 2016). Im Vorgängerprojekt wurden als erster Schritt in Richtung einer bundesweit übertragbaren Datengenerierungsmethode die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg sowie die Städte Hamburg, Braunschweig und Freiburg i. Br. als Modellgebiete betrachtet. Für diese Regionen wurden erste Modelle entwickelt. Nun sollen diese so weiterentwickelt werden, dass mit einer Software Niederschläge für jeden beliebigen Standort in Deutschland mit beliebiger Zeitreihenlänge berechnet werden können.

„Wir freuen uns sehr, dass die vielversprechenden Ergebnisse aus SYNOPSE I zu diesem Folgeprojekt geführt haben. Damit wird den Anwendern in Deutschland ein nützliches Werkzeug zur Verfügung gestellt, das in dieser Form derzeit nicht existiert“, sagt Koordinator Prof. Dr.-Ing. Uwe Haberlandt. Basis der Modelle sind die gemessenen, langjährigen Daten von Niederschlagsstationen. Niederschlagszeitreihen mit fünfminütiger Auflösung, wie sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anstreben, liegen in dieser hohen Auflösung bislang nur für wenige Standorte vor. Daher werden auf Basis der vorhandenen Messzeitreihen Modelle entwickelt, die in der Lage sind, Niederschlagszeitreihen für jeden beliebigen Ort in Deutschland mit beliebiger Zeitreihenlänge zu simulieren
.
In SYNOPSE II werden zwei Niederschlagsmodelle, die im Vorgängerprojekt entwickelt wurden, hinsichtlich ihrer Eignung untersucht. Als Endergebnis wird eine Software bereitgestellt, mit der die Niederschlagsgenerierung für die Anwender möglich sein wird.
Neben dem Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Leibniz Universität Hannover sind an SYNOPSE II die Universität Stuttgart (Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung), das Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie Hannover GmbH, Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH sowie Hamburg Wasser beteiligt.

Das Projekt SYNOPSE II wird innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme „Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (INIS)“ im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung – FONA³“ gefördert.

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Regenrückhaltebecken – das Stiefkind der Wasserwirtschaft?

Das Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009 stärkt die Bedeutung der Regenrückhaltebecken. Im § 56 Abs. 2 fordert der Gesetzgeber, „Niederschlagswasser soll ortsnah versickert, verrieselt oder direkt oder über eine Kanalisation ohne Vermischung in ein Gewässer eingeleitet werden, soweit dem weder wasserrechtliche noch sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften noch wasserwirtschaftliche Belange entgegenstehen.“ Im Dienstbezirk des Regierungspräsidiums Gießen werden deshalb neue Bau- und Gewerbegebiete überwiegend im Trennsystem erschlossen. Als Sachbearbeiter im Dezernat 41.3 „Kommunales Abwasser, Gewässergüte“ habe ich mich in den letzten Jahren daher intensiver mit der Bemessung, dem Bau und der Wartung von Regenrückhaltebecken in Erdbauweise beschäftigt…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2-2017

Autor
Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Hering
Regierungspräsidium Gießen
Dezernat 41.3 – Kommunales Abwasser, Gewässergüte
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen, Deutschland
E-Mail: hans-juergen.hering@rpgi.hessen.de

Fazit
Regenrückhaltebecken sind Abwasseranlagen, die Gewässer vor einer übermäßigen hydraulischen Belastung schützen sollen. Sie können aber auch als Sekundärlebensräume für Pflanzenund Tiere dienen. Als Erdbecken können sie relativ günstig hergestellt werden. Die erforderliche Dichtheit kann oft durch eine mineralische Abdichtung gemäß Merkblatt DWA M176 hergestellt werden. Durch eine gute Gestaltung können sie in die Umgebung gut…

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Fremdwasser in der Kanalisation belastet Klärwerke

Etwa ein Viertel des Abwassers, welches zur Behandlung in der Kläranlage ankommt, müsste nicht behandelt werden. Es ist Fremdwasser, das zum Teil in marode Kanäle eindringt und sich mit dem „echten“ Abwasser vermischt. In einem Projekt erforschte ein Expertenkreis den Einfluss auf die Gewässerqualität und die Möglichkeiten, durch Kanalsanierung Abhilfe zu verschaffen.

Das Kanalnetz in Deutschland weist starke bauliche Mängel auf. Undichtigkeiten können sowohl zur Exfiltration, also dem Austreten von Abwasser aus dem Kanal in den Boden und das Grundwasser, als auch zur Infiltration (Eindringung) von Grund- und Niederschlagswasser in den Kanal führen.
In einem Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes erforschten Wissenschaftler, Kläranlagen- und Kanalnetzbetreiber nun die Zusammenhänge der Infiltration und stellten Empfehlungen für eine ganzheitliche Betrachtung bei der Kanalsanierung auf.

Das sogenannte „Fremdwasser“, das in undichte Abwasserkanäle eindringt, kann das Volumen des Schmutzwassers um ein Mehrfaches übersteigen. Undichte Kanäle und Grundstücksentwässerungsleitungen deren eigentliche Aufgabe es ist, behandlungsbedürftiges Abwasser zur Kläranlage zu leiten, wirken damit wie eine Drainage.

Die Auswirkungen zeigen sich in vielen Facetten. Die Verdünnung des Abwassers verringert die Abbauleistung der Kläranlage und Schadstoffe können vermehrt in die Gewässer gelangen. Die zusätzliche hydraulische Belastung der Kläranlage wirkt sich auch auf die Energie- und Kosteneffizienz der Kläranlage aus, da beispielsweise Pumpen und Hebewerke stärker ausgelastet werden. Auch Entlastungsbauwerke, welche im Mischsystem bei Starkregenereignissen Abwasser vor der Reinigung in der Kläranlage in gewissem Umfang puffern können, werden durch Fremdwasser zusätzlich belastet. Sie füllen sich schneller und müssen das Abwasser häufiger in die Gewässer ableiten und so die Kläranlage durch Mischwasserabschläge entlasten. Auch dadurch gelangt unbehandeltes Schmutzwasser in die Gewässer.

Durch die Drainagewirkung undichter Kanäle kann sich örtlich ein abgesenkter Grundwasserstand einstellen. Dies birgt Risiken für den Boden, die Bebauung und die Vegetation. So sind beispielsweise Einspülungen von Bodenmaterial in die Kanäle möglich, die zu unterirdischen Hohlräumen führen. Straßeneinbrüche oder Bauwerkssetzungen können die Folge sein. Tiefwurzelnde Pflanzen wie Bäume verlieren ihren natürlichen Grundwasseranschluss. Werden die Kanäle dann flächendeckend saniert, so kann es andererseits zum Anstieg der Grundwasserstände kommen mit der Folge, dass Gebäude und Vegetation wiederum beeinträchtigt werden. Maßnahmen zur Kanalsanierung müssen daher den Kanal nicht nur abdichten, sondern auch die hydraulischen und geographischen Verhältnisse im Einzugsgebiet der Kläranlage berücksichtigen.

Im Projekt untersuchten die Wissenschaftler zudem die Frage, welchen Nutzen eine Kanalsanierung für die Reduktion von Fremdwasser hat und betrachteten die Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen auf die Effizienz (Reinigung und Energie, Kosten) von Kläranlagen, Entlastungsbauwerken und die Grundwasserstände. Auch die Aufwendungen beim Einsatz bestimmter Kanalsanierungstechniken ermittelten sie mit Hilfe des Instrumentes der Ökoeffizienzbewertung anhand konkreter Fallbeispiele.
Erstmalig wurde darüber hinaus die Entwässerungswirkung von Leitungen und Kanälen auf den örtlichen Wasserhaushalt untersucht (z. B. Absenkung des Grundwasserspiegels durch Drainagewirkung).
Daraus ableitend wurden Sanierungsmaßnahmen aufgestellt.

http://www.umweltbundesamt.de/themen/fremdwasser-in-der-kanalisation-belastet-klaerwerke

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Die Vakuumentwässerung und ihre Vorzüge

Die nahe des Rennsteigs gelegene Gemeinde Goldisthal (512 m üNN) ist geprägt von einem schmalen Kerbtal mit seitlichen Bergrücken bis 850 m Höhe. Die Wohnbebauung liegt im Fluss- tal der „Schwarza“, einem Gewässer 1. Ordnung. Eine geringe Siedlungsdichte ist für die Region kennzeichnend mit einzel- nen Häusern an relativ steilen Hängen. Goldisthal hat 400 Einwohner und gehört zum Landkreis Sonneberg. Erfüllende Gemeinde ist Neuhaus am Rennweg. Die Gemeinde ist durch Deutschlands größtes Pumpspei- cherkraftwerk mit einer Leistung von 1060 MW bekannt. Die konzipierte Freispiegelentwässerung war wegen des felsigen Untergrunds, mehrerer Bach- und Flussquerungen in der Ortslage (Abbildung 1) und der Hanglage einzelner Grundstücke nicht finanzierbar. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich durch den Planer ibes Ingenieurbüro Dr. Eisenhardt GmbH & Co. KG Sonneberg ergab, dass eine Vakuumentwässerung deutlich günsti- ger zu realisieren wäre. Dafür waren vor allem folgende Vortei- le ausschlaggebend:
• die Verlegung von geklebten PVC-Rohren in Tiefen von 1,2 bis 1,5 m, was einen sehr geringen Erdaushub bedeutet
• drei Querungen oberhalb und drei Querungen unterhalb des Wasserspiegels von Gewässern…

Den ganzen Artikel lesen sie unter: https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

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Die Regenwasserbewirtschaftung auf dem Flughafen Frankfurt a. M.

Das Infrastrukturmanagement auf einem Flughafen ist für dessen kontinuierlichen und unterbrechungsfreien Betrieb verantwortlich. Schon kleinste Störungen an den infrastrukturellen Einrichtungen können negative Auswirkungen auf die zahlreichen verschiedenen Betriebsabläufe mit sich bringen. Insbesondere das Regenwassermanagement ist eine große Herausforderung für einen Flughafenbetreiber. Situation Der Flughafen Frankfurt am Main hat sich seit dem Beginn im Jahr 1924 als Südwestdeutsche Luftverkehrs AG zu einem der bedeutendsten Flughäfen der Welt entwickelt. So der mittlerweile zu Fraport AG umbenannte Flughafen im Jahr 2014 mit 59,6 Millionen Fluggästen und 2,08 Millionen Tonnen Luftfracht der drittgrößte Flughafen Europas und Nummer 11 weltweit (nach Passagierzahlen). Im Luftfrachtbereich ist der Flughafen Frankfurt am Main der größte Europas und unter den TOP 10 weltweit. Die stetige Entwicklung des Flughafens…

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Autor
Dipl.-Ing. (FH) Tobias Ferch
FRAPORT AG
60547 Frankfurt am Main, Deutschland
Tel. +49 (0)69 690-24083
E-Mail: t.ferch@fraport.de

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Meldungen zur Schlammbehandlung 2019

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Dezember 2019
Klärschlamm: Kommunale Gesellschaft nimmt 13 weitere Gesellschafter auf  
BITControl: 7. Eifeler Abwassertag  
5th European Conference on Sludge Management 
Die Kläranlage als Wasserstoffquelle 
Oktober 2019
Neue Klärschlamm-Verwertungsanlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen im Bau 
Phosphor und Biogas aus Klärschlamm  
Juni 2019
INEL unterstützt Kommunen bei Klärschlamm-Verwertung  
Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung – Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu? 
Phosphor und Fernwärme aus Klärschlamm  
April 2019
INEL unterstützt Kommunen bei Klärschlamm-Verwertung  
Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung – Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu? 
Phosphor und Fernwärme aus Klärschlamm  
März 2019
70 Prozent des kommunalen Klärschlamms wurden 2017 verbrannt 
Das AQUATTRO-Verfahren 

Klärschlamm: Kommunale Gesellschaft nimmt 13 weitere Gesellschafter auf

Die Frage zum Umgang mit Klärschlamm bewegt die dafür zuständigen Kommunen. Langenhagen hat vor Kurzem mit anderen Städten und Gemeinden eine eigene Gesellschaft gegründet. Und die Idee kommt offenbar an. 13 weitere Gesellschafter – darunter die Wedemark – sind aufgenommen worden. Mehr:

https://www.haz.de/Umland/Wedemark/Klaerschlamm-Idee-der-eigenen-Gesellschaft-kommt-in-Langenhagen-und-der-Wedemark-an

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BITControl: 7. Eifeler Abwassertag

Vorträge zum Download
Wir bedanken uns für die Teilnahme am 7. Eifeler Abwassertag.
Hier können Sie die Fachvorträge runterladen.
Ein Bericht mit Fotos vom Abwassertag und von der Jubiläumsfeier folgen Anfang 11/2019.
D er Schatz im Klärschlamm – Regionale Verwertungsstrategie im Odenwald
Gunnar Krannich, Geschäftsführer des Abwasserverbandes Mittlere Mümling
Entwicklung einer dezentralen Strategie zur Klärschlammverbrennung und Phosphorproblematik
Dr. Martin Michel, Geschäftsführer AVO Abwasserverband Ochsenfurt
Die Kommunalrichtlinie 2019 – Erste Schritte und Erfahrungen
Michael Jakob von der Energieagentur Rheinland Pfalz

https://www.bitcontrol.info/237-7-eifeler-abwassertag.html

BITControl GmbH
Auf dem Sauerfeld 20
D-54636 Nattenheim
Tel.: 0049 6569/96255-0
Fax: 0049 6569/96255-19

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5th European Conference on Sludge Management

Vom 6. bis 8. Oktober 2019 trafen sich in Liège (Belgien) über 100 internationale Wissenschaftler und Ingenieure, Vertreter von Wasseragenturen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen sowie private Unternehmen aus 17 Ländern, um über Strategien, Probleme, Lösungen sowie innovative Technologien und Projekte für die Klärschlammbewirtschaftung zu diskutieren. Alle Teilnehmer unterstrichen sowohl die Bedeutung des verbesserten Klärschlammmanagements als auch die Relevanz des Klärschlamms als Ressource für Nährstoffe und Möglichkeiten der Rückführung in den Kreislauf.
Die Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Universität der Bundeswehr München beteiligte sich mit drei Beiträgen aktiv an der 5th European Conference on Sludge Management:
• Annett Mundani, Steffen Krause, Christian Schaum:
„Microplastic in sewage sludge – An extraction method as a
pre-treatment step for the analysis of microplastic“
• Bettina Steiniger, Christian Hubert, Christian Schaum:
„Comparison of Methane Yields from Batch Tests and Continuous
Digesters“
• Christian Hubert, Bettina Steiniger, Christian Schaum:
„Improving Flexibilization of Digester Gas Production Through
Predictive Choice of Co-Substrates“.

https://www.unibw.de/wasserwesen/swa/aktuelle-nachrichten/5ecsm

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Die Kläranlage als Wasserstoffquelle

Heimische Forscher unterstützen nun eine Stadt in China, die aus dem Klärschlamm nicht nur Heizwärme, sondern auch Wasserstoff gewinnen will
Was in Kläranlagen übrig bleibt, wird meist thermisch verwertet. In Guiyang in China will man daraus Wasserstoff gewinnen, um damit die Stadt zu versorgen. Mehr:

https://www.derstandard.at/story/2000110454095/die-klaeranlage-als-wasserstoffquelle?ref=rss

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Neue Klärschlamm-Verwertungsanlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen im Bau

Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wurde Anfang Oktober der Grundstein für eine der größten Klärschlamm-Verwertungsanlagen Deutschlands gelegt. Die Investitionskosten für die Anlage belaufen sich auf ca. 80 Millionen Euro. Es werden 15 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Beginn der Inbetriebnahme ist für Sommer 2021 vorgesehen, und der Start der regulären Produktion soll am Jahresende 2021 erfolgen. Jährlich werden dann ca. 260 000 Tonnen entwässerter Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen verwertet. Die angelieferten Klärschlämme werden in einem Mischbunker zwischengelagert und über verschiedene Fördersysteme zwei großen Scheibentrocknern zugeführt. Über den selbsterzeugten Dampf wird der Klärschlamm auf ca. 40 Prozent Wassergehalt getrocknet und einem Wirbelschichtofen zur Verbrennung zugeführt. Der erzeugte Dampf aus dem Kessel wird auf eine Dampfturbine geleitet. Abzüglich des Eigenbedarfs wird der dadurch erzeugte Strom in das öffentliche Netz gespeist. Für die Anlieferung der Klärschlämme wird neben der Straße auch eine Anbindung an den Schienenverkehr geschaffen. Die neue Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage entsteht direkt neben der seit über zehn Jahren in Betrieb befindlichen Thermischen Restabfallbehandlungsanlage. Gebaut wird die Anlage von der KSR Klärschlammrecycling GmbH, einer 100Prozentigen Tochter der PD energy GmbH. An der PD energy GmbH sind zu je 50 Prozent die Danpower GmbH – ein Unternehmen der enercity AG Hannover – und die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH – ein Unternehmen der Gelsenwasser-Gruppe – beteiligt.

http://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20191008_002

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Phosphor und Biogas aus Klärschlamm

Klärschlamm wurde früher als Dünger verwendet, heute ist das in der Schweiz verboten. Um den im Schlamm enthaltenen Phosphor trotzdem für Düngemittel verwenden zu können, haben Forschende der EPFL ein System entwickelt.
Klärschlamm enthält zu viele Schadstoffe, um ihn direkt als Dünger auf Felder auszubringen. Deshalb wird er in der Schweiz getrocknet und verbrannt. Darin steckt aber wertvoller Phosphor, der so verloren geht. Ein neues Verfahren von Forschenden der ETH Lausanne (EPFL) könnte dies nun ändern.
Superkritischer Zustand
Das Verfahren beruht darauf, den Klärschlamm unter hohem Druck und bei 400 Grad Celsius in einen sogenannten superkritischen Zustand zwischen flüssig …mehr:

https://www.aquaetgas.ch/de/aktuell/branchen-news/20190603_ag6_phosphor-und-biogas-aus-klärschlamm/

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INEL unterstützt Kommunen bei Klärschlamm-Verwertung

Das Innovationsnetzwerk Energiesysteme Ländlicher Raum (INEL) des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt kommunale Kläranlagen und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung kleiner dezentraler thermischer Klärschlamm-Verwertungsanlagen. Wie das Netzwerk aktuell mitteilte, ist es dabei das Ziel, dass insbesondere eigene Reststoffe selbst entsorgt und verwertet werden können. Das Netzwerk trete dabei als Projektentwickler und -umsetzer auf und übernehme bei Bedarf sämtliche Planungs- und Betriebsschritte, sodass Anwender eine schlüsselfertige Lösung erhielten.
Auf Grundlage der bestehenden Technologien werde ein individuell angepasstes Konzept erstellt und anschließend der jeweils effizienteste Technologiemix gewählt. Auf diese Weise ließen sich Kläranlagen beispielsweise so erweitern, dass neben einer Trocknung auch eine thermische Verwertung vor Ort mit integrierter Nährstoffrückgewinnung erfolgen könne.

Einsatz von Kleinst-Wirbelschichtfeuerung
Dazu installieren die Mitarbeiter des Netzwerks den Angaben zufolge geeignete Trockner, und durch den Anschluss eines dezentralen Drehrohrkessels oder einer Kleinst-Wirbelschichtfeuerung könne die getrocknete Masse thermisch verwertet werden. Die dabei entstehende Wärme sei wiederum für die Schlammtrocknung zu verwenden, sodass ein geschlossener Wärmekreislauf geschaffen werde.

Transportkosten entfallen
Die Konzepte rechnen sich dem INEL zufolge bereits für kleine Klärschlammmengen ab 10.000 Tonnen entwässerter Schlamm pro Jahr. Schon beim Zusammenschluss von drei bis fünf kleineren Kläranlagen beziehungsweise Kommunen könne eine solche Menge wirtschaftlich realisierbar sein. Da der Schlamm nicht mehr zu einem Kraftwerk oder einer anderen Verbrennungsanlage gebracht werden müsse, entfielen auch Transportkosten und schwankende beziehungsweise stetig steigende Abnahmepreise. Für den Anlagenbetreiber liefere die dezentrale Lösung neben Entsorgungssicherheit also auch eine langfristige und planbare Preisstabilität.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung – Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu?

Im Oktober 2017 ist die novellierte Klärschlammverordnung in Kraft getreten. Sie regelt den Umgang mit Klärschlamm komplett neu: Größere Kläranlagen sind künftig verpflichtet, den im kommunalen Abwasser bzw. Klärschlamm enthaltenen Phosphor zurückzugewinnen – ab 2029 alle Kläranlagen größer 100.000 Einwohnerwerten und ab 2032 alle Kläranlagen größer 50.000 Einwohnerwerten. Zudem endet für viele Kläranlagen die bodenbezogene Verwertung.
Bereits ab 2023 müssen die Kläranlagenbetreiber darlegen, wie sie der P-Rückgewinnungspflicht nachkommen wollen. Klar ist schon jetzt: Die Klärschlammentsorgung muss neu überdacht werden. Es sind zukunftsfähige Strategien gefragt, um die Anforderungen zu erfüllen. Hierzu werden in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Verbrennungskapazitäten und P-Rückgewinnungstechnologien erforderlich sein. Auch werden Kläranlagen-Kooperationen eine immer wichtigere Rolle spielen.
In diesem Online-Dossier fasst EUWID fortlaufend die wichtigsten Entwicklungen seit Inkrafttreten der novellierten Klärschlammverordnung zusammen. Informationen zur eigentlichen Klärschlammverordnung und zu den Diskussionen rund um deren Novellierung finden Sie im kostenlosen EUWID-Report „Klärschlamm 2018″.

Mehrere interkommunale Initiativen gestartet
In den vergangenen Monaten wurde deutlich, dass sich immer mehr Entwässerungsbetriebe zusammentun, um neue Konzepte zur Klärschlammentsorgung zu erarbeiten. So plant etwa die Stadtentwässerung Hildesheim im Verbund mit acht weiteren Abwasserentsorgern den Bau einer Monoverbrennungsanlage bis 2029.
Auch der StEB Köln, der Wasserverband Eifel-Rur und der Erftverband haben eine Klärschlammkooperation vereinbart. Im Mittelpunkt steht die Errichtung einer gemeinsamen eigenen Monoverbrennungsanlage.
Anfang März haben Hamburg Wasser und Remondis den Grundstein für eine neue Phosphor-Rückgewinnungsanlage auf dem Klärwerk Hamburg gelegt. Die Anlage wendet das von Remondis entwickelte TetraPhos-Verfahren erstmals im großtechnischen Maßstab an.
In Mecklenburg-Vorpommern wird es bald möglicherweise zwei Klärschlammverbrennungsanlagen geben. Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock hat dem Bau einer Monoverbrennungsanlage in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Kläranlage beschlossen. Zusätzlich teilte der Anlagenbetreiber EEW mit, an seinen Plänen für eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Stavenhagen festhalten zu wollen. Bislang gibt es keine Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm in Mecklenburg-Vorpommern.
Forschungsaktivitäten zur P-Rückgewinnung laufen weiter
Neben konkreten Investitionsvorhaben beschäftigen sich unterschiedliche Forschungsprojekte mit der P-Rückgewinnung: An der TH Mittelhessen etwa erarbeitet ein Konsortium an einem Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm.
Gelsenwasser hat bekannt geben, künftig mit dem Unternehmen EasyMining bei der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm eng zu kooperieren.
In Sachsen baut der Zweckverband Frohnbach eine Anlage zur Klärschlammverwertung durch Pyrolyse. Durch die Pyrolyse soll die Menge an Klärschlamm von etwa 1.450 Tonnen im Jahr um etwa 90 Prozent auf unter 170 Tonnen Pyrolyserückstand pro Jahr in der Kläranlage Niederfrohna reduziert werden.
In einer Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Mittlere Mulde in Eilenburg wiederum soll ein spezielles Verfahren des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig (UFZ) zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm mittels Bierhefe erprobt werden.

Politik unterstützt neue Projekte
Die Politik unterstützt solche Projekte: In Mannheim z. B. wird eine neue Pilotanlage zur P-Rückgewinnung mit 6,4 Mio. Euro gefördert. Die geplante Monoverbrennungsanlage in Mainz-Mombach erhält unter anderem aufgrund ihrer energieeffizienten Ausrichtung 5 Mio. Euro.
Schon im vergangenen Sommer hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf die Notwendigkeit eines geschlossenen Phosphorkreislaufs hingewiesen und damit die bisherigen politischen Bemühungen um eine Kreislaufführung unterstützt. „Wir brauchen neue Methoden, mit denen wir ohne große Mengen an Chemikalien und Energie etwa Klärschlamm und Gülle so aufbereiten, dass wir dem darin enthaltenen Phosphor ein zweites Leben schenken“, sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat unterdessen angemahnt, dass noch zu wenig über Arzneimittelrückstände in Klärschlämmen und in den daraus erzeugten Phosphor-Recyclingprodukten bekannt ist – hier besteht eine Datenlücke. Das geht aus dem UBA-Bericht „Arzneimittelrückstände in Rezyklaten der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen“ hervor.

BMU: Keine Rechtsunsicherheiten durch neue Klärschlammverordnung
Das Bundesumweltministerium hat unterdessen klargestellt, dass sich der Anwendungsbereich der Verordnung und die Pflicht zur Phosphor-Rückgewinnung auf den Klärschlamm nach der Abwasserbehandlung beschränken. Rechtsunsicherheiten hinsichtlich der P-Rückgewinnungspflicht, wie sie die Deutsche Phosphor-Plattform (DPP) und das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) kritisiert hatten, seien nicht nachvollziehbar. DPP und KWB hatten deutlich gemacht, dass die wässrigen Verfahren zur P-Rückgewinnung aus dem Abwasser nicht vom Anwendungsbereich der Klärschlammverordnung gedeckt seien. Auch würden Verfahren, die die Effizienz der Klärschlammfaulung erhöhen, durch das 20 g P/kg Trockenmasse-Kriterium verhindert.
Auch sieht das BMU im Hinblick auf eventuelle Entsorgungsengpässe keinen rechtlichen Nachbesserungsbedarf an der Klärschlammverordnung. Die Klärschlammverordnung habe nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf einen Entsorgungsengpass. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hatte zuvor erklärt, durch die Neuregelungen der Klärschlammverordnung und des Düngerechts komme es zu erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt von Klärschlämmen. Deutschlandweit hätten Entsorger ihren Kunden, den Abwasserentsorgern, gekündigt, da sie sich nicht mehr in der Lage sähen, die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten. Teilweise hätten Ausschreibungen zur Entsorgung von kommunalen Klärschlämmen kein Angebot erhalten. In einigen Regionen Deutschlands sei daher ein Entsorgungsnotstand eingetreten.

Sind weitere Engpässe bei der Klärschlammentsorgung zu erwarten?
Der baden-württembergische Umweltstaatssekretär Andre Baumann räumte ein, dass die Neuregelungen zu „erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt für Klärschlamm und einer ansteigenden Verbrennungsquote in Deutschland“ führen. Baden-Württemberg müsse sich angesichts dieser Situation auf Engpässe bei der Entsorgung von Klärschlämmen einstellen. Baumann appellierte an die Betreiber von Kläranlagen, ihre Entsorgungskonzepte für Klärschlamm zu prüfen und gegebenenfalls neu auszurichten.

Mehr zum Thema Klärschlamm lesen Sie in unserem wöchentlichen Brancheninformationsdienst EUWID Wasser und Abwasser, der in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche. Auch unsere Publikation EUWID Recycling und Entsorgung berichtet regelmäßig über das Thema Klärschlamm.

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Phosphor und Fernwärme aus Klärschlamm

Ein Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm ist der Gegenstand eines Projekts der TH Mittelhessen. Die Professoren Ulf Theilen, Harald Weigand und Harald Platen vom Kompetenzzentrum für Energie-und Umweltsystemtechnik arbeiten dabei mit verschiedenen Partnern zusammen. Zu ihnen gehören die Stadtwerke Gießen, die Mittelhessischen Wasserbetriebe und das Institut für Pflanzenernährung der Justus-Liebig-Universität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 125 000 Euro.
Die Projektpartner wollen ein Konzept entwickeln, das „für alle Kläranlagen der Partner-Kommunen in der erweiterten Region Mittelhessen unabhängig von der Größenklasse eine zukunftsweisende, sehr weitgehende energetische und stoffliche Verwertung mit Phosphor-Rückgewinnung realisiert und den Phosphor als Dünger in der regionalen Landwirtschaft nutzt“, so Theilen. Der getrocknete Klärschlamm, der annähernd den Heizwert von Braunkohle hat, soll in einem zentralen Heizwerk in Gießen verbrannt und die Energie in das Fernwärmenetz der Stadt eingespeist werden.
Bisher haben etwa 35 Kommunen Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt. Ziel ist die Gründung einer kommunalen Gesellschaft zur regionalen Klärschlammverwertung. Einbezogen sind das Hessische Umweltministerium, das Regierungspräsidium Gießen und die mittelhessischen Landkreise. Weitere wichtige Gesprächspartner sind die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main und der Hessische Bauernverband, deren Expertise bei der Entwicklung eines Vermarktungskonzepts für den Dünger gebraucht wird.
Das Projekt läuft bis Juli dieses Jahres. Wenn das Konzept des mittelhessischen Konsortiums das BMBF überzeugt, besteht für die anschließende Realisierung die Aussicht auf eine Förderung in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro.

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INEL unterstützt Kommunen bei Klärschlamm-Verwertung

Das Innovationsnetzwerk Energiesysteme Ländlicher Raum (INEL) des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt kommunale Kläranlagen und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung kleiner dezentraler thermischer Klärschlamm-Verwertungsanlagen. Wie das Netzwerk aktuell mitteilte, ist es dabei das Ziel, dass insbesondere eigene Reststoffe selbst entsorgt und verwertet werden können. Das Netzwerk trete dabei als Projektentwickler und -umsetzer auf und übernehme bei Bedarf sämtliche Planungs- und Betriebsschritte, sodass Anwender eine schlüsselfertige Lösung erhielten.
Auf Grundlage der bestehenden Technologien werde ein individuell angepasstes Konzept erstellt und anschließend der jeweils effizienteste Technologiemix gewählt. Auf diese Weise ließen sich Kläranlagen beispielsweise so erweitern, dass neben einer Trocknung auch eine thermische Verwertung vor Ort mit integrierter Nährstoffrückgewinnung erfolgen könne.
Einsatz von Kleinst-Wirbelschichtfeuerung
Dazu installieren die Mitarbeiter des Netzwerks den Angaben zufolge geeignete Trockner, und durch den Anschluss eines dezentralen Drehrohrkessels oder einer Kleinst-Wirbelschichtfeuerung könne die getrocknete Masse thermisch verwertet werden. Die dabei entstehende Wärme sei wiederum für die Schlammtrocknung zu verwenden, sodass ein geschlossener Wärmekreislauf geschaffen werde.
Transportkosten entfallen
Die Konzepte rechnen sich dem INEL zufolge bereits für kleine Klärschlammmengen ab 10.000 Tonnen entwässerter Schlamm pro Jahr. Schon beim Zusammenschluss von drei bis fünf kleineren Kläranlagen beziehungsweise Kommunen könne eine solche Menge wirtschaftlich realisierbar sein. Da der Schlamm nicht mehr zu einem Kraftwerk oder einer anderen Verbrennungsanlage gebracht werden müsse, entfielen auch Transportkosten und schwankende beziehungsweise stetig steigende Abnahmepreise. Für den Anlagenbetreiber liefere die dezentrale Lösung neben Entsorgungssicherheit also auch eine langfristige und planbare Preisstabilität.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen.

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Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung – Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu?

Im Oktober 2017 ist die novellierte Klärschlammverordnung in Kraft getreten. Sie regelt den Umgang mit Klärschlamm komplett neu: Größere Kläranlagen sind künftig verpflichtet, den im kommunalen Abwasser bzw. Klärschlamm enthaltenen Phosphor zurückzugewinnen – ab 2029 alle Kläranlagen größer 100.000 Einwohnerwerten und ab 2032 alle Kläranlagen größer 50.000 Einwohnerwerten. Zudem endet für viele Kläranlagen die bodenbezogene Verwertung.
Bereits ab 2023 müssen die Kläranlagenbetreiber darlegen, wie sie der P-Rückgewinnungspflicht nachkommen wollen. Klar ist schon jetzt: Die Klärschlammentsorgung muss neu überdacht werden. Es sind zukunftsfähige Strategien gefragt, um die Anforderungen zu erfüllen. Hierzu werden in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Verbrennungskapazitäten und P-Rückgewinnungstechnologien erforderlich sein. Auch werden Kläranlagen-Kooperationen eine immer wichtigere Rolle spielen.
In diesem Online-Dossier fasst EUWID fortlaufend die wichtigsten Entwicklungen seit Inkrafttreten der novellierten Klärschlammverordnung zusammen. Informationen zur eigentlichen Klärschlammverordnung und zu den Diskussionen rund um deren Novellierung finden Sie im kostenlosen EUWID-Report „Klärschlamm 2018″.

Mehrere interkommunale Initiativen gestartet
In den vergangenen Monaten wurde deutlich, dass sich immer mehr Entwässerungsbetriebe zusammentun, um neue Konzepte zur Klärschlammentsorgung zu erarbeiten. So plant etwa die Stadtentwässerung Hildesheim im Verbund mit acht weiteren Abwasserentsorgern den Bau einer Monoverbrennungsanlage bis 2029.
Auch der StEB Köln, der Wasserverband Eifel-Rur und der Erftverband haben eine Klärschlammkooperation vereinbart. Im Mittelpunkt steht die Errichtung einer gemeinsamen eigenen Monoverbrennungsanlage.
Anfang März haben Hamburg Wasser und Remondis den Grundstein für eine neue Phosphor-Rückgewinnungsanlage auf dem Klärwerk Hamburg gelegt. Die Anlage wendet das von Remondis entwickelte TetraPhos-Verfahren erstmals im großtechnischen Maßstab an.
In Mecklenburg-Vorpommern wird es bald möglicherweise zwei Klärschlammverbrennungsanlagen geben. Die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock hat dem Bau einer Monoverbrennungsanlage in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Kläranlage beschlossen. Zusätzlich teilte der Anlagenbetreiber EEW mit, an seinen Plänen für eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Stavenhagen festhalten zu wollen. Bislang gibt es keine Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm in Mecklenburg-Vorpommern.

Forschungsaktivitäten zur P-Rückgewinnung laufen weiter
Neben konkreten Investitionsvorhaben beschäftigen sich unterschiedliche Forschungsprojekte mit der P-Rückgewinnung: An der TH Mittelhessen etwa erarbeitet ein Konsortium an einem Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm.
Gelsenwasser hat bekannt geben, künftig mit dem Unternehmen EasyMining bei der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm eng zu kooperieren.
In Sachsen baut der Zweckverband Frohnbach eine Anlage zur Klärschlammverwertung durch Pyrolyse. Durch die Pyrolyse soll die Menge an Klärschlamm von etwa 1.450 Tonnen im Jahr um etwa 90 Prozent auf unter 170 Tonnen Pyrolyserückstand pro Jahr in der Kläranlage Niederfrohna reduziert werden.
In einer Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Mittlere Mulde in Eilenburg wiederum soll ein spezielles Verfahren des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig (UFZ) zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm mittels Bierhefe erprobt werden.

Politik unterstützt neue Projekte
Die Politik unterstützt solche Projekte: In Mannheim z. B. wird eine neue Pilotanlage zur P-Rückgewinnung mit 6,4 Mio. Euro gefördert. Die geplante Monoverbrennungsanlage in Mainz-Mombach erhält unter anderem aufgrund ihrer energieeffizienten Ausrichtung 5 Mio. Euro.
Schon im vergangenen Sommer hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf die Notwendigkeit eines geschlossenen Phosphorkreislaufs hingewiesen und damit die bisherigen politischen Bemühungen um eine Kreislaufführung unterstützt. „Wir brauchen neue Methoden, mit denen wir ohne große Mengen an Chemikalien und Energie etwa Klärschlamm und Gülle so aufbereiten, dass wir dem darin enthaltenen Phosphor ein zweites Leben schenken“, sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat unterdessen angemahnt, dass noch zu wenig über Arzneimittelrückstände in Klärschlämmen und in den daraus erzeugten Phosphor-Recyclingprodukten bekannt ist – hier besteht eine Datenlücke. Das geht aus dem UBA-Bericht „Arzneimittelrückstände in Rezyklaten der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen“ hervor.

BMU: Keine Rechtsunsicherheiten durch neue Klärschlammverordnung
Das Bundesumweltministerium hat unterdessen klargestellt, dass sich der Anwendungsbereich der Verordnung und die Pflicht zur Phosphor-Rückgewinnung auf den Klärschlamm nach der Abwasserbehandlung beschränken. Rechtsunsicherheiten hinsichtlich der P-Rückgewinnungspflicht, wie sie die Deutsche Phosphor-Plattform (DPP) und das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) kritisiert hatten, seien nicht nachvollziehbar. DPP und KWB hatten deutlich gemacht, dass die wässrigen Verfahren zur P-Rückgewinnung aus dem Abwasser nicht vom Anwendungsbereich der Klärschlammverordnung gedeckt seien. Auch würden Verfahren, die die Effizienz der Klärschlammfaulung erhöhen, durch das 20 g P/kg Trockenmasse-Kriterium verhindert.
Auch sieht das BMU im Hinblick auf eventuelle Entsorgungsengpässe keinen rechtlichen Nachbesserungsbedarf an der Klärschlammverordnung. Die Klärschlammverordnung habe nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf einen Entsorgungsengpass. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hatte zuvor erklärt, durch die Neuregelungen der Klärschlammverordnung und des Düngerechts komme es zu erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt von Klärschlämmen. Deutschlandweit hätten Entsorger ihren Kunden, den Abwasserentsorgern, gekündigt, da sie sich nicht mehr in der Lage sähen, die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten. Teilweise hätten Ausschreibungen zur Entsorgung von kommunalen Klärschlämmen kein Angebot erhalten. In einigen Regionen Deutschlands sei daher ein Entsorgungsnotstand eingetreten.

Sind weitere Engpässe bei der Klärschlammentsorgung zu erwarten?
Der baden-württembergische Umweltstaatssekretär Andre Baumann räumte ein, dass die Neuregelungen zu „erheblichen Veränderungen im Entsorgungsmarkt für Klärschlamm und einer ansteigenden Verbrennungsquote in Deutschland“ führen. Baden-Württemberg müsse sich angesichts dieser Situation auf Engpässe bei der Entsorgung von Klärschlämmen einstellen. Baumann appellierte an die Betreiber von Kläranlagen, ihre Entsorgungskonzepte für Klärschlamm zu prüfen und gegebenenfalls neu auszurichten.

Mehr zum Thema Klärschlamm lesen Sie in unserem wöchentlichen Brancheninformationsdienst EUWID Wasser und Abwasser, der in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheint.

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Phosphor und Fernwärme aus Klärschlamm

Ein Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm ist der Gegenstand eines Projekts der TH Mittelhessen. Die Professoren Ulf Theilen, Harald Weigand und Harald Platen vom Kompetenzzentrum für Energie-und Umweltsystemtechnik arbeiten dabei mit verschiedenen Partnern zusammen. Zu ihnen gehören die Stadtwerke Gießen, die Mittelhessischen Wasserbetriebe und das Institut für Pflanzenernährung der Justus-Liebig-Universität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 125 000 Euro.
Die Projektpartner wollen ein Konzept entwickeln, das „für alle Kläranlagen der Partner-Kommunen in der erweiterten Region Mittelhessen unabhängig von der Größenklasse eine zukunftsweisende, sehr weitgehende energetische und stoffliche Verwertung mit Phosphor-Rückgewinnung realisiert und den Phosphor als Dünger in der regionalen Landwirtschaft nutzt“, so Theilen. Der getrocknete Klärschlamm, der annähernd den Heizwert von Braunkohle hat, soll in einem zentralen Heizwerk in Gießen verbrannt und die Energie in das Fernwärmenetz der Stadt eingespeist werden.
Bisher haben etwa 35 Kommunen Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt. Ziel ist die Gründung einer kommunalen Gesellschaft zur regionalen Klärschlammverwertung. Einbezogen sind das Hessische Umweltministerium, das Regierungspräsidium Gießen und die mittelhessischen Landkreise. Weitere wichtige Gesprächspartner sind die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main und der Hessische Bauernverband, deren Expertise bei der Entwicklung eines Vermarktungskonzepts für den Dünger gebraucht wird.
Das Projekt läuft bis Juli dieses Jahres. Wenn das Konzept des mittelhessischen Konsortiums das BMBF überzeugt, besteht für die anschließende Realisierung die Aussicht auf eine Förderung in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro.

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70 Prozent des kommunalen Klärschlamms wurden 2017 verbrannt

Die Menge des entsorgten Klärschlamms aus kommunalen Kläranlagen in Deutschland ist von 2007 bis 2017 von knapp 2,1 Millionen Tonnen Trockenmasse auf 1,7 Millionen Tonnen gesunken (-17 %).
Ursache für den Rückgang sind unter anderem verbesserte Verfahren bei der Abwasser- und Klärschlammbehandlung in den Kläranlagen, durch die die Menge des zu entsorgenden Klärschlamms vermindert wurde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist im selben Zeitraum der Anteil der verbrannten Klärschlammmenge (thermische Entsorgung) um 20 Prozentpunkte von 50 auf 70 Prozent gestiegen.

Quelle: Statistisches Bundesamt

https://recyclingportal.eu/Archive/45278

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Das AQUATTRO-Verfahren

Vom Reststoff zum Wertstoff – Das innovative AQUATTRO-Verfahren zerlegt Klärschlamm mittels Hochleistungs-Ultraschall in wiederverwertbare Einzelfraktionen.
Klärschlamm enthält viele Wertstoffe, die bislang keiner Verwertung zugeführt werden können. Durch das AQUATTRO-Verfahren wird der Schlamm separierbar, so dass die entstehenden Wertstoffe sich im Sinne einer nachhaltigen, umweltschonenden und wirtschaftlichen Kreislaufführung wiederverwerten lassen.
Entwickelt wurde das neue Verfahren von der AQUATTRO GmbH, Halver. Im Verbundprojekt „UltraSep“ soll nun in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut UMSICHT und der Wupperverbandsgesellschaft …mehr:

https://aquattro.de/

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Meldungen zu Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm 2019

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Dezember 2019
5. P Rück-Kongress in Stuttgart 
Oktober 2019
Phosphor: Dokumentation zum DPP-FORUM 2019 
5. Kongress PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT 
Juni 2019
Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln 
Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm 
April 2019
Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln 
Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm 
März 2019
Zuschuss für Pilotanlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen 
Ökobilanzieller Vergleich der P-Rückgewinnung aus dem Abwasserstrom mit der Düngemittelproduktion aus Rohphosphaten unter Einbeziehung von Umweltfolgeschäden und deren Vermeidung 
Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V.. informiert Bürger und Entscheidungsträger über Phosphorrecycling 
Gelsenwasser und EasyMining starten Partnerschaft für Phosphor-Rückgewinnung 
Neues Klärschlammentsorgungsprojekt mit Phosphorrecycling  

5. P Rück-Kongress in Stuttgart

Unter dem Titel „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ fand im Kursaal Cannstatt der 5. P Rück-Kongress statt. Vor beachtlicher Teilnehmerzahl wurden aktuelle die Klärschlammentsorgung betreffende Themen diskutiert.
Herr Dr. Siekmann befasste sich in seinem Beitrag „Klärschlammkooperationen – Zentrale vs. semizentrale Lösungen zur Klärschlammverwertung“ mit Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Kläranlagen kleiner und mittlerer Größe.
Die Foliensammlung mit weitergehenden Informationen finden Sie hier.

Downloads:
Klärschlammkooperationen – Zentrale vs. semizentrale Lösungen zur Klärschlammverwertung (2,67 MiB)
https://www.siekmann-ingenieure.de/media/dwa-praesentation-siekmann-plot.pdf
https://www.siekmann-ingenieure.de/aktuelles/news/5-p-rueck-kongress-in-stuttgart-140/

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Phosphor: Dokumentation zum DPP-FORUM 2019

Am 26.09.2019 fand in Frankfurt am Main das alljährliche DPP-FORUM statt. Das FORUM 2019 war mit mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht und informierte unter dem Titel „Phosphor-Rückgewinnung: Wie geht es weiter?!“ über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm sowie über Möglichkeiten der Nährstoffrückgewinnung aus anderen Stoffströmen.
Die Vorträge und einige Bilder stehen Ihnen nun im Dokumentenbereich als Download unter dem Namen „Dokumentation zum DPP Forum 2019″ zur Verfügung. Die Pressemitteilung vom 36.09.2019 finden Sie ebenfalls im Dokumentenbreich und auch unter den unten angefügten Links.

Weitere Informationen: https://www.deutsche-phosphor-plattform.de/dokumentation-dpp-forum-2019/ 

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5. Kongress PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT

Dr. Thomas Siekmann referiert zur Thematik „Klärschlammkooperation: Zentrale vs. semizentrale Lösung zur Klärschlammverwertung“
Bereits zum fünften Mal findet der Kongress „PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT“ in Stuttgart statt.
Unser Geschäftsführer Dr. Thomas Siekmann wird im Rahmen seines Beitrags aktuelle rechtliche Fragestellungen aufgreifen und Lösungsansätze für Kläranlagen kleiner und mittlerer Größe vorstellen.Mehr:

https://www.siekmann-ingenieure.de/aktuelles/news/5-kongress-phosphor-ein-kritischer-rohstoff-mit-zukunft-130/

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Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln

Abbau von Phosphatgestein in einer Phosphormine
In einem Forschungsvorhaben hat das UBA Verfahren der Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder Klärschlamm mit der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion ökobilanziell verglichen, unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und rechtlicher Aspekte. Die Studie zeigt, dass die technische Rückgewinnung von Phosphor unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Ziel des Vorhabens war der Vergleich der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion mit der Produktion von Recyclingdüngern aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche, um Auswirkungen auf die Umwelt abschätzen und einordnen zu können. Dabei sollten alle Aspekte vom Abbau des Erzes, über die Produktion bzw. Rückgewinnung bis hin zur Anwendung der Düngemittel berücksichtigt werden.
Mit dem Vorhaben wurde erstmals eine detaillierte Datengrundlage zur Phosphorrückgewinnung aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche sowie der konventionellen Produktion von Düngemitteln aus mineralischen Ressourcen geschaffen. Ökobilanz, Risikobewertung und Kostenschätzung zeigen, dass sowohl die Phosphorrückgewinnung als auch die konventionelle Düngemittelproduktion nicht pauschal beurteilt werden können. Die Betrachtung muss immer unter den gesetzten Rahmenbedingungen, den lokalen Randbedingungen und hinsichtlich der aktuellen gesetzlichen Regelungen erfolgen. Die technische Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche ist unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Aber auch die konventionelle Düngemittelproduktion und die Anwendung der Düngemittel können umweltverträglicher gestaltet werden.
Das Vorhaben gibt Hinweise darauf, wie wirtschaftlich eine flächendeckende Umsetzung des Phosphorrecyclings ist und welche Effekte es auf den Umwelt- und Ressourcenschutz hat. Verfahren mit geringeren Rückgewinnungsraten haben dabei den geringeren ökologischen Fußabdruck – und sind meist wirtschaftlicher. Für die Düngemittelindustrie ergeben sich aus der Studie drei prioritäre Handlungsfelder:
• Phosphatemissionen aus Düngern reduzieren,
• Schwermetallgehalte in den Düngemitteln senken,
• Umweltschäden durch Phosphorgipshalden/Verklappung von Phosphorgips vermeiden.
Für eine ressourcenschonende, umweltverträgliche und ökonomisch sinnvolle Gestaltung der Düngemittelproduktion und -anwendung sollten aktuelle gesetzliche Regelungen angepasst und erweitert werden.
Methodik
Auch Umweltfolgekosten und die Situation in den Abbau- und Produktionsländern (Arbeitsbedingungen, Gesundheits-, Naturschäden) sowie Möglichkeiten für umweltverträglichere Produktionswege und Produkte (z. B. Entfrachtung von Schwermetallen, Renaturierungsmaßnahmen, Vermeidung von Emissionen) wurden für die Studie erfasst. Dabei kam das Instrument der Ökobilanz zum Einsatz. Die entstehenden phosphathaltigen Düngemittel wurden einer Risikobewertung zur Bewertung von Schadstoffkontaminationen im Hinblick auf die Düngemittelanwendung und der zu erwartenden Wirkungspfade unterzogen. Abschließend wurde eine Kostenanalyse durchgeführt.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/recyclingduenger-als-alternative-zu-konventionellen

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Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm

Rechtliche Vorgaben
„Entsorgungssicherheit für meinen Klärschlamm mit einer Vielzahl an möglichen Entsorgungswegen und eine einfache, kostengünstige Lösung, um die Vorgaben der neuen Klärschlammverordnung in Bezug auf Phosphor-Rückgewinnung, einzuhalten“, so könnte derzeit der Wunschzettel vieler Kläranlagenbetreiber aussehen. Denn am 3. Oktober 2017 ist die „Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung“ samt der Klärschlammverordnung (Artikel 1) in Kraft getreten.
Jetzt ist die Verwertung von Klärschlamm neu geregelt und erstmalig werden Maßnahmen zur Phosphor.-Rückgewinnung aus dem Klärschlamm verlangt. Keine einfache Aufgabenstellung in Zeiten, in denen Gülle und Klärschlamm um Kapazitäten in der Landwirtschaft kämpfen und in Sachen Phosphor- Rückgewinnung generell noch große Unsicherheit herrscht.

Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung
Die Chemische Fabrik Budenheim hat es sich mit ihrem Verfahren ExtraPhos® zur Aufgabe gemacht, diese Probleme anzugehen und eine praktikable Lösung zu finden. Das in Budenheim in Rheinland-Pfalz entwickelte ExtraPhos®-Verfahren ist mit geringem Aufwand in Kläranlagen integrierbar und bietet die Möglichkeit, Phosphor aus Klärschlamm zu gewinnen und als schadstofffreien Dünger zu vermarkten. Daneben verbessert die Behandlung mit ExtraPhos®-Verfahren…
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2019 ab Seite 2804

Autorin
Eva Opitz, M. Sc.
Chemische Fabrik Budenheim KG
Rheinstraße 27
55257 Budenheim am Rhein, Deutschland
E-Mail: eva.opitz@extraphos.com

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Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln

Abbau von Phosphatgestein in einer Phosphormine

In einem Forschungsvorhaben hat das UBA Verfahren der Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder Klärschlamm mit der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion ökobilanziell verglichen, unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und rechtlicher Aspekte. Die Studie zeigt, dass die technische Rückgewinnung von Phosphor unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Ziel des Vorhabens war der Vergleich der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion mit der Produktion von Recyclingdüngern aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche, um Auswirkungen auf die Umwelt abschätzen und einordnen zu können. Dabei sollten alle Aspekte vom Abbau des Erzes, über die Produktion bzw. Rückgewinnung bis hin zur Anwendung der Düngemittel berücksichtigt werden.

Mit dem Vorhaben wurde erstmals eine detaillierte Datengrundlage zur Phosphorrückgewinnung aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche sowie der konventionellen Produktion von Düngemitteln aus mineralischen Ressourcen geschaffen. Ökobilanz, Risikobewertung und Kostenschätzung zeigen, dass sowohl die Phosphorrückgewinnung als auch die konventionelle Düngemittelproduktion nicht pauschal beurteilt werden können. Die Betrachtung muss immer unter den gesetzten Rahmenbedingungen, den lokalen Randbedingungen und hinsichtlich der aktuellen gesetzlichen Regelungen erfolgen. Die technische Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche ist unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Aber auch die konventionelle Düngemittelproduktion und die Anwendung der Düngemittel können umweltverträglicher gestaltet werden.

Das Vorhaben gibt Hinweise darauf, wie wirtschaftlich eine flächendeckende Umsetzung des Phosphorrecyclings ist und welche Effekte es auf den Umwelt- und Ressourcenschutz hat. Verfahren mit geringeren Rückgewinnungsraten haben dabei den geringeren ökologischen Fußabdruck – und sind meist wirtschaftlicher. Für die Düngemittelindustrie ergeben sich aus der Studie drei prioritäre Handlungsfelder:
• Phosphatemissionen aus Düngern reduzieren,
• Schwermetallgehalte in den Düngemitteln senken,
• Umweltschäden durch Phosphorgipshalden/Verklappung von Phosphorgips vermeiden.
Für eine ressourcenschonende, umweltverträgliche und ökonomisch sinnvolle Gestaltung der Düngemittelproduktion und -anwendung sollten aktuelle gesetzliche Regelungen angepasst und erweitert werden.

Methodik
Auch Umweltfolgekosten und die Situation in den Abbau- und Produktionsländern (Arbeitsbedingungen, Gesundheits-, Naturschäden) sowie Möglichkeiten für umweltverträglichere Produktionswege und Produkte (z. B. Entfrachtung von Schwermetallen, Renaturierungsmaßnahmen, Vermeidung von Emissionen) wurden für die Studie erfasst. Dabei kam das Instrument der Ökobilanz zum Einsatz. Die entstehenden phosphathaltigen Düngemittel wurden einer Risikobewertung zur Bewertung von Schadstoffkontaminationen im Hinblick auf die Düngemittelanwendung und der zu erwartenden Wirkungspfade unterzogen. Abschließend wurde eine Kostenanalyse durchgeführt.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/recyclingduenger-als-alternative-zu-konventionellen

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Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm

Rechtliche Vorgaben
„Entsorgungssicherheit für meinen Klärschlamm mit einer Vielzahl an möglichen Entsorgungswegen und eine einfache, kostengünstige Lösung, um die Vorgaben der neuen Klärschlammverordnung in Bezug auf Phosphor-Rückgewinnung, einzuhalten“, so könnte derzeit der Wunschzettel vieler Kläranlagenbetreiber aussehen. Denn am 3. Oktober 2017 ist die „Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung“ samt der Klärschlammverordnung (Artikel 1) in Kraft getreten.

Jetzt ist die Verwertung von Klärschlamm neu geregelt und erstmalig werden Maßnahmen zur Phosphor.-Rückgewinnung aus dem Klärschlamm verlangt. Keine einfache Aufgabenstellung in Zeiten, in denen Gülle und Klärschlamm um Kapazitäten in der Landwirtschaft kämpfen und in Sachen Phosphor- Rückgewinnung generell noch große Unsicherheit herrscht.

2 Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung
Die Chemische Fabrik Budenheim hat es sich mit ihrem Verfahren ExtraPhos® zur Aufgabe gemacht, diese Probleme anzugehen und eine praktikable Lösung zu finden. Das in Budenheim in Rheinland-Pfalz entwickelte ExtraPhos®-Verfahren ist mit geringem Aufwand in Kläranlagen integrierbar und bietet die Möglichkeit, Phosphor aus Klärschlamm zu gewinnen und als schadstofffreien Dünger zu vermarkten. Daneben verbessert die Behandlung mit ExtraPhos®-Verfahren…

Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2019 ab Seite 2804

Autorin
Eva Opitz, M. Sc.
Chemische Fabrik Budenheim KG
Rheinstraße 27
55257 Budenheim am Rhein, Deutschland
E-Mail: eva.opitz@extraphos.com

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Zuschuss für Pilotanlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen

Phosphor ist ein lebensnotwendiger Rohstoff, für den es keinen Ersatz gibt. Baden-Württemberg ist abhängig von teuren Importen aus politisch teilweise unsicheren Ländern. Daher ist es wichtig Phosphor aus Klärschlamm und Klärschlammasche zurück zu gewinnen. In Mannheim fördern wir eine Pilotanlage mit 6,4 Millionen Euro.
Das Umweltministerium fördert den Bau einer großtechnischen Pilotanlage zur thermochemischen Klärschlammbehandlung mit integrierter Phosphor-Rückgewinnung in Mannheim mit 6,4 Millionen Euro. Davon stammen vier Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 2,4 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Anlage soll im Jahr 2021 in Betrieb gehen. „Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer Infrastruktur zur Rückgewinnung von Phosphor, gleichzeitig trägt die Anlage auch dazu bei, den Klärschlamm im Land sicher zu entsorgen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.
„Phosphor ist lebensnotwendig und es gibt für diesen wichtigen Rohstoff keinen Ersatz“, sagte der Minister weiter. Ziel des Umweltministeriums sei es daher, möglichst viel des im Klärschlamm und in der Klärschlammasche enthaltenen Phosphors zurückzugewinnen und so Baden-Württemberg unabhängiger zu machen von teuren Importen aus politisch teilweise unsicheren Lieferländern. „Daher fördern wir die Entwicklung und den Bau von kleineren Versuchsanlagen und großtechnischen Pilotanlagen zur Phosphor-Rückgewinnung im Land“, so Untersteller.

Fast zwölf Millionen Euro für neue Anlagen zur Phosphorgewinnung
Mit dem im Januar der MVV gewährten Zuschuss hat das Ministerium die dritte und letzte Runde des EFRE-Förderprogramms zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen und Klärschlammasche abgeschlossen. „Insgesamt haben wir in der Förderperiode 2014 bis 2020 vier neue Anlagen in Baden-Württemberg mit über 11,4 Millionen Euro gefördert“, so Untersteller. Hiervon stammten 7,1 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln und knapp 4,3 Millionen Euro aus Landesmitteln.

Neben der Anlage in Mannheim hat das Umweltministerium den Bau einer Versuchsanlage zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm in Göppingen mit über 2,2 Millionen Euro gefördert, davon knapp 1,4 Millionen Euro EFRE-Mittel und rund 800.000 Euro Landesmittel. Diese Anlage soll 2019 ihre Arbeit aufnehmen können.
Eine mobile Versuchsanlage wurde zwischen Juni 2018 und November 2018 in Leutkirch betrieben. Damit konnte eine Phosphor-Rückgewinnung unter den dort vorherrschenden spezifischen Praxisbedingungen erprobt werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen zum Bau einer großtechnischen Anlage auf dem Gelände des Klärwerks genutzt werden. Das Umweltministerium hat dieses Projekt mit über 280.000 Euro bezuschusst, davon rund 180.000 Euro EFRE-Mittel und über 100.000 Euro Landesmittel.

Schließlich hat das Ministerium den Bau einer großtechnischen Pilotanlage zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm des Abwasserverbands Mittleres Wiesental in Steinen (Landkreis Lörrach) mit insgesamt 2,5 Millionen Euro bezuschusst (knapp 1,6 Millionen Euro EFRE-Mittel und über 900.000 Euro Landesmittel). Ihren Betrieb aufnehmen soll die Anlage den aktuellen Plänen zufolge im Jahr 2020.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/zuschuss-fuer-pilotanlage-zur-rueckgewinnung-von-phosphor-aus-klaerschlaemmen/

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Ökobilanzieller Vergleich der P-Rückgewinnung aus dem Abwasserstrom mit der Düngemittelproduktion aus Rohphosphaten unter Einbeziehung von Umweltfolgeschäden und deren Vermeidung

Inhalt der Studie war der ökobilanzielle Vergleich der konventionellen Phosphatdüngemittelherstellung mit Verfahren der Phosphor-Rückgewinnung aus dem Abwasserpfad. Die Betrachtung erfolgte ganzheitlich, d. h. Aspekte vom Abbau des Erzes, über die Produktion bzw. Rückgewinnung bis hin zur Anwendung der Düngemittel wurden berücksichtigt und die Datenlage aktualisiert. Eine Risikobewertung der Wirkung von in den Düngemitteln enthaltener Schadstoffe auf Bodenorganismen, Grundwasser und Gesundheit sowie eine Kostenschätzung der verschiedenen Produktionswege komplementiere die Betrachtung. Aus der Studie ergeben sich Handlungsfelder und Möglichkeiten für Düngemittelindustrie und Phosphor-Recycling. Mehr:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/oekobilanzieller-vergleich-der-p-rueckgewinnung-aus

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Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V.. informiert Bürger und Entscheidungsträger über Phosphorrecycling

Kläranlagen ab einer bestimmten Ausbaugröße sind nach der neuen Klärschlammverordnung künftig verpflichtet, Phosphor aus Klärschlamm zurückzugewinnen. Damit reagiert Deutschland auch auf die weltweit begrenzten natürlichen Phosphor-Vorkommen. Gleichzeitig ist die Ausbringung von Klärschlamm und den darin enthaltenen Schadstoffen auf landwirtschaftlichen Flächen in Zukunft größtenteils verboten.
Über die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, informiert jetzt die Deutsche Phosphor-Plattform DPP e.V. in einer Übersicht über die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Phosphorrecycling. „Das Thema Phosphorrückgewinnung und -recycling wird bislang vor allem in Fachkreisen diskutiert“, sagt: MEHR

https://recyclingportal.eu/Archive/46191

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Gelsenwasser und EasyMining starten Partnerschaft für Phosphor-Rückgewinnung

Die GELSENWASSER AG hat in dieser Woche mit EasyMining, einer Tochtergesellschaft des schwedischen Umwelt-Unternehmens Ragn-Sells, eine Erklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Es geht um die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm, die ab 2029 bzw. 2032 in Deutschland in Kläranlagen ab 100.000 bzw. 50.000 Einwohnerwerten Pflicht ist.

„Ziel unserer Partnerschaft mit EasyMining ist, die Lösung dieser gesetzlichen Vorgabe offensiv anzugehen und die immer seltenere, wertvolle Substanz Phosphor sobald wie möglich als Recyclingprodukt zur Verfügung zu stellen“, so Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider. „Das passt perfekt zu unserem Anspruch, in allen Unternehmensbereichen ein starkes Augenmerk auf den Erhalt der natürlichen Ressourcen zu legen.“

Die Vereinbarung sieht eine Pilotstudie vor, in der basierend auf der „Ash2Phos“-Technologie von EasyMining die Grundlagen für die mögliche Investition in eine Anlage zur Phosphor-Rückgewinnung gelegt werden. Bei erfolgreichem Verlauf der Studie soll bis 2023 in Bitterfeld-Wolfen eine Großanlage entstehen. Dort betreibt die Gelsenwasser-Tochter Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH mit dem Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen eine der größten Kläranlagen Ostdeutschlands sowie eine Klärschlammverbrennungsanlage.

Wertvoller, knapper Rohstoff
Aktuell werden in der Europäischen Union ca. 90 Prozent des für Düngezwecke in der Landwirtschaft benötigten Phosphors importiert. Phosphor wird in Minen abgebaut, vielfach in der westlichen Sahara, und ist oft mit Schwermetallen belastet. Phosphor steht bereits auf der Liste der 27 sogenannten kritischen Rohstoffe der EU.

Klärschlamm enthält große Mengen Phosphor, die heute noch kaum genutzt werden. Zudem sind die Verbrennungskapazitäten für Klärschlamm in Deutschland bereits ausgeschöpft. „Auch dies sind wichtige Gründe für uns, um das Thema Phosphor-Rückgewinnung nun konkret anzugehen und eine wirtschaftlich tragbare Lösung zu entwickeln“, so Dr. Waider.

https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-und-easymining-starten-partnerschaft-fuer-phosphor-rueckgewinnung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=8&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=94068a48c487b1b25c3c4fcc1a9e28d2

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Neues Klärschlammentsorgungsprojekt mit Phosphorrecycling

Die Hydro-Ingenieure GmbH wurde in Zusammenarbeit mit der Atemis GmbH, Aachen mit einem neuen Klärschlammentsorgungskonzept in Ostwestfalen beauftragt.
Die Hydro-Ingenieure GmbH wurde in Zusammenarbeit mit der Atemis GmbH, Aachen mit einem neuen Klärschlammentsorgungskonzept in Ostwestfalen unter besonderer Berücksichtigung der Städte Bielefeld, Herford, Gütersloh, Obere Lutter, Rheda-Wiedenbrück etc. beauftragt, die Wirtschaftlichkeit der thermischen Klärschlammentsorgung einschließlich der Möglichkeiten des zukünftigen Phosphorrecyclings detailliert zu betrachten und in den zugehörigen politischen Gremien vorzustellen.

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Vom Bund 2018

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Zu den Gesetzen und Verordnungen zum Thema Abwasser auf Bundesebene gehts hier:
www.klaerwerk.info/Nuetzliche-Links/Gesetze#Bund

Dezember 2018
Bundesregierung startet Klimaportal KLiVO  
August 2018
Umweltbilanz der Landwirtschaft: immer noch zu viele Nährstoffe und Chemie 
Juni 2018
Klärschlammentsorgung in der Bundesrepublik Deutschland 
Mai 2018
Projekte zur Klimafolgenanpassung nominiert 
März 2018
GroKo-Plan: Verbraucher sollen für Wasserreinigung zahlen

Bundesregierung startet Klimaportal KLiVO

Seit Ende September können sich Behörden, Unternehmen und interessierte Bürger beim „Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO)“ über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel informieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte das Portal gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst der Öffentlichkeit vor. Das Deutsche Klimavorsorgeportal bietet staatlich geprüfte und aktuelle Informationen zum Klimawandel in Deutschland und Empfehlungen zur Vorsorge gegen Klimaschäden. Mit KLiVO können Interessenten den Vorsorgebedarf für ihre Region und ihren Tätigkeitsbereich erkennen und bekommen Tipps für geeignete Maßnahmen. KLiVO bündelt Daten, Leitfäden, Webtools und Karten von Bund und Bundesländern. Die Informationen werden durch zwei Netzwerke zur Verfügung gestellt: Der „Deutsche Klimadienst“, angesiedelt beim Deutschen Wetterdienst erstellt Daten und Informationen rund um den Klimawandel. Das „KlimAdapt-Netzwerk“, angesiedelt beim Umweltbundesamt, stellt die Handlungsempfehlungen zur Anpassung an den Klimawandel zur Verfügung und entwickelt diese gemeinsam mit Anwendern weiter.

www.klivoportal.de

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Umweltbilanz der Landwirtschaft: immer noch zu viele Nährstoffe und Chemie

GAP-Reform bietet Chancen für umweltfreundlichere Landwirtschaft in der Breite
Die Umweltprobleme in der Landwirtschaft sind an vielen Stellen noch nicht gelöst. Das zeigen die neuen „Daten zur Umwelt 2018. Umwelt und Landwirtschaft“ des Umweltbundesamtes (UBA). Vor allem die Konzentration auf wenige Fruchtarten, der hohe Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf dem Feld und von Arzneimitteln im Stall belasten die biologischen Vielfalt und verunreinigen Gewässer, Böden und Luft immer noch mehr als nötig. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger wünscht sich daher für die nächste Runde der EU-Agrarreform (GAP): „Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik muss es endlich schaffen, dass nicht mehr die Betriebe das meiste Geld bekommen, die die meisten Flächen bewirtschaften, sondern diejenigen, die am meisten für die Umwelt tun – zum Beispiel gezielter düngen, weniger Pestizide einsetzen oder Blühstreifen und Ausgleichsflächen für Insekten schaffen. Mehr Ökologie darf kein Nischenthema sein. Wir brauchen mehr Umweltschutz auch in den konventionell arbeitenden Betrieben.“
Beispiel Stickstoff: Vor allem in Regionen mit intensiver Tierhaltung kommt es teils zu massiven Nährstoffüberschüssen. Über die Gülle gelangt der Stickstoff als Nitrat ins Grundwasser sowie Seen und Flüsse. Nitrat im Grund- und Oberflächenwasser wirkt überdüngend („eutrophierend“) und verursacht Kosten bei der Trinkwassergewinnung. Als Ammoniak und Lachgas entweicht Stickstoff auch in die Luft. Die Folgen sind erstens Bodenversauerung und Artenschwund. Zweitens trägt Lachgas auch zum Klimawandel bei, denn es ist sehr viel klimaschädlicher als CO2. Die Stickstoffeinträge der Landwirtschaft gehen zwar zurück – von 118 Kilogramm pro Hektar 1993 auf noch 97 Kilogramm/Hektar im Jahr 2013. Allerdings hat sich dieser Trend in den vergangenen zehn Jahren deutlich verlangsamt. Deutschland ist daher noch weit von dem selbst gesetzten Ziel entfernt, den Stickstoffüberschuss auf 70 Kilogramm pro Hektar/Jahr zu reduzieren (im fünfjährigen Mittel der Jahre 2028 bis 2032).
Beispiel Pflanzenschutzmittel: Auch der intensive Einsatz von Pestiziden auf Äckern und Feldern bleibt nicht folgenlos für die Umwelt. Zahlreiche Studien belegen, dass das Insektensterben im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln steht. Selbst im Grundwasser werden regelmäßig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Pro Jahr werden auf einem Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche durchschnittlich 8,8 Kilogramm Pflanzenschutzmittel beziehungsweise 2,8 Kilogramm Wirkstoffe eingesetzt. Seit gut 20 Jahren stagniert der Absatz von Pflanzenschutzmitteln auf hohem Niveau.* 2016 betrug der Absatz gut 32.000 Tonnen. Den größten Anteil daran hat die Gruppe der Herbizide, zum Beispiel Glyphosat. Ihr Einsatz sollte deutlich reduziert werden – auch zu Gunsten nichtchemischer Alternativen. Und: Um die schädlichen Auswirkungen der Herbizide zu kompensieren, braucht es mehr Flächen in der Landschaft, auf denen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden: Brachen und Blühstreifen, um bedrohten Vogel- und Insektenarten Lebensraum und Nahrungsgrundlage zu erhalten.
Beispiel Lebensräume und Artenvielfalt: Vögel und andere Wildtiere sind auf intakte Lebensräume angewiesen. Die Landwirtschaft nutzt die meiste Fläche in Deutschland – und ist daher besonders gefordert. Ein Blick auf die Entwicklung der für Agrarland charakteristischen Vogelarten wie Feldlerche, Kiebitz oder Steinkauz zeigt einen deutlich negativen Trend: Der Indikatorwert sank im Jahr 2014 auf 57 Prozent (Zielwert für das Jahr 2030: 100 Prozent). Im Jahr 1975 lag der Wert noch bei 117 Prozent. Auch der Anteil der Flächen mit hohem Naturwert, zum Beispiel artenreiches Grünland, Brachflächen oder Streuobstwiesen, sinkt. Demnach lag er im Jahr 2009 noch bei 13,1 Prozent – 2015 waren es noch 11,4 Prozent. Die Fläche von Dauergrünland beispielsweise sank in Deutschland von 5,3 Millionen Hektar im Jahr 1991 auf 4,7 Millionen Hektar im Jahr 2015. Fast die Hälfte aller auf Grünland vorkommenden Arten sind gefährdet oder bereits verschollen.

https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltbilanz-der-landwirtschaft-immer-noch-zu-viele

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Klärschlammentsorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Am 03.10.2017 trat die novellierte Klärschlammverordnung in Kraft. Demnach dürfen Kläranlagen mit über 100.000 bzw. 50.000 Einwohnerwerten Klärschlamm nur noch bis 2029 bzw. 2032 bodenbezogen verwerten. Danach sind Klärschlämme mit mindestens 20 g Phosphor/kg sowie Klärschlammverbrennungsaschen einer Phosphorrückgewinnung zu unterziehen. Schon heute wird der überwiegende Teil der ca. 1,8 Mio. Tonnen kommunaler Klärschlämme nicht mehr landwirtschaftlich eingesetzt, sondern thermisch in Mono- und Mitverbrennungsanlagen behandelt. Die vorliegende Broschüre fasst den aktuellen Stand der Klärschlammentsorgung in Deutschland zusammen und zeigt Möglichkeiten für deren nachhaltige Verwertung auf.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klaerschlammentsorgung-in-der-bundesrepublik

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Projekte zur Klimafolgenanpassung nominiert

Online-Abstimmung für Publikumspreis zum „Blauen Kompass 2018″
Das Umweltbundesamt (UBA) hat 15 erfolgreiche Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den „Blauen Kompass“ nominiert. Von Dachbegrünung über lokalen Hochwasserschutz bis hin zu Hitzeschutz-Schulungen für Pflegepersonal gibt es viele vorbildliche Aktionen. Eine Expertenjury wählt Ende Mai die Gewinner aus drei Kategorien aus. Zudem konkurrieren die 15 Projekte bis zum 9. Mai bei einer Internetabstimmung um den Publikumspreis. Unter dem Motto „Blauer Kompass – Anpassungspioniere gesucht“ zeichnet das Umweltbundesamt bereits zum dritten Mal lokale und regionale Maßnahmen aus, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klimaänderungen in den kommenden Jahrzehnten zu begegnen.

Insgesamt 111 Bewerbungen sind für die diesjährige Wettbewerbsrunde des „Blauen Kompass“ eingegangen – ein neuer Teilnahmerekord. Immer mehr gesellschaftliche Akteure setzen sich mit den Folgen des Klimawandels auseinander und ergreifen Maßnahmen zur Anpassung. Damit übernehmen sie eine wichtige Vorbildfunktion. Trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele sind Anpassungen an die erwarteten Klimaänderungen erforderlich. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen die Nominierten.

Erstmals wird für den „Blauen Kompass“ ein Publikumspreis vergeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird bei einer öffentlichen Internetabstimmung in der KomPass -Tatenbank ermittelt: www.uba.de/tatenbank . Noch bis zum 9. Mai können alle Interessierten online für ihre Favoriten abstimmen – das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt.

Welche drei Projekte neben dem Publikumspreis mit dem „Blauen Kompass“ ausgezeichnet werden, entscheidet Ende Mai eine Expertenjury. Die vier Sieger des „Blauen Kompass“ werden am 22. Juni 2018 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet. Alle Gewinner erhalten jeweils eine Trophäe sowie Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu jedem Projekt wird außerdem ein Kurzfilm gedreht.

Die 15 nominierten Projekte
Folgende Projekte sind für den „Blauen Kompass“ nominiert und konkurrieren bis zum 9. Mai auf www.uba.de/tatenbank um den Publikumspreis:

Kategorie 1: Private oder kommunale Unternehmen
Bayern: Knauf Insulation GmbH, 84359 Simbach am Inn
Baden-Württemberg: geomer GmbH, 69126 Heidelberg
Nordrhein-Westfalen: Technische Betriebe Solingen, 42719 Solingen
Bayern: Bayerische Oberlandbahn GmbH, 83607 Holzkirchen
Niedersachsen: Kornkraft Naturkost GmbH , 26197 Großenkneten

Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
Hessen: CliMA, Universität Kassel, 34117 Kassel
Rheinland-Pfalz: Technische Hochschule Bingen, 55411 Bingen am Rhein
Baden-Württemberg: Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abt. Geographie – Geco-Lab, 69115 Heidelberg
Bayern: Institut & Poliklinik für Arbeits-,Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Universität München, 80336 München
Hessen: Universität und Kunsthochschule Kassel, Fachgebiet experimentelles Entwerfen und Konstruieren, Digitale 3D-Technik, 34127 Kassel

Kategorie 3: Vereine, Stiftungen und Verbände
Baden-Württemberg: Deutscher Dachgärtner Verband e.V., 72622 Nürtingen
Nordrhein-Westfalen: HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e. V., 51109 Köln
Sachsen: Haus der Kongresse für Umwelt-Bau-Verkehr Dresden e. V., 01159 Dresden
Nordrhein-Westfalen: Initiativgruppe „Unternehmen engagiert für’s Veedel“, 50739 Köln
Baden-Württemberg: Bodensee-Stiftung, 78315 Radolfzell

Weitere Informationen zum Wettbewerb
http://www.uba.de/blauerkompass

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GroKo-Plan: Verbraucher sollen für Wasserreinigung zahlen

Die Aufbereitung von Trinkwasser könnte teurer werden – Schuld ist auch die Landwirtschaft mit ihren Düngemitteln – doch die Kosten sollen nach SPIEGEL-Informationen andere tragen: die privaten Haushalte.
Auch das Umweltbundesamt (UBA) erwartet eine deutliche Preissteigerung: Grund sei die hohe Belastung durch Nitrate, die aus Düngemitteln …mehr:

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/groko-waelzt-kosten-fuer-wasserreinigung-auf-verbraucher-ab-a-1191228.html

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Meldungen zur Abwasserreinigung 2017

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November 2017
Stickstoffelimination – Neues Regelungskonzept der Rezirkulation 
Oktober 2017
Spin-Off der Eawag zeigt neue Wege in der Abwasseraufbereitung 
Geröll und Stein, des Klärwerks große Pein 
Wie kann ich die Moos- und Algenbildung auf einem Tropfkörper verhindern?  
Juni 2017
Neue Studie: Kläranlagen scheiden Mikrofasern ab 
Mai 2017
Der Versuch einer elektrischen Phosphorelimination  
Auf der Suche nach dem Indirekteinleiter 
März 2017
Öleinleitung in eine Abwasseranlage 
Ertüchtigung und Sanierung von Abwasserteichanlagen 
Videotechnik für den wirtschaftlichen Betrieb abgelegener Teichkläranlagen

Stickstoffelimination – Neues Regelungskonzept der Rezirkulation

Die Kläranlage Altenmarkt/Alz liegt in Bayern nördlich des Chiemsees. In der Vergangenheit kam es auf-grund von Belastungsspitzen immer wieder zu stark erhöhten Nitratkonzentrationen während der Nitrifikation. Das bisherige Regelungskonzept der Koppelung der Rezirkulation an den Kläranlagenzulauf führte zu Problemen bei der Einhaltung der Ablaufwerte. Die vorgeschaltete Denitrifikation konnte die hohen Nitratkonzentrationen nicht verlässlich abbauen. Um kostspielige bauliche Maßnahmen zu vermeiden, entschlossen wir uns, ein neues Regelungskonzept für die Rezirkulation zu entwickeln…

Den ganzen Artikel lesen sie unter:
https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2017 Seite 2672

Autor
Matthias Schwanter, Fachkraft für Abwassertechnik/Elektrofach¬kraft
Kläranlage Altenmarkt
Auweg 25
83352 Altenmarkt an der Alz, Deutschland
Tel. +49 (0)86 21/6 28 66
E-Mail: klaeranlage@altenmarkt.de

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Spin-Off der Eawag zeigt neue Wege in der Abwasseraufbereitung

Mit dem Forschungsprojekt «VUNA» haben Forschende der Eawag ein neues Recyclingverfahren entwickelt, mit dem Nährstoffe aus Urin gewonnen und als Dünger genutzt werden. Um ihre Ideologie eines nachhaltigen Umganges mit Wasser und Abwasser zu fördern und innovative Konzepte der Wasser- und Abwasseraufbereitung zu erarbeiten und umzusetzen, gründeten die Forscher den Spin-Off Vuna GmbH. (Stephanie Engeli)

Während fünf Jahren hat ein Forschungsteam der Eawag daran gearbeitet, in Südafrika ein erschwingliches Sanitärsystem zu erarbeiten, mit dem Nährstoffe aus Urin zurückgewonnen und daraus Dünger hergestellt werden kann. Mit Abschluss des Projektes 2015 ist dies dem Team um Projektleiter Kai Udert und Projektkoordinator Bastian Etter gelungen. Seit Februar 2016 ist der «Aurin» Recycling-Dünger vom Bundesamt für Landwirtschaft offiziell zur Düngung von Blumen, Zierpflanzen und Rasen zugelassen.

Mit dieser neuartigen Form des Abwasserrecyclings werden aus einem «Abfallprodukt» wertvolle Nährstoffe gewonnen, die konventionell mit hohem Energieaufwand hergestellt werden müssen. Aufwändige und energieintensive Verfahren in Kläranlagen fallen weg. Genau solche unkonventionelle Lösungen, mit denen Wasser gespart und Abwasser sinnvoll genutzt wird, möchte der neue Spin-Off der Eawag verbreiten. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer und Umweltingenieur Bastian Etter.

Was bietet das Spin-Off Vuna für Dienstleistungen an?
Mit Vuna entwickeln wir Konzepte und Lösungen für Abwasser- und Wasseraufbereitung überall dort, wo unkonventionelle Modelle gefragt sind. Das sind zum Beispiel Fälle, bei denen es keine Anschlüsse an die regulären Abwasserkanäle hat oder wo Wasser schwer zugänglich ist. Zu unseren Aufgaben gehören Konzeptentwicklung, Planung, Design und Umsetzung, sprich Bau. Das System der Urinaufbereitung, welches wir im Projekt VUNA an der Eawag erarbeitet haben, ist genau diese Art von Lösung, welche wir für unsere zukünftigen Kunden erarbeiten wollen. Grundsätzlich geht es darum mit neuen Lösungsansätzen ein brauchbares Produkt aus Abwasser zu erzeugen.

.. das Bedürfnis nach unkonventionellen Lösungen habt ihr bereits während dem Projekt VUNA an der Eawag festgestellt?
Genau. Gegen Ende des Projekts an der Eawag haben wir eine Marktstudie gemacht und gemerkt, dass die Zahl der potentiellen Abnehmer einer Urinaufbereitungsanlage im Moment noch eher gering ist. Aufgefallen ist uns aber die grosse Nachfrage für Gesamtsysteme, die Wasser- und Nährstoffkreisläufe schliessen. Insgesamt wird es ein immer grösseres Bedürfnis, Wasser zu sparen, und etwas Sinnvolles aus Abwasser zu gewinnen. Zudem wird auch das aktuelle System mit unseren Kläranlagen hinterfragt, wo gemischtes und mit Trinkwasser gespültes Abwasser in einem aufwändigen Verfahren wieder getrennt werden muss. Wir möchten unseren Kunden individuelle und umweltfreundliche Alternativen bieten.

Gibt es oft Fälle, wo konventionelle Lösungen nicht praktikabel sind?
Immer mehr. Klassisches Beispiel sind die Hütten des Schweizer Alpen-Club (SAC): Jede Hütte ist anders, es gibt kein Standardsystem, welches in jeder Hütte angewendet werden kann. Der Zugang zu Wasser und zur Kanalisation ist meist schwierig oder inexistent, was nach individuellen Lösungen fernab von unserem Kläranlagen-System verlangt. Mit diesem konventionellen System verbrauchen wir so oder so zu viel wertvolles Trinkwasser, mit dem wir zum Beispiel unsere Toiletten spülen. Ein anderes Extrem ist die Situation in der Stadt Paris, die mit der Abwasseraufbereitung total am Anschlag und dadurch gezwungen ist, neue und nachhaltige Lösungen zu finden.

In Frankreich und speziell Paris habt ihr bereits bevorstehende Projekte.
Wir sehen in Frankreich wirklich grosses Potenzial. In der Stadt Paris gibt es viele Industriebrachen. Anstatt diese einfach zu verkaufen, hat die Stadtregierung einen Wettbewerb lanciert, bei dem man sich mit Projekten zur kreativen und nachhaltigen Verwendung dieser Gebäude bewerben kann. Die Ideen, die dort zusammenkommen, sind extrem inspirierend und zukunftsorientiert. So gibt es eine alte Wasseraufbereitungsanlage, in der in riesigen Becken Wasser aus der Seine zu Trinkwasser aufbereitet wurde. Diese wird aber nicht mehr genutzt. Nun soll dort eine Wohnüberbauung aus modularen Holzhäusern entstehen und die Becken mit Fischzucht und Gewächshäusern nachhaltig genutzt werden. Für diese Überbauung hatten wir unser Konzept zur Abwasseraufbereitung eingereicht. Zudem will die Stadtverwaltung unser Urinaufbereitungssystem testen. Im zur Kläranlage dazugehörigen Verwaltungsgebäude mit 300 Arbeitsplätzen wurden dazu bereits No-Mix Toiletten eingebaut.

Was hat dich dazu bewogen, einen Spin-Off zu gründen?
Für mich war es schon immer ein Anliegen, dass unsere Forschung in die Praxis einfliesst. Mit dem VUNA-Projekt haben wir sehr angewandte Forschung gemacht und ein System entwickelt, welches kommerzialisiert werden kann. In der Vergangenheit habe ich bereits ab und zu Beratungen gemacht, dies nun aber mit einer eigenen Firma zu machen, ist für mich persönlich ein grosses Feld neuer Möglichkeiten – und Herausforderungen!

Was sind eure mittel- bis langfristigen Ziele?
Unser Ziel ist klar, dass wir unser Team und unser Portfolio weiter ausbauen können. Philippe Reymond, der aktuell in der Abteilung Sandec der Eawag arbeitet, wird im Oktober zu unserem Team stossen. Geplant ist, dass er speziell im Bereich der Sanitärversorgung in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe arbeiten wird. Unsere bewährte Urinaufbereitungsanlage möchten wir an so vielen Orten wir möglich einbauen und betreiben.

Was sind die grössten Herausforderungen innerhalb des Spin-Offs?
Alles unter einen Hut zu bringen. Im Moment ist die Hauptarbeit Akquisition und Konzeptarbeit. Wir möchten so bald als möglich weitere Projekte akquirieren und dort aktiv Umsetzen können. Mit unseren Kenntnissen können wir Lösungen entwickeln, die ein normales Ingenieurbüro vermutlich nicht in Betracht ziehen würde.

Bastian Etter
Bastian Etter ist diplomierter Umweltingenieur EPFL. Er arbeitet seit rund einem Jahrzehnt im Bereich dezentraler Abwasser- und Wasseraufbereitung. Ebenso lang arbeitet er an der Eawag, als Projektmitarbeiter im STUN-Projekt in Nepal, Projektkoordinator des VUNA-Projektes und aktuell als Koordinator der Forschungsplattform Water Hub im Forschungsgebäude NEST. Seit 2016 leitet er die Vuna GmbH als Geschäftsführer.

http://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/spin-off-der-eawag-zeigt-neue-wege-in-der-abwasseraufbereitung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31964969a2654efc3b5cf7dead2e124d

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Geröll und Stein, des Klärwerks große Pein

Die Lösung brachte in Balingen ein Geröll- und Schwerstoff-Abscheider
Betriebsprobleme Aufgrund der topographischen Lage und insbesondere von Bautätigkeiten kommen im Zulaufgerinne der Kläranlage Balingen (Baden-Württemberg, Deutschland), vor allem bei Starkregenereignissen, große Mengen Kies und Sand, ja sogar große Steinbrocken, an. Teilweise haben die Steinbrocken ein Gewicht von bis zu 10 kg. Darüber hinaus sind auf dem Klärwerk bereits Schmutzfänger aus Gullys und Holzpfähle bis 1,5 m Länge angeschwemmt worden. Hierbei fragt man sich als Betriebsleiter schon, wie so etwas möglich ist. Diese Situation hatte zur Folge, dass der alte Grobrechen bei solchen Ereignissen regelmäßig blockierte und die Störstoffe aus dem Gerinne händisch entfernt werden mussten. Steine und andere Schwerstoffe, die vom Rechen hoch gefördert…

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Autor
Siegfried Sautter
Betriebsleiter der ZV Abwasserreinigung Balingen
Mühlhalde 3, 72336 Balingen, Deutschland
Tel. +49 (0)74 33/900-412
E-Mail: info@za.balingen.de
Planung:
Ing. Büro Götzelmann + Partner GmbH
Friolzheimer Straße 3, 70499 Stuttgart, Stuttgart
Maschinen- und Elektrotechnik:
Rudolf Bischof GmbH
Maisteigstraße 21, 85386 Eching, Deutschland

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Wie kann ich die Moos- und Algenbildung auf einem Tropfkörper verhindern?

Der Abwasserbetrieb Warendorf betreibt im Münsterland (Nordrhein-Westfalen) auf der Kläranlage Hoetmar (3200 EW) eine Tropfkörperanlage in Kompaktbauweise. Es ist nicht mehr das jüngste Modell, aber immer noch gut genug, um als Nachreinigung betrieben zu werden. Durch die geringe biologische Belastung siedelte sich im Lauf der Zeit eine starke Algen- und Moosschicht auf der Oberfläche an. Diese behinderte eine gute Luftdurchströmung des Tropfkörpers, sodass es zeitweise sogar zu Phosphor-Rücklösungen im Tropfkörper kam. So stellte sich uns die Frage, was wir dagegen tun können. Eine Bekämpfung mit Chemikalien kam aus biologischen/ökologischen Gründen nicht in Betracht. Unsere Versuche, die Schicht manuell mittels Hochdruckreiniger oder durch einen scharfen Wasserstrahl zu zerstören, funktionierten nur bedingt und brachten langfristige keinen Erfolg. Zwei Mal beauftragten wir eine Tiefbaufirma, die oberste Schicht der Lavasteine händisch abgetragen. Doch der Aufwand…

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Autor
Bernhard Venherm, Abwassermeister
Abwasserbetrieb Warendorf
Freckenhorster Straße 43, 48231 Warendorf, Deutschland
Tel. +49 (0)25 81/54 17 42
E-Mail: bernhard.venherm@aw-waf.de

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Neue Studie: Kläranlagen scheiden Mikrofasern ab

Kläranlagen scheinen Mikrofasern, die über Waschmaschinen ins Abwasser gelangen, fast vollständig aus dem Abwasser zu entfernen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Auftrag gegeben hat. Experten des Instituts für Umweltsystemforschung der Universität Osnabrück untersuchten den Eintrag von Mikrofasern aus dem Waschen von Textilien ins Haushaltsabwasser. Betrachtet wurden unter anderem gebrauchte und neuwertige Sportbekleidung, Fleece-Jacken, Mützen Schals und Decken aus den synthetischen Materialien Polyester, Polyamid und Polyacrylnitril. Hintergrund ist der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt in Flüssen und Meeren. In der Studie wurden im Abwasser von Waschmaschinen erhebliche Mengen an Mikrofasern festgestellt. Der Eintrag von Polyamid und Polyester aus Sportbekleidung mit glatter Oberfläche lag im Durchschnitt bei 18 mg pro kg Wäsche, während Rückstandsmengen von Polyester oder Polyacrylnitril aus Textilien mit rauer Oberfläche (Fleece-Jacken, Wohn-Decken, Schals, Mützen, Strickjacken) im Durchschnitt 89 mg pro kg Wäsche betrugen. Die ausgewaschenen Mengen waren so groß, dass die Fasern nicht mehr gezählt, sondern nur gewogen werden konnten. Hochrechnungen der Daten ergeben, dass…

mehr: http://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20170601_001

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Der Versuch einer elektrischen Phosphorelimination

Die Kläranlage Baruth/Mark liegt ca. 50 km südlich von Berlin und ist eine typische Rundbeckenkombianlage, das heißt eine Belebungsanlage mit gemeinsamer aerober Schlammstabilisierung (Abbildung 1). Sie wurde 1994 bis 1995 als 4000-EW-Anlage gebaut und reinigt das Abwasser der Stadt Baruth/Mark mit seinen Gemeinden. Im Lauf der Jahre wurden im Verbandsgebiet des Eigenbetriebs schwerpunktmäßig holzverarbeitende Betriebe (Spanplatten werk, Sägewerk, Blockheizkraftwerk) sowie Getränkeindustrie angesiedelt. Das machte eine Erweiterung der Kläranlage notwendig…

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Autor
Wolfgang Lehmann, Abwassermeister
Stadt Baruth/Mark
Eigenbetrieb WABAU
Ernst-Thälmann-Platz 4
15837 Baruth/Mark, Deutschland
Tel. ++ 49 (0)3 37 04/6 76 88
E-Mail: wabaubaruth@web.de

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Auf der Suche nach dem Indirekteinleiter

Praxiserfahrung einer Quecksilberhavarie

Einleitung
Die Kläranlage Zittau wurde 1996 nach dem Stand der Technik errichtet und nach dem Hochwasserschaden 2010 saniert bzw. wieder aufgebaut. Die Anlage ist für 85 000 EW ausgebaut und voll ausgelastet. Die Belastung resultiert aus 60 % kommunalen und 40 % industriellen Abwässern. Jährlich fallen bei der Abwasserbehandlung 3600 t Klärschlamm an, die teilweise in der Verbrennung entsorgt oder in der Kompostierung verwertet werden. Bei einer routinemäßigen Untersuchung unseres Klärschlamms am 30. September 2014 wurde mit 20,7 mg/kg eine Überschreitung des Quecksilber-Grenzwerts festgestellt. Der zulässige Grenzwert für die Entsorgung im Kraftwerk Boxberg liegt bei 10 mg/kg…

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Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 2-2017

Autor
Felix Heumer, Abwassermeister
Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft
mbH, Äußere Weberstraße 43
02763 Zittau, Deutschland
Tel. ++49 (0)35 83/57 15 14
E-Mail: Felix.Heumer@sowag.de

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Öleinleitung in eine Abwasseranlage

Der Abwasserverband Hall in Tirol – Fritzens betreibt die für 120 000 Einwohnerwerte bemessene Kläranlage in Fritzens und behandelt die Abwässer der angeschlossenen 16 Gemein¬den aus dem Großraum Hall – Wattens.
Die Kläranlage ist konzipiert als einstufige Belebungsanlage mit mechanischer Reinigung, bestehend aus Rechen, Sand- und Fettfang und Vorklärbecken, einer zweistraßigen Biologie mit Bio-P-Elimination, vorgeschalteter Denitrifikation und Nitrifi¬kation sowie Schlammfaulung und Gasverwertung in zwei Blockheizkraftwerken.
Das Einzugsgebiet ist geprägt durch große Industrie- und Gewerbegebiete und einem nur sehr geringen Tourismusanteil. Die mittlere Auslastung der Kläranlage Fritzens liegt zwischen 80 000 und 90 000 EW und ist über den Jahresverlauf gesehen sehr konstant.
Bereits seit Ende August 2013 kam es immer wieder zu Ölein¬leitungen (Heizöl Extra Leicht bzw. Diesel) in das Kanalsystem. Im Oktober 2013 war die Einleitung derart massiv, dass die Ni¬trifikation völlig zum Erliegen kam und die Biologie mit Fremd¬schlamm benachbarter Kläranlagen geimpft werden musste. Die genaue Herkunft des Öls konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht eindeutig geklärt werden.
Die Abbildungen 1 und 2 veranschaulichen zum einen deut¬lich den Zeitraum der Einleitungen und der damit verbundenen Betriebsstörungen und zum anderen auch deren Ausmaß.

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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

Autoren
Ing. Christian Callegari, Mag. Barbara Kessel
Abwasserverband Hall in Tirol – Fritzens
6122 Fritzens, Innstraße 12, Österreich
Tel. +43 (0)52 24/5 53 28-335
E-Mail: kessel@abwasserverband.com

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Ertüchtigung und Sanierung von Abwasserteichanlagen

Abwasserteiche sind bei der kommunalen Abwasserbehand¬lung im ländlichen Raum Bayerns nach wie vor weit verbreitet. Mit etwa 800 Anlagen sind nahezu ein Drittel aller kommuna¬len Kläranlagen als belüftete (Abbildung 1)oder unbelüftete (Abbildung 2) Abwasserteiche ausgebildet [1]. Die meisten lie¬gen im Größenbereich bis 1000 E. Viele der Anlagen sind in die Jahre gekommen und müssen saniert, ertüchtigt oder erneuert werden. Hinzu kommt, dass aus Gründen des Gewässerschut¬zes nicht selten weitergehende Anforderungen hinsichtlich Ni¬trifikation zu stellen sind.

Nach den vorliegenden Erfahrungen können Abwasserteiche die Mindestanforderungen nach Anhang 1 der Abwasserver¬ordnung (AbwV) [2] für die Größenklassen 1 und 2 in der Re¬gel einhalten. Sind weitergehende Anforderungen zu stellen, stoßen diese Anlagen jedoch an ihre Grenzen.
Folgende Möglichkeiten kommen für die Sanierung, Ertüch¬tigung oder Erneuerung …
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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

Autorin
Dipl.-Ing. (FH) Martina Stockbauer
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Referat 67 „Gewässerschutz bei der kommunalen und häuslichen Abwasserentsorgung“
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160, 86179 Augsburg, Deutschland
E-Mail: martina.stockbauer@lfu.bayern.de

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Videotechnik für den wirtschaftlichen Betrieb abgelegener Teichkläranlagen

Teichkläranlagen in ländlichen Regionen Der Bau von Teichkläranlagen wurde bis in die 1990er-Jahre stark gefördert: Auch heute sind sie in ländlichen Gebieten noch wichtige Stützen der kommunalen Abwasserwirtschaft. Aller-dings hat sich in ländlichen Regionen in den letzten Jahren eini- ges getan. Es gab tiefgreifende strukturelle Veränderungen, denn viele kleinere Kommunen betreiben ihre Infrastruktur zur Ab- wasserentsorgung nicht mehr selbst, sondern haben sie an leis-tungsfähige, größere Betreiber, wie zum Beispiel an unseren Ab- wasserverband Oberhessen (AVOH) abgegeben. Einer der Grün- de für diese Entwicklung ist der verstärkte demographische Wandel in ländlichen Gebieten. Aufgrund sinkender Bevölke- rungszahlen sind dort die Anlagen zur Abwasserentsorgung nur noch schwer wirtschaftlich zu betreiben. Wegen der prekären Haushaltslage vieler Kommunen ist auch die Finanzierung not- wendiger Modernisierungen häufig nicht mehr zu stemmen.
Die Herausforderung im Betrieb Teichkläranlagen sind aufgrund der überschaubaren Technik und der hohen Prozessstabilität eigentlich ideale Anlagen für den ländlichen Raum in dem ja ausreichend Fläche…
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https://klaerwerk.info/DWA-Informationen/KA-Betriebs-Infos
Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 1-2017

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Meldungen zur Spurenstoff-Elimination 2019

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Dezember 2019
Modernisierung von Kläranlagen – Medikamente und Chemie im Abwasser: Wer zahlt? 
Oktober 2019
ARA-Nachrüstungen reduzieren Mikroverunreinigungen 
ECD warnt vor zunehmender Belastung des Grundwassers durch Arzneimittelrückstände 
August 2019
Micropoll: Die Anleitung für Schüttelversuche mit PAK ist online! 
Micropoll: Der Bericht mit Erfahrungen zum 1. Betriebsjahr der Spurenstoff-Stufe auf der ARA Thunersee ist online! 
Spurenstoffe im Wasserkreislauf – Vierte Reinigungsstufe und Herstellerverantwortung in der Diskussion 
Micropoll: Der Bericht „Pulveraktivkohle: Verfahren und Abtrennstufen“ ist online!  
Nanopartikel katalysieren Chemikalien-Zersetzung 
Juli 2019
2. Betreiber-Erfahrungsaustausch Aktivkohle – Protokoll  
Abwasser: Nanopartikel katalysieren Chemikalien-Zersetzung 
Nanopartikel gegen Mikroverunreinigungen 
Mai 2019
Aktivkohle zur Spurenstoffelimination. DWA-Publikation fast derzeitigen Wissensstand zusammen 
ETH entwickelt neue Methode zur Beseitigung von Problemstoffen 
Projekt BioSorb setzt auf nachhaltige Adsorbenzien zur Spurenstoffelimination 
Resistente Bakterien auch in europäischen Kläranlagen auf dem Vormarsch 
Entwicklung eines biokatalytisch arbeitenden Biofilters auf Basis zellularer metallischer Werkstoffe für den gezielten Abbau von Xenobiotika – XenoKat 
Finanzierungssymposium Spurenstoffe 
Fachtagung „Elimination von Spurenstoffe – alles vorgespurt?“ in Luzern  
Wissenschaftler der Eawag haben erforscht, wie sich Substanzen aus der Landwirtschaft und geklärtes Abwasser auf das Leben in Flüssen und Bächen auswirken 
Kläranlagen können Risiko durch resistente Bakterien reduzieren  
März 2019
Spurenstoffelimination in Deutschlands grösster Ozonungsanlage in Aachen  
Pilotversuch auf der ARA Bülach abgeschlossen 
Forscher erproben neues Verfahren zur Spurenstoffentfernung auf Kläranlagen  
Mikroschadstoffe: IKSR empfiehlt zusätzliche Reinigungsstufe für Kläranlagen 
Februar 2019
Wahl und Qualitätssicherung von Pulveraktivkohle (PAK)  
Antibiotika in Gülle: Biogasanlage keine Barriere 
Inbetriebnahme der Ozonung auf der ARA Bassersdorf  
Pilotversuch mit GAK im Wirbelbett auf der ARA Langmatt  
Projekt Primärenergieverbrauch und Treibhauseffekt von MV-Stufen  
Elimination von Mikroverunreinigungen auf ARA 
Resistenzen schmuggeln sich durch Kläranlagen 
GAK-Filtration im DynaSand-System auf der ARA Moos  
Überraschender Fund von Schadstoffen in Flohkrebsen 
Schlussbericht des Projekts „Aktivkohle-Schlupf aus Reinigungsstufen zur Elimination von Mikroverunreinigungen“ 

Modernisierung von Kläranlagen – Medikamente und Chemie im Abwasser: Wer zahlt?

Medikamente und Chemikalien im Abwasser belasten die Kläranlagen – steigende Abwassergebühren für alle drohen. Experten sehen die Industrie in der Pflicht, doch die wehrt sich.
Die Technik der deutschen Klärwerke ist nicht mehr zeitgemäß. Die Reinigung der Abwässer muss in ganz Deutschland nachgerüstet werden – wegen des ständig steigenden Medikamentenkonsums und immer mehr unbekannter Chemikalien in Bächen und Flüssen.
Allein im Rhein werden derzeit 2.500 noch nicht identifizierte Mikroschadstoffe…mehr:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/klaeranlagen-in-deutschland-veraltet-100.html von Andreas Halbach

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ARA-Nachrüstungen reduzieren Mikroverunreinigungen

Die nachgerüstete ARA Thunersee leistet einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Mikroverunreinigungen der Aare. Das geht gemäss Nachrichtenagentur Keystone-SDA aus dem neusten Gewässerbericht hervor, den der Kanton Bern veröffentlicht hat.

Erstmals seit einem Jahrzehnt haben sich die Fachleute des Gewässer- und Bodenschutzlabors wieder vertieft mit der Ökologie der Aare beschäftigt. Deren Wasserqualität halten sie allgemein für «gut bis sehr gut» Allerdings nehme die chemische Belastung von der Quelle in den Alpen bis zur Kantonsgrenze bei Murgenthal zu. Signifikant reduzieren könne man die Mikroverunreinigungen…mehr:

https://www.aquaetgas.ch/de/aktuell/branchen-news/20190917-aare-ara-nachrüstungen/

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ECD warnt vor zunehmender Belastung des Grundwassers durch Arzneimittelrückstände

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor einer zunehmenden Belastung des Grundwassers durch Arzneimittelrückstände gewarnt. Die Situation werde sich mit steigendem Arzneimittelkonsum verschärfen, der mit dem Wirtschaftswachstum, der Überalterung der Bevölkerung, den Fortschritten im Gesundheitswesen sowie der Zunahme der Vieh- und Fischzucht einhergeht, erklärte die OECD und verwies auf ihren Bericht „Pharmaceutical Residues in Freshwater“, der Ende September 2019 erscheint. Letztendlich sei ein Lebenszyklusansatz erforderlich, der einen Policy-Mix aus quellenorientierten, nutzungsorientierten und End-of-Pipe-Maßnahmen kombiniert, um Arzneimittel über ihren gesamten Lebenszyklus effektiv zu überwachen und ihren Eintrag in Gewässer zu reduzieren. Hierbei müssten Regierungen wirtschaftliche und regulatorische Impulse geben.
Die Steigerungsrate bei der Herstellung und Diversifizierung von Arzneimitteln übersteigt die der meisten bislang anerkannten Faktoren des globalen Wandels, wie steigende Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre, Nährstoffbelastung, Zerstörung von Lebensräumen und Verlust der biologischen Vielfalt, betont die OECD. Dies habe zu ihrem weit verbreiteten Vorkommen in der aquatischen Umwelt auf der ganzen Welt geführt. Viele pharmazeutische Wirkstoffe kämen weltweit in Böden, Biota, Sedimenten, Oberflächenwasser, Grundwasser und Trinkwasser vor.
Derzeit gibt es laut Bericht etwa 4.000 Human- und Tierarzneiwirkstoffe. Sehr hohe Konzentrationen hiervor seien in industriellen Abwässern und Einleitgewässern in China, Indien, Israel, Korea und den USA zu finden. In Deutschland werde der Arzneimittelkonsum von 2015 bis 2045 um 43 bis 67 Prozent zunehmen.
Bestimmte Arzneimittel verursachen nachweislich unerwünschte Auswirkungen auf die Ökosysteme und beeinflussen die Sterblichkeit, die Physiologie, das Verhalten und die Fortpflanzung von Lebewesen, heißt es in dem Bericht weiter. Unter den für den Menschen bestimmten Arzneimitteln seien Hormone, Antibiotika, Analgetika, Antidepressiva und Krebsmedikamente von großer Bedeutung. Bei den Tierarzneien seien es Hormone, Antibiotika und Parasiten abtötende Wirkstoffe. So verursachten beispielsweise hormonelle Kontrazeptiva die Feminisierung von Fischen und Amphibien, während Antidepressiva das Verhalten der Fische dahingehend verändern, dass sie weniger risikoavers und somit anfälliger für Raubtiere werden. Die übermäßige Verwendung und Abgabe von Antibiotika in Gewässer verschärfe das Problem multiresistenter Keime.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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Micropoll: Die Anleitung für Schüttelversuche mit PAK ist online!

Hier zu finden:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/02_Technische_Verfahren/03_Aktivkohle/190620_Anleitung_Sch%C3%BCttelversuche-final.pdf

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Micropoll: Der Bericht mit Erfahrungen zum 1. Betriebsjahr der Spurenstoff-Stufe auf der ARA Thunersee ist online!

Hier zu finden: http://www.arathunersee.ch/site/assets/files/1025/betriebsbericht_pak.pdf

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Spurenstoffe im Wasserkreislauf – Vierte Reinigungsstufe und Herstellerverantwortung in der Diskussion

Die Wasserwirtschaft warnt vor der zunehmenden Belastung der Gewässer durch Schadstoffe und insbesondere Spurenstoffe. Diese chemischen Substanzen, die in geringsten Konzentrationen vorkommen, stehen seit einigen Jahren im Interesse von Wissenschaft und Wasserwirtschaft, denn aufgrund der Fortschritte in der Analytik können Wissenschaftler heute geringste Stoffkonzentrationen in der Umwelt nachweisen. Spurenstoffe bzw. Mikroverunreinigungen gelangen durch den Gebrauch von Alltagsprodukten, aber auch durch Chemieunfälle und illegale Einleitungen in die Gewässer.

Viele Spurenstoffe gelangen mit dem Abwasser in die Kläranlagen. Die heute in Kläranlagen eingesetzten biologischen Aufbereitungsverfahren können zwar einige organische Spurenstoffe im Abwasser relativ gut beseitigen. Andere Substanzen dagegen, darunter auch Arzneimittel, werden nicht oder nur ungenügend entfernt. Daher werden bundesweit Verfahren der vierten Reinigungsstufe erprobt, die Spurenstoffe zum Beispiel durch Ozon oder Aktivkohle aus dem Abwasser entfernen.

Hier stellt sich unter anderem die Frage, ob die generelle Einführung einer vierten Reinigungsstufe in kommunalen Kläranlagen sinnvoll ist. In der Diskussion ist bei dem Thema aber auch, ob eine Stärkung des Verursacherprinzips dem Gewässerschutz dienlich wäre.

Der Bundesrat spricht sich für mehr Gewässerschutz und die Verringerung von Arzneimitteleinträgen in Gewässer aus, was auf die Zustimmung des Verbandes kommunaler Unternehmen stößt.
Auch der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) rät, bei Antibiotikaeinträgen an der Quelle anzusetzen. Bereits der Eintrag von Antibiotika in die Umwelt und die Gewässer ist zu verringern, so das Beratergremium der Bundesregierung.

Bei flüssigen und festen Kunststoffzusätzen in Kosmetika und anderen Pflegeprodukten setzt die Länderkammer auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller. Diese Forderung nach dem Verursacherprinzip findet die Zustimmung des BDEW.

Der Umweltverband BUND fordert im Hinblick auf die Einträge von Mikroplastik ein mit konkreten Zeitvorgaben versehenes Verbot.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat sich dem Thema der Duftstoffe aus Wasch- und Reinigungsmitteln, die in die Kläranlagen gelangen, gewidmet. Sie sollten nach Auffassung des UBA systematisch recherchiert und dokumentiert werden.

Die Entfernung von Kunststoff einschließlich Mikroplastik aus Abwasser durch Kläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe ist dem UBA zufolge sehr erfolgreich – bei Mischwasserabschlägen und Abwasser aus der Trennkanalisation müsse die Behandlung aber verbessert werden.
Bei einem anderen möglichen Eintragspfad für Schadstoffe, den Unfällen auf Biogasanlagen, setzt die Behörde mit Blick auf den Gewässerschutz auf eine eigene Verordnung.

Das UBA hat darüber hinaus bekannt gegeben, dass die Belastung des Grundwassers mit Pflanzenschutzmitteln und deren relevanten Abbauprodukten rückläufig ist. Das habe eine Datenauswertung von über 14.000 Messstellen für den Zeitraum 2013 bis 2016 ergeben. Der Rückgang liege vor allem daran, dass bestimmte Wirkstoffe nicht mehr zugelassen seien. Die Belastung mit noch zugelassenen Stoffen sei dagegen gleichbleibend hoch.
Von Bedeutung ist auch das Verhalten der Verbraucher. Eine Kampagne in NRW setzt beim Problembewusstsein der Bevölkerung an.

Bundesweit kommen verstärkt zusätzliche Renigungsstufen auf Kläranlagen zum Einsatz. So erhält die Kläranlage Tübingen eine Ozonungsanlage, die Spurenstoffe aus dem Abwasser herausfiltert.

Mehr zum Thema Spurenstoffe lesen Sie in unserem wöchentlichen Brancheninformationsdienst EUWID Wasser und Abwasser, der in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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Micropoll: Der Bericht „Pulveraktivkohle: Verfahren und Abtrennstufen“ ist online!

Er gibt eine Übersicht der verschiedenen PAK-Verfahren und -Abtrennstufen und ihre Leistung in Bezug auf den AK-Rückhalt.

Mehr unter:
https://www.micropoll.ch/aktuell/

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Nanopartikel katalysieren Chemikalien-Zersetzung

Mikroschadstoffe künftig einfacher entfernen ?
Abwasser ist mit einer Vielzahl von chemischen Substanzen belastet. Viele Käranlagen können diese nicht vollständig entfernen.
Chemikalien-Rückstände gelangen mit Medikamenten, Putzmitteln oder Kosmetik zuhauf in unsere Abwässer – und können daraus in den heutigen Kläranlagen bislang nicht vollständig, nur sehr aufwändig oder sogar gar nicht entfernt werden. Nun haben Forscher einen neuen Nanopartikel-basierten Ansatz entwickelt, der solche Mikroschadstoffe künftig einfacher entfernen könnte – per beschleunigter Zersetzung.
Zürich/Schweiz – Wir alle nutzen in unserem Alltag eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Kosmetikartikel, Medikamente wie Antibiotika oder Hormone in Antibabypillen, Pflanzendünger, Reinigungsmittel – alle diese Verbindungen erleichtern zwar unser Leben. Doch für die Umwelt hat der Einsatz dieser Produkte ungünstige Folgen. Denn viele dieser Verbindungen können in den heutigen Kläranlagen nicht vollständig aus dem Abwasser beseitigt werden. Als Mikroschadstoffe gelangen sie in der Folge …mehr:

https://www.process.vogel.de/abwasser-nanopartikel-katalysieren-chemikalien-zersetzung-a-832171/?cmp=nl-254&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654
ETH Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

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2. Betreiber-Erfahrungsaustausch Aktivkohle – Protokoll

Datum: 28. Mai 2019,

Einführung
B. Bangerter begrüsst alle Anwesenden.
A. Meier weist auf die wertvolle Gelegenheit dieses Treffens für einen Austausch hin. Das Ziel ist, dass die Informationen zwischen den Betreibern von verschiedenen Sprachregionen in der Schweiz und von Deutschland fliessen. Zudem hilft ein Austausch zwischen Betreibern und Ingenieuren, die Projekte zu optimieren und das Verständnis für die jeweils andere Sichtweise zu fördern.
Gegenwärtig sind in der Schweiz fünf Aktivkohle-Anlagen in Betrieb, davon zwei Ulmer-Verfahren, ein GAK im Schwebebett, eine Dosierung von PAK vor den Sandfilter und eine PAK-Dosierung in die Belebtschlamm-Biologie. Zahlreiche Projekte sind in Planung. Mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Verfahren/190614_Protokoll_2._Treffen_Erfa_AK.pdf

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Abwasser: Nanopartikel katalysieren Chemikalien-Zersetzung

Chemikalien-Rückstände gelangen mit Medikamenten, Putzmitteln oder Kosmetik zuhauf in unsere Abwässer – und können daraus in den heutigen Kläranlagen bislang nicht vollständig, nur sehr aufwändig oder sogar gar nicht entfernt werden. Nun haben Forscher einen neuen Nanopartikel-basierten Ansatz entwickelt, der solche Mikroschadstoffe künftig einfacher entfernen könnte – per beschleunigter Zersetzung.

Zürich/Schweiz – Wir alle nutzen in unserem Alltag eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Kosmetikartikel, Medikamente wie Antibiotika oder Hormone in Antibabypillen, Pflanzendünger, Reinigungsmittel – alle diese Verbindungen erleichtern zwar unser Leben. Doch für die Umwelt hat der Einsatz dieser Produkte ungünstige Folgen. Denn viele dieser Verbindungen können in den heutigen Kläranlagen nicht vollständig aus dem Abwasser beseitigt werden. Als Mikroschadstoffe gelangen sie in der Folge in die Umwelt und belasten Fauna und Flora in unseren Gewässern.

Entfernung von Mikroschadstoffen bisher aufwändig
Im Rahmen einer Revision des Gewässerschutzgesetzes hat das Parlament deshalb im Jahr 2014 beschlossen, bis 2040 ausgewählte Kläranlagen der Schweiz mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroverunreinigungen auszurüsten. Obwohl die Finanzierung grundsätzlich gesichert ist, stellt das Vorhaben die Betreiber der Kläranlagen vor eine Herausforderung. Denn die kritischen Stoffe lassen sich nur mit aufwändigen Verfahren beseitigen, die in der Regel auf Ozon, Aktivkohle oder Licht basieren.

Mit Nanopartikeln Abbau den Abbau von Chemikaline-Rückständen fördern
Forscher des ETH-Instituts für Robotik und Intelligente Systeme haben nun einen Ansatz entwickelt, mit dem man diese Substanzen möglicherweise auf elegante Weise einfacher beseitigen kann. Mithilfe von so genannten multiferroischen Nanopartikeln gelang es ihnen, die Zersetzung von Chemikalien-Rückständen in verunreinigtem Wasser anzuregen. Die Nanopartikel sind dabei nicht direkt in die chemische Reaktion involviert, sondern beschleunigen als Katalysatoren die Umwandlung der Substanzen in harmlose Verbindungen.
„Solche Nanopartikel werden in der Industrie bereits an verschiedenen Orten als Katalysatoren bei chemischen Reaktionen eingesetzt“, erklärt Salvador Pané, der als Senior Scientist diese Forschung maßgeblich vorangetrieben hat. „Nun konnten wir zeigen, dass sie auch bei der Reinigung von Abwasser hilfreich sein können.“

Reduktion von Medikamenten-Rückständen um 80 Prozent
Am Beispiel von verschiedenen organischen Pigmenten, wie sie beispielsweise in der Textilindustrie verwendet werden, können die Forschenden zeigen, wie wirksam ihr Ansatz ist. Bild links vor der Behandlung, rechts nach der Behandlung.

Für ihre Versuche haben die Forschenden wässrige Lösungen mit Spuren von fünf weit verbreiteten Medikamenten verwendet. Die Experimente bestätigen, dass die Nanopartikel die Konzentration dieser Substanzen im Wasser um mindestens 80 Prozent reduzieren können. „Darunter waren auch zwei Substanzen, die sich mit der herkömmlichen Methode mit Ozon nicht beseitigen lassen“, unterstreicht Fajer Mushtaq, Doktorandin in der Gruppe, die Bedeutung dieser Ergebnisse.

„Bemerkenswert ist, dass wir mithilfe des Magnetfelds die Wirkung der Nanopartikel präzis steuern können“, erklärt Xiangzhong Chen, der als Postdoktorand ebenfalls in das Projekt involviert war. Die Nanopartikel haben einen Kern aus Cobalt-Ferrit, der von einem Mantel aus Bismut-Ferrit

https://www.laborpraxis.vogel.de/abwasser-nanopartikel-katalysieren-chemikalien-zersetzung-a-831268/?cmp=nl-297&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

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Nanopartikel gegen Mikroverunreinigungen

Problemstoffe im Abwasser effizient beseitigen

Viele Problemstoffe können in den heutigen Kläranlagen nicht vollständig aus dem Abwasser beseitigt werden
Mikroverunreinigungen sind eine große Belastung für unsere Gewässer. Sie aus dem Abwasser zu beseitigen, ist technisch jedoch sehr aufwändig. ETH-Forschende haben nun einen Ansatz entwickelt, mit dem sich diese problematischen Substanzen effizient beseitigen lassen.
Zürich/Schweiz – Wir alle nutzen in unserem Alltag eine Vielzahl von chemischen Substanzen. Kosmetikartikel, Medikamente, Antibabypillen, Pflanzendünger, Reinigungsmittel – alle diese Verbindungen erleichtern zwar unser Leben. Doch für die Umwelt hat der Einsatz dieser Produkte ungünstige Folgen. Denn viele dieser Verbindungen können in den heutigen Kläranlagen nicht vollständig aus dem Abwasser beseitigt werden. Als Mikroschadstoffe gelangen sie in der Folge in die Umwelt und belasten Fauna und Flora in unseren Gewässern.
Im Rahmen einer Revision des Gewässerschutzgesetzes hat das Parlament deshalb im Jahr 2014 beschlossen, bis 2040 ausgewählte Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe…mehr:

https://www.process.vogel.de/problemstoffe-im-abwasser-effizient-beseitigen-a-832628/?cmp=nl-254&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

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Aktivkohle zur Spurenstoffelimination. DWA-Publikation fast derzeitigen Wissensstand zusammen

Der Einsatz von Aktivkohle oder von Ozon wie auch eine kombinierte Anwendung beider Betriebsmittel wird derzeit in der Fachwelt als Möglichkeit angesehen, gelöste organische Spurenstoffe aus dem Abwasser zu entfernen. Um Betreibern, Planern und Genehmigungsbehörden einen Überblick über den gegenwärtigen Wissensstand an die Hand zu geben, hat die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) den Themenband „Aktivkohleeinsatz auf kommunalen Kläranlagen zur Spurenstoffentfernung – Verfahrensvarianten, Reinigungsleistung und betriebliche Aspekte“ herausgegeben. Er legt verschiedene Teilaspekte zur Aktivkohleanwendung dar. Die Ausführung …mehr:

http://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20190507_003

Der Themenband T1/2019 umfasst 108 Seiten und kann über info@dwa.de oder den DWA-Shop (www.dwa.de/shop) bestellt werden. Er kostet 97,50 Euro (fördernde DWA-Mitglieder zahlen 78 Euro) und ist als Papierversion oder als E-Book im PDF-Format (ISBN Print: 978-3-88721-797-6 und ISBN E-Book: 978-3-88721-798-3) erhältlich.

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ETH entwickelt neue Methode zur Beseitigung von Problemstoffen

Problemstoffe – beispielsweise aus Medikamenten oder Putzmitteln – lassen sich nur schwer aus Abwässern beseitigen. ETH-Forschende haben jetzt einen Ansatz entwickelt, wie der dafür notwendige Aufwand reduziert werden kann – dank multiferroischer Nanopartikel.
Bis 2040 will der Bund rund hundert Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe aufrüsten, die 80 Prozent der Schadstoffe aus Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln,…mehr:

https://www.volksblatt.li/nachrichten/Schweiz/Vermischtes/sda/305676/eth-entwickelt-neue-methode-zur-beseitigung-von-problemstoffen

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Projekt BioSorb setzt auf nachhaltige Adsorbenzien zur Spurenstoffelimination

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT entwickeln neue Adsorptionsmittel für die Eliminierung von Spurenstoffen in kommunalen Abwässern. Das Projekt BioSorb setze auf nachhaltige Adsorbenzien, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren und weitere Vorteile gegenüber der bisher verwendeten Aktivkohle haben, teilte das Institut mit.
Die in Kläranlagen eingesetzte Aktivkohleadsorption könne Spurenstoffe nur zum Teil zurückhalten, so Fraunhofer UMSICHT. Hinzu komme, dass Aktivkohle ein fossiler Rohstoff sei, der in erster Linie unpolare oder wenig polare Substanzen binden könne. Polare und ionisierte Stoffe hingegen blieben meist im Wasser zurück.
Ziel sei, dass die Adsorbenzien ressourcenschonender und selektiver vorgehen, erklärte das Institut. Besonders proteinbasierte Materialien seien vielversprechende Biosorbenzien, da diese weltweit in großem Umfang und oft sogar als Abfallstoffe vorhanden seien. Das Projekt werde zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM durchgeführt.
In einem ersten Schritt soll beim Fraunhofer UMSICHT zunächst ein Screening verschiedener proteinhaltiger Materialien durchgeführt werden, hieß es weiter. Die natürlich nachwachsenden Rohstoffe würden genau untersucht und in ersten Adsorptionsversuchen in kleinem Maßstab auf ihre Eignung getestet. Erste Versuche hätten gezeigt, dass oftmals eine einfache chemische Behandlung – wie eine Kombination aus Säure- und Wärmebehandlung – die Adsorptionsfähigkeit deutlich verbessern könne.
Anschließend sollen laut Fraunhofer UMSICHT im Rahmen einer groß angelegten Versuchsreihe vielversprechende Materialien auf ihre Wirksamkeit als Adsorbenz gegenüber Perfluorbutansulfonsäure (PFBS) geprüft werden.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen.

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Resistente Bakterien auch in europäischen Kläranlagen auf dem Vormarsch

In Deutschland werden in Human- und Veterinärmedizin jeweils 700 bis 800 t Antibiotika pro Jahr verschrieben (Stand 2014). Das EU-Projekt JPI StARE (Stopping Antibiotic Resistance Evolution in the Environment) hat sich zum Ziel gesetzt, gezielt an kommunalen Kläranlagen, die Evolution von Antibiotikaresistenzen zu erfassen und deren Ausbreitung in der Umwelt zu stoppen.
In Deutschland werden in Human- und Veterinärmedizin jeweils 700 bis 800 Tonnen Antibiotika pro Jahr verschrieben (Stand 2014). Je mehr Antibiotika eingesetzt werden, desto höher wird der Selektionsdruck auf Bakterien, resistent oder sogar multiresistent zu werden. „Wenn wir gegen die Ausbreitung resistenter Bakterien nicht entschlossen vorgehen, wird die Behandlung vieler Infektionskrankheiten immer schwieriger oder sogar unmöglich“, sagt …mehr:

https://www.gwf-wasser.de/aktuell/forschung-entwicklung/24-04-2019-resistente-bakterien-auch-in-europaeischen-klaeranlagen-auf-dem-vormarsch/

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Entwicklung eines biokatalytisch arbeitenden Biofilters auf Basis zellularer metallischer Werkstoffe für den gezielten Abbau von Xenobiotika – XenoKat

Motivation: Xenobiotika werden durch den Menschen in die Stoffkreisläufe der Natur eingebracht.

Es sind Hormone, Schmerzmittel, Antibiotika sowie chemische Substanzen, die natürlich in der Umwelt nicht vorkommen. Die bestehenden dreistufigen kommunalen Wasser- und Abwasserreinigungsanlagen sind nur teilweise in der Lage diese Frachten zu eliminieren, viele Xenobiotika gelangen so über das Wasser in die Umwelt; man spricht mittlerweile von anthropogenen Fußabdrücken, welche die menschliche Population weltweit hinterlässt. Die Auswirkungen auf bestimmte Wasserorganismen und Tiere wurden schon umfangreich publiziert. Einige Länder haben bereits Maßnahmen zur Entfernung der Xenobiotika veranlasst, die Einführung einer vierten Reinigungsstufe an den Kläranlagen steht europaweit…mehr:

https://tu-dresden.de/ing/maschinenwesen/cimtt/ressourcen/dateien/Dossier-XenoKat.pdf?lang=de

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Finanzierungssymposium Spurenstoffe

Symposium zur Finanzierung von Maßnahmen zur Reduzierung von Spurenstoffen in Gewässern

Wie können Maßnahmen zur Reduzierung von Spurenstoffen in den Gewässern finanziert werden? Das war das Thema eines vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium ausgerichteten Symposiums am 22. und 23. Januar 2019 in Berlin. 130 Gäste aus Deutschland und dem benachbarten Ausland waren der Einladung gefolgt. Nun sind die Diskussionsergebnisse und Vorträge nachzulesen.
Die gesamte Bandbreite der Stakeholder sowie eine Vielzahl anschaulicher und präziser Impulsvorträge sorgten für eine intensive Debatte über die Vor- und Nachteile sowie die rechtlichen Grenzen aller möglichen Finanzierungsinstrumente.

Es bestand Konsens in folgenden Punkten:
1. Forderung nach mehr Verursachergerechtigkeit. Die Hersteller- und Produktverantwortung waren unbestritten. Keine Einigkeit gab es über die Art ihrer Wahrnehmung.
2. Die Finanzierung der 4. Reinigungsstufe ist nicht losgelöst von der insgesamt notwendigen Finanzierung auch von anderen Maßnahmen zur Spurenstoffreduzierung zu betrachten.
3. Das Abwasserabgabengesetz ist novellierungsbedürftig.
Dissens bestand in folgenden Punkten:
1. Produktabgaben wurden insbesondere von den betroffenen Stakeholdern abgelehnt. Dies gilt auch für eine Säulenlösung zur Finanzierung der vierten Reinigungsstufe (über Gebühren, Abwasserabgabe und produktbezogene Abgaben).
2. Eine Finanzierung ausschließlich über die Abwasserabgabe wird von den Kommunalverbänden abgelehnt.
3. Maßnahmen zur Umsetzung der Hersteller- und Produktverantwortung
Als Kriterien für die Bewertung von Finanzierungsinstrumenten wurden in der Veranstaltung herausgearbeitet:
1. Wirksamkeit
2. Effizienz
3. Verfassungskonformität
4. Praktikabilität, Vollziehbarkeit, Transaktionskosten
5. Steuerungsfähigkeit
6. Verteilungsgerechtigkeit
An diesen Kriterien werden sich zukünftige Finanzierungsvorschläge messen lassen müssen. Die Vorträge der Veranstaltung sind unter https://finanzierungssymposium-spurenstoffe.de/beitraege nachzulesen.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/finanzierungssymposium-spurenstoffe

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Fachtagung „Elimination von Spurenstoffe – alles vorgespurt?“ in Luzern

Am 14. März verliessen die 150 Teilnehmer den Panoramasaal des Hôtels Seeburg mit neuen Ideen und Eindrücken – ist alles vorgespurt im Bereich Elimination von Mikroverunreinigungen ? Fast: die Erfahrungen häufen sich an, neue Umsetzungen sind am Laufen, neue Herausforderungen erwarten uns! Mehr:

https://www.micropoll.ch/de/aktuell/

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Wissenschaftler der Eawag haben erforscht, wie sich Substanzen aus der Landwirtschaft und geklärtes Abwasser auf das Leben in Flüssen und Bächen auswirken

Kläranlagen und die Landwirtschaft sind hauptverantwortlich für Verunreinigungen in Flüssen und Bächen. Über die Kläranlagen gelangen Medikamentenrückstände, Nährstoffe, Biozide, resistente Bakterien und Schwermetalle in die Gewässer. Aus der Landwirtschaft stammen vor allem Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln, Feinsedimenten und Nährstoffen.
Bisher war wenig darüber bekannt, mehr:

https://www.aargauerzeitung.ch/limmattal/landwirtschaft-ist-schaedlicher-als-geklaerte-abwaesser-134260087

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Kläranlagen können Risiko durch resistente Bakterien reduzieren

Multiresistente Keime sind ein großes Problem. Die antibiotikaresistente Bakterien breiten sich auch in der Umwelt aus, zum Beispiel im Wasser. Doch Kläranlagen können bei der Bekämpfung der Bakterien helfen.

Dresden/Helsinki
Kläranlagen spiegeln die Situation von Antibiotika-Resistenzen in einer Region recht zuverlässig wider. Eine europäische Vergleichsstudie zeigt die Belastung mit Resistenzgenen für sieben Länder, darunter Deutschland. Demnach können moderne Kläranlagen die Verbreitung von Resistenzgenen verringern, wie das Team um Katariina Pärnänen von der Universität Helsinki und David Kneis von der Technischen Universität Dresden im Fachblatt „Science Advances“ betonen….mehr:

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Wissen/Klaeranlagen-koennen-Risiko-durch-resistente-Bakterien-reduzieren

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Spurenstoffelimination in Deutschlands grösster Ozonungsanlage in Aachen

In Deutschland hat der Wasserverband Eifel-Rur auf der Kläranlage Aachen-Soers 2017 eine grosstechnische Abwasserozonungsanlage zur Vollstrombehandlung errichtet. Das Ozon wird vor Ort aus Flüssigsauerstoff mittels dreier Ozongeneratoren produziert, welche zusammen maximal 32.4 kg O3/h erzeugen. Über insgesamt 112 Keramik-Diffusoren, aufgeteilt auf zwei Strassen und jeweils zwei…mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Pilotversuch auf der ARA Bülach abgeschlossen

Die Kläranlage Bülach führt seit 2015 einen großtechnischen Versuch mit granulierter Aktivkohle durch. Nach gut 4 Jahren Betrieb ist geplant die Untersuchungen 2019 abzuschliessen. Ein Schlussbericht mit spannenden Erkenntnissen ist auf Mitte 2019 geplant. Mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Forscher erproben neues Verfahren zur Spurenstoffentfernung auf Kläranlagen

BMBF-Verbundprojekt eloise verknüpft umweltfreundliche Energieerzeugung und Abwasserreinigung
Mit einem neuen Verfahren wollen Forscher Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugen und dabei Mikroschadstoffe wie Arzneimittel und Industriechemikalien aus Abwasser entfernen. Die Verfahrenskette aus Elektrolyse zur Produktion von Wasserstoff und ozonbasierter Spurenstoffentfernung soll in einer Pilotanlage auf der Kläranlage Kaiserslautern erprobt werden. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte zweijährige Verbundprojekt eloise, das kürzlich gestartet ist, wird von fünf Partnern aus Wasserwirtschaft und Wissenschaft durchgeführt: Wupperverbandgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH, Anleg GmbH, DBI Gas- und Umwelttechnik GMBH, Kaufmann Umwelttechnik GmbH und Technische Universität Kaiserslautern.
Die Produktion von Wasserstoff ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Bei der Elektrolyse von Wasser mittels regenerativ erzeugtem Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen fällt neben „grünem“ Wasserstoff als Abfallprodukt jedoch in hohem Maße Sauerstoff an, der bisher nicht genutzt wird. Das Projekt eloise will daher die Bereiche Energieerzeugung und Abwasserreinigung in einem neuen Ansatz miteinander verknüpfen. Der erzeugte Sauerstoff soll hierbei als Grundstoff für die Herstellung von Ozon verwendet werden. Dieses setzen die Forscher ein, um Mikroschadstoffe wie Arzneimittel und Industriechemikalien aus Abwasser zu entfernen. Ziel ist es, eine abgestimmte Verfahrenskette von der Elektrolyse über die ozonbasierte Spurenstoffentfernung bis zur nachgeschalteten biologischen Beseitigung möglicher schädlicher Substanzen, die bei der Ozonierung entstehen, zu schaffen und dabei erneuerbare Energien zu nutzen. Mit dem Projekt soll die grundsätzliche Machbarkeit der Verfahrenskette untersucht und diese auf ihr Wertschöpfungspotenzial überprüft werden.
Am Standort der Kläranlage Kaiserslautern werden die Projektpartner hierfür eine halbtechnische Pilotanlage aufbauen und betreiben. Die in der Praxis untersuchten Verfahrenskomponenten werden zudem modelltechnisch abgebildet, um die Wechselwirkungen zwischen der regenerativen Energieerzeugung, die durch hohe Dynamik und schwankende Überschüsse gekennzeichnet ist, und der ebenfalls dynamischen Abwasserreinigung zu untersuchen. Die Verfahrenskette wird sowohl insgesamt als auch in den Einzelkomponenten nutzbar sein. Mit ca. 10.000 kommunalen Kläranlagen allein in Deutschland versprechen sich die Verbundpartner ein sehr großes Marktpotenzial für eine spätere technische Nutzung.

Das Verbundprojekt „eloise – Innovative Verfahrenskette zur Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen“ ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz“, Anwendungsbereich „Nachhaltiges Wassermanagement“. Die Maßnahme gehört zum BMBF-Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA³).

http://www.wupperverband.de/internet/web.nsf/id/li_pm_eloise_20190218.html

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Mikroschadstoffe: IKSR empfiehlt zusätzliche Reinigungsstufe für Kläranlagen

Eine zusätzliche Reinigungsstufe für Kläranlagen könnte zu einer deutlichen Verringerung der Einträge von Mikroschadstoffen beitragen. Maßnahmen an der Quelle sind zwar zu bevorzugen, allerdings reichen diese meist nicht aus, um die Gewässer ausreichend zu schützen. Dies geht aus den neusten Empfehlungen der Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) hervor, die darstellen wie die Staaten im Rheineinzugsgebiet die Einträge von Mikroverunreinigungen in die Gewässer weiter reduzieren können.

Laut der IKSR belasten vor allem Arzneimittelrückstände, Röntgenkontrastmittel, Pflanzenschutzmittel und unterschiedliche Industriechemikalien den Rhein. Die Kommission habe deswegen die unterschiedlichen Ansätze der Anrainerstaaten zur Eintrags-Vermeidung ausgewertet und im Anschluss gemeinsame Empfehlungen zur Reduktion von Mikroverunreinigungen in Gewässern im Rheineinzugsgebiet erarbeitet.
Als wichtigste Maßnahme erachtet die IKSR eigenen Angaben zufolge Lösungen an der Quelle – die bei den Verbrauchern ansetzten. Zur Reduzierung unnötiger Einträge von Humanarzneimitteln könnten Aufklärungskampagnen zur richtigen Entsorgung nicht verbrauchter Arzneimittel beitragen. Auch sei die separate Sammlung von mit Röntgenkontrastmitteln verunreinigtem Abwasser denkbar. Allerdings könne dies das Problem der Mikroverunreinigungen nicht völlig lösen. Deswegen sei eine Kombination aus Maßnahmen von der Quelle bis zur Abwasserbehandlung erforderlich, um die Einträge in Gewässer zu vermindern.

Wo ist eine zusätzliche Reinigungsstufe sinnvoll?
Für kommunale Abwassersammel- und Behandlungssysteme empfiehlt die IKSR in Frage kommende Kläranlagen auszuwählen, die mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe – beispielsweise Ozonierung oder Aktivkohle – ausgestattet werden sollten. Grund hierfür sei, dass Kläranlagen für viele der betrachteten Stoffgruppen, wie beispielsweise für Arzneimittelrückstände, einen relevanten Eintragspfad in die Oberflächengewässer darstellen.
Eine zusätzliche Reinigungsstufe mit breitem Wirkungsspektrum ist den Angaben zufolge unter dem Gesichtspunkt des Vorsorgeprinzips vorteilhaft. Damit könnten auch neue bzw. bisher nicht identifizierte Stoffe reduziert werden. Jedoch dürften zusätzliche Reinigungsmaßnahmen an kommunalen Kläranlagen nicht dazu führen, dass dezentrale Maßnahmen, wie etwa die Vorbehandlung industrieller Abwässer, und Maßnahmen an der Quelle vernachlässigt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 07 von EUWID Wasser und Abwasser.

https://www.euwid-wasser.de/news/politik/einzelansicht/Artikel/mikroschadstoffe-iksr-empfiehlt-zusaetzliche-reinigungsstufe-fuer-klaeranlagen.html

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Wahl und Qualitätssicherung von Pulveraktivkohle (PAK)

Welches PAK-Produkt passt zu meinem Abwasser? Welche Angaben soll ich in den Ausschreibungsunterlagen abfragen? Und wie kontrolliere ich die Qualität einzelner PAK-Lieferungen? Diese Fragen sind Bestandteil eines Übersichtsartikels, den die Plattform zusammen mit der Eawag erarbeitet hat und in der Januarausgabe des Aqua und Gas veröffentlichen wird. Zudem wird im Korrespondenz Abwasser, Abfall (wahrscheinlich im Februar oder März) ein Artikel unter der Leitung des KomS erscheinen, über die Auswertung einer Befragung betreffend der bisherigen Betriebserfahrungen zu diesem Thema. Zusätzlich wird im Februar / März der DWA-Themenband T1/2019 publiziert, der umfassende Informationen zum Thema Aktivkohleeinsatz auf ARA ent-halten wird.

Quelle:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Antibiotika in Gülle: Biogasanlage keine Barriere

Wirkstoffe trotz veränderter Gärprozesse stabil – Gefahr von resistenten Keimen verringern
Gießen. Viele in der Tiermedizin verwendete Antibiotika, die über Urin und Kot in die Gülle gelangen, lassen sich in Biogasanlagen nicht beseitigen. Das ist das Ergebnis eines Projektes der Justus-Liebig-Universität Gießen, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell mit rund 343.800 Euro gefördert hat. In Deutschland werden in der Tierhaltung tonnenweise Antibiotika eingesetzt. Ein Großteil davon gelangt über das Düngen landwirtschaftlicher Flächen mit Gülle ungefiltert in die Böden. Dort können sich Bakterien entwickeln, auf die die Arzneien keine Wirkung mehr haben – sogenannte resistente Keime. Da Gülle auch in Biogasanlagen verwendet wird, wurde geprüft, ob Antibiotika dort beseitigt werden können, um den Eintrag in die Umwelt zu verringern. Dieser Weg sei nach Darstellung der Projektbeteiligten für wichtige Verbindungen nicht möglich. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Antibiotika müssen schon bei der Vergabe im Stall verringert werden, um Mensch, Tier und Umwelt zu schützen.“

Entwicklung von Antibiotika-resistenten Bakterien weltweites Problem
2017 wurden nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland 733 Tonnen Antibiotika an Tierärzte abgegeben, der Großteil davon werde in Nutztierställen eingesetzt. Da nicht alles von den Tieren aufgenommen wird, gelangen Rückstände der Antibiotika und ihrer Stoffwechselprodukte in die Gülle. Diese wird entweder direkt oder nach der Vergärung in Biogasanlagen auf den Äckern verteilt. „Weltweit finden sich Antibiotika in Gülleproben und in Gärresten von Biogasanlagen wieder“, stellt Projektleiterin Dr. Astrid Spielmeyer vom Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie an der Universität Gießen das globale Problem dar. In Deutschland seien Biogasanlagen vor allem in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft weit verbreitet. Gleichzeitig seien dies die Regionen mit hohen Antibiotikaabgaben an die Tierärzte. „Es gibt verschiedene Studien, die einen Rückgang der Arzneimittel-Konzentration durch das Vergären von Gülle in den Biogasanlagen beschreiben“, erläutert Spielmeyer. Jedoch seien die genauen Vorgänge bisher nicht eindeutig bekannt gewesen. Ziel des Projektes war es deswegen zu prüfen, ob der Prozess in Biogasanlagen einen Beitrag zum Verringern des Antibiotikaeintrages in die Umwelt leisten könne.

Breitbandantibiotika wie Tetrazyklin wirken bei einer Vielzahl von Bakterien
Spielmeyer: „Rund ein Drittel der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika gehören zu den antibakteriell wirkenden Sulfonamiden und Tetrazyklinen, die wir untersucht haben.“ Der Wirkstoff Tetrazyklin wird bei Menschen und Tieren als Breitbandantibiotikum verwendet. Das heißt, er wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien und kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn der Krankheitserreger nicht genau bestimmt werden kann. Für die beiden genannten Antibiotika-Gruppen sind bereits resistente Keime nachgewiesen worden. Der Rückgang von Antibiotika in Güllebehandlungsverfahren, wie das Lagern oder das Kompostieren, war in mehreren Studien bereits beschrieben worden – allerdings mit ganz verschiedenen Ergebnissen.

Stabilisierung durch Bindung – Erneutes Freisetzen durch Auswaschen
Im Projekt stellte sich in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (Bad Hersfeld) heraus, dass unterschiedliche Temperaturen, Säure- und Salzgehalte kaum Einfluss auf die Wirkstoffe hatten. Bei Zusatz von einem Feststoff wie Maissilage, der auch in Biogasanlagen erfolgt, sei es allerdings zu einem Rückgang der Antibiotika-Konzentration gekommen. „Ein derartiger Rückgang, wie er auch in vorherigen Studien festgestellt wurde, heißt nicht unbedingt, dass die chemischen Strukturen zerstört und unwirksam werden“, erklärt Spielmeyer die Zusammenhänge. Wenn sich zum Beispiel Bestandteile der Gülle mit den Wirkstoffen verbinden, könnten die einzelnen Antibiotika zwar nicht mehr nachgewiesen werden, befinden sich aber noch – stabilisiert durch die Bindung – in der Gülle oder den Gärresten. Spielmeyer: „Wenn Wirkstoffe gebunden werden, können sie sich später auch wieder lösen, sodass es zu einem erneuten Freisetzen der Antibiotika in der Gülle oder auch im Boden kommen kann.“ Das hätten die nun veröffentlichten Projektergebnisse gezeigt. Zwar werde oftmals nur ein geringer Teil wieder freigesetzt, dies könne jedoch stetig über einen langen Zeitraum erfolgen.

Weitere Informationen:
https://www.dbu.de/projekt_31812/01_db_2848.html
https://www.dbu.de/doiLanding1328.html
https://www.dbu.de/123artikel38094_2362.html

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Inbetriebnahme der Ozonung auf der ARA Bassersdorf

Die ARA Eich in Bassersdorf wurde 1974 in Betrieb genommen und reinigt seither das Abwasser von Lindau, Nürensdorf und Bassersdorf. Die ARA Eich wurde gesetzlich dazu verpflichtet, Mass-nahmen zur Elimination von Mikroverunreinigungen (MV) zu realisieren. Zudem wäre die ARA in naher Zukunft an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Im Sommer 2014 entschied sich die Delegiertenversammlung für einen Ausbau der Anlage, nachdem in einer detaillierten…mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Pilotversuch mit GAK im Wirbelbett auf der ARA Langmatt

Auf der ARA Langmatt war im Rahmen eines Pilotversuches das Verfahren GAK im Wirbelbett im Einsatz, zeitweise mit vorgeschalteter Ozonung. Ein A&G-Artikel mit den Resultaten dieses Versuchs wird voraussichtlich in der Ersten Hälfte 2019 erscheinen.

Pilotversuch mit superfeiner PAK und anschliessender Ultrafiltration auf der ARA Châteauneuf, Sion
Im Rahmen eines Pilotversuchs auf der ARA Châteauneuf (Sion) wird die Behandlung von Mikroverunreinigungen mit superfeiner Pulveraktivkohle (SPAK) und anschliessender Ultrafiltration untersucht. Diese Studie wird von den Unternehmen Membratec SA und Alpha Wassertechnik AG sowie dem umweltchemischen Labor der EPFL im Rahmen eines Umwelttechnologieförderungs-Projekts des BAFU durch-geführt.
Mit der vorgeschlagenen Technologie soll die für die Elimination von Mikroverunreinigungen erforderliche PAK-Dosierung signifikant reduziert werden. Die superfeine…mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Projekt Primärenergieverbrauch und Treibhauseffekt von MV-Stufen

Die Verfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen benötigen Energie und verbrauchen Rohstoffe. Diese Aufwände fallen nicht nur als Strom auf der ARA an, sondern es gibt zusätzliche Umwelteinflüsse, wie beispielsweise bei der Produktion der Betriebsmittel Ozon und Aktivkohle. Im Sinne eines sachgemässen Gewässerschutzes ist das Ziel, Massnahmen zur EMV mit möglichst geringen negativen Umwelteinflüssen umzusetzen.
Worauf Betreiber von Schweizer ARA dabei achten sollen, ist Bestandteil des Projekts Primär-energieverbrauch und Treibhauseffekt von MV-Stufen. Die Plattform fasst darin die Erkenntnisse aus bestehenden Studien zusammen und erarbeitet für Schweizer Verhältnisse ein Tool mit dem Schwerpunkt Betriebsmittel. Es ist auch geplant, die Resultate in einem Artikel zu veröffentlichen.

Quelle:
https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Elimination von Mikroverunreinigungen auf ARA

Pulveraktivkohle – welche passt?
Fünf bis zehn Gramm Pulveraktivkohle weisen die Oberfläche eines Fussballfeldes auf. Das faszinierende schwarze Pulver kann vielerorts eingesetzt werden, zum Beispiel auf Abwasserreinigungsanlagen, um Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu eliminieren – und dies immer häufiger. Auf dem Markt sind zahlreiche PAK-Sorten verfügbar, die zwar äusserlich nicht zu unterscheiden sind, aber dennoch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Dieser Artikel soll Betreiber und Ingenieure bei der Entscheidung unterstützen, welche Pulveraktivkohle für ihr Abwasser optimal ist und wie sie die Qualität neuer Lieferungen überprüfen können.

HINTERGRUND
Aktivkohle (AK) kann vielfältig eingesetzt werden – auch und vor allem im Alltag: Sei es als Kohletabletten oder als Aktivkohle-Filter zur Luft- oder Wasseraufbereitung. Zunehmend kommt sie auch auf kommunalen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) zur Elimination von Mikroverunreinigungen (MV) zum Einsatz. Die gesetzlichen Voraussetzungen für diesen schweizweiten ARA-Ausbau sind in [1] beschrieben. In der Schweiz ist Pulveraktivkohle (PAK) bisher auf der ARA Bachwis in Herisau, der ARA Thunersee (Fig. 1) und der ARA Schönau in Cham in Gebrauch, auf der ARA Penthaz wird granulierte Aktivkohle (GAK) eingesetzt. Aktuell sind …mehr:

https://www.aquaetgas.ch/wasser/abwasser/20183012_ag12_pulveraktivkohle-welche-passt/

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Resistenzen schmuggeln sich durch Kläranlagen

Bakterien, die gegen Antibiotikaresistent sind, werden in der Abwasserreinigung nicht vollständig eliminiert. Nur ein Teil der Resistenzen stammt aus dem Zulauf, viele andere finden sich in Belebtschlammbakterien. Wie eine neue Studie der Eawag zeigt, sind Abwasserreinigungsanlagen mehr als nur eine Durchlaufstation – die Resistenzen sind dort aktiv und verändern sich.

Mehr als 95 Prozent aller Bakterien, die aus menschlichen Fäkalien ins Abwasser gelangen, werden in Abwasserreinigungsanlagen entfernt. Trotzdem sind im Auslauf noch viele antibiotikaresistente Bakterien anzutreffen. Wie lässt sich das erklären? Der Mikrobiologe Helmut Bürgmann und seine Gruppe wollten es wissen und untersuchten in zwölf Abwasserreinigungsanlagen (ARA), was mit resistenten Bakterien im Verlauf des Reinigungsprozesses geschieht. Zudem interessierte es die Forschenden, ob Stressoren im Abwasser – zum Beispiel Antibiotika, Biozide oder Schwermetalle – das Auftreten von Resistenzgenen beeinflussen.

Ein «harter Kern» von hartnäckigen Resistenzen
In den zwölf ARAs haben die Forschenden Biomasseproben aus dem Zufluss, den biologischen Reinigungsstufen sowie dem Ablauf entnommen. Daraus extrahierten sie DNA, sequenzierten diese und identifizierten diejenigen Genabschnitte, die für Resistenzen gegen Antibiotika codieren. Zwar haben die Forschenden generell deutlich weniger resistente Bakterien im gereinigten Abwasser nachgewiesen als im Zulauf. Aber: «Der relative Anteil der resistenten Mikroorganismen nimmt in der ARA zu», sagt Bürgmann.
Die Forschenden fanden viele unterschiedliche Resistenzgene, deren Zusammensetzung innerhalb der ARA stark variierte. Eine kleine Gruppe von Resistenzgenen kam auf allen Stufen der Reinigung vor. Dieser «harte Kern» schmuggelt sich durch die ARA und ist vergleichsweise häufig anzutreffen. Aber rund 70 Prozent der verschiedenen Resistenzgene, die mit dem Abwasser in die ARA gelangen, werden im Verlauf des Reinigungsprozesses eliminiert. Dafür kommen aber auch neue hinzu: «Rund 40 Prozent der Resistenzen im Auslauf der ARA haben ihren Ursprung vermutlich im Belebtschlamm», sagt Bürgmann.

Überleben dank Resistenz

Die Forschenden vermuten, dass die Bedingungen in der ARA einen Überlebensvorteil für resistente Mikroorganismen bieten. Ein Hinweis dafür sei, dass sich zwischen der Häufigkeit von Resistenzen und dem Vorkommen von manchen Antibiotika ein Zusammenhang zeigte – obwohl diese in der ARA nur in sehr tiefen Konzentrationen vorhanden sind. Zudem waren die Resistenzgene in der ganzen ARA bis zum Ablauf tatsächlich aktiv. Dass Belebtschlammbakterien häufig Resistenzen tragen, führt Bürgmann auch auf das enge Beieinander der Mikroorganismen in der ARA zurück: «Die Bakterien in den biologischen Reinigungsstufen enthalten zum Teil Resistenzgene, die zu 100 Prozent identisch sind mit denen von Krankheitserregern. Diese haben sie vermutlich durch Genaustausch erworben.»

Mobile Gene
Nebst den eigentlichen Resistenzgenen suchten Bürgmann und seine Gruppe deshalb auch nach sogenannten Mobilitätsgenen. Diese sind ein Hinweis darauf, dass Teile der Erbsubstanz zwischen verschiedenen Bakterien ausgetauscht werden. Wie sich zeigte, befanden sich diese Gene häufig in enger Nachbarschaft zu Resistenzgenen. Das weist darauf hin, dass zwischen menschlichen Krankheitserregern und anderen Bakterien ein substantieller Austausch von Resistenzgenen stattfindet. Das hat Folgen: «Wenn Resistenzen auf Belebtschlammbakterien übertragen werden und diese in die Umwelt gelangen, können sie dort vermutlich besser überleben als die Krankheitserreger», gibt Bürgmann zu Bedenken. Die einfachste Methode um dies zu verhindern sei, die Biomasse in der ARA möglichst vollständig aus dem Wasser zu eliminieren. Die neuen Reinigungsstufen zur Elimination von Mikroverunreinigungen, die Schweizer Kläranlagen in den nächsten Jahren erhalten, werden dazu einen Beitrag leisten.

Originalpublikation
Wastewater treatment plant resistomes are shaped by bacterial composition, genetic exchange, and upregulated expression in the effluent microbiomes

Wastewater treatment plants (WWTPs) are implicated as hotspots for the dissemination of antibacterial resistance into the environment. However, the in situ processes governing removal, persistence, and evolution of resistance genes during wastewater treatment remain poorly understood. Here, we used quantitative metagenomic and metatranscriptomic approaches to achieve a broad-spectrum view of the flow and expression of genes related to antibacterial resistance to over 20 classes of antibiotics, 65 biocides, and 22 metals. All compartments of 12 WWTPs share persistent resistance genes with detectable transcriptional activities that were comparatively higher in the secondary effluent, where mobility genes also show higher relative abundance and expression ratios. The richness and abundance of resistance genes vary greatly across metagenomes from different treatment compartments, and their relative and absolute abundances correlate with bacterial community composition and biomass concentration. No strong drivers of resistome composition could be identified among the chemical stressors analyzed, although the sub-inhibitory concentration (hundreds of ng/L) of macrolide antibiotics in wastewater correlates with macrolide and vancomycin resistance genes. Contig-based analysis shows considerable co-localization between resistance and mobility genes and implies a history of substantial horizontal resistance transfer involving human bacterial pathogens. Based on these findings, we propose future inclusion of mobility incidence (M%) and host pathogenicity of antibiotic resistance genes in their quantitative health risk ranking models with an ultimate goal to assess the biological significance of wastewater resistomes with regard to disease control in humans or domestic livestock.

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Ju, F.; Beck, K.; Yin, X.; Maccagnan, A.; McArdell, C. S.; Singer, H. P.; Johnson, D. R.; Zhang, T.; Bürgmann, H. (2018) Wastewater treatment plant resistomes are shaped by bacterial composition, genetic exchange, and upregulated expression in the effluent microbiomes, ISME Journal, doi:10.1038/s41396-018-0277-8, Institutional Repository

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GAK-Filtration im DynaSand-System auf der ARA Moos

Die ARA Moos bei Amriswil (Thurgau) ist auf 155 l/s Trockenwetterzufluss ausgelegt. Bei Trockenwetter liegt der Abwasseranteil ihres Vorfluters Aach bei 50%, weshalb sie mit einer Stufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus-gebaut werden muss. Die ARA verfügt über eine dreistrassige Biologie mit grosszügig dimensionierten Nachklärbecken und… mehr:

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/05_Newsletter/Newsletter_13.pdf

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Überraschender Fund von Schadstoffen in Flohkrebsen

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie.

Das Wasser in Schweizer Flüssen ist mit zahlreichen Mikroverunreinigungen belastet. Noch ist aber kaum erforscht, wie sich diese Spurenstoffe auf die Lebewesen in den Gewässern auswirken. Eine Forschungsgruppe der Eawag konnte nun erstmals im grossen Rahmen nachweisen, dass sich solche Spurenstoffe in Flohkrebsen (Gammariden) anreichern und sich möglicherweise negativ auf die Tiere auswirken.
«Weil die Spurenstoffe im Wasser stark verdünnt sind, wussten wir zu Beginn nicht, ob wir die in den Gammariden überhaupt detektieren können», sagt Juliane Hollender, Leiterin der Abteilung Umweltchemie an der Eawag. Doch ihre Doktorandin …mehr:

https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/ueberraschender-fund-von-schadstoffen-in-flohkrebsen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f9c31c29ec2a990d537ed73cb741bb45

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Der Schlussbericht des Projekts „Aktivkohle-Schlupf aus Reinigungsstufen zur Elimination von Mikroverunreinigungen“

wurde publiziert und ist verfügbar. Es wird eine Interpretationshilfe der Plattform dazu folgen.

https://www.micropoll.ch/fileadmin/user_upload/Redaktion/Dokumente/01_Berichte/02_Technische_Verfahren/03_Aktivkohle/Bericht_AK-Schlupf_final.pdf

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Meldungen zur Abwasserreinigung 2019

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Dezember 2019
Siekmann-Ingenieure: 20. Fachtagung Emmelshausen 
Juli 2019
Katalysator-Forschung: Enzyme bauen Plastik ab 
Mai 2019
In Europas Gewässern ist die Gefahr durch Mikroplastik (noch) gering 
April 2019
Algen zur Abwasserreinigung 
März 2019
Wissenschaftlerin: Derzeit ist noch unklar, wie gefährlich Mikroplastik wirklich ist 
Nanoplastik im Abwasser: Der Grossteil bleibt in der Kläranlage 
Edelmetall zeigt die Wege von Nanoplastik 
Februar 2019
Dynamische Regelung von Ara 

Siekmann-Ingenieure: 20. Fachtagung Emmelshausen

Vortrag zur weitergehenden Phosphorelimination unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen in Rheinland-Pfalz.
Bei der 20. Emmelshausener Tagung referierte unser Kollege Dr.-Ing. Markus Bombeck vor einem breiten Publikum über „Weitergehende Phosphorelimination unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen in Rheinland-Pfalz“. Aus Sicht eines planenden Ingenieurs unter Berücksichtigung von betrieblichen Aspekten wurde auf die P-Elimination auf Kläranlagen, erzielbare Ergebnisse bei der Verwendung von chemischen Fällmitteln, auf geltende Vorschriften und Regelwerke sowie auf Umsetzungsbeispiele aus der jüngsten Vergangenheit eingegangen. Die Präsentation sowie das Handout können Sie nachfolgend downloaden.

https://www.siekmann-ingenieure.de/media/praesentation_emmelshausener_tagung.pdf

Quelle:
https://www.siekmann-ingenieure.de/aktuelles/news/20-fachtagung-emmelshausen-138/
Dr.-Ing. Markus Bombeck
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Katalysator-Forschung: Enzyme bauen Plastik ab

Forscher hoffen darauf, Plastik schon bald in Kläranlagen oder speziellen Recycling-Stationen ohne Qualitätseinbußen wiederverwerten zu können. Die Experimente begannen vor drei Jahren, als japanische Wissenschaftler auf dem Gelände einer Recyclinganlage Bakterien fanden, die sich von dem Kunststoff PET ernährten. Aus dieser Plastiksorte bestehen…meehr:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Katalysator-Forschung-Enzyme-bauen-Plastik-ab-4434205.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom

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In Europas Gewässern ist die Gefahr durch Mikroplastik (noch) gering

Schweizer Forscher lieferten weltweit erster Risikoabschätzung. Die Ergebnisse zeigen: Abwasserreinigung ist entscheidend
St. Gallen – Dass Kunststoffe, die in die Umwelt gelangen, schwere ökologische Folgen haben können, wird mittlerweile nicht mehr angezweifelt…mehr:

https://derstandard.at/2000103054773/In-Europas-Gewaessern-ist-die-Gefahr-durch-Mikroplastik-noch-gering

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Algen zur Abwasserreinigung

Rückgewinnung von wertvollem Phosphor aus Abwasser entlastet die Umwelt
Forscher der TH Mittelhessen untersuchen, wie man Algen zum Gewässerschutz und zur Rückgewinnung von Phosphor einsetzen kann. Das Forschungsvorhaben trägt den Titel „Algenbiotechnologie in Abwasserreinigungsanlagen – Phosphorrecycling und Energiegewinnung“. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 725.000 Euro gefördert. Mehr:

https://www.process.vogel.de/rueckgewinnung-von-wertvollem-phosphor-aus-abwasser-entlastet-die-umwelt-a-793836/?cmp=nl-254&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

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Wissenschaftlerin: Derzeit ist noch unklar, wie gefährlich Mikroplastik wirklich ist

Derzeit ist noch unklar, wie gefährlich Mikroplastik wirklich ist. Das sagte Natalia P. Ivleva vom Institut für Wasserchemie und Chemische Balneologie (IWC) an der Technischen Universität München (TUM). Sicher sei, dass solche Partikel von Lebewesen aufgenommen werden. Das sei zwar nicht hinreichend, um toxische Effekte zu erwarten. Allerdings könnten kleinere Partikel in bestimmte Gewebe von aquatischen Organismen gelangen.
In den nächsten Jahren sei …mehr:

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen.

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Nanoplastik im Abwasser: Der Grossteil bleibt in der Kläranlage

Bisher war nicht klar, wie viel von dem Nanoplastik in Kläranlagen entfernt wird und wie viel in die Umwelt gelangt. Eawag-Forschende konnten das nun messen.

Eine gute Nachricht für Umweltbewusste: Über 98 Prozent …mehr:

https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/nanoplastik-im-abwasser-der-grossteil-bleibt-in-der-klaeranlage-134046353

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Edelmetall zeigt die Wege von Nanoplastik

Über 98% der kleinsten Plastikpartikel aus der Kanalisation werden im Klärschlamm zurückgehalten. Das konnten Forschende nachweisen, weil sie in künstlichem Nanoplastik das Edelmetall Palladium als Tracer eingebaut haben. Die innovative Methode hat grosses Potential, dem Verhalten von Nanoplastik in technischen Systemen und in der Umwelt auch in anderen Fällen auf die Spur zu kommen.

Winzige Plastikpartikel in der Grössenordnung von 100 Nanometern (Millionstel Millimeter) werden in vielen Produkten angewendet, etwa um Farb- oder Duftstoffe zu verkapseln oder als Zusätze in Shampoos und Kosmetika. Viele von ihnen landen noch während der Nutzung des Produkts direkt im Abwasser. Zusammen mit weiterem Plastik, der zum Beispiel vom Pneuabrieb via Strassenentwässerung kommt, gelangen sie auf die Kläranlagen. Doch bisher gelang es nicht wirklich, sie dort zu messen. Denn anders als grössere Partikel (Mikroplastik), können sie nicht einfach herausgesiebt und gewogen oder gezählt werden. Also war – abgesehen von Modellrechnungen – auch nicht klar, wieviel Nanoplastik in Kläranlagen zurückgehalten wird und wieviel davon in die Umwelt gelangt.
Jetzt hat eine Gruppe von Forschenden von Eawag und ETH Zürich eine Methode entwickelt, wie die Wege von Nanoplastik verfolgt werden können: Sie haben dazu Plastikteilchen hergestellt, in deren Kern sie das Edelmetall Palladium eingebaut haben. Dieses kann mit Standardmethoden relativ einfach analysiert werden. In ihrer heute in der Zeitschrift nature nanotechnology publizierten Arbeit zeigen die Forschenden auf, wie sie damit erfolgreich das Verhalten von Nanoplastik im Belebtschlammverfahren einer Kläranlage im Labormassstab untersucht haben. Laut Projektleiterin Denise Mitrano werden die Nanoplastikpartikel sehr rasch an die Klärschlammflocken gebunden, am Ende beträgt die Elimination über 98%. „Solange der Klärschlamm nicht auf die Felder gebracht, sondern wie in der Schweiz verbrannt wird, gelangt also nur sehr wenig Nanoplastik in die Umwelt“, sagt Mitrano.
Das ist ein positiver Befund. Trotzdem ist für Mitrano klar: „Wir müssen noch viel mehr wissen über das Verhalten von Nanoplastik. Auch wenn nur ein kleiner Prozentsatz in den Gewässern landet, kann sich das flussabwärts zu höheren Konzentrationen aufsummieren.“ Sie hofft nun, dass ihre Methode mit den nachverfolgbaren Partikeln rasch zu neuen Erkenntnissen führt. Weil das Palladium im Innern des Nanoplastiks sicher eingebunden sei, könnte man sogar verfolgen, ob die extra hergestellten Partikel von Organismen aufgenommen werden und es liessen sich kontrollierte Ökotoxtests durchführen. Bereits laufen mehrere Projekte mit den gelabelten Partikeln, unter anderem ein gemeinsames Projekt zwischen der Eawag und der Wasserversorgung Zürich über den Rückhalt von Nanoplastik in der Trinkwasseraufbereitung.

Originalartikel
Synthesis of metal-doped nanoplastics and their utility to investigate fate and behaviour in complex environmental systems. Denise M. Mitrano, Anna Beltzung, Stefan Frehland, Michael Schmiedgruber, Alberto Cingolani and Felix Schmidt. Advanced online publication von Nature Nanotechnology. Doi:10.1038/s41565-018-0360-3

https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/edelmetall-zeigt-die-wege-von-nanoplastik/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9142dd0d3568344823607284b62b17c2

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Dynamische Regelung von Ara

VSA-Leitfaden

Das Dokument «Dynamische Prozessregelung von Abwasserreinigungsanlagen» ist ein VSA-Leitfaden zur modernen Prozessregelung und -überwachung. Fortschritte in der Sensortechnologie und in der Datenverarbeitung machen es möglich, die Prozessparameter der biologischen Reinigung besser an die starken Schwankungen des Zuflusses anzupassen. Dadurch können die Leistungsreserven einer ARA erhöht und die Reinigungsleistung verbessert werden. Mehr:

https://www.aquaetgas.ch/wasser/abwasser/20181230_ag1_dynamische-regelung-von-ara/

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Aus- und Weiterbildung 2017

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Übersicht über alle Meldungen und Zugang zum Archiv

Aus- und Weiterbildung 2008  Aus- und Weiterbildung 2009  Aus- und Weiterbildung 2010 
Aus- und Weiterbildung 2011 Aus- und Weiterbildung 2012 Aus- und Weiterbildung 2013
Aus- und Weiterbildung 2014 Aus- und Weiterbildung 2015 Aus- und Weiterbildung 2016

Februar 2017
Erster Jahrgang der Modulkursreihe „Geprüfte Kläranlagen- Fachkraft“ in Dresden
Fit im Umweltrecht

 


Erster Jahrgang der Modulkursreihe „Geprüfte Kläranlagen- Fachkraft“ in Dresden

Unter der Leitung von Dipl.-Phys. Norbert Lucke (Dresden) startete im März 2015 die Modulkursreihe „Geprüfte Kläranlagen- Fachkraft“. Am 4. November 2016 konnte sich der erste Jahrgang über die erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung freuen. Die Teilnehmer erhielten das Zertifikat der Zusatzqualifikation „Geprüfte Kläranlagen-Fachkraft“. Voraussetzung zur Prüfungsteilnahme waren der Besuch aller sechs Kursmodule und mindestens fünf erfolgreich abgelegte Prüfungen.

Für alle Interessierten – die nächste Modulkursreihe „Geprüfte Kläranlagen- Fachkraft“ beginnt am 7. Februar 2017 (Kurs 1). Die aktuellen Termine stehen im Internet. Die Kurse sind auch weiterhin einzeln buchbar, ein Einstieg in die Kursreihe ist jederzeit möglich.

Nächste Kurse 2017 7.–8.2.,
Kurs 1 „P- und N-Elimination“ 24.–26.1.,
Kurs 2/3 „Laborkurs“ 20.–22.6.,
Kurs 2/3 „Laborkurs“ 24.–26.10.,
Kurs 4 „Klärschlammbehandlung“ 4.–6.4.,
Kurs 5 „Funktionsstörungen und Betriebsführung auf KA“ 8.–9.11.,
Kurs 6 „Automatisierung und Energieoptimierung“ 10.11.

Prüfung Informationen DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen
Peggy Philipp-Wohs
Niedersedlitzer Platz 13,
01259 Dresden
Tel. 03 51/33 94 8086
Fax 03 51/33 94 80 88
E-Mail: wohs@dwa-st.de
www.dwa-st.de/kurse.html  

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Fit im Umweltrecht

Weiterbildung für Umwelt-Praktiker an der Universität in Koblenz

Das deutsche Umweltrecht ist ein sehr heterogenes und stark verzweigtes Rechtsgebiet. Es umfasst nicht nur die Kernbereiche des besonderen Umweltrechts, also Naturschutz-, Gewässerschutz-, Kreislaufwirtschafts-, Immissionsschutz,- Chemikalien-, Bodenschutz- und Altlastenrecht. Vielmehr bestehen Verbindungen auch zum Verfassungsrecht, zum Planungs- und Wirtschaftsrecht sowie zum Privat- und Strafrecht. Zudem beeinflussen völkerrechtliche Verträge, wie zum Beispiel die UN-Klimarahmenkonvention, und das EU-Recht das deutsche Umweltrecht. Auch die Umsetzung in das föderale Landesrecht trägt nicht dazu bei, dass das Umweltrecht leicht zu verstehen und zu beherrschen ist.

Wie die Zahl und Komplexität der Umweltgesetze und -verordnungen steigt, so nimmt auch der Bedarf an Fachleuten in Wirtschaft und Verwaltung zu, die die Umweltrechtsnormen kennen, interpretieren und anwenden können. Hier sind nicht nur Juristen gefragt – auch Naturwissenschaftler und Ingenieure sowie Verwaltungsfachleute, Manager und Ökonomen müssen sich im Umweltrechtrecht auskennen.

Im Sommersemester 2017 wird die Universität Koblenz-Landau daher wieder einen berufsbegleitenden Fernstudienkurs „Deutsches Umweltrecht“ anbieten. Ziel des einsemestrigen Kurses ist es, den Teilnehmenden die Grundlagen des allgemeinen Umweltrechts ebenso zu vermitteln wie eine detaillierte und praxisorientierte Übersicht über das gesamte medienbezogene Umweltrecht. Mit diesem Weiterbildungsangebot spricht die Universität Fach- und Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen aller Art sowie Behörden, Umweltschutz- und Fachverbänden an. Zulassungsvoraussetzung ist ein Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einer Tätigkeit im Umweltbereich.

Der Kurs startet am 1. April 2017, Anmeldeschluss ist der 15. März 2017. Nähere Informationen erhalten Sie online unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/zfuw oder bei Norbert Juraske unter umwelt@uni-koblenz.de sowie 0261 287-1520.

Ansprechpartner:
Norbert Juraske
Universität Koblenz-Landau
Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW)
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Tel.: 0261 287 1520
E-Mail: umwelt@uni-koblenz.de

 

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Für Sie gelesen 2018

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Dezember 2018
Bewertung verschiedener Modellansätze zur Vorhersage des Zustands von Abwasserkanälen am Beispiel von Berlin 
Vernetzen.Verstehen.Verantworten.  
Building Information Modeling in der Wasserwirtschaft Arbeitsbericht der DWA-Ad-hoc-Arbeitsgruppe WI-00.5 „Building Information Modeling“*)  
DWA-Mitgliederversammlung in Berlin  
Ergebnisse des Bewertungskonzepts Kanalnetz nach Einführung der Merkblätter DWA-M 149-2 und DWA-M 149-3 bei den Leipziger Wasserwerken  
Branchenspezifischer Sicherheitsstandard Wasser/Abwasser als technische Grundlage für die Informationssicherheit  
Übertragung und Anpassung des Infrastrukturmanagements von Entwässerungssystemen auf hybride technische Abwasseranlagen  
Junge DWA besucht Frankfurter Flughafen  
Erfahrungen mit Großprofilsanierungen im Kanalnetz der Stadt Dortmund  
November 2018
Aktuelle Herausforderungen in der Wasserwirtschaft  
Änderungen im DWA-Vorstand 
Schlauchlining – bewährt, aber nicht trivial 
Strategische Sanierungsplanung als Ausgangspunkt zur Kanalnetzsanierung 
50 Jahre Nachbarschaften in Baden-Württemberg 
Einbau einer Trockenwetterrinne in einen Mischwassersammler DN 3400 und KA 3400/3400 
Der Eintrag von Mikroschadstoffen in Fließgewässer über Kläranlagen  
Oktober 2018
Zukünftige Aufgaben und Kompetenzen der Fachkräfte in der Abwassertechnik*) 
Wasserforschung in Nordrhein-Westfalen 
Die Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands von Entwässerungssystemen  
Fachgerechte Ausführung sichert Qualität Baustellen im Fokus  
Modellierung der Netzalterung als wichtige Komponente zur Verbesserung der Sanierungsplanung 
Gedanken zur Standsicherheit vertikaler Liner in Schächten 
30. Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen  
Kanalsanierung 2018 – Status quo, Handlungsnotwendigkeiten, Perspektiven 
Zustandsanalysen und -bewertung von Kanälen im Hamburger Kanalnetz 
Fachkräftenachwuchs gewinnen – wie kann das gelingen? 
Ehrungen und Auszeichnungen durch die DWA 
September 2018
Fachplaner Starkregenvorsorge  
Schadstoffe aus kommunalen Kläranlagen  
Erfahrungen und Ergebnisse aus 15 Jahren naturnaher Regenwasserbewirtschaftung 
Regenwasser in urbanen Räumen  
Qualitätsmanagement von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung  
Kunststoffe in kommunalen Kläranlagen
Klimawandel und Starkregen im Fokus der Umweltministerkonferenz 
Nachhaltige Gebührenmodelle in der Abwasserentsorgung
Untersuchungen zum Anfahrbetrieb einer einstufigen Deammonifikation für die Behandlung von Zentrat mit schwingendem Redoxpotenzial 
August 2018
Zukunftsforum „Waste – Water – Women“ zur Rolle der Frauen in der Branche  
Wettbewerbe der DWA auf der IFAT 
Starkregenbezogene Gefährdungs- und Risikoanalysen für Entwässerungssysteme
„Qualität setzt sich immer durch“  
Phosphor: Von der Rückgewinnung zum Recycling 
Stand der Klärschlammtrocknung und Klärschlammverbrennung in Deutschland 
Neu: Jahrestreffen der Jungen DWA  
Die DWA auf der IFAT 
Rekord-IFAT: Umwelttechnologien boomen 
Langfristige Strategien zur Entfrachtung des aquatischen Kreislaufs von Mikroverunreinigungen 
Auswirkungen der neuen Klärschlammverordnung auf die Klärschlammentsorgung 
Juli 2018
Aktualisierung der Erhebungsgrundlagen zur rechtssicheren Veranlagung von Schmutz- und Niederschlagswassergebühren  
Schneckenpumpe – die vergessene Geliebte 
Ein verifiziertes Prüfverfahren für Sandfänge*  
3. Expertenforum Regenüberlaufbecken Baden-Württemberg  
Behandlung PFAS (PFC)-verunreinigter Wässer unter Anwendung funktioneller Fällmittel nach dem PerfluorAd-Verfahren 
Überarbeitung von Ranking-Kurven zur Entlastungsaktivität von Regenüberlaufbecken im Mischsystem  
20 Jahre DWA-Grundkurs „Der Gewässerschutzbeauftragte“  
Eigenüberwachung und Gütesicherung Die Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 3  
Juni 2018
Spurenstoffe im Regen- und Mischwasserabfluss  
Phosphor: Kreislaufführung und effiziente Nutzung einer lebenswichtigen Ressource  
Verwertbarer Phosphor aus Klärschlämmen  
Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen 
Das Norddeutsche Netzwerk Klärschlamm  
Kommunales Konzept der zukunftssicheren Klärschlammbehandlung 
Online-Portal der Gütegemeinschaft Kanalbau hält fachlich fit  
Workshop „Niederschlagswasser auf Biogasanlagen“ 
Neue VRV-Kursreihe erfolgreich gestartet  
Antibiotika und antibiotikaresistente Bakterien und Gene im Wasserkreislauf  
Mai 2018
Nachhaltigkeitsbewertung von Wasserinfrastruktursystemen  
Sedimentation pulverförmiger Aktivkohle 
DWA-Präsident Otto Schaaf gratuliert dem Vizemeister beim Wettbewerb WorldSkills Abu Dhabi in „Water Technology“ 
Betriebserfahrungen mit der Abflusssteuerung im Bestandsnetz beim Erftverband 
Herausforderungen der neuen TA Luft für Anlagenbetreiber 
Einsatz klein bemessener Bodenfilter zur Behandlung von saisonal anfallenden Abwässern aus Fremdenverkehrseinrichtungen 
Weitergehende Abwasserreinigung mit der Aktivkoks-Festbett-Biologie und nachfolgender UV-Behandlung mit H2O2-Oxidation 
Wasserwirtschaft im Blickpunkt – Vorsorge für Mensch und Natur 
Überregionaler Stammtisch der Jungen DWA in Essen 
Auswirkungen der Grundwasserverordnung auf die Überarbeitung der Regelwerke des DWA-Hauptausschusses Entwässerungssysteme 
Building Information Modeling – Konsequenzen, Aufwand und Nutzen für die Wasserwirtschaft 
Aktueller und wichtiger denn je 
Lagerverhalten von getrocknetem Klärschlamm  
April 2018
Wasserwirtschaft mit innovativen Lösungen für die Probleme der Zukunft  
Wassermanagement und Klimawandel  
Analyse einer möglichst weitestgehenden Phosphorelimination bei kommunalen Kläranlagen in Deutschland  
Nachwuchsprobleme?  
Entwicklung und Bewertung von Szenarien zur Klärschlammentsorgung in Regionen Klärschlammkonzept Region Trier  
Hessische Gesetzgeber setzen weiter auf Qualifikation 
Stauverlust von Feinrechenanlagen Experimentelle und numerische Untersuchung von Feinrechen verschiedener Ausführung  
Fachkräftemangel weltweit  
Energieeinsparung auf Kläranlagen  
Erfahrungen bei der Planung und dem Bau des Abwasserkanals Emscher  
März 2018
Wasserwirtschaft – Wissen macht Zukunft 
Mikrobielle Elektrolysezellen – energieeffiziente Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung von Energieträgern 
Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 2 Eigenüberwachung und Gütesicherung 
Flexibilitätsbeiträge von Kläranlagen zur Energiewende  
Bereitstellung von Flexibilität durch Kläranlagen  
Energieeffiziente Abwasserreinigung durch Abwassersiebung 
Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologien für den Transformationsprozess in Richtung Technikwende – Projekt E-Klär 
Wassersensible Zukunftsstadt auch in der Breite möglich – optimierte Rahmenbedingungen notwendig 
Ressource Wasser: DWA-Schwerpunkt auf der IFAT 
Übersicht zur Wasserwirtschaft in Deutschland veröffentlicht 
Februar 2018
Ermittlung von Überflutungsgefahren mit vereinfachten und detaillierten hydrodynamischen Modellen 
Einheitliches Konzept zur Bewertung von Starkregenereignissen mittels Starkregenindex 
Transformation zur Wassersensiblen Zukunftsstadt  
Transition urbaner Wasserinfrastruktursysteme – notwendig und machbar?  
Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten 
Führungs- und Spitzenpositionen auch für Frauen 
Gebührenkalkulation: Zivilrechtliche und kalkulatorische Anpassungserfordernisse zur Einführung von neuartigen Sanitärsystemen
Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen 
Beitrag der Wasserinfrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel: die Akteure im Zusammenspiel  
Januar 2018
Machbarkeit und Nutzen einer Implementierung des Modells zur Beurteilung der Umweltrelevanz nach Merkblatt DWA-M 149-7  
Effizienter Einsatz von kontinuierlich durchströmten Sandfiltern bei der Spurenstoffelimination nach Ozonung und/oder Pulveraktivkohledosierung und mit granulierter Aktivkohle  
Stuttgarter Runde: Experten für Kanalsanierung tagten auch 2017 wieder  
Anleitung zur Qualitätskontrolle von kohlenstoffhaltigen Substraten zur Verbesserung der Denitrifikationsleistung  
Qualität ist planbar 
Software-TWISTing: Integrierte Systeme für die Planung zukunftsfähiger kommunaler Wasserinfrastruktur  
WorldSkills Abu Dhabi 2017  
Brücken bauen  
Gewässerzustand, Zukunft der Klärschlammentsorgung, alternative Verfahren der Abwasserbehandlung  
Energieautarke Kläranlage Jena  

Bewertung verschiedener Modellansätze zur Vorhersage des Zustands von Abwasserkanälen am Beispiel von Berlin

Zusammenfassung
Kanalalterungsmodelle, mit denen sich der Zustand von Abwasserkanälen simulieren lässt, können wertvolle Werkzeuge für die Sanierungsplanung sein. Dennoch werden sie in Deutschland bisher nur von wenigen Kanalnetzbetreibern eingesetzt. Im Rahmen des Forschungsvorhabens SEMA-Berlin wurden verschiedene Modellansätze getestet und hinsichtlich ihrer Prognosequalität bewertet. Für den Modellaufbau wurden die Ergebnisse von mehr als 100 000 TV-Inspektionen sowie Daten zu den individuellen Kanaleigenschaften und Umgebungsfaktoren der Stadt Berlin verwendet. Die Untersuchungen zeigen, dass das statistische Modell GompitZ die Zustandsverteilung des Kanalnetzes mit einer Genauigkeit von 99 % wiedergeben kann. Mit Random Forest, einem Modell des maschinellen Lernens, kann mit einer Trefferquote von 67 % vorhergesagt werden, welcher Kanal sich im schlechten Zustand befindet. Die Ergebnisse können dafür genutzt werden, prioritäre Haltungen für Kanalinspektionen zu identifizieren und Investitionen so zu steuern, dass der Zustand der Kanalisation langfristig erhalten oder sogar verbessert wird.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1098

Autoren
Dipl.-Ing. Mathias Riechel M. Sc. Nicolas Caradot Dipl.-Ing. Hauke Sonnenberg Dr. Pascale Rouault
KompetenzZentrum Wasser Berlin gGmbH
Cicerostraße 24 10709 Berlin
E-Mail: Mathias.Riechel@kompetenz-wasser.de

M. Sc. Nic Lengemann Dipl.-Ing. Elke Eckert
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1 10179 Berlin

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Vernetzen.Verstehen.Verantworten.

DWA-Dialog Berlin 2018
Die DWA-Bundestagung ist zum DWA-Dialog Berlin geworden. Die Veranstaltung fand unter diesem Namen und mit neuem Konzept das erste Mal am 8. und 9. Oktober 2018 im Berlin statt. Wichtigste Neuerung: Der DWA-Dialog Berlin wird interaktiver, das Mitwirken der Teilnehmer wird erleichtert, gefördert und groß geschrieben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite1064

Rückblick und nächste Veranstaltung
Einen Überblick über den DWA-Dialog Berlin, insbesondere auch mit vielen Fotos, gibt das Internet: https://de.dwa.de/de/dialog-berlin-rückblick.html

Der nächste DWA-Dialog Berlin findet am 23.und 24.September 2019 in Berlin statt.

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Building Information Modeling in der Wasserwirtschaft Arbeitsbericht der DWA-Ad-hoc-Arbeitsgruppe WI-00.5 „Building Information Modeling“*)

Zusammenfassung
Mit Building Information Modeling (BIM) als wichtigem Bestandteil der Digitalisierung werden auf politischer Ebene hohe Erwartungen verbunden. Der vorliegende Arbeitsbericht soll einen ersten Zugang zur BIM-Methodik ermöglichen und dazu anregen, den Transformationsprozess sowohl im Ganzen als auch im eigenen Unternehmen sinnvoll zu gestalten. Die Wasserwirtschaft muss sich dieser Thematik als wesentlichem Bestandteil der Digitalisierung annehmen und die Entwicklung aktiv mitgestalten, um bewährte Strukturen und Besonderheiten der wasserwirtschaftlichen Planung in den Prozess mit einbringen zu können.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1107

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DWA-Mitgliederversammlung in Berlin

Die DWA bekommt zum 1. Januar 2019 mit Dr. Uli Paetzel einen neuen Präsidenten. Er wurde am 9. Oktober 2018 einstimmig von der Mitgliederversammlung in Berlin gewählt. Neben der üblichen Berichterstattung und der Festsetzung der Wirtschaftspläne 2019/2020 standen darüber hinaus die Wahl und Bestätigung von Vorstandsmitgliedern sowie Ehrungen und Auszeichnungen auf der Tagesordnung, darunter die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft, der Max-Prüss-Medaille und des Karl-Imhoff-Preises. Alle Beschlüsse wurden von der Mitgliederversammlung wie vorbereitet gefasst. Wesentliche Punkte werden im Folgenden vorgestellt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1070

Termin der nächsten Mitgliederversammlung
Die 72.DWA-Mitgliederversammlung findet im Rahmen des DWA-Dialogs Berlin am 24.September 2019 in Berlin statt. Das vollständige Protokoll der Mitgliederversammlung sowie die Unterlagen zur Versammlung stehen im Mitgliederbereich der DWA-Website zum Download bereit: www.dwa.de/dwadirekt

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Ergebnisse des Bewertungskonzepts Kanalnetz nach Einführung der Merkblätter DWA-M 149-2 und DWA-M 149-3 bei den Leipziger Wasserwerken

Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag beschreibt den Umstieg auf die EN-Norm bei der Kanalinspektion und die Einführung der neuen Zustandsbeurteilung bei den Leipziger Wasserwerken (LWW). Im Rahmen eines Projekts wurde sich für ein Kodiersystem zur Zustandserfassung und ein Prüfprogramm für Inspektionsdaten entschieden, und es konnten praktische Erfahrungen bei den EN-Testinspektionen gesammelt werden. Darüber hinaus erfolgte für den bis dato vorliegenden Bestand an Kanalinspektionen die Umschreibung aller Schäden in EN-Kürzel, um alle Inspektionen der neuen Zustandsbeurteilung zuführen zu können. Dafür notwendige Festlegungen für die Einzelfallbetrachtungen bei der Klassifizierung von Schäden wurden erarbeitet. Im Ergebnis liegt eine auf den Anforderungen Dichtheit, Standsicherheit und Betriebssicherheit basierende Kanalzustandsbeurteilung vor.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1091

Autoren
Dipl.-Ing. Thomas Gottschlich
Fachbereich Planung
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH
Johannisgasse 7/9 04103 Leipzig
E-Mail: thomas.gottschlich@L.de

Dipl.-Ing. Klaus-Jochen Sympher
Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
Sachsendamm 93 10829 Berlin
E-Mail: klaus.sympher@pecherundpartner.de

Dipl.-Ing. Frank Wustmann
PICON GmbH
Glashütter Straße 101 01277 Dresden
E-Mail: wu@picon-ingenieur.de

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Branchenspezifischer Sicherheitsstandard Wasser/Abwasser als technische Grundlage für die Informationssicherheit

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) haben zur Sicherung der Versorgungssicherheit in der Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung im vergangenen Jahr gemeinsam das DWA-Merkblatt M 1060 bzw. DVGW-Merkblatt W 1060 und die Web- Applikation „IT-Sicherheitsleitfaden“ herausgebracht. Sowohl in der Wasserversorgung als auch in der Abwasserentsorgung hat sich der Sicherheitsstandard als technische Grundlage für die Branchen bewährt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1072

Autor
Jan Feldhaus
Teamleitung Managementsysteme
DVGW CERT GmbH
Josef-Wirmer-Straße 13, 53123 Bonn
E-Mail: feldhaus@dvgw-cert.com

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Übertragung und Anpassung des Infrastrukturmanagements von Entwässerungssystemen auf hybride technische Abwasseranlagen

Zusammenfassung
Infrastrukturmanagement benötigt zur Ableitung priorisierender Entscheidungen und zur Entwicklung von tragfähigen Strategien sowohl eine umfassende Kenntnis über die aktuelle als auch eine belastbare Prognose für die zu erwartende technische Konstitution des Anlagenbestands. Für die Ermittlung und Bewertung des jeweiligen Leistungsstands sind eine standardisierte Vorgehensweise und objektive Maßstäbe erforderlich. Für die Linien- und Punktobjekte des Kanalnetzes sind entsprechende anerkannte Regeln verfügbar, für hybride, das heißt aus verschiedenen Funktionseinheiten zusammengesetzte Anlagen der Abwassersammlung, -förderung und -behandlung fehlen diese Regeln jedoch. Der in diesem Beitrag in seinen Grundzügen vorgestellte Management-Ansatz beschreibt einen Lösungsvorschlag, in dem wesentliche konzeptionelle Bestandteile des Kanalmanagements als Muster benutzt und diese angepasst auf weitere Teilsysteme des abwassertechnischen Anlagenbestands übertragen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1082

Autoren
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rüdiger Jathe
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5, 28217 Bremen
E-Mail: jathe@hansewasser.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Tränckner
Professur Wasserwirtschaft
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Universität Rostock
Satower Straße 48, 18051 Rostock
E-Mail: jens.traenckner@uni-rostock.de

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Junge DWA besucht Frankfurter Flughafen

Der zweite Stammtisch der jungen DWA Rhein-Main traf sich am 11. September 2018 am Frankfurter Flughafen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1071

Autor:
Dr.-Ing. Marian Brenda (Wiesbaden)

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Erfahrungen mit Großprofilsanierungen im Kanalnetz der Stadt Dortmund

Zusammenfassung
Im Bereich Dortmund-Innenstadt sollten Reparatur- und Renovierungsarbeiten in drei verschiedenen Straßen in begehbaren Kanälen aus Mauerwerk durchgeführt werden. Die über 100 Jahre alten Kanäle wiesen eine große Vielfalt an Schäden auf. Zahlreiche Querrisse, Längsrisse sowie defekte Steinzeug-Sohlschalen und lokal begrenzte Deformationen und Ausbrüche prägten das Schadensbild. Das gewählte Verfahren im ersten Bauabschnitt war das Kurzrohrlining. Im zweiten Bauabschnitt wurden manuelle Reparaturen zur Behebung örtlich begrenzter Schäden durchgeführt. Die Sanierungsarbeiten gingen mit teils umfangreichen vorbereitenden Maßnahmen einher. So war unter anderem zur Beseitigung einer querenden Leitung und zum Einbau der Kurzrohre die Erstellung von Baugruben erforderlich.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 12-2018 ab Seite 1076

Autoren
Dipl.-Ing. Bernd Ostermeier
Stadtentwässerung Dortmund
Sunderweg 86, 44122 Dortmund
E-Mail: bostermeier@stadtdo.de

M. Sc. Stefan Kolb
Ingenieurbüro für Kanalinstandhaltung GmbH (IfK)
Josef-Baumann-Straße 21, 44805 Bochum
E-Mail: s.kolb@ifk-gmbh.com

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Aktuelle Herausforderungen in der Wasserwirtschaft

DWA-Landesverbandstagung Nord-Ost
Am 31. Mai und 1. Juni 2018 fand in Berlin am Müggelsee die DWA-Landesverbandstagung Nord-Ost statt. Unter dem Titel „Aktuelle Herausforderungen in der Wasserwirtschaft“ standen unter anderem Themen der Bundespolitik, zu Spurenstoffen, zu Nährstoffeinträgen in die Umwelt, zur Gewässerunterhaltung und -entwicklung und zum Klärschlamm auf dem Programm. Eine Industrieausstellung und ein Ausstellerforum waren in die Tagung integriert.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 978

Nächste Tagung
Der Tagungsband kann für 15,49 € (einschließlich Mehrwertsteuer, zuzüglich Versand) beim DWA-Landesverband Nord-Ost bestellt werden:
www.dwa-no.de

Die nächste DWA-Landesverbandstagung Nord-Ost findet am 23./24.Mai 2019 in Halle (Saale) statt.

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Änderungen im DWA-Vorstand

Dr. Uli Paetzel wird neuer Präsident der DWA. Der 46-Jährige ist Vorstandsvorsitzender der beiden öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmen Emschergenossenschaft und Lippeverband im zentralen Ruhrgebiet. Die Mit-gliederversammlung wählte ihn am 9. Oktober 2018 in Berlin einstimmig ins Amt. Ab dem 1. Januar 2019 folgt Paetzel damit Bauass. Dipl.-Ing. Otto Schaaf (Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln), der nach drei Amtszeiten nicht wieder angetreten war.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 974

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Schlauchlining – bewährt, aber nicht trivial

Zusammenfassung
Schlauchlining-Verfahren sind in der Kanalsanierung nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich in den letzten 15 Jahren technologisch etabliert und sind zum Regelbauverfahren geworden. Die qualitative Produktentwicklung hat in diesem Zeitraum nahezu das Optimum erreicht. Wenn Schlauchliner die mittlere technische Nutzungsdauer von 50 Jahren erreichen und im besten Fall überdauern sollen, braucht es einen „Maßanzug“ für den konkreten Kanalabschnitt. Zur Herstellung eines „Maßanzugs“ müssen die Netzbetreiber verlässliche und korrekte Profilmaße des Altbestands bereitstellen. Die realen Profilmaße weichen von den in den Kanaldatenbanken dokumentierten Nominalgrößen regelmäßig ab und weisen innerhalb der Kanalstrecken signifikante Varianzen auf. Die Schlauchlining-Hersteller müssen zur künftigen Minimierung von Planungs-und Ausführungsrisiken konkrete Angaben zum produktspezifischen Dehnverhalten der Liner reproduzierbar ermitteln und im Sinne einer Ergänzung des Eignungsnachweises dokumentieren. Das technische Regelwerk muss in diesem Kontext präzisiert und weiterentwickelt werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite1002

Autor
Dipl.-Ing. (FH) Markus Vogel
VOGEL Ingenieure
Eisenbahnstraße 6, 77876 Kappelrodeck
E-Mail: M.Vogel@vogel-ingenieure.de

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Strategische Sanierungsplanung als Ausgangspunkt zur Kanalnetzsanierung

„Alle an einen Tisch“ sichert den Kanalnetzerhalt
Zusammenfassung

Bei Kanalinspektionen in der Stadt Gütersloh wurde ein erheblicher Sanierungsaufwand festgestellt, der mit dem bisherigen Ressourceneinsatz nicht abgearbeitet werden konnte. Daraufhin wurden auf Basis objektiver Grundlagen durch Einsatz eines Zustandsprognosemodells Strategieszenarien entwickelt und deren zukünftige Folgewirkungen auf Sanierungsbudget, Abwassergebühr, Betriebssicherheit und Werterhalt analysiert. Darauf aufbauend wurde anschließend die zukünftige Sanierungsstrategie erarbeitet und kommuniziert. Die durchgeführten Arbeiten wurden so gestaltet, dass sie auch als Grundlage für ein neues Abwasserbeseitigungskonzept dienen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 986

Autoren
Dipl.-Ing. Ulrich Lichtenberg
Stadt Gütersloh
Fachbereich Tiefbau
Berliner Straße 70, 33330 Gütersloh
E-Mail: ulrich.lichtenberg@web.de
Dr.-Ing. Martin Wolf
SiwaPlan Ingenieurgesellschaft mbH
Messerschmittstraße 4, 80992 München
E-Mail: wolf@siwaplan.de

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50 Jahre Nachbarschaften in Baden-Württemberg

Mit „analogem“ Netzwerk in die Zukunft
Auch im digitalen Zeitalter ist der persönliche Informationsaustausch von Fachleuten nicht ersetzbar und das eh-renamtliche Engagement elementar für die Weiterentwicklung unserer Wasserwirtschaft. Das inzwischen 50-jährige Modell der Nachbarschaften in der Wasserwirtschaft ist daher moderner denn je. Grund genug, dieses im Rahmen der DWA-Jubiläumstagung im April 2018 zu feiern und das bislang Geleistete zu würdigen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 980

Autoren
Dipl.-Ing. Gert Schwentner
Stadt Sindelfingen
Rathausplatz 1, 71063 Sindelfingen
E-Mail: g.schwentner@sindelfingen.de
Lisa Banek, M. Sc.
DWA-Landesverband Baden-Württemberg
Rennstraße 8, 70499 Stuttgart
E-Mail: lisa.banek@dwa-bw.de
Dipl.-Ing. Susanne Hartwein
Marshallstraße 150 89231 Neu-Ulm

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Einbau einer Trockenwetterrinne in einen Mischwassersammler DN 3400 und KA 3400/3400

Zusammenfassung
Mischwassersammler in kommunalen Entwässerungsnetzen sind nicht zuletzt aufgrund der Investitionshöhen hydraulisch ausgelegt auf Prognosezustände, die versuchen, Stadtentwicklung und zu erwartende Abwassermengen im Zuge der Nutzungsdauer der Sammler abzubilden. Häufig verändern sich prognostizierte Eingangsparameter im Einzugsgebiet wie zum Beispiel Bevölkerungsentwicklung und -dichte oder Regenintensität und -häufigkeit. In derartigen Fällen funktionieren Mischwassersammler nicht mehr unter optimalen betrieblichen Randbedingungen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Regenintensitäten und -häufigkeiten zunehmen und die verlegten Sammler unerwartet hydraulisch unterdimensioniert sind oder aber der Schmutzwasseranfall im Einzugsgebiet hinter den Erwartungen zurückbleibt und der Abwasseranfall im Trockenwetterereignis erheblich geringer ausfällt. Der Beitrag stellt die betrieblich bedingten Sanierungsmaßnahmen an einem derartigen Mischwassersammler dar, bei dem Schmutzwasser nur in erheblich reduziertem Maß anfiel und permanente betriebliche Mehraufwendungen nötig waren. Der Beitrag stellt die Überlegungen im Zuge der Planung der Sanierungsmaßnahme dar und zeigt die Vorgehensweise im Zuge der Ausführung der Sanierungsmaßnahme.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 996

Autoren
Dipl.-Ing. Matthias Klafki
Stadtentwässerung Dortmund
Bereichsleitung Kanalbetrieb
Oberste-Wilms-Straße 13a 44309 Dortmund
Dipl.-Ing. Rainer Koers
IfK – Ingenieurbüro für Kanalinstandhaltung GmbH
Josef-Baumann-Straße 21 44805 Bochum
E-Mail: r.koers@ifk-gmbh.com

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Der Eintrag von Mikroschadstoffen in Fließgewässer über Kläranlagen

Belastungen, Auswirkungen und Maßnahmen an einem Beispiel
Zusammenfassung

In zunehmendem Maß beeinträchtigen Mikroschadstoffe, die größtenteils über kommunales und industrielles Abwasser in die Gewässer eingetragen werden, die aquatische Umwelt. Dabei können sich schon sehr geringe Mikroschadstoff-Konzentrationen nachteilig auf die aquatischen Lebensgemeinschaften auswirken. Das hier vorgestellte Praxisbeispiel verdeutlicht die Vorgehensweise bei der Ursachenanalyse einer Belastung eines Fließgewässers mit Mikroschadstoffen. Beispielgebend zeigt der Fall den Weg von der Feststellung einer Verunreinigung über die Einleitung von Maßnahmen bis zur Regeneration der Gewässerfauna.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 11-2018 ab Seite 1013

Autoren
Dr. Jan Brückmann, Dr. Karl-Ernst Nowak
Institut Dr. Nowak GmbH & Co. KG
Mayenbrook 1, 28870 Ottersberg
E-Mail: jab@limnowak.com

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Zukünftige Aufgaben und Kompetenzen der Fachkräfte in der Abwassertechnik*)

Arbeitswelt und Technik unterliegen stetigem Wandel. Welche Aufgaben fallen künftig in der Abwassertechnik an, und welche Kompetenzen werden benötigt? Prognose: Gefordert sind weiterhin eine duale Berufsausbildung, eine verbesserte Verzahnung mit der Fort-und Weiterbildung und eine stärkere Personalentwicklung und -bindung des Betriebspersonals.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 868

Autoren
Dipl.-Ing. Rüdiger Heidebrecht
Dipl.-Ing. Hélène Opitz
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: heidebrecht@dwa.de

Dr. Andreas Lenz
Bayerische Verwaltungsschule
Ridlerstraße 75
80339 München

Achim Höcherl
Tiefbauamt
der Bundesstadt Bonn
StadthausBerliner Platz 2, 53111 Bonn

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Wasserforschung in Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassung
Nordrhein-Westfalen braucht eine gut aufgestellte Wasserforschung, um den heutigen und künftigen Herausforderungen im Land sowie auch national und international gewachsen zu sein. Eine erste Erfassung der Wasserforschung in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2017 vermittelte Fakten zu Bestand, Defiziten und Entwicklungspotenzialen. Mehr als 750 Wissenschaftler forschen in Nordrhein-Westfalen in über neunzig Forschungsgruppen verschiedener Disziplinen zum Thema Wasser. Die Schwerpunkte liegen primär in den Ingenieurwissenschaften, aber auch in den Natur-, Geo-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Universitäten, Fachhochschulen, An-Institute sowie außeruniversitäre Forschungsinstitutionen tragen zur breit aufgestellten Wasserforschung bei, die unter anderem in sechs Forschungszentren und zahlreichen Kooperationsprojekten untereinander vernetzt ist. Der guten nationalen Vernetzung der Akteure stehen befriedigende internationale und stark ausbaufähige europäische Kontakte gegenüber. Die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität der Wasserforschung in Nordrhein-Westfalen wird ihren Spitzenleistungen in einzelnen Bereichen nicht gerecht. Ein vertiefter Praxistransfer von Forschungsergebnissen offeriert der Wasserwirtschaft innovative, praxistaugliche Lösungen und zudem der Umweltwirtschaft interessantere Marktchancen. Besonders günstige Randbedingungen sind in den innovationsfähigen Kommunen und Wasserverbänden des großen, dicht besiedelten und an Landschaftstypen reichen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu sehen. Im nächsten Schritt wird zu analysieren sein, wie die Potenziale der Wasserforschung in Nordrhein-Westfalen effizienter genutzt und ausgebaut werden können, um zur zukunftssicheren und nachhaltigen Ausrichtung der Wasserwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, zu wissenschaftlicher Exzellenz und umweltwirtschaftlichem Erfolg des Landes beizutragen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 923

Autoren
Dr.-Ing. Viktoria Berger
Dr. Ulrike Düwel, Benoît Reuschel
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektgruppe Zukunftsfragen Wasserwirtschaft
Schwannstraße, 40476 Düsseldorf
E-Mail: viktoria.berger@mulnv.nrw.de

Dr.-Ing. Wolf Merkel
IWW Zentrum Wasser
Moritzstraße 26, 45476 Mülheim an der Ruhr

Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf
RWTH Aachen
Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
Mies-van-der-Rohe-Straße 17 52074 Aachen

Prof. Dr.-Ing. Mathias Uhl
FH Münster
IWARU Institut für Infrastruktur · Wasser · Ressourcen · Umwelt
Corrensstraße 25, 48149 Münster

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Die Umweltrelevanz des baulichen/betrieblichen Zustands von Entwässerungssystemen

Ermittlung und Analyse am Beispiel des Kanalnetzes in Berlin
Zusammenfassung

Das Merkblatt DWA-M 149-7 zur Beurteilung der Umweltrelevanz von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden hat für die Stadt Berlin besondere Bedeutung. Durch den Grundwasserreichtum der Stadt, der den gesamten Trinkwasserbedarf Berlins deckt, unterliegen die Trinkwasserentnahmegebiete einem besonderen Schutz. Etwa zehn Prozent der Gesamtlänge der Kanalisation liegen in Wasserschutzgebieten. Die Bewertung des Abwassersystems hinsichtlich umweltrelevanter Faktoren stellt damit einen wichtigen Bestandteil einer ganzheitlichen Sanierungsstrategie dar. Dieser Beitrag beschreibt die Anwendung des Merkblatts DWA-M 149-7 auf das Berliner Entwässerungsnetz und diskutiert die Notwendigkeit von Anpassungen an lokale Bedingungen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 908

Autorinnen
Dipl.-Ing. Elke Eckert
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin
E-Mail: elke.eckert@bwb.de
M. Sc. Anna Heinrichsen Dipl.-Ing. Meike Dietrich
Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
Sachsendamm 93, Aufgang B 10829 Berlin

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Fachgerechte Ausführung sichert Qualität Baustellen im Fokus

Ein wichtiger Bestandteil der RAL-Gütesicherung Kanalbau ist die Überprüfung der Gütezeicheninhaber durch die beauftrag-ten Prüfingenieure. Die rund 30 Ingenieure verfügen über langjährige Baustellenerfahrung und führen auf dieser Grund-lage derzeit etwa 3.700 unangemeldete Baustellenbesuche pro Jahr bei ausführenden Unternehmen mit Gütezeichen durch. Bei Maßnahmen der offenen Bauweise schaut sich der Prü-fingenieur an, ob die Bauausführung den allgemein anerkann-ten Regeln der Technik entspricht und auch, ob die Einbaube-dingungen des Rohres den Vorgaben …
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 882

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Modellierung der Netzalterung als wichtige Komponente zur Verbesserung der Sanierungsplanung

Zusammenfassung
Nach der Untersuchung und Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Entwässerungssystems schließt sich die dritte, grundlegende Aktivität des integralen Kanalmanagements – die Planung der Sanierungsmaßnahmen „zur Wiederherstellung oder zur Verbesserung von vorhandenen Entwässerungssystemen“ – an. Im Beitrag wird ein neuer Ansatz für eine zeitgemäße Sanierungsplanung und ein nachhaltiges strategisches Handeln mit den Schwerpunkten Strategieentwicklung, -analyse und -optimierung vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine iterativ optimierte strategische Planung -, die sich für die Strategieprognose auf ein netzspezifisches Alterungs- und betreiberspezifisches Entscheidungsmodell stützt und alle drei Teilschritte einer strategischen Planung berücksichtigt. Sie bleibt konsequent auf Objektebene und betrachtet zu jedem Zeitpunkt alle Netzobjekte. Die Ergebnisse können als belastbare und effiziente Entscheidungsunterstützung der Netzinstandhaltungsplanungen
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 894

Autor
Dr.-Ing. Robert Stein
Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH
Technologiequartier
Konrad-Zuse-Straße 6, 44801 Bochum
E-Mail: robert.stein@stein.de

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Gedanken zur Standsicherheit vertikaler Liner in Schächten

Zusammenfassung
Nach dem „Siegeszug“ des vor Ort härtenden Schlauchliners über einen Zeitraum von fast 50 Jahren werden nun auch seit längerem Schächte und kleinere, einfache Schachtbauwerke mittels senkrecht eingebautem Liner saniert. Was mit einem liegenden Rohr möglich ist, sollte auch in der Vertikalen funktionieren – so der Gedanke der Hersteller und Einbaufirmen. Dennoch gibt es einige Änderungen und Anmerkungen gegenüber den Schlauchlinern für horizontal eingebaute Rohre.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 902

Autor
Dipl.-Ing. Markus Maletz
TÜV Rheinland Industrie Service GmbH
I.05: Infrastruktur
Tillystraße 2 90431 Nürnberg
E-Mail: markus.maletz@de.tuv.com

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30. Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen

DWA-Arbeitsgruppe BIZ-1.1 „Kläranlagen-Nachbarschaften“
Zusammenfassung
Ein repräsentatives Bild der Reinigungsleistung der Kläranlagen in Deutschland zeigt der DWA-Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen. Zum Vergleich werden die Daten für Österreich und Südtirol mit dargestellt. Insgesamt konnten im Berichtsjahr 2017 die Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie im bundesweiten Mittel erfüllt bzw. deutlich übertroffen werden. Während es bei den Abbaugraden für den chemischen Sauerstoffbedarf und den Gesamt-Stickstoff keine Unterschiede in den verschiedenen Größenklassen gibt, schneiden die Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von weniger als 10 000 E bei der Phosphorelimination deutlich schlechter ab. Erstmals im Rahmen des Leistungsvergleichs wurden jetzt der Faulgasanfall und die Stromerzeugung daraus bundesweit erfasst. Dabei zeigte sich, dass es auch ohne den Einsatz von Co-Substraten möglich ist, bei größeren Anlagen einen Grad der Eigenversorgung mit elektrischer Energie von mehr als 50 Prozent zu erreichen
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 885

Dank
Die DWA-Arbeitsgruppe BIZ-1.1 „Kläranlagen-Nachbarschaften“ dankt allen Teilnehmer/inne/n, Lehrer/inne/n und Obleuten der Kläranlagen-Nachbarschaften für die Unterstützung bei der Erhebung und Auswertung der Daten, ohne die dieser bundesweite Leistungsvergleich nicht möglich wäre. Der 30. Leistungsvergleich – basierend auf den Daten für das Jahr 2017 – ist auch von der DWA-Homepage (www.dwa.de) unter den Menüpunkten „Veranstaltungen – Nachbarschaften – Weitere Informationen“ kostenfrei abrufbar.

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Kanalsanierung 2018 – Status quo, Handlungsnotwendigkeiten, Perspektiven

Die 1980er-Jahre veränderten die Beurteilung von Kanalisationsnetzen im Hinblick auf das Erkennen und Beheben von Schäden und die Auseinandersetzung mit geeigneten Verfahren und Regeln dafür erheblich. Die Fachdisziplin der Kanalsanierung entstand vielleicht nicht, das generelle Vorgehen und viele Verfahren wurden aber neu entwickelt. Einen Meilenstein bildete damals die Veröffentlichung des Fachbuches „Instandhaltung von Kanalisationen“ durch Prof. Dr.-Ing. Dietrich Stein und Dipl.-Ing. Wilhelm Niederehe, das heute bereits in 4. Auflage mit den Autoren Dietrich und Robert Stein vorliegt.
Seitdem vollzog die Fachdisziplin…

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 859
Dr.-Ing. Christian Falk (Dortmund)
Obmann des DWA-Fachausschusses ES-8
„Zustandserfassung und Sanierung“

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Zustandsanalysen und -bewertung von Kanälen im Hamburger Kanalnetz

Zusammenfassung
In Hamburg wird eine Kombination verschiedener Sanierungsstrategien angewendet, um die definierten Ziele einer Planung der Sanierung von Abwasserkanälen zu erreichen. Im Zusammenspiel mit einem bedarfsorientierten Inspektionsprogramm werden Schäden rechtzeitig erkannt und entsprechend der Schadensursachen behoben. In Zukunft liegt die Herausforderung darin, die Inspektionsstrategie weiterzuentwickeln und neue Kenntnisse aus Schadensentwicklungsbetrachtungen einfließen zu lassen.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 917

Autoren
Jan Döring, M. Eng. Dipl.-Ing. Saeed Shadanpour
Hamburg Wasser
Pinkertweg 5 22113 Hamburg
E-Mail: Jan.Doering@hamburgwasser.de

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Fachkräftenachwuchs gewinnen – wie kann das gelingen?

Die Gewinnung von Fachkräften wird für viele Unternehmen der Wasser- und Abwasserbranche immer bedeutsamer. Dem knapper werdenden Angebot von Fachkräften auf der einen Seite steht ein hoher Ersatzbedarf – gut ein Drittel der Beschäftigten in der Wasserwirtschaft geht in nächsten zehn Jahren in Rente – auf der anderen Seite gegenüber. Auf diese neue Lage am Arbeitsmarkt müssen sich die Unternehmen frühzeitig einstellen. Notwendig sind eine gezielte Ansprache, um Fachkräfte, Schüler, Studenten und weitere Zielgruppen von den besonderen Vorteilen des Arbeitens in der Wasserwirtschaft zu überzeugen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 874

Autorin
Dipl.-Verww. Clivia Conrad
Bundesfachgruppenleiterin Wasserwirtschaft
Vereinte Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di
E-Mail: clivia.conrad@verdi.de

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Ehrungen und Auszeichnungen durch die DWA

Die DWA vergibt in diesem Jahr eine Reihe von Ehrungen und Auszeichnungen: Dr. Jochen Stemplewski (früher Emschergenossenschaft/Lippeverband) wird Ehrenmitglied. Die Max-Prüß-Medaille wird Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt (TU Kaiserslautern) verliehen. Mit dem Karl-Imhoff-Preis wird Dr.-Ing. Frederik Zietzschmann (Berlin) ausgezeichnet. Die Ehrennadel wird vergeben an: Dipl.-Ing. Erich Eichenseer (ehemals Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz), Dipl.- Ing. Bodo Heise (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte), Dipl.-Ing. Werner Kristeller (Stadtentwässerung Frankfurt am Main), Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp (RWTH Aachen), Dipl.-Ing. Wolfgang Schanz (Tiefbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart), Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder (Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft, Aachen), Dr. Helge Wendenburg (ehemals Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit). Dipl.- Ing. Wolfgang Schlesinger (früher Landeshauptstadt Düsseldorf) wurde die Ehrennadel bereits 2017 zugesprochen; sie wird nun überreicht. Die Ehrungen und Auszeichnungen werden am 9. Oktober 2018 in der Mitgliederversammlung im Rahmen des DWA-Dialogs Berlin vorgestellt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 10-2018 ab Seite 878
Frank Bringewski

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Fachplaner Starkregenvorsorge

Neue Zusatzqualifikation der DWA für die Unterstützung und Organisation von Aktivitäten bei der Starkregenvorsorge

Der Klimawandel steht nicht mehr vor der Tür, er ist bereits eingetreten. Längst reicht es nicht mehr aus, über die Vermeidung von Klimaveränderungen nachzudenken. Stattdessen geht es in der aktuellen Forschung zunehmend um Maßnahmen zur Anpassung an unvermeidliche klimabedingte Veränderungen, um schädliche Folgen zu minimieren. Im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) die Konzeption des Bildungsmoduls Fachplaner Starkregenvorsorge. Mit diesem Vorhaben soll mittelfristig das Know-how geschaffen werden, mit Folgen des Klimawandels, die die kommunale Infrastruktur betreffen, qualifiziert umzugehen. Im Rahmen der Zusatzqualifikation Fachplaner Starkregenvorsorge soll das Wissen vermittelt werden, Starkregenvorsorgemaßnahmen zu entwickeln und im Zusammenspiel mit interdisziplinären Akteuren in eine wassersensible Stadtplanung zu integrieren. Der Pilotkurs zu dieser Schulungsmaßnahme fand vom 9. bis 13. April 2018 in Hennef statt und war mit 20 Teilnehmern ausgebucht. Die Folgeveranstaltung ist für die Woche vom 26. bis 30. November 2018 geplant.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 763

Nächster Schulungstermin
Die zweite Schulung zum Fachplaner Starkregenvorsorge ist bereits für die Woche vom 26. bis 30. November 2018 in Hennef geplant.Interessenten können sich unter folgendem Kontakt melden:
Ann-Kathrin Bräunig Tel. 0 22 42/872-240 E-Mail: braeunig@dwa.de

Autorin
Dipl.-Biol. Sabine Thaler
DWA
Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef
E-Mail: thaler@dwa.de

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Schadstoffe aus kommunalen Kläranlagen

Ein koordiniertes und harmonisiertes deutschlandweites Vorhaben zum Kläranlagen-Monitoring
Zusammenfassung

Zur Reduzierung und Vermeidung umwelt- und gesundheitsschädlicher Stoffeinträge in die Gewässer müssen die Quellen, Eintragspfade und die Höhe der Einträge bekannt sein. Für viele Stoffe sind das kommunale Abwassersystem und insbesondere die kommunalen Kläranlagen ein wichtiger Eintragspfad. Voraussetzung für eine realitätsnahe Abschätzung der Stoffeinträge über den Eintragspfad kommunale Kläranlage sind plausible und valide Monitoringdaten. Eine Auswertung der deutschlandweit verfügbaren Daten hat gezeigt, dass diese als Grundlage für eine plausible Bilanzierung der Eintragssituation für einzelne Stoffe nicht nur nicht ausreichen, sondern auch zu Fehleinschätzungen führen können. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit von Ländern und Bund ein deutschlandweites Monitoringprogramm für kommunale Kläranlagen initiiert. Ziel ist es, eine koordinierte und harmonisierte Strategie hinsichtlich Probenahme und Analytik auf ausgewählten Kläranlagen, die repräsentativ über Deutschland verteilt sind, umzusetzen, und valide und plausible Aussagen zur Eintragssituation in Deutschland zu generieren. Die Ergebnisse werden die Basis für die Ausweisung und Umsetzung effizienter Maßnahmen zur Reduzierung von Stoffeinträgen in Gewässer sein.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 793

Autoren
Dr.-Ing. Stephan Fuchs
Maria Kaiser, M. Sc.
Dipl.-Geoökol. Snezhina Toshovski
Institut für Wasser und Gewässerentwicklung
Bereich Siedlungswasserwirtschaft und Wassergütewirtschaft
Karlsruher Institut für Technologie
Gotthard-Franz-Straße 3, 76131 Karlsruhe
Dipl.-Ing. Benedikt Lambert
BIOPLAN Landeskulturgesellschaft
Pfohlhofstraße 20, 74889 Sinsheim
Dipl.-Geoökol. Astrid Thoma
Dr. Frank Sacher
DVGW-Technologiezentrum Wasser
Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe
Dipl.-Geogr. Antje Ullrich
Dipl.-Geogr. Christiane Meier
Dipl.-Ing. Korinna Pohl
Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1 06844 Dessau

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Erfahrungen und Ergebnisse aus 15 Jahren naturnaher Regenwasserbewirtschaftung

Zusammenfassung
In Übereinstimmung mit der Forderung jüngerer Regelwerke wurde ein Projekt bearbeitet mit dem Ziel, die natürliche Wasserbilanz in Siedlungsgebieten einzuhalten, um die weithin bekannten Nachteile durch Flächenversiegelung zu vermeiden. Über 15 Jahre wurden dazu an einem Einfamilienhaus die Komponenten Regenwassernutzung, Gründach und Versickerung im laufenden Betrieb untersucht. Niederschlag und Abflüsse wurden an mehreren Schnittstellen messtechnisch erfasst, um mit der entsprechenden Datenbasis die Eignung von mathematischen Simulationsansätzen zu testen. Praktisch bewährt hat sich dabei insbesondere das Gründach als „Filter“ für den Regenwassernutzungstank sowie der Anschluss einer Steildachfläche an das Gründach zu dessen besserer Wasserversorgung in regenarmen Zeiten und zum Rückhalt bei Starkregen. Hinsichtlich der hydrologischen Simulation erwies sich die Verdunstung als einflussreichste Einzelkomponente.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 776

Autor
Prof. Dr.-Ing. Joachim Sartor
Hochschule Trier
Fachbereich BLV
Schneidershof, 54293 Trier
E-Mail: J.Sartor@Hochschule-Trier.de

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Regenwasser in urbanen Räumen

aqua urbanica trifft RegenwasserTage 2018

Die extremen Starkregen in diesem Frühjahr haben mit den dadurch verursachten verheerenden Überflutungen erneut deutlich gezeigt, dass die dabei auftretenden Oberflächenabflüsse mit den bestehenden Kanalnetzen nicht beherrschbar sind. Doch wie können Städte mit dieser Problematik umgehen? Mit welchen Modellen lassen sich solche Sturzfluten in urbanen Räumen künftig vorhersagen? Welche Maßnahmen bieten einen wirksamen Überflutungsschutz? Darüber diskutierten mehr als 200 Teilnehmer aus Kommunen und Verbänden, Ingenieurbüros, Wasserbehörden und Hochschulen bei der Gemeinschaftstagung „aqua urbanica trifft RegenwasserTage“ am 18. und 19. Juni 2018 in der Jugendstilfesthalle in Landau/Pfalz. Weitere Themen waren Wege zur wassersensiblen Stadtentwicklung, Gewässerbelastungen durch Regenwetterabflüsse und Maßnahmen der Regenwasserbehandlung. Die besondere Aktualität der Themen schlug sich in mehreren Medienberichten über die Tagung nieder. Sie wurde von der DWA und dem Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der TU Kaiserslautern organisiert. 2018 fanden die DWA-RegenwasserTage zum 17. Mal statt. Die aqua urbanica wird seit 2011 von den siedlungswasserwirtschaftlichen Instituten der Eawag/ETH Zürich, der Hochschule für Technik Rapperswil, der TU Graz, der Universität Innsbruck, der Universität Stuttgart und der TU Kaiserslautern in Kooperation mit den nationalen Fachverbänden VSA, ÖWAV und DWA veranstaltet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 760

Tagungsunterlagen
Die Sammlung der Vortragsmanuskripte und Texte der Posterpräsentationen ist als Band 1 der neuen Schriftenreihe wasser infrastruktur ressourcen der Fachgebiete Siedlungswasserwirtschaft und Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung der TU Kaiserslautern erschienen.Er kann zum Preis von 20 € dort erworben werden (E-Mail: christina.seber@ bauing.uni-kl.de) und steht auch als KLUEDO-Download zur Verfügung:
https://nbn-resolving.org/ urn:nbn:de:hbz:386-kluedo-53141
Die Plattformpräsentationen und Posterbeiträge sind über die Homepage der aqua urbanica verfügbar.

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
TU Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße 14
67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de

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Qualitätsmanagement von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung

Neubau eines Stauraumkanals im Rohrvortrieb in Nürnberg

Von den Anwohnern kaum wahrgenommen, realisiert die Stadt Nürnberg eines ihrer größten Abwasserprojekte der letzten Jahre. Das Gesamtprojekt unter dem Stichwort „Gebietssanie-rung Siedlungen-Süd“ erstreckt sich über insgesamt vier Stadt-teile und soll das bestehende Kanalnetz hydraulisch verbes-sern, sodass die in DIN EN 752 geforderten Ziele von Entwäs-serungssystemen erreicht werden können. Da die Gesamtmaßnahme voraussichtlich

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 9-2018
RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Kunststoffe in kommunalen Kläranlagen

Eintrag und Verteilung in ausgewählten Kläranlagen
Zusammenfassung

Untersucht wurde das Auftreten von Kunststoffpartikeln . 1 mm und deren Verteilung auf die Stoffströme in kommunalen Kläranlagen am Beispiel von vier ausgewählten Referenzkläranlagen unterschiedlicher Größenklassen. Es wurde festgestellt, dass zwar über 90 % der Kunststoffpartikel in allen Kläranlagen zurückgehalten werden, dass aber immerhin noch 2,4 Mg bzw. 5,2 Milliarden Partikel jährlich bundesweit in die Vorfluter abgeleitet werden. Weitere 296 Mg/a (178,5 Milliarden Partikel) gelangen über landwirtschaftliche Verwertungswege und die Deponierung von Teilmengen der Stoffströme Rechengut, Klärschlamm und Sandfanggut in die Umwelt und sollten künftig einer alternativen ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 800

Autoren
Dr.-Ing. Marco Breitbarth*)
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Universität Kassel
Fachgebiet Abfalltechnik
Mönchebergstraße 7, 34125 Kassel
*) neue Adresse:
Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e. V. (FiW)
Kackertstraße 15-17, 52056 Aachen
E-Mail: breitbarth@fiw.rwth-aachen.de

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Klimawandel und Starkregen im Fokus der Umweltministerkonferenz

Starkregenmanagement und Hochwasservorsorge, Evaluierung der Wasserrahmenrichtlinie, antibiotikaresistente Bakterien in den Gewässern und Mikroplastik; die derzeit aktuellen Themen der Wasserwirtschaft standen auch auf der 90. Umweltministerkonferenz Anfang Juni in Bremen im Fokus. Weitere Informationsgewinnung sowie das Einleiten zielführender Maßnahmen fordern die Umweltminister der Länder und des Bundes in fast allen Bereichen. Bezüglich der Überprüfung der Wasserrahmenrichtlinie setzen sie sich besonders für eine Fortführung und Beibehaltung der wichtigsten Ziele und Instrumente ein.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite770

Autor:
Stefan Bröker

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Nachhaltige Gebührenmodelle in der Abwasserentsorgung

Teil 2: Zur Eignung alternativer Grundgebührenmodelle für Schmutzwasser
Zusammenfassung

Die Einführung einer Grundgebühr in der Schmutzwasserentsorgung ist unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten vorteilhaft. Dabei kommen unterschiedliche Bemessungsgrundlagen für die Grundgebühr infrage. Der vorliegende Beitrag untersucht drei Modelle anhand von Nachhaltigkeitskriterien und unter Verwendung empirischer Daten aus drei nordrhein-westfälischen Modellkommunen. Die Zahl der Wohneinheiten erweist sich als ein geeigneter Maßstab, der sowohl robust gegenüber Schwankungen der Schmutzwassermenge als auch kostenverursachungsgerecht ist. Die Verursachungsgerechtigkeit ergibt sich aus der hohen Korrelation mit der Schmutzwassermenge, sodass kapazitätsbedingte Vorhaltekosten besser abgebildet werden können. Wichtig bei der Umstellung ist auch eine Minimierung von Friktionen gegenüber dem alten Gebührenmodell. In dieser Hinsicht ist die Wasserzählergröße als potenzielle Bemessungsgrundlage weniger leistungsfähig als das Wohneinheiten-Modell und erweist sich auch als weniger kostenverursachergerecht, sodass letzteres insgesamt empfehlenswert erscheint. Die Degression der Vorhaltekosten in Bezug auf die Wohneinheiten eines Gebäudes bedingt, dass ein leistungsproportionaler Grundgebührentarif diese Degression gerade abbilden muss. Zudem wird eine Äquivalenzregel für gewerbliche Nutzer benötigt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite 808

Autoren
Prof. Dr. Mark Oelmann
MOcons GmbH & Co. KG und Hochschule Ruhr West
Brandenberg 30, 45478 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: mark.oelmann@mocons.de
Benedikt Roters
Hochschule Ruhr West – Wirtschaftsinstitut
Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: benedikt.roters@hs-ruhrwest.de
Prof. Dr. Erik Gawel, öbuv Sachverständiger
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Department Ökonomie
Permoserstraße 15, 04318 Leipzig
E-Mail: erik.gawel@ufz.de

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Untersuchungen zum Anfahrbetrieb einer einstufigen Deammonifikation für die Behandlung von Zentrat mit schwingendem Redoxpotenzial

Zusammenfassung
In mehreren Untersuchungen zur einstufigen Zentratbehandlung im Sequencing Batch Reactor, bei denen besonders die Messung des Redoxpotenzials im Fokus stand, konnte die Betriebsstabilität der Deammonifikation bei Belastungen von mehr als 460 gN/(m³·d) und Abbaugraden von über 92 % gezeigt werden. Mit einer weiteren Wiederholung des Anfahrbetriebs wurden die Einfahrbedingungen des Prozesses an einer halbtechnischen Anlage präzisiert und festgestellt, dass eine einstufige Deammonifikation auch mit einem Anteil von lediglich 10 % deammonifizierender Biomasse in einer Belebtschlamm-Trockensubstanz von 1,5 gTS/L innerhalb von zwei Monaten auf Voll-Lastbetrieb eingefahren werden kann. Dabei eignet sich das Redoxpotenzial als Steuerparameter, wobei die Redoxspannung mit gesteuerten Zulauf-, Rühr- und Belüftungsintervallen typischerweise zwischen – 30 mV und 90 mV schwankt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 9-2018 ab Seite786

Autoren
Dipl.-Ing. (FH) Claus Lindenblatt
Dr.-Ing. Konrad Koch
Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes
Technische Universität München
Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Am Coulombwall 3 85748 Garching
E-Mail: c.lindenblatt@tum.de

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Zukunftsforum „Waste – Water – Women“ zur Rolle der Frauen in der Branche

Vorurteile abbauen, Kultur verändern, Potenziale fördern
Rund 60 Frauen und einige wenige Männer haben Mitte Mai während der IFAT in München den Weg in die Session Area Future zum Zukunftsforum „Waste – Water – Women“ gefunden, das sich rund vier Stunden lang mit der Situation der Frauen in der Wasser-und Abfallwirtschaft befasst und Wünsche für Veränderungen formuliert hat. „Ich habe in den letzten Jahren immer wieder mitbekommen, dass sich Frauen in der Wasserwirtschaft besonders beweisen müssen“, sagt Anett Baum, Fachreferentin bei der DWA und eine der Initiatorinnen der Veranstaltung. Eine Erfahrung, die viele Frauen teilen.

Zurzeit bereitet die DWA eine Umfrage vor, an der sich alle, die sich für das Thema „Frauen in der Wasserwirtschaft“ interessieren, beteiligen können: www. dwa.de/frauen.Die Antworten sollen darüber Aufschluss geben, welche Inhalte und Aktivitäten Frauen besonders beschäftigen und welchen Beitrag die DWA zur Förderung von Gerechtigkeit und Vielfalt leisten kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 675

Autorin: Alexandra Bartschat

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Wettbewerbe der DWA auf der IFAT

28 Mannschaften aus Deutschland, Ägypten, Jordanien und den USA haben Mitte Mai 2018 auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, an den Water Skills der DWA in München teilgenommen. 14 Studierenden-Teams waren bei der parallel laufenden, ebenfalls von der DWA organisierten World University Challenge am Start. Die Teilnahme der Studenten-Teams aus China, Indien, der Türkei, Südafrika und Jordanien wurde durch die Wilo Foundation finanziert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 673

Impressionen von den Berufswettbewerben sind unter
https://de.dwa.de/de/water-skills-berufswettbewerbe.html
https://en.dwa.de/en/university-challenge.html
und auf der Facebook-Seite sowie dem DWA-YouTube-Kanal zu finden
https://www.facebook.com/berufswettbewerbe
https://www.youtube.com/ watch?v=uzQix5b3aDI
zu finden.
Alexandra Bartschat (Hennef)

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Starkregenbezogene Gefährdungs- und Risikoanalysen für Entwässerungssysteme

Erfahrungen mit der Umsetzung und Kommunikation als Beitrag zur kommunalen Überflutungsvorsorge
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 680

Zusammenfassung
Es wird ein erster Überblick zur Umsetzung von starkregenbezogenen Gefährdungs- und Risikoanalysen in Deutschland auf Grundlage einer nicht repräsentativen Befragung von 17 Mittel-und Großstädten in Deutschland gegeben. Dabei wird deutlich, dass die Stadtentwässerungsbetriebe aufgrund ihres Fachwissens und ihrer Erfahrungen mit der Erstellung von Generalentwässerungsplänen sowie der verfügbaren Datengrundlagen vielfach zentrale Akteure bei Durchführung von starkregenbedingten Gefährdungsanalysen sind. Die Kenntnisse zum Schadenspotenzial liegen hingegen primär bei den Grundstückseigentümern. Daher sollten diese Betrachtung und die darauf aufbauende Risikoeinschätzung bevorzugt unter enger Einbeziehung der privaten und kommunalen Grundeigentümer erfolgen. Hierfür sind noch geeignete Ansätze in den Kommunen zu entwickeln.

Autoren
Dipl.-Ing Klaus Krieger
Hamburg Wasser
Abteilung Eigentümeraufgaben
Billhorner Deich 2 20539 Hamburg
E-Mail: klaus.krieger@hamburgwasser.de
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Technische Universität Kaiserslautern
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14, 67663 Kaiserslautern

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„Qualität setzt sich immer durch“

Dr.-Ing. Henning Rubach, ehemals HAMBURG WASSER und 16 Jahre Vorstandsmitglied der Gütegemeinschaft Kanalbau

Auf der 31. Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Ka-nalbau am 20. April in Weimar wurden im Rahmen der Wah-len von Vorstand und Güteausschuss Vorstandsmitglieder ver-abschiedet. Hierzu zählte unter anderem Dr.-Ing. Henning Rubach, ehemals HAMBURG WASSER, der dem Vorstand seit April 2002 angehörte. Bei der Verabschiedung ließ Henning Rubach die fast 16 Jahre, in denen er sich in der Gütegemein-schaft für die Belange der Gütesicherung Kanalbau engagierte, noch einmal Revue passieren. In seiner Rede, die in diesem Beitrag …mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 678

Quelle:
RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Phosphor: Von der Rückgewinnung zum Recycling

Dritter Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.1*)

Zusammenfassung
Eine entscheidende Problematik nach Inkrafttreten der neuen Klärschlammverordnung ist, wie Phosphor nicht nur rückgewonnen, sondern in den Markt eingeschleust und letztlich auch in den Kreislauf zurückgeführt werden kann. Die Wege hierzu sind noch weitgehend ungeklärt. Die DWA-Arbeitsgruppe KEK- 1.1 hat aus diesem Grund einen Workshop durchgeführt, um rechtliche Anforderungen an Rezyklate, Aspekte der Rezyklatqualität und -beschaffenheit sowie den aktuellen Markt für Rezyklate zu diskutieren. Auf Basis dieses Workshops wurde ein Arbeitsbericht erstellt, der sich schwerpunktmäßig mit dem Einsatz von Rezyklaten zu Düngezwecken beschäftigt. Hierzu liegen bereits Erkenntnisse vor, und es sind bereits Praxisbeispiele in der Umsetzung.

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Stand der Klärschlammtrocknung und Klärschlammverbrennung in Deutschland

Zusammenfassung
Die Aufteilung zwischen stofflicher und thermischer Verwertung kommunaler Klärschlämme hat sich von 2007 bis 2016 von einer Gleichverteilung zugunsten der thermischen Behandlung verschoben. Aufgrund jüngster gesetzlicher Änderungen ist zusätzlich ein deutlicher Trend hin zur thermischen Behandlung von Klärschlamm zu erkennen. Die Autoren setzen sich mit dem Status quo der Vorbehandlungsanlagen (Trocknung) sowie den thermischen Behandlungsanlagen auseinander. Der Artikel stellt den aktuellen Stand der in Deutschland betriebenen Trocknungs- und Monoverbrennungsanlagen dar, bilanziert den Bedarf an Verbrennungsanlagen auf Länderebene und soll unter Einbeziehung der Mitverbrennungsanlagen (Kohlekraftwerke, Müllverbrennungsanlagen und Zementwerke) eine Entscheidungshilfe sein für die Errichtung neuer Monoverbrennungsanlagen. Die bekannten Projekte werden in diese Matrix mit aufgenommen.

Autoren
Patric Heidecke
Umweltbundesamt
Postfach 14 06, 06813 Dessau-Roßlau
Dr. Jörg Six
Dr. Six Unternehmensberatung UG
Husterstraße 18b, 58093 Hagen
Dipl.-Ing. Falko Lehrmann
Innovatherm
Gesellschaft zur innovativen
Nutzung von Brennstoffen mbH
Frydagstraße 47, 44536 Lünen

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Neu: Jahrestreffen der Jungen DWA

Die Junge DWA ist mittlerweile über ein Jahr alt.Im März 2017 wurden die ersten Vorsitzenden auf der Fachmesse „Wasser Berlin“ gewählt.Unser wichtigstes Ziel ist es seitdem, die bundesweite Vernetzung der jungen Wasserwirtschaftler zu fördern.Dies geschieht im Wesentlichen in regionalen und überregionalen Stammtischen, die mit ehrenamtlichen Engagement und viel Ehrgeiz von Stammtischleitern eigenständig organisiert werden.Mittlerweile existieren über 15 aktive Stammtische, die regelmäßig Veranstaltungen für Mitglieder und Nicht-Mitglieder anbieten.Die regionalen Stammtische haben ein großes Potenzial für die Gewinnung neuer Mitglieder und den fachlichen sowie persönlichen Austausch, was wir mit einem neuen Konzept noch weiter ausbauen wollen.
In diversen Gesprächen mit Mitgliedern und Funktionären der Jungen DWA sind wir zum Schluss gekommen, dass unsere noch kleine Community einerseits stärker wachsen muss und andererseits Strukturen braucht, um effektiver mit den Mitgliedern kommunizieren zu können.In diesem Zusammenhang wurde in Zusammenarbeit mit dem DWA-Bundesgeschäftsführer Johannes Lohaus und Elke Uhe (Öffentlichkeitsarbeit der DWA) auf der IFAT 2018 ein Konzept entwickelt, das vorsieht, jährlich ein zweitägiges Jahrestreffen der Jungen DWA zu veranstalten.Die Auftaktveranstaltung wird Ende August 2018 in der Bundesgeschäftsstelle der DWA in Hennef stattfinden.
Ziel ist zum einen die Identifizierung von relevanten Themen, die sich aus den Treffen der regionalen Stammtische her

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 723

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Die DWA auf der IFAT

Die DWA hat als Partner der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, vom 14. bis 18. Mai 2018 in München ihr Know-how mit einer Vielzahl an Aktivitäten auf der Messe eingebracht. Neben technisch-wissenschaftlichen Foren sowie dem Hochschul- und Berufswettbewerb war die DWA mit zwei Ständen vertreten.
Download der Präsentationen der Vorträge und Programme, …

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 671
https://de.dwa.de/de/ifat-münchen.html
Mara Schäfer, Frank Bringewski (Hennef)

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Rekord-IFAT: Umwelttechnologien boomen

Die IFAT, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, war vom 14. bis 18. Mai 2018 in München Treffpunkt der Fachwelt und vermeldet wiederholt Rekordzahlen: Die Zahl der Aussteller ist nach Angaben der Messe München um sieben Prozent auf 3305 gewachsen, die der Besucher um vier Prozent auf über 141 000. Die Besucher kamen aus 160, die Aussteller aus 58 Ländern.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 670
Die nächste IFAT findet vom 4.bis 8.Mai 2020 auf dem Messegelände in München statt.

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Langfristige Strategien zur Entfrachtung des aquatischen Kreislaufs von Mikroverunreinigungen

Zusammenfassung
Mikroverunreinigungen sind schon seit langem ein Thema, das große Aufmerksamkeit erfährt. Eine Vielzahl von technischen Lösungen zur Behandlung von Abwasser („Ansetzen am Ende des Rohres“) wurde vorgeschlagen, untersucht und vereinzelt umgesetzt. Insbesondere für die erweiterte Abwasserreinigung konnte zwischenzeitlich gezeigt werden, dass sie das Problem alleine bei weitem nicht löst, sondern zum Teil sogar verschlimmert, und das zum Preis eines erhöhten baulichen, technischen, energetischen, chemischen und finanziellen Aufwands. Daher muss der Verminderung oder Vermeidung des Eintrags direkt an der Quelle (am Anfang des Rohres) sehr viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als bisher.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 8-2018 ab Seite 686

Autoren
Prof. Dr. rer. nat. habil. Klaus Kümmerer
Dr.-Ing. Oliver Olsson
Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie
Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststraße 1, C13 21335 Lüneburg
E-Mail: Klaus.Kuemmerer@uni.lueneburg.de

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Auswirkungen der neuen Klärschlammverordnung auf die Klärschlammentsorgung

Erster Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.5*)

Zusammenfassung
Die neue DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.5 „Übergreifende Fragestellungen der Klärschlammbehandlung und -entsorgung auf Kläranlagen kleiner und mittlerer Größe“ beschreibt in einem Arbeitsbericht die Auswirkungen der novellierten Klärschlammverordnung auf die bodenbezogene Verwertung und die thermische Behandlung bzw. Entsorgung.

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Aktualisierung der Erhebungsgrundlagen zur rechtssicheren Veranlagung von Schmutz- und Niederschlagswassergebühren

Zusammenfassung
Die Veranlagung abgabenrechtlicher Gebühren und Beiträge erfordert rechtssichere Erhebungsgrundlagen, die von den öffentlichen Aufgabenträgern auf dem aktuellen Stand gehalten werden sollten, um rechtlichen Auseinandersetzungen standhalten zu können. Die bei der Einführung getrennter Abwassergebühren erfassten Flächendaten unterliegen großen Veränderungen: Durch Erschließung neuer Gewerbe- und Wohngebiete kommen im Zeitablauf neue befestigte Flächen hinzu, die sachgerecht erfasst und veranlagt werden müssen. Auch die Vorgaben des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (Doppik) stellen weitergehende Anforderungen an Anlagenbuchhaltung und Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, die entsprechende Anpassungen erfordern. Eine differenzierte Erfassung und jährliche Fortschreibung des Abwasseranlagenvermögens, wie es auch von der DWA empfohlen wird, ist Voraussetzung für eine überprüfbare Kostenaufteilung auf Schmutz- und Niederschlagswasser als Grundlage einer verursachungsgerechten Gebührenkalkulation nach den Regelungen der Kommunalabgabengesetze der Bundesländer.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 622

Autoren
Dipl.-Ök. Thomas Gärtner Dipl.-Ök. Dennis Arens
IVC Public Services GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Girardetstraße 2, 45131 Essen
E-Mail: thomas.gaertner@ivc-ps.com
Dr. Klaus Grünewald
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Kanzlei am Friedenspark
Fridtjof Nansen Weg 2, 48155 Münster

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Schneckenpumpe – die vergessene Geliebte

Schneckenpumpen haben Vorteile gegenüber anderen Pumpen, sie und die Technik scheinen jedoch allmählich in Vergessenheit zu geraten. Ein Plädoyer für diese alte, langbewährte Technik.
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 628

Autor
Dipl.-Ing. Peter J. Kantert
Gustav-Karsch-Straße 24 41189 Mönchengladbach
E-Mail: Peter.Kantert@gmx.de

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Ein verifiziertes Prüfverfahren für Sandfänge*

Zusammenfassung
Zur Unterstützung der Arbeit des DIN/NAW-Arbeitsausschuss 119-05-36 für Kläranlagen wurden umfangreiche Versuche durchgeführt, um ein Prüfverfahren für Sandfänge zu entwickeln, zu optimieren und zu verifizieren. Folgende Erkenntnisse wurden dabei gewonnen: Es sollte Prüfsand mit enger Korngrößenverteilung eingesetzt werden, bei der mindestens 90 Prozent der Masse des Prüfsands in die Fraktion fällt (üblicherweise 0,2 mm bis 0,25 mm), deren Abscheidegrad zu untersuchen ist; eine Siebanalyse ist dann nur noch zur Überprüfung der Qualität des Prüfsands erforderlich. Die Probe sollte unmittelbar an der Überlaufkante des Sandfangs ca. 2 cm über der Sohle der Ablaufrinne abgezogen werden, wobei eine Exzenterschneckenpumpe mit Saugschlauch verwendet werden sollte. Die Prüfung sollte zwei Mal durchgeführt werden. Eine absolute Toleranz des Prüfungsergebnisses von – 5 Prozent sollte zugestanden werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 607

Autoren
Dipl.-Ing. Wolfgang Branner
Huber SE
92334 Berching
E-Mail: brw@huber.de
Dr.-Ing. Markus Roediger
Roediger Consult
Richard-Wagner-Straße 18 70184 Stuttgart
E-Mail: dr.m.roediger@t-online.de

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3. Expertenforum Regenüberlaufbecken Baden-Württemberg

Potenzial von Anlagen zur Regenwasserbehandlung besser nutzen
Die Optimierung von Regenwasserbehandlungsanlagen im Mischsystem hat in Fachkreisen nichts an Bedeutung verloren. Die richtige Steuerung der Anlagen und die sachgerechte Verwendung der Daten sind dabei zentrale Stellschrauben. 350 Teilnehmer des 3. Expertenforums Regenüberlaufbecken haben im Februar 2018 in Stuttgart ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft dazu ausgetauscht. Der Termin für das 4.Expertenforum RÜB steht bereits: 26.Februar 2019. Der Leitfaden „Betrieb von Regenüberlaufbecken“, 2.Auflage, kann beim DWA-Landesverband Baden-Württemberg erworben werden.Auf der begleitenden und frühzeitig ausgebuchten Fachausstellung stellten über 30 Industrievertreter u.a.die neueste Mess- und Fernwirktechnik für Regenüberlaufbecken vor.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 592

Weitere Informationen: www.rueb-bw.de

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Behandlung PFAS (PFC)-verunreinigter Wässer unter Anwendung funktioneller Fällmittel nach dem PerfluorAd-Verfahren

Zusammenfassung
Mit der Anwendung des funktionellen Fällungsmittels PerfluorAd wird dem Markt ein neues, auf Per- und Polyfluorverbindungen (PFAS) spezialisiertes Wasserreinigungsverfahren zur Verfügung gestellt, das entweder in seiner alleinigen Anwendung oder als Vorreinigungsstufe eingesetzt werden kann. Das Verfahren basiert auf dem Prinzip der Fällung mit flüssigen Wirkstoffen, die in Abhängigkeit von der anstehenden PFAS-Belastung sowie der Wassermatrix ausgewählt und in den Wasserstrom dosiert werden. Der Fällungsprozess kann in einem klassischen Rührbehälter vollzogen werden. Die entstehenden Fällungsprodukte werden über Sedimentations- und/oder Filtrationstechniken abgetrennt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 612

Autoren
Dipl.-Ing. M. Sc. Martin Cornelsen Dr. Verena Stenert
Cornelsen Umwelttechnologie GmbH
Graf-Beust-Allee 33 45141 Essen
E-Mail: cornelsen@cornelsen-umwelt.de

Dipl.-Ing. (TUM) Stephan Zeilinger
infra fürth gmbh
Leyher Straße 69 90763 Fürth
E-Mail: stephan.zeilinger@infra-fuerth.de

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Überarbeitung von Ranking-Kurven zur Entlastungsaktivität von Regenüberlaufbecken im Mischsystem

Zusammenfassung
An Regenüberlaufbecken (Fang- wie Durchlaufbecken im Mischsystem) wird von verschiedenen technischen Regeln und Eigenkontrollverordnungen der Bundesländer die Aufzeichnung der Überlaufdauer und -häufigkeit mithilfe automatischer Überwachungseinrichtungen empfohlen bzw. gefordert. Eine einfache Methode zur Bewertung der so ermittelten Überlaufaktivität eines Bauwerks ist das Ranking-Verfahren, bei dem ein Vergleich mit den Überlaufdaten einer Vielzahl anderer Regenbecken vorgenommen wird. Diese Ranking-Kurven wurden Ende 2016 unter Verwendung aktueller Datensätze neu zusammengestellt. Die aktualisierten Kurven zeigen, dass heute Regenüberlaufbecken im Mischsystem signifikant seltener und kürzer überlaufen als in der Vergangenheit. Vermutlich ist dies durch die heute im Schnitt geringere angeschlossene Fläche pro Becken begründet, da sich seit den 1990er-Jahren die Anzahl der Regenbecken deutlich erhöht hat. Weiterhin wurde ein Tool zur Parallelauswertung mehrerer Regenbecken im selben Kläranlageneinzugsgebiet erstellt. Richtig angewandt, ermöglicht dies wertvolle Einsichten in das Zusammenspiel der Bauwerke und kann Möglichkeiten zur Systemoptimierung aufzeigen

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 600

Autoren
Dr.-Ing. Gebhard Weiß Dipl.-Ing. Christine Wöhrle
UFT Umwelt- und Fluid-Technik
Dr. H. Brombach GmbH
Steinstraße 7 97980 Bad Mergentheim
E-Mail: G.Weiss@uft.eu

Dipl.-Ing. Wolfgang Lieb Benjamin Giebl
Wolfgang Lieb Ingenieurberatung
Bahnhofstraße 118
75417 Mühlacker

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20 Jahre DWA-Grundkurs „Der Gewässerschutzbeauftragte“

DWA begrüßt 1000. Teilnehmer Seit 20 Jahren schult die DWA betriebliche Gewässerschutzbeauftragte (GSB). In diesem Frühjahr konnte sie den 1000. Teilnehmer des mittlerweile 45. GSB-Grundkurses begrüßen

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 596

Alexandra Bartschat
(Hennef)

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Eigenüberwachung und Gütesicherung Die Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 3

Zum Nachweis der Dichtheit von Abwassersystemen werden unterschiedliche Verfahren mit den Prüfmedien Wasser (Ver-fahren „W“) und Luft (Verfahren „L“) angewendet. Geprüft werden kann dabei entweder eine gesamte Haltung, ein einzelner Haltungsabschnitt oder auch eine einzelne Rohrverbindung. Bei allen Prüfungen wird zunächst ein zulässiger Prüfmedienverlust definiert und mit den Prüfergebnissen abgeglichen. Ist der gemessene Prüfmedienverlust geringer als der nach Regelwerk zulässige bzw. im Einzelfall zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarte Wert gilt die Dichtheitsprüfung als bestanden. Nachdem sich die Teile 1 und 2 der Fachartikel-Reihe …mehr: Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 7-2018 ab Seite 598

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Spurenstoffe im Regen- und Mischwasserabfluss

Abwasserkolloquium 2017 an der Universität Stuttgart
Am 26. Oktober 2017 fand im Max- Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart zum 92. Mal die abwasserwirtschaftliche Tagung des Forschungs-und Entwicklungsinstituts für Industrie- und Siedlungswirtschaft sowie Abfallwirtschaft e. V. (FEI) statt. Die Veranstaltung, die erstmals unter dem Titel „Abwasserkolloquium“ firmierte, setzte die Tradition der „Siedlungswasserwirtschaftlichen Kolloquien“ fort. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr.-Ing. Harald Schönberger und Dr.-Ing. Ulrich Dittmer vom Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart widmete sich das Kolloquium dem Thema „Spurenstoffe im Regen-und Mischwasserabfluss“. 150 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis nutzten die Möglichkeit zum Informationsaustausch und zur Diskussion.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 510

Autoren
Yannic Brüning, M. Sc. Dr.-Ing. Ulrich Dittmer
Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA)
Universität Stuttgart
Bandtäle 2
70569 Stuttgart
E-Mail: yannic.bruening@iswa.uni-stuttgart.de

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Phosphor: Kreislaufführung und effiziente Nutzung einer lebenswichtigen Ressource

Zusammenfassung
Im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit essenziellen Ressourcen spielt das Element Phosphor als wichtige Grundlage für das Pflanzenwachstum eine bedeutende Rolle. Der natürliche Phosphorkreislauf wird durch den Menschen stark beeinflusst: Während die natürlichen Phosphatvorkommen abnehmen, kommt es auf landwirtschaftlich genutzten Böden in Regionen mit hoher Viehdichte durch den Auftrag von Wirtschafts- und mineralischem Dünger zu einem Überangebot von Phosphat. Das Konzept der Planetaren Leitplanken (Planetary Boundaries) bietet einen Ansatz, um den menschlichen Einfluss auf den natürlichen Phosphorkreislauf zu quantifizieren. Allerdings wird der vorgeschlagene globale Grenzwert zurzeit deutlich überschritten. Aus Sicht der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist es daher erforderlich, die Phosphor-Effizienz in Industrie und Landwirtschaft zu steigern und Phosphor möglichst im Kreislauf zu führen. Es gilt, Phosphor aus relevanten Abfallströmen zurückzugewinnen und erneut zu nutzen. Sieben von der DBU geförderte Projektbeispiele demonstrieren Ansatzpunkte dafür, wie sich eine Kreislaufführung von Phosphor umsetzen lässt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 518

Autoren
Dr. Maximilian Hempel Dipl.-Biol. Verena Menz
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück
E-Mail: v.menz@dbu.de

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Verwertbarer Phosphor aus Klärschlämmen

Leistungen des erprobten Kubota-KSFM-Verschmelzungsprozesses
Zusammenfassung

Das Kubota-KSMF-Hochtemperatur-Verschmelzungsverfahren für die Gewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen ist in Japan seit über 40 Jahren im Einsatz. Es weist eine Phosphor- Rückgewinnungsrate von über 90 % auf. Bei getrockneten kommunalen Klärschlämmen enthält die Schlacke ca. 25 % Phosphorpentoxid (P2O5). Schwermetalle werden in diesem geschlossenen metallurgischen Prozess mit der volatilen Phase separiert und mit den Flugaschen zur Rauchgasreinigung überführt. Hier werden sie auskondensiert und gebunden. Bisherigen Erkenntnissen nach kann die Phosphatschlacke direkt als wirkungsvolles Düngemittel genutzt werden. Mit 2%iger Zitronensäure werden mehr als 95 % des Phosphors gelöst. In Topfexperimenten führt die Phosphat-Schlacke zu einer vergleichbaren Biomassenproduktion (Pflanzenverfügbarkeit) wie konventioneller kommerzieller Dünger. Das KSMF-Verfahren zeigt zudem bei Zufuhr von getrocknetem Klärschlamm (mit 85–90 % TS) eine positive Energiebilanz. Im Beitrag werden die zentralen Fragen diskutiert, die vor einer ökonomisch und ökologisch vertretbaren Implementierung dieser Technologie zu beantworten sind, und es wird gezeigt, welchen Beitrag das Kubota-Verfahren zu dem vom Gesetzgeber geforderten Weg zu einer nachhaltigen Phosphor- Rückgewinnung leisten kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 539

Autoren
Prof. Dr. em. ETH Roland W. Scholz
Dr. Jennifer Bilbao Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
E-Mail: roland.scholz@igb-extern.fraunhofer.de jennifer.bilbao@igb.fraunhofer.de

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Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen

Am 8. November 2017 wurde erstmals mit interessierten Fachkollegen/innen im Rahmen eines eintägigen Workshops in Kassel das neue Merkblatt DWA-M 271 „Personalbedarf für den Betrieb kommunaler Kläranlagen“ diskutiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 514

Dipl.-Ing. Jörg Broll-Bickhardt
hanseWasser Bremen GmbH
Obmann des DWA-Fachausschusses KA-12 und Sprecher der Arbeitsgruppe KA-12.2

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Das Norddeutsche Netzwerk Klärschlamm

Erfahrungen aus zwei Jahren Projektarbeit
Zusammenfassung

Die beiden norddeutschen Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind im Vergleich zum Bundesdurchschnitt deutlich stärker von der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung geprägt. Daher betreffen die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich Düngung und Klärschlamm die Kläranlagenbetreiber in diesen Regionen besonders stark. Eine wie bisher gekannte langfristige Entsorgungssicherheit für Klärschlamm existiert nicht mehr. Besonders kleinere Betreiber können die neuen Herausforderungen kaum alleine bewältigen und sind daher auf externe Hilfe angewiesen. Der DWA-Landesverband Nord hat in Erwartung der gravierenden Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen das Norddeutsche Netzwerk Klärschlamm initiiert. Dieses Netzwerk verfolgt das Ziel, die Kläranlagenbetreiber zusammenzuführen und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Jetzt wird über Erfahrung aus zwei Jahren Projektarbeit berichtet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 531

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Kommunales Konzept der zukunftssicheren Klärschlammbehandlung

Die Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern Zusammenfassung Im Norden Deutschlands hat sich die größte kommunale Solidargemeinschaft zur Klärschlammbehandlung, die Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern GmbH (KKMV), formiert. Der Verbund von 15 Gesellschaften projektiert eine der umweltfreundlichsten Anlagen zur thermischen Klärschlammverwertung. Rund 25 000 Tonnen TS, also zwei Drittel der Klärschlamm-Gesamtmenge von Mecklenburg-Vorpommern, sollen am Standort in Rostock in einer zentralen Anlage thermisch behandelt werden. Einzigartig energieeffizient ist die Anlage durch die Kombination von dezentraler Vortrocknung der Schlämme an mehreren Standorten und die Anbindung an das Fernwärmenetz der Hansestadt Rostock. Damit lassen sich ganzjährig 5000 Haushalte mit grüner Heizwärme versorgen. Das gesamte Projekt erzielt eine CO2-Reduktion von rund 10 000 Tonnen pro Jahr. Im Rahmen der Anlagenkonzeption wurden alle auf dem Markt verfügbaren Technologien der thermischen Klärschlammverwertung unabhängig von der Größe der Anlage technisch-wirtschaftlich und ökologisch bewertet. Deutliches Ergebnis war, dass nur eine zentrale Anlage am Standort Rostock mit der bewährten und sicheren Technologie der Wirbelschichtverbrennung die optimale Lösung darstellt. Gemäß der Richtlinie VDI 7000 setzt die Solidargemeinschaft auf eine frühzeitige, dialog-orientierte Beteiligung der Öffentlichkeit.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 524

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Online-Portal der Gütegemeinschaft Kanalbau hält fachlich fit

Die Angebote der Gütegemeinschaft Kanalbau bieten den Mitgliedern eine professionelle Unterstützung bei der Stärkung der Qualifikation im eigenen Hause. Durch einen einfachen Zugang zu Schulungen und Arbeitshilfen sollen die Qualifikation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und letztlich die Ausführungsqualität gefördert werden. Dazu bietet die Gütegemeinschaft seit vielen Jahren Fachveranstaltungen an. In den letz-ten Jahren wurden hierzu ergänzend eine Reihe weiterer Angebote ins Leben gerufen. Alle diese Angebote zur Qualifizierung des Fachpersonals wurden nun auf der Homepage www. kanalbau.com unter dem Begriff AKADEMIE KANALBAU gesammelt und geordnet. Mit „Veranstaltungen“, „Arbeitshilfen“, „E-Learning“ und „Technische Regeln“ existieren

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 515

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Postfach 1369, 53583
Bad Honnef
Tel: 02224/9384-0,
Fax: 02224/9384-84

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Workshop „Niederschlagswasser auf Biogasanlagen“

Am 13. Oktober 2017 fand der Workshop zum Thema „Niederschlagswasser auf Biogasanlagen“ in Rampe bei Schwerin statt, veranstaltet vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, der Professur für Wasserwirtschaft der Universität Rostock und der Rotaria GmbH, mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Biogas Neues Ufer GmbH Rampe.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 508

Autor
Prof. Dr.-Ing. Jens Tränckner
Professur für Wasserwirtschaft
der Universität Rostock
Satower Straße 48
18051 Rostock

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Neue VRV-Kursreihe erfolgreich gestartet

Am 3. Mai 2018 fand unter der Leitung von GF Mag. Maria Bogensberger (QUANTUM – Institut für betriebswirtschaftliche Beratung GmbH) der 1. ÖWAV-Kurs „VRV 2015 für Abwasser-, Abfallverbände und Gemeinden (UA 851, 852)“ in Graz in den Räumlichkeiten des Gemeindebundes Steiermark statt. Die knapp 30 TeilnehmerInnen wurden neben der Kursleiterin von MMag. Dr. Hans-Jörg Hörmann (Amt der Stmk. Landesregierung) und Christian Schleritzko, MSc (Österreichischer Gemeindebund), die beide bei der Entwicklung und Novellierung der VRV mitgearbeitet haben, informiert. Der ÖWAV unterstützt mit dieser Schulungsmaßnahme die Abwasser- und Abfallverbände sowie die Gemeinden bei der Einführung in das neue Voranschlags- und Rechnungswesensystem, bei der Ersterfassung und Bewertung der Aktiva und Passiva für die Vermögensrechnung, bei der erstmaligen Erstellung des Voranschlages 2020 sowie bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz 2020 und bei der Befüllung der diversen Anlagen gemäß VRV 2015. Der 2. Kurs folgt am 13. Juni 2018 in Linz.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=315294  

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Antibiotika und antibiotikaresistente Bakterien und Gene im Wasserkreislauf

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-8*)

Zusammenfassung
In den letzten Jahren wurde über den Anstieg von Antibiotikaresistenzen in der Umwelt berichtet. Der DWA-Fachausschuss KA-8 „Weitergehende Abwasserbehandlung“ hat das Wissen zum Auftreten und Verhalten von antibiotikaresistenten Bakterien und Antibiotikaresistenzgenen in der weitergehenden Abwasserreinigung verfolgt und ausgewertet und in einem Arbeitsbericht zusammengefasst.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 6-2018 ab Seite 545

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Nachhaltigkeitsbewertung von Wasserinfrastruktursystemen

Leitfaden zur Anwendung des Arbeitsblatts DWA-A 272
Zusammenfassung

2014 ist das Arbeitsblatt DWA-A 272 „Grundsätze für die Planung und Implementierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS)“ erschienen, in dem die grundlegenden technischen Konzepte sowie die grundsätzliche Vorgehensweise bei Planung und Konzeption dieser Systeme beschrieben werden. In das Arbeitsblatt konnten nur Grundzüge der Bewertung einschließlich einer Liste relevanter Bewertungskriterien aufgenommen werden, eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise war nicht möglich. Vor diesem Hintergrund wurde von der DWA-Arbeitsgruppe KA-1.4 ein Leitfaden erarbeitet, in dem ein Bewertungsverfahren für Wasserinfrastruktursysteme beschrieben wird, das die relevanten Bewertungskriterien umfassend berücksichtigt und hinsichtlich des Datenbedarfs und des notwendigen Untersuchungsaufwands anwendbar und praktikabel ist. Der Beitrag beschreibt die wichtigsten Inhalte des Leitfadens.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 443

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Sedimentation pulverförmiger Aktivkohle

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-5 „Absetzverfahren“ *)
Zusammenfassung

Der Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses KA-5 „Absetzverfahren“ befasst sich mit Sedimentationsbecken, in die entweder aus einem Belebungsbecken oder einem PAK-Adsorptionsreaktor Pulveraktivkohle (PAK) zur Spurenstoffelimination eingetragen wird. Den Nachklärbecken ist häufig noch ein Filter nachgeschaltet, dessen Rückspülwasser in der Regel wieder dem Belebungsbecken zugeführt wird. Drei Sedimentationsstufen wurden näher untersucht.

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 413

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DWA-Präsident Otto Schaaf gratuliert dem Vizemeister beim Wettbewerb WorldSkills Abu Dhabi in „Water Technology“

Auszubildende im dritten Lehrjahr zur „Fachkraft für Abwassertechnik“ werden nicht häufig zum DWA-Präsidenten persönlich eingeladen. Patrick Gundert von den Servicebetrieben Neuwied hatte es sich verdient, eingeladen und geehrt zu werden. Hat er doch auf der IFAT München 2016 mit seinem Team von den Servicebetrieben Neuwied den ersten Platz bei der Deutschen Azubi-Meisterschaft für Abwassertechnik belegt.
Danach wurde er für die WorldSkills in Abu Dhabi…mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 380

Autor: Rüdiger Heidebrecht

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Betriebserfahrungen mit der Abflusssteuerung im Bestandsnetz beim Erftverband

Zusammenfassung
Die Abflusssteuerung im Bestandsnetz Kenten des Erftverbands (Bergheim/Nordrhein-Westfalen) ist eine Online-Verbundsteuerung von zehn Becken, bei der Online-Radardaten mit Radarprognose für die Generierung des Zuflusses zum Kanalnetz verwendet werden. Der Einsatz von Online-Radardaten erwies sich als geeignet und höchst zuverlässig und stellt eine Neuerung zu bisher bestehenden Abflusssteuerungen dar. Die Vorteile der nun seit über zwei Jahren (Stand April 2018) betriebenen Online- Verbundsteuerung, die sehr hohe Betriebsstabilität und der modulare Aufbau haben den Erftverband veranlasst, zwei weitere Regenüberlaufbecken in die Steuerung mit aufzunehmen und damit den Steuerungserfolg noch zu steigern. Diese Erweiterung wurde bis Ende 2017 mit den gleichen Partnern wie im vorangegangenen Forschungsprojekt umgesetzt. Der vorliegende Beitrag stellt die Abflusssteuerung im Einzugsgebiet der Kläranlage Kenten von der Planung bis zur Umsetzung vor und berichtet über die Ergebnisse und Erfahrungen im laufenden Betrieb.

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 388

Autoren
Dipl.-Ing. Maja Lange
Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e. V.
Kackertstraße 15-17, 52056 Aachen
E-Mail: briefkasten.lange@web.de
Dipl.-Ing. Heinrich Dahmen
Erftverband
Am Erftverband 6, 50126 Bergheim
Dr. Annelie Sohr
Siemens AG
Corporate Technology
Otto-Hahn-Ring 6, 81739 München
Dipl.-Ing. Reinhold Kiesewski
Erftverband
Am Erftverband 6 50126 Bergheim
Dr.-Ing. Richard Rohlfing, Oliver Pracejus
PFI Planungsgemeinschaft GmbH & Co. KG
Karl-Imhoff-Weg 4 30165 Hannover
Dipl.-Ing. (FH) Holger Hanss
Siemens AG
Process Industries

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Herausforderungen der neuen TA Luft für Anlagenbetreiber

Seit einigen Jahren arbeitet das Umweltbundesamt an einer Novellierung der Technischen Anleitung Luft (TA Luft). Hauptaugenmerk hierbei ist die Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht, wie zum Beispiel bei der Richtlinie 2008/50/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa. Oder auch die Richtlinie 2001/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2001 über nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe. Die umfangreichen Änderungen bzw. Anpassungen und die damit einhergehenden Diskussionen mit Interessengruppen und Verbänden haben den ursprünglichen Zeitplan, der den Beschluss der neuen TA Luft bereits für Herbst 2017 vorsah, durchkreuzt, sodass die TA Luft tatsächlich wohl erst in dieser Legislaturperiode zum Beschluss vorgelegt wird.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 461

Autoren
Dr.-Ing. Jörg Stockinger Dipl.-Ing. Wolfgang Doczyck
Siloxa AG
Carnaperhof 12-14, 45329 Essen
E-Mail: info@siloxa.com

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Einsatz klein bemessener Bodenfilter zur Behandlung von saisonal anfallenden Abwässern aus Fremdenverkehrseinrichtungen

Zusammenfassung
Bei ausschließlich saisonal belasteten Bodenfilteranlagen, bei denen durch beschickungsfreie Zeiten über mehrere Monate eine Regenerationsphase gewährleistet ist, kann die Oberfläche für eine kalkulierte Überschreitung der Belastungswerte konventionell bemessener Anlagen, abhängig von der Betriebszeit des Filters, verringert werden. Voraussetzung für die Bemessung ist die korrekte Bestimmung der Zulauffrachten. Die Nährstoffverhältnisse im Abwasser aus Fremdenverkehrseinrichtungen weichen von denen im kommunalen Abwasser ab. Die im Kleinkläranlagenbereich teilweise genutzten pauschalen Einwohnergleichwerte führen daher bei Anlagen mit geforderter Stickstoffelimination zu falschen Bemessungsannahmen und sollten kritisch geprüft werden.

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 426

Autoren
Dr.-Ing. Thomas Schalk, Dipl.-Ing Markus Ahnert
TU Dresden
Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft
01062 Dresden
E-Mail: thomas.schalk@tu-dresden.de
Dr.-Ing. Volker Kühn
Stadtentwässerung Dresden GmbH
Scharfenberger Straße 152, 01139 Dresden

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Weitergehende Abwasserreinigung mit der Aktivkoks-Festbett-Biologie und nachfolgender UV-Behandlung mit H2O2-Oxidation

Zusammenfassung
Der Abbau von Medizinrückständen, Pestizidwirkstoffen, Haushalts- und Industriechemikalien erfolgt in konventionellen Kläranlagen nur unzureichend. Diese gelangen dadurch in die Oberflächengewässer. Zur Einhaltung der Umweltqualitätsziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie sind deshalb zusätzliche Abwasserbehandlungsverfahren erforderlich. Eine der Möglichkeiten ist die Aktivkoks-Festbett-Biologie (AKFBB) in Kombination mit einer nachfolgenden UV-Behandlung und Oxidation mit Wasserstoffperoxid.

Es hat sich gezeigt, dass die AKFBB in Kombination mit einer UV-Oxidation in der Lage ist, effektiv Medizinrückstände und andere Spurenstoffe aus kommunalem Abwasser zu entfernen. Wird bei der UV-Behandlung zusätzlich Wasserstoffperoxid dosiert, wird durch dieses Verfahren eine hohe Wirtschaftlichkeit, auch im Vergleich zu anderen Verfahren, erreicht. Durch Dosierung von Wasserstoffperoxid wird die Elimination der Mikroschadstoffe weiter verbessert und die Verfahrenskombination mit anderen Technologien im Ergebnis vergleichbar. Mit einem durch Adsorption unterstützten biologischen Abbau der komplexen Verbindungen im Aktivkoks-Festbett wird schon eine erhebliche Reduzierung der Mikroschadstoffe erreicht. In der nachfolgenden UV-Behandlung werden die noch vorhandenen Mikroschadstoffe zu einem erheblichen Anteil weiter reduziert. Gleichzeitig wird eine weitgehende Desinfektion des Kläranlagenablaufs erreicht, sodass dieser als Brauchwasser verwendet werden kann. Die AKFBB wirkt wie ein belüftetes biologisch aktives Aktivkohlefilter, das sich durch den biologischen Abbau der adsorbierten, organischen Verbindungen regeneriert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 398

Autoren
Dr. Peter Karl
AQUA-bioCarbon GmbH
Rosenstraße 25 a, 38685 Langelsheim
E-Mail info@aqua-biocarbon.de
Dr. Eike Dolling
VAP-ec
Nansenweg 6, 38644 Goslar
E-Mail e.dolling@vap-ec.de

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Wasserwirtschaft im Blickpunkt – Vorsorge für Mensch und Natur

DWA-Landesverbandstagung Bayern
Für den 18. und 19. Oktober 2017 hatte der DWA-Landesverband Bayern zur Landesverbandstagung nach Hof eingeladen. Die Veranstaltung war wie üblich sehr gut besucht – 400 Teilnehmer und 73 Aussteller wurden gezählt. Nach der Eröffnung liefen zwei Vortragsreihen – Abwasser und Gewässer – parallel, zusätzlich gab es einen Workshop zur Arbeitssicherheit und ein Forum für Berufseinsteiger und Nachwuchskräfte, sodass die Wasserwirtschaft in ihrer ganzen Breite thematisch erfasst wurde.

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 368′

Nächste Tagung
Die nächste DWA-Landesverbandstagung Bayern findet am 23./24. Oktober 2019 in Fürth statt.
Der 144 Seiten umfassende Tagungsband kann für 15 Euro beim DWA-Landesverband Bayern bestellt werden:
https://www.dwa-bayern.de/de/ lv-publikationen.html
Daniel Eckstein (München) und Frank Bringewski (Hennef)

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Überregionaler Stammtisch der Jungen DWA in Essen

Am 15. März 2018 fand ein überregionaler Stammtisch der Jungen DWA in Essen statt. Insgesamt waren 32 Teilnehmer von Dresden bis Augsburg nach Essen gekommen, um gemeinsam über die Ziele der Jungen DWA für das Jahr 2018 zu diskutieren.
Alle Mitglieder der Jungen DWA sind herzlich dazu eingeladen, zum erfolgreichen Gelingen dieser Ziele beizutragen.
Der nächste überregionale Stammtisch der Jungen DWA soll im Rahmen der IFAT am 17. Mai 2018 in München stattfinden.

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 382

Cathrin Wittler und Alex Eppinger

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Auswirkungen der Grundwasserverordnung auf die Überarbeitung der Regelwerke des DWA-Hauptausschusses Entwässerungssysteme

Am 12. März 2018 fand in Hennef in der DWA-Bundesgeschäftsstelle ein Fachgespräch zum Thema „Auswirkungen der Grundwasserverordnung auf die Überarbeitung des Arbeitsblattes DWA-A 138 und das Regelwerk des Hauptausschusses Entwässerungssysteme“ statt. Die DWA-Arbeitsgruppen ES-3.1 „Versickerung von Niederschlagswasser“ und ES-3.7 „Dezentrale Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung“ wollten damit Klarheit hinsichtlich der Rahmenbedingungen und der Zielgrößen für den Grundwasserschutz in der laufenden Regelwerksüberarbeitung erzielen und hatten deshalb Vertreter von Landesumweltministerien und -behörden, Bundesministerium für Umwelt, Umweltbundesamt, Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), Bund/Länder-Arbeitsgruppe Anhang Niederschlagswasser, Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) und einschlägigen Hochschulen eingeladen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 378

Für die DWA-Arbeitsgruppe ES-3.1: Florian Ettinger Dieter Grotehusmann Brigitte Helmreich Ulrich Kasting E-Mail: b.helmreich@tum.de

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Building Information Modeling – Konsequenzen, Aufwand und Nutzen für die Wasserwirtschaft

Unter dem Titel „Building Information Modeling – Konsequenzen, Aufwand und Nutzen für die Wasserwirtschaft“ fand am 12. Oktober 2017 bei der DWA in Hennef ein Workshop mit 27 Teilnehmern, mehrheitlich Ingenieurbüros und Betreiber von Abwasseranlagen, statt. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, gemeinsam zu klären, welche Bedeutung Building Information Modeling (BIM) für die Wasserwirtschaft hat und in Zukunft noch bekommen wird. Eine zentrale Frage lautete: „Muss sich die Wasserwirtschaft auf BIM vorbereiten und was kann die DWA dazu beitragen?“

Mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 372

Autorin:
Sabine Thaler

Fazit
Um sich eingehender mit der Fragestellung „BIM in der Wasserwirtschaft“ auseinanderzusetzten, plant die DWA, eine Ad-hoc- Arbeitsgruppe einzurichten. Der erste Arbeitsauftrag wird ein Arbeitsbericht sein, der in den DWA-Mitgliederzeitschriften KA und KW erscheinen soll. Inhalt sollen die Darstellung der Ist-Situation im Bereich der integrierten Planung und ein Leitfaden zur Anwendung von BIM in der Wasserwirtschaft sein. Außerdem sollen weitere Schritte mit dem DWA-Präsidium beraten werden. Ein zweiter BIM-Workshop zur Standortbestimmung wird voraussichtlich für September 2018 eingeplant.

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Aktueller und wichtiger denn je

1. Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Kanalbau in Weimar

Die Mitgliederversammlung der RAL-Gütegemeinschaft Güte-schutz Kanalbau fand in diesem Jahr in Weimar statt. Über die Arbeit und Entwicklung der Gütegemeinschaft berichteten der Vorstandsvorsitzende, Dipl.-Ing. MBA Ulf Michel, der Obmann des Güteausschusses, Dipl.-Ing. Uwe Neuschäfer, der Beirats-vorsitzende, Dipl.-Ing. Gunnar Hunold sowie der Geschäftsfüh-rer, Dr.-Ing. Marco Künster. Neben der Beschlussfassung zu Haushalt und Wirtschaftsplan und geringfügigen Änderungen der Satzung standen Wahlen der Mitglieder von Vorstand und Güteausschuss im Mittelpunkt …mehr:
Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite 384

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

Die 32. Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Kanal-bau findet am 17. Mai 2019 in Bonn statt.

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Lagerverhalten von getrocknetem Klärschlamm

Selbstentzündung und Gasentwicklung
Zusammenfassung

Die Lagerung von Klärschlamm in großen Haufwerken birgt das Phänomen der Selbstentzündung und die Ausgasung von Kohlenstoffmonoxid. Dieser Artikel will einen Beitrag zur Aufklärung dieses Sachverhalts und zur Vermeidung von Bränden leisten. Mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 5-2018 ab Seite450

Autoren
Dr.-Ing. Albert Heindl
Leiter F&E Schlammbehandlung
Huber SE 92334 Berching
E-Mail: Albert.Heindl@huber.de
Prof. Dr. Peter Kurzweil
Labor für Umweltanalytik
Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH)
92224 Amberg

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Wasserwirtschaft mit innovativen Lösungen für die Probleme der Zukunft

DWA-Landesverbandstagung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
Radartechnologie zur Optimierung der Niederschlagsmessung, wassersensible Stadtentwicklung, Weiterentwicklung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Durchgängigkeit der Fließgewässer, Elimination von Mikroverunreinigungen, Ressourcenschutz, Energiewende – die DWA-Landesverbandstagung Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland Mitte November in Frankenthal deckte ein breites Spektrum der aktuellen Themen der deutschen Wasserwirtschaft ab. Innovative Lösungen für die wasserwirtschaftlichen Probleme von heute und morgen zogen sich wie ein roter Faden durch das Vortragsprogramm. Für eine lebhafte Tagungsatmosphäre sorgte der die Fachtagung begleitende Berufswettkampf der angehenden Fachkräfte für Abwassertechnik.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 278

Eine Übersicht des Beiratsgremiums ist hier aus Platzgründen nicht möglich, alle Informationen dazu finden Sie unter www.dwa-hrps.de.

Stefan Bröker

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Wassermanagement und Klimawandel

DWA-Schwerpunkt auf der IFAT
Die DWA ist auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall-und Rohstoffwirtschaft, vom 14. bis 18. Mai 2018 in München mit mehreren fachlichen Schwerpunkten vertreten, unter anderem in drei Foren mit dem Thema „Wassermanagement und Klimawandel“.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 268

www.dwa.de/ifat 

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Analyse einer möglichst weitestgehenden Phosphorelimination bei kommunalen Kläranlagen in Deutschland

Zusammenfassung
Zur Erreichung der Orientierungswerte für den „guten ökologischen Zustand“ für Fließgewässer und Seen von 0,1 mg Pges/L und darunter ist eine weitere Reduktion der Phosphoremissionen kommunaler Kläranlagen zu realisieren. Deshalb wurden in einem vom Bayerischen Landesamt für Umwelt begleiteten Vorhaben die Möglichkeiten für eine weitestgehende Phosphorelimination aufgezeigt. Die Auswertung des Ist-Zustands aller bayerischen Kläranlagen ergab ein hohes Reduktionspotenzial der Gesamtphosphoremissionen bei Anlagen . 1000 EW. Die detaillierte Bilanzierung von zehn Kläranlagen in Deutschland bestätigte, dass für die weitestgehende Elimination die bestehenden Verfahren (chemische Phosphatfällung, gegebenenfalls mit Filtration oder in Kombination mit biologischer Phosphorelimination) geeignet sind. Für Belebungsanlagen der Größenklasse 2 sind durch eine Simultanfällung mittlere Ablaufkonzentrationen ≤ 0,8 mg Pges/L betriebsstabil möglich. Bei den größeren Kläranlagen sind mittlere Ablaufkonzentration von 0,5 mg Pges/L grundsätzlich erreichbar, sofern die Nachklärung gemäß den aktuellen anerkannten Regeln der Technik bemessen ist und betrieben wird. Die spezifischen Investitions- und Betriebskosten für die Implementierung einer Simultanfällung liegen bei ca. 2–5 €/(EW · a) für Anlagen der Größenklasse 2.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 298

Autoren
Dr.-Ing. Maximilian Huber Meriam Muntau, M. Sc. Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes Prof. Dr. rer. nat. Brigitte Helmreich
Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft
Technische Universität München
Am Coulombwall 3 85748 Garching
E-Mail: b.helmreich@tum.de
Dr.-Ing. Konstantinos Athanasiadis Dr.-Ing. Eberhard Steinle
Dr.-Ing. Steinle Ingenieurgesellschaft für Abwassertechnik mbH

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Nachwuchsprobleme?

Gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen
Nach Angaben des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) rechnen Branchenexperten mit einem altersbedingten Ausscheiden jedes dritten Beschäftigten in der Wasserwirtschaft bis 2025. Um die nationale Wasserversorgung, Abwasserableitung und -behandlung auch zukünftig sicherzustellen sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren, muss die Branche den Nachwuchs stärken. Dies haben verschiedene Verbände der Wasserwirtschaft erkannt und setzen verstärkt auf die Förderung des Nachwuchses durch verschiedene Programme und Aktivitäten. Deutschlands junge Wasserwirtschaftler nutzen diese besondere Unterstützung und engagieren sich seit 2012 auf nationaler Ebene, insbesondere als Junge DWA, sowie international als Young Water Professionals (YWP) der International Water Association (IWA). Lisa Broß (Neubiberg) Hagimar von Ditfurth (Berlin) Nicole Stenzel (Plettenberg) Larissa von Marschall (Jena)

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 270

Kontaktdaten für Mitarbeit/Engagement
IWA YWP Chapter Deutschland
E-Mail: info@ywp-germany.de
Junge DWA E-Mail: info@junge-dwa.de

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Entwicklung und Bewertung von Szenarien zur Klärschlammentsorgung in Regionen Klärschlammkonzept Region Trier

Zusammenfassung
In vielen Regionen wird der aus der kommunalen Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm weiterhin landwirtschaftlich verwertet. Aufgrund der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen stellt sich für die Betreiber zunehmend die Frage der zukünftigen Entsorgungssicherheit. In dem Projekt Klärschlammkonzept Region Trier wurde ein konzeptioneller Ansatz für die thermische Verwertung des Klärschlamms in Regionen entwickelt. Anhand von unterschiedlichen Mengen-Szenarien, Standort-Varianten und Verfahrensansätzen wurde gezeigt, dass bei einer regionalen Kooperation die thermische Entsorgung in zentralen oder semizentralen Verbrennungsanlagen auch bei geringen Klärschlammmengen von bis zu 10 000 Mg TR/a eine wirtschaftliche Alternative zu der derzeitigen landwirtschaftlichen Verwertung darstellen kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 316

Autoren
Dr.-Ing. Gerd Kolisch Dipl.-Ing. Yannick Taudien
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal
E-Mail: kol@wupperverband.de
Dipl.-Ing. Helmut Berg Dipl.-Ing. Ralf Pütz
Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH
Gewerbepark Brand 48 52078 Aachen
Dipl.-Ing. Harald Guggenmos
Verbandsgemeindewerke Schweich
Brückenstraße 26, 54338 Schweich

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Hessische Gesetzgeber setzen weiter auf Qualifikation

RAL-Gütesicherung Kanalbau in EKVO bis 2025 festgeschrieben
Ende letzten Jahres hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) in Wiesbaden die konsolidierte Fassung der Abwassereigenkon-trollverordnung (EKVO für Hessen) als verbindlich rechtswirk-sam erklärt. Mit der Fortschreibung der jetzt novellierten EKVO Hessen bis zum Jahr 2025 setzt das Ministerium auch in punc-to Qualifikation weiterhin Maßstäbe: Es werden Anforderun-gen gestellt an die fachtechnische Eignung der Betriebe oder Stellen, die mit der Zustandserfassung von Abwasserkanälen und -leitungen zu beauftragen sind. Der Nachweis der fachtech-nischen Eignung im Sinne ….mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 280

Quelle: RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Stauverlust von Feinrechenanlagen Experimentelle und numerische Untersuchung von Feinrechen verschiedener Ausführung

Zusammenfassung
Die aktuell bekannten Berechnungsmethoden für Feinrechen bezüglich deren Stauverlust weisen erhebliche Differenzen zur Praxis auf. Dieser Sachverhalt war Motivation, die hydrodynamischen Eigenschaften eines unbelegten Feinrechens im Detail zu charakterisieren. Insgesamt wurden 395 Experimente im Laborgerinne der htw saar für unbelegte Feinrechen unterschiedlicher Ausführung durchgeführt. Die Änderungen des Stauverlustes infolge der Variation strömungsrelevanter Parameter wie Volumenstrom, Stababstand, Installationswinkel des Rechens, Stabform und Einstau des Unterwasserspiegels sowie Rahmengeometrie wurden gemessen. Mit dem quelloffenen Softwarepaket OpenFOAM® wurde eine numerische Simulation durchgeführt und deren Ergebnisse den experimentell ermittelten Stauverlusten gegenübergestellt, verglichen und die Möglichkeit zur Unterstützung der Rechenauslegung diskutiert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 292

Autoren
Dr. Michael Kuhn
Kuhn GmbH Technische Anlagen
Franz-Kuhn-Straße 1-3 74746 Höpfingen
E-Mail: mkuhn@kuhn-gmbh.de
M. Eng. Marco Tassone Dipl.-Ing. Gerhard Braun Prof. Dr. Klaus Kimmerle
Institut für Physikalische Prozesstechnik
der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Goebenstraße 40 66117 Saarbrücken

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Fachkräftemangel weltweit

Es ist Zeit, neue Wege zu gehen! Mit dem Ziel, bis 2030 jedem Menschen weltweit den Zugang zu Sanitärversorgung sicherzustellen, lohnt sich der Blick auf den eklatanten Fachkräftemangel im Sektor und die Frage, warum nur so wenige Frauen in den Arbeitsbereich kommen und bleiben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 272

Autorin
Maren Heuvels
BORDA – Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung
Am Deich 45, 28199 Bremen
E-Mail: heuvels@borda.de

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Energieeinsparung auf Kläranlagen

Erfahrungsbericht von einer saisonal belasteten Kläranlage
Zusammenfassung

Am 11. August 2014 wurde in Österreich das Energieeffizienz­gesetz (EEffG) verkündet und auf die heimischen Energieversor­ger eine Einsparungsverpflichtung ihrer Energieabsätze von jährlich 0,6 % bis 2020 übertragen. Kläranlagen sind in Öster­reich mit einem Anteil von etwa 20 % am kommunalen Energie­verbrauch bedeutende Verbraucher. Der überwiegende Anteil des Energiebedarfs trifft dabei die biologische Reinigung und hierbei wieder mehrheitlich die Belüftung, gefolgt von der Rührwerks­technik. Bei einer saisonal stark belasteten Kläranlage in Schüt­zen am Gebirge (Burgenland, Österreich) mit einer Auslegungs­kapazität von 66 500 EW und einer Spitzenauslegung von bis zu 200 000 EW wurde die biologische Stufe mit neuen Belüftern und neuen Rührwerken ausgestattet. Die Umsetzung und Finan­zierung wurde österreichweit erstmalig über ein Einspar-Con­tracting realisiert. Ziel war es, den Energieverbrauch in der bio­logischen Stufe von etwa 880 000 kWh/a auf etwa 500 000 kWh/a zu reduzieren. Das seit Ende Mai 2016 operative Mess­system mit Online-Überwachung und Energie-Monitoring bestä­tigt die Prognosen des erfolgreichen Umbaus.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 311

Autoren
Dr.-Ing. Gunnar Demoulin
NWT OG
Überfuhrstraße 12 5026 Salzburg, Österreich
E-Mail: info@nwtechnology.at
DI Karl Potz
Verbund Solutions GmbH
Europaplatz 2 1150 Wien, Österreich
DI Christof Giefing
Reinhaltungsverband Region Neusiedler See – Westufer
Pappelwiesen 1 7081 Schützen/Geb., Österreich

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Erfahrungen bei der Planung und dem Bau des Abwasserkanals Emscher

Zusammenfassung
Der Umbau des Emschersystems in Nordrhein-Westfalen ist mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro ei¬nes der größten wasserwirtschaftlichen Projekte Europas. Das größte abwassertechnische Einzelprojekt innerhalb des Emscherumbaus ist der Abwasserkanal Emscher. Im vorliegenden Artikel wird über die Erfahrungen aus der mehrjährigen Planungspha¬se sowie der Bauausführung eines Kanalprojektes mit außerge¬wöhnlicher Dimension am Beispiel eines Bauabschnittes des Ab¬wasserkanals Emscher berichtet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 4-2018 ab Seite 282

Autoren
Dipl.-Ing. Reinhard Ketteler
Emschergenossenschaft
Gebietsmanager Emscherhauptlauf
Kronprinzenstraße 24 45128 Essen
E-Mail: ketteler.reinhard@eglv.de
Dipl.-Ing. Klaus Alt Dipl.-Ing. Martin Saurbier
Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH
Stockkampstraße 10 40477 Düsseldorf
E-Mail: klaus.alt@hydro-ingenieure.de martin.saurbier@hydro-ingenieure.de

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Wasserwirtschaft – Wissen macht Zukunft

DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg
Für den 12. und 13. Oktober 2017 hatte der DWA-Landesverband Baden- Württemberg gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW (KomS), geanetz.plus Baden-Württemberg sowie dem Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg (WBW) und dem BWK-Landesverband Baden-Württemberg zur Landesverbandstagung nach Fellbach eingeladen. Die Veranstaltung war wie üblich sehr gut besucht – 600 Teilnehmer und 100 Aussteller wurden gezählt. Am ersten Tag liefen nach der Eröffnung drei Vortragsreihen parallel, am zweiten zwei, sodass die Wasserwirtschaft in ihrer ganzen Breite thematisch erfasst wurde.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 186

Nächste Tagung
Die nächste DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg findet am 17./18. Oktober 2019 in Pforzheim statt.
Der ca. 400 Seiten umfassende Tagungsband kann beim DWA-Landesverband Baden-Württemberg bestellt werden:
https://www.dwa-bw.de/de/tagungsbaende-und-nachbarschaftsbuecher.html

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Mikrobielle Elektrolysezellen – energieeffiziente Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung von Energieträgern

Ergebnisse aus dem ERWAS-Verbundprojekt BioMethanol
Zusammenfassung

Mikrobielle Elektrolysezellen sind eine vielversprechende Technologie zur energieeffizienten und ressourcenschonenden Abwasserreinigung bei gleichzeitiger Gewinnung eines Wertstoffs wie zum Beispiel Methanol. Im Vergleich zur Methanol-Produktion auf Basis fossiler Rohstoffe verspricht das im Rahmen der Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft – ERWAS“ untersuchte Konzept BioMethanol eine deutliche Verringerung von Treibhausgasemissionen und des Bedarfs an fossilen Energieträgern. Mit den heutigen Investitions- und Betriebskosten der mikrobiellen Elektrolysezelle ist das Verfahren jedoch noch nicht wirtschaftlich darstellbar. Hier besteht weiterer Forschungs-und Entwicklungsbedarf, wobei auch die Umweltwirkung der verwendeten Materialien zu berücksichtigen ist. Darüber hinaus könnte die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens durch die Gewinnung eines höherpreisigen Produkts, wie zum Beispiel Dimethylether verbessert werden. Zudem tragen die Stromkosten für die mikrobielle Elektrolyse signifikant zu den Betriebskosten bei. Die Wirtschaftlichkeit des energieeffizienten Verfahrens könnte somit auch durch Anerkennung als Strom-/Energiespeicher und eine hiermit verbundene Befreiung des bezogenen Stroms von Umlagen und Entgelten positiv beeinflusst werden. Um die vielversprechende Technologie der mikrobiellen Elektrolyse vom Labor in praktische Anwendungen zu überführen, sind nicht zuletzt auch ein intensiver Austausch und eine vertiefte Diskussion mit den zukünftigen Anwendern notwendig.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 224

Autoren
Dr.-Ing. Sven Kerzenmacher
Universität Freiburg
IMTEK – Institut für Mikrosystemtechnik
Georges-Koehler-Allee 103, 79110 Freiburg
E-Mail: sven.kerzenmacher@imtek.de
ab April: Universität Bremen Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) Leobener Straße 1 28359 Bremen

Prof. Dr. Johannes Gescher
Karlsruher Institut für Technologie
Institut für angewandte Biowissenschaften
Abteilung angewandte Biologie
76131 Karlsruhe
E-Mail: johannes.gescher@kit.edu

Prof. Dr. Ingo Krossing
Universität Freiburg
Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Albertstraße 21,79104 Freiburg
E-Mail: krossing@uni-freiburg.de

Dr.-Ing. Achim Schaadt
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Thermochemische Prozesse
Heidenhofstraße 2, 79110 Freiburg
E-Mail: achim.schaadt@ise.fraunhofer.de

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Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten, Teil 2 Eigenüberwachung und Gütesicherung

Abwasserleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspekti-onsöffnungen sind dicht herzustellen, damit Grundwasser und Boden nicht durch exfiltrierendes Abwasser verschmutzt wird. Undichte Abwasserleitungen und -kanäle führen bei Infiltration von Grundwasser zu einer erheblichen Belastung des Ab-wassernetzes und …mehr:

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 194

Autoren:
RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Flexibilitätsbeiträge von Kläranlagen zur Energiewende

Handlungsempfehlungen und Forderungen an Gesetzgeber und Politik
Zusammenfassung

Die durch den zunehmenden Anteil fluktuierender erneuerbarer Energieträger erforderliche Transformation der Energienetze ist in vollem Gange. Das Projekt arrivee hat gezeigt, dass die dazu erforderlichen Flexibilitäten unter anderem auch von Kläranlagen bereits heute bereitgestellt werden können; relevantes Potenzial ist vorhanden. Was dazu aus technischer Sicht auf der Kläranlage erforderlich ist, aber auch an welcher Stelle die Arbeit der Betreiber und Fachverbände über den Status Quo hinausgehen sollte, wird in diesem Beitrag in kompakter Form gezeigt. Wesentliche Aspekte sind dabei auch die energierechtlichen Hinweise für die Betreiber sowie die Nennung erforderlicher Anpassungen bestehender gesetzlicher Vorschriften, eine progressive Fortentwicklung der Energiewendepolitik sowie der Politikfelder Abwasser und Kommunalwirtschaft. Basierend auf den Projektergebnissen sowie durchgeführten Experteninterviews und Expertenworkshops wurden in arrivee die hier vorliegenden Handlungsempfehlungen sowie Forderungen an Gesetzgeber und Politik erarbeitet, die auch im bereits vorliegenden Schlussbericht des Projekts nachgelesen werden können.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 217

Autoren
Dipl.-Ing. Oliver Gretzschel
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Dr. Frank Hüesker
Technische Universität Kaiserslautern Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: oliver.gretzschel@bauing.uni-kl.de

Dr.-Ing. Gerd Kolisch
Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

Dipl.-Ing. Dirk Salomon
Wupperverband
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek
Bergische Universität Wuppertal Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik
Rainer-Gruenter-Straße 21, 42119 Wuppertal

Rechtsanwalt Daniel Schiebold
Becker Büttner Held
Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Magazinstraße 15-16, 10179 Berlin

Dipl.-Ing. (FH) Babett Hanke, M. Sc.
Transferstelle Bingen
Berlinstraße 107a, 55411 Bingen

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Bereitstellung von Flexibilität durch Kläranlagen

Kennzahlen, Restriktionen, Kontrollparameter und deren simulationstechnische und praktische Validierung
Zusammenfassung

Der Bedarf an Flexibilität am Energiemarkt wird getrieben durch einen stetig wachsenden Anteil volatiler Stromerzeuger als Folge der Energiewende. Flexibilität wird durch den variablen Betrieb verschiedener Anlagen und Energiespeicher bereitgestellt, zu denen auch Kläranlagen zählen können. Es zeigt sich, dass die Wasserwirtschaft mit ihren Leistungsgrößen an Blockheizkraftwerken, Gebläsen, Pumpen und Entwässerungsaggregaten über interessante Flexibilitätsoptionen für die Energiewirtschaft verfügt. Während diese Potenziale unumstritten sind, fehlt es an Wissen, Werkzeugen und Instrumentarien, diese Potenziale in eine reale Nutzung zu überführen. Der Beitrag beschreibt die Interaktion von Anforderungen und Möglichkeiten von Aggregaten auf Kläranlagen an der Schnittstelle von Wasser- und Energiewirtschaft. Am Beispiel des Regelenergiemarkts wurden sowohl durch Simulation zweier Anlagen und reale Feldversuchen als auch durch die Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk Optionen zur Bereitstellung von Flexibilität auf der Kläranlage im praktischen Betrieb aufgezeigt. Durch den Einsatz von sinnvollen Kennzahlen und Restriktionen konnte gezeigt werden, dass die Kläranlage, ohne Einbußen bei ihrer Reinigungsleistung, am Energiemarkt teilnehmen kann.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite196

Autoren
Dipl.-Ing. Michael Schäfer
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
TU Kaiserslautern
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: michael.schaefer@bauing.uni-kl.de

Dr.-Ing. Inka Hobus
Philipp Pyro, M. Sc.
Wupperverbandsgesellschaft für Integrale Wasserwirtschaft mbH
Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal
Dipl.-Ing. Dirk Salomon Wupperverband Untere Lichtenplatzer Straße 100 42289 Wuppertal

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Energieeffiziente Abwasserreinigung durch Abwassersiebung

Zusammenfassung
Die chemisch gebundene Energie des Abwassers im Zulauf der Kläranlage übersteigt den Bedarf an elektrischer Energie, die zur Abwasserreinigung benötigt wird, etwa um den Faktor 4 bis 5. Dennoch gelingt ein energieneutraler Kläranlagenbetrieb in den meisten Fällen nicht. Durch die Implementierung von Verfahren zur Kohlenstoffausschleusung aus Abwasser kann die Energieeffizienz verbessert werden. In diesem Beitrag werden Versuchsergebnisse vorgestellt, die im Rahmen des Projekts E-Klär gewonnen wurden. Der Schwerpunkt der Ergebnispräsentation in diesem Artikel liegt auf dem großtechnisch untersuchten Verfahren der Abwassersiebung. Auf drei Kläranlagen des Ruhrverbands wurden mit einer großtechnischen Pilotanlage zwischen ca. 30 % und 70 % des CSB ausgeschleust und ca. 50 % bis 90 % hinsichtlich des Parameters abfiltrierbare Stoffe (AFS) zurückgehalten. Eine Steigerung der CSB-Ausschleusung bei der Zugabe chemischer Additive in den Zulauf zur Pilotanlage zwecks Koagulation kleiner Partikel konnte beobachtet werden. Die aus dem Abwasser rückgewonnenen Kohlenstoffverbindungen können der Faulung zur Verfügung gestellt werden und führen zu Einsparungen bei der Belüftung der biologischen Stufe. Die Auswirkungen des Einsatzes der Abwassersiebung auf die spezifische Stromerzeugung wurden rechnerisch untersucht.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 210

Autoren
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Kaleß
Dr.-Ing. Laurence Palmowski
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp
Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen
Mies-van-der-Rohe-Straße 1 52074 Aachen
E-Mail: kaless@isa.rwth-aachen.de

Dipl.-Ing. Michael Kink
Dr.-Ing. Albert Heindl
Huber SE
Industriepark Erasb

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Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologien für den Transformationsprozess in Richtung Technikwende – Projekt E-Klär

Zusammenfassung
Die kommunale „Kläranlage der Zukunft“ wird neben den heutigen Anforderungen an die Nährstoffelimination weitere Anforderungen erfüllen beziehungsweise sich an neue Rahmenbedingungen anpassen müssen. Die Minimierung des Energiebedarfs von Kläranlagen sowie die Nutzung der im Abwasser enthaltenen Energie und Ressourcen werden weiterhin an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts (E-Klär) wurde zum einen die (Weiter-)Entwicklung innovativer Technologien zur besseren Nutzung der im Abwasser enthaltenen Energie und Ressourcen untersucht. Zum anderen wurde ein methodischer Ansatz entwickelt, der das jetzige Planungsvorgehen durch eine strategische Infrastrukturplanung zur langfristigen technologischen Transformation konkreter Kläranlagen erarbeitet.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 206

Autoren
Dr.-Ing. Laurence Palmowski Prof. Dr.-Ing. Johannes Pinnekamp
Institut für Siedlungswasserwirtschaft
der RWTH Aachen University
52056 Aachen
E-Mail: Palmowski@isa.rwth-aachen.de

Dr.-Ing. Maike Beier
Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik
der Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Dr. Stefan Geyler
Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement
der Universität Leipzig
Grimmaische Straße 12, 04109 Leipzig

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Wassersensible Zukunftsstadt auch in der Breite möglich – optimierte Rahmenbedingungen notwendig

Verbändeübergreifende Zusammenarbeit bei der Regelwerkserstellung, Klärung offener Haftungsfragen, Sicherung der Finanzierung von Planung, Bau und Betrieb, modifizierte Planungsprozesse, Werben für Nutzen und Machbarkeit durch die Visualisierung erfolgreicher Projekte sowie eine gezielte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit – dies sind einige der wesentlichen Stellschrauben, mit denen der Aufbau einer wassersensiblen Infrastruktur – auch zur Anpassung an den Klimawandel – in den Kommunen forciert werden kann. Mitte Januar hatten sich auf Einladung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Osnabrück knapp 40 Experten aus Wasserwirtschaft, Wissenschaft und Stadtplanung getroffen, um zu diskutieren, wie eine wassersensible Stadtentwicklung forciert werden kann. Die wesentlichen Kernaussagen der Impulsvorträge der Veranstaltung haben wir im Bericht „Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen“ im Februar vorgestellt. Der vorliegende Bericht fasst die Round-Table- Diskussionen des zweiten Teils des Workshops zu Hemmnissen, Strategien und Maßnahmen der Umsetzung zusammen und leitet die Arbeitsaufträge für DWA und DBU aus den Workshop- Ergebnissen ab.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 190

Autoren
Dipl.-Volksw. Stefan Bröker
Dr. Friedrich Hetzel
Dr.-Ing. Christian Wilhelm
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
E-Mail: broeker@dwa.de

Ulf Jacob
DBU Zentrum für Umweltkommunikation gGmbH
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
E-Mail: u.jacob@dbu.de

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Ressource Wasser: DWA-Schwerpunkt auf der IFAT

Das Thema „Ressource Wasser“ bildet einen Schwerpunkt der DWA-Messepräsenz auf der IFAT vom 14. bis 18. Mai 2018 in München. Drei Foren beschäftigen sich mit Managementaufgaben der Wasserver- und -entsorgung

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2018 ab Seite 184
Übersicht DWA-Messepräsenz:

www.dwa.de/ifat oder www.dwa.de/presse

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Übersicht zur Wasserwirtschaft in Deutschland veröffentlicht

Einen umfassenden Überblick über die Grundlagen, Belastungen und Maßnahmen der deutschen Wasserwirtschaft, das bietet die 234 Seiten starke Broschüre „Wasserwirtschaft in Deutschland“, die das Umweltbundesamt herausgegeben hat. Die Veröffentlichung präsentiert wesentliche Fakten und aktuelle Daten rund um den Zustand der Gewässer, Gewässerschutz sowie Wasserversorgung und -entsorgung. – Kostenloser Download:
https://www.umweltbundesamt.de/ publikationen/wasserwirtschaft-in-deutschland-grundlagen

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Ermittlung von Überflutungsgefahren mit vereinfachten und detaillierten hydrodynamischen Modellen

Ein Praxisleitfaden zu Begriffen, Berechnungsmethoden, Grundlagen und Einflussfaktoren
Zusammenfassung

Informationen zur Überflutungsgefährdung (Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten) sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge. Die Ermittlung entsprechender Daten ist unter Einsatz hydrodynamischer Modelle möglich, mit denen Abflussprozesse im Kanalnetz- und/oder auf der Oberfläche detailliert abgebildet werden können. Im Merkblatt DWA-M 119 wird grundsätzlich zwischen „2D-Simulation des Oberflächenabflusses“ und „gekoppelter 1D/2D-Abflussimulation“ unterschieden. Durch die fortschreitende Entwicklung der Modelltechnik gibt es in der Praxis jedoch mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, Überflutungsgefahren mittels hydrodynamischer Kanalnetzmodelle, Oberflächenabflussmodelle oder gekoppelter Modelle abzubilden. Zudem sind die Ergebnisse der einzelnen Modelle strukturell sehr unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel dem Ansatz zur Abflussbildung beeinflusst. Vor diesem Hintergrund wurde im Projekt KLASII ein Praxisleitfaden erstellt, der die aktuell in der Praxis gebräuchlichen Modelle und Modellkombinationen erläutert, die für den Modellaufbau erforderlichen Grundlagendaten nennt, Einflüsse maßgebender Berechnungsfaktoren beschreibt und Hilfestellung bei der Auswahl einer für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete Berechnngsmethode gibt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 130

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Jana von Horn, Dipl.-Ing. Christina Bonnet
Hochschule Bremen, Fakultät Architektur, Bau und Umwelt
Fachgebiet Industrie- und Siedlungswasserwirtschaft in Metropolregionen
Neustadtswall 30, 28199 Bremen
E-Mail: jana.von-horn@hs-bremen.de
Dipl.-Ing. Michael Koch, Katrin Schäfer, M. Sc.
Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Hanseatenhof 5, 28 195 Bremen
E-Mail: michael.koch@umwelt.bremen.de
Dipl.-Ing. Dietmar Gatke, Dipl.-Ing. Katharina Thielking
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5, 28217 Bremen
E-Mail: gatke@hansewasser.de
Dr.-Ing. Holger Hoppe, Michael Jeskulke, M. Sc.
Dr. Pecher AG
Klinkerweg 5, 40699 Erkrath
E-Mail: holger.hoppe@pecher.de

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Einheitliches Konzept zur Bewertung von Starkregenereignissen mittels Starkregenindex

Zusammenfassung
Überflutungsereignisse durch außergewöhnliche Starkregen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus des öffentlichen und fachlichen Interesses gerückt. Bei der Etablierung eines Starkregenrisikomanagements kommt der Risikokommunikation besondere Bedeutung zu. Für die allgemeinverständliche Vermittlung des Charakters von Starkregen als „extremes Naturphänomen“ wird der Ansatz des Starkregenindex als besonders geeignet angesehen. Aufbauend auf verschiedenen Fachbeiträgen zum Starkregenindex wird von den Autoren ein zwölfstufiger Starkregenindex vorgeschlagen, wobei sich die zwölf Stufen zu vier Starkregenkategorien zusammenfassen lassen. Die entwickelte einheitliche, ortsbezogene Starkregenindex-Methodik wird auf ein in Dortmund 2008 aufgetretenes Starkregenereignis exemplarisch angewendet, illustriert und hinsichtlich ihrer Eignung verifiziert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 113

Autoren
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft
TU Kaiserslautern
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de
Dipl.-Ing. Marc Krüger, M.Sc.
Dipl.-Geogr. Angela Pfister
Dipl.-Ing. Michael Becker
Emschergenossenschaft/Lippeverband
Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
E-Mail: krueger.marc@eglv.de pfister.angela@eglv.de becker.michael@eglv.de

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Transformation zur Wassersensiblen Zukunftsstadt

Zusammenfassung
Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen keinen Zweifel daran, dass die Menschheit kurz davor ist, sich ihre eigene Lebensgrundlage durch Übernutzung der Ressourcen und Schädigung der Umwelt zu zerstören. Allerdings werden in unserem anscheinend postfaktischen Zeitalter derartige Erkenntnisse verstärkt zu Fake News erklärt, und umgekehrt werden Falschmeldungen zur Grundlage gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und politischer Entscheidungen. Wenn über die Zukunftsstadt und die Transformation zur Stadt der Zukunft nachgedacht wird, muss entgegen dieser Entwicklung der auf wissenschaftlichen Fakten basierende, nachhaltige Schutz und Erhalt unseres Lebensraums für alle Menschen die oberste Maxime des Handelns sein. Dies bedeutet unter anderem, dass neben einer dauerhaft funktionsfähigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien das Wasser im Fokus der Überlegungen stehen muss. Dabei sollte beachtet werden, dass Energie keine Ressourcen-Limitierung hat, Wasser jedoch häufig ein knappes Gut ist. Die Stadt der Zukunft wird bzw. muss also stark vom Wasser geprägt sein. Der vorliegende Beitrag zeigt Anforderungen an die wassersensible Zukunftsstadt auf und beschreibt erste, pragmatische und heute bereits umsetzbare Schritte, wie sich der Transformationsprozess aus Sicht der Wasserwirtschaft beginnen und gestalten lässt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 106

Autor
Prof. Dr.-Ing. Markus Schröder
Tuttahs & Meyer
Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH
Bismarckstraße 2-8 52066 Aachen

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Transition urbaner Wasserinfrastruktursysteme – notwendig und machbar?

Zusammenfassung
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 hat auch Konsequenzen für die deutsche Wasserwirtschaft. Daraus sich ergebende zusätzliche Anforderungen bei gleichzeitigen Änderungen wichtiger Randbedingungen zeigen den Transitionsbedarf für die bestehenden Wasserinfrastruktursysteme. Aus Sicht der Transitionsforschung weist das bestehende „Regime“ Kennzeichen auf, die besondere Hemmnisse für Innovationen verursachen und die Anpassungen an die zusätzlichen Anforderungen und Veränderungen auf der Ebene der „Landschaft“ erschweren. Auch wenn sich bereits innovative Konzepte entwickelt haben bzw. sich entwickeln, ist für eine breitere Umsetzung dieser „Nischen“-Ansätze der Einsatz unterschiedlicher innovationsfördernder Instrumente notwendig und sinnvoll.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 121

Autoren
Dr.-Ing. Thomas Hillenbrand Katharina Eckartz Dr.-Ing. Harald Hiessl
Claudia Hohmann Dr.-Ing. Jutta Niederste-Hollenberg
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Breslauer Straße 48 76139 Karlsruhe

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Wasserwirtschaft auf der IFAT DWA-Messepräsenz: abwechslungsreich, informativ und unterhaltsam

Die DWA ist vom 14. bis 18. Mai 2018 mit einem abwechslungsreichen, informativen und unterhaltsamen Programm auf der IFAT in München, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Ressourcenwirtschaft vertreten. Hierzu zählen technisch-wissenschaftliche Foren, Hochschul- und Berufswettbewerbe sowie flankierende Angebote wie der DWA-Bookstore, das DWA-Jobcenter oder der DWA-Verbände- und -Firmenstand.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 98

Autorin:
Alexandra Bartschat

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Dichtheitsprüfung von Freispiegelleitungen und Schächten,

Teil 1 Eigenüberwachung und Gütesicherung
Abwasserleitungen und -kanäle sowie Schächte und Inspektionsöffnungen sind dicht herzustellen, damit Grundwasser und Boden nicht durch exfiltrierendes Abwasser verschmutzt wird. Undichte Abwasserleitungen und -kanäle führen bei Infiltration von Grundwasser zu einer erheblichen Belastung des Abwassernetzes und der Abwasserbehandlungsanlagen. Wenn zusätzlich Bodenmaterial aus der Leitungszone ausgewaschen wird, ist sogar die Standsicherheit gefährdet. Sobald ein Bauvertrag geschlossen wird, bei dem die VOB Teil B Vertragsgrundlage ist, gilt für die Entwässerungskanalar-beiten DIN 18306 als Allgemeine …

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 104

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

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Führungs- und Spitzenpositionen auch für Frauen

Die Bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung arbeitet daran
„In gemischten Teams ist das Arbeitsklima besser, die Dinge werden vielseitiger betrachtet, es entstehen mehr Ideen, und die Arbeitsergebnisse insgesamt werden gesteigert“, so Professor Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Bayerischen Umweltministerium (StMUV). Der Chef der Bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung freut sich deshalb, dass seit Juli nun drei der zehn Referatsleiterpositionen….mehr: Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 101

Fazit
Es wurde eine gute Basis für mehr Frauen in Führungspositionen geschaffen, und die Statistiken lassen erwarten, dass mittelfristig die Frauenanteile weiter zunehmen sollten. Dennoch ist weiterhin eine Sensibilisierung aller für dieses Thema wichtig, damit mehr Frauen mit gutem Vorbild vorangehen.

Kontakt
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) Referat 51 Baudirektorin Kerstin Staton Tel. 089/92 14-43 60 E-Mail: kerstin.staton@stmuv.bayern.de

Nähere Informationen zu den Karrieremöglichkeiten unter:
www.wasser.bayern.de/karriere

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Gebührenkalkulation: Zivilrechtliche und kalkulatorische Anpassungserfordernisse zur Einführung von neuartigen Sanitärsystemen

Zusammenfassung
Wegen sich ändernder Rahmenbedingungen ist zu erwarten, dass bestehende technische Systeme der Wasserver- und Abwasserentsorgung zukünftig umfassenden Modifizierungen unterliegen werden. Abhängig vom Umfang dieser Anpassungen ergeben sich Änderungen im Bereich der (gebühren-)rechtlichen Umsetzungen. Weiterhin ist zu erwarten, dass geltende Tarifgestaltungen an die veränderten technischen Bedingungen angepasst werden müssen. Die zu bewältigenden Umsetzungsprobleme im Rahmen der rechtlichen Bedingungen werden auf Basis eines Beispiels veranschaulicht.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 142

Fazit
Anhand eines Beispiels im Rahmen möglicher „innovativer“ Transformationen vorhandener Entsorgungsstrukturen zeigt sich, dass einerseits bestehende Rechtskonstruktionen genutzt werden können, um vermeintliche Regelungslücken zu füllen (Eigentumsproblematik), andererseits aber auch Modifizierungen des Rechtsrahmens erforderlich scheinen („Grauwassergebühr“).

Autoren
Dipl.-Math. oec. Dr. Harald Breitenbach Wirtschaftsprüfer
Ralf Ehre Rechtsanwalt
Mittelrheinische Treuhand GmbH
In den Weniken 1, 56070 Koblenz

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Wasserwirtschaft wichtiger Baustein der Klimaanpassung in den Kommunen

DBU/DWA-Expertenworkshop Wassersensible Zukunftsstadt
Wasser spielt bei der Klimaanpassung in den Städten eine große Rolle, sowohl bezüglich der Überflutungsvorsorge als auch hinsichtlich der Verdunstungskühlung. Auch unter energetischen Aspekten kann die Wasserwirtschaft viel zur Entwicklung der Zukunftsstadt beitragen, Stichwort Grau- und Schwarzwassernutzung. Eine Vielzahl erfolgreicher Pilotprojekte untermauert bereits heute die Möglich- und Fähigkeiten der Wasserwirtschaft. Noch fehlt aber die breite Umsetzung in der Fläche. Vor allem rechtliche, organisatorische und finanzielle Hemmnisse stehen einer solchen flächendeckenden Umsetzung noch im Wege. Technische Fragen sind deutlich weniger relevant. Vielmehr sehen die Experten ein fehlendes sektorübergreifendes Miteinander sowie unscharfe und unklare Zuständigkeiten als Bremsklötze. Planer und Entscheider aus allen betroffenen Bereichen möglichst frühzeitig zusammenbringen, im Optimalfall bereits in der Phase Null, Zuständigkeiten klären und definieren, Finanzierungstöpfe bereitstellen; über diese Notwendigkeiten bestand Einigkeit beim Expertenworkshop „Wassersensible Zukunftsstadt“, den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) Mitte Januar in Osnabrück durchgeführt haben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 96

Autor: Stefan Bröker

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Beitrag der Wasserinfrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel: die Akteure im Zusammenspiel

Zusammenfassung
Für die Gestaltung zukunftsfähiger und klimagerechter Städte spielen neuartige Wasserinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Die Verknüpfung von grauen, blauen und grünen Infrastrukturen bietet neue (Ein-)Sichten auf den Umgang mit Wasser in der Stadt und die Gestaltung wasserbezogener Infrastrukturen. Für die Verknüpfung verschiedener Infrastrukturen ist ein Dialog zwischen Stadt- und Infrastrukturentwicklung erforderlich, in dem gemeinsam und auf Augenhöhe nach Strategien und Maßnahmen gesucht wird. Aktuelle Forschung zeigt, dass gekoppelte Infrastrukturen als Mittel zur Anpassung an den Klimawandel und zur Erhöhung der Lebensqualität gute Potenziale zur Anknüpfung an gängige Ziele und Diskurse in der Stadtentwicklung in Deutschland mitbringen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2018 ab Seite 137

Autoren
Dr. Martina Winker
ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung
Hamburger Allee 45 60486 Frankfurt am Main
E-Mail: winker@isoe.de
Jan Hendrik Trapp
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Zimmerstraße 13-15 10969 Berlin
E-Mail: trapp@difu.de

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Machbarkeit und Nutzen einer Implementierung des Modells zur Beurteilung der Umweltrelevanz nach Merkblatt DWA-M 149-7

Zusammenfassung
Seit Anfang 2016 ist das Merkblatt DWA-M 149-7 zur Beurteilung der Umweltrelevanz von Entwässerungssystemen als Weißdruck verfügbar. Im Zusammenhang mit der Forderung nach einer möglichst umfassenden Berücksichtigung nach DWA-A 143-1 könnte sich aus der ergänzenden Beurteilung der Umweltrelevanz eine weitere Eingangsgröße für die „Integrierte Sanierungsplanung“ ergeben. Um die Machbarkeit der systemtechnischen und prozessualen Implementierung, die Anwendbarkeit der Beurteilungssystematik und auch die Nutzbarkeit der daraus gewonnenen Erkenntnisse einzuordnen, wurde eigens ein Prüfprojekt ins Leben gerufen. Der Beitrag schildert die Vorgehensweise und beschreibt die Ergebnisse.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 24

Autoren
Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rüdiger Jathe
Funktionsbereichsleiter Netzsanierung
B. Sc. Geowiss. Nicole Bartel
Systemexpertin Netzsanierung
M. Sc. Geow. Sandra Petersen
Netzerweiterung und Abstimmungsverfahren
hanseWasser Bremen GmbH
Birkenfelsstraße 5 28217 Bremen

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Effizienter Einsatz von kontinuierlich durchströmten Sandfiltern bei der Spurenstoffelimination nach Ozonung und/oder Pulveraktivkohledosierung und mit granulierter Aktivkohle

Zusammenfassung
Die aktuell relevanten Verfahren zur Entfernung von Spurenstoffen aus Abwasser sind die Ozonung mit anschließender biologisch aktivierter Filtration, die Adsorption an Pulveraktivkohle (PAK) und die Adsorption an granulierter Aktivkohle (GAK). Bei allen drei Verfahren kann das kontinuierlich durchströmte Sandfilter (KDSF) – je nach Einsatzzweck mit Sand- oder GAK-Füllung – sehr gut eingesetzt werden. Ein wesentlicher Vorteil liegt dabei in der gleichzeitigen Spuren- und Feststoffentnahme in einer Filtereinheit. Der effiziente Einsatz von KDSF bei der Spurenstoffelimination in großtechnischen Anlagen wird durch eine zunehmende Anzahl von Anlagen im kommunalen/industriellen Bereich belegt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 31

Autoren
Dipl.-Ing. Andreas Sack Dipl.-Ing. Hansjörg Lenz Dipl.-Ing. Ralf Nau Dipl.-Ing. Matthias Diel
Nordic Water GmbH
Hansemannstraße 41, 41468 Neuss

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Stuttgarter Runde: Experten für Kanalsanierung tagten auch 2017 wieder

Am 6. April 2017 führte der DWA-Landesverband Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart bereits zum siebten Mal in Folge die jährliche Fachveranstaltung „Stuttgarter Runde“ durch. 130 Experten aus Kommunen, Ingenieur-Büros, Firmen, Institutionen und Behörden sowie 26 Fachaussteller trafen sich dabei zum Erfahrungsaustausch.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 20

Autorin
Dipl.-Ing. agr. Susanne Hartwein
Marshallstraße 150
89231 Neu-Ulm

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Anleitung zur Qualitätskontrolle von kohlenstoffhaltigen Substraten zur Verbesserung der Denitrifikationsleistung

Eingangskontrolle der C-Quellen
Zusammenfassung

Durch die Zugabe von C-Quellen kann zusätzlich beim biologischen Kohlenstoff- und Stickstoffabbau auf den Kläranlagen die Bildung und Emission von CO2 und auch Lachgas maßgeblich begünstigt werden. Auf dem Klärwerk Pforzheim und Heidelberg fanden dazu umfängliche Messungen statt. Auf Basis der großtechnischen Messungen können intelligente Regelungskonzepte entwickelt werden (unter anderem für die Kohlenstoffdosierung), mit denen neben der klassischen Einhaltung der Ablaufanforderungen auch die Emission von Treibhausgasen reduziert werden kann. Mit der hier beschriebenen Qualitätskontrolle der eingesetzten kohlenstoffhaltigen Substrate wird es möglich, dass bei den Regelungsstrategien zur Kohlenstoffdosierung auch stoffspezifische Eigenschaften der C-Quellen einfließen. Ziel der Veröffentlichung ist es nicht, die kohlenstoffhaltigen Substrate (C-Quellen) nach „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten, viel mehr ist das Ziel, Qualitätskontrollmaßnahmen vorzuschlagen, um eine benutzerabhängige Bewertung der eingesetzten C-Quellen zu ermöglichen. Für die einzelnen Bewertungskriterien können individuelle Qualitätsziele festgelegt werden. Anhand der Ziele und deren Einhaltung können die unterschiedlichen C-Quellen miteinander verglichen werden. Des Weiteren kann anhand der Ziele die Kontrolle der Qualität bei den späteren Lieferungen erfolgen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 46

Autoren
Dipl.-Ing. Barbara Cybulski
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Pforzheim
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
E-Mail: barbara.cybulski@t-online.de

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Feurer
Abwasserzweckverband Heidelberg
Tiergartenstraße 55, 69121 Heidelberg
E-Mail: juergen.feurer@azv-heidelberg.de

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Qualität ist planbar

Güteschutz Kanalbau lädt zum Erfahrungsaustausch ein
Die RAL-Gütesicherung Kanalbau ist in gleichem Maße auf Auftraggeber, Ingenieurbüros und ausführende Firmen ausgerichtet. Das Konzept basiert auf der Überzeugung, dass Qualität erst im Zusammenspiel aller Beteiligten einer Maßnahme wirksam gesichert wird. Über die Prüfung der Fachkunde von aus-führenden Unternehmen und Ingenieurbüros hinaus bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau ihren Mitgliedern Grundlagen und Angebote zur Qualifizierung an. Fachkundige Mitarbeiter/-innen und eine Qualitätssicherung der Gütezeicheninhaber, bestehend aus Eigenüberwachung

RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau Postfach 1369, 53583 Bad Honnef Tel: 02224/9384-0, Fax: 02224/9384-84 E-Mail: info@kanalbau.com www.kanalbau.com

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 22 Plattform für fachlichen Austausch Im Frühjahr 2018 finden Erfahrungsaustausche in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt statt. Los geht es am 21. Februar in Stuttgart. Am 1. März treffen sich Auftraggeber und Auftragnehmer in Rostock. Am 14. und 15. März folgen die Veranstaltungen in Leipzig und Magdeburg (Termine siehe www.kanalbau.com). Die Treffen verfolgen verschiedene Ziele: Einerseits dienen sie als Diskussionsforen für die stetige Weiterentwicklung der Gütesicherung im Sinne der Mitglieder, andererseits stellen sie eine Plattform für den kontinuierlichen Austausch der Beteiligten zum Thema „Qualität und Qualifikation“ dar.

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Software-TWISTing: Integrierte Systeme für die Planung zukunftsfähiger kommunaler Wasserinfrastruktur

Zusammenfassung
Wasserver- und Abwasserentsorgung unterliegen einem zunehmenden Anpassungsdruck durch sich ändernde Rahmenbedingungen. Zur zielgerichteten Flexibilisierung bestehender Systeme können technische Innovationen, wie Neuartige Sanitärsysteme (NASS) oder bedarfsgerechte Trinkwassernetztopologien, eingesetzt werden. Eine softwareunterstützte ganzheitliche Planung ist dabei bisher nicht möglich. Im Rahmen des Projekts TWIST wurde ein integriertes Softwaresystem (TWIST-Softwarestack) entwickelt, das ein WebGIS zur Datenhaltung, eine ingenieurtechnische Simulationssoftware als Rechenkern sowie einen computerspielbasierten Simulator zur Visualisierung als Komponenten miteinander verbindet. Der TWIST-Softwarestack zeichnet sich aus durch die folgenden Spezifika: Integrierte Betrachtung von Wasser- und Abwasserteilströmen, Abbildung von technischen Innovationen, Datendurchgängigkeit, ganzheitliches Bewertungssystem als Entscheidungsmaßstab, zeitliche Darstellung und Bewertung von Transitionswegen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 39

Autoren
Dr.-Ing. Heinrich Söbke Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Bauhaus-Universität Weimar Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) Coudraystraße 7, 99423 Weimar
E-Mail: heinrich.soebke@uni-weimar.de

Dr. Andreas F. Hofmann
tandler.com Ges. für Umweltinformatik mbH
Am Griesberg 25-27, 84172 Buch am Erlbach
E-Mail: andreas.hofmann@tandler.com

Dipl.-Ing. Ingo Kropp
3S Consult GmbH, Büro Dresden
Schillerplatz 2, 01309 Dresden
E-Mail: kropp@3SConsult.de

Dr. Anja Miethke
Wupperverband
Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
E-Mail: anja.miethke@stadt.wuppertal.de

Daniel Schwarz
Diplom audio-visuelle Medien, takomat GmbH
Neptunplatz 6b, 50823 Köln
E-Mail: daniel.schwarz@takomat.com

Dr.-Ing. Thomas Hillenbrand
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Breslauer Straße 48, 76139 Karlsruhe
E-Mail: thomas.hillenbrand@isi.fraunhofer.de

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WorldSkills Abu Dhabi 2017

Zweiter Platz im Berufswettbewerb „Water Technology“ für Patrick Gundert
Mit 42 Frauen und Männern trat das Team Germany im Oktober 2017 in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrations-Skill (Water Technology) gegen die Besten der Welt an. Knapp 1300 junge Fachkräfte aus 59 Ländern und Regionen bewiesen in 51 Disziplinen ihr Können. Im Demonstrationswettbewerb „Water Technology“ belegte Patrick Gundert aus Neuwied den zweiten Platz, der erste Platz ging an den Iran. Mit 42 Frauen und Männern trat das Team Germany im Oktober 2017 in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrations-Skill (Water Technology) gegen die Besten der Welt an. Knapp 1300 junge Fachkräfte aus 59 Ländern und Regionen bewiesen in 51 Disziplinen ihr Können. Im Demonstrationswettbewerb „Water Technology“ belegte Patrick Gundert aus Neuwied den zweiten Platz, der erste Platz ging an den Iran.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 18

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Brücken bauen

Zukunfts-Workshop der Jungen DWA
Losgelöst und angekommen“ – unter diesem Motto stand der Zukunfts-Workshop der Jungen DWA am 29. September 2017 auf der Bundestagung der DWA in Berlin zwar nicht – aber es war deutlich spürbar von beidem etwas dabei. Seit 2012 im Aufbau, ist die Junge DWA nun an einem vielversprechenden Punkt angelangt – davon künden nicht nur zahlreiche regionale Treffen, sondern auch die Workshops auf Bundestagungen, ganz besonders dieser! Larissa von Marschall (Jena)

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 16

E-Mail: larissa_vm@web.de
www.dwa.de/jungedwa

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Gewässerzustand, Zukunft der Klärschlammentsorgung, alternative Verfahren der Abwasserbehandlung

Breites Themenspektrum auf der DWA-Landesverbandstagung Nord
Zukunft der Klärschlammentsorgung, Phosphorrückgewinnung, Elimination von Spurenstoffen, Sanierung und Instandhaltung, Hochwasservorsorge und Starkregenmanagement – die aktuell wichtigsten Themen der Wasserwirtschaft standen Mitte September auch bei der DWA-Landesverbandstagung Nord in Ilsede/Peine im Mittelpunkt. Gut 300 Teilnehmer informierten sich im Industriedenkmal „Gebläsehalle“ der ehemaligen Ilseder Hütte über aktuelle Entwicklungen in der Wasserwirtschaft. Eine gut besuchte Fachausstellung rundete wie gewohnt die Veranstaltung ab.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 12

Stefan Bröker

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Energieautarke Kläranlage Jena

Erweiterung der Faulraumkapazität und Verwendung eines Grundlast-Blockheizkraftwerks
Zusammenfassung

Kläranlagen zählen zu den größten Energieverbrauchern einer Kommune, aus diesem Grund ist dem Thema Energieeffizienz und Energieeigenerzeugung große Beachtung zu widmen. Der Zweckverband JenaWasser und dessen Betriebsführer, die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, haben in den letzten Jahrzehnten die Zentrale Kläranlage Jena kontinuierlich optimiert und sich dabei auch intensiv mit diesem Thema befasst. Mit dem Projekt „Energieautarke Kläranlage Jena“ konnte eine bilanzielle Energie-Eigenversorgung ohne Einsatz von Co-Fermenten erreicht werden. Kernstücke des Projekts sind die Erweiterung der Faulungsanlage sowie der Einsatz eines Grundlast-Blockheizkraftwerks und dessen Einbindung in die Steuerung der Kläranlage.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2018 ab Seite 53

Autoren
Robert Köllner René Stubenrauch
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH
Rudolstädter Straße 39,
07745 Jena
E-Mail: robert.koellner@stadtwerke-jena.de
rene.stubenrauch@stadtwerke-jena.de  

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Vom Bund 2017

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Zu den Gesetzen und Verordnungen zum Thema Abwasser auf Bundesebene gehts hier:
www.klaerwerk.info/Nuetzliche-Links/Gesetze#Bund

Dezember 2017
Deutsch-Iranisches Trainigszentrum: Gründung offiziell besiegelt 
Oktober 2017
Runder Tisch gegen Meeresmüll geht in die zweite Runde  
Emissionshandel: 500. deutsche Versteigerung von Emissionsberechtigungen 
September 2017
BMWi startet Studie über Digitalisierung in der Wasserwirtschaft  
Juli 2017
Förderungaufruf „r+Impuls – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ des BMBF 
BImSchV gegen Legionellen 
Juni 2017
Gewässer in Deutschland – Zustand und Bewertung
„Mobile“ Chemikalien – wenn Filter nichts mehr nützen 
März 2017
Bundesregierung: Reform der Düngeverordnung beschlossen 
Bundeskabinett: Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 beschlossen  
Bundesregierung: Schäden durch Feuchttücher nicht bezifferbar 
Januar 2017
Gereinigte Abwässer vielfältig nutzbar

Deutsch-Iranisches Trainigszentrum: Gründung offiziell besiegelt

In Vorbereitung auf die offizielle Eröffnung des deutsch-iranischen Trainingszentrums für Wasser- und Abwasser-Management wurde nun eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die iranische Nationale Wasser- und Abwasserbehörde (NWWEC) und German Water Partnership (GWP) legten darin die gemeinsame Kooperation und Arbeitsteilung der deutschen und iranischen Seiten fest. Das Trainingszentrum ist eines der zentralen Ergebnisse des Projekts IWRM Zayandeh Rud im Bereich des Capacity Developments.

NWWEC-Geschäftsführer Hameidreza Janbaz sagte nach der Unterzeichnung: „Mit dieser Absichtserklärung ist der Grundstein für die Entstehung eines Trainingszentrums gelegt, das nachhaltig zur bestmöglichen Entwicklung der iranischen Kapazitäten im Wasser- und Abwassersektor beitragen wird. Dir Gründung dieser Institution wird sowohl Berufsanfängern als auch gestandenen Experten praxisorientierte Schulungen ‚made in Germany‘ anbieten.“ Dazu betonte er ebenso, dass Absolventen der Schulungen international anerkannte Zertifikate erhalten.
Julia Braune, Geschäftsführerin der GWP, erläuterte: „Das Zentrum wird vor allem ausgewählte Trainingsmodule für Trainer anbieten. Ein spezieller Fokus wird auf der Einführung und praktischen Schulung von bewährten und neuesten Wasser- und Abwassertechnologien deutscher Unternehmen liegen. Zusätzlich werden die Trainer auch noch didaktisch und methodisch geschult.“

Das Trainingszentrum wird am bestehenden Schulungszentrum Isfahan Higher Education and Research Institute (IHEARI) angesiedelt. Erste Trainingskurse wurden bereits erfolgreich unter der Leitung der Deutschen Vereinigung für Wasser, Abwasser und Abfall (DWA), einem der führenden Bildungsanbieter in Deutschland, durchgeführt.

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Runder Tisch gegen Meeresmüll geht in die zweite Runde

Die deutsche Nord- und Ostseeküste werden weiter durch Abfälle belastet. Das zeigen die Ergebnisse des Spülsaummonitorings an unseren deutschen Nord- und Ostseeküsten deutlich. Die Einträge von menschlichen Abfällen in die Meere stellen hier ein beständiges Problem dar, welches die gesamte Meeresumwelt in einem nicht akzeptablen Ausmaß beeinträchtigt. Dabei dominieren Kunststoffe deutlich die Funde. Das Problem ist aber nicht auf die Nord- oder Ostsee beschränkt: Weltweit wird die Verschmutzung der Meere durch Müll als eines der wichtigsten globalen Umweltprobleme unserer Zeit angesehen.

Auf Initiative von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel und der Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger wurde im März letzten Jahres ein Runder Tisch gegen Meeresmüll eingerichtet. Er soll Maßnahmen gegen die weitere Belastung der Meere entwickeln und für deren Umsetzung sowie ein breites gesellschaftliches Problembewusstsein sorgen.

Der Runde Tisch orientiert sich einerseits an den Vorgaben der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, deren Ziel Meere ohne Belastungen durch Abfälle sind. Andererseits entwickeln die Beteiligten zahlreiche weitere Handlungsoptionen gegen Meeresmüll. Die Ergebnisse verschiedener Meeres-Monitoringprojekte verdeutlichen das Ausmaß des Problems: So finden sich auf 100 Meter Nordseestrand knapp 400 Müllteile und auf 100 Meter Ostseestrand 70 Müllteile. 70 Prozent und mehr davon sind Kunststoffe. Am Meeresboden der südlichen Nordsee liegen im Schnitt elf Kilogramm Müll pro Quadratkilometer, der Großteil auch dort Kunststoffe. Zudem hatten fast alle toten Eissturmvögel an deutschen Nordseestränden Kunststoffe im Magen.

Weitere Ergebnisse legen die eingerichteten Arbeitsgruppen des Runden Tisches heute in einem Zwischenbericht vor. Der Bericht enthält eine Erhebung der Eintragswege von Kunststoffabfällen und Mikroplastik in die Meere sowie Vorschläge, wie das Thema Meeresmüll in den Lehrplänen an Schulen besser verankert werden kann. Ein Beispiel für Maßnahmen gegen Meeresmüll ist die Fishing for Litter-Initiative: Kommerzielle Fischer erhalten große Sammelsäcke, in denen sie den Müll, der sich in ihren Netzen verfängt, sammeln und in den Hafen transportieren können. Das Projekt dient gleichzeitig auch der Bewusstseinsbildung bei den Fischern, ebenso wie ein Unterrichtsmodul an der Berufsschule für Fischwirte in Rendsburg. Auch hier ist der Runde Tisch die ideale Plattform zur gegenseitigen Information und wechselseitigen Unterstützung.

Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin: „Der Runde Tisch Meeresmüll hat sich als ein aktives und breit angelegtes Netzwerk erwiesen, das in den letzten Monaten merklich zu weiteren Bewusstseinsbildung beigetragen und bereits viele lokale Aktionen angestoßen hat. Die Politik hat damit einen starken Ratgeber und Mahner gewonnen, um das Meeresmüllproblem zu lösen.“

Stefan Wenzel, niedersächsischer Umweltminister: „Als Schirmherr der Arbeitsgemeinschaft seebasierte Einträge freue ich mich sehr, dass dort mittlerweile eine vereinbarte Maßnahme fertiggestellt werden konnte. Die AG hat eine „Empfehlung zur Optimierung von Hafenauffangeinrichtungen“ erarbeitet, die das Ziel hat, den Eintrag von Müll im Meer zu vermindern. Diese Empfehlung soll in die Fachgespräche zur Novellierung der europäischen Hafenauffangrichtlinie eingebracht werden. Das Besondere an dieser Empfehlung ist, dass Experten der Umweltverbände, der Schifffahrt, der Hafenbehörden und -betreiber, aus der Kunststoffindustrie sowie aller anderen Mitwirkenden der AG dieses Papier gemeinsam erarbeitet haben.“

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA): „Kunststoffmüll findet sich in den Meeren überall – an der Küste, im Wasser, in Fischen und in Seevögeln. Plastik gelangt auf vielen Wegen in die Meere. Unsere Untersuchungen zeigen: Größere Kunststoffteile sind die größte Quelle für Mikroplastik. Jeder Plastikbecher, jeder Strohhalm und jede Plastiktüte, die weggeworfen wird und sich in der Umwelt zersetzt, trägt zum Problem bei. Wir müssen viel stärker darauf achten, wie wir mit dem Material Kunststoff umgehen. Ein Beitrag können auch weitere Pfand- und Rücknahmesysteme sein, zum Beispiel für Mehrweggeschirr oder Fischboxen aus Styropor.“

Am Runden Tisch Meeresmüll nehmen unter anderem teil: Vertreter und Vertreterinnen aus Fischerei und Schifffahrt, Kunststoffindustrie, Abwassermanagement, Kosmetik- und Reifenindustrie, Einzelhandel, Wissenschaft, Landes-, Bundes-, Kommunalbehörden und -politiker, Tourismus, Umweltverbände sowie Künstler.

Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Deutschland

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Emissionshandel: 500. deutsche Versteigerung von Emissionsberechtigungen

Versteigerungen etablieren sich als fester Bestandteil des Europäischen Emissionshandels 

Seit dem 5. Januar 2010 wurden an der EEX über 900 Millionen Emissionsberechtigungen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland versteigert. Dabei wurden inklusive der heutigen 500. Auktion Erlöse im Gesamtumfang von rund 6 Milliarden Euro erzielt. Diese Mittel wurden fast vollständig zur Finanzierung nationaler und internationaler Klimaschutzmaßnahmen verwendet.

Die deutliche Ausweitung der Versteigerung von Emissionsberechtigungen anstelle der weitgehend kostenlosen Zuteilung ist einer der zentralen Fortschritte, die mit der laufenden dritten Handelsperiode Einzug in den Europäischen Emissionshandel (EU-ETS) gehalten haben. „Die Zuteilung über Auktionen entspricht konsequent dem Verursacher-Prinzip und setzt damit die größten Anreize für Klimaschutzmaßnahmen in den Unternehmen. Durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen ist das Auktionsverfahren zudem mit sehr geringen Kosten für alle beteiligten Akteure verbunden“, sagt Dr. Michael Angrick, Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA). Das UBA ist in Deutschland die zuständige Behörde für die Umsetzung des EU-ETS und damit auch für die Steuerung der deutschen Auktionen verantwortlich.

„Die Durchführung der Versteigerungen an transparenten börslichen Marktplätzen wie der EEX garantiert die Gleichbehandlung aller Teilnehmer. Heute werden nahezu 90 Prozent des europaweiten Auktionsvolumens über die EEX abgewickelt. Ein wesentlicher Garant für die erfolgreiche Umsetzung der Versteigerungen ist dabei die professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene“, unterstreicht Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der European Energy Exchange (EEX) mit Hauptsitz in Leipzig. Die EEX wurde in Folge von öffentlichen Ausschreibungsverfahren als deutsche Auktionsplattform ausgewählt und führt die Versteigerungen mittlerweile seit fast acht Jahren durch.

Die Erwartungen an das Auktionsverfahren wurden bislang voll erfüllt. Die Versteigerungsergebnisse spiegeln die Entwicklung des Gesamtmarktes seit 2010 vollständig wider: Im Vergleich zum Sekundärmarkt lagen die Preisunterschiede zu den Primärmarktauktionen weitgehend im Zehntelprozent-Bereich.

Für Deutschland hat es sich bewährt, mit der Durchführung regelmäßiger Versteigerungen von Emissionsberechtigungen bereits in der zweiten Handelsperiode zu beginnen. Denn so konnten wichtige Erfahrungen für die dritte Handelsperiode gewonnen werden. Bis auf wenige Ausnahmen finden sich heute alle wichtigen Designelemente des damaligen deutschen Versteigerungsverfahrens im harmonisierten Europäischen Rahmen der EU-Auktionsverordnung wieder.

Weitere Informationen:
Ausführliche Informationen zu den deutschen Versteigerungen von Emissionsberechtigungen finden Sie in den monatlichen Auktionierungsberichten der DEHSt. Diese enthalten neben einer detaillierten Auswertung der deutschen Versteigerungsergebnisse auch eine umfassende Übersicht zu den Entwicklungen auf dem Sekundärmarkt: https://www.dehst.de/DE/Emissionshandel-verstehen/Versteigerung/Berichte/berichte-node.html

Detaillierte Informationen zu allen Aspekten der Versteigerung von Emissionsberechtigungen für aktuell 27 Länder finden Sie auf der Website der EEX: https://www.eex.com/de/produkte/umweltprodukte/auktion-von-emissionsberechtigungen/ueberblick

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BMWi startet Studie über Digitalisierung in der Wasserwirtschaft

Im Rahmen des Projekts „Kommunal 4.0“ wird eine branchenspezifische digitale Daten- und Service-Plattform entwickelt. In einer jetzt gestarteten Studie sollen nun die Anforderungen der Wasser- und Abwasserbetriebe erfasst werden. Außerdem werde untersucht, wie stark die Betriebe schon heute digitalisiert sind, dies berichtete das BMWi am 24.7.2017. Mit der branchenspezifischen digitalen Daten- und Service-Plattform sollen die vielmals vorhandenen, hoch aktuellen Datenbestände einzelner Wasserbetriebe verknüpft und übergreifend zugänglich gemacht werden. Laut BMWi würde dies eine flexiblere Steuerung der Betriebe ermöglichen, die insbesondere im Unwetter-Fall geboten sei. Das Projekt „Kommunal 4.0“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms „Smart Service Welt“ mit rund 3 Millionen Euro gefördert.

Quelle und weitere Informationen: BMWi, Parlamentarischer Staatssekretär Dirk Wiese unterstützt „Kommunal 4.0“ bei der Digitalisierung der Wasserwirtschaft in Städten und Kommunen,

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20170724-parlamentarischer-staatssekretaer- wiese-unterstuetzt-kommunal-4-0.html

Über das Förderprojekt KOMMUNAL 4.0: https://www.kommunal4null.de/kommunalviernull/inhalte.html

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Förderungaufruf „r+Impuls – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ des BMBF

Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs und der großen wirtschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen Deutschland weiterhin steht, müssen die für die deutsche Wirtschaft bestehenden Ressourceneffizienzpotenziale gehoben und neue Perspektiven eröffnet werden. Effizienztechnologien sind dabei wesentliche Treiber für Innovationen und die Grundlage für neue Produkte und Verfahren. Hierdurch kann sich die deutsche Wirtschaft Wettbewerbsvorteile verschaffen und das Wirtschaftswachstum vom Rohstoffverbrauch und von Umweltauswirkungen entkoppeln.

Signifikante Beiträge zu den Zielen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie werden erwartet, insbesondere zur Steigerung der Gesamtrohstoff- und Endenergieproduktivität sowie zur Senkung der Treibhausgasemissionen und des Primärenergieverbrauchs. Darüber hinaus wird das Ziel des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess II) unterstützt, die Gesamtrohstoffproduktivität Deutschlands bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum Jahr 2010 um 30 % zu steigern. Die Forschung und Entwicklung (FuE) ist eingebettet in die Hightech-Strategie der Bundesregierung „Innovationen für Deutschland“ und adressiert insbesondere die darin genannten Schwerpunkte „Green Economy“ und „Sicherung der Rohstoffversorgung“ innerhalb der prioritären Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“.
Mit der Fördermaßnahme „r+Impuls – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ im Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, durch gezielte FuE-Impulse bestehende Hemmnisse bei der Entwicklung und Verbreitung von industriellen Effizienztechnologien zu überwinden. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Umgestaltung der Wirtschaft zu einer „Green Economy“ geleistet werden.

Die aktuelle Ausschreibung ergänzt die ergänzt die Bekanntmachung von Richtlinien „r+Impuls – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ vom 18. August 2014 (BAnz AT 01.09.2014 B4) thematisch und beinhaltet zwei weitere Stichtage, zu denen Projektskizzen eingereicht werden können.

Das BMBF unterstützt mit „r+Impuls“ die Weiterentwicklung und Umsetzung von FuE-Ergebnissen über Pilotanlagen bis hin zu industrietauglichen Referenzanlagen oder produktreifen Prototypen, um aus dem Labor oder Technikum einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Marktanwendung zu kommen und damit mehr und schneller erfolgversprechende FuE-Ergebnisse in nachhaltige Innovationen zu überführen. Mit der Fördermaßnahme „r+Impuls“ sollen anwendungsorientierte und nachfragegetriebene Verbundvorhaben mit hoher Relevanz zur deutlichen Steigerung der Ressourceneffizienz unter industrieller Federführung in enger Partnerschaft mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen initiiert werden. Besonders berücksichtigt werden solche Vorschläge, die unternehmensübergreifende Ansätze aufzeigen und die Wege zur raschen Übertragung und Verwertung praxistauglicher Lösungen in die breite industrielle Anwendung herausarbeiten und nach Möglichkeit die Übertragbarkeit auch auf andere Branchen anstreben.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie relevante Verbände in der Europäischen Union. Sofern die Zuwendung nicht als Beihilfe zu qualifizieren ist, muss der Zuwendungsempfänger seinen Sitz in Deutschland haben. Sofern die Zuwendung als Beihilfe zu qualifizieren ist, wird verlangt, dass der Zuwendungsempfänger zum Zeitpunkt der Auszahlung der Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland hat. Die Antragstellung durch KMU wird ausdrücklich begrüßt.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF seinen Projektträger Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit, Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich – PtJ, Geschäftsbereich Nachhaltigkeit, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin beauftragt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger PtJ bis zu den Stichtagen 17. Juli 2017 und 17. Juli 2018 zunächst aussagekräftige Projektskizzen in deutscher Sprache über das Online-Skizzentool einzureichen. Der Zugang zum Online-Skizzentool wird über die oben genannte Internetseite des Projektträgers veröffentlicht. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

http://www.deutsche-phosphor-plattform.de/rimpuls-bmbf/

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BImSchV gegen Legionellen

Neue Überwachungspflichten für Betreiber von Kühlanlagen

Der Bundesrat hat einer neuen Überwachungspflicht für Verdunstungskühlanlagen zugestimmt. Die 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) betrifft sowohl Kühltürme in Kraftwerken als auch kleinere Anlagen, die in Industriebetrieben und Bürogebäuden eingesetzt werden. Durch die gesetzliche Neuregelung soll die Bildung von gesundheitsschädlichen Legionellen in den Kühlanlagen verhindert werden.

Taunusstein – „Verdunstungskühlanlagen verdampfen Wasser, in dem sich gesundheitsschädliche Bakterien stark vermehren können“, sagt Hans Ulrich Dahme vom Prüflabor SGS Institut Fresenius. „Mit der 42. BImSchV verpflichtet der Gesetzgeber die Betreiber dazu, das verwendete Wasser von Rückkühlwerken und Nassabscheidern mindestens alle drei Monate durch spezialisierte Labore mikrobiologisch untersuchen zu lassen.“
Die gesetzliche Neuregelung soll mögliche Gesundheitsgefahren durch Legionellen ausschließen. In der Vergangenheit kam es …mehr:

http://www.process.vogel.de/neue-ueberwachungspflichten-fuer-betreiber-von-kuehlanlagen-a-614759/?cmp=nl-254&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

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Gewässer in Deutschland – Zustand und Bewertung

Das Umweltbundesamt hat nach 2014 die Publikation „Wasserwirtschaft in Deutschland – Teil 2 | Gewässer in Deutschland: Zustand und Bewertung“ neu veröffentlicht.
Abrufbar unter http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/gewaesser-in-deutschland

Seit 2016 gibt es neue gesetzliche Vorgaben für die Bewertung der Gewässer hinsichtlich ihrer stofflichen Belastung. Und auch im Bereich der Hydromorphologie wurden und werden neue Bewertungsinstrumente entwickelt. In der Broschüre „Gewässer in Deutschland: Zustand und Bewertung“ sind diese Bewertungsinstrumente zusammengestellt. Ihre Anwendung verdeutlicht die noch offenen Probleme im Gewässerschutz. Der Vergleich der Daten für Nitrat und Phosphor über einen langen Zeitraum dokumentiert die Entwicklung der Nährstoffbelastung von Grundwasser, Fließgewässern, Seen und Nord- und Ostsee. Bei den Spurenstoffen werden immer wieder neue Verbindungen relevant. Für die Belastung mit Müll und Lärm im Meer liegen erst wenige Daten vor.
Eine englische Fassung erscheint bis Ende 2017.

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„Mobile“ Chemikalien – wenn Filter nichts mehr nützen

Umweltbundesamt will Trinkwasser besser vor „mobilen“ Schadstoffen schützen
Industriechemikalien sollten nach Ansicht des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH stärker auf ihre „Mobilität“ im Wasserkreislauf untersucht werden. Als „mobil“ bezeichnet das UBA Chemikalien, die sich mit dem Wasserkreislauf bewegen, weil sie sich nicht an feste Stoffe wie Sand oder Aktivkohle binden. Deshalb durchbrechen sie natürliche Barrieren wie die Uferzonen von Flüssen und Seen und lassen sich auch nicht durch künstliche Filter in Wasserwerken entfernen. „Schlimmstenfalls gelangen solche mobilen Industriechemikalien bis in unser Trinkwasser. Das geschieht bislang nur punktuell – und sehr selten in möglicherweise gesundheitsrelevanten Konzentrationen. Für den Schutz unserer Gesundheit ist es aber wichtig, dass wir mobile Chemikalien auch vorsorglich stärker ins Visier nehmen“, sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. „Das neue Kriterium für ‚Mobilität‘ von Chemikalien unterstützt die Hersteller dabei, ‚mobile‘ Stoffe zunächst zu identifizieren. Im zweiten Schritt können die Unternehmen die Emissionen in die Umwelt reduzieren oder auf weniger schädliche Stoffe umsteigen.“ Eine noch zu erarbeitende Liste von „mobilen“ Stoffen könnte zudem Wasserversorgern bei der Überwachung helfen.
Der neue Vorschlag erfordert einen Paradigmenwechsel in der Chemikalienbewertung. Bislang werden Industriechemikalien nach der EU-Chemikalienverordnung „REACH“ von den Unternehmen vor allem daraufhin beurteilt, ob sie persistent, bioakkumulierend und toxisch sind („PBT“-Kriterien). Persistent sind dabei Stoffe, die sich sehr schlecht in der Umwelt abbauen (P), bioakkumulierend meint Stoffe, die sich in Menschen, Tieren oder Pflanzen anreichern (B) und toxisch bezeichnet giftige Stoffe (T). Diese Stoffe werden von den Behörden als besonders besorgniserregend beurteilt und können in Europa verboten werden. Das PBT-Kriterium stößt aber an konzeptionelle Grenzen: Es erfasst nur Chemikalien, die bioakkumulierend sind und die wir über unsere Nahrung aufnehmen könnten. Solche Chemikalien, die mobil im Wasserkreislauf sind und die daher unter Umständen in unser Trinkwasser gelangen könnten, werden nicht erfasst.

Das UBA schlägt deshalb vor, Industriechemikalien künftig nicht nur auf PBT-Stoffeigenschaften zu beurteilen, sondern zusätzlich auf ihre Mobilität, das heißt auf ihre PMT-Stoffeigenschaften: Also frühzeitig solche Stoffe zu identifizieren, die persistent (P), mobil (M) und toxisch (T) sind. Mobilität und Persistenz ermöglichen es den Chemikalien, sich über große Distanzen und lange Zeiträume in Flüssen, Seen, Bächen und im Grundwasser zu bewegen. Sind diese Stoffe dann auch noch toxisch, wächst aus Sicht des UBA der Handlungsbedarf für Industrie, Regulierer und Wasserversorger.
Vielfach liegen die Quellen unseres Trinkwassers in Schutzgebieten, in denen Industriechemikalien nicht oder nur mit strengen Auflagen verwendet werden. Sie sind aber nicht überall gleichermaßen wirksam geschützt. Vor allem dort, wo Trinkwasser aus Oberflächenwasser oder Uferfiltrat gewonnen wird, stellen persistente und mobile Stoffe die Trinkwasseraufbereitung vor erhebliche Herausforderungen: Sie abzubauen (beispielsweise durch UV-Bestrahlung oder Ozonierung) oder zu filtern (durch Aktivkohle oder Membranfiltration) erfordert einen hohen technischen und finanziellen Aufwand – und auch Energie. „Am besten ist, vorsorglich zu handeln und eine Kontamination des Wasserkreislaufes bereits bei der Entwicklung und Verwendung von Industriechemikalien zu vermeiden“, so Maria Krautzberger.

Trinkwasser wird in Deutschland zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser sowie zu 30 Prozent aus Talsperren, Flüssen und Uferfiltration gewonnen. Die Trinkwasserqualität ist in Deutschland flächendeckend sehr gut. Damit der Wasserkreislauf auch in Zukunft weitestgehend frei von Chemikalien bleibt, lädt das UBA am 4. Mai 2017 Vertreter der Chemischen Industrie und der Wasserversorgung in Berlin zum Dialog ein.

Weitere Informationen:
Neumann, M. (2017) Vorschlag für Kriterien und ein Bewertungskonzept zur Identifizierung von persistenten, mobile und toxischen (PMT-) Stoffen zum Schutz des Rohwassers zur Trinkwassergewinnung unter der EU-Verordnung REACH, Zbl. Geol. Paläont. Teil I, Jg. 2017, Heft 1, 91-101.
Umweltbundesamt Hauptsitz
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
Deutschland

http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/mobile-chemikalien-wenn-filter-nichts-mehr-nuetzen

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Bundesregierung: Reform der Düngeverordnung beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 15. Februar 2017 eine Reform der Düngeverordnung beschlossen. Damit soll die Überdüngung drastisch reduziert und die Nitrat-Belastung des Grundwassers begrenzt werden. Mit der neuen Düngeverordnung sollen die Sperrzeiten, in denen keine Düngemittel ausgebracht werden dürfen, verlängert, die Abstände für die Düngung in der Nähe von Gewässern ausgeweitet werden. Zusätzlich sollen Gärreste aus Biogasanlagen in die Berechnung der Stickstoffobergrenze (170 Kilogramm pro Hektar) einbezogen werden. Darüber hinaus werden die Länder zum Erlass von zusätzlichen Maßnahmen in Gebieten mit hohen Nitratwerten verpflichtet. Dies gilt auch für Regionen, in denen stehende oder langsam fließende oberirdische Gewässer insbesondere durch Phosphat zu stark belastet sind. Zum Regelungspaket unter Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums gehört auch ein novelliertes Düngegesetz, das der Bundestag am 16. Februar 2017 verabschiedet hat (Bundestags- Drucksache 18/7557). Es stellt einen umweltbewussten und sparsamen Umgang mit Nährstoffen in der Landwirtschaft sicher. Kern der Novelle des Düngegesetzes ist eine Stoffstrombilanz, die auf Betreiben des Bundesumweltministeriums neu eingeführt werden soll. Auf diese Weise bilanzieren die Landwirtschaftsbetriebe den Einsatz ihrer Nähr stoffmengen. Die Dünger und Tierfuttermengen werden dabei mit den erzeugten landwirtschaftlichen Produkten des Hofes verrechnet. Dadurch lässt sich die Stickstoffbelastung der Böden durch einen Betrieb besser bestimmen. Zum Redaktionsschluss hieß es seitens der Bundesregierung, das Düngegesetz solle am 10. März 2017 im Bundesrat, die darauffolgende Novelle der Düngeverordnung am 31. März 2017 im Bundesrat verabschiedet werden.

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Bundeskabinett: Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 11. Januar 2017 die ressortübergreifende „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Die Nachhaltigkeitsstrategie steht im Zeichen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) für nachhaltige Entwicklung. Für die Neuauflage wurden alle 17 globalen UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) konkretisiert. Die Strategie umfasst ein ambitioniertes Bündel an messbaren politischen Maßnahmen. Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt fest, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung den Nachhaltigkeitszielen der 2030-Agenda gerecht wird. Bei der Neuauflage der gemeinsamen Ressortstrategie konnten wichtige umweltund stadtentwicklungspolitische Ziele verankert werden. In den kommenden 15 Jahren soll unter anderem die Qualität von Fließ- und Küstengewässern verbessert, Luftbelastungen vermindert oder auch das Angebot von nachhaltigen Produkten gesteigert werden. Die Strategie verfestigt zudem die Nachhaltigkeitspolitik innerhalb der Bundesregierung und die Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de

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Bundesregierung: Schäden durch Feuchttücher nicht bezifferbar

Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Entsorgung von Feuchttüchern über Toiletten sind laut Bundesregierung nicht schätzbar. Es fehle an Informationen zu den „bundesweiten Kosten oder den durchschnittlichen Kostensteigerungen, die bei der Abwasserbeseitigung entstehen können, wenn Feuchttücher über die Toilette entsorgt werden“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (Bundestags- Drucksache 18/10761) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag. Die unsachgemäße Entsorgung von Feuchttüchern über die Toilette könne im Betrieb der Abwasseranlagen zu Problemen führen. Grundsätzlich sollen Verbraucher mit Öffentlichkeitsarbeit für die Problematik sensibilisiert werden. Rechtliche Maßnahmen oder ein Verbot bestimmter Feuchttucharten sieht die Bundesregierung nicht vor. Von den Linken ebenfalls erfragte Auswirkungen auf die Umwelt durch die Inhaltsstoffe der Feuchttücher sieht die Bundesregierung hingegen weniger kritisch. Diese Stoffe seien biologisch abbaubar. „Es kann davon ausgegangen werden, dass sie bei der Abwasserbehandlung abgebaut werden“, heißt es in der Antwort.

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Gereinigte Abwässer vielfältig nutzbar

Gereinigtes Abwasser ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wasserressourcen. Allerdings sind diese häufig ungeeignet für den unmittelbaren Einsatz in Industrie oder Landwirtschaft. Doch wächst inzwischen infolge verschiedener Rahmenbedingungen in einzelnen Regionen wie beispielsweise in Niedersachsen der Druck auf die verfügbaren Wasserressourcen. Deshalb muss verstärkt über neue Konzepte und innovative Verfahren zur Abwasseraufbereitung nachgedacht werden.

Die Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser birgt ein hohes Potenzial für industrielles Brauchwasser, landwirtschaftliche Beregnung, Infiltrationswasser zum Mengenausgleich sowie zur Verdrängung von Salzwasser. Doch noch bestehen Lücken in der Aufbereitungstechnik, bei den notwendigen Messungen sowie bei der Beobachtung und Überwachung der Wasserqualität. Mit dem Verbundprojekt Projekt „Modulare Aufbereitung und Monitoring bei der Abwasser-Wiederverwendung“ (MULTI-ReUse) sollen deshalb neue Verfahren entwickelt werden, mit denen zuverlässig die Wasserqualitäten erreicht werden, die für eine Nutzung als Brauchwasser erforderlich sind.
Der Partikelgehalt oder die Nährstoffkonzentration in aufbereitetem Abwasser sind zwar aus Sicht der Umwelt unproblematisch. Für eine industrielle Nutzung sind sie allerdings häufig zu hoch. In anderen Bereichen wie in der Landwirtschaft können beispielsweise die Konzentration von gelösten Ionen oder auch hygienische Bedenken die Verwendung von gereinigtem Abwasser einschränken. Die übergeordnete Aufgabenstellung des Projekts besteht also in der Entwicklung, Demonstration und der Bewertung der einzelnen Teile des Systems, um konventionell gereinigtes Abwasser optimal aufzubereiten.

Deshalb haben sich der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) mit den Forschungspartnern IWW Zentrum Wasser GmbH, dem Biofilm Centre der Universität Duisburg-Essen (UDE) und den Ausrüsterfirmen inge GmbH, IAB Ionenaustauscher GmbH Bitterfeld – eine 100-prozentige Lanxess-Tochtergesellschaft – und De.EnCon GmbH zusammengeschlossen. Gemeinsam sollen flexible Verfahrensketten entwickelt werden, um zuvor festgelegte Wasserqualitäten und Wassermengen zu produzieren.

Dabei werden auch innovative Verfahren miteinander kombiniert und technisch neu entwickelte Membranen eingesetzt. Parallel dazu werden schnelle und zuverlässige Beobachtungsverfahren entwickelt, die die Prozesse kontrollieren sollen. Diese haben auch die Aufgabe, die Qualität der Parameter zu überwachen, die für die Hygiene wichtig sind. Die praktische Umsetzung erfolgt am Standort der Kläranlage Nordenham in Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem OOWV.

Die Schnittstelle zur industriellen und zur landwirtschaftlichen Anwendung decken die beiden weiteren Verbundpartner DECHEMA und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ab. Der Verbundpartner ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung bewertet die Nachhaltigkeit der Verfahren und informiert die Fachöffentlichkeit über die Forschungsergebnisse. Außerdem erarbeitet ISOE eine Strategie für den Export, um den in Multi-ReUse entwickelten Baukasten mit seinen Innovationen weltweit zu vermarkten.

Das Projekt schließt damit entscheidende Lücken: Es macht Deutschland dank seiner innovativen Konzepte und Verfahren zur Wiederverwendung von Abwässern weltweit konkurrenzfähiger – denn die Ergebnisse dieses Projekts sind nicht nur für Deutschland von Bedeutung.

Das Verbundprojekt „Modulare Aufbereitung und Monitoring bei der Abwasser-Wiederverwendung“ (Multi-ReUse) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme WavE gefördert. Auf der Projektwebseite www.water-multi-reuse.org werden in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten und Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Kontakt Projektkoordinatoren:
Barbara Zimmermann (IWW Zentrum Wasser)
E-Mail: b.zimmermann@iww-online.de
Tel.: +49 (0) 208 40303-0
Dr. Wolf Merkel (IWW Zentrum Wasser)
E-Mail: w.merkel@iww-online.de
Tel.: +49 (0) 208 40303-0
http://www.fona.de/de/gereinigte-abwaesser-vielfaeltig-nutzbar-21733.html

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