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Neuerungen bei den Essener Wasserwerken / 50 Millionen Euro werden investiert

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Die Trinkwasserqualität soll noch besser werden/50 Millionen Euro werden investiert
Die Qualität des Essener Trinkwassers soll in Zukunft noch besser werden. Ziel ist es, die Wasserwerke Essen-Horst und Essen-Überruhr im Verbund zu betreiben. „Dies soll zu einer dauerhaften Absicherung einer qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Wasserproduktion führen“, erläutert Dietmar Bückemeyer, technischer Vorstand der Stadtwerke Essen AG. Insgesamt werden rund 50 Millionen Euro in das Projekt investiert. Diese teilen sich die Stadtwerke Essen AG und die GELSENWASSER AG jeweils zur Hälfte. 

Drei zusätzliche Aufbereitungsstufen

Die höhere Qualität soll dadurch erreicht werden, dass die Wasseraufbereitungsanlage in Essen-Überruhr ab dem Jahre 2011 ausschließlich bereits gefiltertes Wasser aus Essen-Horst und Uferfiltrat aus Essen-Überruhr verwendet. Die Wasseraufbereitungsanlage erhält zudem drei neue Aufbereitungsstufen: 1. Aktivkohle-Festbettfilter, 2. zentrale physikalische Entsäuerung, 3. UV-Desinfektion sowie einen Dreikammer-Trinkwasserbehälter. Das bisherige Reini-gungsverfahren der Langsamsandfiltration erfolgt dann aus-schließlich am Standort Burgaltendorf in der ersten Aufbe-reitungsstufe.

Anpassung an zukünftige Herausforderungen

Arzneistoffe, Röntgenkontrastmittel, Flammschutzmittel, PFT etc. werden derzeit im Zusammenhang mit trinkwasserrele-vanten Stoffen immer wieder diskutiert. Durch verbesserte Analytik können einzelne Stoffe in geringsten Mengen, das heißt sogar im Nanogrammbereich (1 Nanogramm entspricht 0,000000001 Gramm) im Trinkwasser nachgewiesen werden. Auch wenn die Trinkwasserverordnung stets von beiden Wasserwerken eingehalten wird, sollen durch das zukünftige Verbundsystem die immer größer werdenden Anforderungen an hochwertiges, gesundes Trinkwasser noch besser erfüllt werden.

Im Hinblick auf PFT unterschreiten die Stadtwerke Essen sogar den Zielwert von 0,0000001 Gramm pro Liter. Der von der Trinkwasserkommission vorgegebene Leitwert, der als lebenslang gesundheitlich unbedenklich angesehen wird, beträgt 0,0000003 Gramm pro Liter. Es werden monatliche Untersuchungen zum Thema PFT durchgeführt, um die hohe Wasserqualität jederzeit zu gewährleisten. Somit steht fest, dass keinerlei Gesundheitsgefährdung besteht. Die Mess-werte veröffentlicht das Unternehmen zudem bereits seit Juni 2006 auf seiner Internetseite.

Wirtschaftlicher Hintergrund

Bereits im Jahr 2002 haben sich die Stadtwerke Essen AG und die GELSENWASSER AG zusammengeschlossen, um die Wasserwerke Essen-Überruhr und Essen-Horst gemein-sam zu betreiben. Im Fokus der Kooperation stehen Gewin-nung, Förderung, Aufbereitung und Bereitstellung von Trink-wasser an der Ruhr in Essen und die entsprechende Liefe-rung an die Gesellschafter. Die Gesellschafter halten jeweils 50 Prozent der Anteile an der Wassergewinnung Essen GmbH (WGE) und haben ihre Wassergewinnungs- und Auf-bereitungsanlagen sowie die Pumpwerke im Ruhrtal in die Gesellschaft mit eingebracht. 

DVGW: CE-Zeichen für Trinkwasserrohre nicht ausreichend

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Bei der DVGW stößt das CE-Zeichen für Rohre der Trinkwasserinstallation auf relativ wenig Gegenliebe. Das CE-Zeichen sei als Produktbewertung für Rohre der Trinkwasserinstallation nicht ausreichend und damit ungeeignet. Das Zeichen stelle keinerlei hygienischen Anforderungen an das Produkt. Bei Kunststoffrohren seien sogar die Rohrabmessungen freigegeben, was den Sinn jeder Normung ad absurdum führe, so die technisch-wissenschaftliche Vereinigung.

http://wasser.nrw.de/News_Detail.874.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2274&tx_ttnews[backPid]=825&cHash=c79852c53f

Bundesregierung sieht keine Ungleichbehandlung in der Entsorgungswirtschaft

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Von dem FDP-Abgeordneten im Deutschen Bundestag wurde die Bundesregierung gefragt, welche Position sie „hinsichtlich der derzeit bestehenden steuerlichen Ungleichbehandlung von privaten und öffentlich-rechtlichen Unternehmen in der Entsorgungswirtschaft“ einnehme. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesfinanzminister Karl Diller (SPD) antwortete darauf am 18. Oktober 2007 (Bundestags-Drucksache 16/6744, Seite 12):

„Leistungen der Abfall- und der Abwasserentsorgung, die durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts gegenüber dem Bürger erbracht werden, werden als nicht steuerpflichtige hoheitliche Tätigkeit behandelt. Betriebe der privaten Entsorgungswirtschaft, die entsprechende Leistungen im Auftrag der öffentlichen Hand ausführen, werden nicht unmittelbar gegenüber dem Bürger tätig; ihre Leistungen unterliegen als nicht hoheitliche Tätigkeiten der Ertrag- und Umsatzsteuerpflicht. Angesichts dieser nicht vergleichbaren Leistungsbeziehungen sieht die Bundesregierung keine Ungleichbehandlung innerhalb der Entsorgungswirtschaft.“

Auf eine weitere Frage hin verneinte Diller die Zulässigkeit eines ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Leistungen der Abwasserentsorgung; eine Ermäßigung sei EU-rechtlich nicht zulässig.

http://dip.bundestag.de/btd/16/067/1606744.pdf  

Dauerverluste kommunaler Eigenbetriebe sind steuerpflichtig

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Es liegt seit geraumer Zeit „im Trend“, dass Städte und Gemeinden ihre Betriebe der Daseinsvorsorge, wenn diese Dauerverluste erleiden, in selbständige Kapitalgesellschaften „auslagern“, so der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Pressemitteilung vom 24. Oktober 2007. Oftmals würden in solche Kapitalgesellschaften zugleich Anteile an gewinnträchtigen Betrieben eingelegt, so dass sich die Verluste und Gewinne ausglichen (kommunale „Querfinanzierung“). Der BFH hat mit Urteil vom 22. August 2007 entschieden, dass solche Querfinanzierungen aus steuerlicher Sicht nicht zu beanstanden sind. Allerdings zieht die Hinnahme von Dauerverlusten ohne Verlustausgleich und gegebenenfalls Gewinnaufschlägen bei den Kapitalgesellschaften regelmäßig verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) und damit eine entsprechende Belastung mit Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuer nach sich. Denn die Übernahme der Verluste erfolgt im Interesse der Städte und Gemeinden als Gesellschafterinnen; diesen werden durch die Kapitalgesellschaften in Gestalt des ersparten Aufwands gesellschaftlich veranlasste Vorteile zugewendet. Die mit der Privatisierung erhofften Kostenvorteile, insbesondere die Entlastung der kommunalen Haushalte sowie die Verbilligung von Eintrittsgebühren, werden infolgedessen teilweise zunichte gemacht.

Im konkreten Fall ging es um eine kommunale Holding-GmbH, die alleinige Anteilseignerin eines in eine GmbH ausgelagerten dauerdefizitären kommunalen Bäderbetriebs sowie einer mit Gewinn arbeitenden kommunalen Wohnungsbau-GmbH war und mit beiden Tochtergesellschaften jeweils ein Organschaftsverhältnis begründet hatte. Nach Meinung des BFH liegt in einer solchen Gestaltung zwar regelmäßig kein Gestaltungsmissbrauch im Sinne des § 42 Abs. 1 Abgabenordnung vor. Jedoch ist der im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags zu übernehmende Verlust der dauerdefizitären Gesellschaft steuerlich als vGA zu behandeln, die von der Holding-GmbH an die Gemeinde als Trägerkörperschaft weitergeleitet wird, und zwar ohne mit den ebenfalls abzuführenden Gewinnen der weiteren Eigengesellschaft verrechnet und um diese gemindert zu werden

Zugleich hat der BFH in seinem Urteil klargestellt, dass er auch unter der Geltung des sogenannten Halbeinkünfteverfahrens an seiner ständigen Rechtsprechung festhält, nach der eine Kapitalgesellschaft über keine außerbetriebliche Sphäre verfügt und durch das Gesellschaftsverhältnis (mit-)veranlasste verlustbringende Aktivitäten unter den Voraussetzungen einer einkommensteuerrechtlichen sogenannten „Liebhaberei“ eine vGA auslösen können.

www.bundesfinanzhof.de/www/index3.html (Urteil vom 22. August 2007, Az. I R 32/06)   

Konsequenz aus Regenwasser-Urteil schmälert künftige Unternehmensgewinne

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Der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe hat heute eine Kapitalherabsetzung in Höhe von insgesamt 526 Mio. € beschlossen. Mit der Hälfte dieser Summe zahlt das Land Berlin seit 1995 aufgelaufene Kosten für die Straßenregenentwässerung an die Wasserbetriebe zurück. Einen entsprechenden Rechtsstreit hatte das Verwaltungsgericht Berlin 2007 zu Gunsten der Wasserbetriebe entschieden. Um diese Forderung finanzieren zu können, hat das Land Berlin den Weg der Entnahme von Eigenkapital aus den Berliner Wasserbetrieben gewählt. Damit das Anteilsverhältnis am Unternehmen – 50,1% Land Berlin, 49,9% private Gesellschafter – unberührt bleibt, erfolgt die Kapitalentnahme in Höhe von insgesamt 526 Mio. € exakt in dieser Konstellation.

„Die Kapitalherabsetzung wirkt sich nicht auf die Wasser- und Abwassertarife aus, sondern schmälert in den Folgejahren die Rendite für die Gesellschafter des Unternehmens Land Berlin, RWE und Veolia“, erklärt Harald Wolf als Vorsitzender des Aufsichtsrates und Berliner Wirtschaftssenator. „Auch für die Investitionstätigkeit des Unternehmens hat diese Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen, da die Wasserbetriebe auch künftig mit einer branchenüblichen Eigenkapitalquote angemessen ausgestattet bleiben.“ Dieses Eigenkapital wird jährlich wieder anwachsen, da über die 2004 eingeführten Abschreibungen auf Wiederbeschaffungszeitwerte durch Rücklagenbildung die Eigenkapitalbasis im Unternehmen gestärkt wird.

In Folge des Gerichtsurteils zahlt das Land Berlin eine dreistellige Millionensumme an die Berliner Wasserbetriebe. Diese Nachzahlung führt für das Jahr 2007 zu einem außerordentlich hohen Unternehmensergebnis, das in den vorangegangenen Jahren durch entsprechende Risikovorsorge allerdings auch geschmälert worden ist. Das Land Berlin hat als Gesellschafter der Wasserbetriebe Anspruch auf den Bilanzgewinn. Damit fließen große Teile des im Prozessergebnis gezahlten Geldes an das Land Berlin zurück. Die exakten Zahlen des noch nicht testierten Jahresabschlusses 2007 berät der Aufsichtsrat Ende Februar.

http://www.bwb.de/content/language1/html/299_4082.php

Saubere Krankenhausabwässer

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Dr. Janine Drexler, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Gesellschaft

Krankenhausabwässer sind mit Arzneimitteln belastet, die der Umwelt schaden können. Eine neu entwickelte Anlage packt das Problem an der Quelle an: Sie behandelt und reinigt Toilettenabwässer direkt, noch bevor sie in die Kläranlage gelangen.

Antibiotika, Zytostatika, Psychopharmaka – Patienten in Krankenhäusern schlucken viele Medikamente. Ein Teil davon wird ausgeschieden und landet im Abwasser. Selbst nach der Behandlung in der Kläranlage sind sie im Wasser teilweise nachweisbar, da sie nicht biologisch abgebaut werden. Noch können die Experten die Auswirkungen für die Umwelt nicht vollständig absehen. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass verweiblichte Fische, die nachlassende Wirkung von Antibiotika und sogar abnehmende Spermienzahlen bei jungen Männern auf diese Rückstände im Wasser zurückzuführen sind.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT haben zusammen mit dem Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. IUTA ein Verfahren entwickelt, das Krankenhausabwässer gleich dort behandelt, wo sie anfallen – Schadstoffe gelangen so erst gar nicht in das städtische Wassernetz. Der Clou der Anlage: Sie greift nicht die gesamten Abwasserströme eines Krankenhauses ab, sondern konzentriert sich auf Teilströme, wie die Toilettenabwässer aus der onkologischen Abteilung. Diese sind in der Regel durch die Medikamente, die Patienten beispielsweise während einer Chemotherapie erhalten, besonders hoch belastet. Andere Abwässer wie aus der Klinikwäscherei oder -küche fließen nicht unnötigerweise durch die Anlage – die Medikamente sind daher in kleinen Volumenmengen konzentriert. „Das Verfahren ist extrem effektiv“, sagt Bettina Becker, Projektleiterin am UMSICHT. „Die getesteten Substanzen sind nach der Behandlung zu über 99 Prozent abgebaut. Analytisch sind sie nicht mehr nachweisbar.“ Die Forscher testeten mit Zytostatika, Antibiotika, Psychopharmaka und Schmerzmitteln versetztes „Abwasser“. Nach der Reinigung hatte es die toxische und erbgutschädigende Wirkung vollständig verloren.

Und so funktioniert das Verfahren: In einem Vorlagebehälter setzen sich zunächst die Schwebstoffe ab. Dann gelangt das Wasser in den Reaktionsbehälter: Hier erzeugen UV-Licht, Wasserstoffperoxid oder Ozon Radikale, die die Arzneiwirkstoffe zerstören. Derzeit steht die Pilotanlage, die mit Hilfe von Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi geplant und aufgebaut wurde, als Prototyp am IUTA. Künftig sollen Krankenhäuser solche Kompaktanlagen in das Abwassersystem einbauen. Das könnte auch einen finanziellen Anreiz haben: Zuschläge, die Kliniken ansonsten für die starke Verschmutzung des Abwassers entrichten müssen, können gegebenenfalls entfallen.

Weitere Informationen:

http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2007/12/Mediendienst122007Thema5.jsp Ansprechpartner

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news238519

 

Patent für das Seil des Teufels

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Der amerikanische Farmer Joseph Glidden erhielt am 1873 ein Patent auf eine Idee, die er so beschrieb “ diese Erfindung dient dazu, Rinder vom Durchbrechen der Weidezäune abzuhalten „.
Er hatte den Stacheldraht erfunden und wurde damit ein reicher Mann. Denn die Farmer mussten nun nicht mehr von den Cowboys ihre Herden bewachen lassen, sondern konnte sie auf eingezäunten Wiesen grasen lassen. Die Indianer versuchten das neumodische Zeug zu sabotieren, sie nannten es „devils rope“, Seil des Teufels, das nun so plötzlich ihre Gebiete unterbrach.
Im spanisch-amerikanischen Krieg 1898 fand der amerikanische Präsident Roosevelt für Stacheldraht eine ganz neue Anwendung. Auf Kuba setze er ihn zur „Bewachung“ von Gefangenen ein. Dass diese „Verwendung“ noch geschätzt wird, sieht man aktuell im Gazastreifen.

Neue Bücher-Aus- und Weiterbildung

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Neue Bücher zur Aus- und Weiterbildung

Neuauflage: Formelsammlung Umwelttechnik Baden-Württemberg  
Handbuch für Umwelttechnische Berufe – Band 3: Fachkraft für Abwassertechnik 
Was Fachleute wissen sollten und Auszubildende wissen müssen!  
Übung führt zum Erfolg: Aufgabensammlung Chemie für Studium und Beruf 
Handbuch für Umwelttechnische Berufe – Band 3: Abwassertechnik 
„Formelsammlung für umwelttechnische Berufe“ 
Wissenschaftliche Untersuchung aktueller Anforderungen an Auszubildende und geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Schlüsselkompetenzen 
Technisch und wirtschaftliche Berechnungsverfahren im Bereich des häuslichen Schmutzwassers 
Mitvertrieb: Arbeitsheft für umwelttechnische Berufe 

 


Neuauflage: Formelsammlung Umwelttechnik Baden-Württemberg

Die „Formelsammlung Umwelttechnik“ ist eine Formelzusammenstellung für Fachkräfte und Meister der umwelttechnischen Berufe in der Wasserversorgungstechnik, Abwassertechnik, Kreislauf- und Abfallwirtschaft und im Kanal-und Industrieservice. Zugleich ist sie ein gutes Nachschlagewerk für Studierende der Umwelt- und Verfahrenstechnik. Für die Neuauflage der „Formelsammlung Umwelttechnik“ wurde folgendes überarbeitet:
Übersichtlichere Darstellung der Formeln und Einheiten
Anpassung an die aktuellen Regelwerke (Berechnung des Sauerstoffbedarfs, Sauerstoffzufuhr sowie Luftbedarf im Belebungsbecken, Symbole sowie Kennbuchstaben für RI-Fließbilder)
Angleichung der Berechnung zur Abwasserabgabe an die Formulare zur Abgabe
komplette Überarbeitung der Kapitel Wassertechnik und Abfalltechnik hinsichtlich der aktuellen Anforderungen an die Ausbildung der Fachkräfte (zum Beispiel Formeln zur Membranfiltration und Siebanalyse).

Die Formelsammlung kann über den Landesverband Baden-Württemberg bezogen werden.
T. Bunk, S. Klein, K. Müller, M. Plepla, W. Steinle: Formelsammlung Umwelttechnik, 6. Aufl., 2019, ca. 110 Seiten Spiralbindung, DIN A4 ISBN 978-3-88721-861-4 25 Euro zzgl. Versandkosten

https://www.dwa-bw.de/de/ publikationen.html

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Handbuch für Umwelttechnische Berufe – Band 3: Fachkraft für Abwassertechnik

Unter der Marke „F. Hirthammer in der DWA, die Reihe für das Betriebspersonal“ ist jetzt die 10. Auflage des Handbuch für Umwelttechnische Berufe, Band 3: Fachkraft für Abwassertechnik erschienen. Der Band ist für die Aus- und Weiterbildung des Betriebspersonals abwassertechnischer Anlagen. Neu sind die umfangreichen Darstellungen der Funktion und Auslegung von Elektromotoren sowie der elektrischen Sicherheitsprüfung der Anlagen inklusive Wiederholungsprüfung. Zusätzlich werden die rechtlichen Folgen bei Betriebsstörungen und die Verantwortlichkeiten bei wasserrechtlichen Überschreitungen anschaulich vermittelt. Das neue Autorenteam mit M. Fischer, H. Loy, Prof. Dr.-Ing. G. Steinmann und Prof. Dr.-Ing. B. Teichgräber ist Garant dafür, dass dieses Fachbuch jeden anspricht, der mit der Abwassertechnik zu tun hat.  

M. Fischer, H. Loy, G. Steinmann, B.
Teichgräber: Handbuch für Umwelttechnische
Berufe, Band 3: Fachkraft für
Abwassertechnik, 10. Aufl., DWA, Hennef,
2015,
780 Seiten, DIN A5, gebunden,
ISBN 978-3-88721-251-3
76,00 €
 
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Was Fachleute wissen sollten und Auszubildende wissen müssen!

„Abwassertechnik in Frage und Antwort“ (11. Auflage) erschienen

Nach sechs Jahren Vorarbeit ist jetzt die erweiterte und wesentlich überarbeitete Aufgabensammlung Abwassertechnik in Frage und Antwort fertiggestellt. Kurz nach Erscheinen der 10. Auflage verstarb plötzlich und unerwartet der allseits geschätzte Kollege und Co-Autor Gerolf Lenz. Für ihn konnte idealerweise Hartmut Böing, langjähriger Lehrer der Abwassertechnik am Hans Schwier Berufskolleg in Gelsenkirchen, als anerkannter Fachmann und Pädagoge für die Neu-Bearbeitung der Aufgabensammlung gewonnen werden. Mit großem Elan und vielen neuen Ideen haben die Autoren die Neuauflage aktualisiert, Fehler korrigiert und sie durch noch mehr praxisnahe Aufgaben mit zahlreichen Grafiken und Tabellen aufgewertet. Frühere Aufgaben zur reinen Wissensabfrage wurden weitgehend gestrichen. Schließlich ist ein qualitativ gutes Werk entstanden. Rein äußerlich unterscheidet sich diese Neuauflage von allen vorherigen durch einen separat beigefügten Lösungsteil, von dem die Autoren sich wesentliche Vorteile bei der Handhabung des Übungsbuchs versprechen. Auch eine durchgängige numerische Gliederung erleichtert nunmehr das Auffinden der entsprechenden Lösungen. Außerdem wurde die Aufgabensammlung um den Bereich „ Kleinkläranlagen“ erweitert.

Den ganzen Artikel lesen Sie in: Betriebsinfo Informationen für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen Heft 4-2013

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Übung führt zum Erfolg: Aufgabensammlung Chemie für Studium und Beruf

Im November 2013 erschien im Verlag Springer Vieweg die „Chemie Aufgabensammlung für Ingenieure und Naturwissenschaftler“ von Prof. Dr. Peter Kurzweil, Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden in Amberg. Nach dem Konzept der gleichnamigen Physik-Aufgabensammlung begleitet das Chemie-Übungsbuch durch ein breites Spektrum von Fragestellungen.

Alle Teilgebiete der klassischen und modernen Chemie werden durch Rechenaufgaben, Wissensfragen und Lösungstipps abgedeckt. Anwendungen aus der physikalischen Chemie, Elektrochemie, Werkstoff-, Energie- und Verfahrenstechnik, Strukturaufklärung, Polymerchemie und Toxikologie stellen den praktischen Bezug zur Arbeitswelt her. Neben Aufgaben für Studienanfänger(innen) zur Wiederholung der Schulchemie finden sich auch umfangreichere und komplexere Aufgaben für Fortgeschrittene in Bachelor- und Masterstudiengängen. Das detaillierte Stichwortverzeichnis und der übersichtliche Formelsatz führen zielsicher zu Lösungswegen bei der Prüfungsvorbereitung und in der beruflichen Praxis.

Querverweise in die bei Springer Vieweg erschienene Physik-Formelsammlung und das Chemiebuch stellen einen hilfreichen Bezug der Werke untereinander her. Das Aufgabenbuch wendet sich an Studierende aller technischen, naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächer, an Schüler(innen) in Gymnasien und Fachschulen, an Praktiker(innen) in Laborberufen sowie Dozentinnen und Dozenten.
Quelle: Dr. Wolfgang Weber Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Handbuch für Umwelttechnische Berufe – Band 3: Abwassertechnik

Dr.-Ing. Heinz-Christian Baumgart, Manfred Fischer, Hardy Loy
9. neu bearbeitete Auflage 2011, 648 Seiten, ca. 600 Abbildungen und Tabellen, gebunden
ISBN 978-3-88721-190-5, F. Hirthammer Verlag GmbH
Einzelpreis: EUR 68,00

Das grundlegend aktualisierte Buch vermittelt das gesamte Wissen rund um alle Aufgabenbereiche der Fachkraft für Abwassertechnik. Aufbauend auf Band 1 „Grundlagen“ und angepasst an den neuesten Stand der Abwassertechnik umfasst der Band 3 einerseits die Ausbildungsinhalte, ist aber zugleich Lehr- und Handbuch für die tägliche Abwasserpraxis. Neue Erkenntnisse zu Betriebsproblemen mit MAP-Ablagerungen, Löschschaumproblemen oder der Faulgasbehandlung wurden aufgenommen. Das neue Wasserhaushaltsgesetz vom Juli 2010 mit den rechtlichen Konsequenzen für die Abwasseranlagen wurde eingearbeitet. Ebenso die neue Kennzeichnungspflicht nach der GHS-Verordnung. Zahlreiche zusätzliche Bilder und der erstmals farbige Druck erhöhen die Anschaulichkeit, ein umfangreiches Stichwortverzeichnis hilft beim Nachschlagen.

http://www.dwa.de

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„Formelsammlung für umwelttechnische Berufe“

DWA-Landesverband Baden-Württemberg 2010
Ca. 70 Seiten mit praktischer Spiralbindung, DIN A4, ISBN 978-3-941897-00-7

Die Formelsammlung umwelttechnische Berufe – Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Abwassertechnik, Kreislauf – und Abfallwirtschaft, Kanal- und Industrieservice wurde in Zusammenarbeit mit der Kerschensteinerschule Stuttgart erstellt. Die Inhalte orientieren Sie an den Ausbildungsinhalten und späteren Arbeitsschwerpunkten der Fachkräfte.
Preis: 14,50 € zzgl. Versandkosten

Kontakt:
DWA-Landesverband Baden-Württemberg
Rennstr. 8, 70499 Stuttgart
Tel.: 0711 89 66 31-0, Fax: 0711 89 66 31-11
E-Mail: info@dwa-bw.de
http://www.dwa.de

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Wissenschaftliche Untersuchung aktueller Anforderungen an Auszubildende und geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Schlüsselkompetenzen

Auf Grund von Globalisierung und rasanten technischen Fortschritten stehen Fachkräfte im gewerblich-technischen Bereich vor hohen Anforderungen. Im Rahmen einer professionellen Personalentwicklung wird versucht, schon bei Auszubildenden die Schlüsselkompetenzen zu fördern. Grundlage hierfür sollten stets empirische Anforderungs- und Bedarfsanalysen sein, die aufzeigen, wo genau Fördermaßnahmen nötig sind. Im Unterschied zum kaufmännischen Bereich wurde der gewerblich-technische Bereich in dieser Hinsicht bislang vernachlässigt.

Mit ihrem kürzlich erschienenen Buch „Handlungskompetenz für Auszubildende“ schließt Prof. Dr. Thea Stäudel diese Lücke mit zum Teil überraschenden Ergebnissen. Sie zeigt auf, vor welchen Anforderungen die Auszubildenden wirklich stehen, was sie gut können und wo Defizite in ihren Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen bestehen. Der umfassende Überblick über geeignete Maßnahmen unterstützt den Praktiker bei der betrieblichen Umsetzung. Das Buch richtet sich an Personalentwickler, Wirtschaftspsychologen, Berufspädagogen sowie Ausbilder im gewerblich-technischen Bereich. Darüber hinaus kann es Entscheidungsträgern als empirische Basis für ihre konzeptionelle Arbeit dienen, und schließlich Studierenden und Dozenten der Wirtschaftspsychologie als Anregung für eigene Praxisprojekte. In einem geplanten zweiten Band wird ein speziell für Auszubildende im gewerblich-technischen Bereich entwickeltes Training vorgestellt, das seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Sicherlich ein wichtiger Trend, der auch in Zukunft bedeutsam bleiben wird.

Die Autorin, Prof. Dr. Thea Stäudel, ist Diplom-Psychologin und hat seit 1999 eine Professur am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz inne. Dort war sie maßgeblich am Aufbau des ersten Wirtschaftspsychologie-Studiengangs in Deutschland beteiligt. Bei dessen Konzeption sorgte sie dafür, dass die naturwissenschaftlich ausgerichtete moderne Psychologie so mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen kombiniert wird, dass die Absolventen optimal auf die Belange der Wirtschaft vorbereitet werden. In vielen Projekten erwerben sie schon während des Studiums am Standort Wernigerode das praktische Know-how für ihre spätere Arbeit. Sicherlich ein Grund für den großen Erfolg des Studiengangs.

Weitere Informationen können unter http://www.psychologie-aktuell.com oder http://wirtschaftspsychologie.hs-harz.de abgerufen werden.

Weitere Informationen:
http://www.psychologie-aktuell.com
http://wirtschaftspsychologie.hs-harz.de
Pressemitteilung
Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider, Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news267723

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Technisch und wirtschaftliche Berechnungsverfahren im Bereich des häuslichen Schmutzwassers

So lautet der Titel eines Buches das gerade zweiter Auflage erschienen ist. Es ist in zwei Teilen gegliedert:
– Fachrechnen für Ver -und Entsorger Fachrichtung Abwasser
– Die Berechnung der Abwassergebühren

Der Teil Fachrechnen enthält Rechenmethoden für Klärwärter, Ver -und Entsorger und Klärmeister. Neben Formeln und Rechenwegen gibt es Beispielaufgaben und Übungsaufgaben mit Lösungsteil.
Das Buch hat 170 Seiten, 17 Abbildungen und 30 Tabellen
Preis € 69,-
Hausverlag IU- Projekt Klingenthal

zu bestellen bei
IU-Projekt Dr. Hoyer
Bachstraße 5
08248 Klingenthal
Telefon 037467 – 23545

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Mitvertrieb: Arbeitsheft für umwelttechnische Berufe

Heft 1: Kernqualifikationen
Aufgaben- und Übungsheft für die umwelttechnischen Berufe mit Lösungen
2007, 99 Seiten, kartoniert, DIN A4
ISBN 978-3-88721-197-4, F. Hirthammer Verlag
Ladenpreis: EUR 12,90

Zum Üben des Lernstoffes und zur Prüfungsvorbereitung enthält dieses Arbeitsheft thematisch geordnet praktische, berufsbezogene Aufgaben zu den Kernqualifikationen der Ausbildung in den Umwelttechnischen Berufen. Die Auszubildenden sollen damit noch besser auf die tägliche Praxis schneller und richtiger Entscheidungen vorbereitet werden. Von Fachlehrern zusammengestellt und geprüft.

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Aus der EU-Luxemburg

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Der lange Weg bis zum Anschluss an die Kläranlage

Immer noch leiten drei Gemeinden ihr Abwasser nahezu ungeklärt in die Mosel. In gut einem Jahr soll Schluss damit sein…..mehr:

https://www.wort.lu/de/lokales/muehsame-durchquerung-von-wormeldingen-642bec71de135b9236811a4c

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Abwasserbehandlung in Luxemburg und Belgien unzureichend

Die Europäische Kommission teilte Mitte Oktober 2007 mit, sie stelle Luxemburg eine letzte schriftliche Mahnung mit der Mitteilung zu, dass sie zum zweiten Mal Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) erheben wird und das Land vermutlich Geldstrafen auferlegt bekommt, sofern es seine Abwasserbehandlung nicht unverzüglich an die EU-Normen anpasst. Belgien hat bereits eine erste schriftliche Mahnung erhalten, dass eine zweite Runde vor Gericht bevorsteht und jetzt Geldstrafen drohen. Beide Länder verstießen weiterhin gegen die EU-Richtlinie von 1991 zur Behandlung von kommunalem Abwasser, obwohl sie dafür schon einmal vom EuGH verurteilt wurden.

Luxemburg hatte erklärt, zurzeit erfüllten sechs Orte die Vorschriften der Abwasserrichtlinie, neun nicht. Von diesen seien voraussichtlich vier kurzfristig dazu in der Lage. Fünf sind wahrscheinlich auch 2012/2013 noch nicht fertig.

Belgien verstößt gegen die Abwasserrichtlinie, da 114 Orte in Flandern und 60 in Wallonien und Brüssel weder über Abwassersammler verfügten noch dafür sorgten, dass ihre Abwässer vor dem Einleiten Stickstoff- und Phosphor entfernt würden. Das Gericht befand außerdem, Wallonien habe kein angemessenes Durchführungsprogramm aufgestellt. Aus einem Schreiben der belgischen Regierung wurde deutlich, dass über 40 Orte in Flandern und fast 50 Orte in Wallonien und Brüssel die Bedingungen noch immer nicht erfüllen. Die Kommission war der Ansicht, dass sie noch offene Fragen hätte, und schickte Belgien ein entsprechendes Mahnschreiben.

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Abschirmung hochfrequenter elektromagnetischer Felder: wenn ja, dann richtig

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Neu aufgelegte LfU-Broschüre informiert über Möglichkeiten zur Minderung hochfrequenter elektromagnetischer Felder im persönlichen Umfeld

(Augsburg) +++ Maßnahmen zur Abschirmung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern aufzuzeigen, ist Ziel einer neu aufgelegten Broschüre des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU). Die um neue Materialien ergänzte Broschüre enthält Messdaten zu zahlreichen Baustoffen: Ziegel, Betonsteine, Holzkonstruktionen und ganze Häuser wurden ebenso untersucht wie Dächer, Fenster und Fensterzubehör (Rollläden, Sonnenschutzfolie, Fliegengitter). Auch Abschirmwerte von speziellen Wandbeschichtungen, Tapeten und Textilien sind darin zu finden. „Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen sind zusätzliche Abschirmungen nicht erforderlich, denn vor Ort messen Fachleute meist weniger als ein Prozent der geltenden Grenzwerte“ erläutert LfU-Präsident Albert Göttle. „Das zeigen auch die Ergebnisse des landesweiten Monitorings des LfU.“ Aber dieser fachlich-technischen Einschätzung stünden Befürchtungen mancher Menschen gegenüber. Göttle: „Das nehmen wir ernst.“ Wer also die elektromagnetischen Wellen in seinem persönlichen Umfeld über das von Staat garantierte Schutzniveau hinaus selbst noch weiter absenken möchte, findet in der LfU-Broschüre Informationen über wirksame Maßnahmen. +++

Die Feldstärke nimmt auch bei „freier Sicht“ auf die Sendeantennen sehr stark mit der Entfernung ab. Die Grenzwerte werden meist schon nach wenigen Metern Abstand von der Antenne unterschritten. Direkt unter der Antenne ist die Strahlung ebenfalls gering, weil die Antennen vor allem in waagerechter Richtung abstrahlen. Außerdem wichtig: Die reflektierte oder gestreute Strahlung ist nochmals wesentlich schwächer als die direkte Strahlung. Daher reicht es aus, sich bei den Abschirmungsmaßnahmen auf nahegelegene Sender und auf die senderseitigen Wände zu konzentrieren. Vor teuren Nachrüstungen sollte man sich im Detail beraten lassen. Wenn Schirmung, dann richtig – dafür gibt die LfU-Broschüre praktische Tipps.

Weitere Informationen
Die Broschüre „Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld“ ist kostenlos zu beziehen über: www.bestellen.bayern.de, Rubrik Elektrosmog.

Adressen fachkundiger Stellen sind im Internet abrufbar unter: http://www.lfu.bayern.de/

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Sekretariat
Telefon 0821/90 71-50 02
Internet: www.lfu.bayern.de
pressestelle@lfu.bayern.de

Postanschrift
Bürgermeister-Ulrich-Str. 160
86179 Augsburg
Pressesprecher
Dr. Thomas Henschel
Telefon: 08 21 / 90 71 – 52 42
Telefax: 08 21 / 90 71 – 50 09
thomas.henschel@lfu.bayern.de