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Neues aus der Elektrotechnik – Arbeitssicherheit (VEFK)

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Hier sind die Newsletter der VEFK Aktuell ( Verantwortliche Elektrofachkraft)
vom TÜV Saarland Bildung + Consulting GmbH hinterlegt (http://www.tuev-seminare.net/)
Darin sind viele Informationen auch für „Nicht-Elektrofachkräfte“ enthalten.

Oktober 2015 (VEFK)
April 2015 (VEFK)
Oktober 2014 (VEFK)
Februar 2014 (VEFK)
Oktober 2013 (VEFK)
April 2013 (VEFK)
Oktober 2012 (VEFK)
Mai 2012 (VEFK)
Oktober 2011 (VEFK) 
April 2011 (VEFK) 
Oktober 2010 (VEFK)
März 2010 (VEFK)
Oktober 2009 (VEFK)
Juni 2009 (VEFK)
Ausgabe Oktober 2015 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2015-10.pdf)
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten(EFK-FT)
Industrie 4.0
Stromausfall in Berlin Mitte
In eigener Sache
Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vom 01.06.2015
Ausgabe April 2015 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2015-04.pdf)
Wartungs-und Instandhaltungsarbeiten an Hochspannungsanlagen
Qualifizierung zum Erwerb der Schaltberechtigung
Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung
Einkauf von LED-Leuchtmitteln
In eigener Sache
Neues Förderprogramm: Energieberatung für den Mittelstand
Ausgabe Oktober 2014 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2014-10.pdf)
Instandhaltung elektrischer Anlagen
Unfallgeschehen in Ländern der EU
Neubau Seminar- und Bürogebäude in Hattingen
Neuer Zahlenschlüssel aus einem Guss
Benutzung von Hubarbeitsbühnen bei AuS-Arbeiten
Für Sie gesehen
In eigener Sache
Ausgabe Februar 2014 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2014-02.pdf)
Gefahrstoffe bei elektrischen Instandhaltungsarbeiten
Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
Die neue Arbeitsmittel- und  Anlagensicherheitsverordnung – ArbmittV
In eigener Sache
Neue Sicherheitskennzeichnung
Einsatz von Leitungsrollern auf Baustellen
Kundenanfrage zu vermieteten Arbeitsmitteln
Ausgabe Oktober 2013 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2013-02.pdf)
Gefahrstoffverzeichnis für die Elektrowerkstatt
Anforderungen und Vorgaben aus der Gefahrstoffverordnung
Empfehlungen für den Umgang mit Gefahrstoffen
Abfallentsorgung  und  umweltgerechtes Verhalten
Gefahrstoffe im Elektrobereich
Arbeiten unter Spannung
Schutzkonzepte zum Schutz des Kopfes vor den Auswirkungen und Einwirkungen eines Störlichtbogens
Ausgabe April 2013 (http://www.tuev-seminare.net/upload/pdffiles/VEFK/vefk_aktuell-2013-01.pdf)
 • Arbeiten an Mittelspannungsanlagen
Mittelspannungsaltanlagen
Fortsetzung der Reihe „Power Quality“
LED-Röhrenlampen
Integrierter Brandschutz bei  der Nachrüstung mittlerer  Photovoltaikanlagen
Ausgabe Oktober 2012 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2012-10.pdf)
Sicherheitsmaßnahmen beim Wechseln von NH-Sicherungseinsätzen
Fortsetzung der Reihe „Organisation der Elektroabteilung“, hier: Arbeiten unter Spannung
Power Quality
Ausgabe August 2012 (http://www.tuev-seminare.net/data/vtfk_aktuell-2012-08.pdf)
Einweg Augenspülflasche
Alleinarbeit
Risikoanalyse nach Nohl
Manipulation an Maschinen
Benutzung von Arbeitsmitteln
Mannheimer Memorandum
Ausgabe Mai 2012 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2012-05.pdf)
Montagearbeiten bei der Fehlereingrenzung in Hilfsstromkreisen
Fortsetzung der Reihe „Organisation der Elektroabteilung“
BGV A3 Prüfungen
AuS Tätigkeiten, die generell unter Spannung ausgeführt werden dürfen – Definition nach VDE 0105-100 / 6.3.2
Anforderungen an elektrische Installationen
Ausgabe Februar 2012 (http://www.tuev-seminare.net/data/vtfk_aktuell-2012-02.pdf)
Gefährliche Arbeiten
Besondere Unterweisungen
Persönliche Schutzausrüstung – PSA
Führungskräfte in der Nachweispflicht
G 25 – Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten
Haftung von Führungskräften
Unfälle in der Instandhaltung
Gasflaschentransportsystem
Ausgabe Oktober 2011 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2011-10.pdf)
Arbeitsschutzmittel
Organisation der Elektroabteilung (Fortsetzung)
Auswahl sicherer Messgeräte
Ausstattung und Betreiben von Batterieanlagen
Prüfung neuer Betriebsmittel
Neue Anforderungen für das Bedienen von Hubarbeitsbühnen
Sind Fahrzeuge Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung?
Sicherheitsunterweisung für Elektrofachkräfte
Ausgabe Juli 2011 (http://www.tuev-seminare.net/data/vtfk_aktuell-2011-07.pdf)
Sind Fahrzeuge Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung?
Mindestvorschriften für Arbeitsmittel
Brandschutz / -bekämpfung
Mängel an Gerüsten
Gefahrstoffe in der Instandhaltung
Explosionsgefährdung bei und durch Instandhaltungsarbeiten
Rechtliche Stellung von Unfallverhütungsvorschriften, Technischen Regeln für Betriebssicherheit
(TRBS) und VDI-Richtlinien
Ausgabe April 2011 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2011-04.pdf)
Ausstattung von NS- und HS-Schalträumen
Rechtliche Stellung von Unfallverhütungsvorschriften, VDE-Bestimmungen und Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
Haftung von Führungskräften
Gefährdung durch elektromagnetische Felder
Anforderungen aus der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) an Bereiche mit
gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre
Ausgabe Dezember 2010 (http://www.tuev-seminare.net/data/vtfk_aktuell-2010-12.pdf)
Neue Anforderungen für das Bedienen von Hubarbeitsbühnen
Eignungsuntersuchungen G 25 und G 41
Kundenanfrage zum Thema: Vermietete Arbeitsmittel
Fachkraft für Explosionsschutz – ExFa®
Instandhaltungsarbeiten auf Dächern
Hochgelegene Arbeitsplätze
Neue Maschinenrichtlinie
Neue Gesetze und Verordnungen für Kälte-/ Klimaanlagen und Wärmepumpen
Sicherheitsunterweisung für Instandhalter
Pumpen in Heizungsanlagen privater Haushalte
TRBS 2101 – Prüfungen
Ausgabe Oktober 2010 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2010-10.pdf) 
Anlagenbetreiber
Prüfplatz in der Elektrowerkstatt
Baustromverteiler
Befähigung zum Arbeiten unter Spannung
Hochgelegene Arbeitsplätze
Blitzschutz
Schalten in Anlagen > 1 kV
Prüfung von Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
Ausgabe Mai 2010 (http://www.tuev-seminare.net/data/vtfk_aktuell-2010-05.pdf) 
Das neue WHG
Sicherheit für Arbeitnehmer anderer Firmen
GHS-Verordnung
Beauftragte Personen für Aufzugsanlagen gemäß TRBS 3121
Anschlagmittel, Ketten, Seile und Hebebänder
Quo Vadis Dipl.-Ing.?
Hydraulik-/ Hochdruckschläuche – BGR 237
BGI 861-2, Sicherer Umgang mit Türen
Leiterunfälle belegen Platz 1 aller Abstürze
Neuerungen in der Betriebssicherheitsverordnung zum 29.12.2009
Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A 1.7 – Türen und Tore
Heben und Tragen von Lasten
Gültigkeit der EN 954-1 verlängert
Ausgabe März 2010 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2010-03.pdf) 
Pumpen in Heizungsanlagen privater Haushalte
Blitz- und Überspannungsschutz
10. Fachtagung Elektrotechnik
Gelegentliches Handhaben durch EuP
Fachkraft für Explosionsschutz
Brandschutz / -bekämpfung
Gültigkeit der EN 954-1 verlängert
Ausstattung von Schalt- und Verteilerräumen
Die neue VDE 0105-100:2009-10 „Betrieb von elektrischen Anlagen“
Ausgabe November 2009 (http://www.tuev-seminare.net/data/vefk_aktuell-2010-03.pdf)  
Kühlschmierstoffe
Unfälle in der Instandhaltung
Verpflichtung zur Bestellung einer Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK)
Elektrotechnisch unterwiesene Personen (EuP) in der Instand haltung
Prüfungen durch befähigte Personen
Hydraulikverschraubungen
Kundenanfrage zum Thema Lichtbogenschweißeinrichtungen
Fachkraft für Explosionsschutz
Veränderungen in der gesetzlichen Unfallversicherung
Wartungsarbeiten an RLT-Anlagen
Sonderbetriebsarten von Maschinen
Ausgabe Oktober 2009 (https://klaerwerk.info/wp-content/uploads/2020/10/VEKF-Oktober-09.pdf) 
Anlagenverantwortlicher (AnVA) VDE 0105-100
Wussten Sie, dass …
TÜV Saarland Bildung + Consulting weitet ihre Aktivitäten
im englischsprachigen Ausland aus
TRBS 1201 – Prüfungen
TRBS 2131 – Elektrische Gefährdung
Neue Anforderungen – TRBS 2131 – Elektrische Gefährdung
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Electrostatic Discharge – ESD
GHS-Verordnung
Änderungen in der VDE 0105-100
Ausgabe Juni 2009 (https://klaerwerk.info/wp-content/uploads/2020/10/VEKF-Juni-09.pdf)
Änderungen bei der Prüfung elektrischer Anlagen, Maschinen und Arbeitsmittel
Wussten Sie, dass …
Verantwortliche Elektrofachkraft
Unfallgeschehen im Elektrobereich
HS-Anlagen ab 1 kV
Elektrotechnisch unterwiesene Person
10. Fachtagung Elektrotechnik
Regelwerk zur Sicherheitsbeleuchtung
Arbeiten unter Spannung
Elektrische Ausrüstung von Maschinen
Aufzeichnungen von Prüfungen nach BetrSichV und TRBS 1201
Die neue VDE 0701-0702
Häufig gestellte Fragen
Änderung der fachlichen Betreuung unserer Kunden

Karl-Imhoff-Preis der DWA vergeben

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Dr.-Ing. Ulrich Dittmer von der Universität Stuttgart ist mit dem Karl-Imhoff-Preis der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) ausgezeichnet worden. Wie die DWA heute dazu mitteilte, bekam der Wissenschaftler den Preis für seine im Juni 2006 an der TU Kaiserslautern „mit Auszeichnung“ abgeschlossene Dissertation „Prozesse des Rückhaltes und Umsatzes von Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen in Retentionsbodenfiltern zur Mischwasserbehandlung“. Eine Belobigung ging laut DWA an David J. Dürrenmatt von der eawag, dem Wasserforschungsinstitut der ETH Zürich. Dürrenmatt wurde für seine im Jahr 2007 an der ETH Zürich abgeschlossene Diplomarbeit „Berechnung des Verlaufs der Abwassertemperatur im Kanalisationsrohr“ ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis im Rahmen der Landesverbandstagung Bayern und Bundestagung am 27. und 28. Oktober 2009 in Augsburg.

Der Karl-Imhoff-Preis soll der Förderung …mehr unter:
http://www.dew21-netz.de/default.aspx/g/621/l/1031/r/-1/t/531042/on/531042/a/13/ID/717974

Prozesse des Rückhaltes und Umsatzes von Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen in Retentionsbodenfiltern zur Mischwasserbehandlung

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Dittmer, Ulrich;

Retentionsbodenfilter dienen der weitergehenden Behandlung von Entlastungsabflüssen konventioneller Regenüberlaufbecken. Sie kommen zum Einsatz, wenn der Schutz des betroffenen Gewässers eine Reduzierung der Belastung durch Mischwassereinleitungen erfordert. Verschiedene Untersuchungen an Pilotanlagen belegen zwar grundsätzlich eine hohe Reinigungsleistung der Filterpassage, eine gesicherte Prognose der Wirksamkeit und eine Optimierung des Verfahrens erfordern jedoch eine Weiterentwicklung des vorhandenen Kenntnisstandes. Die Arbeit liefert einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der bei der Filterpassage in RBF ablaufenden Reinigungsprozesse. Im Vordergrund stehen dabei Rückhalt und Umsatz organischer Kohlenstoffverbindungen und Stickstoffverbindungen. An einer großtechnischen Anlage wurden über zwei mehrmonatige Messphasen zu- und abfließende Stoffströme erfasst. Durch die gezielte Beeinflussung des Beschickungsverhaltens wurde ein breites Spektrum unterschiedlicher Belastungszustände realisiert. Ergänzend hierzu wurden bodenkundliche Versuche durchgeführt, die der Untersuchung des Stoffumsatzes während der Trockenphasen zwischen den Beschickungsereignissen dienten. In Laborversuchen wurden darüber hinaus einzelne Teilprozesse des Stoffrückhaltes isoliert und unter definierten Randbedingungen betrachtet. Die Ergebnisse belegen, dass die Reinigungswirkung von Retentionsbodenfiltern in Bezug auf NH tief 4 überwiegend auf einem zweistufigen Prozess beruht. Während der Durchströmung wird NH tief 4 im Filterkörper sorbiert, um in der anschließenden Trockenphase nitrifiziert zu werden. Dauerhafte Beschickungen, wie sie unter starkem Fremdwassereinfluss auftreten, können zu einem Durchbruch der NH tief 4-Konzentration führen. Unmittelbar nach dem Ende der Durchströmung setzt mit der Wiederbelüftung des Filterkörpers eine intensive Nitrifikation ein. Das Sorptionsvermögen regeneriert sich innerhalb weniger Tage annähernd vollständig. Bei der Prognose der Wirksamkeit von Retentionsbodenfilter mit Hilfe von Simulationsmodellen kann der NH tief 4-Rückhaltes vereinfacht als Speicher dargestellt werden. Organische Kohlenstoffverbindungen – repräsentiert durch den CSB – weisen ein weniger eindeutiges Verhalten auf. Die partikuläre Fraktion wird während des Betriebs weitgehend an der Filteroberfläche zurückgehalten und in den Trockenphasen mineralisiert. Diese Wirkung kann als unbegrenzter Speicher modelliert werden. Hinsichtlich der gelösten Anteile konnte nicht eindeutig ermittelt werden, ob der unmittelbare Abbau während der Durchströmung dominiert oder ob auch diese Anteile wie das NH tief 4 zunächst sorbiert werden. Die Wirkung der Filterpassage auf die gelösten und feindispersen Anteile des CSB kann annähernd durch einen konstanten Wirkungsgrad beschrieben werden.
Buch; Dissertation; Online Ressource
TU Kaiserslautern, Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung, Bauingenieurwesen -ARUBI- (Herausgeber);

Kaiserslautern (Deutschland, Bundesrepublik)
Selbstverlag
2006,193 S.
tech.Diss.; TU Kaiserslautern 2006

Mehr unter: http://www.baufachinformation.de/literatur.jsp?dis=2007069017103

Berechnung der Abwassertemperatur in der Kanalisation

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Einführung in das Simulationsprogramm TEMPEST

Umweltingenieurstudenten der ETH haben an einem Kanalabschnitt in der Nähe von Rümlang
Messungen und Simulationsrechnungen durchgeführt, mit dem Ziel, den Wärmehaushalt
in der Kanalisation zu erfassen und den Einfluss einer geplanten Wärmeentnahme
auf die Abwassertemperatur zu untersuchen [1]. Diese Arbeit wird hier benutzt für eine Einführung
in das Simulationsprogramm TEMPEST, mit dem der Verlauf der Abwassertemperatur
in Kanalsystemen berechnet werden kann. Die Übung verlangt keine speziellen Vorkenntnisse. Sie basiert auf einem bereits kalibrierten
Modell, mit dem die Eigenschaften und Möglichkeiten von TEMPEST kennen gelernt und ein
paar einfache Fragen im Zusammenhang mit Abwasserwärmenutzung beantwortet werden
sollen .Mehr unter:

http://www.tempest.eawag.ch/downloads/Aufgabenblatt_PEAK_Kurs.pdf

Den Hetlingern stinkt das Klärwerk wieder mal gewaltig

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Nach immer mehr Beschwerden aus dem Dorf: Verbandsdirektor will 2010 zwei Abluftwäscher gegen Biofilter austauschen, um das Problem zu lösen

Anfang der 90er-Jahre musste der Abwasser-Zweckverband (AZV)den Hetlingern Hunderttausende Mark zahlen – als Ausgleich für den vom Gericht festgestellten „enteignungsgleichen Eingriff“ durch unzumutbaren Gestank. Danach bekam der Verband das Geruchsproblem, hauptsächlich durch eine andere Schlammaufbereitung in den Griff. Doch jetzt wächst die Belastung wieder. Weil die Gerüche mehr und mehr zunahmen, fühlte die Gemeinde den Verantwortlichen während einer Info-Veranstaltung auf den Zahn. Besserung ist für 2010 in Aussicht, weil in Luftwäscher auf biologischer Basis investiert werden sollen.

Lösung ist nah: Besser späte als keine Einsicht
Verbandsdirektor Lutz Altenwerth räumt die Probleme unumwunden ein, die zweierlei Ursachen hätten. Zum einen entströmt den Sammler-Leitungen zwischen Holm und Hetlingen ein übler Odem. „Das fiel insbesondere im vergangenen Sommer auf, der sehr trocken war“, sagt Altenwerth. Abwasser aus entfernter liegenden Kommunen des Einzugsgebietes, das sich bis nach Kaltenkirchen erstreckt, stinkt im Laufe der langen Reise zunehmend stärker. Und wenn kein Regen fällt, ist die Brühe umso konzentrierter. Diese Schwierigkeit soll beseitigt werden, indem künftig Metallsalze hinzu gegeben werden, die den Geruch bekämpfen.

Aufwändiger gestaltet sich die Sache beim Gestank, der durch die Aufbereitung direkt auf dem Werksgelände anfällt – und das verschärft seit 2004. Gemeinderat Ralf Hübner, Vorsitzender des Umweltausschusses, kritisierte: „Vier Jahre wussten Sie, warum es stinkt und haben uns nichts gesagt. Stattdessen sollten wir brav anrufen und mussten uns im Extremfall vorm Gestank ins Haus flüchten. Wir erwarten, dass jetzt alle offensichtlich unzureichenden Abluftwäscher ausgetauscht werden.“
„Wir haben durch Beschwerden der Bürger, um die wir immer gebeten haben, Ende 2005 Hinweise gehabt, dass die Abluftwäscher nicht funktionieren“, sagt Altenwerth. Dann seien zunächst Versuche mit den auf chemischer Basis arbeitenden Systemen gefahren worden – ohne viel Veränderung.
Im Anschluss daran habe man …mehr unter:

http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article1249247/Den-Hetlingern-stinkt-das-Klaerwerk-wieder-mal-gewaltig.html

Durchflussmessungen –Theorie und Praxis – Messen, Steuern, Regeln in der Entwässerung

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Durchflussmesseinrichtungen gewinnen in der Wasser- und Siedlungswasserwirtschaft zunehmend an Bedeutung. In der Siedlungswasserwirtschaft werden sie benötigt, wenn Re-genwasserbehandlungsanlagen und Kanalsysteme intelligent bewirtschaftet werden sollen, Entlastungsabflüsse gemessen oder Teilströme zur Gebührenermittlung erfasst werden müssen. Kontinuierlich betriebene „Abrechnungs“- Messstellen können auch der Beobachtung von Fremdwasserabflüssen oder der Erfolgskontrolle nach abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen dienen.
Auf Kläranlagen werden Durchflussmessungen zur Steuerung und Überwachung verschiedener Prozesse benötigt, die den Betrieb der Anlage optimieren.
In der Wasserwirtschaft dienen Abflussmessungen zunehmend auch in kleineren Gewässern der Dimensionierung von Hochwasserschutzmaßnahmen.
Entsprechend der sehr unterschiedlichen Einsatzgebiete von Durchflussmesseinrichtungen in der Wasser- und Siedlungswasserwirtschaft werden auch vielfältige Forderungen an deren Messtechnik und Funktionalität gestellt.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Durchfluss nicht mit einer einzigen Messgröße direkt erfassbar ist, sondern meist mehrere Parameter erforderlich werden. Häufig sind Fließ-geschwindigkeits- und Wasserstandsmessungen notwendig und Aufmaße der Querschnittsgeometrie. Die Qualität der Durchflussmessung hängt deshalb auch von der Anzahl und der möglichen Genauigkeit der zu messenden Größen ab. Zu beachten ist dabei, dass Genauigkeiten, die im Labor erzielt werden, nur selten auch in der Praxis erreicht werden können. Den ganzen Artikel lesen Sie unter:

http://www.igmmbh.de/download/pdf-dateien/TAH_Ffm_2008_Text.pdf

Klärwerksbetrieb aus der Sicht seiner „Kunden“

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Mit diesem „anrüchigen“ Thema beschäftigt sich die Diplomarbeit von Martina Elisabeth Probst. Konfliktpotenziale mit der Bevölkerung und Lösungsansätze werden vorgestellt.

Hier einige Postulate aus der Arbeit:

„Wenn man nette Mädels kennen lernt und die wissen wollen, was man macht, kann
man sagen, dass man mit Fäkalien arbeitet. Oder man sagt, dass man im Gewässerschutz
arbeitet. Was klingt besser?“|

„Wir haben ja unsere Anlage so konzipiert, dass es ja gezielt ‚stinkt‘. D.h. im
Rechenhaus oder in der Grobstoffhalle ist das eingehaust“

„Die stärksten Kritiker sind unsere konstruktivsten Partner geworden. Es war aber
eine intensive Diskussion, Überzeugungsarbeit und Vertrauensbildung notwendig.“

„Abfall war immer ein Thema, Mülltrennung wird teilweise bis zum Exzess betrieben,
aber beim Abwasser drückt man aufs Knopferl und es ist weg.“

Titel der Diplomarbeit:
Standort-PR und Präventionsmaßnahmen bei
Unternehmen mit Krisenpotential am Beispiel von
Abwasserreinigungsunternehmen

Zitat: Das grundsätzliche Imageproblem von Kläranlagen und Abwasser ist etwas Übergeordnetes. Das wird ein einzelner Abwasserverband nicht lösen können. Auf der lokalen Ebene muss aber der Dialog mit den Anrainern gewährleistet werden.
Der Bedarf an professioneller PR-Arbeit ist in dieser Branche gegeben. Für die
dauerhaft gute Beziehung eines Verbandes zu den diversen Dialoggruppen, ist es
unerlässlich, die Public Relations als entscheidenden Erfolgsfaktor anzusehen und in
eine langfristige Strategie einzubauen

Die gesamte Arbeit lesen Sie unter:

http://www.awvgrazerfeld.at/upload/documents/cms/19/Diplomarbeit_fuer_Experten_Martina_Probst.pdf

Facebook-Notruf in Adelaide

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Adelaide/Australien (rd.de) – Zwei australische Mädchen (10 und 12 Jahre alt) gerieten bei einer „Abenteuererkundung“ in der Kanalisation durch einsetzenden Regen in Not. Statt einen Notruf abzusetzen, machten die Mädchen ein Facebook-Update.
Wie der staatliche Rundfunksender ABC unter Berufung auf die Feuerwehr in Adelaide berichtete, wählten die in Schwierigkeiten geratenen Mädchen nicht etwa den australischen Notruf 000, sondern benutzen die immerhin bestehende Mobilfunkverbindung zur Außenwelt dazu, auf Facebook über ihre glücklicher : mehr unter:

http://www.rettungsdienst.de/2009/09/11/facebook-notruf-in-adelaide/
Die ganze Geschichte der ABC kann man hier nachlesen: www.abc.net.au

Abwasser als Energiequelle

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Abwasser ist eine noch wenig genutzte Wärmequelle. Doch die Wärmerückgewinnung aus Abwasser wurde in der Forschung lange stiefmütterlich behandelt. Eines der Probleme ist die Verschmutzung von Wärmetauschern. Sie hat dazu geführt, dass gut gemeinte Pionieranlagen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr oder nur noch mit einem sehr schlechtem Wirkungsgrad funktionieren. Die Forschung, welche an der Eawag gemeinsam mit Partnern betrieben wurde zeigt nun, dass das Problem gelöst oder zumindest stark gemildert werden kann. Technische Entwicklungen, zum Beispiel selbstreinigende Vorfiltersysteme, und Innovationen der Anlagenbetreiber haben dazu beigetragen. Im soeben erschienenen Bericht «Wärmerückgewinnung aus Abwasser» zeigt Autor Oskar Wanner die Möglichkeiten und Grenzen der Abwasserenergienutzung auf. Auf die Wärmetauscherverschmutzung sowie Gegenmassnahmen in der Praxis geht der Bericht vertieft ein. Untersuchungen und Bericht wurden unterstützt vom Axpo-Naturstromfonds.

Erschienen in der Schriftenreihe Eawag, Nr. 19; ISBN 978-3-905484-13-7

Fettabscheider vor Gericht

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Oberverwaltungsgericht NRW zum Einbau eines Fettabscheiders
Das OVG NRW hat sich mit Beschluss vom 03.06.2009 (Az. 15 A 996/09) mit der Frage beschäftigt, unter welchen Voraussetzungen einem Anschlussnehmer an die öffentliche Abwasseranlage der Einbau eines Fettabscheiders auf seinem Grundstück durch die Gemeinde vorgegeben werden kann. Grundsätzlich hat das OVG NRW gegen eine Regelung in der Abwasserbeseitigungssatzung keine Bedenken, wonach die Gemeinde berechtigt ist, den Einbau eines Fettabscheiders zu verlangen, wenn dieses zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Betriebes der öffentlichen Abwasseranlage geboten ist.
 
Allerdings ist es nach dem OVG NRW Sache des Anschlussnehmers, wo er auf seinem Grundstück den Fettabscheider errichtet. Von daher spreche vieles dafür, dass die Gemeinde grundsätzlich nur befugt sei, über das Ob des Einbaus einer Fettabscheideranlage zu entscheiden. Erst wenn der Anschlussnehmer den Einbau nicht vornehme und die Gemeinde die Einbauverfügung im Wege der Ersatzvornahme vollstrecken möchte, dürfe sie die Einbaustelle bestimmen.
 
Im Übrigen sei eine Gemeinde, die eine öffentliche Abwasseranlage betreibt, keineswegs als befugt anzusehen, jedwedes Detail der Benutzung der öffentlichen Abwasseranlage zu regeln. Insoweit habe sie zwar aus der Anstaltsgewalt heraus grundsätzlich das Recht, in der Abwasserbeseitigungssatzung das Benutzungsverhältnis zu regeln (so genannte Anstaltsgewalt; vgl. OVG NRW, Beschluss vom 16.10.2002 – Az. 15 B 1355/02, NWVbl 2003, Seite 104 f.). Die Grenzen der Regelungsbefugnis ergeben sich aber nach dem OVG NRW zugleich aus dem Zweck der Ermächtigung, den ordnungsgemäßen Betrieb der öffentlichen Abwasseranlage im Rahmen des Widmungszweckes sicherzustellen sowie – abgesehen vom Gleichbehandlungsgebot – aus dem rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz (vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 07.05.2009 – Az. 15 B 354/09). Insoweit gehe die Befugnis nicht soweit, dass auch die Gemeinde vorgeben kann, wo der Fettabscheider auf einem Grundstück positioniert wird.
 
Az.: II/2 24-30 qu-ko
Quelle: http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/ovg-nrw-zum-einbau-eines-fettabscheiders.html